Klimaschutz contra Artenschutz

12. Dezember 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Politik, Profiteure, Windkraft

ArtenschutzEin Gastbeitrag von ConstanzeW: Die EU hat sich Ziele gesetzt, nicht nur im Klimaschutz, sondern auch im Artenschutz. Dazu wurde im Jahr 1992 die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, kurz Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) verabschiedet. Ziel dieser Richtlinie ist es ein europaweites Schutzgebietsnetz (Natura 2000) aufzubauen, welches dem Erhalt wildlebender Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume dient.

[http://www.ffh-gebiete.de/natura2000/grundlagen/]

Allerdings wurde in letzter Zeit bei vielen Arten, besonders bei Vögeln ein Rückgang der Bestandszahlen beobachtet. Es wird sogar von einem Biodiversitäts-Desaster gesprochen. Es stellt sich zunehmend die Frage, ob die großflächigen Eingriffe in Natur und Landschaft durch die Energiewende mit ursächlich daran sind. Da ökologische Entwicklungen (hier ist die wissenschaftliche Ökologie gemeint und nicht der ökologostische Kampfbegriff) immer komplexer Natur sind, ist es natürlich nicht zulässig, die alleinige Ursache darin zu sehen, jedoch mehren sich die Indizien, dass es hier deutliche Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge gibt. Trotzdem handelt es sich um Korrelationen, Kausalitäten drängen sich einem zwar auf, sind jedoch nicht bewiesen.

Veränderungen der Landschaft

Im Jahr 2007 wurde das Flächenstilllegungsprogramms der EU eingestellt, was zur Folge hatte, dass Ackerbrachen seltener wurden. Parallel dazu nahm auch der Ausbau der sogenannten erneuerbaren Energie an Geschwindigkeit zu, was auch an den dafür beanspruchten Flächen ersichtlich ist.

Es sind nicht nur die Windkraftanlagen, die durch Anflug tödlich auf Vögel und durch Barotraumen tödlich auf Fledermäuse wirken, es sind auch die großflächigen Monokulturen von sogenannten Energiepflanzen, die als Gärsubstrat für die insgesamt 7850 deutschen Biogasanlagen (Stand 2013) dienen, und das eine tiefgreifende Veränderung der gesamten Agrarlandschaft bewirkt.

[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/167671/umfrage/anzahl-der-biogasanlagen-in-deutschland-seit-1992/]

Für die die meisten Tiere der Agrarlandschaft bedeutet das, ihr Lebensraum wird knapp. So ist die Stilllegung von Flächen derzeit auf einem Tiefpunkt angelangt, wohingegen der Maisanbau deutlich an Fläche zugewonnen hat. Lag der Flächenanteil von Brachen zu Maisflächen Mitte der 90er Jahre noch zwischen 1:1 und 2:1, so liegt er derzeit bei etwa 1:20. Im Jahr 2014 wurde in ganz Deutschland auf 2574000 ha Mais angebaut, im Jahr 1990 waren es 1606000 ha.

[http://www.maiskomitee.de/web/public/Fakten.aspx/Statistik/Deutschland] Hinzu kommt, dass auch das Dauergrünlandflächen (also Wiesen und Weiden) stetig weniger werden.

[http://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/gruenlandumbruch] Selbst das Umweltbundesamt gibt zu, dass einer der Gründe für den Rückgang der Grünlandflächen eine die gesteigerte Nachfrage an den die sogenannten Energiepflanzen Mais und Raps ist und auf den umgebrochenen Wiesen und Weiden vorrangig Mais (zu über 50%) angebaut wird.

[http://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/gruenlandumbruch]

Sah man früher aufgrund der Förderung der Flächenstilllegungen noch Brachen und Feldraine, sind diese inzwischen in fast verschwunden. Das wiederum führt zu einem Verschwinden der typischen Flora und Fauna. Des Weiteren bieten die hohen Maispflanzen Bodenbrütern wie der Feldlerche kaum geeigneten Bruthabitate mehr. Die Hauptbearbeitungszeit beim Maisanbau fällt zudem in die Brutperiode und der hohe Pestizideinsatz trägt zur weiteren Verknappung der Nahrung für die Tieren bei. Insgesamt sind die Gefährdungsursachen klar: Abnahme an Strukturvielfalt (Raine, Hecken, Feldgehölze), Intensivierung der Ackernutzung, geringe Kulturenvielfalt und Größe der einzelnen Felder.

