Insekten halbieren teils Leistung von Windrädern und Windräder töten schätzungsweise 1.200 Tonnen Insekten pro Jahr!

28. Februar 2019 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Windkraft, Wissenschaft

WKA-Insekten

In Deutschland stehen derzeit rund 25.000 Windkraftanlagen in der Landschaft herum. Seit einigen Jahren ist bereits bekannt, dass diese keinen unweltfreundlichen Strom liefern, da durch die Rotorblätter unzählige Vögel und Fledermäuse ums Leben kommen. Das ist aber längst nicht alles.

Windräder zur Stromerzeugung sollten eigentlich bei steigender Windstärke auch mehr Strom produzieren. Genau dies tun sie allerdings häufig nicht, was Experten seit Jahren verwirrt. Das Rätsel könnte bereits im Jahr 2001 dank einer neuen Studie gelöst werden: Tote Insekten, die an Windrädern kleben, sollen für die geringe Ausbeute verantwortlich sein.

Das berichtet ein holländisch-dänisches Wissenschaftler-Team bereits im Jahr 2001 in der Ausgabe des britischen Fachmagazins „Nature“. „Insects can halve wind-turbine power“, Nature 2001.

Zerplatzte Insekten rauen Oberfläche auf

Bei niedrigen Windgeschwindigkeiten sammeln sich auf den Vorderkanten der Rotorblätter zerplatzte Insekten an, erläutern die Autoren. In starkem Wind kann an der dadurch rauen Oberfläche die Luftströmung abreißen – die Stromausbeute sinkt rapide.

Solche Leistungsverluste – teilweise bis auf die Hälfte – waren beispielsweise auf kalifornischen Windfarmen aufgefallen. Der Grund war bis dahin jedoch unbekannt.

Mit speziell entwickelten Reflektoren, die auf die Rotorblätter geklebt wurden, konnten die Fachleute die Auswirkungen der toten Insekten aber bereits vor 20 Jahren direkt beobachten.

Das „Bienensterben“

Aktuell ist das „große Insektensterben“ und „Bienensterben“ in aller Munde. Weder von den Grünen, noch von „Ökoinstituten“, oder dem Umweltbundesamt wird aber das Insektensterben durch die Rotorblätter von Windkraftanlagen thematisiert, geschweige denn werden Feld-Studien dazu in Auftrag gegeben. Auch die Presse interessiert das Thema nicht.

Einige Wissenschaftler vermuteten aber schon lange, Insekten könnten von Windparks angezogen werden, aufgrund der Farbe der Rotorblätter, der von Turbinen abgegebenen Wärme und der Blinklichter auf den Windkraftanlagen.

Die Wissenschaftler wissen auch, dass Turbinen eine Verringerung der Windgeschwindigkeit auf Höhe der Nabe bewirken und Turbulenzen verursachen. Die Turbinen verursachen dabei Änderungen im Wind, im Niederschlag, Temperatur und Verdunstung. Untersuchungen haben solche Umwelteinflüsse bis zu 20 km Entfernung von einem Windparkstandort nachweisen können.

Eine aktuelle Studie der DLR „Interference of Flying Insects and Wind Parks“ vom 30.10. 2018 kommt nun zu dem Ergebnis, dass pro Sommer 24.000 Tonnen Insekten die deutschen Windparks mit zusammen 25.000 Windkraftanlagen passieren könnten. Das wäre rund eine Tonne Insekten pro Windkraftanlage. 5% könnten dabei zu Opfer fallen. Also 1.200 Tonen Insekten insgesamt, oder 50 kg an Insekten pro Windkraftanlage.

Die DLR-Studie kommt weiter zu dem Schluss, dass dies innerhalb von 15 Jahren relevant für das Überleben von Insektenpopulationen sein könnte, besonders für Insekten, die im entsprechenden Höhenbereich zwischen 20-220 Meter Höhe fliegen. Dies tun die meisten Insektenarten!

Ungeachtet dessen, wird das Thema aber nicht weiter thematisiert und man hüllt sich in Schweigen. So auch gestern Abend in der ARD.

Gestern Abend wurde bei Maischberger in der ARD über das „große Insektensterben“ debattiert. Zu Gast waren u.a. der Meteorologe und Wissenschaftsjournalist Karsten Schwanke (einst Doktorand vom Klimawissenschaftler und Klimaaktivisten Prof. Dr. Hartmut Graßel (Inspirator für den Spiegel von 1986, Kölner Dom unter Wasser) ) und die Grünencheffin aus Bayern Katherina Schulze (#KerosinKatha, wegen ihrer Vielfliegerei). Ebenso zu Gast war der Spiegel-Autor Jan Fleischhauer. Fleischhauer machte Schwanke und Schulze auf die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Insektenpopulationen aufmerksam. Diese guckten darauf verwundert in die Runde und fragten, wo das stehen würde? Herr Fleischhauer antwortete, googlen Sie, dann werden Sie es finden. Frau Schulze argumentierte noch, dann müsse man die Windkraftanlagen eben so hinstellen, dass diese nicht in den „Einflugschneisen“ von Fledermäuse und anderen Tieren stehen würden und es sei längst geklärt, dass die Folgeschäden viel größer werden würden, als wenn man nichts unternehmen würde. Herr Schwanke untermauerte das zuvor.

Herr Fleischhauer machte in der Diskussion weiter darauf aufmerksam, dass die Grünen unter Trittin mit Einführung des EEGs und mit der Energiewende über den Anbau von Energiemais und Energieraps Monokulturen gefördert hätten und so zum Insektensterben mit beigetragen hätten.

Zur Erinnerung:

Landwirtschaftsministerin Renate Künast setzte 2004 angesichts steigender Ölpreise auf den Ausbau von Bioenergie. Durch den Anbau von Raps könnten Bauern die “Ölscheichs von morgen” werden, sagte Künast.

“Der Acker wird zum Bohrloch des 21. Jahrhunderts, der Landwirt wird zum Energiewirt”, verkündete Trittin im November 2005 auf dem Internationalen Fachkongress für Biokraftstoffe, unter dem Beifall der anwesenden Lobbyvertreter und sonstigen Nutznießer.

Frau Schulze und Herr Schwanke schüttelten daraufhin beide ungläubig die Köpfe. Frau Schulze erwiderte, dass der Ausbau von Energiemais ja nicht unter rot-grün geschehen sei, sondern unter die Regierungszeit von Frau Merkel fällt. Man also keine Verantwortung dafür tragen würde und die unter Frau Merkel gemachten Fehler nun korrigiert werden müssen.

Frau Schulze schwebt dabei vor, dass man den Bioanbau mehr fördern müsse, wer das bezahlen soll, dass konnte und wollte sie aber nicht beantworten. Zudem würden die Folgeschäden durch Nitrat im Grundwasser ja wesentlich teuer werden, als wenn man nicht jetzt handeln würde. Herr Schwanke untermauerte das zuvor und nannte Summen im Bereich von hundert Millionen Euro, die also gering sind im Vergleich zu den rund 35 Milliarden Euro, die uns die Energiewende jedes Jahr kostet.

