Klimaquatsch mit Carola Rackete!

8. Oktober 2019 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

Carola-XR

Die mehrfach ausgezeichnete Flüchtlingsretterin und Kapitänin Carola Rackete hat nun ein neues Betätigungsfeld gefunden. Nun ist sie für Fridays for Future und XR (die radikalen Klimakämpfer, die Straßen blockieren und sich an Dingen mit Sekundenkleber festkleben, oder Drohnen an Flughäfen steigen lassen) aktiv und blockiert in Berlin Straßen und hält dort Reden. Hier eine aktuelle Rede zum Weltuntergang von Carola.

Video eingebettet aus YouTube.

Der Fakten-Check!

Zum Austrocknen des Tschad-Sees und des Sahels!

Der Tschadsee am Südrand der Sahara trocknet nicht infolge der Erderwärmung aus, sondern wächst wieder und wird grüner. Hier aktuelle Satellitenbilder und Pegeldaten.

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Grüner geworden sind auch Wüstenregionen, wie der Sahel an der Grenze zur Sahara, der Fruchtbare Halbmond, der sich über die Türkei, Syrien, den Irak und Iran erstreckt und das einstige Gebiet von Karthago, in Nordafrika, welches früher die Kornkammer Roms war. Diese Gebiete waren auch schon im Klimaoptimum des Holozäns direkt nach der letzten Eiszeit grün und fruchtbar. Vor dort aus breitete sich im Zuge der neolithischen Revolution der Ackerbau nach Europa und Nordeuropa aus.

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Während der letzten Eiszeit war die Sahara eine Wüste. Im Zeitraum von 9.000-6.000 Jahre vor heute hatten wir die wärmste Zeit des Holozäns, das Meereis der Arktis war im Sommer nahezu verschwunden und große Teile der Sahara waren fruchtbares Grasland. Es zogen große Herden durch das Grasland und es gab sogar Krokodile, dort wo heute Wüste ist. Davon zeugen heute noch Felsenbilder der Ureinwohner in der heutigen Wüste.

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Sahara

Die Felsbilder der Sahara entstanden seit 12.000 Jahren in Nordafrika. Also mit dem Ende der letzten Eiszeit. Die Sahara war während Millionen Jahren eine immer wieder extremen Klimaschwankungen unterworfene Wüste und ergrünte im Warmzeiten zeitweise wieder. Vor 3.500 Jahren setzte eine Austrocknung ein, die mit Unterbrechungen bis heute anhält. Seit gut vier Jahrzehnten ergünt der Sahel aber wieder.

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Das zeigen diverse Studien, die die Ergrünung der Sahelzone mit Hilfe von Satellitendaten seit 1982 aufzeigen.

Venter et al. haben im Jahr 2018 unter Verwendung von Satellitenbildern in Afrika südlich der Sahara in den letzten drei Jahrzehnten eine Zunahme der Holzvegetation um acht Prozent verzeichnet. Laut Wikipedia erstreckt sich die Sahara über eine Fläche von rund 9,2 Millionen Quadratkilometern. Acht Prozent davon entsprechen mehr als 700.000 Quadratkilometern. Das ist ein Gebiet, das fast so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen!

Wald-Afrikawarmermedite

Zur meeseisfreien Arktis 

Das Meereis in der Arktis erreicht zum Sommerende mal wieder seine geringste Jahresausdehnung und -fläche. Zum Sommerende 2007 und 2012 wurden besonders geringe Werte erreicht, was die klimaalarmistische Presse dazu veranlasste das Thema in den Medien rauf und runter zu diskutieren. 2007 wurde von einigen Medien und Experten sogar noch über einen eisfreien arktischen Ozean zum Sommer 2013 spekuliert. Doch derzeit zeigt sich ein vollkommen anderes Bild.

Meereis-Arktis-2019

Eine meereisfreie Arktis im Sommer ist also noch lange nicht in Sicht. Carola macht sich die Welt Widdewidde wie sie ihr gefällt. Aber die „Aktivisten“ behaupten, hört auf die Wissenschaft!

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110 Kommentare
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  1. Herzlichen Dank für diese Grafiken.
    Leben eigentlich die Krokodile in der jordanischen Wüste noch? Soviel zu, die Wüsten waren nie grün.

  2. Ich erinnere aus dem aktuellen Anlass an eine Diskussion an anderer Stelle. Da wurde das Schmelzen des Eises an den Gletschern und Polkappen als riesige Problem dargestellt -- ihr wisst schon von wem -- , Ich fragte zurück: Wo ist das Problem?

    Was ist besonders erhaltenswert an den Gletschern? Das einzige, was ich mir dazu vorstelle ist, dass jene Alarmisten dies als Ursache eines dramatischen Anstiegs der globalen Meeresspiegel vermuten. Abgesehen davon, dass wir keine weitere Beschleunigung des moderaten und eher linearen Anstiegs des Meeresspiegels seit der kleinen Eiszeit beobachten, gibt es nur in den Unkenrufen einiger medial stark gepuschten Vereine ein entsprechende Alarmismus auf Basis von fragwürdigen Modellen. Der beobachtete Gletscherschwund, den es bereit seit Jahrzehnten gab, ist keine Ursache für einen Alarmismus, sondern nur ein Scheinargument.

  3. @Q. He #1
    In Warmzeiten sind immer grün gewesen, ist eigentlich nichts Neues 😀

  4. Abgesehen vom Ergrünen des Sahels wird doch auch die Ausweitung der Vegetationszonen nach Norden hin ein Plus für landwirtschaftliche Erträge.

  5. Wenn sie nicht so lächerlich gesinnungsethisch die Folgen des Gutmenschentums ignorieren würde, zugleich dabei eine Ignoranz gegen die Fakten demonstrierte, könnte ich durchaus Sympathien für die Rakete bekommen. Wer will denn nicht die Welt retten? Ist das nicht heldenhaft? Und dabei sich in der Anerkennung der Menge baden wie ein Rockstar?

    Für mich heißt Ethik aber zuerst, die Folgen seines Handelns zu bedenken. Gut sein wollen reicht nicht.

  6. Es gibt einen Vortrag von Stefan Kröpelin über die „Grüne Vergangenheit der Sahara“:
    https://www.youtube.com/watch?v=JcsSHPjdsOo
    Einerseits super Interessant, andererseits auch bemerkenswert mit welcher Leidenschaft er referiert.

    Zu Rackete:
    Sie sprach m.W. auch über die bedrohliche Situation im Tschad. Bei dem ganzen Klimawandel muss man auch mal ganz nüchtern nackte Zahlen betrachten, wie z.B.eine Geburtenrate von 5.85 Kinder/Frau oder ein BIP von -3%

    Statt das ganze Geld im EEG Wahn zu verbrennen, würde ich lieber in solchen Gegenden in Infrastruktur und v.a. Bildung investieren. Ich denke gerade Bildung ist extrem wichtig…aber nicht nach deutschem Vorbild…wir sehen ja was da raus kommt 😉

  7. Extinktion rebellion ist wohl die dümmste dieser ganzen „rettet den Planeten“ Organisationen.
    Wer sich ein wenig mit Biologie und Evolutionslehre auskennt und Jurassic Park genau studiert hat, der weiß: Das Leben findet immer einen Weg!
    Spezies, die unter evolutionären Druck geraten, weichen aus, umso weniger sie auf ihre Umwelt spezialisiert sind, umso leichter. Würde meinen dicken Hintern darauf verwetten, dass die Menschheit an allem möglichem aussterben kann, aber sicher nicht am Klimawandel. Selbst wenn er in den Horrorszenarien der Wandler wirklich stattfinden würde. Wir sind hoch anpassungsfähig, ansonsten würden wir nicht soeben mit unserer Anwesenheit die gesamte Ökologie dieses Planeten platt machen. Das ist nun wirklich so und zu meiner großen Verärgerung haben diese Klimapappnasen diese Tatsache frech in ihre kruden Thesen integriert.

    Als ich „die Kapitänin“ während der Flüchtlingsschiffaffäre in diesem Jahr im Fernsehen gesehen habe, fielen mir sofort die Worte von Claudia Roth ein: oh Herr lass Hirn vom Himmel regnen!

    Ich finde es sehr lobenswert, dass Sie, Herr Krüger, sich die Mühe machen und versuchen, mit Belegen den Quatsch zu neutralisieren, aber ich befürchte, das ist Perlen vor die Säue geworfen. Wer auf diesem Blog schreibt, ist rechts. auch der Herp und der Logos übrigens, und deswegen kann man von denen nichts glauben.

    Wenn sie der sagen würden, Carola da kommt ein 6 Tonnen Stein auf dich zugeflogen, sie würde sich nicht mal umschauen und bumms, platt wie ne Pizza wär`se!

    Finde ihre Informationen trotzdem sehr hilfreich. Nur gegen die linke Hetzer hilft das nix.

  8. @7

    Doll, was man heute so studieren kann.

  9. Jurassic Park ist eine Hollywood-Produktion mit viel Phantasie. Aber das heißt nicht, dass diese Idee, dass das Leben sich stets einen Weg bahnt, falsch sein muss. Im Gegenteil, auch ein ernsthaftes Studium der Biologie kommt zu keinem anderen Ergebnis.

    Zurück zur Rakete: Sie weiß ja ganz schön viel und ganz genau, zumindest meint sie das. Die steigenden Lebensmittelpreise (ist das so?) könnten aber auch was damit zu tun haben, das man immer mehr agrarische Flächen für energiepflanzen verwendet anstelle zur Nahrungsproduktion. Bei einer steigenden Weltbevölkerung sind da tatsächlich steigende Lebensmittelpreise zu erwarten. Sollte man da nicht gegensteuern?

    Eine Freundin aus dem Tschad, Nomadin, berichtet: ‚Seit dem Beginn dieses Jahrhunderts ist die Durchschnittstemperatur des Tschad um 1,5 Grad angestiegen.‘ Haben Nomaden hier besseres Wissen als einfache Professoren und Wetterdienste?

    ‚Unsere Bäume brennen.‘
    Selbstentzündung ist selten. Meist werden Brände gelegt -- Brandrodung.

    ‚Wasservorkommen versiegen‘ Die Entwicklungshilfe bemühte sich oft um Brunnenbau. Man stellte fest, dass dies zu einem weiteres Anstieg der Vieherden führt und um so mehr zur Überweidung, Auch zur Übernutzung des Grundwassers. Gut gemeint ist oft nicht gut gemacht. Die gute Botschaft ist: Die Niederschläge steigen. Die Grundwasser reserven füllen sich auf.

    Der weitere Text liest sich wie ein typisch deutsches Öko-Narrativ. Es erfordert schon viel vertrauen, dies für einen authentische Text der genannten Autorin zu halten … oder half da ein wenig Relotius nach?

