Klimaschutz: Heuchelei entlarvt im Spiegel des Narren

19. Juni 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

Für schöne Gipfelbilder, die Aktivität, Kompetenz und Harmonie nur vortäuschen, verbleibt ein Donald Trump eben nicht im Weltklimavertrag. Der Geschäftsmann weiß: Ein Deal ist nur dann gut, wenn alle Partner von ihm profitieren. Was niemandem etwas bringt, ist auch nichts wert, sondern nur Zeitverschwendung.

ego150Für drei Gruppen stellt die Entscheidung des Präsidenten der USA zum Rückzug seines Landes aus dem Pariser Klimavertrag einen echten Lichtblick dar. Natürlich für die Klimaskeptiker, die aus unterschiedlichen Gründen in anthropogenen Einflüssen auf das Klimageschehen kein Problem erkennen. Aber auch aufrechte, von der Angst vor der Apokalypse getriebene Klimaschützer müssten Donald Trump eigentlich applaudieren. Schließlich wären noch die wirklich Betroffenen zu nennen. Menschen in allen Nationen, aber vor allem in den Ländern der Dritten Welt, denen eine tatsächlich ambitionierte Klimaschutzpolitik gegenwärtigen Musters genau das vorenthielte, was sie zur Überwindung von Armut und Mangel am dringendsten benötigen: billige Energie in bedarfsgerechter Menge.

Trump gefährdet nicht den Planeten, sondern einzig die Position der Schmarotzer, deren Auskommen und Karrieren unmittelbar von der Relevanz abhängen, die der Thematik durch die breite Öffentlichkeit beigemessen wird. Es ist daher genau diese Gruppe aus Gesinnungsjournalisten, aus selbsternannten Weltrettern in der Politik und nationalen wie supranationalen Bürokratien, aus Propagandisten der Umweltverbände, aus subventionsgierigen Wirtschaftsführern und nach Fördermitteln hechelnden Wissenschaftlern, es ist genau diese sich immer wieder gegenseitig bestätigende, in selbstgefälliger Ignoranz gegenüber allen Unsicherheiten agierende Klimatokratie, die nun aufgebracht, wütend oder gar schockiert um sich schlägt. Denn Trump schadet ihrem Geschäftsmodell.

Das darin besteht, Ängste bezüglich kreativ konstruierter Zukunftsrisiken zu schüren, um diese zum eigenen Vorteil auszubeuten. Wählern ein schlechtes Gewissen einzureden, eröffnet die gern genutzte Option, sich als Kümmerer inszenieren zu können, der emotionale Nöte versteht, aufgreift und lindert. Durch reine Placebo-Aktionen natürlich, die Kompetenz und Handlungswillen lediglich vortäuschen. Denn erstens ist das Etikett „Klimaschutz“ nur hilfreich, so lange man die Furcht vor der Klimakatastrophe aufrecht erhalten kann, wodurch sich das Streben nach funktionierenden Lösungen ohnehin verbietet, und zweitens wäre Konsequenz in den formulierten Konzepten mit inakzeptablen, zustimmungsgefährdenden Nebenwirkungen verbunden. Klimaschutz ist für die Seele – und nicht für den Verstand.

Nichts belegt dies besser, als der Weltklimavertrag, der im Jahr 2015 in Paris geschlossen wurde. In dem die Administrationen nahezu aller Staaten dieses Planeten einmütig ihre Absicht kundtaten, eine potentielle, mutmaßlich menschgemachte Erderwärmung auf zwei, besser noch anderthalb Grad Celsius zu begrenzen. Eine Anmaßung, in der sich angesichts der vielfältigen miteinander wechselwirkenden und größtenteils noch immer unverstandenen Prozesse, die das irdische Klimasystem prägen, Naivität und Größenwahn miteinander vermischen. Eine Dreistigkeit angesichts des Mangels an Erfolgen der vorhergehenden drei Jahrzehnte internationaler Klimadiplomatie, die zu nichts als steigenden Emissionen geführt haben. Eine Frechheit gegenüber den Bürgern, denen man eine Vereinbarung als großen, entscheidenden Durchbruch präsentiert, die in Wahrheit nichts bewirkt.

Tatsächlich markiert Paris das Eingeständnis des endgültigen Scheiterns eines langjährigen Versuches, unabhängige Staaten unter ein global implementiertes, von UN-Gremien ohne jede demokratische Legitimation ausgeübtes Klimaregime zu zwingen. Der Vertrag verschiebt stattdessen die Verantwortung über Geschwindigkeit und Ausmaß von Emissionsminderungen wieder zurück auf die nationalen Ebenen. Jedes Land ist aufgefordert über seine individuellen Beiträge selbst zu entscheiden, ohne dabei Rücksicht auf das Gesamtbild nehmen zu müssen. Und obwohl aufgrund des Fehlens von Sanktionsmechanismen die Möglichkeit besteht, Phantasiezahlen zu melden, deren Realisierung man nicht ernsthaft beabsichtigt (was wahrscheinlich viele Länder auch ausgenutzt haben), ergeben die bis heute eingegangenen Plandaten ein erschütterndes Bild. Der dänische Ökonom Björn Lomborg hat es unter Verwendung offizieller Klimamodelle berechnet: Selbst wenn alle ihre Versprechen konsequent bis 2030 einhalten, läge die mittlere globale Temperaturanomalie im Jahr 2100 nur um 0,05 Grad Celsius unter den projektierten 4,5 Grad, die sich ohne jede Klimaschutzanstrengung einstellen könnten. Selbst wenn alle Vertragspartner sogar bis 2100 ihren derzeit avisierten Weg weiterbeschreiten würden, ergäbe sich eine Minderung von nur 0,17 Grad. In Bezug auf den Klimaschutz stellt Paris eine Blendung dar, die auch von denen bekämpft werden sollte, die von dessen Notwendigkeit überzeugt sind. Es ist nicht mehr als ein Feigenblatt, das insbesondere Klimakanzlerinnen dabei hilft, in einer durch moralinsaure Appelle kaschierten scheinbar unangreifbarer Untätigkeit zu verharren.

Schließlich ist doch mittlerweile allgemein bekannt, was zu geschehen hätte, um wirklich einigermaßen sicher in dem Korridor der kumulierten Emissionen zu bleiben, der den Klimasimulationen zufolge die Einhaltung der in Paris vereinbarten Grenzen garantiert. Mit Energiewenden nach deutschem Muster oder freiem Parken für Elektroautos ist es bei weitem nicht getan. Erforderlich wäre nicht mehr und nicht weniger als der globale Verzicht auf die Nutzung fossiler Energieträger innerhalb der nächsten Jahre. Kohlekraftwerke wären abzuschalten, Autos anzuhalten und Tankstellen zu schließen, Flugzeuge dürften nicht mehr starten, Schiffe nicht mehr auslaufen, Erdgasheizungen blieben kalt – und das nicht nur hierzulande, sondern überall auf dem Planeten. Mit Solarzellen und Windrädern den Rücksturz in eine mittelalterliche Suffizienzwirtschaft zu verhindern wäre unmöglich, denn es gäbe nicht genug Stahl, nicht genug Zement, nicht genug Glas und nicht genug Keramik, um diese überhaupt zu produzieren. Es wird Zeit, sich vom Wunschdenken zu lösen und der Wahrheit zu stellen: Der Zeitraum, den uns die Alarmisten unter den Klimaforschern noch zubilligen, um mehr als achtzig Prozent der weltweiten Primärenergieversorgung auf alternative Quellen umzustellen, ist schlicht zu kurz. Und ob es solche Alternativen in ausreichender Menge und bedarfsgerechter Verfügbarkeit überhaupt jemals geben wird, steht ohnehin in Frage. Das Zwei-Grad-Ziel ist nicht mehr zu halten. Den Klimaschutzfanatikern dieser Welt gelingt die Aufrechterhaltung gegenteiliger Phantasien nur in der abseitigen Sphäre alternativer Fakten.

Es ist die Aufgabe des Narren, die Bigotterie der Herrschenden zu entlarven. Zu diesem Zweck wurde Trump gewählt und das Entsetzen, mit dem die etablierten Eliten in Politik und Medien reflexhaft auf jede seiner Maßnahmen reagieren, belegt nur, wie gut er seinen Job erledigt. Er zerstört die Mythen in der Migrations-, Sicherheits- und Handelspolitik, in deren wohliger Umarmung sich das Establishment von den realen Bedürfnissen der Menschen abkoppeln konnte und deckt nun auch noch die Täuschung auf, die dem Wort vom „Klimaschutz“ innewohnt. Der schnelle und konzertierte Versuch der europäischen Nomenklatura, ihre Deutungshoheit zu bewahren, wird nicht helfen. Der Zweifel ist formuliert und aus der Debatte nicht mehr fernzuhalten. Ein Zweifel, der, wahrnehmbar genug ausgesprochen, das Ende aller klimareligiösen Dogmen einläutet. Und wahrnehmbarer als durch einen amtierenden US-Präsidenten kann ein Zweifel kaum geäußert werden. Trump wirft entscheidende Fragen auf, die jetzt viel nachdrücklicher, deutlicher und lauter im Raum stehen als bislang. Fragen, die die Klimatokraten scheuen wie der Teufel das Weihwasser, weil ihnen die befriedigenden Antworten schlicht fehlen: Hat Trump vielleicht sogar recht? Geht es wirklich um Klimaschutz? Oder geht es eigentlich um eine Gestaltung der Globalisierung, die nicht die Interessen der meisten Menschen berücksichtigt? Wären mutmaßlich menschengemachte Klimaveränderungen wirklich so gefährlich? Ist die Fokussierung auf Emissionsminderungen überhaupt vernünftig? Gibt es vielleicht sogar klügere Alternativen?

Da wird gesagt, niedrige Energiekosten in den USA wären ein wettbewerbsverzerrender Vorteil, den man nicht einfach so hinnehmen könnte. Aber belegt das nicht in der Umkehrung den Automatismus, durch den sich Klimaschutz aufgrund der Verteuerung von Strom, Treibstoffen und Prozesswärme nachteilig auf die Wirtschaft auswirkt? Da wird gesagt, Trump versperre seinem Land den Weg in zukunftsfähige Technologien. Wirklich? Batteriefahrzeuge, Solarzellen und Windräder sind in den USA auch weiterhin nicht verboten. Und wenn diese Alternativen so toll sind, werden sie sich in einem wettbewerbsorientierten Umfeld doch von selbst durchsetzen, oder? Da wird gesagt, Trumps Rückzug aus der UN-gesteuerten Mittelumverteilung von den Industrie- in die Entwicklungsländer über den sogenannten „Green Climate Fund“ treffe die Ärmsten der Armen. Wirklich? Ist es nicht zielführender, wenn die USA den Weltmarkt aus ihren gigantischen Ressourcen an Kohle, Öl und Gas bedienen, dadurch die Preise stabilisieren und so den Kauf bedarfsgerechter Mengen an Energieträgern auch unterentwickelten Nationen ermöglichen?

Mit allem verfügbaren kindlichen Trotz reagieren die Führer Westeuropas auf Trumps Angebot, die Angelegenheit vor dem Hintergrund dieser Fragen neu zu besprechen. Eine peinliche Reaktion, die nur ein Übermaß an Überheblichkeit und Selbstüberschätzung verrät. Verantwortung für das Klima gemäß der herrschenden Kohlendioxid-Doktrin kann nur glaubhaft übernehmen, wer die Vereinigten Staaten unter allen Umständen mit einbezieht. Allzu gering ist das europäische Potential zu Emissionsreduzierungen, als dass es gegen eine boomende US-Wirtschaft eine Wirkung haben könnte. Wenn die einzig verbliebene Supermacht, wenn ein technischer, ökonomischer und militärischer Gigant wie die USA sagt, es werde neu verhandelt, dann wird neu verhandelt. Dem Wahn, die Nationen dieser Welt würden sich eher an ihr als an Donald Trump orientieren, kann sich wohl nur eine Kanzlerin hingeben, die sich in esoterischen Kreationismus flüchtet, in dem ihr „Mutter Erde“ den Auftrag zur „Bewahrung der Schöpfung“ erteilt.

Es ist an der Zeit, diesem erbärmlichen Schauspiel ein Ende zu bereiten. Wir brauchen Repräsentanten, die einem Donald Trump auf Augenhöhe begegnen können, die seine Sprache sprechen, seine Interessen verstehen und mit ihm zu einem besseren, effektiveren Deal gelangen. Natürlich würde jedes neue Abkommen gegenüber dem Pariser Blindgänger einen Fortschritt bedeuten. Aber mit Trump ist sogar eines möglich, das Freiheit und Wohlstand höher bewertet, als die emotionale Beruhigung klimabewegter Volkserzieher. Diese Chance nicht zu ergreifen, wäre fahrlässig.

Hinweis: Artikel zuerst erschienen in meiner Kolumne bei Tichys Einblick.

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111 Kommentare
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  1. Energie ist der Schlüssel zum Wohlstand. Wer dies nicht glaubt, soll einen Nachflug von Frankfurt nach Namibia buchen. Er wird den armen Kontinent buchstäblich als „schwarzen“ Kontinent erleben. Warum wollen ausgerechnet ein paar Deutsche (hauptsächlich) die Erde retten? Weil in unseren politischen Strukturen dieses „Enerwende“- und „Klima“- GESCHÄFTSMODELL die höchsten Renditen trägt. Die Angst weiter zu schüren, das ist der Triebmotor und letzlich die Einkommensquelle für die Profiteure. Lösungen -- eventuell noch technisch naturwissenschaftliche -- sind der Anfang vom Ende des Geschäftsmodells. Daher werden wir noch lange mit Atomangst und Klimaangst leben müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Angela Merkel das nicht weiß. Sie gehört aber wie Greenpeace, Schellnhuber, PIK, fast alle Medien, fast alle Parteien usw. zu den Profiteuren. Herr Heller, Sie nehmen diesen Kreisen das Lieblingsspielzeug weg, Sie stürzen Sie in eine Sinnkrise, entlarven eine Lebenslüge, eventuell lösen Sie bei Ökoreligiösen eine Depression aus.

  2. Der Artikel ist verschwunden aber im Googlecache noch vorhanden:
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:asWcrxmMgQcJ:https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2017/06/2017-06-02-erklaerung-bk-klimaabkommen.html%2B/06/2017-06-02-erklaerung-bk-klimaabkommen.html&client=seamonkey&rls=org.mozilla:de:unofficial&oe=UTF-8&hl=de&ct=clnk

    Und was, wenn die Klimasensitivität nicht 4,5 beträgt, sondern nur 0,9 oder 0,3 oder 0,1 oder wenn sie gar negativ ist?

    MEHR CO2!

    Übrigens, guter Artikel, voll auf den Punkt.

    Carsten

    Schön. Es gibt noch Airlines mit Humor. Ich hatte mal eine (Air Berlin?), da stand auf den Kotztüten „Vielen Dank für Ihren Kommentar“.
    Frank Hucklenbroich

  3. Juhu, schon wieder ein Blog, das sich auf Lomborg bezieht. Die einzige „Berechnung“, die abweichend von allen anderen wenig Änderung vorhersagt 😉

    Ist es nicht zielführender, wenn die USA den Weltmarkt aus ihren gigantischen Ressourcen an Kohle, Öl und Gas bedienen, dadurch die Preise stabilisieren und so den Kauf bedarfsgerechter Mengen an Energieträgern auch unterentwickelten Nationen ermöglichen?

    Ist das wirklich günstiger für ein Entwicklungsland? Eine weitere Abhängigkeit und am besten man baut ihnen mit westlichen Löhnen noch ein Großkraftwerk hin, das dann kaum ausgenutzt wird … macht ja China im eigenen Land auch nicht anders.

    Es ist ja auch nicht so, als ob das Paris Abkommen sagt: „Leute, ihr dürft jetzt nur noch regenerativen Strom bauen, sonst gibt es Haue!“ Es ist lediglich ein Abkommen in dem die Industrienationen mehr oder weniger ihre Bringschuld anerkennen auf Grund ihrer bisher höheren CO2 Ausstöße den weniger reichen Nationen dieser Erde etwas zuzuschießen, damit sie diesen Weg nicht gehen müssen. Und das ist auch durchaus sinnvoll.

    Der Rest waren freiwillige CO2 Reduzierungen, die auch noch selbst kontrolliert werden sollen. Also quasi nichts. Aber es haben alle unterzeichnet und das war ein Meilenstein. Und hey, drei Jahre in Folge sind die CO2 Emissionen nicht gestiegen. Warum? Weil mittlerweile die Hälfte der dazukommenden Energiegewinnung CO2-frei ist und gleichzeitig Kohle stark abgenommen hat. Siehe auch: https://www.carbonbrief.org/in-depth-new-bp-data-shows-emissions-flat-2016-record-rise-renewables

  4. @ 3 Sebastian Herp

    Es ist lediglich ein Abkommen in dem die Industrienationen mehr oder weniger ihre Bringschuld anerkennen auf Grund ihrer bisher höheren CO2 Ausstöße den weniger reichen Nationen dieser Erde etwas zuzuschießen, damit sie diesen Weg nicht gehen müssen. Und das ist auch durchaus sinnvoll.

    Welche Bringschuld? Sie sollten Zahlungen bekommen, weil sie den Planeten düngen. DAS wäre logisch!
    Und nein, das wäre nicht sinnvoll. ZUERST ist nachzuweisen — dann — eventuell — zu kassieren.

