Klimaschutz: Heuchelei entlarvt im Spiegel des Narren

19. Juni 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

Für schöne Gipfelbilder, die Aktivität, Kompetenz und Harmonie nur vortäuschen, verbleibt ein Donald Trump eben nicht im Weltklimavertrag. Der Geschäftsmann weiß: Ein Deal ist nur dann gut, wenn alle Partner von ihm profitieren. Was niemandem etwas bringt, ist auch nichts wert, sondern nur Zeitverschwendung.

ego150Für drei Gruppen stellt die Entscheidung des Präsidenten der USA zum Rückzug seines Landes aus dem Pariser Klimavertrag einen echten Lichtblick dar. Natürlich für die Klimaskeptiker, die aus unterschiedlichen Gründen in anthropogenen Einflüssen auf das Klimageschehen kein Problem erkennen. Aber auch aufrechte, von der Angst vor der Apokalypse getriebene Klimaschützer müssten Donald Trump eigentlich applaudieren. Schließlich wären noch die wirklich Betroffenen zu nennen. Menschen in allen Nationen, aber vor allem in den Ländern der Dritten Welt, denen eine tatsächlich ambitionierte Klimaschutzpolitik gegenwärtigen Musters genau das vorenthielte, was sie zur Überwindung von Armut und Mangel am dringendsten benötigen: billige Energie in bedarfsgerechter Menge.

Trump gefährdet nicht den Planeten, sondern einzig die Position der Schmarotzer, deren Auskommen und Karrieren unmittelbar von der Relevanz abhängen, die der Thematik durch die breite Öffentlichkeit beigemessen wird. Es ist daher genau diese Gruppe aus Gesinnungsjournalisten, aus selbsternannten Weltrettern in der Politik und nationalen wie supranationalen Bürokratien, aus Propagandisten der Umweltverbände, aus subventionsgierigen Wirtschaftsführern und nach Fördermitteln hechelnden Wissenschaftlern, es ist genau diese sich immer wieder gegenseitig bestätigende, in selbstgefälliger Ignoranz gegenüber allen Unsicherheiten agierende Klimatokratie, die nun aufgebracht, wütend oder gar schockiert um sich schlägt. Denn Trump schadet ihrem Geschäftsmodell.

Das darin besteht, Ängste bezüglich kreativ konstruierter Zukunftsrisiken zu schüren, um diese zum eigenen Vorteil auszubeuten. Wählern ein schlechtes Gewissen einzureden, eröffnet die gern genutzte Option, sich als Kümmerer inszenieren zu können, der emotionale Nöte versteht, aufgreift und lindert. Durch reine Placebo-Aktionen natürlich, die Kompetenz und Handlungswillen lediglich vortäuschen. Denn erstens ist das Etikett „Klimaschutz“ nur hilfreich, so lange man die Furcht vor der Klimakatastrophe aufrecht erhalten kann, wodurch sich das Streben nach funktionierenden Lösungen ohnehin verbietet, und zweitens wäre Konsequenz in den formulierten Konzepten mit inakzeptablen, zustimmungsgefährdenden Nebenwirkungen verbunden. Klimaschutz ist für die Seele – und nicht für den Verstand.

Nichts belegt dies besser, als der Weltklimavertrag, der im Jahr 2015 in Paris geschlossen wurde. In dem die Administrationen nahezu aller Staaten dieses Planeten einmütig ihre Absicht kundtaten, eine potentielle, mutmaßlich menschgemachte Erderwärmung auf zwei, besser noch anderthalb Grad Celsius zu begrenzen. Eine Anmaßung, in der sich angesichts der vielfältigen miteinander wechselwirkenden und größtenteils noch immer unverstandenen Prozesse, die das irdische Klimasystem prägen, Naivität und Größenwahn miteinander vermischen. Eine Dreistigkeit angesichts des Mangels an Erfolgen der vorhergehenden drei Jahrzehnte internationaler Klimadiplomatie, die zu nichts als steigenden Emissionen geführt haben. Eine Frechheit gegenüber den Bürgern, denen man eine Vereinbarung als großen, entscheidenden Durchbruch präsentiert, die in Wahrheit nichts bewirkt.

Tatsächlich markiert Paris das Eingeständnis des endgültigen Scheiterns eines langjährigen Versuches, unabhängige Staaten unter ein global implementiertes, von UN-Gremien ohne jede demokratische Legitimation ausgeübtes Klimaregime zu zwingen. Der Vertrag verschiebt stattdessen die Verantwortung über Geschwindigkeit und Ausmaß von Emissionsminderungen wieder zurück auf die nationalen Ebenen. Jedes Land ist aufgefordert über seine individuellen Beiträge selbst zu entscheiden, ohne dabei Rücksicht auf das Gesamtbild nehmen zu müssen. Und obwohl aufgrund des Fehlens von Sanktionsmechanismen die Möglichkeit besteht, Phantasiezahlen zu melden, deren Realisierung man nicht ernsthaft beabsichtigt (was wahrscheinlich viele Länder auch ausgenutzt haben), ergeben die bis heute eingegangenen Plandaten ein erschütterndes Bild. Der dänische Ökonom Björn Lomborg hat es unter Verwendung offizieller Klimamodelle berechnet: Selbst wenn alle ihre Versprechen konsequent bis 2030 einhalten, läge die mittlere globale Temperaturanomalie im Jahr 2100 nur um 0,05 Grad Celsius unter den projektierten 4,5 Grad, die sich ohne jede Klimaschutzanstrengung einstellen könnten. Selbst wenn alle Vertragspartner sogar bis 2100 ihren derzeit avisierten Weg weiterbeschreiten würden, ergäbe sich eine Minderung von nur 0,17 Grad. In Bezug auf den Klimaschutz stellt Paris eine Blendung dar, die auch von denen bekämpft werden sollte, die von dessen Notwendigkeit überzeugt sind. Es ist nicht mehr als ein Feigenblatt, das insbesondere Klimakanzlerinnen dabei hilft, in einer durch moralinsaure Appelle kaschierten scheinbar unangreifbarer Untätigkeit zu verharren.

Schließlich ist doch mittlerweile allgemein bekannt, was zu geschehen hätte, um wirklich einigermaßen sicher in dem Korridor der kumulierten Emissionen zu bleiben, der den Klimasimulationen zufolge die Einhaltung der in Paris vereinbarten Grenzen garantiert. Mit Energiewenden nach deutschem Muster oder freiem Parken für Elektroautos ist es bei weitem nicht getan. Erforderlich wäre nicht mehr und nicht weniger als der globale Verzicht auf die Nutzung fossiler Energieträger innerhalb der nächsten Jahre. Kohlekraftwerke wären abzuschalten, Autos anzuhalten und Tankstellen zu schließen, Flugzeuge dürften nicht mehr starten, Schiffe nicht mehr auslaufen, Erdgasheizungen blieben kalt – und das nicht nur hierzulande, sondern überall auf dem Planeten. Mit Solarzellen und Windrädern den Rücksturz in eine mittelalterliche Suffizienzwirtschaft zu verhindern wäre unmöglich, denn es gäbe nicht genug Stahl, nicht genug Zement, nicht genug Glas und nicht genug Keramik, um diese überhaupt zu produzieren. Es wird Zeit, sich vom Wunschdenken zu lösen und der Wahrheit zu stellen: Der Zeitraum, den uns die Alarmisten unter den Klimaforschern noch zubilligen, um mehr als achtzig Prozent der weltweiten Primärenergieversorgung auf alternative Quellen umzustellen, ist schlicht zu kurz. Und ob es solche Alternativen in ausreichender Menge und bedarfsgerechter Verfügbarkeit überhaupt jemals geben wird, steht ohnehin in Frage. Das Zwei-Grad-Ziel ist nicht mehr zu halten. Den Klimaschutzfanatikern dieser Welt gelingt die Aufrechterhaltung gegenteiliger Phantasien nur in der abseitigen Sphäre alternativer Fakten.

Es ist die Aufgabe des Narren, die Bigotterie der Herrschenden zu entlarven. Zu diesem Zweck wurde Trump gewählt und das Entsetzen, mit dem die etablierten Eliten in Politik und Medien reflexhaft auf jede seiner Maßnahmen reagieren, belegt nur, wie gut er seinen Job erledigt. Er zerstört die Mythen in der Migrations-, Sicherheits- und Handelspolitik, in deren wohliger Umarmung sich das Establishment von den realen Bedürfnissen der Menschen abkoppeln konnte und deckt nun auch noch die Täuschung auf, die dem Wort vom „Klimaschutz“ innewohnt. Der schnelle und konzertierte Versuch der europäischen Nomenklatura, ihre Deutungshoheit zu bewahren, wird nicht helfen. Der Zweifel ist formuliert und aus der Debatte nicht mehr fernzuhalten. Ein Zweifel, der, wahrnehmbar genug ausgesprochen, das Ende aller klimareligiösen Dogmen einläutet. Und wahrnehmbarer als durch einen amtierenden US-Präsidenten kann ein Zweifel kaum geäußert werden. Trump wirft entscheidende Fragen auf, die jetzt viel nachdrücklicher, deutlicher und lauter im Raum stehen als bislang. Fragen, die die Klimatokraten scheuen wie der Teufel das Weihwasser, weil ihnen die befriedigenden Antworten schlicht fehlen: Hat Trump vielleicht sogar recht? Geht es wirklich um Klimaschutz? Oder geht es eigentlich um eine Gestaltung der Globalisierung, die nicht die Interessen der meisten Menschen berücksichtigt? Wären mutmaßlich menschengemachte Klimaveränderungen wirklich so gefährlich? Ist die Fokussierung auf Emissionsminderungen überhaupt vernünftig? Gibt es vielleicht sogar klügere Alternativen?

Da wird gesagt, niedrige Energiekosten in den USA wären ein wettbewerbsverzerrender Vorteil, den man nicht einfach so hinnehmen könnte. Aber belegt das nicht in der Umkehrung den Automatismus, durch den sich Klimaschutz aufgrund der Verteuerung von Strom, Treibstoffen und Prozesswärme nachteilig auf die Wirtschaft auswirkt? Da wird gesagt, Trump versperre seinem Land den Weg in zukunftsfähige Technologien. Wirklich? Batteriefahrzeuge, Solarzellen und Windräder sind in den USA auch weiterhin nicht verboten. Und wenn diese Alternativen so toll sind, werden sie sich in einem wettbewerbsorientierten Umfeld doch von selbst durchsetzen, oder? Da wird gesagt, Trumps Rückzug aus der UN-gesteuerten Mittelumverteilung von den Industrie- in die Entwicklungsländer über den sogenannten „Green Climate Fund“ treffe die Ärmsten der Armen. Wirklich? Ist es nicht zielführender, wenn die USA den Weltmarkt aus ihren gigantischen Ressourcen an Kohle, Öl und Gas bedienen, dadurch die Preise stabilisieren und so den Kauf bedarfsgerechter Mengen an Energieträgern auch unterentwickelten Nationen ermöglichen?

Mit allem verfügbaren kindlichen Trotz reagieren die Führer Westeuropas auf Trumps Angebot, die Angelegenheit vor dem Hintergrund dieser Fragen neu zu besprechen. Eine peinliche Reaktion, die nur ein Übermaß an Überheblichkeit und Selbstüberschätzung verrät. Verantwortung für das Klima gemäß der herrschenden Kohlendioxid-Doktrin kann nur glaubhaft übernehmen, wer die Vereinigten Staaten unter allen Umständen mit einbezieht. Allzu gering ist das europäische Potential zu Emissionsreduzierungen, als dass es gegen eine boomende US-Wirtschaft eine Wirkung haben könnte. Wenn die einzig verbliebene Supermacht, wenn ein technischer, ökonomischer und militärischer Gigant wie die USA sagt, es werde neu verhandelt, dann wird neu verhandelt. Dem Wahn, die Nationen dieser Welt würden sich eher an ihr als an Donald Trump orientieren, kann sich wohl nur eine Kanzlerin hingeben, die sich in esoterischen Kreationismus flüchtet, in dem ihr „Mutter Erde“ den Auftrag zur „Bewahrung der Schöpfung“ erteilt.

Es ist an der Zeit, diesem erbärmlichen Schauspiel ein Ende zu bereiten. Wir brauchen Repräsentanten, die einem Donald Trump auf Augenhöhe begegnen können, die seine Sprache sprechen, seine Interessen verstehen und mit ihm zu einem besseren, effektiveren Deal gelangen. Natürlich würde jedes neue Abkommen gegenüber dem Pariser Blindgänger einen Fortschritt bedeuten. Aber mit Trump ist sogar eines möglich, das Freiheit und Wohlstand höher bewertet, als die emotionale Beruhigung klimabewegter Volkserzieher. Diese Chance nicht zu ergreifen, wäre fahrlässig.

Hinweis: Artikel zuerst erschienen in meiner Kolumne bei Tichys Einblick.

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615 Kommentare
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  1. Energie ist der Schlüssel zum Wohlstand. Wer dies nicht glaubt, soll einen Nachflug von Frankfurt nach Namibia buchen. Er wird den armen Kontinent buchstäblich als „schwarzen“ Kontinent erleben. Warum wollen ausgerechnet ein paar Deutsche (hauptsächlich) die Erde retten? Weil in unseren politischen Strukturen dieses „Enerwende“- und „Klima“- GESCHÄFTSMODELL die höchsten Renditen trägt. Die Angst weiter zu schüren, das ist der Triebmotor und letzlich die Einkommensquelle für die Profiteure. Lösungen -- eventuell noch technisch naturwissenschaftliche -- sind der Anfang vom Ende des Geschäftsmodells. Daher werden wir noch lange mit Atomangst und Klimaangst leben müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Angela Merkel das nicht weiß. Sie gehört aber wie Greenpeace, Schellnhuber, PIK, fast alle Medien, fast alle Parteien usw. zu den Profiteuren. Herr Heller, Sie nehmen diesen Kreisen das Lieblingsspielzeug weg, Sie stürzen Sie in eine Sinnkrise, entlarven eine Lebenslüge, eventuell lösen Sie bei Ökoreligiösen eine Depression aus.

  2. Der Artikel ist verschwunden aber im Googlecache noch vorhanden:
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:asWcrxmMgQcJ:https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2017/06/2017-06-02-erklaerung-bk-klimaabkommen.html%2B/06/2017-06-02-erklaerung-bk-klimaabkommen.html&client=seamonkey&rls=org.mozilla:de:unofficial&oe=UTF-8&hl=de&ct=clnk

    Und was, wenn die Klimasensitivität nicht 4,5 beträgt, sondern nur 0,9 oder 0,3 oder 0,1 oder wenn sie gar negativ ist?

    MEHR CO2!

    Übrigens, guter Artikel, voll auf den Punkt.

    Carsten

    Schön. Es gibt noch Airlines mit Humor. Ich hatte mal eine (Air Berlin?), da stand auf den Kotztüten „Vielen Dank für Ihren Kommentar“.
    Frank Hucklenbroich

  3. Juhu, schon wieder ein Blog, das sich auf Lomborg bezieht. Die einzige „Berechnung“, die abweichend von allen anderen wenig Änderung vorhersagt 😉

    Ist es nicht zielführender, wenn die USA den Weltmarkt aus ihren gigantischen Ressourcen an Kohle, Öl und Gas bedienen, dadurch die Preise stabilisieren und so den Kauf bedarfsgerechter Mengen an Energieträgern auch unterentwickelten Nationen ermöglichen?

    Ist das wirklich günstiger für ein Entwicklungsland? Eine weitere Abhängigkeit und am besten man baut ihnen mit westlichen Löhnen noch ein Großkraftwerk hin, das dann kaum ausgenutzt wird … macht ja China im eigenen Land auch nicht anders.

    Es ist ja auch nicht so, als ob das Paris Abkommen sagt: „Leute, ihr dürft jetzt nur noch regenerativen Strom bauen, sonst gibt es Haue!“ Es ist lediglich ein Abkommen in dem die Industrienationen mehr oder weniger ihre Bringschuld anerkennen auf Grund ihrer bisher höheren CO2 Ausstöße den weniger reichen Nationen dieser Erde etwas zuzuschießen, damit sie diesen Weg nicht gehen müssen. Und das ist auch durchaus sinnvoll.

    Der Rest waren freiwillige CO2 Reduzierungen, die auch noch selbst kontrolliert werden sollen. Also quasi nichts. Aber es haben alle unterzeichnet und das war ein Meilenstein. Und hey, drei Jahre in Folge sind die CO2 Emissionen nicht gestiegen. Warum? Weil mittlerweile die Hälfte der dazukommenden Energiegewinnung CO2-frei ist und gleichzeitig Kohle stark abgenommen hat. Siehe auch: https://www.carbonbrief.org/in-depth-new-bp-data-shows-emissions-flat-2016-record-rise-renewables

  4. @ 3 Sebastian Herp

    Es ist lediglich ein Abkommen in dem die Industrienationen mehr oder weniger ihre Bringschuld anerkennen auf Grund ihrer bisher höheren CO2 Ausstöße den weniger reichen Nationen dieser Erde etwas zuzuschießen, damit sie diesen Weg nicht gehen müssen. Und das ist auch durchaus sinnvoll.

    Welche Bringschuld? Sie sollten Zahlungen bekommen, weil sie den Planeten düngen. DAS wäre logisch!
    Und nein, das wäre nicht sinnvoll. ZUERST ist nachzuweisen — dann — eventuell — zu kassieren.

    Carsten

    „Politik ist die Kunst des Möglichen! Ergo ist Politik faktisch nichts anderes als die Kunst, von den Reichen das Geld und von den Armen die Stimmen zu erhalten, beides unter dem Vorwand, die einen vor den anderen schützen zu wollen…“
    Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

  5. @Sorry Peter
    Ick hab mal die 3 Kommentare befreit, die irgedwie in der Mülltonne gelandet sind, solltest Du sie doch nich haben wollen…dann vernichte sie mit entprechenden Einzeiler.

    Onkel Heinz….janz Vorsichtig als Aushilfsadmin

  6. @Herp
    Zitat Deinereiner….#3

    Es ist lediglich ein Abkommen in dem die Industrienationen mehr oder weniger ihre Bringschuld anerkennen auf Grund ihrer bisher höheren CO2 Ausstöße den weniger reichen Nationen dieser Erde etwas zuzuschießen, damit sie diesen Weg nicht gehen müssen. Und das ist auch durchaus sinnvoll.

    Danke,jetzt weiß ich, was ich bisher nur geahnt hatte, man hat Dir ideologisch ins Hirn geschissen und vergessen umzurühren.

    Bringschuld……is ja wohl die dümmster aller dummen Ausreden….den Westen ökonomisch zu vernichten.
    Ohne Kohle….gäbe es wohl heute keinen Wald mehr, wo wir Windräder rein stellen könnten.
    Ohne Dünger….würden wir wohl heute noch unter Unterernährung leiden….also zumindest das blöde Präkariat.
    Ohne elekrisch Licht, würden wir wohl heute noch Wale killen um mittels Wal-Öl unsere ärmlichen Katen zu erleuchten….und ohne Überangebot an Strom, könntet ihr euer Internet einmotten, das es uns Blödheinis erlaubt, uns unabhängig von der Staatsmacht zu informieren.

    Ne, anders rum wird ein Schuh draus…..ihr Ökos gönnt den gemeinen Dunkelhäutigen nicht den Luxus, den wir in Europa und USA schon haben….weswegen dann der Klimawandel als neues imperialistisches Mittel geeignet erscheint…die Schwarzen weiterhin in der Knutschaft der hypersuper-Wessis zu halten.

    Afrika hat fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde….die ihr versucht daran zu hindern, das die Neger es bloss nich selber fördern dürfen.
    Ihr seit die Kolonial-Ausbeuter des 21. Jahrhunderts….tarnt eure Überheblichkeit aber mit Klimaschutz….was die ganze Sache noch um Zehnerpotenzen verlogener macht.
    Ach ja, die Herpes will unbedingt Seuchen wie im 18.Jahrhundert….ja ne is klar, Ökobesoffenen wünschen ihren Mitmenschen den Tod an den Hals…..damit sie anschließend umsomehr den Luxus genießen können, den die moderne Gesellschaft ihnen bietet.
    Sorry Herpes….mit Deinen Kommentar haste Dich endgültig als zynischer Menschenfeind geoutet, Danke Anke.

    Onkel Heinz…..keine weiteren Fragen, Euer Ehren

  7. Eine Umkehr ist so einfach nicht mehr möglich. Jetzt wo die NGOs und Politiker und Presse den Bürgern den Klimaschutz eingeimpft haben. Zumal die Klimaschützer jede Tonne CO2, die sie einsparen abfeiern und jedes 1/10 Grad Klimaschutz um die 2°C-Grenze hinauszuschieben. Auch wenn die 2°C-Grenze nicht mehr zu halten ist, sehen die Klimaschützer selbst eine Verzögerung dieser als Erfolg. Folglich werden sie so weiter machen, koste es was es wolle. Verstand gibt es bei Klimaschützern nicht.

  8. Dem Wahn, die Nationen dieser Welt würden sich eher an ihr als an Donald Trump orientieren, kann sich wohl nur eine Kanzlerin hingeben, die sich in esoterischen Kreationismus flüchtet,…

    diplomatisch ausgedrückt.
    Vernichtende konservative Kritik in den Getriebenen.
    oh nice :- Unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln werden dieses Jahr c.a. 20 000 Diplomaten in Bonn erwartet

  9. Sind die Toten der Londoner Feuerkatastrophe Opfer des Klimawahns?
    Scheint so

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brandkatastrophe-in-london-fassade-des-grenfell-towers-soll-plastik-enthalten-haben/19936002.html

  10. 3. Sebastian Herp 19. Juni 2017 14:39
    Ist das wirklich günstiger für ein Entwicklungsland? Eine weitere Abhängigkeit und am besten man baut ihnen mit westlichen Löhnen noch ein Großkraftwerk hin

    Geht eine kleine Komponente kaputt stehen gleich 500 bis 1000MW und man muss wieder Ersatzteile einkaufen in der ersten Welt, auch wenn man eine Berg Kohle vor der Haustür hat.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    6. Heinz Eng 19. Juni 2017 18:43
    Afrika hat fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde….die ihr versucht daran zu hindern, das die Neger es bloss nich selber fördern dürfen.

    Afrika hat fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde und haben die Leute was davon ?
    Da herrscht Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag wenn es um die Bodenschätze geht.

    Der Einzelne hat da nichts von den Bodenschätzen in weiten Teilen von Afrika.

    Der Einzelne kann sich aber „2 bis 4 PV-Platen hinstellen“ und hat dann 500 bis 1000W, so sieht in weiten teilen von Afrikas die Realität aus.

    Auch sind zentrale Kraftwerke mit größeren Leistungen nur teilweise sinnvoll, da in Afrika ja keine „Kupferplatte“ (Stromnetz) besteht so wie in Deutschland bis in jede „Hütte“.

    MfG

  11. #10 Stemmer. Wie Herr Eng bereits ausführte, Leute wie sie möchten die kolonialen Abhängigkeiten Afrikas bewahren. Die brauchen dort keine Kraftwerke! Nein wir schenken ihnen moderne Glasperlen!…die heissen jetzt 4PV-Platten, damit können die sich dort ein kuscheliges Campingplatzgefühl schaffen. Und Nachts?…Ja da schläft man doch …oder? Da wird auf dem Großcampingplatz Logos -- 60Mio Gäste -- das Licht ausgeschaltet…gelll
    Ach ja .. Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag ….so etwas gibt es hier nicht…? LOL

  12. 11. k_ochs 21. Juni 2017 12:21
    Und Nachts?…Ja da schläft man doch

    In weiten teilen Afrikas wird der Strom mit Dieselaggregaten hergestellt und die kann man doch Nachts einschalten.

    Übrigens Herr k_ochs,
    es gibt ja noch jede Menge andere EE-Stromquellen für Afrika, z.B. Windkraft oder die Wasserkraft u.s.w.
    In Afrika sind erst ca. 7 % der wirtschaftlich nutzbaren Wasserkraft erschlossen, das kann man auch vervierfachen auf 28% oder verzehnfachen auf 70%.

    11. k_ochs 21. Juni 2017 12:21
    Die brauchen dort keine Kraftwerke! Nein wir schenken ihnen moderne Glasperlen!…die heissen jetzt 4PV-Platten

    PV-Platten sind Kraftwerke oder haben Sie das PV-Prinzip noch nicht verstanden.
    „Sonnenstrahlen“ drauf, Strom am Kabel raus, wie von Geisterhand und das über Jahrzehnte.

    Da erklärt es Ihnen ein Professor mit einfachen Worden „So funktioniert eine Solarzelle“ in ca. 10 Minuten, das müssten selbst Sie verstehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=ZAuifLwGVlQ

    Herr Quaschning sagt am ende (ca. 9:10) des bereits ca. 1% der Sahara ausreicht den kompletten Strombedarf der Welt zu decken und das heute bereits zu Preisen von unter 3 Cent, selbst wenn es 2% der Saharafläche sind die gebraucht werden ist das nicht von Bedeutung.

    Haben da noch AKWs oder Kohlekraftwerke ein Chance in der Zukunft, im Äquatorbereich, +- 6.000 km nach Norden und nach Süden?
    Gut 4 PV-Platten schaffen das nicht aber bei 4.000 oder 40.000 oder 400.000 oder bei 4.000.000 können konventionelle Kraftwerke nicht mithalten und bei den AKWs da sind ja kWh Preise über 10 Cent angesagt bei den Neubauten.
    In der Nacht, da können die konventionellen Kraftwerke noch Strom verkaufen aber zu welchen Preis, bei den verminderten Vollaststunden?

    11. k_ochs 21. Juni 2017 12:21
    Ach ja .. Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag ….so etwas gibt es hier nicht…?

    So etwas wie in Afrika an „Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag“ das gibt es hier nicht, zumindest das haben Sie herausgefunden.

    MfG

  13. Der Artikel ist gut, Herr Heller. Im Wesentlichen bringen Sie es auf dem Punkt. Aber ich bin über einige Formulierungen gestolpert, die mich doch zum Kopf kratzen führten:

    ‚… aus selbsternannten Weltrettern in der Politik‘ -- Das Problem der Weltretter ist nicht deren Selbsternennung, oder Nominierung von dubiosen Dritten, sondern die bereits vor Beginn feststehende Erfolglosigkeit ihres Bestrebens. Das Auffüllen mit unsinnigen Modewörtern schadet dem Text.

    … von UN-Gremien ohne jede demokratische Legitimation ausgeübtes Klimaregime zu zwingen. Auch das geht an dem Kernproblem vorbei. Denn Massen lassen sich offensichtlich manipulieren. Wenn es eine wie auch immer geartete demokratische Legitimation geben würde, so würde sie vielleicht zum gleichen Ergebnis kommen: Wäre es darum weniger von Wahnsinn geprägt?

    ‚Das Zwei-Grad-Ziel ist nicht mehr zu halten.‘ Dies kann im Kontext so gelesen werden, dass es nur unter vielen fragwürdigen Annahmen überhaupt zutrifft. Richtig ist, dass es gar keine belastbare Funktion gibt, die die Veränderung der Erdmitteltemperatur durch anthropogene Einflüsse beschreibt. Darum ist auch eine entsprechende Zielsetzung substanzlos. Ein Ziel könnte sein, eine bestimmte Reduktion oder Begrenzung der CO2 Emissionen vorzunehmen. Abgesehen von der Aussichtslosigkeit, derartige theoretischen Ziele wirklich zu halten (Siehe verbindliche Klimaziele Deutschlands 2020) und der Wirkungslosigkeit, die man begründet vermuten kann, so ist es doch zumindest strukturell ein Ziel, dass man verfolgen könnte. Alles andere mehrt nur das Klima-Blabla … und ihre Diktion öffnet dem Missverständnis Tür und Tor.

    ‚Natürlich würde jedes neue Abkommen gegenüber dem Pariser Blindgänger einen Fortschritt bedeuten.‘ … natürlich? warum brauchen wir überhaupt ein derartiges Abkommen? Ich halte es für komplett überflüssig.

    Und der Verweis auf Angelas Mutter Erde … erinnerte mich an einen Song von Eric Burdon: ‚Mother Earth is waiting for you … ‚

  14. Es gibt ja Bestrebungen die ca. 620 Millionen Energiearmen Afrikas mit Strom zu versorgen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/african-progress-panel-wie-solarstrom-afrika-erleuchten-koennte/19506458.html

    http://www.sonnenseite.com/de/energie/wind-und-solarstrom-rechnen-sich-fuer-afrika.html

    #

    In Ruanda haben zwar ca. 60% der Menschen ein Handy, aber nur ca. 22% Zugang zu Strom.
    Was ist die Lösung ?
    Warten auf das Großkraftwerk und den Ausbau vom Stromnetz oder PV-Platten ?

    3,3 MW Solarkraftwerk und einem Speichersystem mit einer Gesamtkapazität von 2,68 MWh.
    http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/stromspeicher-weltweit-groesstes-off-grid-batteriesystem-entsteht-in-ruanda/13817014.html

    #

    Ghana setzt auf die Kernkraft aber vor 2029, heißt es in der Kernenergie-Kommission, kann der erste Atomstrom nicht aus der Steckdose kommen.
    Wenn 2029 angepeilt werden und 2033 es das erste kWh aus dem AKW kommt ist man noch schnell gewesen, so die Erfahrungen bei den AKWs in der Vergangenheit.
    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ghana-atomkraft-100.html

    #

    Afrika hat riesige Vorräte an Gas, Öl und erneuerbaren Energien.
    Die Sonne scheint 300 bis 320 Tag im Jahr, sehr gute Voraussetzung für Solarenergie.
    Die Frage für den einzelnen ist nur welche Ressourcen kann ich mit dem geringsten Aufwand und der höchsten Ausbaugeschwindigkeit nutzen und für wie lange.

    MfG

  15. Fundstück: „Ihr habt keine Ahnung!“ Kretschmann rechnet mit Hofreiter und Bundestagsfraktion ab

  16. #12 Stemmer. Nachts soll in Afrika also weiterhin der Diesel laufen? Wieso wundert mich das nicht, dass sie so etwas vorschlagen?

  17. @16
    Strom aus Diesel ist aber teurer als Strom aus Solar. Also warum sollte man tagsüber nicht auf Solar setzen? Auf Hawaii hat die kWh 30ct gekostet als der Barrel bei 100$ lag. Hawaii hat zudem den Vorteil, dass Öl in $ gehandelt wird. Das Entwicklungsland in Afrika muss aber mit der lokalen Weichwährung zahlen.

  18. 16. k_ochs 22. Juni 2017 08:10
    #12 Stemmer. Nachts soll in Afrika also weiterhin der Diesel laufen? Wieso wundert mich das nicht, dass sie so etwas vorschlagen?

    12. Stemmer
    In weiten teilen Afrikas wird der Strom mit Dieselaggregaten hergestellt und die kann man doch Nachts einschalten.

    Haben Sie 12. gelesen und verstanden ????

    12. Stemmer
    es gibt ja noch jede Menge andere EE-Stromquellen für Afrika, z.B. Windkraft oder die Wasserkraft u.s.w.
    In Afrika sind erst ca. 7 % der wirtschaftlich nutzbaren Wasserkraft erschlossen, das kann man auch vervierfachen auf 28% oder verzehnfachen auf 70%.

    Wo steht das man auf ewig beim Diesel bleiben muss, nur Dieselgeneratoren sind bereit da und können ab Morgen bereits die Nacht abdecken so wie die das in den vergangen 10 oder 20 Jahren auch gemacht haben.

    MfG

  19. 17. oxybenzol 22. Juni 2017 08:35
    Strom aus Diesel ist aber teurer als Strom aus Solar. Also warum sollte man tagsüber nicht auf Solar setzen?

    12. Stemmer
    In weiten teilen Afrikas wird der Strom mit Dieselaggregaten hergestellt und die kann man doch Nachts einschalten.

    Das am Tag PV-Strom die günstigste Stromquelle ist und auch genutzt werden soll ist ja klar und nicht nur in Afrika.

    In Afrika sollen die Diesel nur als ‚Sofortmaßnahme‘ eingesetzt werden, wo die bereits vorhanden sind, für die Nacht.

    17. oxybenzol 22. Juni 2017 08:35
    Das Entwicklungsland in Afrika muss aber mit der lokalen Weichwährung zahlen.

    Herr Eng ist ja der Meinung das in Afrika fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde sind und die Leute auch was davon was haben.
    Nur hat Herr Eng noch nicht verstanden das die meisten fossile Energieträger und sonstige Bodenschätze in den meisten fällen in US$ gehandelt werden und die „Weichwährungen“ in Afrika da nicht mithalten können.

    MfG

  20. @19

    Herr Eng ist ja der Meinung das in Afrika fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde sind und die Leute auch was davon was haben.

    Afrika ist ja auch ein Kontinent und kein Land. Die Länder mit wertvollen Rohstoffen verschenken diese garantiert nicht an die Nachbarn. Die eigene Wirtschaft kommt nun mal immer zu erst. Europa hat ja auch einiges an Erdöl. Deutschland muss es allerdings zu Weltmarkpreisen importieren, auch wenn es am Ende aus GB, Norwegen und Russland kommt.

  21. 15. Quentin Quencher 21. Juni 2017 21:48
    undstück: „Ihr habt keine Ahnung!“ Kretschmann rechnet mit Hofreiter und Bundestagsfraktion ab

    Kretschmann hat keine keine Ahnung mit einer Anspielung wo den der Strom für die E-Autos herkommen soll.

    Ein E-Auto (z.B. ein Tesla) zieht ca. 20 kWh aus der Steckdose für 100 km Fahrstrecke.
    Durchschnittliche Fahrleistung in Deutschland sind ca. 15.000 km im Jahr mach dann ca 3.000 kWh für den z.B. Tesla.
    Stellplatz, Carport oder eine Fertiggarage ist ca. 3m X 6m = 18m² und von der Grundfläche kommen ca. 3.300 kWh im Jahr wenn man da was mit PV macht, wo ist da jetzt das grundsätzlich Problem ?

    PV ist nur eine von Möglichkeiten.

    MfG

  22. @US #21
    Weil der potentielle E-Car Fahrer kein Häuslebauer mit Carport ist, sondern Latetnenparker.

  23. Der Einzelne kann sich aber „2 bis 4 PV-Platen hinstellen“ und hat dann 500 bis 1000W, so sieht in weiten teilen von Afrikas die Realität aus.

    Unsinn

    Auch sind zentrale Kraftwerke mit größeren Leistungen nur teilweise sinnvoll, da in Afrika ja keine „Kupferplatte“ (Stromnetz) besteht so wie in Deutschland bis in jede „Hütte“.

    Vorstellungen aus einem Klischee-Bilderbuch

  24. @SH #3

    uhu, schon wieder ein Blog, das sich auf Lomborg bezieht. Die einzige „Berechnung“, die abweichend von allen anderen wenig Änderung vorhersagt

    Lomborg ist Ökonom. Es geht nicht darum ob er an Klimawandelismus glaubt, sondern eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Die Aussage ist: Selbst wenn man an einen schädlichen menschengemachten Klimawandel glaubt, ist das was ihr da macht völlig nutzlos, es kostet nur.

    Ist das wirklich günstiger für ein Entwicklungsland? Eine weitere Abhängigkeit und am besten man baut ihnen mit westlichen Löhnen noch ein Großkraftwerk hin, das dann kaum ausgenutzt wird

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Außerdem wenn du der (wenn auch irrigen) Meinung bist, dass Entwicklungsländer ohnehin alles auf Gedeih und Verderb aus westlichen Ländern kaufen müssten, dann gilt das natürlich auch für Ökogedöns.

  25. @oxy #17

    Strom aus Diesel ist aber teurer als Strom aus Solar.

    In Spanien gab es vor einiger Zeit den Fall, dass eine Solarfarm auch nachts angeblichen Solarstrom eingespeist hat. Als das auffiel, hat man nachgesehen und festgestellt, dass da Strom mit Dieselgeneratoren erzeugt und zu Tarifen für Solarstrom ins Netz eingespeist wurde, das Ganze mit Profit für den Betreiber. Daher auch das bekannte Lied „Die Sonne scheint bei Tag und Nacht, Eviva Espana“.

    Also warum sollte man tagsüber nicht auf Solar setzen?

    Weil es die Kosten zusätzlich erhöht, ohne dafür einen Nutzen zu bieten.

    Auf Hawaii hat die kWh 30ct gekostet als der Barrel bei 100$ lag. Hawaii hat zudem den Vorteil, dass Öl in $ gehandelt wird.

    Auch in Hawaii wird Solarstrom subventioniert.

  26. 23. anorak2 23. Juni 2017 08:04
    Vorstellungen aus einem Klischee-Bilderbuch

    Nr 14. ?

    14. Udo Stemmer 21. Juni 2017 18:54
    Es gibt ja Bestrebungen die ca. 620 Millionen Energiearmen Afrikas mit Strom zu versorgen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/african-progress-panel-wie-solarstrom-afrika-erleuchten-koennte/19506458.html

    620 Millionen Afrikaner können nicht warten, bis die Stromnetze des Kontinents gebaut sind. Das sagt Kofi Annan. Der frühere Generalsekretär der Vereinten Nationen, gut der hat wohl auch keine Ahnung und lebt im Klischee-Bilderbuch.

    MfG

  27. @24

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Und wo bleiben die ganzen Kraftwerke? Ganz egal ob Kohle, Atomkraft oder Wasserkraft. Wenn China als Schnwellenland den CO2-Ausstoß nicht senken muss, dann wird CO2 in einem Entwicklungsland überhaupt keine Rolle spielen.

  28. @25

    Was hat Spanien mit Afrika zu tun? Glaubst du wirklich, dass ein armes afrikanisches Entwicklungsland ne Einspeisevergütung zahlt? Und warum soll ne Solarzelle den Nutzen nicht erhöhen? Spanien kauft Rohöl für Euros. Das kann ein afrikanisches Entwicklungsland sicherlich nicht von sich behaupten.

    Du scheinst zu glauben, dass die Bedingungen im reichen Europa quasi überall auf der Welt gelten.

  29. oxybenzol 23. Juni 2017 13:40

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Und wo bleiben die ganzen Kraftwerke? Ganz egal ob Kohle, Atomkraft oder Wasserkraft. Wenn China als Schnwellenland den CO2-Ausstoß nicht senken muss, dann wird CO2 in einem Entwicklungsland überhaupt keine Rolle spielen.

    Wenn man sich nur an dem traurigen IST orientiert, wird man höchstens nur den Status Quo halten. Wenn Menschen in Afrika einen deutlich höheren Lebensstandard als jetzt haben wollen, dann ist das nur mit massiven wirtschaftlichem Wachstum möglich. Einer der notwendigen Bedingungen dafür ist die zuverlässige Versorgung mit preisgünstigem Strom. Ohne diese gehen die anderen Maßnahmen ins Leere.

    Ökostrom kann diese Anforderungen nicht erfüllen. Wenn man nun aus der Not heraus Dieselaggregate in Inselsystemen verwendet, dann mag das in begrenztem Umfang in einer Übergangszeit sinnvoll sein. Die immer weiter wachsende Urbanisierung ist damit aber nicht sinnvoll zu bedienen.

    Leistungsstarke, zuverlässige und kostengünstige Kraftwerke sind vor allem auf Kohlebasis, ggf. Erdgas möglich. Die chronisch unterfinanzierten Entwicklungsländer können auch das in der Regel nicht alleine stemmen, sondern sind bei Infrastrukturmaßnahmen auf internationale Hilfe angewiesen. Im Sinne der Klimarettung werden künftig aber gerade Kohle- und Erdgas-Kraftwerke eben nicht mehr gefördert.

    1. Das bedeutet: Es werden keine Kohle- und Erdgas-Kraftwerke mehr gebaut.
    2. Eine Verbesserung der Energie-Infrastruktur findet nicht statt.
    3. Satt dessen werden PV und WKA gebaut, die aber nicht bedarfsgerecht versorgen und darum auch nicht wesentlich zum Wirtschaftswachstum besteuern.
    4. Der jetzige Status Quo wird sich damit kaum verbessern können.

  30. # 29
    Aber das ist doch wohl genau das was Leute wie Udo sich die Entwicklungshilfe vorstellen: ..
    Die sollen weiter hungern… oder zu uns kommen…
    Denn, es wäre ja schlimm wenn die unsere Technologie „klauen“ würden, wenn Leute wie Udo gleichzeitig diese Technologie bei uns in das Mittelalter zurück spulen wollen.!
    Hier in Fennoskanndien feiert man das Mitsommerfest. Frohen Rutsch in das Jahr wo es langsam dunkler wird…
    -Saukalt hier gerade, wie gewöhnlich. 12 Grad C . Morgen Regen, in Lappland Schnee..
    Wo bleibt die versprochene globale Erwärmung???????

  31. @Martin

    Die Probleme in Afrika existieren doch nicht erst seit gestern. Entwicklungshilfe wird doch auch geleistet, nur so wie es aussieht kommt das Geld nicht dort an wo es hin soll. So lange dort die Kooruption zu groß ist, gehts meiner Meinung besser mit kleinen Krediten. Ob dann dafür ein Dieselgenerator oder Solarzellen+Autobatterie gekauft wird ist dann egal. Wobei Diesel den Nachteil hat, dass es ein transportabler Energiespeicher ist, während der Strom vor Ort verbraucht werden muss. Den Diesel kannst also an jeden verkaufen, den Strom nur an die lokale Bevölkerung.

  32. @oxy #28

    Glaubst du wirklich, dass ein armes afrikanisches Entwicklungsland ne Einspeisevergütung zahlt?

    Natürlich nicht. Entwicklungsländer können sich Photovoltaik nicht leisten.

    Und warum soll ne Solarzelle den Nutzen nicht erhöhen?

    Wenn ich sowieso einen Dieselgenerator brauche, kann ich den die ganze Zeit laufen lassen und mir die Anschaffung der Solarzelle sparen. So fahre ich billiger als wenn ich beides kaufen und unterhalten muss, auch wenn das mehr Diesel kostet.

    Du scheinst zu glauben, dass die Bedingungen im reichen Europa quasi überall auf der Welt gelten.

    Überhaupt nicht. Aber ihr Ökos versteht nicht worin der Unterschied tatsächlich besteht, weil eure Traumwelten euch den Blick auf die Realität verstellen.

    Fakt ist: Stromversorgung mit PV ist ein teures Luxusprojekt, das sich die verpeilten europäischen Länder leisten können. Es ist keine Option für Entwicklungsländer, auch nicht für sehr sonnenreiche, weil die Kosten exorbitant viel höher sind als die eines normalen Kraftwerksparks.

    Ja für das afrikanische Einöddorf ohne Zugang zum öffentlichen Netz ist natürlich Solarstrom das kleinere Übel gegenüber gar keinem Strom. Aber das können arme Leute nicht selbst finanzieren weil es so teuer ist, das geht nur mit Finanzierung von außen. Dort wo ein öffentliches Netz verfügbar ist, ist es aber Quatsch Solarzellen anzuschaffen. Auch in Afrika.

  33. #26

    620 Millionen Afrikaner können nicht warten, bis die Stromnetze des Kontinents gebaut sind

    Afrika ist kein Land, sondern ein Kontinent. Die Verhältnisse unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Ländern erheblich. Manche sind relativ weit entwickelt und haben auch ausgebaute Stromversorgung, andere dagegen so gut wie gar nichts. Über ganz Afrika zu pauschalisieren macht deshalb keinen Sinn.

    So sieht z.B. die Hauptstadt von Sambia aus:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/83/Lusaka%2C_Zambia_at_Night.jpg

  34. @anorak2

    Strom für 3 US-ct / kWh ist also ein teures Luxusprodukt.
    http://www.thenational.ae/business/energy/record-low-bids-submitted-for-abu-dhabis-350mw-solar-plant-in-sweihan

  35. @oxybenzol , dass geht auch gar nicht anders

    Strompreis Endverbraucher ABU DHABI:
    VAE Staatsbürger 0,05 AED pro KW/h (1 Haushalt)
    VAE Nicht-Staatsbürger 0,21 AED pro KW/h

  36. achso..

    1 VAE Dirham = 0,2431 Euro

  37. Was der Endkunde bezahlt ist irrelevant, was ja auch deine Zahlen zeigen. Außer du glaubst, dass es 4mal so aufwendig ist, Strom für Ausländer herzustellen.
    Der Strom wird dort normalerweise aus Öl hergestellt. Man ist dort zwar in der Lage den Barrel für 10$ herzustellen, nur wird der Strom dadurch nicht billiger. Er kostet etwa genauso viel wie der Strom aus einem Ölkraftwerk in Europa, denn das Öl ist nun mal 40$ wert, weil der Weltmarkt so viel dafür bezahlt.

  38. @anorak2:

    Lomborg ist Ökonom. Es geht nicht darum ob er an Klimawandelismus glaubt, sondern eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Die Aussage ist: Selbst wenn man an einen schädlichen menschengemachten Klimawandel glaubt, ist das was ihr da macht völlig nutzlos, es kostet nur.

    Lomborg ist ein Schwätzer.
    https://www.forbes.com/sites/edfenergyexchange/2016/07/19/bjorn-lomborgs-climate-analysis-is-a-hot-mess/
    http://bigthink.com/in-their-own-words/the-pseudoscience-of-bjorn-lomborg-global-warming-denier
    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2015/08/bjorn-lomborg-just-a-scientist-with-a-different-opinion/

    Das ist nicht jemand auf dessen Aussagen man vertrauen sollte. Zumal er als einziger weit ab von anderen Schätzungen liegt.

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Ja und in westlichen Nationen sind die LCOE für Wind und Solar niedriger als für Kohle. Das dürfte in sonnenreichen Staaten noch stärker der Fall sein.

    Warum denkt ihr Skeptiker, dass fossile Neubauten billigen Strom liefern?

    @Heinz Eng #6:

    Sorry Herpes….mit Deinen Kommentar haste Dich endgültig als zynischer Menschenfeind geoutet, Danke Anke.

    Wie du von meinen Worten auf die Feststellung kommst wird mir für immer ein Rätsel bleiben. Eigentlich hast du dich damit endgültig disqualifiziert. Deine Wortwahl ist dann noch das Sahnehäubchen oben drauf. Herje …

  39. @anorak2:

    Wenn ich sowieso einen Dieselgenerator brauche, kann ich den die ganze Zeit laufen lassen und mir die Anschaffung der Solarzelle sparen. So fahre ich billiger als wenn ich beides kaufen und unterhalten muss, auch wenn das mehr Diesel kostet.

    Ist das wieder die gleiche Idiotie, die du im anderen Artikel bewiesen hast? Ein Gaskraftwerk würde gleich viel kosten, egal ob es Strom produziert oder nicht? Hat es nicht gereicht dir zu zeigen wie hoch der variable Anteil an den Stromproduktionskosten ist?

    Bei Dieselgeneratoren sollte es sonnenklar sein. Oder glaubst du wirklich die Treibstoffkosten machen dort auch nicht so viel aus? Kleines Beispiel gefällig? Nehmen wir mal diesen kleinen Generator, also sicher nicht die effizienteste Art Strom herzustellen: https://www.manomano.de/stromerzeuger/generator-stromerzeuger-stromaggregat-notstromaggregat-33kw-230v-12v-diesel-229227

    3000 Watt Dauerleistung, 11,5 Liter Diesel Verbrauch in 9 Stunden, Preis 610 €. Der Verbrauch entspricht 1,278 Litern pro Stunde bzw. 13,29 kW, d.h. der Generator hat einen Wirkungsgrad von 22,6%. Geht schon …

    Nun lassen wir ihn ein Jahr lang durchlaufen und produzieren damit 26280 kWh Strom. Verbrauch etwa 11200 Liter Diesel. Nun nehmen wir ein paar Solarzellen zu 1000 € pro kWp dazu, sagen wir 3 kWp und nehmen an pro kWp werden in einem sonnigen Land sicher 1500 kWh Strom im Jahr gewonnen. Das ganze hält 20 Jahre, d.h. die 4500 kWh kosten uns 150 €. Für 150 € sparen wir uns also 17,1% des Treibstoffes pro Jahr, d.h. 1918 Liter Diesel. Wo auf diesem Planeten bekommt man 1918 Liter Diesel für 150 €?

  40. *4500 kWh pro Jahr

  41. Entschuldigung, ich habe bei der Rechnung den Wechselrichter vergessen. Nehmen wir den Sunways AT 3000 für 720 €. Macht also 36 € extra pro Jahr, wenn er 20 Jahre hält oder halt 72 € wenn er nur 10 Jahre durchhält. Ich glaube es gibt immer noch keine 1918 Liter Diesel für 186 -- 226 €, oder?

    Einen Batteriespeicher brauchen wir in dem Fall nicht, denn 3 kWp erzeugen nie mehr Strom als der Generator erzeugt hätte. Aber machen wir doch auch mal eine Rechnung damit auf. Nehmen wir gleich mal eine Tesla Powerwall 2.0. 13,5 kWh Speicher, 5 kW Dauerleistung, 10 Jahre Garantie, 6750 € Materialkosten und 900-2300 € Installationskosten laut Tesla Webseite. Also sagen wir mal 8500 € und vielleicht hält sie 12-15 Jahre durch? Dann wären wir bei 11000 € bis 14000 € Gesamtkosten auf 20 Jahre oder 550 € -- 700 € pro Jahr. Statt 3 kWp Solarzellen nehmen wir 6 kWp. Kostet dann also 300 € pro Jahr (der Inverter ist dann schon in der Batterielösung enthalten) und ersetzt 3836 Liter Diesel. Kosten mit Batterie 850-1000 €. Bekommt man Diesel schon für einen Preis von 26 Cent pro Liter?

    Also selbst mit heute noch ziemlich teuren Batterielösungen fährt man immer noch günstiger damit Diesel zu ersetzen. Wie kommst du, anorak2, also nun auf die Idee, dass ein teures System und das Durchlaufen lassen irgendwie günstiger sein könnte als zwei Systeme mit reduzierten Treibstoffkosten?

  42. @SH #38/39/41

    Lomborg ist ein Schwätzer.
    Das ist nicht jemand auf dessen Aussagen man vertrauen sollte. Zumal er als einziger weit ab von anderen Schätzungen liegt.

    Wahnsinnig unlogische Polemik.

    Warum denkt ihr Skeptiker, dass fossile Neubauten billigen Strom liefern?

    Weil wir die Stromgestehungskosten der verschiedenen Technologien kennen.

    Ein Gaskraftwerk würde gleich viel kosten, egal ob es Strom produziert oder nicht? Hat es nicht gereicht dir zu zeigen wie hoch der variable Anteil an den Stromproduktionskosten ist?

    Die Sonne schickt keine Rechnung. Blablabla. Reicht es dir nicht, mal einen Blick auf deine Stromrechnung zu werfen? Je höher der Anteil an Wind- und Solarstrom, um so höher der Endpreis. Rappelt’s da nicht im Karton?

    Also selbst mit heute noch ziemlich teuren Batterielösungen fährt man immer noch günstiger damit Diesel zu ersetzen. Wie kommst du, anorak2, also nun auf die Idee, dass ein teures System und das Durchlaufen lassen irgendwie günstiger sein könnte als zwei Systeme mit reduzierten Treibstoffkosten?

    Weil ich die Stromgestehungskosten kenne und weil ich weiß was uns die „Energiewende“ kostet. Und du kannst es auch wissen, wenn du mal einen Blick auf deine ständig steigende Stromrechnung schmeißt. Was sie nur tut weil die Ökos das EEG erfunden haben.

  43. @anorak2

    Du hättest auch einfach schreiben können: “ Sebastian ist blöd“. Gut, das klingt dann zwar kindisch, aber der Inhalt ist der gleiche, denn du versucht nicht Sebastians Fakten zu wiederlegen. Dein einziges Argument ist die Energiewende. Nur bezieht sich diese auf Deutschland, denn so wie es aussieht hast du nicht mehr als deine Stromrechnung. Nur ist Deutschland nicht ein bestimmtes Land in Afrika. Anderes Klima, andere Wirtschaft und andere Politik. All das beeinflusst die Kosten.

  44. #43

    denn du versucht nicht Sebastians Fakten zu wiederlegen.

    Sebastian hat keine Fakten genannt, sondern eine seiner Phantasien ausgebreitet. Ich wollte mich damit nicht aufhalten, das hätte bedeutet Quellen für alle seine Angaben zu ergoogeln, bzw. nicht zu finden, und dann seine Logikfehler aufzudröseln. Da ich dafür hier nicht bezahlt werde, lass ich sowas wegen Irrelevanz einfach weg.

    Die Stromgestehungskosten für verschiedene Technologien sind dagegen Fakten. Wir wissen dass PV- und Windstrom überall höhere Kosten pro Kilowattstunde mit sich bringen als jegliche Form konventioneller Kraftwerke. Das ist Grundwissen, das ihr nicht aus der Welt rabulisieren könnt.

    Ihr alle unterliegt dem unausgesprochenen Denkfehler „Die Sonne schickt keine Rechnung“, deswegen wollt ihr das nicht wahrhaben. Es ist aber wahr.

    Dein einziges Argument ist die Energiewende.

    Nein. Die ist nur die praktische Überprüfung für die Tatsache, dass die Stromgestehungskosten keine Phantasie sind, und dass „Die Sonne schickt keine Rechnung“ Quatsch ist.

    Nur ist Deutschland nicht ein bestimmtes Land in Afrika. Anderes Klima, andere Wirtschaft und andere Politik.

    In keinem Land der Welt ist Photovoltaik-Strom kostengünstig. Überall ist er teurer als konventionelle Stromerzeugung. Auch in den allersonnigsten Ländern, auch in Afrika. Es ist ein Luxus-Spielzeug weltfremder europäischer Wohlstands-Ökodeppen und funktioniert selbst dort nur, weil die Kosten auf Dritte abgewälzt werden. Entwicklungsländer brauchen derartige Vergeudungsmodelle so nötig wie einen Kropf. Nehmt das bitte endlich zur Kenntnis.

  45. Du kennst die Stromgestehungskosten? Na dann mal los, stimmen sie mit Wikipedia überein?

    Braunkohle 3,8-5,3 Eurocent, Steinkohle 6,3-8,0 Eurocent, Erdgas 7,5-9,8 Eurocent. Wind Onshore 4,5-10,7 Cent, PV Großkraftwerk 7,9-11,6 Eurocent. Wobei letztere für Deutschland ja auch schon wieder überholt sind, siehe aktuelle Ausschreibungen (PV 5,66 Eurocent im Mittel, bei Ausschreibung im Juni, Wind Onshore 5,71 Eurocent im Mittel).

    Also kennst du wirklich die Stromgestehungskosten oder bist du auf irgendeinem Stand vor 10 Jahren? So kommt es mir nämlich vor, da du ja auch jeden Trend als nicht existent betrachtest und man einen Vollausbau selbstverständlich mit heutigen Preisen berechnen müsste.

    Für die USA: https://www.eia.gov/outlooks/aeo/pdf/electricity_generation.pdf (bei Kraftwerken, die 2022 ans Netz gehen, liegen die Stromgestehungskosten für Wind Onshore bei 5,22 Dollarcent, für PV bei 6,68 Dollarcent, für Gaskraftwerke zwischen 5,65 und 10,94 Dollarcent (letzteres allerdings „conventional combustion turbine“, ohne die geht es nur bis 9,47 Dollarcent), und für Kohle zwischen 12,32 und 14,0 Dollarcent je „carbon sequestration“ Anteil.

    Sebastian hat keine Fakten genannt, sondern eine seiner Phantasien ausgebreitet. Ich wollte mich damit nicht aufhalten, das hätte bedeutet Quellen für alle seine Angaben zu ergoogeln, bzw. nicht zu finden, und dann seine Logikfehler aufzudröseln. Da ich dafür hier nicht bezahlt werde, lass ich sowas wegen Irrelevanz einfach weg.

    Das disqualifiziert dich eigentlich von einer Diskussion, wenn du dir zu schade bist nachzuschauen wenn jemand konkrete Zahlen nennt und sie stattdessen als „Phantasien“ abtust. Du machst es dir zu einfach und ich habe eher das Gefühl du willst nicht nachschauen, weil du eventuell keinerlei Zahlen finden könntest die deinen Standpunkt unterstützen.

    P.S.: Ich habe sehr wohl Fakten genannt und dir wunderbar vorgerechnet was für eine blödsinnige Behauptung es ist, dass man mit Solarenergie und Diesel als Backup nichts einsparen würde gegenüber nur Diesel.

  46. anorak2 24. Juni 2017 12:46

    „In keinem Land der Welt ist Photovoltaik-Strom kostengünstig. Überall ist er teurer als konventionelle Stromerzeugung. Auch in den allersonnigsten Ländern, auch in Afrika. Es ist ein Luxus-Spielzeug weltfremder europäischer Wohlstands-Ökodeppen und funktioniert selbst dort nur, weil die Kosten auf Dritte abgewälzt werden. Entwicklungsländer brauchen derartige Vergeudungsmodelle so nötig wie einen Kropf. Nehmt das bitte endlich zur Kenntnis.“

    Dem ist nichts hinzu zu fügen

  47. Dem ist nichts hinzu zu fügen

    Doch, denn es ist nicht so. Nimm das bitte endlich zur Kenntnis.

  48. 46. besso keks 24. Juni 2017 18:40
    In keinem Land der Welt ist Photovoltaik-Strom kostengünstig.

    Ja,
    PV gibt es ab 1 Cent/kWh, nur die Konventionellen und AKWs sind noch teurer.

    PV Strom gib es aus neuen PV-Anlagen in einigen Teilen der Welt für unter 3 US$ Cent.
    ~~~
    2,9 US-$ Cent/kWh (ca. 2,6 € Cent/kWh)
    https://www.solarify.eu/2016/08/27/880-weltrekord-solarstrom-fuer-257-ctkwh/
    ~~~
    Solarenergie: 2,91 Cent pro Kilowattstunde
    http://www.wiwo.de/technologie/green/biz/solar-rekord-chile-startet-die-energie-revolution/14468870.html
    ~~~

    Das schlaft kein Kohlekraftwerksneubau und beim AKW-Neubau da ist auch mal der 3 fache Preis fällig.

    Beim Altanlagenvergleich wird es ja noch besser für PV.
    1 kWh aus meiner über 20 Jahre alten PV kostet noch 1 bis 2 €-Cent und beim Kohle stehen über 3 Cent/kWh auf der Rechnung in Europa.
    Bei alten AKWs z.B. in der Schweiz ist man bei um die ca. 5 Cent/kWh als Herstellungskosten.

    MfG

  49. 22. Krishna Gana 23. Juni 2017 07:42
    Weil der potentielle E-Car Fahrer kein Häuslebauer mit Carport ist, sondern Latetnenparker.

    Gut, da kann ja der Laternenparker auch einen Verbrenner fahren oder werden jetzt alle Verbrenner schlagartig ausgemustert ?

    Laternenparker könne natürlich auch aufladen, nur bisschen nachdenken, geht auch mit PV.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Leipziger-Strassenlaternen-dienen-als-Ladestationen-fuer-Elektroautos-3294086.html

    #####

    30. jörg siebert.fi 23. Juni 2017 16:48
    Aber das ist doch wohl genau das was Leute wie Udo sich die Entwicklungshilfe vorstellen: ..
    Die sollen weiter hungern… oder zu uns kommen…

    Ach Jörg,

    seit über 100 Jahren befeuern doch Konventionelle Energieträger die Ausbeutung der Leute in Afrika.
    In den 100 Jahren haben es die Konventionellen nicht geschafft eine flächendeckende Stromversorgung zu realisieren für Afrika.
    Die Stromverfügbarkeit wird mit den Ausbau der Erneuerbaren ansteigen und verbessert davon kann man ausgehen.

    In weiten teilen von Afrika ist der Entwicklungsstand so gering, dass hier 400 Millionen Menschen in extremer Armut leben – das heißt, von weniger als 1,90 Dollar am Tag.
    Und ca. 630 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Elektrizität.

    Was haben aber die Menschen in Überfluss ? genau „Sonne“.
    Die Sonne scheint ca. 300 bis 320 Tag im Jahr, was brauchen die Leute, 20 Jahre lang ÖL oder Gas kaufen ? ……………..

    #####

    32.anorak2 23. Juni 2017 19:10
    Wenn ich sowieso einen Dieselgenerator brauche, kann ich den die ganze Zeit laufen lassen und mir die Anschaffung der Solarzelle sparen. So fahre ich billiger als wenn ich beides kaufen und unterhalten muss, auch wenn das mehr Diesel kostet.

    Das rechnen wir doch mal durch.

    PV mit 10 kWp macht in Afrika ca. 1.650 kWh/kWp im Jahr es werden nur ca. 1.500 kWh/kWp genutzt.
    Das sind in 20 Jahren ca. 300.000 kWh und die Anlage kostet unter 10.000 €. (ca. 3,5 Cent/kWh)

    Um 300.000 kWh mit einem Diesel herzustellen werden ca. 100.000 Liter an Diesel benötigt.
    In den verschiedenen Afrikanischen Ländern bestehen zum Teil extreme Preisunterschiede beim Diesel.
    Die Preise schwanken zwischen ca. 50 Cent und ca. 95 Cent/Liter.
    https://www.runterwegs.de/dieselpreise-in-afrika/

    Nehmen wir mal ca. 70 Cent/Liter, da sind wir bei ca. 70.000 € (ca. 23,5 Cent/kWh), da sind die 10.000 € (ca. 3,5 Cent/kWh) für die PV ein richtiges Schnäppchen.

    Ein Lösungsansatz von einigen ist z.B. eine Solar-Diesel-Hybridanlagen.

    MfG

    PS
    anorak2,
    hat du überhaubt einen Taschenrechner ?

  50. @US #49

    Gut, da kann ja der Laternenparker auch einen Verbrenner fahren oder werden jetzt alle Verbrenner schlagartig ausgemustert ?

    Wenn man die Pläne der Grünen sieht, gibt es da gewisse Ziele.
    Wenn ich mir die Träumereien der BR sehe, die von einer Million E-Cars träumen, dann sehe ich die „Leipziger Laternen“ wie Pilze aus dem Boden schießen -- bei uns in der Straße gingen dann 3 Autos an’s Netz. 😀
    Mann kann natürlich die Straßen wie die A3 bei Aschaffenburg auch einhausen und mit SM (nicht wie zu vermuten Sado-Maso 😀 ) pflastern, oder, um im Bild zu bleiben, jedes Haus in der (Innen-)Stadt bekommt auch sein Car-Port, damit Udo Stemmer seine feuchten Träume ausleben kann.

    , nur bisschen nachdenken,

    Guter Ansatz, wäre gut, würden Sie Ihren Rat selbst mal beherzigen…

  51. 42. anorak2 24. Juni 2017 04:05
    Die Sonne schickt keine Rechnung. Blablabla. Reicht es dir nicht, mal einen Blick auf deine Stromrechnung zu werfen? Je höher der Anteil an Wind- und Solarstrom, um so höher der Endpreis. Rappelt’s da nicht im Karton?

    Da Rappelt’s im Kopf,

    und es kommen PV-Module auf das Dach und die PV-kWh kosten heute unter 10 Cent/kWh in Deutschland.

    ######

    44. anorak2 24. Juni 2017 12:46
    Die Stromgestehungskosten für verschiedene Technologien sind dagegen Fakten. Wir wissen dass PV- und Windstrom überall höhere Kosten pro Kilowattstunde mit sich bringen als jegliche Form konventioneller Kraftwerke. Das ist Grundwissen, das ihr nicht aus der Welt rabulisieren könnt.

    Da kann ich doch aushelfen welche Preis heute aufgerufen werden beim EEG.
    ~~~~~~
    Bei Wind sind die ersten Anlagen am Start die genau 0,00 Cent/kWh an EEG-Vergütung bekommen.
    Bundesnetzagentur“ Der niedrigste Gebotswert beträgt 0,00 ct/kWh.“
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/13042017_WindSeeG.html
    ~~~~~~
    Bei PV sind die ersten Anlagen am Start die genau 5,38 Cent/kWh an EEG-Vergütung bekommen.
    Bundesnetzagentur „Zuschlagspreis von 5,38 Cent/Kilowattstunde“
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/161128_PVDK.html
    ~~~~~~
    Übrigens heute ist das noch wirtschaftlicher in Deutschland was mit PV zu machen als damals wo es die 54 Cent/kWh vom EEG gegeben hat.

    MfG

  52. 50. Krishna Gans 24. Juni 2017 23:39
    Wenn man die Pläne der Grünen sieht, gibt es da gewisse Ziele.

    Die „DIE GRÜNEN“ sind doch nur einstellig ca. 7 %, geben die die Richtung vor?
    Herr Krishna Gans, wir leben in einer Demokratie, haben Sie das noch nicht verstanden.
    Da spielen die Ansichten von FDP, AfD, Grüne und Linke keine entscheidende Rolle, sind alle um die 7% bis 8%.
    http://www.wahlrecht.de/umfragen/

    50. Krishna Gans 24. Juni 2017 23:39
    oder, um im Bild zu bleiben, jedes Haus in der (Innen-)Stadt bekommt auch sein Car-Port, damit Udo Stemmer seine feuchten Träume ausleben kann.

    Werfen Sie mal eine Blick in so manches Skandinavische Land, das stehen bereits „Steckdosen“ in den Innenständen.

    49. Laternenparker können natürlich auch aufladen, nur bisschen nachdenken, geht auch mit PV.

    MfG

  53. Vielleicht helfen ja die folgenden Zahlen bei der Diskussion. Da bekanntlich PV und Wind ein komplettes Backup konventioneller Natur brauchen, ist der Strom aus PV und Wind ziemlich genau die vermiedenen Brennstoffkosten wert. Um konkurrenzfähig zu sein, muss Strom aus PV und Wind also genauso preiswert sein wie Strom aus Gas oder Kohle.

    Kostenabschätzung für Gas: derzeitiger Spotpreis am Henry Hub liegt bei etwa 3 US$/Million BTU, wenn man das in einem GuD-Kraftwerk mit 55% Wirkungsgrad verstromt, kommt man auf unter 2 US-Cent/kWh.

    Kostenabschätzung für Kohle: derzeitiger Börsenpreis liegt bei etwa 55 US$/t für Steinkohle, wenn man das in einem Kohlekraftwerk mit 40% Wirkungsgrad verstromt, kommt man auf etwa 1,6 US-Cent/kWh.

    Ich schätze mal, die Braunkohle vom Tagebau nebenan dürfte preislich nochmal deutlich drunter liegen.

    Bei optimaler Fahrweise liegt der Wirkungsgrad der Kraftwerke ein Stück höher, wenn man den Zappelstrom nebst Lastgang berücksichtigt, dürften die genannten Werte so ungefähr hinhauen. Möglicherweise muss man, wenn die Nutzungsgrade ins Bodenlose fallen, auch die Idee der supereffizienten Kraftwerke aufgeben und wieder was billigeres und einfacheres bauen.

  54. @ Udo: „Was haben aber die Menschen in Überfluss ? genau „Sonne“.
    Die Sonne scheint ca. 300 bis 320 Tag im Jahr, was brauchen die Leute, 20 Jahre lang ÖL oder Gas kaufen ?“
    Und Nachts? In Udos Welt scheint da die Sonne um die Ecke, irgendwie.
    Das finnische Unternehmen Wärtsilä ist mehr oder weniger führend in Schiffsmaschinen, die mit Diesel oder Gas betrieben werden. Hat aber hat auch Stromgeneratoren im Angebot. Die gehen dann mit Hilfe von Subventionen ( früher nannte man es Entwicklungshilfe, jetzt nennt man es Umwelthilfe), unter anderen nach Afrika, wo die Deutschen die in China produzierten Sonnenpanele errichten, die tagsüber den Strom in den Dörfern liefern. Weil man halt eben auch Strom in der Nacht braucht.
    Und den kriegt man mit DIESELGENERATOREN.
    Das was ich gerne möchte was sich aber noch nicht mal Supergrüne trauen, mal für 1 Woche , am besten zwischen Weihnachten und Neujahr Deutschland NUR mit Wind und Sonnenstrom betreiben.
    Die Überschriften der Bildzeitung würde ich gerne mal lesen…

    Und Udo, ich wohne seit 1974 in Fennoskandien, mal in Schweden, mal in Finnland. Aber ja, auch hier will keiner -oder nur wenige- Stromautos haben. Bei Jahres- Durchschnittstemperaturen (in Helsinki) von weniger als 5 grad C, (in Berlin sind es soweit ich weiß 10 Grad C) muss man schon einen Anhänger voll beladen mit Batterien an seinen Tesla hängen um zur Weihnachtszeit seine Freizeithaus zu besuchen ohne Strom zu „tanken“ unterwegs. Ich fahre 1000 km von meiner Insel im aüssersten Süden Finnlands bis zu meinem Ferienhäuschen in Lappland mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.
    Mit dem TIGER im Tank…
    Vor jedem Haus steht hier ein Stromposten. Seit eh und je . Nicht wegen den wenigen Teslas, sondern um die Motoren der Fossilautos im Winter mittels eines “ Tauchsieder,“ der im Wasserkreislauf des Motors integriert ist, auf 20 Grad zu erhitzen…
    Und umsonst gibt es hier keinen Strom…
    Das wär ja auch noch schöner…
    Und, übrigens, jetzt geht endlich der von Areva gebaute Kernreaktor in Olkiluto ans Netz.
    Die Finnen wollen gerne die Besten in der Welt sein. Und sagen, das dieses Atomkraftwerk das sicherste in der Welt sei. Mit Kühltürmen die auch ohne pumpen funktionieren…

  55. zu Nr. 53

    Hallo Herr hubersn,

    nehmen wir doch mal ihre günstigen Preise für das kWh von 1,6 bis 2 Cent/kWh bei der Betrachtung der Brennstoffkosten/kWh.

    Energie „Sonnenstrahlen“ kosten genau 0,00 Cent / kWh
    Nut haben aber PV-Module einen schlechten Wirkungsgrad von z.B. 12 bis15%.

    Was kostet mich jetzt das kWh an Strom aus den PV-Modulen an Brennstoffkosten ?

    De würde ich mal sagen das das genau 0,00 Cent/kWh sind.

    Herr hubersn,
    ihre kWh sind noch im Kohlekraftwerk oder GuD Kraftwerk und bis an die eigen Steckdose kommen noch ca. 7 Cent an Netzkosten dazu, sind dann ca. 9 Cent/kWh.

    Bei meiner PV sind das immer noch genau 0,00 Cent/kWh bis an die eigen Steckdose.

    Was ist nun zu Machen ?

    MfG

  56. @US #52
    Skandinavien, Laternensteckdose
    Richtig, im Norden Skand. gibt es das, zum Vorheizen der Autos, in Gegenden, die sich mit dt. Innenstädten aber sowas von nicht vergleichen lassen.
    So, und nun ganz DE „flächendeckend“, nur mit Wind und Solar !

    Was rauchen Sie, oder gibt’s die Pillen auf Rezept ??

  57. 54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und Nachts? In Udos Welt scheint da die Sonne um die Ecke, irgendwie.

    Hast du Nr. 49 gelesen und auch verstanden ? vermutlich nicht.

    Nr. 49
    Ein Lösungsansatz von einigen ist z.B. eine Solar-Diesel-Hybridanlagen.

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Das was ich gerne möchte was sich aber noch nicht mal Supergrüne trauen, mal für 1 Woche , am besten zwischen Weihnachten und Neujahr Deutschland NUR mit Wind und Sonnenstrom betreiben.
    Die Überschriften der Bildzeitung würde ich gerne mal lesen…

    Da habe ich das mal in der Nr. 167 durchgerechnet, bei einer 100% EE-Versorgung in Deutschland.
    http://www.science-skeptical.de/blog/die-sonne-schickt-keine-rechnung/0015935/

    #

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und Udo, ich wohne seit 1974 in Fennoskandien, mal in Schweden, mal in Finnland. Aber ja, auch hier will keiner -oder nur wenige- Stromautos haben.

    Und in Deutschland ?
    Im Januar 2017 kamen in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 1.323 Elektroautos neu auf die Straßen, das sind 177 Prozent mehr als im Januar 2016.

    #

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Ich fahre 1000 km von meiner Insel im aüssersten Süden Finnlands bis zu meinem Ferienhäuschen in Lappland mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.
    Mit dem TIGER im Tank…

    Tankinhalt vom Nissan Micra ist ca. 41 Liter.
    Der Tiger im Tank kostet in Finnland ca. 1,45€/Liter macht dann ca. 58 Euro und zurück wieder ca. 58 Euro sind wir bei ca. 116 Euro.

    Das dein Nissan Micra nur 4 L/100km verbraucht ist ja auch etwas zweifelhaft auf der Urlaubsfahrt.

    Solche Sachen findet man im Netz:

    Der Nissan Micra ist nicht nur ein tolles Stadtauto, sondern hat auch die Strecken von Hamburg nach Bordeaux in Frankreich und zurück perfekt gemeistert. Mein Durchschnittsverbrauch liegt bei circa 6,5 l/100 km.

    Nun rechne wir das mal mit dem tatsächlichen Verbrauch von 6 L/100km für deine 2.000 km und kommen auf ca. 170 € für den TIGER im Tank.

    Beim Tesla kostet der Kraftstoff genau 0,00 € für die 2.000 km.

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und umsonst gibt es hier keinen Strom…

    Da ist die Europakarte wo ich überall mit meinem Tesla kostenlos „tanken“ kann.
    https://www.tesla.com/de_DE/supercharger

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und, übrigens, jetzt geht endlich der von Areva gebaute Kernreaktor in Olkiluto ans Netz.

    Der Kaufpreis wurde ursprünglich schlüsselfertig auf etwa 3 Milliarden Euro angesetzt, heute sind bereits kosten von ca. 9 Milliarden Euro angesetzt.

    Und, übrigens die kosten vom Kernreaktor Olkiluoto-3 haben sich ca. verdreifacht und die Fertigstellung um Jahre verschoben.
    Von der Auftragsvergabe bis zur Inbetriebnahmen werden ca. 15 Jahre vergehen (2003 bis 2018)

    Und übrigens soll erst ende 2018 soll Strom vom Kernreaktor Olkiluoto-3 kommen, in der Zeit werden noch ca. 100 GW an EE-Kraftwerke in den Welt errichtet.

    MfG

  58. 56. Krishna Gana 25. Juni 2017 09:59
    Richtig, im Norden Skand. gibt es das, zum Vorheizen der Autos,

    Die Verbrenner verwenden der Strom zum vorheizen und die E-Autos zum fahren + vorheizen, ich sehe da keinen Widerspruch.

    #

    56. Krishna Gana 25. Juni 2017 09:59
    So, und nun ganz DE „flächendeckend“, nur mit Wind und Solar !

    Wer möchte den in einem unüberschaubaren und Realistischen Zeitlichen Rahmen Deutschland auf EE-Strom umstellen ? und nur mit Wind und Solar wird es schwierig.
    Da müssen noch weitere Maßnahmen ergriffen werden und auch noch andere EE-Quellen mit beisteuern.
    Das ist aber heute Zukunftsmusik und wer meint bis 2040 oder 2050 planen zu müssen der wird von der Realität ohnehin eingeholt.

    Sie können ja die Stromversorgung von Deutschland retten, ich möchte ja nur möglichst günstig den Strom bekommen, von wem ist egal.
    An Tag kommt er von PV in der Nacht vom Netz.

    MfG

  59. @US
    Mir geht’s darum festzuhalten, wenn wer auch immer, hochgesteckte Ziele, wie die bereits erwähnte Mio. E-Autos und 100% EE anstrebt, sollte auch die notwendige Infrastruktur im Hinterkopf haben. Das geht in der Regel verloren, statt dessen vergisst man sich in grünsten Träumen, wie man auch von Ihnen hier en masse lesen kann.
    Primäres Ziel sollte also die Infrastruktur sein, ist die da, könnte man sich u U. an den Rest heran wagen.
    Grünlinge fangen immer falsch rum an oder vergessen die unangenehme Seite.

  60. @SH #45

    Du kennst die Stromgestehungskosten?

    Natürlich.

    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/arbeitsberichte/downloads/Arbeitsbericht_08.pdf

    Das ist eine wissenschaftliche und neutrale Quelle, die wir hier schon so oft verlinkt haben dass du sie auch ohne jede Hilfe gefunden haben müsstest.

    Na dann mal los, stimmen sie mit Wikipedia überein?

    Natürlich nicht. Wikipedia ist keine belastbare Quelle, da jeder hineinschreiben kann was er will und es keinen zuverlässigen Korrekturmechanismus gibt. Wikipedia-Seiten können auch systematisch von interessierten Autoren in eine einzige Richtung gebürstet werden, und das ist dort u.a. bei Ökothemen regelmäßig der Fall.

    Braunkohle 3,8-5,3 Eurocent, Steinkohle 6,3-8,0 Eurocent, Erdgas 7,5-9,8 Eurocent. Wind Onshore 4,5-10,7 Cent, PV Großkraftwerk 7,9-11,6 Eurocent.

    Du meinst diese Seite:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten

    Über der Tabelle steht groß und breit „Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten.“

    Guck dir mal an was die Autoren da gemacht haben. Sie haben mehrere Studien aus verschiedenen Zeiten aufgelistet, immerhin. Aber außer der ersten (einer älteren Version derjenigen die ich oben verlinkt habe) und und einer weiteren die nicht online ist, sind die übrigen aus einem ökofreundlichen Gesinnungsartikel eines journalistischen Mediums (der Zeit) zwei „Studien“ der von Ökosubventionen abhängigen Fraunhofer ISE, und weitere nach der Rosinenpickermethode zusammengewürfelten.

    „Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten“. Das kannste laut sagen.

  61. @US #51

    Bei Wind sind die ersten Anlagen am Start die genau 0,00 Cent/kWh an EEG-Vergütung bekommen.

    Wenn du Recht hättest, müssten wir keine EEG-Umlage zahlen, sondern bekämen eine EEG-Gutschrift auf unsere Stromrechnungen.

  62. 59. Krishna Gana 25. Juni 2017 11:06
    Mir geht’s darum festzuhalten, wenn wer auch immer, hochgesteckte Ziele, wie die bereits erwähnte Mio. E-Autos und 100% EE anstrebt, sollte auch die notwendige Infrastruktur im Hinterkopf haben.

    Die Infrastruktur für die Mio. E-Autos ist ja da, selbst für 20 Mio. E-Autos ist die bereits vorhanden.
    So gut wie jedes bewohnte Grundstück hat doch heute einen Netzanschluss und Steckdosen bereits.

    Und im Beitrag Nr. 21 habe ich eine Möglichkeit aufgezeichnet wie man so was machen kann, da gibt es natürlich noch jede Menge andre Geschichten die man machen kann, nur PV ist keine Komplettlösung, nur eine Komponente von einer ganzen Reihe.

    Das steht aber auch bereits in Nr. 21

    Nr.21
    PV ist nur eine von Möglichkeiten.

    Man muss sich nur im Hinterkopf behalten das die Stellfläche die ein Auto benötigt (egal ob in der eigenen Garage oder unter der Laterne) so grob ausreicht den Jahresstromverbrauch vom Fahrzeug zu decken.

    Die PV-Grundflächen die für ein großes E-Auto z.B. Tesla, gebraucht werden sind ja nur so um die 18m² für die Jahresfahrleistung.
    Nr.21
    PV ist nur eine von Möglichkeiten.

    Übrigens, das muss ja auch nicht immer zeiztgleich 100% EE-Strom sein.
    Die E-Autos können auch das Netz unterstützen, entlasten wenn es mal eng wird, aber nicht so wie bei Herrn Eng.

    MfG

  63. Beim Tesla kostet der Kraftstoff genau 0,00 € für die 2.000 km.

    Eine Firma die was zu verschenken hat ist mal was Neues. Haben sie tatsächlich, Tesla macht ca. 13.000 USD Verlust pro verkauftes Auto. Die Firma hat noch nie Gewinne gemacht. Dieses Jahr wird der Gesamtverlust auf 1 Mrd USD geschätzt. Bisher finanzieren sie das per Kapitalerhöhung, d.h. sie emittieren Aktien und finanzieren mit dem Geld der hoffnungsvollen Investoren die weiteren Verluste. Klingt nach einem Pyramidensystem.

  64. @anorak2:

    Ganz ehrlich, genau so habe ich mir das vorgestellt bei dir. Eine Arbeit von 2010 im Kopf bzw. als Referenz, die auch noch selbst angibt, dass die fossile Kraftwerke mit 7500 Volllaststunden mit regenerativen Kraftwerken mit üblicher Volllaststundenanzahl vergleicht. Weiter unten geben sie die üblichen Volllaststunden für die fossilen Kraftwerke dann auch an … immerhin. Die ungefähren Gestehungskosten muss man sich dann aus dem Graph heraussuchen.

    Nur zum Vergleich: dein Stand geht von 5,43 Cent für Braunkohle, 6,25 Cent für Steinkohle, 8,18 Cent für Erdgas GuD und 5,16 Cent für Atomstrom aus. Bei EE-Strom sind es 11,4 Cent für Biomasse, 11,85 Cent für Wind Onshore, 14,6 Cent für Wind Offshore und 27,7 bzw. 31,7 Cent für PV Anlagen (Freifläche/Dach).

    Wohlgemerkt Stand 2010 als Erwartung für 2015. Waren PV Anlagen vor 2 Jahren wirklich so teuer? Vom EEG für Dachanlagen gab es nicht mal 13 Cent pro kWh 2015. Und wie ist nun der heutige Stand?

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle (2016 6454 Volllaststunden) und ganz sicher günstiger als Steinkohle (3508 Stunden) und Gas (1550 Stunden). Auch deren angenommene Volllaststunden unterscheiden sich von den tatsächlichen und das obwohl diese Zahlen sich seit 2010 nicht sonderlich verschlechtert haben (Gas war damals bei 2650 Stunden).

    Die Angaben von Wikipedia sind nicht genau in dem Rahmen, die dein Dokument vorgibt. Nur enthalten sie halbwegs aktuelle Zahlen für Erneuerbare, dein Dokument leider nicht. Ich bitte dich also, dir etwas aktuelleres zu suchen, wenn du die Stromgestehungskosten von tatsächlichen Kraftwerken in Erfahrung bringen und noch mitdiskutieren möchtest. Zum Beispiel das Dokument der EIA für die Kosten in den USA .

    Schließlich sagt hier auch niemand mehr, dass ein 50 oder 60 Zoll Flachbildschirm so unglaublich teuer wäre und man sich das ja gar nicht leisten könnte (Stand 2010). Oder glaubst du das immer noch? Die Welt dreht sich weiter und wenn man Preistrends nicht verfolgt, dann kann so etwas passieren, was dir soeben passiert ist. Die Welt sieht ein wenig anders aus, als du sie dir vorstellst bzw. du sie in Erinnerung hast 😉

  65. @US #62
    Due Infrastruktur ist dann da, wenn es Deine Leibtig- Schweden Laternen flächendeckend gibt, die innerstädtischen Stellplätze verstromt sind, so dass jedes parkende Auto geladen werden kann, vorher nicht.
    Ein genereller. Stromanschluss ist der kleine Teil dessen, was die Infrastruktur darstellt.
    Deine paar Teslas kannst du da gerade mall vernachlässigen, die interessieren aber wirklich keine Sau.
    Deine Tagträumereien übrigens auch nicht.
    😀

  66. Und nochmal anorak2, weil nun endlich klar ist wie dein Verständnis von Wirtschaft ist:

    Eine Firma die was zu verschenken hat ist mal was Neues.