Ungeachtet dessen wird der Ausbau der Windkraft also weiter gehen und man hofft mit Biolandbau das Problem „Insektensterben“ in den Griff zu bekommen. Das dies nicht zum gewünschten Erfolg führen wird, da auch Biolandwirte Pflanzenschutzmittel verwenden und Monokulturen anbauen und die Leute nicht dazu bereit sind den doppelten Preis für ihre Bio-Lebensmittel im Laden zu bezahlen, ist dabei nebensächlich und nicht von Bedeutung. Zumindest für die grüne Klientel, die eher zu den wohlhabenderen Bürgern zählt.

Update 04.03.2019: Insektenschlag an Windkraftanlagen

Insektenschlag

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84 Kommentare
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  1. Ein Imker aus Norddeutschland, mit dem wir (www.DSGS.info) in Kontakt kamen, schreibt davon, dass nach Errichtung von sieben Anlagen in der Nähe seiner Bienenstöcke alle Bienen zugrunde gingen. Er hätte beobachtet, wie diese im Winter ausgeflogen sind und draußen verendeten. Er vermutete, dass der Infraschall, der die selbe Frequenz des Schwänzeltanzes hat den Bienen ertragreiche Nektarpfründe vorgaukeln würden, weshalb sie vorzeitig aktiv werden und ausgeflogen sind.
    Siehe auch hier:
    https://www.kvarnhult.de/bienengesundheit/

    1,5 -- 2,5 km von meinem Hof in Lappland entfernt stehen seit 2010 9 Windkraftwerke. Seit dieser Zeit habe ich Mühe, meine dortigen Völker durch den Winter zu bringen. Zuvor hatte ich nie Probleme. Schädigungen meiner Bienen durch Pestizide und durch Varroen scheiden aus, weil dort oben keine Landwirtschaft betrieben wird und es keine Varroen gibt. Somit liegt für mich auf der Hand, dass der Infraschall der Windkraftwerke meine Völker währen der Winterruhe derart in Unruhe versetzen, dass sie nicht überleben. Das ist mit der Grund, dass ich im Jahre 2017 auf Kvarnhult die Imkerei aufgab.

  2. @Kaula

    Habe ich gerade auch auf einer englischen Webseite gelesen das gerade Bienen betroffen sein sollen und man das jetzt untersuchen möchte. Die Bienen fliegen ja auch immer zurück zum Stock und wenn dazwischen Windparks stehen, ist das nicht gerade günstig.

  3. http://documents.dps.ny.gov/public/Common/ViewDoc.aspx?DocRefId=%7BCBD84C23-9BDF-42D0-8ADD-C442F47D8173%7D

  4. Eine Theorie dazu:

    Durch den Infraschall und „Elektrosmog“ der Windkraftanlagen werden Bienen in Unruhe versetzt und verlieren (wie auch Vögel) ihre Orientierungsfähigkeit mit der Folge leerer Bienenwohnungen. Der von Windkraftwerken emittierte Infraschall liegt zwischen 0,1 und 20 Hz und kann somit die von Bienen beim Schwänzeltanz erzeugte Frequenz von 10 bis 15 Hz überlagern und insbesondere während der Winterruhe in der Weise stören, dass die Bienen nicht zur Ruhe kommen und keine Winterkugel bilden, weil Tracht vorgetäuscht wird. Bekanntlich kommunizieren Bienen mit dem Schwänzeltanz Entfernung, Richtung und Ertragslage gefundener Nektarquellen. Somit ist davon auszugehen, dass es durch die Überlagerung oder Störung der von den Bienen erzeugten Frequenzen durch den von Windkraftwerken emittierten Infraschall zu Irritationen bei den Bienen kommt, mit der Folge leerer Bienenwohnungen und insbesondere von Winterverlusten!

  5. PS

    Insekten locken Fledermäuse in den Tod

    Fledermäuse, die meist nachts fliegen, scheinen auf ganz andere Weise durch die Windkraftwerke gefährdet. Studien zeigen, dass Insekten fressende Arten besonders oft in die Anlagen fliegen. Wegen des Luftverkehrs werden die Türme nachts durch rote Blinklichter markiert, außerdem strahlen die Rotorblätter Reibungswärme ab. Beides lockt Insekten in großem Maß an. Nachtaktive Käfer, Mücken oder Nachtfalter besitzen zwar eine enorme Anzahl von Ommatidien (Einzelaugen) und sehen selbst bei Mondlicht noch farbig, aber sie erkennen die Gefahr nicht. Die Folgen sind erheblich. Gustave Corten und Herman Veldkamp vom Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) entdeckten, dass sich auf den Rotoren eine regelrechte Kruste aus zerplatzten Insekten bildet, welche die Leistung der Windräder um bis zu 50 Prozent reduzieren kann. Die Fledermäuse wiederum folgen ihrer Jagdbeute und geraten so an die Windkraftwerke.

    Dort sterben sie nicht in erster Linie, weil sie mit den Windrädern kollidieren; meist verenden sie wegen der enormen Luftdruckschwankungen schon zuvor. Forscher um Robert Barclay von der Universität Calgary fanden heraus, dass der plötzliche Abfall des Luftdrucks feinste Gefäße in den Lungen platzen lässt – die Tiere sterben also an inneren Blutungen. Dieses so genannte Barotrauma soll für neun von zehn der Tiere die Todesursache sein.

  6. Insekten töten Insekten? Bitte Überscrhrift umformulieren „die Anlagen töten Insekten“

  7. Danke, einmal Windräder vergessen und jetzt hinzugefügt.

  8. 1.200 to toter Insekten erscheint mir in der Gesamtmasse der fliegenden Insekten nicht wirklich viel. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da waren die Autos von Frühling bis Herbst regelmäßig mit toten Insekten übersäht, und die Anzahl den PKW’s ist deutlich höher. Vielleicht haben die ja schon die ganzen Insekten abgefischt die jetzt überall fehlen.
    Und auch zum Thema Infraschall tragen Auto zu bei: https://edoc.ub.uni-muenchen.de/5617/1/El-Nounou_Michal.pdf

    Kann es sein, dass Sie hier ein neues Faß aufmachen wollen?

  9. Und hier ein Faktencheck zur Behauptung von Herrn Fleischhauer: https://www.cenak.uni-hamburg.de/aktuelles/news/2019-02-27-news1.html

  10. @Jan

    1.200 to toter Insekten erscheint mir in der Gesamtmasse der fliegenden Insekten nicht wirklich viel.

    Wirklich? 50 kg Insekten pro Sommer und WKA in der BRD sind nicht viel?

    Die DLR-Studie kommt jedenfalls zum Schluss, dass dies über 15 Jahre und mehr für das Überleben von Insektenpopulationen entscheidend sein kann. Sollten Sie besser denen erklären und nicht mir.

  11. @Jan

    In Ihren Link steht, ich zitiere mal:

    Spiegel-Kolumnist Jan Fleischhauer äußerte sich in der ARD-Sendung „Maischberger“, die am 27. Februar um 22.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt wurde:

    „Wir sind alle für die Energiewende, wir sind dafür, dass wir überall Windanlagen bauen. Jetzt fordere ich mal alle Zuschauer auf zu googlen, heute Abend noch, Insektensterben und Windanlagen, und da werden Sie feststellen, dass es Studien gibt dazu, dass man schätzt, dass im Jahr 1200 000 000 000 an Insekten sterben durch Rotorblätter. Das ist etwa das, was 40 000 000 PKW im Jahr hinrichten an Insekten. Das sind Todesanlagen für Insekten. Zumal jetzt auch noch jede vierte Windanlage im Naturschutzgebiet steht.“

    Die im Jahr 2018 veröffentlichte Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Titel „Interference of Flying Insects and Wind Parks“ stellt tatsächlich eine entsprechende Anzahl der durch den Einfluss von Windräder getöteten Insekten fest.