    Carsten

    „Politik ist die Kunst des Möglichen! Ergo ist Politik faktisch nichts anderes als die Kunst, von den Reichen das Geld und von den Armen die Stimmen zu erhalten, beides unter dem Vorwand, die einen vor den anderen schützen zu wollen…“
    Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara

  5. @Sorry Peter
    Ick hab mal die 3 Kommentare befreit, die irgedwie in der Mülltonne gelandet sind, solltest Du sie doch nich haben wollen…dann vernichte sie mit entprechenden Einzeiler.

    Onkel Heinz….janz Vorsichtig als Aushilfsadmin

  6. @Herp
    Zitat Deinereiner….#3

    Es ist lediglich ein Abkommen in dem die Industrienationen mehr oder weniger ihre Bringschuld anerkennen auf Grund ihrer bisher höheren CO2 Ausstöße den weniger reichen Nationen dieser Erde etwas zuzuschießen, damit sie diesen Weg nicht gehen müssen. Und das ist auch durchaus sinnvoll.

    Danke,jetzt weiß ich, was ich bisher nur geahnt hatte, man hat Dir ideologisch ins Hirn geschissen und vergessen umzurühren.

    Bringschuld……is ja wohl die dümmster aller dummen Ausreden….den Westen ökonomisch zu vernichten.
    Ohne Kohle….gäbe es wohl heute keinen Wald mehr, wo wir Windräder rein stellen könnten.
    Ohne Dünger….würden wir wohl heute noch unter Unterernährung leiden….also zumindest das blöde Präkariat.
    Ohne elekrisch Licht, würden wir wohl heute noch Wale killen um mittels Wal-Öl unsere ärmlichen Katen zu erleuchten….und ohne Überangebot an Strom, könntet ihr euer Internet einmotten, das es uns Blödheinis erlaubt, uns unabhängig von der Staatsmacht zu informieren.

    Ne, anders rum wird ein Schuh draus…..ihr Ökos gönnt den gemeinen Dunkelhäutigen nicht den Luxus, den wir in Europa und USA schon haben….weswegen dann der Klimawandel als neues imperialistisches Mittel geeignet erscheint…die Schwarzen weiterhin in der Knutschaft der hypersuper-Wessis zu halten.

    Afrika hat fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde….die ihr versucht daran zu hindern, das die Neger es bloss nich selber fördern dürfen.
    Ihr seit die Kolonial-Ausbeuter des 21. Jahrhunderts….tarnt eure Überheblichkeit aber mit Klimaschutz….was die ganze Sache noch um Zehnerpotenzen verlogener macht.
    Ach ja, die Herpes will unbedingt Seuchen wie im 18.Jahrhundert….ja ne is klar, Ökobesoffenen wünschen ihren Mitmenschen den Tod an den Hals…..damit sie anschließend umsomehr den Luxus genießen können, den die moderne Gesellschaft ihnen bietet.
    Sorry Herpes….mit Deinen Kommentar haste Dich endgültig als zynischer Menschenfeind geoutet, Danke Anke.

    Onkel Heinz…..keine weiteren Fragen, Euer Ehren

  7. Eine Umkehr ist so einfach nicht mehr möglich. Jetzt wo die NGOs und Politiker und Presse den Bürgern den Klimaschutz eingeimpft haben. Zumal die Klimaschützer jede Tonne CO2, die sie einsparen abfeiern und jedes 1/10 Grad Klimaschutz um die 2°C-Grenze hinauszuschieben. Auch wenn die 2°C-Grenze nicht mehr zu halten ist, sehen die Klimaschützer selbst eine Verzögerung dieser als Erfolg. Folglich werden sie so weiter machen, koste es was es wolle. Verstand gibt es bei Klimaschützern nicht.

  8. Dem Wahn, die Nationen dieser Welt würden sich eher an ihr als an Donald Trump orientieren, kann sich wohl nur eine Kanzlerin hingeben, die sich in esoterischen Kreationismus flüchtet,…

    diplomatisch ausgedrückt.
    Vernichtende konservative Kritik in den Getriebenen.
    oh nice :- Unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln werden dieses Jahr c.a. 20 000 Diplomaten in Bonn erwartet

  9. Sind die Toten der Londoner Feuerkatastrophe Opfer des Klimawahns?
    Scheint so

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brandkatastrophe-in-london-fassade-des-grenfell-towers-soll-plastik-enthalten-haben/19936002.html

  10. 3. Sebastian Herp 19. Juni 2017 14:39
    Ist das wirklich günstiger für ein Entwicklungsland? Eine weitere Abhängigkeit und am besten man baut ihnen mit westlichen Löhnen noch ein Großkraftwerk hin

    Geht eine kleine Komponente kaputt stehen gleich 500 bis 1000MW und man muss wieder Ersatzteile einkaufen in der ersten Welt, auch wenn man eine Berg Kohle vor der Haustür hat.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    6. Heinz Eng 19. Juni 2017 18:43
    Afrika hat fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde….die ihr versucht daran zu hindern, das die Neger es bloss nich selber fördern dürfen.

    Afrika hat fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde und haben die Leute was davon ?
    Da herrscht Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag wenn es um die Bodenschätze geht.

    Der Einzelne hat da nichts von den Bodenschätzen in weiten Teilen von Afrika.

    Der Einzelne kann sich aber „2 bis 4 PV-Platen hinstellen“ und hat dann 500 bis 1000W, so sieht in weiten teilen von Afrikas die Realität aus.

    Auch sind zentrale Kraftwerke mit größeren Leistungen nur teilweise sinnvoll, da in Afrika ja keine „Kupferplatte“ (Stromnetz) besteht so wie in Deutschland bis in jede „Hütte“.

    MfG

  11. #10 Stemmer. Wie Herr Eng bereits ausführte, Leute wie sie möchten die kolonialen Abhängigkeiten Afrikas bewahren. Die brauchen dort keine Kraftwerke! Nein wir schenken ihnen moderne Glasperlen!…die heissen jetzt 4PV-Platten, damit können die sich dort ein kuscheliges Campingplatzgefühl schaffen. Und Nachts?…Ja da schläft man doch …oder? Da wird auf dem Großcampingplatz Logos -- 60Mio Gäste -- das Licht ausgeschaltet…gelll
    Ach ja .. Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag ….so etwas gibt es hier nicht…? LOL

  12. 11. k_ochs 21. Juni 2017 12:21
    Und Nachts?…Ja da schläft man doch

    In weiten teilen Afrikas wird der Strom mit Dieselaggregaten hergestellt und die kann man doch Nachts einschalten.

    Übrigens Herr k_ochs,
    es gibt ja noch jede Menge andere EE-Stromquellen für Afrika, z.B. Windkraft oder die Wasserkraft u.s.w.
    In Afrika sind erst ca. 7 % der wirtschaftlich nutzbaren Wasserkraft erschlossen, das kann man auch vervierfachen auf 28% oder verzehnfachen auf 70%.

    11. k_ochs 21. Juni 2017 12:21
    Die brauchen dort keine Kraftwerke! Nein wir schenken ihnen moderne Glasperlen!…die heissen jetzt 4PV-Platten

    PV-Platten sind Kraftwerke oder haben Sie das PV-Prinzip noch nicht verstanden.
    „Sonnenstrahlen“ drauf, Strom am Kabel raus, wie von Geisterhand und das über Jahrzehnte.

    Da erklärt es Ihnen ein Professor mit einfachen Worden „So funktioniert eine Solarzelle“ in ca. 10 Minuten, das müssten selbst Sie verstehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=ZAuifLwGVlQ

    Herr Quaschning sagt am ende (ca. 9:10) des bereits ca. 1% der Sahara ausreicht den kompletten Strombedarf der Welt zu decken und das heute bereits zu Preisen von unter 3 Cent, selbst wenn es 2% der Saharafläche sind die gebraucht werden ist das nicht von Bedeutung.

    Haben da noch AKWs oder Kohlekraftwerke ein Chance in der Zukunft, im Äquatorbereich, +- 6.000 km nach Norden und nach Süden?
    Gut 4 PV-Platten schaffen das nicht aber bei 4.000 oder 40.000 oder 400.000 oder bei 4.000.000 können konventionelle Kraftwerke nicht mithalten und bei den AKWs da sind ja kWh Preise über 10 Cent angesagt bei den Neubauten.
    In der Nacht, da können die konventionellen Kraftwerke noch Strom verkaufen aber zu welchen Preis, bei den verminderten Vollaststunden?

    11. k_ochs 21. Juni 2017 12:21
    Ach ja .. Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag ….so etwas gibt es hier nicht…?

    So etwas wie in Afrika an „Korruption, Vetternwirtschaft, Mord und Totschlag“ das gibt es hier nicht, zumindest das haben Sie herausgefunden.

    MfG

  13. Der Artikel ist gut, Herr Heller. Im Wesentlichen bringen Sie es auf dem Punkt. Aber ich bin über einige Formulierungen gestolpert, die mich doch zum Kopf kratzen führten:

    ‚… aus selbsternannten Weltrettern in der Politik‘ -- Das Problem der Weltretter ist nicht deren Selbsternennung, oder Nominierung von dubiosen Dritten, sondern die bereits vor Beginn feststehende Erfolglosigkeit ihres Bestrebens. Das Auffüllen mit unsinnigen Modewörtern schadet dem Text.

    … von UN-Gremien ohne jede demokratische Legitimation ausgeübtes Klimaregime zu zwingen. Auch das geht an dem Kernproblem vorbei. Denn Massen lassen sich offensichtlich manipulieren. Wenn es eine wie auch immer geartete demokratische Legitimation geben würde, so würde sie vielleicht zum gleichen Ergebnis kommen: Wäre es darum weniger von Wahnsinn geprägt?

    ‚Das Zwei-Grad-Ziel ist nicht mehr zu halten.‘ Dies kann im Kontext so gelesen werden, dass es nur unter vielen fragwürdigen Annahmen überhaupt zutrifft. Richtig ist, dass es gar keine belastbare Funktion gibt, die die Veränderung der Erdmitteltemperatur durch anthropogene Einflüsse beschreibt. Darum ist auch eine entsprechende Zielsetzung substanzlos. Ein Ziel könnte sein, eine bestimmte Reduktion oder Begrenzung der CO2 Emissionen vorzunehmen. Abgesehen von der Aussichtslosigkeit, derartige theoretischen Ziele wirklich zu halten (Siehe verbindliche Klimaziele Deutschlands 2020) und der Wirkungslosigkeit, die man begründet vermuten kann, so ist es doch zumindest strukturell ein Ziel, dass man verfolgen könnte. Alles andere mehrt nur das Klima-Blabla … und ihre Diktion öffnet dem Missverständnis Tür und Tor.

    ‚Natürlich würde jedes neue Abkommen gegenüber dem Pariser Blindgänger einen Fortschritt bedeuten.‘ … natürlich? warum brauchen wir überhaupt ein derartiges Abkommen? Ich halte es für komplett überflüssig.

    Und der Verweis auf Angelas Mutter Erde … erinnerte mich an einen Song von Eric Burdon: ‚Mother Earth is waiting for you … ‚

  14. Es gibt ja Bestrebungen die ca. 620 Millionen Energiearmen Afrikas mit Strom zu versorgen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/african-progress-panel-wie-solarstrom-afrika-erleuchten-koennte/19506458.html

    http://www.sonnenseite.com/de/energie/wind-und-solarstrom-rechnen-sich-fuer-afrika.html

    #

    In Ruanda haben zwar ca. 60% der Menschen ein Handy, aber nur ca. 22% Zugang zu Strom.
    Was ist die Lösung ?
    Warten auf das Großkraftwerk und den Ausbau vom Stromnetz oder PV-Platten ?

    3,3 MW Solarkraftwerk und einem Speichersystem mit einer Gesamtkapazität von 2,68 MWh.
    http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/stromspeicher-weltweit-groesstes-off-grid-batteriesystem-entsteht-in-ruanda/13817014.html

    #

    Ghana setzt auf die Kernkraft aber vor 2029, heißt es in der Kernenergie-Kommission, kann der erste Atomstrom nicht aus der Steckdose kommen.
    Wenn 2029 angepeilt werden und 2033 es das erste kWh aus dem AKW kommt ist man noch schnell gewesen, so die Erfahrungen bei den AKWs in der Vergangenheit.
    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ghana-atomkraft-100.html

    #

    Afrika hat riesige Vorräte an Gas, Öl und erneuerbaren Energien.
    Die Sonne scheint 300 bis 320 Tag im Jahr, sehr gute Voraussetzung für Solarenergie.
    Die Frage für den einzelnen ist nur welche Ressourcen kann ich mit dem geringsten Aufwand und der höchsten Ausbaugeschwindigkeit nutzen und für wie lange.

    MfG

  15. Fundstück: „Ihr habt keine Ahnung!“ Kretschmann rechnet mit Hofreiter und Bundestagsfraktion ab

  16. #12 Stemmer. Nachts soll in Afrika also weiterhin der Diesel laufen? Wieso wundert mich das nicht, dass sie so etwas vorschlagen?

  17. @16
    Strom aus Diesel ist aber teurer als Strom aus Solar. Also warum sollte man tagsüber nicht auf Solar setzen? Auf Hawaii hat die kWh 30ct gekostet als der Barrel bei 100$ lag. Hawaii hat zudem den Vorteil, dass Öl in $ gehandelt wird. Das Entwicklungsland in Afrika muss aber mit der lokalen Weichwährung zahlen.

  18. 16. k_ochs 22. Juni 2017 08:10
    #12 Stemmer. Nachts soll in Afrika also weiterhin der Diesel laufen? Wieso wundert mich das nicht, dass sie so etwas vorschlagen?

    12. Stemmer
    In weiten teilen Afrikas wird der Strom mit Dieselaggregaten hergestellt und die kann man doch Nachts einschalten.

    Haben Sie 12. gelesen und verstanden ????

    12. Stemmer
    es gibt ja noch jede Menge andere EE-Stromquellen für Afrika, z.B. Windkraft oder die Wasserkraft u.s.w.
    In Afrika sind erst ca. 7 % der wirtschaftlich nutzbaren Wasserkraft erschlossen, das kann man auch vervierfachen auf 28% oder verzehnfachen auf 70%.

    Wo steht das man auf ewig beim Diesel bleiben muss, nur Dieselgeneratoren sind bereit da und können ab Morgen bereits die Nacht abdecken so wie die das in den vergangen 10 oder 20 Jahren auch gemacht haben.

    MfG

  19. 17. oxybenzol 22. Juni 2017 08:35
    Strom aus Diesel ist aber teurer als Strom aus Solar. Also warum sollte man tagsüber nicht auf Solar setzen?

    12. Stemmer
    In weiten teilen Afrikas wird der Strom mit Dieselaggregaten hergestellt und die kann man doch Nachts einschalten.

    Das am Tag PV-Strom die günstigste Stromquelle ist und auch genutzt werden soll ist ja klar und nicht nur in Afrika.

    In Afrika sollen die Diesel nur als ‚Sofortmaßnahme‘ eingesetzt werden, wo die bereits vorhanden sind, für die Nacht.

    17. oxybenzol 22. Juni 2017 08:35
    Das Entwicklungsland in Afrika muss aber mit der lokalen Weichwährung zahlen.

    Herr Eng ist ja der Meinung das in Afrika fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde sind und die Leute auch was davon was haben.
    Nur hat Herr Eng noch nicht verstanden das die meisten fossile Energieträger und sonstige Bodenschätze in den meisten fällen in US$ gehandelt werden und die „Weichwährungen“ in Afrika da nicht mithalten können.

    MfG

  20. @19

    Herr Eng ist ja der Meinung das in Afrika fossile und sonstige Bodenschätze in der Erde sind und die Leute auch was davon was haben.

    Afrika ist ja auch ein Kontinent und kein Land. Die Länder mit wertvollen Rohstoffen verschenken diese garantiert nicht an die Nachbarn. Die eigene Wirtschaft kommt nun mal immer zu erst. Europa hat ja auch einiges an Erdöl. Deutschland muss es allerdings zu Weltmarkpreisen importieren, auch wenn es am Ende aus GB, Norwegen und Russland kommt.

  21. 15. Quentin Quencher 21. Juni 2017 21:48
    undstück: „Ihr habt keine Ahnung!“ Kretschmann rechnet mit Hofreiter und Bundestagsfraktion ab

    Kretschmann hat keine keine Ahnung mit einer Anspielung wo den der Strom für die E-Autos herkommen soll.

    Ein E-Auto (z.B. ein Tesla) zieht ca. 20 kWh aus der Steckdose für 100 km Fahrstrecke.
    Durchschnittliche Fahrleistung in Deutschland sind ca. 15.000 km im Jahr mach dann ca 3.000 kWh für den z.B. Tesla.
    Stellplatz, Carport oder eine Fertiggarage ist ca. 3m X 6m = 18m² und von der Grundfläche kommen ca. 3.300 kWh im Jahr wenn man da was mit PV macht, wo ist da jetzt das grundsätzlich Problem ?

    PV ist nur eine von Möglichkeiten.

    MfG

  22. @US #21
    Weil der potentielle E-Car Fahrer kein Häuslebauer mit Carport ist, sondern Latetnenparker.

