Klimakatastrophe!? Die Getreideproduktion hat sich in den letzten 60 Jahren weltweit nahezu vervierfacht, bei Bevölkerungsverdopplung!

8. April 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

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In Zeiten von Friadys for Future um Gerta Thunberg reden derzeit alle Experten und selbsternannten Experten davon, wie schlecht es der Erde geht und warnen davor, dass dem Planeten Erde der Untergang naht, wenn nicht sofort gehandelt wird. Es wird behauptet in ihrer Zukunftsvision wären sich alle Experten einig! Dürren, Sintfluten, Missernten und Hungersnöte drohen und Millionen von Klimaflüchtlingen werden sich auf dem Weg von Süden nach Norden machen. So die Visionen der „Klimafolgenfoscher“. Ist dem aber wirklich so? Dem möchte ich hier nachgehen.

Werfen wir zunächst einen Blick auf den Getreideerträg der wichtigsten Getreidearten, die auf der Welt angebaut werden.

Getreideertrag

Wunder über Wunder, die Getreideerträge pro Hektar Anbaufläche von Mais, Reis, Weizen und Gerste haben in den letzten 25 Jahren kräftig zugelegt und nicht abgenommen. Beim Mais wurde nahezu eine Verdopplung der Flächenerträge erreicht. Beim Maisertrag ist eine Zunahme um rund 80% zu verzeichnen, beim Reis um rund 65%, beim Weizen um rund 70% und bei der Gerste um rund 65%. Und das in Zeiten wo durch Dürren und sintflutartige Rengenfälle die Ernteerträge eigentlich abnehmen sollten.

Welternten-Mais,-Reis,-Weizen-2011-BMK

Schaut man sich die Welterntemengen der wichtigsten Getreidearten an, so haben auch die in den letzten 25 Jahren kräftig zugelegt. Die Maiserntemenge hat sich in etwa verdoppelt, also um 100% zugelegt, die Reiserntemenge um etwa 75% und die Weizenerntemenge um etwa 80% zugelegt.

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Schaut man sich die weltweite Getreideproduktion und die Getreideproduktion in ausgewählten tropischen Ländern an, so nimmt diese seit 1960 stark zu. Im Schnitt hat sich die Produktion vervierfacht!

 

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Schaut man sich die weltweite Getreideproduktion in der Gesamtheit an (von Weizen, Reis und groben Körnern), so hat die Produktion sich seit 1961 in etwa vervierfacht! Es wird also viermal so viel Getreide auf der Welt wie vor 60 Jahren geerntet. Die Weltbevölkerung ist in selber Zeit nur von 3 Milliarden auf 7 Milliarden angewachsen. Hat sich also nur etwas mehr als verdoppelt.

Mia-Weizen-Ertraege

Auch in Deutschland und den USA haben die Erträge pro Hektar Anbaufläche seit 1960 stark zugelegt. Beim Mais in Deutschland um ca. 130% und beim Weizen in Deutschland um ca. 120%. Also mehr als Verdopplung. Beim Mais in den USA um ca. 110% und beim Weizen in den USA um ca. 75%. Also nahezu Verdopplung.

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Betrachtet man die Entwicklung der Getreideproduktion in Deutschland seit 1950, so zeigt sich sowohl in der Gesamterntemenge, als auch in den Flächenerträgen ein deutlicher Anstieg. Die Gesamt-Getreideproduktion hat sich um etwa 450% gesteigert, der Getreideertrag um etwa 350%.

Getreideertraege

Im internationalen Vergleich ist ein weltweiter Anstieg der Weizenerträge pro Hektar Anbaufläche zu verzeichnen. Insbesondere Deutschland tut sich beim Weizenanbau durch hohe Flächenerträge und eine starke Zunahme bei den Flächenerträgen hervor. Der Flächenertrag beim Weizen wurde seit 1970 mehr als verdoppelt und liegt beim Vierfachen im Vergleich zu anderen Ländern.

Und auch die Maisanbaufläche und Maiserträge sind in Deutschland kräftig angewachsen. In den letzten 30 Jahren haben sich die Flächenerträge beim Mais nahezu verdoppelt und die Mais-Anbaufläche ist dabei um ca. 75% angewachsen.

Die Frage ist, warum hört man davon nichts in den Medien und Nachrichten? Dort wird in der Regel nur von Missernten und Hungersnöten berichtet, aber von keinen neuen Rekordernten. Vielleicht einfach deshalb, weil dies nicht in das Bild einer Klimakatastrophe passt?

Nun stelle man sich vor das die Arktis und Sibirien infolge einer Klimaerwärmung auch zu fruchtbaren Ackerland werden würden und die Ernteerträge dadurch noch weiter steigen würden. Wäre das nun schlecht, oder gut?

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89 Kommentare
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  1. Guten Tag,

    Meiner Meinung nach werden in diesem Artikel zwei völlig verschiedene Dinge unzulässig zusammengemixt. Der Artikel versucht die Befürchtungen der Klimawissenschaftler mit dem Zuwachs der Nahrungsmittelproduktion zwar nicht zu wiederlegen, aber zumindest die Befürchtungen von Missernten zu deskreditieren.

    Der Zuwachs der Nahrungsmittelproduktion hat aber Ursächlich kaum etwas mit den bisher nur marginalen Veränderungen der Durchschnittstemperaturen oder dem CO2 anstieg zu tun, sondern mit der schlichten Tatsache einer massiven Industrialisierung der Landwirtschaft und dem Intensiven Einsatz von Energie für Düngung, Pestizide, Bewässerung , Anbautechniken.

    Die Befürchtungen der Klimawissenschaftler gehen vorrangig auch dahin, das die Volatiltiät des zukünftigen , nicht des heutigen Klimas, diese Missernten bewirken werden.. Volatiltitäten die es den Bauern schwer machen werden die Ernten bei Dürren, Starkregen oder Hagel zu schützen.

    Das wir die Nahrungsmittelproduktion derart erhöht haben ist zunächst eine Erfolgsmeldung. Aber als Argument gegen die Fridays for Fututure Bewegung kann das nicht herhalten..

  2. im mittelalter war es waermer als heute. war dies auch ein grund fuer missernten?
    manchmal frage ich mich bei diesem klimaalarmismus, wie die menschheit bloss das mittelalter ueberleben konnte.

  3. @Tom

    Der Zuwachs der Nahrungsmittelproduktion hat aber Ursächlich kaum etwas mit den bisher nur marginalen Veränderungen der Durchschnittstemperaturen oder dem CO2 anstieg zu tun

    Nicht? Also keine Zunahme und auch keine Abnahme infolge des Klimawandels? Trage ich den Anstieg der Globaltemperatur gegen den Anstieg der Weltgetreideernte auf, so ergibt sich zumindest eine super Korrelation. Zumal die landwirtschaftlichen Flächen mit der globalen Erwärmung und den Rückgang des Permafrostes und der Wüsten zunimmt. Oder sind Sie da anderer Ansicht?

  4. Hallo Herr Krüger,
    könnten Sie bitte Links zu den Grafiken geben, damit diese zitierfähig werden?
    Danke!

  5. @Kohl

    Quellen stehen doch zumeist darunter.

    Oder finden sich über den Bildnamen oder die Beschriftung/ Überschrift direkt bei google. Habe im Moment keine Zeit das zu verlinken. Zumal die Links oft auch nur die Grafikquelle weiter verweisen.

  6. #1

    Die Befürchtungen der Klimawissenschaftler gehen vorrangig auch dahin, das die Volatiltiät des zukünftigen , nicht des heutigen Klimas, diese Missernten bewirken werden..