    Die DLR ist doch gerade wegen Astro-Alex für ihre gute Arbeit auch im „Klimaschutz“ bekannt? Oder etwa nicht?

  12. Da in Bayern deutlich weniger WKA stehen als in NDS, BB oder SH, sollten doch die Bayern mit toten Insekten kein Problem haben. Warum haben die dann das Bürgerbegehren zum Bienen(Insektenschutz) unterschrieben?

    Wenn 40.000.000 PkW auch für 1200 000 000 000 (Einheit??????) verantwortlich sind, dann teilen sich WKA’s und PKW’s das Massaker, oder? Ich sehe aber kaum noch PKW die mit Insekten übersäht sind so wie früher, und damit meine ich vor über 35 Jahren? Also sind die PKW’s schuld, denn die gibt es schon viel länger und in deutlich größerer Zahl!

  13. PS

    Auf Autobahnen haben Sie übrigens Lärmschutzwände. Gibt es bei WKA nicht. Und die PKWs sind heute nicht mehr kastenförmig und viel windschnittiger. Deshalb sterben dort auch weniger Insekten als vor 20 und mehr Jahren. Auf Zweites hat auch Herr Schwanke in der Sendung hingewiesen. 1. hat sich also verbessert, 2., also die Windkraft verschlechtert. Es werden immer mehr und größere Anlagen.

  14. @Jan

    Ich sehe aber kaum noch PKW die mit Insekten übersäht sind so wie früher, und damit meine ich vor über 35 Jahren?

    Richtig, liegt auch an der Form der PKWs. Der Cw-Wert ist wesentlich besser geworden. Die Insekten knallen dadurch nicht mehr direkt gegen die Frontscheibe, sondern gleiten darüber hinweg. Mein Ford-Transit-Kastenwagen, den sich fast 20 Jahre hatte, war auch in den letzten Jahren noch mit Insekten verdreckt. Besonders wenn man im Frühjahr durch die Rapsfelder fährt.

    Im Mais haben Sie hingegen keine Insekten. Heute steht ja überall Mais. Energiemais und Futtermais.

  15. @Krueger

    Vielleicht sollten Sie alles zitieren, es geht nämlich folgerdermaßen weiter:

    Die Studie bezieht sich auf modellhafte Kalkulationen basierend u.a. auf Hochrechnungen der Biomasse fliegender Insekten. Die genannten Zahlen sind dagegen empirisch kaum zu ermitteln, da sie sich – anders als etwa bei Vögeln und Fledermäusen – kaum seriös über Todfunde hochrechnen lassen. Über die Auswertung tatsächlicher Todfunde (unter Windrädern) ist dagegen in mehreren Studien der erhebliche negative Einfluss der an Zahl zulegenden Windkraftanlagen auf andere Tierarten belegt, insbesondere bei Greifvögeln (wie Mäusebussard und Rotmilan) sowie Fledermäusen.“

    Außerdem dürfe nicht von den übrigen Gründen für das Artensterben abgelenkt werden:

    „Die Zahl der Insekten nimmt sehr wahrscheinlich aufgrund der über Jahrzehnte intensivierten Landwirtschaft ab. Auch für den Vogelschwund ist die Windenergie nur eine allenfalls zusätzliche Ursache. Der eigentliche Grund liegt in der seit Jahrzehnten industrialisierten und intensiv betriebenen Landnutzung – von der Flurbereinigung, über die Überdüngung bis hin zum Anbau von Bioenergiepflanzen, wie z.B. Mais.“

    Gerade Klimamodelle werden ja von Seiten der Leugnerfraktion immer wieder stark kritisiert, aber hier ist es i.O.?????

  16. @Jan

    Da in Bayern deutlich weniger WKA stehen als in NDS, BB oder SH, sollten doch die Bayern mit toten Insekten kein Problem haben. Warum haben die dann das Bürgerbegehren zum Bienen(Insektenschutz) unterschrieben?

    Hatte Herr Fleischhauer auch in der Sendung gesagt. Weil die Leute, insbesondere aus München (Hochburg der Grünen), nicht besonders klug sind. Die standen auch schon im Herbst 2015 am Bahnhof im München mit Kuscheltieren und Blumen, sagte Fleischhauer.

  17. @Jan

    „Die Studie bezieht sich auf modellhafte Kalkulationen basierend u.a. auf Hochrechnungen der Biomasse fliegender Insekten. Die genannten Zahlen sind dagegen empirisch kaum zu ermitteln

    Natürlich. Wie auch die Klimamodelle. Hier gibt es aber deutlich mehr Bekannte als Unbekannte in den Modellrechnungen. Wie viele Insekten/ Biomasse so durch die Gegend fliegt kann man leicht ermitteln und daraus dann hochrechnen, wie viel davon mit WKA kollidieren. Oder nicht?

    Zudem gab es schon vor 20 Jahren in der von mir zitierten Nature-Studie Messungen mit Reflektoren. Warum macht man die heute nicht mehr?

  18. PS

    Was ich mich frage, warum schenkt man Astro-Alex von der DLR so viel Beachtung, auch für seinen Einsatz zum Klimaschutz, die Studie zum Insektensterben durch WKA der DLR findet aber keinerlei Beachtung.

  19. @Krueger

    Na ja, was die cw-Werte angeht habe ich so meine Zweifel. Der Audi A100 hatte 1981 schon einen cw-Wert von 0,31, heute Modelle sehen da nicht wirklich besser aus. Gerade die viele beliebten SUV’s sehen doch wieder mehr nach fahrende Kästen aus.

  20. @Jan

    Auch da gleitet die Luft inzwischen überweg und prallt nicht direkt auf die Windschutzscheibe.

    https://www.audi-technology-portal.de/files/images/462/q5_windkanal__large.png

    Nicht umsonst verbrauchen neue SUVs so wenig Sprit.

  21. PPS

    Was man auch berücksichtigen muss, PKWs decken nur eine Flughöhe bis zu 1,5 Metern ab. Windräder von 20-220 Metern und die laufen fast das ganze Jahr durch. Zudem locken WKA Insekten an, daher auch die Fledermäuse dort. An Autobahnen sehe ich keine Fledermäuse jagen. Bei den WKA bei uns schon.

  22. @JDU #8

    1.200 to toter Insekten erscheint mir in der Gesamtmasse der fliegenden Insekten nicht wirklich viel.

    Ob es im Weltgefüge viel oder wenig ist, sei dahingestellt. Interessant ist hier die Doppelmoral der Ökos. Wenn es um Projekte geht die die Ökoideologie ablehnt, ist der kleinste Juchtenkäfer ein Heiligtum. Wenn’s um Ökoprojekte geht, sind plötzlich tausende Tonnen tote Insekten eine lässliche Sünde.