  23. Der Einzelne kann sich aber „2 bis 4 PV-Platen hinstellen“ und hat dann 500 bis 1000W, so sieht in weiten teilen von Afrikas die Realität aus.

    Unsinn

    Auch sind zentrale Kraftwerke mit größeren Leistungen nur teilweise sinnvoll, da in Afrika ja keine „Kupferplatte“ (Stromnetz) besteht so wie in Deutschland bis in jede „Hütte“.

    Vorstellungen aus einem Klischee-Bilderbuch

  24. @SH #3

    uhu, schon wieder ein Blog, das sich auf Lomborg bezieht. Die einzige „Berechnung“, die abweichend von allen anderen wenig Änderung vorhersagt

    Lomborg ist Ökonom. Es geht nicht darum ob er an Klimawandelismus glaubt, sondern eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Die Aussage ist: Selbst wenn man an einen schädlichen menschengemachten Klimawandel glaubt, ist das was ihr da macht völlig nutzlos, es kostet nur.

    Ist das wirklich günstiger für ein Entwicklungsland? Eine weitere Abhängigkeit und am besten man baut ihnen mit westlichen Löhnen noch ein Großkraftwerk hin, das dann kaum ausgenutzt wird

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Außerdem wenn du der (wenn auch irrigen) Meinung bist, dass Entwicklungsländer ohnehin alles auf Gedeih und Verderb aus westlichen Ländern kaufen müssten, dann gilt das natürlich auch für Ökogedöns.

  25. @oxy #17

    Strom aus Diesel ist aber teurer als Strom aus Solar.

    In Spanien gab es vor einiger Zeit den Fall, dass eine Solarfarm auch nachts angeblichen Solarstrom eingespeist hat. Als das auffiel, hat man nachgesehen und festgestellt, dass da Strom mit Dieselgeneratoren erzeugt und zu Tarifen für Solarstrom ins Netz eingespeist wurde, das Ganze mit Profit für den Betreiber. Daher auch das bekannte Lied „Die Sonne scheint bei Tag und Nacht, Eviva Espana“.

    Also warum sollte man tagsüber nicht auf Solar setzen?

    Weil es die Kosten zusätzlich erhöht, ohne dafür einen Nutzen zu bieten.

    Auf Hawaii hat die kWh 30ct gekostet als der Barrel bei 100$ lag. Hawaii hat zudem den Vorteil, dass Öl in $ gehandelt wird.

    Auch in Hawaii wird Solarstrom subventioniert.

  26. 23. anorak2 23. Juni 2017 08:04
    Vorstellungen aus einem Klischee-Bilderbuch

    Nr 14. ?

    14. Udo Stemmer 21. Juni 2017 18:54
    Es gibt ja Bestrebungen die ca. 620 Millionen Energiearmen Afrikas mit Strom zu versorgen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/african-progress-panel-wie-solarstrom-afrika-erleuchten-koennte/19506458.html

    620 Millionen Afrikaner können nicht warten, bis die Stromnetze des Kontinents gebaut sind. Das sagt Kofi Annan. Der frühere Generalsekretär der Vereinten Nationen, gut der hat wohl auch keine Ahnung und lebt im Klischee-Bilderbuch.

    MfG

  27. @24

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Und wo bleiben die ganzen Kraftwerke? Ganz egal ob Kohle, Atomkraft oder Wasserkraft. Wenn China als Schnwellenland den CO2-Ausstoß nicht senken muss, dann wird CO2 in einem Entwicklungsland überhaupt keine Rolle spielen.

  28. @25

    Was hat Spanien mit Afrika zu tun? Glaubst du wirklich, dass ein armes afrikanisches Entwicklungsland ne Einspeisevergütung zahlt? Und warum soll ne Solarzelle den Nutzen nicht erhöhen? Spanien kauft Rohöl für Euros. Das kann ein afrikanisches Entwicklungsland sicherlich nicht von sich behaupten.

    Du scheinst zu glauben, dass die Bedingungen im reichen Europa quasi überall auf der Welt gelten.

  29. oxybenzol 23. Juni 2017 13:40

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Und wo bleiben die ganzen Kraftwerke? Ganz egal ob Kohle, Atomkraft oder Wasserkraft. Wenn China als Schnwellenland den CO2-Ausstoß nicht senken muss, dann wird CO2 in einem Entwicklungsland überhaupt keine Rolle spielen.

    Wenn man sich nur an dem traurigen IST orientiert, wird man höchstens nur den Status Quo halten. Wenn Menschen in Afrika einen deutlich höheren Lebensstandard als jetzt haben wollen, dann ist das nur mit massiven wirtschaftlichem Wachstum möglich. Einer der notwendigen Bedingungen dafür ist die zuverlässige Versorgung mit preisgünstigem Strom. Ohne diese gehen die anderen Maßnahmen ins Leere.

    Ökostrom kann diese Anforderungen nicht erfüllen. Wenn man nun aus der Not heraus Dieselaggregate in Inselsystemen verwendet, dann mag das in begrenztem Umfang in einer Übergangszeit sinnvoll sein. Die immer weiter wachsende Urbanisierung ist damit aber nicht sinnvoll zu bedienen.

    Leistungsstarke, zuverlässige und kostengünstige Kraftwerke sind vor allem auf Kohlebasis, ggf. Erdgas möglich. Die chronisch unterfinanzierten Entwicklungsländer können auch das in der Regel nicht alleine stemmen, sondern sind bei Infrastrukturmaßnahmen auf internationale Hilfe angewiesen. Im Sinne der Klimarettung werden künftig aber gerade Kohle- und Erdgas-Kraftwerke eben nicht mehr gefördert.

    1. Das bedeutet: Es werden keine Kohle- und Erdgas-Kraftwerke mehr gebaut.
    2. Eine Verbesserung der Energie-Infrastruktur findet nicht statt.
    3. Satt dessen werden PV und WKA gebaut, die aber nicht bedarfsgerecht versorgen und darum auch nicht wesentlich zum Wirtschaftswachstum besteuern.
    4. Der jetzige Status Quo wird sich damit kaum verbessern können.

  30. # 29
    Aber das ist doch wohl genau das was Leute wie Udo sich die Entwicklungshilfe vorstellen: ..
    Die sollen weiter hungern… oder zu uns kommen…
    Denn, es wäre ja schlimm wenn die unsere Technologie „klauen“ würden, wenn Leute wie Udo gleichzeitig diese Technologie bei uns in das Mittelalter zurück spulen wollen.!
    Hier in Fennoskanndien feiert man das Mitsommerfest. Frohen Rutsch in das Jahr wo es langsam dunkler wird…
    -Saukalt hier gerade, wie gewöhnlich. 12 Grad C . Morgen Regen, in Lappland Schnee..
    Wo bleibt die versprochene globale Erwärmung???????

  31. @Martin

    Die Probleme in Afrika existieren doch nicht erst seit gestern. Entwicklungshilfe wird doch auch geleistet, nur so wie es aussieht kommt das Geld nicht dort an wo es hin soll. So lange dort die Kooruption zu groß ist, gehts meiner Meinung besser mit kleinen Krediten. Ob dann dafür ein Dieselgenerator oder Solarzellen+Autobatterie gekauft wird ist dann egal. Wobei Diesel den Nachteil hat, dass es ein transportabler Energiespeicher ist, während der Strom vor Ort verbraucht werden muss. Den Diesel kannst also an jeden verkaufen, den Strom nur an die lokale Bevölkerung.

  32. @oxy #28

    Glaubst du wirklich, dass ein armes afrikanisches Entwicklungsland ne Einspeisevergütung zahlt?

    Natürlich nicht. Entwicklungsländer können sich Photovoltaik nicht leisten.

    Und warum soll ne Solarzelle den Nutzen nicht erhöhen?

    Wenn ich sowieso einen Dieselgenerator brauche, kann ich den die ganze Zeit laufen lassen und mir die Anschaffung der Solarzelle sparen. So fahre ich billiger als wenn ich beides kaufen und unterhalten muss, auch wenn das mehr Diesel kostet.

    Du scheinst zu glauben, dass die Bedingungen im reichen Europa quasi überall auf der Welt gelten.

    Überhaupt nicht. Aber ihr Ökos versteht nicht worin der Unterschied tatsächlich besteht, weil eure Traumwelten euch den Blick auf die Realität verstellen.

    Fakt ist: Stromversorgung mit PV ist ein teures Luxusprojekt, das sich die verpeilten europäischen Länder leisten können. Es ist keine Option für Entwicklungsländer, auch nicht für sehr sonnenreiche, weil die Kosten exorbitant viel höher sind als die eines normalen Kraftwerksparks.

    Ja für das afrikanische Einöddorf ohne Zugang zum öffentlichen Netz ist natürlich Solarstrom das kleinere Übel gegenüber gar keinem Strom. Aber das können arme Leute nicht selbst finanzieren weil es so teuer ist, das geht nur mit Finanzierung von außen. Dort wo ein öffentliches Netz verfügbar ist, ist es aber Quatsch Solarzellen anzuschaffen. Auch in Afrika.

  33. #26

    620 Millionen Afrikaner können nicht warten, bis die Stromnetze des Kontinents gebaut sind

    Afrika ist kein Land, sondern ein Kontinent. Die Verhältnisse unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Ländern erheblich. Manche sind relativ weit entwickelt und haben auch ausgebaute Stromversorgung, andere dagegen so gut wie gar nichts. Über ganz Afrika zu pauschalisieren macht deshalb keinen Sinn.

    So sieht z.B. die Hauptstadt von Sambia aus:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/83/Lusaka%2C_Zambia_at_Night.jpg

  34. @anorak2

    Strom für 3 US-ct / kWh ist also ein teures Luxusprodukt.
    http://www.thenational.ae/business/energy/record-low-bids-submitted-for-abu-dhabis-350mw-solar-plant-in-sweihan

  35. @oxybenzol , dass geht auch gar nicht anders

    Strompreis Endverbraucher ABU DHABI:
    VAE Staatsbürger 0,05 AED pro KW/h (1 Haushalt)
    VAE Nicht-Staatsbürger 0,21 AED pro KW/h

  36. achso..

    1 VAE Dirham = 0,2431 Euro

  37. Was der Endkunde bezahlt ist irrelevant, was ja auch deine Zahlen zeigen. Außer du glaubst, dass es 4mal so aufwendig ist, Strom für Ausländer herzustellen.
    Der Strom wird dort normalerweise aus Öl hergestellt. Man ist dort zwar in der Lage den Barrel für 10$ herzustellen, nur wird der Strom dadurch nicht billiger. Er kostet etwa genauso viel wie der Strom aus einem Ölkraftwerk in Europa, denn das Öl ist nun mal 40$ wert, weil der Weltmarkt so viel dafür bezahlt.

  38. @anorak2:

    Lomborg ist Ökonom. Es geht nicht darum ob er an Klimawandelismus glaubt, sondern eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Die Aussage ist: Selbst wenn man an einen schädlichen menschengemachten Klimawandel glaubt, ist das was ihr da macht völlig nutzlos, es kostet nur.

    Lomborg ist ein Schwätzer.
    https://www.forbes.com/sites/edfenergyexchange/2016/07/19/bjorn-lomborgs-climate-analysis-is-a-hot-mess/
    http://bigthink.com/in-their-own-words/the-pseudoscience-of-bjorn-lomborg-global-warming-denier
    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2015/08/bjorn-lomborg-just-a-scientist-with-a-different-opinion/

    Das ist nicht jemand auf dessen Aussagen man vertrauen sollte. Zumal er als einziger weit ab von anderen Schätzungen liegt.

    Es geht nicht drum wer das Kraftwerk baut, sondern darum dass billiger Strom Industrie und Konsum befördert.

    Ja und in westlichen Nationen sind die LCOE für Wind und Solar niedriger als für Kohle. Das dürfte in sonnenreichen Staaten noch stärker der Fall sein.

    Warum denkt ihr Skeptiker, dass fossile Neubauten billigen Strom liefern?

    @Heinz Eng #6:

    Sorry Herpes….mit Deinen Kommentar haste Dich endgültig als zynischer Menschenfeind geoutet, Danke Anke.

    Wie du von meinen Worten auf die Feststellung kommst wird mir für immer ein Rätsel bleiben. Eigentlich hast du dich damit endgültig disqualifiziert. Deine Wortwahl ist dann noch das Sahnehäubchen oben drauf. Herje …

  39. @anorak2:

    Wenn ich sowieso einen Dieselgenerator brauche, kann ich den die ganze Zeit laufen lassen und mir die Anschaffung der Solarzelle sparen. So fahre ich billiger als wenn ich beides kaufen und unterhalten muss, auch wenn das mehr Diesel kostet.

    Ist das wieder die gleiche Idiotie, die du im anderen Artikel bewiesen hast? Ein Gaskraftwerk würde gleich viel kosten, egal ob es Strom produziert oder nicht? Hat es nicht gereicht dir zu zeigen wie hoch der variable Anteil an den Stromproduktionskosten ist?

    Bei Dieselgeneratoren sollte es sonnenklar sein. Oder glaubst du wirklich die Treibstoffkosten machen dort auch nicht so viel aus? Kleines Beispiel gefällig? Nehmen wir mal diesen kleinen Generator, also sicher nicht die effizienteste Art Strom herzustellen: https://www.manomano.de/stromerzeuger/generator-stromerzeuger-stromaggregat-notstromaggregat-33kw-230v-12v-diesel-229227

    3000 Watt Dauerleistung, 11,5 Liter Diesel Verbrauch in 9 Stunden, Preis 610 €. Der Verbrauch entspricht 1,278 Litern pro Stunde bzw. 13,29 kW, d.h. der Generator hat einen Wirkungsgrad von 22,6%. Geht schon …

    Nun lassen wir ihn ein Jahr lang durchlaufen und produzieren damit 26280 kWh Strom. Verbrauch etwa 11200 Liter Diesel. Nun nehmen wir ein paar Solarzellen zu 1000 € pro kWp dazu, sagen wir 3 kWp und nehmen an pro kWp werden in einem sonnigen Land sicher 1500 kWh Strom im Jahr gewonnen. Das ganze hält 20 Jahre, d.h. die 4500 kWh kosten uns 150 €. Für 150 € sparen wir uns also 17,1% des Treibstoffes pro Jahr, d.h. 1918 Liter Diesel. Wo auf diesem Planeten bekommt man 1918 Liter Diesel für 150 €?

  40. *4500 kWh pro Jahr

  41. Entschuldigung, ich habe bei der Rechnung den Wechselrichter vergessen. Nehmen wir den Sunways AT 3000 für 720 €. Macht also 36 € extra pro Jahr, wenn er 20 Jahre hält oder halt 72 € wenn er nur 10 Jahre durchhält. Ich glaube es gibt immer noch keine 1918 Liter Diesel für 186 -- 226 €, oder?

    Einen Batteriespeicher brauchen wir in dem Fall nicht, denn 3 kWp erzeugen nie mehr Strom als der Generator erzeugt hätte. Aber machen wir doch auch mal eine Rechnung damit auf. Nehmen wir gleich mal eine Tesla Powerwall 2.0. 13,5 kWh Speicher, 5 kW Dauerleistung, 10 Jahre Garantie, 6750 € Materialkosten und 900-2300 € Installationskosten laut Tesla Webseite. Also sagen wir mal 8500 € und vielleicht hält sie 12-15 Jahre durch? Dann wären wir bei 11000 € bis 14000 € Gesamtkosten auf 20 Jahre oder 550 € -- 700 € pro Jahr. Statt 3 kWp Solarzellen nehmen wir 6 kWp. Kostet dann also 300 € pro Jahr (der Inverter ist dann schon in der Batterielösung enthalten) und ersetzt 3836 Liter Diesel. Kosten mit Batterie 850-1000 €. Bekommt man Diesel schon für einen Preis von 26 Cent pro Liter?

    Also selbst mit heute noch ziemlich teuren Batterielösungen fährt man immer noch günstiger damit Diesel zu ersetzen. Wie kommst du, anorak2, also nun auf die Idee, dass ein teures System und das Durchlaufen lassen irgendwie günstiger sein könnte als zwei Systeme mit reduzierten Treibstoffkosten?

  42. @SH #38/39/41

    Lomborg ist ein Schwätzer.
    Das ist nicht jemand auf dessen Aussagen man vertrauen sollte. Zumal er als einziger weit ab von anderen Schätzungen liegt.

    Wahnsinnig unlogische Polemik.

    Warum denkt ihr Skeptiker, dass fossile Neubauten billigen Strom liefern?

    Weil wir die Stromgestehungskosten der verschiedenen Technologien kennen.

    Ein Gaskraftwerk würde gleich viel kosten, egal ob es Strom produziert oder nicht? Hat es nicht gereicht dir zu zeigen wie hoch der variable Anteil an den Stromproduktionskosten ist?

    Die Sonne schickt keine Rechnung. Blablabla. Reicht es dir nicht, mal einen Blick auf deine Stromrechnung zu werfen? Je höher der Anteil an Wind- und Solarstrom, um so höher der Endpreis. Rappelt’s da nicht im Karton?

    Also selbst mit heute noch ziemlich teuren Batterielösungen fährt man immer noch günstiger damit Diesel zu ersetzen. Wie kommst du, anorak2, also nun auf die Idee, dass ein teures System und das Durchlaufen lassen irgendwie günstiger sein könnte als zwei Systeme mit reduzierten Treibstoffkosten?

