Kein Klimaschutz ohne einen Klimapräsidenten

10. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Politik

ego150Mit dem Beitritt zum Pariser Weltklimavertrag verdeutlicht die Bundesregierung ihren Willen zur „Großen Transformation“. Dieser Weg in den Abgrund sollte durch einen überparteilich vermittelbaren Klimapräsidenten begleitet und vermittelt werden. Es gibt sogar einen geeigneten, ja idealen Kandidaten.

Einstimmig hat der Bundestag vor gut zwei Wochen entschieden. Über alle Parteigrenzen hinweg gab es nicht einen Abgeordneten, der das Gesetz über den Beitritt Deutschlands zum UN-Klimavertrag von Paris abgelehnt hätte. Ein solcher Mangel an Opposition kommt selten vor. Nicht einmal der überhastete Atomausstieg des Jahres 2011 übte eine derartige Gleichschaltungskraft aus. Nachdem auch Bundesrat und schließlich das europäische Parlament zustimmten, gehört Deutschland nun zum Ensemble des großen Weltklimatheaters. Es ist nur noch nicht ganz klar, unter welchem Titel das Stück in die Geschichte eingeht. „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ wäre ebenso passend wie „Viel Lärm um nichts“. Wenn es schlimm kommt, könnte es am Ende auch heißen „Die durch die Hölle gehen“. Denn sollten unsere Parlamentarier und unsere Regierung das Abkommen wirklich ernst nehmen, stünde Deutschland ein Sturz in den Abgrund bevor.

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Natürlich, das durch die Verbrennung fossiler Energieträger durch den Menschen in die Atmosphäre eingebrachte Kohlendioxid verändert das Klima. Jede Verdoppelung seiner Konzentration erhöht die Temperatur am Erdboden um etwa ein Grad – wenn sich sonst nichts ändert. Nun kommt das farb- und geruchlose, nicht toxische Gas nur in Spuren in der Atmosphäre vor. Unter einer Million Luftteilchen hätte man vor der industriellen Revolution im globalen Mittel dreihundert Kohlendioxidmoleküle gefunden, heute sind es vierhundert. Um auf achthundert zu kommen, wäre mehr als die doppelte Menge der bislang genutzten fossilen Energieträger zu verfeuern. Das kann der Menschheit in einem absehbaren Zeitraum wirklich nicht gelingen. Die entscheidende Frage beinhaltet also der Halbsatz „wenn sich sonst nichts ändert“. Angefeuert durch umfangreiche staatliche Fördermittel versuchen zahlreiche Klimaforscher seit Jahrzehnten, Verstärkungsmechanismen zu finden und zu beschreiben, die die harmlose Erwärmungswirkung des Kohlendioxids potenzieren. Mehr Wasserdampf durch Verdunstung oder die Verminderung der Rückstrahlfähigkeit durch Abschmelzen der Polkappen scheinen derzeit die aussichtsreichsten Kandidaten für die Konstruktion von Szenarien, in denen der vergleichsweise geringe anthropogene Kohlendioxideintrag den Anstoß für einen hohen Temperaturanstieg gibt. Solche Vorstellungen werden mit Rechenmodellen begründet. Die Klimakatastrophe ist eine simulierte Apokalypse, keine gemessene oder beobachtete. Sie ist, das und nichts anderes lehren Klimamodelle, im Rahmen der Physik auf Basis des gegenwärtigen Kenntnisstandes über das irdische Klimasystem möglich, aber nicht zwangsläufig.

Denn der Weg vom Treibhauseffekt zur menschgemachten Klimakatastrophe ist gepflastert mit zahlreichen Annahmen. An die genannten Verstärkungsmechanismen kann man glauben oder nicht. Auch darf die Natur den Untergangspropheten nicht ins Handwerk pfuschen. Sehr viele Faktoren, die zu einem großen Teil nicht menschlicher Kontrolle unterliegen, stellen in Ausmaß und Wirkung noch immer große Unbekannte dar. Was geschieht mit der und durch die Wolkenbildung? Was macht die Sonne? Welche Folgen hätten häufigere Vulkanausbrüche? Was treibt die Strömungssysteme in den Ozeanen und wie werden diese sich entwickeln? Das Klima könnte sich aufgrund dieser Einflüsse beliebig schnell in eine beliebige Richtung wandeln, wärmer oder kälter, feuchter oder trockener, in vollständiger Gleichgültigkeit gegenüber unseren Anstrengungen.

Selbst ein Anstieg der Temperaturen in den kommenden Jahrzehnten um vier, fünf oder gar sechs Grad im globalen Mittel wäre immer noch nicht zwingend katastrophal. Alles, was die Klimakatastrophe zu bieten hätte, Fluten, Dürren, Stürme, Hagelschauer und Starkregen, begleitet die Menschheit schon immer. Statistisch valide Belege für eine Zunahme von Extremwetterereignissen als Folge der bisherigen moderaten Erwärmung (etwa ein Grad in den vergangenen hundert Jahren) gibt es nicht, weder hinsichtlich ihrer Häufigkeit, noch ihrer Stärke. Wo ausreichend lange Zeitreihen existieren, etwa bei nordatlantischen Hurrikanen, zeigt sich eher das Gegenteil. Und in vielen Fällen, in denen eine Wirkung eines Klimawandels vermutet wird, überlagern lokale Faktoren der Landnutzungsänderung die globalen Einflüsse. Selbst der Meeresspiegelanstieg stellt bislang keine besondere Herausforderung dar. Ganz im Gegenteil: Die Landflächen auf der Erde wachsen, sogar an den Küsten. Die Menschheit ist ohnehin ziemlich gut darin, sich gegen die zerstörerischen Einflüsse der Natur zu wappnen. Nicht nur konnte sie alle Klimazonen des Planeten besiedeln und überall prosperieren, auch fordert schlechtes Wetter heute so wenig Todesopfer, wie noch nie zuvor in der Geschichte.

Viel Lärm um nichts?