  23. @JDU #12

    Ich sehe aber kaum noch PKW die mit Insekten übersäht sind so wie früher, und damit meine ich vor über 35 Jahren?

    Es gibt heute mehr Waschstraßen.

  24. Die landwirtschaftliche Nutzfläche nimmt doch monoton ab über die Zeit.
    Bei den Katasterämtern nimmt der Wald zu, d.h. die ungenutzte und unversiegelte Fläche.
    Aber die Bauern sollen es mal wieder gewesen sein.

  25. Wir haben ca. 30% Wald und ca. 50% landwirtschaftliche Nutzfläche in der BRD. Und soweit ich das feststellen kann, nimmt die Zahl der Insekten vor allem seit dem Beginn der Energiewende ab. Mit dem Anbau von Energiemais und Windkraft. Wenn da nicht mal eine Korrelation besteht. 😉

    Im Raps gibt es übrigens sehr viel Insekten, im Mais sogut wie keine.

  26. Unglaublich, wie viel Unsinn verbreitet wird.

    Der infraschall der WEA führt jetzt also auch zu Insektensterben? Wie überleben Insekten, auch speziell Bienenvölker denn dann in der Nähe von Straßen, die ein Vielfaches des Infraschalls erzeugen? Und wie ist es mit den Fledermäusen? Wie genau sterben die, wenn doch alle WEA zu Flugzeiten derselben abgeschaltet werden und ein Monitoring stattfindet??

  27. @Friedemann

    Der Infraschall von WKA könnte die Bienen auf dem Land in ihrer Ruhe/ Winterruhe stören. Das muss noch näher untersucht werden. Bienenstöcke werden nicht an Hauptverkehrs-Straßen aufgestellt, schon gar nicht im Winter. Auch nicht in der Stadt. Wenn Sie dort Bienenstöcke kennen, dann nennen Sie diese gerne. Zudem geraten auch Bienen in die Rotorblätter, dass wurde wie gesagt bereits untersucht.

  28. #26

    Unglaublich, wie viel Unsinn verbreitet wird.

    Dass die Vorderkante von Propellern im Sommer voller Insektenleichen ist, wird Ihnen jeder Pilot bestätigen. 🙂

  29. Und soweit ich das feststellen kann, nimmt die Zahl der Insekten vor allem seit dem Beginn der Energiewende ab. Mit dem Anbau von Energiemais und Windkraft. Wenn da nicht mal eine Korrelation besteht.

    Das ist mir auch schon aufgefallen. Und ruft da jemand ganz laut „Haltet den Dieb!“? Das kann doch nicht sein, Ökos zerstören die Natur!

  30. Wollte mal überschlagen wieviel % der Insekten Deutschlands das sind, die an den Windrädern draufgehen.:
    Masse der Insekten auf der Erde o,4 Gigatonnen Trockenmasse, 40% Feuchtigkeit,
    Davon sind maximal 1% in der Luft. Und Deutschlands Landfläche beträgt ca 2,5% der Landmasse des Globus. .Da komme ich (ohne Gewährleistung) auf ca 5,5 Millionen t insektenmasse in der Luft. im Jahr in Deutschland. Das kommt in der Größenordnung schon auf die 24.000 t Insektenmasse, die im Jahr durch die Windräder fliegen sollen.
    Somit wären 1 200 t tote Insekten in der Größenordnung etwa nur 0,02% der Fluginsekten Deutschlands.

    Nimmt man den Verkehr dazu, wird man vielleicht in Prozentgröße kommen. Nicht viel, aber auch nicht unbedingt völlig vernachlässigbar. Allerdings sind Flächenversiegelung und Landwirtschaft und Forstmonokulturen wohl tatsächlich Hauptursache für das höchst alarmierende Zusammenbrechen unseres natürlichen Ökosystems in Deutschland.
    Man bedenke auch, das ca. 10% der weltweit aufgestellten Windräder im dicht besiedelten Deutschland stehen, das weder viel Wind noch Sonne hat. So viel zum Kohle und Atomausstieg.

  31. Man damit macht ihr echt gute Werbung für die Öl- und Gaslobby. Aber egal wieviel ihr schreibt, erneuerbare Energien werden sich durchsetzen, da sie einfach auf lange Sicht günstiger und klimafreundlicher sind. Mal abgesehen davon sind einige Tonnen Insekten pro Anlage nicht viel (falls es denn wirklich stimmen sollte). Autos, Wohngebäude oder Wolkenkratzer erledigen auch Tonnen von Insekten. Warum darüber nicht berichtet wird, kann sich ja jeder denken…

  32. @Siwan

    Und erst recht die ganzen Bäume, die in der Landschaft einfach so rumstehen, Deutschland besteht zu 30% aus Wirtschafswald, töten dann die meisten Insekten? ☺

  33. Und nicht die Mittelgebirge und Alpen als Flughindernis vergessen. ☺

  34. @31

    Aber egal wieviel ihr schreibt, erneuerbare Energien werden sich durchsetzen, da sie einfach auf lange Sicht günstiger und klimafreundlicher sind.

    Interessante Bermerkung. Wieso glauben Ökos, dass „Klimafreundlichkeit“ ein Erfolgsfaktor sein könnte? Das erhöht den Nutzwert des Stroms nicht, es ist ein ideologisches Argument das daher nur für Ideologen von Interesse ist, aber für die Mehrheit der Menschen völlig uninteressant und weder ein Verkaufsargument noch ein Motiv bei Wahlen. Diese Tatsache wird sich über kurz oder lang durchsetzen.

  35. Aber egal wieviel ihr schreibt, erneuerbare Energien werden sich durchsetzen, da sie einfach auf lange Sicht günstiger und klimafreundlicher sind.

    Super. Dann kann man die Subventionierung und Vorrangeinspeisung ja streichen, denn wenn sie günstiger sind regelt das sowieso der Markt.

    Nur leider sieht die Realität anders aus. Erneuerbare werden überall auf der Welt nur dort gebaut, wo sie vom Staat mit Gewalt in den Markt gedrückt werden. Und das Resultat sieht man auf der Stromrechnung.

  36. Und was ist mit den Insekten die auf der Autobahn indem Tod gerissen werden..Dann sollten doch alle ihr Auto stehen lassen

  37. Genau, deshalb sind auch E-Autos auch nicht besser. Aber Autobahnen sind ja schon da und der Cw-Wert der Autos wird besser, also weniger Insektenschlag. WKA werden hingegen massiv ausgebaut, auch im Wald und an NSG und gefährden dort Insektenpopulationen. Scheint den Ökos hier aber auch egal zu sein.

  38. Totschlagargument ist dann immer alles andere sei ja viel schlimmer, die Energiewende und der Klimaschutz sein viel wichtiger, als die Natur um WKA. Und wer für Naturschutz um WKA ist, wird eh von der Kohle- und Öllobby bezahlt. So argumentieren Klimaschützer in kollektiver Einheit. Selbstdenken fehlanzeige.

  39. PS

    Als Feindbild hier fungiert ja auch allen voran das Auto. Wobei E-Autos natürlich gut sind.