    Weil ich die Stromgestehungskosten kenne und weil ich weiß was uns die „Energiewende“ kostet. Und du kannst es auch wissen, wenn du mal einen Blick auf deine ständig steigende Stromrechnung schmeißt. Was sie nur tut weil die Ökos das EEG erfunden haben.

  43. @anorak2

    Du hättest auch einfach schreiben können: “ Sebastian ist blöd“. Gut, das klingt dann zwar kindisch, aber der Inhalt ist der gleiche, denn du versucht nicht Sebastians Fakten zu wiederlegen. Dein einziges Argument ist die Energiewende. Nur bezieht sich diese auf Deutschland, denn so wie es aussieht hast du nicht mehr als deine Stromrechnung. Nur ist Deutschland nicht ein bestimmtes Land in Afrika. Anderes Klima, andere Wirtschaft und andere Politik. All das beeinflusst die Kosten.

  44. #43

    denn du versucht nicht Sebastians Fakten zu wiederlegen.

    Sebastian hat keine Fakten genannt, sondern eine seiner Phantasien ausgebreitet. Ich wollte mich damit nicht aufhalten, das hätte bedeutet Quellen für alle seine Angaben zu ergoogeln, bzw. nicht zu finden, und dann seine Logikfehler aufzudröseln. Da ich dafür hier nicht bezahlt werde, lass ich sowas wegen Irrelevanz einfach weg.

    Die Stromgestehungskosten für verschiedene Technologien sind dagegen Fakten. Wir wissen dass PV- und Windstrom überall höhere Kosten pro Kilowattstunde mit sich bringen als jegliche Form konventioneller Kraftwerke. Das ist Grundwissen, das ihr nicht aus der Welt rabulisieren könnt.

    Ihr alle unterliegt dem unausgesprochenen Denkfehler „Die Sonne schickt keine Rechnung“, deswegen wollt ihr das nicht wahrhaben. Es ist aber wahr.

    Dein einziges Argument ist die Energiewende.

    Nein. Die ist nur die praktische Überprüfung für die Tatsache, dass die Stromgestehungskosten keine Phantasie sind, und dass „Die Sonne schickt keine Rechnung“ Quatsch ist.

    Nur ist Deutschland nicht ein bestimmtes Land in Afrika. Anderes Klima, andere Wirtschaft und andere Politik.

    In keinem Land der Welt ist Photovoltaik-Strom kostengünstig. Überall ist er teurer als konventionelle Stromerzeugung. Auch in den allersonnigsten Ländern, auch in Afrika. Es ist ein Luxus-Spielzeug weltfremder europäischer Wohlstands-Ökodeppen und funktioniert selbst dort nur, weil die Kosten auf Dritte abgewälzt werden. Entwicklungsländer brauchen derartige Vergeudungsmodelle so nötig wie einen Kropf. Nehmt das bitte endlich zur Kenntnis.

  45. Du kennst die Stromgestehungskosten? Na dann mal los, stimmen sie mit Wikipedia überein?

    Braunkohle 3,8-5,3 Eurocent, Steinkohle 6,3-8,0 Eurocent, Erdgas 7,5-9,8 Eurocent. Wind Onshore 4,5-10,7 Cent, PV Großkraftwerk 7,9-11,6 Eurocent. Wobei letztere für Deutschland ja auch schon wieder überholt sind, siehe aktuelle Ausschreibungen (PV 5,66 Eurocent im Mittel, bei Ausschreibung im Juni, Wind Onshore 5,71 Eurocent im Mittel).

    Also kennst du wirklich die Stromgestehungskosten oder bist du auf irgendeinem Stand vor 10 Jahren? So kommt es mir nämlich vor, da du ja auch jeden Trend als nicht existent betrachtest und man einen Vollausbau selbstverständlich mit heutigen Preisen berechnen müsste.

    Für die USA: https://www.eia.gov/outlooks/aeo/pdf/electricity_generation.pdf (bei Kraftwerken, die 2022 ans Netz gehen, liegen die Stromgestehungskosten für Wind Onshore bei 5,22 Dollarcent, für PV bei 6,68 Dollarcent, für Gaskraftwerke zwischen 5,65 und 10,94 Dollarcent (letzteres allerdings „conventional combustion turbine“, ohne die geht es nur bis 9,47 Dollarcent), und für Kohle zwischen 12,32 und 14,0 Dollarcent je „carbon sequestration“ Anteil.

    Sebastian hat keine Fakten genannt, sondern eine seiner Phantasien ausgebreitet. Ich wollte mich damit nicht aufhalten, das hätte bedeutet Quellen für alle seine Angaben zu ergoogeln, bzw. nicht zu finden, und dann seine Logikfehler aufzudröseln. Da ich dafür hier nicht bezahlt werde, lass ich sowas wegen Irrelevanz einfach weg.

    Das disqualifiziert dich eigentlich von einer Diskussion, wenn du dir zu schade bist nachzuschauen wenn jemand konkrete Zahlen nennt und sie stattdessen als „Phantasien“ abtust. Du machst es dir zu einfach und ich habe eher das Gefühl du willst nicht nachschauen, weil du eventuell keinerlei Zahlen finden könntest die deinen Standpunkt unterstützen.

    P.S.: Ich habe sehr wohl Fakten genannt und dir wunderbar vorgerechnet was für eine blödsinnige Behauptung es ist, dass man mit Solarenergie und Diesel als Backup nichts einsparen würde gegenüber nur Diesel.

  46. anorak2 24. Juni 2017 12:46

    „In keinem Land der Welt ist Photovoltaik-Strom kostengünstig. Überall ist er teurer als konventionelle Stromerzeugung. Auch in den allersonnigsten Ländern, auch in Afrika. Es ist ein Luxus-Spielzeug weltfremder europäischer Wohlstands-Ökodeppen und funktioniert selbst dort nur, weil die Kosten auf Dritte abgewälzt werden. Entwicklungsländer brauchen derartige Vergeudungsmodelle so nötig wie einen Kropf. Nehmt das bitte endlich zur Kenntnis.“

    Dem ist nichts hinzu zu fügen

  47. Dem ist nichts hinzu zu fügen

    Doch, denn es ist nicht so. Nimm das bitte endlich zur Kenntnis.

  48. 46. besso keks 24. Juni 2017 18:40
    In keinem Land der Welt ist Photovoltaik-Strom kostengünstig.

    Ja,
    PV gibt es ab 1 Cent/kWh, nur die Konventionellen und AKWs sind noch teurer.

    PV Strom gib es aus neuen PV-Anlagen in einigen Teilen der Welt für unter 3 US$ Cent.
    ~~~
    2,9 US-$ Cent/kWh (ca. 2,6 € Cent/kWh)
    https://www.solarify.eu/2016/08/27/880-weltrekord-solarstrom-fuer-257-ctkwh/
    ~~~
    Solarenergie: 2,91 Cent pro Kilowattstunde
    http://www.wiwo.de/technologie/green/biz/solar-rekord-chile-startet-die-energie-revolution/14468870.html
    ~~~

    Das schlaft kein Kohlekraftwerksneubau und beim AKW-Neubau da ist auch mal der 3 fache Preis fällig.

    Beim Altanlagenvergleich wird es ja noch besser für PV.
    1 kWh aus meiner über 20 Jahre alten PV kostet noch 1 bis 2 €-Cent und beim Kohle stehen über 3 Cent/kWh auf der Rechnung in Europa.
    Bei alten AKWs z.B. in der Schweiz ist man bei um die ca. 5 Cent/kWh als Herstellungskosten.

    MfG

  49. 22. Krishna Gana 23. Juni 2017 07:42
    Weil der potentielle E-Car Fahrer kein Häuslebauer mit Carport ist, sondern Latetnenparker.

    Gut, da kann ja der Laternenparker auch einen Verbrenner fahren oder werden jetzt alle Verbrenner schlagartig ausgemustert ?

    Laternenparker könne natürlich auch aufladen, nur bisschen nachdenken, geht auch mit PV.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Leipziger-Strassenlaternen-dienen-als-Ladestationen-fuer-Elektroautos-3294086.html

    #####

    30. jörg siebert.fi 23. Juni 2017 16:48
    Aber das ist doch wohl genau das was Leute wie Udo sich die Entwicklungshilfe vorstellen: ..
    Die sollen weiter hungern… oder zu uns kommen…

    Ach Jörg,

    seit über 100 Jahren befeuern doch Konventionelle Energieträger die Ausbeutung der Leute in Afrika.
    In den 100 Jahren haben es die Konventionellen nicht geschafft eine flächendeckende Stromversorgung zu realisieren für Afrika.
    Die Stromverfügbarkeit wird mit den Ausbau der Erneuerbaren ansteigen und verbessert davon kann man ausgehen.

    In weiten teilen von Afrika ist der Entwicklungsstand so gering, dass hier 400 Millionen Menschen in extremer Armut leben – das heißt, von weniger als 1,90 Dollar am Tag.
    Und ca. 630 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Elektrizität.

    Was haben aber die Menschen in Überfluss ? genau „Sonne“.
    Die Sonne scheint ca. 300 bis 320 Tag im Jahr, was brauchen die Leute, 20 Jahre lang ÖL oder Gas kaufen ? ……………..

    #####

    32.anorak2 23. Juni 2017 19:10
    Wenn ich sowieso einen Dieselgenerator brauche, kann ich den die ganze Zeit laufen lassen und mir die Anschaffung der Solarzelle sparen. So fahre ich billiger als wenn ich beides kaufen und unterhalten muss, auch wenn das mehr Diesel kostet.

    Das rechnen wir doch mal durch.

    PV mit 10 kWp macht in Afrika ca. 1.650 kWh/kWp im Jahr es werden nur ca. 1.500 kWh/kWp genutzt.
    Das sind in 20 Jahren ca. 300.000 kWh und die Anlage kostet unter 10.000 €. (ca. 3,5 Cent/kWh)

    Um 300.000 kWh mit einem Diesel herzustellen werden ca. 100.000 Liter an Diesel benötigt.
    In den verschiedenen Afrikanischen Ländern bestehen zum Teil extreme Preisunterschiede beim Diesel.
    Die Preise schwanken zwischen ca. 50 Cent und ca. 95 Cent/Liter.
    https://www.runterwegs.de/dieselpreise-in-afrika/

    Nehmen wir mal ca. 70 Cent/Liter, da sind wir bei ca. 70.000 € (ca. 23,5 Cent/kWh), da sind die 10.000 € (ca. 3,5 Cent/kWh) für die PV ein richtiges Schnäppchen.

    Ein Lösungsansatz von einigen ist z.B. eine Solar-Diesel-Hybridanlagen.

    MfG

    PS
    anorak2,
    hat du überhaubt einen Taschenrechner ?

  50. @US #49

    Gut, da kann ja der Laternenparker auch einen Verbrenner fahren oder werden jetzt alle Verbrenner schlagartig ausgemustert ?

    Wenn man die Pläne der Grünen sieht, gibt es da gewisse Ziele.
    Wenn ich mir die Träumereien der BR sehe, die von einer Million E-Cars träumen, dann sehe ich die „Leipziger Laternen“ wie Pilze aus dem Boden schießen -- bei uns in der Straße gingen dann 3 Autos an’s Netz. 😀
    Mann kann natürlich die Straßen wie die A3 bei Aschaffenburg auch einhausen und mit SM (nicht wie zu vermuten Sado-Maso 😀 ) pflastern, oder, um im Bild zu bleiben, jedes Haus in der (Innen-)Stadt bekommt auch sein Car-Port, damit Udo Stemmer seine feuchten Träume ausleben kann.

    , nur bisschen nachdenken,

    Guter Ansatz, wäre gut, würden Sie Ihren Rat selbst mal beherzigen…

  51. 42. anorak2 24. Juni 2017 04:05
    Die Sonne schickt keine Rechnung. Blablabla. Reicht es dir nicht, mal einen Blick auf deine Stromrechnung zu werfen? Je höher der Anteil an Wind- und Solarstrom, um so höher der Endpreis. Rappelt’s da nicht im Karton?

    Da Rappelt’s im Kopf,

    und es kommen PV-Module auf das Dach und die PV-kWh kosten heute unter 10 Cent/kWh in Deutschland.

    ######

    44. anorak2 24. Juni 2017 12:46
    Die Stromgestehungskosten für verschiedene Technologien sind dagegen Fakten. Wir wissen dass PV- und Windstrom überall höhere Kosten pro Kilowattstunde mit sich bringen als jegliche Form konventioneller Kraftwerke. Das ist Grundwissen, das ihr nicht aus der Welt rabulisieren könnt.

    Da kann ich doch aushelfen welche Preis heute aufgerufen werden beim EEG.
    ~~~~~~
    Bei Wind sind die ersten Anlagen am Start die genau 0,00 Cent/kWh an EEG-Vergütung bekommen.
    Bundesnetzagentur“ Der niedrigste Gebotswert beträgt 0,00 ct/kWh.“
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/13042017_WindSeeG.html
    ~~~~~~
    Bei PV sind die ersten Anlagen am Start die genau 5,38 Cent/kWh an EEG-Vergütung bekommen.
    Bundesnetzagentur „Zuschlagspreis von 5,38 Cent/Kilowattstunde“
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/161128_PVDK.html
    ~~~~~~
    Übrigens heute ist das noch wirtschaftlicher in Deutschland was mit PV zu machen als damals wo es die 54 Cent/kWh vom EEG gegeben hat.

    MfG

  52. 50. Krishna Gans 24. Juni 2017 23:39
    Wenn man die Pläne der Grünen sieht, gibt es da gewisse Ziele.

    Die „DIE GRÜNEN“ sind doch nur einstellig ca. 7 %, geben die die Richtung vor?
    Herr Krishna Gans, wir leben in einer Demokratie, haben Sie das noch nicht verstanden.
    Da spielen die Ansichten von FDP, AfD, Grüne und Linke keine entscheidende Rolle, sind alle um die 7% bis 8%.
    http://www.wahlrecht.de/umfragen/

    50. Krishna Gans 24. Juni 2017 23:39
    oder, um im Bild zu bleiben, jedes Haus in der (Innen-)Stadt bekommt auch sein Car-Port, damit Udo Stemmer seine feuchten Träume ausleben kann.

    Werfen Sie mal eine Blick in so manches Skandinavische Land, das stehen bereits „Steckdosen“ in den Innenständen.

    49. Laternenparker können natürlich auch aufladen, nur bisschen nachdenken, geht auch mit PV.

    MfG

  53. Vielleicht helfen ja die folgenden Zahlen bei der Diskussion. Da bekanntlich PV und Wind ein komplettes Backup konventioneller Natur brauchen, ist der Strom aus PV und Wind ziemlich genau die vermiedenen Brennstoffkosten wert. Um konkurrenzfähig zu sein, muss Strom aus PV und Wind also genauso preiswert sein wie Strom aus Gas oder Kohle.

    Kostenabschätzung für Gas: derzeitiger Spotpreis am Henry Hub liegt bei etwa 3 US$/Million BTU, wenn man das in einem GuD-Kraftwerk mit 55% Wirkungsgrad verstromt, kommt man auf unter 2 US-Cent/kWh.

    Kostenabschätzung für Kohle: derzeitiger Börsenpreis liegt bei etwa 55 US$/t für Steinkohle, wenn man das in einem Kohlekraftwerk mit 40% Wirkungsgrad verstromt, kommt man auf etwa 1,6 US-Cent/kWh.

    Ich schätze mal, die Braunkohle vom Tagebau nebenan dürfte preislich nochmal deutlich drunter liegen.

    Bei optimaler Fahrweise liegt der Wirkungsgrad der Kraftwerke ein Stück höher, wenn man den Zappelstrom nebst Lastgang berücksichtigt, dürften die genannten Werte so ungefähr hinhauen. Möglicherweise muss man, wenn die Nutzungsgrade ins Bodenlose fallen, auch die Idee der supereffizienten Kraftwerke aufgeben und wieder was billigeres und einfacheres bauen.