[http://www.vogelwelt.com/cms/red/download/Desaster_-3.pdf] [http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/forschung/10366.html]

Diese Tendenz schlägt sich auch in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands (Stand: 2007) nieder, wo 65% der heimischen Feldvögel in den verschiedenen Gefährdungskategorien von „starker Rückgang“ bis hin zu „Ausgestorben/Verschollen“ erscheinen, so der NABU. [http://www.nabu.de/themen/landwirtschaft/feldvoegel/08058.html] Andere Quelle geben an, dass für 4/5 der Arten der Agrarlandschaft, das sind 80%, ein Rückgang der Populationsgrößen belegt ist.

[http://www.rebhuhnschutzprojekt.de/Leitfaden%20Rebhuhnschutzprojekt%20aktualisiert%202011.pdf]

In den Kategorien vom „stark gefährdet“ und „Aussterben bedroht“ der Roten Liste der Bundesrepublik findet man neben Brutvögeln der Feuchtgebiete und Gewässer vor allem solche der Offenlandschaften, Wiesen und Agrarlandschaften wie Rotkopfwürger, Haubenlerche, Steinschmätzer, Brachpieper, Rebhuhn, Korn- und Wiesenweihe und Kiebitz. Auch die Bestände der Feldlerche und der Grauammer haben rapide abgenommen.

Vor allem das Rebhuhn als Charakterart der Agrarlandschaft ist so selten geworden (Gefährdungsklasse in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands: 2 = „stark gefährdet“), dass es aussterben könnte, wenn die Gefährdungsursachen weiter bestehen. Laut dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat sich die Zahl der europäischen Feldvögel in den letzten 30 Jahren halbiert, die Bestände des Rebhuhns sind sogar um 90% zusammengebrochen. Auch das BfN sieht die Ursachen hierfür im Grünlandverlust, dem intensiven Maisanbau und der Beseitigung von Ackerrainen, Hecken und Feldgehölzen.

[http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=4274]

Etwas stiller, aber nicht unwesentlicher vollzieht sich der Artenrückgang bei den Pflanzen der Segetalflora. Ursachen sind hier auch wieder fehlende Ackerraine/Brachen und ein zu hoher Nährstoffeintrag. Auch hier kann man das zumindest zum Teil auf die Intensivierung der Landwirtschaft durch den Anbau sogenannter Energiepflanzen, also Mais und Raps zuschreiben.

Windkraftanlagen

Wo bereits die Lebensraumqualität stark eingeschränkt ist, sind auch Verluste einzelner Individuen durch Windräder für den Artenschutz relevant. Von den Befürwortern der Windenergie wird dies immer noch geleugnet. Zwar erscheinen die mit Stand 2014 gemeldeten Zahlen an getöteten Vögeln recht gering, es ist jedoch davon auszugehen, dass die Daten nicht flächendeckend erhoben worden sind und somit eine hohe Dunkelziffer besteht.

[http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de]

[http://www.lugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/wka_voegel_de.xls]

Die Anzahl der Windräder auf Freiflächen scheint für einige Arten bereits jetzt jedes verkraftbare Maß zu übersteigen. So sind beispielsweise die Verluste des Rot-Milans, dessen Verbreitungsschwerpunkt in Mitteldeutschland liegt, durch Windräder sind bereits so hoch, dass von Ornithologen befürchtet wird, die Art in Zukunft nicht mehr sichern zu können. Derzeit verunglücken in Brandenburg jährlich etwa 300 Rot-Milane an den Rotoren, das sind etwas über drei Prozent des Bestandes. Das hört sich wenig an, aber es hat sich erwiesen, dass Verlustraten zwischen 3 und 5% einer Population diese zum Aussterben bringen können bzw. des Aussterben beschleunigen können.

[http://www.rotmilan.org/kollisionen/]

Derzeit gehen die Bestände des Rot-Milans bundesweit um ca. 2,1% (+-0,5%) jährlich zurück, besonders stark in Sachsen-Anhalt (-2,5% jährlich), [http://mulewf.rlp.de/fileadmin/mufv/img/inhalte/natur/Mammen_Rotmilan_Mainz_2010.pdf] wo es auch besonders viele Windräder gibt. Dort hat die Windkraftnutzung in im Zeitraum von 2005 bis 2009 um 53% zugenommen, nach Bayern bundesweit der zweithöchste Wert. In Sachsen-Anhalt gibt es insgesamt 2501 Windräder (Stand Ende 2013).

[http://www.mlu.sachsen-anhalt.de/stichworte-a-z/windenergie/]

Bei dem geplanten weiteren Ausbau der Windkraft ist zu befürchten, dass diese Art die Verluste zukünftig nicht mehr kompensieren kann. Und es ist anzunehmen, dass auch andere Greifvogelarten betroffen sind.