    .. Befürchtungen der Klimawissenschaftler .. ist Verallgemeinerung. Müsste lauten: …. Befürchtungen einiger Klimawissenschaftler

    Was lässt Sie an die daran glauben dass einige Klimawissenschaflter die Zukunft vorhersagen können?
    Die Zukunft existiert in den Computer Modellen die nicht in der Lage sind die Vergangenheit abzubilden.

    Sie würden auch daran glauben wenn jemand behauptet er kann die Lottozahlen vom 7.12.2019 mit einem Computermodell vorhersagen. Das Modell ist aber nicht in der lage alle bekannten Lottozahlen aus der Vergangenheit nachzustellen.

    Ich habe zufällig so ein Programm entwickelt. Ich biete Ihnen exklusiv die Lottozahlen für eine vorherige Überweisung von 50.000€ auf mein Konto.

    Was halten Sie davon?

  7. Wirklich schlmme Klimakatastrophen gab es in der „vorindustriellen“ Zeit, die als Bezugspunkt für den Klimawandel genommen wird. Z.B. die von 1876 bis 1878
    Causes of the Great Famine, One of the Deadliest Environmental Disasters
    Man stelle sich vor, in den letzten Jahren wäre etwas derartiges passiert. Wir müssten dann wohl gleich in Sack und Asche gehen…

  8. Die Zunahme der Produktion in der Landwirtschaft korreliert auch wunderbar mit der Anzahl der verkauften Spielekonsolen. Wollen wir da jetzt einen Zusammenhang herstellen? 🙂

    P.S.: 2018/2019 haben wir wieder eine Unterproduktion von Getreide. Zum zweiten Mal in einem Jahrzehnt. http://www.fao.org/worldfoodsituation/csdb/en/

  9. @Krumeg: du würdest also sagen die Vorhersage von Lottozahlen ist vergleichbar mit der Vorhersage einer möglichen Klimaentwicklung? Interessant. Ist das in euren Köpfen wirklich nur purer Zufall was da passiert? Ob der Topf Wasser nun wärmer wird, wenn ich Energie hinzufüge sehe ich erst wenn es wirklich passiert? So in etwa? 🙂

  10. @Herp

    Nö eine Unterproduktion haben wir nicht bei Verdopplung der Getreidemenge pro Kopf in den letzten 60 Jahren. Nur viel davon landet halt in den Biogasanlagen, oder wird zu Biosprit, vor allem der Mais. Hat sogar die Tagesschau bei der angeblichen Unterversorgung zugegeben, Sie erwähnen, dass aber nicht mal. Zudem hat die Tagesschau zugegeben, dass die Kornspeicher noch voll sind, wegen der guten Ernten der letzten Jahre. Auch das erwähnt ein Herr Herp natürlich nicht.

    Und die Grünen wollen doch in der Tat alle Bauern zu Biobauern machen, zu dass man tatsächlich eine Unterdeckung erreicht.

  11. @SH liegt wahrscheinlich daran das das IPCC ähnliches selbst gesagt hat. „…In climate research and modelling we should recognize, that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible…“

  12. @Herp

    Zu Ihren Klimamodellen:

    http://www.science-skeptical.de/blog/einblicke-in-die-klimamodelliereung-am-awi-potsdam-ein-praktikumsbericht/0014203/

    Dort habe ich auch schon in Fortran rum programmiert und glaube den Quatsch deshalb erst recht nicht.

  13. @SH

    du würdest also sagen die Vorhersage von Lottozahlen ist vergleichbar mit der Vorhersage einer möglichen Klimaentwicklung?

    So in etwa.

    Interessant. Ist das in euren Köpfen wirklich nur purer Zufall was da passiert?

    Von zufällig war keine Rede. Beide Vorgänge gehorchen physikalischen Gesetzen, die wir im Prinzip kennen -- die Bewegungsgesetze denen die Lottokugeln unterliegen kennen wir sogar vollstaendig und genau, die des Klimas nicht so. Die Lottozahlen sind also eigentlich nur pseudozufällig. Trotzdem ist die Vorhersage der exakten Kugelbewegungen nach menschlichen Maßstäben unmöglich. Und so ist es auch beim Klima, nur noch komplexer.

  14. #9

    Ob der Topf Wasser nun wärmer wird, wenn ich Energie hinzufüge sehe ich erst wenn es wirklich passiert?

    Wer sagt denn dass es wärmer wird?
    Richtig! Die Modelle der Klimaxxx (Wissenschaflter kann ich anstelle xxx nicht schreiben, weil diese Leute eine Meinung die der ihren nicht entspricht ablehnen, ja nicht einmal dikutieren will)

    Die klimaxxx beanspruchen für sich die Zukunft vorhersagen zu können.
    Was qualifiziert sie dafür?

    Ihre Modelle versagen beim Abbilden der Vergangenheit. Das sagt alles über deren Qualität aus.

  15. @ Michael Krüger…

    „Trage ich den Anstieg der Globaltemperatur gegen den Anstieg der Weltgetreideernte auf, so ergibt sich zumindest eine super Korrelation. Zumal die landwirtschaftlichen Flächen mit der globalen Erwärmung und den Rückgang des Permafrostes und der Wüsten zunimmt. Oder sind Sie da anderer Ansich“

    Korrelationen gibt es auch wenn wir das Aufspannen von Regenschirmen betrachten und daraus schließen, das es nur Regnet , „Weil “ wir den Regenschirm aufspannen.

    Sicher gibt es eine Korrelation und sicher hat das Klima einen komplexen Einfluß auf die Ernten.. Aber diese Argumentation übersieht vollständig, zumindest bei den bisher eher marginalen Änderungen des Klimas gegenüber den Prognosen für die Zukunft, den riesigen Elefanten gegenüber der Maus der bisherigen Klimaänderungen..

    Und das ist in mit Abstand allererster Linie die Massenhafte Einführung Industrieller Techniken in der Landwirtschaft. Die gesamte sogenannte „Grüne Revolution“ der wir die Zunahme der Ernteerträge verdanken ist

    1. Massenhafter Einsatz fossiler energie
    2. Massenhafte Maschinisierung wo auch immer es möglich war,
    3. Aus Erdöl synthetisierte Pestizide
    4. mittels Haber Bosch verfahren vorrangig aus Erdgas synthetisierte Düngemittel ..

    Dieses sind die Treiber der Vervielfachung unserer Versorgung an Nahrungsmitteln. Dagegen sind die bisherigen Klimafolgen marginal.

  16. @ Andreas Baumann.
    Sie zitieren:
    “ In climate research and modelling we should recognize, that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible…“

    Das gereicht keineswegs dazu Ihre Argumentation zu stützen..

    Denn bis zu echten Tippingpoints bleiben die Systeme dennoch systemisch verifizierbar und taugen auch zu tragfähigen Prognosen , die entgegen anderslautender Aussagen oben von einem Foristen, sehr wohl in der Lage sind ehemalige Klimaänderungen vollkommen ausreichend zu reproduzieren.

    Das Ipcc sagt, das nach einem Tippingpoint zb. einem sich selbstverstärkenden gallopierenden Klimawandel die vorhersagen aus systemischen Gründen nicht mehr funktionieren..

    Genauso wie der Club of rome seine Scenarioanalysen nur bis zum Tippingpoint als mögliche Entwicklung darstellte.

  17. @G.Scholzen die Menschheit hatte im Mittelalter sehr zu kämpfen um zu überleben, das dazu!