  54. @ Udo: „Was haben aber die Menschen in Überfluss ? genau „Sonne“.
    Die Sonne scheint ca. 300 bis 320 Tag im Jahr, was brauchen die Leute, 20 Jahre lang ÖL oder Gas kaufen ?“
    Und Nachts? In Udos Welt scheint da die Sonne um die Ecke, irgendwie.
    Das finnische Unternehmen Wärtsilä ist mehr oder weniger führend in Schiffsmaschinen, die mit Diesel oder Gas betrieben werden. Hat aber hat auch Stromgeneratoren im Angebot. Die gehen dann mit Hilfe von Subventionen ( früher nannte man es Entwicklungshilfe, jetzt nennt man es Umwelthilfe), unter anderen nach Afrika, wo die Deutschen die in China produzierten Sonnenpanele errichten, die tagsüber den Strom in den Dörfern liefern. Weil man halt eben auch Strom in der Nacht braucht.
    Und den kriegt man mit DIESELGENERATOREN.
    Das was ich gerne möchte was sich aber noch nicht mal Supergrüne trauen, mal für 1 Woche , am besten zwischen Weihnachten und Neujahr Deutschland NUR mit Wind und Sonnenstrom betreiben.
    Die Überschriften der Bildzeitung würde ich gerne mal lesen…

    Und Udo, ich wohne seit 1974 in Fennoskandien, mal in Schweden, mal in Finnland. Aber ja, auch hier will keiner -oder nur wenige- Stromautos haben. Bei Jahres- Durchschnittstemperaturen (in Helsinki) von weniger als 5 grad C, (in Berlin sind es soweit ich weiß 10 Grad C) muss man schon einen Anhänger voll beladen mit Batterien an seinen Tesla hängen um zur Weihnachtszeit seine Freizeithaus zu besuchen ohne Strom zu „tanken“ unterwegs. Ich fahre 1000 km von meiner Insel im aüssersten Süden Finnlands bis zu meinem Ferienhäuschen in Lappland mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.
    Mit dem TIGER im Tank…
    Vor jedem Haus steht hier ein Stromposten. Seit eh und je . Nicht wegen den wenigen Teslas, sondern um die Motoren der Fossilautos im Winter mittels eines “ Tauchsieder,“ der im Wasserkreislauf des Motors integriert ist, auf 20 Grad zu erhitzen…
    Und umsonst gibt es hier keinen Strom…
    Das wär ja auch noch schöner…
    Und, übrigens, jetzt geht endlich der von Areva gebaute Kernreaktor in Olkiluto ans Netz.
    Die Finnen wollen gerne die Besten in der Welt sein. Und sagen, das dieses Atomkraftwerk das sicherste in der Welt sei. Mit Kühltürmen die auch ohne pumpen funktionieren…

  55. zu Nr. 53

    Hallo Herr hubersn,

    nehmen wir doch mal ihre günstigen Preise für das kWh von 1,6 bis 2 Cent/kWh bei der Betrachtung der Brennstoffkosten/kWh.

    Energie „Sonnenstrahlen“ kosten genau 0,00 Cent / kWh
    Nut haben aber PV-Module einen schlechten Wirkungsgrad von z.B. 12 bis15%.

    Was kostet mich jetzt das kWh an Strom aus den PV-Modulen an Brennstoffkosten ?

    De würde ich mal sagen das das genau 0,00 Cent/kWh sind.

    Herr hubersn,
    ihre kWh sind noch im Kohlekraftwerk oder GuD Kraftwerk und bis an die eigen Steckdose kommen noch ca. 7 Cent an Netzkosten dazu, sind dann ca. 9 Cent/kWh.

    Bei meiner PV sind das immer noch genau 0,00 Cent/kWh bis an die eigen Steckdose.

    Was ist nun zu Machen ?

    MfG

  56. @US #52
    Skandinavien, Laternensteckdose
    Richtig, im Norden Skand. gibt es das, zum Vorheizen der Autos, in Gegenden, die sich mit dt. Innenstädten aber sowas von nicht vergleichen lassen.
    So, und nun ganz DE „flächendeckend“, nur mit Wind und Solar !

    Was rauchen Sie, oder gibt’s die Pillen auf Rezept ??

  57. 54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und Nachts? In Udos Welt scheint da die Sonne um die Ecke, irgendwie.

    Hast du Nr. 49 gelesen und auch verstanden ? vermutlich nicht.

    Nr. 49
    Ein Lösungsansatz von einigen ist z.B. eine Solar-Diesel-Hybridanlagen.

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Das was ich gerne möchte was sich aber noch nicht mal Supergrüne trauen, mal für 1 Woche , am besten zwischen Weihnachten und Neujahr Deutschland NUR mit Wind und Sonnenstrom betreiben.
    Die Überschriften der Bildzeitung würde ich gerne mal lesen…

    Da habe ich das mal in der Nr. 167 durchgerechnet, bei einer 100% EE-Versorgung in Deutschland.
    http://www.science-skeptical.de/blog/die-sonne-schickt-keine-rechnung/0015935/

    #

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und Udo, ich wohne seit 1974 in Fennoskandien, mal in Schweden, mal in Finnland. Aber ja, auch hier will keiner -oder nur wenige- Stromautos haben.

    Und in Deutschland ?
    Im Januar 2017 kamen in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 1.323 Elektroautos neu auf die Straßen, das sind 177 Prozent mehr als im Januar 2016.

    #

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Ich fahre 1000 km von meiner Insel im aüssersten Süden Finnlands bis zu meinem Ferienhäuschen in Lappland mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.
    Mit dem TIGER im Tank…

    Tankinhalt vom Nissan Micra ist ca. 41 Liter.
    Der Tiger im Tank kostet in Finnland ca. 1,45€/Liter macht dann ca. 58 Euro und zurück wieder ca. 58 Euro sind wir bei ca. 116 Euro.

    Das dein Nissan Micra nur 4 L/100km verbraucht ist ja auch etwas zweifelhaft auf der Urlaubsfahrt.

    Solche Sachen findet man im Netz:

    Der Nissan Micra ist nicht nur ein tolles Stadtauto, sondern hat auch die Strecken von Hamburg nach Bordeaux in Frankreich und zurück perfekt gemeistert. Mein Durchschnittsverbrauch liegt bei circa 6,5 l/100 km.

    Nun rechne wir das mal mit dem tatsächlichen Verbrauch von 6 L/100km für deine 2.000 km und kommen auf ca. 170 € für den TIGER im Tank.

    Beim Tesla kostet der Kraftstoff genau 0,00 € für die 2.000 km.

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und umsonst gibt es hier keinen Strom…

    Da ist die Europakarte wo ich überall mit meinem Tesla kostenlos „tanken“ kann.
    https://www.tesla.com/de_DE/supercharger

    54. jörg siebert.fi 25. Juni 2017 09:03
    Und, übrigens, jetzt geht endlich der von Areva gebaute Kernreaktor in Olkiluto ans Netz.

    Der Kaufpreis wurde ursprünglich schlüsselfertig auf etwa 3 Milliarden Euro angesetzt, heute sind bereits kosten von ca. 9 Milliarden Euro angesetzt.

    Und, übrigens die kosten vom Kernreaktor Olkiluoto-3 haben sich ca. verdreifacht und die Fertigstellung um Jahre verschoben.
    Von der Auftragsvergabe bis zur Inbetriebnahmen werden ca. 15 Jahre vergehen (2003 bis 2018)

    Und übrigens soll erst ende 2018 soll Strom vom Kernreaktor Olkiluoto-3 kommen, in der Zeit werden noch ca. 100 GW an EE-Kraftwerke in den Welt errichtet.

    MfG

  58. 56. Krishna Gana 25. Juni 2017 09:59
    Richtig, im Norden Skand. gibt es das, zum Vorheizen der Autos,

    Die Verbrenner verwenden der Strom zum vorheizen und die E-Autos zum fahren + vorheizen, ich sehe da keinen Widerspruch.

    #

    56. Krishna Gana 25. Juni 2017 09:59
    So, und nun ganz DE „flächendeckend“, nur mit Wind und Solar !

    Wer möchte den in einem unüberschaubaren und Realistischen Zeitlichen Rahmen Deutschland auf EE-Strom umstellen ? und nur mit Wind und Solar wird es schwierig.
    Da müssen noch weitere Maßnahmen ergriffen werden und auch noch andere EE-Quellen mit beisteuern.
    Das ist aber heute Zukunftsmusik und wer meint bis 2040 oder 2050 planen zu müssen der wird von der Realität ohnehin eingeholt.

    Sie können ja die Stromversorgung von Deutschland retten, ich möchte ja nur möglichst günstig den Strom bekommen, von wem ist egal.
    An Tag kommt er von PV in der Nacht vom Netz.

    MfG

  59. @US
    Mir geht’s darum festzuhalten, wenn wer auch immer, hochgesteckte Ziele, wie die bereits erwähnte Mio. E-Autos und 100% EE anstrebt, sollte auch die notwendige Infrastruktur im Hinterkopf haben. Das geht in der Regel verloren, statt dessen vergisst man sich in grünsten Träumen, wie man auch von Ihnen hier en masse lesen kann.
    Primäres Ziel sollte also die Infrastruktur sein, ist die da, könnte man sich u U. an den Rest heran wagen.
    Grünlinge fangen immer falsch rum an oder vergessen die unangenehme Seite.

  60. @SH #45

    Du kennst die Stromgestehungskosten?

    Natürlich.

    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/arbeitsberichte/downloads/Arbeitsbericht_08.pdf

    Das ist eine wissenschaftliche und neutrale Quelle, die wir hier schon so oft verlinkt haben dass du sie auch ohne jede Hilfe gefunden haben müsstest.

    Na dann mal los, stimmen sie mit Wikipedia überein?

    Natürlich nicht. Wikipedia ist keine belastbare Quelle, da jeder hineinschreiben kann was er will und es keinen zuverlässigen Korrekturmechanismus gibt. Wikipedia-Seiten können auch systematisch von interessierten Autoren in eine einzige Richtung gebürstet werden, und das ist dort u.a. bei Ökothemen regelmäßig der Fall.

    Braunkohle 3,8-5,3 Eurocent, Steinkohle 6,3-8,0 Eurocent, Erdgas 7,5-9,8 Eurocent. Wind Onshore 4,5-10,7 Cent, PV Großkraftwerk 7,9-11,6 Eurocent.

    Du meinst diese Seite:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten

    Über der Tabelle steht groß und breit „Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten.“

    Guck dir mal an was die Autoren da gemacht haben. Sie haben mehrere Studien aus verschiedenen Zeiten aufgelistet, immerhin. Aber außer der ersten (einer älteren Version derjenigen die ich oben verlinkt habe) und und einer weiteren die nicht online ist, sind die übrigen aus einem ökofreundlichen Gesinnungsartikel eines journalistischen Mediums (der Zeit) zwei „Studien“ der von Ökosubventionen abhängigen Fraunhofer ISE, und weitere nach der Rosinenpickermethode zusammengewürfelten.

    „Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten“. Das kannste laut sagen.

  61. @US #51

    Bei Wind sind die ersten Anlagen am Start die genau 0,00 Cent/kWh an EEG-Vergütung bekommen.

    Wenn du Recht hättest, müssten wir keine EEG-Umlage zahlen, sondern bekämen eine EEG-Gutschrift auf unsere Stromrechnungen.

  62. 59. Krishna Gana 25. Juni 2017 11:06
    Mir geht’s darum festzuhalten, wenn wer auch immer, hochgesteckte Ziele, wie die bereits erwähnte Mio. E-Autos und 100% EE anstrebt, sollte auch die notwendige Infrastruktur im Hinterkopf haben.

    Die Infrastruktur für die Mio. E-Autos ist ja da, selbst für 20 Mio. E-Autos ist die bereits vorhanden.
    So gut wie jedes bewohnte Grundstück hat doch heute einen Netzanschluss und Steckdosen bereits.

    Und im Beitrag Nr. 21 habe ich eine Möglichkeit aufgezeichnet wie man so was machen kann, da gibt es natürlich noch jede Menge andre Geschichten die man machen kann, nur PV ist keine Komplettlösung, nur eine Komponente von einer ganzen Reihe.

    Das steht aber auch bereits in Nr. 21

    Nr.21
    PV ist nur eine von Möglichkeiten.

    Man muss sich nur im Hinterkopf behalten das die Stellfläche die ein Auto benötigt (egal ob in der eigenen Garage oder unter der Laterne) so grob ausreicht den Jahresstromverbrauch vom Fahrzeug zu decken.

    Die PV-Grundflächen die für ein großes E-Auto z.B. Tesla, gebraucht werden sind ja nur so um die 18m² für die Jahresfahrleistung.
    Nr.21
    PV ist nur eine von Möglichkeiten.

    Übrigens, das muss ja auch nicht immer zeiztgleich 100% EE-Strom sein.
    Die E-Autos können auch das Netz unterstützen, entlasten wenn es mal eng wird, aber nicht so wie bei Herrn Eng.

    MfG

  63. Beim Tesla kostet der Kraftstoff genau 0,00 € für die 2.000 km.

    Eine Firma die was zu verschenken hat ist mal was Neues. Haben sie tatsächlich, Tesla macht ca. 13.000 USD Verlust pro verkauftes Auto. Die Firma hat noch nie Gewinne gemacht. Dieses Jahr wird der Gesamtverlust auf 1 Mrd USD geschätzt. Bisher finanzieren sie das per Kapitalerhöhung, d.h. sie emittieren Aktien und finanzieren mit dem Geld der hoffnungsvollen Investoren die weiteren Verluste. Klingt nach einem Pyramidensystem.

  64. @anorak2:

    Ganz ehrlich, genau so habe ich mir das vorgestellt bei dir. Eine Arbeit von 2010 im Kopf bzw. als Referenz, die auch noch selbst angibt, dass die fossile Kraftwerke mit 7500 Volllaststunden mit regenerativen Kraftwerken mit üblicher Volllaststundenanzahl vergleicht. Weiter unten geben sie die üblichen Volllaststunden für die fossilen Kraftwerke dann auch an … immerhin. Die ungefähren Gestehungskosten muss man sich dann aus dem Graph heraussuchen.

    Nur zum Vergleich: dein Stand geht von 5,43 Cent für Braunkohle, 6,25 Cent für Steinkohle, 8,18 Cent für Erdgas GuD und 5,16 Cent für Atomstrom aus. Bei EE-Strom sind es 11,4 Cent für Biomasse, 11,85 Cent für Wind Onshore, 14,6 Cent für Wind Offshore und 27,7 bzw. 31,7 Cent für PV Anlagen (Freifläche/Dach).

    Wohlgemerkt Stand 2010 als Erwartung für 2015. Waren PV Anlagen vor 2 Jahren wirklich so teuer? Vom EEG für Dachanlagen gab es nicht mal 13 Cent pro kWh 2015. Und wie ist nun der heutige Stand?

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle (2016 6454 Volllaststunden) und ganz sicher günstiger als Steinkohle (3508 Stunden) und Gas (1550 Stunden). Auch deren angenommene Volllaststunden unterscheiden sich von den tatsächlichen und das obwohl diese Zahlen sich seit 2010 nicht sonderlich verschlechtert haben (Gas war damals bei 2650 Stunden).

    Die Angaben von Wikipedia sind nicht genau in dem Rahmen, die dein Dokument vorgibt. Nur enthalten sie halbwegs aktuelle Zahlen für Erneuerbare, dein Dokument leider nicht. Ich bitte dich also, dir etwas aktuelleres zu suchen, wenn du die Stromgestehungskosten von tatsächlichen Kraftwerken in Erfahrung bringen und noch mitdiskutieren möchtest. Zum Beispiel das Dokument der EIA für die Kosten in den USA .

    Schließlich sagt hier auch niemand mehr, dass ein 50 oder 60 Zoll Flachbildschirm so unglaublich teuer wäre und man sich das ja gar nicht leisten könnte (Stand 2010). Oder glaubst du das immer noch? Die Welt dreht sich weiter und wenn man Preistrends nicht verfolgt, dann kann so etwas passieren, was dir soeben passiert ist. Die Welt sieht ein wenig anders aus, als du sie dir vorstellst bzw. du sie in Erinnerung hast 😉

  65. @US #62
    Due Infrastruktur ist dann da, wenn es Deine Leibtig- Schweden Laternen flächendeckend gibt, die innerstädtischen Stellplätze verstromt sind, so dass jedes parkende Auto geladen werden kann, vorher nicht.
    Ein genereller. Stromanschluss ist der kleine Teil dessen, was die Infrastruktur darstellt.
    Deine paar Teslas kannst du da gerade mall vernachlässigen, die interessieren aber wirklich keine Sau.
    Deine Tagträumereien übrigens auch nicht.
    😀

  66. Und nochmal anorak2, weil nun endlich klar ist wie dein Verständnis von Wirtschaft ist:

    Eine Firma die was zu verschenken hat ist mal was Neues.

    Vollkommen richtig, der Preis für das Aufladen ist natürlich im Kaufpreis des Autos enthalten. Das muss man ganz klar sehen. Die veröffentlichten Zahlen für das Laden ohne diese Flatrate wären heranzuziehen: https://www.tesla.com/de_DE/support/supercharging
    34 Cent pro Minute über 60 kW Ladeleistung und 17 Cent darunter.

    Aus der Ladekurve eines Tesla S ergibt sich daraus am Anfang (120 kW) ein Preis von 17 Cent pro kWh. Bis zu einem Füllstand von 42% (60 kW Ladeleistung) steigt der kWh-Preis auf dann durchschnittlich (über die gesamte Ladedauer bis dahin) 21,2 Cent. Von da an steigt dann der Preis pro kWh recht stark an und auch der Durchschnitt über die Ladedauer wächst. Tankt man wirklich voll kommt man auf einen Preis von 30 Cent pro kWh.

    Haben sie tatsächlich, Tesla macht ca. 13.000 USD Verlust pro verkauftes Auto. Die Firma hat noch nie Gewinne gemacht. Dieses Jahr wird der Gesamtverlust auf 1 Mrd USD geschätzt. Bisher finanzieren sie das per Kapitalerhöhung, d.h. sie emittieren Aktien und finanzieren mit dem Geld der hoffnungsvollen Investoren die weiteren Verluste. Klingt nach einem Pyramidensystem.

    Und da kommt nun der Irrsinn. Ein Unternehmen, das Verlust macht, macht dieses nicht pro verkauftem Produkt. Zwar kann man das so ausdrücken, aber der Grund für den Verlust ist nicht, dass die Produktion des Produktes mehr kostet als die Einnahmen durch den Verkauf. Das sollte spätestens dann auffallen, wenn man sich die Zahlen mehrerer Quartale anschaut und die Details der Bilanzen in denen aufgeführt ist wie hoch die Marge bei den Produkten ist.