  40. @Kaula

    Ich habe auch mal nach Zahlen gesucht. Zu Deutschland da aber nichts gefunden. Es gibt aber ein Science Paper für Südengland.

    Schmetterlinge, Käfer, Fliegen, Blattläuse -- in bis zu 1200 Meter Höhe sind große Mengen Insekten unterwegs. Forscher haben einmal nachgezählt.

    Mehr als 3000 Milliarden Insekten fliegen jedes Jahr im Durchschnitt über den Süden Großbritanniens. Praktisch niemand bekommt von dieser Massenwanderung etwas mit. Bis auf Jason Chapman vom Rothamsted Agrarforschungsinstitut im englischen Harpenden und seine Kollegen, die mit Radargeräten den Himmel über dieser Region durchleuchten. Die Zahl der Durchzügler schwankte zwischen 1900 Milliarden im Jahr 2007 und 5000 Milliarden Insekten 2003. Im Jahresdurchschnitt sind 3370 Milliarden Schmetterlinge, Käfer, Fliegen und Blattläuse in Höhen zwischen 150 und 1200 Metern über dem Erdboden unterwegs, berichten die Forscher im Fachblatt „Science“ (Band 354, Seite 1584). Zusammen sind das 3200 Tonnen Insekten im Luftraum über dem Süden Englands.

    https://www.researchgate.net/profile/Chris_Shortall/publication/227725931_Long-term_changes_in_the_abundance_of_flying_insects/links/5bbdf4b492851c4efd534c60/Long-term-changes-in-the-abundance-of-flying-insects.pdf?origin=publication_detail

    Deutschland hat in etwa die 6fache Fläche von Südengland. Da kommt man auf ca. 20.000 t Insekten im Luftraum von Deutschland. D.h. sogut wie jedes fliegende Insekt in Deutschland fliegt pro Sommer einmal durch den Wirkungsbereich eines der fast 30.000 Windräder in Deutschland, bei den 24.000 Tonnen Insektenflugmasse, auf den die DLR kommt.

    Das wunder mich auch nicht, da in Deutschland im Schnitt alle 3,5 km ein Windrad steht.

    Die 1.200 Tonnen sind dann 5% tote Fluginsekten in Deutschland durch Windkraftanlagen.

  41. Die modernen SUV‘ s brauchen leider sehr wohl viel Sprit, meiner verbraucht 9 Liter auf 100 km.
    In Ländern, in denen es noch viele Insekten gibt, hängen die Autos immer noch voller toter Insekten und Schmetterlinge, zum Beispiel in Texas!

  42. Die Schmetterlinge oder Käfer fliegen gar nicht so hoch, wie die neuen Windkraftanlagen sind!

  43. @Rolf #42

    Die Schmetterlinge oder Käfer fliegen gar nicht so hoch, wie die neuen Windkraftanlagen sind!

    Und das weißt du, weil dir in der Flughöfe noch nie Insekten begegnet sind? 🙂

  44. @Rolf

    Laut Sciene Paper bis 1.200 Meter. Oder siehe Paper im Artikel. Bild mit den Reflektoren. Und wie gesagt, der Cw-Wert der Autos wird besser und deren Verbrauch trotz stärkerer Motoren geringer. Aber den Ökogläubigen kann man das eh nicht ausreden.

  45. Was für ein Unfug. Das Insektensterben ist bei dem intensiven Einsatz von Pestiziden zu suchen. Windräder töten von allen Energiearten die wenigsten Tiere. Auch Vögel werden wesentlich weniger getötet als von Braunkohle, Atomkraft und co. Weitere Killer sind Gebäude, Katzen, Autos, Jäger etc. https://energiewende-rocken.org/windkraftanlagen-schuetzen-voegel/

  46. Und ja, Elektroautos sind wesentlich umweltfreundlicher als Verbrenner, denn sie stoßen im Laufe ihres Lebens trotz aufwändiger Akkuherstellung und trotz deutschem Strommix nur die Hälfte an Co2 aus über ihr Leben gesehen und die Akkus werden auch schon in Deutschland (z.B. in Bremerhaven) recycelt.

  47. Gerade in Deutschland kann man über ein Insektensterben am allerwenigsten sagen.

    Wir haben hierzulande die wenigsten Messstellen sowohl für den Effekt des Insektensterbens als auch die vermeintlichen Ursachen in der Landwirtschaft. Zudem müssten ja immer weniger Bauern immer mehr Schaden anrichten. Wohl kaum.

  48. @Joe

    Und noch so ein Kandidat. Im Norden (Nord-Westen) werden aber keine Pflanzenschutzmittel groß eingesetzt. Da haben wir Dauergrünland. Pflanzenschutzmittel können dort also nicht für das Insektensterben verantwortlich sein. Ebenso in den Mittelgebirgen. Da ist Wald.

  49. umweltfreundlicher als Verbrenner, denn sie stoßen im Laufe ihres Lebens trotz aufwändiger Akkuherstellung und trotz deutschem Strommix nur die Hälfte an Co2

    Das Wort „denn“ gehört nicht in diesen Satz. CO2 ist kein Schadstoff, wenig CO2 ist folglich nicht umweltfreundlicher als mehr CO2.

  50. Auch gut:

    http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/02/PM_Insektensterben-durch-WKA.jpg

  51. Zum Infraschall:
    Es kommt auf den impulshaltigen Infraschall an, der bei niedrigen Schalldrücken über eine längere Zeit offfenbar die Nebenwirkungen bei Mensch und Tier hervorruftt. Die einzige natürlcihe Infraschallquelle mit dieser Charakteristik ist der alpenländische Föhn.

    Zu Pestiziden:
    Man findet in den entlegendsten Gebieten Pestizidrückstände, ähnlich wie man Microplastik überall im Meer findet. Und bekannt ist, dass selbst wenn die Konzentration von Einzelstoffen weit unter tödlichen Dosen liegen, es in der Summe mit anderen unterschwelligen Toxinen sehr wohl zu dramatischen Nebenwirkungen kommen kann. Nach DDT und Lindan mit ihren langen Halbwertszeiten (Zeit bis die Hälfte des Wirkstoffes in der ausgebrachten Umgebung abgebaut ist) von bis zu einem Jahr, entwickelte man kurzwirksame Mittel, deren Halbwertszeit im Bereich von Stunden oder wenigen Tagen lag. Nur musste man da häufiger spritzen und das sah für den Urlauber oder zufälligen Beobachter fürchterlich aus. „Der spritzt schon wieder Gift.“ Die neuen Nicotinoide haben inzwischen wieder Halbwertszeiten von einem halben Jahr und werden meist schon mit der Beize (einer künstlichen „Schutzhülle“ um die natürliche Saat) ausgesäät, durchdringen Pflanze, Pollen und den Boden. Eigentlch ein Rückschritt.
    Das Insektensterben wird daher wohl ein multifaktorielles Problem sein. Wir sollten deshalb an allen möglichen Faktoren arbeiten. Irritierend finde ich, wie sehr die Windkraft verteidigt wird, obwohl sie, wenn man tiefer schürft kaum einen ökologischen und ökonomischen Nutzen bringt und die Nebenwirkungen völlig unterschätzt wurden. Ich möchte hier jeden aufmuntern, sich einmal mit den Kritikern der Energiewende ehrlich auseinanderzusetzen und z.B. das Kompendium zur Energiewende von Vernunftkraft zu studieren.https://www.vernunftkraft.de/kompendium/.

