Klimaforscher, die neuen Weltuntergangspropheten und ihre willige Gefolgschaft

26. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

JS nach Bosch(?), Die Hoelle, Det. - JS after Bosch (?) / Hell / detail -In Zeiten der Kirchenskandale und steigender Kirchenaustritte bedarf es einer neuen Religion. Denn nur allzu gerne möchten Menschen die Halt und Leitlinien in ihren Leben suchen glauben, dass die Menschheit Sünde auf sich geladen hat, der Weltuntergang vor der Tür steht und dieser nur abgewendet werden kann, wenn man seine Sünden bereut, die Menschheit zu einem Besseren bekehrt und aktiv dabei mitwirkt. Man erkauft sich Ablass von seiner Schuld und rette die Welt vor dem drohenden Untergang. Was kommt da passender als der drohende Weltuntergang durch den menschengemachten Klimawandel?

Und hier kommt die Klimaforschung ins Spiel. Einige Klimawissenschaftler haben sich inzwischen von der seriösen Klimaforschung abgewandt und präsentieren der willigen Gefolgschaft ein Weltuntergangsszenario nach dem anderen. Eines noch schrecklicher als das andere. Und das nicht ganz uneigennützig, wie ich meine, sondern auch um ihre persönliche politische Agenda durchzusetzen und die eigene Karriere voranzubringen.

Jüngstes Beispiel ist ein Artikel von Stefan Rahmstorf in seinem Klimablog der KlimaLounge: „Westantarktis überschreitet den Kipppunkt“.

Dort verkündet er:

“Jetzt ist der Westantarktische Eisschild instabil geworden und hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Das wird den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Eine Zäsur der Menschheitsgeschichte. […] Damit sind mehrere Meter Meeresspiegelanstieg und der Untergang von Küstenstädten und ganzen Inselstaaten vorprogrammiert und praktisch unausweichlich geworden.”

Und die Medien und die treue Gefolgschaft greifen diese Botschaft willig auf und verkünden sie.

Hans Joachim Schellnhuber, der Leiter vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Klimaberater der Kanzlerin, präsentierte im ZDF heute journal am 23.09.2014 Stefan Rahmstorfs Weltuntergangsszenario vom unaufhaltsamen Zerfall des Eisschildes der Westantarktis. Mehre Meter Meeresspiegelanstieg, der Untergang von Ganzen Küstenlinien und Völkerwanderungen seinen damit vorprogrammiert. Und die Schuld daran trägt natürlich die vom Menschen ausgelöste Klimaerwärmung! “Deutlicher kann die Natur nicht mehr zu uns sprechen!”, sagt Schellnhuber.

Ja früher, früher wären, wenn die Natur zu einem spricht, vielleicht noch die Leute in den weißen Kitteln gekommen. Heute ist das eine weltbewegende Botschaft.

Geht man dem Weltuntergangsszenario von Rahmtorf und Schellnhuber auf den Grund, so stellt man sehr schnell fest, dass es sich hierbei um eine maßlose Übertreibung handelt, die so kein anderer, außen stehender Glaziologe, oder Ozeanograph getätigt hat, oder sogar veröffentlicht hat. Eine derartige Aussage würde ein Peer-Review-Verfahren in einem seriösen Fachjournal nicht überstehen. Und auch eine Schuld des Menschen nicht nicht nachweisbar. Denn das Wasser, welches vermehrt vor der Antarktis durch eine verstärke Westwinddrift aufsteigt und das Schefeis der Westantarktis von unten antaut und zum Aufschwimmen und Abbrechen bringt ist altes Tiefenwasser, dessen Temperatur unterm Eis bei nur +1°C liegt. Dieses Wasser ist über 100 Jahre alt, hatte also vor über 100 Jahren zuletzt Kontakt mit der Atmosphäre gehabt. Die sogenannte Kleine Eiszeit war zu diesem Zeitpunkt gerade erst abgeklungen und der Mensch hatte erst angefangen vermehrt Treibhausgase zu produzieren.

Die Gläubigen kaufen die Botschaft von Rahmstorf und Schellnhuber aber bereitwillig ab. Zweifel sind nicht erlaubt und Abtrünnige werden angegangen und diskreditiert.

„Ich war am weltweiten Treffen der Geophysiker in diesem Winter in San Francisco. Al Gore sprach. Und seine Botschaft lautete: „Haben Sie den Mut, dem Konsens beizutreten, machen Sie das öffentlich, und nehmen Sie sich die Freiheit, Abtrünnige zu unterdrücken.“ Das Publikum war begeistert.“ (Richard Lindzen 2007)

Der halbwegs aufgeklärte Mensch sollte bei derartigen Weltuntergangs-Botschaften glauben, jetzt ist das Kind endgültig in den Brunnen gefallen und alle weiteren Rettungsmaßnamen für das Klima vergebens. Aber weit gefehlt. Es werden neue, noch erschreckendere Szenarien aus den Hut gezogen, die gerade noch verhindert werden können. Ja wenn, wenn der Mensch noch einschneidendere Gegenmaßnahmen trifft und für seine getätigten Sünden noch mehr Buße tut.

Anders Levermann, Kollege von Rahmstorf und Schellnhuber vom PIK verkündete am 24.09.2014 in den Potsdamer Neuste Nachrichten:

“Auch im Osten des Eiskontinents tut sich etwas. „Wir haben entdeckt, dass es auch dort eine ähnliche Situation gibt, die allerdings noch nicht gekippt ist“, erklärt der Klimaforscher. Das Abschmelzen eines Eisbeckens im Wilkes-Land könnte einen Meeresspiegelanstieg auslösen, der nach Einschätzung der Wissenschaftler ebenso stark das Gesicht unseres Planeten verändern würde wie der Prozess im Westen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wäre dann auch für Küstenstädte wie Tokio, Mumbai und Dublin ein erhebliches Risiko der Überflutung gegeben.

Die Wissenschaftler haben berechnet, dass ein Abschmelzen des relativ kleinen „Eiskorkens“, der ein Eisfeld an der ostantarktischen Küste derzeit zum Meer hin begrenzt, einen unaufhaltsamen Prozess auslösen würde. Große Eismassen würden dann für mehrere Jahrhunderte in den Ozean fließen und damit den Meeresspiegel weiter ansteigen lassen. Dadurch würden zu den drei Metern Anstieg des Meeresspiegels durch den Eisschild der Westantarktis noch einmal weitere drei bis vier Meter hinzukommen – zusammengenommen also bis zu sieben Meter.”

Spätestens hier sollten alle Alarmglocken leuten und zwar jene, die einem sagen, kann das wirklich alles angehen? Aber nichts da. Die Verkündungen der Weltuntergangspropheten werden von der treuen Anhängerschaft bis aufs Messers Schneide verteidigt, auch hier im Blog.

Aber es geht noch weiter. Stefan Rahmstorf hat am 06.09.2014 in climatestate eine Botschaft an die Menschen gerichtet, die den Klimawandel ernst nehmen:

Chris Machens: Hast du eine Nachricht für die Menschen die den Klimawandel ernst nehmen?

Stefan Rahmstorf: Darüber sprechen. In der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz. Die norwegische Sozialwissenschaftlerin Kari Norgaard hat schön herausgearbeitet, wie bewusst wir die Klimakrise aus unseren Alltagsdiskursen verdrängen.(3) Weil wir uns hilflos und mitschuldig fühlen oder auch nicht als Moralapostel und Spielverderber daherkommen wollen.

Trotzdem müssen wir Wege finden, darüber zu sprechen und auch in unserem Wirkungskreis das Thema positiv anzupacken. Aufs Rad umsteigen, Ökostrom beziehen, im Nahbereich Ferien machen usw., und dabei auch merken und weitersagen, dass dies nicht Verzicht bedeutet. Ein nachhaltiger Lebensstil mit Entschleunigung und weniger Konsum bringt auch Freude und Lebensqualität.

Es geht also um Jene, die sich hilflos und mitschuldig fühlen. Solche Schuldgedanken plagen aber nur die wirklich Gläubigen. Skepsis an den Weltuntergangsszenarien ist also gar nicht erst gefragt, oder vorgesehen und geduldet. Es gilt sich schuldig zu fühlen, oder eine solche Schuld zu vermitteln.