    Das Unternehmen hier macht Verluste, weil es investiert. Und es möchte schnell zum Erfolg kommen, daher wird viel investiert. Auch und gerade weil die Investoren das unterstützen. Würden sie das nicht, dann müsste eine kleine Autofirma mit weltverändernden Ambitionen recht langsam wachsen. Das ist zum Glück nicht der Fall.

    Weißt du überhaupt was ein Pyramidensystem ist?

  67. 60. anorak2 25. Juni 2017 11:22
    Das ist eine wissenschaftliche und neutrale Quelle,
    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/arbeitsberichte/downloads/Arbeitsbericht_08.pdf

    neutrale Quelle ?????????????????????

    Herr Prof. Dr.-Ing. A. Voß als neutrale Quelle ??????????

    Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Reaktorentwicklung der Kernforschungsanlage Jülich.
    Voß erhielt 1983 einen Ruf als Professor an das Institut für Kernenergetik und Energiesysteme an der Universität Stuttgart.
    Alfred Voß ist ein starker Befürworter der Kernenergie und plädiert, publizistisch wie auch als Politikberater, für deren Ausbau.
    Am 20. November 2012 wurde er zum Ehrenmitglied der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) ernannt.

    Hallo anorak2
    Da sind die aktuellen Zahlen die von den Bundesnetzagentur kommen was zur Zeit an EEG- Vergütung bei Neuanlagen bezahlt wird aussagekräftigen und glaubwürdiger.

    Als die Zahlen die Herr Dr. A. Voß bringt und dessen Quellen aus 2006 bis 2010 stammen.

    Da nehmen wir mal Quellen aus erster Hand z.B. für Kernkraftwerke.
    Da gibt es die Geschäftsberichte der AKWs in der Schweiz von den Betreibern selbst und die müssten ja wissen was das kWh so kostet und in Deutschland wird ja auch nur mit Wasser gekocht in den AKWs.

    https://www.kkl.ch/fileadmin/seiteninhalt/dateien/medienmitteilungen/2017/20170427_KKL_publiziert_Geschaeftsbericht_2016.pdf

    Die Produktionskosten lagen im Berichtsjahr 2016 bei 6.22 Rp/kWh.

    Das sind ca. 5,7 Cent/kWh für AKW Strom und bei PV gibt es die ersten mit 5,38 Cent/kWh und bei Wind für 0,00 Cent/kWh an EEG-Vergütung.

    MfG

  68. 61. anorak2 25. Juni 2017 11:23
    Wenn du Recht hättest, müssten wir keine EEG-Umlage zahlen, sondern bekämen eine EEG-Gutschrift auf unsere Stromrechnungen.

    Genau so machen das die Leute die Rechen können.
    PV aufs Dach oder bei den richtigen EEG-Anlagen investieren und man hat hat Einnahmen die seine EEG-Ausgaben übersteigen und schon hat man eine „Gutschrift“ auf seiner Stromrechnung.

    Klar Du bist beim Rechnen nicht der „schnellste“, deshalb erst überlegen was ich mit „Gutschrift“ auf seiner Stromrechnung meine.

    #######

    65. Krishna Gana 25. Juni 2017 15:55
    Due Infrastruktur ist dann da, wenn es Deine Leibtig- Schweden Laternen flächendeckend gibt, die innerstädtischen Stellplätze verstromt sind, so dass jedes parkende Auto geladen werden kann, vorher nicht.

    In Deutschland sind doch unter ca. 1% an E-Autos unterwegs, da reicht es doch wenn jeder 20. Stellplatz eine Steckdose hat.
    Ach und Übrigens wer fährt in die Innenstadt zum „tanken“ mit dem E-Auto 1% oder doch 5% der E-Autobesitzer.
    Die laden doch Zuhause meistens von der eigen PV für unter 10Cent/kWh und fahren mit einem vollen „Tank“ los.

    Das E-Auto starte mit einem vollen „Tank“ und mit einem Verbrenner muss man zur Tanksteller fahren und Zeit mitbringen.

    MfG

  69. @SH #64

    Eine Arbeit von 2010 im Kopf bzw. als Referenz, die auch noch selbst angibt, dass die fossile Kraftwerke mit 7500 Volllaststunden mit regenerativen Kraftwerken mit üblicher Volllaststundenanzahl vergleicht.

    Ich kenne leider keine neuere aus neutraler Quelle, aber die Welt hat sich seitdem ja auch nicht auf den Kopf gestellt.

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle

    Hättest du Recht, müssten wir EEG-Gutschriften kriegen statt eine Umlage zu zahlen. Solange das nicht der Fall ist, ist die Sachlage klar:

    Jeder der behauptet, Wind und Solar seien billiger als konventionelle Stromerzeugung, sagt die Unwahrheit. Die Frage ist nur warum, ob er falsche Quellen hat oder einen Denkfehler begeht oder absichtlich die Unwahrheit sagt.

    Die Angaben von Wikipedia sind nicht genau in dem Rahmen, die dein Dokument vorgibt. Nur enthalten sie halbwegs aktuelle Zahlen für Erneuerbare, dein Dokument leider nicht.

    Nur leider aus unglaubwürdigen Quellen.

    #66

    Ein Unternehmen, das Verlust macht, macht dieses nicht pro verkauftem Produkt. Zwar kann man das so ausdrücken, aber der Grund für den Verlust ist nicht, dass die Produktion des Produktes mehr kostet als die Einnahmen durch den Verkauf.

    Das ist der einzige Grund.

    Das Unternehmen hier macht Verluste, weil es investiert.

    Ist das nicht nur ein Euphemismus für denselben Sachverhalt?

  70. Ick sach mal nur so:

    Wenn wir aufgrund der Klimawissenschaften auf der linken Spur fahren, muessen wir uns nicht wundern wenn wir von Rechts ueberholt werden.

    Bitte weitersagen!

  71. 63. anorak2 25. Juni 2017 11:55
    Eine Firma die was zu verschenken hat ist mal was Neues.

    Ob Tesla was zu verschenken hat kann ich nicht sagen nur ist das „Tanken“ an den ca. 861 Supercharger-Stationen mit ca. 5.655 Supercharger-Ladeplätzen für mich kostenlos.

    Das kann sich natürlich auch ändern nur Aktuell ist das eben so.

    MfG

  72. 69. anorak2 25. Juni 2017 17:00
    Ich kenne leider keine neuere aus neutraler Quelle, aber die Welt hat sich seitdem ja auch nicht auf den Kopf gestellt.

    Hallo anorak2,

    da kann ich doch bei den Volllaststunden aushelfen.

    Sind bei den AKWs keine 7500 Volllaststunden, sondern nur um die ca. 6.300 Volllaststunden die bei den AKW weltweit geschafft werden.

    Quelle:
    Internationale Atomenergie-Organisation
    https://www.iaea.org/PRIS/WorldStatistics/NuclearShareofElectricityGeneration.aspx

    MfG

  73. Basti #64,

    da kommen deine ausgeprägten Grundüberzeugungen her?

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle (2016 6454 Volllaststunden) und ganz sicher günstiger als Steinkohle (3508 Stunden) und Gas (1550 Stunden). 

    PV und Onshore 6454 Volllaststunden?
    Wer hat dir das gesagt?

  74. @W.Rassbach:
    Lesen lernen! Die Klammer steht hinter Braunkohle.

    @anorak2:
    Ein weiterer Klassiker von dir.

    aber die Welt hat sich seitdem ja auch nicht auf den Kopf gestellt.

    Doch, der Trend der günstiger werdenden Wind- und Solarkraft hat sich fortgesetzt. Die Vorhersagen deiner „neutralen“ Quelle sind nicht eingetroffen. Ganz und gar nicht. Die Angaben für fossile Energieträger scheinen auch nicht zu stimmen, da nicht auf die zu erwartenden Volllaststunden berechnet, sondern auch 7500 Volllaststunden, die ja nicht mal ein Braunkohle Kraftwerk erreicht (1000 Stunden davon entfernt).

    PV bei Ausschreibungen 5,66 Cent pro kWh, Onshore 5,71 Cent. Wenn man nun die Gestehungskosten aus deinem Dokument noch für die aktuellen Volllaststunden umrechnet, dann sind beide sogar günstiger als Braunkohle

    Hättest du Recht, müssten wir EEG-Gutschriften kriegen statt eine Umlage zu zahlen. Solange das nicht der Fall ist, ist die Sachlage klar:

    Ich habe Recht, aber wir haben natürlich noch die alten Anlagen mit höheren Gestehungskosten im System und neue PV Anlagen auf Dächern bekommen ja auch noch mehr als die Freianlagen. Scheinst du auszublenden, aber sowohl bei mir als auch bei deiner „neutralen“ Quelle geht es um neue Kraftwerke. Von daher …

    Ein Unternehmen, das Verlust macht, macht dieses nicht pro verkauftem Produkt. Zwar kann man das so ausdrücken, aber der Grund für den Verlust ist nicht, dass die Produktion des Produktes mehr kostet als die Einnahmen durch den Verkauf.

    Das ist der einzige Grund.

    Nein. Wenn ich 100 Klimaskeptiker Pokale für 10 € hier verkaufe und mich die Herstellung 5 € pro Stück kostet, ich aber 600 € investiere um in ein zukünftiges Werk für die Produktion noch schickerer Pokale zu investieren, dann mache ich 100 € Verlust. Nicht weil ich die Pokale nicht gewinnbringend herstellen kann, sondern weil ich investiere und mich nicht mit 500 € Gewinn abgeben will … denn schließlich scheint es viel Bedarf für Auszeichnungen von extremer Skepsis verbunden mit Unwissen zu geben 😉

  75. 73. W.Rassbach 25. Juni 2017 17:56
    PV und Onshore 6454 Volllaststunden?
    Wer hat dir das gesagt?

    Herr W.Rassbach,

    und wer hat das den geschrieben und angefragt in 73., das PV und Onshore 6454 Volllaststunden haben ?

    Davon steht aber im Nr. 64 nichts, das die 6454 Volllaststunden bei PV und Onshore anstehen.

    Gut lesen ist das eine aber einen Satz verstehen das andere.

    MfG

  76. @ Udo:
    Från: Abo, , Finland
    Till: Rovaniemi, Lappland, Finland

    Der Abstand Åbo --Rovaniemi: 866 km (538.1 mi) Also nicht ganze 1ooo km wie von mir angegeben. Der Tank in meinem
    Micra 42 liter, (gestern getankt, 1,44€/l.)
    Laut Wiki-Fahrplanung: Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h
    Die Höchstgeschwindigkeit ist auf dem grössten Teil der Strecke mit 80 km vorgeschrieben. Ich fahre nie schneller als erlaubt, so brauche ich etwas mehr als 12 Stunden für die Strecke, kurz nördlich von Rovaniemi. Verbrauche im Schnitt unter 5 liter/100 km. Auch im Normalfall. Als Rentner ist meine Devise: Eile mit Weile.
    Das ist wohl für einige Deutschen mit ihrem rechten Bleifuss unbegreiflich.
    Übrigens: Bei uns wäre es sicher sinnvoll mit Elektrizität zu fahren, denn wir haben neben Schweden die niedrigsten Strompreise, weniger als 15 C/kw/h. Ihr Deutschen zahlt doppelt soviel…
    So weit ich weiss werden dieses Jahr in Deutschland 3,5 Millionen Autos verkauft. Darunter sind 10000 Elautos…
    Die Welt will keine Elektrischen Autos, sondern Wagen, die mit Benzin/Diesel betankt werden. Daran werden auch die Deutschen Grünen nichts ändern.
    Kernkraft in Finnland: Wikipedia: They are among the world’s most productive, with average capacity factors of 94% in the 1990s, voriges Jahr hatte man einen Faktor von 93 %. Allerdings kommt etwa 30 % des Stroms aus Schweden, auch dort hat Fortum ein paar Kernkraftwerke. Das neue Kernkraftwerk in Olkiluoto ist schon fast am Netz, und das von Rosatom und Siemens geplante Kraftwerk in Pyhäjoki ist in der Planung. Angeblicher Start 2024. Dann dürfte Finnland fast selbstversorgend sein mit Strom.
    Alle Kernkraftwerke sind mit passiver Kühlung versehen, sowie mit Stromgeneratoren auf Lastwagen in gehörigem Abstand gesichert.
    Die deutsche“Energiewende“ ist eine Lachnummer! Und sie wird enden mit der neuen deut

    schen Regierung im Herbst.

  77. Ok UdoBasti,

    verlesen.

    Davon steht aber im Nr. 64 nichts, das die 6454 Volllaststunden bei PV und Onshore anstehen.

    6454 stehen bei Braunkohle an.

    Wieviele Volllaststunden haben eigentlich PV und Onshore?

    So wie ihr euch aufführt müssen es sehr viele sein.

  78. @jörg

    Hast du dich mal über den EPR in Olkiluoto informiert? Oder wie es dem Bauherren Areva mittlerweile geht?

  79. 76. schreibt jörg siebert.fi am 25. Juni 2017 um 19:11
    Micra 42 liter, (gestern getankt, 1,44€/l.)

    Das habe ich auf der Internetseite von Nissan für den Nissan Micra gefunden:

    der Tankinhalt 41 Liter (gilt für alle Versionen).

    Gut, du bringst in einen 41 Liter Tank 42 Liter rein, und verbrauchst dann noch 5 Liter auf 100km, alles verstanden.

    Da stellt sich nun die Frage was soll ich von deinen anderen Angaben halten, speziell von den 5 Liter/100km.

    #

    76. schreibt jörg siebert.fi am 25. Juni 2017 um 19:11
    Das neue Kernkraftwerk in Olkiluoto ist schon fast am Netz,

    54. schreibt jörg siebert.fi
    Und, übrigens, jetzt geht endlich der von Areva gebaute Kernreaktor in Olkiluto ans Netz.

    Im Dezember 2015 gab der zukünftige Betreiber TVO bekannt, dass die Anlage Ende 2018 in Betrieb gehen solle.
    http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/update-zu-olkiluoto-3

    16.12.2015
    Laut TVO wird es noch über drei Jahre dauern, bis Finnlands fünfte Einheit Strom produzieren wird.

    Ist doch ende 2018 oder habe ich mich verrechnet?

    #

    Und am 14.06.2017 ist Stromlieferung auch noch erst gegen ende 2018

    Im Herbst werden die Warmtests folgen. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Tests seien die Voraussetzungen für die Erteilung der Betriebsbewilligung Anfang 2018 gegeben. Es müssten jedoch weitere wichtige Etappen erreicht werden, bevor Ende 2018 mit der Stromerzeugung begonnen werden könne, erklärte Jouni Silvennoinen, Projektverantwortlicher bei der TVO.

    http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/finnland-beginn-der-kalttests-bei-olkiluoto-3

    jörg siebert.f
    das das neue Kernkraftwerk Olkiluoto-3 schon fast am Netz ist, ist genauso Fake-News oder auch Alternative Fakten, so wie deine 5 L auf 100km.

    #

    77. W.Rassbach 25. Juni 2017 21:50
    Wieviele Volllaststunden haben eigentlich PV und Onshore?

    Meine PV hat leicht über 1000 Volllaststunden, die sich auf ca. 3500 bis ca. 4000 Lieferstunden verteilen im Jahr.
    Also an ca. 3000 Stunden im Jahr habe ich genau 0 kWh an Netzbezug.
    An ca. 500 bis ca. 1000 Stunden verbrauch ich einen Strommix PV + Netzstrom und an ca. 5000 Stunden wird nur Netzstrom verbraucht.
    Das ist aber von den kWh nur sehr geringe Mengen die aus dem Netz gezogen werden, da in der Nacht ohnehin nur sehr geringe Strommengen benötigt werden im Haus.

    ~~~~~~~~~~~~~~

    Bei Onshore-Windkraft gib es eine große Bandbreite, vermutlich sind das im Durchschnitt in Deutschland unter 2000 Volllaststunden.

    Für Offshore-Windparks sollen 4000 Volllaststunden machbar sein, 4500 sind auch im Gespräch.

    Herr W.Rassbach,

    die Volllaststunden sind nicht entscheidend.
    Was kostet das kWh, dass ist angesagt.
    Ein System hat 1000 Volllaststunden und das kWh kostet noch ca. 1 bis 2 Cent.
    Das andere System hat 6300 Volllaststunden und das kWh kostet noch ca. 5,7 Cent/kWh

    Was geschieht wenn das System mit den 1000 Volllaststunden, Strom ins Netz schiebt, an z.B. 3000 Stunden im Jahr ?

    MfG

  80. Udo,

    Was geschieht wenn das System mit den 1000 Volllaststunden, Strom ins Netz schiebt, an z.B. 3000 Stunden im Jahr ?

    Die stabilen Netzlieferanten gehen in Insolvenz, es sei denn ihre Bankberater lassen mit sich reden.

    Das Ding mit 1000 Volllaststunden wird gewinnen. Aber nur, weil es der Bankberater will.

  81. @Rassbach:

    Wieviele Volllaststunden haben eigentlich PV und Onshore?

    So wie ihr euch aufführt müssen es sehr viele sein.