    Meiner bescheidenen ökobauernmeinung nach sollte man alle die die Folgen noch immer klein reden eine Wohung am Strand bauen und sie dort mit meerblick einsperren! am besten im Erdgeschoss und so 1m ü.N.N
    wahnsinn wie geblendet viele Menschen von ihrem Wohlstand sind

  18. Bei den ganzen Horrorszenarien, die nur mit selbstverstärkenden Rückkopplungen möglich sind, vergisst man doch tatsächlich die echten Probleme für die Menschheit.

    Erosion von Ackerfläche: in den letzten Jahrzehnten zwar von vielen positiven Entwicklungen überlagert (siehe oben), aber Humus bildet sich so schnell nicht neu.

  19. #13 anorak2 9. April 2019 11:33

    Trotzdem ist die Vorhersage der exakten Kugelbewegungen nach menschlichen Maßstäben unmöglich.

    Die Verteilung der Lottozahlen folgt sehr genau einer diskreten Normalverteilung (analog Klima), ohne daß man einen konkreten Auszug (analog Wetter) angeben kann.

    Also über genügend genauen Zusammenhang über einen größeren Bereich kann man Genaues angeben, ohne kleinzahlige Werte angeben zu können. Ist schon seit Gauß bekannt (Normalverteilung).

  20. Wieso Normalverteilung?

  21. #19 Eberl

    Die Verteilung der Lottozahlen folgt sehr genau einer diskreten Normalverteilung (analog Klima), ohne daß man einen konkreten Auszug (analog Wetter) angeben kann.

    Also über genügend genauen Zusammenhang über einen größeren Bereich kann man Genaues angeben, ohne kleinzahlige Werte angeben zu können. Ist schon seit Gauß bekannt (Normalverteilung).

    Es gibt tatsächlich Lottozahlen die bisher häufiger gezogen wurden als andere. Daraus zu schließen dass diese Verteilung in Zukunft so bleiben wird oder im Jahr 2100 (analog Vorhersage Klimamodell) immernoch gilt ist aber quatsch.

    Ich bleibe dabei: Wenn jemand behauptet per Software die Zukunft vorauszusagen, diese Software aber nicht im Stande ist die Vergangenheit abzubilden ist das schlicht eine Lüge.

    In der Software der Klimamodelle sind vom Menschen gemachte Annahmen enthalten die besagen wenn Parameter A sich so entwickelt wird es die Folge B haben. Dann ist klar, dass wenn ich die Software mit der Annahme füttere dass Parameter A sich so entwickelt wie in der der Software hinterlegt ist, werde ich, oh Wunder, genau die Folgen erhalten was ich zuvor in die Software einprogrammiert habe.

  22. #20 Lutz Herrmann 9. April 2019 16:22

    Wieso Normalverteilung?

    Wenn einem grundsätzlichen Trend unabhängige Störeinflüsse überlagert sind, dann hat die Gesamtheit der Überlagerungen Normalverteilung. Bei einem ordnungsgemäßen Ziehungsgerät haben alle Kugeln die gleiche Wahrscheinlichkeit gezogen zu werden. Welche aber tatsächlich gezogen werden ist zufällig.

    Analog ist es beim Klima. Das Einsetzen des adiabatischen Temperaturgradienten (Troposphäre) hat den grundsätzlichen Trend bei größerer Treibhauskonzentration höher zu sein. Dem überlagern sich aber unabhängige Störeinflüsse.

    Manchmal kann es schwierig sein, den grundsätzlichen Trend aus der Überlagerung zu erkennen.

  23. Herr Krüger,

    die Halbwertzeiten Ihrer Prognosen werden immer kürzer…!

    Noch vor ein par Jahren haben Sie mit dollen farbigen Grafiken zu belegen versucht dass die Alpengletscher überhaupt nicht abschmelzen sondern sogar noch wachsen!

    Wie fast überall erweisen sich Ihre Vorhersagen als reines Wunschdenken!

    https://www.the-cryosphere.net/13/1125/2019/

  24. @Ebel #19

    Die Verteilung der Lottozahlen folgt sehr genau einer diskreten Normalverteilung (analog Klima), ohne daß man einen konkreten Auszug (analog Wetter) angeben kann.

    Ich möchte Ihre Analogien nicht kaufen. @Krumegs Vergleich weiter oben war, dass „Klimavorhersage“ dem Anspruch entspricht, die exakten Lottozahlen einer bestimmten Ziehung vorherzusagen. Eine Tautologie wie „Es wird wahrscheinlich eine Ziehung der Lottozahlen geben“ war nicht gemeint.

  25. Herr Krüger,

    zu welchem Preis steigen die Getreideerträge an? Mit dem Klima hat das wenig zu tun. Eher etwas mit industrieller Landwirtschaft, Großmaschineneinsatz, flächige Befahrung, Pestizide, Herbizide, Gülleeinträge, Kunstdüngereinträge….. Die Böden der Agrarflächen sind schon heute stark in Mitleidenschaft gezogen. So geht das nicht endlos weiter. Der Klimawandel mit Extremwetterereignissen wird zu einem bösen Erwachen führen!

  26. @Ebel #22

    Können sie das erklären? Sind Klimamodelle nach ihrer Meinung analog zum Würfeln Generatoren von Zufallszahlen?

  27. Bei einem ordnungsgemäßen Ziehungsgerät haben alle Kugeln die gleiche Wahrscheinlichkeit gezogen zu werden.

    Gleichverteilung, nicht Normalverteilung. Sonst wären die Zahlen ja um einen Modus so lustig gruppiert wie früher auf dem 10 Mark Schein.

    Die Verteilung der Lottozahlen folgt sehr genau einer diskreten Normalverteilung

    Das vergessen wir mal schnell wieder.

  28. #24 anorak2 9. April 2019 18:21

    Krumegs Vergleich weiter oben war, dass „Klimavorhersage“ dem Anspruch entspricht, die exakten Lottozahlen einer bestimmten Ziehung vorherzusagen

    Krumegs Vergleich zeigt eben, daß er den Anspruch der Klimavorhersage nicht verstanden hat.

    Aber das ist es eben, daß Manche Unverstandenes als Tatsache ausgeben wollen.

  29. #27 Lutz Herrmann 9. April 2019 20:23

    Gleichverteilung, nicht Normalverteilung.

    Du wirfst verschiedene Sachverhalte zusammen. Das eine betrifft, daß alle Kugeln die gleiche Chance haben, gezogen zu werden. Das zweite betrifft, wie diese Chancen über viele Ziehungen realisiert werden.

  30. #26 Günter Heß 9. April 2019 20:21

    Sind Klimamodelle nach ihrer Meinung analog zum Würfeln Generatoren von Zufallszahlen?

    Es geht nicht um die Klimamodelle, sondern um die Realität. Es geht darum, daß Rechnungen den realen Trend ausreichend genau wiedergeben; daß einzelne Wettererscheinungen vorhergesagt werden, ist nicht Aufgabe von Klimamodellen.

  31. @Ebel

    Was heißt ausreichend genau?
    Für was? Vielleicht, damit sie daran glauben.
    Um Milliarden auszugeben ja eher nicht.
    Für einen Politiker oder Aktivisten der davon profitiert wie die Lobbyisten am PIK schon.
    Aber für einen Naturwissenschaftler reicht es nicht.

  32. Du wirfst verschiedene Sachverhalte zusammen. Das eine betrifft, daß alle Kugeln die gleiche Chance haben, gezogen zu werden. Das zweite betrifft, wie diese Chancen über viele Ziehungen realisiert werden.

