Greta Thunberg, We don`t have Time, Ingmar Rentzhog und der Club of Rome

4. Mai 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure

Greta-Gore-Renzhog

Im vorangegangenen Artikel „Das Geschäftsmodell Fridays for Future der Plant for the Planet Foundation des Club of Rome“ hatte ich über die Verbindungen des Club of Rome und deren Mitläufer-NGOs Pant-for-the-Panet etc. zu Fridays for Future berichtet. Dabei hat sich herausgestellt, dass Fridays for the Future anscheinend eine vom Club of Rome und deren NGOs konstruierte und beeinflusste Bewegung ist. Sowohl finanziell, als auch markenrechtlich und organisatorisch wird Fridays for Future vom Club of Rome und deren NGOs unterstützt und fremdgesteuert. In diesem Artikel möchte ich näher unter die Lupe nehmen, welche Rolle Greta Thunberg dabei spielt.

Bereits im Februar berichtete die taz unter dem Titel „Greta Thunberg kommerziell ausgenutzt/ Aktivistin als Werbefigur“. Allerdings wurde die Recherche nicht konsequent  zu Ende geführt. Gerade als es spannend wird, wird in der Berichterstattung einfach abgebrochen. Das möchte ich nun nachholen und weitere Fakten offen legen.

Die taz berichtete. Ein schwedischer Geschäftsmann wirbt Investoren mit dem Namen von Greta Thunberg. Sie selbst oder ihre Familie wurden wohl nicht gefragt.

Dazu ein paar Hintergrundinformationen

Der schwedische Finanzmarkt-Jongleur Ingmar Rentzhog beschreibt in einem Interview, wie er Greta Thunberg „rein zufällig“ unter seine Fittiche nahm. Rentzhog ist kein Unbekannter in der globalen Klima-Propaganda. 2017 gründete der langjährige Finanzunternehmer die dubiose Klimaschutz-Organisation „We don`t have Time“ als Aktiengesellschaft. Er nahm Grata im Sommer 2018 unter seine Fittiche und postete im Internet groß ein Foto von Greta mit ihren bekannten Plakat zum Klimastreik. Rentzhog und seine We Don’t Have Time AG sind eng verbandet mit dem Club of Rome. Im November wurde die globale Live-Übertragung des Klimakrisenplans des Club of Rome von Ingmar Rentzhog, dem Gründer von We Don’t Have Time, mit moderiert.

Die taz sowie die Stockholmer Tageszeitung Svenska Dagbladet berichten dazu

Ein schwedischer Geschäftsmann (Ingmar Rentzhog), der für sich in Anspruch nimmt, sie „entdeckt“ zu haben, zog mit ihrem Namen Investoren für ein Startup an. Umgerechnet rund eine Million Euro an neuem Aktienkapital kamen zusammen. … „Das weltweit größte soziale Netzwerk für Klimaaktion“ zu schaffen ist die Ambition von Ingmar Rentzhog. Im September 2017 hatte er die Aktiengesellschaft „We don’t have time“ gegründet. Auf seinem Linkedin-Account formuliert Rentzhog das Ziel, eine Plattform aufzubauen „auf der sich Millionen von Mitgliedern zusammentun, um Druck auf Leader, Politiker und Unternehmen auszuüben, um für das Klima zu agieren“.

Rentzhog, der 2004 ein Finanzmarkt-Kommunikationsbüro gegründet und jahrelang geleitet hatte, ist Mitglied des „Climate Reality“-Projekts des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore (Greta hat durch diese Kontakte auch schon Al Gore getroffen) und Vorstandsmitglied eines schwedischen Think Tank für „nachhaltige Entwicklung“. Im vergangenen Jahr wurde er von einer schwedischen Umweltzeitschrift zum „Umweltbeeinflusser des Jahres“ ernannt.

Vergessen wird hier zu erwähnen, dass Rentzhog die globale Live-Übertragung des Klimakrisenplans des Club of Rome im November mit moderiert hat und eng mit dem Club of Rome zusammenarbeitet.