    Es geht nur darum bei Stromgestehungskosten nicht Kraftwerke mit praktisch voller Auslastung mit typischen regenerativen Kraftwerken und deren Volllaststunden zu vergleichen. Vor allem dann nicht, wenn die realen Volllaststunden von z.B. Gaskraftwerken stark von den der Berechnung zugrunde liegenden 7500 Stunden abweicht (1500-2600 Stunden heute bzw. damals in 2010).

    Volllaststunden Erneuerbare, erst 2015 dann 2016:
    Wind Onshore: 1723 / 1429 Stunden
    Wind Offshore: 2300 / 2891 Stunden
    Solar: 985 / 919 Stunden
    Wasserkraft (nur mal so): 3365 / 3409 Stunden

    Das sind natürlich nur grobe Richtwerte, da ich mir nicht die Mühe gemacht habe den Zubau mit einzubeziehen, d.h. der hat natürlich nicht das ganze Jahr Strom produziert. Damit dürften die realen Werte noch ein wenig höher liegen.

    Die stabilen Netzlieferanten gehen in Insolvenz

    Warum sollten sie? Sind doch gleichzeitig auch Betreiber von EE-Anlagen und die Last war vorher auch alles andere als stabil. Im Mittel hat kein Kraftwerk (außer Atom und ein Großteil der Braunkohlekraftwerke, wie heute auch) unter Volllast das ganze Jahr durch Strom produziert.

    @Udo:
    Vielleicht fährt der Nissan Fahrer ja einen Diesel? Der braucht laut Spritmonitor unter 5 Litern auf 100 km.

  82. @US #79

    Gut, du bringst in einen 41 Liter Tank 42 Liter rein, und verbrauchst dann noch 5 Liter auf 100km, alles verstanden.

    Wer weite Strecken fährt, füllt den Tank bis zum Anschlag, sprich im Stutzen steht auch Benzin. Da geht sogar etwas mehr als ein Liter rein. Gut im warmen Sommer sollte man das wegen der Ausdehnung besser lassen.
    Fakt ist, in einen Tank, der gem. Werksangaben 41 Liter fasst, passen wenigstens 2 Liter mehr rein.
    Folglich ist Jörgs Angabe, insbesondere auch hinsichtlich des Verbrauchs in keinster Weise zu beanstanden, ausser man ist Grünfink oder sonstwie unlauter oder böswillig.

  83. Es geht nur darum bei Stromgestehungskosten nicht Kraftwerke mit praktisch voller Auslastung mit typischen regenerativen Kraftwerken und deren Volllaststunden zu vergleichen.

    Der Begriff „Volllaststunden“ ist jenseits wetterabhängiger Zappelstrom-Erzeugung bedeutungslos. Abgesehen von Wartungsintervallen können normale Kraftwerke immer arbeiten (wenn man sie lässt).

    Was uns interessiert sind ausschließlich Endkosten. Zu deren Berechnung braucht man genau 2 Größen:

    1. Die gesamten betrieblichen Kosten während einer Zeitspanne

    2.dividiert durch die gesamte produzierte Nettostromerzeugug in der gleichen Zeitspanne.

    Das Ergebnis sind die Stromgestehungskosten. Das macht man getrennt pro Technologie, und dann kann man vergleichen.

    Wie lange das Ding in der Zeitspanne tatsächlich lief ist für diese Rechnung ohne Belang. @US will Verwirrung stiften oder ist selber verwirrt, wenn er den Begriff in eine Kostendiskusdion einbringt.

  84. @anorak2:

    Sogar dein „neutrales“ Dokument weist darauf hin, dass es natürlich nicht egal ist. Wie man auf die Idee kommen kann, ist mir schleierhaft, vor allem als jemand der angibt die Wirtschaft zu verstehen. Es ist ein Unterschied, ob du nun 7500 Stunden mit Volllast ansetzt und die Stromgestehungskosten bei einem 500 MW Kraftwerk somit für eine Strommenge von 3,75 TWh berechnest oder reale 3000 Stunden annimmst, die das Kraftwerk tatsächlich laufen würde und damit die Kosten für 1,5 TWh berechnest. Oder behauptest du ernsthaft, das das egal ist? Deine „neutrale“ Quelle sieht das anders, gibt aber trotzdem für die realen Volllaststunden nur einen Graph an bei dem man ablesen darf wie sich der Preis ungefähr erhöht.

  85. @ udo

    Laut STUK, der finnischen Stahlungassicherheitsbehörde vor 2 Wochen:
    http://www.stuk.fi/stuk-valvoo/ydinturvallisuus/stukin-kolmannesvuosiraportointi/rakentamisen_aikainen_valvonta:

    Tuore ydinpolttoaine tuodaan laitospaikalle syksyllä. STUK teki polttoaineen tuontiin valmistautumiseen liittyen kaksi tarkastusta.
    schlechte übersetzung: Frischer Kernbrennstoff wird im Herbst auf das Werksgelände gebracht. STUK wird im Zusammenhang mit der Einfuhr von Kernbrennstoff zwei Inspektionen machen.
    Laut Zeitungsberichten wird der Reaktor Anfang 2018, bestückt und probe gefahren. Ganz am Netz wird der Reaktor wenn alles gutgeht (was ja leider bisher nicht geschehen ist, der Reaktor ist 10 Jahre verspätet – kennt ihr doch auch in Berlin Flugplatz, Hamburg Filharmonika) im Sommer 2018 sein.
    -- Wir sind also auch nur noch 6 Monate vor 2018. Also BALD, wir haben ja lange genug gewartet….
    Udo hat Recht, der Tank von Micra fast nur 41 liter. War neu für mich!
    5 liter auf 100km?
    = Ganz einfach: Kein Stop und Go wie in Deutschland. Auf der Insel Kimitoön wo ich lebe gibt es keine einzige Ampel. Die nächste Ampel ist in Salo (füher Nokiahauptstadt). Und die ist 50 km entfernt. Und die Höchstgeschwindigkeit auf der Landstrasse 80 km. Nach Turku 70 km von hier, fahre ich selten.
    Ich fahre heutzutage so gut wie gar nicht im Stadtverkehr, fast nur auf dem Land.

  86. @Jörg
    Selbst wenn der Tank nur 41 fasst, passen mindestens 43 rein.

  87. @Jörg:
    Is das nun ein Benzin- oder ein Dieselauto dieser Micra?

  88. @anorak2, #83:

    Der Begriff „Volllaststunden“ ist jenseits wetterabhängiger Zappelstrom-Erzeugung bedeutungslos.

    Nee, der Begriff wird von den konventionellen Erzeugern für ihre Argumentation dringend gebraucht und ist ansonsten völlig bedeutungslos. Denn letztlich geht es doch wohl darum, mit den vorhandenen Stromerzeugern zu jeder Zeit die vorhandene Nachfrage zeitgleich zu decken. Das kann auch kein einzelnes konventionelles Kraftwerk allein, aber bei den EE-Stromerzeugern will man einen Kraftwerkspark aus verschiedenen Anlagen in der Argumentation ausklammern …

    … können normale Kraftwerke immer arbeiten (wenn man sie lässt)

    Ich lach mich schlapp, vor allem wenn ich an die KKW denke:
    -- mal gibt es ein Problem mit den Brennstäben
    -- mal hat der Fluß nicht genug Kühlwasser
    -- mal muss die Leistung reduziert werden, weil sonst das zu warme Kühlwasser das Ökosystem im Fluss ruiniert …

    Ansonsten lässt man die konventionellen KWs doch noch laufen -- egeal ob der Strom gebraucht wird oder nicht. Richtig regeln können die meisten Groß-KWs nicht oder es ist unökonomisch und man vermeidet es lieber …

    Köstlich:
    In Spanien hat man tatsächlich mal nachts mit Dieselgeneratoren „Solar“-Strom eingespeist! Nur vergisst man zu erwähnen, sass dies 2010 war und sich dies bei heutigen Einspeisevergütungen für PV-Strom weder in Spanien, noch in Deutschland lohnt -- es diese Betrügereien also schlicht nicht mehr gibt.
    Oder glaubt jemand ernsthaft, dass bei Vergütungshöhen zwischen 6,9Ct/kWh (für ausgeschriebene Freiflächenanlagen Ende 2016 und ca. 11Ct/kWh für PV-Kleinanlagen sich ein Dieselgenerator lohnt?!?

    Ja, der Donald Trump macht eine interessante Politik in den USA. Für die USA kann man nicht unbedingt behaupten, wenn er die Kohleverstromung wieder ankurbeln will, obwohl diese (wie auch der Kernkraftstrom) in den USA teurer sind als Strom aus EE und den Fracking-BHKWs …

    Sehr erhellend der Beitrag des World Nuclear Industry Status Report:
    Westinghouse: Origins and Effects of the Downfall of a Nuclear Giant

  89. Noch mal zum Benzinverbrauch von meinem Micra, 6 Jahre alt, 50000 km auf dem Tacho.

    Mein dreicylinder Micra verbraucht laut Hersteller 4,8 l/100km. = Deckt sich mit meiner Statistik.

    Hier die Daten eines schwedischen Autovermittler:
    https://www.auto-data.net/se/?f=showCar&car_id=17835

    Benzinverbrauch: Stadt 6,7 l/100 km
    Landweg 4,6 l/100km
    Gemittelt 5,4 l/100km
    Bränsleförbrukning -- Stadskörning
    6.7 l/100 km
    Bränsleförbrukning -- Landsvägskörning
    4.6 l/100 km
    Bränsleförbrukning -- Blandad körning
    5.4 l/100 km

  90. @ Grishna
    Ja, möglich. 42 Liter Tank hatte ich in meinem alten Mazda. Was in meinen früheren Saab 9000 Turbo ging weiss ich nicht mehr, aber da reichte 10 l Benzin auf 100 km selten aus..

  91. @jörg:

    Dann Glückwunsch zum niedrigen Verbrauch. Auf Spritmonitor.de braucht die Benzinvariante 6,52 Liter im Mittel (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/33-Nissan/302-Micra.html?power_s=70&power_e=90&powerunit=2). Die Dieselvariante schafft unter 5 Liter.

    Solche Einhörner soll es ja geben, hat aber nichts mit dem üblichen Verbrauch zu tun. Oder würdest du dann auch akzeptieren, dass man mit einem Tesla S über 800 km am Stück fahren kann ohne zu laden? 😉

  92. Solche Einhörner soll es ja geben, hat aber nichts mit dem üblichen Verbrauch zu tun. Oder würdest du dann auch akzeptieren, dass man mit einem Tesla S über 800 km am Stück fahren kann ohne zu laden?

    Äpfel versus Birnen. Jörg schafft den Normverbrauch, so weit so ungewöhnlich. Ist die Reichweite bei Normverbrauch eines Tesla S (mit welcher Akkuvariante übrigens?) 800km?

  93. Die Normreichweite eines Tesla P100D ist 613 km. Das entspricht 16,31 kWh / 100 km. Laut Spritmonitor ist der Schnitt dort 20,71 kWh / 100 km, aber es gibt auch 3 Stück, die diese Normwerte schaffen. Einhörner eben 😉

    Ich hatte mich allerdings auf einen Hypermiling Test mit einem P100D bezogen. Sie haben etwas über 900 km mit einer Ladung geschafft: https://electrek.co/2017/06/20/tesla-model-s-hypermilling-record/

  94. Mit einem Rückblick auf die Vergangenheit ist ein Kreis bei mir geschlossen: Mein erstes Auto in Schweden 1967 war ein Renault 4.
    Es war ein billiger und praktischer Wagen, für eine junge Familie.
    Und jetzt: https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/nissan-startet-micra-produktion-bei-renault-in-flins-370.html
    ist der Micra sowie der Twingo wohl ein Nachfolger des CV2 oder Renault4…
    Wie die Zeit vergeht.
    Aber am meisten Autospass hatte ich mit meinen Saabautos, von 99 über 900 bis zu 9000 Turbo die ich in den 80 und neunziger Jahren fuhr. Prima Winterautos. . Da hat sich der Tankwart (den es damals noch gab) immer gefreut,denn ich kam ziemlich oft..
    Im Mittel 6,5 l sagt Sebastian. Ich fahre aber nicht im Mittel, sondern auf Landwegen mit wenig Verkehr. Kann man nicht mit Deutschland vergleichen. Kein Rush Hour. Auch kein Einhorn.
    Würde ich in Turku/Åbo odere Helsinki wohnen würden sicher 6 l/100 km nicht reichen.

  95. Ich hatte mich allerdings auf einen Hypermiling Test mit einem P100D bezogen. Sie haben etwas über 900 km mit einer Ladung geschafft: https://electrek.co/2017/06/20/tesla-model-s-hypermilling-record/

    Und was schafft der Micra beim „Hypermiling“? Oder was genau soll jetzt die Relevanz dieser Einlassung sein?

    Gruß
    hubersn

  96. 81. Sebastian Herp 26. Juni 2017 01:16
    Vielleicht fährt der Nissan Fahrer ja einen Diesel? Der braucht laut Spritmonitor unter 5 Litern auf 100 km.

    Und was schreibt Herr jörg siebert in Nr. 54 ???????

    mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.

    Den unterschied von Benzin (Superbenzin) zu Diesel müsst ja der Autobesitzer kennen.

    #

    82. Krishna Gana 26. Juni 2017 06:32
    Fakt ist, in einen Tank, der gem. Werksangaben 41 Liter fasst, passen wenigstens 2 Liter mehr rein.

    Fakt ist nun mal auch das Finnland wesentlich dünner besiedelt ist aus Deutschland und auch die Tankstellendichte geringer ist.
    Glaubst du wirklich das man den Tank Quasi bis auf den letzten Tropfen leer fährt das man in einen 41 Liter Tank dann 43 Liter reingehen?

    #

    83.anorak2 26. Juni 2017 10:05
    Was uns interessiert sind ausschließlich Endkosten.

    Genau und da ist PV unschlagbar bei den Endkosten die der Bürger bezahlen muss für das kWh an seiner Steckdose.
    Bei einer Neuanlagen unter 10 Cent/kWh und bei einer alten PV sind wir bei 1 bis 2 Cent/kWh.

    #

    86. Krishna Gans 26. Juni 2017 13:19
    Selbst wenn der Tank nur 41 fasst, passen mindestens 43 rein.

    Fakt ist nun mal auch das Finnland wesentlich dünner besiedelt ist aus Deutschland und auch die Tankstellendichte geringer ist.
    Glaubst du wirklich das man den Tank Quasi bis auf den letzten Tropfen leer fährt das man in einen 41 Liter Tank dann 43 Liter reingehen?

    #

    87. Sebastian Herp 26. Juni 2017 13:43
    Is das nun ein Benzin- oder ein Dieselauto dieser Micra?

    Und was schreibt Herr jörg siebert in Nr. 54 ???????

    mit einem Tank voll Benzin. = Nissan Micra.

    Den unterschied von Benzin (Superbenzin) zu Diesel müsst ja der Autobesitzer kennen.

    91. Sebastian Herp 26. Juni 2017 15:06
    Oder würdest du dann auch akzeptieren, dass man mit einem Tesla S über 800 km am Stück fahren kann ohne zu laden?

    Tesla Model S schafft 728 km mit einer Akkuladung beim Test.

    Herr jörg siebert.fi Nr 76
    Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h
    für die 866 km

    Fahre ich 866 km mit meinem Tesla und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 110 km/h sind das ca. 8 Stunden reine Fahrzeit und noch ca. eine Stunde zum Nachladen sind wir bei ca. 9 Stunden, immer noch 1 Stunde „schneller“ als Herr jörg siebert.

    Kraftstoffkosten gerade mal ca. 4 €* für die hin und Rückfahrt (ca. 1750 km).

    * von der PV und Supercharger-Stationen

    Herr jörg siebert hat ca. 125 € bis 150 € je nach tatsächlichen Verbrauch (5 L oder 6 L/100km) ausgegeben.

    (Das man bei einer „Urlaubsfahrt“ mit einem Superbenzin Auto die 5 L/100km knackt halte ich für unrealistisch, das sind auch 6 L /100 km eine Herausforderung aber machbar mit einem Micra)

    #

    92. hubersn 26. Juni 2017 16:16
    Äpfel versus Birnen. Jörg schafft den Normverbrauch, so weit so ungewöhnlich. Ist die Reichweite bei Normverbrauch eines Tesla S (mit welcher Akkuvariante übrigens?) 800km?

    Ich hab ca. 20 kWh die über den Zähler gehen so Jahresdurchschnittlich für 100km.
    In Sommer etwas weniger und im Winter etwas darüber.

    Wie beim Verbrenner auch kann man den Micra mit 6 L /100km fahren aber auch mit 8 L /100km.
    Beim Teslas schafft man auch ca. 25 kWh /100km aber auch 15 kWh /100km sind möglich.

    #
    #

    Ein Elektroauto (mit 1.360 PS) aus China war Rekordhalter am Nürburgring für die 20,8 Kilometer, braucht das E-Auto 6 Minuten, 45 Sekunden.

    Der Supersportwagen von McLaren P1 LM (mit Straßenzulassung mit 986 PS) hat am 29.5.2017 den 100% E-Auto Rekord gebrochen auf dem Nürburgring mit 6 Minuten, 43 Sekunden, ganze zwei Sekunden hat der McLaren P1 LM dem E-Auto abgenommen.