Schon die Idee, es gäbe eine Wasserscheide bei zwei Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit, die eine erträgliche Zukunft von der Apokalypse trennt, stellt eine reine Spekulation ohne wissenschaftliche Basis dar. Trotzdem haben sich die Regierungen dieser Welt in Paris auf dieses Ziel verständigt. Im Rahmen einer „verbindlichen Absichtserklärung“, die keinerlei Sanktionsmechanismen enthält. Man hat sich zwar selbst aufgefordert, konkrete Emissionsminderungsziele zu benennen. Sollten diese aber in Summe nicht ausreichen, die Grenze einzuhalten, geschieht nichts. Sollte man die Ziele verfehlen, beispielsweise durch einfaches Nichthandeln, geschieht nichts. Der Weltklimavertrag ist in Wahrheit ein zahnloser Tiger in Bezug auf den Klimaschutz. Als diplomatisches Werkzeug für Forderungen an andere Vertragspartner (man denke an die Geldgier vieler Drittweltpotentaten) eignet er sich aber schon. Anders wäre eine solche globale Einigkeit auch kaum möglich gewesen. Denn zwei Grad erweisen sich bei näherem Hinsehen als allzu ehrgeizig.

Aus Klimamodellen kann zwar keine Grenze zwischen vertretbarer und unerträglicher Erwärmung ableiten. Wohl aber liefern die Computer der Klimaforscher die Menge an Kohlendioxid, die die Menschheit noch emittieren darf, will sie das politisch gesetzte Temperaturlimit nicht überschreiten. Das Zwei-Grad-Ziel ermöglicht rund 840 Milliarden Tonnen, ein Budget, das nach den gegenwärtigen Trends in etwa zwanzig Jahren ausgeschöpft wäre. Die wirklich böse Überraschung lautet zudem: Allein die bereits erschlossenen Vorkommen fossiler Energieträger beinhalten rund 940 Milliarden Tonnen. Die Politik hat sich also nicht nur dazu bekannt, die Entwicklung neuer Öl- und Gasquellen und neuer Kohleminen ab sofort zu verhindern, sie hat auch implizit entschieden, bereits laufende Projekte zu beenden. Nun stellen die fossilen Energieträger die einzigen Primärenergiequellen dar, die weltweit unabhängig von Wetter und Geographie jederzeit und überall bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden können. Auf sie zu verzichten, würde daher automatisch Mangelsituationen hervorrufen und Optionen zur Generierung von Wertschöpfung und Wohlstand ausschließen. Das trifft die aufholenden Volkswirtschaften Südamerikas, Asiens und Afrikas besonders hart. Das trifft aber auch die etwa fünfzig Länder, die Kohle, Öl oder Gas exportieren und damit wesentlich ihren Staatshaushalt finanzieren. Wie will man eigentlich Staaten wie den Iran oder Kuwait, wie China, Russland oder Australien dazu bewegen, ihr schwarzes Gold im Boden lassen? Man sollte sich den ewig lächelnden Ban Ki Moon an der Spitze einer Kolonne aus UN-Elektropanzern ausmalen, die auf dem Weg zur Besetzung saudischer Ölquellen mangels Ladesäulen im Wüstensand steckenbleiben, um die Irrationalität des Pariser Vertragswerks zu erkennen.

Die durch die Hölle gehen

Obwohl das Abkommen am Ende vielleicht nur ein Thema für die UNO bietet, mit dem sie ihre Existenz trotz jahrzehntelangem Versagens in ihrer eigentlichen Aufgabe, der Verhinderung von Kriegen, rechtfertigen kann, obwohl es vielleicht nur als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Diplomaten, Schlagzeilenlieferant für Medien und Geldquelle für mitunter dubiose Klimaforschungsinstitute und Klima-Denkfabriken taugt, kann man angesichts der Einigkeit der im Bundestag vertretenen Parteien in dieser Frage für Deutschland Schlimmeres erwarten.

Schließlich eignet sich eine Klimaschutzagenda besonders für die typische deutsche Leidenschaft, sich reale und konstruierte Probleme der Welt auf die Schultern zu laden, um diese entweder gleich im Alleingang zu lösen oder sich zumindest als leuchtendes Vorbild feiern zu lassen. Wer sich erst noch lustig machte angesichts der Forderung der Grünen, die Zulassung von Benzin- und Dieselmotoren im Straßenverkehr ab 2030 zu verbieten, dem ist schon das Lachen im Halse steckengeblieben. Denn der Bundesrat hat sich mehrheitlich dieser Initiative angeschlossen. Erstens versammeln die grünen Parteien (CDU, SPD, Grüne und Linke) hierzulande noch immer mehr als 70% der Wähler hinter sich und zweitens ist dieser Ansatz zwingend und folgerichtig. Die Klimaziele erfordern, Kohle, Erdöl und Benzin in den kommenden zwanzig Jahren vollständig aus allen Wertschöpfungsketten zu verbannen. Denn wo immer und wie immer sie gebraucht werden, Kohlendioxid fällt als Abfallprodukt aus energetischen Gründen auf jeden Fall an. Da kann ein Verbot von Verbrennungsmotoren in Automobilen nur der Anfang sein. Eisenbahnen, Flugzeuge und Schiffe gibt es auch noch. Bereits eingeleitet wurde eine Energiewende mit dem Zweck, Kohle und Gas aus der Stromproduktion zu entfernen. Hohe Stromkosten und sinkende Versorgungssicherheit sind gegenüber dem Weltuntergang das geringere Übel. Dann geht es der Grundstoffindustrie an den Kragen. Ohne Kohle gibt es keinen Stahl mehr, kein Glas, keinen Zement und keine Keramik und ohne Erdöl keine Kunststoffe. Letztere machen ja ohnehin nur Ärger, man denke an Plastikmüll. Wer mit Erdgas oder Öl heizt, kann schon mal anfangen, für eine neue Anlage zu sparen. Unvorstellbar? Der Staat könne doch nicht vorschreiben, welches Auto man kauft, wieviel Strom man verbraucht, welche Heizung man verwendet? Doch, kann er und wird er, solange die Deutschen nicht die Kraft aufbringen, ihn daran zu hindern. Er wird am Ende sogar die Größe des Bildschirms vorgeben, auf dem man Science Skeptical liest und wann man ihn einschalten darf.