So wurde Rentzhog zum „Entdecker“ von Greta

Kurz nachdem Greta Thunberg am Morgen des 20. August 2018 vor dem schwedischen Reichstag mit ihrem Pappschild „Schulstreik für das Klima“ Platz genommen und erstmals ihren freitäglichen Klimastreik begonnen hatte, war Rentzhog in Begleitung eines Fotografen dort aufgetaucht, hatte Bilder und ein Video aufgenommen und kurz darauf auf seiner Facebook- und Instagram-Seite veröffentlicht. Ein Video mit englischsprachigem Text stellte er am gleichen Tag auf dem Youtube-Kanal von „We don’t have time“ ein. Er habe zufällig von dieser Aktion erfahren, betont er – und dann auch Medien darüber unterrichtet.

Auf die Frage von Svenska Dagbladet, ob er der Meinung sei, Thunberg entdeckt zu haben, antwortet Rentzhog: „Ja, so war es. Ich habe dann guten Kontakt mit Greta und ihrer Familie bekommen. Ich habe Greta dann auch mit einer Menge geholfen und dazu auch mein Kontaktnetzwerk verwendet.“

CoR-Greta

Im November (am 24. November), also zeitgleich mit der Vorstellung des Klimakrisenplans des Club of Rome teilte „We don’t have time“ mit, dass Thunberg nun einen Platz als Ratgeberin im Vorstand der Stiftung eingenommen habe, die die Marke der gleichnamigen Aktiengesellschaft entwickeln solle. Drei Tage später präsentierte diese AG einen 120-seitigen Prospekt mit dem Ziel, Investoren zu finden, die neues Aktienkapital zeichnen sollten.

In dem Werbeprospekt taucht elfmal der Name Greta Thunberg auf – als Beispiel für Erfolg und Durchschlagskraft der Firma. Beispielsweise heißt es: „Das Unternehmen trug zu einer erfolgreichen Kampagne zur Steigerung des Klimabewusstseins bei, indem es in seinen eigenen Social-Media-Kanälen den Schulstreik der Klimaaktivistin Greta Thunberg einem internationalen Publikum vorstellte.“

Der taz-Bericht schließt damit, dass Thunbergs Eltern betonen nichts von der Aktion gewusst zu haben. Das obwohl der Vater von Greta auch ihr Manager ist und sie zu jeder Veranstaltung begleitet und vorher (in Vorgesprächen) mit den Journalsiten, etc. redet. Ab hier wird es dann richtig spannend. Die Geschichte geht nun wie folgt weiter.

Der Klimagipfel in Kattowitz

Greta-COP24

Beim Klimagipfel in Kattowitz im Dezember 2018 reiste auch Greta mit ihren Begleitern und Vater an. Dort stelle sie zusammen mit Mårten Thorslund und Stuart Scott We don`t have Time vor. Thorslund ist Chief Marketing and Sustainability Officer (CSO) von We Don’t Have Time und Scott einer der Direktoren der Stiftung. Das Facebook Live Event in Schweden zur Vorstellung des Klimakrisenplans des Club of Rome wurde von We Don’t Have Time zusammen mit dem Thinktank Global Utmaning und dem Club of Rome organisiert. Redner dabei waren Rentzhog und Scott. Mit diesen Leuten zusammen trat Greta dann in Kattowitz im Dezember 2018 auf, in Begleitung ihres Vaters und wurde anschließend von den Medien zur Jeanne d’Arc des Klimaschutzes auserkoren.

Video eingebettet aus youtube.

Alles war also anscheinend von langer Hand (We don`t have Time und den Club of Rome) zusammen mit Greta und ihren Vater geplant und die Medien haben dabei bereitwillig mitgespielt und die Heldengeschichte des armen kleinen Mädchens, das alleine angefangen hat, zu protestieren – überhaupt nicht strategisch, sondern sehr authentisch weiter verbreitet. Am Ende der medialen Super-Veranstaltung beginnt dann Stuart Scott noch theatralisch an zu weinen und hält ein Plakat hoch, dass es nicht uns Geld ginge, sondern nur ums Klima.

Welche Rolle spielten Greta und ihr Vater bei We don`t have Time?