    Nö, macht der Statistiker nicht. Gleiche Wahrscheinlichkeit bedeutet Gleichverteilung. Aufsummierung einiger endlicher Stichproben daraus ist die Binomialverteilung. Grenzwert davon ist Normal. Aber wer summiert Lottozahlen auf? Wozu? Dann darf man nicht schreiben, dass die Lottozahlen normalverteilt sind.

  33. #28 Ebel

    Krumegs Vergleich zeigt eben, daß er den Anspruch der Klimavorhersage nicht verstanden hat.

    Naja, hoch kann der Anspruch ja nicht sein wenn die sich keine Mühe geben dass ihre Computermodelle auch funktionieren.
    Die sind einfach Klump, Mist, Minderwertig.

  34. #33 Krumeg 9. April 2019 20:53

    Die sind einfach Klump, Mist, Minderwertig.

    Du brauchst nicht extra zu beweisen, daß Du etwas nicht verstanden hast.

    Ich empfehle Dir, Dich mal mit der Quantentheorie zu beschäftigen. Vielleicht hast Du schon mal etwas von der Heisenbergschen Unschärferelation gehört: Prinzipiell ist es unmöglich ein einzelnes Ereignis vorauszusagen -- und trotzdem hat die Quantentheorie große Erfolge gefeiert. Ohne Quantentheorie hättest Du z.B. kein CD-Wiedergabegerät.

  35. #32 Lutz Herrmann 9. April 2019 20:49

    Dann darf man nicht schreiben, dass die Lottozahlen normalverteilt sind

    Da fehlt vor „Lottozahlen“ das Attribut „gezogenen“.

    Mit Binominalverteilung können die meisten Leser noch weniger anfangen als mit diskreter Normalverteilung. Die Binominalverteilung nähert sich mit zunehmender Ziehungszahl immer mehr einer analogen Normalverteilung. Natürlich kann eine diskrete Verteilung nicht analog werden, aber für Rechnungen wird oft mit der analogen Näherung gearbeitet.

  36. #32 Lutz Herrmann 9. April 2019 20:49

    Aber wer summiert Lottozahlen auf?

    Gehe mal zu „https://www.lotto.de/lotto-6aus49/statistik/ziehungshaeufigkeit“.

  37. Da ist wieder mal etwas aus dem Spam-Ordner zu holen.

  38. @Ebel #22

    Bei einem ordnungsgemäßen Ziehungsgerät haben alle Kugeln die gleiche Wahrscheinlichkeit gezogen zu werden.

    Und der Notar hat sich vor der Ziehung vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugt.

    Mit deinem Wahrscheinlichkeitsgelaber hast du aber immer noch nicht verstanden was der Vergleich aussagt. Wir kennen die physikalischen Gesetze die im Lottoziehungsgerät herrschen sehr genau. Die Voraussage der nächsten Zahlen wäre trotzdem eine herkuleanischeh Aufgabe. Man müsste die Beschaffenheit jeder einzelnen Kugel exakt kennen, ihre genaue Gewichtsverteilung, ihre Unebenheiten bis hin zu nur molekülgroßen Dellen, die Luftbewegungen im Raum und im Ziehungsgerät, die herrschende Temperatur, die exakten Zeitpunkte zu denen Karin Tietze Ludwig *) entscheidet auf die Tasten zu drücken, die Spannungsschwankungen im Motorantrieb usw. Könnte es gelingen alle diese minutiösen Details vorher in Erfahrung zu bringen, und hätte man einen wahrhaft irrwitzigen Algorithmus der daraus die exakten Prallbewegungen jeder Kugel ableiten könnte -- bedenke: Jede winzigste Delle in einer Kugel kann dazu führen dass sie woanders hinprallt, jeder Millionstel Sekundenbruchteil in denen Frau Tietze-Ludwig früher oder später den Knopf drückt, würde zu völlig anderen Ergebnissen führen -, dann könnte man hypothetisch die nächsten Lottozahlen exakt vorhersagen.

    Genau so ist das mit der Vorhersage zukünftigen Klimas. Theoretisch möglich, aber die praktischen Hürden sind schier unüberwindbar. Nur dass es beim Klima noch milliardenfach komplizierter ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=38ZKqiO2CiA

    *) Symbolbild

  39. #37 anorak2 10. April 2019 07:56

    Genau so ist das mit der Vorhersage zukünftigen Klimas. Theoretisch möglich, aber die praktischen Hürden sind schier unüberwindbar. Nur dass es beim Klima noch milliardenfach komplizierter ist.

    Du verwechselst Klima und Wetter. Deine Bemerkungen zur Zufälligkeit welche Lottokugel gezogen wird, ist analog zur Zufälligkeit einer bestimmten Wettererscheinung. Aber beim Klima geht es um die langfristigen Mittelwerte des Wetters, wie beim Lotto um die Mittelwerte bei vielen Ziehungen.

  40. #34 Ebel

    Du brauchst nicht extra zu beweisen, daß Du etwas nicht verstanden hast.

    Was gibt es daran nicht zu verstehen:
    Die Klimaxxx behaupten mit Computermodellen die Zukunft vorhersagen zu können.
    Deren Modelle funktionieren aber nicht wenn sie die bekannte Vergangenheit nachbilden sollen.
    Alle vor zig Jahren bisher gemachten vorhersagen sind aus heutiger Sicht auch nicht eingetreten.

    Was qualifiziert die Modelle also um die Zukunft vorhersagen zu können?

    Welche Erklärung findet sich mit Hilfe der Quantentheorie wieso die Modelle immer nur die weit entfernte Zukunft vorhersagen können?

  41. #38 Ebel

    Du verwechselst Klima und Wetter

    Ständig hören wir, durch den Klimawandel wird es mehr regnen geben(Wetter), mehr dürren geben(Wetter), mehr Stürme geben (Wetter), mehr heiße Tage geben (Wetter), mehr kalte Tage geben (Wetter)…

    Einige behaupten sie spüren den Klimawandel täglich. Man spürt wenn, dann nur das Wetter.
    Jedes Wetterereignis muß als Beweis für Klimawandel herhalten.

    Vielleicht sollte man all diesen mal den Unterschied zwischen Klima und Wetter beibringen.

  42. Krumeg schrieb am 10. April 2019 10:12:

    Alle vor zig Jahren bisher gemachten vorhersagen sind aus heutiger Sicht auch nicht eingetreten.

    Falls man sich für Dinge interessiert, die vorhergesagt wurden und eingetreten sind: Climate: What did We Know and When Did We Know it?
    Falls man sich für die Größenordnungen interessiert, die in Modellen zu bewältigen sind und welche Eigenschaften der Realität schon von den Modellen produziert werden: The emergent patterns of climate change

  43. @Ebel #38

    Du verwechselst Klima und Wetter.

    Wenn du außer Kniescheibenreflexen nichts zu erwidern hast, ist das 1 schwaches Bild…

    Deine Bemerkungen zur Zufälligkeit welche Lottokugel gezogen wird, ist analog zur Zufälligkeit einer bestimmten Wettererscheinung.

    Ich habe immer noch nichts über Zufälligkeit geschrieben, sondern über deterministische Vorgänge. Nur solche kann man überhaupt vorhersagen. Es ist aber in manchen Fällen so schwierig, dass es an unmöglich grenzt.

  44. #42 anorak2 10. April 2019 11:56

    Ich habe immer noch nichts über Zufälligkeit geschrieben, sondern über deterministische Vorgänge.

    Das Wetter ist eine Zusammensetzung zwischen Zufälligkeiten und dem determenistischen Vorgang Klima. Es fällt manchen schwer diese beiden Anteile getrennt zu betrachten, da der zufällige Anteil recht hoch ist.