    Vollkommen richtig, der Preis für das Aufladen ist natürlich im Kaufpreis des Autos enthalten. Das muss man ganz klar sehen. Die veröffentlichten Zahlen für das Laden ohne diese Flatrate wären heranzuziehen: https://www.tesla.com/de_DE/support/supercharging
    34 Cent pro Minute über 60 kW Ladeleistung und 17 Cent darunter.

    Aus der Ladekurve eines Tesla S ergibt sich daraus am Anfang (120 kW) ein Preis von 17 Cent pro kWh. Bis zu einem Füllstand von 42% (60 kW Ladeleistung) steigt der kWh-Preis auf dann durchschnittlich (über die gesamte Ladedauer bis dahin) 21,2 Cent. Von da an steigt dann der Preis pro kWh recht stark an und auch der Durchschnitt über die Ladedauer wächst. Tankt man wirklich voll kommt man auf einen Preis von 30 Cent pro kWh.

    Haben sie tatsächlich, Tesla macht ca. 13.000 USD Verlust pro verkauftes Auto. Die Firma hat noch nie Gewinne gemacht. Dieses Jahr wird der Gesamtverlust auf 1 Mrd USD geschätzt. Bisher finanzieren sie das per Kapitalerhöhung, d.h. sie emittieren Aktien und finanzieren mit dem Geld der hoffnungsvollen Investoren die weiteren Verluste. Klingt nach einem Pyramidensystem.

    Und da kommt nun der Irrsinn. Ein Unternehmen, das Verlust macht, macht dieses nicht pro verkauftem Produkt. Zwar kann man das so ausdrücken, aber der Grund für den Verlust ist nicht, dass die Produktion des Produktes mehr kostet als die Einnahmen durch den Verkauf. Das sollte spätestens dann auffallen, wenn man sich die Zahlen mehrerer Quartale anschaut und die Details der Bilanzen in denen aufgeführt ist wie hoch die Marge bei den Produkten ist.

    Das Unternehmen hier macht Verluste, weil es investiert. Und es möchte schnell zum Erfolg kommen, daher wird viel investiert. Auch und gerade weil die Investoren das unterstützen. Würden sie das nicht, dann müsste eine kleine Autofirma mit weltverändernden Ambitionen recht langsam wachsen. Das ist zum Glück nicht der Fall.

    Weißt du überhaupt was ein Pyramidensystem ist?

  67. 60. anorak2 25. Juni 2017 11:22
    Das ist eine wissenschaftliche und neutrale Quelle,
    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/arbeitsberichte/downloads/Arbeitsbericht_08.pdf

    neutrale Quelle ?????????????????????

    Herr Prof. Dr.-Ing. A. Voß als neutrale Quelle ??????????

    Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Reaktorentwicklung der Kernforschungsanlage Jülich.
    Voß erhielt 1983 einen Ruf als Professor an das Institut für Kernenergetik und Energiesysteme an der Universität Stuttgart.
    Alfred Voß ist ein starker Befürworter der Kernenergie und plädiert, publizistisch wie auch als Politikberater, für deren Ausbau.
    Am 20. November 2012 wurde er zum Ehrenmitglied der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) ernannt.

    Hallo anorak2
    Da sind die aktuellen Zahlen die von den Bundesnetzagentur kommen was zur Zeit an EEG- Vergütung bei Neuanlagen bezahlt wird aussagekräftigen und glaubwürdiger.

    Als die Zahlen die Herr Dr. A. Voß bringt und dessen Quellen aus 2006 bis 2010 stammen.

    Da nehmen wir mal Quellen aus erster Hand z.B. für Kernkraftwerke.
    Da gibt es die Geschäftsberichte der AKWs in der Schweiz von den Betreibern selbst und die müssten ja wissen was das kWh so kostet und in Deutschland wird ja auch nur mit Wasser gekocht in den AKWs.

    https://www.kkl.ch/fileadmin/seiteninhalt/dateien/medienmitteilungen/2017/20170427_KKL_publiziert_Geschaeftsbericht_2016.pdf

    Die Produktionskosten lagen im Berichtsjahr 2016 bei 6.22 Rp/kWh.

    Das sind ca. 5,7 Cent/kWh für AKW Strom und bei PV gibt es die ersten mit 5,38 Cent/kWh und bei Wind für 0,00 Cent/kWh an EEG-Vergütung.

    MfG

  68. 61. anorak2 25. Juni 2017 11:23
    Wenn du Recht hättest, müssten wir keine EEG-Umlage zahlen, sondern bekämen eine EEG-Gutschrift auf unsere Stromrechnungen.

    Genau so machen das die Leute die Rechen können.
    PV aufs Dach oder bei den richtigen EEG-Anlagen investieren und man hat hat Einnahmen die seine EEG-Ausgaben übersteigen und schon hat man eine „Gutschrift“ auf seiner Stromrechnung.

    Klar Du bist beim Rechnen nicht der „schnellste“, deshalb erst überlegen was ich mit „Gutschrift“ auf seiner Stromrechnung meine.

    #######

    65. Krishna Gana 25. Juni 2017 15:55
    Due Infrastruktur ist dann da, wenn es Deine Leibtig- Schweden Laternen flächendeckend gibt, die innerstädtischen Stellplätze verstromt sind, so dass jedes parkende Auto geladen werden kann, vorher nicht.

    In Deutschland sind doch unter ca. 1% an E-Autos unterwegs, da reicht es doch wenn jeder 20. Stellplatz eine Steckdose hat.
    Ach und Übrigens wer fährt in die Innenstadt zum „tanken“ mit dem E-Auto 1% oder doch 5% der E-Autobesitzer.
    Die laden doch Zuhause meistens von der eigen PV für unter 10Cent/kWh und fahren mit einem vollen „Tank“ los.

    Das E-Auto starte mit einem vollen „Tank“ und mit einem Verbrenner muss man zur Tanksteller fahren und Zeit mitbringen.

    MfG

  69. @SH #64

    Eine Arbeit von 2010 im Kopf bzw. als Referenz, die auch noch selbst angibt, dass die fossile Kraftwerke mit 7500 Volllaststunden mit regenerativen Kraftwerken mit üblicher Volllaststundenanzahl vergleicht.

    Ich kenne leider keine neuere aus neutraler Quelle, aber die Welt hat sich seitdem ja auch nicht auf den Kopf gestellt.

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle

    Hättest du Recht, müssten wir EEG-Gutschriften kriegen statt eine Umlage zu zahlen. Solange das nicht der Fall ist, ist die Sachlage klar:

    Jeder der behauptet, Wind und Solar seien billiger als konventionelle Stromerzeugung, sagt die Unwahrheit. Die Frage ist nur warum, ob er falsche Quellen hat oder einen Denkfehler begeht oder absichtlich die Unwahrheit sagt.

    Die Angaben von Wikipedia sind nicht genau in dem Rahmen, die dein Dokument vorgibt. Nur enthalten sie halbwegs aktuelle Zahlen für Erneuerbare, dein Dokument leider nicht.

    Nur leider aus unglaubwürdigen Quellen.

    #66

    Ein Unternehmen, das Verlust macht, macht dieses nicht pro verkauftem Produkt. Zwar kann man das so ausdrücken, aber der Grund für den Verlust ist nicht, dass die Produktion des Produktes mehr kostet als die Einnahmen durch den Verkauf.

    Das ist der einzige Grund.

    Das Unternehmen hier macht Verluste, weil es investiert.

    Ist das nicht nur ein Euphemismus für denselben Sachverhalt?

  70. Ick sach mal nur so:

    Wenn wir aufgrund der Klimawissenschaften auf der linken Spur fahren, muessen wir uns nicht wundern wenn wir von Rechts ueberholt werden.

    Bitte weitersagen!

  71. 63. anorak2 25. Juni 2017 11:55
    Eine Firma die was zu verschenken hat ist mal was Neues.

    Ob Tesla was zu verschenken hat kann ich nicht sagen nur ist das „Tanken“ an den ca. 861 Supercharger-Stationen mit ca. 5.655 Supercharger-Ladeplätzen für mich kostenlos.

    Das kann sich natürlich auch ändern nur Aktuell ist das eben so.

    MfG

  72. 69. anorak2 25. Juni 2017 17:00
    Ich kenne leider keine neuere aus neutraler Quelle, aber die Welt hat sich seitdem ja auch nicht auf den Kopf gestellt.

    Hallo anorak2,

    da kann ich doch bei den Volllaststunden aushelfen.

    Sind bei den AKWs keine 7500 Volllaststunden, sondern nur um die ca. 6.300 Volllaststunden die bei den AKW weltweit geschafft werden.

    Quelle:
    Internationale Atomenergie-Organisation
    https://www.iaea.org/PRIS/WorldStatistics/NuclearShareofElectricityGeneration.aspx

    MfG

  73. Basti #64,

    da kommen deine ausgeprägten Grundüberzeugungen her?

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle (2016 6454 Volllaststunden) und ganz sicher günstiger als Steinkohle (3508 Stunden) und Gas (1550 Stunden). 

    PV und Onshore 6454 Volllaststunden?
    Wer hat dir das gesagt?

  74. @W.Rassbach:
    Lesen lernen! Die Klammer steht hinter Braunkohle.

    @anorak2:
    Ein weiterer Klassiker von dir.

    aber die Welt hat sich seitdem ja auch nicht auf den Kopf gestellt.

    Doch, der Trend der günstiger werdenden Wind- und Solarkraft hat sich fortgesetzt. Die Vorhersagen deiner „neutralen“ Quelle sind nicht eingetroffen. Ganz und gar nicht. Die Angaben für fossile Energieträger scheinen auch nicht zu stimmen, da nicht auf die zu erwartenden Volllaststunden berechnet, sondern auch 7500 Volllaststunden, die ja nicht mal ein Braunkohle Kraftwerk erreicht (1000 Stunden davon entfernt).

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle

    Hättest du Recht, müssten wir EEG-Gutschriften kriegen statt eine Umlage zu zahlen. Solange das nicht der Fall ist, ist die Sachlage klar:

    Ich habe Recht, aber wir haben natürlich noch die alten Anlagen mit höheren Gestehungskosten im System und neue PV Anlagen auf Dächern bekommen ja auch noch mehr als die Freianlagen. Scheinst du auszublenden, aber sowohl bei mir als auch bei deiner „neutralen“ Quelle geht es um neue Kraftwerke. Von daher …

    Ein Unternehmen, das Verlust macht, macht dieses nicht pro verkauftem Produkt. Zwar kann man das so ausdrücken, aber der Grund für den Verlust ist nicht, dass die Produktion des Produktes mehr kostet als die Einnahmen durch den Verkauf.

    Das ist der einzige Grund.

    Nein. Wenn ich 100 Klimaskeptiker Pokale für 10 € hier verkaufe und mich die Herstellung 5 € pro Stück kostet, ich aber 600 € investiere um in ein zukünftiges Werk für die Produktion noch schickerer Pokale zu investieren, dann mache ich 100 € Verlust. Nicht weil ich die Pokale nicht gewinnbringend herstellen kann, sondern weil ich investiere und mich nicht mit 500 € Gewinn abgeben will … denn schließlich scheint es viel Bedarf für Auszeichnungen von extremer Skepsis verbunden mit Unwissen zu geben 😉

  75. 73. W.Rassbach 25. Juni 2017 17:56
    PV und Onshore 6454 Volllaststunden?
    Wer hat dir das gesagt?

    Herr W.Rassbach,

    und wer hat das den geschrieben und angefragt in 73., das PV und Onshore 6454 Volllaststunden haben ?

    Davon steht aber im Nr. 64 nichts, das die 6454 Volllaststunden bei PV und Onshore anstehen.

    Gut lesen ist das eine aber einen Satz verstehen das andere.

    MfG

  76. @ Udo:
    Från: Abo, , Finland
    Till: Rovaniemi, Lappland, Finland

    Der Abstand Åbo --Rovaniemi: 866 km (538.1 mi) Also nicht ganze 1ooo km wie von mir angegeben. Der Tank in meinem
    Micra 42 liter, (gestern getankt, 1,44€/l.)
    Laut Wiki-Fahrplanung: Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h
    Die Höchstgeschwindigkeit ist auf dem grössten Teil der Strecke mit 80 km vorgeschrieben. Ich fahre nie schneller als erlaubt, so brauche ich etwas mehr als 12 Stunden für die Strecke, kurz nördlich von Rovaniemi. Verbrauche im Schnitt unter 5 liter/100 km. Auch im Normalfall. Als Rentner ist meine Devise: Eile mit Weile.
    Das ist wohl für einige Deutschen mit ihrem rechten Bleifuss unbegreiflich.
    Übrigens: Bei uns wäre es sicher sinnvoll mit Elektrizität zu fahren, denn wir haben neben Schweden die niedrigsten Strompreise, weniger als 15 C/kw/h. Ihr Deutschen zahlt doppelt soviel…
    So weit ich weiss werden dieses Jahr in Deutschland 3,5 Millionen Autos verkauft. Darunter sind 10000 Elautos…
    Die Welt will keine Elektrischen Autos, sondern Wagen, die mit Benzin/Diesel betankt werden. Daran werden auch die Deutschen Grünen nichts ändern.
    Kernkraft in Finnland: Wikipedia: They are among the world’s most productive, with average capacity factors of 94% in the 1990s, voriges Jahr hatte man einen Faktor von 93 %. Allerdings kommt etwa 30 % des Stroms aus Schweden, auch dort hat Fortum ein paar Kernkraftwerke. Das neue Kernkraftwerk in Olkiluoto ist schon fast am Netz, und das von Rosatom und Siemens geplante Kraftwerk in Pyhäjoki ist in der Planung. Angeblicher Start 2024. Dann dürfte Finnland fast selbstversorgend sein mit Strom.
    Alle Kernkraftwerke sind mit passiver Kühlung versehen, sowie mit Stromgeneratoren auf Lastwagen in gehörigem Abstand gesichert.
    Die deutsche“Energiewende“ ist eine Lachnummer! Und sie wird enden mit der neuen deut

    schen Regierung im Herbst.

  77. Ok UdoBasti,

    verlesen.

    Davon steht aber im Nr. 64 nichts, das die 6454 Volllaststunden bei PV und Onshore anstehen.

    6454 stehen bei Braunkohle an.

    Wieviele Volllaststunden haben eigentlich PV und Onshore?

    So wie ihr euch aufführt müssen es sehr viele sein.

  78. @jörg

    Hast du dich mal über den EPR in Olkiluoto informiert? Oder wie es dem Bauherren Areva mittlerweile geht?

  79. 76. schreibt jörg siebert.fi am 25. Juni 2017 um 19:11
    Micra 42 liter, (gestern getankt, 1,44€/l.)

    Das habe ich auf der Internetseite von Nissan für den Nissan Micra gefunden:

    der Tankinhalt 41 Liter (gilt für alle Versionen).

    Gut, du bringst in einen 41 Liter Tank 42 Liter rein, und verbrauchst dann noch 5 Liter auf 100km, alles verstanden.

    Da stellt sich nun die Frage was soll ich von deinen anderen Angaben halten, speziell von den 5 Liter/100km.

    #

    76. schreibt jörg siebert.fi am 25. Juni 2017 um 19:11
    Das neue Kernkraftwerk in Olkiluoto ist schon fast am Netz,

    54. schreibt jörg siebert.fi
    Und, übrigens, jetzt geht endlich der von Areva gebaute Kernreaktor in Olkiluto ans Netz.

    Im Dezember 2015 gab der zukünftige Betreiber TVO bekannt, dass die Anlage Ende 2018 in Betrieb gehen solle.
    http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/update-zu-olkiluoto-3

    16.12.2015
    Laut TVO wird es noch über drei Jahre dauern, bis Finnlands fünfte Einheit Strom produzieren wird.

    Ist doch ende 2018 oder habe ich mich verrechnet?

    #

    Und am 14.06.2017 ist Stromlieferung auch noch erst gegen ende 2018

    Im Herbst werden die Warmtests folgen. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Tests seien die Voraussetzungen für die Erteilung der Betriebsbewilligung Anfang 2018 gegeben. Es müssten jedoch weitere wichtige Etappen erreicht werden, bevor Ende 2018 mit der Stromerzeugung begonnen werden könne, erklärte Jouni Silvennoinen, Projektverantwortlicher bei der TVO.

    http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/finnland-beginn-der-kalttests-bei-olkiluoto-3

    jörg siebert.f
    das das neue Kernkraftwerk Olkiluoto-3 schon fast am Netz ist, ist genauso Fake-News oder auch Alternative Fakten, so wie deine 5 L auf 100km.

    #

    77. W.Rassbach 25. Juni 2017 21:50
    Wieviele Volllaststunden haben eigentlich PV und Onshore?

    Meine PV hat leicht über 1000 Volllaststunden, die sich auf ca. 3500 bis ca. 4000 Lieferstunden verteilen im Jahr.
    Also an ca. 3000 Stunden im Jahr habe ich genau 0 kWh an Netzbezug.
    An ca. 500 bis ca. 1000 Stunden verbrauch ich einen Strommix PV + Netzstrom und an ca. 5000 Stunden wird nur Netzstrom verbraucht.
    Das ist aber von den kWh nur sehr geringe Mengen die aus dem Netz gezogen werden, da in der Nacht ohnehin nur sehr geringe Strommengen benötigt werden im Haus.

    ~~~~~~~~~~~~~~

    Bei Onshore-Windkraft gib es eine große Bandbreite, vermutlich sind das im Durchschnitt in Deutschland unter 2000 Volllaststunden.

    Für Offshore-Windparks sollen 4000 Volllaststunden machbar sein, 4500 sind auch im Gespräch.

    Herr W.Rassbach,

    die Volllaststunden sind nicht entscheidend.
    Was kostet das kWh, dass ist angesagt.
    Ein System hat 1000 Volllaststunden und das kWh kostet noch ca. 1 bis 2 Cent.
    Das andere System hat 6300 Volllaststunden und das kWh kostet noch ca. 5,7 Cent/kWh

    Was geschieht wenn das System mit den 1000 Volllaststunden, Strom ins Netz schiebt, an z.B. 3000 Stunden im Jahr ?

    MfG

  80. Udo,

    Was geschieht wenn das System mit den 1000 Volllaststunden, Strom ins Netz schiebt, an z.B. 3000 Stunden im Jahr ?

    Die stabilen Netzlieferanten gehen in Insolvenz, es sei denn ihre Bankberater lassen mit sich reden.

    Das Ding mit 1000 Volllaststunden wird gewinnen. Aber nur, weil es der Bankberater will.

  81. @Rassbach:

    Wieviele Volllaststunden haben eigentlich PV und Onshore?

    So wie ihr euch aufführt müssen es sehr viele sein.

    Es geht nur darum bei Stromgestehungskosten nicht Kraftwerke mit praktisch voller Auslastung mit typischen regenerativen Kraftwerken und deren Volllaststunden zu vergleichen. Vor allem dann nicht, wenn die realen Volllaststunden von z.B. Gaskraftwerken stark von den der Berechnung zugrunde liegenden 7500 Stunden abweicht (1500-2600 Stunden heute bzw. damals in 2010).

    Volllaststunden Erneuerbare, erst 2015 dann 2016:
    Wind Onshore: 1723 / 1429 Stunden
    Wind Offshore: 2300 / 2891 Stunden
    Solar: 985 / 919 Stunden
    Wasserkraft (nur mal so): 3365 / 3409 Stunden

    Das sind natürlich nur grobe Richtwerte, da ich mir nicht die Mühe gemacht habe den Zubau mit einzubeziehen, d.h. der hat natürlich nicht das ganze Jahr Strom produziert. Damit dürften die realen Werte noch ein wenig höher liegen.

    Die stabilen Netzlieferanten gehen in Insolvenz

    Warum sollten sie? Sind doch gleichzeitig auch Betreiber von EE-Anlagen und die Last war vorher auch alles andere als stabil. Im Mittel hat kein Kraftwerk (außer Atom und ein Großteil der Braunkohlekraftwerke, wie heute auch) unter Volllast das ganze Jahr durch Strom produziert.

    @Udo:
    Vielleicht fährt der Nissan Fahrer ja einen Diesel? Der braucht laut Spritmonitor unter 5 Litern auf 100 km.

  82. @US #79

    Gut, du bringst in einen 41 Liter Tank 42 Liter rein, und verbrauchst dann noch 5 Liter auf 100km, alles verstanden.

    Wer weite Strecken fährt, füllt den Tank bis zum Anschlag, sprich im Stutzen steht auch Benzin. Da geht sogar etwas mehr als ein Liter rein. Gut im warmen Sommer sollte man das wegen der Ausdehnung besser lassen.
    Fakt ist, in einen Tank, der gem. Werksangaben 41 Liter fasst, passen wenigstens 2 Liter mehr rein.
    Folglich ist Jörgs Angabe, insbesondere auch hinsichtlich des Verbrauchs in keinster Weise zu beanstanden, ausser man ist Grünfink oder sonstwie unlauter oder böswillig.

  83. Es geht nur darum bei Stromgestehungskosten nicht Kraftwerke mit praktisch voller Auslastung mit typischen regenerativen Kraftwerken und deren Volllaststunden zu vergleichen.

    Der Begriff „Volllaststunden“ ist jenseits wetterabhängiger Zappelstrom-Erzeugung bedeutungslos. Abgesehen von Wartungsintervallen können normale Kraftwerke immer arbeiten (wenn man sie lässt).

    Was uns interessiert sind ausschließlich Endkosten. Zu deren Berechnung braucht man genau 2 Größen:

    1. Die gesamten betrieblichen Kosten während einer Zeitspanne

    2.dividiert durch die gesamte produzierte Nettostromerzeugug in der gleichen Zeitspanne.

    Das Ergebnis sind die Stromgestehungskosten. Das macht man getrennt pro Technologie, und dann kann man vergleichen.

    Wie lange das Ding in der Zeitspanne tatsächlich lief ist für diese Rechnung ohne Belang. @US will Verwirrung stiften oder ist selber verwirrt, wenn er den Begriff in eine Kostendiskusdion einbringt.

  84. @anorak2:

    Sogar dein „neutrales“ Dokument weist darauf hin, dass es natürlich nicht egal ist. Wie man auf die Idee kommen kann, ist mir schleierhaft, vor allem als jemand der angibt die Wirtschaft zu verstehen. Es ist ein Unterschied, ob du nun 7500 Stunden mit Volllast ansetzt und die Stromgestehungskosten bei einem 500 MW Kraftwerk somit für eine Strommenge von 3,75 TWh berechnest oder reale 3000 Stunden annimmst, die das Kraftwerk tatsächlich laufen würde und damit die Kosten für 1,5 TWh berechnest. Oder behauptest du ernsthaft, das das egal ist? Deine „neutrale“ Quelle sieht das anders, gibt aber trotzdem für die realen Volllaststunden nur einen Graph an bei dem man ablesen darf wie sich der Preis ungefähr erhöht.

  85. @ udo

    Laut STUK, der finnischen Stahlungassicherheitsbehörde vor 2 Wochen:
    http://www.stuk.fi/stuk-valvoo/ydinturvallisuus/stukin-kolmannesvuosiraportointi/rakentamisen_aikainen_valvonta:

    Tuore ydinpolttoaine tuodaan laitospaikalle syksyllä. STUK teki polttoaineen tuontiin valmistautumiseen liittyen kaksi tarkastusta.
    schlechte übersetzung: Frischer Kernbrennstoff wird im Herbst auf das Werksgelände gebracht. STUK wird im Zusammenhang mit der Einfuhr von Kernbrennstoff zwei Inspektionen machen.
    Laut Zeitungsberichten wird der Reaktor Anfang 2018, bestückt und probe gefahren. Ganz am Netz wird der Reaktor wenn alles gutgeht (was ja leider bisher nicht geschehen ist, der Reaktor ist 10 Jahre verspätet – kennt ihr doch auch in Berlin Flugplatz, Hamburg Filharmonika) im Sommer 2018 sein.
    -- Wir sind also auch nur noch 6 Monate vor 2018. Also BALD, wir haben ja lange genug gewartet….
    Udo hat Recht, der Tank von Micra fast nur 41 liter. War neu für mich!
    5 liter auf 100km?
    = Ganz einfach: Kein Stop und Go wie in Deutschland. Auf der Insel Kimitoön wo ich lebe gibt es keine einzige Ampel. Die nächste Ampel ist in Salo (füher Nokiahauptstadt). Und die ist 50 km entfernt. Und die Höchstgeschwindigkeit auf der Landstrasse 80 km. Nach Turku 70 km von hier, fahre ich selten.
    Ich fahre heutzutage so gut wie gar nicht im Stadtverkehr, fast nur auf dem Land.

  86. @Jörg
    Selbst wenn der Tank nur 41 fasst, passen mindestens 43 rein.

  87. @Jörg:
    Is das nun ein Benzin- oder ein Dieselauto dieser Micra?

  88. @anorak2, #83:

    Der Begriff „Volllaststunden“ ist jenseits wetterabhängiger Zappelstrom-Erzeugung bedeutungslos.

    Nee, der Begriff wird von den konventionellen Erzeugern für ihre Argumentation dringend gebraucht und ist ansonsten völlig bedeutungslos. Denn letztlich geht es doch wohl darum, mit den vorhandenen Stromerzeugern zu jeder Zeit die vorhandene Nachfrage zeitgleich zu decken. Das kann auch kein einzelnes konventionelles Kraftwerk allein, aber bei den EE-Stromerzeugern will man einen Kraftwerkspark aus verschiedenen Anlagen in der Argumentation ausklammern …

    … können normale Kraftwerke immer arbeiten (wenn man sie lässt)

    Ich lach mich schlapp, vor allem wenn ich an die KKW denke:
    -- mal gibt es ein Problem mit den Brennstäben
    -- mal hat der Fluß nicht genug Kühlwasser
    -- mal muss die Leistung reduziert werden, weil sonst das zu warme Kühlwasser das Ökosystem im Fluss ruiniert …

    Ansonsten lässt man die konventionellen KWs doch noch laufen -- egeal ob der Strom gebraucht wird oder nicht. Richtig regeln können die meisten Groß-KWs nicht oder es ist unökonomisch und man vermeidet es lieber …

    Köstlich:
    In Spanien hat man tatsächlich mal nachts mit Dieselgeneratoren „Solar“-Strom eingespeist! Nur vergisst man zu erwähnen, sass dies 2010 war und sich dies bei heutigen Einspeisevergütungen für PV-Strom weder in Spanien, noch in Deutschland lohnt -- es diese Betrügereien also schlicht nicht mehr gibt.
    Oder glaubt jemand ernsthaft, dass bei Vergütungshöhen zwischen 6,9Ct/kWh (für ausgeschriebene Freiflächenanlagen Ende 2016 und ca. 11Ct/kWh für PV-Kleinanlagen sich ein Dieselgenerator lohnt?!?

    Ja, der Donald Trump macht eine interessante Politik in den USA. Für die USA kann man nicht unbedingt behaupten, wenn er die Kohleverstromung wieder ankurbeln will, obwohl diese (wie auch der Kernkraftstrom) in den USA teurer sind als Strom aus EE und den Fracking-BHKWs …

    Sehr erhellend der Beitrag des World Nuclear Industry Status Report:
    Westinghouse: Origins and Effects of the Downfall of a Nuclear Giant

  89. Noch mal zum Benzinverbrauch von meinem Micra, 6 Jahre alt, 50000 km auf dem Tacho.

    Mein dreicylinder Micra verbraucht laut Hersteller 4,8 l/100km. = Deckt sich mit meiner Statistik.

    Hier die Daten eines schwedischen Autovermittler:
    https://www.auto-data.net/se/?f=showCar&car_id=17835

    Benzinverbrauch: Stadt 6,7 l/100 km
    Landweg 4,6 l/100km
    Gemittelt 5,4 l/100km
    Bränsleförbrukning -- Stadskörning
    6.7 l/100 km
    Bränsleförbrukning -- Landsvägskörning
    4.6 l/100 km
    Bränsleförbrukning -- Blandad körning
    5.4 l/100 km

  90. @ Grishna
    Ja, möglich. 42 Liter Tank hatte ich in meinem alten Mazda. Was in meinen früheren Saab 9000 Turbo ging weiss ich nicht mehr, aber da reichte 10 l Benzin auf 100 km selten aus..

  91. @jörg:

    Dann Glückwunsch zum niedrigen Verbrauch. Auf Spritmonitor.de braucht die Benzinvariante 6,52 Liter im Mittel (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/33-Nissan/302-Micra.html?power_s=70&power_e=90&powerunit=2). Die Dieselvariante schafft unter 5 Liter.

    Solche Einhörner soll es ja geben, hat aber nichts mit dem üblichen Verbrauch zu tun. Oder würdest du dann auch akzeptieren, dass man mit einem Tesla S über 800 km am Stück fahren kann ohne zu laden? 😉

  92. Solche Einhörner soll es ja geben, hat aber nichts mit dem üblichen Verbrauch zu tun. Oder würdest du dann auch akzeptieren, dass man mit einem Tesla S über 800 km am Stück fahren kann ohne zu laden?

    Äpfel versus Birnen. Jörg schafft den Normverbrauch, so weit so ungewöhnlich. Ist die Reichweite bei Normverbrauch eines Tesla S (mit welcher Akkuvariante übrigens?) 800km?

  93. Die Normreichweite eines Tesla P100D ist 613 km. Das entspricht 16,31 kWh / 100 km. Laut Spritmonitor ist der Schnitt dort 20,71 kWh / 100 km, aber es gibt auch 3 Stück, die diese Normwerte schaffen. Einhörner eben 😉

    Ich hatte mich allerdings auf einen Hypermiling Test mit einem P100D bezogen. Sie haben etwas über 900 km mit einer Ladung geschafft: https://electrek.co/2017/06/20/tesla-model-s-hypermilling-record/

  94. Mit einem Rückblick auf die Vergangenheit ist ein Kreis bei mir geschlossen: Mein erstes Auto in Schweden 1967 war ein Renault 4.
    Es war ein billiger und praktischer Wagen, für eine junge Familie.
    Und jetzt: https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/nissan-startet-micra-produktion-bei-renault-in-flins-370.html
    ist der Micra sowie der Twingo wohl ein Nachfolger des CV2 oder Renault4…
    Wie die Zeit vergeht.
    Aber am meisten Autospass hatte ich mit meinen Saabautos, von 99 über 900 bis zu 9000 Turbo die ich in den 80 und neunziger Jahren fuhr. Prima Winterautos. . Da hat sich der Tankwart (den es damals noch gab) immer gefreut,denn ich kam ziemlich oft..
    Im Mittel 6,5 l sagt Sebastian. Ich fahre aber nicht im Mittel, sondern auf Landwegen mit wenig Verkehr. Kann man nicht mit Deutschland vergleichen. Kein Rush Hour. Auch kein Einhorn.
    Würde ich in Turku/Åbo odere Helsinki wohnen würden sicher 6 l/100 km nicht reichen.

  95. Ich hatte mich allerdings auf einen Hypermiling Test mit einem P100D bezogen. Sie haben etwas über 900 km mit einer Ladung geschafft: https://electrek.co/2017/06/20/tesla-model-s-hypermilling-record/

    Und was schafft der Micra beim „Hypermiling“? Oder was genau soll jetzt die Relevanz dieser Einlassung sein?

    Gruß
    hubersn

  96. 81. Sebastian Herp 26. Juni 2017 01:16
    Vielleicht fährt der Nissan Fahrer ja einen Diesel? Der braucht laut Spritmonitor unter 5 Litern auf 100 km.

    Und was schreibt Herr jörg siebert in Nr. 54 ???????

    mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.

    Den unterschied von Benzin (Superbenzin) zu Diesel müsst ja der Autobesitzer kennen.

    #

    82. Krishna Gana 26. Juni 2017 06:32
    Fakt ist, in einen Tank, der gem. Werksangaben 41 Liter fasst, passen wenigstens 2 Liter mehr rein.

    Fakt ist nun mal auch das Finnland wesentlich dünner besiedelt ist aus Deutschland und auch die Tankstellendichte geringer ist.
    Glaubst du wirklich das man den Tank Quasi bis auf den letzten Tropfen leer fährt das man in einen 41 Liter Tank dann 43 Liter reingehen?

    #

    83.anorak2 26. Juni 2017 10:05
    Was uns interessiert sind ausschließlich Endkosten.

    Genau und da ist PV unschlagbar bei den Endkosten die der Bürger bezahlen muss für das kWh an seiner Steckdose.
    Bei einer Neuanlagen unter 10 Cent/kWh und bei einer alten PV sind wir bei 1 bis 2 Cent/kWh.

    #

    86. Krishna Gans 26. Juni 2017 13:19
    Selbst wenn der Tank nur 41 fasst, passen mindestens 43 rein.

    Fakt ist nun mal auch das Finnland wesentlich dünner besiedelt ist aus Deutschland und auch die Tankstellendichte geringer ist.
    Glaubst du wirklich das man den Tank Quasi bis auf den letzten Tropfen leer fährt das man in einen 41 Liter Tank dann 43 Liter reingehen?

    #

    87. Sebastian Herp 26. Juni 2017 13:43
    Is das nun ein Benzin- oder ein Dieselauto dieser Micra?

    Und was schreibt Herr jörg siebert in Nr. 54 ???????

    mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.

    Den unterschied von Benzin (Superbenzin) zu Diesel müsst ja der Autobesitzer kennen.

    91. Sebastian Herp 26. Juni 2017 15:06
    Oder würdest du dann auch akzeptieren, dass man mit einem Tesla S über 800 km am Stück fahren kann ohne zu laden?

    Tesla Model S schafft 728 km mit einer Akkuladung beim Test.

    Herr jörg siebert.fi Nr 76
    Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h
    für die 866 km

    Fahre ich 866 km mit meinem Tesla und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 110 km/h sind das ca. 8 Stunden reine Fahrzeit und noch ca. eine Stunde zum Nachladen sind wir bei ca. 9 Stunden, immer noch 1 Stunde „schneller“ als Herr jörg siebert.

    Kraftstoffkosten gerade mal ca. 4 €* für die hin und Rückfahrt (ca. 1750 km).

    * von der PV und Supercharger-Stationen

    Herr jörg siebert hat ca. 125 € bis 150 € je nach tatsächlichen Verbrauch (5 L oder 6 L/100km) ausgegeben.

    (Das man bei einer „Urlaubsfahrt“ mit einem Superbenzin Auto die 5 L/100km knackt halte ich für unrealistisch, das sind auch 6 L /100 km eine Herausforderung aber machbar mit einem Micra)

    #

    92. hubersn 26. Juni 2017 16:16
    Äpfel versus Birnen. Jörg schafft den Normverbrauch, so weit so ungewöhnlich. Ist die Reichweite bei Normverbrauch eines Tesla S (mit welcher Akkuvariante übrigens?) 800km?

    Ich hab ca. 20 kWh die über den Zähler gehen so Jahresdurchschnittlich für 100km.
    In Sommer etwas weniger und im Winter etwas darüber.

    Wie beim Verbrenner auch kann man den Micra mit 6 L /100km fahren aber auch mit 8 L /100km.
    Beim Teslas schafft man auch ca. 25 kWh /100km aber auch 15 kWh /100km sind möglich.

    #
    #

    Ein Elektroauto (mit 1.360 PS) aus China war Rekordhalter am Nürburgring für die 20,8 Kilometer, braucht das E-Auto 6 Minuten, 45 Sekunden.

    Der Supersportwagen von McLaren P1 LM (mit Straßenzulassung mit 986 PS) hat am 29.5.2017 den 100% E-Auto Rekord gebrochen auf dem Nürburgring mit 6 Minuten, 43 Sekunden, ganze zwei Sekunden hat der McLaren P1 LM dem E-Auto abgenommen.

    Der McLaren P1 LM ist ein Hybrid, die reinen Verbrenner sind bereits chancenlos.

    Mal sehen ob die 100% E-Autos wieder zurück schlagen.

    MfG

  97. @US #96
    Warum alles doppelt ?
    In einen 41 l Tank passen auch 43 Liter rein, wenn man nur 20l nach tankt, oder ?

  98. @US #96

    Fahre ich 866 km mit meinem Tesla und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 110 km/h sind das ca. 8 Stunden reine Fahrzeit

    Angabe J. Siebert:

    Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h für die 866 km

    Im Gegensatz zu Ihnen hält sich J. Siebert #85 daran:

    Und die Höchstgeschwindigkeit auf der Landstrasse 80 km

    Ansonsten ist es schon witzig, einen Micra mit Tesla zu vergleichen, da spring die Borniertheit direkt aus der Birne.

    Ebenso hier.

    Ein Elektroauto (mit 1.360 PS) aus China war Rekordhalter am Nürburgring für die 20,8 Kilometer, braucht das E-Auto 6 Minuten, 45 Sekunden.

    Hat mit Alltagstauglichkeit sowas von überhaupt nichts zu tun, das ist proliges Wettpinkeln, einer Ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

  99. Basti #81,

    Warum sollten sie? Sind doch gleichzeitig auch Betreiber von EE-Anlagen und die Last war vorher auch alles andere als stabil. Im Mittel hat kein Kraftwerk (außer Atom und ein Großteil der Braunkohlekraftwerke, wie heute auch) unter Volllast das ganze Jahr durch Strom produziert.

    In deiner Welt ist das so. Schau dir die GuD Blöcke 4 und 5 an in Irsching. Modernste Turbinen, Wirkungsgrad um 60%, trotzdem insolvent. Dürfen sie aber nicht, weil sie trotzdem für eine stabile Versorgung gebraucht werden. Sie waren in der alten, jetzt zu zerstörenden, stabilen Stromversorgung Spitzenlast KW. Bis 2010 wurden sie abgeschaltet, jetzt verdienen sie durch den idiotischen Börsenpreis nichtmal genug, um die Gasrechnung zu bezahlen. Anteile wurden schon an ahnungslose Stadtwerke verkauft . Der ahnungslose Strommichel wird in Zukunft die Rechnung bezahlen . Jetzt dürfen sie nicht konkurs gehen, weil sie als backup für den Zappelstrom gebraucht werden, schon ist der ahnungslose Strommichel im Boot, jetzt dürften die Kosten beim Verbraucher über die Netzkosten beigetrieben werden.

    Prinz Philip begriff das schon 2011, er sagte Wind -PV dito- ist nutzlos, es braucht immer Förderung, es ist eine Schande und braucht immer backup.
    EE Wende ist nur ein Bankengeschäftsmodell zur Ausplünderung der ahnungslosen Bevölkerung?

    Das Fragezeichen ist ddr Instinkt. Bald haben wir ein Meinungswächterministerium, dann geht es anders lang.Schätze, du bist auf der richtigen Meinungsseite 😉

  100. Noch einmal:

    Laut Wiki-Fahrplanung: Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h = das ist theoretisch.
    Die Höchstgeschwindigkeit ist auf dem grössten Teil der Strecke mit 80 km vorgeschrieben. Ich fahre nie schneller als erlaubt, so brauche ich etwas mehr als 12 Stunden für die Strecke, kurz nördlich von Rovaniemi. Verbrauche im Schnitt unter 5 liter/100 km. Auch im Normalfall. Als Rentner ist meine Devise: Eile mit Weile
    .

    Die finnische E-Autolobby nennt einen Preis für Tesla:

    http://sahkoautoja.fi/paljonko-tesla-model-3-maksaa-suomessa/
    (Tesla 3 gibt es ja ”noch” nicht…)
    Lähtöhinta Teslan vanhemmalle Model S -mallille Jenkeissä on 70 000 dollaria ja Suomessa hinta on verollisena 84 825 euroa.

    =Der Einstiegspreis des Modells S Tesla- kostet in den Staaten 70 000 $ und ist steuerpflichtig in Finnland so das der Preis auf 84 825 EUR steigt.

    Ein neuer Micra (wie meiner) kostet ca 15000 €. Davon sind knappe 4000 € Steuer =30 % extra Autoregistrierungs Gebühr, gilt für alle Neuwagen, und für Autos ausserhalb der EU kommt noch der Zoll drauf. darauf dann noch Mwst.
    Meiner hat Airkonditioning, selten das es warm wird hier bei uns, und Cruise Control.
    Alles was auch Tesla hat.
    Der Fahrthalter kann zum Problem werden, denn wenn die Geschwindigkeit der Landstrasse plötzlich von 80 km auf 60 km reduziert ist, und eine ”verborgene” Kamera blitzt dich, kanns teuer werden. Bei mehr als 15 km zu viel, wird man nach Einkommen bestraft. Bei mehr als 20 km zu viel kann der Führerschein eingezogen werden. Das könnte einem Teslafahrer der mit 140 auf einer 80 km Strecke zügig fährt, denn das ist der Witz der Sache von Sebastian et al, mal schnell um die Ecke, schon mal den Preis eines gebrauchten Micra kosten. Und den Führerschein…
    Die Höchstgeschwindigkeit auf finnischen Autobahnen sind 120 km. Von Turku nach Rovaniemi, üjber Vaasa und Tornio gibt es weniger als 50 km Autobahn. Und die führen an den Städten vorbei, wo die Geschwindigkeit auch noch reduziert ist.
    So, 110 km Durchschnittgeschwindigkeit kan man nur erreichen wenn man VIEL schneller fährt als von Gesetzgeber erlaubt.
    Auf der Strecke ÅBO/Turku -- Rovaniemi (auf dem grösste Teil der Fahrtstrecke nur 80 km!) gibt es 20 Fahrtkamerakasten auf finnisch ”Tutka” , von den angeblich immer 5 bestückt sind, mal hier, mal da, da fährt man lieber langsam. Wenn man Micrafahrer ist…

  101. @SH #84

    Es ist ein Unterschied, ob du nun 7500 Stunden mit Volllast ansetzt und die Stromgestehungskosten bei einem 500 MW Kraftwerk somit für eine Strommenge von 3,75 TWh berechnest oder reale 3000 Stunden annimmst, die das Kraftwerk tatsächlich laufen würde und damit die Kosten für 1,5 TWh berechnest. Oder behauptest du ernsthaft, das das egal ist?

    Man kann doch die gelieferte Energie direkt messen, da braucht man keine komplizierten Annahmen und Berechnungen. Wir nehmen eine Zeitspanne, sagen wir 5 Jahre, und lesen die tatsächlich gelieferte Menge an kWh am Zähler ab. Da ist also alles enthalten was in den 5 Jahren vorkam, von Windstille über Teilleistung bis Vollleistung.

  102. @Joe #88

    Der Begriff „Volllaststunden“ ist jenseits wetterabhängiger Zappelstrom-Erzeugung bedeutungslos.

    Nee, der Begriff wird von den konventionellen Erzeugern für ihre Argumentation dringend gebraucht

    Bevor es das Ökogedöns gab hab ich den Begriff noch nie irgendwo gelesen. Und in diesem Threads sind es ja auch wieder Öks, die damit rumnerven und die Diskussion verwirren.

    Ich lach mich schlapp, vor allem wenn ich an die KKW denke:
    — mal gibt es ein Problem mit den Brennstäben
    — mal hat der Fluß nicht genug Kühlwasser
    — mal muss die Leistung reduziert werden, weil sonst das zu warme Kühlwasser das Ökosystem im Fluss ruiniert …

    Da geht wohl die Ökofolklore etwas mit dir durch. Der weit überwiegende Normalfall ist, dass ein Kraftwerk funktioniert, nicht dass es kaputt ist. Kaputtgehen können eure dämlichen Windräder übrigens auch.

    Die normale Einspeisekurve eines Atomkraftwerks ist ein perfektes Rechteck: 11 Monate lang Vollleistung 24/24, 1 Monat lang geplante Abschaltung zur Wartung.

  103. @US #96

    Was uns interessiert sind ausschließlich Endkosten.

    Genau und da ist PV unschlagbar bei den Endkosten die der Bürger bezahlen muss für das kWh an seiner Steckdose.

    Du Torfnase kennst nichtmal den Unterschied zwischen Kosten und Preisen.

  104. 97. Krishna Gans 26. Juni 2017 22:33
    Warum alles doppelt ?

    Auf welche Nr. habe ich doppelt geantwortet?

    #

    97. Krishna Gans 26. Juni 2017 22:33
    In einen 41 l Tank passen auch 43 Liter rein, wenn man nur 20l nach tankt, oder ?

    Hallo Herr Krishna Gans,
    erst lesen, dann verstehen und dann was schreiben, OK.

    54. jörg siebert.fi schreibt am 25. Juni 2017 09:03
    Der Tank in meinem Micra 42 liter, (gestern getankt, 1,44€/l.)

    Hat jetzt Herr jörg siebert 20 L getankt oder 42 L getankt in seinen Micra ?

    #

    98. Krishna Gans 26. Juni 2017 23:09
    Und die Höchstgeschwindigkeit auf der Landstrasse 80 km

    ? sind das nicht 100 km/h in Deutschland ?

    Wenn ich 866 km fahre so fahre ich die nicht auf der Landstraße, da Schaft man nicht mal 80 km/h als Durschnitt.
    Bei solchen Strecken (über 100 km) fahre ich auf der Autobahn und da sind 110 km/h als Durschnittsgeschwindigkeit normalerweise auch zu schaffen (reine Fahrzeit ohne Pausen).

    Herr Krishna Gans,
    wenn Sie vorschlagen Strecken von z.B. 866 km auf der Landstraße zu fahren so sind leichte Zweifel an Ihrer Einschätzung der Realitäten angebracht, da gibt es aber mit Sicherheit auch medizinische Hilfe.

    98. Krishna Gans 26. Juni 2017 23:09
    Ansonsten ist es schon witzig, einen Micra mit Tesla zu vergleichen, da spring die Borniertheit direkt aus der Birne.

    Herr jörg siebert fährt eben mit einem Micra in Finnland und ich eine „Familienkutsche“ als E-Auto in Deutschland, 866 km sind immer 866 km oder nicht egal ob in Finnland oder in Deutschland ?

    #

    98. Krishna Gans 26. Juni 2017 23:09
    Hat mit Alltagstauglichkeit sowas von überhaupt nichts zu tun, das ist proliges Wettpinkeln, einer Ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

    (manche können Wettpinkeln, andere nicht)

    Das ist klar das weder die elektrischen 1.360 PS noch die 986 PS Hybrid Alltagstauglich sind, darauf kommt es aber nicht an bei den Nürburgringzeiten.
    Fakt ist aber das reine Verbrenner keine Chance haben bei den Nürburgringzeiten, das wäre noch vor einigen Jahren nicht möglich gewesen, dass E-Autos reine Verbrenner abhängen.

    Übrigen bei meiner „Familienkutsche“ haben ca. 99% der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge keine Chance bei der Beschleunigung wenn ich das ausreize und an der Ampel ein Wettpinkeln mache.

    Ist aber auch witzlos, da selbst die meisten Porsche und Ferrarifahrer wissen das geht nach hinten los, da braucht es einen „Supersportwagen“ das da was geht.

    #

    99. W.Rassbach schreibt am 26. Juni 2017 23:38
    Schau dir die GuD Blöcke 4 und 5 an in Irsching. Modernste Turbinen, Wirkungsgrad um 60%, trotzdem insolvent.

    jetzt verdienen sie durch den idiotischen Börsenpreis nichtmal genug, um die Gasrechnung zu bezahlen.

    Der Strom-Börsenpreis ist ca. 3 Cent/kWh in Jahresdurschnitt und die GuD können ja auch Preisspitzen (über 3 Cent/kWh) an Strommarkt abfahren und mitnehmen.
    Der Strom aus GuD-Kraftwerken kostet ja nur 2 US-Cent/kWh bei 55% Wirkungsgrad (Nr.53), da ist das doch ein gutes Geschäft und Irsching hat sogar 60% Wirkungsgrad.

    53. hubersn 25. Juni 2017 02:38
    Kostenabschätzung für Gas: derzeitiger Spotpreis am Henry Hub liegt bei etwa 3 US$/Million BTU, wenn man das in einem GuD-Kraftwerk mit 55% Wirkungsgrad verstromt, kommt man auf unter 2 US-Cent/kWh.

    MfG

  105. 103. anorak2 27. Juni 2017 08:37
    Du Torfnase kennst nichtmal den Unterschied zwischen Kosten und Preisen.

    Doch, Preise sind das was der Bürger bezahlen soll z.B. Angebotspreise und Kosten sind das was der Bürger bezahlt hat, was vom Konto ab geht.

    Betriebliche Kosten und Preisen die der Verkäufer, Hersteller u.s.w. hat interessieren den Endverbraucher doch nicht das muss der Verkäufer, Hersteller u.s.w. selber erledigen, nicht der Endkunde.

    Soll jetzt der Endkunde die Kosten und Preisberechnung für die Verkäufer, Hersteller u.s.w machen ?
    Das müssen die Verkäufer, Hersteller u.s.w. selber erledigen.

    MfG

  106. Die normale Einspeisekurve eines Atomkraftwerks ist ein perfektes Rechteck: 11 Monate lang Vollleistung 24/24, 1 Monat lang geplante Abschaltung zur Wartung.

    Ha, ha ha -- der Witz ist gut!
    Die KKW schaffen meist nicht einmal 11Monate Verfügbarkeit, geschweige denn Vollleistung!

    Was bringt den da die IAEA /PRIS-Statistik so an offiziellen Fakten zur Verfügbarkeit:
    langfristig total: 75% Verfügbarkeit -- das sind aber weniger als 11Monate Volleistung … 😉

    Gut, da sind Frankreich mit 76,6% und Deutschland mit 88,4% leicht drüber, aber dafür:
    Belgien: 65,2%
    Schweden: 70,2%

    Dabei ist die offizielle IAEA-PRIS-Statistik ja durchaus „großzügig“ bzw. „etwas langsam“, wenn es um Abschaltungen /Stillegungen geht. Unit 1 of the Oskarshamn nuclear power plant in Sweden has been permanently shut down. -- das war am 20. Juni -- wird im PRIS aber immer noch als „Operational“ geführt.
    South Korea Marks Nuclear Policy Turn by Shutting Down Oldest Reactor -- Abschaltung am 18. Juni 2017, PRIS: „Operational “
    Da gehe ich doch sicher zu Recht davon aus, dass die Zahlen zur Verfügbarkeit nicht von den Grünen manipuliert sind, oder?

    Deine >90% (11 von 12 Monaten) erreichen gerade einmal die USA und Finnland, aber die haben dafür auch Reaktoren, die entweder seit Jahren verfügbar sein sollten, es aber nicht sind (Olkiluoto) oder halten die KKW nur mit Staatsknete am laufen, weil Atomstrom nicht mehr wirtschaftlich ist …

    Three Mile Island hasn’t been profitable for five years, according to the company.

    The plant is the latest victim of the country’s shale boom. An increase in fracking has spurred the production of cheap natural gas, providing utilities with an attractive and readily available alternative to both nuclear and coal power.

    „Nuclear fuel is still cheaper than natural gas fuel, but nuclear power plants have much higher maintenance costs,“ said Jaimin Patel, an analyst with Bloomberg Intelligence.

    Von 11 Monaten Vollleistung und billigen Atomstrom fabulieren wohl nur ganz eingefleische Realitätsverweigerer …

  107. @US #104
    Jörg schreibt mehrfach und expliziet, dass er von Finnland spricht, und nicht von Deutschland.
    Und da sind die Regeln nun mal andere.
    Also lesen, verstehen, reden, oder auch nicht.

  108. @US
    In #96 steht einiges 2 x
    Einfach mal gucken.

  109. @104

    Irsching läuft nicht weil es n dickes Minus macht. Der Henry Hub liegt in den USA und die 3$ pro Million BTU dürfte der Pipelinepreis sein. Verflüssigung und Transport kommen also noch dazu. Wenn Strom aus Gas in Europa wirklich so billig wäre, würde der Strommix auch etwas anders aussehen. Während sich in den USA die Stromproduktion aus Gas von 2000 bis 2014 verdoppelt hat, ist sie in Europa während dieses Zeitraums gleich geblieben. Mag sein, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber so lange Irsching keinen Strom produziert, ist Gas zu teuer.

  110. #105

    Betriebliche Kosten und Preisen die der Verkäufer, Hersteller u.s.w. hat interessieren den Endverbraucher doch nicht das muss der Verkäufer, Hersteller u.s.w. selber erledigen, nicht der Endkunde.

    Wir interessieren hier über die volkswirtschaftlichen Folgen, d.h. über die Frage ob das EEG unterm Strich das deutsche Volk reicher oder ärmer macht. Für diese Frage interessieren ausschließlich die Kosten.

    Deswegen rede ich nur darüber. Wenn du dann mit Philosophierereien über Preisdifferenzen reinplatzt, ist das eine Themenverfehlung.

  111. #110 s/interessieren/diskutieren/

  112. Sebastian Herp 24. Juni 2017 00:40

    Lomborg ist ein Schwätzer.
    https://www.forbes.com/sites/edfenergyexchange/2016/07/19/bjorn-lomborgs-climate-analysis-is-a-hot-mess/

    Das ist nicht jemand auf dessen Aussagen man vertrauen sollte. Zumal er als einziger weit ab von anderen Schätzungen liegt.

    Was soll denn das? Ich habe mir mal den ersten Link angeschaut. DAS ist leeres Propaganda-Geschwätz.

    Ansonsten wird an der Reaktion nur deutlich, dass mit unbequemen Wahrheiten oft nach einem einfachen Schema umgegangen wird: Verdrängen und Marginalisieren! Eigentlich schäbig.

    Warum aber 3 Links? Wenn ein Link gut wäre, dann bräuchte es die anderen nicht. So sollte es wohl eher der Versuch sein, mit schierer Menge einzuschüchtern. Aber Müllberge machen eine unzureichende Argumentation nicht besser, sie entlarven nur den Müll-Charakter.

  113. #96 Udo Stemmer 26. Juni 2017 22:15

    Herr jörg siebert hat ca. 125 € bis 150 € je nach tatsächlichen Verbrauch (5 L oder 6 L/100km) ausgegeben.

    (Das man bei einer „Urlaubsfahrt“ mit einem Superbenzin Auto die 5 L/100km knackt halte ich für unrealistisch, das sind auch 6 L /100 km eine Herausforderung aber machbar mit einem Micra)

    Wie beim Verbrenner auch kann man den Micra mit 6 L /100km fahren aber auch mit 8 L /100km.

    Ich würde nicht gerne hinter Herrn Siebert herfahren, wenn es keine Überholmöglichkeiten gibt. Aber es gibt derartig viele Fahrer, die das sogar dokumentieren:

    https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/33-Nissan/302-Micra.html?page=2&powerunit=2

    Mit Benin also durchaus möglich, und bei Diesel ist der Durchschnitt sogar darunter.

    Ich hab ca. 20 kWh die über den Zähler gehen so Jahresdurchschnittlich für 100km.
    In Sommer etwas weniger und im Winter etwas darüber.

    Hier frage ich mich immer, ob das Zahlen am Bordcomputer sind oder ab Steckdose. Abgesehen von den Ladestrom-Verlusten würde ich dem Bordcomputer nie so ganz trauen.

    Beim Teslas schafft man auch ca. 25 kWh /100km aber auch 15 kWh /100km sind möglich.

    Von den Sprittsparern wurden die 15 kWh /100km nicht erreicht. Der Rekord ist bei 15,62 kWh /100km allerdings deutlich unter Herstellerangabe. Ob die Zahl da plausibel ist, kann gefragt werden, denn die wollen ja immer gute Zahlen vorlegen und fahren unter optimalen Bedingungen.

    https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/198-Tesla_Motors/1315-Model_S.html?powerunit=2

    Wer wirklich flott fahren will, liegt eher bei > 23 kWh /100km . Warum kauft man sich eigentlich Autos mit über 300 PS für über 80 000 Euro, wenn man da nur wie eine Ente fahren will? Ich habe mit meiner alten Gurke (Autogas) auch schon einige Teslas überholt.

  114. @Martin

    Wer wirklich flott fahren will, liegt eher bei > 23 kWh /100km . Warum kauft man sich eigentlich Autos mit über 300 PS für über 80 000 Euro, wenn man da nur wie eine Ente fahren will? Ich habe mit meiner alten Gurke (Autogas) auch schon einige Teslas überholt.

    Eine Oberklasse muss PS haben. Ganz egal wo die dann gefahren wird. Ne S-Klasse fängt bei 82.000 an und hat da auch schon 300 PS. Beim E-Auto ist der Motor aber nicht der Kostentreiber so wie das beim Verbrenner der Fall ist. Im B250e steckt Teslamotor drin. Warum sollte Daimler in ne B-Klasse nen teuren Motor einbauen, der 450 PS leisten kann und ihn dann auf 180 PS drosseln?

  115. Für mich ist das alles seltsam hinsichtlich der Autoentscheidung. Meinen alten habe ich 2009 für 11 500 gekauft. Ich werde ihn wohl Anfang nächstes Jahr ersetzen müssen. Preisobergrenze sind für mich 20 000. Ich bin noch nicht entschieden, ob wieder LPG (z.B. Ford Focus Turnier) oder ein Diesel (z.B. Honda Accord Tourer) wird. Hybrid würde ich nicht ausschließen, aber bei den Preisvorstellungen wäre da wohl nichts drin.
    Ich wüsste nicht, warum ich mehr Geld fürs Auto ausgeben sollte.

  116. Ich würde nicht mal 20.000 für ein Auto ausgeben. Neuwagen kommt sowieso nicht in Frage. 50.000 km runter und nicht zu alt. Die 11.500 sind der Bereich bei dem ich kaufe.

  117. @anorak2:

    Man kann doch die gelieferte Energie direkt messen, da braucht man keine komplizierten Annahmen und Berechnungen. Wir nehmen eine Zeitspanne, sagen wir 5 Jahre, und lesen die tatsächlich gelieferte Menge an kWh am Zähler ab. Da ist also alles enthalten was in den 5 Jahren vorkam, von Windstille über Teilleistung bis Vollleistung.

    Ganz genau. Das macht dein „neutrales“ Papier aber nicht. Ist das so unverständlich? Und wenn du mit Stromgestehungskosten für PV und Wind von 2010 rechnest, dann kann ich verstehen warum du so argumentierst wie du es tust. Der Trend zu sinkenden Preisen hat sich allerdings fortgesetzt … 2017 sind sie Preise für beides nun mal im 5-6 Cent Bereich, ganz ähnlich wie der übrige Kraftwerkspark.

    @Martin Landvoigt

    Ansonsten wird an der Reaktion nur deutlich, dass mit unbequemen Wahrheiten oft nach einem einfachen Schema umgegangen wird: Verdrängen und Marginalisieren! Eigentlich schäbig.

    Ja, es wäre schön wenn sich Skeptiker daran halten könnten.

    Warum aber 3 Links? Wenn ein Link gut wäre, dann bräuchte es die anderen nicht. So sollte es wohl eher der Versuch sein, mit schierer Menge einzuschüchtern.

    Weil ein Link nie ausreicht. Es wird immer als „Müll“ abgetan, so wie du das gerade gemacht hast. Deshalb reicht auch nicht eine Vorhersage von Lomborg aus um alle anderen Vorhersagen als Müll bezeichnen zu können, sondern Lomborgs Vorhersage ist der Müll. Ganz einfach.

    Hier frage ich mich immer, ob das Zahlen am Bordcomputer sind oder ab Steckdose. Abgesehen von den Ladestrom-Verlusten würde ich dem Bordcomputer nie so ganz trauen.

    Und da ist es schon wieder, das Misstrauen gegenüber allem was das eigene Bild der Welt stören könnte. Warum sollte ein Bordcomputer den Verbrauch anders anzeigen? Von den Ladeverlusten weiß er nichts. Wenn man auf Spritmonitor die Profile von Elektroautofahrern angibt, dann sieht man, dass einige die Zahlen vom Bordcomputer angeben (Strecke und kWh) und andere die Zahlen ihres Ladegerätes benutzen. Es ist also nicht einheitlich, aber was macht das schon? Geben Verbrennerfahrer an wie viel Energie die Herstellung ihres Treibstoffes benötigt hat und der Transport?

    Von den Sprittsparern wurden die 15 kWh /100km nicht erreicht. Der Rekord ist bei 15,62 kWh /100km allerdings deutlich unter Herstellerangabe.

    Nein, der Rekord liegt bei 901 km mit 100 kWh, also 11,1 kWh / 100 km.

    Wer wirklich flott fahren will, liegt eher bei > 23 kWh /100km . Warum kauft man sich eigentlich Autos mit über 300 PS für über 80 000 Euro, wenn man da nur wie eine Ente fahren will? Ich habe mit meiner alten Gurke (Autogas) auch schon einige Teslas überholt.

    Natürlich liegt der Verbrauch dann höher. Aber der Durchschnitt ist auf Spritmonitor.de dokumentiert. Du wirst doch auch nicht behaupten, dass eine schnell fahrende Mercedes E-Klasse (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/28-Mercedes-Benz/262-E-Klasse.html?power_s=200&powerunit=2) nur 11,5 Liter Benzin benötigen wird (der Durchschnitt), oder?

    Ich wüsste nicht, warum ich mehr Geld [als 20000 €] fürs Auto ausgeben sollte.

    Das wissen viele nicht. Dennoch ist der Durchschnittspreis für Neuwagen in Deutschland weit weit höher, er liegt bei 31400 €. Da sind viele gewerbliche Autos dabei, aber du wirst ja wohl nicht davon ausgehen, dass diese Nutzer nicht auch Elektroautos kaufen werden, oder? Wir kommen langsam in diese Preisregion mit akzeptablen Akkureichweiten.

  118. @anorak2:

    Bevor es das Ökogedöns gab hab ich den Begriff [Volllastunden] noch nie irgendwo gelesen. Und in diesem Threads sind es ja auch wieder Öks, die damit rumnerven und die Diskussion verwirren.

    Wirklich nicht? Kraftwerke liefen immer durch und haben immer gleich viele Ressourcen verbrannt? Jedes Jahr? Oder hat die Erzeugung von weniger Energie als ein komplettes Durchlaufen immer das gleiche gekostet wie ein kompletter Durchlauf mit 8000+ Volllastunden?

    Was muss das für eine tolle Welt gewesen sein, ohne das Ökogedöns … eine Welt in der nur die Fixkosten zählten. Ob das mit Wind und Solar jemals so klappen könnte? 😉

  119. @SH #118

    Bevor es das Ökogedöns gab hab ich den Begriff [Volllastunden] noch nie irgendwo gelesen. Und in diesem Threads sind es ja auch wieder Öks, die damit rumnerven und die Diskussion verwirren.

    Wirklich nicht?

    Nein wirklich nicht.

    Kraftwerke liefen immer durch und haben immer gleich viele Ressourcen verbrannt? Jedes Jahr?

    Das spielt doch gar keine Rolle dafür, dass es den Begriff nicht gab.

    „Volllaststunden“ ist ein Euphemismus aus dem Ökopropagandavokabular. Das ist eine virtuelle Zahl die real gelieferte Arbeitsmengen irgendwie auf Zeitspannen umzurechnen vorgibt, um die Tatsache zu verschleiern dass der ganze Ökorotz wetterabhängig ist. Außerhalb der Verwirrpropaganda von Ökoinstituten hat der Begriff keine sinnvolle Anwendung. Für Wirtschaftlichkeitsberechnungen braucht man ihn nicht.

    Was muss das für eine tolle Welt gewesen sein, ohne das Ökogedöns

    Der Strom war billiger.

    eine Welt in der nur die Fixkosten zählten.

    Lass doch dieses Strohmanndreschen.

  120. https://youtu.be/1OBAP_VMJGE

  121. @anorak2:

    Lass doch dieses Strohmanndreschen.

    Du hast damit angefangen zu behaupten ein Gaskraftwerk würde immer gleich viel kosten, egal wie viel es produziert, weil die variablen Kosten keine Rolle spielen. Oder nicht?

    „Volllaststunden“ ist ein Euphemismus aus dem Ökopropagandavokabular. Das ist eine virtuelle Zahl die real gelieferte Arbeitsmengen irgendwie auf Zeitspannen umzurechnen vorgibt, um die Tatsache zu verschleiern dass der ganze Ökorotz wetterabhängig ist.

    Nein es ist nur ein Wort. Du kannst auch gerne die in einem Jahr produzierte Strommenge nehmen und sie durch die entsprechenden Kosten teilen. Das macht aber z.B. dein „neutrales“ Papier nicht, es geht davon aus, dass die Strommenge eines Kraftwerkes der entspricht wenn es 7500 Stunden gelaufen wäre. Das entspricht nicht den realen Strommengen, die man erhalten würde, wenn man ein solches Kraftwerk heute (oder bei deinem Papier in 2015) bauen würde.

  122. *dem entspricht

  123. Sebastian Herp 27. Juni 2017 15:17

    Ansonsten wird an der Reaktion nur deutlich, dass mit unbequemen Wahrheiten oft nach einem einfachen Schema umgegangen wird: Verdrängen und Marginalisieren! Eigentlich schäbig.

    Ja, es wäre schön wenn sich Skeptiker daran halten könnten.

    Es gibt Skeptiker, die das nicht tun. Die werden hier ebenso kritisiert -- siehe die EIKE-Linie. Ich meine aber, dass sich alle der Realität stellen sollten, nicht nur die jeweiligen Meinungsgegner.

    Warum aber 3 Links? Wenn ein Link gut wäre, dann bräuchte es die anderen nicht. So sollte es wohl eher der Versuch sein, mit schierer Menge einzuschüchtern.

    Weil ein Link nie ausreicht. Es wird immer als „Müll“ abgetan, so wie du das gerade gemacht hast.

    Wenn der erste Link wortreicher Müll ist, den du da empfiehlst, dann lese ich doch nicht den Zweiten auch noch. Denn wenn da was Substanzhaltiges wäre, dann bräuchte man auch keinen zweiten, und würde den Ersten ggf. nicht bringen.

    Deshalb reicht auch nicht eine Vorhersage von Lomborg aus um alle anderen Vorhersagen als Müll bezeichnen zu können, sondern Lomborgs Vorhersage ist der Müll. Ganz einfach.

    Hier erkenne ich keine Logik. Ich sehe keine einzige substanziierte Kritik.

    Hier frage ich mich immer, ob das Zahlen am Bordcomputer sind oder ab Steckdose. Abgesehen von den Ladestrom-Verlusten würde ich dem Bordcomputer nie so ganz trauen.

    Und da ist es schon wieder, das Misstrauen gegenüber allem was das eigene Bild der Welt stören könnte. Warum sollte ein Bordcomputer den Verbrauch anders anzeigen?

    Ich weiß im Groben, wie eine Bordcomputer-Verbrauchsanzeige funktioniert. Sie bleibt meist hinter der Ermittlung von Tankung und gefahrenen Km deutlich zurück. Darum traue ich diesen auch nicht. Bei Spritmonitor geben die Teilehmer auch an, dass sie die an der Zapfsäule gemessenen Liter gegen die gefahrenen km berichten.

    Von den Ladeverlusten weiß er nichts. Wenn man auf Spritmonitor die Profile von Elektroautofahrern angibt, dann sieht man, dass einige die Zahlen vom Bordcomputer angeben (Strecke und kWh) und andere die Zahlen ihres Ladegerätes benutzen. Es ist also nicht einheitlich, aber was macht das schon? Geben Verbrennerfahrer an wie viel Energie die Herstellung ihres Treibstoffes benötigt hat und der Transport?

    Die Ladestromverluste liegen zwischen 7 % und 16 % -- Pauschal würde ich diese mit 10 % ansetzen. Darin ist nicht enthalten der Transport des Stroms vom Kraftwerk durch die Verteilnetze oder der Wirkungsgrad des Kraftwerks, oder die Ökobilanz zur Herstellung des Kraftwerks.

    Natürlich liegt der Verbrauch dann höher. Aber der Durchschnitt ist auf Spritmonitor.de dokumentiert.

    Vermutlich zzgl. der Ladestromverluste.

    Du wirst doch auch nicht behaupten, dass eine schnell fahrende Mercedes E-Klasse (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/28-Mercedes-Benz/262-E-Klasse.html?power_s=200&powerunit=2) nur 11,5 Liter Benzin benötigen wird (der Durchschnitt), oder?

    Was heißt ’schnell fahrend‘ ??? Ich vermute, dass ein S-Klasse Fahrer nicht besonders vorsichtig mit dem Gas umgeht, sondern bestenfalls moderat. Bei Tesla-Fahrern denke ich eher nicht. Sie wissen, dass Batteriereichweite begrenzt ist und mit einem kurzen Stopp an der Tankstelle nicht behoben wird.

    Dennoch ist der Durchschnittspreis für Neuwagen in Deutschland weit weit höher, er liegt bei 31400 €. Da sind viele gewerbliche Autos dabei, aber du wirst ja wohl nicht davon ausgehen, dass diese Nutzer nicht auch Elektroautos kaufen werden, oder? Wir kommen langsam in diese Preisregion mit akzeptablen Akkureichweiten.

    Das bezweifele ich. Unsere Firma hat sich aus Prestige-Gründen auch ein E-Auto zugelegt, um damit die tägliche Post abzuholen. Keiner würde damit eine Dienstreise Frankfurt -- Aachen machen wollen.

    Übrigens hat auch Kretschmann eine ganz vernünftige Einstellung zu den E-Autos … 😉

    —————-
    Zu den Vorwürfen an Lomborg:

    A new peer-reviewed paper by Dr. Bjorn Lomborg published in the Global Policy journal measures the actual impact of all significant climate promises made ahead of the Paris climate summit.

    http://www.lomborg.com/press-release-research-reveals-negligible-impact-of-paris-climate-promises

    The climate impact of all Paris INDC promises is minuscule: if we measure the impact of every nation fulfilling every promise by 2030, the total temperature reduction will be 0.048°C (0.086°F) by 2100.
    Even if we assume that these promises would be extended for another 70 years, there is still little impact: if every nation fulfills every promise by 2030, and continues to fulfill these promises faithfully until the end of the century, and there is no ‘CO₂ leakage’ to non-committed nations, the entirety of the Paris promises will reduce temperature rises by just 0.17°C (0.306°F) by 2100.

    Wohl bemerkt: Die Zahlen beziehen sich auf die alarmistischen Angaben der AGW-Lobby. Lomborg ist da gar kein Skeptiker. Ich halte diese Zahlen für willkürlich, weil nicht belastbare Spekulation.

  124. Deshalb reicht auch nicht eine Vorhersage von Lomborg aus um alle anderen Vorhersagen als Müll bezeichnen zu können, sondern Lomborgs Vorhersage ist der Müll. Ganz einfach.

    Hier erkenne ich keine Logik. Ich sehe keine einzige substanziierte Kritik.

    In den Artikel, die ich verlinkt habe. Ich habe keine Lust das groß zu wiederholen. Lomborgs Analyse ist die einzige, die zu diesem Schluss kommt. Man darf sich fragen warum und vor allem warum sich jeder Skeptiker darauf zu beziehen scheint, auch wenn es zig andere Studien/Arbeiten gibt, die etwas anderes sagen.

    Ich weiß im Groben, wie eine Bordcomputer-Verbrauchsanzeige funktioniert. Sie bleibt meist hinter der Ermittlung von Tankung und gefahrenen Km deutlich zurück.

    Moderne Autos haben Durchflusssensoren an der Benzinleitung zum Motor. Unwahrscheinlich, dass diese falsch liegen. Im Mittel müsste das mit den Tankfüllungen übereinstimmen. Bei einem Elektroauto ist die Möglichkeit den „Durchfluss“ zu messen noch simpler. Warum sollte man da etwas faken und dem Autofahrer vorgaukeln, dass die Batterie kleiner ist, als sie ist? Ist das diese grundsätzliche Skeptiker-Einstellung? Was nicht sein darf, das ist bestimmt fake?

    Die Ladestromverluste liegen zwischen 7 % und 16 % — Pauschal würde ich diese mit 10 % ansetzen. Darin ist nicht enthalten der Transport des Stroms vom Kraftwerk durch die Verteilnetze oder der Wirkungsgrad des Kraftwerks, oder die Ökobilanz zur Herstellung des Kraftwerks.

    Die Ladeverluste sind inklusive Netzverluste teilweise noch höher, so im Bereich 20%. Deshalb würde ich einen Tesla S auch mit 25 kWh/100 km angeben und nicht mit den 20,x auf Spritmonitor.de. Wie das bei einem Benzinauto aussieht, dazu komme ich gleich.

    Was heißt ’schnell fahrend‘ ??? Ich vermute, dass ein S-Klasse Fahrer nicht besonders vorsichtig mit dem Gas umgeht, sondern bestenfalls moderat. Bei Tesla-Fahrern denke ich eher nicht.

    E-Klasse, aber egal. Auch diese haben durchschnittliche Werte bei Spritmonitor. Ob sie nun insgesamt schneller fahren, keine Ahnung. Sie sind jedoch nicht weiter vom NEFZ Wert entfernt als Kleinwagen von den ihren.

    Wie ist das nun bei Benzin. Was glaubst du wie viel Energie notwendig ist um einen Liter Benzin aus Rohöl zu gewinnen und ihn ins das Lager einer Tankstelle zu transportieren? Vermutlich könnte man mit einem Elektrokleinwagen mit der Menge an Strom den die Raffinerie verbraucht um Benzin für 100 km mit der E-Klasse zu produzieren schon 100 km weit rein elektrisch fahren. https://greentransportation.info/energy-transportation/gasoline-costs-6kwh.html

    Das bezweifele ich. Unsere Firma hat sich aus Prestige-Gründen auch ein E-Auto zugelegt, um damit die tägliche Post abzuholen. Keiner würde damit eine Dienstreise Frankfurt — Aachen machen wollen.

    Um was für eines handelt es sich? Interessant wird es ja erst mit Massenautos mit 50+ kWh Speicher, die auch mit mindestens 50 kW geladen werden können. Sonst steht man auf längerer Strecke tatsächlich sehr lange herum. Diese Autos kommen … die Hersteller sind ja erst ein paar Jahre dabei Elektroautos zu bauen und zu verkaufen.

  125. Sebastian Herp 27. Juni 2017 19:40

    In den Artikel, die ich verlinkt habe. Ich habe keine Lust das groß zu wiederholen.

    Welchen der Artikel? Ich sehe nur einen Sack voll Unrat. Wenn sie aber aus der Menge ein Argument herausgreifen, dass siech ihrer Meinung nach lohnt zu diskutieren, würde ich gerne darauf eingehen. Immer Eins nach dem Anderen.

    Lomborgs Analyse ist die einzige, die zu diesem Schluss kommt.

    Getretener Quark wird breit, nicht stark. Welchen Schluss genau meinen Sie? In
    https://www.forbes.com/sites/edfenergyexchange/2016/07/19/bjorn-lomborgs-climate-analysis-is-a-hot-mess/#2ff7fd472826

    But it’s true that even under more reasonable assumptions, those policies alone won’t have an enormous effect on temperatures at the end of the century.

    D.h. auch seine Kritiker kommen zu dem selben Schluss.

    Man darf sich fragen warum und vor allem warum sich jeder Skeptiker darauf zu beziehen scheint, auch wenn es zig andere Studien/Arbeiten gibt, die etwas anderes sagen.

    Lomborg ist kein Skeptiker. Er hat nur unter den Rahmenbedingungen der AGW-Fraktion recht detailliert vorgerechnet, was das bedeutet. Die Menge von Gesundbetern, die irgend was behaupten, zählen nicht.

    Moderne Autos haben Durchflusssensoren an der Benzinleitung zum Motor. Unwahrscheinlich, dass diese falsch liegen. Im Mittel müsste das mit den Tankfüllungen übereinstimmen.

    Hier werden Sie geholfen:
    https://www.adac.de/infotestrat/tests/autozubehoer-technik/verbrauchsanzeige/default.aspx

    Nur bei 10 von 23 stichprobenartig ausgewählten Fahrzeugen arbeiten die Bordcomputer mit einer Abweichung von maximal fünf Prozent beim angezeigten Durchschnittsverbrauch mit einer befriedigenden Messgenauigkeit. Bei sieben Autos betrug die Abweichung zwischen fünf und zehn Prozent und immerhin sechs Verbrauchsmesser liegen mit mehr als zehn Prozent neben den tatsächlichen Werten.

    Bei einem Elektroauto ist die Möglichkeit den „Durchfluss“ zu messen noch simpler.

    Sie müssten den Stromfluss in hoher Taktung präzise messenund über die Zeit integrieren. Der Restladezustand und die Selbstentladung des Akkus -- Temperaturabhängig -- sind eher schwierig zu bestimmen. Wenn ich das system kallibrieren müsste, würde ich lieger zu wenig als zuviel anzeigen. Sonst hagelt es Beschwerden der Autokäufer.

    Warum sollte man da etwas faken und dem Autofahrer vorgaukeln, dass die Batterie kleiner ist, als sie ist? Ist das diese grundsätzliche Skeptiker-Einstellung? Was nicht sein darf, das ist bestimmt fake?

    Skeptiker prüfen, was sie von Behauptungen halten können. So lange es keine soliden Untersuchungen zum Thema gibt, nehme ich mir das Recht, die Behauptungen zu bezweifeln.

    Die Ladestromverluste liegen zwischen 7 % und 16 % — Pauschal würde ich diese mit 10 % ansetzen. Darin ist nicht enthalten der Transport des Stroms vom Kraftwerk durch die Verteilnetze oder der Wirkungsgrad des Kraftwerks, oder die Ökobilanz zur Herstellung des Kraftwerks.

    Die Ladeverluste sind inklusive Netzverluste teilweise noch höher, so im Bereich 20%.

    Ich würde gerade keine Netzverluste rechnen. Das ist eine völlig andere Geschichte. Natürlich sind die Ladeverluste besunders im Winter oder bei der Schnellladung deutlich höher. Aber ich wollte hier durchaus großzügige Annahmen treffen.

    Was heißt ’schnell fahrend‘ ??? Ich vermute, dass ein S-Klasse Fahrer nicht besonders vorsichtig mit dem Gas umgeht, sondern bestenfalls moderat. Bei Tesla-Fahrern denke ich eher nicht.

    E-Klasse, aber egal. Auch diese haben durchschnittliche Werte bei Spritmonitor. Ob sie nun insgesamt schneller fahren, keine Ahnung. Sie sind jedoch nicht weiter vom NEFZ Wert entfernt als Kleinwagen von den ihren.

    Äpfel und Birnen -- Vergleich: Es gibt eine ganz andere Motivation, das Fahrverhalten und Verbrauch bei E-Autos sehr sparsam zu gestalten, weil man mit irre langen Ladezeiten bestraft wird, selbst wenn Geld keine Rolle spielt.

    Wie ist das nun bei Benzin. Was glaubst du wie viel Energie notwendig ist um einen Liter Benzin aus Rohöl zu gewinnen und ihn ins das Lager einer Tankstelle zu transportieren?

    Ich denke, dass ist irrelevant. Ich habe darum auch die Stromerzeugung und Verteilung nicht in die Betrachtung einbezogen.

    Um was für eines handelt es sich?

    Ich glaube, es ist ein ZOE

    Interessant wird es ja erst mit Massenautos mit 50+ kWh Speicher, die auch mit mindestens 50 kW geladen werden können. Sonst steht man auf längerer Strecke tatsächlich sehr lange herum.

    Also eine Stunde Schnelladung … das belastet aber nicht nur die Ladestromverluste, sondern auch die Lebensdauer der Batterie.

    Diese Autos kommen … die Hersteller sind ja erst ein paar Jahre dabei Elektroautos zu bauen und zu verkaufen.

    Wenn es denn Preis-Leistungsmäßig interessant wird, können wir es ja erneut bewerten. Aber dann sind wir vielleicht schon lange tot.

  126. 107. Krishna Gans 27. Juni 2017 09:21
    Jörg schreibt mehrfach und expliziet, dass er von Finnland spricht, und nicht von Deutschland.

    Das Herr jörg siebert in Finnland die 866 km fährt ist ja klar und das ich in Deutschland die 866km fahre ja auch.

    Nan kann auch in Deutschland die 866 km mit dem E-Auto fahre mit 86.2km/h in 10 Stunden 3 min Fahrzeit so wie in Nr. 76 vorgegeben und da ist das E-Auto genauso schnell wie der Verbrenner, sind ja immer 86.2km/h.

    Herr jörg siebert macht ja auch bei 10 Stunden reine Fahrzeit auch min. 2 Pausen mit je ca. 30 Minuten, was essen, WC mal die Füße vertreten u.s.w.
    Herr jörg siebert ist für die 866 km auch ca. 11 Stunden unterwegs.

    Das bin ich mit dem Tesla auch, in den Pausen wird noch zusätzlich nachgeladen.

    Bei der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit die Herr jörg siebert in Nr. 76 vorgibt „rollt“ das Kfz ja in über 10 Stunden und der ADAC sagt das man alle 3 bis 4 Stunden eine Pause machen soll, sind dann 2 Pausen.

    Da muss ich ja auch 2 Pausen machen bei über 10 Stunden.

    Bei 110km/h reicht ja eine, sind ja noch unter 8 Stunden, so wie in der Berechnung in der Nr. 96.

    #

    108. Krishna Gans 27. Juni 2017 09:25
    In #96 steht einiges 2 x
    Einfach mal gucken.

    Auf welche Nr. habe ich 2 X das gleiche geschieben, sind doch immer verschiedene Nr. auf die ich geantwortet habe.
    Bei jede Nummern in 96 ist doch nur eine Antwort, bei jeder Anfrage, wo seht da was doppelt zur gleichen Veröffentlichung ?

    #

    109.
    Der Henry Hub liegt in den USA und die 3$ pro Million BTU dürfte der Pipelinepreis sein. Verflüssigung und Transport kommen also noch dazu.

    Weshalb bringt Herr hubersn 25. Juni 2017 02:38 in Nr. 53 dann die 2 US-Cent/kWh für die GuD-Kraftwerke wenn weder das Gas noch der Strom in die EU geliefert werden kann.

    Da kann ich ja auch mit Sahara PV-kWh-Preisen kommen und mit Braunkohle vom Tagebau vergleichen so wie in Nr. 53.

    #

    110. anorak2 27. Juni 2017 11:06
    Wir interessieren hier über die volkswirtschaftlichen Folgen, d.h. über die Frage ob das EEG unterm Strich das deutsche Volk reicher oder ärmer macht. Für diese Frage interessieren ausschließlich die Kosten.

    Das ist ja noch einfacher zu beantwortenden.
    Energieversorgung aus Erneuerbaren Quellen ist für ein Land wie Deutschland das sich nicht aus eigenen Fossilen Energiequellen versorgen kann immer ein volkswirtschaftlicher Gewinn wenn man etwas in die Zukunft schaut.

    Auch die Konventionellen Kraftwerke und Netze müssten erneuert, ersetzt werden und die Milliarden werden auch auf den Stromkunden umgelegt, heißt dann aber nicht EEG.

    Mit dem EEG wollte man doch das die Privaten was am Stromsektor vorfinanzieren, so das nicht der Staat und auch nicht die Energiekonzerne die Kosten, Schulden und das Risiko haben.