Dazu eine kleine Übersicht:

Im August nahm Ingmar Rentzhog Greta unter seine Fittiche. Im Oktober 2018 wurde Greta Thunberg Ratgeberin des Stiftungsvorstands der Gesellschaft. Im November (am 24. November), also zeitgleich mit der Vorstellung des Klimakrisenplans des Club of Rome teilte „We don’t have time“ mit, dass Thunberg nun einen Platz als Ratgeberin im Vorstand der Stiftung eingenommen habe. Am 27. November 2018 kündigte We Don’t Have Time eine Aktienemission an und nutzte Greta Thunberg elfmal im Werbeprospekt für den Börsengang, wie der deutsche Journalist Hecking zuerst im Spiegel vom 6. Februar thematisierte. Im Dezember wurden bei der Aktienemission 10 Millionen SEK erzielt. Ebenfalls im Dezember trat Greta mit We Don’t Have Time beim Klimagipfel in Kattowitz auf. Ende Januar 2019 teilte We Don’t Have Time in einer Pressemeldung mit, dass Greta Thunberg ihren Platz als Ratgeberin des Stiftungsvorstands verlassen habe. Die Zusammenarbeit mit Greta und ihren Vater dauerte also ein halbes Jahr an. In dieser Zeit will der Vater von Greta, Svante Thunberg, der seit Jahren als Produzent und Manager in der Medienlandschaft arbeitet aber angeblich nicht mitbekommen haben, für wen er und Greta dort Werbung betrieben haben? Eine Geschichte, die kaum zu glauben ist.

Wie geht die Geschichte nach Kattowitz dann weiter?

Auf der Klimakonferenz in Kattowitz haben sich Greta Thunberg und Luisa Neubauer kennengelernt, die bereits für die Organisation ONE, Greenpeace und die jungen Grünen und die grünennahe Heinrich-Böll-Stiftung durch die Weltgeschichte gereist war. Die Plant for the Planet Foundation vom Club of Rome war ebenfalls mit dem 19/20jährigen Berufsaktivisten Louis Motaal anwesend, der ebenfalls schon für Greenpeace aktiv war. Seither sind Luisa und Louis immer an der Seite von Greta zu finden. Luisa und Louis sind Haupt-Organisator von Fridays for future in Deutschland und haben Greta zur Fridays for Future Demo nach Berlin und Hamburg eingeladen und begleitet. Auch in Brüssel, etc. war Luisa stets an der Seite von Greta zu finden.

Greta und die Klimafolgenforscher des PIK

Schellnhuber-CoR

Die Klimafolgenforscher um das Club of Rome Mitglied Hans Joachim Schellnhuber, ehemals Chef am PIK und Klimaberater der Kanzlerin, heute in der Kohlekomission, mischen ebenfalls bei der Beratung von Greta mit.

Greta-PIK

Das Potsdam-Institut für Klimfolgenforschung (PIK) hat anlässlich der Preisverleihung der goldenen Kamera an Greta Thunberg diese in Potsdam auf dem Telegrafenberg empfangen und zusammen mit den beiden Chefs des PIKs und Stefan Rahmstorf eine Rundführung gemacht. Mit dabei waren auch Luisa Neubauer und Louis Motaal/ Plant-for-the-Planet/ Club of Rome. Diese werden auch weiterhin, wie auch Greta, vom PIK und Stefan Rahmstorf beraten.

PIK-CoR

Der neue Direktor des PIK, Johan Rockström ist Autor des Club of Rome. Er hat an der Aktualisierung der Studie des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ anlässlich des 50. Jahrestag seines Bestehens mitgearbeitet. Mit diesen Leuten umgibt sich Greta und wird von ihnen beraten. Ihr Vater unterstützt dies, wie auch die Medienlandschaft.

Fazit

Letztendlich handelt es sich um eine groß angelegte Klima-PR-Kampange der Ökolobby und von grünen NGOs, wie dem Club of Rome, We don`t have Time, Plant-for-the-Planet, Greenpeace, dem BUND, der Interventionistischen Linken (IL), Extinction Rebellion (XR) und anderer Nutznießer, dazu gehören letztendlich auch die Medien. Aus diesem Grund ist auch nicht zu erwarten, dass in den Medien über diese Hintergründe kritisch berichtet werden wird. Greta ist dabei letztendlich ein Spielball der NGOs und Medien um Geschäfte zu machen, Aufmerksamkeit zu erreichen und politische Ziele durchzusetzen. Auf meine Nachfrage hin bei verschiedenen NGOs, die an den Geschäftsmodell Greta beteiligt sind, erhielt ich sinngemäß die Antwort, dass sei völlig OK, da man ja für die richtige Sache und den guten Zweck eintritt. Die anderen seien schließlich die Bösen, wie die fossile Lobby und ich sollte lieber darüber berichten. Oder aber es wurde unterstellt ich würde Verschwörungstheorien anhängen. Argumente für diese Anschuldigung wurden aber nicht vorgebracht. In der Regel hält man sich bedeckt und antwortet gar nicht, geschweige denn bringt man Argumente welche dem widersprechen würden, was hier aufgedeckt wurde. Man ist sich einig, dass man Greta als Jeanne d’Arc des Klimaschutzes und Symbol der uneigennützigen Klimaschutzbewegung stehen lassen möchte. Kritik ist nicht erwünscht und wird auch nicht aufgegriffen. Dazu ist das Geschäftsmodell Greta zu einträglich.