  10. Zu Carola.

    Ihr Vater ist Elektroingenieur und Oberstleutnant a. D. der Bundeswehr.

    Daher kommt dann vermutlich all der Hass und die Rebellion.

  11. Was ich aber bis heute nicht verstehe, warum die Leute sich selbst verunstalten und afrikanisch, oder anders aussehen wollen.

    Das sind ja auch Leute Ü30 und keine Jugendlichen mehr.

  12. @MK

    Was ich aber bis heute nicht verstehe, warum die Leute sich selbst verunstalten und afrikanisch, oder anders aussehen wollen.

    Ich glaube es soll Rasta-Style sein, diese Sonnenkette passt aber nicht dazu. Bei Roots Reggae kann ich mir solche Leute aber irgendwie nicht vorstellen, eher bei einer frommen Andacht.

  13. Bob Marley Style. Gib mir Hamf Mann.

    Meine Schwester praktiziert das übrigens noch mit Ü55.

    Woran das liegt konnte sie mir aber auch nicht sagen.

    Dwr Vater war da aber auch Hasdbild.

  14. @anorak2 #12
    Verstehen tu ich das auch nicht, betrachte ich aber als freie Persönlichkeitsentfaltung, die manchmal arg irritierend sein kann: Kopf schütteln, weitergehen, hier ist nichts los, 😀
    Wem’s gefällt ?? 😀

  15. So superschlecht scheint das Vater-Tochter-Verhältnis auch nun wieder nicht zu sein.

  16. Merkel und der Tschadsee

  17. The most reduction in streamflow was estimated due to human activities in all decades, ranging between 61% and
    84%, except in 1982–1991

    Wachsende Bevölkerung entnimmt mehr Wasser aus dem Zufluss. Das kam unerwartet …

  18. @KG #14

    I don’t like reggae, I love ita. Hab auch nichts dagegen wenn Leute so rumlaufen. Bei diesen Ökospacken hab ich nur den Verdacht dass die nichts mit der Musik oder der Kultur am Hut haben, sondern einfach Multikulti-Versatzstücke zu einer Art Uniform zusammenstöpseln. Die sahen in den 80er Jahren auch schon so aus.

  19. Ich weiß nicht warum mein Handy mir einen Kommentar von Hengameh Yagoobifarah empfohlen hat.

    Antira-Aktivist_innen gegen Greta

    Anlass ist offenbar Dieter Nuhr.

    Vokabelhilfe:

    Antira: Antirassisten
    BIPOC: Black indigenous people of color
    colonizer girl: weißes Mädchen

    (Hengameh ist eine Deutsch-Iranerin, die Medienwissenschaft und Skandinavistik studiert hat und sich mit den Themen „Popkultur, Queerfeminismus, Körperpolitik, Antirassismus und Mode“ beschäftigt (wikipedia), Sie befleißigt sich, die neuesten postmodernen genderfeministischen intersektionalen Worthülsen aus USA zu kopieren und schimpft gern gegen Deutsche, Weiße und Cis-Männer.)

  20. Ich weiß nicht warum mein Handy mir einen Kommentar von Hengameh Yagoobifarah empfohlen hat.

    Antira-Aktivist_innen gegen Greta

    Anlass ist offenbar Dieter Nuhr…………………

    Uiii ha, auch die Kommentare. Was würde mit solchen Leuten passieren, wenn plötzlich wieder 1950 wäre?

  21. Frauen wird ein Shirt mit einem Cartoon-Hasen empfohlen, der eine Kneifzange hält. Es heißt „Sabotagehäschen“. Und für ihn gibt es ein Motiv, in dem eine Faust ein Hakenkreuz zertrümmert. Darunter der Schriftzug: „Gegen besorgte Bürger“.

    Die Motive sind für Konsumenten gedacht, die sich mit der linksextremen Szene identifizieren. Sie findet, wer Onlineshops wie „Black Mosquito“ und „Roter Shop“ durchstöbert. Die Versandhandel haben sich auf Mode mit linken Botschaften spezialisiert. en wird ein Shirt mit einem Cartoon-Hasen empfohlen, der eine Kneifzange hält. Es heißt „Sabotagehäschen“. Und für ihn gibt es ein Motiv, in dem eine Faust ein Hakenkreuz zertrümmert. Darunter der Schriftzug: „Gegen besorgte Bürger“.

    Die Motive sind für Konsumenten gedacht, die sich mit der linksextremen Szene identifizieren. Sie findet, wer Onlineshops wie „Black Mosquito“ und „Roter Shop“ durchstöbert. Die Versandhandel haben sich auf Mode mit linken Botschaften spezialisiert.

    Marken, die sich selbst als links inszenieren:
    Opór Streetwear. Das Label sitzt in Berlin und ist noch relativ jung. Auf Facebook wirbt es offensiv mit linken Parolen und teilt auch politische News.
    FCK NZS. Hierbei handelt es sich nicht um eine eigentliche Marke, sondern nur um einen Slogan. Die Abkürzung steht für „Fuck Nazis“, einschlägige Onlineshops drucken sie auf einfache schwarze Hoodies und Shirts.
    Mob Action. Das Label kommt aus Leipzig und druckt vor allem Shirts mit Widerstands-Optik. Viele Bilder und Logos spielen auf Zusammenstöße mit rechten Gruppen an, Aufkleber machen sich über Polizisten lustig.
    True Rebel. Die Marke sitzt in Hamburg und gilt als eine der Größen in der linken Szene. Das Logo erinnert an deutsche Runenschrift, um die Optik rechter Klamotten bewusst zu kopieren.
    Zona Antifascista. Das Laben trägt die erhobene Kommunistenfaust im Logo, auf seinen Shirts gibt es vor allem polizeifeindliche Aufdrucke.
    Kings League. Die Marke gilt als Kultlabel für Sportkleidung, besonders beliebt sind Trainingsjacken und Poloshirts. Typisch ist eine gestickte Krone auf der linken Brust und breite Kontraststreifen über den Ärmeln.
    Trojan. Ursprünglich als britisches Musiklabel für Ska und Reggae gestartet, bietet die Marke mittlerweile auch Poloshirts und Trainingsjacken an.
    Marken, die von Linken getragen werden:
    The North Face. Beliebt ist vor allem die Regenjacke, denn sie ist nicht nur wetterfest, sondern macht Krawallmacher schwer identifizierbar. North Face ist eine der umsatzstärksten Outdoor-Marken, wird also von einem breiten Publikum getragen. Vor allem aber von Outdoor- und Wanderfreunden.

  22. Martin Landvoigt schrieb am 8. Oktober 2019 17:06

    Ich erinnere aus dem aktuellen Anlass an eine Diskussion an anderer Stelle. Da wurde das Schmelzen des Eises an den Gletschern und Polkappen als riesige Problem dargestellt — ihr wisst schon von wem — , Ich fragte zurück: Wo ist das Problem?

    Korrigieren Sie mich, falls ich mich falsch erinnere, aber es ging konkret um das Abschmelzen der Gletscher im Himalya, deren Schmelzwasser Millionen Menschen in Asien mit Trinkwasser versorgen.
    Die Frage war aber anscheinend eine rethorische Frage, da sie aus der Diskussion zu der Frage relativ schnell ausgestiegen sind.

  23. Ekkehart Rackete arbeitet im erweiterten Sinne in der Rüstungsindustrie. Laut Auskunft des Unternehmens arbeitet er als freier Mitarbeiter im Vertrieb, sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich. Die Firma stellt zwar nicht direkt Waffen her, dafür aber Komponenten, die auch in Kriegsgeräten eingesetzt werden.

    Tja, da sollte sie erst mal den eigenen Vater bekehren.

  24. Hier ein guter Text über sog. Klimaleugner. So in etwas ist auch meine Meinung:

    https://www.novo-argumente.com/artikel/warum_ich_an_den_menschgemachten_klimawandel_nicht_glaube

  25. @anorak2 #19
    Zum Glück ist mein Frühstück schon länger her, sonst säße ich jetzt mit leerem Magen da…. 😀

  26. Marvin Müller 9. Oktober 2019 10:49

    Korrigieren Sie mich, falls ich mich falsch erinnere, aber es ging konkret um das Abschmelzen der Gletscher im Himalya, deren Schmelzwasser Millionen Menschen in Asien mit Trinkwasser versorgen.
    Die Frage war aber anscheinend eine rethorische Frage, da sie aus der Diskussion zu der Frage relativ schnell ausgestiegen sind.

    Mein Punkt war hierbei, dass die Trinkwasserversorgung ja an den Niederschlägen hängt, nicht an der Existenz von Gletschern. Diese wirken nur als Zwischenspeicher. Wenn Jetzt die Bevölkerung vom schmelzenden Gletscherwasser abhängig wäre, sollte man sich etwas überlegen, wie man die Versorgung so anpasste, damit man künftige Engpässe vermeidet. Mit dem Klimawandel hat das aber herzlich wenig zu tun. Habe ich da eine Antwort übersehen? An einen ‚Ausstieg‘ meinerseits kann ich mich nicht erinnern.

  27. @ Constanze Wunderlich 9. Oktober 2019 12:34

    Hier ein guter Text über sog. Klimaleugner. So in etwas ist auch meine Meinung:

    https://www.novo-argumente.com/artikel/warum_ich_an_den_menschgemachten_klimawandel_nicht_glaube

    Stimmt, das ist wirklich ein guter Text. Ein paar Anmerkungen dazu:

    Dabei sind die Kriterien der Wissenschaftlichkeit nicht besonders kompliziert. V.a. muss jede wissenschaftliche Aussage prinzipiell widerlegbar sein. D.h. man kann sich eine solche Sachlage vorstellen, die, falls sie eintreten würde, eine wissenschaftliche Theorie zurückweisen würde.

    Das Kriterium der Falsifizierbarkeit, dass auf Karl Popper zurück geht, ist zwar weitgehend anerkannt, aber nicht unumstritten. Denn man kann immer ein negatives Prüfkriterium formulieren, dass nie eintreten kann, um die vermeintliche Falsifizierbarkeit zu behaupten. Wenn wir z.B, in alten Schichten modernen Fossilien fänden, würde das die Theorie der Evolution in Frage stellen.

    Tatsächlich gab es schon massenweise Funde, die so recht nicht zu der Theorie passten, z.B. das Schnabeltier, lebende Fossilien und vieles mehr, aber nie wurden die Grundlagen angezweifelt, man besserte einfach die Theorie nach, so dass es wider halbwegs passte. Das heißt nun nicht, dass ich die ET für widerlegt halte und das Verfahren der Nachbesserung der Theorie für unzulässig ansehen würde. Aber es heißt, dass die Frage, wann etwas als falsifizierbar zu gelten habe, doch sehr viel schwieriger im konkreten Fall zu beurteilen ist.