    #

    1

    10. anorak2 27. Juni 2017 11:06
    Deswegen rede ich nur darüber. Wenn du dann mit Philosophierereien über Preisdifferenzen reinplatzt, ist das eine Themenverfehlung.

    Entscheidend ist immer was der Endkunde an Kosten hat, nicht was Volkswirtschaftlich günstiger oder Besser ist.

    Den was Volkswirtschaftlich günstiger oder besser ist entscheiden ja nicht die Bürger und da wird auch mal was als Volkswirtschaftlich günstiger oder besser verkauft was an Ende richtig ins Geld geht, siehe die AKW Geschichte.

    Du kannst ja zu 100% den „günstigen“ Netzstrom verwenden wenn du der Meinung bist das Du da Volkswirtschaftlich Deutschland nach vorne bringst.

    Das kann aber ein anderer anders sehen was für Deutschland Volkswirtschaftlich besser ist und verwendet z.B. PV-Strom.

    Auf Energieimporte zu setzen ist für mich der falsche Weg, da fliesen jedes Jahr ca. 80 bis 100 Milliarden ab an Kaufkraft, beim EEG bleibt das meiste im Land und wird da auch wieder ausgegeben, versteuert u.s.w.

    #

    113. Martin Landvoigt 27. Juni 2017 12:58
    Mit Benin also durchaus möglich, und bei Diesel ist der Durchschnitt sogar darunter.

    Herr Martin Landvoigt haben Sie Nr. 54 gelesen und verstanden, vermutlich nicht oder kennen Sie nicht den unterschied zwischen Benzin und Diesel ?

    Nr. 54 mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.

    Beim Spritmonitor.de wird ja der Durchschnitt beim Nissan Micra (Benzin) mit 6,44 Liter / 100m angegeben bei über 800 Einträgen.

    #

    113. Martin Landvoigt 27. Juni 2017 12:58
    Von den Sprittsparern wurden die 15 kWh /100km nicht erreicht. Der Rekord ist bei 15,62 kWh /100km allerdings deutlich unter Herstellerangabe.

    Die 15,62 kWh/100km beziehen sich auf die gesamte Laufleistung vom Fahrzeug mit 4.490 km das da auch Landstraße und Stadt dabei und dann nur ca. 16 kWh/100km sind bei Netzstrom unter 4 € /100km.

    Wenn ich z.B. von München nach Würzburg fahre sind 15 kWh/100km problemlos zu machen nur man ist dann immer auf der LKW Spur.

    #

    113. Martin Landvoigt 27. Juni 2017 12:58
    Von den Sprittsparern wurden die 15 kWh /100km nicht erreicht. Der Rekord ist bei 15,62 kWh /100km allerdings deutlich unter Herstellerangabe. Ob die Zahl da plausibel ist, kann gefragt werden, denn die wollen ja immer gute Zahlen vorlegen und fahren unter optimalen Bedingungen.

    Wenn zwei Leute mit einem Tesla mit 85 kWh Akku bei einem Test auf realen Straßen 728 km schaffen, so sind das ca. 12kWh /100 km.
    Übrigens die 15kW/100km hab ich auch bereits geschafft, bin aber auch schneller gewesen als die 39 km/h beim Test der beiden Jungs.
    http://de.engadget.com/2015/08/26/rekord-tesla-model-s-schafft-728-km-mit-einer-akkuladung/

    MfG

  127. #126 Udo Stemmer 28. Juni 2017 01:24

    113. Martin Landvoigt 27. Juni 2017 12:58

    Mit Benzin also durchaus möglich, und bei Diesel ist der Durchschnitt sogar darunter.

    Herr Martin Landvoigt haben Sie Nr. 54 gelesen und verstanden, vermutlich nicht oder kennen Sie nicht den unterschied zwischen Benzin und Diesel ?

    Den Unterscheid kennt jeder. Nur ist unklar, was Sie damit sagen wollen.

    Nr. 54 mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.

    Beim Spritmonitor.de wird ja der Durchschnitt beim Nissan Micra (Benzin) mit 6,44 Liter / 100m angegeben bei über 800 Einträgen.

    #

    113. Martin Landvoigt 27. Juni 2017 12:58
    Von den Sprittsparern wurden die 15 kWh /100km nicht erreicht. Der Rekord ist bei 15,62 kWh /100km allerdings deutlich unter Herstellerangabe.

    Die 15,62 kWh/100km beziehen sich auf die gesamte Laufleistung vom Fahrzeug mit 4.490 km das da auch Landstraße und Stadt dabei und dann nur ca. 16 kWh/100km sind bei Netzstrom unter 4 € /100km.

    Wenn ich z.B. von München nach Würzburg fahre sind 15 kWh/100km problemlos zu machen nur man ist dann immer auf der LKW Spur.

    #

    113. Martin Landvoigt 27. Juni 2017 12:58
    Von den Sprittsparern wurden die 15 kWh /100km nicht erreicht. Der Rekord ist bei 15,62 kWh /100km allerdings deutlich unter Herstellerangabe. Ob die Zahl da plausibel ist, kann gefragt werden, denn die wollen ja immer gute Zahlen vorlegen und fahren unter optimalen Bedingungen.

    Wenn zwei Leute mit einem Tesla mit 85 kWh Akku bei einem Test auf realen Straßen 728 km schaffen, so sind das ca. 12kWh /100 km.
    Übrigens die 15kW/100km hab ich auch bereits geschafft, bin aber auch schneller gewesen als die 39 km/h beim Test der beiden Jungs.
    http://de.engadget.com/2015/08/26/rekord-tesla-model-s-schafft-728-km-mit-einer-akkuladung/

  128. Sorry … zu früh auf den falschen knopf geklickt.

    #126 Udo Stemmer 28. Juni 2017 01:24

    Nr. 54 mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.

    Beim Spritmonitor.de wird ja der Durchschnitt beim Nissan Micra (Benzin) mit 6,44 Liter / 100m angegeben bei über 800 Einträgen.

    Ja …und? Herr Siebert fährt nicht Durchschnitt. Haben sie damit ein Problem?

    113. Martin Landvoigt 27. Juni 2017 12:58
    Von den Sprittsparern wurden die 15 kWh /100km nicht erreicht. Der Rekord ist bei 15,62 kWh /100km allerdings deutlich unter Herstellerangabe.

    Die 15,62 kWh/100km beziehen sich auf die gesamte Laufleistung vom Fahrzeug mit 4.490 km das da auch Landstraße und Stadt dabei und dann nur ca. 16 kWh/100km sind bei Netzstrom unter 4 € /100km.

    Man kann getrost die 10 % für Ladestrom- Verluste dazurechnen. Ich komme dann bei 30 ct/kWh auf 4,80 € + 0,48 € = 5,28 €.
    Mit meinem alten LPG-Auto komme ich auf rund 10 l / 100 km bei flotter Fahrweise. Pro Liter zahle ich 55,9 ct. Macht 5,59 € … und dafür habe ich deutlich mehr Fahrspaß. Wie amortiesiert siech dann ein E-Auto? Eher garnicht.

    Wenn ich z.B. von München nach Würzburg fahre sind 15 kWh/100km problemlos zu machen nur man ist dann immer auf der LKW Spur.

    Ich verstehe das so: Sie machen es nicht, und die meisten anderen machen es auch nicht. Also ist der reale Verbrauch deutlich höher.

    Wenn zwei Leute mit einem Tesla mit 85 kWh Akku bei einem Test auf realen Straßen 728 km schaffen, so sind das ca. 12kWh /100 km.
    Übrigens die 15kW/100km hab ich auch bereits geschafft, bin aber auch schneller gewesen als die 39 km/h beim Test der beiden Jungs.
    http://de.engadget.com/2015/08/26/rekord-tesla-model-s-schafft-728-km-mit-einer-akkuladung/

    Dieser Rekord ist offenbar nicht alltagstauglich. und damit sind offensichtlich auf keine 866 km möglich.

    Mit einem Micra aber einen Schnitt von 80 km/h zu fahren und 1000 km auch mit Benzin zu schaffen, eher schon.

  129. Ach, ja, und jetzt wird es noch länger dauern:
    Wir haben hier in Finnland Sommer und Winter- Geschwindigkeits- Begrenzungen. Mitte November werden hier die Schilder für die Geschwindigkeit auf allen Strassen (ganz einfach: die Schilder werden einfach nur gedreht) generell um 20 km herabgesetzt: auf Autobahnen von 120 auf 100 km, auf gut ausgebauten Überlandestrassen von 100 km auf 80 km und da wo es notwendig ist von 80 auf 60 km. Mitte April wird dann wieder ein höheres Tempo erlaubt.
    Jetzt ist aber bekannt geworden, das die Unfälle mit vor allem Elche und Hirsche enorm gestiegen ist, so soll die Wintergeschwindigkeit schon ab Mitte Oktober gelten und ausgeweitet werden, da wo es viele Tiere gibt.
    Ja und Lastwagen: die lasse ich gewöhnlich vorbei, indem ich mal kurz auf eine Busshaltestelle die es bei uns so in 3 km Abstand gibt, so gut wie an allen Strassen Finnlands, und wo man ein paar Meter zur Seite fahren kann. Die fahren im Durchschnitt 95 km, und denen bin ich schon im Weg…- Dasselbe mache ich auch, wenn sich hinter meinem Wagen eine grössere Anzahl PKWs befinden die es meistens eilig haben.
    Und mir geht es eigentlich gar nicht um das Benzinsparen, sondern darum das ich weiss., dass man mit 70 Jahren alt eben nicht mehr die selbe Reaktionsfähigkeit hat. Wkie gesagt, Eile mit Weile.

  130. Noch was zu den Lomborg Kritikern:

    https://www.forbes.com/sites/edfenergyexchange/2016/07/19/bjorn-lomborgs-climate-analysis-is-a-hot-mess/2/#6dab56d632f7

    Lomborg simply ignores China’s Paris commitment to peak its carbon dioxide emissions by 2030. Instead, he assumes that China’s emissions rise rapidly through the end of the century.

    Das ist falsch. Tatscächlich schriebt Lomborg auch den chinesischen ‚Committment‘ eine geringe positive Klimawirkung bis 2030 zu, obwohl die sich zu gar nichts bis dahin verpflichtet haben. Da sie sich einen weiteren Anstieg der Emmissionen vorbehalten haben kann man eher vom Gegenteil ausgehen. Was aber, wenn die chinesische Wirtschaft weiter brummt und die erwarteten technologischen Fortschritte nicht so erreichbar sind? Wird China dann seine Wirtschaft herunter fahren? Wohl kaum. Dann wird selbstverständlich das Klimaziel Chinas ebenso wenig erreicht werden wie das ‚verbindliche‘ Klimaziel der Bundesregierung 2020 -- Reduktion der CO2-Emissionen um 40 %.

    Und dann? Was passiert dann? Weltrettung eben ausgefallen?

    Man kann die Chinesen nur bewundern: Sie haben sich in diesem absurden Thema genug Zeit erkauft, um mit positiven Image zu punkten ohne irgend etwas liefern zu müssen.

  131. Leider steht bei meinem obigen Kommentar zu Lomborg noch, dass der Beitrag von einem Admin freigeschaltet werden muss. Ich probiere es hier einfach nochmal:

    Lomborg ist kein Skeptiker.

    Na dann …
    http://lmgtfy.com/?q=The+Skeptical+Environmentalist

    Der dritte Link hätte auch noch ein wenig Aufklärung über Lomborgs Werk als Wissenschaftler gegeben: http://www.realclimate.org/index.php/archives/2015/08/bjorn-lomborg-just-a-scientist-with-a-different-opinion/

    Ein weiterer Link über diese Studie von ihm: https://www.theguardian.com/environment/2017/may/21/experts-reject-bjorn-lomborg-centres-view-that-2c-warming-target-not-worth-it

    Oder noch einer über den Wert seines Papers: http://blogs.lse.ac.uk/usappblog/2016/07/04/misinformation-on-climate-change-policy-will-get-us-nowhere-a-response-to-bjorn-lomborg/

    Und schlussendlich, wenn dir das alles wie Müll vorkommt, weil was nicht sein kann, darf nicht sein oder so … wenigstens diese Veröffentlichung lesen:
    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1758-5899.12316/full (mehr oder weniger eine Feststellung, dass seine Annahmen auf denen er seine „Vorhersage“ beruht, alle falsch sind … wie oft der Fall bei Skeptikern)

  132. Was die Klimaziele angeht, so habe ich bisher noch keinen Staat gesehen, der nicht das angibt, was sowieso erreicht werden wird. Ob nun mit Verspätung oder nicht ist fast egal. Alleine die Umstellung auf Elektroautos bzw. einen großen Teil bis in die 2030-er wird eine ziemlich starke Reduktion des CO2 Ausstoßes bewirken. Auch die zwangläufige Verbreitung von Photovoltaik auf Grund weiter sinkender Preise wird das bewirken und natürlich auch Windenergie. Das Wachstum der Erneuerbaren ist nach wie vor exponentiell.

    Besonders anstrengen müssen sich die meisten Nationen gar nicht mehr. Jedenfalls wenn man grob die Trends überschlägt. So lange das nicht abgewürgt wird, dürfte einer weiteren Dekarbonisierung eigentlich nichts im Wege stehen.

  133. @SH #131

    Lomborg ist kein Skeptiker.

    Na dann …
    http://lmgtfy.com/?q=The+Skeptical+Environmentalist

    Mon Dieu, das war flach. Gemeint ist, dass er kein sog. „Klimaskeptiker“ ist. D.h. er ist der Meinung, dass es einen menschengemachten Klimawandel gebe, und er ist der Meinung das sei ein Problem gegen das die Menschheit etwas tun müsse. Das betont er jedes Mal, wenn er sich zu dem Thema äußert.

    Er macht lediglich eine Kosten-Nutzen-Rechnung der bisherigen „Klimapolitik“ auf und stellt fest, das dieses das Problem nicht oder nur in verschwindendem Maße abwende, dafür aber sehr teuer sei. Er schlägt vor, billigere und bessere Lösungen zu finden.

    Ein Klimaskeptiker ist dagegen jemand, der bestreitet dass überhaupt ein Problem existiere, wobei die Begründungen variieren. Entweder weil der Klimawandel nicht menschengemacht sei, oder weil der menschliche Einfluss auf das Klima gering oder harmlos sei. Lomborg gehört nicht in diese Kategorie.

    #132

    Was die Klimaziele angeht, so habe ich bisher noch keinen Staat gesehen, der nicht das angibt, was sowieso erreicht werden wird.

    Beim Wort „Klimaziele“ sollten sich jedem denkenden Menschen die Fußnägel aufrollen. Die Vorstellung, dass die Menschheit willentlich das Weltklima steuern könne, ist geradezu abenteuerlich.

  134. @anorak2:

    Die Vorstellung, dass die Menschheit willentlich das Weltklima steuern könne, ist geradezu abenteuerlich.

    Also erst einmal sind das Ziele, die zu weniger Ausstoß von CO2 führen sollen und keine „wir wollen auch im Winter an den Strand und nicht erfrieren“-Klimakontrolle-Ziele. Da der Mensch das Weltklima beeinflusst ist es auch möglich durch Änderung unseres Verhaltens die Folgen zu ändern. Ein waschechter Klimaskeptiker ist natürlich so naiv und glaubt daran, dass es irgendeine kompensierende Kraft gibt, die unseren Einfluss limitiert und das schon nicht so schlimm wird. Hat etwas von religiösem Glauben an einen lenkenden Gott, der alles gut werden lässt. Meinst du nicht?

    Und wie was das noch mit den Stromgesteheungskosten? Siehst du ein, dass deine Informationen stark veraltet sind und PV/Wind heutzutage keineswegs teurer sind als fossile Kraftwerksneubauten? Erkennst du mittlerweile, dass es einen Trend zu weiter sinkenden Stromgestehungskosten bei PV/Wind gibt und auch bei den Preisen für Batteriespeicher?

    Vermutlich wird deine Replik beinhalten, dass wir ja jährlich zig Milliarden für die Energiewende über die Stromrechnung bezahlen und es daher teurer sein muss. Dann empfehle ich mal darüber nachzudenken, warum die Umlage kaum noch steigen wird und dann langsam sinkt. Nur ein relativ kleiner Anteil fließt zu aktuell gebauten Anlagen, der Großteil geht für die Finanzierung der Altanlagen drauf. Nun kann man vortrefflich darüber streiten, ob das notwendig war, aber es ändert nichts daran, wie die aktuellen Stromgestehungskosten und zukünftige (siehe USA: https://www.eia.gov/outlooks/aeo/pdf/electricity_generation.pdf) aussehen.

    Grüße

  135. @SH #134

    Also erst einmal sind das Ziele, die zu weniger Ausstoß von CO2 führen sollen und keine „wir wollen auch im Winter an den Strand und nicht erfrieren“-Klimakontrolle-Ziele.

    Wenn das so wäre, sollte man es „CO2-Ausstoßziele“ nennen, statt Propagandavokabeln zu prägen, die suggerieren man könne das Klima kontrollieren. Allerdings bin ich nicht sicher, ob du Recht hast. Klimaalarmisten sprechen ja von „n-Grad-Zielen“, d.h. sie tun so als könne die Menschheit Temperaturen der gesamten Erde willentlich regulieren. Man muss sich die Hybris dieses Anspruchs wirklich klarmachen. Es wird unter der Hand die Behauptung untergeschoben, dass neuerdings Terraforming möglich sei, was es bisher nur in der Science-Fiction-Literatur gab. 1 Million Punkte von 10 möglichen für erfolgreiche Propaganda, aber minus 1 Million für Vernunft und Augenmaß.

    Da der Mensch das Weltklima beeinflusst ist es auch möglich durch Änderung unseres Verhaltens die Folgen zu ändern.

    Die möglicherweise zutreffende Tatsache, dass die Menschheit unabsichtlich und ungezielt als Nebenwirkung ihrer normalen Lebensvorgänge das Klima in irgendeiner wie auch immer gearteten Form beeinflusst, bedeutet nicht dass sie es absichtlich, gezielt und weltweit koordiniert könne.

    Ein waschechter Klimaskeptiker ist natürlich so naiv und glaubt daran, dass es irgendeine kompensierende Kraft gibt, die unseren Einfluss limitiert und das schon nicht so schlimm wird.

    Der Einfluss der Menschheit ist nicht null, aber winzig klein. Die natürlichen Vorgänge sind gigantisch verglichen mit dem bisschen was die Menschheit mit der Natur interagiert. Die Vorstellung, dass die Menschheit der dominierende Faktor sei ist absurd.

    Und es ist noch nie so schlimm gekommen, wie Ökokatastrophenprophezeiungen es behauptet haben. Es ist überhaupt noch nie das Geringste dieser Prophezeiungen auch nur in Spurenelementen eingetroffen. Auf die Fehlschläge der Ökopropaganda ist Verlass, genau wie darauf dass Weltuntergangsvorhersagen der Zeugen Jehovas nicht eintreffen.

    Hat etwas von religiösem Glauben an einen lenkenden Gott, der alles gut werden lässt. Meinst du nicht?

    Kreationismusvorwürfe von jemandem, der natürliche Prozesse für menschengemacht hält? Ernsthaf tjetzt?

  136. @Martin

    Man kann die Chinesen nur bewundern: Sie haben sich in diesem absurden Thema genug Zeit erkauft, um mit positiven Image zu punkten ohne irgend etwas liefern zu müssen.

    Warum sollte China mehr machen müssen als irgend ein anderes Schwellenland? Mal abgesehen davon steckt China viel Geld in EE und Kernkraft, genauso wie in E-Autos.

  137. @anorak2:

    d.h. sie tun so als könne die Menschheit Temperaturen der gesamten Erde willentlich regulieren. Man muss sich die Hybris dieses Anspruchs wirklich klarmachen.
    […]
    [dass die Menschheit] das Klima in irgendeiner wie auch immer gearteten Form beeinflusst, bedeutet nicht dass sie es absichtlich, gezielt und weltweit koordiniert könne.
    […]
    Der Einfluss der Menschheit ist nicht null, aber winzig klein
    […]
    Die Vorstellung, dass die Menschheit der dominierende Faktor sei ist absurd.

    Fußt deine Argumentationskette tatsächlich darauf, dass die Menschheit a) den CO2 Gehalt der Atmosphäre nicht maßgeblich bestimmt hat in den letzten Jahrzehnten? Oder setzt du erst später an, dass CO2 keine besonders große Wirkung hat etwa? Oder gibt es in deiner Argumentation ein negatives Feedback, dass jede Erhöhung der CO2 Konzentration ausgleicht?

    Wie funktioniert das mit der Selbstüberzeugung, dass der Mensch mit seinen gigantischen Emissions keinerlei oder nur eine winzige kleine Rolle spielt?

    Kreationismusvorwürfe von jemandem, der natürliche Prozesse für menschengemacht hält? Ernsthaf tjetzt?

    Die natürlichen Prozesse haben nicht für den aktuell enormen Anstieg von CO2 in der Atmosphäre geführt. Das ist menschengemacht. Simple Rechnung: unsere Emissionen betragen ca. 35 GtCO2 pro Jahr, der Anstieg der Menge an CO2 in der Atmosphäre ist nur etwa halb so groß.

  138. Fußt deine Argumentationskette tatsächlich darauf, dass die Menschheit a) den CO2 Gehalt der Atmosphäre nicht maßgeblich bestimmt hat in den letzten Jahrzehnten? Oder setzt du erst später an, dass CO2 keine besonders große Wirkung hat etwa? Oder gibt es in deiner Argumentation ein negatives Feedback, dass jede Erhöhung der CO2 Konzentration ausgleicht?

    Nichts davon. Ich halt’s für lächerlich, wenn Laien pseudowissenschaftliche Diskurse führen. Da ich selbst Laie bin, tu ich das auch nicht. Ich mache stattdessen Überlegungen auf der Meta-Ebene, was Laien zusteht. Dabei gibt es politische und logische Aspekte, also keine fachlichen.

    Politisch:

    1. Die Katastrophenbeschwörungen kommen nicht aus der Naturwissenschaft, sondern von Journalisten, Berufspolitikern und Umweltverbänden. Alle haben dabei ihre eigenen Motive im Sinne.

    2. Der Klimakatastrophismus wird in den Medien mit dreckigsten Propagandamethoden durchgepeitscht. Wer solche Mittel nötig hat, hat vielleicht keine sachlichen Argumente.

    3. Es gibt massive materielle Interessen daran, dass die Öffentlichkeit die Katastrophenbeschwörungen glaubt.

    Logisch:

    4. Die Behauptungen des Klimakatastrophismus sind größtenteils nicht falsifizierbar.

    5. Plausi-Check: Die Stoffumsätze der Menschheit sind winzig gegenüber denen der Natur.

    Wie funktioniert das mit der Selbstüberzeugung, dass der Mensch mit seinen gigantischen Emissions keinerlei oder nur eine winzige kleine Rolle spielt?

    Das gehört zu meinem Punkt 5. Es stimmt halt nicht, dass die Emissionen so gigantisch seien. Gern werden sie in der medialen Propaganda in absoluten Tonnenangaben genannt, „Gitatonnen pro Jahr“. Boah ey, Gigatonnen! Prozentuale Angaben werden wohlweislich vermieden (s. Punkt 2.). Die Erdatmosphäre hat eine Gesamtmasse von 5 Millionen Gigatonnen, d.h. du möchtest mich damit erschrecken dass die Menschheit die Zusammensetzung der Atmosphäre um jährlich 0,0002 Prozent verändert. *) Weck mich bitte, wenn du mir was wirklich Wichtiges mitzuteilen hast.

    *) Oder anschaulich, wie ich vor kurzem auf einer Website las: Wenn die gesamte Erdatmosphäre die Luft in einem hermetisch abgeschlossenen Wohnzimmer von ca. 15 m2 ist, dann entspricht der menschliche CO2-Ausstoß dem Abbrennen eines einzigen Streichholzes alle 3 Jahre.

    *) Anschaulich andersrum: Auf jeden einzelnen Menschen kommen etwa 750.000 Tonnen Luft. Was um alles in der Welt willst du in deine private „Luftsäule“ ablassen, damit das global irgendeine spürbare Wirkung hat?

  139. Sebastian Herp 29. Juni 2017 13:27

    Da der Mensch das Weltklima beeinflusst ist es auch möglich durch Änderung unseres Verhaltens die Folgen zu ändern.

    Das wurde auch bei dem Film ‚Kingsmen‘ gut diskutiert. Der Gutmens, der die Welt retten wollte hatte verstanden, dass das bei einer steigenden Weltbevölkerung nicht funktioniert. Also einfach mal die Weltbevölkerung dezimieren, und schon ist das Problem gelöst. Ähnlich bei dem Film ‚Inferno‘.

    Ein waschechter Klimaskeptiker ist natürlich so naiv und glaubt daran, dass es irgendeine kompensierende Kraft gibt, die unseren Einfluss limitiert und das schon nicht so schlimm wird.

    Es gibt viele Varianten von Klimaskeptikern. Die meisten halten den Einfluss des Menschen aufs Klima durch die CO2-Emissionen für marginal oder gar nicht vorhanden. Welche kompensierende Kraft bräuchte es da?

    Andere meinen, dass es zwar einen geringen Einfluss gibt, aber dieser kann sich eher positiv auswirken. … Ich wüsste nicht, was daran naiv sein soll.

    Hat etwas von religiösem Glauben an einen lenkenden Gott, der alles gut werden lässt. Meinst du nicht?

    AGW-Skeptiker sind zumeist unreligiös. AGW-Hysteriker haben dagegen sehr wohl mehr oder weniger starke Bezüge zu einer Religion: Ablassbriefe und blinder Aktivismus gegen eine vermeintliche Klimaschuld.

    Tatsächlich zeigt das Erdsystem eine erstaunliche Stabilität und selbstregulierende Subsysteme. Das kann man natürlich auch bei einem weisen Weltenbauer vermuten, kommt aber dazu auch bei säkularer Naturbeobachtung.

    Und wie was das noch mit den Stromgesteheungskosten? Siehst du ein, dass deine Informationen stark veraltet sind und PV/Wind heutzutage keineswegs teurer sind als fossile Kraftwerksneubauten? Erkennst du mittlerweile, dass es einen Trend zu weiter sinkenden Stromgestehungskosten bei PV/Wind gibt und auch bei den Preisen für Batteriespeicher?

    Darüber haben wir schon endlos oft diskutiert:

    1. Wenn das stimmt, bedarf es kein EEG und Vorrangeinspeisung -- auch keine Ideologen und Aktivisten. Es würde einfach durch die Ökonomie getrieben sein. Aber davon sind wir noch meilenweit entfernt.

    2. Es geht darum, dass man eine zuverlässige Stromversorgung mit entsprechenden Sicherheiten bei Störungen kostengünstig unterhalten muss. Dazu zählen auch die Infrastruktukosten durch die Verteilsysteme. Hier sehe ich nur gewaltige Zukunftsausgaben ohne Finanzierungsplan.

    3. Skeptiker haben nichts gegen funktionierende Lösungen. Wetterabhängige Stromproduktion unabhängig vom Bedarf und Speichern gehört nicht dazu.

    Vermutlich wird deine Replik beinhalten, dass wir ja jährlich zig Milliarden für die Energiewende über die Stromrechnung bezahlen und es daher teurer sein muss.

    Korrekt

    Dann empfehle ich mal darüber nachzudenken, warum die Umlage kaum noch steigen wird und dann langsam sinkt.

    Es geht keineswegs nur um die EEG-Umlage, sondern um alle Kosten, die mit ‚Energiewende‘ verbunden sind. Dazu zählen auch die Netzverteilkosten … un die stehen wie ein gewaltiger Berg noch vor uns.

    Die existierende EEG Umlage wird voraussichtlich nicht sinken, sondern weiter steigen, denn das Gros der Anlagen hat ein Preisgarantie für 20 Jahre, und die sind nur zu einem kleinen Teil um.

    Nur ein relativ kleiner Anteil fließt zu aktuell gebauten Anlagen, der Großteil geht für die Finanzierung der Altanlagen drauf.

    Jede neue Anlage verschlimmert das Problem. Der mittlere Börsenpreis von rund 3,5 ct liegt noch immer weit unter den gezahlten Vergütungen auch bei Neuanlagen.

  140. Also tatsächlich keine Vorstellung von den Größenordnungen und deren Wirkung, sondern nur das „Gefühl“, dass der Alarmismus mancher falsch sein muss und wer so laut brüllt sicher keine richtigen Argumente haben kann. Verstanden.

    Auch der Laie kann mit Zahlen und Formeln etwas anfangen. Man muss es nicht studiert haben um zu verstehen, dass die Emissionen der Menschheit (auch in Prozent) größer sind als der jährliche Anstieg des CO2 Anteils in der Atmosphäre. Die Natur ist also nicht in der Lage das zu kompensieren.

    Der Zusammenhang zwischen CO2 Ausstoß (der Menschheit) und der Konzentration in der Atmosphäre ist übrigens bekanntes Wissen. Da die Ozeane eine große Rolle dabei spielen, habe ich ein Spreadsheet erstellt, das diesen Zusammenhang aufzeigt. Die Pflanzenwelt spielt auch noch mit, aber eher eine untergeordnete Rolle, von daher habe ich sie dafür ignoriert.

    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1SbamVjz4Popxn32C1R0Ji2EgbzRIEKzZ3FLBRgzHAw0/edit?usp=sharing

    Das Modell verwendet die unterschiedlichen Mengen von CO2, die in den Ozeanen gelöst sind bzw. sich in der Atmosphäre befinden (Faktor 40) und den vermuteten CO2 Wert, denn die Atmosphäre ohne Menschen einnehmen würde (mehr oder weniger der Mittelwert der letzten paar tausend Jahre). Das reicht um ungefähr auszurechnen wie sich der CO2 Gehalt der Atmosphäre verändert, je nachdem was die Menschheit ausstößt.

    Wie schon geschrieben, die Zusammenhänge sind eigentlich bekannt. Trotzdem werden sie aus irgendeinem Grund von manchen Skeptikern angezweifelt, weil irgendwo mal stand, dass die Natur für 97% aller Emissionen verantwortlich ist. Stimmt (nunja, mittlerweile sind es nur noch 95%), aber die restlichen 3 bzw. 5% sind eben größer als der jährliche Anstieg.

  141. @Martin Landvoigt

    Die existierende EEG Umlage wird voraussichtlich nicht sinken, sondern weiter steigen, denn das Gros der Anlagen hat ein Preisgarantie für 20 Jahre, und die sind nur zu einem kleinen Teil um.

    Das Gros der Anlagen wird erst noch gebaut werden und diese werden eine vergleichsweise geringe bis irgendwann einmal gar keine Vergütung erhalten, wenn das mit den Ausschreibungen so weiter geht.

    Siehe auch: https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/130/Online+EEG-Rechner/

    Mittel- und langfristig sinkt die Umlage.

    Jede neue Anlage verschlimmert das Problem. Der mittlere Börsenpreis von rund 3,5 ct liegt noch immer weit unter den gezahlten Vergütungen auch bei Neuanlagen.

    Da fragt man sich doch wie das funktionieren kann, denn der mittlere Börsenpreis liegt ja auch unter den Stromgestehungskosten von fossilen Kraftwerken. Das liegt wohl daran, dass die Fixkosten von Kraftwerken nicht in den angebotenen Preis einfließen, so weit ich das verstanden habe …

  142. oxybenzol 29. Juni 2017 14:34

    Man kann die Chinesen nur bewundern: Sie haben sich in diesem absurden Thema genug Zeit erkauft, um mit positiven Image zu punkten ohne irgend etwas liefern zu müssen.

    Warum sollte China mehr machen müssen als irgend ein anderes Schwellenland? Mal abgesehen davon steckt China viel Geld in EE und Kernkraft, genauso wie in E-Autos.

    Der Kontext ist wichtig:

    Wenn man den Einfluss des CO2 auf das Klima für Marginal hält, braucht China selbstverständlich überhaupt keine Änderung zu Gunsten eines Klimaschutzes. Aber dann braucht es auch kein Paris-Agreement etc.

    Wenn man schon seit 20 Jahren davon schwadroniert, dass wir volle Kanne auf eine Klimkatastrophe zusteuern, der Point-of-no-Return bereits schon vor Jahren überschritten wurde, eine CO2 Klimasensitivität von 3 Grad für realistisch hält … dann müsste man voll in die Bremsen steigen. Das Land mit den größten CO2 Emissionen müsste am stärksten reduzieren. Oder fragt die vermeintliche Katastrophe, ob die Verursacher eben Schwellenländer sind?

    Aber anders gesprochen: Worin investiert China?

    Zum einen sind es geigantisch Produktionkapazitäten für PV und WKA. Der Markt muss brummen, damit die Investitionen nicht verloren sind. Es geht hier ums Geld. China hat ein massives Interesse, dass der Rest der Welt das Zeug auch kauft, was da produziert wird. Und zur Not machen Staatswirtschaften da was zur Rettung der Notleidenden Industrie: Sie kaufen den Ramsch auf und verbuchen Propaganda-Gewinne als Verkaufsförderung.

    Zu E-Autos: Einerseits kann man traditionelle Anbieter von Autos damit ausbremsen, denn die neue Technologie ist ein Game-Changer. Andererseits sind die chinesischen Mega-Cities tatsächlich durch lokale Emissionen belastet.

    Das hat aber nichts mit dem Weltklima zu tun, denn gerade in China ist die kWh mit wesentlich mehr Emissionen belastet wie in D. Hier sind es rund 558 g/kWh -- In China vermutlich über 800 g/kWh -- bei 20 kWh/100 km kommt da summarisch kein besserer Wert als bei Verbrennern raus.

  143. #140

    Also tatsächlich keine Vorstellung von den Größenordnungen und deren Wirkung, sondern nur das „Gefühl“, dass der Alarmismus mancher falsch sein muss

    Was „nicht falsifizierbar“ bedeutet weißt du? Alle, ausnahmslos alle in den Medien gepushten „Argumente“ sind unüberprüfbare Hypothesen, mehr nicht.

    Die Natur ist also nicht in der Lage das zu kompensieren.

    Die Forderung einer „unberühten Natur“ ist ein Dogma der Öko-Ideologie, das ich explizit ablehne. Ja der Mensch wirkt auf seine Umwelt ein, und ja das hat Folgen, von denen manche unumkehrbar sind. Aber das ist OK, das ist sein gutes Recht. Um zu argumentieren dass das in einem bestimmten EInzelfall schlimm sei brauchst du mehr als nur diese Feststellung. Aber mehr als das hast du nicht.

    Wie schon geschrieben, die Zusammenhänge sind eigentlich bekannt. Trotzdem werden sie aus irgendeinem Grund von manchen Skeptikern angezweifelt,

    Dieser Satz hätte lauten müssen „Die Zusammenhänge sind in weiten Bereichen unbekannt, trotzdem blasen die Medien tagaus tagein die Posaunen von Jericho“. Den Punkt hatte ich nämlich vergessen, er gehört noch zur Meta-Argumentation:

    Die Klimawissenschaft ist meilenweit davon entfernt, ihren Forschungsgegenstand vollständig verstanden zu haben. Besonders kausale Zusammenhänge (zu denen die CO2-Katastrophenhypothese gehört) gehören noch in den Bereich der Vermutungen. Was die Klimatologie dagegen sehr gut kann ist, den Status Quo (z.B. Klimazonen) und die Klimageschichte (z.B. Eiszeiten) zu beschreiben. Aber das interessiert euch ja weniger.

  144. #142

    Wenn man schon seit 20 Jahren davon schwadroniert, dass wir volle Kanne auf eine Klimkatastrophe zusteuern, der Point-of-no-Return bereits schon vor Jahren überschritten wurde, eine CO2 Klimasensitivität von 3 Grad für realistisch hält … dann müsste man voll in die Bremsen steigen.

    Ja selbst dann nicht unbedingt, das ist einer der vielen Logikfehler in der Debatte.

    Wir können nicht leben, ohne CO2 auszustoßen. Eine Gesellschaft, die tatsächlich ein totales CO2-Verbot durchsetzte, würde instantan kollabieren und durch eine andere, weniger bekloppte ersetzt werden. Damit wäre das Thema erledigt.

    Und unsere Regierigen wissen das offenbar, denn sie verbieten CO2 nicht, sondern sie besteuern es und benutzen den Mythos dazu, windigen Geschäftemachern güldene Paläste auf Kosten der Allgemeinheit zu finanzieren.

  145. Sebastian Herp 29. Juni 2017 16:20

    Also tatsächlich keine Vorstellung von den Größenordnungen und deren Wirkung, sondern nur das „Gefühl“, dass der Alarmismus mancher falsch sein muss und wer so laut brüllt sicher keine richtigen Argumente haben kann. Verstanden.

    Wie das? Alarmismus bedarf einer soliden Begründung, wenn er rational sein will. Dies fehlt aber vollständig. Kein Alarmismus bedarf keiner Gründe.

    Dennoch haben Skeptiker sehr gute Gründe an dem Alarmismus zu zweifeln.

    Man muss es nicht studiert haben um zu verstehen, dass die Emissionen der Menschheit (auch in Prozent) größer sind als der jährliche Anstieg des CO2 Anteils in der Atmosphäre. Die Natur ist also nicht in der Lage das zu kompensieren.

    Ja und? In der Erdgeschichte war der CO2 Anteil zumeist größer als heute. die letzten Jahrtausende ist CO2 Mangelnährstoff.

    Der Zusammenhang zwischen CO2 Ausstoß (der Menschheit) und der Konzentration in der Atmosphäre ist übrigens bekanntes Wissen.

    Keine Einwände. Obwohl auch der Zusammenhang zwischen der Erwärmung der Ozeane und dem Ausgasen von CO2 bekannt ist.

    Das reicht um ungefähr auszurechnen wie sich der CO2 Gehalt der Atmosphäre verändert, je nachdem was die Menschheit ausstößt.

    Überschlägig betrachtet -- ja. Allerdings ist hier nicht sicher von einem simplen funktionalen Zusammenhang auszugehen. Diverse Prozesse können im Systemkontext das Verhalten völlig verändern. So kann es bei verstärkter Wolkenbedeckung zu einer Abkühlung der Ozeane kommen, was wieder zu einer verstärkten CO2-Absorption führt.

    Wie schon geschrieben, die Zusammenhänge sind eigentlich bekannt. Trotzdem werden sie aus irgendeinem Grund von manchen Skeptikern angezweifelt, ….

    Ja … und? Was ist schlimm daran, wenn manche Leute irgend etwas anzweifeln? Ich zweifele daran, dass die Klimasensitivität größer als 1,5 Grad ist und halte es eher mit Harde.

  146. @Martin

    Wenn China eine Wirschaftsgemeinschaft aus 30 Ländern wäre, vergleichbar mit der EU, wäre es also kein Problem. Die Menge an CO2 bleibt dann aber gleich, wäre also unlogisch. Außerdem hat ein Schwellen- oder Entwicklungsland nicht die gleichen finanziellen Möglichkeiten wie ein Industrieland. Du argumentierst wie ein Reicher, der sich darüber beschwert, dass die ärmeren 50% der Arbeiter in Deutschland nur 5% der Einkommenssteuer bezahlen.

  147. Martin Landvoigt schrieb am 29. Juni 2017 09:14

    Noch was zu den Lomborg Kritikern:

    Lomborg simply ignores China’s Paris commitment to peak its carbon dioxide emissions by 2030. Instead, he assumes that China’s emissions rise rapidly through the end of the century.

    Das ist falsch. Tatscächlich schriebt Lomborg auch den chinesischen ‚Committment‘ eine geringe positive Klimawirkung bis 2030 zu,

    In dem Zitat aus dem Artikel geht es um die Zeit nach 2030. Wie wollen Sie das mit einer Aussage widerlegen, die sich auf den Zeitraum vor 2030 bezieht? Haben Sie da den Artikel missverstanden?

  148. @Martin

    China ist ein Land, das viel CO2 ausstößt. So weit so gut, aber sie stoßen pro Einwohner weit weniger aus als westliche Nationen. Warum sollte also China zuerst und vor allem zu einer Reduktion gezwungen werden, wenn unser Ausstoß pro Kopf so viel höher ist? Wenn man verhindern möchte, dass China (oder andere Schwellen-/Entwicklungsländer) jemals auf westliche Emissionsfaktoren aufholt, dann sollte man dafür Hilfe anbieten. Hilfe, die bewirkt, dass diese Länder den Umweg über hohe pro Kopf Emissionen nicht gehen müssen, sondern direkt zu nachhaltiger Energiegewinnung übergehen.

    Für das Jahr 2016 hat eine kWh Strom für hochgerechnet 527 g CO2 Ausstoß gesorgt (https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahlen?sprungmarke=Strommix#Strommix). Weltweite Zahlen gibt es beim IPCC: https://www.ipcc.ch/pdf/special-reports/sroc/Tables/t0305.pdf … dort liegt Deutschland sogar noch niedriger bei 512 g / kWh und China bei 1049 g / kWh. Also ja, Elektroautos sind dort nur bedingt besser als Verbrenner und wohl nur dazu geeignet die lokale Luft zu verbessern. Allerdings kann sich der Strommix dort ja auch nur noch verbessern (siehe andere Länder).

    Ja … und? Was ist schlimm daran, wenn manche Leute irgend etwas anzweifeln? Ich zweifele daran, dass die Klimasensitivität größer als 1,5 Grad ist und halte es eher mit Harde.

    Du darfst alles möglich anzweifeln, aber wenn jemand anzweifelt was eigentlich schon bekannt ist, dann ist das ein wenig merkwürdig. Noch dazu, wenn man es sich so einfach macht und nur sagt „das stimmt nicht“ … ganz ohne Begründung.

    Harde? War das nicht der, der diesen Bockmist verzapft hat? http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921818116304787 (kein Mensch weiß, wie das ein Peer-Review überleben konnte, siehe hier).

    Wie das? Alarmismus bedarf einer soliden Begründung, wenn er rational sein will. Dies fehlt aber vollständig. Kein Alarmismus bedarf keiner Gründe.

    Es ist kein Alarmismus, wenn man zu dem Schluss kommt, dass wir das Klima beeinflussen und das nicht nur ein winziges bisschen. Alarmismus ist wenn jemand schreit „OMG OMG, wir werden alle sterben weil der Meeresspiegel um einen Meter steigt“. Alarmismus ist es auch wenn jemand schreit „OMG OMG, wir werden in eine kleine Eiszeit kommen und es wird kälter, ha da haben wir es aber den AGWlern gezeigt“. Oder „OMG OMG EE-Storm wird dafür sorgen, dass wir ständig Blackouts haben werden. Das wird eine Katastrophe“.

    @anorak2:

    Was „nicht falsifizierbar“ bedeutet weißt du? Alle, ausnahmslos alle in den Medien gepushten „Argumente“ sind unüberprüfbare Hypothesen, mehr nicht.

    Meinst du. Dass wir für den CO2 Anstieg verantwortlich sind, ist überprüfbar. Die Wirkung von CO2 ist überprüfbar. Die Wirkung einer veränderten Gegenstrahlung ist überprüfbar. Was nicht genau bestimmbar ist, das sind die diversen Wechselwirkungen einer erhöhten Gegenstrahlung durch mehr CO2. Deshalb gibt es da eine relativ große Spanne. Wie genau sich die zusätzliche Energie im System an welcher Stelle auf Temperaturveränderungen auswirkt ist auch nicht so richtig sicher, aber Tendenzen sind durchaus vorhersagbar (etwas wovon du nichts hältst, ich weiß).

    Die Natur ist also nicht in der Lage das zu kompensieren.

    Die Forderung einer „unberühten Natur“ ist ein Dogma der Öko-Ideologie, das ich explizit ablehne. Ja der Mensch wirkt auf seine Umwelt ein, und ja das hat Folgen, von denen manche unumkehrbar sind. Aber das ist OK, das ist sein gutes Recht.

    Darum ging es mir nicht bei dieser Feststellung. Es ging darum, dass die Natur normalerweise (in den letzten tausenden von Jahren) in einer Art Gleichgewicht war und steigender CO2 Konzentration immer auch durch steigende Absorption kompensiert wurde und sie die Konzentration so in einem recht engen Bereich bewegt hat. Das schafft die Natur nicht mit unseren Ausstößen und deshalb steigt die CO2 Konzentration.

    Dieser Satz hätte lauten müssen „Die Zusammenhänge sind in weiten Bereichen unbekannt, trotzdem blasen die Medien tagaus tagein die Posaunen von Jericho“.

    Die Zusammenhänge sind in weiten Bereichen sehr wohl bekannt. Ist dein Stand hier eventuell auch veraltet? Was nicht 100%-ig bekannt ist, sind die exakten Auswirkungen, d.h. man kann das Wetter für die nächsten 10 Jahre schlecht vorhersagen. Wohl aber Klimatrends. Die Energiemenge, die im System dank der erhöhten CO2 Konzentration verbleibt ist bekannt. Dass das durch Wolken und Evaporation zu einem Teil kompensiert wird, ist auch bekannt. Dass es durch Wasserdampf verstärkt wird ebenso.

    Hast du Beispiele für überzogene Medienberichte, die nicht den Forschungsergebnissen entsprechen? Gibt es da außerhalb von Kommentaren Berichte, die mehr als nur von Studienergebnissen berichten? Würde die mir mal gerne anschauen um festzustellen wie weit sie von der Wahrheit abweichen.

  149. #148

    Meinst du. Dass wir für den CO2 Anstieg verantwortlich sind, ist überprüfbar. Die Wirkung von CO2 ist überprüfbar. Die Wirkung einer veränderten Gegenstrahlung ist überprüfbar.

    Lass mich doch mit diesem CO2Quatsch in Ruhe, das ist alles irrelevant. Nicht nachweisbar ist, dass irgendwas Schlimmes auf uns zukommt, dass all die Katastrophen von denen die Deppenmedien jeden Tag faseln kommen werden. Das ist alles nicht falsifizierbar. Es sind moderne Märchen.

    Es ging darum, dass die Natur normalerweise (in den letzten tausenden von Jahren) in einer Art Gleichgewicht war

    Das ist genau das Ökodogma das ich meinte. Es gibt kein „natürliches Gleichgewicht“, der Begriff ist sinnloser Kokolores, der nur in der Ökoideologie verwendet wird.

    Die Zusammenhänge sind in weiten Bereichen sehr wohl bekannt.

    Nein sind sie nicht. Die Klimawissenschaft weiß nicht einmal, wodurch Eiszeiten entstehen kruzitürken. Sie weiß auch nicht, wodurch viel kleinere Schwankungen entstehen. Wenn dir jemand sagt dass das alles erschöpfend erforscht sei, flunkert der dich an.

    Hast du Beispiele für überzogene Medienberichte, die nicht den Forschungsergebnissen entsprechen?

    Alle. In Medienberichten kommen gar keine Forschungsergebnisse vor. Wenn dir das nichtmal klar ist, kommst du total aus dem Mustopp.

  150. @anorak2:

    Lass mich doch mit diesem CO2Quatsch in Ruhe, das ist alles irrelevant.

    Ist es nicht, wenn es die Basis dafür ist, dass du glaubst das sei kein Problem. Ich nehme die Berichterstattung darüber auch nicht als Katastrophenmeldungen war wie du es scheinbar tust. Gib doch mal ein Beispiel für eine Meldung von gestern/heute (jeden Tag schreibst du).

    Das ist genau das Ökodogma das ich meinte. Es gibt kein „natürliches Gleichgewicht“, der Begriff ist sinnloser Kokolores, der nur in der Ökoideologie verwendet wird.

    Sorry, aber das ist Bullshit. Natürlich gibt es Gleichgewichte, die sich durch Regelkreise einpendeln. So z.B. die relativ stabile CO2 Konzentration über die letzten 10000+ Jahre. Stieg die Konzentration kompensierte die Natur das und die Konzentration ist gesunken. Ist sie unter das Gleichgewichtsniveau gesunken, wurde weniger absorbiert und es ging wieder aufwärts.

    Nein sind sie nicht.

    Die grundsätzliche Physik ist verstanden und bekannt. Es gibt einen Anstieg der Energie (im Boden/Wasser) durch einen stärker werdenden Treibhauseffekt. Diese muss irgendwo hin. Diese Verteilung ist nicht gänzlich verstanden, aber sehr wohl in Tendenzen vorhersagbar.

    Alle. In Medienberichten kommen gar keine Forschungsergebnisse vor. Wenn dir das nichtmal klar ist, kommst du total aus dem Mustopp.

    Beispiele?

  151. Marvin Müller 29. Juni 2017 17:27

    Lomborg simply ignores China’s Paris commitment to peak its carbon dioxide emissions by 2030. Instead, he assumes that China’s emissions rise rapidly through the end of the century.

    Das ist falsch. Tatschächlich schriebt Lomborg auch den chinesischen ‚Committment‘ eine geringe positive Klimawirkung bis 2030 zu,

    In dem Zitat aus dem Artikel geht es um die Zeit nach 2030. Wie wollen Sie das mit einer Aussage widerlegen, die sich auf den Zeitraum vor 2030 bezieht? Haben Sie da den Artikel missverstanden?

    In dem Artikel ging es um die Kritik an Lomborg. Der hatte sehr wohl auch die Zeit bis 2100 in verschiedenen Szenarien durchgerechnet. Zu behaupten, dass Lomborg weitere Emissionssteigerung Chinas unterstellt hat, ist falsch.

    Richtig aber ist, dass Lomborg auch bis 2030 eine positive Wirkung der chinesischen Ankündigung unterstellt hat, die ich nicht erkennen kann. Das ist meine Kritik an Lomborg: Er rechnet noch viel zu optimistisch.

    Denn die Höhe dieses Peaks ist nicht commited. Es wäre darum sogar politisch klug, diesen Peak vielleicht sogar künstlich hoch zu treiben, damit man danach weiterhin carte blanche hätte … und dennoch die Erfüllung der Versprechen beanspruchen könnte. Aber bis dahin hat man ja noch 12 Jahre. Außerdem sind die Angaben zu den CO2 Emisssionen Chinas wohl kaum nachprüfbar.

  152. Martin Landvoigt schrieb am 30. Juni 2017 12:32:

    Zu behaupten, dass Lomborg weitere Emissionssteigerung Chinas unterstellt hat, ist falsch.

    Hmm, haben Sie mal einen Blick auf das Lomborg-Papier geworfen? Auf das Diagramm Figure 9: China GHG emissions excluding land use, 1990–2100.
    Ich weiss nicht, wie rum man das Diagramm drehen muss, um da keine Steigerung zu sehen …

    (Meine Frage, wie man mit einem Arguement zum Zeitraum vor 2030 eines zum Zeitpunkt nach 2030 entkräften will, haben Sie großzügig ignoriert. Absicht?)

  153. Marvin Müller 30. Juni 2017 14:00

    Hmm, haben Sie mal einen Blick auf das Lomborg-Papier geworfen? Auf das Diagramm Figure 9: China GHG emissions excluding land use, 1990–2100.
    Ich weiss nicht, wie rum man das Diagramm drehen muss, um da keine Steigerung zu sehen …

    In der Tat ist diese Graphik von mir so nicht wahrgenommen worden.

    Der Text von Lomborg führt aus:

    China’s INDC has made two significant promises (China INDC, 2015). One is a promise to peak its emissions around 2030. That is a promise, which will only start having a policy impact around and after 2030, which falls outside the 2030 time limit for policy promises set in this article.

    The other promise seeks to reduce China’s CO2 intensity by 60–65 per cent, compared to 2005. Unlike China’s 2020 promise to reduce its CO2 intensity by 40–45 per cent, which was likely to be achieved even in the absence of climate policies (Calvin et al., 2012, s258; Calvin, Fawcett and Kejun, 2012, s311), this promise will likely lead to real emission cuts.

    As baseline emissions, we will use the median of the Asia Modeling Exercise (Blanford, Rose and Tavoni, 2012), which involved 18 models.

    Schlüsselbegriff ist hier Intended Nationally Determined Contribution (INDC)

    Die Frage bleibt: In wie weit sind die Versprechungen realistisch? Ist der Modellansatz Lomborgs zu pessimistisch oder zu optimistisch?

    (Meine Frage, wie man mit einem Arguement zum Zeitraum vor 2030 eines zum Zeitpunkt nach 2030 entkräften will, haben Sie großzügig ignoriert. Absicht?)

    Sie schreiben:

    In dem Zitat aus dem Artikel geht es um die Zeit nach 2030. Wie wollen Sie das mit einer Aussage widerlegen, die sich auf den Zeitraum vor 2030 bezieht?

    Und bezogen sich auf:

    https://www.forbes.com/sites/edfenergyexchange/2016/07/19/bjorn-lomborgs-climate-analysis-is-a-hot-mess/2/#6dab56d632f7

    Lomborg simply ignores China’s Paris commitment to peak its carbon dioxide emissions by 2030. Instead, he assumes that China’s emissions rise rapidly through the end of the century.

    Ich habe gezeigt, dass Lomborg diesen Sachverhalt eben nicht ignoriert, sondern diskutiert.

  154. Martin Landvoigt schrieb am 30. Juni 2017 16:59

    Ich habe gezeigt, dass Lomborg diesen Sachverhalt eben nicht ignoriert, sondern diskutiert.

    Sie haben sogar die Stelle aus dem Dokument zitiert, in dem explizit gesagt wird, dass Dinge nach 2030 nicht in Betracht gezogen werden. Auch nicht bemerkt (so wie das Diagramm)? Ich zitiers noch mal:

    falls outside the 2030 time limit for policy promises set in this article.

    Am Diagramm sieht man dann auch -- die Emission gehen weiter nach oben … Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Sie das Papier und die Kritiken daran nicht gelesen haben, oder gelesen, aber nicht wirklich verstanden …

  155. @Sebastian Herp #148

    Darum ging es mir nicht bei dieser Feststellung. Es ging darum, dass die Natur normalerweise (in den letzten tausenden von Jahren) in einer Art Gleichgewicht war

    Wenn die Natur eines n i c h t war, dann in einem Gleichgewicht.

  156. @Sebastian Herp #PS
    Beispielgraphik

  157. @Sebastian Herp
    Um Ihren Spekulationen mal ein Ende zu bereiten, bekannt ist, dass eine CO2 Verdoppelung in der Atmosphäre einen Temperaturanstieg von 1k hervorrufen würde.
    Und dann ist Ende Gelände, mehr ist nicht bekannt. Alles Andere ist noch immer Gegenstand der Forschung und in vielen Bereichen eher noch Spekulation, weshalb „wir meinen“, energiepolitisch alles auf den Kopf stellen zu müssen, damit Holland nicht von der Karte verschwindet, Tuvalu absäuft, Schellnhuber sich „selbst verbrennt“. und wir gewissermaßen vor dem Abgrund stehen.
    Viele Statements und Stories zum anthropogenen Klimawandel, aka Klimaerwärmung sind nichts als Märchen, gegen die die aus 1000 und einer Nacht Tatsachenberichten nahe kommen.

  158. @Krishna Gans:
    Es sind 1,2 K und dass die Feedbacks positiv sind ist „extemely likely“.

    Zur Beispielgrafik: ich schrieben tausende Jahre, nicht hunderte Millionen Jahre. Die Erde sah vor 200 Millionen Jahre komplett anders aus als heute. Nicht nur was das Klima betrifft, sondern auch der Ort an dem die Kontinente lagen, Gebirge, die Existenz von Ozeanen -- und damit Strömungen -- in ihrer heutigen Form.

    http://imgur.com/a/yru36
    Das meine ich mit Gleichgewicht. Die CO2 Konzentration schwankte leicht und dann kam der Mensch.

  159. @Sebastian Herp #158

    Es sind 1,2 K und dass die Feedbacks positiv sind ist „extemely likely“.

    Und da sind wir schon um Bereich der Spekulation.
    Was ich von der „Graphik“ halte -- aber sowas von nichts.- die ist simpel manipuliert, man gleite mit dem Mauszeiger unten über den Link, und man sieht das Original, das von hier stammt (übrigens eine interessante Zusammenstellung dort 😀 )
    Mit so einer Fälschung hier einen Beleg vorlegen zu wollen hat schon was mit Hilflosigkeit zu tun.

    So wird auch ein Schuh daraus:
    Die tatsächliche Klimawirksamkeit von CO2 liegt deutlich unter 1,0 Grad pro Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehaltes

  160. Die Grafik habe ich angefertigt und da ist nichts manipuliert. Die violetten Werte (EPICA Dome CO2 Werte) werden oft von Skeptikern zusammen mit rekonstruierten Temperaturverläufen geteilt um zu zeigen, dass die Temperatur in den letzten tausenden Jahren gesunken ist, obwohl der CO2 Gehalt der Atmosphäre angestiegen ist.

    Ich habe lediglich die aktuelle Entwicklung der CO2 Konzentration angefügt um aufzuzeigen wie klein die Schwankungen „früher“ waren. Da ist nichts gefälscht.

    Kaltesonne.de verlinken sollte zu einer Disqualifizierung bei jeglicher Klimadiskussion führen. Die sind dort ja noch schlimmer als bei EIKE. Zitat von dort:

    Damit kann also CO2 eindeutig nicht der natürliche Paläo-Klimaantrieb sein, wie uns die politisierte Klimawissenschaft ständig einzureden versucht.

    Ja sicher doch … welcher Klimawissenschaftler behauptet denn so was? CO2 ist jetzt der Antrieb, da es nicht aus natürlicher Quelle kommt. Mag sein, dass es in der Erdgeschichte auch extreme Ausgasung von CO2 gegeben haben mag, die nicht durch eine Änderung der Temperatur hervorgerufen wurde, aber in der Regel traf doch letzteres zu. Es wurde wärmer, die Ozeane haben mehr CO2 emittiert. Das „bisschen“ CO2 (Schwankungen zwischen 200 und 280 ppm) hatte eine leicht verstärkende Wirkung, bis es eben wieder kälter wurde und der CO2 Gehalt wieder abgesunken ist. Rinse and repeat.

    Heute kommt das CO2 vom Menschen und es ist eine größere Menge und die Auswirkung ist nicht mehr nur eine Nachwirkung einer initialen Temperaturerhöhung

  161. @Sebastian Herp
    Kaltesonne analysiert auch nur wissenschaftliche Arbeiten Anderer, verrufen sinnd sie nur, weil sie nicht dem Mainstream folgen, und das ist böse, gell ?
    Wenn, wie du sagst, die Feedbacks positiv wären, wie in den Modellrechnungen, warum weichen denn diese so stark von der Realität ab ?
    Erklär mal.

  162. @Sebastian Herp

    Da ist nichts gefälscht

    Allein der zeitliche Verlauf ist schn mal mehr als irreführend.

  163. @Sebastian Herp

    Heute kommt das CO2 vom Menschen

    Wieviel % ?
    Keine natürlichen Quellen mehr ?

  164. Basti,
    wie alt bist du und wo bist ausgebildet worden?

  165. @W.Rassbach
    Wenigstens Walldorf Schule 😀

  166. @Herb

    Die CO2 Konzentration schwankte leicht und dann kam der Mensch.

    Mann-o-Mann, was für Grafiken von Ihnen. Geben Sie hier im Blog unter Suche mal PETM ein. 😉

  167. @Herp

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/10/Treibhaus-Eishaus.jpg

  168. Und wenn das CO2 vom Menschen kommt, dann sollten wir uns kollektiv ausrotten. Den der Mensch stößt immer CO2 und THG aus. Auch mit Erneuerbaren. Alleine durch Landwirtschaft, Stahlindustrie und Zement/ Betonherstellung. Natürliche Senken, die das auffangen könnten, gibt es nicht und wird es nie geben. Also bleibt nur unsere Selbstausrottung.

  169. PS Herp

    Und jedes Gramm CO2, dass der Mensch ausstößt geht zur Hälfte in die Ozeane und zur anderen Hälfte in die Atmosphäre und trägt dort zur weiteren CO2-Erhöhung bei. Und Landwirtschaft, Stahlindustrie und Zementherstellung und das Atmen können Sie nun mal nicht abstellen. Selbst mit Erneuerbaren nicht. Die CO2-Senken die es gibt, wie Biomasse und Verwitterung vergrößern sich auch nicht von selbst, sondern werden eher kleiner durch Abholzung, Waldnutzung/ Brennholz/ Palmöl infolge des Klimaschutzes.

    Fazit, der Mensch bleibt wie auch immer eine CO2-Quelle, der zur Erhöhung des CO2 in Atmosphäre und Ozeanen beiträgt und zerstört zudem noch die natürlichen Senken. U.a. durch Waldnutzung, Bodennutzung, Bergbau, etc.

  170. PPS

    Ich bin mir aber sicher, Herr Herp wird uns vorrechnen, dass der Mensch zur CO2-Senke werden kann Null-Emissionen erreichen kann und sich das vom Menschen ausgestoßene CO2 nicht weiter in Atmosphäre und Ozean anreichert. 😉

  171. Allein der zeitliche Verlauf ist schn mal mehr als irreführend.

    Was genau ist daran irreführend? Ich habe die Pixel abgezählt um den Maßstab der Grafik zu treffen …

    @Michael Krüger:

    Und jedes Gramm CO2, dass der Mensch ausstößt geht zur Hälfte in die Ozeane und zur anderen Hälfte in die Atmosphäre und trägt dort zur weiteren CO2-Erhöhung bei.

    Das ist der Fall, weil unsere Emissionen steigen. Würde man sie auf dem jetzigen Stand einfrieren (~35 GtCO2 pro Jahr), dann würde die CO2 Konzentration nicht bis ins unendliche steigen. Je mehr CO2 in der Atmosphäre ist desto mehr CO2 können die Ozeane absorbieren. Deshalb schafft es dir Natur ja auch trotz steigender, menschlicher Emissionen immer noch die Hälfte davon wieder zu absorbieren.

    Der Mensch muss überhaupt nichts zu einer Senke werden. Wenn wir die Emissionen z.B. auf 10 GtCO2 absenken und dort halten könnten, dann wäre die daraus resultierende CO2 Konzentration wesentlich niedriger und die entsprechende Wirkung auf das Klima kleiner. Darum geht es.

  172. @SH #150

    Natürlich gibt es Gleichgewichte, die sich durch Regelkreise einpendeln.

    Nein, den Begriff „natürliches Gleichgewicht“ wirst du in keiner naturwissenschaftlichen Literatur finden. Er kommt nur in laienhaften Vorstellungen vor. Namentlich in der Öko-Ideologie, wobei das Bild einer „harmonischen Natur“ gepflegt wird, die angeblich der Mensch störe. Das ist nicht Fakt, sondern weltanschauliche Interpretation. In Wahrheit ist die Natur durchaus instabil.

    Die grundsätzliche Physik ist verstanden und bekannt.

    Klimawissenschaft ist kein Teilgebiet der Physik. Und nein, die kausalen Zusammenhänge des Klimageschehens sind in großen Teilen nicht verstanden.

    Alle. In Medienberichten kommen gar keine Forschungsergebnisse vor. Wenn dir das nichtmal klar ist, kommst du total aus dem Mustopp.

    Beispiele?

    Alle. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist. Gibt es im Fernsehen Direktübertragungen von Universitätsvorlesungen, oder werden Fachbücher referiert? Nein. Sind Journalisten Naturwissenschaftler oder verstehen sie was von naturwissenschaftlichen Fragestellungen? Im Allgemeinen nein. In Funk, Fernsehen und Presse kommen journalistische Beiträge, häufig mit politischen Stellungnahmen durchsetzt, und das ist nicht Wissenschaft.

  173. @SH #171

    Was genau ist daran irreführend?

    Du hast zwei verschiedene „Kurven“ aneinandergeflanscht, die mit ganz verschiedenen Messmethoden zustande gekommen und daher nicht vergleichbar sind. Der Knick der Kurve ist nur ein Artefakt, der durch den Wechsel der Messmethode zustande kommt.

    Der rote Strich ist wohl eine direkte Messung des CO2-Gehalts. Solche Daten gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten. Was diese Geräte vor 1000 oder 2000 Jahren gemessen hätten, wissen wir nicht. Die blaue Kurve ist dagegen aus Proxydaten, und daher notwendigerweise sehr ungenau und zeitlich geglättet. Falls es vor 1000 Jahren kurzperiodige Schwankungen des CO2-Gehalts gegeben haben sollte, würden sie in der blauen Kurve nicht auftreten.

    Einzig sinnvolles Vorgehen wäre es, die blaue Kurve mit jüngeren Proxydaten zu verlängern. Solche Kurven zeigt man uns aber merkwürdigerweise nie. Denselben Fehler beging übrigens auch der Temperatur-„Hockeystick“.

    Die einzig sinnvolle Verlängerung

  174. Sebastian Herp
    Warum sollten wir uns mit CO2 Reduktion geisseln, wenn wir aus gutem Grund michts damit erreichen?
    Modelle und Fakten laufen immer mehr auseinander, woran zu erkennen ist, das CO2 nichts mit der Temperaturentwicklung zu tun hat.

  175. @anorak2:
    Im System Erde gibt es Regelkreisläufe, die natürlich ein Gleichgewicht haben können. Ob das nun stabil oder instabil ist, das ist dafür egal. Bei kleinen Änderungen scheint das System in den letzten paar tausend Jahren relativ zuverlässig dafür gesorgt zu haben, dass die CO2 Konzentration einem recht engen Rahmen verbleibt. Das Verbrennen fossiler Treibstoffe bringt es aus dem Gleichgewicht. Das ist doch nicht schwer zu verstehen, oder? Das ist keine Bewertung, ob gut oder böse … einfach nur eine Feststellung.

    Klimawissenschaft basiert auf Physik, zumindest sollte sie das. Es kommen zwar immer mal wieder auch wissenschaftliche Arbeiten vor, die nur versuchen irgendwelche Kurven zu korrelieren um so (fehlende) Zusammenhänge aufzuzeigen, aber das nützt herzlich wenig, wenn der Autor nicht verstanden hat wie die Physik dahinter ist. Gerne werden solche Arbeiten von den ganz krassen Skeptikern zitiert, weil es ja irgendwie deren Meinung unterstützt. Kann man nichts machen.

    Du hast zwei verschiedene „Kurven“ aneinandergeflanscht, die mit ganz verschiedenen Messmethoden zustande gekommen und daher nicht vergleichbar sind. Der Knick der Kurve ist nur ein Artefakt, der durch den Wechsel der Messmethode zustande kommt.

    Es mag sein, dass der Übergang nicht ganz so abrupt stattfand, allerdings verdeutlicht es schon wie stark der CO2 Gehalt in den letzten 200 Jahren angestiegen ist. Die originale Grafik zeigt ja auch nur einen 110000 Jahre Ausschnitt von dieser Kurve: https://www.bas.ac.uk/wp-content/uploads/2015/04/003.jpg

    Man sieht, dass direkt vor dem Ausschnitt ein „steiler“ Anstieg von ca. 180 ppm auf 260 ppm stattgefunden hat. Das Wort steil ist deshalb in Anführungszeichen, weil das auch tausende von Jahre gedauert hat. Es stimmt aber überein mit einem starken Temperaturanstieg vor dem Beginn des Holozän (Ende der Eiszeit).

    Und natürlich würden heutige Messgeräte genau den gleichen CO2 Gehalt messen, denn es sind heutige Messgeräte, die den CO2 Gehalt der eingeschlossenen Luftblasen in den Eiskernen gemessen haben. Natürlich kann man debattieren inwiefern die Rekonstruktionen aus Eiskernen den CO2 Gehalt der Vergangenheit korrekt wiedergibt und sicher gibt es auch eine zeitliche Glättung, aber das ändert nichts daran, dass der Anstieg zur Zeit extrem ist und sich auf Grund der Physik (jaja, Klima und Physik) komplett mit den menschlichen Emissionen und nur damit erklären lässt. Die CO2 Schwankungen auf Grund der Temperatur sind viel kleiner als der derzeitige Anstieg.

    Einzig sinnvolles Vorgehen wäre es, die blaue Kurve mit jüngeren Proxydaten zu verlängern.

    Tja, das ist das blöde an Eisbohrungen. Der Schnee wird erst nach vielen Jahrzehnten zu Eis und deshalb gehen die Ergebnisse dieser Bohrungen maximal bis zur vorletzten Jahrhundertwende. Man müsste also hundert Jahre warten und dann könnte man im Eis den derzeitigen Anstieg messen.

    Denselben Fehler beging übrigens auch der Temperatur-„Hockeystick“.

    Die meisten „fehlerhaften“ Hockeysticks sind deshalb da, weil jemand einen Durchschnitt falsch gebildet hat und am Ende der Zahlenreihe viel weniger Zahlen für die Berechnung dieses Durchschnitts zur Verfügung standen. Siehe auch die Temperatur Rekonstruktion von Marcott.

  176. #175

    Im System Erde gibt es Regelkreisläufe, die natürlich ein Gleichgewicht haben können.

    Der Begriff „Regelkreis“ stammt aus der Technik. Da kommt ein Ingenieur, definiert willentlich einen Zielzustand irgendeiner Anlage, und baut dann einen selbsttätigen Mechanismus der diesen Zustand einhalten kann. Dieses Bild in die Natur zu übertragen ist völlig fehlgeleitet. Da gibt es keine Zielzustände, weil es niemanden gibt der sowas definieren könnte. Die Natur macht was sie will, sie ändert ihre Zustände ständig, manchmal auch abrupt. Andere Sichtweisen sind religiös motiviert.

    Klimawissenschaft basiert auf Physik, zumindest sollte sie das.

    Höchstens in dem sehr allgemeinen Sinne, dass alles im Universum sich auf die vier Grundkräfte zwischen Elementarteilchen zurückführen lässt. Aber aus dem Wissen der vier Grundkräfte kann man nicht vorhersagen, was ich heute zu Abend essen werde oder welche Farbe deine Unterhose hat. Im echten Leben hat man für solche Fragen deshalb andere Disziplinen erdacht.

    Beim Klima ist das genauso. Wahrscheinlich lässt sich alles Klimageschehen rein theoretisch auf die Newtonschen Gesetze und von dort auf die vier Grundkräfte des Universums zurückführen. Im echten Leben kommt man damit aber nicht weiter, deshalb betrachtet man es auf einer anderen Abstraktionsebene. Die tatsächliche Klimatologie beschäftigt sich mit anderen Fragen und verwendet dazu andere Hilfsmittel als physikalische Gesetze.

    Es mag sein, dass der Übergang nicht ganz so abrupt stattfand,

    Es mag sein, dass da gar kein „Übergang“ ist.

    allerdings verdeutlicht es schon wie stark der CO2 Gehalt in den letzten 200 Jahren angestiegen ist.

    Dann isser halt angestiegen, aber niemand weiß ob das nicht schon hunderttausendmal vorher schon genauso passiert ist.

    Die originale Grafik zeigt ja auch nur einen 110000 Jahre Ausschnitt von dieser Kurve:

    Ick rede mir noch den Mund fusselig. Unterstellt es hat vor 110.000 Jahren einen ähnlichen Anstieg oder Abfall wie heute gegeben, wüssten wir nichts davon und die Kurve würde ihn nicht zeigen. Das ist der Grund, warum man nicht Kurven aus verschiedenen Messmethoden einfach aneinanderkleben kann. Das ist ein hochunseriöses Vorgehen.

    Und natürlich würden heutige Messgeräte genau den gleichen CO2 Gehalt messen, denn es sind heutige Messgeräte, die den CO2 Gehalt der eingeschlossenen Luftblasen in den Eiskernen gemessen haben.

    Das ist so flach das passt untern Teppich. Denk nochmal genau nach.

    Denselben Fehler beging übrigens auch der Temperatur-„Hockeystick“.

    Die meisten „fehlerhaften“ Hockeysticks sind deshalb da, weil jemand einen Durchschnitt falsch gebildet

    Nein, der „Hockeystick“ ist deshalb falsch, weil einfach Daten aus verschiedenen Messmethoden aneinandergeklebt wurden. Genau wie bei dir.

  177. @Krishna Gans:

    Warum sollten wir uns mit CO2 Reduktion geisseln, wenn wir aus gutem Grund michts damit erreichen?
    Modelle und Fakten laufen immer mehr auseinander, woran zu erkennen ist, das CO2 nichts mit der Temperaturentwicklung zu tun hat.

    Aus welchem Grund? Natürlich sorgt eine Reduktion oder gar auch nur ein Stillstand auf dem jetzigen Niveau dafür, dass die CO2 Konzentration sinkt bzw. nicht mehr sehr viel weiter steigt. Und natürlich ändert das etwas bei den Temperaturen im Jahr 2100. Lomborg ist einer der wenigen, der das in seiner Betrachtung nicht berücksichtigt hat (um wieder zurück auf ihn zu kommen).

    Was Modelle und die Realität angeht: http://blog.hotwhopper.com/2017/06/no-hiatus-or-vacation-from-denial.html (Figure 3) … die Datenquellen sind angeben, also kann man den Graph auch gerne selbst erstellen. Die Abweichung zu den Modellen (CMIP5) ist nicht sonderlich groß.

    Grüße

  178. @Sebastian Herp #175

    Klimawissenschaft basiert auf Physik, zumindest sollte sie das. Es kommen zwar immer mal wieder auch wissenschaftliche Arbeiten vor, die nur versuchen irgendwelche Kurven zu korrelieren um so (fehlende) Zusammenhänge aufzuzeigen, aber das nützt herzlich wenig, wenn der Autor nicht verstanden hat wie die Physik dahinter

    Wenn denn ja die CO2 Werte so lonstant waren, wie kam es denn zu kleinen Eiszeit ?
    Oder zur mittelalterlichen Warmzeit ?
    Oder, zum dritten Mal, warum laufen Modelle und Realität immer mehr auseinander ??
    Was sich auch das IPCC gefragt hat….

  179. @Sebastian Herp #177
    Oder so, wie es ein Wissenschaftler sieht , der Sat Daten auswertet.

  180. @Sebastian Herp
    So, sitze wieder am PC, tippsele nicht mehr auf’m Smartphone herum.
    Erst mal kurz zu „Hotwhoppers“ und deren no hiatus:

    I’m a sixties-something woman with an interest in climate science. I have a Bachelor of Agricultural Science (Honours) and an MBA and work as a freelance consultant.

    Soviel zu „Klimawissenschaft ist Physik“ 😀

    Aber weiter, Du erhebst in #175 den Vorwurf:

    Klimawissenschaft basiert auf Physik, zumindest sollte sie das. Es kommen zwar immer mal wieder auch wissenschaftliche Arbeiten vor, die nur versuchen irgendwelche Kurven zu korrelieren um so (fehlende) Zusammenhänge aufzuzeigen, aber das nützt herzlich wenig, wenn der Autor nicht verstanden hat wie die Physik dahinter ist

    (Um dann mit Hotwhopper zu kommen, oder mit eigenen manipulierten Graphiken)
    Wenn Du die folgenden, vo mir verlinkten Arbeizen alle lesen würdest, kämst du dahinter, was man unter Kliaskeptik versteht:
    Arbeiten, die die IPCC „Beweise“ widerlegen
    Nicht von „Korrelationsfeteschisten, die die Physik dahinter nicht verstehen.

    Wobei natürlich zu beachten ist, dass Klimawissenschaft sehr viel vielschichtiger ist als aus reiner Physik zu bestehen, Botaniker, Geologen, Biologen, Geographen, Meteorologen, Ozeanolologen, Limnologen tragen unter anderen zur Klimawissenschaft bei und forschen dazu i ihren Spezialgebieten.

  181. Sebastian Herp PS
    Hier handelt es sich um die Graphik des IPCC. -- Modell vs Realität 😀

  182. @Sebatian Herp Nachtrag zu meiner #162

    Ich habe lediglich die aktuelle Entwicklung der CO2 Konzentration angefügt um aufzuzeigen wie klein die Schwankungen „früher“ waren. Da ist nichts gefälscht.

    Brauchst Dir bloß mal die Abstände für 1000 Jahre im Original ansehen -- 0 steht für 1850 v Chr.- und dann, wieviel Platz nur noch bis n. Chr. 2017 bleibt -- natürlich sind auch die Schwankungen nicht existent, kurz da stimmt nix -- gefälscht, weil alles, was „Nachtrag“ ist, falsch ist, Zeit stimmt nicht, Werte falsch / nicht existent / Quelle nicht vorhanden.

  183. PS
    Zeitachse stimmt nicht,

  184. Korrektur 0 steht für 1850 v Chr -- nach Christus natürlich,sorry, allerdings ändert sich an meiner Kritik an der Zeitachse dennoch nichts.

  185. China ist ein Land, das viel CO2 ausstößt. So weit so gut, aber sie stoßen pro Einwohner weit weniger aus als westliche Nationen.

    Als kurzen „reality check“ könntest Du mal schnell den Pro-Kopf-Ausstoß von China mit dem von Frankreich vergleichen. Oder der Schweiz. Ich habe gerade nur Zahlen von 2010 zur Hand. Inzwischen dürfte China vermutlich Deutschland eingeholt haben. Auf jeden Fall aber Italien und Großbritannien.

    Gemessen am Pro-Kopf-CO2-Ausstoß gibt es jedenfalls keinen Grund, China eine Sonderrolle bis 2030 zuzubilligen, ganz im Gegensatz z.B. zu Indien. Schwellenland ist eben nicht gleich Schwellenland.

  186. Nach dem Bundestagsbeschluss zur „Ehe für alle“ am Freitag hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ihrer Partnerin öffentlich einen Heiratsantrag gemacht.
    623 abgegebene Stimmen -- Mehrheit von 393 Abgeordneten…
    sollen nach dem Konfettiregen bei der nachfolgenden Abstimmung zum Netzwerkdurchdringungsgesetz nur noch 40 MdB verblieben sein, 100% für Maas; auch „facebook-Gesetz“ betitelt.
    Tja -- nicht nur die Relationen (Anzahl der MdB bei Gesetzgebung 🙂 sind bedenklich

  187. @Krishna Gans:
    Der Reihe nach …

    Wenn denn ja die CO2 Werte so lonstant waren, wie kam es denn zu kleinen Eiszeit ?
    Oder zur mittelalterlichen Warmzeit ?

    Durch eine Änderung der Temperatur. CO2 Konzentrationsänderungen waren in den meisten Fällen in der Vergangenheit ein Effekt einer Temperaturänderung und nicht anders herum. Das hat sich mit den CO2 Ausstößen der Menschheit grundlegend geändert. Ein wenig reagiert die CO2 Konzentration immer noch auf Temperaturschwankungen, allerdings wirkt dem der höhere Partialdruck in der Atmosphäre entgegen.

    Oder, zum dritten Mal, warum laufen Modelle und Realität immer mehr auseinander ??

    Deine Grafiken sind nicht aktuell. Zum einen sähe es mit den v3 RSS Daten und UAH bis ins Jahr 2016 fortgeführt so aus: http://imgur.com/a/sXjtE und zum anderen gibt es mittlerweile RSS v4 mit einer Korrektur der Drifts der verwendeten Satelliten: https://www.carbonbrief.org/major-correction-to-satellite-data-shows-140-faster-warming-since-1998

    Der Skeptiker wird nun schreien „oh nein, schon wieder werden die Daten manipuliert“, allerdings wurden vorher eben einfach ziemlich ungenaue Daten verwendet (siehe den verlinkten Artikel).

    Was Hotwhopper angeht: zum einen habe ich gesagt „Klimawissenschaft basiert auf Physik, zumindest sollte sie es“ (und nicht „ist Physik“) und zum anderen habe ich das Hotwhopper Blog aus einem anderen Grund erwähnt, nämlich auf Grund deiner Behauptung, dass Modelle und die Realität auseinander gehen würden. Die Quellen für den Graph in Figure 3 sind angeben und überprüfbar, es sind sogar die gleichen Daten für den „model output“ wie bei deinen beiden Graphen und natürlich auch meinem hier.

    Die Zeitachsen in meinem CO2 Graph (http://imgur.com/a/yru36) sind korrekt. Im Original steht die 0 sei 1800 n. Chr. und daran habe ich mich gehalten. In der Grafik entsprechen 1000 Jahre 57 Pixel, also sind 200 Jahre 11,4 Pixel. Die rote Line (an der X-Achse) ist 14 Pixel von der 0 entfernt, d.h. sogar etwas zu weit weg, was den roten Teil des Graphs etwas „zu flach“ aussehen lässt. Dieser Teil ist übrigens nur ein Strich hoch zu aktuellen CO2-Werten.

    Zeit stimmt nicht, Werte falsch / nicht existent / Quelle nicht vorhanden.

    Zeit stimmt, Werte existieren und sind korrekt, Quelle ist angegeben (EPICA Dome C ice core) und für aktuelle CO2 Konzentrationswerte kann man auch Google nehmen. Sollte ich mich da um ein paar ppm vertan haben, macht das den Graph auch nicht groß anders.

  188. @hubersn:

    Inzwischen dürfte China vermutlich Deutschland eingeholt haben. Auf jeden Fall aber Italien und Großbritannien.

    Gemessen am Pro-Kopf-CO2-Ausstoß gibt es jedenfalls keinen Grund, China eine Sonderrolle bis 2030 zuzubilligen, ganz im Gegensatz z.B. zu Indien. Schwellenland ist eben nicht gleich Schwellenland.

    Google Public Data Explorer

    China holt in der Tat schnell auf, wohl vor allem auf Grund ihrer hohen CO2/kWh Werte, denn ihre „CO2 intensity“ ist auch ziemlich hoch. Danke für den Hinweis. Es bleibt trotzdem merkwürdig, wenn man zuerst von China fordert, dass sie mehr tun müssten, wenn andere industrienationen solche und teilweise noch viel höhere pro-Kopf CO2-Werte schon seit vielen Jahrzehnten haben. Eigentlich müsste man das von den USA fordern, aber die sind ja nun raus und Trump fantasiert etwas von unbegrenzten Energiereserven der USA 😉

  189. Wenn denn ja die CO2 Werte so lonstant waren, wie kam es denn zu kleinen Eiszeit ?
    Oder zur mittelalterlichen Warmzeit ?

    Durch eine Änderung der Temperatur.

    „Es wurde warm, weil sich die Temperatur änderte“ ist keine Begründung, sondern nur derselbe Sachverhalt mit anderen Worten ausgedrückt. Das nennt man eine Tautologie.

    CO2 Konzentrationsänderungen waren in den meisten Fällen in der Vergangenheit ein Effekt einer Temperaturänderung und nicht anders herum. Das hat sich mit den CO2 Ausstößen der Menschheit grundlegend geändert.

    Dass sich irgendwas grundlegen geändert habe ist die Behauptung, die du erst noch zu belegen hast. Es einfach zu postulieren und die Behauptung als Grundlage weiterer Argumentationen zu verwenden ist unzulässig. Das nennt man einen Zirkelschluss.

  190. Basti #187,

    Ein wenig reagiert die CO2 Konzentration immer noch auf Temperaturschwankungen, allerdings wirkt dem der höhere Partialdruck in der Atmosphäre entgegen.

    Das sind Ebelsche Schmalspurüberlegungen, die Atmosphäre ist viel komplexer.