UPDATE 05.05.2019

Der Greta-„Berater“ Stefan Rahmstorf vom PIK war am Freitag erst zu Besuch bei Greta in Stockholm.

https://pbs.twimg.com/media/D5qv-P1W0AA3mDy.jpg

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29 Kommentare
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  1. Es geht nur um eines, den Auf- und Ausbau eines globalen Feindbildes, um die Massen in die „richtige“ Richtung zu lenken, funktioniert leider fast immer, siehe Juden, Kommunismus, Ausländer, Moslems, CO2, Feinstaub, Diesel, Klimawandel….
    Da wird die Werbetrommel gerührt bis nix mehr geht und Gegner diffamiert und ausgegrenzt ohne Rücksicht und Begründung. Geld spielt da keine Rolle, da zahlen genug Deppen und Mitläufer.

  2. @Krishna

    da zahlen genug Deppen und Mitläufer.

    Mit denen habe ich gestern gerade über Facebook bei Greenpeace, etc. über das Thema diskutiert. Ich habe dort mal die Fakten hier aus dem Blog eingestellt. Die waren nicht sehr erfreut. Füttert nicht den Troll, bezahlter Öl-Lobbysist, Verschwörungstheoretiker, etc. waren dort die Kommentare.

    Das sind halt friedliebende, ausgeglichene und freundliche Menschen. Heute war ich bei uns beim March of Science. O-Gott-O-Gott. Wieder nur so um die 100 Leute bei 8°C und Graupelschauern. Sperren aber sämtliche Straßen. Mit AWI-Fahnen waren die am schwenken. Wir bieten unserer „Expertenwissen“ den Politikern an, meinte der 1. Redner.

  3. PS

    Was ich mich frage, ob Greta das wirklich nicht schnallt, was die dort mit ihr treiben?

  4. Nee, bei Ihrem Gesundheitszustand eher nicht.

  5. Hier mal einige Reaktionen auf meinen Beitrag von vor einer Woche.

    Greenpeace/ Facebook.

    Anu Karpus …und die Erde ist eine Scheibe.

    Don‘t feed the troll!

    Luis Harvey Michael Krüger dein PARTEI-Bild macht dich auch nicht glaubwürdiger du dummer Ölindustrie-Troll. Wie wärs mit einer kritischen Stimme zum Geschäftsmodell Fossile Brennstoffe?

    Christian Grenzer Also die Schüler als Kohle scheffelnde Personen hinzustellen ist schon absonderlich. Hier gehts immerhin um den Klimaschutz und da isses völlig egal, ob da toyota, club of rome, schüler, banker, taschendiebe oder sonst wer dahinterstecken

    Hartmut Molik Michael Krüger : Die Hybrid-Autos von Toyota fahren schon seit einigen Jahren auf Deutschlands Straßen. Deutsche Hersteller allerdings befaßten sich nur damit, wie sie gegen besseres Klima betrügen konnten! Das sind die Fakten. Alles OK?

    Christian Grenzer Michael Krüger es is doch völlig egal wer dahinter steckt, du frägst doch auch nicht den Ersthelfer, ob er ein sauberes Führungszeugnis aufweisen kann, erst dann darf er Leben retten

    Achim Kurth … meint Fake-Profil Michael Krüger -- keine Freunde, keine Fotos, keine Bewertungen, keine Chronik- so gut wie nichts, aber Anhänger von Parawissenschaften, wie sie in seinem Link von Science-sceptical Blog verkündet werden. Wer mehr wissen will, schaut hier: https://de.wikipedia.org/…/Kontroverse_um_die_globale…

    Detlef Müller Sinnloser Dummfug.