    Der McLaren P1 LM ist ein Hybrid, die reinen Verbrenner sind bereits chancenlos.

    Mal sehen ob die 100% E-Autos wieder zurück schlagen.

    MfG

  97. @US #96
    Warum alles doppelt ?
    In einen 41 l Tank passen auch 43 Liter rein, wenn man nur 20l nach tankt, oder ?

  98. @US #96

    Fahre ich 866 km mit meinem Tesla und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 110 km/h sind das ca. 8 Stunden reine Fahrzeit

    Angabe J. Siebert:

    Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h für die 866 km

    Im Gegensatz zu Ihnen hält sich J. Siebert #85 daran:

    Und die Höchstgeschwindigkeit auf der Landstrasse 80 km

    Ansonsten ist es schon witzig, einen Micra mit Tesla zu vergleichen, da spring die Borniertheit direkt aus der Birne.

    Ebenso hier.

    Ein Elektroauto (mit 1.360 PS) aus China war Rekordhalter am Nürburgring für die 20,8 Kilometer, braucht das E-Auto 6 Minuten, 45 Sekunden.

    Hat mit Alltagstauglichkeit sowas von überhaupt nichts zu tun, das ist proliges Wettpinkeln, einer Ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

  99. Basti #81,

    Warum sollten sie? Sind doch gleichzeitig auch Betreiber von EE-Anlagen und die Last war vorher auch alles andere als stabil. Im Mittel hat kein Kraftwerk (außer Atom und ein Großteil der Braunkohlekraftwerke, wie heute auch) unter Volllast das ganze Jahr durch Strom produziert.

    In deiner Welt ist das so. Schau dir die GuD Blöcke 4 und 5 an in Irsching. Modernste Turbinen, Wirkungsgrad um 60%, trotzdem insolvent. Dürfen sie aber nicht, weil sie trotzdem für eine stabile Versorgung gebraucht werden. Sie waren in der alten, jetzt zu zerstörenden, stabilen Stromversorgung Spitzenlast KW. Bis 2010 wurden sie abgeschaltet, jetzt verdienen sie durch den idiotischen Börsenpreis nichtmal genug, um die Gasrechnung zu bezahlen. Anteile wurden schon an ahnungslose Stadtwerke verkauft . Der ahnungslose Strommichel wird in Zukunft die Rechnung bezahlen . Jetzt dürfen sie nicht konkurs gehen, weil sie als backup für den Zappelstrom gebraucht werden, schon ist der ahnungslose Strommichel im Boot, jetzt dürften die Kosten beim Verbraucher über die Netzkosten beigetrieben werden.

    Prinz Philip begriff das schon 2011, er sagte Wind -PV dito- ist nutzlos, es braucht immer Förderung, es ist eine Schande und braucht immer backup.
    EE Wende ist nur ein Bankengeschäftsmodell zur Ausplünderung der ahnungslosen Bevölkerung?

    Das Fragezeichen ist ddr Instinkt. Bald haben wir ein Meinungswächterministerium, dann geht es anders lang.Schätze, du bist auf der richtigen Meinungsseite 😉

  100. Noch einmal:

    Laut Wiki-Fahrplanung: Fahrzeit: 10 Stunden 3 min Mittlere Geschwindigkeit (Auto): 86.2km /h = das ist theoretisch.
    Die Höchstgeschwindigkeit ist auf dem grössten Teil der Strecke mit 80 km vorgeschrieben. Ich fahre nie schneller als erlaubt, so brauche ich etwas mehr als 12 Stunden für die Strecke, kurz nördlich von Rovaniemi. Verbrauche im Schnitt unter 5 liter/100 km. Auch im Normalfall. Als Rentner ist meine Devise: Eile mit Weile
    .

    Die finnische E-Autolobby nennt einen Preis für Tesla:

    http://sahkoautoja.fi/paljonko-tesla-model-3-maksaa-suomessa/
    (Tesla 3 gibt es ja ”noch” nicht…)
    Lähtöhinta Teslan vanhemmalle Model S -mallille Jenkeissä on 70 000 dollaria ja Suomessa hinta on verollisena 84 825 euroa.

    =Der Einstiegspreis des Modells S Tesla- kostet in den Staaten 70 000 $ und ist steuerpflichtig in Finnland so das der Preis auf 84 825 EUR steigt.

    Ein neuer Micra (wie meiner) kostet ca 15000 €. Davon sind knappe 4000 € Steuer =30 % extra Autoregistrierungs Gebühr, gilt für alle Neuwagen, und für Autos ausserhalb der EU kommt noch der Zoll drauf. darauf dann noch Mwst.
    Meiner hat Airkonditioning, selten das es warm wird hier bei uns, und Cruise Control.
    Alles was auch Tesla hat.
    Der Fahrthalter kann zum Problem werden, denn wenn die Geschwindigkeit der Landstrasse plötzlich von 80 km auf 60 km reduziert ist, und eine ”verborgene” Kamera blitzt dich, kanns teuer werden. Bei mehr als 15 km zu viel, wird man nach Einkommen bestraft. Bei mehr als 20 km zu viel kann der Führerschein eingezogen werden. Das könnte einem Teslafahrer der mit 140 auf einer 80 km Strecke zügig fährt, denn das ist der Witz der Sache von Sebastian et al, mal schnell um die Ecke, schon mal den Preis eines gebrauchten Micra kosten. Und den Führerschein…
    Die Höchstgeschwindigkeit auf finnischen Autobahnen sind 120 km. Von Turku nach Rovaniemi, üjber Vaasa und Tornio gibt es weniger als 50 km Autobahn. Und die führen an den Städten vorbei, wo die Geschwindigkeit auch noch reduziert ist.
    So, 110 km Durchschnittgeschwindigkeit kan man nur erreichen wenn man VIEL schneller fährt als von Gesetzgeber erlaubt.
    Auf der Strecke ÅBO/Turku -- Rovaniemi (auf dem grösste Teil der Fahrtstrecke nur 80 km!) gibt es 20 Fahrtkamerakasten auf finnisch ”Tutka” , von den angeblich immer 5 bestückt sind, mal hier, mal da, da fährt man lieber langsam. Wenn man Micrafahrer ist…

  101. @SH #84

    Es ist ein Unterschied, ob du nun 7500 Stunden mit Volllast ansetzt und die Stromgestehungskosten bei einem 500 MW Kraftwerk somit für eine Strommenge von 3,75 TWh berechnest oder reale 3000 Stunden annimmst, die das Kraftwerk tatsächlich laufen würde und damit die Kosten für 1,5 TWh berechnest. Oder behauptest du ernsthaft, das das egal ist?

    Man kann doch die gelieferte Energie direkt messen, da braucht man keine komplizierten Annahmen und Berechnungen. Wir nehmen eine Zeitspanne, sagen wir 5 Jahre, und lesen die tatsächlich gelieferte Menge an kWh am Zähler ab. Da ist also alles enthalten was in den 5 Jahren vorkam, von Windstille über Teilleistung bis Vollleistung.

  102. @Joe #88

    Der Begriff „Volllaststunden“ ist jenseits wetterabhängiger Zappelstrom-Erzeugung bedeutungslos.

    Nee, der Begriff wird von den konventionellen Erzeugern für ihre Argumentation dringend gebraucht

    Bevor es das Ökogedöns gab hab ich den Begriff noch nie irgendwo gelesen. Und in diesem Threads sind es ja auch wieder Öks, die damit rumnerven und die Diskussion verwirren.

    Ich lach mich schlapp, vor allem wenn ich an die KKW denke:
    — mal gibt es ein Problem mit den Brennstäben
    — mal hat der Fluß nicht genug Kühlwasser
    — mal muss die Leistung reduziert werden, weil sonst das zu warme Kühlwasser das Ökosystem im Fluss ruiniert …

    Da geht wohl die Ökofolklore etwas mit dir durch. Der weit überwiegende Normalfall ist, dass ein Kraftwerk funktioniert, nicht dass es kaputt ist. Kaputtgehen können eure dämlichen Windräder übrigens auch.

    Die normale Einspeisekurve eines Atomkraftwerks ist ein perfektes Rechteck: 11 Monate lang Vollleistung 24/24, 1 Monat lang geplante Abschaltung zur Wartung.

  103. @US #96

    Was uns interessiert sind ausschließlich Endkosten.

    Genau und da ist PV unschlagbar bei den Endkosten die der Bürger bezahlen muss für das kWh an seiner Steckdose.

    Du Torfnase kennst nichtmal den Unterschied zwischen Kosten und Preisen.

  104. 97. Krishna Gans 26. Juni 2017 22:33
    Warum alles doppelt ?

    Auf welche Nr. habe ich doppelt geantwortet?

    #

    97. Krishna Gans 26. Juni 2017 22:33
    In einen 41 l Tank passen auch 43 Liter rein, wenn man nur 20l nach tankt, oder ?

    Hallo Herr Krishna Gans,
    erst lesen, dann verstehen und dann was schreiben, OK.

    54. jörg siebert.fi schreibt am 25. Juni 2017 09:03
    Der Tank in meinem Micra 42 liter, (gestern getankt, 1,44€/l.)

    Hat jetzt Herr jörg siebert 20 L getankt oder 42 L getankt in seinen Micra ?

    #

    98. Krishna Gans 26. Juni 2017 23:09
    Und die Höchstgeschwindigkeit auf der Landstrasse 80 km

    ? sind das nicht 100 km/h in Deutschland ?

    Wenn ich 866 km fahre so fahre ich die nicht auf der Landstraße, da Schaft man nicht mal 80 km/h als Durschnitt.
    Bei solchen Strecken (über 100 km) fahre ich auf der Autobahn und da sind 110 km/h als Durschnittsgeschwindigkeit normalerweise auch zu schaffen (reine Fahrzeit ohne Pausen).

    Herr Krishna Gans,
    wenn Sie vorschlagen Strecken von z.B. 866 km auf der Landstraße zu fahren so sind leichte Zweifel an Ihrer Einschätzung der Realitäten angebracht, da gibt es aber mit Sicherheit auch medizinische Hilfe.

    98. Krishna Gans 26. Juni 2017 23:09
    Ansonsten ist es schon witzig, einen Micra mit Tesla zu vergleichen, da spring die Borniertheit direkt aus der Birne.

    Herr jörg siebert fährt eben mit einem Micra in Finnland und ich eine „Familienkutsche“ als E-Auto in Deutschland, 866 km sind immer 866 km oder nicht egal ob in Finnland oder in Deutschland ?

    #

    98. Krishna Gans 26. Juni 2017 23:09
    Hat mit Alltagstauglichkeit sowas von überhaupt nichts zu tun, das ist proliges Wettpinkeln, einer Ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

    (manche können Wettpinkeln, andere nicht)

    Das ist klar das weder die elektrischen 1.360 PS noch die 986 PS Hybrid Alltagstauglich sind, darauf kommt es aber nicht an bei den Nürburgringzeiten.
    Fakt ist aber das reine Verbrenner keine Chance haben bei den Nürburgringzeiten, das wäre noch vor einigen Jahren nicht möglich gewesen, dass E-Autos reine Verbrenner abhängen.

    Übrigen bei meiner „Familienkutsche“ haben ca. 99% der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge keine Chance bei der Beschleunigung wenn ich das ausreize und an der Ampel ein Wettpinkeln mache.

    Ist aber auch witzlos, da selbst die meisten Porsche und Ferrarifahrer wissen das geht nach hinten los, da braucht es einen „Supersportwagen“ das da was geht.

    #

    99. W.Rassbach schreibt am 26. Juni 2017 23:38
    Schau dir die GuD Blöcke 4 und 5 an in Irsching. Modernste Turbinen, Wirkungsgrad um 60%, trotzdem insolvent.

    jetzt verdienen sie durch den idiotischen Börsenpreis nichtmal genug, um die Gasrechnung zu bezahlen.

    Der Strom-Börsenpreis ist ca. 3 Cent/kWh in Jahresdurschnitt und die GuD können ja auch Preisspitzen (über 3 Cent/kWh) an Strommarkt abfahren und mitnehmen.
    Der Strom aus GuD-Kraftwerken kostet ja nur 2 US-Cent/kWh bei 55% Wirkungsgrad (Nr.53), da ist das doch ein gutes Geschäft und Irsching hat sogar 60% Wirkungsgrad.

    53. hubersn 25. Juni 2017 02:38
    Kostenabschätzung für Gas: derzeitiger Spotpreis am Henry Hub liegt bei etwa 3 US$/Million BTU, wenn man das in einem GuD-Kraftwerk mit 55% Wirkungsgrad verstromt, kommt man auf unter 2 US-Cent/kWh.

    MfG

  105. 103. anorak2 27. Juni 2017 08:37
    Du Torfnase kennst nichtmal den Unterschied zwischen Kosten und Preisen.

    Doch, Preise sind das was der Bürger bezahlen soll z.B. Angebotspreise und Kosten sind das was der Bürger bezahlt hat, was vom Konto ab geht.

    Betriebliche Kosten und Preisen die der Verkäufer, Hersteller u.s.w. hat interessieren den Endverbraucher doch nicht das muss der Verkäufer, Hersteller u.s.w. selber erledigen, nicht der Endkunde.

    Soll jetzt der Endkunde die Kosten und Preisberechnung für die Verkäufer, Hersteller u.s.w machen ?
    Das müssen die Verkäufer, Hersteller u.s.w. selber erledigen.

    MfG

  106. Die normale Einspeisekurve eines Atomkraftwerks ist ein perfektes Rechteck: 11 Monate lang Vollleistung 24/24, 1 Monat lang geplante Abschaltung zur Wartung.

    Ha, ha ha -- der Witz ist gut!
    Die KKW schaffen meist nicht einmal 11Monate Verfügbarkeit, geschweige denn Vollleistung!

    Was bringt den da die IAEA /PRIS-Statistik so an offiziellen Fakten zur Verfügbarkeit:
    langfristig total: 75% Verfügbarkeit -- das sind aber weniger als 11Monate Volleistung … 😉

    Gut, da sind Frankreich mit 76,6% und Deutschland mit 88,4% leicht drüber, aber dafür:
    Belgien: 65,2%
    Schweden: 70,2%

    Dabei ist die offizielle IAEA-PRIS-Statistik ja durchaus „großzügig“ bzw. „etwas langsam“, wenn es um Abschaltungen /Stillegungen geht. Unit 1 of the Oskarshamn nuclear power plant in Sweden has been permanently shut down. -- das war am 20. Juni -- wird im PRIS aber immer noch als „Operational“ geführt.
    South Korea Marks Nuclear Policy Turn by Shutting Down Oldest Reactor -- Abschaltung am 18. Juni 2017, PRIS: „Operational “
    Da gehe ich doch sicher zu Recht davon aus, dass die Zahlen zur Verfügbarkeit nicht von den Grünen manipuliert sind, oder?

    Deine >90% (11 von 12 Monaten) erreichen gerade einmal die USA und Finnland, aber die haben dafür auch Reaktoren, die entweder seit Jahren verfügbar sein sollten, es aber nicht sind (Olkiluoto) oder halten die KKW nur mit Staatsknete am laufen, weil Atomstrom nicht mehr wirtschaftlich ist …

    Three Mile Island hasn’t been profitable for five years, according to the company.

    The plant is the latest victim of the country’s shale boom. An increase in fracking has spurred the production of cheap natural gas, providing utilities with an attractive and readily available alternative to both nuclear and coal power.

    „Nuclear fuel is still cheaper than natural gas fuel, but nuclear power plants have much higher maintenance costs,“ said Jaimin Patel, an analyst with Bloomberg Intelligence.

    Von 11 Monaten Vollleistung und billigen Atomstrom fabulieren wohl nur ganz eingefleische Realitätsverweigerer …

  107. @US #104
    Jörg schreibt mehrfach und expliziet, dass er von Finnland spricht, und nicht von Deutschland.
    Und da sind die Regeln nun mal andere.
    Also lesen, verstehen, reden, oder auch nicht.

  108. @US
    In #96 steht einiges 2 x
    Einfach mal gucken.

  109. @104

    Irsching läuft nicht weil es n dickes Minus macht. Der Henry Hub liegt in den USA und die 3$ pro Million BTU dürfte der Pipelinepreis sein. Verflüssigung und Transport kommen also noch dazu. Wenn Strom aus Gas in Europa wirklich so billig wäre, würde der Strommix auch etwas anders aussehen. Während sich in den USA die Stromproduktion aus Gas von 2000 bis 2014 verdoppelt hat, ist sie in Europa während dieses Zeitraums gleich geblieben. Mag sein, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber so lange Irsching keinen Strom produziert, ist Gas zu teuer.

  110. #105

    Betriebliche Kosten und Preisen die der Verkäufer, Hersteller u.s.w. hat interessieren den Endverbraucher doch nicht das muss der Verkäufer, Hersteller u.s.w. selber erledigen, nicht der Endkunde.

    Wir interessieren hier über die volkswirtschaftlichen Folgen, d.h. über die Frage ob das EEG unterm Strich das deutsche Volk reicher oder ärmer macht. Für diese Frage interessieren ausschließlich die Kosten.

    Deswegen rede ich nur darüber. Wenn du dann mit Philosophierereien über Preisdifferenzen reinplatzt, ist das eine Themenverfehlung.

  111. #110 s/interessieren/diskutieren/

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