  52. @Krüger -- #16

    Ich will es noch einmal mit Zahlen probieren. In Deutschland standen bis Ende 2018 29.213 WKA Onshore. Die Verteilung ist sehr heterogen, im Norden viel, im Süden weniger. Ein Mittelwert für die ganze BRD scheint mir etwas zu einfach. In Niedersachsen stehen 6.305 und in Bayern 1.161 WKA‘s. Niedersachen verfügt über 28.459 km² landwirtschaftliche Nutzfläche und Bayern über 33.063 km². Macht eine durchschnittliche Dichte der WKA/km² in Niedersachsen von 0,22 und in Bayern von nur 0,035. Auf die landwirtschaftliche Nutzfläche bezogen wäre die Dichte in Niedersachsen 6 mal höher.
    Wenn WKA’s nach Ihrer Logik einen bedeutsamen Einfluss auf die Insektenpopulation haben, dann müsste es auch einen Unterschied in der Population zwischen Bayern und Niedersachsen geben, richtig? Wenn es eine Korrelation zwischen WKA’s und Insektenpopulation gibt müsste das bei einer Zählung Nachweisbar sein, richtig? Der Verbrauch an Wirkstoffmengen (Wikipedia) bei den Insektiziden lag 1970 bei 1.521 to/Jahr, 2000 bei 6.111 to/Jahr und 2017 bei 14.580 to/Jahr, sehen Sie auch hier eine Korrelation?

    PS: Die Erwähnung mit den Kuscheltieren finde ich bei diesem Thema und meiner Frage ziemlich Off-Topic und auch unter Ihrem Niveau.

  53. @Ullrich

    Siehe Rechnung in #40

    Demnach sind WKA für rund 5% toter Fluginsekten verantwortlich. Im Norden sind es ein paar Prozent mehr, im Süden ein paar Prozent weniger.

    In Bayern könnte weiter der Mais Ursache für den Insektenrückgang sein.

    Das mit den Kuscheltieren ist ein Zitat von Herrn Fleischhauer, welches ja auch stimmt.

  54. Noch zu den Insektiziden. Vor allen Raps wird damit behandelt. Aber unsere Imker stellen im Raps auch ihre Bienenstöcke auf. Dort wimmelt es ab April nur so von Honigbienen und Wildbienen, ein Summen und Brummen im ganzen Feld. Ich geh oft direkt in den Raps und mache dann dort Fotos.

    Im Mais habe ich hingegen noch nie Bienen gesehen. Die Felder liegen direkt nebeneinander.

    Und im Herbst sehe ich dann die Wildbienen im Ackersenf, verwandt mit dem Raps. Düngepflanze.

  55. PS

    Mais ist bezogen auf die Anbaufläche die wichtigste landwirtschaftliche Kultur in Bayern. Mehr als ein Viertel bzw. 547 100 Hektar des bayerischen Ackerlands werden insgesamt mit Mais bestellt.

    Im Nordwesten haben wir mehr Dauergrünland. Das wurde teils aber auch für Energiemais umgebrochen. Dafür haben wir viel mehr Windkraft als Bayern.

    Ich denke beides, Maisanbau und Windkraft spielen eine entscheidende Rolle beim „Insektensterben“.

  56. Dass die Bauern mehr spritzen, ist leider auch wahr.

    Aber nicht aus Boshaftigkeit, sondern wegen der ergrünten Politik.
    Moderne Pestizide haben eine geringere Halbwertzeit. Das soll wohl die lieben Tierchen abseits der Felder schützen. Da bringt der Bauer einfach öfters was aus.

  57. @Krüger -- # 55
    Nach Angaben des Deutschen Maiskomitee wurden 2018 auf 2.534.708 ha in Deutschland Mais angebaut. Diese Fläche ist seit 2011 etwa konstant. Davon wurden 41% der Anbaufläche für Energiemais genutzt und die restlichen 59% für die Futtermittelproduktion. Demnach hat die Futtermittelproduktion einen höheren Anteil an der „Vermaisung“ der Landschaft. Von den Folgeproblemen mit Massentierhaltung, Gülleproblematik und Nitrateintrag in das Grundwasser ganz zu schweigen. Viele Verbraucher sind nicht bereit an der Ladentheke mehr Geld für Lebensmittel (Fleisch) zu bezahlen, vielleicht liegt ja hier ein Zusammenhang. Geiz-ist-Geil-Mentalität befördert Massentierhaltung mit all seinen negativen Auswirkungen, siehe oben.
    In Niedersachsen werden 594.733 ha für den Maisanbau genutzt und in Bayern 526.664 ha. Ist also nicht so wie Sie behaupten.

  58. @Krüger -- # 54

    Ich zitierte mal das Umweltbundesamt: „Der immer intensivere Einsatz hochwirksamer Breitband-Herbizide und -Insektizide führt in vielen Fällen nicht nur zur gewollten Minimierung der sogenannten Unkräuter und Schadinsekten. Er führt zwangsläufig auch dazu, dass die Ackerbegleitflora verarmt und vielen Vogel-, Säugetier- und anderen Tierarten der Agrarlandschaft die Nahrungsgrundlage entzogen wird.“ – Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/pflanzenschutzmittelverwendung-in-der#textpart-3

    Auch die verwendeten Insektizide beim Raps müssen auf Insekten ja eine teils tödliche Wirkung haben, sonst würden Sie ja nicht eingesetzt werden. Die von Ihnen gesichteten Bienen leben vom Nektar der Rapspflanzen, aber was ist mit den Insekten die als Nahrungsgrundlage die getöteten Insekten brauchen?
    Auch ich finde Maisfelder die bis zum Horizont reichen nicht gut, Rapsfelder aber auch nicht. Sie sehen zwar schöner aus, sind aber auch Monokulturen!
    Wäre schön wenn es eine Studie darüber gäbe wieviel Insekten durch Insektizide getötet werden? Denn wenn 5% bei den Fluginsekten bestandsgefährdend sein können, sollten Insektizide das nicht auch sein wenn Ihre Todesrate in diesen Bereichen liegt?

  59. @Ullrich

    Ich habe mich gerade mal an einen Artikel zum Maisanbau und Insektensterben gesetzt.

    Vorweg schon mal folgende Zahlen:

    Seit 1990 ist die Anbaufläche für Mais in Deutschland von 1,6 Millionen ha auf 2,6 Millionen ha angestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 2/3. In selber Zeit hat die Insektenpopulation gemäß der Studie von Hallmann et al. von 2017 um 3/4 abgenommen. Ca. 70% des angebauten Mais sind dabei Energiemais. Und die Fläche wächst weiter.

    http://www.agrarmarkt-aktuell.de/Bilder/_Bild_idb1425133099_agrarmarktaktuell_1024.gif

  60. Tippfehler.

    Ca. 60% des angebauten Mais sind dabei Energiemais.