  45. , aber für Rechnungen wird oft mit der analogen Näherung gearbeitet.

    Das macht alles gar keinen Sinn.
    Wo kommen denn diese Begriffsverhunzungen her? Diskrete Normalverteilung. Da stellen sich einem ja die Fußnägel auf. Analog gibt’s nicht. Das Wort ist stetig. Und im Histogramm sieht die Verteilung der (aufpassen!) gezogenen Lottozahlen seit 1955 aus gutem Grund gleich aus, nicht normal. Zeigen Sie doch einfach mal was normales aus der Lottoziehung. Gerne auch per Kerndichteschätzer.
    Lieber Ebel, ich hoffe mal, mit der Physik stehen sie nicht so auf Kriegsfuß.

  46. Nur solche kann man überhaupt vorhersagen.

    Kommt auf den Vorhersagebegriff an. Zufallsvariablen kann man schon in Beziehung setzen. Bei der gesuchten abhängigen(!) Variablen kommt aus dem Modell dann idealerweise ein Lagemaß und eine Streuung raus.

    Bei den zeitbehafteten Daten wären die Klimawandelaktivisten (Forscher will ich das nicht nennen) besser mal bei den deterministischen Systemen geblieben. Die versündigen sich ja gegen alle Regeln der Kunst.

  47. @Marvin Müller #41

    Die raumzeitliche Verteilung der Wolken sind Teil des Klima lokal und global. Klimamodelle können nach wie vor die raumzeitöliche Verteilung der Wolken weder in der Vergangenheit reproduzieren noch in der Gegenwart modellieren. Ergo Klimamodelle können das Klima nicht vorhersagen. Dazu braucht man keine Mathematik und keine Normalverteilung, weder stetig noch diskret.

  48. #44 Lutz Herrmann 10. April 2019 21:30

    Da stellen sich einem ja die Fußnägel auf.

    Wir sind nicht in einem Statistikerforum. Mir geht es um Verständlichkeit und nicht um möglicherweise unverstandene Fachbegriffe. Aber statt „analog“ hätte ich doch evtl. lieber „stetig“ schreiben sollen.

    Und im Histogramm sieht die Verteilung der (aufpassen!) gezogenen Lottozahlen seit 1955 aus gutem Grund gleich aus, nicht normal.

    „gleich“ so ein Unsinn. Schau Dir mal die Ziehungshäufigkeit an. Ein Histogramm wirst Du wohl selbst erstellen können. Die diskreten Punkte des Histogramm liegen nahe der stetigen Normalverteilung.

  49. Schon wieder ist wieder mal etwas aus dem Spam-Ordner zu holen. Wenn man Unsinn widerlegt, landet das im Spam-Ordner.

  50. Günter Heß schrieb am 10. April 2019 22:19:

    @Marvin Müller #41

    Die raumzeitliche Verteilung der Wolken sind Teil des Klima lokal und global. Klimamodelle können nach wie vor die raumzeitöliche Verteilung der Wolken weder in der Vergangenheit reproduzieren noch in der Gegenwart modellieren. Ergo Klimamodelle können das Klima nicht vorhersagen. Dazu braucht man keine Mathematik und keine Normalverteilung, weder stetig noch diskret.

    Haben Sie sich mit dem Bezug geirrt? In der #41 steht nichts von korrekter Vorhersage einer raumzeitölichen Verteilung der Wolken oder Nomalverteilung (weder stetig noch diskret). Es ging in der ersten Referenz darum, was vorhergesagt wurde und auch eingetreten ist. Und wenn ich das Transcript des zweiten Vortrage überfliege, ist da auch keine Rede von raumzeitölicher Verteilung der Wolken oder Normalverteilung.

  51. #46 Günter Heß 10. April 2019 22:19

    Ergo Klimamodelle können das Klima nicht vorhersagen.

    Wenn man die Daten für viele Jahre hat, kann man den Trend gewinnen. In dem Trend sind auch die Wolkenveränderungen usw. Wenn keine gravierenden Trendänderungen zu erkennen sind, ist die Extrapolation des Trends (mit Wolkenänderungen usw.) erlaubt. Und diese Trendextrapolation ergibt für Hohenpeißenberg (40 Jahre) eben eine Klimaempfindlichkeit von 3 K.

  52. #46 Günter Heß 10. April 2019 22:19

    Ergo Klimamodelle können das Klima nicht vorhersagen.

    Noch ein Ergo: Wesentliche Teile des Klimasystems sind bislang nicht verstanden.

    Ein weiterer Widerspruch zeigt sich in gemessenen Temperaturzeitverläufen.

    Die CO2-Konzentration steigt (bekanntlich) im Jahresmittel seit gut 100 Jahren monoton an. Ein Blick auf die Hadcrut4 Temperaturen zeigt zwar ebenfalls einen Anstieg auf Nord- und Südhalbkugel, allerdings wird der Anstieg im Zeitintervall 1940 bis 1970 unterbrochen, es zeigt sich sogar ein schwacher Temperaturabfall.

    Ergo: Es muss eine weitere relevante Einflussgröße geben, die sollte zunächst einmal gefunden werden.

  53. @Ebel

    Und diese Trendextrapolation ergibt für Hohenpeißenberg (40 Jahre) eben eine Klimaempfindlichkeit von 3 K.

    Ich habe Sie ja schon 10mal nach der Berechnung dazu gefragt. Bisher ist dazu von Ihnen nichts genaues gekommen. Außer das Sie dort irgendetwas mit etwas multiplizieren um auf 3K zu kommen. Ich bitte daher nochmals um die genaue Berechnung und um keine Links.

  54. PS

    Und gelten diese 3K dann für Hohenpeißenberg, oder global?

  55. @Ebel #51

    Wenn keine gravierenden Trendänderungen zu erkennen sind, ist die Extrapolation des Trends (mit Wolkenänderungen usw.) erlaubt..

    Man kann die Zukunft nicht durch Extrapolation aktueller Trends vorhersagen.

  56. #54 Michael Krüger

    „Und gelten diese 3K dann für Hohenpeißenberg, oder global?“

    Ich gehe bei meiner Analyse so vor. Ich verwende die Temperatur-Anomalien 1880-2018 gistemp1200_ERSSTv5 201902.nc und rechne sie auf ein 5°x5°-Gitter um. Ich greife ein Gitter-Element heraus und fitte die Funktion c0+c1*ln[cCO2(t)/cCO2(t0)]+A*sin(w*t+f) an die Temperatur-Anomalien. Die ci sind Fit-Konstanten. Die Winkel-Funktion soll die natürliche Variabilität (AMO) beschreiben. Der Fit-Parameter c1*ln(2) gibt dann die Temperatur-Änderung bei Verdopplung von cCO2 an. Dies ergibt für die 5°x5°-Gitter-Elemente, in denen die Städte liegen, folgende Werte in °C:

    München 3,5; Berlin 3,5; Paris 3,3; Rom 3,2; Tokio 3,5;Peking 3,3; Sidney 2,6; Los Angeles 3,1

    Es wird hier angenommen, dass die Temperatur-Änderung allein der Erhöhung der atmosphärischen CO2-Konzentration zuzuschreiben ist. Da die Ergebnisse für die einzelnen Regionen nahe beieinander liegen, ist davon auszugehen, dass die Annahme erfüllt ist.

  57. #53 Michael Krüger 11. April 2019 12:06

    Ich habe Sie ja schon 10mal nach der Berechnung dazu gefragt.

    Habe ich schon ein paar mal geschrieben. Auf Anforderung hat mir Hohenpeißen die Daten der gemessenen Tropopausenwerte geschickt und die Jahresmittelwerte berechnet. Die CO2-Konzentration findet man im Internet.