Ein weiterer Effekt von Windrädern auf Vögel ist eine Vergrämungs- und Störwirkung, die besonders bei rastenden Zugvögeln zu beobachten ist. Damit könnten zum Beispiel wertvolle Rastgebiete für Zugvögel verloren gehen, obwohl sie nicht aktiv beseitigt wurden. Eine Gewöhnung der Tiere an die Windkraftanlagen konnte hingegen nicht festgestellt werden.

[http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/michael-otto-institutimnabu/03410.html]

Da auch Vogelarten der Wälder vom Artenrückgang betroffen sind, wirken sich hier Windkraftanlagen ebenfalls verheerend aus. Und Windräder in Schutzgebieten zu errichten, läuft dem Schutzziel dieser Gebiete dermaßen entgegen, dass man den Schutzstatus ebenso gut aufheben könnte.

Stromleitungen

Die Gefährdung von Vögeln durch Hochspannungsleitungen ist schon lange bekannt. Schon bevor die Energiewende beschlossen wurde, mussten bei der Planung solcher Leitungen die Auswirkungen auf die Avifauna mit betrachtet werden. Der Ausbau der sogenannten grünen Energie ist ohne den Netzausbau undenkbar. Daher werden auch die Gefahren, die von den neuen Stromleitungen auf die Vogelwelt ausgehen, weiter zunehmen.

Insbesondere große Vögel, wie der Störche, Greifvögel, Eulen und Gänsevögel, aber auch kleinere sind durch direkte Kollision mit den Drähten gefährdet. Die Tiere sehen die Drähte nicht oder zu spät und verheddern sich, sie werden regelrecht um die Drähte gewickelt. Schwere Verletzungen des Flügels oder sogar Amputationen können die Folge sein.

Stromschläge sind besonders an Mittelspannungsleitungen für solche Tiere gefährlich, die sich darauf niederlassen und einen Kurzschluss zwischen Draht und Mast oder anderen Bauteilen herbeiführen und infolge dessen an einem Stromschlag sterben.

[http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/forschung/stromtod/00665.html]

Auch das betrifft meist Vögel ab einer bestimmt Größe.

Neben den direkten Gefahren durch Kollision und Stromschlag bewirken Stromtrassen außerdem eine Zerschneidung und einen Flächenverlust von Lebensräumen, besonders bei Waldgebieten, wenn sie durch diese führen, da unter den Leitungen das Areal baumfrei gehalten werden muss.

Reaktionen der Umweltverbände

Man müsste angesichts solcher Entwicklungen meinen, die Umwelt- und Naturschutzorganisationen fordern entsprechende Maßnahmen dagegen, doch nichts dergleichen geschieht. Leise Kritik kommt indes nur vom NABU,

[http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/michael-otte-institutimnabu/03410.html]

während der BUND, Greenpeace und WWF weiter blind den Energiewendern zujubeln.

Greenpeace, selbst ein Windkraftlobbyist, hat sicher keinerlei Interesse, eins seiner Ziele, für das die Organisation angeblich steht, zu verfolgen, nämlich den Artenschutz, wenn die heilige Kuh Windkraft in der Kritik steht. Der BUND verliert auf seiner Internetseite kein Wort über die derzeitige Lage und der WWF jammert nur darüber, dass allein der Klimawandel (was sonst?) am Artenrückgang schuld ist.

[http://www.wwf.de/2014/april/alle-voegel-sind-schon-weg/]

Fazit:

Nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen hat die Energiewende trotz des steigenden Ausbaus der sogenannten alternativen Energieerzeugungsformen bisher nichts beigetragen, sie schädigt neben der Wirtschaft auch noch massiv die Umwelt, vor allem die Natur. Die Energiewende ist nicht nur nutzlos, sondern schädlich.

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33 Kommentare
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  1. @Micha
    Bitte überprüfe mal die ganzen Links, da ist der Wurm drin. Sie erzeugen einen 403 error.

  2. Es ist ein grünes Tollhaus, in dem sich so viele schwarze Gestalten herumtreiben, daß einem normal denkenden Menschen schwindelig wird. Wälder werden gerodet, Wiesen verglast und die Landschaft mit Mais geimpft. Meine Bienen bekommen kaum mehr eine Blüte zu sehen, weil alles sofort in die Biogasanlage wandert. Unser Milan, der noch über unserem Garten kreist, wird bald geschreddert, einige Forste werden für Windturbinen höher als das Ulmer Münster platt gemacht. Aber die Umweltschützer laufen mit einem Button, Kernkraft und Stuttgart 21 „Nein Danke“ herum. Diese „Naturschützer“ werden einmal bei eine Entökologisierung (Entnazifizierung) bei der Suche nach Schuldigen als Erheblich belastet gelten, wenn nicht mehr.