Die neue Wirtschaftsordnung, von der die Klimaschützer träumen, vernichtet nicht nur die Arbeitsplätze in der Öl-, Gas- und Kohleindustrie. Sie vernichtet auch die meisten Arbeitsplätze in den Wirtschaftszweigen, die mit der Weiterverarbeitung und Veredelung dieser Rohstoffe ihr Geld verdienen. Und das betrifft, genau betrachtet, fast alle Branchen. Bis auf das Friseurhandwerk vielleicht. Haare kann man auch bei Kerzenlicht schneiden, mit Scheren, die der Schmied um die Ecke im Holzkohlefeuer hergestellt hat. Holzkohle? Vermag Biomasse eine Zukunft zu vermeiden, in der wir alle davon leben, uns gegenseitig die Haare zu schneiden? Nein, Biomasse steht bei weitem nicht in den Mengen zur Verfügung, die zur Substitution fossiler Kohlenwasserstoffe erforderlich wären. Und außerdem weisen das Abholzen von Wäldern und die Anlage weiträumiger Monokulturen – man ahnt es schon – eine negative Klimawirkung auf.

Die beschriebene Ökodiktatur ist längst keine Phantasie mehr. Sie wurde unter der Bezeichnung „Große Transformation“ vom „Wissenschaftlichen Beirat für globale Umweltfragen“ bereits beschrieben. Neben der Energiewende und der Förderung der Elektromobilität orientieren sich auch aktuelle Strategiepapiere der Bundesregierung an dieser Vorgabe, vom „Grünbuch Energieeffizienz“ bis hin zum „Klimaschutzplan 2050“. Deutschland könnte tatsächlich der einzige Idiot sein, der wirklich ernsthaft versucht, die Vorgaben des Weltklimavertrags zu erfüllen. Zumindest lösen wir damit ungewollt das Problem des durch Wohlstandsgefälle ausgelösten Migrationsdrucks. Von dem 2014 verstorbenen Publizisten Peter Scholl Latour ist der Satz überliefert: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, der wird selbst Kalkutta.“ Ich möchte in Anlehnung an den CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und ohne damit eine Geringschätzung von Senegalesen ausdrücken zu wollen, dieses Zitat ergänzen durch „Wer sich zum Senegal macht, ist für senegalesische Migranten nicht mehr attraktiv.“

Der Klimapräsident

Die Einheit, mit der der Bundestag dem Pariser Abkommen beigetreten ist, öffnet zudem der Kanzlerin einen Lösungsweg für eine weitere aktuelle Frage. Ein im Sinne des Zwei-Grad-Ziels wirksamer Klimaschutz würde unsere Gesellschaft tiefgreifender verändern, als die Zuwanderung der jüngsten Vergangenheit und der nahen Zukunft. Ein wirksamer Klimaschutz wäre ein Pfad in Mangel und Verzicht in jeder Hinsicht. Um die Bevölkerung auf diesem Weg anzuleiten und sie zu motivieren, bedarf es einer Führungspersönlichkeit mit Überzeugung und Überzeugungskraft, die jenseits des politischen Alltagsgeschäfts jederzeit die Menschen ansprechen und erreichen kann. Welch glücklichen Umstand daher die Vakanz des Amtes des Bundespräsidenten darstellt! Wer könnte die bevorstehende Transformation besser verkörpern, als ihr Erfinder selbst. Wer könnte für das „Zwei-Grad-Ziel“ besser eintreten und werben, als einer seiner Väter? Wer könnte die Notwendigkeit zu einem wirksamen Klimaschutz besser erläutern, als ein mit akademischen Weihen versehener einflussreicher und mit Auszeichnungen überhäufter Klimaforscher? Der zudem allein durch seine persönliche Bekanntschaft mit allen moralischen Instanzen der Moderne, vom verstorbenen Nelson Mandela über den Papst bis hin zu Claudia Roth selbst eine solche geworden ist? Der als überparteilicher Kandidat für ein Thema steht, dem sich fast alle Parteien verpflichtet fühlen, und dadurch für die breite Mehrheit der Delegierten der Bundesversammlung wählbar ist? Der die Kanzlerin seit vielen Jahren berät und ihr daher persönlich nahe steht? Genau, ich meine den jüngst erst mit dem „Energie-Effizienzpreis für Norddeutschland 2016 in der Kategorie Wissenschaft der Stadtwerke Hannover“ ausgezeichneten Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, gegenwärtig noch Leiter des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung PIK und als solcher mit schmelzenden Gletschern ebenso vertraut, wie mit wutbürgerlichen Klimaskeptikern.

Ich bin zwar nicht vorschlagsberechtigt, aber auf diesem Weg möchte ich ihn trotzdem für das Amt des Staatsoberhauptes empfehlen. Klimaschutz bedeutet, einem Problem, dessen Existenz man lediglich vermutet, mit Maßnahmen zu begegnen, die es möglicherweise nicht lösen. Maßnahmen, die am Ende viel größere Verheerungen anrichten, als es ein Klimawandel je könnte. Dieser blinde Aktionismus würde durch die Wahl Schellnhubers zum Bundespräsidenten wunderbar abgerundet.

schelli1

 

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

44 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Einstimmig hat der Bundestag vor gut zwei Wochen entschieden.

    Verwundert auch nicht, bei unserer gleichgeschalteten Gesellschaft. Wer will sich denn schon zum Außenseiter machen und die Schelte seiner Genossen auf sich ziehen. Die zeigen direkt alle mit den Finger auf einen und die Medien berichten über diese Abtrünnigen Skeptiker.

    Falls, ja falls der Klimawandel bedrohliche Ausmaße annehmen sollte gibt es auch eine ganz einfache Lösung um gegenzusteuern:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/geoengineering-klima-klempner-will-erde-abkuehlen-a-1005412.html

    Aber auch auf solche Leute zeigen die gleichgeschalteten Politiker und die gleichgeschaltetete Presse mit den Finger und denunzieren diese.

    Wer sich erst noch lustig machte angesichts der Forderung der Grünen, die Zulassung von Benzin- und Dieselmotoren im Straßenverkehr ab 2030 zu verbieten, dem ist schon das Lachen im Halse steckengeblieben. Denn der Bundesrat hat sich mehrheitlich dieser Initiative angeschlossen.

    War ja auch nicht anders zu erwarten. Und die Ökoinstitute und das PIK erstellen bereitwillig Studien, die die Machbarkeit aufzeigen. Ich frage mich auch, was soll eigentlich dann mit den Flugverkehr und dem Schiffsverkehr geschehen? Und mit dem Schwerlastverkehr? Wir vermutlich auch alles auf E-Antrieb umgestellt?

    Ohne Kohle gibt es keinen Stahl mehr, kein Glas, keinen Zement und keine Keramik und ohne Erdöl keine Kunststoffe.