Und mal ehrlich, Radfahren, Ökostrom beziehen und Ferien in Nahbereich machen, sind nur Alibihandlungen, echter Klimaschutz sieht anders aus. Spätestes an diesem Punkt sollte jeder echte Klimaschützer merken, dass es hier nicht um dem Klimaschutz geht.

Währen ein Herr Rahmstorf, Schellnhuber und Levermann von ihren Botschaften überzeugt, würden sie sofort das Fliegen einstellen und sich selbst und ihren Familien ein Leben in CO2-Verzicht auferlegen. Das können aber dann doch lieber die anderen tun.

Viel besser ist es da doch, sich durch den Erwerb von CO2-Pins, wie sie Stefanie Rahmstorfs anbietet, Ablass von seinen CO2-Sünden zu erkaufen.

Offenbar sind sich die Weltuntergangspropheten auch nicht darüber bewusst, oder sie nehmen es billigend in Kauf, dass labile Menschen besonders anfällig für solche Weltuntergangs-Botschaften sind und das zu schweren psychischen Erkrankungen bis hin zum Suizid führen kann. Hier nur ein Beispiel dafür:

Die Weltuntergangspropheten verkünden statt dessen immer weitere und noch erschreckendere Schreckensszenarien.

Auf der AGU-Tagung in Dezember 2008 erklärte James Hansen gar einen venusartigen “Runaway Greenhouse Effect” für möglich. Ein sich verselbstständigender Treibhauseffekt, bei dem sich verschiedene Rückkopplungsmechanismen im Klimasystem soweit aufschaukeln, dass es zu weitaus höheren Temperaturen kommt, als bisher angenommen (Venus-Syndrom).

Ein weiteres Szenario sieht ein sich verselbststängigendes Abtauen des grönländischen Eisschildes und einen Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern vor, wenn eine bestimmte Schwelle erst überschritten wird.

Auch über ein mögliches Versiegen des Nordatlantikstroms und einer damit einhergehende großen Abkühlung in Europa wird noch spekuliert, erneut von Stefan Rahmstorf.

Es gibt noch etliche solcher Kipppunkte, die einige Klimaforschung parat haben, um einen weiteren noch radikaleren Klimaschutz zu fordern und rechtfertigen.

Ich hätte da auch noch ein Szenario parat:

Aus Steven Hawkins Idee eines möglichen, mathematischen Modells machen einige Leute ein Weltuntergangsszenario. Genauer: aus dem Vorwort zu einem Buch, in dem Hawkins schrieb: “Das Higgs-Potential hat die beunruhigende Eigenschaft, bei Energien über 100 Milliarden Gigaelektronenvolt möglicherweise metastabil zu werden. Das könnte bedeuten, dass das Universum einen katastrophalen Vakuumzerfall erleben könnte, wobei eine Blase des echten Vakuums sich mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt. Das könnte jederzeit geschehen und wir würden es nicht kommen sehen.”

In dem Sinne, frohes Spekulieren.

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50 Kommentare
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  1. Eine gut zusammengefasste Darstellung von der Entstehung der Kirche der globalen Erwärmung, lieber Herr Krüger. Dazu noch konfessions- Länder und sogar Religions-übergreifend.

    Das ist gelebte Realität, wie sie auch im Artikel: „Spiritualität statt Naturwissenschaft: Theologische Analysen zum Klimadiskurs Angst als moderne Form der Gottesfurcht“
    auch in der jüngsten Ausgabe der Jungen Freiheit ausführlich als überwiegende Meinung der katholischen Kirche zitiert wird.

    Vorerst nur in der Print Version zu lesen.

    Würden wir gerne übernehmen! Einverstanden?
    mfG
    Michael Limburg

  2. Meine Artikel sind grundsätzlich zum Übernehmen freigegeben.

  3. Es werden neue, noch erschreckendere Szenarien aus den Hut gezogen, die gerade noch verhindert werden können. Ja wenn, wenn der Mensch noch einschneidendere Gegenmaßnahmen trifft und für seine getätigten Sünden noch mehr Buße tut.

    Auch für den grünen Gaja Kult gilt:
    „Opfer“ haben in der Geschichte der Religionen selten den jeweiligen Gott erreicht, die Oberpriester haben davon aber häufig gut gelebt.

  4. AGW-Gläubige wehren sich entschieden gegen die Behauptung einer Klimakirche und religösen Einstellungen. Sie behaupten statt dessen, dass ihre Überzeugung auf der Wissenschaft und klaren Fakten beruhen.

    Doch ist ihre Replik korrekt? Per se kann man keine Behauptung ungeprüft vom Tisch wischen. Es bleibt darum ein leidiges und mühseeliges Thema, sich argumentativ mit Positionen ausaienander zu setzen. Aber oft gehjht es nicht anders. Auch Michael Krüger hat hier einen argumentativen Weg eingeschlagen, und ist nicht bei einfachen Assoziationen -- die sich auch mir aufgrängen -- stehen geblieben.

    Für mich ist das hier vorgetragene Argument ein Doppeltes:

    1. Aus der Vermutung eines plausiblen Zusammenhang aktueller Beobachtungsdaten lässt sich nicht seriös auf eine langfristige Zukunft schließen. Eine Behauptung eine unabwendbaren Zusammenbruchs des Eisschildes nebst Meternnageben des Meeresanstiges ist darum keine seriöse Wissenschaft.

    2. Der behauptete Zusammenhang, die warmen Meeresströmungen führen auf der Unterseite von Schelfeis und Gletscherzungen zu einem Eismassverlust und Destabilisierung steht in keinem erkennbaren Zusammenhang mit antropogenen Einflüssen. Diesen ohne Begründung zu behaupten, erinnert eher an Voodoo oder Babys, die von Störchen gebracht werden, als an Wissenschaft.

    An diesem Beispiel wird gezeigt, dass Klimahysteriker sich eben nicht zu recht auf die Wissenschaften berufen können. Die religiöse Irrationalität eines unbegründeten Glaubens wird hier eher plausibel.

  5. @Landvoigt

    Natürlich huldigen die Klimagläubigen einer neuen Religion. Ganz eindeutig:

    Bereits zum Jahresende 2007 hatte die Internetplattform UTOPIA, welche für nachhaltigen und strategischen Konsum wirbt, mit obigen Werbespot zur Jahresendbeite 2007 aufgerufen.

    Für den Dreh der Jahresendbeichte hatte UTOPIA tatsächlich die Erlaubnis bekommen in einem echten Beichtstuhl zu drehen. Der Kirche und der Gemeinde sei Dank.

    Bei den Beichten alleine sollte es aber nicht bleiben. Denn das UTOPIA-Team hatte sich fest vorgenommen für Ihr Ökosünden gleich mit zu bußen. Für jeden UTOPISTEN, der im Forum von UTOPIA eine Ökobeichte postete, versprach das UTOPIA-Team einen Tag komplett müllfrei zu arbeiten. Ist das nicht großartig?

    Das Motto dabei lautete: “Erleichtern Sie also Ihr Gewissen und beichten Sie jetzt im Forum ihre größte Ökosünde im Jahr 2007 – wir geißeln uns, Sie werden selig, und die Müllmänner in unserer Straße haben demnächst weniger zu tun.”

    Katharina bekannte sich daraufhin als eine der Ersten zu ihren Klimasünden:

    “.. dann werde ich einfach mal anfangen.. Meine größte Ökosünde 2007 hat mir im Nachhinein viele Schuldgefühle bereitet!
    Also: Ich bin mit dem Flugzeug nach Californien geflogen, von dort nach Florida und mit dem Auto komplett durch Florida gefahren. Dann mit dem Flugzeug weiter nach Boston und von dort nach Atlanta und wieder zurück nach München.

    Im Nachhinhein weiß ich, dass dieser Urlaub im Ganzen nicht sein hätte müssen und ich lieber Interrail in Europa gemacht hätte, anstatt meine Ökobilanz dermaßen zu zerstören… Der Urlaub war nicht mal sooooo einzigartig schön, dass ich es verschmerzen könnte soviel Emissionen auf meine Schultern zu laden. Ich habe für mich noch keine Entschuldigung gefunden… Aber damit jetzt wenigstens zu einem Tag ohne Müll beigetragen. 🙂 ”

    Und auch Atina bekannte sich zu ihren Klimasünden:

    “Ich benutze tägl. den Fön, obwohl ich soviel Zeit schon hätt, dass es ohne Trocknen könnte!
    Ich bin dieses Jahr schon mehrere Male von Berlin-Hannover oder- Hamburg geflogen und der Urlaub (auf Bali/ebenfalls fliegen) war schön aber auch nicht sehr ökorrekt!
    Ach ja: ich hab auch ganz ganz viel Apfelsaft im Tetrapack gekauft, weils so praktisch ist…..:-(
    sind aber alles Sachen, die ich ändern kann und werde!!!”