  3. @Krishna

    Jetzt sollte es gehen.

  4. Der BUND-Landeschef von Rheinland-Pfalz hat am Donnerstagabend seinen Rücktritt erklärt.

    BUND-Landeschef in Rheinland-Pfalz gibt auf

    Dem zurückgetretenen Landesvorsitzenden Neumann wurde vorgeworfen, dass er gemeinsam mit den Bürgerinitiativen zu stark gegen die Windkraft vorgehe. Neumann bestritt das vehement: „Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich völlig unabhängig bin und nicht das Umweltbüro irgendeiner Partei. Ich kritisiere weiterhin, dass wir in Rheinland-Pfalz keine Steuerung der Energiewende haben.“, sagte Neumann in der „Rhein-Zeitung“.

    Neumann befürwortet die Windkraft, kämpft aber gegen die Umsetzung von Anlagen in sensiblen Gebieten. Seit seinem Amtsantritt im April 2013 kritisierte er, dass der Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz ungenügend gesteuert werde. So würden Fragen des Arten- und Naturschutzes vernachlässigt. „Es fehlt eine Qualitätsplanung mit ganz klaren Kriterien, wo Windenergie geht und wo nicht.“, kritisierte Neumann die Politik der Landesregierung.

  5. So waren die Einstufungen nachg 1945:
    Hauptschuldige (Kriegsverbrecher)
    Belastete (Aktivisten, Militaristen und Nutznießer)
    Minderbelastete
    Mitläufer
    Entlastete.
    Wer passt wo rein? Minister, Staatssekretäre, Kanzler, Wirtschaftslenker, Vordenker, (die machen mich immer besonders nachdenklich), die Prokons, Enercons, Solateure, EEG Beutelschneider, aktive Ökodemonstranten, Öko-Netzwerker, Zeitungsschreiber, Medienschaffende, Banken, „Gutachter“ Rechtsanwälte, Nimbys, Dumme usw. Erst bei der letzten Sparte wird es klar, ganz wenige, die immer wieder geschrieben, demonstriert und informiert haben. Als was wurde ich nicht schon deswegen auf Messen und im Netz beschimpft?

  6. @Micha
    Der hier, steht im lfd. Text, noch nicht:
    [http://mulewf.rlp.de/fileadmin/mufv/img/inhalte/natur/Mammen_Rotmilan_Mainz_2010.pdf]
    Ansonsten ja, danke.

    zum Inhalt:
    Ökologismus frißt Ökologie.
    Aktionismus ohne Hirn und Verstand.

  7. #4 Der arme Mann ist ein Nimby, er hat immer noch nichts verstanden. Bitte oben unter #5 einordnen. Genau so einer forderte kürzlich bei der Diskussion nach einem Naeb e.V. Vortrag eine Umschichtung der Forschungsgelder in Richtung Energiespeicher. Eben nichts verstanden. Soll der Hochofen aus dem Speicher gezündet werden? Welche Physik haben die gelernt?

  8. @Micha
    Klappt nicht, da die Seite nicht zu existieren scheint:
    [http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/michael-otte-institutimnabu/03410.html]

    Richtig muß er heißen:
    http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/michael-otto-institutimnabu/03410.html
    Der gute Mann heißt „Otto“, und nicht „Otte“

  9. top agrar online …… Es gehört schon eine gute Portion an Relativismus und dümmlichem Zynismus dazu, um einen solchen Unsinn abzusondern:


    Ohne Energiewende kein Artenschutz!

    Was wird nicht alles gegen Windparks ins Feld geführt: Lärm, Schattenwurf, Schlafstörungen wegen Infraschall und gerne auch der Naturschutz. Gelten die über 150 Meter hohen Windräder vielen doch als Vogel- und Fledermaus-Schredder. Selbst Prof. Fritz Vahrenholt, ehemaliger Vorstandsvorsitzende des Windkraftanlagenherstellers Senvion (ehemals Repower), kämpft heute gegen Windmühlen. Den Vogelschutz führt er dabei meist als Erstes an. In seiner Zeit als Shell- und RWE-Manager hat ihn dieser dagegen nicht interessiert.