    Tja, so sieht es aus. Aber so weit reicht das Denkvermögen der Ökologisten dann doch nicht. Die schreien aber dann spätestens auf, wenn ihnen der Strom abgestellt wird und suchen dann die Schuld immer bei den bösen Großkonzernen und Kapitalisten. Ökologische Denke. Die sehen nie die Fehler im Öko-System, oder gar bei sich selbst.

    Und ganz wichtig, eine Dekarbonisierung bekommt man nur hin, wenn man auch die Stahlindustrie und die Zementindustrie dicht macht, denn die produzieren alleine rund 20% der anthrophogenen CO2-Emissionen. Und intensive Landwirtschaft geht aufgrund der Lachgasemissionen dann auch nicht. Dann heißt es zurück in Lehm- und Strohhütten und Selbstversorgung.

    Und was man auch nicht vergessen darf, die Rohstoffe für Windkraftanlagen und PV kommen alle aus Entwicklungsländern. Kohle haben wir zumindest selbst und auch ein wenig Gas und Öl. Aber auch soweit denken Ökologisten nicht.

  2. PS

    Das Problem in unserer Gesellschaft ist, Kritik am Mainstream und das Hinterfragen von ökologistischen Projekten ist nicht erwünscht. Weder an der Schule, noch an der Uni, noch im öff. Dienst, noch in der Politik. Wer Kritik übt kommt nicht weit und wird bestenfalls aufs Abstellgleis gestellt und schlimmstenfalls denunziert und gemobbt. So machen alle mit, schon im eigenen Interesse für die Karriere.

  3. @ Krüger, #2:

    Wer Kritik übt kommt nicht weit und wird bestenfalls aufs Abstellgleis gestellt und schlimmstenfalls denunziert und gemobbt.

    Nun, das kann ich nicht bestätigen. Es sollte sich niemand fürchten, seinen Mund aufzumachen.

  4. @Michael Krüger #2
    Sie verpassen sich doch schon selbst einen Maulkorb. Und genau das macht den Unterschied zwischen Ihnen und der AfD aus.
    Die AfD hat den Mut zur Kritik an der Regierung und geht dorthin, wo es weh tut, setzt gesellschaftliche Akzente und bringt die Diskussionskultur endlich wieder in die Deutsche Gesellschaft zurück. Die Monotonie der etablierten Eliten und Meiden in Deutschland findet mit der AfD ENDLICH ein Ende und JEDER kann sich somit seinen eigen verpassten Mauslkorb ablegen…also nur MUT Hr. Krüger. Danke!

  5. Bei den s. g. etablierten Politikern fehlt sicher der Mut, was u.a. mit den Gedanken an Karrierechancen und Wiederwahlen zusammenhängt, so sie denn überhaupt ausreichende Kenntnis darüber haben, sich zu diesen Themen zu äußern. Und es sind ja auch nicht immer die Meinungen der Politiker, die wir hören oder von denen wir lesen, dafür hat es zu viele Lobbyisten , die sich meinungsbildend einschalten und einmischen. Dann kommt noch die mehr oder weniger ausgesprochene Parteiräson dazu.
    Die Kritik kann eigentlich nur von außen kommen, oder z. B. bei einzelnen Projekten, wie das ja jetzt vermehrt bei Windkraftprojekten passiert. Wichtig ist nur, das auch ausreichend nach außen zu tragen, in die Öffentlichkeit zu bringen.

  6. @ Hofmann, #4:

    Und genau das macht den Unterschied zwischen Ihnen und der AfD aus.

    Das ehrt natürlich den Michael Krüger, daß Sie gleich eine ganze Partei mit wohl so etwa 20.000 Mitgliedern aufbieten müssen, um ihm Paroli zu bieten.

  7. Wird man sich beim … Durchlüften des Raumschiffs Berlin an jene Abgeordneten erinnern?

  8. #5 -- PS
    Blogs, insbesondere Blogs von Klimaaktivisten, sind ungeeignet, Kritik los zu werden, wie man einmal mehr bei Rahmstorf nachlesen kann, der sich mit der kritischen Sicht Lünings auseinander setzen musste.
    Zuerst „Sachlichkeit“, also jeweilige Betrachtung der jeweils eigenen Sichtweise von Fakten, dann ein Abgleiten Rahmstorfs ins Persönliche, plus 2 Aktivistenkommentare, die er nachträglich noch freigeschaltet hat, dann Schluss mit der Kommentar Funktion -- warum kommt mir das bloß so bekannt vor ?

  9. Zum Glück bleibt man hier wohltuend am Boden, d.h. auf der Sachebene. Eine Diskussionskultur à la AFD braucht niemand. Leider hat Herr Hofmann aber insofern recht, dass eine analytisch sachbezogene Diskussion in der emotional aufgeladenen Klimadebatte tendenziell untergeht. Die Bäume bewegen wohl eher die Gorillas von AFD und PIK.

    Ein so niederschmetterndes Ergebnis mit 0 Gegenstimmen ist ein demokratischer Offenbarungseid. Schon alleine bei dieser Dimension müssten sich jedem Demokraten die Nackenhaare vor Zweifel sträuben.

  10. @Durch Lebenserfahrung gewonnene Erkenntnisgewinn……jup, dadurch konnte der geniale Klimaprofessor auch ganz genau ausrechnen, das der Himalaya bis 2035 komplett abgetaut ist.
    Scharlatane aller Länder vereinigt euch…….und benutzt Deutschland als Laborratte……nur Onkel Heinz, mag so garnicht tun, was der Laborleiter ihm vorschreiben will…..wird deswegen diese renitente Ratte, dem Orkus übergeben?
    Ok….ick kann ja versuchen in China politisches Asyl zu beantragen…..inzwischen erscheint mir diese Diktatur etwas weltoffener, als Schellis Schmachteblick, der einzig und allein den Weltschmerz, auf seinen gut bezahlten Schultern ertragen will.

    Sorry Peter……gewisse Photos lösen bei mir einen bedingten Brechreiz aus…….hätteste nich wenigstens einen schwarzen Balken über seine Augen photoshoppen können?……aber ick bin zumindestens heilfroh, das Du nicht auch noch uns Claudia als abschreckendes Beispiel in Deinen Artikel verewigt hast…..oder gar die böse Stiefmutter.