    Viele weitere Klimabeichten folgten.

    Das Online-Magazin Wir-Klimaretter “klimaretter.info” folgte dem Beispiel und richtete im Jahr 2009 einen eigenen Klimaretter-Beichtstuhl ein. Zur “Berliner Klimakonferenz – Wege zur Anpassung an den Klimawandel” des Bundesumweltministerium im Mai 2009 fanden zeitgleich Thementage im Berliner Hebbel-Theater statt. Mit dabei: der Klimaretter-Beichtstuhl. Erstmals nicht nur virtuell sondern in der Realität aufgestellt. Zu sehen im obigen Video.

    Das Motto lautete: “Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich und anderen Klimarettern, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren “klimaretter.info-Beichtstuhl”“.

    Dort können Sie auch heute noch Ihre Klimasünden beichten.

    Einer der letzten Sünder bekannte:

    “einwegwindeln

    ich bin seit ein paar monaten vater und, tja, hab es echt nicht geschafft, mit diesen baumwollwindeln klarzukommen. die saugen einfach nicht so gut, wie papierdinger a la pampers. und sind viel dicker, babies können damit einfach nicht so gut krabbeln. ist jedenfalls mein eindruck. deshalb produziere ich (bzw. mein balg) jetzt jede woche zwei mülltüten volle wegwerfwindeln. tut mir leid, aber ich versuchs mit anderen dingen wieder gutzumachen…”

    Eine weitere Sünderin bekannte:

    “Fleisch

    Ich wäre gerne Vegetarierin, aber ich schaffe es nicht. Ich esse gerne Fleisch. Einmal hatte ich es fast geschafft, doch dann wurde ich schwanger und die Lust auf Fleisch -schrecklich. Ich bin umgefallen. Und jetzt, nach drei Kindern, kennt mein Metzger mich mit Namen. Und dann lese ich meinen Kindern all diese netten Tierbücher vor. Und tüdele rum, wenn ich sie mal allein lassen muss, während all diese kleinen Kälbchen und Ferkelchen Gott weiß was ertragen müssen. Es tut mir leid.”

    Viele weitere Klimabeichten folgten.

    Das sind alles orientierungslose Menschen, die Halt und Leitlinien für ihr Leben suchen und den Klimaforschern am PIK bereitwillig glauben und folgen.

  6. @Landvoigt

    P.S.

    Und wissenschaftliche Fakten die der eigenen Religion widersprechen, werden von den Klimagläubigen konsequent ignoriert, als Skeptikerwerk abgetan, etc. Nur die Wissenschaft, welche die eigene Religion bestätigt spielt dabei eine Rolle. Solche Auswüchse gibt es übrigens auch bei den Skeptikern.

  7. Das schlimme ist nicht, dass es solche Sekten/Religionen gibt, sondern dass die Politik, die in Regierungsverantwortung für eine Gesellschaft steht, auf diesen Zug der Sekten und Religionseiferer aufspringt und mit denen gemeinsame Sache macht. Die Sekten/Religionen verbreiten mit Hilfe der Medien ihre „Welt-und Schuld Untergansstimmung“ und die Sekten/Religionen gehen mit der Politik eine unheilige Allianz gegen die freie Marktgesellschaft (also gegen uns alle ein).
    Die Politik profitiert mit neuen Abgaben und Steuerverordnungen (Einnahmen) von diesen Angstmärchen und die Sekten und Religionen in Form von direkter Profitgier (Geschäftemacherei).
    Momentan erleben wir unter Merkel eine Politik die sich gegen die Interessen des Volkes richtet. (ESM und EEG) sind da nur einige Beispiele. Wir als Volk bekommen nicht eine Regierung zu Wohl des Volkes regiert, sondern eine Regierung die unsere Gesellschaft bis auf das Mark Schaden zufügt.

  8. In Religionsgemeinschaften haben sich Riten und Handlungsweisen gebildet, die Inhalt einer praktischen Religionsausübung sind, herausgelöst aus dieser aber noch keine eigenständige Religion darstellen. Auch keine säkulare.

    Die Begriffe Ablass und Beichte lassen natürlich sofort auf religiöse Handlungen schließen, stellen aber noch nicht eine Religion dar, eher einen Kult. Erst wenn spirituelle Erfahrung dazukommt, können wir von einer beginnenden Religion sprechen.

    Eine Klimareligion gibt es nicht, ein Klimaalarmist ist noch kein Gläubiger. Beim Ökologisten ist dies dann schon anders. Will heißen, ein Klimaalarmist kann ein Gläubiger sein, wenn damit eine spirituelle Erfahrung verbunden ist, etwa in der Verinnerlichung der Gaia-Theorie. Er kann aber auch auf Grund seiner Informationen aus der Naturwissenschaft, so wie sie dargestellt wird, zu einer simplen Erkenntnis kommen, die dann Grundlage seines Alarmismus ist. Diese Erkenntnis mag auf sehr selektiver Wahrnehmung beruhen, doch dagegen ist der Skeptiker auch nicht gefeit.

    Wir haben es insgesamt mit einer ziemlich komplexen Gemengelage zu tun. Kapitalismuskritik mitunter einfließend, insbesondere Wachstumskritiker, oder die mit der Moderne fremdeln und insgesamt von apokalyptischen Vorstellungen durchdrungen sind, bei der der Klimawandel nur ein Punkt ist. Klimaalarmismus an sich ist jedenfalls noch keine Religion.

  9. @Quentin Quencher

    Das sehe ich anders, wie auch in diesem Video gezeigt.

  10. @QQ #8

    Punkt ist. Klimaalarmismus an sich ist jedenfalls noch keine Religion.

    Aber er hat definitiv religiöse Züge und erinnert sehr an eine Sekte, die auch den Namen Scien(t)ce im Namen trägt.

  11. P.S.

    Oder einfach hier mal googlen.

    https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=klimawandel+%22bewahrung+der+sch%C3%B6pfung%22

  12. P.P.S.

    Oder hier googlen.

    https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=klimawandel+kirchenglocken

  13. Oder kurz gesagt, der christliche Gott wird einfach zu einem Klimagott umfunktioniert, mit dem Auftrag der Bewahrung der Schöpfung. Mann kann seine Klimasünden in der Kirche beichten, versammelt sich zum Klimagebet, läutet Kirchenglocken für den Klimaschutz, singt Lieder zum Klimaschutz, predigt zum Klimawandel und mahnt zum Klimaschutz, montiert Solardächer auf die Kirchendächer, spendet für den Klimaschutz. Das wird nicht nur in den Kirchen, sondern auch auf Demos und anderen Veranstaltungen praktiziert zu denen Klimaforscher wie Graßl, oder Hansen eingeladen werden.

    Für mich ganz eindeutig. Die christliche Religion wird hier zur Klimareligion umfunktioniert, bzw. erweitert. Einen CO2-Ablasshandel gibt es auch.

  14. QQ #8
    PS

    Eine Klimareligion gibt es nicht, ein Klimaalarmist ist noch kein Gläubiger. Beim Ökologisten ist dies dann schon anders. Will heißen, ein Klimaalarmist kann ein Gläubiger sein, wenn damit eine spirituelle Erfahrung verbunden ist, etwa in der Verinnerlichung der Gaia-Theorie.

    Nach der Definition ist Schellnhuber ein Religionsanhänger, wenn nicht gar Religions(an)führer, wenn doch die Erde zu ihm spricht.

  15. @Michael Krüger & Krishna Gans

    Ich will es nicht abstreiten, dass gerade die Endzeiterwartungen durch Klimaalarmismus genährt werden, und somit eine religiöse Komponente haben. Es gibt aber auch Alarmismus der darauf verzichtet, nehmen wir den Film Pandora’s Promise als Beispiel.