    Dieses Kriterium trennt scharf Wissenschaft von Ideologie. Denn die Aussagen einer Ideologie werden so formuliert, dass sie unter keinen Umständen widerlegt werden können. Ideologien besitzen uneingeschränkte Anpassungsfähigkeit und können daher niemals falsch sein.

    Das impliziert eine bestimmte Definition von Ideologie, die ich so nicht Teile. Im sinne von Ideologie = Weltanschauung gibt es m.E. noch immer die Kohärenztheorie der Wahrheit. Die Sätze einer Ideologie dürfen nicht zu sich selbst im Widerspruch stehen, noch zu den Beobachtungen und Empirie. Natürlich gibt es Leute, die auch inkonsistenten Lehren anhängen, aber diese sterben auf kurz oder lang aus. Das Koherenzkriterium ist darum ein sehr gutes, weil es nicht von anderen wahren Sätzen außerhalb der eigenen Ideologie abhängt, außer der Gültigkeit der Logik.

    Soweit hier mal … vielleicht später mehr …

  28. colonizer girl: weißes Mädchen

    Wer hat denn das formuliert?

  29. @LH

    colonizer girl: weißes Mädchen

    Wer hat denn das formuliert?

    Soweit ich das verstehe (bin kein Experte, kenne das alles nur aus dem Internet) entstammt dieses Vokabular den innerstenen Theorieverschachtelungen der politisch-korrekten Szene und dem intersektionalen Feminismus in den USA. Hengameh Yagoobifarah übernimmt das 1:1 und kommt sich damit cool vor (Beachte ihre amerikanische Orthographie).

  30. @Martiin Landvoigt #27

    Tatsächlich gab es schon massenweise Funde, die so recht nicht zu der Theorie passten, z.B. das Schnabeltier, lebende Fossilien und vieles mehr, aber nie wurden die Grundlagen angezweifelt, man besserte einfach die Theorie nach, so dass es wider halbwegs passte

    Wieso sollen die die Theorie ausschließen ?
    Aber komm jetzt ja nicht mit ID oder ähnlichen Stories !!

  31. Martin Landvoigt schrieb am 9. Oktober 2019 13:03:

    Mein Punkt war hierbei, dass die Trinkwasserversorgung ja an den Niederschlägen hängt, nicht an der Existenz von Gletschern. Diese wirken nur als Zwischenspeicher.

    Wie stellen Sie sich die Wasserversorgung vor, wenn die Gletscher als Zwischenspeicher zurückgehen?

    Wenn Jetzt die Bevölkerung vom schmelzenden Gletscherwasser abhängig wäre, sollte man sich etwas überlegen, wie man die Versorgung so anpasste, damit man künftige Engpässe vermeidet.

    Und wie macht man das? Wenn ich folgende Beschreibung zugrunde lege:

    Himalaya -- Quelle Asiens

    Fast alle großen Flüsse Asiens entspringen den Quellen Himalayas. Mehr als zwei Milliarden Menschen sind auf das Schmelzwasser vom „Dach der Welt“ angewiesen. Es liefert Trinkwasser, Wasser für die Landwirtschaft, für die Fischerei und für Energieerzeugung. Gleichzeitig sind die Flüsse oft Hauptverkehrsader für den Transport von Menschen und Güter.

    Wie ersetzt man diese Funktion für ganz Asien?

    Habe ich da eine Antwort übersehen? An einen ‚Ausstieg‘ meinerseits kann ich mich nicht erinnern.

    Sie haben auf meine Nachfragen nicht mehr reagiert, daher nahm ich an, Sie wollten das nicht weiter vertiefen …

  32. PS ML
    Das heißt lediglich, dass wir Fossilienfunde falsch interpretiert haben, die Abläufe der Evolution zeitlich falsch zugeordnet haben, oder schlicht zu einigen vergangenen Entwicklungen nichts oder nicht Ausreichendes Gefunden haben. Das hat aber mit der ET selbst nichts zu tun.

  33. entstammt dieses Vokabular den innerstenen Theorieverschachtelungen der politisch-korrekten Szene und dem intersektionalen Feminismus

    Also alle Weißbrote sind colonizers?! Auch die Schweden mit ihrer langen kolonialen Vergangenheit. Das ist ja gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Was für eine dumme Bitch.

  34. Krishna Gans 9. Oktober 2019 14:19
    @Martiin Landvoigt #27

    Tatsächlich gab es schon massenweise Funde, die so recht nicht zu der Theorie passten, z.B. das Schnabeltier, lebende Fossilien und vieles mehr, aber nie wurden die Grundlagen angezweifelt, man besserte einfach die Theorie nach, so dass es wider halbwegs passte

    Wieso sollen die die Theorie ausschließen ?

    Ganz einfach: Wenn wir nicht von der Existenz von Schnabeltieren wüssten, hätten wir als Falsifizierungskriterium doch gewählt: Wenn zwei Merkmal, die jeweils typisch für eine Gattung sind, in einer Gattung zusammen auftreten, wiederlegt das den evolutionären Prozess. Eierlegen und Schnäbel sind typisch bei Vögeln und Reptilien, das Säugen typisch für Säugetiere. Nun gibt es aber Schnabeltiere. Also muss man eine Hilfserklärung finden, warum dieses Falsifikationskriterium keines ist.

    Lebende Fossilien widersprechen der Ansicht, dass fossile Lebensformen zeugen einer Entwicklungsgeschichte sind, die eben fortschreitet. Die Existenz von ausgestorben geglaubten Lebensformen wurde keineswegs erwartet, denn wenn sich Lebensformen über viele Jahrmillionen nicht verändern entspricht das keineswegs den Erwartungen.

    Aber komm jetzt ja nicht mit ID oder ähnlichen Stories !!

    Mir geht es auch nicht um ID oder Zweifel an der ET, sondern nur um ein illustrierendes Beispiel, warum trennscharfe Falsifikationskriterien keineswegs leicht zu finden sind. Machen wir die Gegenprobe: Was wäre für dich ein Falsifikationskriterium von der Deszendenztheorie?

  35. @LH

    Also alle Weißbrote sind colonizers?!

    Ich hab’s von hier, das ist wohl die Bedeutung die sie benutzt:

    A person of Caucasian *) origins who is not helping to improve life for the people of color in the 21st century (mainly African Americans). They see nothing wrong with a events such as segregation, slavery, and the wars started in Africa due to the ridiculous ways of trade with whites.

    Beschreibt ja Greta Thunberg perfekt, nicht.

    *) Caucasian ist amerikanisch für weiß

    Auch die Schweden mit ihrer langen kolonialen Vergangenheit.

    Du darfst da nicht mit Logik rangehen. Das sind gefühlte Realitäten, und die Opfer haben das Recht zu definieren wer was ist, einschl. sich selbst. Hengameh ist zB eine Transgender WOC (eine transsexuelle Woman of Color -- obwohl sie in Wirklichkeit schneeweiße Stino-Frau ist). Deswegen ist sie doppelt diskriminiert, das ist sozusagen die Trumpfkarte im Intersektionalismus. Deswegen darf sie hemmungslos vom Leder ziehen und zum Beispiel Deutsche als Kartoffeln und Almans beschimpfen oder Weiße dissen. Und das ist kein Rassismus, weil es Rassismus gegen Weiße und Deutsche gar nicht geben kann. Wenn ein doppeltes Diskriminierungs-Opfer wie sie das sagt, ist das Antirassismus.

    Im Intersektionalismus gibt man auch Räumen Hautfarben, also man sagt zum Beispiel „Das ist ein weißer Raum“ und damit ist nicht die Rauhfasertapete gemeint sondern dass er von weißen Menschen dominiert und deshalb für POC (People of Color) unterdrückend sei. Und das ist auch nicht rassistischer Stuss, sondern der reinste Antirassismus.

    Weiß ich alles aus dem Internet, ist aber leider die reine Wahrheit. Und die Frau hat eine regelmäßige Kolumne in der taz.

  36. @Martin Landvoigt #34
    Was ist, wenn unsere Erwartungen einfach falsch sind, schon mal daran gedacht ?

    Lebende Fossilien widersprechen der Ansicht, dass fossile Lebensformen zeugen einer Entwicklungsgeschichte sind, die eben fortschreitet.

    Warum muß sich ein anscheinend optimaler Entwicklungszustand / Anpassungsprozess noch weiter entwickeln ?
    Ändern sich Umweltbedingungen kann ggfs. der Entwicklungsprozess weitergehen.

    Nun scheint Australien ein eigenes Entwicklungs“labor“ zu sein. 😀

  37. PS
    Womit bewiesen wäre, dass wir eben doch noch nicht alles wissen 😀

  38. Marvin Müller 9. Oktober 2019 14:25

    Mein Punkt war hierbei, dass die Trinkwasserversorgung ja an den Niederschlägen hängt, nicht an der Existenz von Gletschern. Diese wirken nur als Zwischenspeicher.

    Wie stellen Sie sich die Wasserversorgung vor, wenn die Gletscher als Zwischenspeicher zurückgehen?

    Genau wie in anderen Gebirgen mit perennierenden Wasserquellen ohne Gletscher.

    Wenn Jetzt die Bevölkerung vom schmelzenden Gletscherwasser abhängig wäre, sollte man sich etwas überlegen, wie man die Versorgung so anpasste, damit man künftige Engpässe vermeidet.

    Und wie macht man das?

    Wassermanagment ist ein kompliziertes Verfahren. Man muss die mittelfristigen Inputs und den Bedarf kennen und entsprechede Planungsmaßnahmen ergreifen. Z.B. kan der Bau von Staudämmen da sein, Kläranlagen für effektivere Trinkwasser-Nutzung, Drip-irrigation für intensivere Landwirtschaft bei geringerem Wasserverbrauch, Meerwasserensalzung durch Kernkrafwerke u.v.m.

    Wenn ich folgende Beschreibung zugrunde lege:

    Himalaya — Quelle Asiens

    Fast alle großen Flüsse Asiens entspringen den Quellen Himalayas. Mehr als zwei Milliarden Menschen sind auf das Schmelzwasser vom „Dach der Welt“ angewiesen. Es liefert Trinkwasser, Wasser für die Landwirtschaft, für die Fischerei und für Energieerzeugung. Gleichzeitig sind die Flüsse oft Hauptverkehrsader für den Transport von Menschen und Güter.

    Wie ersetzt man diese Funktion für ganz Asien?

    Jetzt bin ich aber platt. Sie scheinen gar nicht zu merken, dass sie anscheinend kaum 1 und 1 zusammenzählen?

    Wenn das Wasser der Gletscherschmelze heute lebenswichtig ist, weil die normalen Niederschläge nicht ausreichen, dann ist erkennbar, dass dies keine nachhaltige Wasserversorgung ist, die auch belibig wachsende Bevölkerungen dauerhaft versorgen kann. Dann würde sie auch sowieso ein Problem haben, wenn sie die Gletscherschmelze stoppen würden, denn dann würde ja plötzlich das Wasser fehlen, bevor die Gletscher geschmolzen sind.