    Und ja, ick würde auch der Nominierung der „selbsternannten intellektuellen Massenvernichtungswaffe“ zustimmen…..je schneller der Abgrund auf uns zu kommt, umso schneller erwacht eventuell der deutsche Michel.
    In diesen Sinne……ich habs bald hinter mir, nach mir die Sintflut.
    MfG
    Heinz Eng

  11. Schön, dass Schelmenhuber der Einzige ist, der Lebenserfahrung hat und daraus Erkenntnisgewinn zieht. Aber deshalb gleich zur „intellektuellen Waffe“ zu mutieren, das grenzt, nein ist Größenwahn, und sowas gehört in kein politisch wichtiges Amt -- sondern weg gesperrt, da wo die Wände aus Gummi sind und die Weißkittel immer freundlich lächeln.

  12. @Krishi
    In gewissen Sinnnnnne gings mir ja in der Schule auch so…..alle doof, außer icke.
    Ich bin gerade kurz vor dem totalen Durchbruch……ein Micro zu entwickeln dass das Husten der Flöhe aufnehmen kann, dieses werde ick dazu verwenden der Menschheit den Untergang zu verkünden…..natürlich lass ick mir dat global patentieren und werde damit Milliarden scheffeln, Pionierehrenwort.
    Und dann tret ick mit dem traurig dreinguckenden Professor in den Wettstreit…..Glaskugel Vs. hustende Flöhe……..und ick werde gewinnen, weil ick derjenige bin, der die Flöhe dressiert.

    @Peter, bitte nich meckern…..aber bei dem Photo geht halt meine Phantasie total mit mir durch.

    Onkel Heinz…..konnte schon im Alter von 6 Jahren perfekte Erbsengewehre bauen

  13. @ Heinz:

    aber ick bin zumindestens heilfroh, das Du nicht auch noch uns Claudia als abschreckendes Beispiel in Deinen Artikel verewigt hast

    Kann ich gerne mal machen. Gute Idee.

  14. @Marc Hofmann

    Die AfD finde ich als Satirepartei jedenfalls gelungen. Genau wie Donald Trump. Es amüsiert mich, wie sich etablierten Parteien, Linke und vor allem Grüne sich über beide echauffieren. Wenn die AfD auch unter diesem Motto auftreten würde, entsprechend DIE PARTEI, dann würde ich sie eventuell auch wählen.

    Der Spaß kommt vor allem zu kurz. Vor allem die Grünen und das PIK und ein Herr Rahmstorf und ein Herr Schellnhuber verstehen gar keinen Spaß. Da herrscht spaßbefreite Zone.

  15. @Micha #14

    Die AfD finde ich als Satirepartei jedenfalls gelungen.

    Sicher sieht sie sich selbst nicht so, im Gegenteil.

  16. aber ick bin zumindestens heilfroh, das Du nicht auch noch uns Claudia als abschreckendes Beispiel in Deinen Artikel verewigt hast

    Kann ich gerne mal machen. Gute Idee.

    Da isse:

    http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_hulk.jpg.jpg

    http://oi45.tinypic.com/nq5i84.jpg

    Der grüne Hulk vs. Castor.

    Und zu Schellnhuber fällt mir immer wieder ein:

    “Man erkennt die selbst ernannten Heiligen auch an ihrem typischen Gesichtsausdruck, an der suggestiven Einfühlsamkeit oder an dem mahnenden Ernst ihrer Mienen. Man erkennt sie an ihrer frömmelnden Sprache; warum können sie nicht wie andere reden, sondern müssen immer diesen salbungsvollen Ton anschlagen, immer einen frommen Wunsch auf den Lippen. Und warum müssen sie über die alltäglichsten Gedankengänge die Milch der frommen Denkungsart gießen.” (Karl Marx)

    Schellnhuber war übrigens Marxist.

  17. @Peter
    Wenn Du „uns Claudia“ hier als Photo verewigst…kündige ick Dir die Freundschaft.
    Denn…..das zählt für mich als seelische Grausamkeit…..und wird entsprechend geahndet.
    Selbst dat Onkelchen…..hat eine Kotzgrenze..auch wenn sie ziemlich hoch angebunden ist….

    Jaja….mit dem Onkelchen kann man ja alles machen……..selbst intellektuell in die Jauchegrube stecken..zusammmen mit Claudia.
    Soso, dat hat Du nu davon…….Onkel Heinz verkriecht sich jetzt augenblicklich in die Schmollecke.

    Seelische Grausamkeiten….kann ick derzeit überhaupt nich ab.
    H.E.

  18. @Heller

    Nun, das kann ich nicht bestätigen. Es sollte sich niemand fürchten, seinen Mund aufzumachen.

    In Bremen bricht gerade der gesamte öff. Dienst zusammen. Stadtamt wird aufgelöst und neu aufgebaut, da so ziemlich alles schief ging. Standesamt war und ist nicht mehr arbeitsfähig. Die Leute können nicht mehr heiraten, für Kinder und Verstorbene werden keine Urkunden mehr zeitnah ausgestellt. Busgeldbescheide werden nicht mehr geahndet. Bis 55 € landet alles im Papierkorb in der Busgeldstelle. Polizei kommt erst nach Stunden, oder gar nicht, da sie keinen Streifenwagen für Bagatelldelikte binden wollen. Die Staatsanwälte müssen Straftäter auf freien Fuß setzen, da die Gerichte überlastet sind und die Bearbeitungszeiten nicht einhalten können. Etc., etc.. Und kein Sachbearbeiter macht den Mund auf, keine Gewerkschaft und kein rot-grüner Politiker in Bremen prangert das groß und medienwirksam an. Nicht einer.