     Der hypothetische Erwärmungseffekt wird als AGW (Anthropogenic Global Warming) bezeichnet. Seine Nichtnachweisbarkeit beruht auf seiner zu geringen Stärke, natürliche Temperaturfluktuationen überdecken ihn. Weil Medien und Politik immer wieder sachlich falsch behaupten, die AGW sei gefährlich hoch und würde sogar das “Klima“ schädigen, muss betont werden, dass es bis heute keine begutachtete Klima-Fachpublikation gibt, die eine maßgebende AGW an Hand von Messwerten nachweist. Alle entsprechenden Behauptungen basieren auf Klimamodellen, die willkürliche, das Ergebnis bereits bestimmende Annahmen enthalten. Eine Modellbildung von Klima als einem Geschehen mit buchstäblich unzähligen (meist unbekannten) maßgebenden Einflussgrößen ist vermutlich 

  191. @Herp

    Und jedes Gramm CO2, dass der Mensch ausstößt geht zur Hälfte in die Ozeane und zur anderen Hälfte in die Atmosphäre und trägt dort zur weiteren CO2-Erhöhung bei.

    Das ist der Fall, weil unsere Emissionen steigen. Würde man sie auf dem jetzigen Stand einfrieren (~35 GtCO2 pro Jahr), dann würde die CO2 Konzentration nicht bis ins unendliche steigen. Je mehr CO2 in der Atmosphäre ist desto mehr CO2 können die Ozeane absorbieren. Deshalb schafft es dir Natur ja auch trotz steigender, menschlicher Emissionen immer noch die Hälfte davon wieder zu absorbieren.

    Der Mensch muss überhaupt nichts zu einer Senke werden. Wenn wir die Emissionen z.B. auf 10 GtCO2 absenken und dort halten könnten, dann wäre die daraus resultierende CO2 Konzentration wesentlich niedriger und die entsprechende Wirkung auf das Klima kleiner. Darum geht es.

    Herp, Sie haben es überhaupt nicht verstanden. Jedes Gramm CO2 was der Mensch freilässt verbleibt zur Hälfte im Ozean und zur anderen Hälfte in der Atmosphäre, war schon immer so, auch bei 300 ppm, heute haben wir 400 ppm. Dort reichert es sich immer mehr an, da es andere Senken eben nicht aufnehmen. Auch das IPCC geht von Null-Emissionen aus, um die CO2-Konzentration zu stabilisieren.

    Das PIK hat doch auch eine Grenze von XXX Gt CO2 angesetzt, die die Menschen noch freisetzen dürfen, um dass 2°C-Ziel noch halten zu können. Also jedes Gamm CO2, was die Menschen weiter freisetzen zählt, ob mehr, oder weniger.

    Sie haben wirklich nicht mal die Grundlagen verstanden und wollen das Klima schützen?

  192. PS

    Wenn Sie die Emissionen auf 10 GTCO2 absenken, dann haben Sie in weniger Jahren die XXX GTCO2 und 2°C-Grenze des PIKs überschritten. Eben weil sich der verbleibende CO2-Ausstoß weiter zur Hälfte in der Atmosphäre anreichert. Aber da scheitert es schon bei Ihnen. Wenn Sie irgendetwas retten wollen, geht das nur mit Null-Emissionen, oder negativen Emissionen, durch Ausbau der Senken. Und daran scheitert es schon durch Landwirtschaft, Stahlbau, Betonbau und Landnutzung und Bergbau und Waldnutzung.

  193. PPS

    Der Herp ist wirklich ein aussichtsloser Fall. Wenn wir unsere CO2-Emissionen einfrieren, oder leicht absenken, dann muss das verbleibende CO2 ja irgendwo hin. Selbst wenn dann mehr davon in Ozeanen aufgenommen würde, dann würden die Ozeane halt noch schneller versauern und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre etwas weniger schnell ansteigen. Ja super für die Ozeane Herrn Herps Theorie. 😉

    Ja mach mal schön die Ozeane kaputt.

  194. PPPS

    Herp, Sie brauchen doch nur CO2-Emissionen gegen CO2-Konzentration in der Atmosphäre aufragen. Und schon sieht man, ganz emissionsunabhängig und konzentrationsunabhängig verbleibt die Hälfte der CO2.Emissionen in der Atmosphäre.

  195. Und noch was. Nimmt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ab, also der CO2-Partialddruck der Atmosphäre, so gast CO2 aufgrund des höheren CO2-Partialdrucks der Ozeane von den Ozeanen in die Atmosphäre aus.

  196. @MK #193

    Der Herp ist wirklich ein aussichtsloser Fall. Wenn wir unsere CO2-Emissionen einfrieren, oder leicht absenken, dann muss das verbleibende CO2 ja irgendwo hin.

    Würde nicht mehr CO2 das weltweite Pflanzenwachstum anregen, und dadurch wiederum die CO2-Aufnahme durch Pflanzen?

  197. @anorak

    Nö. Da müssen Sie schon mehr Pflanzen hinzupflanzen als abholzen. Dann wird die Senke größer.

    Die größte Senke ist eh die Verwitterung.

  198. PS

    Durch veränderte Landnutzung werden schon einige GTCO2 mehr freigesetzt. Und durch Bergbau auch.

  199. Zu Pflanzen gehören doch auch Flechten, Moose, der Urwald und die Algen im Meer. Die muss man doch nicht extra anpflanzen damit sie sich vermehren 🙂

  200. Die Polarsterrn hat schon vor Jahren Düngeexperimente im antarktischen Meer unternommen, um das Algenwachstum anzuregen und die CO2-Bindung. Ist fehlgeschlagen.

  201. Und Pflanzen nehmen über ihre Stomata-Öffnungen auch nur das an CO2 auf, was sie zum Wachstum brauchen. Steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre, werden die Stomata-Öffnungen der Planzenblätter reduziert. Sie benötigen weniger Öffnungen, da mehr CO2 in der Atmosphäre ist zur Deckung des Bedrafes.

  202. @Micha #201
    Damit wird auch der Wasserbedarf reduziert, weil weniger verdunstet.

  203. @Michael Krüger:

    Sie haben wirklich nicht mal die Grundlagen verstanden

    Haben sie denn die Grundlagen verstanden?

    Das PIK hat doch auch eine Grenze von XXX Gt CO2 angesetzt, die die Menschen noch freisetzen dürfen, um dass 2°C-Ziel noch halten zu können. Also jedes Gamm CO2, was die Menschen weiter freisetzen zählt, ob mehr, oder weniger.

    Das halte ich für nicht komplett richtig, denn bereit ein einfaches Modell wie dieses (http://www.journalrepository.org/media/journals/JGEESI_42/2017/Jan/Ludecke842016JGEESI30532_1_1.pdf), das sich auf die bekannte Physik des CO2 Ausstausches zwischen Ozeanen und Atmosphäre bezieht, zeigt auf, dass die erreichbare CO2 Konzentration davon abhängt wie viel CO2 wir jährlich ausstoßen und nicht unbedingt von der Gesamtmenge. Denn wenn wir morgen aufhören CO2 auszustoßen, dann sinkt logischerweise die Konzentration in der Atmosphäre und die resultiernden Forcings natürlich ebenso.

    Es mag sein, dass man für eine mittelfristige Temperaturbegrenzung von 2°C tatsächlich sehr bald aufhören muss CO2 zu produzieren, aber langfristig würde einer solcher Stopp dann auch wieder für eine Absenkungen der Temperatur sorgen. Sie würde nicht dauerhaft bei +2°C bleiben. Das sollte intuitiv klar sein, oder?

    Wenn wir unsere CO2-Emissionen einfrieren, oder leicht absenken, dann muss das verbleibende CO2 ja irgendwo hin. Selbst wenn dann mehr davon in Ozeanen aufgenommen würde, dann würden die Ozeane halt noch schneller versauern und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre etwas weniger schnell ansteigen. Ja super für die Ozeane Herrn Herps Theorie.

    Das ist richtig. Die Ozeane würden natürlich weiter versauern, wenn wir auf Grund eingefrorener CO2-Emissionen einen Zustand erreichen in dem die Konzentration nicht mehr weiter steigt. Es könnte auch sein, dass dieser Mechanismus irgendwann gibt, da ja auch gleichzeitig eine Erwärmung des Ozeans stattfindet. Vielleicht gibt es einen Punkt an dem die Temperatur die Wirkung als Senke umdreht und trotz Partialdruck Differenz der Ozean netto nichts mehr aufnimmt. Dann haben wir allerdings ein ganz anderes Problem.

    Das Einfrieren oder nur leichtes Absenken ist ja aber auch nicht das Ziel.

    Herp, Sie brauchen doch nur CO2-Emissionen gegen CO2-Konzentration in der Atmosphäre aufragen. Und schon sieht man, ganz emissionsunabhängig und konzentrationsunabhängig verbleibt die Hälfte der CO2.Emissionen in der Atmosphäre.

    Das ist weder unabhängig von den Emissionen noch unabhängig von der Konzentration. Du solltest vielleicht mal das oben verlinkte Paper mit dem „einfachen Modell“ lesen oder Kapitel 3 in diesem Paper: https://instaar.colorado.edu/uploads/publications/ARMS_proofs.pdf … nur um ein Gefühl für die Zusammenhänge zu bekommen 😉

    Und noch was. Nimmt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ab, also der CO2-Partialddruck der Atmosphäre, so gast CO2 aufgrund des höheren CO2-Partialdrucks der Ozeane von den Ozeanen in die Atmosphäre aus.

    Das ist ein guter Punkt. Für die natürlichen Schwankungen der CO2 Konzentration auf Grund der Temperaturschwankungen würde mehr Kohlenstoff gelöst in den Ozeanen zur Verfügung stehen. Allerdings werfe ich mal in den Raum, dass diese Schwankungen vor der Industralisierung im Mittel recht klein waren. Dazu kommt, dass das Verhältnis Ozean CO2 zu Atmosphären CO2 ungefähr 40:1 beträgt. Verdoppelt sich der CO2 Gehalt der Atmosphäre durch uns Menschen und wird alles komplett vom Ozena absorbiert, dann haben wir danach ein Verhältnis von 42:1 (40 + 1* die Hälfte, die sofort absorbiert wird + 1 * die Hälfte, die in der Atmosphäre bleibt und dann nach unserem Emissionsstopp im Ozean landet).

    Die natürliche Schwankung auf Grund von Temperaturänderungen wird dann also eventuell statt 7,5 ppm / K eben 7,9 ppm / K betragen. Kein großer Unterschied.

    Vielleicht ist es hilfreich die Zusammenhänge in ein kleines Programm zu bringen?

  204. Eine Temperaturerhöhung um 2 Grad hätte für Afrika durchaus positive Folgen…

  205. @Herp

    Lesen Sie erst mal die IPCC-Berichte und die des PIK. Da steht drin, dass wir das CO2 in der Luft nur absenken können durch Null-Emissionen, oder negative Emissionen durch Schaffung von Senken.

    Ihr Lüdecke-Paper ist ein sog. Skeptiker-Paper, falls Sie es noch nicht bemerkt haben? 😉

    EIKE!

    Outen Sie sich jetzt als EIKE-Anhänger? 😉

  206. @Herp

    Gemäß PIK verbleiben Ihnen noch 600 GtCO2, um die 2°C zu halten.

    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/koennen-wir-die-globale-erwaermung-rechtzeitig-stoppen/

  207. PS

    Wenn wir die Emissionen z.B. auf 10 GtCO2 absenken, dann haben wir in 60 Jahren die 600 GtCO2 erreicht!

    Bei derzeit über 35 GtCO2 sind es nur noch ca. 15 Jahre.

  208. Ich weiß, dass Lüdecke ein EIKE Mitglied ist. Das macht das verwendete Modell nicht untauglich um (grob) die Dynamik beim CO2 Austausch zwischen den Ozeanen und der Atmosphäre zu beschreiben. Sie finden diese Formeln auch in anderen Publikationen, die wurden nicht von Lüdecke und Weiss erfunden 😉

    Ich bezweifle, dass IPCC und PIK tatsächlich davon ausgehen, dass die CO2 Konzentration in der Atmosphäre nicht sinkt, wenn wir es nicht schaffen 100% unserer Emissionen zu vermeiden. Um auf 400 ppm zu verbleiben müssten wir nach diesem Modell 20 GtCO2, also den Wert Mitte der 1980er halten. Da wir es ja vermutlich nicht schaffen werden unsere Emissionen komplett zu reduzieren, werden wir in den nächsten Jahrzehnten ja erleben wie sich eine kleinere Reduzierung auf die CO2 Konzentration auswirkt.

    Die Auswirkungen auf die Temperatur sind ein anderes Thema.

  209. @Herp

    Ich bezweifle, dass IPCC und PIK tatsächlich davon ausgehen, dass die CO2 Konzentration in der Atmosphäre nicht sinkt, wenn wir es nicht schaffen 100% unserer Emissionen zu vermeiden.

    Vielleicht vorher besser doch in die IPCC-Berichte schauen???

    http://www.helpsavetheclimate.com/ipccco2.gif

  210. https://www.e-education.psu.edu/meteo469/sites/www.e-education.psu.edu.meteo469/files/lesson06/Carbon_Dioxide_Emissions_Sc.gif

    https://i.guim.co.uk/img/static/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2013/8/30/1377832808485/emissions-concentration-rcp.jpg?w=700&q=55&auto=format&usm=12&fit=max&s=b630c7858e64d7009700c8de10a7300b

  211. @Michael Krüger:

    Vielleicht vorher besser doch in die IPCC-Berichte schauen???

    http://www.helpsavetheclimate.com/ipccco2.gif

    Vielleicht wäre es hilfreich wenn du die Grafik verstehen würdest. Das ist genau das was ich geschrieben habe. Der CO2 Verlauf entspricht dem Modell (natürlich, denn es sind ja Vorhersagen basierend auf den bekannten Mechanismen).

    Würde man den rechten Teil des Graphen fortsetzen würde man sehen (falls auf 4 GtC pro Jahr verblieben wird) wie die rot gestrichelte Linie langsam wieder absinkt auf unter 400 ppm um das Jahr 2200 herum. Die grüne Linie sinkt noch langsamer ab. Würden die CO2 Emissionen auf ca. 5,5 GtC (also 20 GtCO2) verbleiben, würde die Grüne Linie ein paar Jahrzehnte später wieder bei 400 ppm ankommen.

  212. @Herp

    Würde man den rechten Teil des Graphen fortsetzen würde man sehen (falls auf 4 GtC pro Jahr verblieben wird) wie die rot gestrichelte Linie langsam wieder absinkt auf unter 400 ppm um das Jahr 2200 herum.

    Nee, dass wird nicht gezeigt, der Graf geht nur bis 2100. Ohne weitere Abnahme bleibt der CO2-Wert bei 500 ppm nach 2100.

    Nur wenn die CO2-Emissionen gegen NULL, unter NULL gehen, wird der Wert in der Atmosphäre über Jahrhunderte hinweg wieder auf 280 ppm sinken.

    https://i.guim.co.uk/img/static/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2013/8/30/1377832808485/emissions-concentration-rcp.jpg?w=700&q=55&auto=format&usm=12&fit=max&s=b630c7858e64d7009700c8de10a7300b

  213. Nee, dass wird nicht gezeigt, der Graf geht nur bis 2100. Ohne weitere Abnahme bleibt der CO2-Wert bei 500 ppm nach 2100.

    Das wird nicht gezeigt, ist aber so. Denkst du das IPCC verwendet andere Modelle als die üblichen? Die Kurven ergeben sich wenn man die Formeln in dem Lüdecke Papier anwendet. Brauchst du einen Beweis in Form eines ausprogrammierten Algorithmus, der die Kurven bis 2200 und noch weiter fortsetzt?

  214. Ohne weitere Abnahme bleibt der CO2-Wert bei 500 ppm nach 2100.

    Also das ist natürlich nicht so. War fälschlicherweise im Zitat mit drin. Ohne weitere Abnahme sinkt die CO2 Konzentration auf den der Emissionsmenge entsprechenden Wert. Das setzt natürlich voraus, dass alles andere („die Natur“) nichts außergewöhnliches macht (so wie bisher auch in den letzten paar hundert Jahren).

  215. PS Herp

    Sie sprechen von Zeiträumen von einigen Hundert Jahren, Verweilzeit des CO2 in der Atmosphäre, die es dauert gemäß IPCC, PIK und CO, bis wir bei NULL-Emissionen, oder leicht negativen CO2-Emissioenen durch Schaffung zusätzlicher Senken wieder 280 ppm erreichen können. Also völligen Nonsens für die von Ihnen angestrebten Klimaschutzmaßnahmen.

  216. Ohne weitere Abnahme sinkt die CO2 Konzentration auf den der Emissionsmenge entsprechenden Wert.

    Genau, in einigen Jahrhunderten. Zudem gasen die Ozeane CO2 aufgrund der Erderwärmung und des abnehmenden CO2-Partialdrucks in der Atmosphäre wieder mehr CO2 in die Atmosphäre aus.

    Folglich sind Ihre CO2-Reduzierungsambitionen völliger Nonsens, vor allem da Sie Landumwandlung/ Landwirtschaft, Stahlherstellung, Zementherstellung, Bergbau und das Atmen nicht verbieten können.

  217. Im PETM (vor 56 Mio. Jahren) wurden mehr als 2.000 ppm CO2 durch Plattentecktonik und Vulkanismus und Auflösung von Gashydraten in kurzer Zeit in der Atmosphäre erreicht. Es dauerte fast 100.000 Jahre, bis sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre wieder normalisiert hatte!

    Her Herrp, durch CO2-Reduzierungsmaßnahmen können Sie das Klima also nicht mehr retten!

  218. Es bleibt trotzdem merkwürdig, wenn man zuerst von China fordert, dass sie mehr tun müssten, wenn andere industrienationen solche und teilweise noch viel höhere pro-Kopf CO2-Werte schon seit vielen Jahrzehnten haben.

    Ich wüsste jetzt nicht, wer etwas „zuerst“ von China fordert, aber dass der größte Player mit ins Spiel integriert werden sollte, liegt doch auf der Hand.

    Allein die Idee, dass es irgendwie kumulative Verschmutzungsrechte mit Nachholgarantie gibt, ist doch absurd. Wenden Sie diese Idee doch auf Deutschland an: die Rentner müssen die CO2-Erzeugung einstellen, während die Kinder noch ein reichliches CO2-Budget haben. Wie ich sagte: absurd.

    Sinn ergibt das Ganze aus meiner Sicht nur, wenn man eine andere Agenda verfolgt als den weltweiten Kampf gegen die CO2-Emissionen. Da kommen wir aber dann in den Bereich der Verschwörungstheorie.

    Gruß
    hubersn

  219. Sie sprechen von Zeiträumen von einigen Hundert Jahren, Verweilzeit des CO2 in der Atmosphäre, die es dauert gemäß IPCC, PIK und CO, bis wir bei NULL-Emissionen, oder leicht negativen CO2-Emissioenen durch Schaffung zusätzlicher Senken wieder 280 ppm erreichen können. Also völligen Nonsens für die von Ihnen angestrebten Klimaschutzmaßnahmen.

    Das Ziel ist nicht 280 ppm wieder zu erreichen, sondern den Temperaturanstieg zu bremsen und ihn nicht über 1,5 bzw. 2 Grad steigen zu lassen. Das ist ein großer Unterschied zur Begrenzung der CO2 Konzentration. Ich rate wirklich dringend dazu sich die Grundlagen des CO2 Austauschs zwischen Ozeanen und der Atmosphäre anzueignen. Sonst wird das evtl. nicht mit dem Verständnis der Graphen …

  220. Basti,
    AGW ist wissenschaftlich nicht bewiesen und kommt nur als Behauptung in Modellen vor.
    Deshalb kannst du eine Begrenzung des Anstiegs der sg. Weltjahresdurchschnittstemperatur auch nur im jeweiligen Modell erreichen aber nicht in der Realität.

  221. @Herp

    Das Ziel ist nicht 280 ppm wieder zu erreichen, sondern den Temperaturanstieg zu bremsen und ihn nicht über 1,5 bzw. 2 Grad steigen zu lassen.

    Na, dann viel Spaß dabei, die verbleibenden 600 GtCO2 sind in 15 Jahren ausgestoßen. 😉

    Und ich dachte immer wieder die Klimaschützer wollen die 280 ppm zurück, die die Natur als sog. natürliches Gleichgewicht vorgegeben hat? Nicht? Jetzt sind auf einmal 400+ ppm OK und 2°C mehr! 😉

  222. PS

    Und in 15 Jahren sind dann auch 500+ ppm CO2 OK und +3°C???

    Einen Klimaschutzgrund kann auch ich hinter dieser Taktik nicht erkennen, eher andere, sozialökonomische Gründe und Gründe zur Gewinnmaximierung und zum gesellschaftlichen Umbruch.

  223. PPS

    Der Hammer war, dass Herr Herp dann noch auf Herrn Lüdecke von Eike verlinkt, um seine Thesen zu stützen. 😉

  224. PPPS

    Und Herr Herp, ein CO2-Molekül in der Luft hat eine Verweilzeit ~200 Jahre dort. Und Verwitterung als Senke funktioniert auf geologischen Zeitskalen. Also stellen Sie am besten heute noch das Atmen ein.

  225. @Michael Krüger:

    Wollen Sie Werner S Konkurrenz machen?

    ein CO2-Molekül in der Luft hat eine Verweilzeit ~200 Jahre dort.

    Die Verweildauer eines CO2-Moleküls liegt bei 4 Jahren. Was du meinst ist wie lange es dauert bis ein die Konzentration wieder zurück auf dem vorherigen Niveau ankommt, wenn man auf einmal eine Menge X ausstoßen würde (und sonst nichts passiert). Das ist allerdings auch abhängig von dem vorherigen Zustand und da wir Menschen ja nicht nur einmal CO2 ausstoßen, auch von unserer Ausstoßrate (siehe Grundlagen CO2 Ausstausch Ozeane/Atmosphäre).

    Der Hammer war, dass Herr Herp dann noch auf Herrn Lüdecke von Eike verlinkt, um seine Thesen zu stützen

    Das Paper enthält die entsprechenden Formeln, so what? Hilft es ihnen sich darüber lustig zu machen anstatt versuchen zu verstehen wie die Zusammenhänge sind? Glauben sie wirklich das IPCC verwendet für die CO2-Ausstoß vs. Konzentration Kurven ein anderes Modell oder schätzt Pi mal Daumen?

    Und ich dachte immer wieder die Klimaschützer wollen die 280 ppm zurück, die die Natur als sog. natürliches Gleichgewicht vorgegeben hat? Nicht?

    Erst mal den Anstieg begrenzen, darum geht es „Klimaschützern“. Zurück zum vorindustriellen Zustand zu kommen wäre ein Jahrhundertprojekt und auch das muss erstmal angefangen werden.

    Das „natürliche Gleichgewicht“ ist durch die Differenz der Menge Kohlenstoff, die in den Ozeanen gelöst ist und der Temperatur der Meeresoberfläche gegeben. Das System strebt danach dorthin zurückzukehren. Unsere Emissionen verhindern das recht effizient.

    Jetzt sind auf einmal 400+ ppm OK und 2°C mehr!

    Offenbar ist ihnen nicht bewusst was das 2°C Begrenzungsziel bedeutet. Hmm …

    Also bitte, nicht einen auf ignoranten Werner S machen und sich dann auf Grund von Unwissen als Ablenkung noch über die Aussagen lustig anderer lustig machen. Das wirkt nicht professionell 😉

    @W.Rassbach:

    AGW ist wissenschaftlich nicht bewiesen und kommt nur als Behauptung in Modellen vor.
    .

    Beweise sind etwas für Mathematik. Alle Messungen weisen jedoch darauf hin, dass eine steigende CO2-Konzentration trotz Feedbacks eine temperatursteigernde Wirkung hat. Und wir verursachen nun mal diesen Anstieg der Konzentration. AGW in Frage zu stellen sieht zu diesem Zeitpunkt so aus wie wenn man dabei zuschaut wie ein Pool mit Wasser gefüllt wird und anzweifelt, dass der Schlauch der Grund sein könnte warum der Wasserpegel steigt. Was nicht ganz klar ist, ist wie voll der Pool am Ende sein wird (Klimasensitivität).

    Deshalb kannst du eine Begrenzung des Anstiegs der sg. Weltjahresdurchschnittstemperatur auch nur im jeweiligen Modell erreichen aber nicht in der Realität

    Was unterscheidet die Realität vom Modell? Meinst du da ist noch irgendein magischer Effekt der nicht beachtet wurde und alles komplett umdreht? Unwahrscheinlich.

    Ich wette mit dir, dass der CO2-Ausstoß in den nächsten Jahrzehnten seinen Gipfel erreichen wird. In den darauf folgenden 10 Jahren wird man eine Veränderung beim Anstieg der CO2-Konzentration feststellen.

  226. Und ich dachte immer wieder die Klimaschützer wollen die 280 ppm zurück

    Die haben verschiedene und z.T. gar keine definierten Ziele. Das wird alles im Vagen gelassen.

  227. Basti,

    Was unterscheidet die Realität vom Modell? Meinst du da ist noch irgendein magischer Effekt der nicht beachtet wurde und alles komplett umdreht? Unwahrscheinlich.

    Modell ist immer nur ein ( hier stark) vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit. Schellhuber sagt ja auch die Prozesse sind komplex, es gäbe nur eine lineare Abhängigkeit zw. CO2 und Temp. Das ist alte kommunistische Propaganda.

    Du verstehst alles nur marginal, warum beteiligst du dich an dieser bezahlten Propaganda?
    Das ist eigentlich peinlich, lese nach bei hajolange.de , der ist unaufgeregt.

  228. 10 Laien-Fragen zur Klimaproblematik und erste Antworten

  229. spam

  230. seite 16 S gegen Lange

  231. @Herp

    Kohlendioxid

    Kohlendioxid ist ein geruch- und farbloses Gas, dessen durchschnittliche Verweildauer in der Atmosphäre 120 Jahre beträgt.

    http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland/treibhausgas-emissionen/die-treibhausgase

    einmal in der Luft, bleibt ein CO₂-Molekül im Schnitt 200 Jahre dort.

    http://www.zeit.de/2014/40/kohlenstoff-treibhausgas-klimaschutz/seite-4

    Herr Herp, wie gesagt, im PETM vor 56 Mio. Jahren hatten Sie 2000-3500 ppm CO2 durch Vulkanismus und Methanhydrate in wenigen Jahren/ Jahrhunderten und es dauerte über 100.000 Jahre, bis sich das CO2 in der Atmosphäre und im Ozean normalisierte.

  232. @Herp

    Offenbar ist ihnen nicht bewusst was das 2°C Begrenzungsziel bedeutet.

    Offenbar ist Ihnen nicht bekannt, dass dies eine frei erfundene Grenze von HJ Schellnhuber ist. Das 2°C-Ziel wurde erstmals von dem Ökonomen William D. Nordhaus in den Jahren 1975 und 1977 formuliert. Schellnhuber hat dieses 2°C-Ziel übernommen und als Kipppunkt in der Klimaforschung und in der Politik etabliert.

  233. @Herp

    Der Klimaguru Stefan Rahmstorf schreibt:

    Der Synthesebericht ist das wichtigste update aus der Klimaforschung seit dem IPCC-Bericht von 2007.

    Was also steht drin? Regelmäßige KlimaLounge-Leser werden von den Kernaussagen aus der physikalischen Klimaforschung kaum überrascht sein, haben wir viele doch hier schon ausführlich diskutiert. Einige Aspekte des Klimawandels schreiten deutlich rascher voran als noch vor einigen Jahren erwartet – etwa der Anstieg des Meeresspiegels, die wachsende Wärmemenge im Ozean und der Schwund des arktischen Eises. Auch die Projektionen für den künftigen Anstieg des Meeresspiegels sind pessimistischer geworden, und der Bericht weist darauf hin, dass eine einmal verursachte Erwärmung auf mindestens tausend Jahre in die Zukunft praktisch unumkehrbar ist – wegen der langen Verweildauer des einmal emittierten CO2 in der Atmosphäre.

    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/warnung-aus-kopenhagen/

    Also 600 GtCO2 verbleiben gemäß PIK bis 2°C. Und die sind in 15 Jahren erreicht! Danach dauert es mindestens 1.000 Jahre bei Null-Emissionen, bis sich das wieder normalisiert? Nicht gewusst???

    Und was schließen Sie nun daraus?

  234. ……………Doch das ist wissenschaftlicher Unfug. „Zwei Grad sind keine magische Grenze, das ist ganz klar ein politisches Ziel“, sagt selbst Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). „Weder kommt es bei einer stärkeren Erwärmung sofort zum Weltuntergang, noch sind wir bei einer geringeren Erwärmung auf jeden Fall gerettet. Die Wirklichkeit ist natürlich viel komplizierter.“

    Schellnhuber wird es wissen: Er ist einer der Väter des Zwei-Grad-Ziels.

    „Jawohl, ich bekenne mich schuldig“, sagt er lächelnd. Seiner Karriere hat die Idee nicht geschadet…………..

    Spiegel Ausgabe 13/2010

  235. @Baumann

    Das Schreibt HJ Schellnhuber in seinem Buch Selbstverbrennung aber ganz anders. Daher auch der Titel Selbstverbrennung!

  236. @Michael Krüger:
    Sie haben folgendes geschrieben:

    ein CO2-Molekül in der Luft hat eine Verweilzeit ~200 Jahre dort.

    Und das ist falsch. Ein CO2-Molekül bleibt nicht so lange in der Luft, sie werden ständig ausgetauscht. Die Verweildauer einer bestimmten Konzentration über dem von der Temperatur und dem CO2-Gehalt der Ozeane maßgeblich bestimmten Gleichgewichts (Salzgehalt und pH-Wert spielen auch noch eine Rolle) wird in Jahrhunderten angegeben. Also bitte genauer ausdrücken. Dennoch gibt es dafür eine Gesetzmäßigkeit und die liegt auch den Graphen des IPCC zu Grunde. Man nicht pauschal sagen, dass es immer 120 (oder 200) Jahre dauert bis irgendeine zusätzliche Menge CO2 wieder absorbiert wurde. Das sind lediglich Größenordnungen.

    Herr Herp, wie gesagt, im PETM vor 56 Mio. Jahren hatten Sie 2000-3500 ppm CO2 durch Vulkanismus und Methanhydrate in wenigen Jahren/ Jahrhunderten und es dauerte über 100.000 Jahre, bis sich das CO2 in der Atmosphäre und im Ozean normalisierte.

    Es ist davon auszugehen, dass bei sehr starken CO2 Schwankungen andere Gesetzmäßigkeiten gelten. So dauert es ja auch eine Weile bis das Oberflächenwasser der Ozeane ausgetauscht ist und dieses Oberflächenwasser ist durch eine hohe Aufnahme von CO2 aus der Luft dann irgendwann eben gesättigt. (und der Austausch dauert eben). Für „kleine“ Abweichungen wie aktuell kann man die Menge CO2 im Ozean durchaus als konstant ansehen und muss sich um diese „Bremse“ nicht sonderlich kümmern. So sieht es zumindest in den verwendeten Modellen aus und sie stimmen recht gut mit der Entwicklung seit 1850 überein auch wenn man das tatsächliche Verhältnis zwischen CO2 im Ozean und der Atmosphäre ansetzt ändert sich die Kurve nicht großartig.

    Danach dauert es mindestens 1.000 Jahre bei Null-Emissionen, bis sich das wieder normalisiert? Nicht gewusst???

    Nö, nicht gewusst. Das geben die Modelle auch nicht her, zumindest was die CO2 Konzentration angeht. Wie lange die Temperatur höher als normal bleibt wird mit anderen Modellen vorhergesagt. Aber es klingt zumindest plausibel. Wenn man mit dem Auto immer mehr beschleunigt wird man schneller, veringert man dann die Beschleunigung wieder langsam, wird man trotzdem immer noch schneller. Wenn also ein CO-Wert von 500 ppm ein gewisses Forcing (Beschleunigung) gegenüber einem Wert von 270 ppm verursacht, dann wird auch bei einem Rückgang zurück zu 270 ppm immer noch „beschleunigt“. Die Temperatur wird also wesentlich länger oben bleiben als die CO2 Konzentration.

    Und was schließen Sie nun daraus?

    Ich schließe aus deinen Zitaten, dass du nicht verstehen möchtest wie die CO2 Konzentration mit den Emissionen und der Temperatur zusammenhängen.

  237. Sebastian Herp 5. Juli 2017 15:35

    Hinsichtlich der Verweilzeit des einzelnen Moleküls haben Sie wohl recht. Dies bezieht sich auf das Abklingen der CO2 Isotope nach den Atomtests.

    Die Formulierung von Krüger war somit falsch. Was Krüger wohl sagen wollte: Bei allen zirkulären Austausch von CO2 Molekülen bleibt doch die Konzentration recht konstant. Ein signifikantes Absinken der Konzentration kann wiederum 100 Jahre oder deutlich länger dauern. AGW-Alarmisten und alle bekannten Modelle rechnen keineswegs mit einem raschen Absinken der Konzentration, selbst wenn die menschlichen Emissionen eingestellt werden. Wegen der positiv angenommenen langsamen Rückkopplungen wie die Erwärmung der Ozeane mit Ausgasen rechnet man auch bei einer Null-Emission mit einem Anstieg der CO2 Konzentration und einem Anstieg der globalen Temperaturen.

    Ich schließe aus deinen Zitaten, dass du nicht verstehen möchtest wie die CO2 Konzentration mit den Emissionen und der Temperatur zusammenhängen.

    Ich habe gerade von Michael Krüger gelernt, dass es einen Treibhaueffekt gibt. Die physikalischen Grundlagen dazu sind überzeugend. Allerdings ist dies nur ein Teileffekt, der im Kontext komplexer Systeme keineswegs zu einem numerisch erkennbaren Zusammenhang führt. Die Gründe, von einem eher marginalen Zusammenhang unter 1 Grad CO2 Sensitivität, vermutlich unter 0,5 Grad auszugehen, sind für mich recht plausibel.

  238. @CO2 Kreislauf mit seinen Unwägbarkeiten:
    Die Tücken des Kohlenstoff-Kreislaufs
    Ist zwar aus 2003, an den grundlegenden Tatsachen hat ich aber nichts geändert.
    Was hat Latif zum Thema zu sagen ?
    Mojib Latif im Fachvortrag in den USA: Die CO2-Klimasensitivität ist vom IPCC zu hoch angesetzt worden

  239. @CO2 Kreislauf
    IPCC Reviewer Peter Dietze:
    Der Klima-Flop des IPCC -- Hypothesen widerlegt -- Kohlenstoff-Modell zeigt kaum Erwärmung

    Es wird ein globales Kohlenstoff-Modell vorgestellt mit einer Zeitkonstanten von 55 Jahren für den CO2-Abbau in der Atmosphäre. Ein numerischer Test zeigt gute Übereinstimmung mit der heutigen Konzentration und für IS92a nur eine Verdoppelung bis 2100. Bei konstanter Emission bis 2100 wäre der Temperaturanstieg nur noch ca. 0,15°C. Die Akkumulationshypothese des IPCC, das Strahlungsmodell und die Temperatursensitivität haben sich als falsch erwiesen. IPCC verbrennt weit mehr fossile Reserven als verfügbar sind und unterschätzt die zukünftigen Senkenflüsse bis zum Faktor 6. Energiesteuern in der EU würden gerade 0,002°C ausmachen.

  240. @CO2 Kreislauf
    CO2 Lifetime: Which do you believe- Models or Data?

    The lifetime of atmospheric CO2 has been measured in many ways: carbon-14, radon-222, the carbon-13/carbon-12 ratio, solubility, and kinetics. All these methods find a lifetime of CO2 of about 5 years (plus/minus some few years); far from many thousands of years.

  241. Leute, Leute, in meiner Diplomarbeit habe ich die Verweilzeit und Löslichkeit von Bomben-Tritium und dessen Zerfall zu Helium3 im Ozean untersucht. Das Bomben-Tritium aus den 60er Jahren ist immer noch in der Atmosphäre, vor allem Nordhemisphäre, wird im Ozean gelöst und zerfällt zu Helium-3.

  242. http://www.acamedia.info/sciences/sciliterature/globalw/residence.htm

    about 1/3 of the anthropogenic CO2 emissions remain in the atmosphere after 100 years, and
    1/5 after 1000 years.

  243. http://1.bp.blogspot.com/-a0Wgtp1OE3Y/Uo7_1VX7KCI/AAAAAAAAEIA/i6Cqis6HDr8/s1600/Carbon_Dioxide_Residence_Time.png

    Bei Bomben-Tritium ist noch zu berücksichtigen, dass es kein stabiles Isotop ist und schon in der Atmosphäre zu He3 zerfällt. CO2 ist hingegen stabil und zerfällt nicht radioaktiv, verbleibt in höheren Konzentrationen also noch länger in der Atmosphäre, als Tritium.

  244. Und wie gesagt, die Uni Bremen nimmt immer noch Wasserproben im Nordatlantik und auch Südatlantik, etc., in denen Bombentritium seit den 60er Jahre Peak (Bombenpeak) gelöst ist und sich in einigen Hundert Metern Tiefe im Ozean nach Norden und Süden ausbreitet und dabei zu He3 zerfällt. Tritium und tritiugenes He3 sind somit hervorragende Tracer (Spurenstoffe), um den Wasserkreislauf der Warmwassersphäre zu untersuchen. Zeitskalen, in denen sich das Wasser von A nach B ausbreitet. In der Südhemisphäre wurden weniger Bomben gezündet, deshalb sind die Konzentrationen dort kleiner, trotzdem konnte ich nach Jahrzehnten den Wasserkreislauf auch dort über die Tritiumlöslichkeit und den Tritiumzerfall bestimmen.

  245. PS

    Die FCKWs sind übrigens auch noch nicht aus der Atmosphäre verschwunden trotz Verbot vor 30 Jahren. FCKWs (CFCs) zerfallen auch nicht und lösen sich auch noch in den Ozeanen. Auch das wird an der Uni Bremen gemessen.

  246. @Martin Landvoigt:
    Sag ich doch.

    Wegen der positiv angenommenen langsamen Rückkopplungen wie die Erwärmung der Ozeane mit Ausgasen rechnet man auch bei einer Null-Emission mit einem Anstieg der CO2 Konzentration und einem Anstieg der globalen Temperaturen.

    Die CO2 Konzentration würde bei einem sofortigen Emissionsstop nicht weiter steigen. Die Erwärmung reicht nicht aus um dafür zu sorgen, dass die Ozeane mehr CO2 ausstoßen als sie absorbieren, nicht bei den 400+ ppm bei denen wir bereits sind. Es würden auf einen Schlag 10 GtC pro Jahr im Kreislauf fehlen und da die Konzentration jährlich um weit weniger ansteigt, würde sie in dem Fall nicht weiter ansteigen. Das wäre nur möglich, wenn die jetzigen Senken für „unser“ CO2 in der Lage wären die Quelle zu unterscheiden und ihre Arbeit einstellen, wenn wir unsere Emissionen einstellen 😉

    Wenn wir hingegen unsere Emissionen langsam reduzieren (genau so schnell wie sie angestiegen sind), dann wird die CO2 Konzentration in der Tat noch ein paar Jahrzehnte ansteigen.

    Die Gründe, von einem eher marginalen Zusammenhang unter 1 Grad CO2 Sensitivität, vermutlich unter 0,5 Grad auszugehen, sind für mich recht plausibel.

    Ich meinte bei diesem Satz („Ich schließe aus deinen Zitaten, dass du nicht verstehen möchtest wie die CO2 Konzentration mit den Emissionen und der Temperatur zusammenhängen.“) nicht den Temperaturanstieg durch CO2 in der Atmosphäre, sondern den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre durch einen Temperaturanstieg. Das geht nämlich auch 😉

    @Krishna Gans:

    IPCC Reviewer Peter Dietze:

    Macht das nun seine Aussagen korrekter? Also die Tatsache, dass er ein IPCC Reviewer ist bzw. war. Nein! Was möchtest du mit deinen Links ausdrücken?

    @Michael Krüger:
    Nochmal, es ist ein klitzekleiner Unterschied, ob man von den Molekülen spricht oder der Konzentration. Die Moleküle werden ständig ausgetauscht und dafür gibt es eine Halbwertszeit … natürlich wären noch Jahrhunderte später einzelne Moleküle aus der Zeit nachweisbar. Das ist aber nicht gleichbedeutend mit der CO2 Konzentration und deren Verweildauer. Bei 400 ppm ist der Partialdruck in der Atmosphäre wesentlich höher als der in den Ozeanen bei aktuellen Temperaturen. Deshalb werden die Ozeane weiter CO2 absorbieren und bei einem Stopp unserer Emissionen eben langsam die Konzentration in den der Temperatur entsprechenden Bereich bringen. Diese Gesetzmäßigkeit hat auch einen Namen: Henry Gesetz.

    Dieses Absinken der CO2 Konzentration geht relativ schnell. Man würde es sehen, wenn die IPCC Graphen nicht im Jahr 2050 aufhören würden, sondern bis 2100 gingen.

  247. @Herp

    Finde ich schon lustig, Sie glauben de IPCC und PIk die 5 Grad Klimaerwärmung aber nichz die lange Verweilzeit des CO2 in der Atmosphäre. Bei mir ist es genau anders herum.

    Und wie gesagt ich kann das PETM als paleoklimatischen Beleg nennen.

  248. Sie glauben de IPCC und PIk die 5 Grad Klimaerwärmung aber nichz die lange Verweilzeit des CO2 in der Atmosphäre

    Nein, immer noch falsch verstanden. IPCC und Pik wissen wie lange die CO2 Konzentration braucht um sich bei gegebenem Input zu verändern. Darauf basieren ja ihre Vorhersagen für die Temperaturen. Die Verweilzeit eines einzelnen CO2 Moleküls bzw. die Halbwertszeit einer Menge CO2-Moleküle eines bestimmten Ursprungs ist eine andere Geschichte. Bei 256 Molekülen und einer Halbwertszeit von 40 Jahren, hat man nach 320 Jahren immer noch ein Molekül übrig. Aber schon nach 120 Jahren sind bereits 87,5% der Moleküle weg.

    War das jetzt klarer?

  249. @Herp

    Aber schon nach 120 Jahren sind bereits 87,5% der Moleküle weg

    Na, dann schauen Sie nochmal.

    http://www.acamedia.info/sciences/sciliterature/globalw/reference/joos_shine.jpg

    Nach Tausend Jahren sind erst 81% weg. 😉

  250. Und gemäß IPCC:

    Noch 30% nach 100 Jahren und 15% nach 1000 Jahren.

    https://static.secure.website/wscfus/299177/4717092/co2-decay-line-ar5.png

    Und es ist ja nicht so, dass die Menschheit den CO2-Ausstoß einstellen würde. Die USA ist raus und wenn Trump bei G20 dabei bleibt, will auch China den Klimaschutz runterfahren. 😉

  251. PS

    Herp, nach 20 Jahren kommen Sie kaum noch von den verbleibenden 40% runter, dass geht nur im Schneckentempo. Das ist der entscheidende Punkt. Denn das CO2 baut sich exponentiell ab. EXP(-…).

    Und die Menschen produzieren immer wieder neu nach.

  252. @Michael Krüger:

    warum versuchen sie verzweifelt irgendwelche Zahlen zu finden, die meine Aussage widerlegen sollen? Auch diese Graphen stellen genau das selbe dar und kommen aus genau dem selben Modell. Ein 100 GtC Impuls (alles auf einmal emittiert) verhält sich genau so. Ist auch wenig überraschend. Ohne weiteres Zutun sind nach 100 Jahren ungefähr 70% des dadurch entstandenen Anstiegs der CO2 Konzentration abgebaut. Die Annährung an den ursprünglichen Gleichgewichtszustand dauert sehr sehr lange.

    Das ist aber nicht das gleiche wie das Absinken der Konzentration auf 400 ppm wenn wir z.B. ab 2030 nur noch stark fallende Emissionen haben. 400 ppm ist nicht die Gleichgewichts-Konzentration, sondern noch weit darüber für die derzeitigen Temperaturen.

  253. @Herp

    Aber schon nach 120 Jahren sind bereits 87,5% der Moleküle weg

    Ohne weiteres Zutun sind nach 100 Jahren ungefähr 70% des dadurch entstandenen Anstiegs der CO2 Konzentration abgebaut.

    Mann, dass sind aber Unterschiede. 😉

    Von ca. 90% in ~100 Jahren auf 70% in 100 Jahren.

    Herr Herp, die verbleibenden ca. 30%, die annähernd Jahrhunderte verbleiben, sind entscheidend. Zumal CO2 immer wieder neu hinzukommt.

  254. Oder anders ausgedrückt, ca. 1/3 ~(30%) von dem CO2 was wir ausgestoßen haben und weiterhin wie noch nie ausstoßen, verbleibt für Jahrhunderte in der Atmosphäre. Die Hälfte geht eh gleich in die Ozeane. Daher das schnelle absinken in den ersten 20 Jahren von 100% auf 50%. Auch das hatte ich Ihnen schon mehrfach erklärt.

  255. “In der Klimaforschung und Modellierung sollte man anerkennen, dass wir
    es hier mit einem gekoppelten nicht linearen System zu tun haben und
    deshalb langfristige Vorhersagen des zukünftigen Klimazustandes nicht
    möglich sind.“

    IPCC Report Seite 774

  256. @Michael Krüger:

    Mann, dass sind aber Unterschiede.

    Ja, Unterschiede in der betrachteten Größe. Einmal eine Menge CO2-Moleküle und deren Halbwertszeit und einmal der Konzentrationsverlauf nach einem großen CO2 Impuls mit vorindustrieller CO2 Konzentration um aufzuzeigen wie lange es dauert wieder zurück zum ursprünglichen Gleichgewicht zu kommen.

    Oder anders ausgedrückt, ca. 1/3 ~(30%) von dem CO2 was wir ausgestoßen haben und weiterhin wie noch nie ausstoßen, verbleibt für Jahrhunderte in der Atmosphäre.

    Jein, wenn wir jetzt aufhören würden CO2 auszustoßen, dann würde es Jahrhunderte dauern bis wir wieder bei den ca. 270-280 ppm vor der Industralisierung wären, aber der Wert wäre innerhalb von 50 Jahren wieder zurück bei 340 ppm. Nichts anderes habe ich am Anfang dieser Diskussion behauptet und ich werde das Gefühl nicht los, dass sie das nicht verstehen wollen und irgendwie recht behalten möchten. Dabei sagen sie im wesentlichen das Gleiche, wissen nur nicht was die verlinkten Graphen bedeuten.

    Wenn wir weiterhin CO2 Ausstoßen, dann wird die Konzentration logischerweise nie zurück zu vorindustriellen Werten absinken. Für jeden konstanten Ausstoß von CO2 gibt es eine Konzentration, die am Ende erreicht wird. Bei 10 GtC sind das ca. 480 ppm, bei 5 GtC um die 390 ppm. Vorraussetzung: es gibt keinen Kipppunkt an dem der Ozean von einer Senke zu einer Quelle wird, zumindest nicht für die recht niedrigen Konzentrationen von denen wir hier sprechen.

  257. @Herp

    Ach so Herr Herp, sie wollen also noch 10 GtC oder CO2 ro Jahr und strben 480 ppm an? Habe ich das so richtig verstanden?

  258. Wie kann man das so verstehen Herr Krüger? Was ich will ist hier irrelevant, sie müssen da nichts rein interpretieren und meine Motive hinterfragen um doch noch irgendwie Recht zu bekommen. Es geht hier nur um das Modell wie sich die CO2 Konzentration in der Atmosphäre verhält und auf unsere Emissionen reagiert. Es ist unwahrscheinlich, dass in dieser Beziehung noch große neue Entdeckungen gemacht werden, die das Modell komplett über den Haufen werfen. Alle Graphen, die sie präsentiert haben basieren darauf, obwohl sie der Meinung sind, dass das nicht so ist.

    @Rassbach:
    Und was wollen sie damit sagen? Dass alle Vorhersagen deshalb unsinnig sind? Oder ist das die beliebte Skeptikerverteidigung, dass es zu komplex wäre um es komplett zu verstehen und deshalb sind alle Veränderungen natürlichen Ursprungs und ganz bestimmt nicht großartig vom Menschen beeinflusst?

    Also gerade bei der Ursache für den CO2 Anstieg ist man sich so weit ich das sehen kann relativ sicher. Da muss schon irgendeine unsichtbare Magie passieren, dass die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe nur wenig zum Anstieg beiträgt. Unwahrscheinlich, dass man so etwas bisher übersehen hat.

  259. @Herp

    Und wie gesagt, erwärmen sich die Ozeane weiter, vor allem sn den Polen, wo sich Tiefen und Bodenwasser bilden, dann funktioniert das mit Ihrer ozeanischenSenke so nicht mehr und der neuen Gleichgewichtskonzentration von 480 ppmbei 10 GtCO2.

  260. Sebastian Herp 7. Juli 2017 16:34

    Es geht hier nur um das Modell wie sich die CO2 Konzentration in der Atmosphäre verhält und auf unsere Emissionen reagiert. Es ist unwahrscheinlich, dass in dieser Beziehung noch große neue Entdeckungen gemacht werden, die das Modell komplett über den Haufen werfen.

    Dann fasse ich mal die unterschiedlichen Modelle zusammen::

    Krüger: Die Verweilzeit einer gegebenen CO2 Konzentration in der Atmosphäre ohne zusätzliche Inputs ist in Hunderten von Jahren zu rechnen. Darum steigt auch bei angenommenen 10 Gt/a die Konzentration immer weiter an und überschreitet jede Zielvorgabe eines angenommenen Budgets in überschaubaren Zeiten.

    Herp: Es gibt einen relativ starken Abbau der CO2 Konzentration bei Ausbleiben zusätzlicher Inputs. Darum spielen sich jeweils ein Equilibrium ein -- bei 10 Gt/a wären es 480 ppm. Anmerkung: Zur Zeit sind wir bei rund 35 Gt/a

    Meines Wissens ist das IPCC und PIK bei der Position von Krüger. Sonst macht die Angabe eines Budgets ohne Angabe eines zeitlichen Verlaufs keinen Sinn.

    Woher kommen aber Ihre Ansicht, Herr Herp? Gibt es dazu belastbare Quellen? Welche Modelle meinen Sie?

    Alle Graphen, die sie präsentiert haben basieren darauf, obwohl sie der Meinung sind, dass das nicht so ist.

    Das kann ich so nicht nachvollziehen.

    Und was wollen sie damit sagen? Dass alle Vorhersagen deshalb unsinnig sind? Oder ist das die beliebte Skeptikerverteidigung, dass es zu komplex wäre um es komplett zu verstehen und deshalb sind alle Veränderungen natürlichen Ursprungs und ganz bestimmt nicht großartig vom Menschen beeinflusst?

    Tatsächlich ist eine Vorhersage, die nicht belastbar ist, die mit einem gehorsamen Dackel vergleichbar: Wenn er den Auftrag erhält ‚Komm her oder bleib weg!‘ dann tut er genau das!

    Aufgrund irgend welcher Vermutungen, die manchen wahrscheinlich oder bedrohlich erscheinen, irgend welche weitreichenden Maßnahmen zu betreiben, ist genau so, wie eine Versicherung gegen Dämonen oder Aliens abzuschließen.

    Also gerade bei der Ursache für den CO2 Anstieg ist man sich so weit ich das sehen kann relativ sicher.

    Ich zweifele auch nicht an einem weiteren Anstieg der CO2 Konzentration. Was aber bedeutet es? Sehr sicher, dass die Erde weiter ergrünt.
    Vielleicht gibt es auch einen Temperaturanstieg, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht einen marginalen Anstieg. Vielleicht kommt eine neue kleine oder große Eiszeit.

    Müssen wir etwas dagegen tun? Ich meine: NEIN!
    Können wir etwas Wirksames dagegen tun? Ich meine ebenfalls: NEIN!

  261. @Landvoigt

    Bei weiteren Anstieg -- z.B. mit 10 GtCO2/a -- wird es schon eine Grenze geben, einen neuen GG-Zustand, wie Herr Herp anmerkt. Allerdings wird die Senke Ozean, in dem bisher 50% des CO2 verschwindet, mit einer Erwärmung -- wovon die Klimaforschung ausgeht -- auch kleiner. 480 ppm werden somit kaum der neue GG-Zustand bei 10 GtCO2/a sein.

    Wie gesagt, 50% verschwinden bisher im Ozean, daher der schnelle Abfall eines CO2-Pulses in der Atmosphäre. Danach geht es nur noch ganz, ganz langsam runter von 50% auf 30% nach ~100 Jahren und 15-20% nach ~1000 Jahren.

    Im PETM vor 56 Mio. Jahren hat man das schon in Bohrkernen beobachten können. Der Chemismus im Meer hat sich von den 2.000-3.500 ppm CO2 im PETM hervorgerufen durch Vulkanismus und Gashydrate erst nach 100.000 Jahren erholt. (Erkennbar an der Karbonatstabilitätszone im Meer und den Sedimenten).

    https://sites.google.com/site/thepaleoceneeocenethermalmaxim/_/rsrc/1472780990851/home/carbon-isotopic-excursion/JOIDES-Resolution.jpg

  262. PS

    Eine Klimasensitivität von 3-5°C bei CO2-Verdopplung halte ich hingegen für Quatsch. Diese wird meiner Meinung nach eher bei 1-2 °C liegen.

  263. Ok, dann sagen wir ja beide fast das gleiche 😉

    Übrigens habe ich noch eine Grafik im IPCC AR5 Bericht gefunden, die weiter als bis 2100 geht: https://www.ipcc.ch/ipccreports/tar/wg1/354.htm

    Thema dort ist wie sich die Temperaturen verändern würden, wenn die CO2 Konzentration sich stabilisiert hat. Man sieht, dass das „beste“ Szenario (A1B) auf eine Konzentration von 450 ppm abziehlt und nicht etwa darauf zurück zu 280 ppm zu kommen.

  264. @Herp

    Wir nähern uns. Allerdings ist das von Ihnen gezeigte Szenario IPCC-tar von 2001.

    Wir werden weit über 450 und 480 ppm landen auch nach den gescheiterten Klimaverhandlungen jetzt in Hamburg. Trump und Putin schwänzten und trafen sich zum Handshake und China will dann auch „aussteigen“.

  265. Danke für den Hinweis, ich habe nur eine schnelle Google Bildersuche verwendet. Im AR5 Bericht befindet sich das in Kapitel 12.5 (http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg1/WG1AR5_Chapter12_FINAL.pdf)

    Ich habe die beiden relevanten Grafiken von Seite 1103 rauskopiert. Einmal bis ins Jahr 2300 und einmal bis ins Jahr 3000 😉

    http://imgur.com/a/lckXJ

  266. In dem Kapitel gibt es auch noch eine Grafik was bei Nullemissionen ab 2300 passieren würde und eine FAQ (12.3, Seite 1106) was passieren würde, wenn wir schon heute kein CO2 mehr ausstoßen würden.

  267. @Herp

    So wie es aussieht bewegen wir uns gerade auf das 2000 ppm Szenario zu.

  268. Ach so, bei 2000 ppm sind wir immer noch im Jahr 2300 deutlich unter dem PETM mit 2000-3500 ppm.

  269. PS

    Und das PETM leitetet das Eozän-Optimum ein, in dem Arktis und Antarktis zum letzten Mal eisfrei waren und überall belebt waren. Zu der Zeit entstanden auch die ersten Primaten, unsere Vorfahren, die von Baum zu Baum über Eurasien nach Amerika hüpften. Das besorgt mich sehr!

  270. RCP 8.5 heißt zwar „business as usual“ und ist wohl der worst case, aber seit diesem Bericht sind die CO2 Emissionen der Menschheit auch nicht mehr wesentlich gestiegen. Wir haben seit 3 Jahren eine Stagnation (https://www.bp.com/content/dam/bp/en/corporate/pdf/energy-economics/statistical-review-2017/bp-statistical-review-of-world-energy-2017-full-report.pdf) … wenn das also nun schon Peak-CO2 sein sollte, dann läuft es eher wie RCP 2.6 oder 4.5 …

    Ich meine auch irgendwo mal gelesen zu haben, dass es gar nicht so viele fossile Rohstoffe gibt um RCP 8.5. so lange durchzuziehen. Irgendwann gibt es einfach keine Kohle, Öl, Gas, etc mehr und dann ist sowieso schluss.

  271. Basti,
    merkst du nicht, du bist komplett ökoideologisch gehirngewaschen.

    Irgendwann gibt es einfach keine Kohle, Öl, Gas, etc mehr und dann ist sowieso schluss.

    Nach der Steinzeit hatten wir noch Steine und nach der Kohlezeit werdenwir noch Kohle haben, wir kennen nur nicht die Ressourcen in 100 Jahren.

  272. @SH #270

    Irgendwann gibt es einfach keine Kohle, Öl, Gas, etc mehr und dann ist sowieso schluss.

    Ökos pflegen hier kognitive Dissonanz. Die „menschengemachte Klimakatastrophe“ und das unmittelbar bevorstehende Ende fossiler Brennstoffe schließen sich gegenseitig aus; es kann höchstens eins von beiden eintreffen, oder beide sind falsch. Das ficht euch aber nicht an, ihr behauptet munter beides gleichzeitig ohne den Widerspruch zu bemerken.

  273. @Rassbach:
    Ganz merkwürdige Aussage, aber wohl nicht anders zu erwarten von jemandem der alles als „zu komplex“ bezeichnen möchte um damit alle Versuche die Abläufe halbwegs akkurat in Modellen abzubilden vom Tisch zu wischen 😉

    @anorak2:
    Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen „fossile Rohstoffe sind zu Ende“ und dem Erreichen von Peak-Oil (oder Coal, Gas, etc). Die Rohstoffe werden nie verbraucht sein, aber irgendwann kann dass Angebot die Nachfrage nicht mehr bedienen, bei einem exponentiellen Wachstum (und wir, die Menschheit, „verbrauchen“ jedes Jahr 2% mehr Energie). Und ab diesem Zeitpunkt ist dann schon zu spät zu versuchen auf irgendetwas anderes umzustellen.

    Das andere ist der tatsächlich mögliche Verbrauch. Und momentan verdoppelt sich die Nachfrage alle 35 Jahre. Das heißt auch, dass 35 Jahre vor dem Ende der Rohstoffe noch die Hälfte aller jemals vorhandenen Rohstoffe im Erdreich waren. 70 Jahre vor dem Ende noch Dreiviertel!

    Ökos pflegen hier kognitive Dissonanz. Die „menschengemachte Klimakatastrophe“ und das unmittelbar bevorstehende Ende fossiler Brennstoffe schließen sich gegenseitig aus

    Tun sie das? Sagen wir mal es gibt noch genug Kohlenstoff, den wir vebrennen können, um auf 2000 ppm zu kommen. Wir wir in der Diskussion vor ihrem Einwurf festgestellt haben, wäre das ein ziemliches Problem. Man könnte es Klimakatastrophe nennen und trotzdem sind dann die Rohstoffe zu Ende. Wie das wohl gehen mag?

  274. 270. Sebastian Herp 8. Juli 2017 14:46
    Irgendwann gibt es einfach keine Kohle, Öl, Gas, etc mehr und dann ist sowieso schluss.

    Das ist erst mal richtig, nur wird das nicht der Niedergang der fossilen Energieträger sein.

    Da gibt es 5 Hauptgründe für das zurückdrängen der fossilen Energieträger am Energiemix.

    1. Die Ausbeutung der Lagerstädten wird immer komplexer und teurer.
    2. Die „Erneuerbaren“ werden im Gegenzug immer günstiger.
    3. Die fossilen Energieträger sind nicht gleichmäßig über die Welt verteilt.
    4. Der technische Vorschritt ersetzt, verdrängt fossile Energieträger.
    5. Gesellschaftliche, politische und am ende gesetzliche Vorgaben werden den Einsatz von fossilen Energieträgern einschränken.

    Wie gesagt, das die fossilen Energieträger „aus gehen“ halte ich für unrealistisch, die werden eben langsam vertängt in den nächsten XX Jahren.

    MfG

  275. Basti,

    dann nenne mal eine Ressource, die mal alle wurde.

  276. @Rassbach

    Wald.

    @Herp

    Sagen wir mal es gibt noch genug Kohlenstoff, den wir vebrennen können, um auf 2000 ppm zu kommen. Wir wir in der Diskussion vor ihrem Einwurf festgestellt haben, wäre das ein ziemliches Problem. Man könnte es Klimakatastrophe nennen und trotzdem sind dann die Rohstoffe zu Ende. Wie das wohl gehen mag?

    Im PETM von 56 Mio. Jahren hatten wir 2000-3500 ppm. Kein Problem, Arktis und Antarktis waren eisfrei und komplett belebt und die Affen, unsere Vorfahren besiedelten Eurasien und Nordamerika. Echt schlimm.

  277. Und Herr Herp. die 3500 ppm PEAK aus dem PETM können wir gar nicht erreichen, da der meiste Kohlenstoff im Karbonatgestein gebunden ist und nicht in Kohle, Öl. Das können wir nur durch massiven Vulkanismus erreichen.

  278. PS

    Im Schlimmsten Fall stellt sich das CO2 auf 2000 ppm ein. Ja und? Dann bekommen wir halt wieder ein neues Eozän-Optimum. Neozän-Optimum. Arktis und Antarktis werden eisfrei und besiedelt. Die Tropen erwärmen sich eh am wenigsten, bei der globalen Erwärmung. Der Meeresspiegel steigt auch nur an der Küste. Na und, tat er schon immer und neue Städte zu bauen sollte kein Problem sein, die Chinesen machen es vor. Heute gibt es Fertigbauhäuser. Oder Mobilhäuser.

  279. PPS

    Und auch dieser Sommer ist weit von einem Hitzesommer entfernt. Und auch weit von Dürresommern entfernt. Das Getreide und Obst steht prächtig auf dem Feld. Meine Tomaten, Gurken und Paprika gedeihen prächtig auf dem Balkon.

  280. @Herp

    Oder züchten Sie Algen:

    Das Azolla-Ereignis bezeichnet eine über mehrere Hunderttausend Jahre stattfindende Massenvermehrung des Süßwasserfarns Azolla im Arktischen Ozean während des Unteren Eozäns vor 49 Millionen Jahren. Die Pflanzen wurden nach ihrem Absterben am Grund des damals stehenden Gewässers abgelagert und anschließend sedimentiert. Es gibt eine Reihe von Hinweisen, dass der daraus resultierende Entzug von atmosphärischem Kohlenstoffdioxid wesentlich dazu beitrug, den Planeten Erde vom damals herrschenden Warmklima (Eozän-Optimum) allmählich in das bis heute bestehende Eiszeitalter zu überführen.

  281. Krüger,

    ausgerechnet

    Wald

    , eine nachwachsende Ressource?

    Nicht wirklich, wenn die Kohlegrube ausgebeutet ist, ist trotzdem weltweit noch Kohle da.

    Schiffbau und Holzkohle schafften keine waldfreie Erde, auch nicht am Mittelmeer.

  282. @Rassbach

    Vergessen, vor 2000 Jahren im alten Germanien war ganz Deutschland ein Buchenwald. Heute haben wir nur noch 30% davon. Und es wäre alles weg, wenn wir nicht Kohle und Öl und Gas nutzen würden und unsere Häuser und Schiffe nicht aus Beton und Stahl bauen würden.

  283. Und ganz Mitteleuropa und die Ostküste der USA waren nach der letzten Eiszeit eine Waldfläche, die durch die Siedler entwaldet wurde.

  284. Im PETM von 56 Mio. Jahren hatten wir 2000-3500 ppm. Kein Problem, Arktis und Antarktis waren eisfrei und komplett belebt und die Affen, unsere Vorfahren besiedelten Eurasien und Nordamerika. Echt schlimm.

    Na wenn man es so sieht … manch andere mögen die Herausforderung sich an so etwas anzupassen nicht. Wenn die Folgen des Klimawandels laut ihnen nur halb so schlimm sind, dann können wir uns ja alle zurücklehnen und damit das auch sicher eintritt ganz viel Kohle verbrennen 😉

    @Rassbach:

    dann nenne mal eine Ressource, die mal alle wurde.

    Habe ich geschrieben, dass das bereits passiert ist? Hmm …

  285. Wenn die Folgen des Klimawandels laut ihnen nur halb so schlimm sind, dann können wir uns ja alle zurücklehnen und damit das auch sicher eintritt ganz viel Kohle verbrennen

    Ja, so sieht es aus. Der Mensch ist ja wohl das anpassungsfähigste Lebewesen, welches der Planet je hervorgebracht hat. Besiedelt alles von den Hochebenen des Himalajas, der Anden, Wüsten und Regenwälder und Küstengebiete. Sogar neuerdings die Antarktis. Und die meisten Tier- und Pflanzenarten sind auch anpassungsfähiger als Ihr denkt. Die Grünstreifen von Autobahnen sind die artenreichsten Regionen Deutschlands.

  286. Basti,

    dann nenne mal eine Ressource, die deine UrUrOma vor 150 Jahren hätte für dich aufheben sollen.

  287. Das Silberbesteck, oder Goldmünzen. Bei den Metallpreisen heute. 😉

  288. dann nenne mal eine Ressource, die deine UrUrOma vor 150 Jahren hätte für dich aufheben sollen.

    Warum diese merkwürdige Frage?

  289. Basti,
    ich will nur wissen welches Welbild solche unsinnigen Ideen hervorbringt

    Irgendwann gibt es einfach keine Kohle, Öl, Gas, etc mehr und dann ist sowieso schluss.

  290. dann nenne mal eine Ressource, die deine UrUrOma vor 150 Jahren hätte für dich aufheben sollen.

    Warum diese merkwürdige Frage?

    Um dir klarzumachen, dass wir zukünftigen Generationen nicht dadurch helfen können, dass wir die Rohstoffe „sparen“, die wir heute benötigen.

  291. Wenn denn alles so tragisch und schlimm mit dem CO2 ist, vor allem, wenn wir dich sofort handeln müssen, egal wie teuer und schwachsinnig es ist, wieso wird dann nicht folgendes gemacht:

    1. Einschalten aller Kernkraftwerke
    2. in Neubauten nur noch Stromheizungen (Nachtspeicheröfen oder WP)
    3. Geschwindigkeitsbegrenzung auf AB (100 km/h) Landstraße 80 (km/h)
    4. Extreme Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen (können für den Nahverkehr verwendet werden)
    5. Maut in Städte, kostenloser Nahverkehr (Park and Ride)
    6. Stromobergrenze pro Einwohner, danach wird’s extrem teuer (die Grenze kann dann Jahr für Jahr sinken)

    So hätte ich doch schon 50% CO2 eingespart.

    PS:
    ich bin so froh, dass alle Generationen vor uns nicht dem Gedanken „wir müssen an die Zukunft unserer Kinder denken“ verfallen ist. Wir sprechen doch heute unseren Kindern, Enkeln sämtliche Intelligenz ab.


  292. 1. Einschalten aller Kernkraftwerke -- gleichzeitiges Ausschalten der Kohlekraftwerke

  293. Wir sprechen doch heute unseren Kindern, Enkeln sämtliche Intelligenz ab.

    Und auch den Eltern und Großeltern. Die haben alles falsch gemacht! Deshalb geht es der Welt ja auch so schlecht!

  294. PS

    Und deshalb haben auch tauende von Chaoten Zeit und Geld, ohne zu arbeiten, um gegen G20 zu demonstrieren und ganze Straßenzüge in Schutt und Asche zu legen. Früher hätten sie nicht reisen können und hätten arbeiten müssen, um eine Mahlzeit auf dem Tisch zu haben und ein Dach über dem Kopf.

  295. @Rassbach:

    ich will nur wissen welches Welbild solche unsinnigen Ideen hervorbringt

    Welche unsinnigen Ideen? Dass fossile Energieträger nicht ewig verfügbar sein werden und wir durch Verbrennen derselben die CO2 Konzentration gar nicht beliebig hoch treiben können? Oder gibt es da gleich einen Skeptiker-Reflex-Reiz in der Großhirnrinde, der liest „oh nein, wir müssen sparen, weil die Rohstoffe sind endlich“?

    @anorak2:

    Um dir klarzumachen, dass wir zukünftigen Generationen nicht dadurch helfen können, dass wir die Rohstoffe „sparen“, die wir heute benötigen.

    Es geht nicht um das „Sparen“ … auch dem Reiz in der Großhirnrinde unterlegen? Es ging um die CO2 Konzentration und ob mehr als 2000 ppm überhaupt möglich sein können.

  296. Sebastian Herp 10. Juli 2017 14:49

    Welche unsinnigen Ideen? Dass fossile Energieträger nicht ewig verfügbar sein werden und wir durch Verbrennen derselben die CO2 Konzentration gar nicht beliebig hoch treiben können?

    Die Ressource CO2 in der Atmosphäre ist zu einem Mangelnährstoff geworden. Die Ressource, ‚fossile Brennstaoffe‘ ist eine Ressource, die man genau dann in der Zukunft nicht mehr braucht, wenn man aus Kernkraft oder anderen Verfahren, die wir heute noch nicht kennen, die benötigten Energieen gewinnen kann. Die Ressource Wald wurde im Mittelalter übernutzt, ebenso die Wale, um daraus Lampenbrennstoffe zu gewinnen.

    Oder gibt es da gleich einen Skeptiker-Reflex-Reiz in der Großhirnrinde, der liest „oh nein, wir müssen sparen, weil die Rohstoffe sind endlich“?

    Ich bin ein Geizkragen und spare, was nur geht … aber das heißt nicht, dass man an unsinnigen Stellen sparen sollte.

    Es geht nicht um das „Sparen“ … auch dem Reiz in der Großhirnrinde unterlegen? Es ging um die CO2 Konzentration und ob mehr als 2000 ppm überhaupt möglich sein können.

    Wo ist das Problem? Erdgeschichtlich gab es bereits höhere Konzentrationen, aber nach Schätzung der verfügbaren Ressourcen, könnte man wohl kaum diesen Wert erreichen.
    Übrigens: Mir geht es schon ums Sparen.

  297. Ein Kommentar im Spam

  298. Irgendwie geht es Michael (hockeyschläger) Mann an de Kragen?

    http://principia-scientific.org/breaking-fatal-courtroom-act-ruins-michael-hockey-stick-mann/

  299. @Sebastian Herp #295

    Oder gibt es da gleich einen Skeptiker-Reflex-Reiz in der Großhirnrinde, der liest „oh nein, wir müssen sparen, weil die Rohstoffe sind endlich“?

    Ein Reflex der Skeptiker ist es, Unsinn nicht einfach zu glauben, den Ökofreaks verbreiten,

    #284

    … manch andere mögen die Herausforderung sich an so etwas anzupassen nicht.

    Diese Anderen sind nicht überlebensfähig, hätte es früher mehr von denen gegeben, würden wir hier heute nicht schreiben können, sondern würden uns noch immer um die letzte Karibu-Keule streiten, wenn es uns überhaupt noch geben würde.

  300. @W. Rassbach #298

    Irgendwie geht es Michael (hockeyschläger) Mann an de Kragen?

    Zeit wird’s, dass der Lügner endlich zur Rechenschaft gezogen wird.

  301. Da kommt er schlecht raus, er muß seine Daten dem Richter übergeben. Einfach putzig, hier haben sich 19 von 20 der Klimalüge verschrieben und der Hauptfälscher steht vorm Richter.
    Einfach ganz schlechtes Kino der Politdarssteller, reicht aber nicht, daß auch die letzten Klimaidioten aufwachen.

  302. Irgendwie geht es Michael (hockeyschläger) Mann an de Kragen?

    http://principia-scientific.org/breaking-fatal-courtroom-act-ruins-michael-hockey-stick-mann/

    Ist halt leider Fake News …

    Und:

    Ein Reflex der Skeptiker ist es, Unsinn nicht einfach zu glauben, den Ökofreaks verbreiten,

    Ein Reflex normaler Leute ist es den Unsinn, den Skeptiker verbreiten, nicht zu glauben.

  303. @Sebastian Herp #302

    Ist halt leider Fake News

    Was ?

    Ein Reflex normaler Leute ist es den Unsinn, den Skeptiker verbreiten, nicht zu glauben.

    Du definierst wer normal ist ?
    Früher war überheblich, heute ist Herp 😀
    Davon ab, Du weißt ja nicht mal, was „skeptische“ Wissenschaftler veröffentlichen, und was davon Unsinn ist oder wissenschaftlich belegt ist ist fern Deiner Kenntnis.

  304. @Sebastian Herp PS
    Zum Thema

    Ist halt leider Fake News

    ein kleines Update:
    UPDATE: Michael Mann Doubles Down over ‘Contempt’ Issue

    Michael ‘hockey stick’ Mann doubles down on his crumbling SLAPP lawsuit versus Tim Ball with a statement of denial from his lawyer posted on Mann’s Facebook page and tagged with #FakeNews. In a screed of hand-waving assertions, the statement fails to deny Mann abused process, breached a written undertaking during the trial and, as a consequence, now faces the most serious court sanctions.

  305. Basti #273,

    Ganz merkwürdige Aussage, aber wohl nicht anders zu erwarten von jemandem der alles als „zu komplex“ bezeichnen möchte um damit alle Versuche die Abläufe halbwegs akkurat in Modellen abzubilden vom Tisch zu wischen

    “In der Klimaforschung und Modellierung sollte man anerkennen, dass wir
    es hier mit einem gekoppelten nicht linearen System zu tun haben und
    deshalb langfristige Vorhersagen des zukünftigen Klimazustandes nicht
    möglich sind.“

    IPCC Report Seite 774

    Basti, das hängt nicht von mir ab, das ist ein mathematisches unlösbares Problem, deshalb haben es die Jungs vom IPCC auf Seite 774 auch vermerkt. Schützt vorm unabhängigen Richter 😉

    Modelle sind ok, z.B. die Modelleisenbahn, kann man gut mit spielen 😉

  306. wieder spam

  307. Michael Krüger 8. Juli 2017 11:37

    … Zu der Zeit entstanden auch die ersten Primaten, unsere Vorfahren, die von Baum zu Baum über Eurasien nach Amerika hüpften. Das besorgt mich sehr!

    Das war wohl Ironie …

    Eine Klimasensitivität von 3-5°C bei CO2-Verdopplung halte ich hingegen für Quatsch. Diese wird meiner Meinung nach eher bei 1-2 °C liegen.

    Das meint ja Lüning bei kalte Sonne auch. Warum aber nicht bei Harde und anderen, die von deutlich unter 1 Grad ausgehen?

  308. Krishna Gans 11. Juli 2017 00:49

    ein kleines Update:
    UPDATE: Michael Mann Doubles Down over ‘Contempt’ Issue

    Das ist in der Tat der Hammer:

    The key words omitted by these climate ‘fake news’ peddlers are that Ball:

    “…agreed to an adjournment with conditions. The major one was that he [Mann] produce all documents including computer codes by February 20th, 2017. He failed to meet the deadline.”

    Also eben keine fake news … da braut sich eine internationale Sensation zusammen.

    Auch wenn es hier vordergründig um Fristen und um Rechtsauslegung geht, so ist das nur der Anlass: Der Grund liegt darin, dass Alarmisten wie Mann betrogen haben -- und das ist nun aktenkundig.

  309. @SH #295

    Oder gibt es da gleich einen Skeptiker-Reflex-Reiz in der Großhirnrinde, der liest „oh nein, wir müssen sparen, weil die Rohstoffe sind endlich“?

    Es ist eher ein Ökoreflex, den du auch an den Tag legst z.B. wenn du von „Peak-Dingsbums“ redest, und von dem du dich gerade nur aus diskussionstaktischen Gründen vorübergehend distanzierst. Ich selbst denke, dass weder eine Klimakatastrophe noch Peak-Dingenskirchen haben werden. Ich weise lediglich auf die Selbstwidersprüchlichkeit der Öko-Standpunkte hin, ohne selbst einen einzigen davon einzunehmen.

  310. @Landvoigt

    Das war Ironie. Richtig erkannt. Der Rest zum PETM und Eozän-Optimum stimmt. 3500 ppm hatten wir da.

    Und Harde, Lindzen, Spencer, Christy gehen aufgrund von Satellitenmessungen und eigenen Modellen von einer Klimasensitivität von 0.6-0.7°C aus. Teils mit negativen Rückkopplungen.

    Ich gehe von leicht positiven Rückkopplungen aus und daher von einer Klimasensitivität von leicht über 1°C bis max. 2°C.

    Bei 2000 ppm hätten wir dann ca. 3°C mehr als heute.

  311. Martin Landvoigt 11. Juli 2017 10:01

    Auch wenn es hier vordergründig um Fristen und um Rechtsauslegung geht, so ist das nur der Anlass: Der Grund liegt darin, dass Alarmisten wie Mann betrogen haben — und das ist nun aktenkundig.

    TIm Ball, Principia Scientifica, John O’Sullivan … alles Namen, bei denen man etwas Vorsicht walten lassen sollte. Zumindest bis die beschriebenen Dinge wirklich aktenkundig sind. Oder haben Sie da schon eine Referenz auf eine entsprechende Akte?

  312. Mal eine Frage an die Klimaschützer:
    Zur Zeit sind 20% unserer Primärenergie Strom, 30% Verkehr, 30% Gebäudeheizung. Wenn wir jetzt alle elektrisch fahren würden, wären es 20+30=50% Strom. Woher soll der Strom dann kommen? Wir schaffen jetzt gerade mal 30% „Erneuerbaren“ vom jetzigen Strombedarf. Wie dicht müssen unsere Stromspargel stehen, wenn wir 50% unseres Primärenergiebedarfs mit Strom decken müssen? Dazu brauchen wir natürlich noch zusätzliche Pufferkraftwerke. Und burning Barbara will auch die Gebäudeheizungen mit Wärmepumpen elektrifizieren.

  313. @Krishna Gans:

    Davon ab, Du weißt ja nicht mal, was „skeptische“ Wissenschaftler veröffentlichen, und was davon Unsinn ist oder wissenschaftlich belegt ist ist fern Deiner Kenntnis.

    Doch so ziemlich. Es gibt ja noch andere Skeptikerseiten die ständig Listen von solchen vermeindlichen „Skeptiker“ Papers veröffentlichen. Bisher nichts überzeugendes dabei gewesen. Mit „Unsinn, den Skeptiker verbreiten“ meinte ich übrigens die Mann Sache mit dem Gericht. Das ist Fake News und es ist schon ein wenig albern, dass dann sogar ein Anwalt ein Statement abgeben muss. Das erinnert doch stark an die Nasa, die letztens tatsächlich widerlegen musste, dass sie auf dem Mars Lager mit Sexsklaven unterhält … weil irgendwelche Leute den Scheiß den irgendwelche Leute verbreiten tatsächlich glauben.

    Nunja, man wird ja sehen wie Mann vs. Boll ausgeht, gell? Kein Grund auf Vermutungen und Blödsinn von Principia Scientifica Autoren reinzufallen 😉

    @Gerhard Bleckmann:

    Wenn wir jetzt alle elektrisch fahren würden, wären es 20+30=50% Strom. Woher soll der Strom dann kommen?

    Der Energieverbrauch sinkt durch eine Umstellung auf elektrische Antriebe auf Grund der höheren Effizienz und wenn der Strom dann auch noch regenerativ erzeugt wird, sinkt der Primärenergiebedarf noch einmal.

    Am Beispiel von Deutschland: 2015 wurden 25304 Millionen Liter Benzin und 20020 Millionen Liter Diesel verbraucht (https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffe). Das Benzin entspricht 222 TWh, der Diesel entspricht 197 TWh. Für die gleiche Wegstrecke braucht man bei mit Strom betriebenen Autos nur um die 150 TWh, d.h. fast Faktor 3 weniger. Nun erhöht die Stromproduktion in einem Kohlekraftwerk das ganze wieder um fast den gleichen Faktor, bei regenerativen Quellen ist das aber nicht der Fall und der Anteil sollte bis dahin ja dann schon weit über 50% liegen.

    Ergo: kein Problem (die 150 TWh werden heute schon von EE-Strom produziert, eine Verdoppelung reicht also aus um den ganzen Verkehr abzudecken). Vor allem nicht bei den ersten paar Millionen Fahrzeugen in den nächsten 5-15 Jahren.

  314. Basti,

    Vor allem nicht bei den ersten paar Millionen Fahrzeugen in den nächsten 5-15 Jahren.

    das ist wieder ein Ökobrüller 😉

  315. 312. Gerhard Bleckmann 11. Juli 2017 13:09
    Mal eine Frage an die Klimaschützer:
    Zur Zeit sind 20% unserer Primärenergie Strom, 30% Verkehr, 30% Gebäudeheizung. Wenn wir jetzt alle elektrisch fahren würden, wären es 20+30=50% Strom.

    Bin zwar kein Klimaschützer aber das ist doch nicht so schlimm mit den z.B. Verkehr und der Primärenergie.
    Ein Verbrenner verbraucht im Bundesdurschnitt so um die ca. 6 Liter Diesel oder ca. 7 Liter Benzin (Flottenverbrauch in Deutschland) macht dann ca. 65kWh auf 100km Primärenergie Einsatz auf 100 km.

    Ein E-Auto zieht ca. 15 bis 20 kWh über den Stromzähler für die 100km Fahrstrecke, sind ca. ¼ bis 1/3 an Energie die benötigt werden im Vergleich zum Verbrenner.
    Das ist dann ca. 2300 kWh bis 3000 kWh im Jahr an Strom die zusätzlich benötigt werden für das E-Auto so bei der durchschnittlichen Laufleistung in Deutschland bei den PKWs.

    „Woher soll der Strom dann kommen?“

    Für 2500 kWh wird eine PV-Fläche von 13 bis 15m² das sind gerade mal die Benötigte Stellplatzfläche, Garagenfläche, Carportfläche die ein Auto so ca. braucht.

    „Und burning Barbara will auch die Gebäudeheizungen mit Wärmepumpen elektrifizieren.“

    Wo man eine Gebäudeheizung braucht hat man ja auch ein Gebäude und da macht man sich PV-Platten aufs Dach, Wand, Balkon, Gartenzaun u.s.w. und das mit dem Strom ist erledigt.
    Wärmepumpe + Wärmespeicher runden die Sache noch ab.
    Die Windräder der ersten Generation mit so 400 bis 600 kW werden Schritt für Schritt durch welche mit 2000 bis 3500 kW ersetz und schon steigt der Windstromanteil um das 4 bis 5 Fache an.
    Übrigens gibt es ja noch andere Möglichkeiten als PV und Wind, da was zu drehen bei der Stromherstellung und Stromnachfrage.

    MfG

  316. 314. W.Rassbach 11. Juli 2017 14:05
    das ist wieder ein Ökobrüller

    Kommt ein Fahrverbot z.B. in Innenstädten für Verbrenner geht das ziemlich schnell mit den E-Autos.
    Was nützt dein Verbrenner der zwar 1200 km an Stück fahren kann aber du nicht mal die 20 km in die Stadt fahren darfst.

    MfG

  317. falls es dir auffällt, die Innenstädte haben mehr und mehr zu kämpfen , wegen des Parkplatzmangel, der hier in Hamburg noch forciert wird, dafür leben aber die Einkaufzentren auf. Da kannst Du dir ja ausmalen, was tatsächlich passieren wird.