    Sie haben auf meine Nachfragen nicht mehr reagiert, daher nahm ich an, Sie wollten das nicht weiter vertiefen …

    Anscheinend habe ich diese tatsächlich übersehen. In welchem Thread waren die noch?

  39. @ anorak2 9. Oktober 2019 19:03

    Und das ist auch nicht rassistischer Stuss, sondern der reinste Antirassismus.

    Muss man solche Leute ernst nehmen? Oder kann man ihnen in ihrem Universum eben einfach viel Glück wünschen?

  40. @ Krishna Gans 9. Oktober 2019 19:07

    Was ist, wenn unsere Erwartungen einfach falsch sind, schon mal daran gedacht ?

    Lebende Fossilien widersprechen der Ansicht, dass fossile Lebensformen zeugen einer Entwicklungsgeschichte sind, die eben fortschreitet.

    Warum muß sich ein anscheinend optimaler Entwicklungszustand / Anpassungsprozess noch weiter entwickeln ?
    Ändern sich Umweltbedingungen kann ggfs. der Entwicklungsprozess weitergehen.

    Wissenschaftlicher Theorien sind gedacht, um Beobachten in einem rationalen Kontext zu erklären, dass kann auch Entwicklungsprozesse und deren Rekonstruktion einschließen. Damit eine Theorie aber eine Erklärungskraft hat, sollte sie nicht beliebiges erklären nach dem Muster:

    1. Das Wetter ändert sich -- es wird wärmer -> Menschengemachter Klimawandel.

    2. Das Wetter ändert sich -- es wird kälter -> Menschengemachter Klimawandel.

    3. Das Wetter ändert sich nicht -> Menschengemachtes Aufhalten des Klimawandels.

    Bei der Evolution sollte man sehr wohl Erwartungen haben, was sich eben nicht ereignen sollte. Und daraus kann man die Falsifikationskriterien herleiten. Was also könnte die Deszendenztheorie wiederlegen, oder kann man doch beliebige Beobachtungen in dieses Erklärungsraster pressen? Was erklärt die Theorie dann noch?

  41. @Martin Landvoigt #40
    Ganz „einfach“, wir wissen nicht genug.

    Wissenschaftlicher Theorien sind gedacht, um Beobachten in einem rationalen Kontext zu erklären

    Wenn man dann manches noch nicht beobachtet hat, kann man es auch nicht erklären, wobei eben Schnabeltiere zu den früher nicht beobachtbaren Fakten gehören, deswegen ist aber die ET nicht grundsätzlich falsch.
    Ich sehe auch nicht, dass eine Entwicklung grenzenlos weitergehen muß.

  42. PS
    Außerdem zeigt sich, dass die Evolution viele Wege beschritten hat, um das Leben an alle möglichen Umstände anzupassen. Denn an der Entwicklung des Schnabeltiers ist eigentlich nur unsere Erwartung falsch gewesen und unser mangelndes Wissen. Womit das Schnabeltier eben nicht zur Falsifikation reicht.
    Wenn aus dem Menschen wieder „Affen“ würden, dann wäre an der ET was falsch.

  43. @ML

    Muss man solche Leute ernst nehmen?

    Inhaltlich natürlich nicht, aber es wird an Unis betrieben und hat deshalb politische Bedeutung. Hier zum weiterlesen, der Text ist gleichzeitig amüsant wie lehrreich.

    https://www.danisch.de/blog/2015/09/16/dachschaden-2-0-lesertest-in-lesekompetenz-und-logikratselei/

  44. @35 a2

    Vor vielen Jahren war mein Vater arbeitend in Äthiopien.
    Für Europäer, Weißbrote, Kartoffeln sind die dortig lebenden Originals Farbige, Schwarze,…

    Die Äthiopier sehen das offenbar anders. Da gibt es hellschwarze und dunkelschwarze. Die hellschwarzen bezeichnen die dunkelschwarzen abfällig als Nigger.

  45. Martin Landvoigt schrieb am 9. Oktober 2019 19:10:

    Wenn ich folgende Beschreibung zugrunde lege:

    Himalaya — Quelle Asiens

    Fast alle großen Flüsse Asiens entspringen den Quellen Himalayas. Mehr als zwei Milliarden Menschen sind auf das Schmelzwasser vom „Dach der Welt“ angewiesen. Es liefert Trinkwasser, Wasser für die Landwirtschaft, für die Fischerei und für Energieerzeugung. Gleichzeitig sind die Flüsse oft Hauptverkehrsader für den Transport von Menschen und Güter.

    Wie ersetzt man diese Funktion für ganz Asien?

    Jetzt bin ich aber platt. Sie scheinen gar nicht zu merken, dass sie anscheinend kaum 1 und 1 zusammenzählen?

    Wenn das Wasser der Gletscherschmelze heute lebenswichtig ist, weil die normalen Niederschläge nicht ausreichen, dann ist erkennbar, dass dies keine nachhaltige Wasserversorgung ist, die auch belibig wachsende Bevölkerungen dauerhaft versorgen kann. Dann würde sie auch sowieso ein Problem haben, wenn sie die Gletscherschmelze stoppen würden, denn dann würde ja plötzlich das Wasser fehlen, bevor die Gletscher geschmolzen sind.

    Die Flüsse werden auch durch Schmelzwasser gespeisst, wenn die Gletscher im Gleichgewicht sind (genausoviel Masse durch Niederschläge zugeführt, wie durch Schmelze wieder abgeführt wird).

    Wie kommen Sie darauf, dass jemand das Schmelzwasser abstellen will?

  46. Mehr Totalitarismus wagen: Psychotherapeuten-Journal fordert „Interventionen“ gegen Klima-Skeptiker

    Da die „Klimaleugnung“ dem Tatbestand der „akuten Eigen- oder Fremdgefährdung“ gleichkomme – also einem Tatbestand, der bereits nach derzeit geltendem Recht eine Zwangseinweisung rechtfertigen würde, sei es geboten, proaktiv dagegen vorzugehen. Immerhin gibt es, wie schon Vlogger Rezo deutlich gemacht hatte, „nur eine legitime Einstellung“ zu diesem Thema.

    Also ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil 😉 Geht das schon wieder los? Denkhygiene statt Rassenhygiene.

    Möglicherweise könnte es ein ambitionierter Wissenschaftler wie Chmielewski ja noch zum wegweisenden Autor in einer Tradition forschungstechnischer Zuarbeit bringen, die in Deutschland vom „Hexenhammer“ über die „Rassenkunde des deutschen Volkes“ bis hin zur „Zersetzungsrichtlinie“ des MfS der DDR reicht. 

    Hatten wir alles schon 😉

  47. @nochn Segler #44
    Inder in Afrika fühlten sich nach WKII auch als die „besseren Schwarzen“

  48. PS
    Zu denen gehörte auch Mahatma Gandhi, die das sagten….

  49. Krishna Gans 9. Oktober 2019 19:31

    Wenn man dann manches noch nicht beobachtet hat, kann man es auch nicht erklären, wobei eben Schnabeltiere zu den früher nicht beobachtbaren Fakten gehören, deswegen ist aber die ET nicht grundsätzlich falsch.
    Ich sehe auch nicht, dass eine Entwicklung grenzenlos weitergehen muß.

    Es geht mir weder darum, die ET zu widerlegen, noch sie in Zweifel zu ziehen, sondern die Rückfrage an die Wissenschaftstheorie. Natürlich kann man auch ‚Anything goes‘ propagieren, doch was heißt das für die Wissenschaft? Ist dann Feierabend mit dem Vertrauen in die Wissenschaft?

    Poppers Ansatz, die Falsifizierbarkeit als Kriterium der Wissenschaftlichkeit einzuführen, war ein grandioser Versuch, der viele beeindruckte. Wobei er erkannte, dass die Suche nach Wahrheit eben nicht zu finalen Antworten führt. Die Problematik, was nun eigentlich Wissenschaft sei und ob man sich auf diese verlassen kann, wird aber mit der Erkenntnis, dass auch die Forderung nach Falsifizierbarkeit ihre Tücken hat, nicht gelöst. Wo ist dann noch die Grenze zwischen einem religiösen Vertrauen in die Erkenntnis Gottes und und dem vermeintlich rationalen Vertrauen in die Wissenschaft?

    Sicher, das wiederholbare Experiment hat eine nicht unwesentliche Überzeugungskraft in die Gesetzmäßigkeit der Natur. Was aber, wenn der Untersuchungsbereich eben kein Beleg durch ein wiederholbares Experiment liefert? Bleiben dann Theorien nicht irgendwie beliebig? Warum sollten wir diesen glauben?

  50. Marvin Müller 9. Oktober 2019 20:25

    Die Flüsse werden auch durch Schmelzwasser gespeisst, wenn die Gletscher im Gleichgewicht sind (genausoviel Masse durch Niederschläge zugeführt, wie durch Schmelze wieder abgeführt wird).

    Wie kommen Sie darauf, dass jemand das Schmelzwasser abstellen will?

    Der Text legt es nahe. Wenn aber ohnehin der Niederschlag in gleicher Menge sich mit und ohne Gletscher zu Flüssen sammelt: Wozu braucht man dann die Gletscher?

  51. nochn Segler 9. Oktober 2019 20:01

    Die Äthiopier sehen das offenbar anders. Da gibt es hellschwarze und dunkelschwarze. Die hellschwarzen bezeichnen die dunkelschwarzen abfällig als Nigger.

    Dieser ganze Rassenunsinn … natürlich sind Menschen verschieden, vor allem Frauen. Und das ist auch gut so.

    Bis zu einem bestimmten Punkt nicht nur Menschlich, sondern auch psychologisch gut nachvollziehbar. Kennt man sogar im Tierreich. Manchmal lassen äußere Merkmale unscharf auf andere Qualitäten schließen. Um so überraschender, wenn man sich im Anderen täuscht. Jeder Mensch such zum Selbstverständnis ein Selbstbild. Und da werden natürlich auch äußere Merkmale und Abgrenzungen hinzu gezogen, Gruppen gebildet … wir und die Anderen …

    Das ist m.E. zunächst weder schlecht noch rassistisch, aber es kann zum Rassismus werden, wenn man über kleine Konkurrenzbeziehungen und Frozeleien hinaus zu massiven Diskriminierungen oder gar Gewalt kommt. Natürlich gibt es da eine Grenze, dieren Überschreitung nicht tolerierbar ist. Andererseits ist es wenig dem Menschen gemäße diese Grenze dahin zu verschieben, dass man sich weigert, Unterschiede und Gemeinsamkeiten überhaupt noch wahrnehmen zu wollen und durch eine PC-Sprachpolizei zum Tretminenfeld auszubauen. Das kommt mir wie eine kollektive Kastration vor.