    Dabei zeigt eine neue Studie aus den USA, dass in Amerika jährlich unglaubliche 7,9 Mio. Vögel den Kohlekraftwerken zum Opfer fallen und weitere 0,5 bis 1 Mio. der Erdgas- und Erdölwirtschaft. Dagegen gibt es dort „nur“ 14.000 bis 32.000 fliegende Windkraft-Opfer pro Jahr. Und das, obwohl auch in den USA die Windenergie in den letzten Jahren in einigen Regionen einen rasanten Aufstieg genommen hat. Einige US-Bundesstaaten decken bereits 20 % ihres Bedarfs über Windkraft ab.

    Einmal mehr zeigt sich also, dass die konventionelle Energie – ob Autoverkehr, Überland-Strommasten, Kohle- oder Atomkraft und letztlich der Klimawandel – den Wildtieren wesentlich mehr schadet als die Erneuerbaren.

    Die Zahlen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Windenergie im dicht besiedelten Deutschland mit immer weniger Naturräumen sehr umsichtig ausgebaut werden muss. Dabei gehören Naturschützer und Anlagenbetreiber an einen Tisch, um im Konsens beispielsweise über vernünftige Abschaltzeiten, Fledermaus- und Vogelschwarm-Warnsysteme und andere Hilfsmittel zu verhandeln. Wohl gemerkt: im Konsens. Denn ohne Energiewende kein Artenschutz – das muss den echten und den selbst ernannten Naturschützern klar sein!

  10. In unseren Breiten sind Luchse, Wölfe, Bären und Vipern praktisch ausgerottet. Man kann dafür kaum die Klimaerwärmung (seit der letzten kleinen Eiszeit!) verantwortlich machen.

  11. Ich kann die Angstschreie wegen der Klimakatastrophe schon nicht mehr hören. So ein Schwachsinn. Bei einem Besuch in Passau und in Bath /England spazierten wir am Fluß und fotografierten die Hochwassermarken seit dem Mittelalter. Die waren so unglaublich hoch und alles ohne modernen Katastrophenschutz und ohne Medien zum Bange Machen. Vor allem mit Sicherheit vor der großen Verfeuerung vor den Statistiken der Rückversicherer.
    Selbst die Bibel, nicht gerade ein modernes Medium berichtet von Naturkatastrophen. Jetzt soll es von Menschen gemacht sein und die gleichen Idioten wollen die globale Temperatur auf + 2 Grad halten, welch eine unglaubliche Hybris. Der Endsieg über das Weltall und alle Vulkane. Der Sieg kann sich allerdings positiv auf dem Konto des „Forschers“ auswirken.
    Wenn das Wasser steigt muß man Schiffe bauen, oder Deiche. Das wissen Noah, die Holländer und alle Küstenbewohner. Wir müssen dazu aber mit Sicherheit nicht die Physik und die Marktwirtschaft, die Ökonomie und die Ökologie abschaffen. Angefangen bei Grünfrieden, haben wir es mit kriminellen Vereinigungen oder kompletten Idioten zu tun. Viele sind Politiker! Ach wären sie doch schon früher in einer der vielen Klimaschwankungen der Erdgeschichte ausgestorben.

    zünd‘ and’re

  12. Zu #5:

    Die genannte Einstufung selbst und die kategorisierte Zuordnung von Personen wurde von Leuten ausgestaltet, die z. B. gerade zwei Atombomben auf unverteidigte Großstädte mit deren Männern, Frauen und Kindern abgeworfen hatten -- schon insoweit eine tragikkomische Posse, deren Nutzen in unserem Fall eher gegen Null tendiert.

    Die Frage scheint mir dabei nicht zu sein, wer passt…sondern wer mit welchem Recht sich herausnimmt, ein „Wohin“ festzulegen.

    Liebe Grüße

  13. Schöner Gastbeitrag Constanze !
    Je stärker der Einfluss der Grünen in unserer Gesellschaft, desto größer der Schaden. Leider haben wir den Bock zum Gärtner gemacht. In der Hoffnung auf Selbstreflexion sollten sich möglichst viele grüne Urgesteine diesen Artikel mal durchlesen.

  14. Vielleicht OT, aber vielleicht passt es auf. So wie die Klimaschutz ohne Rücksicht auf Verluste dafür sorgen, dass Wälder wiederstärker abgeholzt werden, zerstören sie Auch ohne Rücksicht auf Verluste das Weltkulturerbe

    Titel: Greenpeace-Trottel beschädigen Weltkulturerbe in Peru

  15. Man müsste das viel mehr thematisieren, wie die aktuelle Politik der „Grünen“ die Politik der „echten, frühen “ Grünen konterkariert.

  16. Das wäre interessant. Ich meine dagegen, die heutigen Grünen sind nur das folgerichtige Produkt der sg.echten, frühen Grünen. Dafür wurden sie erschaffen.