    Sarizi Akis-Ember Michael Krüger die Seite der ewig gestrigen Klimaskeptiker…

    FFF Deutschland hat gleich ganz meinen Link gelöscht.

    Fridays for Future Deutschland Wir haben hier einige Kommentare gelöscht, die einen beleidigenden Inhalt hatten, oder in das Feld der Verschwörungstheorien einzuordnen waren!

    Bei Rahmstorf

    Frank Best Michael Krüger Klar, alles im Hintergrund organisiert und gesteuert… kann Ihnen sagen, ich kenne die Organisatoren bei uns in KN. Da ist nichts gelenkt oder gesteuert.

    Mein Fazit: Alles liebe und freundliche und friedliebende Menschen. 😉

  6. Wenn das Bündel an CO2 -- Steuern beschlossen ist, legt sich der Rummel wieder. Dann wird nicht mehr drüber berichtet und die Kids streiken auch nicht mehr.

  7. @ 3. und 4.
    Asperger-Autismus ist kein ‚Gesundheitszustand‘, sondern eine „Denkweise“, ähnlich wie ADHS und andere phychologische Persönlichkeitsmerkmale oder -störungen. Es ist KEINE Krankheit!
    Asperger-Autisten haben kein direktes soziales Denken, deren Denken wird natürlich auch von aussen beeinflusst, aber diese Beeinflussung unterliegt bei jedem Autisten anderen Gesetzmäßigkeiten. Nach diesen Gesetzmäßigkeiten beurteilt der „Aspi“ seine Umwelt und sein eigenes Denken und Handeln. Es ist vielen Autisten unbegreiflich, dass es Menschen gibt, die nach anderen Regeln funktionieren als sie selbst. Bei Greta besteht das GESAMTE Denken ausschließlich aus dem Thema „Klima“ -- und sonst ist bei ihr nicht viel. (ich gehe sogar davon aus, dass sie kein sexuelles Denken hat) Sie will nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die nicht das Klima schützen wollen, weil sie es nicht verstehen kann.
    Aspis sind sehr kontaktscheu und oft menschenscheu. Aber trotzdem leidet Greta nicht darunter, dass sie seit letztes Jahr mit abertausenden von Menschen in Kontakt war und in der Weltöffentlichkeit steht, denn diese Menschen beurteilen die Welt nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten, wie sie selbst, nämlich nach der Gesetzmäßigkeit ‚Klimaschutz‘. Alles andere entspricht nicht Gretas Realität. Was momentan geschieht, unterstützt ihre eigene Denkweise -> also ist es richtig -> also wird weitergemacht.
    Wie gesagt, Aspis sind sehr kontaktscheu. In der Presse steht „Greta inspiriert Menschen in der ganzen Welt“ -- Nein ,es ist nicht Greta, sondern ihr Management. Wie bekannt ist Schulstreik fürs Klima keine Idee von Greta, sondern die gab es schon vorher. Dieser ganze Mist wurde ihr eingeredet, und da sie kein selbstständiges Denken in Sachen sozialer Kompetenz hat, kann man mit ihr machen, was man will.
    Sie ist 16 Jahre alt, wirkt wie eine 12-Jährige, aber im Innern noch ein Kind von vielleicht maximal 10 Jahren. Und sie entwickelt sich nicht weiter, und das ist das Fatalste bei diesem tragischen Fall.

  8. Ich denke nicht, dass das harmlos ist. Es geht um den Ausruf eines nationalen Notstands und damit Inkrafttreten von Notstandsgesetzen. Und damit wird eine Art Kriegsrecht verhängt, das die Bürgerrechte einschränkt. So wie nach 9/11 immer noch das Kriegsrecht in den USA herrscht. (New world order lässt grüßen!) Die freie Meinungsäußerung oder gar Meinungspluralismus bezüglich eines kritischen Hinterfragens der Klimapolitik und deren Maßnahmen, die ja im wesentlichen eine Umverteilung von Kapital von unten nach oben ist und mit der Verbreitung von Not der breiten Bürgerschicht diese abhängig, kontrollierbar und führbar macht, ist dann wahrscheinlich nur noch weiter eingeschränkt möglich, oder mit dem Risiko von konkreten juristischen Repressalien verbunden. Es gab ja schon die Bestrebungen der Festlegung des Klimaschutzes in der Verfassung und dann ist dieser Blog hier verfassungsfeindlich. Wieder ein Schritt Richtung staatlicher Ökodiktatur und das nicht in einem übertragenen Sinne. Das ist nicht mehr nur ein etwas harmloses schräges Spektakel, da ist System und Ziel dahinter. Schon jetzt existieren bezüglich des Ausbaus von regenerativen Energien nur noch formelle Normen der Rechtsstaatlichkeit. Faktisch wird aber kaum noch nach rechtsstaatlichen Prinzipien gehandelt. (Siehe Film -End of Landschaft-.) Und unsere Gesellschaft wurde mit grüner Propaganda weichgeklopft, diesen Zustand willig hinzunehmen. Klima über Alles heißt es daher, den Blumenstrauß den Planetenrettern zum Gruße hochhalten und dabei die Hacken gekonnt zusammenzuschlagen.