    Ich denke eher, dass man sehr wohl über Gruppen und Charakteristika nachdenen und reden darf, ohne allerdings vom Grundrespekt vor jedem Menschen abzurücken.

  52. Sorry, late for the party …

    Hat bestimmt schon wer entdeckt, aber Faktencheck mit Michael Krüger ist immer ein Spaß:

    Venter et al. haben im Jahr 2018 unter Verwendung von Satellitenbildern in Afrika südlich der Sahara in den letzten drei Jahrzehnten eine Zunahme der Holzvegetation um acht Prozent verzeichnet. Laut Wikipedia erstreckt sich die Sahara über eine Fläche von rund 9,2 Millionen Quadratkilometern. Acht Prozent davon entsprechen mehr als 700.000 Quadratkilometern. Das ist ein Gebiet, das fast so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen!

    Was schreiben die Autoren genau?

    We report that non-forest biomes in Africa have undergone a net 8% increase in woody plant cover over the past three decades

    In anderen Worten: wenn dort vorher 100 Bäume waren, dann sind es jetzt 108. Das bedeutet nicht, dass nun 8% der Fläche von Afrika neu mit Bäumen besetzt sind 😉

    Was die Sahel Zone angeht: https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikas_Gr%C3%BCne_Mauer_im_Sahel

    Im Übrigen wäre es schön, wenn du gleich verlinken könntest auf welche Quellen du dich beziehst.

    Das Meereis in der Arktis erreicht zum Sommerende mal wieder seine geringste Jahresausdehnung und -fläche. Zum Sommerende 2007 und 2012 wurden besonders geringe Werte erreicht, was die klimaalarmistische Presse dazu veranlasste das Thema in den Medien rauf und runter zu diskutieren. 2007 wurde von einigen Medien und Experten sogar noch über einen eisfreien arktischen Ozean zum Sommer 2013 spekuliert. Doch derzeit zeigt sich ein vollkommen anderes Bild.

    Wirklich?
    https://earthsky.org/earth/2019-arctic-sea-ice-minimum-2nd-lowest-video
    https://www.carbonbrief.org/arctic-sea-ice-minimum-in-2019-is-joint-second-lowest-on-record

    Eine meereisfreie Arktis im Sommer ist also noch lange nicht in Sicht. Carola macht sich die Welt Widdewidde wie sie ihr gefällt. Aber die „Aktivisten“ behaupten, hört auf die Wissenschaft!

    Trend:
    http://woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/from:1979.6/every:12

    Ich fürchte eher du, Michael Krüger, machst dir die Welt wie sie dir gefällt.

  53. Martin Landvoigt schrieb am 10. Oktober 2019 00:44:

    Marvin Müller 9. Oktober 2019 20:25

    Die Flüsse werden auch durch Schmelzwasser gespeisst, wenn die Gletscher im Gleichgewicht sind (genausoviel Masse durch Niederschläge zugeführt, wie durch Schmelze wieder abgeführt wird).

    Wie kommen Sie darauf, dass jemand das Schmelzwasser abstellen will?

    Der Text legt es nahe. Wenn aber ohnehin der Niederschlag in gleicher Menge sich mit und ohne Gletscher zu Flüssen sammelt: Wozu braucht man dann die Gletscher?

    Der Text ging ein wenig davon aus, dass ein grundlegendes Wissen über Gletscher da ist, speziell über die Massenbilanz eines Gletscher -- wann und wodurch er an Masse zunimmt und wann und wodurch er an Masse verliert. Irgendwie entsteht bei mir der Eindruck, das ist hier nicht der Fall.

    Ich habe aber auch nicht wirklich Lust, das zu erklären, daher gebe ich hier einfach auf. Ich nehme einfach zur Kenntnis, dass für Sie unregelmäßig auftretender Niederschlag (der in Trockenzeiten sogar ausbleibt) und ein permanent Schmelzwasser abgebender Gletscher das gleiche bewirken und daher die Gletscher ruhig verschwinden können.

  54. Was die Sahel Zone angeht: https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikas_Gr%C3%BCne_Mauer_im_Sahel

    Und? Da steht im Kleingedruckten drinne, dass nur im Senegal ein Fortschritt zu verzeichnen sei. Also wie bei Entwicklungsprojekten so üblich.

    Warmer Mediterranean turns the Sahel green -- Phys.org
    Auch das hatten wir schon mal …

  55. Trend:
    http://woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/from:1979.6/every:12

    Und wann darf man einen Trend fortschreiben?
    Taugt als Faktenchecker nur bedingt, das Herp.

  56. @Martin Landvoigt #49

    Es geht mir weder darum, die ET zu widerlegen, noch sie in Zweifel zu ziehen, sondern die Rückfrage an die Wissenschaftstheorie.

    Auch die wird durch Schnabeltiere und Quastenflosser nicht in Frage gestellt.

  57. #52 #55

    Wie groß ist eigentlich der Beitrag von Eisbrechern und Handelsschiffen zum Rückgang des Meereises Im Sommer in der Nordost-Passage?

  58. @Herp

    1. Sie bestätigen also, dass der Tschad-See nicht weiter austrocknet und der Sahel und Afrika grüner wird!

    2. Sie bestätigen also, dass seit 2007 sich die sommerliche Meereisabnahme in der Arktis nicht beschleunigt hat, sondern entschleunig hat.

    Und ich dachte Sie wollen mich mal wieder widerlegen?

    Sie nörgeln nur, dass ich das zu optimistisch sehe? Oder warum?

  59. @Herp

    In anderen Worten: wenn dort vorher 100 Bäume waren, dann sind es jetzt 108. Das bedeutet nicht, dass nun 8% der Fläche von Afrika neu mit Bäumen besetzt sind

    108 Bäume nehmen halt ca. 8% mehr Platz ein, als 100 Bäume. Die wachsen ja nicht übereinander. 😉

    http://woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/from:1979.6/every:12

    Da gibt es bis 2007 einen starken Abfall der sommerlichen Meereisfläche in der Arktis und seit 2007 nicht mehr. 😉

    Folglich liegt Carola mit beiden Aussagen falsch.

    1. Der Sahel wird nicht zur Wüste.
    2. Das Meereis der Arktis ist weit vom Verschwinden entfernt, da sich die Abnahme stark entschleunigt hat.

    Und Herr Herp will das Gegenteil beweisen, bestätigt mich aber nur. Merkt es aber nicht mal. 😉

  60. @Micha
    Siehe hier 😀 Soviel zu Herp 😀

  61. @ Krishna Gans 10. Oktober 2019 11:52

    Es geht mir weder darum, die ET zu widerlegen, noch sie in Zweifel zu ziehen, sondern die Rückfrage an die Wissenschaftstheorie.

    Auch die wird durch Schnabeltiere und Quastenflosser nicht in Frage gestellt.

    Wie ist dann die ET / Deszendenztheorie falsifizierbar?

  62. Bezüglich der Temperaturen von 2007 und 2019 und anderen Jahresverläufen in Arktis und auch in der Antarktis kann folgender Link genutzt werden:
    https://nsidc.org/arcticseaicenews/charctic-interactive-sea-ice-graph/

  63. @Martin Landvoigt #61
    Solange wir nicht alles wissen wird es schwer.
    Vor hundert Jahren wussten wir auch nicht, das Bakterien in über 100°C heißen Wasser leben können.
    Die meisten Fossilien werden wir nie finden, viele liegen in irgend welchen Kellern in Museen und können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zugeordnet werden.

  64. @ML

    Wie ist dann die ET / Deszendenztheorie falsifizierbar?

    Die Entdeckung der DNA wäre eine potenzielle Falsifizierung des bisher erforschten Stammbaums gewesen. Es hätten sich bei der Detailuntersuchung völlig andere Verwandtschaftsverhältnisse herausstellen können als die durch Vergleich des Körperbaus ermittelten. Es ist aber das Gegenteil eingetreten, die Analyse der DNA verschiedener Arten hat den bisherigen Forschungsstand in allen Details bestätigt, obwohl der Ansatz ein ganz anderer war.

    Die Abstammung von einem gemeinsamen Ursprung könnte durch Entdeckung einer irdischen Spezies falsifiziert werden, deren Lebensvorgänge auf völlig anderer Biochemie basierten als unsere. Bisher ist das bekanntlich nicht passiert, alle irdischen Lebewesen weisen erstaunliche biochemische Gemeinsamkeiten auf, die weder durch konvergente Evolution noch durch Zufall erklärbar sind.

  65. @Michael Krüger:

    1. Sie bestätigen also, dass der Tschad-See nicht weiter austrocknet und der Sahel und Afrika grüner wird!

    2. Sie bestätigen also, dass seit 2007 sich die sommerliche Meereisabnahme in der Arktis nicht beschleunigt hat, sondern entschleunig hat.

    Ich bestätige dir, dass du Unsinn schreibst. Im Original wie auch in dieser wirren Schlussfolgerung.

    Und ich dachte Sie wollen mich mal wieder widerlegen?

    Sie nörgeln nur, dass ich das zu optimistisch sehe? Oder warum?

    Du wurdest widerlegt, ich nörgele nicht und optimistisch würde ich dich nicht bezeichnen.

    108 Bäume nehmen halt ca. 8% mehr Platz ein, als 100 Bäume. Die wachsen ja nicht übereinander.

    Du verstehst es scheinbar nicht, oder? Wenn ich einen Eimer habe in dem 1 Liter Wasser enthalten sind und ich sage die Menge des Wassers hat um 8% zugenommen, dann kann ich nicht behaupten, der Eimer würde ja insgesamt 10 Liter fassen und 8% davon seien 0,8 Liter Zunahme.

    Da gibt es bis 2007 einen starken Abfall der sommerlichen Meereisfläche in der Arktis und seit 2007 nicht mehr.

    Ja super, die Klimaskeptiker „Logik“ lässt sich ja bekanntlich auf alles Mögliche anwenden. Als nächstes behauptest du es wäre seit 1998 nicht mehr wärmer geworden …

    Folglich liegt Carola mit beiden Aussagen falsch.

    1. Der Sahel wird nicht zur Wüste.

    Genau, deshalb braucht es ja auch keine Programme zur Bekämpfung der Desertifikation in dem Gebiet, ne?

    2. Das Meereis der Arktis ist weit vom Verschwinden entfernt, da sich die Abnahme stark entschleunigt hat.

    Deine Fantasie kennt bekanntlich keine Grenzen. Am Wochenende wird es wieder über 20 Grad warm in Deutschland. Wirst du dann auch behaupten die Abnahme der Temperatur zur Wintersaison hin hat sich „stark entschleunigt“? 😉

    Und Herr Herp will das Gegenteil beweisen, bestätigt mich aber nur. Merkt es aber nicht mal.