    Dass sich die Kirchen dieses Thema annehmen, hat nichts damit zu tun dass eventuell der Alarmismus religiös ist, sondern dient eigenen Interessen in dem auf die Sorgen und Befindlichkeiten der Gemeinde eingegangen wird. Friedensgebete gibt es auch, und vieles mehr. Nur weil die Kirchen das Thema aufgreifen, ist das Thema noch lange keine eigene Religion.

    Aber ich stimme der Einschätzung zu, wonach es in einer säkularen Gesellschaft eben auch das Bedürfnis gibt an etwas zu glauben, etwas Sinn stiftendes, manchmal auch in Form einer politischen Ideologie.

    Bei all diesen Bildern der Apokalypse, wie sie in dem Video gut beschrieben sind, haben wir es mehr mit einer kulturellen Dimension zu tun, als mit einer religiösen. Oder wie Eva Horn schreibt:

    Vom Ende, vom Untergang her, so dämmert dem ausgehenden Jahrhundert der Aufklärung, zeigt sich die Wahrheit eines historischen Prozesses, der die Geschichte der Menschen wie die der Natur gleichermaßen umfasst. Und dieser Prozess ist einer der Zerstörung, einer Zerstörung jedoch, die durchgreifend säkularisiert ist und aus der theologischen Rahmung, die die Apokalypse geboten hatte, herausgefallen ist.

    Und noch zum Schellnhuber:

    Nach der Definition ist Schellnhuber ein Religionsanhänger, wenn nicht gar Religions(an)führer, wenn doch die Erde zu ihm spricht.

    Der Typ ist nicht dumm, er, und viele andere auch, arbeiten mit Bildern um damit Wirkung zu erzeugen. Ich kaufe ihm diese quasi religiösen Beschreibungen nicht ab. Ein Angstmacher und Demagoge, der genau weiß was die Leute hören wollen, und billige Erklärungen abgibt. Die Wirkung auf die Menschen ist kühl kalkuliert.

    Wenn wir diese Leute, wie Schellnhuber, nur als Anhänger einer neuen Religion, oder gar als Religionsstifter oder Propheten betrachten, verharmlosen wir diese als fehlgeleitet und vielleicht auch als ein wenig minderbemittelt. Diese Leute haben in erster Linie eine politische Agenda und arbeiten dabei mit Narrativen die sich in der Religion als bewährt erwiesen haben. Und das setzen sie ganz bewusst ein, um die Menschen für ihre Sache zu gewinnen, man könnte auch sagen, um die Menschen zu manipulieren in dem sie religiöse Gefühle hervor rufen.

  16. @QQ #15

    Der Typ ist nicht dumm, er, und viele andere auch, arbeiten mit Bildern um damit Wirkung zu erzeugen. Ich kaufe ihm diese quasi religiösen Beschreibungen nicht ab. Ein Angstmacher und Demagoge, der genau weiß was die Leute hören wollen, und billige Erklärungen abgibt. Die Wirkung auf die Menschen ist kühl kalkuliert.

    Nichts anderes macht der Pfaffe auf der Kanzel.

    Und das setzen sie ganz bewusst ein, um die Menschen für ihre Sache zu gewinnen, man könnte auch sagen, um die Menschen zu manipulieren in dem sie religiöse Gefühle hervor rufen.

    Es gibt und gab genug Religionsführer, die sich genau dieser Mittel bedienen und bedienten.

    Das Verhalten der Alarmisten im Allgemeinen gegenüber Skeptikern unterscheidet sich durch nichts vom Verhalten vieler Religionen gegenüber Ketzern, Sektierern und Ungläubigen.

  17. @QQ #15
    PS

    Wenn wir diese Leute, wie Schellnhuber, nur als Anhänger einer neuen Religion, oder gar als Religionsstifter oder Propheten betrachten, verharmlosen wir diese als fehlgeleitet und vielleicht auch als ein wenig minderbemittelt.

    Religionsstifter als „minderbemittelt“ zu bezeichnen ist wohl mehr als Krass.
    Darüber hinaus ist nicht gesichert, dass Religionsstifter originär das Ziel haben, eine neue Religion zu begründen, eher werden sie von deren Anhängern / Claqueuren zu Religionsführern erhoben.

  18. @Gans

    Das Verhalten der Alarmisten im Allgemeinen gegenüber Skeptikern unterscheidet sich durch nichts vom Verhalten vieler Religionen gegenüber Ketzern, Sektierern und Ungläubigen.

    Das bestreite ich ja nicht, ich würde es halt nicht verallgemeinern und alle Alarmisten in einen Topf werfen, diesbezüglich.

    Das heißt aber auch, dass zwar bestimmte Mittel und Methoden eingesetzt werden, die in totalitären Religionen ebenfalls vorkommen, nicht aber, dass es sich tatsächlich um eine Religion handelt. Diese Ausgrenzungen und Diffamierungen kommen genauso bei Kommunisten und Faschisten vor.

    Und es gibt auch noch einen ganz wesentlichen anderen Unterschied, nämlich den, der Verknüpfung mit einem universellen Geltungsanspruch. Der Knackpunkt ist nicht der Glauben, sondern der Totalitarismus, die Gültigkeit auch für diejenigen, die nicht der gleichen Meinung sind. Das hat mehr Ähnlichkeit mit Faschismus und Kommunismus als mit Religion.

    Wenn bestimmte Riten und Verhaltensweisen übernommen werden, dann heißt das nicht zwingend, dass daraus ein neuer Glauben entstanden ist. Man denke hier nur mal an die Jugendweihe in der DDR.

    Man kann diese ganze Alarmisten/Religion/Ideologie-Debatte durch polemisieren so aufbauschen, dass kein Platz mehr für eine nüchterne Analyse vorhanden ist, letztlich nur Feindschaft kreiert wird, und ich gebe zu, selbst auch eine Zeitlang dieses getan zu haben.

    Diese Glaubens- und Religionsdiskussion in Hinblick auf die Alarmisten bringt nichts, weil es auch den „Gegner“ nicht erreicht, der streitet natürlich ab dass es sich um Glauben handelt und beruft sich auf Naturwissenschaft. Die Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft zwingt zum Handeln, sagen die Alarmisten -- tut es nicht, sagen die Skeptiker. Mehr ist es nicht.

    Alles andere hat mit Weltbildern zu tun, Ideologien, Gesellschaftskritik, und ist eine politische Auseinandersetzung in der allerdings Narrative wie sie in Religionen vorkommen verwendet werden. Weil sie sich eben bewährt haben. Dies alles zu trennen ist für die Analyse notwendig, und vergleichbar etwa dem, herauszubekommen wie das Rezept für einen Eintopf ist. Da sind auch viele Zutaten drin. Klimaalarmismus ist eine Zutat, Gesellschaftskritik eine andere, Religion ist nur ein Gewürz, nicht die Basis oder Hauptzutat zum Ökologismus.

    Die Köche die uns diesen Eintopf verkaufen wollen, experimentieren ständig mit neuen und anderen Zutaten.

  19. Lasset uns beten:

    Rahmsdorf, der du bist in Potsdam,
    geheiligt werde dein Dogma

    Deine Wasser steigen

    Dein Modell gelte
    wie am Nordpol so auch am Südpol

    Unsere täglich Horrormeldung gib uns heute
    und vergib uns nicht dasCO2,
    wie auch wir den Leugnern nicht vergeben

    Und führe uns nicht in Versuchung
    sondern erlöse uns von eigenem Denken

    Denn dein ist das Wetter, das Klima und die künftigen Fluten in Ewigkeit

    AMEN

  20. @Quentin Quencher, Kishna

    In der ägyptischen 18. Dynastie, nach der Vertreibung der Hyksos, gab es für kurze Zeit einen durch Pharao Amenophis IV., besser bekannt als Echnaton (ca. 1351–1334 v. Chr.), eingeführten Aton-Kult. Hier war die Sonnenscheibe das Symbol des einen Gottes Aton, der alle anderen ägyptischen Gottheiten ablöste.

    Genau das geschieht heute mit der christilichen Religion, die zur Klimareligion umfunktioniert, bzw. erweiter wird.