  17. @Krishna Gans

    Das ist jetzt bzgl des Artikels OT.

    Das ist in der Tat interessant. Die frühen Grünen ähneln ja der PEGIDA Bewegung.
    Es gab einen autoritären Mainstream der versuchte das Bedürfnis der Bevölkerung nach sauberen Flüssen, Luft und Boden
    in die linke extremistische Ecke zu rücken. Daraus ist dann eine Partei geworden die das politische Spektrum der Bundesrepublik bereichert. Durch den Einfluss der frühen Grünen hat die Industrie in Deutschland ihre Hausaufgaben bzgl. Umweltschutz und Arbeitssicherheit gemacht. Das hat die Umwelt in der Bundesrepublik entscheidend verbessert.
    Das konnte man 1990 gut sehen im Vergleich zur Umwelt in den neuen Bundesländern die die DDR sauber ruiniert hatte.
    Insofern muss man meiner Meinung nach das Wirken der frühen Grünen zu diesen Themen positiv würdigen. Bei anderen Themen bewerte ich das Wirken nicht so positiv, aber Politik in einer Demokratie ist gottseidank ein komplexer Prozess.
    Leider wurde die Anti-Atom Bewegung zum stärksten Arm der Grünen. Vermutlich auch, weil der statt bei der Kernkraft sehr autoritär auftrat nicht zuletzt aufgrund des Wirkens von FJS.
    Etwas ähnliches gilt für die Pegida Bewegung. Meiner Beobachtung nach drückt sie ein Bedürfnis der Bevölkerung aus das vom Mainstream lieber wegdiskutiert und unterdrückt wird. Mal sehen wie sich das entwickelt.

    Grüße
    Günter Heß

  18. Entscheidend ist meiner Meinung nach, dass aufgrund des Flächenbedarfs der Biomasseproduktion jeder Quadratmeter genutzt werden muss. Das heißt von einer Kulturlandschaft die mit Augenmaß genutzt und gepflegt wird, entwickelt sich die Landwirtschaft wieder zurück in eine Industrie die das Land immer stärker verbraucht und für einen einseitigen Zweck nutzt. Dadurch geht die schöne Vielfalt unserer Kulturlandschaft verloren.
    Da bin ich schlichtweg dagegen. Das will ich nicht.
    Sollten wir nicht jeden Quadratmeter bei uns nutzen wollen, müssen wir das in anderen Ländern tun und verursachen, dass dort die Wälder abgeholzt werden und Flächen für die Nahrungsmittelproduktion nicht zur Verfügung stehen. Auch das will ich nicht, weil ich der Meinung bin dass Drittweltländer eine Kulturlandschaft brauchen die zuvörderst dafür sorgen muss, dass die Bevölkerung versorgt werden kann. Energiepflanzen zu importieren halte ich für einen Rückschritt.

  19. Eigentlich hatte ich die Link in den Text eigebettet….. Naja, macht nix.

  20. Hinweis: morgen um 14:35 und 21:35 Uhr auf B5aktuell läuft ein Beitrag zur Hausdämmung

    http://www.br.de/radio/b5-aktuell/programmkalender/sendung973090.html
    http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/b5-reportage/daemmschutz-fassade-daemmen100.html

  21. @Günter Heß #17

    Durch den Einfluss der frühen Grünen hat die Industrie in Deutschland ihre Hausaufgaben bzgl. Umweltschutz und Arbeitssicherheit gemacht. Das hat die Umwelt in der Bundesrepublik entscheidend verbessert.
    [..]
    Insofern muss man meiner Meinung nach das Wirken der frühen Grünen zu diesen Themen positiv würdigen. Bei anderen Themen bewerte ich das Wirken nicht so positiv, aber Politik in einer Demokratie ist gottseidank ein komplexer Prozess.

    Das ist genau das, worauf ich hinaus wollte. Und das sind die gerade wieder dabei nachhaltig zu zerstören.
    #18
    Auch da kann ich vorbehaltlos zustimmen.

    ConstanzeW #19
    Wenn die Links nicht direkt im Editor hier eingegeben werden, kann es zu einigen Eigentümlichkeiten kommen, wie im vorliegenden Fall, wo die Links nach „https://web.de/redirect…“ verbogen wurden.
    Ändert aber an der Qualität und Aussage des Textes nichts, danke dafür !