    Deine Fantasie ist grenzenlos …

  66. @ anorak2 10. Oktober 2019 15:26

    Wie ist dann die ET / Deszendenztheorie falsifizierbar?

    Die Entdeckung der DNA wäre eine potenzielle Falsifizierung des bisher erforschten Stammbaums gewesen. Es hätten sich bei der Detailuntersuchung völlig andere Verwandtschaftsverhältnisse herausstellen können als die durch Vergleich des Körperbaus ermittelten. Es ist aber das Gegenteil eingetreten, die Analyse der DNA verschiedener Arten hat den bisherigen Forschungsstand in allen Details bestätigt, obwohl der Ansatz ein ganz anderer war.

    Die Dendrogramme zwischen der DNA-Ähnlichkeit und anderen Merkmalen unterscheiden sich aber. Nicht so stark zwar, aber eben nicht wie erwartet.

    Allerdings ist dies kein gutes Falsifizierungskriterium, weder in der einen, noch in der anderen Richtung. Denn diverse Abweichungen waren auch denkbar innerhalb der Theorie, aber auch sind die Unterscheide zwischen Genotyp und Phänotyp nur ein Kriterium für die Steuerungseigenschaft der DNA, nicht der Herkunft.

    For the Sake of Argument: Stellen wir uns vor, die Lebenwesen wären von außerirdischen Aliens zusammengebaut worden, die alle paar Jahrmillionen vorbei kommen. Sie schauen nach, wie ihr Experiment funktioniert, und helfen der gewollten Entwicklung auf die Sprünge. Natürlich benutzen die auch einen Baukasten wie Software-Entwickler Libraries, die sie dann um neue Funktionalitäten erweitern. Wie würden dann die Stammbäume aussehen? Wohl genau so. Also ist dieses Argument kein trennscharfes Falsifizierungskriterium für die Deszendenztheorie.

    Die Abstammung von einem gemeinsamen Ursprung könnte durch Entdeckung einer irdischen Spezies falsifiziert werden, deren Lebensvorgänge auf völlig anderer Biochemie basierten als unsere.

    Es gibt schon eine Reihe seltsamer Funde, die man schwer in Stammbäume eingruppieren kann (Cyanobakterien , Ediacara-Fauna, Fossilien aus der kambrischen Explosion ).

    Darüber hinaus wäre denkbar, dass es viele unterschiedliche Biologien gegeben haben könnte, aber vor so langer Zeit ausgestorben waren, dass sie heute nicht mehr so klar als solche erkennbar sind.

    Aber bleiben wir bei unserer Alien-Alternative: Diese kann von einer zufälligen Entwicklung nicht durch dieses Kriterium getrennt werden. Also: Wieder kein trennscharfes Falsifizierungskriterium.

    Bisher ist das bekanntlich nicht passiert, alle irdischen Lebewesen weisen erstaunliche biochemische Gemeinsamkeiten auf, die weder durch konvergente Evolution noch durch Zufall erklärbar sind.

    Hier fehlt mir die Logik, angesichts vieler anderen denkbarer Varianten.

  67. Wir wissen ja nicht mal definitiv, ob das Leben auf der Erde einmal oder mehrmals stattgefunden hat. Ich denke da z.B. an die Tiefseebakterien an den Schloten, die einen sich „chemisch“ ernähren.

  68. @ML

    Bisher ist das bekanntlich nicht passiert, alle irdischen Lebewesen weisen erstaunliche biochemische Gemeinsamkeiten auf, die weder durch konvergente Evolution noch durch Zufall erklärbar sind.

    Hier fehlt mir die Logik, angesichts vieler anderen denkbarer Varianten.

    1. RNA und DNA als Träger des Erbguts „bedeuten“ in ausnahmslos allen Spezies exakt das Gleiche. Sie sprechen die gleiche „Sprache“, wie Esperanto. Dabei wären Billionen verschiedener genetischer Codes möglich, aber alle Lebewesen verwenden den gleichen. Die einzig mögliche Erklärung ist gemeinsames Erbe.

    2. Das Enzym Cytochrom C kommt bei allen Spezies. Es ist eine Kette aus 104 Aminosäuren, die möglichen Kombinationen wären also 10^135 von denen zwar nicht alle, aber viele die gleiche Funktion ausüben würden. Es findet sich aber, dass der Aufbau sich bei allen Spezies viel stärker ähnelt als durch Zufall erklärbar wäre. Die einzig mögliche Erklärung bleibt gemeinsames Erbe.

  69. @KG

    Wir wissen ja nicht mal definitiv, ob das Leben auf der Erde einmal oder mehrmals stattgefunden hat.

    Das stimmt, aber falls es mehrere Anläufe gab, sind alle bis auf unseren ausgestorben.

    Ich denke da z.B. an die Tiefseebakterien an den Schloten, die einen sich „chemisch“ ernähren.

    Die sind mit uns verwandt, das ist keine Frage.

  70. @anorak2 #69
    Die Wahrscheinlichkeit ist groß, das alle ausgestorben sind, die Wahrscheinlichkeit ist minimal, das sie den selben Weg genommen haben auf Grund der Umstände, unter dem sie entstanden sind (und es gar keine andere Möglichkeit gab.)

  71. @KG Die Tatsache dass alle Spezies -- einschl. sämtlicher Tiefseebakterien -- den gleichen genetischen Code benutzen, beweist dass sie miteinander verwandt sind. Eine konvergente Entwicklung hätte das nicht hervorbringen können. Wenn du es noch anschaulicher brauchst, die Tatsache dass Tiere Pflanzen und einander fressen (und manchmal auch Pflanzen Tiere), beweist ebenfalls Verwandtschaft. Würden sie nicht auf der absolut identischen Biochemie beruhen, könnten sie die Proteine im Körper anderer Lebewesen nicht für sich nutzen.

  72. @Anorak2 #71

    Die Tatsache dass alle Spezies — einschl. sämtlicher Tiefseebakterien — den gleichen genetischen Code benutzen, beweist dass sie miteinander verwandt sind.

    Streite ich doch nicht ab. Was ich andeuten wollte ist, dass auf Grund der selben Umstände und sonstigen Voraussetzungen, Chemie, Umwelt, Grundstoffe etc das Leben ein weiteres Mal entstanden sein könnte, Wahrscheinlichkeit absolut gering, dieses auf den selben genetischen Code gekommen wäre.
    Allerdings ist wiederum die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Leben parallel mehrfach nebeneinander her entstanden ist, weil es unwahrscheinlich wäre, das nur ein einziges Urlebewesen es geschafft hätte, sich evolutionär durchzusetzen.
    Ist jetzt aber nur Gedankenspielerei 😀

  73. Herp wie Flasche leer, sagt Trapattoni. Der schnallt gar nix mehr.

  74. @Lutz:

    Herp wie Flasche leer, sagt Trapattoni. Der schnallt gar nix mehr.

    Erwartbare Antwort. Sagt nichts, trollt nur. Wie immer …

  75. @Herp

    Am Wochenende wird es wieder über 20 Grad warm in Deutschland.

    Klasse. Grillen bis zum Abwinken. Und zwar Schweinefleisch und keine Tofuwürste.

    Und wenn Sie meinen, dann verdürrt halt Afrika und die Arktis hat kein Meereis mehr. Wetten um 10.000 € mit mir trauen Sie sich ja eh nicht.

  76. trollt nur. Wie immer …

    Wenn du Minderintelligenzler nur auf sowas anspringst.
    Hättest dich besser mal mit dem Paper von Venter beschäftigt und dich besser über die grüne Mauer informiert. Du lebst aber lieber in der Alarmistenwelt. Armer abgehängter Sebbi.

  77. @51 ML

    „Ich denke eher, dass man sehr wohl über Gruppen und Charakteristika nachdenen und reden darf, ohne allerdings vom Grundrespekt vor jedem Menschen abzurücken.“

    Dabei ohne rassistische Ressentiments, unzulässige Verallgemeinerungen und Vorurteile auszukommen, stelle ich mir nicht leicht vor. Um nicht gleich zu sagen, daß ich das eher für unmöglich halte.

    Hätteste mal ein Beispiel für ein solches Charakteristikum?

  78. Wieder mehr Regen in der Sahel seit Mittel der 1980er


    The “Great Green Wall” Didn’t Stop Desertification, but it Evolved Into Something That Might

    Planting trees across the Sahel, the arid savanna on the south border of the Sahara Desert, had no chance to succeed. There was little funding. There was no science suggesting it would work. Moreover, the desert was not actually moving south; instead, overuse was denuding the land. Large chunks of the proposed „wall“ were uninhabited, meaning no one would be there to care for the saplings.

    Achso, Fräulein Rackete, die Sahara hat sich gar nicht ausgebreitet. Die Landnutzung war nur suboptimal. Und die grüne Mauer war auch nur so ein Beamtenfurz. Hält den Herp aber nicht davon ab, das auch zukünftig wieder und wieder anzubringen.

    Innovative farmers in Burkina Faso had adapted years earlier by necessity. They built zai, a grid of deep planting pits across rock-hard plots of land that enhanced water infiltration and retention during dry periods. (…) Huge swaths once tan were green. Niger’s Zinder Valley had 50 times more trees than it did in 1975.To figure out how the practice became widespread, Reij and Tappan did a bit of cultural archaeology. They learned it had originated with Tony Rinaudo, an Australian with Serving in Mission, a religious nonprofit. Rinaudo, working with local farmers, had helped the farmers identify useful species of trees in the stumps in their fields, protect them, and then prune them to promote growth. Farmers grew other crops around the trees.

  79. Wenngleich die Regenfälle grundsätzlich vorteilhaft sein könnten, wäre die Veränderung bei Überschreiten des Kipp-Punktes so groß, dass sie von der vielfach leidgeprüften Region eine erhebliche Anpassungsleistung fordern würde.
    Die Potsdamer Klimaclowns mal wieder. Die gönnen den armen Negern People of Color aber auch nix. Jede positive Veränderung kommt bei denen sofort an einen Kipp-Punkt, mit dem die leidgeprüfte Region wohl nicht zurechtkommt.
    Wenigstens streiten sie den Trend nicht ab. Ist doch schon mal was.

  80. Nasa.gov -- Scientists Try to Understand the Fluctuations of Lake Chad

    By 1999, some water filled northern Lake Chad year-round again. Okonkwo and colleagues think a transition of the AMO from a cold (dry) phase to a warmer (wet) phase has played a role. But the recovery has been slow, and lake levels are still below the 1900–2010 mean and far below levels of the 1960s.

    Wikipedia

    Lake Chad is the remnant of a former inland sea, paleolake Mega-Chad, which existed during the African humid period. At its largest, sometime before 5000 BC, Lake Mega-Chad was the largest of four Saharan paleolakes, and is estimated to have covered an area of 1,000,000 km2 (390,000 sq mi), larger than the Caspian Sea is today

    Ganz klar, der menschengemachte Klimawandel war’s.