    Bei mir und rund um Bremen gibt es bereits einige Kirchen, welche ihre Kirchendächer mit Solarzellen bedeckt haben, zur Wahrung der Schöpfung. Die Gemeinden und Gläubigen werden beteiligt und Spenden gesammelt. In Seckenhausen bei Bremen ist zur Einweihung eines solchen Solardaches sogar Franz Alt vorbeigekommen und hat von der „Kanzel“ gepredigt, „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“. Und die Gläubigen haben es bereitwillig geglaubt und sich mit Erwerbsscheinen am Solardach beteiligt. Dann wird noch direkt vor der Kirche für alle ersichtlich ein Schaukasten aufgestellt, der den produzierten Solarstrom und das eingesparte CO2 ausweist. Und die Gemeinde ist stolz wie Bolle darauf. Und auch in Bremen wurden die Kirchenglocken für den Klimaschutz geläutet.

    Das alles sind für mich deutliche Anzeichen einer neuen Religion. Der Klimareligion.

  21. P.S.

    Ich habe gerade das Video von Seckenhausen bei Bremen in meinen Archiv gefunden und neu hochgeladen:

    Mann kann sich wirklich nur noch über die Einfältigkeit und Gutgläubigkeit der Leute in der Gemeinde wundern. Die denken wirklich, sie würden die Schöpfung damit bewahren und ihren Gott einen Gefallen tun. Und diese Leute gehen auch mit auf Klimademos. An fast jeder Klimademo sind Leute aus Kirchengemeinden beteiligt.

  22. Hallo Michael Krüger

    Ich habe gerade das Video von Seckenhausen bei Bremen in meinen Archiv gefunden und neu hochgeladen:

    Mann kann sich wirklich nur noch über die Einfältigkeit und Gutgläubigkeit der Leute in der Gemeinde wundern. Die denken wirklich, sie würden die Schöpfung damit bewahren und ihren Gott einen Gefallen tun.

    Am Schluss wird gezeigt, dass das Ganze auch ein ökonomisches Verlustgeschäft für die Kirchengemeinde ist.

    Es sollte aber darauf hingewiesen werden, dass es in einer Zeit gebaut wurde, in der die Garantievergütung noch bei 50 ct/kWh -- für 20 Jahre lag. Bei aktuellem Börsenpreis von durchschnittlich 3,5 ct/kWh haben wir eine Finanzierung über das EEG von 46,5 ct je produzierter kWh. Da sollten wir uns freuen, dass da so wenig Strom produziert wird.

  23. @Landvoigt

    Am Schluss wird gezeigt, dass das Ganze auch ein ökonomisches Verlustgeschäft für die Kirchengemeinde ist.

    Richtig, ich hatte das Video damals selbst zusammengestellt und die Berechnungen beigefügt. Mal sehen, am 2. Oktober sind 9 Jahre rum, dann fahre ich nochmals mit dem Rad dorthin und lese den Zählerstand ab und begutachte die Module mal.

  24. Ganz soweit sind wir hier in Finnland noch nicht gekommen . „Gott“ sei dank,hätte ich als ateist fast gesagt…
    Okey, hier bin einmal einer meinung mit Michael. Als ”Finne” nehme ich mir die Freiheit DU zu sagen, das tun wir hier in FENNOSK ANDIA. Jetzt und immer…
    Aber was soll man sagen: Ab und an rufe ich meine bekannten in Deutschland an. Ach, ja, das Erste hat gesagt ,das ZDF hat gesagt… der HR hat gesagt…
    HAT gelogen, sagte ich…. HAHA, du weisst ja garnichts…
    wieviel Tote in Fukushima, ja das ZDF hat gesagt fast 20000 -- Nein Lüge sagte ich´- aber das -Fernsehen lügt doch nicht.. und ausserdem, du hast ja keine ahnung du wohnst ja eh in der einöde…-
    Immerhin, die kanslerin wusste was sie tat, die industrie und handelskammer war wichtiger als eine flüchtige umarmung von „Kriegs“-nobeltaprisgare Obama.
    Ich wohne auf der grössten finnischen insel Kimitoön im Åbo-arkipelag wo man 200 möllor (wind-mühlen) also v
    windkraftverke geplant hat. Hier hat man das ganz einfach gemacht: Die EU- bezahlt den grössten teil der aktion, das bauernministerium den rest. Unmöglich dagen anzukämpfen, das finnische Agrarministerium ist wie das Pentagon: … Mir wird es nicht viel aussmachen, bin und war ich schon seit meiner Jugend taub auf einem Ohr… Aber als unternehmer (im ruhestand) nagt es an meinen nerven: Es kostet mehr als es gibt…

  25. @QQ #18
    Im Prinzip ist es egal, wie man es nennt, da hast Du recht. Wie auch immer, die Typen sind grotesk. Das gemeine glaubende Volk verhält sich aber nichts desto Trotz schon wie Gläubige.

  26. Frage am Rande (OT?): Kennt schon jemand das neue Buch von Ulfkotte? Danke!

  27. Alles quatsch!
    Folge der Spur des Geldes.
    H.E.

  28. @QQ #18
    PS

    Das heißt aber auch, dass zwar bestimmte Mittel und Methoden eingesetzt werden, die in totalitären Religionen ebenfalls vorkommen, nicht aber, dass es sich tatsächlich um eine Religion handelt.

    In #17 schrieb ich dazu:

    Darüber hinaus ist nicht gesichert, dass Religionsstifter originär das Ziel haben, eine neue Religion zu begründen, eher werden sie von deren Anhängern / Claqueuren zu Religionsführern erhoben

    -- und es muß sich nicht zwingend um „totalitäre“ Religionen handeln -- es sei denn, Du betrachtest z. B. die Katholen als totalitär 😀

    Noch kurz dazu:

    Man denke hier nur mal an die Jugendweihe in der DDR.

    Die gab es auch in West Berlin, da konnten die teilnehmen, die mit Kirche nichts am Hut hatten, wie meine Eltern und ich.
    Es gibt sie nebenbei bemerkt immer noch, so eine Art „weltliche Konfirmation,“ Eintritt in’s s.g. Erwachsenenalter 😀

  29. @Heinz

    Alles quatsch!
    Folge der Spur des Geldes.
    H.E.

    Ich sag nur Thorsten, axel, shader, geofan, ralph, die Leute in Rahmstorfs Blog etc.

    Die bekommen bestimmt kein Geld.

  30. Hallo Michael Krüger und Heinz

    Geld ist eine starke Motivation. Manches erklärt sich auch daraus, aber es gibt noch einige andere starke Motive. Eines ist Neugier und Wahrheitssuche, weitere sind Macht, Beliebtheit/Anerkennung, ideologische Bindung, persönliche Eitelkeit uvm.

    Per se kann man niemanden, auch keinen Meinungsgegner, etwas ohne Beleg andichten. Aber es wäre ebenso falsch, Dritte und auch sich selbst per se von allen negativen Faktoren grundsätzlich frei zu sprechen.

  31. @Landvoigt

    Ei abschließendes Beispiel

    Selbst Akademiker sind nicht vor der Klimareligion gefeit.

  32. @Micha

    Schöpferische Zerstörung

    Die Schöpferische Zerstörung (auch kreative Zerstörung) ist ein Begriff aus der Makroökonomie, dessen Kernaussage lautet: Jede ökonomische Entwicklung (im Sinne von nicht bloß quantitativer Entwicklung) baut auf dem Prozess der schöpferischen bzw. kreativen Zerstörung auf. Durch eine Neukombination von Produktionsfaktoren, die sich erfolgreich durchsetzt, werden alte Strukturen verdrängt und schließlich zerstört. Die Zerstörung ist also notwendig − und nicht etwa ein Systemfehler −, damit Neuordnung stattfinden kann.

    Tja…..nun muss man nur noch GLAUBEN, das die Energiewende notwendig ist um alte Strukturen zu zerstören……und wer das am Ende wieder bezahlen wird……..der weiß, das eh nur wieder der schnöde Mammon fließen muss…….am Besten natürlich zu den Leuten, die eh schon genug haben.
    Und ja, die Klimapanik bringt volle Taschen für wenige…..aber gut erzogene Mitläufer oder nützliche Idioten, die man sich lange genug herausgezüchtet hat.
    Manche Menschen muss man nicht kaufen, die glauben auch so jeden Mist, den man ihnen Tag und Nacht ins Hirn brennt.

    H.E.

  33. @ s #24
    Vielen Dank für diesen Einblick in die „finnische Sicht der Dinge“, sehr erfrischend zu sehen, dass sich anderswo eher die Pragmatiker als die Dogmatiker durchsetzen. Auch wenn Dein Beispiel des Windparks zeigt, dass auch eure Politiker nicht vor Dummheit gefeit sind.