  9. @Kaula

    Ich frage mich aber wie die Klimaschutztypen einen solchen Staat durchsetzen wollen, ohne Polizei. Die Gelbwesten werden dann hier auch schnell aufmaschiren und die Straße zum Schlachtfeld machen.

  10. PS

    Und laut einer Umfrage von vor 2 Tagen wollen über 60% der Bevölkerung keine CO2-Steuern.

  11. Der Greta-Berater Stefan Rahmstorf ist gerade übrigens bei Greta in Stockholm.

    https://pbs.twimg.com/media/D5qv-P1W0AA3mDy.jpg:large

  12. Der ist mindestens genauso desorientiert.

  13. Und ich würde wetten er hat vermutlich das Flugzeug nach Stockholm genommen. Dauert ca. 2 Std. und nicht einen Tag, wie mit dem Zug.

  14. Alle Diejenigen die hier sich kritisch-kompetent äußern frage ich: WAS tut ihr damit unsere Kinder und Enkel noch friedlich und mit einer einigermaßen intakten Natur leben können. Es wird auf unserer Erde so viel Schindluder getrieben. Mag sein, dass Einzelne Kapital aus Greta Thunberg schlagen. Das was damit bisher schon erreicht wurde ist mir Tausend Mal lieber als.die Lobbyisten aus Plastikindustrie und ihre Kumpanen.

  15. @Barbara,

    klar, es gibt viele Probleme. Die aber löst man nicht mit Ideologie.

    einigermaßen intakten Natur

    Bestimmt nicht, indem man diese mit Vogelshreddern zumüllt.

  16. „Alle Diejenigen die hier sich kritisch-kompetent äußern frage ich: WAS tut ihr damit unsere Kinder und Enkel noch friedlich und mit einer einigermaßen intakten Natur leben können. “
    Genau deswegen Hinterfrage ich alles, damit meine Kinder noch friedlich leben können. In einer Ökodiktatur können sie es nicht mehr!

  17. @Barbara #14

    WAS tut ihr damit unsere Kinder und Enkel noch friedlich und mit einer einigermaßen intakten Natur leben können. Es wird auf unserer Erde so viel Schindluder getrieben.

    Die Natur ist nicht in Gefahr. Die größte Bedrohung geht derzeit davon aus, dass wir von Bekloppten regiert werden. Der Klimazirkus gehört dazu, und muss deswegen delegitimiert werden.

    Umweltschutz, Luft- und Wasserreinhaltung sind richtig, ich bin dafür. Es ist schon sehr viel erreicht, aber wir können ruhig damit weitermachen. Ein großes Problem ist es derzeit allerdings nicht. Aber weder „Klimaschutz“ noch die Greta-Religion bewirken irgendwas positives für die Umwelt, im Gegenteil schaden sie ihr (Holzfeuerung…) . Es ist also falsch und schädlich, sich dafür zu engagieren.

    Plastik ist dagegen grundsätzlich nützlich und positiv, ua auch ressourcenschonend. Die Verteufelung durch die Ökos ist ein irrationales Ritual. Die verteufeln halt alle Erscheinungen der Moderne.

  18. @Barbara

    Der größte Schindluder wird vorn allen von den sog. Klimaschützern und deren NGOs getroffen, denn bei der Energiewende handelt es sich um ein Billionenfeschäft, alleine nur in Deutschland und dabei werden selbst Kinder und Behinderte für die eigene Gier und das Machtstreben vor den Karren gespannt. Ich ernte dafür von den Mitläufern Hass und Gewaltbereitschaft, von Leuten, die alle angeblich für den Frieden und die Zukunft der Kinder eintreten. Das sollte einem zu Denken geben.