  61. @JDU #57

    Viele Verbraucher sind nicht bereit an der Ladentheke mehr Geld für Lebensmittel (Fleisch) zu bezahlen, vielleicht liegt ja hier ein Zusammenhang. Geiz-ist-Geil

    Nicht doch eher HartzIV-, Lohndrückerei- und Prekariats-Mentalität, gewollt und beschlossen von unserer Lieblingspartei, den GRÜNEN.

    http://blog.schockwellenreiter.de/g2017/images/hartz-IV.jpg

  62. Das an dem Insekten- und Vogelsterben wohl mehrere Faktoren verantwortlich sind, sollte sicherlich unbestritten sein.
    Egal ob Autos, Insektizide oder eben auch WKA’s. Doch spricht man das letztere an, dann sticht man förmlich in ein Wespennest und alle Ökogrünen fallen über einen her. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Eine sachliche Diskussion ist hierüber wie immer nicht möglich.
    Jeder Autofahrer wird das Töten durch sein Vehikel zugeben, ebenso der Bauer, welcher die Spritzmittel einsetzt, aber eben kein Öko wird das Töten von Vögeln und Insekten durch seine WKA’s zugeben. Und diese Einstellung dieser Leute ist ein echtes Problem. Denn alles was nicht in den Kram passt, sei es noch so gut belegt, wird entweder totgeschwiegen oder mit allen Mitteln bekämpft.
    Es ist durch Studien belegt, dass pro WKA/Jahr 20 Vögel jeder Größenordnung sterben. Zu sehen sind aber meist nur die großen Greifer, welche unter den Anlagen liegen. Kleinere Arten werden meist komplett zerfetzt, so dass kaum noch Reste zu finden sind.
    20 Vögel / WKA / Jahr = 600.000 tote Vögel durch WKA’s pro Jahr in Deutschland !!! Und ich denke diese Zahl ist nicht unerheblich.

    Aber zurück zu den Insekten. Ich bin jedes Jahr in Osteuropa mit dem Auto unterwegs und ich weiß aus persönlicher Erfahrung welche Mittel in welchen Dosierungen dort auf die Felder kommen. Da ist das in Deutschland ehr eine Wohlfühloase. Nur komischerweise habe ich dort ein echtes Insektenproblem auf meiner Windschutzscheibe und eben in Deutschland nicht. Also müssen hier bei uns wohl noch andere Faktoren eine Rolle spielen, die aber ein Teil der Menschen nicht wahr haben will.
    Diese Diskussion hatte ich erst wieder am Samstag. Doch selbst Zahlen, Fakten und Bilder konnten die Leute nicht mal von einer gewissen Mitschuld solcher Anlagen überzeugen. Und zu guter Letzt kam dann wieder das super Argument, ich sei wohl auch ein Klimawandelleugner. Nein bin ich nicht, denn den Klimawandel gibt es, seit es Wetter auf der Erde gibt. Aber meine Frage was denn Klima ist, konnte nicht beantwortet werden.

  63. @Conny

    Tja, so ist das halt. Ideologen kann man mit noch so guten Argumenten nicht überzeugen, selbst wenn man denen den Insektenschlag live vorführen würde. Und dann werden die echt unangenehm und fangen an in die Diskreminierungskiste zu greifen, obwohl man ja ach so weltoffen und tolerant ist.

  64. Gegen Religion kommt man nicht an.

  65. Insekten halbieren teils Leistung von Windrädern und Windräder töten schätzungsweise 1.200 Tonnen Insekten pro Jahr!

    Also 0,03 Millionen Windräder auf über 50m Höhe töten schätzungsweise 1.200 Tonnen Insekten pro Jahr.

    Nur welche Menge an Insekten werden pro Jahr von den ca. 50 Millionen Fahrzeugen, Autos, Bus, LKW, Bahn usw. getötet?
    Nun sind aber die Insekten die wenigste Zeit in über 50m Höhe unterwegs sonder in den Bodennahen Luftschicht unterwegs und wo fahren nochmal die Autos?

    Und wie ist das mit der halbierten Leistung?
    59GW Windkraftleistung haben in 2018 ca.111 Twh an Strom hergestellt.

  66. Wieder so einer, der mit TWh protzt und nicht rafft, dass diese Energie für ein bedarfsgerechtes Stromnetz wegen Kirchhoff nicht taugt.

  67. @Herrmann

    Wenigsten wurden nicht Gigabyte genannt. 😉

  68. Eine Sache wird hier ja vollkommen übersehen: die 5 Prozent Angabe ist keine wissenschaftliche Erkenntnis, sondern eine Hypothese, auf der die DLR Studie dann ansetzt.
    So kann man natürlich arbeiten, muss man aber nicht..

  69. Dr. Stephan Kaula (#30, 1. März 2019 21:44):

    Wollte mal überschlagen wieviel % der Insekten Deutschlands das sind, die an den Windrädern draufgehen.:
    Masse der Insekten auf der Erde o,4 Gigatonnen Trockenmasse, 40% Feuchtigkeit,
    Davon sind maximal 1% in der Luft. Und Deutschlands Landfläche beträgt ca 2,5% der Landmasse des Globus. .Da komme ich (ohne Gewährleistung) auf ca 5,5 Millionen t insektenmasse in der Luft. im Jahr in Deutschland. Das kommt in der Größenordnung schon auf die 24.000 t Insektenmasse, die im Jahr durch die Windräder fliegen sollen.
    Somit wären 1 200 t tote Insekten in der Größenordnung etwa nur 0,02% der Fluginsekten Deutschlands.

    Da sind die Größenordnungen der Resultate aber wirklich durcheinandergeraten.

  70. #29 @Constanze

    Ökos zerstören die Natur

    Filmemacher Jörg Rehmann … Im Grunde für „grüne Themen“ immer aufgeschlossen dreht den trailer „End of Landschaft – Wie Deutschland das Gesicht verliert“ -- Blogbeitrag Okt 18 . Bedingungslose Empfehlung für die Schwärmer der erreichten WKA-GW-Leistung

  71. In Österreich sind Windkraftwerke regional sehr heterogen verteilt, es gibt bis heute in ganz Vorarlberg, Tirol & Salzburg kein Windkraftwerk, in Kärnten eines:
    https://www.igwindkraft.at/?xmlval_ID_KEY%5B0%5D=1055

    Das Bienensterben ist dort aber bereits seit Jahren (wie in ganz Österreich) zu beobachten:
    https://tirol.orf.at/news/stories/2575924/ (Artikel aus 2013)

    Es ist unbestritten, dass Windkraftwerke Insekten töten. Aber die hier vertretene These ist wohl nicht haltbar.

  72. Lutz Herrmann schreibt am 5. März 2019 06:03 (65)

    Wieder so einer, der mit TWh protzt und nicht rafft, dass diese Energie für ein bedarfsgerechtes Stromnetz wegen Kirchhoff nicht taugt.

    Hallo Herr Lutz Herrmann,
    wieder so einer, der nicht rafft, dass die 111 TWh zeitgleich im Deutschen Stromnetz gebraucht und auch verbraucht wurden.