    Ich habe vor ein paar Jahren einen erstklassigen Bericht des staatlichen finnischen Senders YLE gesehen und mit deutschen Untertiteln hier eingestellt. Das Video ist, wie ich finde, noch heute äußerst sehenswert.

    http://www

  34. @Martin…#30
    Ich werd jetzt mal ketzerisch……weil mich Bettina auf die richtige Spur gebracht hat (kann da auch falsch liegen, wie immer).

    Geld ist im Grunde nur ein billiger Ersatz……für WERTE!

    Die Casting- Manie des Westens, die Aufhebung aller Grenzen von Scham, Peinlichkeit und Pietät, die maßlose Wut des Westens im Reality-Fernsehen auch noch den letzten Dreck zu vergolden, die Aufhebung aller Werte bis zur Negierung der Existenz von Werten oder der Existenzberechtigung von Werten und viele, viele andere Fehlentwicklungen, die den Westen täglich durchschütteln, haben einen Abstumpfungsgrad im Westen erzeugt, der schon seit langem gefährlich ist. Zwischen Kakerlakenfressen im Dschungelcamp und Krieg spielen im Nahen Osten ist der Weg verdammt kurz geworden. Alles nur Event………

    Der Westen hat schon lange keine Idee mehr. Er schwelgt überheblich in Selbstverleugnung und das ist vor allem das im Prinzip kriminell zu nennende Machwerk der Kaste der sogenannten Westintellektuellen, die man standartmäßig Linksintellektuelle nennt. Das linksintellektuelle Establishment schwelgt in der Missachtung der Menschen, die im Westen leben. Statt Koordinatenkreuz gibt es aus irgendeinem Off von den unterschiedlichsten und widerstrebendsten Kräften eine Art verordnetes Durcheinander.

    WIWO

    Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens……oder dem Ersatz verlorengegangener Werte……fröhnen Menschen eben dem Ökologismus……..oder gehen zur ISIS…….je nach Veranlagung.
    Wenn dann auch noch unser so-genannter „Ethik-Rat“ über die Lockerung des Inzest-Verbotes laut nachdenkt, kann man das beschissene Gefühl einfach nicht mehr loswerden, das hier inzwischen alles drunter und drüber geht.
    Vllt sind es meine persönlichen Werte…..die ständig mit dieser Gesellschaft in Zwietracht leben, denn ich habe noch gelernt, was man nicht tut, was gesunder Menschenverstand ist……..und das man Respekt vor älteren Menschen haben sollte……ups, dat is ja tiefste Werte-Steinzeit………heute zählen nur noch Titten/Ärsche und Geld…..und je ekliger die TV-Show, umso mehr gucken sich den Müll an.

    Ökologismus ist eine Art Ersatzwert….der aber leider nur Mutter Natur ins Heiligenlicht versetzt aber den Menschen hochgradig verachtet………schon allein das ist der Grund, warum ich diesen Schwachsinn ablehne…..wie auch die Typen, die meinen…..Andersgläubigen mal so eben den Kopf abschneiden zu müssen.

    Onkel Heinz…………ist dat schon die Midlife-Crisis……..oder grübele ich nur zu oft nach?

  35. Apropos „Menschenverachtung“……..wir ham da eine so-genannte UmweltministerInn……die das mal so eben klassisch unter Beweis stellen musste….

    „Da die Weltgemeinschaft bis Mitte des Jahrhunderts auf den Einsatz von Kohle- oder Gaskraftwerken verzichten müsse, werde Deutschland auch keine Finanzierung von Kohlekraftwerken in Schwellen- und Entwicklungsländern mehr fördern“, gab sie bekannt. [1] Sie ist der Auffassung, damit einen Beitrag zum dauerhaften Frieden auf der Welt zu leisten, den sie durch den Klimawandel bedroht sieht.

    Ich lach mich Tod…….Weltfrieden……die bekloppte Floskel durfte ich mir schon zu DDR-Zeiten fast stündlich anhören…..aber da gings noch um den bösen Kapitalismus und den zyklischen Krisen……hier gehts aber nur um schnöden Rassismus…

    Der Pro-Kopf Verbrauch an Energie der einen Milliarde Menschen, die südlich der Sahara leben, beträgt 124 Kilowattstunden im Jahr. In Deutschland sind es rund 7500. Hätten wir genauso wenig, könnten wir nur 24 Minuten am Tag ein Leben führen, wie wir es gewohnt sind, den Rest der Zeit müssten wir ohne Strom, Warmwasser, Licht, Computer, usw. auskommen.

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001693

    Wir sitzen wohlgenährt und mollig warm im gemachten Nest…….und der doofe Neger in Afrika soll doch sehen, wo er bleibt……wo kämen wir denn hin, wenn der plötzlich auch a bisserl Wohlstand kriegen würde……und ja, der Wohlstand fängt bei einer guten Energieversorgung an……und die will man Afrika verwehren…..zumindest den einfachen Menschen, die oft am Existenzminimum leben müssen.

    Genau hier…….und genau heute, zeigt der Klimaalarmismus seine häßliche Fratze……..man will angeblich die Armen auf der Welt in einhundert Jahren vor einen Klimawandel schützen…….und guckt heute ungerührt zu, wie sie zu Millionen Verrecken.

    Onkel Heinz…………….einfach unfassbar, diese Verlogenheit

  36. @Heinz #35
    Der Siemens Vorstand wusste schon, warum er seine Energie/Kraftwerkssparte (Hauptquatier) nach Nordamerika und damit außerhalb von EU-Deutschland verlegt hat. Nicht nur, weil man da nahe am Frackinggeschäft ist, sondern um auch dieser Öko-Sozialistischen Zensur in EU-Deutschland auszuweichen.
    Wenn dies in EU-Öko-Sozialisten-Deutschland so weiter geht, dann werden wir in Zukunft nur noch „heiße Luft“ expotieren und von der Liebe leben.
    Mann oh Mann….diese Öko-Sozialistische Gesülze von dieser Deutschland-EU ist wirklich nicht mehr länger zu ertragen und wird unsere Volkswirtschaft immer mehr an die Wand fahren.

  37. @Hofi

    Ach, da mach ich mir keine Sorgen….der Knall kommt schneller, als ick erwartet hatte….

    Energieversorger wollen 50 Kraftwerke stilllegen

    Die deutschen Stromkonzerne wollen in naher Zukunft 50 Kraftwerke abschalten. Branchenverbände und die Bundesnetzagentur sehen die Energieversorgung in Deutschland in Gefahr. Die Politik winkt bisher jedoch ab.

    Spät….viel zu spät wehren sich endlich die, über deren Köpfen hinweg man, Kraft seiner Wassersuppe, diese bescheuerte Energiewende beschlossen hat. Achso, während Schäuble über Rekordsteuereinnahmen jubelt, sind wohl knapp 50 % der Kommunen fast Pleite……viele dieser Kommunen halten aber Anteile von RWE/EON….oder diversen Stadtwerken, die dummerweise nach der Liberalisierung noch intensiv in hochmoderne Kraftwerke investiert hatten.
    Tja……Pech gehabt, nun baden se alle das aus, was se den Grünen seit Jahren durchgehen lassen haben.
    Und immer noch….oder schon wieder, liegen die Grünen bei den letzten bundesweiten Umfragen bei 11% der Wählerstimmen…….Deutschland gehts halt immer noch zu gut.
    Tröste Dich……diesen unhaltbaren Zustand werden wir bald beseitigt haben…….Armut für Alle……is demnächst die neue Devise, im Land der Bekloppten und Bescheuerten.

    Ich muss wech…….H.E.

  38. Achso…..ein weiteres Beispiel aus der Klapsmühle….die sich da Deutschland nennt.

    Erdkabel als Königsweg?

    In der dünn besiedelten Gegend sollte man relativ freie Bahn für das Kabelprojekt erwarten. Doch die wichtigste Bundesstraße der Gemeinde, die B 70, durfte Amprion für die Verlegung nicht aufreißen, damit der Verkehr weiter fließen kann. Deshalb wird die Straße aufwendig unterirdisch gequert -- das kostet viel Geld und Zeit. Tief buddeln muss Amprion auch ein Stück weiter, wo die Trasse den Bach Nesse trifft. In dichter besiedelten Gegenden mit mehr Gasleitungen, Straßen, Flüssen und Abwasserkanälen wären die Kosten sicher noch deutlich höher, sagt Kleinekorte. In Raesfeld rechnet Amprion mit rund 30 Millionen Euro für die 3,4 Kilometer -- sieben bis acht Mal so viel wie für eine vergleichbare Überlandleitung.