  19. Ups…der senile Opa spricht ja vom Erkenntnisvorsprung…..meine Schuld, sonst war ick ja immer Klassenprimus.
    Haha,,,bestimmt Insiderwissen eines Vorzeige-Verschwörungstheoretikers…..mit Glatze sieht man halt auch mit dem zweiten Auge besser….dat Onkelchen muss sich leider ne Brille besorgen, weil fernliegende Dinge (dat Jahr 2100) echt unscharf inner Optik vergammelt.
    Übrigens…ist Anfang Oktober in Dummland….etwas zu kühl für die Jahreszeit…was mich dienstlich natürlich echt freut, weil ick mehr Fernwärme verkoofen kann.
    Des einen Leid, is des meinen Freud…..oder so ähnlich.

    dat stell ick mir unter moderne Folter vor….dat Claudia und die böse Stiefmutter im Wechsel…..bei Streichhölzer in den Augen.
    Und wer es janz pervers mag…macht auch noch den Ton an….
    Ich war nie hier…Onkel Heinz ist lediglich ein Phantom der uralten OPA

  20. OT + Guten Abend Onkel Heinz,

    wenn Sie Ihren Kreislauf ein klein wenig anregen möchten, dann lesen Sie das Original-Protokoll der entsprechenden Bundestagsdebatte, wo Ihre Herzens-Dame als Vizepräsidentin recht aktiv ist. 🙂

  21. @Michael Krüger #14
    Sehen Sie…sie erkennen die Diktatur im Deutschen Bundestag aber wollen zugleich nicht die AfD als Opposition zu dieser Diktatur sehen. Entweder Sie haben soviel Kapital, Eigentum und Immobilien, dass ihnen die Politik und die Gesellschaft in Deutschland am Arsch vorbeigeht oder Sie sind einfach nur ein Blinder Prinzipienreiter.

    Wie es auch ist….die AfD wird ihren Erfolgsweg weiter gehen und das in einen noch schnelleren Tempo als bis dato schon vorgelegt.
    Veränderung in der Politik kommen nicht in dem man am zu veränderten festhält sondern das zu veränderte mit einer oppositionellen Einstellung auch verändert.

  22. Da es dem Hauptsponsor von Herrn Heller an den Kragen geht, wird der Ton nun schriller! Macht aber nichts, diese kruden Ansichten teilen die meisten (sieht man auch an den Kommentaren vgl. Mainstream usw.) eben nicht! Wie hoch wollen sie den Grenzzaun eigentlich ziehen, wenn die Durchschnittstemperatur um 4 bis 5° C steigt.

  23. @Thomas Schwalbe #22

    Da es dem Hauptsponsor von Herrn Heller an den Kragen geht,

    Ross und Reiter nennen oder schweigen, dass ist genau die Altenative die Ihnen bleibt.
    jm2c

  24. Eine Thomasschwalbe macht noch keinen Sommer.

  25. Wenn ick bedenke, das ne Menge der Umwelt- NGO von Soros finanziert werden, würde ich Peter Heller am allerwenigstens ans bein pinkeln.

    @nLeser
    wenn ick einen Tobsuchtsanfall bekommen will, dann würde ick „dat Claudia“ lauschen…..aber um die geistige Gesundheit seinereiner zu bewahren, buch ick ein Flug nach Malta.
    Menschen, die noch auf den Boden der Kalksandsteinwehen leben…sind allemal erträglicher, als deutsche besserweessis.

    Onkel Heinz…rein subjektiver Eindruck

  26. @ Schwalbe, #22

    Da es dem Hauptsponsor von Herrn Heller an den Kragen geht, wird der Ton nun schriller!

    Wer ist denn Ihrer Meinung nach mein Hauptsponsor?

  27. @Schwalbe….wer finanziert eigentlich den Bullshit, den Du so von Dir blubberst?
    Ich mach Dich argumentativ schneller platt, als Soros Dir das Geld in den Arsch schieben kann….wie fühlt man sich so, als Sklave eines Multi-Milliardärs???
    Du bist nur noch peinlich…und kannst Peter H. nich das Wasser reichen.
    H.E.

  28. @ Heinz, #25:

    Wenn ick bedenke, das ne Menge der Umwelt- NGO von Soros finanziert werden, würde ich Peter Heller am allerwenigstens ans bein pinkeln.

    Aus dieser Formulierung könnte man allerdings indirekt schließen, es gäbe einen Finanzier. Es gibt keinen, aber mich würde brennend interessieren, wer nach Auffassung meiner Gegner mich gekauft hat… (denn bei dem sollte ich mich vielleicht dann auch mal bewerben…)

  29. Herr Heller,

    Zumindest lösen wir damit ungewollt das Problem des durch Wohlstandsgefälle ausgelösten Migrationsdrucks. Von dem 2014 verstorbenen Publizisten Peter Scholl Latour ist der Satz überliefert: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, der wird selbst Kalkutta.“ Ich möchte in Anlehnung an den CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und ohne damit eine Geringschätzung von Senegalesen ausdrücken zu wollen, dieses Zitat ergänzen durch „Wer sich zum Senegal macht, ist für senegalesische Migranten nicht mehr attraktiv.“

    Fehlschluss?, die Migrationswaffe ist nicht dazu da, es ihnen besser gehen zu lassen, sondern nur, um es uns schlechter gehen zu lassen.
    Der Migrationsdruck ist nicht durch das Wohlstandsgefälle ausgelöst worden, sondern er wird durch viel Geld organisiert, ganz wie es Kalergi- oder Hootonplan vordachten.
    Nichts ist ungewollt.

  30. @Peter

    Großartige Idee. nach dem Bundespastor Gauck und seinen Weihnachstpredigten, können wir weitere 5 Jahre einen Klimapapst genießen der uns die Probleme der Welt in die Schuhe schiebt. Beim Fest des Bundespräsidenten können wir dann alle unsere Klimasünden beichten.

  31. @Marc Hofmann

    Entweder Sie haben soviel Kapital, Eigentum und Immobilien, dass ihnen die Politik und die Gesellschaft in Deutschland am Arsch vorbeigeht

    Richtig. Ich wohne derzeit in Bremen und dort bricht gerade der ganze öff. Dienst zusammen. Die Landflucht beginnt, insbesondere von jungen Familien. Hier gibt es übrigens auch keine Kinderbetreuung. In der Stadt verbleiben die 3As. Alte, Arme, Ausländer. Hat selbst die Uni-Bremen festgestellt. Also werde ich meine Eigentumswohnung für ca. 100.000 € verkaufen (die Preise für Stadtwohnungen sind derzeit recht hoch, auch Dank Flüchtlinge) und auch aufs Land ziehen. Ins schöne Lilientahl. Dort wurden auch gerade die Grünen bei den Kommunalwahlen abgewählt. Die CDU ist jetzt stärkste Fraktion. Ich ziehe also weg von den rot-grünen Chaoten in Bremen und amüsiere mich dann darüber wie die Linken und Grünen in Bremen koppeister gehen.