  73. Die Schmetterlinge oder Käfer fliegen gar nicht so hoch, wie die neuen Windkraftanlagen sind!

    @Rolf 41:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Monarchfalter

    Der Monarchfalter legt nicht durch Distanzen über mehrere tausend Kilometer zurück, er fliegt dabei auch mehrere 100 Meter hoch.

    mfg

  74. Hallo,
    eigentlich interessiert mich das Klima gar nicht, aber ich habe mich trotzdem mal 10 min. damit beschäftigt und bin auch zufällig über diesen Blog gestolpert. Was habe ich grob gelernt? Eine Verdoppelung von CO2 führt zu 1 Grad Erderwärmung. Das heißt aber nicht, dass es überall 1 Grad wärmer wird, es kann in in einigen Regionen sehr viel wämer werden, in anderen sogar kälter. Bei 0,1 Grad taut Eis, bei -0,1 Grad gefriert Wasser bzw -1,9 Salzwasser. 1 Grad hat also grosse Auswirkungen wie viel Eis es gibt (Refektion bzw Absorption von Wäme von dunklen Meerwasser und höhere Verdunstung, H2O Treibhausgas). Windkrafträder schreddern Insekten, Vögel usw. usf. Was wäre jetzt die Lösung, weiter fossile Kraftwerke oder Atomkraft?

  75. Kevin Reimann schreibt am 13. März 2019 09:28
    „ Was habe ich grob gelernt? Eine Verdoppelung von CO2 führt zu 1 Grad Erderwärmung.“

    Das bei einer Verdopplung nur +1 Grad die Erderwärmung zunimmt stimmt nicht, wir haben bereits ca. +1°C sind aber von einer Verdopplung vom CO2 weit entfern.

    Der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius berechnete im Jahre 1896 erstmals, dass eine Verdopplung des Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um vier bis sechs Grad Celsius führen würde.
    Nun hatte Herr Svante Arrhenius 1896 mit Sicherheit keine „grüne“ Gedanken als er zum Ergebnis seiner Berechnungen kommt.

    Nun nach über 100 Jahren muss man feststellen das Herr Svante Arrhenius mit seiner Berechnung das bei einer Verdopplung des Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre die Temperatur um ca. 4 °C ansteigt ziemlich richtig liegt.

  76. #75 Werner Müller

    „Der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius berechnete im Jahre 1896 erstmals, dass eine Verdopplung des Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um vier bis sechs Grad Celsius führen würde.“

    Es gibt viele neuere Schätzungen der Klima-Sensitivität(siehe z.B. „App“ climate-sensitivity-calculator). Das Problem meiner Meinung nach ist, dass die Klimasensitivität sowohl zeitlich als auch örtlich nicht konstant ist.

  77. P. Berberich schreibt am 20. März 2019 17:29
    „Es gibt viele neuere Schätzungen der Klima-Sensitivität“

    Ich habe geschrieben:

    „ im Jahre 1896 erstmals,“

    Das die Wissenschaft nicht auf dem Stand von 1896 sehen geblieben ist ist ja auch klar.

  78. Insektensterben
    Bisher hat hier niemand den enormen Luftverkehr beachtet.
    Ich kenne noch die veralteten Radialtriebwerke der Mig 15, Mig 17 u. IL 28.
    Die hatten ein Schutzsieb / Schutzkorb im Randbereich der Triebwerke. ( Nicht im Luftansaugkanal ). Wurden die Triebwerke zur Generalüberholung dann demontiert fielen die vielen Insekten auf-insbesondere Wespen; schon wegen der Färbung-,die dort hängen geblieben sind. Ein 5L-Eimer wurde bestimmt voll . Dazu muss man die Menge zuzählen, die in den Ansaugstutzen gerieten und mit verbrannten. Heute haben wir im Durchmesser viel größere Turbo-Fan-Triebwerke in anderer Bauweise. ( Achsialverdichter ). Alles was da hineingerät ist später kaum nachweisbar. Es hat sich aber davon auszugehen, dass bei Start und Landung in der wärmeren Jahreszeit ebenfalls reichlich Insekten “ vertilgt “ werden.

  79. Bin leider auf wenige Finger angewiesen; bin keine Sekretärin oder so. Habe zwar alle 10 Finger aber die stören sich gegen.seitig Die Bemerkung betr. Schnellschreiben hätte sich der Herr am anderen Ende durchaus sparen können.
    Bin Techniker durch und durch. Es fing mit Triebwerkbau an und endete in mikroelektr. Forschung. Alles tolle Sachen. 🙂

  80. Zu CO2 u.Klima
    Deutschland ist mit 2% der weltweiten CO2-Emissionen anteilig beteiligt. Wenn DE nun seine eingegangenen Verpflichtungen erfüllt, reduzieren wir nach Berechnungen des Weltklimarates die Erderwärmung um 0,01 ° C ! Anderseits wurde festgehalten, dass die Schwellen-u. Entwicklungsländer für 60% der CO2-Emissionen stehen. Bis 2030 ist diesen Ländern zudem keine Obergrenze vorgeschrieben. Aber-wir schaffen das; wir retten das Klima.? ;-(

  81. „Ein Land im Wahn“
    Fast unbemerkt von anderen Medien läuft hier in einer Lokalzeitung eine rege Leserdiskussion zu Klimafragen, Insektensterben u. Folgen der Migration. Es ist eine rege Lesserbeteiligung-völlig demokratisch-zu registrieren.
    Wir im Osten Deutschland sind in dieser Beziehung bestimmt eine Nasenlänge anderen Gegenden voraus.

  82. Auch Flugzeugtriebwerke „atmen“ Insekten weg.
    Sollte der BER nun doch mal in Betrieb gehen erhöht sich hier nicht nur extrem die CO2-„Produktion“. So große FAN-Triebwerke wie heute im Flugzeugbau eingeführt atmen; vernichten auch jede Menge Insekten. Es sollen ja so 60 Start u. Landungen in einer Std. sein. Es geht ja hier über viel Wald; man wird es beobachten.

  83. 80. H.Gundlach 24. März 2019 16:19
    „Deutschland ist mit 2% der weltweiten CO2-Emissionen anteilig beteiligt.“

    Wir sind aber nur ca. 1% der Weltbevölkerung !
    .

  84. Wirbelschleppen
    Die Propeller-Windmühlen töten Insekten nicht nur direkt durch Schlag sondern sie setzen ihnen auch durch die Turbulenzen zu, die sie hinter sich erzeugen und diese Wirbelschleppen sind noch in 20 km Entfernung hinter einer WKA messbar.
    Kippt eine Strömung von laminar nach turbulent, gelten andere physikalische Gesetzmäßigkeiten, statt Stokes gilt die Newtonsche Reibung und die ist schlechter abhängig von der Größe des Körpers. Kleine Flugkörper trifft es härter als große. Durch den Propellerschlag werden Vögel getötet, die Insekten fressen, also müssten doch die Insektenpopulationen steigen. Tun sie aber nicht.
    Insekten sind zwingend auf das Finden von Geruchsspuren angewiesen und die zerstieben in turbulenter Strömung viel schneller und geben den Ort ihrer Quelle nicht preis wegen den vielen Richtungswechseln des Windes.
    Mehr Infos hier: http://www.soltuuli.com/sonstiges/Insektensterben.html
    PS: Die neue Zédolille Windmühle tötet keine Vögel, Fledermäuse und Insekten durch Schlag, da sie sich mit maximal der Windgeschwindigkeit dreht, d.h. eine Lemniskate beschreibt.

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