    Die daraus folgenden Diagrammpunkte sind in dem Diagramm, wo Du schon ein paar mal den Link erhalten hast. Mit Deinem Sperren von Beiträgen spare ich den erneuten Link.

    Die Änderung der Wellenlängenverteilung geht aus Seite 9, Figure 2 mit etwa Änderung Oberflächentemperatur und Tropopausentemperatur 1:4 hervor.

    #54 Michael Krüger 11. April 2019 12:08

    Und gelten diese 3K dann für Hohenpeißenberg, oder global?

    Auch das ist in meinem Link erklärt. Zunächst gilt das für Hohenpeißenberg, dürfte aber global ein Mittelwert sein. Die dickere Troposphäre führt zu effektiveren Wärmetransport von der Äquatorregion zur Polarregion. Da Hohenpeißenberg etwa in der Mitte liegt, dürften 3 K der globale Mittelwert sein.

  58. @Ebel

    … mit etwa Änderung Oberflächentemperatur und Tropopausentemperatur 1:4 hervor.

    Wie Sie darauf kommen erschließt sich mir dabei nicht.

    Da Hohenpeißenberg etwa in der Mitte liegt, dürften 3 K der globale Mittelwert sein.

    Wie sieht es an den Polen aus und wie in den Tropen? So können Sie keinen globalen Mittelwert bestimmen.

  59. @Berberich

    Ich greife ein Gitter-Element heraus und fitte die Funktion c0+c1*ln[cCO2(t)/cCO2(t0)]+A*sin(w*t+f) an die Temperatur-Anomalien.

    So können Sie das nicht machen, da die anderen THG und Aerosole und Wolken da nicht drin sind.

    Im sin() haben Sie AMO berücksichtig? Was ist mit der NAO und AO?

  60. 59 Michael Krüger:

    „So können Sie das nicht machen, da die anderen THG und Aerosole und Wolken da nicht drin sind.“

    Man kann die anderen THG, Aerosole und Landnutzung berücksichtigen. Ich habe mich auch längere Zeit damit beschäftigt. Fazit: ich habe kein Vertrauen in die existierenden Datensätze. Ich habe auf Anregung von Herrn Ebel auch Wetterballon-Daten von Deutschland zwischen 1960 und 2018 ausgewertet: Lapse rate, Tropopausen-Höhe, und Tropopausen-Temperatur streuen stark. Deshalb halte ich eine einfache Methode, die sich auf zuverlässige Daten stützt, aussagekräftiger zur Charakterisierung der Zukunft. Ich habe bewusst den Begriff Klimasensitivität vermieden.

    „Im sin() haben Sie AMO berücksichtig? Was ist mit der NAO und AO?“

    Ich habe die sin-Funktion hinzugefügt, da diese die Temperatur-Anomalie im Zeitraum 1880-1950 ganz gut beschreibt. Sie können diesen Term neben AMO auch mit NAO oder AO assoziieren. Wenn Sie ihn weglassen, ergeben sich ähnliche Temperaturänderungen bei Verdopplung von cCO2.

  61. #56,#60, Addendum
    Noch eine Anmerkung zur Datenlage: Verwende ich in meiner Analyse statt NASA GISS den Datensatz HADCRUT 4.6 erhalte ich etwas andere Werte

    München; HADCRUT 4.6 4,0 °C; GISS 3,5 °C
    Berlin; HADCRUT 4,6 °C; 2,9 °C; GISS 3,5 °C

  62. @Berberich

    Ich nehme mal die Zeitreihe der Lufttemp. für Deutschland und versuche das mal mit CO2, anderen THG und Aerosolen über das Forcing und mit AMO, NAO und AO anzupassen. Ich nehme da einfach auch mal einen sin(), eigentlich müsste man dort eine harmonische Analyse, Fourier-Analyse durchführen. Wird ein paar Tage dauern.

    Bei Herrn Ebel habe ich immer noch keine Begründung für den Faktor 1:4 erhalten. Und laut Herrn Ebel gibt es ja kein Forcing. Ich bevorzuge da eher Ihr Modell.

  63. Curry ist eine echte Klimatologin. Sie leitete die Abteilung für Erd- und Atmosphärenwissenschaften am Georgia Institute of Technology, bis sie die Akademie aufgab, um sich unabhängig ausdrücken zu können.

    “Die Unabhängigkeit des Geistes und die Klimatologie sind unvereinbar geworden”, sagt sie.

    Hochrangige Wissenschaftler entlarven Mythos der (menschengemachten) Klimaerwärmung (Videos)

  64. @62 Michael Krüger

    Eine Fourier-Analyse bringt Sie hier nicht viel weiter. Diese habe ich auch schon durchgeführt. Ein sog. Periodogram ist besser. Da sehen Sie für die DWD Deutschland-Temperaturen 1881-2018 Haupt-Komponenten bei etwa 44, 70 und 165 Jahren. Letztere beschreibt den Anstieg im Beobachtungszeitraum. Mit meinem Analyseverfahren #56 erhält man übrigens für die DWD Deutschland-Temperaturen 1881-2018 eine Temperatur-Änderung bei cCO2-Verdopplung von 3,3 °C.

  65. #63 W. Rassbach

    „Curry ist eine echte Klimatologin.“

    Dies ist richtig wie folgender aktuelle Beitrg von ihr zeigt:

    What’s the worst case? Climate sensitivity

  66. @Ebel #51

    Wenn man die Daten für viele Jahre hat, kann man den Trend gewinnen. In dem Trend sind auch die Wolkenveränderungen usw. Wenn keine gravierenden Trendänderungen zu erkennen sind, ist die Extrapolation des Trends (mit Wolkenänderungen usw.) erlaubt. Und diese Trendextrapolation ergibt für Hohenpeißenberg (40 Jahre) eben eine Klimaempfindlichkeit von 3 K.

    Die Klimasempfindlichkeitt können sie ja nicht mit Klima gleichsetzen, ist ja nur eine Temperaturänderung und keine Klimaänderung. Das Wort „Climatesensitivity“ ist eine Wortschöpfung die den falschen Eindruck erweckt, denn es ist eigentlich nur eine“temperature sensitivity“.
    Eine Klimaänderung wäre die Auswirkung dieser Temperaturänderung auf das Klima Da aber die Wolkenbedeckung lokal und zeitlich von den Klimamodellen nicht vorhergesagt werden kann, kann diese Auswirkung lokal und global auch nicht vorgesagt werden. Ergo können Klimamodelle das Klima nicht vorhersagen.

  67. Klimasensitivität ist eine nutzlose erfundene Kategorie.Das findet man auch in der Pseudowissenschaft vom Kommunismus. Darauf baut der gesamte Kommunismus auf, erfinde die Kategorien und du kannst die Deutungshoheit über beliebigen pseudowissenschaftlichen Quark erringen, gelle Ebel?

  68. @Berberich

    Mit meinem Analyseverfahren #56 erhält man übrigens für die DWD Deutschland-Temperaturen 1881-2018 eine Temperatur-Änderung bei cCO2-Verdopplung von 3,3 °C.

    Habe mal schnell der Zeitreihe der Lufttemp. Deutschlands runter geladen (Gleitendes Mittel über 15 Jahre gebildet) und mit den CO2-Anstieg seit 1960, bzw. CO2eq-Anstieg seit 1980 abgeglichen. Dabei ergibt sich über dT = 3 * 0,27 * 5,35 * ln [CO2(eq)-alt / CO2(eq)-neu] eine ganz gute Überdeckung der beiden Kurven. Das CO2eq mit allen Treibhausgasen erzeugt dabei einen stärkeren Temperaturanstieg, als CO2 alleine.