  32. @Peter
    Stimmt, klingt zweideutig, war aber anders gemeint. Du gehst einen ordentlich Job nach und tippselst in Deiner Freizeit ein paar gute Artikel zusammen, Hobby eben……wie auch Quentin, der wohl auch noch berufstätig ist.
    Durch Deinen Job kommst Du ne Menge rum, hörst und siehst das eine oder andere, was uns Otto-Normalos meist verborgen bleibt, denkst Dir Dein Teil und schreibst es irgendwann auch auf.

    Das wiederum….stößt bei den Wende- und Klimafanatikern auf wenig Gegenliebe, das es sich jemand wagt, gegen den Mainstream anzuschreiben…….ergo wird gemutmaßt, die Typen hier uff ScSk sind allesamt Büttel der fiesen Stromkonzerne (Lieblingsfeindbild)….und scheffeln Millionen damit.

    Dat is leider grober Unfug…..denn diese fiesen 4 biedern sich der Politik an, das mir übel wird….und die gehen das Risiko bestimmt nicht ein, Auftragsschreiber auf die arme Bevölkerung loszulassen, denn wenn das raus kommt, hätten die Konzernhasser ja erstrecht Munition um die weiter madig machen zu können.

    Aber lass mal….die glauben uns trotzdem nicht….ergo ist jede weitere Erklärung rausgeschmissene Worte.
    Wenn aber Politiker nebenbei eine Solarverein geleitet haben…..als sie diese unsäglichen EE-Gesetze schufen….hat niemand aufgeschrien…..dat is völlig normal, sind ja die Guten, die dürfen das.
    MfG
    Heinz Eng

  33. @Peter
    Nachtrag…..und warum es die Konzerne nicht nötig haben sich Auftragsschreiberlinge zu halten, die haben doch ganz andere Mittel und Wege auf die Politik einzuwirken, siehe Tichy:

    „““Diese NGOs sind in den allermeisten Fällen nichts als Geschäftemacher, die emotionale Kampagnen zur Maximierung ihres Spendenaufkommens brauchen. Und dazu eignet sich TTIP. Während die Wirtschaftsbosse politisch naiv an ihren goldenen Fallschirmen basteln für den Fall des Scheiterns, schnarchen ihre mit Abermillionen ausgestatteten Verbandsfunktionäre in den Federbetten des Berliner Hofstaats und essen von den goldenen Tellerchen, die ihnen von Mitgliedsbeiträgen immer wieder gefüllt werden. So lebt die wirtschaftliche Führungsschicht Deutschlands verschroben märchenhaft vor sich hin. Den Kampf für TTIP haben sie an einen Sozi delegiert und als einzige Eigenleistung eine PR-Agentur beauftragt, die im übrigen mehr für den Machterhalt Merkels wirbt als für ihre industriellen Auftraggeber. Oder war das sogar der Deal?

    Nun gut, aus deutscher Sicht ist TTIP nicht zu retten. Aber nicht, weil die Verhandlungen zugegebener maßen schwierig sind und Kompromisse an der einen Stelle ebenso erfordern wie Härte an einer anderen. Sondern weil die deutschen Eliten in Politik und Wirtschaft kurzsichtig zulassen, dass an dem Ast gesägt wird, auf dem ihre warmen Nester sitzen.

    Könnte sein, dass die bald zu Boden plumpsen und dem ordinären Volk auf den Kopf klatschen.““““
    http://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/haehnchen-und-deutsche-wirtschaft-lobbyismus-statt-argumentation/

    Der Fisch stinkt vom Kopf her……und Du bist ein einsamer Rufer in der Einöde der Blödheit.
    So oder ähnliches ging es mir grad durch die Omme.
    MfG
    Heinz Eng

  34. Im DLF heute morgen wurde verkündet, dass als Präsidentschaftskandidatin der SPD —-tätäää- die allseits geliebte, einfach nicht totzukriegende Margot K. aus ihrem Weinkeller geholt werden soll.

    Vielleicht hatte ein beratender Psychiater der Regierung dann doch mal Schelmi’s Zeitinterview auf psychopathologische Auffälligkeiten untersucht und seine Schlüsse gezogen…

    http://www.zeit.de/2009/14/DOS-Schellnhuber/seite-4

    Schellnhuber: Die letzten zwei Jahre vor dem Abitur waren phasenweise kritisch. Damals habe ich Kant, Einstein und Marx gleichzeitig gelesen, es war eine Phase, in der ich dachte, zu schlafen sei völlige Zeitverschwendung. Ich hatte das Gefühl, mich in eine hundertprozentige intellektuelle Waffe verwandeln zu können. Dabei schoss ich übers Ziel hinaus, und kurze Zeit stand meine seelische Gesundheit auf dem Spiel. Es war mir eine Lehre bis heute: Der Körper und der Geist brauchen Phasen des wohltätigen Leerlaufs.

    Und die deutsche Presse und und Politik erhebt sich über Trump…

  35. @Testpilot
    Haha…es geht aber noch grausamer….

    Schulz beliebter als Gabriel

    Welcher Sozialdemokrat soll Angela Merkel herausfordern? In einer Umfrage liegt EU-Parlamentspräsident Schulz klar vor Parteichef Gabriel. Von den Werten der Kanzlerin sind aber beide weit entfernt.

    Oh mein Gott…..den Deutschen ist echt nicht mehr zu helfen, wenn sie solche Typen auch noch ihre Stimme geben.
    Warum nich gleich die personifizierte geballte Fast der SPD….Stegner?

    Onkel Heinz……im Land der Bekloppten und Bescheuerten

  36. Achja…herrjott.

    Aber für eine, der jeweils unabdingbaren Amtsvoraussetzungen, sind beide ja absolut prädestiniert:
    Wasser predigen und selbst Wein saufen…

  37. @Testpilot
    Ich tippe mal drauf, das dem Buchhändler langsam die Luft in Brüssel zu dünn wird…..ergo baut man ihn medial schon mal als Merkel-Widersacher auf.
    Im Grunde geht es der SPD genauso mies wie der CDU…..ausser der bösen Stiefmutter gibbet keinen, der auch nur ansatzweise kanzlern kann, unsägliche Personalien die oft genug Brechreiz auslösen.