  19. Und nicht vergessen: die Welt ist so, wie sie nun mal ist, wegen Lobbyisten und anderen Kumpanen. Das erklärt alles und notfalls auch das Gegenteil davon.

  20. Das was damit bisher schon erreicht wurde ist mir Tausend Mal lieber als.die Lobbyisten aus Plastikindustrie und ihre Kumpanen.

    Was wurde denn erreicht? 30.000 Windräder in Deutschland und 400 km^2 an Solarfläche, die sogut wie kein CO2 in den letzten 10 Jahren eingespart haben, aber und 25 Mrd. € pro Jahr kosten und Millionen Vögel, Fledermäuse und Insekten getötet haben und zur Flächenversiegelung beitragen. Die Rohstoffe dafür beuten wir in Entwicklungsländern aus, die keine Umweltauflagen und keinen Arbeitsschutz haben. Und eine Vermaisung der Landschaften haben wir, dadurch Rückgang der Artenvielfall und Nitratbelastung von Böden und Grundwasser und Erosion. Da bin ich nicht stolz drauf.

  21. PS

    Und die Plastiklobby hat nichts mit Plastikmüll in der Landschaft zu tun. Den werfen die Bürger dorthin. Soviel wie noch nie in Deutschland. Bestätigt auch die Müllabfuhr. Immer mehr wilde Müllhaufen. Sehe ich auch täglich, sogar in Naturschutzgebieten und LSG. Nachts fahren dort Leute hin und laden ihren Bauschutt und Altreifen etc. ab. U.a. am Kuhgrabensee in Bremen NSG und am Waller Feldmarksee (LSG/ Natura 2000-Gebiet, Blockland). Aber nein, die Plastiklobby ist natürlich der Sündenbock.

  22. Gerade gelesen, Maja Göpel von Club of Rome und WBGU der Bundesregierung war auch mit Greta in Berlin dabei. Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen.

    https://www.facebook.com/Scientists4Future/videos/heute-stellten-in-berlin-die-scientists4future-ihre-stellungnahme-vor-darin-unte/1720193121416119/

  23. PS

    Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern stellte sie im März 2019 die zur Unterstützung der Schülerproteste Fridays for Future gegründete Kampagne Scientists for Future in der Bundespressekonferenz vor.

  24. https://www.clubofrome.org/member/maja-gopel/

  25. @Barbara #14
    Politischer Aktivismus ist in den allermeisten Fällen schädlich, nicht nur speziell bei Umweltthemen, meint der Philosoph Michael Huemer:

    http://edition.leske.biz/politikverdrossenheit2/huemer_passivity_split.html#toc-Subsection-4.4

    „Man kämpft … normalerweise nur dann für ein Anliegen, wenn das, wofür man sich einsetzt, umstritten ist. Und meistens wissen diejenigen, welche sich für ein umstrittenes Anliegen einsetzen, tatsächlich nicht, ob dieses richtig ist, so sehr sie auch glauben mögen, es zu wissen. Wie … dargelegt wurde, kämpfen sie, um sich als Kämpfer für ein edles Ziel zu erleben, statt wirklich die Ideale anzustreben, die sie glauben anzustreben.
    […]
    In vielen Fällen wird Aufwand in die Erreichung einer Maßnahme gesteckt, die sich als schädlich und ungerecht erweist. Es wäre besser, seine Zeit und Energie auf Ziele zu richten, von denen man weiß, dass sie gut sind.“

    Bill Gates macht es richtig, indem er mit seinem Vermögen die Weiterentwicklung der Kernkraft fördert.

  26. @Barbara #14
    Ich empfehle mal die Lektüre dieses gerade aktuell erschienenen Artikels
    Da kann mal viel Nachedenkenswertes finden !

  27. @Krishna Gans 26
    Etwas off topic: Der verlinkte Beitrag wird demnächst in deutscher Übersetzung auf der Website des EIKE erscheinen!

    Chris Frey

  28. Herr Frey , hätte ich bei meinem Besuch bei Eike schon gemerkt 😀 -- thx

  29. Ich war sprachlos, wie weit diese Klimaangst gesteuert wurde.

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