  318. Sebastian Herp 11. Juli 2017 13:57

    Mit „Unsinn, den Skeptiker verbreiten“ meinte ich übrigens die Mann Sache mit dem Gericht. Das ist Fake News und es ist schon ein wenig albern, dass dann sogar ein Anwalt ein Statement abgeben muss.

    Es war Michael Mann, der mit seiner Verleumdungklage den Ball vor 6 Jahren ins Rollen brachte. Jetzt drohen Rechtsbrüche, die nun auch dem Anwalt von Mann vorgeworfen werden, dass er seine Lizenz verlieren könnte. Er kämpft nun auch in eigener Sache.

    Dass Mann eine rechtswirksame Vereinbarung unterschreiben hat ist ein Fakt … oder?
    Dass die Bedingungen hierfür nicht eingehalten wurden ist ein Fakt …. oder?

    Selbst im Statement des Anwalts wurde das nicht bestritten. Sondern er versuchte, von den Fakten abzulenken.

    Was also sollten nun die Fake News sein?

    Das erinnert doch stark an die Nasa, die letztens tatsächlich widerlegen musste, dass sie auf dem Mars Lager mit Sexsklaven unterhält … weil irgendwelche Leute den Scheiß den irgendwelche Leute verbreiten tatsächlich glauben.

    Die Methode, Fakten mit unpassenden Vergleichen ins lächerliche ziehen schadet eigentlich nur der eigenen Reputation.

    Nunja, man wird ja sehen wie Mann vs. Boll ausgeht, gell? Kein Grund auf Vermutungen und Blödsinn von Principia Scientifica Autoren reinzufallen

    Die Sensation zeichnet sich bereits ab. Bloß weil einem die Fakten nicht gefallen, kann man sie nicht als Blödsinn abtun.

  319. Ergo: kein Problem (die 150 TWh werden heute schon von EE-Strom produziert, eine Verdoppelung reicht also aus um den ganzen Verkehr abzudecken).

    Das sind wirklich Wunschträumchen mit marginal Mathe errechnet, alleine eine Durchschnittsverbrauch zu bilden ist bei volatilen Energien gar nicht zulässig.

    Gucken wir mal nicht auf die Wunschzukunft einiger weniger Ökobesoffener, sondern auf die greifbaren Fakten im hier und jetzt:
    Seit 2009 steigt der CO2-Ausstoß, aber in der gleichen Zeit wurde die Windkraft ca. verdoppelt von 25,66 GW auf 48,17 GW) und Solar (PV) sogar fast vervierfacht von 10,57 GW auf 40,12 GW. (Stand Oktober 2016)

  320. Udo Stemmer 11. Juli 2017 14:38

    Kommt ein Fahrverbot z.B. in Innenstädten für Verbrenner geht das ziemlich schnell mit den E-Autos.
    Was nützt dein Verbrenner der zwar 1200 km an Stück fahren kann aber du nicht mal die 20 km in die Stadt fahren darfst.

    Deutsche Wähler lassen sich ja schon unglaublich viel Blödsinn auftischen, aber auch das hat seine Grenzen. Eine Partei, die einen derartigen ernsthaft Unsinn fordert, wird gewiss gnadenlos abgestraft.

    Im Zweifel von den Geschäftsinhabern. Denn dann wird neben dem Internet Handel nur noch die Einkaufszentren der Vorstädte angefahren. Alle anderen werden sich dann außerhalb der Verbotszone ansiedeln. Warum sollte man überhaupt noch in solche Städte hinein fahren wollen?

  321. @Rassbach:

    das ist wieder ein Ökobrüller

    Warum Ökobrüller? Es ist ziemlich offensichtlich, dass bis 2032 (15 Jahre) Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs sein werden. Warum sollte sich in den 2020-ern noch jemand einen Benziner kaufen, wenn ein Elektrofahrzeug -- Aussage VW -- für den Preis eines Diesel zu haben sein wird? Und schon in den nächsten 5 Jahren kommen von den etablierten Herstellern genug Modelle auf den Markt, die nicht so halbherzige Kleinwagen-Versuchsobjekte sind wie bisher. Also … wollen wir wetten? Longbets.org?

    @Martin Landvoigt:

    Was also sollten nun die Fake News sein?

    Meinst du das sind wirklich Fakten, die du da auflistests? Kann ja sein, kann aber auch nicht sein. Von Skeptikern hätte ich da ein „skeptischeres“ Herangehen erwartet 😉 Ich würde abwarten bis man etwas offizielles liest. Und Manns Daten sind doch schon ewig Public Domain … warum sollte er da noch was aushändigen? Ich empfehle dazu auch die Kommentare unter diesem Link zu lesen: http://climatechangedispatch.com/update-michael-mann-doubles-down-over-contempt-issue/

    Ich verstehe auch nicht ganz warum das hier (und dort) so hingedreht wird, als ob Mann vor Gericht stünde. Er ist der Kläger … schon vergessen?

    @Andreas Baumann:

    Das sind wirklich Wunschträumchen mit marginal Mathe errechnet, alleine eine Durchschnittsverbrauch zu bilden ist bei volatilen Energien gar nicht zulässig.

    Klar ist das zulässig. Verdoppelt sich die EE-Erzeugung werden wir an einigen wenigen Tagen gerade mal so 100% EE-Abdeckung erreichen, wenn überhaupt (Stromverbrauch steigt ja dann um 15-20% durch die ladenden Autos). Da wird kaum Strom produziert, den kein Elektroauto tanken kann.

    Seit 2009 steigt der CO2-Ausstoß, aber in der gleichen Zeit wurde die Windkraft ca. verdoppelt von 25,66 GW auf 48,17 GW) und Solar (PV) sogar fast vervierfacht von 10,57 GW auf 40,12 GW. (Stand Oktober 2016)

    Der CO2 Ausstoß pro kWh hat stetig abgenommen. Der gesamte CO2 Ausstoß lag 2009 niedriger und ist dann wieder gestiegen … sie erinnern sich hoffentlich noch daran warum. 2015 haben wir den Wert wieder erreicht und 2016 ist er wieder leicht gestiegen. So what? Gegenüber 2009 ist der CO2 Ausstoß 2016 um 1,3% höher gewesen … bei 4,0% höherem Primärenergieverbrauch.

    Ja, es geht auch um die absolute Reduzierung des Ausstoßes, aber es ist nicht so, als ob wir irgendwie mehr CO2 pro Energieeinheit als früher ausstoßen würden trotz Wind und Solar Ausbau.

    Lesen sie am besten den BP Bericht: https://www.bp.com/content/dam/bp/en/corporate/pdf/energy-economics/statistical-review-2017/bp-statistical-review-of-world-energy-2017-full-report.pdf

    Es wird bereits über die Hälfte des jährlichen Anstiegs des Energiebedarfs von CO2-freien Energiequellen (Erneuerbare, Wasserkraft und Atomkraft) abgedeckt. Der Trend geht nach oben. Das bedeutet schon sehr bald wachsen diese Energiequellen schneller als der Anstieg des Verbrauchs und damit sinkt dann global auch der CO2 Ausstoß.

  322. Sebastian Herp 11. Juli 2017 17:05

    Und Manns Daten sind doch schon ewig Public Domain … warum sollte er da noch was aushändigen?

    In einem Gerichtsverfahren geht es um Beweise. Dazu ist exakt zu belegen, was die Grundlagen einer Aussage ist. Wird zur Kritik des Verfahrens irgend eine Veröffentlichung genommen -- und sei sie von Mann selbst -- die nicht exakt die gleichen Ergebnisse produziert, so ist dieser Beweis ungültig. Darum ist es von großer Wichtigkeit, eine lückenlose Beweiskette vorzulegen. Das mag für jemanden, der sich mit weniger zufrieden gibt, pingelig klingen, aber so ist eben das Wesen des Beweises.

    Ich empfehle dazu auch die Kommentare unter diesem Link zu lesen: http://climatechangedispatch.com/update-michael-mann-doubles-down-over-contempt-issue/

    Du meinst sicher den Kommentar:

    LESLIE GRAHAM JULY 8, 2017 AT 9:38 PM
    There is not one grain of truth to this latest piece of nonsense from Ball and his cronies.

    Formal falsch, denn es fehlen Argumente, die die Aussagen adressieren.

    Just for starters all the data for the 75 or more ‘hockey stick’ graphs that have been produced since Mann produced his original is already in the public domain and has been for years.

    Es gibt massenhaft Artikel, die den Hockeystick widerlegen. Einige Beispiele:

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/der-hockeystick-rise-and-fall-des-symbols-fuer-den-menschgemachten-klimawandel/0010940/

    Die Kurve geriet u.a. in die Kritik, da die Methode, welche Michael Mann verwendet hat, offensichtlich immer eine Hockeystick Kurve lieferte. Michael Mann weigert sich bis heute die Methode vollständig offen zu legen. Weiter wurde festgestellt, dass die verwendeten Baumringdaten die Klimasprünge der Vergangenheit offensichtlich unterbewerten und zu schwach abbilden. Zudem wurden die rekonstruierten Daten ab 1980 einfach abgeschnitten und durch Messdaten ersetzt, da die rekonstruierten Daten am Ende der Zeitreihe nicht den gewünschten Temperaturanstieg zeigten. Dies geht aus den „Climategate-Mails“ hervor.

    https://www.eike-klima-energie.eu/2010/10/22/hockeystick-kontroverse-real-climates-rc-antwort-auf-mcshane-und-wyner-ein-fall-mit-vielen-umleitungen/

    … Mann selbst in seinen eigenen Arbeiten Dinge wie falsche Werte von geogr. Länge und Breite der Fundorte seiner Proxydaten (incorrect lat/lon values of proxy samples), verkehrt angeordneten Proxies aus den Tiljander-Sedimenten (upside down Tiljander sediment proxies) sowie abgeschnittene oder ganz andere Daten (truncated/switched data) verwendet.

    https://www.eike-klima-energie.eu/2009/09/30/die-hockeystick-affaere-erklaeren-oder-zuruecktreten/

    https://www.eike-klima-energie.eu/2010/06/13/hide-the-decline-der-staatsanwalt-und-der-hockeystick-autor-klimaforscher-dr-michael-mann/

    Die Universität von Virginia hat angekündigt, dass sie den Antrag von Generalstaatsanwalt Ken Cuccinelli anfechten wird, der die Herausgabe der Unterlagen des ehemaligen Assistenzprofessors für Umweltwissenschaft, Michael Mann, gefordert hat, welche jener unter Zuhilfenahme von Steuergeld angefertigt hat. Das ist bedauerlich. Cuccinelli folgt dem Rauch, um zu sehen, ob es Feuer gab. Veranlasst dazu haben ihn die Besorgnis erregenden Enthüllungen in den an die Öffentlichkeit gelangten Dokumenten, aus denen sich ernsthafte Fragen über Manns Tätigkeiten an der Universität ergeben.

    Zurück zu

    LESLIE GRAHAM JULY 8, 2017 AT 9:38 PM
    ALL of the hockey sticks independently verify Mann’s original.

    Da erscheinen nur zwei Möglichkeiten zu bestehen: Ideologische Scheuklappen oder absichtlicher Betrug.

    Ich verstehe auch nicht ganz warum das hier (und dort) so hingedreht wird, als ob Mann vor Gericht stünde. Er ist der Kläger … schon vergessen?

    Wenn der Dieb schreit: ‚Haltet den Dieb!‘ und auf einen anderen zeigt, dann ist das zwar eine bereits sprichwörtliche Wendung, aber sie ist nicht immer erfolgreich. Mann hatte Anklage erhoben, aber der Vorwurf des Betruges fällt nun auf ihn selbst zurück.

  323. Thema Climategate und Manns „Schwindel“: http://rationalwiki.org/wiki/Climategate

    Wir werden sehen, wie die Tatsachen in diesem Fall liegen. Bis jetzt gibt es keine, aber die leichtgläubigen unter den Skeptikern, spring darauf an wie Hunde auf Leckerlies … und dann muss sich der Kläger in einem Verfahren auch noch dazu genötigt sehen, seinen Anwalt Stellung beziehen zu lassen. Weil mittlerweile Blödsinn im Netz einfach viel zu oft wiederholt wird und gerade in den USA ein Chief of Blödsinn an der Macht ist 😉

    P.S.: Du darfst mich gerne auf diese Aussage festnageln, wenn dieser Fall tatsächlich so liegen sollte wie es sich Skeptiker wünschen und es mir dann vorhalten. Ich werde es euch vorhalten, wenn es doch ganz anders ist als ihr denkt/euch wünscht.

  324. Der CO2 Ausstoß pro kWh hat stetig abgenommen. Der gesamte CO2 Ausstoß lag 2009 niedriger und ist dann wieder gestiegen … sie erinnern sich hoffentlich noch daran warum.

    Jop nannte sich Wirtschaftskrise, ändert aber immer noch nichts daran, dass sich in der Zeit WKA auf 48,17 verdoppelt und Solar auf 40,12 GW vervierfacht hat und das CO2 Ausstoss Level bleibt.

    Trotz mittlerweile nahe zu 90 GW installierter Leistung volatil Wind / Sonne.

    Der Stromverbrauch Deutschlands ist sogar gesunken von vor Wirtschaftskrise (2008) 618TWh auf 594,7 (2016), also um ~ 3,8% .

  325. Trotz mittlerweile nahe zu 90 GW installierter Leistung volatil Wind / Sonne.

    7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr immer Strom in der Steckdose? Die „erneuerbaren Energien? Wofür ihr in Deutschland so um die 25 Miljarden € extra bezahlt -- ohne das die CO2 Emission sinkt?
    Ihr seit doch unsere Vorbilder, lieber Sebastian und Ci.
    Sowie der Herr Mann, der eine Studie veröffentlicht hat und sie nicht verifieren kann? Fährt der auch einen Micra der 7 liter pro 100 km braucht? Ist das so ein Schwindler wie ich?
    ûbrigens: die finnische Regierung hat beschlossen, die Verkehrsûberwachungskameras zu verdoppeln: Achtung für deutsche Raser, in Finnland kann teuer werden, wenn ihr versucht so wie in Deutschland zu fahren. Ganz unabhänging davon ob man mit Benzin, diesel oder Strom fährt…

  326. 319. Andreas Baumann 11. Juli 2017 15:29
    Gucken wir mal nicht auf die Wunschzukunft einiger weniger Ökobesoffener, sondern auf die greifbaren Fakten im hier und jetzt:
    Seit 2009 steigt der CO2-Ausstoß, aber in der gleichen Zeit wurde die Windkraft ca. verdoppelt von 25,66 GW auf 48,17 GW) und Solar (PV) sogar fast vervierfacht von 10,57 GW auf 40,12 GW. (Stand Oktober 2016)

    Der CO2-Ausstoß ist doch gesunken sowohl gesamt als auch CO2/kWh beim Strom.
    Betrachten Sie mal die Grafik vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), obwohl das in den letzten Jahren einige AKWs die Segel gestrichen haben, dass mussten natürlich die „Erneuerbaren“ auffangen.
    Auch stieg der Stromexport ins Ausland ständig an auf ca. 8% der in Deutschland hergestellten Strommenge.

    1990 = 762g CO2/kWh
    und
    2016 = 527g CO2/kWh

    http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahlen?sprungmarke=Strommix#Strommix

    #

    320. Martin Landvoigt 11. Juli 2017 15:33
    Deutsche Wähler lassen sich ja schon unglaublich viel Blödsinn auftischen, aber auch das hat seine Grenzen.

    OK
    Nur wir das ja nicht bei einer Wahl beschlossen.

    „Warum sollte man überhaupt noch in solche Städte hinein fahren wollen? „

    Das bleibt ja nicht nur bei den Städten, das ist immer eine „Salamitaktik“ Fahrverbode ist nur ein Instrument, da gibt es noch eine ganze Reihe von Maßnahmen die gemacht werden z.B. KFZ-Steuer u.s.w. …………………..

    #

    321. Sebastian Herp 11. Juli 2017 17:05
    Der CO2 Ausstoß pro kWh hat stetig abgenommen. Der gesamte CO2 Ausstoß lag 2009 niedriger und ist dann wieder gestiegen … sie erinnern sich hoffentlich noch daran warum. 2015 haben wir den Wert wieder erreicht und 2016 ist er wieder leicht gestiegen.

    Da muss man aber auch den Handelssalto berücksichtigen.
    2016 wurden ca. 8% der Strommenge für das Ausland hergestellt und wenn Deutschland auch noch die Nachbarn beliefert steigt natürlich die CO2 Ausstoß.
    Die „Erneuerbaren“ können nicht Deutschland und noch den Rest der EU mit Strom versorgen, dass müssen die andren Länder selber machen.

    „Gegenüber 2009 ist der CO2 Ausstoß 2016 um 1,3% höher gewesen … bei 4,0% höherem Primärenergieverbrauch.“

    Klar wir haben ja kräftig Strom fürs Ausland 2016 hergestellt und der Zubau „Erneuerbaren“ können gerade so die AKW Stilllegungen auffangen in den letzten Jahren.
    Rund 50 Milliarden Kilowattstunden wurden damit 2016 in Deutschland für das Ausland produziert – das entspricht etwa der Erzeugung von fünf Atomkraftwerken oder gut 8 Prozent des deutschen Verbrauchs.

    MfG

  327. 1990 = 762g CO2/kWh
    und
    2016 = 527g CO2/kWh

    Man man man

    Liegt nur nicht an Windkraft und Sonne, die es bis 2001 nur in homöopathischen Dosen gab, sondern an der Abwicklung der DDR .

  328. „Gegenüber 2009 ist der CO2 Ausstoß 2016 um 1,3% höher gewesen … bei 4,0% höherem Primärenergieverbrauch.“

    Klar wir haben ja kräftig Strom fürs Ausland 2016 hergestellt und der Zubau „Erneuerbaren“ können gerade so die AKW Stilllegungen auffangen in den letzten Jahren.
    Rund 50 Milliarden Kilowattstunden wurden damit 2016 in Deutschland für das Ausland produziert – das entspricht etwa der Erzeugung von fünf Atomkraftwerken oder gut 8 Prozent des deutschen Verbrauchs.

    Mhhh tja sieht aber irgendwie doch ganz anders aus.

    2008 14380PJ
    2016 13380PJ

    Also vor Wirtschaftskrise 2008 zu 2016 um 7% gesunken

  329. 325. jörg siebert.fi 11. Juli 2017 19:52
    7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr immer Strom in der Steckdose? Die „erneuerbaren Energien?

    Soll den durch das EEG eine 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr immer Strom Versorgung sichergestellt werden?

    Das EEG hat das Ziel das der Umwelt Energie entnommen werden soll wenn da Energie vorhanden ist und dem Stromnetz zugeführt wird (Vorrangeinspeisung).
    Kohle, Gas u.s.w. sind die „Energiespeicher“ der einspringen wenn die „Erneuerbaren“ schwächeln.

    Das System und Sinn vom EEG ist seit über 15 Jahren bekannt nur die Großen Energieversorger haben das EEG nicht verstanden.

    In einem Land das nicht über ausreichende und geeignete Energiereserven verfügt macht eine Erschließung die eigenen natürlichen „Energiequellen“ im Land „anzuzapfen“ auch Sinn.

    Soll durch die „Erneuerbaren“ oder durch das EEG eine 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr Stromversorgung entstehen, müssen andere Politische Weichen gestellt werden und wir reden nicht über Geldverteilen.

    #

    327. Andreas Baumann 11. Juli 2017 20:42

    Dann bedrachten wir uns mal ab 1991, mit dem Stromeinspeisungsgesetz begann ja der Siegeszug der „Erneuerbaren“.

    1991 = 760g CO2/kWh
    und
    2016 = 527g CO2/kWh

    http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahlen?sprungmarke=Strommix#Strommix

    Und welch ein Wunder, CO2 in jeden kWh ist abgesunken und das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner ist angestiegen von
    1991 = 19.754€
    auf
    2016 = 37.986€.
    Trotz Wirtschaftswachstum Herabminderung vom CO2 in jeden kWh.

    http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Finanzierung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbII41.pdf

    327. Andreas Baumann 11. Juli 2017 20:42
    Liegt nur nicht an Windkraft und Sonne, die es bis 2001 nur in homöopathischen Dosen gab, sondern an der Abwicklung der DDR.

    Die Abwicklung der DDR hat doch enorme Investitionen ausgelöst die auch enorme CO2 Mengen verursacht haben. Es ist ja nicht nur was zugemacht worden, auch neue Produktionen, Baumaßnahmen u.s.w. sind entstanden.

    MfG

  330. 328. Andreas Baumann 11. Juli 2017 21:01
    Mhhh tja sieht aber irgendwie doch ganz anders aus.

    2008 14380PJ
    2016 13380PJ

    Herr Andreas Baumann verraten Sie doch mal wo ich die
    2008 14380PJ
    2016 13380PJ
    bei der Stromherstellung für Deutschland finde ?

    MfG

  331. Udo, ich rate mal, bist du Lehrer?

  332. Na, ja, der Udo hat sich selbs entlarvt. Keine Versorgung der erneuerbaren Energien 52 Wochen im Jahr. Wozu auch.
    Es geht auch anders:

    wattsupwiththat.com :
    On Sunday, I filled my Jeep’s tank for $1.99/gal (including taxes) a GGE of $0.06/kWh. That’s comparable to the LCOE of a conventional combined cycle natural gas power plant ($0.0586/kWh) and about half of what I pay for electricity (~$0.11/kWh).

    So, when you dream about charging your Tesla Model 3 with green energy, try not to dream about solar thermal or offshore wind, unless you like nightmares…

    Kan man sich denken, die Amis bezahlen auch Steuern auf den Sprit, und können trotzdem billiger fossil fahren als mit Tesla !!!!
    ûbrigens, auch in USA gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen!
    Die übrigens die Grünen in Deutschland fordern. Wie stellen sich Udo und Sebastian dazu? 100 km auf Autobahnen, oder ist das Schnee von gestern? Das wäre ja wie bei uns in Finnland!

  333. Dann bedrachten wir uns mal ab 1991, mit dem Stromeinspeisungsgesetz begann ja der Siegeszug der „Erneuerbaren“.

    Dein Siegeszug hingte dann aber noch 10 Jahre, wie ich schon oben schrieb.

    Photovoltaik produzierte 1991 ca. 1GWh bis es dann nachlanger Zeit 3stellig wurdenämlich 2002, vierstellig dann 2006 und fünsstellig 2010

    Windkraftwar bisschen schneller produzierte 1991 ca. 71GWh und wurde 2001 fünfstellig

    Dieser Siegeszug beruht wie Du schon sagst auf dem Stromeinspeisungsgesetz, also durch die Rate Seeker

    Herr Andreas Baumann verraten Sie doch mal wo ich die
    2008 14380PJ
    2016 13380PJ
    bei der Stromherstellung für Deutschland finde ?

    nirgendwo das bezieht sich ja auch auf

    4,0% höherem Primärenergieverbrauch

  334. 332. jörg siebert.fi 11. Juli 2017 21:48

    jörg siebert,

    das Autofahren in den USA ist für den Bürger teurer als für den Bundesbürger und das trotz den günstigen Kraftstoffpreise.

    1. Die Entfernungen in den USA sind wesentlich größer als in Deutschland die mit dem Auto zurück gelegt werden.
    Die USA ist ca. 26 Mal größer als Deutschland.

    2. Der Flottenverbrauch der Fahrzeuge in den USA ist wesentlich höher als in Deutschland.
    2014 soll der durchschnittliche Verbrauch von Neuwagen 9,3 Liter auf 100 Kilometer sein in den USA.
    In Deutschland betrug der Durchschnittsverbrauch von Neuwagen im Jahr 2014 ca. 6,1 Liter auf 100 Kilometer bei Benzinern und ca. 5,4 Liter bei Diesel-Autos.

    Am ende des Jahres sind die kosten für Kraftstoff in den USA höher als in Deutschland.

    Auch das der Strom in den USA 11 US $ Cent/kWh kosten ist das nur die halbe Wahrheit.
    In Deutschland hat man unter 15 Minuten Stromunterbrechungen im Jahr und in den USA?
    Um die Qualität der Versorgungssicherheit ganz schlecht bestellt ist es in den USA. Hier geht es nicht mehr um Minuten, sondern um Ausfall-Stunden im Jahr.
    Das ist für Energieintensive Betriebe uninteressant.

    #

    328. Andreas Baumann schreibt am 11. Juli 2017 21:01
    2008 14380PJ
    2016 13380PJ
    Also vor Wirtschaftskrise 2008 zu 2016 um 7% gesunken

    333. Andreas Baumann veröffentlicht am 11. Juli 2017 22:42
    nirgendwo das bezieht sich ja auch auf
    4,0% höherem Primärenergieverbrauch

    Ist das jetzt der Primärenergieverbrauch gestiegen oder gefallen ?
    Welchen Primärenergieverbrauch meist du überhaupt, für Strom ?

    MfG

  335. @Andreas Baumann:
    Der Primärenergieverbrauch lag 2008 in Deutschland bei 330.7 Mtoe und 2016 bei 322.8 Mtoe (https://www.bp.com/content/dam/bp/en/corporate/pdf/energy-economics/statistical-review-2017/bp-statistical-review-of-world-energy-2017-full-report.pdf)

    nirgendwo das bezieht sich ja auch auf 4,0% höherem Primärenergieverbrauch

    Da war noch von 2009 die Rede, nicht 2008.

    Fakt ist: beim Strom wird pro kWh weniger CO2 ausgestoßen als früher.
    Fakt ist auch, dass insgesamt der CO2 Ausstoß pro Einheit Primärenergieverbrauch gesunken ist.

    Und das trotz Atomausstieg und obwohl sich der Stromexport (der ist bei der BP Statistik auch nicht berücksichtigt) seit 2008 dramatisch erhöht hat … knapp 30 TWh mehr als damals.

    @jörg siebert.fi

    wattsupwiththat.com :
    On Sunday, I filled my Jeep’s tank for $1.99/gal (including taxes) a GGE of $0.06/kWh. That’s comparable to the LCOE of a conventional combined cycle natural gas power plant ($0.0586/kWh) and about half of what I pay for electricity (~$0.11/kWh).

    So, when you dream about charging your Tesla Model 3 with green energy, try not to dream about solar thermal or offshore wind, unless you like nightmares…

    Kleiner Denkfehler des Autors: mit den 33,2 kWh Energie in einer Galone Benzin kommt der Fahrer ja nicht mal halb so weit wie ein Elektroauto mit der gleichen Energiemenge. Die Stromgestehungskosten (LCOE) eines Kraftwerkes beziehen sich ja nicht auf den Primärenergieverbrauch (hier die 33,2 kWh), sondern den Endenergieverbrauch. Wenn er mit seinem Auto also 20-30% Wirkungsgrad hinbekommt, dann kostet die kWh an den Rädern $0,20 bis $0,30 statt $0,11 aus der Steckdose.

  336. In den USA ist der Benzinpreise Durchschnittlich 0,53 €/ Liter aufgerufen sind dann für die Gallone 3,785 Liter = ca. 2 €
    https://benzinpreis.de/international.phtml?land=229

    Bei einem Verbrauch von um die 9 Liter sind das dann ca. 4,75 € für die 100km in den USA.
    Der Tesla zieht ca. 20 kWh über den Stromzähler und mein Netzstrom kostet 23,88 € Cent/kWh (Grünstromanbieter) sind dann ca. 4,78 € für die 100km in Deutschland.

    Das Autofahren in Deutschland ist auch nicht teuer als in den USA, nur sind in den USA die Entfernungen wesentlich größer die zurückgelegt werden.

    332. jörg siebert.fi 11. Juli 2017 21:48
    „Kan man sich denken, die Amis bezahlen auch Steuern auf den Sprit, und können trotzdem billiger fossil fahren als mit Tesla !!!!“

    Und der Strom kostet in den USA $ 0,11/kWh = 0,096 €/kWh (Quelle Nr. 332)
    Da sind das beim Tesla in den USA ca. 1,92 € für die 100 km in den USA.

    Nochmal zur Erinnerung beim Verbrenner sind wir bei ca. 4,75 € für die 100 km in den USA.

    Beim E-Auto kostet der „Kraftstoff“ für die 100 km nur ca. 50% im Vergleich zum Verbrenner in den USA.

    Wie Herr jörg siebert auf die Idee kommt das der Verbrenner in den UAS günstiger beim „Sprit“ ist als ein E-Auto erschließt sich meinen grauen Zellen nicht.

    MfG

  337. @Stemmer
    Es gibt auf der Welt geschätzt mehrere Milliarden Menschen die klüger sind als Sie. Welchen Sinn soll es machen wenn SIe mit einem billigen Dreisatz, der natürlich nur ein Teil der Kosten erfasst, hier den Vorrechner abgeben. Lassens doch einfach den Markt entscheiden.

  338. @qLeser:

    Es gibt auf der Welt geschätzt mehrere Milliarden Menschen die klüger sind als Sie.

    So eine pauschale Aussage? Welchem IQ Rang entspräche das denn?

    Welchen Sinn soll es machen wenn SIe mit einem billigen Dreisatz, der natürlich nur ein Teil der Kosten erfasst, hier den Vorrechner abgeben.

    Mit ein wenig mehr Worten zu beschreiben, dass die Rechnung des wattsupwiththat Autors Unsinn ist?

  339. 337. qLeser 12. Juli 2017 08:55
    Es gibt auf der Welt geschätzt mehrere Milliarden Menschen die klüger sind als Sie. Welchen Sinn soll es machen wenn SIe mit einem billigen Dreisatz, der natürlich nur ein Teil der Kosten erfasst, hier den Vorrechner abgeben. Lassens doch einfach den Markt entscheiden.

    Erst mal geben Sie ja zu das mein billiger Dreisatz korrekt ist, das ist ja bereits ein Anfang.

    Nur wo gibt es den „Markt“ speziell den freien Markt im Bereich der Energie in Deutschland ? Befreien Sie mich aus meiner Dummheit.

    Ich habe den noch nicht gefunden, vermutlich aber die mehrere Milliarden Menschen die Sie „geschätzt“ haben.
    Der Energiebereich ist doch vollkommen Reglementiert in Deutschland.

    —————————-

    Wo ist da jetzt der Rechenfehler in meinem „billigen Dreisatz“ ?

    Und welchen Teil der Kosten habe ich nicht erfasst die Herr jörg siebert in Nr. 332 in die Diskussion geworfen hat.
    Da geht es Herrn jörg siebert doch um „Sprit“ und „billiger fossil fahren als mit Tesla“ speziell in den USA oder habe ich da was übersehen ?

    MfG

    PS

    „Lassens doch einfach den Markt entscheiden.“

    Ich lasse doch einfach den Markt entscheiden bei meiner Stromversorgung.
    PV-Strom da kostet mich das kWh noch ca. 1 bis 2 Cent/kWh (ca. nur 5% vom Netzstrompreis) und vom Netz ca. 24 Cent/kWh.
    Also wenn was von der PV kommt verwende ich den PV-Strom und in der Nacht vom Netz ist doch eine Marktwirtschaftliche Entscheidung, wie gefordert vom qLeser in Nr. 337.
    Das habe ich als geistig minderbemittelter Erdenbürger bereits verstanden.

    Herr qLeser ist natürlich „geschätzt“ auf einer höheren IQ Ebene und da braucht es etwas an Zeit bis die Erkenntnis nach „oben“ kommt.

  340. @SH #321

    Es ist ziemlich offensichtlich, dass bis 2032 (15 Jahre) Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs sein werden.

    Es ist ziemlich offensichtlich, dass kein Mensch in die Zukunft sehen kann. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist deine Prognose aber zumindest unwahrscheinlich.

    @US #329

    Die Abwicklung der DDR hat doch enorme Investitionen ausgelöst die auch enorme CO2 Mengen verursacht haben.

    Wenn man keine Ahnung hat … Abwicklung bedeutet eben Schließung von Industrie, und nicht „Investitionen“. Daher ja die vielen Arbeitslosen im Osten. Es ist nach 1990 massiv Industrie abgebaut worden. Dadurch sank der Energieverbrauch Ostdeutschlands drastisch. Da dort Strom hauptsächlich aus Braunkohle gewonnen wurde (und noch wird), sank der Braunkohleabbau Ost- und damit Gesamtdeutschlands in den 1990er Jahren stark, und folglich auch der „CO2-Ausstoß“ Gesamtdeutschlands. Das ist mit Abstand die wichtigste Ursache für den Rückgang.

  341. 340. anorak2 12. Juli 2017 11:13
    Da dort Strom hauptsächlich aus Braunkohle gewonnen wurde (und noch wird), sank der Braunkohleabbau Ost- und damit Gesamtdeutschlands in den 1990er Jahren stark, und folglich auch der „CO2-Ausstoß“ Gesamtdeutschlands.

    Hallo anorak2,
    brachte mal die Bruttostromerzeugung in Deutschland aus Kohle, um die 300 TWh im Jahr.
    Da hat sich von 1990 bis 2007 nichts großartig verändert, da reden wir über Einstellige % Bereiche.
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/3_abb_bruttostromerzeugung-et_2017-03-23.png

    340. Abwicklung bedeutet eben Schließung von Industrie, und nicht „Investitionen“.

    Jeder wollte erst mal ein Auto, Konsumgüter u.s.w. in den DDR nach 1990 und die Produktion wurde in Deutschland hochgefahren und als Folge wurden die Schließungen von Industrie in der DDR durch einen Anstieg vom CO2 Ausstoß im Westen wieder kompensiert.

    Das habe ich aber bereits in Nr. 329 geschrieben.
    In der DDR weniger CO2 dafür in den alten Bundesländern mehr an CO2 wegen der gestiegenen Nachfrage, in der Summe hat den Niedergang der DDR Industrie keine positiven Auswirkungen auf die gesamtdeutsche CO2 Bilanz oder Strommenge.

    MfG

  342. @anorak2:

    Es ist ziemlich offensichtlich, dass kein Mensch in die Zukunft sehen kann. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist deine Prognose [Millionen Elektrofahrzeuge 2032] aber zumindest unwahrscheinlich.

    Liegt das wieder daran, dass du Trends nicht nachvollziehen kannst und deine Daten 5-10 Jahre alt sind?

  343. @Andreas Baumann:
    Der Primärenergieverbrauch lag 2008 in Deutschland bei 330.7 Mtoe und 2016 bei 322.8 Mtoe (https://www.bp.com/content/dam/bp/en/corporate/pdf/energy-economics/statistical-review-2017/bp-statistical-review-of-world-energy-2017-full-report.pdf)

    nirgendwo das bezieht sich ja auch auf 4,0% höherem Primärenergieverbrauch

    Da war noch von 2009 die Rede, nicht 2008.

    Fakt ist: beim Strom wird pro kWh weniger CO2 ausgestoßen als früher.
    Fakt ist auch, dass insgesamt der CO2 Ausstoß pro Einheit Primärenergieverbrauch gesunken ist.

    Was soll Das? Sie wiederholen, dass was ich schrieb nur mit anderen Einheiten.

    Wäre auch noch schöner wenn in den fast 30 Jahren keine Effizienzsteigerung gegeben hätte.

  344. Was soll Das? Sie wiederholen, dass was ich schrieb nur mit anderen Einheiten.

    Ich schrieb das mit den 4% höherem Primärenergieverbrauch und 1,3% höherem CO2 Ausstoß … und zwar seit 2009. Sie haben Zahlen von 2008 bis 2016 genannt und beziehen sich auf die 4%. Falsche Jahreszahlen. Das soll das.

  345. #342

    Liegt das wieder daran, dass du Trends nicht nachvollziehen kannst und deine Daten 5-10 Jahre alt sind?

    Liegt daran, dass es keinen selbsttragenden Trend gibt. Elektroautos werden aus politisch-ideologischen Gründen gepusht, s. Politik der Bundesregierung, Wahlkampf der Grünen und die mediale Aufgeregtheit. Auch in diesem Forum beschwört ausschließlich die Ökofraktion Elektroautos verbal, alle anderen wundern sich nur.

  346. @anorak2:
    Also doch wieder trendblind. Batterien werden günstiger, Elektroautos mit größeren Batterien werden günstiger. Ladeinfrastruktur wird besser/schneller. Hersteller kündigen an ab wann Elektroautos vom Preis her Dieselautos schlagen werden. Im Prinzip weiß jeder Hersteller, dass in 20 Jahren mit einem Verbrenner kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Die Zukunft fährt elektrisch.

    Wenn sie sich da wunder müssen, dann ist das wohl wie bei den Stromgestehungskosten für Solar und Wind. Sie denken das wird nie was mit den Preisen und Leistungsdaten von vor 5 Jahren … wird sich ja auch die nächsten 15 Jahre nichts verändern. Dann liefert man ihnen aktuelle Zahlen und sie bestreiten irgendwie, dass das neutrale Quellen wären 😉

    Elektroautos werden gepusht weil absehbar ist, dass das die Zukunft ist. Genau wie bei Solar und Wind.

  347. #345
    und wenn die subvention fehlt, dann kauft es keiner mehr

    http://tinyurl.com/y76cjbog

  348. Ich schrieb das mit den 4% höherem Primärenergieverbrauch und 1,3% höherem CO2 Ausstoß … und zwar seit 2009. Sie haben Zahlen von 2008 bis 2016 genannt und beziehen sich auf die 4%. Falsche Jahreszahlen. Das soll das.

    Weil es genauso Cherry Picking ist.

    Weil ende 2008 die Wirtschaftskrise den Realmarkt durch das gesamte Jahr 2009 geplättet hatte und somit deutlich weniger Strom verbraucht wurde, sie haben selbst in #323 darauf hingewiesen.

    Es ändert sich aber trotzdem an der Tatsache nichts, dass wir 2008 (also jetzt vor der WK) 28,91 GW volatil (WKA/PV) installiert haben und jetzt 94,08 GW also satte 325% mehr und sich am CO2 Außstoss nichts gravierend ändert, obwohl auch der Primärenergieverbrauch in dem Zeitraum rückläufig ist.

  349. @Sebastian Herp #313

    dabei gewesen. Mit „Unsinn, den Skeptiker verbreiten“ meinte ich übrigens die Mann Sache mit dem Gericht. Das ist Fake News und es ist schon ein wenig albern, dass dann sogar ein Anwalt ein Statement abgeben muss

    Er wäre ein schlechter Anwalt, würde er sich nicht äußern, das ist doch ganz normal und Usus und ist für mich keine „Begründung“, daraus Fake- News her zu leiten.

  350. @Sebastian Herp #321

    Und Manns Daten sind doch schon ewig Public Domain … warum sollte er da noch was aushändigen? Ic

    Es geht ja nicht nur um die Daten, die, btw nicht PD sind, sondern auch um seinen Programmcode und die jeweiligen Parameter, die er ja, warum auch immer, für, öffentlich finanziertes, Privateigentum hält.

  351. Sebastian Herp 12. Juli 2017 16:50

    Also doch wieder trendblind. Batterien werden günstiger, Elektroautos mit größeren Batterien werden günstiger. Ladeinfrastruktur wird besser/schneller. Hersteller kündigen an ab wann Elektroautos vom Preis her Dieselautos schlagen werden. Im Prinzip weiß jeder Hersteller, dass in 20 Jahren mit einem Verbrenner kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Die Zukunft fährt elektrisch.

    Prognosen sind Schwierig … vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. Mit dem Brustton der Überzeugung haben wir schon Geschichten über eine Kugel Eis gehört. Jetzt sprechen wir von eine Billion Euro und mehr.

    Im Prinzip weiß jeder Hersteller. dass er zur Zeit mit E-Autos kein Geschäft machen kann. Die Kunden wollen es nicht. Außerdem weiß jeder Hersteller, dass es die Politik will. Ob sich in Zukunft was daran ändert … weiß allerdings niemand. Einige Entwicklungen haben sich als äußerst vorteilhaft erwiesen, andere ruinierten die Early Birds. So lange es nur Phantasie ist, werde ich keine Hoffnung in Technologien setzen, bei denen kein rational erkennbarer Anlass besteht, dass sich die Phantasien auch realisieren.

    Ich glaube, dass auch in 20 Jahren die Verbrenner das Hauptgeschäft der Autoindustrie ist.

  352. @Sebastian Herp

    Michael Mann Could Be in Legal Hot Water for Refusal to Turn Over ‚Hockey Stick‘ Data
    The inventor of the hockey stick graph, Penn State Professor Michael Mann, is in hot water in Canada over a lawsuit he filed against a climatologist, Dr. Tim Ball, one of his main critics. The results of this lawsuit have wide-ranging implications for everything from the validity of his hockey stick graph as proof of man-made global warming, to the right of free expression.

    Hier noch mal etwas detaillierter
    Klingt irgend wie nicht nach Fake-News.
    Der Begriff Fake-News ist eine Erfindung, um unliebsame Fakten in schlechtes Licht zu rücken, erfunden von denjenigen, die selber das Groß der Fake-News publizieren.

  353. 351. Martin Landvoigt 12. Juli 2017 18:48
    Mit dem Brustton der Überzeugung haben wir schon Geschichten über eine Kugel Eis gehört. Jetzt sprechen wir von eine Billion Euro und mehr.

    Zumutest ich kann mir hunderte Kugel Eis kaufen die ich durch den günstigen PV-Strom erwirtschafte, einspare an Netzbezug.
    Das Eine Kugel Eis zu wenig ist, ist ja auch kein Geheimnis.

    Herr Martin Landvoigt,

    das mit der Billion Euro für das EEG ist ja auch wieder eine Fake-News.

    Die EEG Auszahlungen laufen ja nur 20 Jahre und die neuen Anlagen bekommen ja nur sehr wenig aus dem EEG.

    Nehmen wir mal 30 Jahre wo das EEG voll durchschlägt.
    Billion Euro 1.000.000.000.000 € / 30 Jahre = 33.333.333.333 € müssten kontinuierlich für das EEG ausgegeben werden und das 30 Jahre lang um auf eine Billion Euro zu kommen.

    Ab 2023 sinkt die EEG-Umlage trotz steigender Anteile Erneuerbarer Energien.
    Der wesentliche Grund ist, dass abca. 2023 nach und nach die Erneuerbaren-Anlagen mit hohen Vergütungsansprüchen aus den Anfangsjahren des EEG aus der EEG-Vergütung fallen, und neue Erneuerbare Energien-Anlagen deutlich günstiger Strom produzieren.
    Bis 2023 wird die EEG-Umlage vermutlich aber noch um 1-2 ct/kWh ansteigen.

    Die EEG Umlage ist für den Endverbraucher aber kostenneutral.

    Börsenstrompreis ca. 3 Cent/kWh + 7 Cent/kWh EEG Strom = 10 Cent/kWh

    Börsenstrompreis ca. 10 Cent/kWh + 0 Cent/kWh ohne EEG Strom = 10 Cent/kWh

    Ein Blick auf die Strombörse zeig eindeutig wenn die EEG Anlagen sehr wenig liefern sind die Preise um, über 10 Cent/kWh die sich die konventionellen genehmigen.

    Entweder Börsenpreis + EEG sind ca. 10 Cent für das kWh oder ohne EEG-Strom nur die Konventionellen und die Kernkraftwerke, da kostet das kWh auch 10 Cent/kWh.

    MfG

  354. @Andreas Baumann:
    Sie haben 2009 als Startjahr genommen, nicht ich 😉

    also satte 325% mehr und sich am CO2 Außstoss nichts gravierend ändert, obwohl auch der Primärenergieverbrauch in dem Zeitraum rückläufig ist.

    EE-Strom verdrängt weitestgehend Atomstrom in unserem Stromnetz, dennoch … der CO2 Ausstoß ist von 2008 bis 2016 um 6% gesunken, während der Primärenergieverbrauch lediglich um 2,5% gesunken ist.

    @Krishna Gans:

    Es geht ja nicht nur um die Daten, die, btw nicht PD sind, sondern auch um seinen Programmcode und die jeweiligen Parameter, die er ja, warum auch immer, für, öffentlich finanziertes, Privateigentum hält. […]

    Hier noch mal etwas detaillierter
    Klingt irgend wie nicht nach Fake-News.

    Doch klingt immer noch nach Fake News. Die verlinkte Seite plappert auch nur nach was die fragwürdige Principia Scientifica Seite verbreitet hat.

    Und nunja … bereits eine kurze Suche im Netz bringt diese Webseite hervor: http://www.meteo.psu.edu/holocene/public_html/supplements/MultiproxyMeans07/ … was könnten das bloß für Daten und Programmcode sein? Oder diese Webseite? http://www.meteo.psu.edu/holocene/public_html/supplements/MultiproxySpatial09/ … für das spätere Paper?

    Und wie schon gesagt, es gibt zig Rekonstruktionen und alle zeigen den „Hockeystick“. Oder glauben Skeptiker wirklich, dass die Temperaturen am Ende des Graphen in der Realität tatsächlich fallen würden? Stichwort „hide the decline“? Weißt du überhaupt von was dabei die Rede war oder gibt es da den bekannten Skeptiker Kurzschluss und alles wird Betrug genannt ohne zu verstehen worum es geht? 😉

    @Martin Landvoigt:

    Ich glaube, dass auch in 20 Jahren die Verbrenner das Hauptgeschäft der Autoindustrie ist.

    Unwahrscheinlich. Elektroautos werden die besseren und günstigeren Autos sein. Dazu braucht es keine Wundertechnik, die erst noch erfunden werden muss, nur die übliche Zeit um bisherige Trends fortzusetzen.

    Aber wir können gerne auf longbets.org eine Wette abschließen.

  355. Udo 353,

    Die EEG Umlage ist für den Endverbraucher aber kostenneutral.

    Börsenstrompreis ca. 3 Cent/kWh + 7 Cent/kWh EEG Strom = 10 Cent/kWh

    Börsenstrompreis ca. 10 Cent/kWh + 0 Cent/kWh ohne EEG Strom = 10 Cent/kWh

    Das ist der Ökobrüller des Tages 😉

    Tritin hat gelogen ,diese Scheiße kostet mich nichtmal eine Kugel Eis 😉

    Lehrer?

  356. 354. Sebastian Herp 12. Juli 2017 21:59
    Unwahrscheinlich. Elektroautos werden die besseren und günstigeren Autos sein.

    Elektroautos sind die bequemeren Autos.
    Ich starte immer (meistens) mit einem vollen „Tank“ mit dem E-Auto, der Verbrenner muss extra in die Tankstelle fahren.

    ——————

    Bei einen Blick in die Zukunft hilft auch ein Blick in die Vergangenheit.
    So haben sich „Erneuerbare“ in der Welt entwickelt.

    http://www.volker-quaschning.de/datserv/ren-Leistung/ren-Leistung.png

    In den letzten 10 Jahren haben sich die „Erneuerbaren“ in der Welt verdoppelt und eine generelle Trendwende ist nicht in Sicht.

    MfG

  357. @Udo:

    Die EEG Umlage ist für den Endverbraucher aber kostenneutral.

    Das ist in der Tat eine merkwürdige Feststellung, zumal wir dank der alten Anlagen momentan ca. 30 Cent/kWh für Solarstrom zahlen und nicht 10 Cent/kWh. Für Wind geht sich das so ungefähr aus, allerdings ist der durchschnittliche Preis für Strom von den konventionellen Kraftwerken wohl kaum in der Nähe von 10 Cent/kWh …

    Kostenneutral ist da nichts … der tatsächliche Strompreis zeigt es ja. Es ist um ca. 80% gestiegen. Die eine Hälfte davon Inflation und die andere Hälfte der Aufpreis für EE-Strom (einfach ausgedrückt).

    Oder meinst du aktuelle Anlagen, die 2017 und später in Betrieb gehen? Auch unwahrscheinlich. Bevor es viel EE-Strom gab, war der durchschnittliche Börsenpreis auch nicht wesentlich höher, er war anfang der 2000-er sogar mal niedriger als heute.

  358. @Sebastian Herp #354

    Weißt du überhaupt von was dabei die Rede war oder gibt es da den bekannten Skeptiker Kurzschluss und alles wird Betrug genannt ohne zu verstehen worum es geht?

    Hide the decline ist mir selbstverständlich bekannt, und wenn ich Proxydaten mit Messwerten in einer Graphik ergänze, ohne auch noch darauf hin zu weisen ist das schlicht Betrug.

    Und wie schon gesagt, es gibt zig Rekonstruktionen und alle zeigen den „Hockeystick“.

    Und es gibt mehr als ausreichend Rekonstruktionen die belegen, dass es die MWP gegeben hat, global wohlgemerkt, die M. Mann schlicht und einfach unterschlagen hat.

  359. Herr W.Rassbach,

    betrachten Sie mal den kWh Preis z.B. den 25.12.2016 um ca. 2:00 Uhr (unter -1 Cent/kWh)
    Zum Vergleich der 16.01.2017 um ca. 8:00 Uhr das sehen über 10 Cent/kWh an.

    Am 25.12.2016 um ca. 2:00 Uhr ist jede Menge an EEG-Strom im Netz und der Preis ist sogar Negativ.
    Am 16.01.2017 um ca. 8:00 Uhr sind nur geringe Mengen an EEG-Strom vorhanden und der Preis ist über 10 Cent/kWh.

    Entweder Börsenpreis + EEG sind ca. 10 Cent für das kWh
    oder ohne EEG-Strom nur die Konventionellen und die Kernkraftwerke, da kostet das kWh auch 10 Cent/kWh.

    MfG

  360. @Sebastian Herp

    EE-Strom verdrängt weitestgehend Atomstrom in unserem Stromnetz, dennoch……..

    Wie kommen Sie denn auf dieses schmale Brett ?

    2008 waren 107,2 GW an nicht volatilen Stromerzeugern am Netz
    und z.Z. sind es 106,78 GW also ein gigantischer Unterschied von 0,42 GW

  361. @Sebastian Herp PS
    Hier kann man viel über statistische Spielereien des Alarmismus lernen.

    MWP ist global nachweisbar, wie diese interaktive Karte sichtbar macht,
    Basisseite

  362. 357. Sebastian Herp 12. Juli 2017 23:17

    Die EEG Umlage ist für den Endverbraucher aber kostenneutral.

    Beruht darauf das der EEG-Stron den Börsenpreis nach unten drückt, Aktuell auf durchschnittlich unter ca. 3 Cent/kWh.

    Der Börsenpreis ist natürlich auch Bestandteil von Endpreis an den Letztverbraucher.

    Fällt die EEG-Umlage weg und als folge auch der EEG-Strom an der Börse steigt der Börsenstompreis auf um die 10 Cent/kWh und wird natürlich auch in den Endpreis an den Letztverbraucher weitergegeben, gut die ca. 7 Cent EEG-Umlage ist aber auch weg gefallen.

    Börsenstrompreis ca. 3 Cent/kWh + 7 Cent/kWh EEG Strom = 10 Cent/kWh
    oder
    Börsenstrompreis ca. 10 Cent/kWh + 0 Cent/kWh ohne EEG Strom = 10 Cent/kWh

    MfG

  363. Herr Andreas Baumann Nr. 360

    Im Jahr 2008 sind ca. 20,5 GW AKW-Leistung am Netz
    und
    2017 gerade noch 10,8 GW an AKW-Leistung am Netz.

    Herr Sebastian Herp hat am 12. Juli 2017 21:59 in Nr. 354 geschrieben:

    EE-Strom verdrängt weitestgehend Atomstrom in unserem Stromnetz,

    Und Sie haben das nicht verstanden wenn Sie mit 107,2 GW und 106,78 GW in Nr. 360 um die Ecke kommen.

    Wie war das nochmal mit dem IQ ?

    MfG

  364. @Andreas Baumann:
    Erzeugungskapazitäten sorgen nicht für CO2 Ausstoß, die Stromproduktion an sich ist dafür verantwortlich. 2008 wurden 140,71 TWh mittels Atomkraft produziert und 2016 nur noch 80,04 TWh. Im gleichen Zeitraum sind Wind und Solar von 44,99 TWh auf 114,73 TWh angestiegen (Biogas von 23,12 TWh auf 47,12 TWh). Steinkohle ist in dem Zeitraum um ca. 5 TWh gesunken, Braunkohle blieb etwa gleich, Gas ist um knapp 20 TWh gesunken.

    @Krishna Gans:

    MWP ist global nachweisbar, wie diese interaktive Karte sichtbar macht,
    Basisseite

    Global gab es zu der Zeit keine großartige Erwärmung. Hier ein paar Rekonstruktionen:
    http://www.atmo.arizona.edu/students/courselinks/fall10/atmo336/lectures/sec5/2000_Year_Temperature_Comparison.png
    https://stephenschneider.stanford.edu/graphics/tn_BradleyFigure.jpg
    http://www.meteo.psu.edu/holocene/public_html/Mann/research/res_pages/fig4b.jpg

    @Udo: diese Art zu rechnen ist aber grundlegend falsch. Die EEG-Umlage wird für jede kWh fällig, nicht nur für jede EE-kWh.

  365. @Udo Stemmer

    #363
    Wenn sie als Beispiel heranziehen, dass es nun 10 GW weniger Kernkraft gibt, soll das was belegen? Scheine ja einen niedrigen IQ zu haben und das nicht zu begreifen.

    WKA und PV Strom verdrängt nicht Atomstrom, sondern alle Arten die nicht unter das EEG fallen.
    Das liegt am Einspeisevorrang.

    Und jetzt fragen Sie sich mal, wieso diese nicht volatilen Erzeuger noch in dieser Größenordnung existieren und wieso der der CO2 Ausstoß trotz sinkendem Primärenergieverbrauch nicht sinkt.

    @Sebastian Herp

    …der CO2 Ausstoß ist von 2008 bis 2016 um 6% gesunken, während der Primärenergieverbrauch lediglich um 2,5% gesunken ist.

    Also das BMWi gibt für 2008 -- 14380 PJ an und für 2016 -- 13383 PJ Primärenergieverbrauch an, also ist der Verbrauch um ca ~ 7% gesunken.

    Das heißt ja dann, während der Primärenergieverbrauch in Deutschland um 7% gesunken ist, ist CO2 nur um 6% gesunken und das trotz 325% mehr von WKA und PV.

  366. Udo 359,

    da kommst du nicht mehr raus, deine Gehirnwäsche hat dir zufällig eine plausible Erklärung der Ökostromwelt geliefert.
    vielleicht gelbe seiten?
    Lehrer?

  367. Udo Stemmer 12. Juli 2017 20:36

    Zumutest ich kann mir hunderte Kugel Eis kaufen die ich durch den günstigen PV-Strom erwirtschafte, einspare an Netzbezug.

    Das ist die Umverteilung von arm nach reich. Der PV-Strom war noch nie günstig.

    das mit der Billion Euro für das EEG ist ja auch wieder eine Fake-News.

    Das ist seit 2013 sogar den Vertretern der Energiewende bekannt: Umweltminister Altmaier
    „Energiewende könnte bis zu einer Billion Euro kosten“

    Skeptiker halten diese Rechnung für weit untertrieben.

    Die EEG Auszahlungen laufen ja nur 20 Jahre und die neuen Anlagen bekommen ja nur sehr wenig aus dem EEG.

    Die EEG-Umlage ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Netzinfrastruktur-Kosten und viele weitere Beihilfen führen zu eneormen Folgekosten, die diese Prämien in den Schatten stellen.

    Nehmen wir mal 30 Jahre wo das EEG voll durchschlägt.
    Billion Euro 1.000.000.000.000 € / 30 Jahre = 33.333.333.333 € müssten kontinuierlich für das EEG ausgegeben werden und das 30 Jahre lang um auf eine Billion Euro zu kommen.

    Abgesehen davon, dass wir bereits bei über 25 Mrd. sind, fehlen hier die wesentlichen Kostenblöcke.

    Ab 2023 sinkt die EEG-Umlage trotz steigender Anteile Erneuerbarer Energien.

    Derartige Versprechen gibt es seit Jahren, das aber kann nur dann passieren, wenn EEG nicht weiter ausgebaut wird. Und diese Hoffnung hat sich bislang nicht bewahrheitet.

    Der wesentliche Grund ist, dass abca. 2023 nach und nach die Erneuerbaren-Anlagen mit hohen Vergütungsansprüchen aus den Anfangsjahren des EEG aus der EEG-Vergütung fallen, und neue Erneuerbare Energien-Anlagen deutlich günstiger Strom produzieren.
    Bis 2023 wird die EEG-Umlage vermutlich aber noch um 1-2 ct/kWh ansteigen.

    Wie hoch würden sie dafür einen Wetteinsatz anlegen?

    Ich würde wetten, dass der Anteil von EEG-Umlagen und damit verknüpften Umlagen um mindestens 3 ct bis 2023 ansteigen, wenn nicht die Steuerfinanzierung dies begrenzt.

    Die EEG Umlage ist für den Endverbraucher aber kostenneutral.

    Das ist offensichtlicher Unsinn!

    Börsenstrompreis ca. 3 Cent/kWh + 7 Cent/kWh EEG Strom = 10 Cent/kWh

    Wir kaufen den Strom nicht an der Börse, sondern bei den EVU. Diese müssen die Versorgung sicher stellen. Und das führte zu dem starken Preisanstieg. U.a. wegen steigender Netzentgelte, die durch das EEG verursacht wurden. Wir hatten noch nie mittlere Börsenpreise von 10 Cent/kWh.

    Ein Blick auf die Strombörse zeig eindeutig wenn die EEG Anlagen sehr wenig liefern sind die Preise um, über 10 Cent/kWh die sich die konventionellen genehmigen.

    Das ist quatsch. Die realen Erzeugerkosten liegen zum Einen zwischen 3 ct und 10 ct. Zum Anderen sind die EEG Dumping-Preise von 3 ct, die wir mit der Umlage erst erzeugen, für die Stromwirtschaft ruinös. Versorger sind übrigens zumeist nicht die bösen Reichen, sondern zum gut Teil die öffentliche Hand und institutionelle Anleger, wie Pensionskassen. Damit wird die Allgemeinheit weiter geschädigt.

  368. @Andreas Baumann:
    Meine Zahlen stammen aus dem BP Bericht (mehrfach verlinkt). Keine Ahnung wie das Umwelt Bundesamt den Primärenergieverbrauch genau bestimmt. Dort steht nur „Berechungen auf der Basis des Wirkungsgradansatzes“. Das kann zum Teil große Unterschiede bewirken, da hier ja für Kernenergie und Erneuerbare irgendwelche Wirkungsgrade angenommen werden, die sie gar nicht haben, während für die fossilen Energieträger tatsächliche Wirkungsgrade verwendet werden. Das macht man aus Gründen der Vergleichbarkeit.

    Wie schon gesagt, im BP Bericht sind die Zahlen so wie von mir hier geschrieben.

    Und natürlich wird Atomstrom verdrängt. Haben sie den Absatz überlesen?

    Erzeugungskapazitäten sorgen nicht für CO2 Ausstoß, die Stromproduktion an sich ist dafür verantwortlich. 2008 wurden 140,71 TWh mittels Atomkraft produziert und 2016 nur noch 80,04 TWh. Im gleichen Zeitraum sind Wind und Solar von 44,99 TWh auf 114,73 TWh angestiegen (Biogas von 23,12 TWh auf 47,12 TWh). Steinkohle ist in dem Zeitraum um ca. 5 TWh gesunken, Braunkohle blieb etwa gleich, Gas ist um knapp 20 TWh gesunken.

  369. Sebastian Herp 13. Juli 2017 10:31

    Und natürlich wird Atomstrom verdrängt. Haben sie den Absatz überlesen?

    Kernkraftwerke werden wegen dem Ausstiegsbeschluss verdrängt, nicht wegen dem EEG.

    Der Bedarf für muss auch für den weggefallenen Atomstrom gedeckt werden. Das ist aber keine Zeitraum bezogene Größe, sondern jeweils eine Zeitpunkt-bezogene Größe. Entscheidend für die ‚Verdrängung‘ ist hier die Vorrang-Einspeisung, also wenn gerade mal die Sonne scheint und der Wind bläst. Dann verdrängen die EE die Fossilen.

    Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst, ‚verdrängen‘ die Fossilen und verbleibenden KKWs nicht die EEG, sondern füllen die Lücke.

  370. @Martin Landvoigt:

    Es geht darum welche Strommengen wie erzeugt werden und die daraus resultierenden CO2 Emissionen. Da Atomstrom zurückgeht und Wind+Solar diese „verlorene“ Strommenge bereitstellen dürfte klar sein, warum die CO2 Emissionen so wenig gesunken sind.

  371. @SH #370

    …warum die CO2 Emissionen so wenig gesunken sind.

    Also Klassenziel verfehlt, oder ?

  372. @SH PS
    CO2 sinkt kaum bis nicht, die Klimaerwärmung ist ein Drama, das es zu bekämpfen gilt, koste es, was es wolle
    und dann DAS !

    Quelle

  373. Basti,
    was ist die Vorrangeinspeisung?

  374. 369. Martin Landvoigt schreibt am 13. Juli 2017 14:50
    Kernkraftwerke werden wegen dem Ausstiegsbeschluss verdrängt, nicht wegen dem EEG.

    Und was hat Herr Sebastian Herp 13. Juli 2017 10:31 in Nr. 368 geschrieben?

    Und natürlich wird Atomstrom verdrängt.

    So, Herr Sebastian Herp hat was vom Atomstrom erzählt deren Menge die EEG-Kraftwerke übernehmen und nichts von den Kernkraftwerken und dem Ausstiegsbeschluss.

    Würden die AKWs weiter laufen so müssten ja hauptsächlich die Kohlekraftwerke ihre Strommengen an die EEG-Kraftwerke „abgeben“ und dann ginge es erst so richtig mit den CO2 Ausstoß / kWh nach unten.

    Die AKWs haben ja so gut wie keinen CO2 Ausstoß / kWh.

    #

    371. Krishna Gans 13. Juli 2017 17:45
    …warum die CO2 Emissionen so wenig gesunken sind.

    Also Klassenziel verfehlt, oder ?

    Die AKWs haben ja so gut wie keinen CO2 Ausstoß / kWh und deren kWh Menge haben die „Erneuerbaren“ übernommen und ein wenig noch die Strommengen von den fossilen.

    Ach übrigens die prognostizierte EEG-Stromeinspeisung wird auch 2017 wieder ansteigen auf ca. 202.951GWh/a (2016 ca. 190.389 GWh/a) das ist ein Anstieg der Strommenge von ca. 6% bei den EEG-Quellen in nur 365 Tagen, jedes Monat ein + von ca. 0,5%.

    Das Klassenziel bei Strom ist ja erst mal erreicht beim CO2, Abmilderung von ca. 760 g/kWh (1991) auf ca. 527g CO2/kWh (2016).

    #

    372. W.Rassbach 13. Juli 2017 18:12
    was ist die Vorrangeinspeisung?

    Siehe Nr. 329

    Das EEG hat das Ziel das der Umwelt Energie entnommen werden soll wenn da Energie vorhanden ist und dem Stromnetz zugeführt wird (Vorrangeinspeisung).
    Kohle, Gas u.s.w. sind die „Energiespeicher“ der einspringen wenn die „Erneuerbaren“ schwächeln.

    In Nr. 329 habe ich ja geschrieben das die Großen Energieversorger das System EEG nicht verstanden haben, selbst macht über 15 Jahren EEG gibt es immer noch Zeitgenossen die das System EEG nicht verstanden haben.

    Nach über 15 Jahren sollte man eigentlich wissen was „die Vorrangeinspeisung“ ist Herr W.Rassbach.

    MfG

  375. Da sieht man mal die Globale Erwärmung für jedes Monat von 1850 bis 2016.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/5_9_16_Andrea_TempSpiralEdHawkins.gif

    MfG

  376. Hier hat man mal den CO2 Anstieg über die Jahre
    http://www.climate-lab-book.ac.uk/files/2016/06/co2_2017.gif

    MfG

  377. Hab mal die Temperatur und den CO2 Gehalt der letzten 1000 Jahre untereinander gestellt.

    Gibt es da eine leichten Zusammenhang von CO2 und Erdtemperatur ?

    Ich sag mal tendenziell JA.

    http://up.picr.de/29777991ld.jpg

    MfG

  378. Udo,

    Gibt es da eine leichten Zusammenhang von CO2 und Erdtemperatur ?

    du mußt nur fest dran glauben und dank Michaels Hockeystick ist das leicht 😉

  379. Die Uni-Saarland kommt zum selben Ergebnis auch bei eine langfristigen Bedrachtung.

    Die haben mal die letzten 420.000 Jahre betrachtet und da ist der CO2 Gehalt und die Temperatur mit einander gekoppelt, siehe Abb. 1.

    http://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/Campus/Forschung/forschungsmagazin/2004/1/Diester-Haass.pdf

    Nun setzt der Mensch erhebliche Mengen an CO2 frei.
    In den vergangenen ca. 100 Jahren ein Anstieg vom CO2 von ca. 300 ppm auf ca. 400 ppm.
    Und die Temperatur ist auch angestiegen um ca. +1°C.

    Gibt es da einen Zusammenhang ??????

    MfG

  380. @Rassbach:

    du mußt nur fest dran glauben und dank Michaels Hockeystick ist das leicht

    Es gibt ziemlich viele Hockeysticks!

    http://www.atmo.arizona.edu/students/courselinks/fall10/atmo336/lectures/sec5/2000_Year_Temperature_Comparison.png
    https://stephenschneider.stanford.edu/graphics/tn_BradleyFigure.jpg
    http://www.meteo.psu.edu/holocene/public_html/Mann/research/res_pages/fig4b.jpg

    Und im übrigen: wenn Klimaskeptiker nur recht behalten können in dem sie Daten als Fake bezeichnen, dann stimmt da was nicht. Meinen sie nicht auch?

    @Krishna Gans:

    CO2 sinkt kaum bis nicht, die Klimaerwärmung ist ein Drama, das es zu bekämpfen gilt, koste es, was es wolle und dann DAS !

    Ach komm, nicht auf solche Blödsinnsseiten verlinken. In ein paar Tagen haste deine 30 Grad wieder … von wegen Juli ist gelaufen. In Spanien gab es gestern fast 50 Grad. Und nun? Deutschland mit Bodenfrost im Juli ist der Nabel der Welt? Schnee gab es übrigens auch schon mal im Juli … passiert.

    Grüße

  381. Es ist noch zu wenig CO2, diese Kälte hält ja keiner aus.

  382. Ich hab auch nen Hockeystick

    https://stromcontent.preisvergleich.de/customs/uploads/2013/12/Infografik-EEG-Umlage.jpg

  383. Basti,

    Es gibt ziemlich viele Hockeysticks!

    das ist natürlich überzeugend, da hält deine Grundüberzeugung 😉

  384. #380

    Und im übrigen: wenn Klimaskeptiker nur recht behalten können in dem sie Daten als Fake bezeichnen, dann stimmt da was nicht. Meinen sie nicht auch?

    Mein lieber Basti, das ist eigentlich überhaupt nicht das Argument. Dein ganzes Pingpong mit MK über dieses Thema war oben die reine Bandbreiteverschwendung.

    Der Punkt ist ein ganz anderer: Selbst wenn der Mensch das Klima messbar beeinflussen sollte, ist das nicht schlimm. Es ist keine Katastrophe, die Welt geht nicht unter, es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit irrelevant und harmlos. Und egal was wir tun, wir sollten auf keinen Fall den Ast absägen auf dem wir sitzen. Was konkret bedeutet auf keinen Fall Energie künstlich verteuern oder verknappen, weil unser aller Überleben davon abhängt dass Industrie und mechanisierte Landwirtschaft fluppen. Klimahinodeher ist dagegen eine Nebennebennebennebennebennebensache.

  385. Anorak2,

    wir lernten gerade, die die EE Umlage ist für uns kostenneutral 😉

  386. @anorak2:

    Ich hab auch nen Hockeystick

    https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/_processed_/csm_EEG-Kostenberg-EEG-Rechner_90d582b52b.jpg
    Ich weiß, sie halten nicht viel von Agora Energiewende … ist alles fake und so. Aber das ist nun mal die Entwicklung, den derzeitigen Trends folgend. Sie können immer nur das hier und jetzt sehen und die Zukunft basiert auf 5-10 Jahre alten Daten … das haben wir nun wirklich verstanden 😉

    Es ist keine Katastrophe

    Sie sind der Meinung ein paar Grad mehr oder weniger macht nichts? Es ist ja nicht so als ob es überall gleichmäßig wärmer werden würde und es ist auch nicht so als ob Temperaturveränderungen (damals zwar nach unten) nicht schon mal für ein paar Probleme gesorgt haben (LIA). Klar, die Menschheit wird überleben, das ist nicht das Ende. Aber warum sollte man (als Menschheit) sich so etwas absichtlich antun? Das ist ein ziemlich bescheidenes Weltbild. Aber was soll’s … die Energiewende auf diesem Planeten ist wahrscheinlich eh schon in trockenen Tüchern … man muss sich ja nur die Trends anschauen.

    @Rassbach:

    wir lernten gerade, die die EE Umlage ist für uns kostenneutral

    Und wir haben auch gelernt, dass es ja gar keinen Hockeystick gibt … die Temperaturen sind überhaupt nicht angestiegen in den letzten 150 Jahren. Puh, Glück gehabt.

  387. #387

    https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/_processed_/csm_EEG-Kostenberg-EEG-Rechner_90d582b52b.jpg
    Ich weiß, sie halten nicht viel von Agora Energiewende … ist alles fake und so.

    Es ist die selbe Kurve wie meine + angeklebte Zukunftsphantasien. Wenn für dich der Verlauf der Kostenentwicklung selbst ein Argument ist, hast du aber den Schuss nicht gehört. Das Problem gibt, dass es diese Kosten überhaupt gibt, denn es ist alles rausgeschmissenes Geld für nichts. Der einzig akzeptable Verlauf wäre die Nulllinie.

    Sie sind der Meinung ein paar Grad mehr oder weniger macht nichts?

    Ich weiß vor allem eins: Sämtliche durch die Medien gepeitschten Ökokatastrophen sind reine Phantasiegebilde. Waldsterben: nüscht. Ozonloch: nüscht. Versiegende Rohstoffe: nüscht. Nichtmal das Robbensterben hat es gegeben (falls sich wer erinnert, ein kurzfristiger Ökohype in den 1980er Jahren). Was wollen wir wetten, Klimakatastrophe: nüscht. Das ist wie bei den Zeugen Jehovas, auf die Fehlschläge ist Verlass. Die Öffentlichkeit lernt nur zu langsam.

  388. Sebastian Herp 13. Juli 2017 17:43

    Es geht darum welche Strommengen wie erzeugt werden und die daraus resultierenden CO2 Emissionen.

    Eigentlich gar nicht! Entweder, wir sprechen über die sichere Zeitpunkt-bezogene Bereitstellung -- und da versagen PV und WKA kläglich -- oder wir sprechen über die Gesamtwirkung eines Systems. Und da gibt es nun mal keine Reduktion bei steigenden PV und WKA-Kapazitäten.

    Da Atomstrom zurückgeht und Wind+Solar diese „verlorene“ Strommenge bereitstellen dürfte klar sein, warum die CO2 Emissionen so wenig gesunken sind.

    Da das eine aber das andere nicht substituiert, ist das eben nur ein untaugliches Argument.

    Richtig ist, dass Kohlekraftwerke die Grundlast der KKW substituieren. WKA und PV erzeugen eher unbrauchbaren Zusatzstrom.

  389. @anorak2:

    Das Problem gibt, dass es diese Kosten überhaupt gibt, denn es ist alles rausgeschmissenes Geld für nichts.

    Das hatten wir ja schon und da sind wir wie in so vielen Dingen eben anderer Meinung. Die meisten und ich auch denken nicht, dass es rausgeschmissenes Geld ist und auch nicht, dass wir nichts dafür bekommen.

    Was die Klimakatastrophe angeht so ist das eine ziemlich blöde Sache wenn sie abgewendet wird. Dann können sie nämlich weiterhin behaupten, dass da ja gar nichts war und keiner wissen kann wie blöd es gelaufen wäre, hätten wir nichts getan. Vielleicht wäre es ja auch ok gewesen.

  390. Sebastian Herp 14. Juli 2017 18:47

    Was die Klimakatastrophe angeht so ist das eine ziemlich blöde Sache wenn sie abgewendet wird. Dann können sie nämlich weiterhin behaupten, dass da ja gar nichts war und keiner wissen kann wie blöd es gelaufen wäre, hätten wir nichts getan. Vielleicht wäre es ja auch ok gewesen.

    Andererseits werden sich die Klimaretter auf die Schulter klopfen, denn sie haben die Welt gerettet, auch wenn sich nichts dadurch geändert hätte, wenn sie keinen Aktivismus zur Weltrettung beitrugen.

    Hier sind entscheidungstheoretische Grundlagen einer reizvollen Betrachtung wert. Aber egal, was wir glauben: Wir werden wohl kaum bis zum Jahr 2100 leben … Meine statistische Lebenserwartung ist schon vor dem Jahr 2050 Schluss.

    Wenn es bis dahin eine kleine Eiszeit gibt, dann würde ich schmunzeln. Wenn es einen sehr moderaten Temperaturanstieg gibt, auch. Zweifeln würde ich, wenn sich bis dahin die Horror-Szenarien tatsächlich weitgehend erfüllten … aber noch glaube ich nicht daran.

  391. 388. Martin Landvoigt 14. Juli 2017 12:51
    Entweder, wir sprechen über die sichere Zeitpunkt-bezogene Bereitstellung — und da versagen PV und WKA kläglich — oder wir sprechen über die Gesamtwirkung eines Systems.

    PV stellt ja nur dann Strom bereit wenn auch Strom gebraucht wird und das auch zeitgleich im Gesamtstromsystem.
    Der größte Stromverbrauch ist ja um die Mittagszeit und da liefert auch PV die meisten kWh.

    In Deutschland sind noch in keiner Stunde mehr Strom mit den EEG-Anlagen hergestellt worden als in Deutschland zeitgleich verbraucht wurde.

    Die EEG Bereitstellung an kWh (kW) ist immer noch unter dem Stromverbrauch in Deutschland, also aller EEG-Strom kann auch in Deutschland zeitgleich Verbraucht werden.

    #

    Die Gesamtwirkung im Srom-System ist seit über 15 Jahren so festgelegt.

    Das EEG hat das Ziel das der Umwelt Energie entnommen werden soll wenn da Energie vorhanden ist und dem Stromnetz zugeführt wird (Vorrangeinspeisung).
    Kohle, Gas u.s.w. sind die „Energiespeicher“ der einspringen wenn die „Erneuerbaren“ schwächeln.

    Dem Srom-System Typ EEG haben alle Partien die im Bundestag sind und wahren zugestimmt, das Srom-System Typ EEG haben ja nicht nur die „Grünen Jungs“ durchgewunken.

    Wenn alle Parteien die im Bundestag sind oder wahren dem EEG mal zugestimmt haben spiegelt das auch die Bevölkerungsmeinung wieder.

    #

    385. W.Rassbach 14. Juli 2017 10:52
    wir lernten gerade, die die EE Umlage ist für uns kostenneutral

    Herr W.Rassbach,
    zumindest haben Sie verstanden das es für den Bürger kostenneutral ist, gut so.

    373.W.Rassbach 13. Juli 2017 18:12
    was ist die Vorrangeinspeisung?

    Und „was ist die Vorrangeinspeisung“ ist verstehen Sie auch noch irgend wannnnnnn.

    MfG

  392. Udo Stemmer, ich muss das nochmal mit der Kostenneutralität einwerfen … sie haben geschrieben, dass entweder der konventionelle Strom 10 Cent kostet und man das auf der Stromrechnung sieht oder eben durch Erneuerbare der Strompreis auf 3 Cent gedrückt wird und die 7 Cent EEG-Umlage das dann auf 10 Cent erhöhen. Richtig?

    Sie haben dabei aber übersehen, dass die EEG-Umlage auch für die kWh der konventionellen Kraftwerke gezahlt wird, d.h. es stünde 17 zu 10 Cent in ihrer Rechnung. Oder genauer: die EEG-Umlage wird generell von den Stromkunden pro verbrauchter kWh eingetrieben. Damit wird dann der sehr individuelle Aufpreis für EE-Strom bezahlt. Das ist zwar abhängig vom Strompreis, d.h. der Teil wird nicht aus dem EEG-Topf bezahlt, aber noch wesentlich abhängiger von der Stromquelle selbst. So sind es für PV Strom immer noch um die 30 Cent, die im Mittel extra bezahlt werden.

  393. Hallo Herr Sebastian Herp,

    bei den kWh-Kosten für den Endverbraucher haben wir ja jetzt das EEG-Systen (A), und ich hab das mal versucht zu Erklären welche Kosten der Bürger hat wenn das EEG z.B. abgeschafft ist also ein Stromsystem (B) ohne EEG-Vergütung und als folge daraus natürlich auch ohne Strom aus den EE-Anlagen im Netz, an der Strombörse.

    A) EEG-Stromystem (heutiger Zustand)
    Stromeinkauf ca. 3 Cent/kWh + 7 Cent/kWh für das EEG-System = 10 Cent/kWh
    Die 7 Cent für das EEG werden extra auf der Rechnung ausgewiesen und die 3 Cent verstecken sich z.B. in Strombeschaffung u.s.w.

    B) Stromsystem ohne EEG und auch ohne Strom aus EE-Quellen im Netz, nur die Konventionellen und AKWs bestimmen den Preis (ohne Vorrangeinspeisung für EE-Quellen und ohne EEG-Vergütung).
    Da genehmigen sich die Konventionellen und AKWs ca. 10 Cent/kWh als Verkaufspreis ab Kraftwerk und die 10 Cent/kWh werden natürlich auch an den Endkunden weitergereicht.
    Auf der Rechnung seht zwar keine EEG-Umlage drauf (ist ja abgeschafft) nur verstecken sich die 10 Cent/kWh z.B. in Strombeschaffung u.s.w. wo beim EEG-Systen ja nur ca. 3 Cent/kWh eingerechnet wurden.

    392. Sebastian Herp 15. Juli 2017 01:41
    Sie haben dabei aber übersehen, dass die EEG-Umlage auch für die kWh der konventionellen Kraftwerke gezahlt wird, d.h. es stünde 17 zu 10 Cent in ihrer Rechnung.

    Nach heutigen EEG-System sind das 17 Cent/kWh nur sind im heutigen EEG-Systetm der Durchschnittsstromeinkaufspreis nur ca. 3 Cent/kWh.
    Ausreißer nach oben werden durch Preise unter 3 Cent/kWh wieder ausgeglichen nach heutigen EEG-System.

    Die ca. 10 Cent/kWh sehen ja an als kWh kosten ab Kraftwerk wenn nur die Konventionellen und AKWs was ins Stromnetz liefern.
    Um zu wissen was der Strom aus Konventionellen und AKWs so kostet ohne EEG-Strom hilft eben ein Blick in die Strombörse was so für kWh Preise von den Konventionellen und AKWs verlangt werden wenn die EEG-Anlagen Pause machen und da sehen eben regelmäßig Preise von um die ca. 10 Cent/kWh an.

    Beim Stromsystem ohne EEG und ohne EE-Strom wir der durchschnittliche Strompreis an der Strombörse sich um die 10 Cent einpendeln.
    Die 10 Cent werden auch an den Endkunden durchgereicht, gut die zahlen aber auch keine EEG-Umlage mehr und sparen die ca. 7 Cent EEG-Umlage, nur ist der durchschnittliche Stromeinkauf von 3 Cent/kWh auf ca. 10 Cent/kWh angestiegen.

    Also ich betrachte was geschieht wenn das EEG verschwindet oder abgeschafft wird mit den Preis an der Strombörse der ja an die Endrechnung durchgereicht wird.

    Es verschwindet ja nicht nur das EEG sonder auch die Strommengen aus dem EEG an der Strombörse und die Konventionellen und AKWs können wieder den Strompreis ab Kraftwerk unter sich ausmachen.

    MfG

  394. @SH #389

    Das hatten wir ja schon und da sind wir wie in so vielen Dingen eben anderer Meinung. Die meisten und ich auch denken nicht, dass es rausgeschmissenes Geld ist und auch nicht, dass wir nichts dafür bekommen.

    Das ist keine Meinungsfrage, sondern ein belegbarer Fakt: Wir haben zusätzliche Kosten, aber der teure Strom hat exakt den gleichen Nutzwert wie billiger Strom. Aufwand ohne Nutzen.

    Was die Klimakatastrophe angeht so ist das eine ziemlich blöde Sache wenn sie abgewendet wird. Dann können sie nämlich weiterhin behaupten, dass da ja gar nichts war und keiner wissen kann wie blöd es gelaufen wäre, hätten wir nichts getan. Vielleicht wäre es ja auch ok gewesen.

    Das ist die Rhetorik von Jahrmarkts-Quacksalbern. Damit kann man auch „argumentieren“; dass Horoskope stimmen. Wenn das vorhergesagte Unglück nicht eintritt, dann widerlegt das keineswegs die Astrologie. Nahaiiin. Der Betroffene hatte nur die „Warnung“ beachtet und sich besonders vorsichtig verhalten.

  395. PS Nachtrag zu #389 + #394

    Sebastian argumentiert damit, dass die Richtigkeit der „Klimakatastrophen“-Hypothese nicht nachgeprüft werden kann, egal ob sie eintritt oder nicht. Das stimmt. Sein Irrtum ist, dass er die Nichtnachprüfbarkeit für eine Stärke seiner Argumentation hält, er trumpft ja damit richtig auf.

    Eine nichtnachprüfbare Hypothese ist aber eine besonders schwache, sie ist per Definition unwissenschaftlich. Dieser Umstand ist eines der Hauptargumente gegen den Klimakatastrophismus.

    (Es gibt noch andere Gründe, warum der Klimakatastrophismus nicht überprüfbar und mithin unwissenschaftlich genannt werden muss, ich gehe hier erstmal nur auf den einen ein der explizit angeführt wurde)

  396. Sebastian argumentiert damit, dass die Richtigkeit der „Klimakatastrophen“-Hypothese nicht nachgeprüft werden kann, egal ob sie eintritt oder nicht.

    Nein anorak2, ich argumentiere damit, dass es immer Leute geben wird die Aufwände zur Absicherung in Frage stellen so lange nichts passiert. So sind Menschen eben. Es ist trotzdem keine gute Idee nichts zu unternehmen unter der Annahme, dass was immer passiert schon nicht so schlimm wäre.

    Schlechte Auswirkungen des Klimawandels sind bereits spürbar und sollte es je zu katastrophalen Auswirkungen kommen spüren wir das selbstverständlich auch. Tun wir etwas und es wird nicht so schlimm, kann ihre Seite immer argumentieren, dass es auch ohne etwas zu tun nicht schlimm gekommen wäre … wir würden es nie erfahren. Ihre Hypothese bleibt also nicht nachprüfbar. Tun wir etwas und es wird trotzdem schlimmer, dann ist trotzdem bestätigt, dass es schlimmer wurde. Tun wir nichts und es wird schlimmer ebenso. Nur wenn wir nichts tun und es wird nicht so schlimm, dann wären Skeptiker bestätigt. Verstanden?