  81. @Michael Krüger:

    Und wenn Sie meinen, dann verdürrt halt Afrika und die Arktis hat kein Meereis mehr. Wetten um 10.000 € mit mir trauen Sie sich ja eh nicht.

    Um was noch mal? Ach ja, Ereignisse die gerade mal so auf der Vorhersagegrenze liegen. Wunderbare „Wette“. Hast du überhaupt 10000€ übrig? Du lässt es hier ja nur zu oft so klingen, als ob du zu ärmsten der Ärmsten zählen würdest.

    @Lutz:

    Wenn du Minderintelligenzler nur auf sowas anspringst.

    Was für eine Begründung … das muss man dir schon lassen, der Troll trollt weil er nichts anderes kann.

    Hättest dich besser mal mit dem Paper von Venter beschäftigt und dich besser über die grüne Mauer informiert. Du lebst aber lieber in der Alarmistenwelt.

    Blabla, Alarmistenwelt. Ich sehe hier nur großen Alarmismus von eurer Seite.

    Achso, Fräulein Rackete, die Sahara hat sich gar nicht ausgebreitet. Die Landnutzung war nur suboptimal. Und die grüne Mauer war auch nur so ein Beamtenfurz. Hält den Herp aber nicht davon ab, das auch zukünftig wieder und wieder anzubringen.

    Wer da nicht lachen muss … jetzt kommst du mit einem Artikel, der bereits im Titel sagt die Wüste würde sich weiter ausbreiten und versuchst damit genau dagegen zu argumentieren. Großartig.

    Die Potsdamer Klimaclowns mal wieder. Die gönnen den armen Negern People of Color aber auch nix.

    Und disqualifiziert …

  82. Der Herp nimmt immer den nächstgelegenen Ausgang. Typischer Alarmist.

  83. jetzt kommst du mit einem Artikel, der bereits im Titel sagt die Wüste würde sich weiter ausbreiten

    Da merkt man schön, wie Alarmisten an Texte rangehen. Da braucht man sich über Bild-Zeitungsleser nicht mehr beschweren.

    Und disqualifiziert …

    Er hat Jehova gesagt! Mehr Verständnis der Materie darf man von unserem Lieblingsdoofie wohl nicht erwarten.

  84. Na wenigstens hat das colonizer girl den Friedensnobelpreis nicht bekommen.
    Obwohl nach Al Gore und Arafat hätte man die Auszeichnung nicht noch viel mehr beschädigen können.

  85. @Herp

    Um was noch mal? Ach ja, Ereignisse die gerade mal so auf der Vorhersagegrenze liegen. Wunderbare „Wette“. Hast du überhaupt 10000€ übrig? Du lässt es hier ja nur zu oft so klingen, als ob du zu ärmsten der Ärmsten zählen würdest.

    Sie haben es immer noch nicht begriffen. Trotz Ihren hohen IQ.

    Ich hatte vorher eine selbstbewohnte Eigentumswohnung und Frührente und dazu Sozialhilfe.

    Die habe ich verkauft und Dank Immobilienboom beinahe das Doppelte vom einstigen Kaufpreis raus bekommen.

    Jetzt gibt es Wohngeld. Die Bearbeitung hat 9 Monate gedauert, obwohl ich alles vollständig eingereicht hatte.

    Wohngeld erhalten auch Vermögende.

    So, wenn Sie mit mir um 10.000 € wetten möchten, also kein Problem.

    Denken Sie sich was zur Wüstenausbreitung im Sahel, oder Meereisschmelze in der Arktis einfach mal was aus. Vielleicht gehe ich da ja drauf ein?

  86. PS

    Und wenn ich eine Mietwohnung haben will, oder Wohngeld, dann stehen da etliche Arme, Alte und Leute aus der Unterschicht mit Ihnen Kindern. Und ich finde es gar nicht toll wenn Ihresgleichen das weder weiß und sich darüber noch lustig macht.

    Und weil das so ist, wählen halt immer mehr AfD, oder laufen Amok. Siehe den Jungen in Halle. Als hätte das keiner gemerkt, dass der in Behandlung gehört. Den Behörden ist es halt egal. Die Polizei hätte den auch ganz einfach außer Gefecht setzten können, so offen wie er da rum gerannt ist. Einfach ins Bein schießen und gut ist. Selbst das bekommen die heute nicht mehr hin. Das meine ich auch damit, wenn ich davon Rede, dass in Zukunft auf Herps und Co. ganz andere Probleme zukommen.

  87. Achse des Guten: Der Mann, dem sie die Sonne übelnehmen

    Der Text stieß bei den Lesern auf großes Interesse und wurde in kürzester Zeit 40.000 Mal aufgerufen. Doch während Shaviv mit seiner Familie den Strand von Tel Aviv genoss, stellte er plötzlich fest, dass Forbes das Interview nach vier Stunden vom Netz genommen hatte. (…) Wir besuchen den 47-jährigen Dekan der physikalischen Abteilung in seinem Büro auf dem Campus der Hebräischen Universität.

  88. Greta bekommt jetzt übrigens doch nicht den Friedens-Nobelpreis.

    Begründet wurde das gerade damit, dass Greta zu „hasserfüllt“ auftritt. Siehe z.B. zuletzt den Auftritt in der UN in NY, wo sie Trump böse Blicke nachwarf.

    Greta ist ja auch von Anfang an bei XR mit dabei.

    Greta kommt aus wohlhabenden Elternhaus, Luisa Neubauer auch und auch Carola Rackete.

    Das sind Menschen, die rein Null Verständnis für die Probleme der Armen in den USA und Deutschland aufbringen und lieber für Klimaschutz und CO2-Steuern protestieren und Wirtschaftsflüchtlings unterstützen.

  89. @“Haddock“ Herp
    Auf die Pikaderos aus Potsdam würde ich grundsätzlich nicht bauen 😀
    Denn: Rahmstorf lag voll daneben: Neue Studie kann keinen robusten Zusammenhang zwischen schrumpfendem Meereis und europäischen Kältewellen finden
    Peinlich, peinlich, was auch immer er ausdünstet stellt sich als Quatsch heraus 😀
    (erinnert mich an Herp 😀 )

    Mitbegründerin der Grünen, Jutta Dithfurt, warnt Schüler und Jugendliche vor Extinction Rebellion (XR)

    Grünengründungsmitglied Jutta Ditfurth hat am 6. Oktober 2019 auf Twitter Kinder und Jugendliche der FFF-Demonstrationen eindringlich davor gewarnt, mit der gewaltbereiten Exctinction Rebelllion (XR) zusammenzuarbeiten:

  90. Mitbegründerin der Grünen, Jutta Dithfurt

    Der Jutta muss man immer zugutehalten, dass sie die antisemitischen Tendenzen im linken politischen Spektrum immer gnadenlos benannt und abgelehnt hat. So unbedarft retweeten wie unser Minderintelligenzler würde sie nie. Und auch bei XR liegt sie wieder völlig richtig.

  91. @Lutz:

    Er hat Jehova gesagt! Mehr Verständnis der Materie darf man von unserem Lieblingsdoofie wohl nicht erwarten.

    Stummer Schrei nach Liebe? Kann man dir irgendwie helfen? Hast du Freunde, die dir ein bisschen zeigen können wie normale Menschen kommunizieren? Vielleicht hilft es auch schon Achgut und Tichy nicht mehr zu konsumieren.

    @Michael Krüger:

    Sie haben es immer noch nicht begriffen. Trotz Ihren hohen IQ.

    Schön, dass du immer Dinge erklärst nach denen keiner gefragt hat und dabei Sachen annimmst, die deiner Fantasie entspringen.

    So, wenn Sie mit mir um 10.000 € wetten möchten, also kein Problem.

    Dieser Satz hätte gereicht. Also was möchtest du wetten? Arktisches Meereis 2030 nicht unter 1 Mio. km²? Aktuelle Computermodelle gehen davon aus, dass es zwischen 2030 und 2050 eintritt und das auch nur, wenn wir weiter machen wie bisher. Du würdest damit also nicht mal gegen die Klimawissenschaften wetten. Deine anderen Wettvorschläge sind weitestgehend von menschlichem Handeln abhängig und nicht vom Klima an sich. Nur die Zunahme von Extremwetter Ereignissen wäre eine Wette wert. 20% mehr im Jahr 2030 als heute … hängt auch wieder davon ab wie man Extremwetter definieren möchte und welchen Datensatz man als Grundlage nimmt. Versicherungszahlungen pro Jahr?

    Kannst du dir nicht irgendeine ganz normale Vorhersage des IPCC nehmen und dagegen wetten? Wenn du mutig genug bist, kannst du auch ganz alleine wetten, d.h. bei Nichteintritt spendest du einfach 10000 € an einen wohltätigen Zweck. Put your money where your mouth is.

    Und wenn ich eine Mietwohnung haben will, oder Wohngeld, dann stehen da etliche Arme, Alte und Leute aus der Unterschicht mit Ihnen Kindern. Und ich finde es gar nicht toll wenn Ihresgleichen das weder weiß und sich darüber noch lustig macht.

    Was soll man zu so einem Quatsch noch sagen?

    Und weil das so ist, wählen halt immer mehr AfD, oder laufen Amok. Siehe den Jungen in Halle. Als hätte das keiner gemerkt, dass der in Behandlung gehört. Den Behörden ist es halt egal. Die Polizei hätte den auch ganz einfach außer Gefecht setzten können, so offen wie er da rum gerannt ist. Einfach ins Bein schießen und gut ist. Selbst das bekommen die heute nicht mehr hin. Das meine ich auch damit, wenn ich davon Rede, dass in Zukunft auf Herps und Co. ganz andere Probleme zukommen.

    Bei solchen Absätzen kann ich nur antworten, dass ich dir alles Gute bei deiner Behandlung wünsche. Ich hoffe du bist in einer …

    Greta bekommt jetzt übrigens doch nicht den Friedens-Nobelpreis.

    Begründet wurde das gerade damit, dass Greta zu „hasserfüllt“ auftritt. Siehe z.B. zuletzt den Auftritt in der UN in NY, wo sie Trump böse Blicke nachwarf.

    Wo wurde das begründet? In deinem Kopf?

    Greta kommt aus wohlhabenden Elternhaus, Luisa Neubauer auch und auch Carola Rackete.

    Das sind Menschen, die rein Null Verständnis für die Probleme der Armen in den USA und Deutschland aufbringen und lieber für Klimaschutz und CO2-Steuern protestieren und Wirtschaftsflüchtlings unterstützen.

    Sagt der reiche Blogger Nörgler der Menschenhass als natürliche Folge von Armut sieht. Puh.