    Berücksichtigt dann man noch die Abnahme der Aerosole seit 1980, dann komme ich für Deutschland auf eine Klimasensitivität um knapp 3°C bei Treibhausgasverdopplung.

    Wir haben derzeit knapp 2°C Temperaturerhöhung in Deutschland seit 1880. Global aber nur knapp 1°C. Der Temperaturanstieg in Deutschland ist also etwa doppelt so hoch wie global, ebenso die Klimasensitivität. Global liegt die Klimasensitivität derzeit zwischen 1-1,5°C, wenn man das Forcing durch die Treibhausgase und den globalen Temperaturanstieg vergleicht.

    Herr Ebels 3K vom Hohenpeißenberg stimmen also etwa für Deutschland, aber keineswegs global. Da sind wir bei der Hälfte davon.

    Was ich bei dieser Überschlagsrechnung nicht berücksichtigt habe sind AMO, NAO, AO, ENSO, AAO, etc..

  69. Vielleicht hilft das ja ein wenig bei der Betrachtung.

  70. #68 Michael Krüger

    „Herr Ebels 3K vom Hohenpeißenberg stimmen also etwa für Deutschland, aber keineswegs global. Da sind wir bei der Hälfte davon.“

    Und was folgern Sie daraus? Der Trend der Global-Temperatur 1959-2018 betrug global 0,16 °C/Dekade und in Deutschland 0,3 °C/Dekade. Ist zu erwarten dass die Differenz zwischen den beiden Trends gleich bleibt, nimmt sie zu oder ab? Im vergangenen Jahrzehnt hat die Differenz zugenommen: 1949-2008 Global 0,13 °C/Dekade und Deutschland 0,21 °C/Dekade.

  71. Nichts. Da die Trenddifferenzen nicht signifikant sind. Bei 3K Klimasensitivität für die BRD und 1,5K global sehe ich keinen Grund zur Sorge. Zumal das global Dimming bald weg ist und nicht mehr zu einer weiteren Erwärmung beiträgt. Denn die Globalstrahlung hat in der BRD in den letzten Jahrzehnten zugenommen.

  72. # 71 Michael Krüger

    „Bei 3K Klimasensitivität für die BRD und 1,5K global sehe ich keinen Grund zur Sorge. Zumal das global Dimming bald weg ist und nicht mehr zu einer weiteren Erwärmung beiträgt.“

    Ihre Antwort beruhigt mich keineswegs. Mit der Klimasensivität möchte ich abschätzen, welche Temperatur bei Verdopplung der CO2-Konzentration zu erwarten ist. Soll ich jetzt für Deutschland ab heute den globalen Wert verwenden? Oder soll ich für den Globus den Wert für Deutschland verwenden? Eines beruhigt mich: mein Außen-Thermometer zeigt momentan 4 °C und keine 277 K.

  73. #58 Michael Krüger 11. April 2019 17:16

    Wie Sie darauf kommen erschließt sich mir dabei nicht.

    Da sich die durchschnittliche Temperatur nur langsam ändert, kann man ansetzen, daß die von der Erde abgestrahhlte Leistung gleich der absorbierten Leistung ist. Deswegen muß auch bei Änderungen der Wellenlängenverteilung das Integral über alle Wellenlängen konstant sein, d.h. die Fläche unter der schwarzen Kurve in Abb. 25 (S. 14) muß konstant sein. Wenn die Oberflächentemperatur zunimmt steigt die Ausstrahlung im Bereich atmosphärischer Fenster (grüner Bereich) -- aber da die Fläche unter der schwarzen Kurve konstant bleiben muß, muß die Ausstrahlung in anderen Bereichen sinken, insbesondere z.B. im roten Bereich. Vergleicht man die Bereichsbreiten grün / rot wird schon das 1:4 nahegelegt.

    Unterstrichen wird das als Messung von Abb. 2 (S. 9), die in #57 genannt ist als Vergleich der Änderungen (Changes) „Surface Ts“ und „Lower Stratosphere T4“.

  74. @Berberich

    Die Globalstrahlung hat in der BRD seit 1980 stark zugenommen.

    https://www.pik-potsdam.de/saekular/klima/diagram/strahl/strahl_year.gif

    Das muss man natürlich auch berücksichtigen. Das Forcing wegen des abnehmenden global Dimming.

    Über den Ozeanen haben Sie das weniger global Dimming, also auch global gesehen. Zudem erwärmen sich die Meere langsamer als das Land.

    Daher die unterschiedlichen Klimasensitivitäten. Die Klimasensitivität ist zu dem breitengradabhängig,

    Mir bereiten 3K für Europa und 1,5K global keine Probleme und Sorgen. Danach sieht es derzeit aus.

  75. @Ebel

    Das ist von Klaus Ermecke.

    Und die Abb. 25 ist für die Sahara.

    Vergleicht man die Bereichsbreiten grün / rot wird schon das 1:4 nahegelegt.

    Das kann man nicht ablesen. Da braucht man schon die genauen Messwerte.

  76. Die Globalstrahlung hat in der BRD seit 1980 stark zugenommen.

    Krüger , der 1.April ist aber vorbei?

    Daher die unterschiedlichen Klimasensitivitäten. Die Klimasensitivität ist zu dem breitengradabhängig,

    Gendristisch ist die Klimasensitivität weiblich, also internationalistisch, da wäre eine BRD Globalstrahlung zu nationalistisch, also zu Nazi ?
    Zu dem Modell THE gibt es viele Definitionen, zu KS wohl auch?

  77. Doppelter Kommentar?

    Die Globalstrahlung hat in der BRD seit 1980 stark zugenommen.

    Krüger , der 1.April ist aber vorbei?

    Daher die unterschiedlichen Klimasensitivitäten. Die Klimasensitivität ist zu dem breitengradabhängig,

    Gendristisch ist die Klimasensitivität weiblich, also internationalistisch, da wäre eine BRD Globalstrahlung zu nationalistisch, also zu Nazi ?
    Zu dem Modell THE gibt es viele Definitionen, zu KS wohl auch?

  78. #75 Michael Krüger

    „Mir bereiten 3K für Europa und 1,5K global keine Probleme und Sorgen. Danach sieht es derzeit aus.“

    Ich habe meine in #56 beschriebene Analyse wiederholt, um Ihre Differenz der Klimasensitivität zwischen global und Europa zu verifizieren. Für den Zeitraum 1881-2018 habe ich folgende Temperatur-Änderungen in (°C) bei Verdopplung von cCO2 erhalten:

    Deutschland (DWD) 3,5; Berkeley (global) 2,5; HadCRUT.4.6.0.0.monthly_ns_avg 2,0;Gistemp GLB.Ts+dSST 2,3;

    Außerdem habe ich untersucht wie stabil die Klimasensitivität über längere Zeiträume ist. Dazu habe ich die Analysen jeweils für die 5 Zeiträume 1881-1978,1881..1988,…1881-2018 wiederholt

    Deutschland (DWD) 3,0 +/-0,6; Berkeley (global) 2,6+/- 0,1; HadCRUT.4.6.0.0.monthly_ns_avg 2,2 +/-0,2;Gistemp GLB.Ts+dSST 2,4+/-0,1;

    Die Werte sind doch relativ stabil. Mir bereiten die Werte auch keine Sorgen, da nicht die Temperaturänderungen wesentlich sind, sondern die Temperaturen. Und die gleichen sich an: Meer und Land, Äquator und Pole.