    @Udo Stemmer:
    Das stimmt aber hinten und vorne nicht. Der Durchschnittspreis ist jetzt mit EEG und ca. 35% EE-Anteil bei um die 3 Cent / kWh. Der Preis ohne EEG und um die 10% Anteil war Anfang der 2000-er genau so niedrig. 2008 hatten wir mal einen Durchschnitt von 6,7 Cent / kWh, da war der EE-Anteil noch bei 16,5%. Der Strompreis ohne EE ist keinesfalls 10 Cent/kWh.

    Es stimmt zwar, dass ein Teil der EEG-Umlage durch leicht gesunkene Strompreis an der Börse kompensiert wird, aber insgesamt ist das ist alles andere als kostenneutral. Inflationsbedingt wäre der Strompreis seit der Jahrtausendwende nur um ca. 40% gestiegen, real ist er aber um 80% gestiegen. Das ist das war die Umlage ausmacht.

  397. #396

    Nein anorak2, ich argumentiere damit, dass es immer Leute geben wird die Aufwände zur Absicherung in Frage stellen so lange nichts passiert.

    Das ist kein Argument, sondern bedeutungsloses Blabla.

    So sind Menschen eben. Es ist trotzdem keine gute Idee nichts zu unternehmen unter der Annahme, dass was immer passiert schon nicht so schlimm wäre.

    Ah jetzt ja. Du hast hier gerade das ökologistische „Vorsorgeprinzip“ eingeführt, das anders formuliert lautet: Wir sollten nichts tun solange wir nicht absolut sicher wissen dass eine Maßnahme kein Risiko birgt. Dieses Prinzip ist irrational und selbstwidersprüchlich, und es ist nicht möglich ihm zu folgen selbst wenn man es wollte. Muss ich das ausführen oder reicht das so?

    Schlechte Auswirkungen des Klimawandels sind bereits spürbar

    Eine mehrdeutige Fuzzy-Aussage. Schlechte Auswirkungen des Klimas sind natürlich immer spürbar -- auch eines rein natürlichen Klimas -- und das Klima ändert sich natürlich auch immer -- auch wenn der Mensch nichts dazu tut. Insofern ist die Aussage nicht falsch, aber kommt nicht auf den Punkt.

    Wenn deine Fuzzy-Aussage bedeuten soll: Es eindeutig nachweisbar, dass es schädliche Folgen des aktuellen Wetters gebe, die ohne jeden Zweifel ohne menschlichen Einfluss nicht existieren würden, dann lautet die Antwort: Absolut nicht. (Außerdem widersprichst du dir gerade selbst).

    Es ist nicht möglich, herauszufinden ob und inwieweit die Menschheit das Erdklima messbar beeinflusst. Um das unzweideutig feststellen zu können, benötigten wir eine zweite Erde auf der alles identisch ist wie auf dieser, nur ohne Menschen. Da wir die nicht haben, ist eine solche Aussage unmöglich.

    und sollte es je zu katastrophalen Auswirkungen kommen spüren wir das selbstverständlich auch.

    Es wird ganz sicher Katastrophen geben, weil das der Lauf der Natur auch ohne Menschen ist. Wir wissen aber nicht ob die der Zukunft menschengemacht sind, oder ob es sie ohne den Menschen auch gegeben hätte.

    Tun wir etwas und es wird nicht so schlimm, kann ihre Seite immer argumentieren, dass es auch ohne etwas zu tun nicht schlimm gekommen wäre … wir würden es nie erfahren.

    Das irrationale Vorsorgeprinzip nochmal mit anderen Worten formuliert.

    Ihre Hypothese bleibt also nicht nachprüfbar.

    Ich vertrete keine Hypothese irgendeiner Art, muss also auch nichts belegen. Bitte den letzten Satz ausdrucken und als Poster an die Wand pinnen, damit du ihn nicht das nächste Mal wieder vergisst.

    Was ich sage ist: Die Beweislast liegt bei dir, aber du vertrittst unbelegbare Katastrophen-Behauptungen und leitest daraus mit unvernünftigen Argumenten schädliche politische Forderungen ab.

    Tun wir etwas und es wird trotzdem schlimmer, dann ist trotzdem bestätigt, dass es schlimmer wurde. Tun wir nichts und es wird schlimmer ebenso. Nur wenn wir nichts tun und es wird nicht so schlimm, dann wären Skeptiker bestätigt. Verstanden?

    Ja, das Vorsorgeprinzip ein drittes Mal mit noch anderen Worten formuliert.

  398. Kino sondergleichen :- Mojib Latif „Warnschuss für die Menschheit“ auf eike und etwas mehr Wissenschaft auf nature. Letztere Arbeit auf Dt. rezensiert auf mmnews.de

  399. Oh je, anorak2 …. der total verblendete. Macht ja nichts.

    anders formuliert lautet: Wir sollten nichts tun solange wir nicht absolut sicher wissen dass eine Maßnahme kein Risiko birgt. Dieses Prinzip ist irrational und selbstwidersprüchlich

    Das ist auch nicht das gleiche.

    Es ist nicht möglich, herauszufinden ob und inwieweit die Menschheit das Erdklima messbar beeinflusst. Um das unzweideutig feststellen zu können, benötigten wir eine zweite Erde auf der alles identisch ist wie auf dieser, nur ohne Menschen. Da wir die nicht haben, ist eine solche Aussage unmöglich.

    Blödsinn, weit verbreiteter Irrtum in Skeptikerkreisen.

    Wir wissen aber nicht ob die der Zukunft menschengemacht sind, oder ob es sie ohne den Menschen auch gegeben hätte.

    Klar wissen wir das.

    Ich vertrete keine Hypothese irgendeiner Art, muss also auch nichts belegen.

    Doch natürlich. Ihre Hypothese ist, dass es überhaupt nicht schlimm werden wird und jegliche Maßnahme den Temperaturanstieg zu begrenzen überhaupt nicht funktionieren kann und sowieso alles nur unnütz ist.

  400. #398 LarsenC
    Der einzige Link, der funktioniert, ist der von EIKE. NATURE hat eine Bezahlschranke und bei mmnews.de wird man mit Werbung zugemüllt. Im Übrigen betrachte ich das Larsen-C Schelfeis als das „Lochness“, das im vergangenen Jahrhundert regelmäßig zur Ferienzeit auftauchte. Es fehlen nur noch die Angebote für Kreuzfahrten dorthin.

  401. # 400

    …fehlen nur noch die Angebote für Kreuzfahrten…

    gibt’s :- Artikel dazu unter den o.a. links zum „Plastikmüll“ in den antarktischen Seichtwässern trotz der „abweisenden“ zirkumantarktischen Strömung.
    Stimmt -- mmnews.de kämpft wie diese Seite um Einnahmen.
    Das nature so teuer ist liegt vllt. daran, dass die wissen, dass auf ein Abo einige Mitleser mitlaufen

  402. @SH #380

    Ach komm, nicht auf solche Blödsinnsseiten verlinken. In ein paar Tagen haste deine 30 Grad wieder … von wegen Juli ist gelaufen.

    Die Interpretationen des Autors dieser Seite sind u. U. eine Sache, die Fakten, Messdaten und Prognosen zum Wetter eine ganz andere. Aus diesen Daten werden unsere Wetterberichte erstellt und Vorsagen zu kommenden und aktuellen Wetterlagen gemacht. Insofern ist „Blödsinnsseiten“ absolut daneben.

  403. PS
    Soll natürlich „Vorhersagen zu kommenden… “ heißen !

  404. Sebastian Herp 15. Juli 2017 16:31

    In Ergänzung zur Antwort zu Anorak2

    Nein anorak2, ich argumentiere damit, dass es immer Leute geben wird die Aufwände zur Absicherung in Frage stellen so lange nichts passiert. So sind Menschen eben. Es ist trotzdem keine gute Idee nichts zu unternehmen unter der Annahme, dass was immer passiert schon nicht so schlimm wäre.

    Das ist ein Problem der Logik und der Entscheidungstheorie. Sollte ein Vorsichtsprinzip stets gelten? Aber führt das nicht immer auch zu dessen Negation?

    Beispiel: Wenn ich zu einem beliebigen Thema, und sei es der Fußpilz oder dämonische Besessenheit, nichts tue, könnte das negative Auswirkungen haben. Zur Sicherheit sollte man ein Amulett gegen Nagel tragen, auch wenn man weder weiß, was das ist, noch an dessen Gefährlichkeit glaubt. Kann es nicht aber ebenso negative Auswirkungen haben, wenn man was tut?

    -- Beim Fußpilz: Hautschädigungen durch die Desinfektionsmittel, Umweltbelastung durch Verunreinigung der Abwasser …
    -- Bei Dämonen: Hysterie und vermeidbare Todesfälle
    -- Bei Anti-Nagel-Amuletten: Allergische Reaktionen.

    Folglich kann das Vorsichtsprinzip eben nicht blindlings angewandt werden. Es gilt immer ein Abwägen von jeweiligen Gefahren und Nutzen. Es ist für einen rational denkenden Menschen darum zu fragen, was wir zu recht glauben können.

    So ist es irrational, die Wirksamkeit von CO2-Reduktionsmaßnahmen zu glauben, wenn keine Einsparung von CO2 Emissionen festgestellt wird.

    Wenn man glaubt das etwas schlimm wird oder nicht schlimm wird, so sollte man sich nicht auf sein Bauchgefühl verlassen, das zumeist von der gemachten öffentlichen Meinung -- z.B. durch Medienpropaganda -- geprägt wird, sondern nach Fakten suchen. Wer glaubt, dass die Unwetterkatastrophen zunehmen und der Meeresspiegel rapide Ansteigen wird, sollte schlicht nach Fakten suchen, die dies aufklären.

    Schlechte Auswirkungen des Klimawandels sind bereits spürbar und sollte es je zu katastrophalen Auswirkungen kommen spüren wir das selbstverständlich auch.

    Nein. Denn Eine Katastrophe in Sansibar süre ich nicht, und auch nicht eine auf den Malediven. Manche aber sprechen von Katastrophen auf Sansibar oder den Malediven, aber die Leute dort wissen gar nichts davon. Oder es gibt reale Katastrophen, aber die behaupteten Ursachen sind faktisch nicht dafür verantwortlich. Was dann?

    Tun wir etwas und es wird nicht so schlimm, kann ihre Seite immer argumentieren, dass es auch ohne etwas zu tun nicht schlimm gekommen wäre … wir würden es nie erfahren. Ihre Hypothese bleibt also nicht nachprüfbar.

    Ein Beispiel: Wir stecken Milliarden in den Klimaschutz, aber der CO2 Anteil steigt unaufhörlich weiter, als ob all das viele Geld unnütz verbraten wurde. Dennoch steigen die Temperaturen nicht wesentlich, kein Anstieg beim Extremwetter, und auch der Meeresspiegel steigt nur sehr moderat. Wer kann dann behaupten, dass die Klimaretter irgend etwas mit der Weltrettung zu tun hatten?

    Tun wir etwas und es wird trotzdem schlimmer, dann ist trotzdem bestätigt, dass es schlimmer wurde. Tun wir nichts und es wird schlimmer ebenso. Nur wenn wir nichts tun und es wird nicht so schlimm, dann wären Skeptiker bestätigt. Verstanden?

    Nein, denn ein Bezug zwischen zwei Ereignissen oder Urteilen kann nur dann sinnvoll hergestellt werden, wenn eine ursächliche Beziehung klar belegt werden kann. Ansonsten sagen Coinzidenzen herzlich wenig zur Sache. Ich halte auch nichts von Zahlenmystik.

  405. @Martin Landvoigt #404
    Das Vorsorgeprinzip wird immer dann angeführt, wenn man blinden Aktionismus rechtfertigen will, denn letztendlich führt es zu ihm.
    Konsequent zu Ende gedacht, dürfte man die Wohnung nicht verlassen, wg. Verkehr, Straßen, Lärm, Dreck, andererseits passieren die meisten Unfälle zu Hause, also ist man auch dort fehl am Platze, nach dem Vorsorgeprinzip. Zieht man ins Kalkül, dass das Leben grundsätzlich tödlich endet……

  406. So ist es irrational, die Wirksamkeit von CO2-Reduktionsmaßnahmen zu glauben, wenn keine Einsparung von CO2 Emissionen festgestellt wird.

    Glauben sie wirklich, dass die Maßnahmen kein CO2 einsparen? Da stehen nun also eine Menge Wind- und Solaranlagen in Deutschland herum, die 115 TWh Strom im Jahr 2016 produziert haben und du meinst das hat kein CO2 eingespart? Mit was wäre denn dieser Strom erzeugt worden, wenn es diese Anlagen nicht geben würde? Genau … und die Menge an CO2 Emissionen wurde eingespart.

    Nein. Denn Eine Katastrophe in Sansibar süre ich nicht, und auch nicht eine auf den Malediven.

    Super, also im Endeffekt: „hier wird’s nicht so schlimm, was juckt es mich“?

    Ein Beispiel: Wir stecken Milliarden in den Klimaschutz, aber der CO2 Anteil steigt unaufhörlich weiter, als ob all das viele Geld unnütz verbraten wurde.

    Das stimmt doch überhaupt nicht. Die CO2 Emissionen pro Kopf sinken (in Deutschland). Weltweit wird bereits über die Hälfte des steigenden Energiebedarfs von CO2-freiem Energiequellenzubau abgedeckt (BP Bericht). Tendenz steigend (Wind und Solar sind die am schnellsten wachsenden Energiequellen, auch BP Bericht).

    @Krishna Gans:
    Der Wetterbericht: 32 Grad die Woche in Köln

    Insofern ist „Blödsinnsseiten“ absolut daneben.

    Ich habe damit sicher nicht die dort verlinkten Seite gemeint, ich meine Seiten wie wobleibtdieglobaleerwaermung und kaltesonne …

  407. @Sebastian Herp #406
    Dann erklär mal, warum das Blödsinnsseiten sein sollen.

  408. 406. Sebastian Herp 17. Juli 2017 01:19
    Da stehen nun also eine Menge Wind- und Solaranlagen in Deutschland herum, die 115 TWh Strom im Jahr 2016 produziert haben

    Im Jahr 2016 wurden doch insgesamt ca. 188 Terawattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt, so mein Kenntnisstand.
    Gut, für Wind- und Solaranlagen kann das ja zutreffen mit den 115 TWh Strom im Jahr 2016 aber es gibt ja noch andere EE-Quellen.
    Das ist die Steigerung von 115 TWh auf 188 TWh ca. + 63%.

    Und die Menge an CO2 Emissionen wurden eingespart bei den ca. 188 TWh.

    Quelle:
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#statusquo

  409. Den höchsten CO2-Ausstoss bei der Stromerzeugung haben Steinkohle- und Braunkohle-Kraftwerke ohne Kraft-Wärmekopplung mit ca. 950 g CO2 pro kWh beziehungsweise ca. 1150 g CO2 pro kWh zu verzeichnen.

    Der Durchschnittliche CO2-Ausstoss bei der Stromerzeugung liegt aber in Deutschland bei ca. 530g CO2/kWh (2016)

    Weshalb ist nun der Durchschnittliche CO2-Ausstoss bei der Stromerzeugung in Deutschland um ca. 50% niedriger als bei der Kohleverstromung ?

    MfG

  410. @SH #406

    Da stehen nun also eine Menge Wind- und Solaranlagen in Deutschland herum, die 115 TWh Strom im Jahr 2016 produziert haben und du meinst das hat kein CO2 eingespart?

    So sieht das aus.

    Mit was wäre denn dieser Strom erzeugt worden, wenn es diese Anlagen nicht geben würde? Genau … und die Menge an CO2 Emissionen wurde eingespart.

    Die Komplementärkraftwerke stehen die ganze Zeit auf Standby, und verbrennen in der Zeit auch Treibstoff. Dazu kommt dass abgeschaltete Atomkraftwerke durch Kohle- und Gasfeuerung ersetzt werden mussten. Zu guter Letzt verbraucht die Herstellung und Wartung all der Windräder auch jede Menge Energie und erzeugt Verkehr, was CO2 ausstößt.

    Nein. Denn Eine Katastrophe in Sansibar süre ich nicht, und auch nicht eine auf den Malediven.

    Super, also im Endeffekt: „hier wird’s nicht so schlimm, was juckt es mich“?

    Neinnein. Das Argument ist: Du behauptest Katastrophen, die „wir“ spürten, nennst aber nur welche auf der anderen Seite des Erdballs die niemand von uns direkt gesehen hat und die es vielleicht gar nicht gibt.

  411. #408

    aber es gibt ja noch andere EE-Quellen.

    Wasserkraft wird im Ökojargon auch als „EE“ bezeichnet, aber die steht hier gar nicht zur Diskussion weil sie schon lange vor der Ökoideologie eingesetzt wurde, aus sich heraus wirtschaftlich ist, und keinerlei Subventionen bedarf.

    „Biomasse“-Verbrennung zählt ebenfalls dazu, aber die ist nun wirklich nicht CO2-neutral. Der Ackerboden für den Anbau dieser Pflanzen stößt CO2 aus, dazu kommen die Reaktionsgase aus Düngeranbringung, und natürlich der Treibstoff für die Trecker, Mähdrescher, Kettensägen, Häckselmaschinen usw.

  412. @Herp

    Wir haben nichts an CO2 durch die EE eingespart!

    1. Im Hintergrund läuft immer eine volle Reserve mit. Wir haben 80 GW EE und 80 GW konventionelle Reserve.

    2. Zudem sind die alten Kohlekraftwerke alle nach China verkauft worden! Und die Schwerindustrie nach Asien ausgelagert worden! Die Zahlen sind also alle nur Makulatur! Und Leute wie Sie glauben das dann auch noch?

    3. Die Einsparungen seit 1990 sind zudem durch die Abwirtschaftung der DDR zurückzuführen!

    4. Und die abgeschalteten AKWs wurden durch Kohle ersetzt!

  413. PS

    Und Zufallsstrom aus EE alleine kann keine konventionellen Kraftwerke ersetzen. Wann lernt Ihr Klimaschützer das endlich?

  414. Und Zufallsstrom aus EE alleine kann keine konventionellen Kraftwerke ersetzen. Wann lernt Ihr Klimaschützer das endlich?

    Wann lernst du/ihr endlich, dass es nicht um die Kapazitäten, sondern um die erzeugte Strommenge geht? Anorak2 schreibt da oben -- wieder einmal -- etwas von Standby Betrieb und dessen vermuteten Verbrauch von Treibstoff. Nun, da er stehts verlangt ich solle meine Hypothesen mit Beweisen untermauern, weil ich sie ja aufstelle und er nicht … das ist nun ziemlich eindeutig eine … also hätte ich gerne Beweise. Beweise dafür, dass ein Kohlekraftwerk, das als Backup für Wind mitläuft gleich viel CO2 produziert wie ein Kohlekraft, das die gleiche Menge Strom ohne Wind liefert.

    1. Im Hintergrund läuft immer eine volle Reserve mit. Wir haben 80 GW EE und 80 GW konventionelle Reserve.

    Na und? Und wenn es 1000 GW Reserve wären … sie verbrennt keine Treibstoffe wenn sie nicht läuft. https://energy-charts.de/power_de.htm?source=coal&week=28&year=2017 sieht das irgendwie anders aus, als wenn man regulär dem Tagesverlauf der Last folgen würde?

    2. Zudem sind die alten Kohlekraftwerke alle nach China verkauft worden! Und die Schwerindustrie nach Asien ausgelagert worden! Die Zahlen sind also alle nur Makulatur! Und Leute wie Sie glauben das dann auch noch?

    Ah ja, auch sehr beliebt. Wir erzeugen ja die Emissionen andernorts weil wir Produkte von dort einkaufen. Das ist nicht unwahr und ich würde gerne eine Statistik sehen, die das mit einbezieht, aber hier ging es gerade noch darum, dass EE-Strom dafür sorgt, dass weniger CO2 ausgestoßen wird … hier bei uns.

    3. Die Einsparungen seit 1990 sind zudem durch die Abwirtschaftung der DDR zurückzuführen!

    Blödsinn. Das abzuschalten hat keine 5 Jahre gedauert. Die Abschaltung diverser Atomkraftwerke maskiert den Rückgang und du/ihr nutzt das aus um zu behaupten es gäbe kaum/keinen Rückgang. Absolut stimmt das schon, aber ohne EE-Strom wäre es kein leichter Rückgang, sondern ein starker Anstieg gewesen.

    4. Und die abgeschalteten AKWs wurden durch Kohle ersetzt!

    Die Kapazitäten vielleicht … nicht deren produzierte Strommenge! Wie oft noch? 😉

    Wird hier wirklich ernsthaft behauptet, dass die gleiche Menge CO2 freigesetzt wird, egal ob man nun einen Windpark oder ein Kohlekraftwerk die TWh produzieren lässt?

  415. #414

    3. Die Einsparungen seit 1990 sind zudem durch die Abwirtschaftung der DDR zurückzuführen!

    Blödsinn. Das abzuschalten hat keine 5 Jahre gedauert.

    Das wurde doch nicht per ordre de mufti „abgeschaltet“. Die ostdeutsche Industrie wurde per Treuhand Stück für Stück „abgewickelt“, das war ein jahrelanger Prozess. Die Leistung der Kraftwerke wurde entsprechend der allmählich zurückgehenden Nachfrage langsam zurückgefahren. Die Kraftwerke sind größtenteils noch da, die können auch wieder hochgefahren werden.

  416. PS:

    Wird hier wirklich ernsthaft behauptet, dass die gleiche Menge CO2 freigesetzt wird, egal ob man nun einen Windpark oder ein Kohlekraftwerk die TWh produzieren lässt?

    JA

  417. @Sebastian Herp
    Kohlekraftwerke sind träge und können daher nicht schnell auf veränderte Windverhältnisse reagieren. Deshalb müssen diese Kraftwerke im Hintergrund mitlaufen.
    Die erzeugte Strommenge eines Windrades hängt mit der 3. Potenz von der Windgeschwindigkeit ab. Eine kleine Änderung in der Windgeschwindigkeit hat eine Große Auswirkung auf die erzeugte Strommenge.
    Der Wind bläst bekanntlich nicht konstant, daher schwankt die Einspeisung durch Wind so sehr dass man von Zappelstrom spricht.
    Der Strom muss im Moment des Verbrauches erzeugt werden. Wegen dem vorher geschriebenen eignen sich Windräder daher nicht zur Stromversorgung.
    Schnell regelbare Gaskraftwerke die Schwankungen der Windräder evtl. kompensieren könnten, sind wegen Einspeisevorrang für Windstrom nicht rentabel.

    Wieso ist der CO2 Ausstoß von Deutschland trotz der über 27000 Windräder nicht gefallen?

  418. @Sebastian HerpKeine Antwort ist auch eine Antwort, zeigt sie, dass Du ein ziemlicher Ignorant bist, der es als blödsinnig betrachtet, wissenschaftliche Studien zu betrachten, zu verlinken, zu erörtern ( Kaltesonne) bzw. die offiziellen Wetter-Modelle, -Prognosen und -Meßwerte zu veröffentlichen, zu analysieren und zu bewerten ( wo bleibt die globale Erwärmung )
    Hätte das PCC eine andere Zielsetzung, wären diese Studien geeignet, in deren Betrachtung mit einbezogen zu werden. Da ist aber die Selektivität des IPCC davor ! (Human impact on climate)

    Also eine andere Meinung als Deine = Blödsinn -- also nicht nur ignorant sondern auch noch arrogant der Sebastian Herp.

  419. Basti,

    Wann lernst du/ihr endlich, dass es nicht um die Kapazitäten, sondern um die erzeugte Strommenge geht? 

    Du mußt niedliche Vorstellungen von Strom haben, egal wo du liest, schmeiß es weg 😉

  420. @Krumeg:

    Wieso ist der CO2 Ausstoß von Deutschland trotz der über 27000 Windräder nicht gefallen?

    Ist das eine ernsthafte Frage? Weil wir beinahe ebenso viel Atomstrom „verloren“ haben wie wir EE-Strom gewonnen haben. Ist das nicht offensichtlich? Offenbar nicht.

    @anorak2:

    JA

    Ich hätte dafür gerne eine Quelle. Eine Quelle die klar und deutlich sagt, dass Kohlekraftwerke als Backup für EE-Strom trotz der 115 TWh von Wind und Solar im Hintergrund auf Standby den Brennstoff für eben diese 115 TWh verbrennen oder eine äquivalente CO2 Quelle das ausgleicht was EE-Strom spart. Los geht’s! Deine Hypothese! Ein einfaches „Ja“ reicht nicht!

    @Krishna Gans:
    Kaltesonne weiß schon warum sie keine Kommentarfunktion haben. Das ist beinahe immer ebenso unerträglich wie bei Principia Scientifica reinzuschauen.

    @Rassbach:
    Du bist also auch dieser Meinung. Dann los, eine Quelle für eine solche Behauptung dürfte doch leicht zu finden sein. Also wie kann es sein, dass die Windräder 2016 fast 80 TWh Strom produziert haben und dabei genau so viel CO2 freigesetzt wurde wie wenn sie das nicht getan hätten und Kohlekraftwerke die Produktion übernommen hätten?

    Nochmal der Link: https://energy-charts.de/power_de.htm?source=coal&week=28&year=2017

    Sieht das aus, wie wenn alle Kohlekraftwerke ständig durchlaufen würden oder gar müssten?

  421. @SH #420

    Kaltesonne weiß schon warum sie keine Kommentarfunktion haben.

    Was soll bei einer Sammlung von Papern auch kommentiert werden ?
    Eine simple Fakten / Studiensammlung

  422. #420

    Ich hätte dafür gerne eine Quelle. Eine Quelle die klar und deutlich sagt, dass Kohlekraftwerke als Backup für EE-Strom trotz der 115 TWh von Wind und Solar im Hintergrund auf Standby den Brennstoff für eben diese 115 TWh verbrennen oder eine äquivalente CO2 Quelle das ausgleicht was EE-Strom spart. Los geht’s! Deine Hypothese! Ein einfaches „Ja“ reicht nicht!

    Für logische Schlüsse braucht man keine Quelle, nur funktionierende Synapsen. Wenn der CO2-Ausstoß der BRD nicht sinkt, obwohl die Windräder wie die Pilze aus dem Boden schießen, folgt daraus dass sie das CO2 nicht reduzieren. Dieser Schluss ist zwingend.

  423. Sebastian Herp 17. Juli 2017 01:19

    Glauben sie wirklich, dass die Maßnahmen kein CO2 einsparen? Da stehen nun also eine Menge Wind- und Solaranlagen in Deutschland herum, die 115 TWh Strom im Jahr 2016 produziert haben und du meinst das hat kein CO2 eingespart? Mit was wäre denn dieser Strom erzeugt worden, wenn es diese Anlagen nicht geben würde? Genau … und die Menge an CO2 Emissionen wurde eingespart.

    Die Sinnhaftigkeit einer Maßnahme macht sich nicht daran fest, ob nun absolut Null gespart wird oder ob ein kleiner Beitrag gespart wird, der aber grundsätzlich zu keiner signifikanten Änderung führt. Bekannt ist, dass die Gesamtemissionen seit 2009 nicht verringert wurden. Es ist darum auch nicht sinnvoll, den isolierten Prozess zu betrachten, sondern das Gesamtsysteme. Dies schließt ein, dass Kompensationsmaßnahmen die vermeintliche Einsparung wieder auffressen. In der deutschen Bilanzierung wird u.A. nicht berücksichtigt, dass immer mehr Produkte importiert wurden, die mit hohen Emissionen anderswo, z.B. in China hergestellt wurden. Das schließt Stahl und Aluminium ein, aber auch PV-Module und zunehmend WKA. So soll ja das Verteilernetz erheblich ausgebaut werden. Dies schließt massenhaft Kabel -- meist Aluminiumseile -- ein. Und die kommen wo her?

    Eine reale Bilanz dürfte noch erheblich schlechter für D aussehen.

    Das Argument, dass vor allem KKW substituiert werden, ist ein äußerst blasses, denn hier wurden ohne Not Milliarden Vernichtet und offensichtlich das ach so schützenswerte Klima in großem Stil geschädigt, dass man dieses wertvollen Assets einfach abschaltet.

    Nein. Denn Eine Katastrophe in Sansibar spüre ich nicht, und auch nicht eine auf den Malediven.

    Super, also im Endeffekt: „hier wird’s nicht so schlimm, was juckt es mich“?

    Das nenne ich entstellende Zitation. Bitte den Kontext beachten.

    Ein Beispiel: Wir stecken Milliarden in den Klimaschutz, aber der CO2 Anteil steigt unaufhörlich weiter, als ob all das viele Geld unnütz verbraten wurde.

    Das stimmt doch überhaupt nicht. Die CO2 Emissionen pro Kopf sinken (in Deutschland).

    Ich kann diese Rechnung nicht nachvollziehen. Wenn die Gesamtemissionen tendenziell gleich bleiben und Die Bevölkerung sich nicht wesentlich verändert, kann ich nicht erklären, wie da eine Pro-Kopf-Emission sinkt.

    Überdies habe ich Zweifel, in wie weit diese Zahlen überhaupt aussagekräftig sind, wenn der Import von Gütern, zu deren Herstellung hohe Emissionen getätigt wurden, in der Berechnung außen vor bleiben.

    Weltweit wird bereits über die Hälfte des steigenden Energiebedarfs von CO2-freiem Energiequellenzubau abgedeckt (BP Bericht). Tendenz steigend (Wind und Solar sind die am schnellsten wachsenden Energiequellen, auch BP Bericht).

    Der Anteil von PV und WKA sind nach wie vor verschwindend gering. Wasserkraft nimmt weltweit eine bedeutende Stellung ein, ist aber aus Umwelt-Gesichtspunkten auch recht problematisch, nicht zuletzt wegen der Methan-Emissionen der Stauseen. Vor allem macht das keinen Unterschied hinsichtlich der vielen Milliarden, die D für einen vermeintlichen Klimaschutz verpulvert.

  424. 422. anorak2 18. Juli 2017 03:11
    Für logische Schlüsse braucht man keine Quelle, nur funktionierende Synapsen. Wenn der CO2-Ausstoß der BRD nicht sinkt, obwohl die Windräder wie die Pilze aus dem Boden schießen, folgt daraus dass sie das CO2 nicht reduzieren. Dieser Schluss ist zwingend.

    Gut anorak2,
    das mit den logischen denken war noch nie deine stärke.

    1991 = 760g CO2/kWh (Strom)
    und
    2016 = 527g CO2/kWh (Strom)

    Und welch ein Wunder, CO2 in jeden kWh ist abgesunken und das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner ist angestiegen von
    1991 = 19.754€
    auf
    2016 = 37.986€.
    Trotz Wirtschaftswachstum Herabminderung vom CO2 in jeden kWh.

    Im Jahr 2008 sind ca. 20,5 GW AKW-Leistung am Netz und liefern ca. 140 TWh ins Netz.
    Und
    2017 gerade noch ca.11 GW an AKW-Leistung am Netz und liefern noch ca. 80 TWh ins Netz.

    Herr anorak2,
    wo glauben Sie denn sind die weggefallenen ca. 60 TWh von den AKWs den dann erzeugt worden, wenn Kohle sich nur im einstelligen % Bereich bei den TWh verändert hat ?
    Die ca. -60 TWh der AKWs haben doch ziemlich komplett die „Erneuerbaren“ übernommen.

    Wenn Sie es noch nicht bemerkt haben sind ist die Strommenge von 2008 bis 2016 um ca. +100 TWh angestiegen aus den „EE-Quellen“ und das in nur ca. 8 Jahren.

    Jetzt stelle ich mir schon die Frage wie das bei Ihnen so ab geht mit dem „logische Schlüsse“.

    MfG

  425. #420

    Ist das eine ernsthafte Frage? Weil wir beinahe ebenso viel Atomstrom „verloren“ haben wie wir EE-Strom gewonnen haben. Ist das nicht offensichtlich? Offenbar nicht.

    Was bedeutet, dass die Atomkraftwerke durch Kohlestrom ersetzt werden. Wozu brauchen wir dann die Windkraft, wenn sie kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzen?
    Kosten Milliarden, bringen nichts. Australien macht den Umstieg auf Windkraft und den Ausstieg aus Kohle gerade mit. Katastrophal! Einfach mal hier lesen oder auf STT nach Blackout suchen.
    Die haben schon die unausweichlichen Blackouts bei schwindeligen Strompreisen.

  426. @anorak2:

    Für logische Schlüsse braucht man keine Quelle, nur funktionierende Synapsen. Wenn der CO2-Ausstoß der BRD nicht sinkt, obwohl die Windräder wie die Pilze aus dem Boden schießen, folgt daraus dass sie das CO2 nicht reduzieren. Dieser Schluss ist zwingend.

    Du meinst das wirklich ernst oder? Was für ein Glück, dass es den Atomausstieg gibt. Was würden Leute wie du ohne diesen Effekt nur machen?

    @Martin Landvoigt:

    Der Anteil von PV und WKA sind nach wie vor verschwindend gering

    Ja, aber sie sind exponentiell gewachsen und tun das noch. Siehe BP Bericht: https://www.bp.com/content/dam/bp/en/corporate/pdf/energy-economics/statistical-review-2017/bp-statistical-review-of-world-energy-2017-full-report.pdf

    Das bedeutet in 10-15 Jahren ist der Anteil sehr viel größer … sehr sehr viel. Das gleiche gilt auch für den Anteil von Elektroautos.

    @Krishna Gans:
    Das Blog kaltesonne schreibt größtenteils nur Skeptikerblödsinn mit einer ordentlichen Prise Cherry Picking. Was Lüning und Vahrenholt verzapfen ist einfach nur merkwürdige Klimapropaganda und man muss sich ernsthaft fragen was ihre Motivation dahinter ist. Wollen sie das leichtgläubige Skeptikervolk ausnutzen damit sich ihr Buch besser verkauft? Keine Ahnung.

  427. @US #424

    Gut anorak2,
    das mit den logischen denken war noch nie deine stärke.

    Bei dem Spruch kommen mir Steine und Glashaus in den Sinn.

    1991 = 760g CO2/kWh (Strom)
    und
    2016 = 527g CO2/kWh (Strom)

    Wie oft wurde hier schon gesagt, dass in den 1990er Jahren die Braunkohleproduktion in Ostdeutschland stark zurückging?

    Trotz Wirtschaftswachstum Herabminderung vom CO2 in jeden kWh.

    Ja, es gibt auch Effizienzsteigerungen. Wenn überhaupt läuft teurer Windstrom dem aber entgegen. Wir wissen ja: Er weist negative Wertschöpfung auf.

    wo glauben Sie denn sind die weggefallenen ca. 60 TWh von den AKWs den dann erzeugt worden, wenn Kohle sich nur im einstelligen % Bereich bei den TWh verändert hat ?

    Es wurde auch Erdgas zugebaut, außerdem weniger Stromexport.

    Die ca. -60 TWh der AKWs haben doch ziemlich komplett die „Erneuerbaren“ übernommen.

    Das können sie gar nicht. Wetterabhängige Stromerzeugung kann kein normales Kraftwerk ersetzen (repeat till fade).

    Wenn Sie es noch nicht bemerkt haben sind ist die Strommenge von 2008 bis 2016 um ca. +100 TWh angestiegen aus den „EE-Quellen“ und das in nur ca. 8 Jahren.

    Wie auch dem Sebastian schon mehrfach erklärt wurde, ist die Betrachtung reiner Strommengen eine Milchmädchenrechnung, weil die „Qualität“ der Stromerzeugung hierbei ignoriert wird.

    Jetzt stelle ich mir schon die Frage wie das bei Ihnen so ab geht mit dem „logische Schlüsse“.

    Hier kommen wir zurück zu Felsbrocken in Glashäusern.

  428. @406

    Glauben sie wirklich, dass die Maßnahmen kein CO2 einsparen?

    Es wurde primär eine günstige, CO2-arme Energiequelle gegen eine teure ausgetauscht.
    Es wurde dabei zwar der Anteil des Kohlestromes am in D benötigten Stromes gedrückt, allerdings hat sich der Braunkohleverbrauch/Steinkohleverbrauch praktisch nicht verändert.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166215/umfrage/primaerenergieverbrauch-von-braunkohle-in-deutschland-seit-1990/

    nunja…

    mfg

  429. 427. anorak2 18. Juli 2017 10:08
    Wie oft wurde hier schon gesagt, dass in den 1990er Jahren die Braunkohleproduktion in Ostdeutschland stark zurückging?

    Und wie oft wurde schon gesagt das die Leute in der DDR einen Nachholbedarf an Güter hatten der durch eine Steigerung der Produktion im Westen befriedigt wurde und das die CO2 Reduktion durch den mehrausstoß an CO2 im Westen wieder kompensiert wurde.

    427. anorak2 18. Juli 2017 10:08
    Ja, es gibt auch Effizienzsteigerungen. Wenn überhaupt läuft teurer Windstrom dem aber entgegen. Wir wissen ja: Er weist negative Wertschöpfung auf.

    Das machen AKWs und Kohlekraftwerke ja auch und weisen negative Wertschöpfung auf in Deutschland.

    427. anorak2 18. Juli 2017 10:08
    Es wurde auch Erdgas zugebaut, außerdem weniger Stromexport.

    Bedachte Sie mal die zweite Tabelle.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Energiemarkt#cite_note-StromerzeugungD-7
    1990 haben wir noch ca. 0,8 TWh importiert und 2016 haben wir ca. 50 TWh exportiert.
    Das ist eine Steigerung um ca. das 60 fache.
    Haben Sie Herr anorak2 den Bezug zur Realität verloren der Stromexport steigt doch seit Jahren.
    2016 gingen ca. 8 % in Deutschland hergestellten kWh ins Ausland.

    427. anorak2 18. Juli 2017 10:08
    Das können sie gar nicht. Wetterabhängige Stromerzeugung kann kein normales Kraftwerk ersetzen (repeat till fade).

    Herr anorak2, vergessen ?
    Im Jahr 2008 sind ca. 20,5 GW AKW-Leistung am Netz und liefern ca. 140 TWh ins Netz.
    und
    2016 gerade noch ca.11 GW an AKW-Leistung am Netz und liefern noch ca. 80 TWh ins Netz.

    427. anorak2 18. Juli 2017 10:08
    Wie auch dem Sebastian schon mehrfach erklärt wurde, ist die Betrachtung reiner Strom-mengen eine Milchmädchenrechnung, weil die „Qualität“ der Stromerzeugung hierbei ignoriert wird.

    Da haben Sie natürlich Recht, mein PV-Strom von 1A „Qualität“ ist für 1 bis 2 Cent/kWh ja bereits an meiner Steckdose.
    Der Strom vom AKW, Kohlekraftwerk u.s.w. muss ja erst noch verteilt werden und das kostet ja auch nochmal ca. +7 Cent/kWh.

    427. anorak2 18. Juli 2017 10:08
    Wenn überhaupt läuft teurer Windstrom dem aber entgegen.

    Herr anorak2, vergessen ?
    Bei Windstrom sind die ersten Projekte von den Bundesnetzagentur genehmigt die genau 0,00 Cent/kWh an EEG-Förderung bekommen.

    MfG

  430. #429

    Bei Windstrom sind die ersten Projekte von den Bundesnetzagentur genehmigt die genau 0,00 Cent/kWh an EEG-Förderung bekommen.

    Was nützt das? Nichts!
    Wieso gibt es bis heute keine Stadt die mit Windstrom versorgt werden kann? Wir haben doch so viel Windstrom und lesen immer wieder so etwas wie: Die Windräder versorgen x Haushalte mit Strom. Da sollte es doch ein leichtes sein wenigstens mal eine Stadt der Größenordnung 100.000 Einwohner mit Windstrom zu versorgen.

    Aber das geht nicht, weil nicht sichergestellt werden kann, dass der Strom im Moment des Verbrauchs erzeugt wird.
    Der Wind macht einfach was und wann er will.

    Oh, es gab ja schon Versuche der autarken Erneuerbaren Energieversorgung.
    Was wurde daraus?

    NIX
    El Hierro -- Das bittere Ende eines Energiewende-Märchens …

    AUCH NIX
    Pellworm -- Das Ziel der Autarkie wurde verfehlt

  431. Jetzt ist der Verbrauch auf Pellworm 1182kWh (ca. 16:50 Uhr) ist immer noch eine 100% Stromversorgung aus EE-Quellen.
    Stromerzeugung auf Pellworm 1193 kWh aus EEG-Quellen

    Da sind die Aktuellen Messwerte zu sehen die so in Pellworm bei der Stromerzeugung, Stromverbrauch so anstehen.
    http://windenergiepark-westkueste.de/pellworm/pellworm

    Pellworm – Ein Vorgeschmack JA

    MfG

  432. 430. Krumeg 18. Juli 2017 15:40
    Wieso gibt es bis heute keine Stadt die mit Windstrom versorgt werden kann?

    Soll den durch das EEG eine 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr immer Strom Versorgung sichergestellt werden?

    Das EEG hat das Ziel das der Umwelt Energie entnommen werden soll wenn da Energie vorhanden ist und dem Stromnetz zugeführt wird (Vorrangeinspeisung).
    Kohle, Gas u.s.w. sind die „Energiespeicher“ der einspringen wenn die „Erneuerbaren“ schwächeln.

    Das System und Sinn vom EEG ist seit über 15 Jahren bekannt nur die Großen Energieversorger haben das EEG nicht verstanden.

    In einem Land das nicht über ausreichende und geeignete Energiereserven verfügt macht eine Erschließung die eigenen natürlichen „Energiequellen“ im Land „anzuzapfen“ auch Sinn.

    Soll durch die „Erneuerbaren“ oder durch das EEG eine 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr Stromversorgung entstehen, müssen andere Politische Weichen gestellt werden und wir reden nicht über Geldverteilen.

    MfG

  433. 425. Krumeg 18. Juli 2017 09:56
    Australien macht den Umstieg auf Windkraft und den Ausstieg aus Kohle gerade mit.

    Australien steig vor allen auf Solarstrom um.
    Normale Versorger verlangen etwa 17 Cent/kWh in Australien.
    In Australien sind bei PV um die 4 Cent/kWh als kosten anzusehen beim PV-Neubau.

    Wegen der stark gestiegenen Preise hat bereits jeder fünfte Haushalt rund um Perth eine eigene Photovoltaik-Anlage, zitiert der öffentlich-rechtliche Nachrichtensender ABC News den Wissenschaftler Peter Newman von der Curtin University.

    Ob die Leute in Australien unbedingt auf die Windkraft warten, hat sich mir auch noch nicht so richtig erschlossen.
    Wenn die Leute sich problemlos eine gewissen Teil von ihren Stromverbrauch für ca. 4 Cent selber organisieren können.
    Die Klimaanlagen brauchen ja bekanntlich am meisten Strom bei Sonnenschein und die PV-Module stellen am meisten Strom bereist bei Sonnenschein, wer braucht da von den Bürgen noch wirklich die Windkraft ?

    Gut die Windkraft kann die Sache noch etwas abrunden.
    Die Konventionellen sind ja ohnehin bereits vorhanden z.B. für die Nacht.

    MfG

  434. 430. Krumeg 18. Juli 2017 15:40
    El Hierro

    Da könnt ihr Stunde per Stunde, Tag per Tag, Woche per Woche, Monat per Monat genau sehen, was auf El Hierro in Sachen Strom so läuft.

    https://demanda.ree.es/visionaCan/VisionaHierro.html#*

    oder

    https://demanda.ree.es/movil/canarias/el_hierro/acumulada

    Das Oberbecken wird allerdings auch noch als Trinkwasserspeicher genutzt und auch Trinkwasser-Süßwasser abgeleitet.
    Wie viel davon abgezweigt wird, ist unbekannt und nicht über die Turbinen zurück läuft.
    Das Pumpspeicherwerk wird ja Süßwasser betrieben das über die Meerwasserentsalzungsanlagen zugeführt wird.
    Die Stromproduktion sollte auch den Bedarf für die Meerwasserentsalzungsanlagen decken.
    Auch was für die Mehrwasserentsalzung an kWh abgezweigt wird, ist unbekannt.
    El Hierro galt früher als Insel mit den großen Wasserproblemen. Es gibt keine natürlichen Quellbäche und das Oberflächenwasser beträgt nur 0,5 % des Gesamtwasservorrats der Insel.

    Man hat ja auch mit er EE-Anlage die Verbraucher ziemlich „aufgeblasen“ und bei den Auslegung nicht berücksichtigt.
    Auch das man nur auf Wind setzt ist ein Fehler, da muss noch PV an den Start wen man schon im, am „Dunstkreis“ von Äquator ist.

    Bei El Hierro habe ich so den Eindruck das man die Leute in der Sahara nur mit der Windkraft mit Strom versorgen möchte.
    Wenn doch das Naheliegende und einfachste PV-Platten sind als hauptquelle.

    Auf El Hierro werden so ca. 45.000.000 kWh gebraucht im Jahr.
    Jährliche Einstrahlung in Deutschland ca. 900-1.000 kWh/kWp auf den Kanarischen Inseln beträgt im Mittel 1.860 kWh/kWp im Jahr und deutlich über dem spanischen Durchschnitt von ca.1.350 kWh/kWp.

    Wir rechnen jetzt mal sehr konservativ mit nur 1.500 kWh/kWp im Jahr da sind gleich etwas die Verluste mit „erschlagen“.
    Da wird für die 30.000.000 kWh/a ca. 30.000 kWp benötigt das sind ca. 180.000 m², sind ca. 0,07% der Inselfläche.

    Und schon hat man eine 100% Stromversorgung auf El Hierro.

    MfG

  435. Sind ja 1500 kWh/kWp im Jahr.

    Da wird für El Hierro bei 30.000.000 kWh/a ca. 20.000 kWp benötigt das sind ca. 120.000 m², sind ca. 0,05% der Inselfläche.

    Und schon hat man eine 100% Stromversorgung auf El Hierro.

    MfG

  436. Udo,
    auf nach El Hierro, du machst das schon 😉

  437. Die 5 Windräder haben eine Leistung von ca. 11,5 Megawatt (ca. 11.500 kW) und bei einem Jährchen Stromverbrauch von ca. 45.000.000 kWh sind das um die 3900 Volllaststunden.
    Dann kommen noch etwas an Wirkungsradverlusten bei den Pumpspeicherwerken da zu Ruck-Zuck ist man bei 4000 bis 4200 Volllaststunden die erreicht werden müssten.

    Jetzt kommt noch die Meerwasserentsalzungsanlage um die Ecke da geht unter 5000 Volllaststunden nichts bei den Windkraftanlagen um eine 100% Versorgung hinzubekommen auf El Hierro.

    4000 bis 5000 Volllaststunden sind selbst auf El Hierro nur Luftschlösser.

    Da haben die Herren etwas mit ein spitzen Bleistift gerechnet.

    Dann ist der „Stromspeicher“ relativ klein um auch mal Sonnentage mit wenig Wind zu überbrücken.

    ~~~~~~

    https://de.windfinder.com/windstatistics/hierro
    Durchschnittliche Windgeschwindigkeit (kts) ist auf El Hierro ca. 12 kts.

    Lange Zeiten aber nur 11kts = ca. 5,5m/s

    Windkraftanlage müssten ja so in der Größe wie die Enercon E82 sein mit 5 X 2,3 MW
    http://gegenwind.stoeckelsberg.de/images/stories/Leistung_E82.jpg
    oder
    http://gegenwind.stoeckelsberg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=79:windkraft-in-unseren-gebieten-sinnlos&catid=25:news

    Eine E82 macht ca. 320 kW bei 6 m/s sind dann 1.600 kWh in der Stunde für alle 5 Stück und im Jahr nur ca. 14.000.000 kWh im Jahr die aus der Windkraft kommen.
    Der Verbrauch ist aber ca. 45.000.000 kWh auf El Hierro, das sind gerade mal 1/3 der Strommenge die von den Windrädern kommen können.

    Wie man nur ansatzweise auf die Idee kommen kann das die 5 Windräder ausreichen El Hierro 100% mit Strom zu versorgen ist ja vollkommen daneben.

    Die Windsurfer messen vermutlich die Windgeschwindigkeit auf ca. Meereshöhe und die Windräder sehen etwas auf dem Berg, nur auf dem offenen Meer ist die Höhen nicht so dramatisch und bringt keine große Zunahme an Windgeschwindigkeit.
    Die tatsächliche Strommengen sind natürlich etwas über 14.000.000 kWh im Jahr weil die höheren Windgeschwindigkeiten gleich das 4 Fache an kWh abliefern.
    Aber über 20.000.000 kWh werden die 5 Windräder auf El Hierro nicht kommen und dann geht noch der Verlust von den Pumpspeichern wieder ab.

    Das konnte aber bereits ein Grundschüler bei der Projekt Konzeptionierung grob überschlagen das, das schief geht mit den 100% aus EE.

    MfG

  438. Udo,
    was nun? Bleibst du jetzt hier ;-(

  439. Wenn auf El Hierro die überwiegende Windrichtung ziemlich genau immer aus Norden kommt, siehe Grafik (nach unten rollen).
    https://de.windfinder.com/windstatistics/hierro

    Und man die Windräder ziemlich genau in den Windschaden der Berge errichtet die in der Hauptwindrichtung sind braucht man sich über die niedrigen Erträge bei der Windkraft nicht wundern.
    Ist genauso als wie wenn man seine PV in Schatten aufbaut und sich dann wundert das nur 600 kWh/kWp kommen im Jahr in Deutschland.

    Blick nach Süden (Süd-Osten)
    https://www.enel.com/content/enel-com/en/megamenu/stories/archive/2016/09/el-hierro-the-island-where-renewables-are-a-treasure/_jcr_content/carousel/items/image_2094086311.img.jpg/1473088422780.jpg

    Irgendwie haben die Planer, Konzeptersteller, Ausführer nicht das System EE-Quellen verstanden, sind vermutlich welche gewesen die nur ein Konventionelles Kraftwerk hinstellen können.

    Auch ist das mit den Pumpspeicherwerken (Oberbecken) bei einer vulkanisch noch aktiven Insel ja auch nicht das was man machen sollte, zumindest ich würde das nicht so machen.
    Da gibt es doch auf längere Sicht Problemen mit 99%iger Wahrscheinlichkeit und das weiß selbst jemand aus der „Baumschule“.
    Auf El Hierro gibt es ja hunderte von kleinen Erdbeben jedes Jahr und ein Handvoll etwas größere.

    Das was die Spanier da auf El Hierro fabriziert haben ist nach meiner Einschätzung vollkommen daneben.
    Wie gesagt sind vermutlich Fachleute aus der Konventionellen Stromversorgung die, die Marschrichtung vorgegeben haben.
    Windräder hinstellen und Pumpspeicherwerl und fertig nur haben die Jungs vergessen etwas über den Tellerrand zu blicken.

    Das soll ja irgendwas mit, um die 85 Millionen € gekostet haben.
    Für 85 Millionen € kann man 85.000 kWp errichten und die werfen auf El Hierro ca. 127.000.000 kWh im Jahr raus, gebraucht wird aber nur ca. 45.000.000 kWh im Jahr auf El Hierro.
    Die 5 Windräder schaffen so ca. 20.000.000 kWh im Jahr nur.

    Also erst mal,
    Hauptaugenmerk auf PV
    so ca. 10.000 bis 20.000 kWp (bringen 15 bis 30 Millionen kWh im Jahr, Baukosten so um die 15.000.000 € (ca. 3 bis 4 Cent/kWh) und noch zusätzlich 3 bis 5 Windkraftanlagen an der Nordseite der Insel.
    Die größten Strommengen werden ja so zwischen 8:00 und 18:00 Uhr abgerufen auf der Insel und da werfen die PV-Module ja am meisten an kWh raus.
    Der Spitzenverbrauch auf der Insel ist ja so um ca. 7.000 kW die abgerufen werden und die 20.000 kWp werfen auch noch ca. 7.000 kW raus wenn es mal leicht trüb ist.

    Erst mal keinen Speicher, sind ja noch die Dieselaggregate vorhanden.
    Als „Speicher“ würde ich z.B. die Mehrwasserentsalzungsanlag anschmeißen bei Stromüberschuss und nicht hauptsächlich Wasser nach oben Pumpen.

    Danach erst mal abschätzen was die nächsten Schritte sind um auf eine 100% EE-Stromversorgung zu kommen, keinen Schnellschuss um von 0% auf 100% kommen mit einer Aktion.

    MfG

  440. Auf Pellworm klappt es ja auch mit einer über 100% Strommenge aus EE-Qellen.
    Da sind auch Wind, PV und Biogas am Start und ein kleiner AKKU.

    Das kann man auch auf El Hierro so machen, nur mit dem Schwerpunkt auf PV und da ist ja nichts bei der Konzeptionierung zu finden.
    Für die Angststunden sehen ja auf El Hierro noch die Dieselaggregate.

    MfG

  441. Udo for president!

  442. #423

    Soll den durch das EEG eine 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr immer Strom Versorgung sichergestellt werden?

    Ja, das schwebt einigen im Lande vor, z.B:
    Wir steigen um – komplett auf grüne Energien

    Es geht auch nicht nur um die klassische Stromversorgung für Haushalte, sondern zunehmend auch um Strom für den Verkehrssektor was bedeutet, dass der Strombedarf steigen wird.

  443. #439

    Die tatsächliche Strommengen sind natürlich etwas über 14.000.000 kWh im Jahr weil die höheren Windgeschwindigkeiten gleich das 4 Fache an kWh abliefern.

    Bei der Stromerzeugung ist nicht die Jahresproduktion wichtig, sondern die bedarfsgerechte Produktion zu JEDEM Zeitpunkt. Der Strom muss in dem Moment des Verbrauches produziert werden. Man kann natürlich auch den Verbrauch an die Erzeugung koppeln was dann Stromrationierung genannt wird. Auf dieses Ziel steuern wir in Deutschland gerade zu.

  444. #433

    Australien steig vor allen auf Solarstrom um.

    Australien hat kein einheitliches System zur Stromversorgung. South Australia setzt vor allem auf Windkraft und auf die gleichzeitige Abschaltung der Kohlekraftwerke. Eine für die Stromversorgung und Strompreise tödliche Kombination.
    Hohe Strompreise und immer wieder Blackout. Die Leute müssen sich schon Dieselaggregate kaufen.

    Jetzt überholt South Australia Dänemark (und damit auch Deutschland) bei den Strompreisen
    Miles Kemp, The Advertiser
    June 28, 2017 8:03am
    SOUTH Australia will this weekend overtake Denmark with the highest electricity prices in the world.

    Anscheinend ist in Australien eine Kugel Eis noch viel größer als in Deutschland

  445. #440

    Auf Pellworm klappt es ja auch mit einer über 100% Strommenge aus EE-Qellen.

    Und genau dafür gibt es keine Belege. Das Gegenteil ist der Fall:

    Vom Winde verweht – die Pellworm-Pleite, lebendige Eindrücke aus einer „Smart Region“

    Die 37 km2 große Insel mit 1.177 Einwohnern ist landwirtschaftlich geprägt und zählt zu den sonnen- und windreichsten Regionen Deutschlands. Die Insel ist somit der ideale Ort für das Forschungsprojekt: Hier wird 3-mal so viel Energie erzeugt wie die Einwohner verbrauchen – aber nur dann, wenn der Wind weht und die Sonne scheint.

    Und bitte nie vergessen: Der Strom muss im Moment des Verbrauches erzeugt werden. Wind und Sonne halten sich aber nicht an den Verbrauch.
    Auch wenn im Schnitt 97% Deckung erreicht werden können, gilt das jedoch nicht für JEDEN Zeitpunkt, was aber die Voraussetzung für die Versorgung ist.

  446. 444. Krumeg 19. Juli 2017 12:58
    South Australia setzt vor allem auf Windkraft und auf die gleichzeitige Abschaltung der Kohlekraftwerke.

    Wenn in Australien die Strompreise um 300$ im Jahr steigen, so ist doch klar das man PV-aufs Dach macht da spart man nicht nur die Strompreiserhöhung sondern gleich einen Teil von seinem Netzbezug.
    Das kWh aus einer neuen PV kostet da doch unter 8 Cent und mit Speicher sind das vermut-lich 15 bis 20 Cent und der Stromausfall kann einen gestohlen bleiben wen man einen Akku hat und den richtigen Wechselrichter.

    Deshalb ist ja auch in Australien die Nachfrage nach Speichern in den vergangenen 18 Mo-naten um über 1000 Prozent anwachsen bei einigen Speicherherstellern.

    MfG

  447. #446

    Wenn in Australien die Strompreise um 300$ im Jahr steigen, so ist doch klar das man PV-aufs Dach macht

    Und was nutzt die PV Anlage auf dem eigenen Haus wenn die Firmen und Betriebe wegen Blackout geschlossen haben?

    Die Nachfrage nach Diesel Generatoren ist auch rasant gestiegen.
    A Diesel in the Shed
    Pickering Post
    Viv Forbes
    14 April 2017
    You can have your solar panels
    and your turbines on the hills;
    You can use the warmth of sunshine
    to reduce your heating bills.

    You can dream you’re self-sufficient
    as you weed your vegie bed;
    As long as you make sure to keep
    A diesel in the shed.
    Durch die Energiepolitik werden die Leute dazu verdonnert sich ihren Strom selber zu erzeugen. Naja einige können sich das sogar leisten. Und die anderen? Was machen die?

    Vor dem Hype um die Erneuerbaren musste sich niemand um seine Stromversorgung selber kümmern.

  448. 447. Krumeg 19. Juli 2017 14:56
    Und was nutzt die PV Anlage auf dem eigenen Haus wenn die Firmen und Betriebe wegen Blackout geschlossen haben?

    Jeder ist erst man selber für sein Leben und auch Betrieb verantwortlich, verlässt man sich auf andere so kann man mal verlassen sein.

    447. Krumeg 19. Juli 2017 14:56
    Durch die Energiepolitik werden die Leute dazu verdonnert sich ihren Strom selber zu erzeugen. Naja einige können sich das sogar leisten. Und die anderen? Was machen die?

    Die Leute machen doch das was die geringsten kosten und Aufwand ist.
    Ist Netzstrom die beste Lösung, nehmen die Netzstrom und ist z.B. PV-Strom oder Akkustrom die beste Lösung nehme die eben PV-Strom oder Akku Strom, dass kann hoch jeder so machen wie es für ihn am Wirtschaftlichsten ist.

    447. Krumeg 19. Juli 2017 14:56
    Vor dem Hype um die Erneuerbaren musste sich niemand um seine Stromversorgung selber kümmern.

    Aber auch bezahlen und Sie können ja auch weiterhin den günstigen Netzstrom zu 100% einsetzen ist doch auch OK.
    Wollen Sie was einsparen geht das eben nur mit Eigeninitiative.
    Entweder Stromsparende Geräte, PV u.s.w. beteiligen an EE-Projekten u.s.w. oder eben 100% Netzstrom und alles beim alten belassen.

    MfG

  449. Jetzt ist der Verbrauch auf Pellworm 2312 kWh (ca. 15:40 Uhr) ist immer noch eine ca. 170% Stromversorgung aus EE-Quellen.
    Überschussabgabe ans Festland ca. 1840 kWh

    Da sind die Aktuellen Messwerte zu sehen die so in Pellworm bei der Stromerzeugung, Stromverbrauch so anstehen.
    http://windenergiepark-westkueste.de/pellworm/pellworm

    Pellworm – Ein Vorgeschmack JA

    MfG

  450. 443. Krumeg 19. Juli 2017 11:09
    Man kann natürlich auch den Verbrauch an die Erzeugung koppeln was dann Stromrationierung genannt wird. Auf dieses Ziel steuern wir in Deutschland gerade zu.

    Zumindest ist in Deutschland jede Menge an Strom vorhanden und das auch zeitgleich, bei Strompreisen ab Kraftwerk von durchschnittlich um die 3 Cent und einen Stromexportüberschuss von ca. 50.000.000.000 kWh in 2016.

    Bei den Stromunterbrechungen sind wir ja mit unter 15 Minuten im Jahre weltweit eine Spitzenposition.

    Das erreichen nicht mal die Länder wo auf Konventionelle Energieträger oder AKWs setzen.
    Mit dem Ausbau Erneuerbaren nehmen doch die Zeiten der Stromunterbrechungen kontinuierlich ab in Deutschland.

    MfG

  451. Deutschlands Stromexport nimmt immer weiter zu.

    Im ersten Halbjahr 2017 gab es erstmals keinen einzigen Tag mehr ohne Exportüberschuss.

    Im Vorjahreszeitraum hatte es immerhin noch zwei Tage gegeben, an denen Deutschland per saldo Strom importierte, vor zwei Jahren waren es noch sieben Tage.

    http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/deutschlands-stromexport-nimmt-immer-weiter-zu--138774460.html

  452. Deutschlands Stromexport nimmt immer weiter zu.

    Export ist nur dann profitabel, wenn der Verkaufspreis über den Herstellungskosten liegt. Liegen die Kosten dagegen höher als der Verkaufspreis, zahlt der Verkäufer drauf. Das ist bei Ökostrom allerdings der Fall. Den Verlust tragen die Stromverbraucher unfreiwillig über die EEG-Umlage.

  453. #450

    Mit dem Ausbau Erneuerbaren nehmen doch die Zeiten der Stromunterbrechungen kontinuierlich ab in Deutschland.

    Dann suchen Sie uns doch bitte mal heraus wie viel die Stromkunden in Deutschland für sogenannte Redispatch Maßnahmen zahlen müssen.
    Falls Sie von Redispatch noch nie gehört haben, das sind Netzeingriffe um die Stabilitättät aufrecht zu erhalten

  454. Hallo anorak2,

    die Stromherstellung aus EE-Quellen war aber noch niemals höher als der Verbrauch in Deutschland und somit werden ja die kWh’s von den Konventionellen und AKWs bereitgestellt für den Export und die Leute in den Kraftwerken werden noch wohl ihre Herstellungskosten kennen und dementsprechend Reagieren, so das kein Verlust eingefahren werden.

    Bei den Windkraftausschreibungen mit 0,00 Cent/kWh werden ja auch die Anlagen vom Netz getrennt wenn der Börsenpreis unter die Herstellungskosten fällt, sonst ist das ja ein Minusgeschäft.
    MfG

  455. Hallo Herr Krumeg,

    muss nochmal nachfragen wo steht in ihrer Märchenstunde in Nr. 443 was von den Kosten ?
    Da erzählen Sie was von

    bedarfsgerechte Produktion zu JEDEM Zeitpunkt.
    Stromrationierung
    Auf dieses Ziel steuern wir in Deutschland gerade zu.

    Und das habe ich ihnen widerlegt, da erzählen Sie nur was für die Märchenstunde und keine Fakten in Nr.443.

    MfG

  456. Udo Stemmer 19. Juli 2017 17:07

    die Stromherstellung aus EE-Quellen war aber noch niemals höher als der Verbrauch in Deutschland und somit werden ja die kWh’s von den Konventionellen und AKWs bereitgestellt für den Export und die Leute in den Kraftwerken werden noch wohl ihre Herstellungskosten kennen und dementsprechend Reagieren, so das kein Verlust eingefahren werden.

    Selten bekennen sich die Propagandisten von der Pseudo-Öko-Front derartig zu ihrer Unkenntnis technischer Zusammenhänge -- oder zur absichtlichen Desinformation. Auch wenn es nun wirklich dem Uninformiertesten bekannt sein sollte:

    1. Die Grundlast stellt die Versorgung des Strombedarf dar. WKA und PV sind nicht grundlastfähig und können nur in einem begrenzten Regelbereich eine mögliche Ergänzung liefern.

    2. Der Regelbereich von Grundlast-Kraftwerken ist begrenzt, sowohl in der Mindestauslastung, als auch in der Regelzeit, die Kraftwerke herunter oder herauf zu fahren. Vollständige Abschaltungen von Kohlekraftwerken sind zu vermeiden, denn das Wiederanfahren der Kraftwerke dauert tage und verbraucht enorme Mengen von Brennstoff.

    3. Die Netzagentur behandelt eine lange Reihe von Stillegungsanträgen, denn der Betrieb dieser Kraftwerke ist nicht mehr kostendeckend. Viele aber gelten als systemrelevant unverzichtbar, und dürfen darum nicht still gelegt werden.

    4. Lieferungen von Strom über den Regelbereich hinaus führt zu einer Überproduktion, die am Markt schädliche Auswirkungen hat: Dumpingpreise belasten inländische und ausländische Versorger.

    5. Versorger fahren die letzten Jahre immer mehr in die Verlustzone. Davon betroffen sind häufig Stadtverwaltungen und Pensionskassen, die die Altersversorgung mehr und mehr verspielen.

    Bei den Windkraftausschreibungen mit 0,00 Cent/kWh werden ja auch die Anlagen vom Netz getrennt wenn der Börsenpreis unter die Herstellungskosten fällt, sonst ist das ja ein Minusgeschäft.

    Dumpingpreise setzen nicht erst bei 0 ct ein, sondern wenn die zu erzielenden Preise unter die Herstellkosten der Anbieter fallen, die für die Versorgung des Netzes unerlässlich sind. Dies ist bereits oft der Fall.

    Zudem ereignen sich immer wieder negative Strompreise. Die aktuelle Gesetzeslage erlaubt keine Möglichkeit der Zwangsabschaltung zur Marktregulierung, sondern garantiert über die Vorrangeinspeisung unbegrenzte Einspeisung, die dann zu Lasten der Allgemeinheit entsorgt werden müssen. Die meisten Anlagen haben darüber hinaus hohe Grarantiepreise, die vom Markt nie erreicht werden.

    Kurz: Das Gesetzeschaos ist zum Schaden aller Verbraucher und der EVUs, die die Grundversorgung durchführen. Der ökologische Nutzen ist gegen null, aber es gibt einige Gewinnler von diesem volkswirtschaftlichen Wahnsinn.

  457. 456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    1. Die Grundlast stellt die Versorgung des Strombedarf dar. WKA und PV sind nicht grundlastfähig und können nur in einem begrenzten Regelbereich eine mögliche Ergänzung liefern.

    Herr Martin Landvoigt,
    haben Sie in den vergangen 15 Jahren in einer Höhle gelebt ohne TV, Zeitung u.s.w. ?
    Die EE-Qellen haben eine Vorrangeinspeisung und die „Energiespeicher“ der Konventionellen steuern den Rest bei, so ist das seit über 15 Jahren in Deutschland geregelt, verstanden ?

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    2. Der Regelbereich von Grundlast-Kraftwerken ist begrenzt, sowohl in der Mindestauslastung, als auch in der Regelzeit, die Kraftwerke herunter oder herauf zu fahren.

    Den Kraftwerksbetreibern ist doch seit über 15 Jahren bekamt das man nur noch die Restmengen beisteuern muss, längerfristig.
    Da muss man doch als Chef von einem Energieversorger die richtigen Weichen stellen, nur weiter wie immer geht nicht.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    3. Die Netzagentur behandelt eine lange Reihe von Stillegungsanträgen, denn der Betrieb dieser Kraftwerke ist nicht mehr kostendeckend. Viele aber gelten als systemrelevant unverzichtbar, und dürfen darum nicht still gelegt werden.

    Dafür bekommen ja die Energieversorger eine Art Hartz 4 für die Kraftwerke.
    Die Bundesregierung will doch den Betreibern alter Kraftwerke ein Gnadenbrot verschaffen.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    4. Lieferungen von Strom über den Regelbereich hinaus führt zu einer Überproduktion

    Die Überproduktion machen doch die Konventionellen und AKWs, von den EE-Anlagen kam noch keine Überproduktion an Strom die in Deutschland nicht nachgefragt wurde.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    5. Versorger fahren die letzten Jahre immer mehr in die Verlustzone. Davon betroffen sind häufig Stadtverwaltungen und Pensionskassen, die die Altersversorgung mehr und mehr verspielen.

    Keiner hat den Anspruch für alle Zeiten Gewinne zu machen weder die Versorger noch die Stadtverwaltungen und Pensionskassen wenn man sich im Wirtschaftsleben bewegt.
    Wenn die Stadtverwaltungen und Pensionskassen nicht die Zeichen der Zeit sehen kann man auch nichts machen.

    Der Staatliche Pensionsfond in Norwegen hat ja bereits seit längeren erkannt wohin die Reise geht.
    So hat das norwegische Parlament im Juni 2015 beschlossen, dass alle Beteiligungen an Bergbaugesellschaften und Stromkonzernen verkauft werden sollen, deren Kohleanteil am Umsatz bei 30 Prozent oder höher liegt.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    Dumpingpreise setzen nicht erst bei 0 ct ein, sondern wenn die zu erzielenden Preise unter die Herstellkosten der Anbieter fallen, die für die Versorgung des Netzes unerlässlich sind. Dies ist bereits oft der Fall.

    Einige der neuen Windkraftanlagen bekommen doch gar keine Dumpingpreise, kein EEG-Geld.
    Die 0,00 Cent-Windkraftanlagen verkaufen den Strom Quasi zu Börsenpreisen, oder eben nicht wenn der zu gering ist.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    Zudem ereignen sich immer wieder negative Strompreise. Die aktuelle Gesetzeslage erlaubt keine Möglichkeit der Zwangsabschaltung zur Marktregulierung, sondern garantiert über die Vorrangeinspeisung unbegrenzte Einspeisung,

    Verraten Sie doch mal wann den die EE-Kraftwerke mehr Strom bereitgestellt haben als in Deutschland nachgefragt wurde ?

    Martin Landvoigt,
    das Sie sich nicht in der aktuellen Gesetzeslage auskennen habe ich ja bereits verstanden.
    Nur können die Energieversorger auch EEG-Anlagen abschalten, ist sogar Pflicht bei größeren Anlagen eine Abschalteinrichtung als EEG-Betreiber vorzuhalten.
    Der verantwortliche Netzbetreiber kann nach den besonderen Voraussetzungen und Rechtsfolgen des Einspeisemanagements auch die Einspeisung aus EE-Anlagen vorübergehend abregeln.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    Die meisten Anlagen haben darüber hinaus hohe Grarantiepreise, die vom Markt nie erreicht werden.

    Der Gesetzgeber wollte doch damit „Privates Kapital“ mobilisieren da die Großen Energieversorger damals nicht bereit wahren die Ausgaben zu schultern.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    Der ökologische Nutzen ist gegen null, aber es gibt einige Gewinnler von diesem volkswirtschaftlichen Wahnsinn.

    Man muss eben immer schauen das man bei den Gewinnern dabei ist, das ist ja klar.
    Über Sinn oder Unsinn von Gesetzen kann man ja diskutieren, bringt nur nichts.
    Man muss nur immer schnell auf Gesetzesänderungen reagieren und „Vorteile“ nutzen.

    MfG

  458. 445. Krumeg 19. Juli 2017 13:21
    ( Auf Pellworm klappt es ja auch mit einer über 100% Strommenge aus EE-Qellen.)

    Und genau dafür gibt es keine Belege. Das Gegenteil ist der Fall:

    Einfach mal selber schauen was so Pellworm ab geht bei den kWh‘s.

    http://windenergiepark-westkueste.de/pellworm/pellworm

    Aktuell werden ca. 1.200 kWh an Überschuss an das Festland abgegeben.
    Also, über das Doppelte an Strom wird auf Pellworm erzeugt aus EE-Anlagen wie auf der Insel verbraucht wird.
    Die Akkus sind so gut wie Leer und werden nicht aufgeladen, weshalb ?
    Die erzeugten Strommengen sind weit über 200% die auf Pellworm so mit EE-Anlagen ge-wonnen werden.

    445. Krumeg 19. Juli 2017 13:21
    Auch wenn im Schnitt 97% Deckung erreicht werden können, gilt das jedoch nicht für JEDEN Zeitpunkt, was aber die Voraussetzung für die Versorgung ist.

    Möchte man zwingend eine zeitgleiche 100% Versorgung auf Pellworm haben ist das ja auch kein Thema.
    Da kann man ja zeitgleich auch Strom von einer z.B. einer Biogasanlage vom Festland zukaufen, Pellworm ist ja mit einem Kabel mit dem Festland-Stromnetz verbunden.

    Oder man lagert sagen wir mal 10% der Überschüsse in Pumpspeicherwerke ein z.B. in Norwegen und greift dann die fehlenden 3% ab wenn man die brauch.

    Oder man stellt die Nutzung der Akkus um.
    Die werden ja nicht so verwendet das man eine 100% Stromversorgung hinbekommt auf Pellworm.
    E.on zieht ja z.B. noch Strom aus den Akkus wenn die nur noch ca. ¼ der kWh haben und schickt den Strom ans Festland.
    Eigentlich müssten erst mal die Akkus aufgeladen werden um wieder Reserven zu haben um auf 100% (Zeitgleich) zu kommen.

    Kleines Beispiel.
    Am 9. Juli 2017 ca. 10:15 Uhr schickt E.ON ca. ca. 200kW zum Festland und die Akkus sind so gut wie Leer und werden nicht aufgeladen, da passt doch irgendwas nicht.
    Stromüberschuss ist da auf Pellworm nur in die Akkus kommt der nicht.
    Ein Privater Hausbesitzer würde ja erst mal die eigene Akku aufladen und dann erst Strom ans Netz abgeben.

    Hab so den Eindruck das E.on da absichtlich nicht den Akku voll mach um später dann doch wieder Strom nach Pellworm liefern zu können.
    Wird vermutlich nicht die allzeit 100% Stromversorgung auf Pellworm das Ziel von E.on sein bei der Konzeptentwicklung und tatsächlichen Verwendung vom Stromspeicher.

    MfG

  459. Udo Stemmer 19. Juli 2017 23:12

    Die EE-Qellen haben eine Vorrangeinspeisung und die „Energiespeicher“ der Konventionellen steuern den Rest bei, so ist das seit über 15 Jahren in Deutschland geregelt, verstanden ?

    1. Das änder rein gar nichts an der mangelnden Grundlastfähigkeit von PV und WKA.
    2. Die entsprechend gesetzlich bevollmächtigte Netzagentur weiß das. Darum können auch Betreiber unrentable Kraftwerke nicht einfach vom Netz nehmen.
    3. Unsachgemäße Gesetze sagen nur eins: Wir haben mehrheitlichTrottel zu Gesetzgeber bestimmt. Schilda ist überall!

    Den Kraftwerksbetreibern ist doch seit über 15 Jahren bekamt das man nur noch die Restmengen beisteuern muss, längerfristig.

    Das verändert nichts an der Physik und der Ökonomie. Unsinnige Vorgaben bleiben so oder so unsinnig.

    Da muss man doch als Chef von einem Energieversorger die richtigen Weichen stellen, nur weiter wie immer geht nicht.

    Der Chef von einem Energieversorger hat nur eine einzige Aufgabe: Sein eigenes fettes Gehalt zu sichern -- und das möglichst lange. Darin ist er von der Politik abhängig. Alles andere ist reine Nebensache.

    456. Martin Landvoigt 19. Juli 2017 18:15
    3. Die Netzagentur behandelt eine lange Reihe von Stillegungsanträgen, denn der Betrieb dieser Kraftwerke ist nicht mehr kostendeckend. Viele aber gelten als systemrelevant unverzichtbar, und dürfen darum nicht still gelegt werden.

    Dafür bekommen ja die Energieversorger eine Art Hartz 4 für die Kraftwerke.
    Die Bundesregierung will doch den Betreibern alter Kraftwerke ein Gnadenbrot verschaffen.

    Es tut ja schon weh, wie mit derartiger Unkenntnis der Anforderungen an eine nationale Energieversorgung hausieren gegangen wir. Bei derartiger Ignoranz von Sachkenntnis qualifizieren Sie sich als Abgeordneter.

    Der Staatliche Pensionsfond in Norwegen hat ja bereits seit längeren erkannt wohin die Reise geht.
    So hat das norwegische Parlament im Juni 2015 beschlossen, dass alle Beteiligungen an Bergbaugesellschaften und Stromkonzernen verkauft werden sollen, deren Kohleanteil am Umsatz bei 30 Prozent oder höher liegt.

    Damit ist belegt, dass die selbstzerstörerische Ideologie nicht exklusiv in Deutschland zu Hause ist, sondern zum globalen Problem wird.

    Einige der neuen Windkraftanlagen bekommen doch gar keine Dumpingpreise, kein EEG-Geld.

    Die 0,00 Cent-Windkraftanlagen verkaufen den Strom Quasi zu Börsenpreisen, oder eben nicht wenn der zu gering ist.

    Das ist irrelevant. Die Produktion richtet sich nicht nach Genehmigungen, die erst in einigen Jahren ans Netz gehen. Ich zweifele ohnehin, dass diese jemals rentabel arbeiten können. Aber wo Ideologie im Spiel ist, hat die Vernunft nichts mehr zu lachen.

    Verraten Sie doch mal wann den die EE-Kraftwerke mehr Strom bereitgestellt haben als in Deutschland nachgefragt wurde ?

    Hier einige Beispiele: https://www.eike-klima-energie.eu/2017/06/18/negative-preise-planillusion-und-bizarrer-markt/

    Nur können die Energieversorger auch EEG-Anlagen abschalten, ist sogar Pflicht bei größeren Anlagen eine Abschalteinrichtung als EEG-Betreiber vorzuhalten.
    Der verantwortliche Netzbetreiber kann nach den besonderen Voraussetzungen und Rechtsfolgen des Einspeisemanagements auch die Einspeisung aus EE-Anlagen vorübergehend abregeln.

    Das Betreiber ihre Anlagen abschalten können, ist eingeschränkt möglich. Warum sollten sie es tun?

    Die Abschalteinrichtungen sind nur für den Fall verpflichtend, wenn ein Netzsegment technisch überlastet ist. Nicht, wenn die Preise zu niedrig werden.

    Der Gesetzgeber wollte doch damit „Privates Kapital“ mobilisieren da die Großen Energieversorger damals nicht bereit wahren die Ausgaben zu schultern.

    Was der Gesetzgeber oder irgend welche Lobbyisten wollten oder vorgeaben zu wollen, ist für die reale Wirkung unerheblich. Diese führte zu Kapitalvernichtung und Marktverzerrung zum Schaden der Allgemeinheit und zum Nutzen Weniger.

    Über Sinn oder Unsinn von Gesetzen kann man ja diskutieren, bringt nur nichts.

    … es wird ja sowieso das gemacht, wozu die grünen Medien unsere Bundeskanzlerin getrieben haben ….

    Man muss nur immer schnell auf Gesetzesänderungen reagieren und „Vorteile“ nutzen.

    Gesetzeslücken suchen und auf Kosten der Allgemeinheit leben ist unmoralisch. Derartige Einstellungen schädigen das Volk und zersetzen den Staat.

  460. #455

    muss nochmal nachfragen wo steht in ihrer Märchenstunde in Nr. 443 was von den Kosten ?

    Meinen Sie Kosten wie diese?
    Strafzins auf EEG-Milliarden

    Deutschlands Stromkunden müssen seit neuestem auch die Strafzinsen für die milliardenschwere Ökostrom-Umlage finanzieren. Allein bis Juni flossen einem Medienbericht zufolge rund 820.000 Euro ab.

  461. „…Hinzu kommen steigende Belastungen durch die Energiewende. So hat sich allein die EEG-Umlage zur Förderung regenerativer Energien zwischen 2010 und 2016 auf inzwischen 22,9 Milliarden Euro verdreifacht. Auch kleinere Umlagen zur Finanzierung der Energiewende sind gestiegen und belaufen sich inzwischen auf 2,5 Milliarden Euro in diesem Jahr…“ -- Bund der Steuerzahler, diverse Quellen

  462. Hallo Herr Krumeg

    Zu Nr. 460

    Schauen Sie mal was ich von einer Bank heute für Mail bekommen habe.

    „Für Sie bedeutet dies: Sie zahlen weniger Geld zurück als Sie geliehen haben.“

    http://up.picr.de/29843646il.jpg

    Das bekomme ich einen Negativen Zinsen auf ein Darlehen, so kann man die eigne PV noch günstiger errichten und muss nicht mal sein eigenes Geld einsetzen.

    MfG

  463. PS
    Negative Preise gibt es nicht nur beim Strom, Herr Krumeg.
    Die Welt ist eben verrückt man muss nur das Beste daraus machen.

  464. #463

    Negative Preise gibt es nicht nur beim Strom, Herr Krumeg.
    Die Welt ist eben verrückt man muss nur das Beste daraus machen.

    Aha, und das rechtfertigt dass wir nicht benötigten Strom produzieren und Geld zahlen dass dieser entsorgt wird.
    Das Beste daraus zu machen wäre: Bei Überangebot Windräder abschalten und NICHT vergüten -- derzeit wird ja auch der nicht produzierte Strom dem Kunden in Rechnung gestellt. Dann haben die Betreiber halt Pech gehabt, so wie in jeder anderen Branche in der zu viel und am Bedürfnis vorbei produziert wird.
    Der stetig wachsende Ausbau der Windenergie wird Überproduktionen in Zukunft verschärfen. Das ist seit Jahren bekannt und zeigt sich ja auch.

  465. 459. Martin Landvoigt 20. Juli 2017 08:44

    „ Verraten Sie doch mal wann den die EE-Kraftwerke mehr Strom bereitgestellt haben als in Deutschland nachgefragt wurde ?“

    Hier einige Beispiele:
    https://www.eike-klima-energie.eu/2017/06/18/negative-preise-planillusion-und-bizarrer-markt/

    Da betrachten wir uns mal das was die „Spezialisten“ bei EIKE so als Zeit vorgegeben haben, 1. Mai 2017 und das max. am negative Strompreisen war da um ca. 8:00 Uhr und da haben die konventionelle immer noch ca. 19,5 GW in das Stromnetz geblasen und sich selber den Preis „kaputt“ gemacht.
    http://up.picr.de/29843840dp.jpg

    ~~~~~~~

    464. Krumeg 20. Juli 2017 13:32
    Aha, und das rechtfertigt dass wir nicht benötigten Strom produzieren und Geld zahlen dass dieser entsorgt wird.

    Herr Krumeg,

    wann wurde mehr EE-Strom bereitgestellt als in Deutschland nachgefragt, ich warte immer noch auf den Tag und die Stunde wo das geschehen ist.

    MfG

  466. PS
    Herr Martin Landvoigt,
    EIKE ist ja die volle Lachnummer was den Umgang mit Zahlen angeht.
    Ich würde mir das nicht trauen EIKE als Quellenangab in einer Diskussion zu nennen.

    MfG

  467. Guten Tag,

    bisher bin ich lediglich stiller Mitleser in diesem Forum, allerdings habe ich mich im Zuge der Diskussion eingängiger mit der Materie beschäftigt.
    „Materie“ in diesem Zusammenhang soll heißen Auswirkungen der Energiewende auf den spezifischen CO2 Ausstoß pro erzeugter Strommenge.

    Nachdem hier viele Zahlen von allen möglichen Instituten/Studien/Einzelpersonen umeinandergeschrieben werden, kann man ja mal versuchen, sich auf eine gemeinsame Datenbasis und deren Interpretation zu verständigen. Eine Wertung werde ich weitestgehend außen vor lassen.

    Als Ausgangslage meiner Betrachtung dient die Exceldatei „Zahlen und Fakten Energiedaten“ des BMWi auf dem Stand 05.05.2017.
    Die Höhe der EE-Umlage sind aus entsprechendem Wikipediaartikel entnommen und sollten weitestgehend stimmen -- zumindest die Primärquellen scheinen vertrauenswürdig.