  22. Lieber Tim Hardenberg,

    Kohlekraftwerke mögen Vögel das Leben kosten, aber Kohle ist ja aus Umwelt-, Gesundheits- und für die meisten Menschen auch aus Klimaschutzgründen ohnehin keine Alternative. Als saubere und planbar verfügbare Energiequelle kommt nur Kernenergie in Frage. Da die Energiedichte des Kernbrennstoffs so unglaublich hoch ist, brauchen sowohl Kernkraftwerke wie Uranminen wenig Platz. Die Eingriffe in die Natur sind minimal. Hinsichtlich des Artenschutzes sind mir jedenfalls keine negativen Auswirkungen der Kernenergie bekannt. Ihnen vielleicht?

    Nukleare Grüße
    Rainer Klute

  23. @Rainer Klute

    Hinsichtlich des Artenschutzes sind mir jedenfalls keine negativen Auswirkungen der Kernenergie bekannt. Ihnen vielleicht?

    …..nö, hat irgendwas von mir einen solchen Eindruck erweckt? 🙂 ….. Allerdings sehe ich für die nächsten Jahrzehnte angesichts einer mit „Atomangst” durchtränkten Gesellschaft für einen „energetischen Vernunftfaktor” in Deutschland wenig Chancen.

  24. Herr Heß,

    Ihre frühen Grünen gibt es nur in der Propaganda, wer soll dass gewesen sein?

    Als Genscher , erster Umweltminister, die meadowsche Ideologie von knappen Ressourcen und Überbevölkerung über sein Land stülpte, gab es schon soziale Bewegungen bzgl. Umweltverbesserung.

    „Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden“ war eine Forderung von Willy Brandt aus dem Jahre 1961.

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gr%C3%BCn-war-die-hoffnung/37145

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-gruene-stern-sinkt/8765734.html

    Die Grünen konnten zu keiner Zeit machen was sie wollten, dazu hätten sie z.B. alleine die Wissenschaft kapern müssen.

    Atomangst, Dämmwahn, und alle idiotischen Vorhaben wurde gewünscht, es ist ein Witz, dass es praktisch keinen Prof. in Amt und Würden gibt, der sich gegen die Pseudowissenschaft wehrt.

    Die Grünen dienten nur zur Plünderung und wie es scheint der schleichenden Deindustrialisierung von Deutschland.

  25. Der Umwelt- und Naturschutz ist in der Tat keine „grüne“ Erfindung: ein eigenständiges Umweltressort gab es in Bayern schon seit 1970 und auch auf Bundesebene wurde, allerdings noch verteilt auf verschiedene Ministerien, erfolgreich Umweltschutz betrieben, beispielsweise mit einem Umweltaktionsprogramm (1971), Abfallgesetzen (1972) oder dem Immissionsschutzgesetz und entsprechenden Verordnungen zur Luftreinhaltung (1974).

    Auch die DDR hatte übrigens schon seit 1971 ein Umweltministerium. In der Bundesrepublik wurden als Reaktion auf den Reaktorunfall in Tschernobyl/Ukraine die einschlägigen Bereiche am 6. Juni 1986 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zusammengeführt und gebündelt. Das Land Baden-Württemberg zog 1987 nach.

  26. Lieber Herr Gneveckow,

    na ja es geht ja um die Inhalte und nicht, ob es ein Ministerium gibt. Hätte die SPD in den 50iger Jahren das Wirtschaftsministerium besetzt, hätte sie vielleicht die Planwirtschaft eingeführt.

    Demonstrationen sind Teil unserer politischen Willensbildung. Deshalb haben in den 70iger und 80iger Jahren Umweltdemonstrationen stattgefunden,weil die Bevölkerung mit Recht beobachtet hatte, dass einiges beim Umweltschutz im argen lag, trotz Umweltministerium.
    Wenn man als Schüler in den 80iger Jahren auf die Straße ging, um friedlich für Umweltschutz zu demonstrieren wurde man vom damaligen „Mainstream“ in die Linke Ecke gestellt. Das haben die so lange gemacht bis sich eine Partei etabliert hatte, die das berechtigte Anliegen der Bürger auch im Bundestag ausreichend vertrat. Subjektiv nach Ansicht der Bürger zugegeben, aber FJS und Konsorten hatte das damals eben auch niemand zugetraut.
    Dieser Druck der Straße hat die Bundesrepublik im Umweltschutz nach vorne gebracht.
    Heutzutage ist das was in den 80iger Jahren Protest war „Mainstream“ deshalb wird, wenn heute Leute wie die Pegida-Bewegung auf die Straße gehen, in der Regel in die Rechte Ecke gestellt, es sei den es sind die guten Linken.
    Das wird der „Mainstream“ solange machen bis auch diese politische Meinung im Bundestag etabliert ist. Und ehrlich gesagt, auch wenn ich die Ziele der Pegida-Bewegung nicht teile, ist das auch gut so. Denn es ist die Stärke unserer Demokratie, dass das Anliegen der Bürger auf friedlichen Weg ins Parlament einziehen kann, auch wenn es lange dauern kann. Wir brauchen dazu keine Revolution mehr.
    Im übrigen waren die Meinungen der Pegidabewegung durch die CDU/CSU in den 70iger und 80iger Jahren vertreten, heute ist das nicht mehr der Fall. Vermutlich sogar subjektiv, aber das ist nicht relevant, wenn die Gefühle der Bürger eine Rolle spielen.