  79. @Berberich

    Krishnan hatte bereits das verlinkt. Dort wird genauso gerechnet wie bei Ihnen.

    http://diekaltesonne.de/mittlere-globale-temperaturen-steigen-logarithmisch-mit-den-co2-konzentrationen-nicht-linear-wie-vom-ipcc-behauptet/

    Mit T = 3,1*ln(C/C0) (°C), oder T = 2,15 * 0,27 * 5,35 * ln(C/C0)

    Da kommt eine Klimasensitivität von global 2,15°C heraus.

    Ich rechne mit dem CO2eq aller THG

    T = 1 * 0,27 * 5,35 * ln (500ppm / 280ppm) = 0,8°C.
    Das haben wir auch gerade als Temperaturanomalie gemäß NASA-GISS.
    Also Klimasensitivität 1°C.

    Gemäß IPCC haben wir heute ein anthropogenes Forcing von 2,3 W/m^2.

    https://ar5-syr.ipcc.ch/ipcc/sites/default/files/AR5_SYR_Figure_1.4.png

    Also T = 2,3 / 3,7 = 0,6°C * 1,3 =0,8°C
    Also Klimasensitivität 1,3°C.

  80. PS

    Global liegen wir, egal wie man rechnet, so zwischen 1,5°C bis etwas über 2°C Klimasensitivität.

    Lokal in der BRD bei 3°C Klimasensitivität.

    Und damit in unteren Bereich der IPCC-Projektionen.

    Sieht man auch an Hansen 1988, der hat dort 3,5°C Klimasensitivität global angesetzt und lag deutlich zu hoch.

    Und warum sollte man vor 1-2°C weiterer Erwärmung in der BRD bis zum Jahrhundertende Angst haben und nur 1°C weiterer Erwärmung global bis 2100?

  81. Global liegen wir, egal wie man rechnet, so zwischen 1,5°C bis etwas über 2°C Klimasensitivität.

    Lokal in der BRD bei 3°C Klimasensitivität.

    Und damit in unteren Bereich der IPCC-Projektionen.

    Schmarrn, das IPCC macht Projektionen, d.h. Modelle für Idioten, und Sie rechnen mal eben so ein chaotisches System aus?
    Sind Sie der Oberagwler?
    Bisher wurde in der realen Atmosphäre weder AGW nachgewiesen, noch ist der Wert der Klimasensitivität bekannt.
    Der verbreitete Propagandamüll gilt nur im jeweiligen Modell.

  82. @Rassbach

    Nicht aufregen und einen Klosterfrau trinken. Und nicht vergessen, den Aluhut abnehmen. 😉

  83. #75 Michael Krüger 13. April 2019 11:02

    Das kann man nicht ablesen. Da braucht man schon die genauen Messwerte.

    Deswegen habe ich ja nur geschrieben „nahegelegt“ und deshalb das mit den Meßwerten bei Karl spezifiziert.

  84. 81 W.Rassbach 14. April 2019 10:33

    Bisher wurde in der realen Atmosphäre weder AGW nachgewiesen

    Was ein Beweis ist, ist eine Definitionssache. Wenn ich einen Stein loslasse, fällt er nach unten. Wenn ich einen speziellen Fall nehme, so kann ich annehmen, daß auch in diesem Fall der Stein nach unten fällt -- ja nach den Anforderungen, die man an einen Beweis stellt, ist (schon / noch nicht) bewiesen, daß im speziellen Fall der Stein wirklich beim Loslassen fällt.

    Und wer unbedingt den Treibhauseffekt leugnen will, der konstruiert sich seine speziellen Beweisdefinitionen und sagt dann: „Es ist nicht bewiesen“. Allerdings steht er meistens mit seiner persönlichen Beweisdefinition sehr allein da mit seinen wenigen Getreuen.

    noch ist der Wert der Klimasensitivität bekannt.

    Analog ist es mit der Klimasensitivität. Wenn wieder persönliche Anforderungen gestellt werden, ist noch nicht mal der Wert der Lichtgeschwindigkeit bekannt. Die Lichtgeschwindigkeit liegt zwischen einer unteren und oberen Grenze -- genau wie der Wert der Klimasensitivität. Im Laufe der Zeit rückten bei der Lichtgeschwindigkeit mit steigenden Kenntnissen die untere und obere Grenze näher zusammen -- analog ist es mit der Klimasensitivität.

  85. Danke Ebel, eine schöne kommunistische Erklärung….die Partei hat immer recht….
    Jetzt hat sich eine internationale Front im Kampf gegen den Klimawandel gegründet… lokale Klimasensitivität im vereinigten Wirtschaftsgebiet brd…. dreifache CO2 Steuer schon sicher… die Idioten werden abkassiert 😉

  86. #85 W.Rassbach 14. April 2019 16:15

    Danke Ebel, eine schöne … Erklärung

    Wenn man keine Argumente hat oder die Absichten verbergen will, wird immer eine Keule geschwungen. Bei den Nazis wars die Judenkeule, Sie verwenden die Kommunistenkeule, andere die Putinkeule oder die Klassenfeindkeule. Was ist Ihre nächste Keule?

  87. Ebel,die Vergleiche hinken. Sie erinnern mich eben an die tägliche Propaganda der ddr. Wenn ich die GEZ Propaganda anschalte, sehe ich nur linke und grüne. Was Ihre Keulentheorie betrifft entspräche das in der Nazizeit der Nazikeule und nicht der Judenkeule. Jetzt haben nur linke Ökos das Sagen.

    Wenn Sie keinen Beweis für den Anteil von CO2 an einer Temperaturerhöhung brauchen ist das Ihre Sache. Es gibt keine Fachpublikation, die AGW nachweist. Und die Klimasensitivität ist auch nicht bekannt, alles nichtsnutzige teure Modelle.

    Ich habe den Eindruck, Sie können zw. Modell und Realität nicht mehr unterscheiden, ziehen Sie auf den Hohenpeisenberg und bezahlen Sie freiwillig CO2 Steuer.

    Bleibt noch der Stein, wenn Sie ihn loslassen.
    Nach Mangini und Schlüchter war es in den letzten 10000 Jahren zu 60% wärmer als heute.
    D.h. 6000 Jahre flog Ihr Stein nach oben 😉

  88. Nachtrag, Ihre THE Leugner Diffamierung habe ich vergessen.
    Ich bin ein glühender Anhänger der zahlreichen Definitionen des THE. Mein Liebling ist die Erklärung von Peter Heller.
    Auch hier können Sie nicht zw.Modell und Realität unterscheiden.
    Wo wabert heute die Topopause da open rum 😉

    Ihre aufsteigenden Luftpakete fand ich lustiger…..

  89. #88 W.Rassbach 15. April 2019 09:23

    Tropopause

    Die Physik steht auf Grund ihrer vielen Experimente auf sicheren Grundlagen und was das Schöne an der Physik ist, sagt Chandrasekhar (ein bekannter Astrophysiker -- und kein Kommunist) -- zitiert aus Wolfgang Rößler: „Eine kleine Nachtphysik -- Große Ideen und ihre Entdecker“, Seite 106):

    „Voneinander getrennte, scheinbar völlig unabhängige Phänomene zugleich erklären zu können, Erscheinungen miteinander in Beziehung zu setzen, wo kaum jemand gedacht hätte, dass hier ein Zusammenhang bestehe, gehört in tiefverwurzelter Weise zum Wesen der Physik. Und für Chandrasekhar ist dies zugleich Ausdruck ihrer Schönheit.“

    Mit anderen Worten: Wer die Zusammenhänge kennt, kennt auch die Folgen.

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