    Betrachtungszeitraum:
    2000 bis 2015

    Anmerkung:
    2015 als Endjahr wurde deshalb gewählt, da für dieses Jahr die letzten Zahlen der „CO2-Emissionen der Stromerzeugung in Mt“ innerhalb der Exceldatei (Reiter 11) vorliegen.

    Folgende Prämissen/Einschränkungen/Detaillierungen lege ich vorab offen zugrunde:

    1. Die Energiewende ist primär eine Stromwende.
    2. Die Energiewende umfasst hauptsächlich Stromerzeugung aus Solar, Windkraft (WK) und Biomasse (BM); Wasserkraftnutzung in Deutschland gab es bereits vorher, auch hat sich diese in den letzten 15 Jahren kaum geändert. Wärmeerzeugung aus EE ist weitestgehend vernachlässigbar.
    3. Der spezifische CO2-Ausstoß (CO2 spez) besitzt folgende Einheit: t CO2/MWh (t CO2 je erzeugter Megawattstunde). Hierbei kann MWh auf die Bruttostromerzeugung (MWhe) oder aber den Bruttostromverbrauch (MWhv) Deutschlands bezogen werden. Dementsprechend zu unterscheiden sind CO2 spez_V (Bruttostromverbrauch) und CO2 spez_E (Bruttostromerzeugung)
    4. Es gibt einen CO2 spez vor der Energiewende, entsprechend einem Wert, der höher als der jetzige sein muss. Diesen bezeichne ich als CO2 spez_base. Der Wert basiert auf dem Durchschnittswert des spezifischen CO2 Ausstoßes der Jahre 1993 bis 2000 und hat den Wert (abgerundet) 0,600 t CO2 / MWhe (Bruttostromerzeugung). Diese „willkürliche“ Bezugsbasis ignoriert die relativ hohen spezifischen Werte direkt nach der Wiedervereinigung einerseits und die tendenziell niedrigeren Werte seit der Energiewende andererseits. Weiterhin war der durchschnittliche Stromimportsaldo in diesen Jahren lediglich 0,5 TWh, also weitestgehend ausgeglichen, weshalb Bruttostromerzeugung = Bruttostromverbrauch entspricht.
    Vor 2000 lag die Stromerzeugung aus Solar, Biomasse und Windkraft bei 80%):

    Berechnung der einzelnen Werte:

    1. CO2 spez: CO2-Emissionen der Stromerzeugung in Mt innerhalb der Exceldatei (Reiter 11) geteilt durch
    a. Bruttostromerzeugung (Reiter 22) = CO2 spez_E (blaue Kurve)
    b. Bruttostromverbrauch (Reiter 22) = CO2 spez_V (rote Kurve)
    des jeweiligen Jahres.
    2. Anteil der EE aus Solar, Windkraft und Biomasse: Berechnung der prozentualen Anteile an der gesamten produzierten Bruttostromerzeugung (grüne Kurve)

    Was kann man mit den Werten machen?

    • Prinzipiell sieht man den Verlauf des spezifischen CO2 Ausstoßes vor/während der Energiewende.

    • Man sieht, dass vor der Energiewende Bruttostromverbrauch und –erzeugung nahezu deckungsgleich waren. Das Stromimportsaldo war weitestgehend ausgeglichen.

    • Man kann nun die rechnerisch vermiedene CO2 Menge berechnen, indem man CO2 spez bezogen auf Bruttostromverbrauch oder – erzeugung vom Baselinewert (CO2 spez base) abzieht und mit den entsprechenden Strommengen des Jahres multipliziert.

    • Mit der so ermittelten Menge X kann man die Vermeidungskosten bestimmen, also im Sinne von x t CO2 vermieden hat Y Euro gekostet, wenn man die EE-Vergütung Y durch die Menge X teilt etc.

    • Man sieht, dass beginnend ab 2002 Bruttostromverbrauch und –erzeugung auseinander driften, da mehr Strom exportiert wird. Gehen die Exporte in Länder mit niedrigeren CO2 spez als Deutschland, werden so Emissionen „exportiert“. Umgekehrt werden bei Ländern mit höherem spezifischen CO2 Ausstoß die Emissionen reduziert. Natürlich unter der Annahme, dass die Länder die entsprechenden Mengen nicht selber weiterhin produziert hätten.

  468. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr sprunghaft erhöht. Wie die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) nun mitteilte, hatten die Erneuerbaren-Anlagen von Januar bis Juni mit ca. 106,5 Terawattstunden (TWh) einen offenbar neuen Rekordwert in einem Halbjahr in Deutschland erreicht.

    EE-Anlagen haben fast zehn Prozent mehr ins Netz gegeben, als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres 2016, ca. + 9,2 TWh.

    Man kann eigentlich davon ausgehen das die EE-Anlagen in 2017 die 200 TWh in Deutschland bei der Strombereitstellung im Netz überschreiten und welche Kraftwerke müssen kWh’s abgeben ?

    Sind das nicht großteils die Kohlekraftwerke, da wird auch in 2017 die CO2 Menge die sich in jeden kWh versteckt abnehmen.

    MfG

  469. #468

    Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr sprunghaft erhöht.

    Und wie hoch war die garantierte Einspeisung?
    Es kommt ja nicht darauf an wie der Anteil über 6 Monate aussieht, sondern wie hoch der Anteil in jedem Moment ist.
    Und dieser Anteil schwankt. Um die Schwankung auszugleichen müssen konventionelle Kraftwerke immer im Hintergrund mitlaufen, weil die Schwankung zufällig weil wetterabhängig ist. Sie müssten das nicht, wenn der EE Strom grundlastfähig wäre, also über einen längeren Zeitraum eine konstante Stromproduktion aufweisen würde.
    Was wieder zu der Frage führt: Und wie hoch war die garantierte Einspeisung?

    Der Strom muss im Moment des Verbrauches erzeugt werden. Dieser Zusammenhang ist anscheinend für einige zu kompliziert, zu schwer zu verstehen.

  470. 469. Krumeg 20. Juli 2017 17:37
    EE Strom grundlastfähig wäre, also über einen längeren Zeitraum eine konstante Stromproduktion aufweisen würde.

    Herr Krumeg,
    haben Sie das immer noch nicht verstanden das „Grundlast“ ein Begriff von Gestern nein von Vorgestern ist.
    Mit den gesetzlichen Vorgaben sind die Konventionellen zu „Energiespeichern“ geworden die immer dann was liefern wenn von den EE-Quellen nicht die gewünschten Mengen kommen.
    Die geänderten rechtlichen Vorgaben, also von Grundlast zu einer sich veränderten Stromnachfrage muss man als Energieversorger Rechnung tragen und seinen Kraftwerkspark überdenken und auch längerfristig verändern.

    Das ist die Aufgabe der Konventionellen in Deutschland und diese gesetzlichen Vorgaben ist seit über 15 Jahren doch bekannt, nur haben Sie das noch nicht verstanden.

    469. Krumeg 20. Juli 2017 17:37
    Der Strom muss im Moment des Verbrauches erzeugt werden. Dieser Zusammenhang ist anscheinend für einige zu kompliziert, zu schwer zu verstehen.

    Wird doch auch bei den EE-Quellen so gemacht, erzeugt und zeitgleich verbraucht, genauso wie bei den Konventionellen.

    469. Krumeg 20. Juli 2017 17:37
    Und wie hoch war die garantierte Einspeisung?

    Es gibt ja auch keinen garantierten Stromverbrauch.
    Der schwenkt doch auch und den mussten die Konventionellen ja auch vor den EEG ausgleichen genauso wie mit dem EEG.

    MfG

  471. #470

    Wird doch auch bei den EE-Quellen so gemacht, erzeugt und zeitgleich verbraucht, genauso wie bei den Konventionellen.

    Die Erzeugung muss sich nach den Anforderungen richten und das ist mit den EE nicht gegeben. Sie verstehen schon Wolke vor Sonne, Wind flaut ab, frischt auf…

    Frage: Was geschieht, wenn die Stromerzeugung der EE Wetterbedingt geringer ist als die Anforderung durch Verbraucher?
    Dann gilt Ihr „erzeugt und zeitgleich verbraucht“ eben nicht mehr für alle Verbraucher. Das Ungleichgewicht ist übrigens auch das Todesurteil für die Netzstabilität. Daher auch die rasant gestiegene Zahl an Redispatch Eingrifen. Das bedeutet letztlich dass Verbraucher abgeschaltet werden müssen. Das nennt man dann Stromrationierung und ist alles andere als Smart.

    Im Ausland wird über die Zerstörung der deutschen Stromversorgung berichtet.
    German Study Proves Ist Combined Wind & Solar Capacity Must be 100% Backed by Coal/Gas/Nuclear 100% of the Time

    Im Abschnitt Extreme volatility ist das Gezappel durch Windeinspeisung zu sehen. Wie sollen diese Spitzen jemals geglättet werden?

  472. Das das WKA und PV nicht können ist Systemimmanent.Das weiß der Udo auch, sein Verhalten da er z.B. regelmäßig widerlegtes wieder auf den Tisch bringt (allein in diesem Thread) halt ich ihn für einen Troll. Denn so renitent kann man eigentlich nicht sein, dass man simple kausale Zusammenhänge nicht begreift

  473. @Krumeg:

    Frage: Was geschieht, wenn die Stromerzeugung der EE Wetterbedingt geringer ist als die Anforderung durch Verbraucher?

    Die EE-Erzeugung ist immer geringer als die Anforderung. Wir sind noch weit weg davon, dass auch nur einzelne Stunden zu 100% von EE-Strom abgedeckt werden könnten.

    Was die Stabilität des Netzes angeht, so sieht das für die letzten Jahre nicht schlimmer aus als vorher: http://www.netzfrequenz.info/

    Im Abschnitt Extreme volatility ist das Gezappel durch Windeinspeisung zu sehen. Wie sollen diese Spitzen jemals geglättet werden?

    Wozu? Das sind keine sekündlichen Spitzen, die es auszugleichen gilt. Wenn diese Spitzen einmal signifikant größer werden als der Bedarf, dann muss/kann man sie in Speicheranwendungen stecken. Davor kann auch -- wie bisher regional auch angewendet -- abgeregelt werden.

    Wind ist relativ gut vorhersehbar, die Sonne auch. Siehe die Preise für Day Ahead Auktionen. Und um die kleinen Schwankungen auszugleichen müssen auch keine Kohlekraftwerke ständig ihre Leistung anpassen, dafür gibt es Gas. Um die Frequenz stabil zu halten sind da keine hunderte Kohlekraftwerke ständig im Standby Betrieb wie hier fantasiert wird (zum Thema Regelleistung, siehe auch https://www.netzfrequenz.info/regelleistung).

    Ab einem bestimmten Batteriepreis macht es auch Sinn Batterien für Regelleistung einzusetzen (weit vor ernsthaften Anwendungen bei der Speicherung von kurzfristigen Überschüssen).

    Was das 100% Backup angeht:
    Wo ist das Problem? Es ist doch besser wenn der Kraftwerkspark z.B. nur 20% des Treibstoffes (80% EE-Anteil) verbrennen muss, statt 100% (0% EE-Anteil). Dann laufen die Turbinen eben nur 20% + Anlauf/Stopp der Zeit. Man müsste sie auch nicht in irgendwelchen Teillastbereichen fahren oder ständig im Standby, da es ja noch die Batteriespeicher gäbe. Wird deren Ladezustand geringer, kommen langsam Kraftwerke dazu und da die Last ja auch schwankt kann das weiterhin von den Batterien abgefangen werden. Also, warum ist das ein Problem?

    Ist es nur ein Problem, weil sich hier niemand vorstellen kann, wie das von den Kosten her funktionieren kann? Oder wird tatsächlich angezweifelt, dass wir da in technische Problem laufen, die unlösbar wären? Es wird ja auch immer wieder gerne von Skeptikern angeführt, dass ohne dauernd mitlaufende Großkraftwerke die Stabilisierung durch die Trägheit der Generatoren fehlen würde. Als ob man das nicht mit anderen Mitteln bereitstellen könnte. Wie macht das wohl ein Wechselrichtiger im Privathaushalt … immer die richtige Menge Strom zur verfügung zu stellen?

  474. Basti,
    den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. 😉

  475. #473

    Was das 100% Backup angeht:
    Wo ist das Problem?

    Naja, sie brauchen 2 Kraftwerkparks. Wieso doppelt wenn es einfach auch geht. Ein gewisses Maß an Erneuerbaren kann ja durchaus im Strommix sein, wurde hier ja auch schon kommentiert. Aber die Gutmenschen wollen tatsächlich 100% erneuerbar.

    South Australia macht uns das gerade vor. Schauen Sie einfach regelmäßig bei Stop These Things rein.

    Für alle interessierten, hier wird die Problematik um die Windkraft verständlich -- zumindest für nicht verblendete -- beschrieben

  476. @Krumeg,

    Naja, sie brauchen 2 Kraftwerkparks. Wieso doppelt wenn es einfach auch geht.

    Nochmals die Frage: warum genau ist das ein Problem?

    Welche Auslastung haben Gaskraftwerke heute? Welche hätten sie, wenn nur noch Gaskraftwerke z.B. 20% des Stromes bereitstellen würden und der Rest aus EE-Quellen kommt? Wie ändert sich dadurch der Preis der kWh aus diesen Kraftwerken?

    Aber die Gutmenschen wollen tatsächlich 100% erneuerbar.

    Ah ja, daher weht also der Wind. „Gutmenschen wollen irgendwas“ …

    Was das Video angeht, so etwas kommt ja immer wieder. Prophezeihungen und Schlechtrechnen … und was ist passiert? Die Welt hat sich weitergedreht, Windkraft wächst immer noch, wird immern noch günstiger, usw.

    Vor ein paar Monaten habe ich übrigens mal ein paar Grafiken zur Stromerzeugung in Deutschland (im Jahresverlauf) erstellt: http://imgur.com/a/obIEG

    Da kann man u.a. auch sehen, wie viel „stetiger“ z.B. Offshore Windkraft gegenüber Onshore ist. Für die Last habe ich auch eine solche Grafik erstellt: http://imgur.com/a/FcPIn Und dann noch für Wind+Solar und was passiert wenn man beides hochskaliert (für das Jahr 2016 gerechnet). Rot bedeutet 100% der Last wären abgedeckt gewesen: http://imgur.com/a/OReJn … man sieht deutlich, dass wir 2016 kein einziges Mal einen Überschuss hatten. Bei einer Verdoppelung von Wind+Solar hätten wir schon an mehreren Tagen Überschüsse gehabt, bei einer Verdreifachung praktisch an jedem Tag, usw. Die Zeiten in denen ein Backup mit einspringen muss werden immer kürzer. Bringt man noch kleine Batteriespeicher (50-100 GWh) dazu, wird es noch seltener (nicht dargestellt).

    Deshalb nochmal die Frage: ist das Problem, das du hier siehst ein Kostenproblem oder ein technisches Problem?

  477. Ökonomie

  478. und die geringe Energiedichte

  479. #473

    Im Abschnitt Extreme volatility ist das Gezappel durch Windeinspeisung zu sehen. Wie sollen diese Spitzen jemals geglättet werden?

    Wozu?

    Weil es sonst nutzlos ist. Nicht nur nutzlos, sondern ein Störfaktor.

    Es ist doch besser wenn der Kraftwerkspark z.B. nur 20% des Treibstoffes (80% EE-Anteil) verbrennen muss, statt 100% (0% EE-Anteil).

    Nein das ist es nicht! „EE-Anteil“ ist doch kein Wert an sich (außer für Ökodeppen, aber das sind wir hier nicht). Wie hoch der Anteil dieser oder jener Stromerzeugungsmethode ist, ist doch völlig piepenhagen. Wichtig ist, dass das System gut funktioniert und billig ist, nicht mit welcher blöden Methode die Elektronen angestupst werden. Wenn dein „EE-Anteil“ diesem Ziel zuwiderläuft, dann zum Teufel mit deinem „EE-Anteil“.

    Dann laufen die Turbinen eben nur 20% + Anlauf/Stopp der Zeit.

    Schreibt er hin und wird nicht rot dabei. Das ist doch unwirtschaftlich bis zum Anschlag!. Anzustreben ist HOHE Auslastung, nicht niedrige.

    Ist es nur ein Problem, weil sich hier niemand vorstellen kann, wie das von den Kosten her funktionieren kann?

    „Nur“ schreibt er. „Nur“!. Kosten sind ein „Nur“-Problem, das man als Nebensächlichkeit beiseite schiebt.

    Oder wird tatsächlich angezweifelt, dass wir da in technische Problem laufen, die unlösbar wären?

    Mann! Technisch kann man jeden Quatsch machen, aber billig muss es sein. Wenn’s nicht billig ist, rutsch uns damit den Buckel runter, mitsamt deinem blöden „EE-Anteil“.

  480. #476

    Naja, sie brauchen 2 Kraftwerkparks. Wieso doppelt wenn es einfach auch geht.

    Nochmals die Frage: warum genau ist das ein Problem?

    Kosten. Es wird uns allen von den Früchten unserer Arbeit weggenommen, für das wir nichts zurückkriegen. Jeder von uns arbeitet jeden Monat eine Stunde für nichts, wegen dem Ökoquatsch.

  481. @anorak2:

    Kosten. Es wird uns allen von den Früchten unserer Arbeit weggenommen, für das wir nichts zurückkriegen. Jeder von uns arbeitet jeden Monat eine Stunde für nichts, wegen dem Ökoquatsch.

    Das kann man auch nur so sehen, wenn man glaubt die fossilen Energieträger seien tatsächlich „billiger“. Du hast ja schon gezeigt auf welchen Zahlen du dein Weltverständnis aufbaust. Von daher … verständlich deine Haltung, aber trotzdem falsch.

    Schreibt er hin und wird nicht rot dabei. Das ist doch unwirtschaftlich bis zum Anschlag!. Anzustreben ist HOHE Auslastung, nicht niedrige.

    Blödsinn! Anzustreben ist möglichst hohe Effizienz und Nachhaltigkeit. Und lässt man Kraftwerke auf Grund deiner steilen These auch nachts voll durchlaufen oder wenn man auf Grund der Jahreszeit den Strom/die Wärme gar nicht benötigt? Oder ist das der Grund warum wir Strom exportieren wie blöd?

    Hier meinte jemand, dass der Export daran liegt würde, dass hier Strom produziert wird, den wir gar nicht brauchen und er deshalb an die Nachbarländer verschenkt wird. Vielleicht hilft es anzuschauen zu welchem Preis der Strom im Durchschnitt exportiert wird. Dann leuchtet eventuell ein warum konventionelle Kraftwerke für das Ausland produzieren, obwohl unsere Last schon gedeckt ist. Das liegt nicht daran, dass man sie nicht abschalten könnte.

    Grüße

  482. #481

    Das kann man auch nur so sehen, wenn man glaubt die fossilen Energieträger seien tatsächlich „billiger“.

    Das ist keine Glaubensfrage. Die „Energiewende“ kostet jeden deutschen Haushalt ca. 250 EUR im Jahr, für die wir nichts zurückerhalten. Ohne „Energiewende“, Ökosteuer und Atomabschaltung könnte jede Familie jedes Jahr ein zweites Weihnachtsfest im Juli abhalten, samt Weihnachtsbaum, Festessen und fett Geschenken. Was ich übrigens hiermit als offiziellen Vorschlag für die Zeit nach Abschaffung des EEG einreiche.

    Blödsinn! Anzustreben ist möglichst hohe Effizienz und Nachhaltigkeit.

    BUZZWORD1 und BUZZWORD2? Du solltest ins Marketing gehen. Von Ökonomie hast du keine Ahnung. Jede Investition ist umso wirtschaftlicher, je höher sie ausgelastet ist. Denn die Fixkosten laufen auf jeden Fall. Man optimiert das Kosten-Nutzen-Verhältnis also, wenn man die Anlage solange wie irgend möglich produzieren lässt.

  483. Basti,
    haste auch mal den Artikel da oben gelesen?

    Trump gefährdet nicht den Planeten, sondern einzig die Position der Schmarotzer, deren Auskommen und Karrieren unmittelbar von der Relevanz abhängen, die der Thematik durch die breite Öffentlichkeit beigemessen wird. Es ist daher genau diese Gruppe aus Gesinnungsjournalisten, aus selbsternannten Weltrettern in der Politik und nationalen wie supranationalen Bürokratien, aus Propagandisten der Umweltverbände, aus subventionsgierigen Wirtschaftsführern und nach Fördermitteln hechelnden Wissenschaftlern, es ist genau diese sich immer wieder gegenseitig bestätigende, in selbstgefälliger Ignoranz gegenüber allen Unsicherheiten agierende Klimatokratie, die nun aufgebracht, wütend oder gar schockiert um sich schlägt. Denn Trump schadet ihrem Geschäftsmodell.

    Basti, gehörst du ei er dieser Gruppen in der Aufzählung an? Ich glaube allerdings nicht, daß du so ein Geschäftsmodell erfinden kannst, das wird eher in vielen Jahren ins Gehirn geschissen, Hirninsuffizienz vorausgesetzt.

  484. #476

    Naja, sie brauchen 2 Kraftwerkparks. Wieso doppelt wenn es einfach auch geht.

    Nochmals die Frage: warum genau ist das ein Problem?

    Falsche Frage! Die Frage lautet doch, worin besteht der Sinn eines doppelten Kraftwerkparks, wenn man mit einem auskommt.

    Sie zeigen eindeutig die Grundlage für die Energiewende: Einfach nur Sinnfrei, aber wir können uns das leisten, daher kein Problem, also machen wir es.
    Ja geht’s noch.

  485. @anorak2 #479

    Technisch kann man jeden Quatsch machen, aber billig muss es sein. Wenn’s nicht billig ist, rutsch uns damit den Buckel runter, mitsamt deinem blöden „EE-Anteil“.

    Beispiel „Hamsterrad“, technisch machbar, nur wer kann und will es löhnen ?
    1 € Job für Hartzer ?

  486. @KG #485

    Beispiel „Hamsterrad“, technisch machbar, nur wer kann und will es löhnen ?
    1 € Job für Hartzer ?

    Ich fürchte das wäre ganz nach grünem Geschmack.

  487. #466 Udo Stemmer:

    „EIKE ist ja die volle Lachnummer was den Umgang mit Zahlen angeht.
    Ich würde mir das nicht trauen EIKE als Quellenangab in einer Diskussion zu nennen.“

    Man kann keiner Quelle blindlings vertrauen. Am besten man hat mehrere Quellen, die man vergleichen kann. EIKE ist auch keine Lachnummer. Sie bietet die Möglichkeit, falsche Zahlen oder Darstellungen richtig zustellen.

  488. 471. Krumeg 21. Juli 2017 11:22
    Frage: Was geschieht, wenn die Stromerzeugung der EE Wetterbedingt geringer ist als die Anforderung durch Verbraucher?

    Herr Krumeg,

    immer noch nicht verstanden, ein Blick in das EEG hilft weiter, nur lesen und Verstehen was das drin steht müssen Sie das aber selber.

    #

    472. Andreas Baumann 21. Juli 2017 13:21
    Das weiß der Udo auch, sein Verhalten da er z.B. regelmäßig widerlegtes wieder auf den Tisch bringt

    Herr Krumeg, hat ja immer noch nicht verstanden das die EE-Quellen im Stromsystem nur eine Vorrangeinspeisung gesetzlich vorgesehen ist und von einer 100% EE-Stromversorgung habe ich noch nichts in einem Gesetzestext gefunden.

    Auch hat Herr Krumeg nicht verraten wann von die EE-Quellen mehr Strom bereitgestellt wurde als in Deutschland nachgefragt wurden.

    Er Braucht doch nur den Tag und die Stunde nennen wo ein Überangebot an EE-Strom in Deutschland vorhanden wahr.

    #

    475. Krumeg 21. Juli 2017 15:52
    Naja, sie brauchen 2 Kraftwerkparks. Wieso doppelt wenn es einfach auch geht.

    Wo ist das Problem?

    Das mit den 2 Systemen gibt es doch so gut wie überall im Wirtschaftsleben.
    Einige Beispiele:
    Paketzusteller = DHL, DPD, GLS, UPS, Hermes sind bereits 4 Systeme.
    Personenbeförderung = Auto, Flugzeug, Bahn , Bus sind bereits 4 Systeme.
    u.s.w.

    Der Bürger verwendet eben das System welches in seinen speziell Situation an besten ist.

    So macht das der Bürger auch beim Strom.
    Kommt der von der PV zwischen 2 bis 10 Cent/kWh, so verwendet er den PV-Strom.
    Kommt zu wenig wird einfach Netzstrom beigemischt oder alles aus dem Netz genommen.

    #

    478. Andreas Baumann 22. Juli 2017 00:04
    und die geringe Energiedichte

    Wo ist das Problem?
    Das kWh kostet an meiner Steckdose noch 1 bis 2 Cent von meiner alten PV, Interessiert mich da die Energiedichte ?
    NEIN nur der kWh Preis ist entscheidend.

    #

    479. anorak2 22. Juli 2017 05:19
    Schreibt er hin und wird nicht rot dabei. Das ist doch unwirtschaftlich bis zum Anschlag!. Anzustreben ist HOHE Auslastung, nicht niedrige.

    Das möchten ja alle das die Maschinen rund um die Uhr durchlaufen und nicht nur bei der Stromherstellung.
    Funktioniert aber nicht in der Wirtschaft und auch nicht bei der Stromerzeugung.

    #

    479. anorak2 22. Juli 2017 05:19
    Mann! Technisch kann man jeden Quatsch machen, aber billig muss es sein. Wenn’s nicht billig ist, rutsch uns damit den Buckel runter, mitsamt deinem blöden „EE-Anteil“.

    Werfe dir einige PV-Module aufs Dach und der Strom wird billig, extrem billig auf lange Sicht.
    Mein PV-Strom kostet noch 1 bis 2 Cent/kWh, günstiger geht es nicht bis der Strom an der eigen Steckdose ist.

    #

    479. anorak2 22. Juli 2017 05:19
    Jeder von uns arbeitet jeden Monat eine Stunde für nichts, wegen dem Ökoquatsch.

    Mach einfach Strom selber, mit dem Ökoquatsch und die Stromrechnung ist dein Freund.

    #

    482. anorak2 22. Juli 2017 10:45
    Ohne „Energiewende“, Ökosteuer und Atomabschaltung könnte jede Familie jedes Jahr ein zweites Weihnachtsfest im Juli abhalten, samt Weihnachtsbaum, Festessen und fett Geschenken.

    Bei der Kernkraft ist du auf dem Holzweg.
    Bisher galt Frankreich als Musterland der Atomenergie.
    Da wurde ja erst heute was über den Niedergang der französischen Atomindustrie veröffentlicht.
    Ursprünglich hätte der Druckwasserreaktor in Flamanville bereits 2012 in Betrieb gehen sollen, doch die Bauzeit verzögerte sich, sodass die Kosten von drei auf 10,5 Milliarden Euro stiegen.

    EDF schätzt die Kosten zur Renovierung der 58 Reaktoren in Frankreich auf 48 bis 50 Milliarden Euro, während der französische Rechnungshof von gut 100 Milliarden Euro ausgeht.

    Areva wiederum musste der Staat zu Hilfe eilen und eine Kapitalerhöhung über 4,5 Milliarden Euro einleiten. Sie soll bis Ende dieses Monats abgeschlossen werden.

    Und wer bezahlt die Milliarden ?
    Der Bürger, gut die stehen nicht auf der Stromrechnung aber im Steuerbescheid.

    Seit 1990 sind bereits mehr als zehn Milliarden Euro öffentliche Mittel in die Braunkohlesanierung in Ostdeutschland geflossen. Bund und Länder wollen nun die Sanierung früherer Braunkohletagebaue in Ostdeutschland mit weiteren 1,2 Milliarden Euro unterstützen. Ein entsprechender Vertrag für die Jahre 2018 bis 2022 wurde von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und den Länderchefs unterzeichnet.

    Und wer bezahlt die Milliarden ?
    Der Bürger, gut die stehen nicht auf der Stromrechnung aber im Steuerbescheid.

    #

    485. Krishna Gans 22. Juli 2017 17:20
    Beispiel „Hamsterrad“, technisch machbar, nur wer kann und will es löhnen ?
    1 € Job für Hartzer ?
    https://us.123rf.com/450wm/tiero/tiero1407/tiero140700009/29917632-mann-in-einem-riesigen-hamsterrad-laufen-um-strom-zu-produzieren.jpg?ver=6

    Gut Herr Krishna Gans,
    das Sie noch keine Taschenrechner in der Hand gehabt Hant haben ist mir jetzt auch klar.

    Was koste den das kWh mit Ihren Harz 4 vorschlage ?

    MfG

  489. @US #488
    Sie sind ein ziemlicher Dummschwätzer und meinen außerdem, Sie müssen mir in Pidgin-Deutsch Ihren unausgegorenen Müll servieren. Haben Sie Probleme mit ausländischen Namen ?
    Oder meinen Sie sich über den einen oder anderen Tippfehler mit der Smartphone Tastatur noch immer lustig machen zu müssen -- wie auch immer, es disqualifiziert Sie einmal mehr, fällt kaum noch auf.

  490. P. Berberichschrieb am 22. Juli 2017 21:49

    EIKE ist auch keine Lachnummer. Sie bietet die Möglichkeit, falsche Zahlen oder Darstellungen richtig zustellen.

    Das aber nur in Grenzen. Wenn sie durch eine Korrektur zu schlecht dastehen, wird das auch schon gerne mal nicht veröffentlicht oder der Artikel wird still und heimlich samt Kommentaren gelöscht (siehe Artikel über Solarschrott oder den Trend-Artikel vom Klimamanifest) … Man merkt das allerdings nur, wenn man öfter gegen Eike kommentiert …

  491. Mach einfach Strom selber, mit dem Ökoquatsch und die Stromrechnung ist dein Freund.

    wenn man so einen Schwachsinn schon ließt. Das Gros der Leute sind Mieter. Hier sieht man wie Asozial das EEG ist, nehmt es den Armen gebt es den Reichen. Das ist mal staatsgestützter Hardcore-Kapitalismus.

  492. EIKE ist doch eine „Zensurkiste“ sage ich mal so.
    Einfach Google fragen, dann ist alles klar „Eike Zensur“ u.s.w.

    EIKE und die Zahlen:

    Für ein Solarmodul von 1 m² Fläche werden nicht nur 16 kg Si-Module (unter Modul versteht man Zellen und Glas, Rahmen usw.)
    https://www.eike-klima-energie.eu/2016/05/27/solarstrom-ist-weder-kostenlos-noch-unendlich-verfuegbar-solarzellen-schwarze-loecher-fuer-energie-ressourcen-und-geld/

    Ein Solarmodul hat ein Gewicht von ca. 17,7 kg und einer Fläche von ca. 1,6m², dass sind ca. 11 kg/m².
    Wie Herr Fred F. Mueller bei, von EIKE auf 16 Kg kommt hat sich mir auch nicht so erschlossen.
    Wenn die Leute bei EIKE bereits bei dem Gewicht um ca. 31% daneben liegen wie wollen solche Leute eine einigermaßen glaubwürdige Aussage in andern Bereichen machen?
    https://www.sonnenshop.de/solarmodule/heckert-solar/heckert-solarmodul-nemo-60p-270-watt-406

    #

    489. Krishna Gans 22. Juli 2017 23:00

    Sehr gute Argumente in 489 Herr Krishna Gans.

    Sie bewegen Sich eben auf diesem Niveau.
    https://us.123rf.com/450wm/tiero/tiero1407/tiero140700009/29917632-mann-in-einem-riesigen-hamsterrad-laufen-um-strom-zu-produzieren.jpg?ver=6

    Ist doch auch OK.

    Ach noch was:
    Eine weitere Reduktion um 66 Prozent bis 2040 sagen die Analysten von (Bloomberg New Energy Finance (BNEF)) in ihrem diesjährigen Bericht für die Photovoltaik voraus.
    Weitere 47 Prozent Kostensenkung sollen es bis dahin bei der Windenergie sein.

    Ob es 66 Prozent werden ist mal nicht entscheiden, -40% oder -50% oder -60% werden es aber ziemlich sicher bei PV.

    Da sehen Sie die Preisentwicklung für Si-Solarzellen (in US-Dollar pro Watt) in der Vergangenheit.
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/61/Price_history_of_silicon_PV_cells_since_1977_de.svg/langde-729px-Price_history_of_silicon_PV_cells_since_1977_de.svg.png

    MfG

  493. #488
    Wo ist das Problem?

    Das mit den 2 Systemen gibt es doch so gut wie überall im Wirtschaftsleben.
    Einige Beispiele:
    Paketzusteller = DHL, DPD, GLS, UPS, Hermes sind bereits 4 Systeme.

    Sie haben die EE Zusteller vergessen. In Ihrem Beispiel sind DHL, DPD…. die regelbaren Kraftwerke die Steinkohle, Braunkohle, Gas, Atomstrom erzeugen. Sie liefern Pakete aus die bestellt wurden und haben zuverlässige Lieferzeiten.
    Ein EE Paketzusteller würde Pakete nach belieben liefern, auch wenn Sie keine bestellt haben. Wegen Abnahmezwang (Einspeisevorrang) müssen Sie die Pakete annehmen und bezahlen, auch wenn Sie diese nicht bestellt haben oder brauchen können. Teilweise liefert der EE Zusteller auch überhaupt nichts aus obwohl Sie bestellt haben.

    Wäre ja in Ordnung wenn die EE Zusteller die gleichen Bedingungen haben wie die anderen. Dann würde der Markt das regeln und die Politik müsste nicht durch ständige Eingriffe und Verschlimmbesserungen die Lage immer auswegloser machen.

    In der freien Marktwirtschaft setzen sich die besseren, beliebteren, günstigeren durch. Die haben wir aber nicht, wegen dem politisch verordneten Abnahmezwang. Außerdem bekommen die EE Zusteller immer die gleiche überzogene Entlohnung, die anderen müssen nach Paketgröße/Gewicht abrechnen.

  494. #488

    Das mit den 2 Systemen gibt es doch so gut wie überall im Wirtschaftsleben.
    Einige Beispiele:
    Paketzusteller = DHL, DPD, GLS, UPS, Hermes sind bereits 4 Systeme.

    Das ist tatsächlich auch eine Ressourcenvergeudung, denn wo vorher nur 1 Zusteller kam, kommen jetzt bis zu 4, ohne dass deswegen mehr Briefe oder Pakete transportiert werden. Auch die logistische Infrastruktur ist nun mehrfach vorhanden.

    Die Ideologie in deren Namen das aufgezogen wird ist aber eine andere, nämlich die neoliberale. Auch fließen hier anders als beim EEG direkt keine Subventionen, indirekt geht es aber sehr wohl auf Kosten des allgemeinen Wohlstands, denn Hauptmotiv für die Multiplikation der Zustellunternehmen war und ist die Ermöglichung von Dumpinglöhnen vorbei am Tarif der ehemaligen Post.

    Personenbeförderung = Auto, Flugzeug, Bahn , Bus sind bereits 4 Systeme.

    Das ist dagegen kein gültiger Vergleich.

  495. @anorak2:

    Das kann man auch nur so sehen, wenn man glaubt die fossilen Energieträger seien tatsächlich „billiger“.

    Das ist keine Glaubensfrage

    Und wie das eine Glaubensfrage ist, bei dir schon nahezu fanatisch.

    @Krumeg:

    In der freien Marktwirtschaft setzen sich die besseren, beliebteren, günstigeren durch. Die haben wir aber nicht, wegen dem politisch verordneten Abnahmezwang.

    Die Politik und damit auch grundsätzlich wir Bürger haben uns zunächst dazu entschlossen unsere Stromversorgung durch Förderung weg von Verbrennung fossiler Rohstoffe zu bewegen. Das hat Geld gekostet und kostet auch noch viele Jahre Geld, einfach weil die Förderung auf 20 Jahre jeweils angelegt war. Mittlerweile bewegen wir uns in preislichen Regionen für neue EE-Stromquellen (und die Preise sinken noch weiter), die durchaus konkurrenzfähig zu konventionellen Kraftwerken sind (merke: der Börsenpreis für Strom enthält nicht alle Kosten, d.h. die Erzeugung einer kWh kostet im Mittel nicht nur 3-4 Cent, wie der Börsenpreis vermutlich einige hier glauben lässt).

    Grüße

  496. #495

    Mittlerweile bewegen wir uns in preislichen Regionen für neue EE-Stromquellen (und die Preise sinken noch weiter), …

    Und wann wird der Strom in Deutschland endlich billiger? Das mit den sinkenden Preisen hören wir seit der „Kugel Eis“ aber Strom wird immer teurer.
    Wann ist er wieder auf dem Niveau vor dem EEG?
    Wozu brauchen wir dann noch den Einspeisevorrang, wenn die EE so günstig sind?
    Wann werden die Industrie-Rabatte auf Strom gestrichen?
    Wieso werden EEG Subventionen und Einspeisevorrang nicht ersatzlos gestrichen?

    Die Politik und damit auch grundsätzlich wir Bürger haben uns zunächst dazu entschlossen unsere Stromversorgung durch Förderung weg von Verbrennung fossiler Rohstoffe zu bewegen

    Wir Bürger hatten doch gar keine Wahl. Egal welcher Partei man bei der letzten Bundestagswahl die Stimme gab, alle fuhren und fahren auf den EE Quatsch ab.

    Allerdings bahnen sich inzwischen Alternativen an.

    Ich habe gewählt, aber bestimmt nicht weil ich mit der Energiewende einverstanden bin. Aber das ist Demokratie, das muss man aushalten. Jedoch so zu tun als stünden die Deutschen hinter der Energiewende -- wie immer wieder mal in den Medien behauptet wird -- ist Unsinn.

    Heute gibt es einen guten Artikel in der „WELT am Sonntag“ zum Thema Unmachbarkeit der Energiewende. Darin steht für informierte Bürger nichts neues, aber eine brauchbare Zusammenfassung für alle die sich bisher von der EE Lobby haben blenden lassen.

  497. #494

    Das ist tatsächlich auch eine Ressourcenvergeudung, denn wo vorher nur 1 Zusteller kam, kommen jetzt bis zu 4, ohne dass deswegen mehr Briefe oder Pakete transportiert werden. Auch die logistische Infrastruktur ist nun mehrfach vorhanden

    Wo ist da eine Ressourcenvergeudung? Die 4 teilen sich einfach die Arbeit, weil ja, wegen der gleich gebliebenen Anzahl nicht mehr Arbeit zu erledigen ist. Ist wie in einer Firma mit mehr als 1 Angestellten, die teilen sich auch die zu erledigende Arbeit.

  498. 496. Krumeg 23. Juli 2017 18:21
    Wann ist er wieder auf dem Niveau vor dem EEG?

    Ist wirklich jemand der Meinung das man Preise wie vor über 15 Jahren wieder bekommt oder sind im Energiebereich ohnehin alle „Energieträger“ um ca. 200% angestiegen (Verdopplung in 15 bis 20 Jahren).
    Und übrigens sind die Deutschen Strompreise auch vor ca. 20 Jahren mit die höchsten in der EU gewesen, genauso wie heute.
    Die hohen Strompreise gab es auch vor den EEG, ein Blick auf die Stromrechnung von 1995 sagt das 1 kWh ziemlich genau 0,34 DM gekostet hat.
    Und heute um die 0,28 bis 0,30 € (ja nach Verbrauch), dass ist eigentlich mit allen Produkten geschehen, so sind aus den DM Preisen einfach nur € Preise geworden über die Jahrzehnte und da macht Strom keine Ausnahme.

    Das berichte der SPIEGEL 1995

    Deutschland im Griff der Stromkonzerne:
    Die Elektrizitätsgiganten setzen auf Stromverschwendung und kassieren überhöhte Monopolpreise. Mit den Milliardengewinnen machen sie sich immer neue Branchen untertan. Wirksame Kontrolle findet nicht statt: Hunderte von Politikern sind mit gutbezahlten Posten ruhiggestellt.

    Um 30 Prozent wollte RWE 1988 die Preise anheben.
    Für die Erzeugung und den Verkauf von Elektrizität sind die Regeln von Markt und Wettbewerb seit Hitlers Zeiten außer Kraft gesetzt, die rechtsstaatliche Kontrolle greift nicht.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9230206.html

    Ich habe es ja bereits mehrfach geschieben mit EEG und dem EEG-Strom koste das kWh 3 Cent + 7 Cent EEG-Umlage = 10 Cent/kWh
    oder
    Ohne EEG und dem EEG-Strom eben ca. 10 Cent bei Stromeinkauf (Börsenpreis).

    496. Krumeg 23. Juli 2017 18:21
    Wozu brauchen wir dann noch den Einspeisevorrang, wenn die EE so günstig sind?

    Weil es beim Strom keinen Feiern Markt giebt an den kleine teilnehmen können, weder vor, noch wehrend noch nach dem EEG gibt es keinen freien Strommarkt.

    496. Krumeg 23. Juli 2017 18:21
    Wann werden die Industrie-Rabatte auf Strom gestrichen?

    Wenn auch bei den Kraftwerken der Eigenstrom mit Abgaben belegt wird, also niemals.

    496. Krumeg 23. Juli 2017 18:21
    Wieso werden EEG Subventionen und Einspeisevorrang nicht ersatzlos gestrichen?

    Sind bei den Altanlagen zusagen die der Staat gegeben hat, laufen aber nur 20 Jahre.
    Bei der Kernkraft reden wir von tausenden von Jahren.
    Bei Neuanlagen kann das natürlich auch geändert werden.
    Nur möchte ja der Staat und die Gesellschaft das in das EEG- Projekt keine Öffentliche Mittel fliesen und das „Private“ ihr Geld da reinstecken und ohne finanzielle Anreize machen die Bürger das eben nicht.

    Deutschland hat sich ja zu einer Verringerung von Schadstoffen verpflichtet und da ist eben das EEG-System ein Ansatz.

    496. Krumeg 23. Juli 2017 18:21
    Wir Bürger hatten doch gar keine Wahl. Egal welcher Partei man bei der letzten Bundestagswahl die Stimme gab, alle fuhren und fahren auf den EE Quatsch ab.

    Mach doch einen Teil von deinem Strom selber zu sehr günstigen Preisen.
    Mach Stromsparmaßnahmen durch Geräteaustausch.
    u.s.w.

    Wenn Du auf die Parteien, Bundestag, oder die Politik wartest hast du bereits verloren.
    Die Strategie hatten bereits die großen Energieversorger auf den Schirm und stehen heute vor dem Abgrund.
    Auf Politische Veränderungen zu hoffen ist der falsche Weg.
    Auf Politische Veränderungen schnell reagieren, dass ist angesagt.

    496. Krumeg 23. Juli 2017 18:21
    Jedoch so zu tun als stünden die Deutschen hinter der Energiewende — wie immer wieder mal in den Medien behauptet wird — ist Unsinn.

    Da hilft doch ein keine blick in die Schweiz wie die „Demokratie“ über die Energiewende abgestimmt hat.
    Die Schweizer haben für eine schrittweise Abkehr von der Atomkraft, Kohle und co und für einen Umstieg auf erneuerbare Energien gestimmt.
    Bei einem Referendum stimmte eine klare Mehrheit von 58,2 Prozent der Teilnehmer für eine entsprechende Umstellung auf EE-Quellen.

    Abstimmen über ein Thema konnten ja alle Wahlberechtigten Schweizer, ist 100% Demokratie.

    493. Krumeg 23. Juli 2017 09:13
    Wegen Abnahmezwang (Einspeisevorrang) müssen Sie die Pakete annehmen und bezahlen, auch wenn Sie diese nicht bestellt haben oder brauchen können.

    Wann wurden den auf Grund vom Einspeisevorrang mehr Strom von den EE-Zustellern bereitgestellt als in Deutschland Verbraucht ?????????????

    Sagen Sie doch einfach nur den Tag und die Stunde.

    493. Krumeg 23. Juli 2017 09:13
    Wäre ja in Ordnung wenn die EE Zusteller die gleichen Bedingungen haben wie die anderen.

    Haben aber die EE-Zusteller nicht.
    Versuchen Sie doch mal eine Leitung von einer PV oder Windrad zu einem Gewebebetrieb in z.B. 200m Entfernung zu verlegen.
    Da haben sich die „Großen“ schön mit gesetzlichen Sonderrechten die Konkurrenz ausgeschaltet.
    Für die Erzeugung und den Verkauf von Elektrizität sind die Regeln von Markt und Wettbewerb seit Hitlers Zeiten außer Kraft gesetzt, die rechtsstaatliche Kontrolle greift nicht.

    #

    494. anorak2 23. Juli 2017 11:34
    Auch fließen hier anders als beim EEG direkt keine Subventionen,

    anorak2,
    in welcher Welt leben Sie ?
    z.B.
    http://www.transport-online.de/Transport-News/Wirtschaft-Politik/11741/EU-Entscheidung-Deutsche-Post-muss-Beihilfen-zurueckzahlen

    494. anorak2 23. Juli 2017 11:34
    Personenbeförderung = Auto, Flugzeug, Bahn , Bus sind bereits 4 Systeme.

    Das ist dagegen kein gültiger Vergleich.

    Doch
    ich kann mit dem Auto von München nach Hamburg fahren, ist die EEG Variante keiner weiß wann ich ankomme Stau, Panne, Unfall u.s.w. und was es kostet.

    Flugzeug ………

    Bahn ……

    Bus………

    MfG

  499. #498

    Und heute um die 0,28 bis 0,30 € (ja nach Verbrauch), dass ist eigentlich mit allen Produkten geschehen, so sind aus den DM Preisen einfach nur € Preise geworden über die Jahrzehnte und da macht Strom keine Ausnahme.

    Ist ja logisch: wenn Strom teurer wird, wird in der Folge auch das Brot teurer.
    Dann zu sagen, dass ja der Strom nicht allein teurer geworden ist, sondern auch das Brot, ist schon, na ja, kann sich jeder Leser selber denken.

  500. #498

    Mach doch einen Teil von deinem Strom selber zu sehr günstigen Preisen.
    Mach Stromsparmaßnahmen durch Geräteaustausch.
    u.s.w.

    Bin mir nicht sicher ob die anderen 20 Mietpartien etwas dagegen haben wenn ich auf dem Dach meine PV Anlage installiere. Aber ich glaube nicht. Nöööö, niemals, wieso sollten sie. Ist ja auch kein Ding, der Vermieter stimmt sicherlich zu.
    Geräte hätte ich auch tauschen können, aber nachdem der Strom so teuer ist, habe ich kein Geld für neue Geräte.
    Teufelskreis!
    Außerdem sind die jetzigen noch nicht so alt. Ein Austausch wäre also komplette Umweltsünde. Die Herstellung und der Betrieb des neuen Gerätes kostet wahrscheinlich mehr Strom als das Alte noch 7 Jahre zu betreiben.

    Aber nichts für ungut, jeder wie er kann. Wenige können, die Mehrzahl kann nicht. Aber das stört die Wenigen doch nicht.

  501. #497

    Wo ist da eine Ressourcenvergeudung? Die 4 teilen sich einfach die Arbeit, weil ja, wegen der gleich gebliebenen Anzahl nicht mehr Arbeit zu erledigen ist.

    Auch Arbeitskräfte sind eine Ressource. Es werden jetzt mehr davon für die gleiche Arbeit eingesetzt, so dass sie anderswo fehlen. Daran sind z.T. die Dumpinglöhne schuld, sie verführen die Unternehmer dazu Arbeitskraft zu vergeuden. Außerdem wie gesagt die mehrfache Infrastruktur (Verteilzentren, Verwaltung usw.)

  502. @anorak2

    Knappe Ressourcen sind teuer. Wenn man aber Dumpinglöhne zahlt, ist die Ressource Arbeitskraft nicht knapp.

  503. #501

    „. Es werden jetzt mehr davon für die gleiche Arbeit eingesetzt, so dass sie anderswo fehlen. Daran sind z.T. die Dumpinglöhne schuld, sie verführen die Unternehmer dazu Arbeitskraft zu vergeuden. Außerdem wie gesagt die mehrfache Infrastruktur (Verteilzentren, Verwaltung usw.)

    Die Paketdienste sind aber gleichberechtigt auf dem Markt. Durch das EEG festgelegt, sind jedoch die Konventionellen die „Lückenbüßer“ für die EE Produzenten die immer einspringen müssen wenn zu wenig EE Strom produziert wird.

    Noch etwas interessantes zu „Auch Arbeitskräfte sind eine Ressource.“
    Aus der Washington Times
    The left’s misleading green jobs claims
    Renewable energy workers produce relatively little power
    Zu Deutsch: um die gleiche Menge an Strom zu erzeugen braucht es mehr EE Arbeitsplätze (Ressourcen)
    That means while coal generates 7,745 megawatt-hours (MWH) of electricity per worker and natural gas generates 3,812 MWH of electricity per worker, wind generates just 836 MWH per worker and solar delivers a dismal 98 MWH per worker. “In other words, producing the same amount of electricity requires one coal worker, two natural gas workers, 12 wind industry employees or 79 solar workers,” Mr. Driessen wrote.

    Wie Mr. Driessen für die Windenergie auf 12 Arbeitsplätze kommt bleibt sein Geheimnis. 7745 / 836 = 9,26

  504. @Krumeg:

    Ist ja logisch: wenn Strom teurer wird, wird in der Folge auch das Brot teurer.

    Du bist also schon in der Post-Arbeiten-Welt angekommen in der die Produktionskosten direkt proportional zu den Energiekosten (Strom) sind? 😉 Ah ja …

    Ist ja auch kein Ding, der Vermieter stimmt sicherlich zu.

    Warum sollte das nicht funktionieren? Vermieter richtet PV Anlage auf Dach ein und die Mieter zahlen weniger für den Strom. Ist doch das gleiche wie bei einer besseren Isolierung (= weniger Heizkosten). Nennt man übrigens Mieterstrom: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Energie/mieterstrom.html
    oder auch: http://www.energieagentur.nrw/solarenergie/photovoltaik-nrw/mieterstrom

    Geräte hätte ich auch tauschen können, aber nachdem der Strom so teuer ist, habe ich kein Geld für neue Geräte. Teufelskreis!

    Das ist eine blödsinnige Begründung und ich hoffe du weißt das. Wenn ein neues Gerät zuzüglich Verbrauch innerhalb einer angemessenen Nutzungszeit günstiger ist als ein altes weiter zu betreiben, dann spart man beim Umstieg … da fehlt kein Geld. Wer sich das einredet ist tatsächlich merkbefreit.

    Außerdem sind die jetzigen noch nicht so alt.

    Na dann sind sie doch schon ziemlich sparsam. Wo ist das Problem?

    Wenige können, die Mehrzahl kann nicht. Aber das stört die Wenigen doch nicht.

    Albern. Kann es sein, dass du in einer Blase lebst? Deutschland ist kein armes Land in dem man sich nichts leisten kann bzw. das sich nichts leisten kann.

    @anorak2:

    Auch Arbeitskräfte sind eine Ressource. Es werden jetzt mehr davon für die gleiche Arbeit eingesetzt, so dass sie anderswo fehlen. Daran sind z.T. die Dumpinglöhne schuld, sie verführen die Unternehmer dazu Arbeitskraft zu vergeuden. Außerdem wie gesagt die mehrfache Infrastruktur (Verteilzentren, Verwaltung usw.)

    Ah ja, also zurück zur Planwirtschaft. Ein Unternehmen für jedes Produkt. Keine Konkurrenz. Keine Angebotsauswahl 😉 … hätte ich jetzt nicht von dir erwartet. Aber wenn das natürlich den volkswirtschaftlichen Schaden minimiert … passt zu dir.

    P.S.: Warum mehrere Anbieter für TVs? Warum mehrere Mobilfunknetze? Warum kann ich in mehrere Supermärkten einkaufen? Oder um zurück zum Strom zu kommen, warum wird nicht 100% des Stroms aus Kohle hergestellt? Scheint doch am günstigsten zu sein, oder nicht? Warum werden trotzdem verschiedenste Rohstoffquellen angezapft? Gibt es da vielleicht noch andere Motive als nur die direkte Kosten- und Resourcenreduzierung?

  505. Basti,

     Kann es sein, dass du in einer Blase lebst? 

    kann es denn sein, daß du in einer Blase lebst?

    Aktuell haben wir den Diesel, soll dieser Motor abgeschafft werden?

  506. @oxy #502

    Knappe Ressourcen sind teuer. Wenn man aber Dumpinglöhne zahlt, ist die Ressource Arbeitskraft nicht knapp.

    Das Vorhandensein von Arbeitslosigkeit ist ein Marktversagen. Wenn wir alle Arbeitskräfte einsetzen könnten, wäre unser Wohlstand viel höher. Wenn der Markt keine Vollbeschäftigung zustande bringt, versagt er eben. Dumpinglöhne sind weniger ein Marktversagen als vielmehr politisch auf Betreiben der Arbeitgeberlobby erzwungen.

  507. @SH #504

    Ah ja, also zurück zur Planwirtschaft. Ein Unternehmen für jedes Produkt. Keine Konkurrenz. Keine Angebotsauswahl

    Du bist also nicht nur Öko, sondern auch neoliberal. Die Deutsche Bundespost arbeitete im Rahmen einer sozialen Marktwirtschaft, nix Planwirtschaft. Die neoliberale Privatisierungs-Ideologie war und ist falsch. Es ist sinnvoll wenn bestimmte Dienstleistungen vom Staat organisiert werden, manchmal auch in Form eines Monopols. Der normale Bürger hat von den ganzen privaten Zustellunternehmen heute keinen Vorteil, es ist alles nur unübersichtlicher und teurer geworden. Und deren „Konkurrenz“ beschränkt sich hauptsächlich auf Lohnunterbietung, also Schmarotzertum.

    … hätte ich jetzt nicht von dir erwartet.

    Ich bin halt links, im Gegensatz zu euch Ökos.

    P.S.: Warum mehrere Anbieter für TVs?

    Meinetwegen braucht man die nicht. Der ganze Privat-Schrott ist nicht nur überflüssig sondern gesellschaftlich schädlich, und deshalb aus gutem Grunde früher verfassungswidrig. Die Multiplikation der TV-Programme durch Satellitentechnik, Kabel und Digitalisierung ist eine gute Sache, aber das musste kein Anlass sein, Privat-TV zuzulassen. Diese Technik hätte man auch in europäischem Rahmen in Form einer Zusammenarbeit der verschiedenen ÖR-Anstalten nutzen können.

    Warum mehrere Mobilfunknetze?

    Eines der wenigen Beispiele wo Privatisierung zumindest nicht schädlich gewirkt hat. Sehe ich aber als Ausnahme, die die Regel bestätigt.

    Warum kann ich in mehrere Supermärkten einkaufen?

    Ich fordere nicht Zentralisierung von allem und jedem, sondern von Dienstleistungen die der Daseinsvorsorge dienen und die ohnehin ein faktisches Monopol bilden. Das ist kein besonders radikaler Standpunkt, sondern war mal Konsens in der BRD. Bahn, Post, Telekommunikation, und auch Stromversorgung sollten staatlich betrieben oder zumindest streng reguliert sein, und das war ja auch mal der Fall. Für Supermärkte gilt das nicht.

    Oder um zurück zum Strom zu kommen, warum wird nicht 100% des Stroms aus Kohle hergestellt?

    Jetzt wechselst du das Thema.

  508. 507. anorak2 24. Juli 2017 12:22
    und auch Stromversorgung sollten staatlich betrieben oder zumindest streng reguliert sein,

    482. anorak2 22. Juli 2017 10:45
    Was ich übrigens hiermit als offiziellen Vorschlag für die Zeit nach Abschaffung des EEG einreiche.

    Irgendwie ist Herr anorak2 nur auf Krawall gebürstet.
    In 507 fordert er das der Saat den Strommarkt streng regulieren soll und in 482 und in andern Beiträgen fordert er das Gesetze die den Strommarkt Regel abgeschafft werden sollen.

    Ich bin der Meinung das Herr anorak2 sich erst mal eine Meinung zulegen soll und dann was dazu sagen, Wendehälse gab es ja in der DDR genügend, kann ja sein das anorak2 auch in dieser Schiene fährt.

    Mit Wendehals meine ich nicht den Vogel des Jahres 1988.

    MfG

  509. @US #508

    In 507 fordert er das der Saat den Strommarkt streng regulieren soll und in 482 und in andern Beiträgen fordert er das Gesetze die den Strommarkt Regel abgeschafft werden sollen.

    Logikschwäche deinerseits.

    Ich fordere Verstaatlichung und strenge Regulierung der Stromversorgung. Und ich fordere Abschaffung des EEG. Letzteres bedeutet nicht Abschaffung aller Regeln, sondern nur einer einzigen.

    Ich bin der Meinung das Herr anorak2 sich erst mal eine Meinung zulegen soll und dann was dazu sagen, Wendehälse gab es ja in der DDR genügend, kann ja sein das anorak2 auch in dieser Schiene fährt.

    Herr anorak2 ist in Berlin(West) aufgewachsen.

  510. @anorak2:

    Wenn der Markt keine Vollbeschäftigung zustande bringt, versagt er eben.

    Eh ja, Vollbeschäftigung nur zum Selbstzweck, das hatte man ja schon mal probiert. Hat super geklappt … oder? 😉

    Der normale Bürger hat von den ganzen privaten Zustellunternehmen heute keinen Vorteil, es ist alles nur unübersichtlicher und teurer geworden.

    Du meinst das wirklich alles ernst, oder?

    Ich bin halt links, im Gegensatz zu euch Ökos.

    Ha, du bist nicht links. Linke Menschen haben ein gewisses Vorstellungsvermögen wie eine bessere Welt aussehen könnte. Diese Fähigkeit fehlt dir. Vielleicht warst du früher mal tatsächlich links, aber dein Auftreten hier würde ich als schwer konservativ einordnen.

    Der ganze Privat-Schrott ist nicht nur überflüssig sondern gesellschaftlich schädlich […] aber das musste kein Anlass sein, Privat-TV zuzulassen

    Es ging zwar um Fernseher-Hersteller, aber danke für diesen Einblick in deine Gedankenwelt. Einfach nur „wow“!

    oder zumindest streng reguliert sein

    All das ist streng reguliert, auch die Versorgung mit Lebensmitteln. Wie auch immer, du bist irgendwie vom Thema abgekommen. Ging es nicht darum, dass mehrere Wege um dasselbe Produkt (Strom oder im Fall von Supermärkten Lebensmittel) bereitzustellen deiner Ansicht nach Arbeitskraft bzw. Resourcen vergeudet? Fällt dir keine mögliche Motivation ein warum man trotzdem mehrere Anbieter für alles mögliche haben möchte? Selbst für Infrastruktur? Warum habe ich im Keller einen Kabelanschluss, einen Glasfaseranschluss und auch noch die alten Kupferdrähte? Und über jede dieser Übertragungswege kann ich verschiedene Anbieter für Telefon und Internet aussuchen. Ist doch Verschwendung diese Auswahl, oder?

    Jetzt wechselst du das Thema.

    Ganz bestimmt nicht. Das Thema war hier ziemlich lange der Strom. Also, warum leisten wir uns das verschiedene Möglichkeiten zur Stromgewinnung zu nutzen? Warum nicht nur eine Variante (die günstigste)? Könnte es etwa sein, dass die Aufteilung auf mehrere Rohstoffarten auch einen Wert hat? Könnte es etwa sein, dass bestimmte Kraftwerksarten für bestimmte Bereitstellungen (z.B. Regelleistung) besser geeignet sind als andere?

    Und dann wäre da ja noch das Ziel den CO2-Ausstoß zu verringern. Dem läuft der Atomausstieg zwar mittelfristig entgegen, aber selbst Frankreich plant den teilweisen Ausstieg/Umstieg (https://www.welt.de/wirtschaft/article166878444/Kann-sich-Frankreich-seine-Atomkraftwerke-nicht-mehr-leisten.html) … natürlich müsste man dann verstehen, dass a) der CO2 Anstieg menschengemacht ist, b) es einen CO2 Treibhauseffekt gibt und c) das zu Temperaturerhöhungen führt, die zu erheblichen Kosten führen werden (nüchtern betrachtet sind alle nötigen Reaktionen auf Veränderungen Kosten).

  511. Basti,

    gehörst du diesen Vollidioten an?
    Das Baby ist ein Klimakiller

  512. @SH #510

    Du quirlst ganz verschiedene Sachen zusammen, dein Posting ist ein einziges Konglomerat von Kategoriefehlern. Sei mir nicht böse wenn ich nicht darauf eingehe, es ist mir zu anstrengend deine Gedanken für dich zu sortieren.

  513. #511

    Menschen vermeiden/beseitigen/töten ist die letztendliche Konsequenz des Ökologismus. Vor ein paar Jahren waren’s nur Hunde, die Steigerung war absehbar.

  514. 509. anorak2 24. Juli 2017 17:40
    Ich fordere Verstaatlichung und strenge Regulierung der Stromversorgung. Und ich fordere Abschaffung des EEG. Letzteres bedeutet nicht Abschaffung aller Regeln, sondern nur einer einzigen.

    Ach, jetzt habe ich das verstanden, nur die Gesetze die Herrn anorak2 nicht gefallen werden abgeschafft.

    Das hat mal ein anorak2 geschriebenen zum Thema Energiewende.

    Die einzig relevante Frage ist aber: Ist es volkswirtschaftlich ein Gewinn oder Verlust?

    Der selbe anorak2 fordert jetzt die Verstaatlichung der Stromversorgung.
    Was glauben Sie Herr anorak2 was der Staat also wir alle auf den Tisch legen müssen für alle Kraftwerke, Leitungen u.s.w. das geht vermutlich in die Billion € an Entschädigungszahlungen.
    Enteignungen müssen ja angemessen entschädigt werden.

    Übrigens wo machen den Staatliche Organisationen was günstiger und schneller als die Privatwirtschaft.
    Ach du kommst ja aus Berlin, da ist der Flughafen BER ja ein Musterbeispiel für Kosteneinsparung und Schnelligkeit.
    Die so staatliche Strukturen an den Tag legen.

    Die Kohleverstromung und das Kernkraftabenteuer kostet der volkswirtschaftlich wesentlich mehr als die 20 Jahre die bei den EEG-Anlagen gezahlt werden.
    Da ist wenigsten nach 20 Jahren Schuss bei jeder EE-Anlage.

    Kleines Beispiel bei der Kernkraft:

    Die Kosten für den Rückbau des Atomkraftwerks Greifswald, mit dem ca. 1994 begonnen wurde, beziffern die Gesamtkosten nach einer Kostenschätzung auf mindestens 6,6 Milliarden Euro. Zuletzt waren dafür noch 4,2 Milliarden Euro veranschlagt worden.

    Für Rückbau und Entsorgung muss der Steuerzahler aufkommen und wird vermutlich bis 2028 dauern.
    Das Problem ist aber 2028 noch nicht gelöst, das gibt es ja immer noch eigen tausend Tonnen an strahlenden Material und das kann man nicht in einem z.B. BN-800 „verbrennen“.

    Kleines Beispiel bei der Kohleverstromung:

    Die Studie zu Gesundheitsschäden durch Kohleverstromung (2016) in und für die EU hat die Daten von ca. 257 der insgesamt ca. 280 europäischen Kohlekraftwerke ananlysiert und kommt zu dem Schluss, dass ihre Emissionen für ca. 22.900 statistisch errechnete vorzeitige Todesfälle, zehntausende von Herz- und Lungenkrankheitsfällen und bis zu ca. 62,3 Milliarden an Gesundheitskosten verantwortlich sind im Jahr.
    Am meisten betroffen ist Deutschland mit ca. 3.630 vorzeitige Todesfälle durch eigene und fremde Kraftwerke.

    Jetzt kann man Diskutieren ob die Zahlen in der Untersuchung zu hoch oder zu niedrig sind, nur solange nicht reine Atemluft aus den Schornstein vom Kohlekraftwerk kommt kann man sich das auch sparen.

    Dann gibt es noch einige Milliarden an Lohnfortzahlung im Krankheitsfall die die Unternehmen tragen müssen, nur interessiert das ja anorak2 nicht der beim verstaatlichten Stromversorger sitzt.

    MfG

  515. 510. Sebastian Herp 24. Juli 2017 18:25
    Dem läuft der Atomausstieg zwar mittelfristig entgegen, aber selbst Frankreich plant den teilweisen Ausstieg/Umstieg

    Die Kraftwerke und die Stromversorgung in Frankreich ist ja quasi verstaatlicht, so wie Herr anorak2 das vorschlägt.

    Doch die Franzosen sind irgendwie „Schachmatt“.

    Neue AKW’s sind zu teuer mit über 11 Cent/kWh und unkalkulierbare Baukosten und Bauzeiten.

    Die Renovierung der AKW-Altanlagen ist auch sehr kostspielig und nicht nachhaltig, Langlebig.

    Meine Vermutung ist da kommt so was wie das EEG-System, wo privates Kapital animiert wir Kraftwerke zu bauen und zu betreiben.

    Ob das dann Kraftwerke sind die EE-Quellen nutzen oder andre Energieträger sein werden ist eine politische Weichenstellung.

    MfG

  516. @anorak2:

    Sei mir nicht böse wenn ich nicht darauf eingehe, es ist mir zu anstrengend deine Gedanken für dich zu sortieren.

    Das muss ich mir wohl für deine Postings merken. Ehrlich, dein „ich flame Ökos“ Getue (du bist doch der gleiche anorak2 wie im Heise Forum, oder?) ist ja eine ganz trollige Sache, aber das Ausweichen und die falschen Zahlen und merkwürdigen Einblicke in deine Gedankenwelt … was willst du damit wirklich bewirken? Legitime Skeptiker lächerlich machen? Willst du den Vertretern der „es gibt keinen Treibhauseffekt“ Fraktion den Rang ablaufen?

  517. Hallo Sebastian Herp,

    anorak2 hat ja bei seinen 4 köpfigen Haushalt in Berlin, Reinickendorf einen Stromverbrauch von über 9.000 kWh im Jahr, das sind so ca. 2.400 € an Stromkosten im Jahr.

    Da verursacht die EEG-Umlage richtige Bauchschmerzen.

    anorak2 sollte mal über Stromsparende Geräte nachdenken, da kann er schneller was einsparen als auf Politische und gesetzliche Änderungen zu warten.

    Wir haben einen Jährlichen Stromverbrauch im Haus von leicht über 2.000 kWh/Jahr und vom Netz werden die ja auch nicht vollständig entnommen, da ist der Netzstrompreis nur eine Randerscheinung.

    MfG

  518. Verstaatlichung…..welch ein Bullshit, wenn man bedenkt, das über 1000 Stadtwerke in kommunaler Hand sind.
    https://www.strom-magazin.de/info/stadtwerke/

    Ausserdem, Dank Bundesnetzagentur, unterliegen wir Netzbetreiber der staatlichen Knute, samt Anreizregulierung und sonstigen Schikanen.
    Und mal ganz ehrlich, wer ist heute noch so blöd und investiert noch in konventionelle Kraftwerke, bei der beknackten Energiepolitik dieser Bananenrepublik?

    Tja….nun müssen die EE-Dödel eben selber ihre Speicher bauen, denn bald wird deren Parasitentum ihr eigenes Grab schaufeln.
    Die Physik und das Wetter, wird ihnen am Ende das fettgefressene Genick brechen.
    Onkel Heinz……….plant schon mal die Abschaltung ganzer Stadtteile bei Strommangel, samt dezenten Hinweis an die Bevölkerung, wem wir die Nachkriegsähnliche Zustände zu verdanken haben.

  519. Übrigens, wenn ihr schon von Zeuch labert von dem Ihr nix Ahnung habt, empfehle ich euch mal das Studium des Energiewirtschaftsgesetzes.
    http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/enwg_2005/gesamt.pdf

    §13 g Stilllegung von Braunkohlekraftwerke
    „“““Die stillzulegenden Anlagen dürfen jeweils ab dem in Satz 1 genannten Kalendertag für vier Jahre nicht endgültig
    stillgelegt werden. Nach Ablauf der vier Jahre müssen sie endgültig stillgelegt werden.
    (2) Die stillzulegenden Anlagen stehen jeweils ab dem in Absatz 1 Satz 1 genannten Kalendertag bis zu ihrer
    endgültigen Stilllegung ausschließlich für Anforderungen der Betreiber von Übertragungsnetzen nach Maßgabe
    des § 1 Absatz 6 der Elektrizitätssicherungsverordnung zur Verfügung (Sicherheitsbereitschaft). Dabei dürfen die
    Betreiber von Übertragungsnetzen die stillzulegenden Anlagen nur entsprechend den zeitlichen Vorgaben nach
    Absatz 3 Satz 1 anfordern.
    (3) Während der Sicherheitsbereitschaft müssen die Betreiber der stillzulegenden Anlagen jederzeit sicherstellen,
    dass die stillzulegenden Anlagen die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
    1. die stillzulegenden Anlagen müssen bei einer Vorwarnung durch den zuständigen Betreiber eines
    Übertragungsnetzes innerhalb von 240 Stunden betriebsbereit sein und
    2. die stillzulegenden Anlagen müssen nach Herstellung ihrer Betriebsbereitschaft ab Anforderung durch den
    zuständigen Betreiber eines Übertragungsnetzes innerhalb von 11 Stunden auf Mindestteilleistung und
    innerhalb von weiteren 13 Stunden auf Nettonennleistung angefahren werden können.
    Die Betreiber der stillzulegenden Anlagen müssen dem zuständigen Betreiber eines Übertragungsnetzes vor
    Beginn der Sicherheitsbereitschaft nachweisen, dass ihre stillzulegenden Anlagen die Voraussetzungen nach Satz
    1 Nummer 2 erfüllen.
    (4) Während der Sicherheitsbereitschaft darf in den stillzulegenden Anlagen Strom nur im Fall eines Einsatzes
    nach Absatz 2 Satz 1 oder im Fall eines mit dem zuständigen Betreiber eines Übertragungsnetzes abgestimmten
    Probestarts erzeugt werden. Die Betreiber von Übertragungsnetzen müssen die aus den stillzulegenden
    Anlagen eingespeisten Strommengen in ihren Bilanzkreisen führen, dürfen die Strommengen aber nicht auf den
    Strommärkten veräußern. Die Betreiber von Übertragungsnetzen informieren die Marktteilnehmer unverzüglich
    und auf geeignete Art und Weise über die Vorwarnung und die Anforderung zur Einspeisung einer stillzulegenden
    Anlage.“““

    Energie-Ossi, Alias Onkel Heinz

  520. [repost wg Spamfilter]

    @SH #516

    was willst du damit wirklich bewirken?

    Ich bin so naiv, dass ich an Demokratie glaube. Ich möchte durch Widerlegung gängiger Ökofolklore, Benennung der gesellschaftlichen Folgen der Energiewende und Aufdeckung der egoistischen Interessen mancher Ökoritter einen kleinen Beitrag leisten, dass die Leser ihre vorgefasste Meinung zu diesen Themen überdenken und revidieren, und dann vielleicht nächstes Mal anders wählen. Allerdings bin ich auch nur ein Mensch und senke mein Niveau nicht beliebig tief, und stecke nur soviel Zeit darin wie ich Lust habe. Z.B. wenn du oder @US auf ad hominems zurückgreift, wird das einfach ignoriert.

    Legitime Skeptiker lächerlich machen?

    Ich bin kein Klimaskeptiker, mein Ansatz ist ein ganz anderer.

  521. @US #517

    anorak2 sollte mal über Stromsparende Geräte nachdenken, da kann er schneller was einsparen als auf Politische und gesetzliche Änderungen zu warten.

    Die Kostenexplosion der „Energiewende“ kann man mit Stromsparen nur bis zu einem bestimmten Punkt auffangen. Aber man hat dann auch Kosten, nämlich die Anschaffung neuer Geräte. Und wer das ohnehin schon getan hat, kann gar nichts mehr machen sondern zahlt einfach für nichts. Und wer für seinen eigenen Geldbeutel Strom sparen will, kann das gar nicht tun, denn den Wettlauf gegen die explodierenden Ökostrompreise wird er so oder so verlieren. Und gegen die wegen der EEG-Umlage überteuerte S- und U-Bahnfahrkarte kann ich auch nichts ausrichten.

  522. Na Herr Eng,
    über die Braunkohletagebaue wurde doch bereits was geschriebenen in Nr. 488.

    Seit 1990 sind bereits mehr als 10 Milliarden Euro öffentliche Mittel in die Braunkohlesanierung in Ostdeutschland geflossen.
    Bund und Länder wollen nun die Sanierung früherer Braunkohletagebaue in Ostdeutschland mit weiteren 1,2 Milliarden Euro unterstützen.
    Ein entsprechender Vertrag für die Jahre 2018 bis 2022 wurde von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und den Länderchefs unterzeichnet.

    Und wer bezahlt die Milliarden ?
    Der Bürger, gut die stehen nicht auf der Stromrechnung aber im Steuerbescheid.

    MfG

  523. @Udo Nebelkerze
    Häää?
    Ich sprach vom Energiewirtschaftsgesetz, Kraftwerke die nach Abschaltung noch 4 Jahre als Sicherheitsreserve vor sich hin lungern müssen…..und Du kommst mir mit Tagebau?
    Thema verfehlt, 6…setzen.
    Obwohl……diese fiesen Restlöcher……
    https://www.welt.de/reise/deutschland/article166959756/Sieht-karibisch-aus-ist-aber-ein-See-in-der-Lausitz.html
    Janz übel……wenn man sich die Bilder anguckt……dann doch lieber ein Park voller Miefquirle, gelle.
    https://images.kurier.at/46-80574948.jpg/219.098.383
    oder hier:
    http://www.lr-online.de/storage/pic/xmliosimport/luc/3666593_3_20160405728-GI262DEAS.1-ORG.jpg?version=1459904685

    Ausserdem und sowieso ist die Braunkohle strategisch gesehen ein einheimischer Brennstoff……den wir nicht importieren müssen. Politisch gesehen machen wir uns aber grad noch abhängiger vom Iwan, dessen Gas wir ja Dank Energiewende vermehrt verbruzeln müssen. Ihr labert ständig von Autarkie…..und bewirkt mit der Stromwende genau das Gegenteil.
    Wie gesagt, einem religiös verblendeten Menschen kann man mit Logik nicht kommen, lieber hält sich der Typ die Ohren zu und guckt ständig nur durch die rosarote Brille….weil die Wirklichkeit nicht ertragbar ist.
    Schönes Öko-Leben noch, ick fahr schnell mal mit meinem SUV zur Tankstelle…..Kippen holen, bis denne.

    H.E.

  524. #522

    Seit 1990 sind bereits mehr als 10 Milliarden Euro öffentliche Mittel in die Braunkohlesanierung in Ostdeutschland geflossen.

    Das sind in den 27 Jahren pro Jahr knapp 0,4 Milliarden Euro. Das ist schon eine Wahnsinns Summe! Verglichen mit den jährlichen 24Milliarden die an die EE Produzenten gehen. Wow.

    Oder anders, die Summe die n den 27 Jahren seit 1990 gezahlt wurde bekommen die EE Produzenten in 5 Monaten. Das haben die Ende Mai schon im Sack gehabt.

  525. 523. Heinz Eng 25. Juli 2017 13:12
    Ich sprach vom Energiewirtschaftsgesetz, Kraftwerke die nach Abschaltung noch 4 Jahre als Sicherheitsreserve vor sich hin lungern müssen…..und Du kommst mir mit Tagebau?

    Herr Heinz Eng,
    Sie haben keine Ahnung von den Braunkohlekraftwerken.
    Bei 1 GWh die ein Braunkohlkraftwerk abgibt muss man ca. 1.000 Tonnen Braunkohle ver-feuern, so grob überschlagen.
    (Das Braunkohlekraftwerk Neurath. Dort werden pro Jahr werden ca. 30,7 Millionen Tonnen Kohle verbrannt, um netto knapp 30 TWh elektrische Energie zu erzeugen.)
    Die Sicherheitsreserve umfasst ja nicht nur das Kraftwerk sondern auch den Tagebau, oder glauben Sie die Jungs von den Braunkohlekraftwerken haben tausende von Tonnen Braun-kohle vor den Feuerloch liegen und müssen die nur reinwerfen wenn die „Sicherheitsreserve“ angefordert wird ?
    Ohne Tagebau auch keine Sicherheitsreserve mit einem Braunkohlekraftwerk.

    Obwohl……diese fiesen Restlöcher……
    https://tse4.mm.bing.net/th?id=OIP.cyO1DmNO7K3EdQtkh26bigEsDG&w=272&h=178&c=7&qlt=90&o=4&pid=1.7

    Obwohl……diese fiesen Restlöcher……
    http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/bagger-begannen-gestern-abriss-st-martinus-1.5770537.1455563875!httpImage/1861430229.jpg_gen/derivatives/d620x348/1861430229.jpg

    Obwohl……diese fiesen Restlöcher……
    http://www.tagesspiegel.de/images/288604_0_bc05a2d0-jpg/1560690/2-format43.jpg

    523. Heinz Eng 25. Juli 2017 13:12
    Ausserdem und sowieso ist die Braunkohle strategisch gesehen ein einheimischer Brenn-stoff……den wir nicht importieren müssen.

    OK Herr Heinz Eng,
    die „Sonnenstrahlen“ müssen wir aus einer Entfernung von ca. 150 Mio. km importieren, nur die „Sonnenstrahlen“ kann der „Iwan“ auch nicht abstellen und länger stehen die auch zur Verfügung als die Braunkohle.
    Also erstmal die „Sonnenstrahlen“ und deren Abfallprodukte Wind, Wasser u.s.w. nutzen und den Rest aus z.B. Braunkohle und andere Energiequellen.

    #

    524. Krumeg 25. Juli 2017 14:16
    Das sind in den 27 Jahren pro Jahr knapp 0,4 Milliarden Euro. Das ist schon eine Wahnsinns Summe!

    Sind die knapp 0,4 Milliarden Euro alle kosten die der Steuerzahler Schulter oder gibt es da noch die ein oder andere Kostenfalle ?

    Das mit dem Braunkohletagebau Subventionen ist ja nur ein kleiner Punkt bei den Konventi-onellen und Kernkraft, da gibt es ja noch jede Menge andere „Baustellen“ die nicht auf der Stromrechnung stehen.

    Zähl mal noch so einige andere Sachen auf für die der Steuerzahler und die Gesellschaft so einspringt.
    Rückbaukosten von AKWs
    Staatliche Subventionen für die Kernkraft
    Endlagerung
    Zwischenlagerung
    Gesundheitskosten der Kohleverstromung
    Staatliche Subventionen für die Kohle
    Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auf Grund von Luftverunreinigungen.
    Quecksilberbelastung bei so gut wie allen deutschen Gewässern.
    Ein gewisser Anteil an den „Ewigkeitskosten“ des deutschen Steinkohlenbergbaus.
    Gebäudeschäden verursacht von der Luftverschmutzung aus der Kohleverstromung.
    Begleitung des Kohleausstiegs durch einen sozial verträglichen Strukturwandel.
    u.s.w.

    Bei jeden Punkt geht es nicht um Millionen sondern immer gleich um Milliarden.

    MfG

  526. @anorak2:

    Ich bin kein Klimaskeptiker, mein Ansatz ist ein ganz anderer.

    Die Augen vor Veränderung zu schließen und mit Zahlen von Gestern gegen die Trends von Übermorgen zu argumentieren? 😉

  527. Basti,
    die Trends von übermorgen? Wie in #511 von den wohlmeinenden Vollidioten der gezard beschrieben?

    Merkst du denn gar nichts mehr?

  528. #526

    Ich bin kein Klimaskeptiker, mein Ansatz ist ein ganz anderer.

    Die Augen vor Veränderung zu schließen und mit Zahlen von Gestern gegen die Trends von Übermorgen zu argumentieren?

    Ein „Klimaskeptiker“ ist jemand, der die vermeintlichen wissenschaftlichen Behauptungen der Ökopropaganda mit (manchmal auch nur vermeintlichen) anderen wissenschaftlichen Behauptungen zu „widerlegen“ versucht.

    Mit sowas gebe ich mich nicht ab, weil es eine Themenverfehlung ist. Die Ökopropaganda ist keine Wissenschaft, sondern eine hochpolitische und ideologische Propagandakampagne. Ich diskutiere über die gesellschaftlichen Schäden der Ökopolitik, und über die Stilmittel der eingesetzten Propaganda.

    Inhaltlich wäre ich auch dann gegen den sogenannten „Klimaschutz“, wenn sämtliche Behauptungen über den „menschengemachten Klimawandel“ sich als wahr herausstellten, denn selbst dann wäre der Schaden dieser Politik größer als ihr Nutzen.

  529. 520. anorak2 25. Juli 2017 12:03
    Ich bin kein Klimaskeptiker, mein Ansatz ist ein ganz anderer.

    Ja Umweltschutz ist wichtig, aber der sog. „Klimaschutz“ hat mit Umweltschutz nichts zu tun. CO2 ist kein Schadstoff, kein Gift, sondern eine harmlose, allgegenwärtige, natürliche und lebensnotwendige Substanz wie Wasser.

    Kann das ein das das ein Klimaskeptiker geschrieben hat ?

    Und selbst unterstellt, die (sehr zweifelhaften) Behauptungen der Klimaalarmisten träfen zu, würde Deutschlands „Energiewende“ die Erdtemperatur nur um 0,05 oder so Grad absenken. Wegen dieser Nichtigkeit sollten wir nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen. Insofern ist es eine gute Nachricht, wenn Brandenburg zurück auf den Boden der Vernunft findet.

    Kann das ein das das ein Klimaskeptiker geschrieben hat ?

    Preisfrage wer hat den das geschrieben Herr anorak2 ?

    MfG

  530. Spamschutz Test?

  531. So, irgendwie lässt dieses Mistding meine Antwort nicht durch, müsst ihr nun dumm sterben. 🙂

  532. 500. Krumeg 23. Juli 2017 23:22
    Bin mir nicht sicher ob die anderen 20 Mietpartien etwas dagegen haben wenn ich auf dem Dach meine PV Anlage installiere. Aber ich glaube nicht. Nöööö, niemals, wieso sollten sie. Ist ja auch kein Ding, der Vermieter stimmt sicherlich zu.

    Da steht am Ende (Nr. 498) der zwei Beispiele, Strom selber machen und Gerätetausch doch noch
    u.s.w.

    Was bedeutet den u.s.w. ?

    Na da fragen wir doch mal Google, und siehe da
    http://abkuerzungen.woxikon.de/abkuerzung/usw..php

    u.s.w. = und so weiter

    Also Herr Krumeg da gibt es noch weitere Möglichkeiten speziell für die Leute bei denen z.B. die ersten beiden Möglichkeiten nicht zutreffen oder Nachbar sind.

    Übrigens Herr Krumeg, gibt ja nicht nur Dachflächen die Mieter nutzen kann für PV.

    #

    500. Krumeg 23. Juli 2017 23:22
    Geräte hätte ich auch tauschen können, aber nachdem der Strom so teuer ist, habe ich kein Geld für neue Geräte.