    Eine Schneise durch die Landschaft

    Das dürfte die ohnehin hohen Kosten weiter nach oben treiben. In Raesfeld würde ein Kilometer 1,4 Millionen Euro kosten, wenn die Leitungen an Masten hingen. Die teilweise Verlegung unter der Erde schlägt dagegen mit acht Millionen Euro pro Kilometer zu Buche.

    Amprion-Chef Kleinekorte kann das pragmatisch sehen. Wenn das politisch gewollt ist, wird er sich weitere Vorhaben von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen und die Kosten auf die Stromkunden umlegen. „Natürlich kann man mit viel Aufwand und viel Geld jede Anlage bauen, aber ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage“, sagt er.

    Deutschland ist doch reich……und das bisserl Mehrkosten stemmen doch unsere lieben Stromkunden gerne auch noch……is ja für einen guten Zweck…….wir wollen doch in 100 Jahren die armen Afrikaner vor dem Klimawandel schützen…….oder?
    H.E.

  39. @Heinz

    liegen die Grünen bei den letzten bundesweiten Umfragen bei 11% der Wählerstimmen

    Bei ca. 50% Nichtwählern macht das unter den Wahlberechtigten ca. 5% Stimmenanteil. Eine Schande ist es, dass diese Minderheitenpartei so viel zu sagen hat und mitbestimmen kann.

  40. Zum Thema Ökologismus:

    Ökologismus ist die Weltanschauung des zum Selbstzweck gewordenen Umweltschutzes, bei der nicht der Mensch, sondern die Erde im Mittelpunkt der naturromantischen, teils bis in die Esoterik reichenden Überzeugungen steht (Earth first). Eine Grundlage des Ökologismus ist die Tiefenökologie. Nach dem englischen Politikwissenschaftler Andrew Dobson erfüllt der Ökologismus alle Charakteristika einer politischen Ideologie. Andere, wie z.B. der Publizist Michael Miersch, sehen darin sogar eine Art neue Religion.

    Vertreter des Ökologismus verwenden in ihrem Vokabular gern Begriffe aus der wissenschaftlichen Ökologie und vereinnahmen diese im Sinne ihrer Ideologie, ohne die wissenschaftlich korrekten Zusammenhänge zu beachten. Ökologisten geben vor, die Umwelt retten zu wollen, indem rigide auf die Erhaltung natürlicher Gleichgewichtszustände bestanden wird und neue, nachhaltige Wirtschafts- und Gesellschaftsformen sowie Wertesysteme angestrebt werden sollen. Dabei wird anthropozentrisches Denken strikt abgelehnt und die Rückkehr der Menschheit in einen imaginären Einklang mit der Natur gefordert. Die oft gleichzeitig mit dem Ökologismus anzutreffende Wissenschaftsfeindlichkeit begründet sich besonders mit dem in der wissenschaftlichen Forschung dominierenden rationalen Denken und der damit einhergehenden angeblichen Instrumentalisierung der Natur für menschliche Zwecke. So lehnen Vertreter des Ökologismus vor allem Gentechnologie und Kernkraftwerke vehement ab. Charakteristisch für den Ökologismus sind Alarmismus und eine Reihe von Weltuntergangs- und Endzeitvorhersagen, nach denen die menschliche Zivilisation unweigerlich dem Untergang geweiht ist, sollte sie den Forderungen nach einer „ökologischen“ Umgestaltung der Gesellschaft und der Wirtschaft („Große Transformation“) nicht nachkommen, wobei mit religionsähnlichem Vokabular von einer „Rache der Natur“ und „Leugner“ gesprochen wird.

    Dabei wird jedoch häufig übersehen, dass ihre Forderungen in einigen Fällen sogar den Erkenntnissen der wissenschaftliche Ökologie widersprechen und manche zum Dogma erhobenen Wirtschaftsformen, wie z.B. „Öko-Landwirtschaft“, sogar umweltschädlich sind. So würde z.B. ein flächendeckender „Öko-Landbau“ zur Gefährdung von Wäldern führen, da bei einem vollständigen Umstieg auf „Öko-Landbau“ der Flächenverbrauch weltweit 30% größer wäre. Ebenso ist die „Energiewende“ uneffektiv, was die Reduzierung des CO2-Ausstoßes betrifft (andere Aspekte werden hier nicht erörtert) und wirkt durch Monokulturen von „Energiepflanzen“, Windkraftanlagen und Biogasanlagen zerstörerisch auf Ökosysteme, die Artenvielfalt und das Landschaftsbild, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern, in denen tropische Regenwälder für die Bioethanolherstellung weichen müssen, mit dem beispielsweise Kfz-Kraftstoff gestreckt wird, und durch den umweltschädlichen Abbau seltener Erden wie z.B. Neodym für Windkraftanlagen.

    Darüber hinaus gibt es in der Natur kein Gleichgewicht, da diese ein offenes System ist, in dem lediglich ein Fließgleichgewicht herrscht.

    Militante Umweltschutzorganisationen wie die Sea Shepherd Conservation Society verüben auch Anschläge auf Fisch- und Walfangschiffe. Diese Aktionen polarisieren und sind eher geeignet, dem Artenschutz mehr zu schaden als zu nützen.

    Einige Vertreter des Ökologismus wie z.B. David Brower, ein US-amerikanischer Umweltaktivist, fallen ähnlich wie Tierrechtler durch menschenfeindliche Äußerungen auf, wie z.B.:

    „Kinderkriegen sollte ein strafbares Verbrechen an der Gesellschaft sein, sofern die Eltern keine Genehmigung der Regierung haben. Alle potentiellen Eltern sollten verpflichtet werden, chemische Verhütungsmittel zu nehmen und die Regierung Gegenmittel an die Bürger geben, die für das Kinderkriegen ausgewählt wurden.“

    „Obwohl der Tod junger Männer im Krieg ein Unglück ist, ist es nicht schwerwiegender als das Betreten von Bergen oder Wildnissen durch die Menschheit“.

    „Holzfäller, die ihren Arbeitsplatz wegen der Gesetze zum Schutz der Spotted Owl verlieren, unterscheiden sich in meinen Augen nicht von den Leuten, die ihren Arbeitsplatz verloren, weil die Öfen von Dachau abgeschaltet wurden“.

    „Ich bekam den Eindruck, daß ich, anstatt auszugehen, um Vögel zu schießen, ausgehen sollte, um Kinder zu schießen, die Vögel schießen“.

    „Menschen haben als Spezies nicht mehr Wert als Nacktschnecken“.

    „Der Gesellschaft billige, reichliche Energie zu geben ist das Gleiche wie einem idiotischen Kind ein Maschinengewehr zu geben“.

    „Die (US) Amerikaner sind der Krebs des Planeten“.

    „Als radikale Umweltschützer können wir AIDS nicht als Problem sehen sondern als notwendige Lösung“.

    „Ich vermute, daß die Ausrottung der Pocken falsch war. Sie spielten eine wichtige Rolle im Gleichgewicht des Öko-Systems“.

    Ein weiterer Aspekt ist offensichtliche Instrumentalisierung des Erdbebens und des darauf folgenden Tsunamis, die zu einem Störfall im Kernkraftwerk Fukushima führten, um die Menschen zu manipulieren und gegen die Nutzung der Kernkraft zu stimmen, wie dies zum Beispiel Claudia Roth von Bündins 90/Die Grünen auf ihrer Facebookseite besonders deutlich demonstrierte und ihr harsche Kritik einbrachte.