  92. @Krishna:

    Auf die Pikaderos aus Potsdam würde ich grundsätzlich nicht bauen
    Denn: Rahmstorf lag voll daneben: Neue Studie kann keinen robusten Zusammenhang zwischen schrumpfendem Meereis und europäischen Kältewellen finden
    Peinlich, peinlich, was auch immer er ausdünstet stellt sich als Quatsch heraus
    (erinnert mich an Herp )

    In der Tat peinlich … Kaltesonne.de 😉

  93. Ach, was isser wieder angefressen … herrlich!

  94. @Herp

    Deine anderen Wettvorschläge sind weitestgehend von menschlichem Handeln abhängig und nicht vom Klima an sich.

    War ja klar, dass sowas dann wieder kommt. 😉

    Wir können ja beispielsweise wetten, dass die globalen CO2-Emissionen bis 2030 weiter gegenüber heute ansteigen werden und die Arktis dann im Sommer trotzdem nicht meereisfrei sein wird und der Sahel noch nicht zur Wüste geworden ist. Aber ich lasse da Ihnen den Spielraum für Vorschläge.

    Aber Sie glauben ja selbst nicht dran, an eine Klimakatastrophe.

    Ich hänge mich jetzt an XR in Bremen dran. Die haben hier auch eine Ortsgruppe gebildet, die aber nicht im Impressum ausgewiesen. Ich weiß aber wo deren Treffpunkte sind. Sind die selben wie schon von der Klimawerkstadt/ Ende Gelände/ IL, FFF und deren „Projekte“.

  95. PS

    @Herp

    Die Szenarien des IPCC sind für eine Wette nicht zu gebrauchen, da die mit einer Klimasensitivität von 1,5-5-6°C rechnen und die Bandbreite (Unsicherheitsbereich) daher so breit ist, dass man da alles behaupten kann.

    Dann kommen Sie 2030 an, die Entwicklung würde gerade noch im unteren Unsicherheitsbereich liegen und Sie hätten damit gewonnen.

  96. In der Tat peinlich … Kaltesonne.de

    Allerdings. Was verlinken die da für Drecksjournale?
    Nature Climate Change.
    Nur gut, dass Sie uns darauf aufmerksam gemacht haben, Herr Höcke.

  97. „Haddock“ Herp ist wirklich dümmer als die Polizei erlaubt, unfassbar, wenn man seine Kommentare liest hat man das Gefühl einem absolut und in jeder Beziehung Unbedarften vor sich zu haben, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Und ausgerechnet diese Knalltüte empfiehlt Anderen eine Behandlung, es ist nicht zu fassen.

  98. Im Gegensatz zu mir begibt sich Herr Herp ja nicht in Behandlung.

    Der hohe IQ hindert ihn vermutlich daran? 😉

  99. @SH

    In der Tat peinlich … Kaltesonne.de

    Argumentum ad hominem, ad verecundiam und ad populum in Tateinheit.

  100. Mal ne Frage an die Trolle:

    Was erwartet ihr? Meint Ihr, daß man sich den Durchfall immer wieder durchliest?

    Nö! Man liest den Nick und denkt sich, na kurz noch den letzten Satz und dann ab in den Datenhimmel.
    Es ist also blanke Onanie. Maximal Futter für den Komplementärtroll.

    Wie wenig Leben kann man haben, sich so zu verunnützen.

  101. Greta Thunberg’s speech to UN strangely resembles a 1992 UN speech by 12-year-old Severn Cullis-Suzuki

  102. @ anorak2 10. Oktober 2019 18:35

    Die Tatsache dass alle Spezies — einschl. sämtlicher Tiefseebakterien — den gleichen genetischen Code benutzen, beweist dass sie miteinander verwandt sind.

    Die Gleichteile von Autos der VW-Gruppe beweist deren Verwandschaft. Die von BMW haben auch Gleichteile, Aber ähnliche Autos von Audi und BMW sind trotz Ähnlichkeite im Phänotyp weniger verwandt. Womit wir wieder bei der Alien-Hypothese wären.

    Wenn die Ähnlichkeit ein Kriterium der Falsifizierbarkeit der Deszendentheorie wäre, dann steht die recht wacklig. Denn es gibt zum Teil erhebliche Unterschiede, z. B. bei den Cyanobakterien. Man hilft sich mit einer extrem frühen differenzierung, die dann aber das Geschmäckle der Beliebigkeit der Erklärungen hat: Wenn man alle Fund beliebig einordnen kann, egal was man vore erwartete, dann ist die Frage nach der Fasifizierbarkeit durchaus ungeklärt.

    Eine konvergente Entwicklung hätte das nicht hervorbringen können.

    Das kann man nicht wirklich wissen. Konvergente Entwicklungen bringen ähnliche Ergebnisse, ohne dass eine direkte Verwandschaftsbeziehung erkennbar ist. Wenn die Funktionsweise des Lebes nun von einem engen Pfad abhängt und keineswegs so beliebig Variantenreich ist wie unterstellt, würde der Geneische Code nur einem notwendigen Aufbau folgen. Wir wissen hier definitiv zu wenig, u einfach Alternativen für möglich zu erachten.

    Wenn du es noch anschaulicher brauchst, die Tatsache dass Tiere Pflanzen und einander fressen (und manchmal auch Pflanzen Tiere), beweist ebenfalls Verwandtschaft. Würden sie nicht auf der absolut identischen Biochemie beruhen, könnten sie die Proteine im Körper anderer Lebewesen nicht für sich nutzen.

    Abgesehen davon, dass einiges auch unverdaulich und giftig ist, werden die zu verdauenden Stoffe ja zunächst in kleine Einheiten zerlegt. Da könnten auch Unterschiedliche Herkünfte ein Kompatibilität nicht ausschließen.

    Eine weitere These: Würde es mehrere inkompatible Biologien geben, die um mineralische Ressourcen konkurrieren, würde schwächere Kulturen kein so robustes Ökosystem aufbauen können und schlicht verhungern. Das kann jeweils iin frühen Phasen geschehen sein. Oder es gab mehrere kompatible Herkünfte, die sich amalgamierten.

    So lange man alternative denkbare Szenarien kennt und diese ncht sicher ausschließen kann, ist die Frage nach der Falsifizierbarkeit sehr wohl prominent.

  103. @ Krishna Gans 10. Oktober 2019 19:05

    Was ich andeuten wollte ist, dass auf Grund der selben Umstände und sonstigen Voraussetzungen, Chemie, Umwelt, Grundstoffe etc das Leben ein weiteres Mal entstanden sein könnte, Wahrscheinlichkeit absolut gering, dieses auf den selben genetischen Code gekommen wäre.

    Wir können nichts über die Wahrscheinlichkeit sagen, wenn wir keie Schätzgrundlagen haben. Wir wissen nicht, wie das Leben entstanden ist und haben keine plausible Theorie dafür, sondern nur wilde Spekulationen, die allesamt äußerst unplausibel wirken. Wenn es eine Art unbekannter Gesetzmäßigkeite gäbe, die das So-Sein des Lebens bestimmt, wäre es unwahrscheinlich, bei parlalleler Entstehung große Abweichungen erkennbar wären.

    Allerdings ist wiederum die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Leben parallel mehrfach nebeneinander her entstanden ist, weil es unwahrscheinlich wäre, das nur ein einziges Urlebewesen es geschafft hätte, sich evolutionär durchzusetzen.
    Ist jetzt aber nur Gedankenspielerei

    Ich würde es eher persönlichen Glauben nennen. Denn wenn wir über die Entstehunge des Lebens keine plausible Theorie haben, können wir auch nichts zu den Wahrscheinlichkeiten sagen.

  104. @Martin Landvoigt #103
    Es gibt, wie ich finde, eine sehr wohl plausible Theorie zur Entstehung des Leben. Thomas Gold hat das sehr plausibel in seinem Buch „The Deep Hot Biosphere“ dargelegt. Lassen wir mal darin die Vermutung über das abiotische Entstehen von Öl beiseite, die dort auch angesprochen wird, hier aber n i c h t Gegenstand der Diskussion werden soll. Kann die Lektüre nur empfehlen.

  105. @ML

    Womit wir wieder bei der Alien-Hypothese wären.

    Das naturalistische Prinzip und Occam’s Razor und sind natürlich anzuwenden.

    Wenn die Ähnlichkeit ein Kriterium der Falsifizierbarkeit der Deszendentheorie wäre, dann steht die recht wacklig.

    Ähnlichkeit ist eine zu schwache Vokabel, ich hab es schon geschrieben: Es handelt sich um absolute Identität in einen wesentlichen Grundmerkmal, das hypothetisch auch anders denkbar wäre. Wenn sie aber exakt gleich sind, schließt das konvergente Entwicklung und Zufall aus Wahrscheinlichkeitserwägungen so-gut-wie aus (angelesenes Wissen)

    Denn es gibt zum Teil erhebliche Unterschiede, z. B. bei den Cyanobakterien.

    Welche? Die von mir genannten Beispiele waren genetischer Code und das Enzym Cytochrom C. Kommt beides bei Cyanobakterien vor.

    Das kann man nicht wirklich wissen.

    Das gilt für alle naturwissenschaftlichen Theorien 🙂

    würde der Geneische Code nur einem notwendigen Aufbau folgen.

    Das folgende ist wie gesagt angelesen, ich gebe nur wider was ich als Laie verstanden habe. Kann dir weder Fachliteratur noch eigene Forschung als Beleg geben 🙂

    -- Die „Bedeutung“ der Aminosäuresequenzen für Erbmerkmale ist „willkürlich“, etwa wie die Zuordnung von Funksignalen zu Buchstaben im Morsecode willkürlich ist und Millionen andere solcher Zuordnungen genauso denkbar wären und funktionieren würden. Der genetische Code ist aber bei allen Lebewesen exakt gleich, einschl selbstreplizierender Objekte die nur mit Augenzukneifen als Lebewesen zu bezeichnen sind (aka Viren)

    -- Ähnliches gilt für das bei fast allen Lebewesen vorkommende Enzym Cytochrom C. Es ist unter allen Arten zwar nicht gleich aber ähnlicher als durch reinen Zufall oder konvergente Evolution erklärbar, obwohl auch völlig abweichende Sequenzen die gleiche Funktion ausüben könnten.

  106. Bitte 1x Spam

  107. Carola Rackete: Das Volk will eigentlich mehr Klimaquatsch, nur das doofe Parlament nicht

  108. # 101 @W.R. fiel vielleicht auch dem Nobel-Komitee auf. Die schwedischen Kronen gingen nach Äthiopien

  109. Vierter Versuch @WB,
    sonst hätte ja die Tochter vom kuweitischen Botschafter in NY auch den Friedensnobelpreis für ihre Brutkastenlüge bekommen müssen.
    xxxxx

  110. Spam

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