    Grüße
    Günter Heß

  27. ARD -Auslandsjournal eben: Ein Bericht üner die Smai in Schweden. Es gibt Probleme, dass sich dort die Rentierzucht nicht mehr lohnt, viele würde Suidid begehen. In der Anmoderarion hörte man das Wort „Windkraft“ als die Ursachen benannt (hatte man wohl vergessen vegzuschneiden) wurden, der weitere Beitrag allerdings nicht, nur Luchse sollen für Verlusten verantwortlich sein, die dad Gescchäft nicht mehr lohnenswert machen. Eine Recheche brachte das:

    Ein Unternehmer aus Bayern errichtet in Nordschweden den größten Windpark Europas: Mehr als tausend Anlagen sollen in den Wäldern gebaut werden -- mit einer Leistung von vier Atomkraftwerken. Doch es regt sich Widerstand gegen das Mammutprojekt, Lapplands Ureinwohner fürchten um ihre Rentierherden.

    Aha…..

  28. Link vergessen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/oekostrom-aus-dem-norden-mega-windpark-erzuernt-lapplands-ureinwohner-a-703398.html

  29. … und es war der Weltspiegel, nicht das Auslandsjournal.

  30. Danke Constanze für den guten Artikel. Die Verlogenheit der grünen Gutmenschen und „Umweltschützer“ kennt keine Grenzen. Es ist diesen Leuten egal, ob bei uns die Fledermäuse oder die Rotmilane geschreddert werden, oder aber dank der Monokulturen auf immer mehr Flächen, z.B. Bodenbrüter keinen Platz zum Nestbau finden. Es geht ja schließlich um die „Rettung der Welt“, also um „Höheres“. Aber wehe, eine Autobahn oder Straße soll gebaut werden, dann wird schnell auf Frösche und Juchtenkäfer verwiesen und der Bau mit allen Mitteln torpediert. Verlogenheit hat einen Namen, nämlich „Grüne“.

    karl.s

  31. J.Gneveckow 14. Dezember 2014 12:03 2….Auch die DDR hatte übrigens schon seit 1971 ein Umweltministerium.“

    Ich hab mal im Sommer 1986 vor dem Bitterfelder Bahnhof gesessen und einen Artikel in irgendeiner Zeitschrift gelesen. es ging um die Überlegenheit des sozialistischen Umweltschutzes. Allerdings musste ich ab und an etwas Dreck von den Seiten blasen. und die Luft roch…na ja…. herb-würzig… .;)

  32. Was wirklich „Grün“ ist, aber unsere Grünen nicht wissen wollen:The University of Adelaide:Nuclear should be in the energy mix for biodiversity

    In an open letter to environmentalists with more than 60 signatories, the scientists ask the environmental community to „weigh up the pros and cons of different energy sources using objective evidence and pragmatic trade-offs, rather than simply relying on idealistic perceptions of what is ‚green‘ „.

    „Biodiversity is not only threatened by climate disruption arising largely from fossil-fuel derived emissions, it is also threatened by land transformation resulting from renewable energy sources, such as flooded areas for hydro-electricity, agricultural areas needed for biofuels and large spaces needed for wind and solar farms.“

    Oder hier, mit der Liste der Unterzeichner dieses offenen Briefes: An Open Letter to Environmentalists on Nuclear Energy

    Although renewable energy sources like wind and solar will likely make increasing contributions to future energy production, these technology options face real-world problems of scalability, cost, material and land use, meaning that it is too risky to rely on them as the only alternatives to fossil fuels.

  33. Nachtrag zu #32. Jetzt auch im Tagesspiegel:

    66 Biodiversitätsforscher haben einen Aufruf unterzeichnet, in dem sie fordern, die Energieversorgung nicht allein auf erneuerbare Quellen auszurichten, sondern auch die Kernkraft zu berücksichtigen. Sie könne „einen wesentlichen, womöglich führenden Anteil“ übernehmen, schreiben sie.

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