    Chaostage bei Suche nach Schulz-Nachfolger

    Eigentlich hat Schulz versprochen, nach zweieinhalb Jahren als Parlamentspräsident abzutreten. Danach, so der Vertrag, den er mit Weber geschlossen hat, soll ein Kandidat der größeren EVP-Fraktion Parlamentschef werden. Doch Schulz fühlt sich an die Abmachung nicht mehr gebunden. Wenn er ginge, so sein Argument, wären alle Spitzenjobs der EU in den Händen von EVP-Politikern:………

    Tja….man fühlt sich halt nicht man an Abmachungen gebunden…….tolles Bewerbungsgespräch als zukünftigen BK, da hat man ja sofortiges Vertrauen ……besonders, wenn man noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glaubt.

    Kleine Glosse von der Alpha…..die so nicht mehr heißen darf:
    Was erlauben Schulz?!?

    „Schulz fordert Austrittsantrag der Briten bis Dienstag“ lauteten die Schlagzeilen am Freitag nach dem Brexit. Wie kommt er dazu, ein Mitgliedsland der EU zum Austritt aufzufordern? Als die britische Regierung nicht sofort seinem Wunsch entspricht, sagt Schulz: „Das Verhalten ist skandalös.“

    Der Austritt aus der Europäischen Union erfolgt, indem die Regierung eines Mitgliedslandes diesen beim Europäischen Rat beantragt. Was hat der Präsident des Europäischen Parlaments damit zu tun? Gar nichts. Er ist nicht Mitglied des Europäischen Rates. Dessen Mitglieder sind sein Präsident, die Staats- und Regierungschefs der 28 EU Mitgliedstaaten und der Präsident der Europäischen Kommission. Martin Schulz gehört nicht dazu, auch wenn der omnipräsente Global-Staatsmann Schulz sich immer wieder mal in eine Sitzung oder auf ein Gruppenbild des Europäischen Rates mogelt.

    Oder wie Henryk Broder so schön titelte:

    Schulz’ eigene Leistungsbilanz ist eher bescheiden. Als er Würselen Richtung Europa verließ, hinterließ er der Gemeinde das Spaßbad Aquana, dessen Unterhaltskosten seitdem schwer auf der Stadtkasse lasten.

    Ende September 2013 titelte die Aachener Zeitung: „Aquana belastet Würselen“, die Stadt müsse das „Spaßbad“ mit jährlich über einer Million Euro bezuschussen.

    Dass es noch nicht geschlossen wurde, begründete ein Stadtrat mit dem Satz: „Wir haben immer gesagt, solange uns die Schließung mehr kostet als der Betrieb, halten wir an Aquana fest.“ So ähnlich könnte man auch das Festhalten an der EU rechtfertigen.

    https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article126973217/Experiment-mit-500-Millionen-Versuchskarnickeln.html

    So wie ich das sehe, haben wir 2017 amerikanische Verhältnisse….die Wahl zwischen Pest oder Cholera.

    Warum also den Schelli nicht gleich als nächsten Bundeskanzler nominieren……is je eh schon alles egal, vllt als gutmeinenden Diktator auf Zeit, umso schneller hats Deuschland dann hinter sich.

    Onkel Heinz……….wenns nicht so traurig wäre……….

  38. Also das Käßfrau hat gerade abgesagt. Vielleicht war der Markenstretch von der Bild-Kolumnistin und IS-Versteherin ins Präsidentenamt einfach zu breit — oder wenn wir schon bei „breit“ sind, vielleicht fährt sie doch lieber selbst, als mit Chauffeuse.

  39. @ 37. Heinz Eng:

    Der „Buchhändler“ aus Würselen hat ja nicht einmal seine Prüfung als Buchhändler bestanden…

  40. @Rudolf
    Tja…..wie beim Thread bei Krishi…..man muss nicht viel Intelligenz besitzen, wenn der unbedingte Wille zur Macht, trotzdem eine steile Karriere ermöglicht.
    Erbärmlich nur für die Genossen, die solche Typen gewähren lassen aber als Politiker muss man ja wohl intellektuell keine Leuchte sein um in Amt und Würden zu kommen.
    Wie sangen die Prinzen so nett…….“Du muss ein Schwein sein in dieser Welt“^^.
    In diesen Sinne….da ick zu ehrlich bin…kann ick nie Politiker werden.
    PS. Wat der FDP-Lindner bei Tichy losgelassen hat……ist auch keine Spur besser, ick hoffe, die verrecken an der 5% Hürde.

    Onkel Heinz……..zu gut für diese Welt

  41. @Heinz Eng

    Warum also den Schelli nicht gleich als nächsten Bundeskanzler nominieren…

    vielleicht ist der Buchtitel „Selbstverbrennung“ etwas mißverständlich. Liest man schnell darüber hinweg könnte es auch heißen „Selbsternennung“

  42. @P-Große
    Naja….vllt braucht die selbsternannte intellektuelle Waffe auch nur mal ne Pause, wer den ganzen Tag den Weltschmerz mit sich rumschleppt muss auch mal anständig einen Saufen gehen…..oder sonstigen Hobbys nachgehen, vllt schreibt er ja am nächsten Buch….“Die Erde als Kochtopf“…oder so.

    So, Meinereiner geht jetzt die Birne durchlüften mittels Hund, Leine und wetterfester Kleidung.

    Onkel Heinz…..das einzige was bald brennt, ist die Hütte…..nämlich die deutsche

  43. @krueger

    Schellnhuber war übrigens Marxist.

    Was man ihm aber nicht anlasten sollte, denn kurz bevor er sich in eine intelektuelle Waffe verwandelte las er gleichzeitig neben Bild und Bunte Kant, Einstein, Marx und viele andere. Er schlief mit einer halben Bibliothek unter dem Kopfkissen ein und zu oberst lag eben das Kapital.

  44. ich kenne nichts schädlicheres für die Glaubwürdigkeit der Forschung, der Meteorologie & Klimatologie als das PIK und deren Insassen. Rahmstorf und Schellnhuber sind zwei Spinner, zwei völlig durchgeknallte Diener der Politik. Es ist ja nicht so, dass das PIK Grundlagenforschung betreiben würde oder den Klimawandel sachlich erforschen versucht, es erzeugt nur solche Studien und Simulationen, welche von der Politik gewünscht werden, damit die Leute glauben, das Klima wäre heute schlechter als irgendwann. Hoffentlich legt diesen Betrügern bald wer das Handwerk!

Schreibe einen Kommentar