    „Heute vor zwei Jahren ereignete sich die verheerende Atom-Katastrophe von Fukushima, die nach Tschernobyl ein weiteres Mal eine ganze Region und mit ihr die ganze Welt in den atomaren Abgrund blicken ließ. Insgesamt starben bei der Katastrophe in Japan 16.000 Menschen, mehr als 2.700 gelten immer noch als vermisst. Hunderttausende Menschen leben heute fernab ihrer verstrahlten Heimat. Unsere Gedanken sind heute bei den Opfern und ihren Familien. Die Katastrophe von Fukushima hat uns einmal mehr gezeigt, wie unkontrollierbar und tödlich die Hochrisikotechnologie Atom ist. Wir müssen deshalb alles daran setzen, den Atomausstieg in Deutschland, aber auch in Europa und weltweit so schnell wie möglich umzusetzen und die Energiewende voranzubringen, anstatt sie wie Schwarz-Gelb immer wieder zu hintertreiben. Fukushima mahnt.“

    Dass die Todesopfer der Naturkatastrophe geschuldet waren und nicht der Havarie im Kernkraftwerk, erwähnte sie nicht.

    Charakteristische Merkmale für den Ökologismus sind u.a.:

    -- Angstmache vor vermeintlichen Umweltkatastrophen in der Zukunft, Verbreitung von Endzeitstimmung
    -- Alarmismus
    -- Einreden von schlechtem Gewissen, wenn man sich nicht nach Ansicht von Ökologisten umweltfreundlich verhält (z.B. PKW-Nutzung, Vielfliegerei, Mülltrennung)
    -- Betonung von Gegensätzen zwischen Natur und Zivilisation (Natur = gut, Mensch = böse)
    -- Rückwärtsgewandte Naturromantik („Früher war alles besser“)
    -- Personalisierung und Idealisierung der Natur (siehe Gaia)
    -- Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit (zum Beispiel Ablehnung der Gentechnik)
    -- Neophobie
    -- Kapitalismuskritik
    -- Forderung nach einem autoritären Staat
    -- Konsumfeindlichkeit
    -- unsoziale Forderungen (z.B. unangemessen hohe Preise für Energie und Nahrungsmittel, Verbot der traditionellen Jagd bei indigenen Völkern), z.T. Menschenfeindlichkeit

    Der Ökologismus hat durch Elemente wie Heimat- und Naturverbundenheit teilweise auch Berührungspunkte mit der rechten Szene (siehe Braune Esoterik). In diesem Zusammenhang wird auch von Ökofaschismus bzw. brauner Ökologie gesprochen.

  41. Hall Michael Krüger

    Zum Thema Ökologismus: Der Text ist sehr gut, Danke. Sind Sie der Verfasser, oder haben sie nur die Quellenangabe vergessen?
    Ich würde daraus gerne zitieren …

  42. @Mein lieber Micha

    Wie ich anfangs schon anmahnte…….folge der Spur des Geldes.

    Dazu passend…..ein Artikel von EIKE……

    Woher stammen die Gelder der European Science Foundation? Ausschuss des US-Senats beklagt fragwürdige Einflussnahme durch umweltaktivistischen Milliardärsclub

    In den USA haben die U.S Environment and Public Works (EPW) Committee Republicans Ende Juli 2014 die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, in der die Geldströme der links-extremen Umweltbewegung recherchiert wurden. Das Resultat ist erschütternd: Angeblich unabhängige Umweltorganisationen entpuppten sich als von Milliardären gesteuerte Marionetten. Zudem flossen enorme staatliche Zuwendungen in Aktivistengruppierungen. Ähnlich wie in Deutschland ist das US-amerikanische Bundesumweltamt in erschreckender Weise eng mit der links-extremen Umweltbewegung verbandelt.

    Fakt ist……gewisse Elemente behaupten ständig, das die arme Erde überbevölkert ist…….gewisse Elemente, die Geld wie Heu haben und die tollen Karibik-Strände Pöbelfrei genießen wollen.
    Der Rest…..sind nützliche Idioten, den man eine Art „Lebenszweck“ vermittelt hat…….ein Aufgabe, in der sie aufgehen können…….und nebenbei ihren Menschenhaß ausleben dürfen.
    Wo liegt eigentlich noch der Unterschied zwischen Menschen, die wegens Glauben anderen Menschen den Kopp abschneiden……und Menschen, die genüsslich zugucken, wie in der dritten Welt die Menschen an Hunger, verseuchten Trinkwasser, miserabler Hygiäne, giftigen Gase beim Kochen und beschissener medizinischer Versorgung verrecken.

    Genau deshalb, hassen diese Typen auch einen Lomborg…….der mit dem Klimagedöhns-Zwangsgeldern weit aus nützlicher Sachen unternehmen würde….und somit diesen Menschen ein Stück weit aus dem Elend helfen könnte.

    500 Millionen Menschen sind genug……..den Rest soll doch Ebola hinraffen……wenns nach den Ökos gehen würde.
    Sorry…….hab heut ein echt miesen Tag…….sollte jetzt den Compi abschalten, bevor mir wieder die Galle überläuft.

    Onkel Heinz……..trotzdem…….und genau deswegen……Humanist

  43. Oder kurz gesagt, der christliche Gott wird einfach zu einem Klimagott umfunktioniert

    War Jahwe ursprünglich nicht schon ein zum Allmächtigen aufgestiegerner Wettergott?

  44. Hallo ConstanzeW

    War Jahwe ursprünglich nicht schon ein zum Allmächtigen aufgestiegerner Wettergott?

    Nein.

    Religion scheint ein Bedürfnis der Menschen zu sein, aber zum Gründungsmythos jüdischen Glaubens zählt klar der Auszug und Befreiung aus Agypten. Mose gilt als Kodifizierer, der auf eine ältere Tradition zurück griff. Die menschengemachte, bedürfnisorientierte Religion wird anhand des Goldenen Kalbes erzählt, das Aaron aus den Opfern der Israeliten machte.

    Der biblische Gott war aber stets ein Anderer, eben immer der Unerwartete, der quer zu den Bedürfnissen stand und sich nie ganz vereinnahmen ließ. Das Tetragramm JHWH wird in Beziehung gesetzt zu dem Offenbarungserlebnis am brennenden Dornbusch. Hier spricht die Stimme: Ich bin, der ich bin! … quasi das unbedingte Sein, dass von nichts abhängt als sich selbst und durch nicht anderes beschrieben werden kann.

    Antike Kulte und Götterverehrungen gab es häufig im Kontext von Naturerscheinungen oder Gestirnen. Das entspricht dann weit eher der menschengemachten Religion, wie der Ökologismus und/oder AGW-Glaube. Biblischer Glaube passt nicht dazu. Darum empfinden es nicht wenige Christen es als Synkretismus, wenn man sich zwar das Ettikett aufklebt ‚Bewahrung der Schöpfung‘, aber letztlich einen anderen Glauben huldigt.

  45. @Heinz #37
    Die deutsche Regierung unter der Diktat-Merkel hat immer noch nicht begriffen, dass unser ganzer Wohlstand auf den Erfolgsbranchen und damit Wertschöpfungsbranchen des Maschinen, Auto- und vor allen Kraftwerksbau basiert. Hinzu kommt die Chemie und Handelsbranche.
    Wenn jetzt eine Regierung her geht, wie unter Merkel geschehen, und die Axt an die Kraftwerke legt, dann fällt der rest der Wertschöpfungs-Wohlstandsgesellschaft in sich zusammen. Ich nenne die Energiewende auch Hochverrat an der deutschen Vernunft und Verstandsgesellschaft. Und als Sabotagewerkzeug dient dieser Merkel-Verrätertruppe das EEG.

  46. @Landvoigt

    Der Link

    https://www.antiveganforum.com/wiki/%C3%96kologismus

  47. @Landvoigt

    Der Ökologismus-Text war zunächst hier erschienen

    https://www.psiram.com/ge/index.php/%C3%96kologismus

    Die Seite ist aus welchen Gründen auch immer aber nicht mehr aufrufbar!

  48. P.S.

    Hier ein Abbild der nicht mehr verfügbaren Seite.

    http://web.archive.org/web/20140702003439/http://www.psiram.com/ge/index.php/%C3%96kologismus

  49. @Martin Landvoigt,

    mit etwas Augenzwinkern meinte ich nicht jenen in der Bibel Beschriebenen, sondern den hier:, den Urahn sozusagen….

    Ansonsten kann mir Religion, ganz gleich welche, gestohlen bleiben.

  50. Hallo Michael Krüger

    Danke für die Arbeit mit den Links. Ich finde den Text richtig gut. Schade, dass das Original nur auf Umwegen zu erreichen ist. Aber das macht den Test nicht schlechter.

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