    Da nimmt man ja natürlich nicht sein eigenes Geld, auch wenn man das hat ist doch klar.
    Der Gerätetausch muss sich ja über die Stromeinsparung „Refinanzieren“ das ist ja wohl logisch.
    Deshalb gibt es ja auch von der „Bank“ Kredit mit negativen Zinsen.

    „Für Sie bedeutet dies: Sie zahlen weniger Geld zurück als Sie geliehen haben.“

    Bei dem Angebot das ich bekommen haben sind das z.B. bei 1000 €, -0,4% Zinsen und 36 Monate Laufzeit.
    Sie holen sich 1000€ und bezahlen aber nur ca. 988 € zurück an die Bank nach den 36 Monaten.
    http://up.picr.de/29843646il.jpg

    #

    500. Krumeg 23. Juli 2017 23:22
    Außerdem sind die jetzigen noch nicht so alt. Ein Austausch wäre also komplette Umwelt-sünde. Die Herstellung und der Betrieb des neuen Gerätes kostet wahrscheinlich mehr Strom als das Alte noch 7 Jahre zu betreiben.

    Das muss man sich eben erst mal durchrechnen, geschenkt bekommt man nur die hohen Strompreise.
    In den meisten Fällen lohnt sich aber ein Gerätetausch, entscheidend ist aber auch der Gerätepreis.
    Da die Altgeräte ja noch alle Funktionieren sind Sie ja in der komfortablen Position das Sie ja ein Schnäpschen „abwarten“ können und dann zuschlagen.

    Kleiner Tipp, kurz vor Weihnachten so um den 21, 22.12.20XX gibt se beim Mediamarkt Einkaufsgutscheine für 50 € zu kaufen und die sind aber mit der Wertangabe 60 € versehen.

    Also erst mal 6 bis 8 Stück von 60 € Einkaufsgutscheine kaufen für 50 €.

    Die 60 € Einkaufsgutscheine sind wie „Bargeld“ und damit kauf ich dann Angebote, Preisknaller ein.
    Da habe ich bereits beim Bezahlvorgang ca. 20% eingespart.
    Herr Krumeg, erst informieren, dann nachdenken, dann handeln.

    #

    500. Krumeg 23. Juli 2017 23:22
    Aber nichts für ungut, jeder wie er kann. Wenige können, die Mehrzahl kann nicht. Aber das stört die Wenigen doch nicht.

    Jeder kann doch beim EEG mitmachen oder habe ich da was übersehen, egal ob er Mieter ist oder Hausbesitzer ist, ober Geld hat oder nicht.

    MfG

  533. #Udo Belämmert.
    Kleine blöde FRage für Kinder, die irgendwie inner Vorschule was verpasst haben…..wie viel Strom liefert eine Solaranlage bei Mitternacht?
    H.E.

  534. 533. Heinz Eng 25. Juli 2017 22:46
    Kleine blöde FRage für Kinder, die irgendwie inner Vorschule was verpasst haben…..wie viel Strom liefert eine Solaranlage bei Mitternacht?

    Hallo Herr Heinz Eng,

    genau 0,00 W kamen von der PV um Mitternacht (25. auf 26.07.2017).

    Um welche Leistung ziehen wir im Haus um Mitternacht (25. auf 26.07.2017) aus dem Netz ?
    Hab mal nachgeschaut, sind genau um Mitternacht 0,00 W gewesen.

    Bracht man jetzt eine Leistung um Mitternacht aus der PV ?

    Frage beantwortet Herr Heinz Eng, OK

    Die Frage ist doch welche Strommenge braucht man min Haus von ca. Sonnenuntergang bis ca. Sonnenaufgang oder nicht ?
    Klar, soweit können Sie nicht über den Tellerrand blicken Herr Eng.

    MfG

  535. #534

    Um welche Leistung ziehen wir im Haus um Mitternacht (25. auf 26.07.2017) aus dem Netz ?
    Hab mal nachgeschaut, sind genau um Mitternacht 0,00 W gewesen.

    Es gibt tatsächlich noch Menschen die auch in der Nacht ihren Kühlschrank laufen lassen, welche die Fernsehen, andere die aus der Spätschicht nach Hause kommen, manche arbeiten noch bei Licht und eingeschaltetem Computer, teilweise nutzen einige das Bügeleisen, jemand lädt sein E-Auto, manche brauchen aus medizinischen Gründen Geräte die sogar um Mitternacht mit Strom betrieben werden müssen, und und und….

    Man sollte nie von sich auf andere schließen. Es muss den Leuten selber überlassen sein wann und wie viel Strom sie benötigen. Das war vor der Energiewende auf jeden Fall möglich und jetzt wird darüber diskutiert.
    Mit der Energiewende haben wir Probleme die wir vorher nicht kannten.

  536. #532

    Also erst mal 6 bis 8 Stück von 60 € Einkaufsgutscheine kaufen für 50 €.

    Hört sich gut an. Sie leihen mit das Geld für 8 Gutscheine, ich stottere das dann monatlich ab.

    Jeder kann doch beim EEG mitmachen oder habe ich da was übersehen, egal ob er Mieter ist oder Hausbesitzer ist, ober Geld hat oder nicht.

    Jeder MUSS sogar beim EEG mitmachen, allerdings auf der Seite die zahlen müssen. Aber ich nehme an Sie meinen Beteiligungen an defizitären Windparks und so weiter.
    Sie meinen aber, jeder kann Geld mit dem EEG machen. Aber wo kommt das Geld dann her? Irgend jemand muss einzahlen damit andere absahnen können.

  537. 535. Krumeg 26. Juli 2017 08:29
    Man sollte nie von sich auf andere schließen.

    Ich möchte auch nicht die Probleme der anderen lösen und auch nicht die Stromversorgung von Deutschland sichern, das bekommen andere ja bezahle, nicht ich.
    Herr Heinz Eng wollte ja nur wissen viel Strom liefert eine Solaranlage bei Mitternacht und das sind nun mal 0W, ich brauch aber in der Nacht ohnehin sehr wenige kWh und auch gesamt Deutschland braucht Nachts wenig Strom.
    Stromherstellung für Deutschland am 25.07.2017 um ca. 12:45 Uhr ca. 58 TW.
    Stromherstellung für Deutschland am 25.07.2017 um ca. 23:59 Uhr ca. 42 TW.
    Um Mitternacht werden ca. 16 TW wenige nachgefragt als in der Tagesspitze, wer braucht da Deutschlandweit noch PV Strom im Netz um Mitternacht, vermutlich nur Herr Heinz Eng.

    Das kann doch jeder so mache wie er das möchte Herr Krumeg und auch in der Nacht das Bügeleisen nutzt.
    Jedes Haus hat doch einen Stromanschluss und da kann man sich auch zeitgleich Strom kaufen, wenn es sein muss auch „grünen“ Strom der zeitgleich und mengenmäßig ins Netz eingespeist wird und das wird auch in der Nacht gemacht und an 365 Tagen im Jahr.
    Das Bilanzkreiskonto ist ein virtuelles Energiemengenkonto für Strom muss ja auch bei den Grünstromanbiedern immer ausgeglichen sein.

    536. Krumeg 26. Juli 2017 08:34
    Hört sich gut an. Sie leihen mit das Geld für 8 Gutscheine, ich stottere das dann monatlich ab.

    Man holt sich das Geld von der „Bank“, z.B. 1000 € und bezahlt nur um die 988 € zurück, wo ist das Problem ?
    Deshalb gibt es ja auch von der „Bank“ Kredit mit negativen Zinsen, das habe ich aber bereits in Nr. 532 und 462 verraten.

    536. Krumeg 26. Juli 2017 08:34
    Jeder MUSS sogar beim EEG mitmachen,

    Ich hab geschrieben:
    „Jeder kann doch beim EEG mitmachen“

    536. Krumeg 26. Juli 2017 08:34
    Aber wo kommt das Geld dann her?

    Das ist doch in jeden Gesellschaftssystem so, denn einen wird was abgenommen und ein andere bekommt das.
    Man muss eben versuchen bei denen zu sein die was bekommen, alles verstanden Herr Krumeg.

    Ach übrigens, die Negativen Zinsen von ca. 12 € werden ja auch jemanden anderem abgenommen, alles verstanden Herr Krumeg.

    MfG

  538. #535

    Es gibt tatsächlich noch Menschen die auch in der Nacht ihren Kühlschrank laufen lassen, welche die Fernsehen, andere die aus der Spätschicht nach Hause kommen, manche arbeiten noch bei Licht und eingeschaltetem Computer, teilweise nutzen einige das Bügeleisen, jemand lädt sein E-Auto, manche brauchen aus medizinischen Gründen Geräte die sogar um Mitternacht mit Strom betrieben werden müssen, und und und….

    Man sollte nie von sich auf andere schließen.

    Vor allem sollte man nicht (ökospießertypisch) einen Tunnelblick auf den Privathaushalt entwickeln. Der Löwenanteil des Stromverbrauchs liegt bei Industrie, Gewerbe und Verkehr. Bahn, Straßenbeleuchtung, Industrie, Krankenhäuser, Gewerbe, Industrie, hab ich schon Industrie erwähnt …

  539. #537

    Ich möchte auch nicht die Probleme der anderen lösen und auch nicht die Stromversorgung von Deutschland sichern

    Warum diskutierst du dann hier?

  540. #537

    auch gesamt Deutschland braucht Nachts wenig Strom.

    Das stimmt nicht, die niedrigste Last nachts im Sommer beträgt 40 GW. Das sind 500 Watt pro Einwohner.

  541. #537

    Das ist doch in jeden Gesellschaftssystem so, denn einen wird was abgenommen und ein andere bekommt das.
    Man muss eben versuchen bei denen zu sein die was bekommen, alles verstanden Herr Krumeg.

    Das ist eben die soziale Ader, die wir bei den Ökoabzockern so lieben.

  542. @Udolein

    Um welche Leistung ziehen wir im Haus um Mitternacht (25. auf 26.07.2017) aus dem Netz ?
    Hab mal nachgeschaut, sind genau um Mitternacht 0,00 W gewesen.

    Ich stelle mir grad bildlich vor wie das kleine Udolein um Mittenacht im Stockdusteren durchs Haus schleicht um seinen Stromzähler abzulesen, höchstwahrscheinlich mit der Kerze oder Taschenlampe in der Hand, denn hätte klein Udo das Licht im Haus angemacht, hätte der Zähler keinen Nullverbrauch angezeigt.
    Übrigens……verbraucht Dein Zähler auch Strom……1-6 Watt, wie jetzt, wusstest Du nicht?
    Tja, und dann gibbet ja im Haus noch allerlei kleine Gismos die überall etwas Saft saugen, kleine Netzteile die überall versteckt vor sich hinwerkeln.
    Wenn Du wirklich sicher gehen willst, das Mitternacht Dein Haus Stromlos ist, musste schon mal die Hauptsicherung raus nehmen.
    So mein kleiner Egoist, Dein Stromverbrauch im Haus um Mitternacht ist gesamtgesellschaftlich irrelevant.
    Falls Du nicht im Wald haust und im Garten kacken gehst, benutzt Du ungesehen trotzdem die Infrastruktur, die man Dir großzügig bereitstellt.
    Trinkwasser……jup, da trudeln im örtlichen Wawserwerk ein paar Pumpen, so das Du auch Nachts, besonders bei schwacher Blase, Dein Klo benutzen kannst und sogar (wenn das als Öko erlaubt ist) Dir anschließend die Hände waschen kannst.
    Abwasser…….Falls Du im Garten keine eigene Klärgrube hast….müssen Deine Hinterlassenschaften ja auch irgendwie ins örtliche Klärwerk, das 24h/365 Tage arbeitet, damit unsere Flüsse sauber bleiben.
    Tja….dann gibbet noch die Straßenbeleuchtung…..die Nachts ganz besonders nützlich ist, da wurschteln bei der Telekom irgendwo Geräte vor sich hin, damit klein Udo auch Mitternachts seine Öko-Kumpels aus den Schlaf reißen kann oder er im Internet ein paar fiese Skeptiker den Marsch blasen kann, da sitzen Männer und Frauen in der Feuerwehrmeldestelle……um darauf zu warten, das klein Udo mit der Kerze versehentlich seine Bude abfackelt, da schlagen sich in der Notaufnahme irgendwelche Ärzte die Nächte um die Ohren, um Notfalls den angebrutzelten Feuerteufel das Leben zu retten….u.s.w…..und sofort.
    All diese Leute/Lampen/Maschinen in der Gesamtheit……machen die Grundlast aus, die ihr Ökos immer so gerne abstreitet oder als böses Ammenmärchen der fiesen Stromversorger abtut.

    Tja klein Udo, was nützt die schönste Religion, wenn euch ständig die Physik vor den Koffer scheißt?
    Und abschließend die Frage, wer wochentags zu Hause gluckt um den Sonnenschein elektrisch zu nutzen, ist entweder Arbeitslos, Rentner oder freiberufliches Propaganda-Element.
    Ick jedenfalls muss für mein Geld noch arbeiten……um euch EE-Dödels mein sauer verdientes Geld in den Öko-Arsch schieben zu können.
    PS. Ick hab in einen Braunkohlekraftwerk den edlen Beruf eines BMSR-Mechanikers erlernt, also brabbel mich nicht mit Deinen Pseudwissen zu, auch da weiß ick besser bescheid.

    Energie-Ossi, alias Onkel Heinz

  543. 540. anorak2 26. Juli 2017 10:18
    Das stimmt nicht, die niedrigste Last nachts im Sommer beträgt 40 GW. Das sind 500 Watt pro Einwohner.

    Habe das jetzt verstanden,
    Einspeisung aus EE-Quellen ist bis ca. 40 GW an 8760 Stunden im Jahr problemlos möglich da die Menge auch min. immer nachgefragt wird in Deutschland.

    541. anorak2 26. Juli 2017 10:24
    Das ist eben die soziale Ader, die wir bei den Ökoabzockern so lieben.

    Die Umverteilung ist aber in jedem System so.
    Kommunismus
    Sozialismus
    Soziale Marktwirtschaft
    Marktwirtschaft
    Kapitalismus

    Immer wird jemanden was abgenommen und ein andere bekommt das.

    539. anorak2 26. Juli 2017 10:17
    Warum diskutierst du dann hier?

    Um zu zeigen das man dem EEG und den steigenden Strompreisen, steigenden Ausgaben mit Eigeninitiative ins Gegenteil umkehren kann.
    Also weniger Ausgaben für Strom (Stromversorgung), am besten noch Einnahmen erzielen.

    538. anorak2 26. Juli 2017 10:14
    Vor allem sollte man nicht (ökospießertypisch) einen Tunnelblick auf den Privathaushalt entwickeln. Der Löwenanteil des Stromverbrauchs liegt bei Industrie, Gewerbe und Verkehr. Bahn, Straßenbeleuchtung, Industrie, Krankenhäuser, Gewerbe, Industrie, hab ich schon Industrie erwähnt …

    Und wer bezahlt den Löwenanteil beim EEG und Netzkosten u.s.w. bei jeden verbrauchten kWh ?
    Die Privathaushalte oder die Industrie, oder die Bahn ?

    Industrie, Gewerbe, Verkehr, Bahn, Straßenbeleuchtung u.s.w. können sich doch auch weiterhin mit dem günstigen Strom aus der Braunkohle versorgen lassen, kein Problem damit.
    Von 100% EE-Strom sind wir ja noch weit entfernt sowohl Praktisch als auch Politisch.

    Nur wenn die Kosten immer mehr auf die Privathaushalt abgewälzt werden und nicht jedes kWh gleich belastet wird, so muss der Privathaushalt Gegenmaßnahmen ergreifen.

    Ich habe einen „Tunnelblick“ auf die Privathaushalte, da die sehr einfach aus den Kostenanstieg beim Strom aussteigen können.
    Wie das Industrie, Gewerbe, Verkehr u.s.w. macht, da müssen die selber darüber nachdenken.
    Hätte ich einen Industriebetrieb würde ich natürlich auch andere Sachen mach wie beim Privathaushalt.

    Habe es ja bereits geschrieben, weder ich noch der Privathaushalt will die Stromversorgung der Industrie, Gewerbe, Verkehr, Bahn, Straßenbeleuchtung u.s.w. bereitstellen.

    MfG

  544. 542. Heinz Eng 26. Juli 2017 10:42
    Wenn Du wirklich sicher gehen willst, das Mitternacht Dein Haus Stromlos ist, musste schon mal die Hauptsicherung raus nehmen.

    Das Haus ist ab und zu vom Netz „getrennt“ und nicht nur in der Nacht, am Tag auch ab und zu.

    MfG

    PS
    „vom Netz getrennt“ geht auch ohne die Hauptsicherung raus zu nehmen.

  545. 540. anorak2 26. Juli 2017 10:18
    Das stimmt nicht, die niedrigste Last nachts im Sommer beträgt 40 GW. Das sind 500 Watt pro Einwohner.

    Das stimmt nicht, die niedrigste Last die nachts im Sommer in Deutschland nachgefragt wird beträgt unter 30 GW, z.B. am 16.07.2017 um ca. 2:00 Uhr und ca. 13 GW sind von den EE-Quellen gekommen.

    (ca. 370 Watt pro Einwohner)

    MfG

  546. #537

    Man holt sich das Geld von der „Bank“, z.B. 1000 € und bezahlt nur um die 988 € zurück, wo ist das Problem ?
    Deshalb gibt es ja auch von der „Bank“ Kredit mit negativen Zinsen, das habe ich aber bereits in Nr. 532 und 462 verraten.

    Verlassen Sie mal kurz Ihren Elfenbeinturm und erzählen Sie das diesen Menschen

    Stromsperren 2016: Über 330.000 Haushalte ohne Energie

    Altersarmut nimmt in Deutschland drastisch zu
    Den Ruhestand sorgenfrei genießen? Für immer mehr Senioren wird das unmöglich. Bis 2036 steigt die Altersarmut laut einer Studie deutlich -- und die Reformpläne der Politik helfen kaum.

    ZDF-DOKU ÜBER ARMUT IN DEUTSCHLAND
    Wenn ein Job
    nicht mehr ausreicht …

    Flaschensammeln für die Rente
    In der zweiten Folge der ZDF-Doku „Armes reiches Deutschland“ dreht sich alles um die wachsende Altersarmut in der Bundesrepublik.

    Mit Kinderreichtum in die Armut
    Im dritten Teil der ZDF-Reportage-Reihe „Armes reiches Deutschland“ dreht sich alles um die Mittelschicht oder was noch davon übrig ist.

    Sehen Sie wo das Problem ist? Ach stimmt, diese Menschen können sich ja laut Ihren Vorschlägen auch gerne eine PV Anlage zulegen oder sich an der EE Abzocke beteiligen. Kostet ja nicht die Welt.

    Wieso haben wir nur in Deutschland die höchsten Stromkosten Weltweit?

  547. Wieso haben wir nur in Deutschland die höchsten Stromkosten Weltweit?

    Auf einigen Pazifikinseln sind sie höher.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Electricity_pricing#Price_comparison

  548. 546. Krumeg 26. Juli 2017 14:40
    Wieso haben wir nur in Deutschland die höchsten Stromkosten Weltweit?

    Da muss ich nur einen Blick nach z.B Polen werfen da sind die Strompreise wesentlich höher für die Bürger als für den Bürger in Deutschland.

    Deutschland ca. 29 Cent/kWh
    Polen ca. 14 Cent/kWh

    Also ist in Polen für den Bürger der Strom wesentlich teurer als für den deutschen Bürger.

    MfG

  549. PS
    Die Polen haben noch den teureren Strom für den Bürger und auch die Stromunterbrechungen an den Verbrauchernaher ( ca. 300 Minuten) sind ca. 20 mal länger als in Deutschland ca. 15 Minuten (2013).

  550. #548

    Deutschland ca. 29 Cent/kWh
    Polen ca. 14 Cent/kWh

    Also ist in Polen für den Bürger der Strom wesentlich teurer als für den deutschen Bürger.

    Wie meinen? Der Zloty ist zwar unterbewertet, aber nicht so stark, und der Euro ist es auch.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Big-Mac-Index#Internationaler_Vergleich

    Deutschland zu Polen = 3,86 / 2,37 = Faktor 1,63

    14 Ct nominell sind demnach 23 Cent bei Kaufkraftparität. Das liegt im europäischen Mittelfeld und immer noch deutlich unter Deutschland. Die EEG-Umlage löst sich nicht in Luft auf.

    auch die Stromunterbrechungen an den Verbrauchernaher ( ca. 300 Minuten) sind ca. 20 mal länger als in Deutschland

    An der Verschlechterung in Deutschland wird dank „Energiewende“ gearbeitet, es wird auch schon propagandistisch vorbereitet. NIcht zuletzt von dir. 🙂

  551. Anorak2, die Kaufkraft lag in Polen im Durchschnitt (2015) bei 6437 € pro Kopf, in Deutschland bei lag der Schnitt bei 21449 €.

  552. Gibt auch 2016 Zahlen: http://www.gfk.com/de/insights/press-release/kk-europa/
    Polen 6366 €, Deutschland 21879 €

  553. @SH #551/552

    Kaufkraftparität hat nichts mit Pro-Kopf-Einkommen zu tun. Der Lebensstandard ist in Polen immer noch niedriger als in Westeuropa, und es geht nicht darum diesen Unterschied wegzurechnen.

    Auf der wiki-Seite zum Big-Mac-Index steht was zum Kaufkraftvergleich , vielleicht tust du dir das mal rein. Der BMI ist natürlich nur modellhaft und sehr grob. Für einen genauen Vergleich müsste man Warenkörbe mit einer typischen Auswahl von Produkten vergleichen, während der „Warenkorb“ des BMI nur ein einziges Produkt enthält. Hat aber den Vorteil, dass es weltweit exakt das gleiche Produkt und damit ideal vergleichbar ist. Als grobe Hausnummer ist das gut genug.

  554. Macht dir das eigentlich Spaß absichtlich Wörter falsch zu lesen? Habe ich irgendetwas von Pro-Kopf-Einkommen geschrieben? Es geht um die Kaufkraft!

  555. Anorak2,

    in Nr. 550 hast Du ja ziemlich deine IQ unter Beweis gestellt.

    Ich sage mal so, da manche bereits ein Problem haben 3 Sachen zu bewährten, gut einer hat das auch geschafft.
    Wie was das nochmal mit den ca. 14 Cent in Polen und ca. 29 Cent in Deutschland für den Strom.

    Der Mindestlohn in Polen ist ca. 2000 PLN (brutto) festgesetzt worden.
    Der Arbeitnehmer bekommen ca. 1459 PLN ausgezahlt (netto),
    also ca. 3 € in der Stunde (brutto).

    Mindestlohn in Deutschland ca. 9 € in der Stunde (brutto).

    Der Mindestlohn in Deutschland ist ca. 3 mal so hoch wie er Mindestlohn in Polen und der Strompreis ist in Polen ca. die hälfet vom Strompreis in Deutschland .
    Preisfrage wo sind die Kosten (Stromkosten) höher für den Bürger ?

    Kindergeld in Polen von 500 Zloty (ca. 115 Euro) ab dem zweiten Kind. (bei 14 Cent/kWh)
    Kindergeld in Deutschland ca. 192 Euro also bei 2 Kinder ca. 384 € (bei 0,29 Cent/kWh)
    Wo sind nun für die Familie mit Kindern die Kosten für Strom höher ?

    Durchschnittliches Einkommen in Polen ca. 11.455 € (bei 14 Cent/kWh)
    Durchschnittliches Einkommen in Deutschland 39.443 € (bei 0,29 Cent/kWh)
    Wo sind nun für die Bürger die Kosten für Strom höher ?

    https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php

    MfG

  556. 546. Krumeg 26. Juli 2017 14:40
    Wieso haben wir nur in Deutschland die höchsten Stromkosten Weltweit?

    Sind nicht vor der Zeit (vor ca. 1998) wo die Erneuerbaren den Konventionellen noch nicht das leben schwer gemacht haben auch der Strompreis in Deutschland einer der höchsten in der Welt gewesen.
    Zumindest in der EU ist der deutsche Strom für den Enderbraucher auch vor EEG Zeiten und „Strommarktliberalisierung“ eine teure Veranstaltung gewesen, verglichen mit andern Ländern

    Mit dem EEG hat sich da auch nichts geändert.
    Strom in Deutschland war vor den EEG teuer im Ländervergleich und danach auch.

    MfG

  557. #556

    Mit dem EEG hat sich da auch nichts geändert.

    So ganz stimmt das ja nicht, denn die EEG Umlage und die darauf zu zahlenden Steuern waren ohne EEG nicht auf der Stromrechnung. Strom ist definitiv durch die Abgaben die das EEG verursacht hat teurer als ohne die Abgaben.
    Daran ändert auch nichts dass andere Güter ebenfalls teurer geworden sind. Manche ja sogar billiger.

    Die Netzentgelte muss man auch den EE zuschreiben, denn der Ausbau der Netze war vorher auch nicht notwendig. „Stromautobahn“ von Nord nach Süd zum Beispiel.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, am Ende brauchen wir Backup Kapazitäten für Wind- und Sonnenkraftwerke, oder wir rationieren den Strom in Abhängigkeit vom Wetter.
    Jeder der kann möge auch eine eigene PV Anlage installieren. Ist ja in Ordnung. Aber auch diese Leute haben im Hintergrund Backup Kapazität wenn die Sonne nicht oder zu schwach oder zu kurz scheint. Wir steuern gerade wieder auf diese Jahreszeit zu.
    Lehrreich ist, was sich in South Australia abspielt, weil auch dort der Wind, oh Wunder, nicht konstant weht und die Windmühlen, oh Wunder, den gleichen physikalischen Gesetzen gehorchen wie in Deutschland.

  558. @US #529

    Kann das ein das das ein Klimaskeptiker geschrieben hat ?
    Nein, definitiv nicht, das hat ein Realist geschrieben.

  559. Sorry, „blockquote -- Tag“ nicht geschlossen.

  560. #558

    Macht dir das eigentlich Spaß absichtlich Wörter falsch zu lesen? Habe ich irgendetwas von Pro-Kopf-Einkommen geschrieben? Es geht um die Kaufkraft!

    Das Problem ist, dass das Wort „Kaufkraft“ verschiedene Bedeutungen hat, und du die falsche davon gefunden hast. Du bist derjenige der Begriffe verwechselt, ich stelle das für dich richtig. Ich werde im Folgenden das Wort „Kaufkraft“ nicht mehr verwenden, um die Verwechslung zu vermeiden.

    Die Werte 6366 E und 21879 E sind das jährliche Pro-Kopf-Einkommen der beiden Länder. Was wir rausfinden wollen ist aber die Verfälschung, die durch den unterschiedlichen Wert der beiden Währungen entsteht.

    Wir wollten kWh-Preise beim Endkunden vergleichen. Die werden in Polen in Zloty und in Deutschland in EUR abgerechnet. Die Angabe 14 Ct/kWh für Polen ist natürlich ursprünglich eine Zloty-Angabe, die zum aktuellen Wechselkurs in EUR umgerechnet wurden.

    @US hat in #548 gemeint dass „also“ Strom in Polen teurer sei als in Deutschland, ohne irgendwie darzustellen wie er sein „also“ begründet. Wir können darüber nur mutmaßen.

    Es stimmt dass Umrechnungen zum offiziellen Wechselkurs oft ein falsches Bild geben. In einer idealen Welt mit einem perfekten Markt würden Wechselkurse exakt den Wert der beiden Währungen abbilden, und nach Umtausch würden alle Waren das Gleiche kosten. In der echten Welt ist das aber oft nicht so, Wechselkurse weichen teilweise erheblich von den Wertverhältnissen ab. Der „Big Mac Index“, den ich oben verlinkt hatte, ist ein einfacher Helfer um die Differenz zwischen tatsächlichem Wert einer Währung und nominellem Wechselkurs zu bestimmen. Man kann ihn auch zur Korrektur verwenden. Das ist was ich oben getan habe. Dabei kommt tatsächlich raus, dass der reale Strompreis in Polen bei ca. 23 Cent liegt, also höher als die zum nominellen Kurs umgerechnete Angabe, aber trotzdem nicht so hoch wie in Deutschland.

    Das Verhältnis der Pro-Kopf-Einkommen geht nirgendwo in diese Betrachtung ein. Es wäre falsch, dies einzubeziehen.

  561. Nachtrag

    @US hat #555 ausgeführt was sein „also“ bedeutet. Auch er meint, die Einkommensunterschiede zwischen den beiden Ländern als Korrekturfaktor anwenden zu können. Das ist wie schon gesagt unsinnig. Aber den Wertunterschied zwischen den beiden Währungen gibt es trotzdem, und den kann und sollte man durchaus anwenden, wie bereits von mir ausgeführt und ausgerechnet.

  562. Der „Big Mac Index“, den ich oben verlinkt hatte, ist ein einfacher Helfer um die Differenz zwischen tatsächlichem Wert einer Währung und nominellem Wechselkurs zu bestimmen.

    Nicht wirklich. Lies bitte den Abschnitt „Kritische Betrachtung“ auf der Wikiseite zum Big-Mac-Index.

    In Ländern mit niedrigerer Kaufkraft muss ein bestimmtes Produkt nicht zwangsläufig proportional weniger kosten damit es den gleichen „Wert“ hat. Und so kommt es dazu, dass ein höherer Anteil des Einkommens für bestimmte Dinge wie z.B. Energie ausgegeben wird. Und dadurch ist dieses Gut in einem solchen Land entsprechend teurer.

    Der Effekt ist übrigens auch innerhalb eines Landes zu spüren, siehe: http://news.toptarif.de/kaufkraft-belastung-durch-stromkosten-im-osten-ein-drittel-hoeher/

  563. Lies bitte den Abschnitt „Kritische Betrachtung“ auf der Wikiseite zum Big-Mac-Index.

    Gut, dann kann man eben gar keinen Preisvergleich über Ländergrenzen hinweg machen und ihr habt das Thema erfolgreich zerredet. Erst durch Begriffsverwirrung und dann durch wirre Einwürfe, und jetzt könnt ihr die EEG-Abzocke weitermachen. Seriöser Diskussionsstil geht anders.

  564. Gut, dann kann man eben gar keinen Preisvergleich über Ländergrenzen hinweg machen

    Du verstehst das absichtlich falsch, oder? Du kannst natürlich die Preise vergleichen. die von McDonalds Big Macs oder den Preis von Apple Ipads Minis (Mini-Mac-Index). Und offensichtlich ist die kWh in Polen günstiger, da dort weniger Abgaben und weniger Steuern enthalten sind. Die Frage ist jedoch wie teuer ein Produkt für jemanden ist. Wenn der Preis verglichen mit meiner Kaufkraft hoch ist, dann ist das Produkt für mich teuer. Oder weißt du ob ein Big Mac für den durchschnittlichen Polen ein relativ teurer Einkauf ist (gegenüber ein Big Mac für einen durchschnittlichen Deutschen)? Das kann man leider nicht rein aus dem Preis eines Produktes in einer Region/Land herauslesen.

    Seriöser Diskussionsstil wäre es, wenn du nicht nur für dich passende Zahlen zur Untermauerung deiner Argument verwenden würdest, sondern auch die Zahlen anderer akzeptieren würdest und sie nicht auf Gedei und Verderb als unpassend darzustellen. Das passiert hier gerade mit der Kaufkraft, dass ist vor hunderten von Kommentaren auch schon mit den Stromgestehungskosten passiert.

    Du bezeichnest dich zwar nicht als Skeptiker (oder habe ich das falsch gelesen), aber das ist die vorherrschende Taktik bei dieser Gruppe … die Zahlen ihrer „Gegner“ müssen stets als falsch dargestellt werden, sonst funktionieren ihre gesamten Argumentationsketten nicht mehr 😉

  565. @SH #564

    Du bezeichnest dich zwar nicht als Skeptiker (oder habe ich das falsch gelesen), aber das ist die vorherrschende Taktik bei dieser Gruppe … die Zahlen ihrer „Gegner“ müssen stets als falsch dargestellt werden, sonst funktionieren ihre gesamten Argumentationsketten nicht mehr

    Das ist absoluter Humbug, unter anderem deshalb, weil es keine „Gruppe“ gibt, in der sich Skeptiker unter einen Hut bringen lassen.
    Ist genau so ein Quatsch, wie US hier irgendwo behauptet hat, anorak2 wäre ein Skeptiker, weil er richtiger Weise gesagt haben soll, Klimaschutz hätte nichts mit Umweltschutz zu tun, das sagt einem sogar schon der gesunde Menschenverstand, allein nur bei Betrachtung der ganzen Miefquirle, für jede Menge Umwelt geopfert wird
    Selbiger sagt einem auch, dass jeder auf seine Art, mit seinem Wissen, aus seiner Sicht und seiner Begründung dem Klimaschutzwahn und der daraus resultierenden EE Religiosität skeptisch gegenüber steht und entsprechend argumentiert.
    Ihr ganzen Ökofreaks, Klimareligiösen und PIK Vasallen meint, ihr dürft, müsst euch als was besseres fühlen und seid aus reiner Dummheit und Gläubigkeit auch noch der Meinung, es gäbe nur eine einzige und richtige Meinung, und das wäre die, die euch Jünger der Klimakirche eingepredigt wurde.
    Gegenbelege interessieren Euch Piefkes nicht, im Gegenteil, aber wenn ein Rahmstorf mal ein Thermometer in den Ozean gesteckt hat, dann war das ein religiöser Akt und dem Vollbringer wird gehuldigt, statt mal selbst zu denken.

    So, das war das Wort zum Sonntag, mir reicht eure Salbaderei und Litanei-Runterbeterei.

  566. #SH #564

    Die Frage ist jedoch wie teuer ein Produkt für jemanden ist.

    Das ist nicht die Fragestellung, die uns hier interessiert. Wir wollen nicht den unterschiedlichen Lebensstandard (der eine Folge des unterschiedlichen Pro-Kopf-BIP ist) vergleichen, die Antwort kennen wir ohnehin.

    Wir wollen vergleichen, welcher volkswirtschaftliche Aufwand für die Produktion einer Kilowattstunde Strom in beiden Ländern getrieben wird. Diese Frage ist völlig unabhängig vom Lebensstandard, ihn dort einzubeziehen ist daher eine Themenverfehlung. Ein Indikator dafür ist aber der Endpreis. Die von dir genannten staatlichen Abgaben sind ja nicht nur irgendwelche willkürlichen Steuern. Speziell die EEG-Umlage dient der Finanzierung der Ressourcenverschwendung, die im Rahmen der Energiewende getrieben wird.

    Du bezeichnest dich zwar nicht als Skeptiker (oder habe ich das falsch gelesen)

    Nicht als „Klimaskeptiker“.

    aber das ist die vorherrschende Taktik bei dieser Gruppe … die Zahlen ihrer „Gegner“ müssen stets als falsch dargestellt werden, sonst funktionieren ihre gesamten Argumentationsketten nicht mehr

    Die Kritiker der Energiewende sind kein monolithischer Block, die politischen Standpunkte und Ansätze bei der Kritik unterscheiden sich teilweise sehr.

    Mein Standpunkt ist: Dass die „Energiewende“ wirtschaftliche Selbstbeschädigung Deutschlands ist, steht fest. Es gibt aber sehr viele Denkfehler, Propagandamythen und auch absichtlich gestreute Lügen, die die Masse der Bevölkerung und insbesondere die überzeugten Verfechter an dieser Erkenntnis hindern. Es ist nun eine Fleißarbeit der (Noch-)Minderheit der Durchblicker, diese Denkfehler aufzuzeigen.

  567. anorak2 29. Juli 2017 03:26

    Wir wollen vergleichen, welcher volkswirtschaftliche Aufwand für die Produktion einer Kilowattstunde Strom in beiden Ländern getrieben wird.

    Korrekt!

    Denn eine volkswirtschaftliche Betrachtung ist hier weit mehr Gegenstand des Volksvermögens als eine Aussenhandelsbilanz. Die Assets, also nutzbaren Investitionen wurden und werden mit Leistung der Gesellschaft erworben. Der Verbrauch reduziert diese. Und wenn das Geld verbraucht oder verschleudert wurde, dann ist es nicht mehr da. Währungsjongliererei verstellt nur den Blick auf die Realitäten. Verlorenes Kapital steht weder der Altersvorsorge, noch einer weiteren Entwicklung zur Verfügung, auch nicht mehr dem Umweltschutz und der humanitären Hilfe.

    Darum ist es so fatal, wenn volkswirtschaftliches Kapital so sinnlos verjubelt wird. Unnötiger Aufwand heißt auch Kostenbelastung für den Export und die inländische Konkurrenzfähigkeit, damit auch die Weichenstellung für die Industrieentwicklung. Nur Ignoranten meinen, dass immer nur die Anderen die Zeche zahlen.

  568. Wie wärs mal mit einen neuen Artikel. Ich habe derzeit leider keine Zeit.

    @Krishna

    Leute, welche der Klimareligion angehören kann man mit Fakten nicht überzeugen, die versuchen die Fakten zu verdrehen und ihre Religion zu verbreiten. Gurus wie Rahmstorf und das PIK leisten Missionierungsarbeit und bestärken ihre Jünger in der Missionierungsarbeit.

  569. 568. Michael Krüger 29. Juli 2017 13:12
    Leute, welche der Klimareligion angehören kann man mit Fakten nicht überzeugen,

    Na dann bringen wir eben mal wieder Fakten um die gläubigen der „Klimareligion“ zu überzeugen und zurück auf den Braunkohle, Steinkohle und AKW-Weg zu bringen.

    Nach ersten Auswertungen des Fraunhofer ISE erreichen die erneuerbaren Energien einen Anteil von ca. 37,8 Prozent im ersten Halbjahr (2017) an der öffentlichen Stromversorgung.

    Wahren das nicht 2016 irgend was um die ca. 30% an der öffentlichen Stromversorgung.

    Preisfrage in welche Richtung geht die Reise ?

    Die maximale Photovoltaik-Leistung von rund 30 Gigawatt ist am 27. Mai um 13 Uhr erreicht worden.
    Zu diesem Zeitpunkt stammten ca. 42 Prozent der gesamten Stromerzeugung aus den Photovoltaik-Anlagen in Deutschland.
    Photovoltaik-Anlagen produzierten bis Ende Juni 2017 ca. 21 TWh und verbesserten damit ihr Vorjahresergebnis um ca. 10,1%.

    MfG

  570. Schon voriges Jahr kletterte der weltweite Zubau der Photovoltaikanlagen um etwa 50 Prozent auf ca. 75 Gigawatt.
    Der PV-Zubau liefert im Jahr die gleiche Strommenge (kWh) die auch ca. 12 Atomkraftwerke im weltweiten Durchschnitt im Jahr herstellen.

    http://www.baulinks.de/webplugin/2017/i/0877-bsw-solar1.jpg

    Niemals zuvor seien mehr Module installiert worden als 2016, betont Christian Westermeier, Präsident des Verbandes Solarpower Europe.
    „Erstmals habe die Photovoltaik die Windbranche bei der Neuinstallation hinter sich gelassen.“
    Spätestens im Jahr 2020 wird nach Einschätzung des Verbandes der jährliche Photovoltaik-Zubau die Marke von 100 Gigawatt erreichen.
    Zum Vergleich: 2010 lag der weltweite PV-Absatz erst bei 17 Gigawatt.

    PV ist günstig, auch in kleinen Einheiten möglich, schnell zu errichten, kann auch wieder abgebaut werden und wo anders wieder aufgebaut werden, kann auch von den Leuten selber gemacht werden – man braucht keine „Spezialisten“ oder Ingenieur für PV, PV ist langlebig 20 bis 40 Jahren sind da kein Thema, PV verbraucht, braucht keinen Brennstoff der beschafft werden muss, PV hat so gut wie keine Wartungskosten.

    PV-Strom ist extrem günstig für den Bürger,
    in Deutschland so um die 10 Cent/kWh
    und weltweit sind unter 3 Cent/kWh bereits aufgerufen.

    MfG

  571. #570

    Der PV-Zubau liefert im Jahr die gleiche Strommenge (kWh) die auch ca. 12 Atomkraftwerke im weltweiten Durchschnitt im Jahr herstellen.

    Und was bedeutet das praktisch für die Atomkraftwerke? Können die abgeschaltet werden?
    Oder brauchen wir die weiterhin in den Zeiten in denen man keinen Sonnenstrom in der Menge und in dem Moment des Verbrauchs erzeugen kann?
    Es kann jeder seine PV Anlage installieren, alles in Ordnung damit. Aber alle PV’ler sind dennoch froh wenn sie auf den Strom aus den ungeliebten regelbaren Kraftwerken zugreifen kann. Im schlimmsten Fall liefern alle PV Anlagen in Deutschland keinen Strom und der muss in voller Menge durch Regelbare Kraftwerke zur Verfügung gestellt werden.
    Aber das wissen Sie ja alles schon, wurde mehrfach hier schon geschrieben.

  572. Als Gedächtnisstütze….der Lastgang deutscher Solaranlagen über einen Monat:
    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    PS. Alle sonstigen Erzeuger ausblenden (31 Tage)…..und anschließend schallend lachen über klein Udo.

    Schon blöd, wenn die derzeitige Schul-Missbildung lediglich nur noch Addition lehrt.

    Los Stop Schade….meine Baumarkt-Akku-Leichten sind bereits um 2:00 Uhr Lichtlos.
    Onkel Heinz….extrem belustig, bei den hiesigen Öko-Bullshit-Propagandisten.

  573. @Nachtrag für ewiggestrige Strom-Wendlinge.
    Da man inzwischen bei der „Welt“ auch die Artikel des Daniel Wetzel hinter Bezahlschranken versteckt…..hier also die Rezession bei Tichy.
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/die-welt-gescheiterte-energiewende/

    Die Energiewende ist krachend gescheitert. Das bemerkt man jetzt auch in den Redaktionsstuben der Welt. Dort kommt Autor Daniel Wetzel zu einem bemerkenswerten Schluss in einer Zwischenbilanz, die ihn zu verstören scheint: „Die zentralen Versprechungen der Ökostrom-Revolution wurden noch nicht eingelöst. Die Politik ist ratlos.“

    Na, Ihr Öko-Punk-Gurus…..noch letzte Worte, oder verkriecht Ihr Euch gleich in eure Höhlen?
    tja, wer Bäume kuscheln will, muss halt auch im Winter sehen, was der Wald noch an Nahrung bietet, wenn Ökos konsequent diesem Pfad folgen würden, hätten wir seid 20 Jahre kein Problem mehr mit euch, weil schnöde gesagt…allesamt verhungert.
    Naja, is klar…..bei verstopften Scheißhaus im großstädtischen Altbau wird der Handwerker gerufen…..ansonsten ist Euch die Natur genauso fremd, wie mir die Protistuierten in Thailand…..wo es heißt, je jünger die Natürliche…..um so unberührter die Natur….oder so ähnlich.
    Ökos…..nützliche Idioten der Weltregierung……1984 lässt schön grüßen.
    H.E.

  574. Übrigens……24.07.2017…..04.00 Uhr, Wind 1 GW….Solar, Nullkommanix…….und Stromverbrauch bei 50 GW…..na ihr Öko-Noobs….wer hatte da wieder die Arschkarte, richtitsch…die fiesen Konventionellen, die euer Bullshit wieder mal ausgleichen mussten.
    Windstrom ist sogar geschenkt, noch zu teuer.
    H.E.

  575. 574. Heinz Eng 31. Juli 2017 19:02
    Übrigens……24.07.2017…..04.00 Uhr, Wind 1 GW….Solar, Nullkommanix…….und Stromverbrauch bei 50 GW…..na ihr Öko-Noobs

    Hallo Herr Eng,

    wen Sie mit Zahlen um die Ecke kommen sollten die auch so einigermaßen passen.

    Am 24.07.2017 um 04:00 Uhr wurden in Deutschland ca. 41 GW nachgefragt, die 50 GW sind wieder ihren Zahlenverständnis entsprungen ist mal wieder ein kleine Abweichung von ca. 18%.

    http://up.picr.de/29955855sl.jpg

    Von den EE-Quellen sind um 4:00 Uhr ca. 8,1 GW gekommen das sind ca. 20% vom Stromverbrauch in Deutschland.

    MfG

  576. 574. Heinz Eng 31. Juli 2017 19:02
    Windstrom ist sogar geschenkt, noch zu teuer.

    Deshalb ist ja am 30.07.2017 (um die Mittagszeit) der Windstrom nicht geschenkt, da gab es auch noch mehr als 5 Cent/kWh hinuntergeworfen.

    http://up.picr.de/29956148sj.jpg

    MfG

  577. Jup, klein Udolein
    Ick hab absichtlich Bio und Wasser weggelassen, weil die beiden….Grundlast bringen.
    Ick wollte nur darstellen, wie mies Wind und Sonne zum entsprechenden Zeitpunkt ausgesehen haben….weil ihr Öko-Pfeiffen ja die Beiden immer so schön in die Höhe hebt.

    Ätschebätschen….dem Fliegenfänger wieder mal voll auf dem Leim gegangen, Du Nullschecker.
    Solange Du die Physik der Elektrotechnik nicht begreifst, brauchste hier bei den großen Onkels garnicht erst mitspielen, Typen wie dich, rauch ick inner Fachmann-Pfeife.
    Winke, winke…..und zum Artikel des Herrn Wetzel inner „Welt“…..fällt Dir anscheinend eh nix sinnvolles ein, weswegen Du Dich wieder mal, mit Nebelkerzen beweihräucherst.
    Dumm geboren, nix dazu gelernt und davon noch die Hälfte vergessen……Job-Beschreibung eines Vollzeit-Öko-Stromwendlings.
    Viel Spass noch beim Selbstbetrug……wenn man sonst nix mehr vom Leben hat, wird man halt Öko, mein herzlichstes Beileid, für den kümmerlichen Ansatz einer Simulation von menschlichen Rest-Intellekt.
    H.E.

  578. Das Problem mit Wind und Sonnenstrom ist deren schwankende (=nicht konstante) Einspeisung in das Stromnetz. Den Zusammenhang zwischen Wolken und erzeugtem Strom durch PV Anlagen dürfte jedem einleuchten. Wolke da, Erzeugung geht zurück, Wolke weg, Erzeugung zieht an.
    Bei Windrädern geht die Arbeit (Strommenge) von der 3. Potenz der Windgeschwindigkeit ab. Wind weht nicht konstant, also flattert die Einspeisung.

    Hier ist gut beschrieben wieso der Flatterstrom Gift für unser Stromnetz ist. Auszug:

    Das Kirchhoffsche Gesetz. Es schreibt fest, dass sich in einem Stromnetz an jedem Knotenpunkt Erzeugung und Verbrauch zu jedem Zeitpunkt präzise die Waage halten müssen. Eine Konsequenz: Wenn es in einem Netz keinen Stromspeicher gibt – und das gilt insbesondere für Deutschland, das über sehr wenig Speicherkapazitäten verfügt, die allenfalls für wenige Stunden einen Ausgleich für Ungleichgewichte bereitstellen können – dann wird jede plötzliche Schwankung der Stromerzeugung zum unkalkulierbaren Risiko.
    Es bleiben dann nur die kurzzeitig als Puffer wirkenden rotierenden Massen der Turbinen und Generatoren der Kraftwerke. Schaffen die keine Stabilisierung der Frequenz auf 50 Hertz mehr, dann droht der Kollaps des gesamten Netzes.
    Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) greifen inzwischen ständig ein, um das Gleichgewicht trotz aller Störungen, Ausfälle, vom Wetter verursachte Leistungsspitzen der Windräder oder auch deren plötzliche Leistungseinbrüche zu halten. Bereits jetzt exportiert man geradezu verzweifelt, die unerwünschten und gefährlichen Stromüberschüsse ins Ausland – und muss dafür oft sogar noch zuzahlen, damit sie überhaupt abgenommen werden. Die Nachbarländer beginnen, sich mit Drosselungsanlagen an der Grenze dagegen zur Wehr zu setzen. Der Job der ÜNB wird in jedem Monat schwieriger, denn die Regierung sorgt mit ihrer EEG-Subventionspolitik für eine stetige Erhöhung der wetterabhängigen Erzeugung von Wind- und Solarstrom, ohne auch nur eine kleine Möglichkeit zur Schaffung von bezahlbaren Speichern zu haben. Damit erhöht sie systematisch die Anzahl der schweren Netzstörungen – und das wird sich eines Tages bitter rächen.

    — Auszug Ende
    Die restlichen Abschnitte sind ebenfalls lesenswert.

  579. 577. Heinz Eng 31. Juli 2017 23:01
    Ick wollte nur darstellen, wie mies Wind und Sonne zum entsprechenden Zeitpunkt ausgesehen haben….weil ihr Öko-Pfeiffen ja die Beiden immer so schön in die Höhe hebt.

    Und ich hab Ihnen gezeigt in Nr. 575 dass es nicht nur die „Beiden“ gibt die am Start sind bei der „Energiewende“.

    Herr Eng,
    so lange wie von den „Erneuerbaren“ noch weniger kommen (in der Spitze) als man in Deutschland zeitgleich verbraucht braucht man sich über den Stromspeicherung oder eine Stromversorgung aus EE-Quellen Richtung 80% oder 90% keinen Gedanken verschwenden.
    Es sind ja genügend „Chemische Energie-Speicher“ in Deutschland vorhanden die dann die kWh raus hauen wenn EE-Quellen schwächeln.
    Die EE-Quellen haben ja nur eine Vorrangeinspeisung gesetzlich zugesichert und keine rundum Versorgung.
    Herr Eng das steht auch so im EEG seit über 15 Jahren, einfach mal nachlesen.

    MfG

  580. Die Nachbarländer beginnen, sich mit Drosselungsanlagen an der Grenze dagegen zur Wehr zu setzen.

    Sigmar Gabriel 2014: „Die Energiewende steht kurz vor dem Aus. Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“

  581. Holden closure will help Energy Market Operator manage SA’s blackout risk, report finds
    Part of the soon-to-be vacated Holden factory in Adelaide is about to be transformed into a temporary power station to help stave off load-shedding blackouts this summer.

    But the car industry’s closure will help the authorities manage the risk of blackouts in another way.

    The exit of a once powerful manufacturing sector will see the state using less electricity, particularly during the all-important summer peak.

    Quelle

    Da macht in South Australia die Auto Industrie dicht, wenn auch aus rein wirtschaftlichen Gründen, und man bejubelt die Reduzierung des Stromverbrauchs und das Vermeiden von Blackouts in den Sommerspritzen.

    Verkehrte, perverse Welt……

  582. Herr Krishna Gans,
    das ist ja ein Loblied auf die PV in Nr. 581 das Sie auf die PV veröffentlicht haben über SA.

    „Die Mindestnachfrage in Südaustralien wird voraussichtlich bis 2027-28 negativ sein, da die Photovoltaik-Produktion voraussichtlich in einigen Stunden (in den Sommerspritzen) die Kundennachfrage übersteigen wird“, so der Bericht.

    #

    580. anorak2 2. August 2017 11:14

    wenn Sigmar Gabriel ihrer Meinung die Richtigen Schlüsse zieht, so können Sie ja die SPD wählen.

    MfG

  583. #582

    wenn Sigmar Gabriel ihrer Meinung die Richtigen Schlüsse zieht, so können Sie ja die SPD wählen.

    Ich wähle die Linke. Die SPD ist defacto nicht mehr sozialdemokratisch sondern neoliberal, sowas kommt mir ins Haus. Nur weil ein einzelner Minister in einer hellen Stunde mal was Zitierfähiges gesagt hat, ändert sich daran nichts. Er handelt ja nicht danach, sondern ist weiterhin Befürworter der „Energiewende“, genau wie der Rest seiner Partei. Keine Ahnung was in seinem Kopf vorgeht, vielleicht kognitive Dissonanz.

    Bei Spiegel Online gab es mal einen schönen Kommentar Genossen, schmeißt die Ökos raus:

    Das Karottenkuchenmilieu der Bio-Besserverdiener wird von allen Parteien umworben -- viele Normalos fühlen sich kaum noch vertreten. Wahlen können die Genossen jedoch nur gewinnen, wenn sie die Öko-Masche ablegen.

    Genau meine Meinung. Der Linken ist das natürlich noch viel stärker zu empfehlen, die ist ja bei dem Thema auch auf dem falschen Dampfer.

  584. #583

    sowas kommt mir ins Haus

    Da fehlt ein „nicht“. Es ist noch früh am Morgen …

  585. Hallo Herr anorak2,
    die DIE LINKE ist ja noch grüner als die GRÜNEN selber, mal eine ausschnitte vom Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017.

    DIE LINKE will die staatliche Förderung für erneuerbare Energien und für mehr Energieeffi-zienz ausbauen und neu ausrichten:
    #
    Den Klimawandel stoppen!
    Wir wollen den Umstieg auf
    erneuerbare Energien, eine
    ökologische Verkehrswende und
    den Schutz unserer Umwelt.
    #
    Wir wollen den EURATOM-Vertrag
    auflösen und von den vertraglichen Grundlagen der EU entflechten, denn er blockiert
    eine transparente, sozial und demokratisch gestaltete Energiewende und den unumkehrbaren Atomausstieg.
    #
    Wir wollen den europaweiten Ausbau
    öffentlicher und ökologisch sinnvoller
    Infrastruktur und den Ausbau regenerativer
    Energien gezielt fördern.
    #
    Öffentliche Institutionen dürfen nicht in
    fossile und nukleare Energieunternehmen
    investieren. Dies gilt auch für öffentliche
    Geldgeber wie die KfW
    #
    Die Bundesregierung muss sich im Zusammenhang mit
    den Neufestlegungen der EU-Klimaschutz-
    und -Energieziele für 2030 für eine Minderung der Treibhausgasemissionen gegen über dem Jahr 1990 um 60 Prozent einsetzen, für einen Anteil erneuerbarer
    Energien am Endenergieverbrauch von 45 Prozent und eine Minderung des Primärenergie-verbrauchs gegenüber dem Jahr 2000 um 40 Prozent.
    #
    Die Energiekonzerne wollen sich um ihre finanzielle Verantwortung für die Kosten der Atommüllentsorgung drücken und diese auf die Gesellschaft abwälzen. Unternehmen, die an der Atomwirtschaft und am Kohlebergbau jahrzehntelang Milliarden verdient haben, müssen die Nachsorgekosten für ihre Geschäftsfelder übernehmen. Wir wollen die Konzerne daran hindern, sich durch Unternehmensabspaltungen arm zu rechnen oder aus der Haftung zu fliehen.
    #
    Energie muss sauber sein:
    Fracking verbieten. Aus Kohle und Atomkraft aussteigen!
    Ein zukunftsfähiges Energiesystem bedeutet den Ausstieg aus Energieerzeugung durch
    Uran und Kohle. Fracking ist keine Alternative, Kohlemeiler vom Netz gehen. Bestandteil des Gesetzes ist ein Verbot für den Neubau von Kohlekraftwerken sowie für den Neuaufschluss und die Erweiterung von Braunkohletagebauen.

  586. #585

    die DIE LINKE ist ja noch grüner als die GRÜNEN selber,

    Ich kann mir keine Partei schnitzen, die auf allen Themenfeldern exakt meinen Standpunkt vertritt. In einer repräsentativen Demokratie kann man nur denjenigen Politverein wählen, von dem man glaubt er weicht von der eigenen Meinung am wenigsten ab. Dass die Linke in dem einen Punkt sehr stark von meiner Position abweicht weiß ich, aber es gibt halt sonst viele Gemeinsamkeiten. Außerdem sind ja alle Mainstream-Parteien grün, deswegen ist das auch egal.

  587. @US #582

    das ist ja ein Loblied auf die PV in Nr. 581 das Sie auf die PV veröffentlicht haben über SA.

    Klar, wenn keine Stromverbraucher mehr da sind, kommt man auch mit einer Taschenlampenbatterie über die Runden.
    Hirn einschalten !

  588. #597…..klein Udolein.

    Die EE-Quellen haben ja nur eine Vorrangeinspeisung gesetzlich zugesichert und keine rundum Versorgung

    Du und Deine Öko-Genossen labern uns doch grad so glaubwürdig voll damit, das doch Wind und Sonne so billig Strom produziert……warum also braucht ihr also noch die „Vorrangeinspeisung“?
    Wenn ihr grad Wetterbedingt nix produzieren könnt, Schwamm drüber…..wenn ihr aber zu viel produziert, warum sollen wir da euern Dreck noch zwangsweise abnehmen….nöö, wir spielen einfach „Marktwirtschaft“…..Angebot und Nachfrage und schon sind unsere Stromnetze wieder im Gleichgewicht…..so einfach ist dat, vor allem wenn man bedenkt, das ihr Stromparasiten immer noch auf die Konventionellen angewiesen seit, Leben und Leben lassen sollte daher die Devise sein, gelle.
    (Ups….blöde Idee, da währt ihr ja binnen des Jahres alle Pleite).

    @Anorak
    Die Mauermörderpartei samt Glorifizierung kommunistischer Massenmörder……ist und bleibt lebenslang unwählbar……und die Waagenknecht ist ne Ausnahme…oder das Feigenblatt, der Rest der Bande sollte erstmal die ergaunerten SED-Milliarden rausrücken, bevor se dat große rote Diktatorenmaul aufreissen.
    Ich bin Opfer dieser DDR-Irren…….also extrem negativ vorgespannt (Hass is ja heute staatlicherseits verboten)……also mach hier bitte nicht zu massiv Werbung, könnte mein Kübel zum Überlaufen bringen.

    H.E.

  589. @HE #588

    Die Mauermörderpartei samt Glorifizierung kommunistischer Massenmörder

    Die heutige Linke ist inhaltlich ungefähr da wo die westdeutsche SPD in den 1970er Jahren stand, und das trifft meinen Geschmack. Es ist die einzige auf die das zutrifft, und ich kann mir wie gesagt keine eigene quietschsaubere Partei schnitzen.

    Außerdem ist sie nicht identisch mit der PDS, sondern die Vereinigung von PDS und der in den 2000ern neugegründeten und gänzlich unverdächtigen WASG. Das ist nicht so viel anders als CDU und FDP, die beide ja die Vereinigung der West-CDU mit der DDR Block-CDU bzw. der West-FDP mit der Block-LDPD sind.

  590. @Anorak
    Jup…die CDU macht inzwischen Politik von SPD und Grüne….also komm mir nich mit solchen Vergleichen.
    Nur weil sich ostdeutsche Kommunisten mit westdeutschen besser-Kommunisten vereinigt haben, ist dat Kind trotzdem ne Mißgeburt.
    In Thüringen sind se anner Macht….und in Brandenburg ham se auch schon ne Menge Unheil angerichtet und neuerdings….dürfen diese Drecksäcke in Berlin mitspielen….das Ergebnis kennen wir alle.
    Scheiß doch auf das Parteiprogramm…..ne Menge Worte auf Papier…..das am Ende, eh nur zum Arschwischen taugt.
    In meiner Kommune hab ick PDS-Steinkohle am Hals…..die mir zeigt, wie bescheuert diese Partei auch heute noch ist.
    Meiner Meinung nach, gehört diese Partei verboten, wegen demokratiezersetzende Tendenzen…..rotlackierte NPD sozusagen.

    Sorry….wenn ick „die Linke“ höre….denke ich augenblicklich an die Neo-Nazi-Methoden der Antifa…..und daran, das diese umlackierten SED-Fachisten……sich nicht mal im Ansatz distanziert haben, von der Gewalt….die diese Vollidioten bisher ausgeübt haben.
    Wer Bahnstrecken sabotiert….gehört 20 Jahre hinter Gitter…..und deren Auftraggeber…Lebenslänglich.
    H.E.

  591. Der Tesla 3 ist wie ein Hamburger 😀
    63,000 people have canceled their Tesla Model 3 orders

    About 63,000 people have canceled their Tesla Model 3 orders in the past year, Tesla CEO Elon Musk said during the electric-car company’s quarterly earnings call on Wednesday.

  592. China drosselt Kohleausbau noch weiter.

    China will bei der Kohle noch mehr reduzieren als bislang geplant.
    Wie die zuständige Energiebehörde diese Woche mitteilte, sollen bis ca. 2020 alte Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt ca. 20 GW geschlossen werden.
    Dazu sollen geplante oder im Bau befindliche Kraftwerke mit einer Kapazität von zusammen ca. 150 GW entfallen.
    Vor einem halben Jahr war erst vom Abbau von ca. 120 GW Kohlekraftwerke die Rede.

    MfG

  593. http://www.businessinsider.de/tesla-model-3-cancellations-how-many-2017-8?r=US&IR=T

    Na,
    das ist mal eine Hausnummer mit ca. 450.000 Vorbestellungen für das Tesla Model 3.

    Von solchen Zahlen können andere Autohersteller nur träumen und für ca. die Produktion der nächsten ca. 2 Jahre bereits Interessenten hat die eine Anzahlung geleistet haben.

    MfG

  594. 591. Krishna Gans 4. August 2017 18:30
    Klar, wenn keine Stromverbraucher mehr da sind, kommt man auch mit einer Taschenlampenbatterie über die Runden.
    Hirn einschalten !

    Die Süd Australier schalten doch das Hirn ein und bauen PV und PV + Speicher auf wie die „Weltmeister“.

    Gut die Stromverbraucher sind teilweise nicht mehr da, aber nur für die Energieversorger, da sich die Leute einen Teil vom Strom selber machen.

    Selbst die Firmen setzen auf Solar.

    http://www.ingenieur.de/BWK/Branchen-News/juwi-nimmt-Solar-Hybrid-Kraftwerk-in-Betrieb

    Größtes Solar-Hybrid-Kraftwerk der Welt ist in Australien errichtet.

    Errichtet wurde dieser in unmittelbarer Nähe der DeGrussa Gold- und Kupfermine des Bergbauunternehmens Sandfire Resources NL, für welche die Anlage nun sauberen Sonnenstrom produziert.
    Als größtes Solar-Hybrid-Kraftwerk der Welt kombiniert es einen ca. 10 MWp starken, Solarpark
    sowie einen 6 MW-Batteriespeicher.

    Bisher wurde der im Bergwerk benötigte Strom mit Hilfe eines 19-MW-Dieselkraftwerks erzeugt. Am Tag kann die Grundlast nun deutlich verringert werden, ohne den Betrieb der Mine zu unterbrechen.
    Stattdessen übernimmt kostengünstiger Solarstrom einen Teil der Energieversorgung.
    Insgesamt kann der jährliche Dieselverbrauch der Mine so um mehr als 20 Prozent reduziert werden.
    Bereits seit Ende Mai 2016 wandeln die rund 34.000 Solarmodule die Kraft der australischen Sonne in umweltfreundlichen Strom um, so dass jährlich mehr als 5 Millionen Liter Diesel eingespart werden können.

    #

    Und in Deutschland sind die selben Entwicklungen bei PV und Akkus.

    Immer mehr Menschen kaufen sich eine derartige Hausbatterie, im Jahr 2016 wurden in Deutschland
    etwa 25 000 installiert.
    Für 2017 rechnet das Bonner Marktforschungsinstitut EuPD Research mit etwa 30 000 verkauften Hausspeichern.
    Das wäre ein Wachstum von ca. 24 Prozent.
    Und für die Zeit nach 2020 prophezeien Branchen-Vertreter einen Boom, weil dann bei vielen Solaranlagen-Besitzern die EEG-Einspeisevergütung ausläuft.

    Derzeit gibt es etwa 1,6 Millionen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland.
    Bislang können die wenigsten Besitzer ihren damit erzeugten Strom speichern.
    Stattdessen müssen sie ihn einspeisen und das künftig zum Börsenpreis.
    Da wird sich der Kauf einer Hausbatterie lohnen, denn es ist günstiger, selbstproduzierten Strom selbst zu verbrauchen als ihn externen Anbietern (vom Netz) abzukaufen.

    MfG

  595. Selbst die Firmen setzen auf Solar.

    Das nennt sich sinnvolle Niesche. Es existiert KEIN Stromnetz, so dass eigene Dieselaggregate den Strom der GEBRAUCHT wird produizieren müssen. Hiermit kann der Dieselvebrauch real um 20% reduziert werden kann. Es liegt eine reale Kosten-Nutzen-Analyse vor.

    Immer mehr Menschen kaufen sich eine derartige Hausbatterie, im Jahr 2016 wurden in Deutschland
    etwa 25 000 installiert.
    Für 2017 rechnet das Bonner Marktforschungsinstitut EuPD Research mit etwa 30 000 verkauften Hausspeichern.

    40,77 Millionen Privathaushalte gibt es in Deutschland, also die gigantische Menge von 0,06 % der Haushalte hat sich 2016 eine Batterie eingebaut. Moment sind diese Hausbatterien, überhaupt in einem Privathaushalt verbaut? Egal 0,6 Promille ist doch bisschen arg wenig.

    Aber die Entwicklung wäre gut fürs Netz, wenn die ganzen PV Nutzer nicht mehr einspeisen, sondern selbst verbrauchen und einen entsprechenden Stromtarif, mit entsprechender Grundgebühr bekommen. Also müssten sie den Zubau nur noch um 6400% steigern.

  596. 0,06% Haushalte, ca. 0,03% Personen,
    ergo der Anteil der geistig umnachteten an der Bevölkerung im Sonderwirtschaftsgebiet korreliert mit dem CO2 Anteil 😉

    Gibt es auch Zahlen von den Idioten, die sich einen 30000€ Solarcarport zulegten, um Energie zu sparen?

  597. W.Rassbach 5. August 2017 16:48
    0,06% Haushalte, ca. 0,03% Personen,

    Ach, Herr W.Rassbach wieder mit seine Rechenkünsten, genau der Mann der noch keinen Taschenrechner in der Hand begabt hat kommt bei 0,06% Haushalte auf ca. 0,03% Personen der Deutschen Bevölkerung.

    In Deutschland leben ca. 82 Millionen Personen die sich auf ca. 41 Millionen Haushalte aufteilen, also ca. 2 Personen in jeden Haushalt und 0,06% Haushalte haben 2016 eine Stromspeicher angeschafft, so sind das bei mir ca. 0,12% der Personen die neu auf einen Stromspeicher zugreifen können.

    Herr Herr W.Rassbach,
    verraten Sie doch mal wie Sie auf nur 0,03 % der Personen kommen??????

    MfG

  598. Udo,
    ich verrate es dir ausnahmsweise ohne Taschenrechner, nur überschlagen.
    wenn der Anteil von 41 Mio. Haushalte verfügen über 25000 Akkus, etwa 0,06% beträgt und etwa 2 Pers. im Haushalt leben, verfügen 82 Mio. Personen über je einen halben Akku für Idioten.

    Deine Ökorechnung 82 Mio.Pers. mal 0,12% ergibt ca.100000 Akkus für Idioten. CO2 müsste bei 1000ppm liegen, dann hätten wir genug Idioten?

  599. Udo,
    langsam begreife ich wie Ökos rechnen, der Dreisatz kann schon tückisch sein 😉

    Hilfe, wir sind am Arsch ;-(

  600. 595. Andi Baumann 5. August 2017 12:45
    Es existiert KEIN Stromnetz,

    Habe ja extra das Beispiel genommen ohne Netzanschluss, da Herr Eng und andrer sagen „kappt euch doch vom Netz wenn ihr auch noch PV oder Wind u.s.w. nutzen wollt“.
    Jetzt bringe ich ein Beispiel wo keinen Netzanschluss hat und euch passt das auch nicht.

    595. Andi Baumann 5. August 2017 12:45
    Also müssten sie den Zubau nur noch um 6400% steigern.

    Der Zubau hat sich ja von 2016 auf 2017 um ca. 24% erhöht bei den Stromspeichern.
    Hab es ja bereits in 549. geschrieben das es erst so ab ca. 2020 richtig vorran geht mit den Stromspeichern wenn die ersten PV aus dem EEG fallen.

    Auch wie Sie auf eine Steigerung vom Zubau von um 6400% kommen kann ich nicht nachvollziehen, bitte mal eine klein Beispielrechnung wie Sie auf die Steigerung von 6400% kommen um jeden Haushalt einen Speicher hinzustellen.

    Zumindest ich komme auf ca. 28 Jahre wenn die Steigerungsrate jährlich 24% beträgt, sind ca. 2045 alle ca. 41.000.0000 Wohnungen mit eine Stromspeiche ausgerüstet.
    Stromspeicher sind natürlich nicht für alle interessant sagen wir mal ca. 5.000.000 bis 10.000.000 Speicher sind machbar.

    Übrigen ich hab ja auch einen Stromspeicher als „Dreingabe“ bekommen und der seht auf 4 Rädern in der Garage.

    MfG

  601. verfügen 82 Mio. Personen über je einen halben Akku für Idioten.

    Udo, muß natürlich heißen verfügen 50000 Personen über je einen halben Akku für Idioten….

  602. W.Rassbach 5. August 2017 17:55
    „von 41 Mio. Haushalte verfügen über 25000 Akkus“

    Leichter Denkfehler Herr W.Rassbach.
    Die 41 Mio. Haushalte verfügen nicht über 25000 Akkus, sondern über z.B. ca. 65.000 Akkuspeicher (heute).

    Die 25000 Akkus sind der jährliche Zubau, Verstanden Herr W.Rassbach und 2017 werden es vermutlich 30.000 Akkuspeicher dazu kommen.

    Das Sie nicht den Taschenrechner versehen ist ja nicht verwunderlich aber das Sie der Meinung sind das die 41 Mio. Haushalte nur über über 25000 Akkus verfügen ist ja sehr bedenklich.

    #

    596. W.Rassbach schreibt am 5. August 2017 16:48
    0,06% Haushalte, ca. 0,03% Personen,

    Und ich Frage an in 597. wie er auf die 0,03 % der Personen kommt die in 0,06% der Haushalte zuhause sind.

    597. Herr Herr W.Rassbach,
    verraten Sie doch mal wie Sie auf nur 0,03 % der Personen kommen??????

    Und Herr W.Rassbach gibt diese Antwort.

    598.W.Rassbach 5. August 2017 17:55
    etwa 0,06% beträgt und etwa 2 Pers. im Haushalt leben, verfügen 82 Mio. Personen über je einen halben Akku für Idioten.

    Jetzt frage ich mich „Idioten“ JA, NEIN ?

    #

    601. W.Rassbach 5. August 2017 18:21
    Udo, muß natürlich heißen verfügen 50000 Personen über je einen halben Akku für Idioten….

    Verraten Sie mal wie Sie auf die Idee kommen das sich 50000 Personen einen halben Akku teilen in Deutschland?
    Wieder mal den Taschenrechner nicht gefunden Herr W.Rassbach.

    Rund 52.000 Stromspeicher waren zum Ende von 2016 in Deutschland installiert. Das teilte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) auf Basis einer aktuellen Markterhebung mit.

    Das sind ca. 1600 Personen die über einen Stromspeicherteilen verfügen.

    Oder in der Rechnung von Herrn W.Rassbach zu bleiben, da teilen sich ca. 800 Personen einen halben Akku „für Idioten“.

    Herrn W.Rassbach,
    verratenden Sie doch mal wie Sie auf die „50.000 Personen einen halben Akku teilen“ kommen.

    MfG

  603. Udo,
    du kannst nicht einen halben Satz kopieren.

    wenn der Anteil von 41 Mio. Haushalte verfügen über 25000 Akkus, etwa 0,06% beträgt 

    d.h. 0,06% der 41 Mio Haushalten freuen sich über einen sauteuren Akku.Wenn 2Pers. im Haushalt wohnen freuen sich (Haushalte können sich nicht freuen) 50000 Pers. über einen halben sauteuren Akku, das sind 0,03% von 82 Mio Personen.

    Du sagst, das sind aber 0.12% von 82 Mio.Pers.=100000 sauteure Akkus.

    Dabei ist mir völlig egal wieviel Idioten insgesamt sich sauteure Akkus kaufen.Garantiert ohne Taschenrechner.

  604. 603. W.Rassbach 5. August 2017 22:12
    Du sagst, das sind aber 0.12% von 82 Mio.Pers.=100000 sauteure Akkus.

    Herr W.Rassbach,
    verraten Sie doch mal in welcher Nummer ich gesagt habe das 0.12% =100000 sauteure Akkus sind ?

    #

    603. W.Rassbach 5. August 2017 22:12
    d.h. 0,06% der 41 Mio Haushalten freuen sich über einen sauteuren Akku.

    Leichtes Verständnisproblemen Herr W.Rassbach ?
    Bei 41 Mio Haushalten und ca. 52.000 Stromspeicher (ende 2016) die verbaut sind in Deutschland freuen sich ca. 0,1268% der Haushalte über einen sauteuren Akku.

    Und in ca. 0,1268% Haushalte freuen sich die Bürger in Deutschland über einen sauteuren Speicher.

    Das sind ca. 104.000 Deutsche die auf einen Stromspeicher zugreifen können, ende 2016.
    Und ende 2017 sind das vermutlich ca. 164.000 Deutsche die auf einen Stromspeicher zugreifen können.

    #

    601.
    muß natürlich heißen verfügen 50000 Personen über je einen halben Akku für Idioten….

    Herrn W.Rassbach,
    verratenden Sie doch mal wie Sie auf die „50.000 Personen einen halben Akku teilen“ kommen.

    MfG

  605. 601.
    muß natürlich heißen verfügen 50000 Personen über je einen halben Akku für Idioten….

    Herrn W.Rassbach,
    verratenden Sie doch mal wie Sie auf die „50.000 Personen einen halben Akku teilen“ kommen.

    Das lässt sich doch relativ einfach errechnen Herr W.Rassbach.
    ca. 82.000.000 Deutsch (2016)
    ca. 52.000 Stromspeicher in Deutschland (ende 2016)

    82.000.000 / 52.000 = ca. 1.577 Personen teilen ist rechnerisch einen Speicher.
    Jetzt ist die Preisfrage, halber Speicher = Personen ?

    Da komme ich auf ca. 789 Personen die sich eine halbe Akku teilen und wie kommt Herr W.Rassbach auf „50.000 Personen einen halben Akku teilen“

    MfG

  606. Herr W.Rassbach schreibt in Nr. 601.
    muß natürlich heißen verfügen 50000 Personen über je einen halben Akku für Idioten….

    Da machen wir mal die Gegenprobe.
    50.000 Personen verfügen über je einen halben Akku.
    100.000 Personen verfügen dann über eine ganze Akku.

    82.000.000 Einwohner / 100.000 = 820 Akkus die in Deutschland nur sein sollen nach den Zahlen von Herrn W.Rassbach.

    Nur bereits im Jahr 2016 wurden in Deutschland etwa 25.000 neue Speicher installiert, siehe Nr. 595.

    Herr W.Rassbach berechnen Sie lieber die „CO2 müsste bei 1000ppm liegen, dann hätten wir genug Idioten? (aus 598.)“ und am besten bei EIKE da werden Ihre Rechenkünste zumindest nicht aufgedeckt, da korrekte Rechnungen der Zensur bei EIKE zum Opfer fallen.

    MfG

  607. Udo ,
    in#597 sagst du

    In Deutschland leben ca. 82 Millionen Personen die sich auf ca. 41 Millionen Haushalte aufteilen, also ca. 2 Personen in jeden Haushalt und 0,06% Haushalte haben 2016 eine Stromspeicher angeschafft, so sind das bei mir ca. 0,12% der Personen die neu auf einen Stromspeicher zugreifen können.

    0,06% von 41Mio Haushalten= ca.25000 Akkus
    0,03% von 82Mio Personen = ca.25000 Akkus

    0,12% von 82Mio Persone = 4×25000 Akkus = ca.100000Akkus

  608. 598. W.Rassbach 5. August 2017 17:55
    Deine Ökorechnung 82 Mio.Pers. mal 0,12% ergibt ca.100000 Akkus für Idioten.

    607. W.Rassbach 6. August 2017 00:16
    0,12% von 82Mio Persone = 4×25000 Akkus = ca.100000Akkus

    Herr W.Rassbach

    In Nr. 597 steht:
    so sind das bei mir ca. 0,12% der Personen die neu auf einen Stromspeicher zugreifen können.

    Und wie kommen sie jetzt darauf das die ca. 0,12% der Personen aus den 82.000.000 Einwohnern dann auf einmal ca.100.000 Akkus sein sollen ?

    Sind doch ca. 100.000 Deutsche die auf die ca. 52.000 Stromspeicher zugreifen können.

    Achtung Herr W.Rassbach,
    es gibt ja einen unterschied zwischen den Personen und der Speichern, da ja mehr als 1 Person auf den Speicher zugreifen kann.

    Die Personen die den Speicher nutzen ist ja höher als die Stückzahl der Speicher, oder soll jetzt jeder Deutsche einen eigenen Speicher haben ?

    #

    Herrn W.Rassbach,
    verratenden Sie doch mal wie Sie auf die 50.000 Personen kommen die sich einen halben Akku teilen bei ca. 52.000 Akkuspeicher in Deutschland und ca. 82.000.000 Bürgern.

    #

    596.W.Rassbach 5. August 2017 16:48
    0,06% Haushalte, ca. 0,03% Personen,

    Herr Herr W.Rassbach,
    verraten Sie doch mal wie Sie auf nur 0,03 % der Personen kommen??????

    ca. 82.000.000 Personen * ca. 0,03% = ca. 24.600 Personen.
    Haben jetzt nur ca. 24.600 Personen zugriff auf ca. 52.000 Stromspeicher oder wass.

    MfG

  609. 598.W.Rassbach 5. August 2017 17:55
    41 Mio. Haushalte verfügen über 25000 Akkus

    603. W.Rassbach 6. August 2017 00:16
    0,06% von 41Mio Haushalten= ca.25000 Akkus
    0,03% von 82Mio Personen = ca.25000 Akkus

    Es sind doch bereits ende 2016 ca. 52.000 Stromspeicher vorhanden in Deutschland.

    Herr W.Rassbach,
    verraten Sie doch mal wie Sie auf die ca. 25.000 Akkus kommen die in deutschen Haushalten zur verfügen stehen sollen.

    Da ist mal eine Quellenangabe angesagt zu den ca. 25.000 Akkus, Herr W.Rassbach.

    MfG

  610. Udo eh du überschnappst nochmal der Anfang.

    #595 sagte

    40,77 Millionen Privathaushalte gibt es in Deutschland, also die gigantische Menge von 0,06 % der Haushalte hat sich 2016 eine Batterie eingebaut. 

    #596 ich sagte

    0,06% Haushalte, ca. 0,03% Personen,
    ergo der Anteil der geistig umnachteten an der Bevölkerung im Sonderwirtschaftsgebiet korreliert mit dem CO2 Anteil 

    Den Rest hast du dazu gedichtet.

  611. Udo,
    deine Gegenprobe ist auch putzig

    Da machen wir mal die Gegenprobe.
    50.000 Personen verfügen über je einen halben Akku.
    100.000 Personen verfügen dann über eine ganze Akku.

    Das ist Ökologik, du kannst deine rudimentären Dreisatzkenntnisse so nicht umsetzen.
    25000 Haushalte haben sich einen Akku gekauft.
    50000 Personen haben jetzt einen halben Akku.
    wenn 4 Pers. im Haushalt leben haben 100000Pers. einen viertel Akku, nicht einen ganzen.

  612. #611

    Ist doch klar:
    mit einer halben Glatze hat man noch 50 Haare
    mit einer ganzen Glatze 100 Haare

    So wird heute gerechnet 🙂

  613. 611. W.Rassbach 6. August 2017 11:29
    wenn 4 Pers. im Haushalt leben

    Herr W.Rassbach,

    ganz einfache Rechnung.
    ca. 82.000.000 Deutsche leben in ca. 41.000.000 Haushalten.

    Nun wie viele Personen leben in einem Haushalt ?

    Sind das nicht 2 Personen im Haushalt,
    wie kommen Sie auf 4 Pers. im Haushalt ?

    Nicht vergessen Herr W.Rassbach,
    Sie haben ja die 0,06% Haushalte, ca. 0,03% Personen der Bevölkerung in Nr. 596 in Ihre Berechnungen geworfen.

    #

    598.W.Rassbach 5. August 2017 17:55
    41 Mio. Haushalte verfügen über 25000 Akkus

    611. W.Rassbach 6. August 2017 11:29
    25000 Haushalte haben sich einen Akku gekauft.

    Es sind doch bis ende 2016 bereits ca. 52.000 Akkuspeicher in Deutschland eingebaut.

    Verraten Sie doch mal wie sie auf die 25.000 Akkus in den Haushalten kommen.

    Da ist mal eine Quellenangabe angesagt zu den ca. 25.000 Akkus, Herr W.Rassbach.

    #

    610W.Rassbach 6. August 2017 08:52
    Den Rest hast du dazu gedichtet.

    Das sind doch alles deine berechneten und veröffentlichte Zahlen, da hab ich nichts dazu gedichtet

    598.W.Rassbach 5. August 2017 17:55
    41 Mio. Haushalte verfügen über 25000 Akkus

    603. W.Rassbach 6. August 2017 00:16
    0,06% von 41Mio Haushalten= ca.25000 Akkus
    0,03% von 82Mio Personen = ca.25000 Akkus

    607. W.Rassbach 6. August 2017 00:16
    0,12% von 82Mio Persone = 4×25000 Akkus = ca.100000Akkus

    Herr W.Rassbach,
    weder ihre 25.000 Akkus noch ihre 100.000 Akkus sind korrekt, sind ca. 52.000 Akkus die in Deutschland bis ende 2016 eingebaut sind.

    Da ist mal eine Quellenangabe angesagt zu den ca. 25.000 Akkus oder auch 100.000 Akkus, Herr W.Rassbach.

    MfG

  614. Udo,
    deine Verwirrung tut mir leid,
    nochmal ganz langsam:

    #595 sagte

    40,77 Millionen Privathaushalte gibt es in Deutschland, also die gigantische Menge von 0,06 % der Haushalte hat sich 2016 eine Batterie eingebaut.

    #596 ich sagte

    0,06% Haushalte, ca. 0,03% Personen,
    ergo der Anteil der geistig umnachteten an der Bevölkerung im Sonderwirtschaftsgebiet korreliert mit dem CO2 Anteil

    in#597 sagst du

    In Deutschland leben ca. 82 Millionen Personen die sich auf ca. 41 Millionen Haushalte aufteilen, also ca. 2 Personen in jeden Haushalt und 0,06% Haushalte haben 2016 eine Stromspeicher angeschafft, so sind das bei mir ca. 0,12% der Personen die neu auf einen Stromspeicher zugreifen können.

    0,06% von41 Mio.Haushalten haben einen Akku gekauft= 24600 Akkus (ca.25000)
    dann sage ich
    0,03% der 82 Mio. Menschen haben einen Akku gekauft= 24600 Akkus (ca.25000)
    dann sagst du in #597
    0,12% der 82 Mio.Menschen hätten einen Akku gekauft= 98400 Akkus (ca.100000)

    Einverstanden, ich bleibe bei 0,03% und du kannst deine 0,12% behalten.

  615. Trump hat den Austritt aus dem Klimaschwindel schriftlich eingereicht. Kaum Kommentare bei der GEZ Presse.

    Vor China ist ein Palmöltanker verunglückt, 1000 Tonnen Palmöl im Meer.
    Kommentare der GEZ Presse, Palmöl ist nicht giftig, nur wenn es verklumpt und Fische davon fressen sterben sie 😉

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