Klimaschutz? Nicht mit Wind und Sonne!

29. Februar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik

ego150Klimaschutz ist das Primärziel der Energiewende. Bislang hat es in dieser Hinsicht keine Fortschritte gegeben. Auch in Zukunft wird der Ausbau volatiler Quellen nicht helfen. Auf der Grundlage der gegenwärtigen Energiepolitik können Emissionen nur reduziert werden, wenn der Stromverbrauch massiv zurückgeht.

Zwischen 1990 und 2000 ging der energiebedingte Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland um fast 20% zurück. Effizienzsteigerungen in der industriellen Produktion, im Verkehr und in den privaten Haushalten haben dazu ebenso beigetragen, wie die Modernisierung der ostdeutschen Wirtschaft.

Dann kam die Energiewende.

Seit das im Jahr 2000 verabschiedete EEG den ungezügelten Ausbau volatiler Energiequellen induzierte, stagnieren die Emissionen. Die für 2020 gesetzte Zielmarke wird voraussichtlich deutlich verfehlt, die für 2050 erhoffte Reduktion um 80% (gegenüber 2008) erweist sich als pure Utopie. Betrachtet man allein die Stromproduktion wird besonders deutlich: Durch Sonnen- und Windenergie konnte noch nicht ein Gramm Kohlendioxid eingespart werden.

Emissionen

Wenn er nicht zu jeder Zeit in jeder gewünschten Menge in immer gleicher Qualität verfügbar ist, hat Strom keinen Wert. Von diesem Grundsatz ausgehend sind Ökonomie, Ökologie und Technologie eines Elektrizitätsversorgungssystems durch die Gesetze der Physik untrennbar miteinander verwoben. Wer den einen Aspekt manipuliert, übt gleichzeitig auch auf die beiden anderen eine Wirkung aus. Im Verlauf der vergangenen hundert Jahre hat sich unser Stromnetz evolutionär entwickelt. Mutation durch Innovation und Selektion durch den Markt erzeugten einen optimalen Zustand. Jeder regulative Eingriff kann da nur zu einer Verschlechterung in mindestens einer Dimension führen. Die Energiewende produziert im energiepolitischen Dreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit sogar in jeder Hinsicht ein Desaster:

  • Steigende Mengen an Zufallsstrom bedingen mehr Eingriffe in die Leistungsabgabe konventioneller Kraftwerke. Noch zu Beginn dieses Jahrtausends lag die Zahl solcher Redispatch-Anforderungen bei weniger als zehn im Jahr, in 2015 waren es mehr als 6.000. Jede dieser Aktionen ist eine potentielle Fehlerquelle. War die Stabilität des Netzes früher Gegenstand einer meist passiven Überwachung, kann sie heute nur mehr durch andauernde Regelungsmaßnahmen gesichert werden. Noch ist der große Blackout nicht eingetreten, aber die Risiken für Versorgungsausfälle steigen.
  • Die Subventionierung von Windrädern und Solarzellen hat zu einem massiven Anstieg der Strompreise geführt, der private und gewerbliche Nutzer belastet. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht zu erwarten, solange die Energiewende fortgesetzt wird. Hinzu treten mittlerweile spürbare Erhöhungen der Netzentgelte zur Finanzierung der Redispatch-Operationen.
  • Volatile Quellen leisten keinen Beitrag zur Systemstabilität. Sie können weder Trägheitsreserven noch Regelenergie bereitstellen. Dies begrenzt ihr Substitutionspotential gegenüber konventionellen Erzeugungstechnologien. In Deutschland wurden zudem im Jahr 2011 nach dem Störfall in Fukushima knapp neun Gigawatt Kernenergie vom Netz genommen. Dadurch entstand zusätzlicher Raum für Erdgas, Braun- und Steinkohle. Die Gesamtkapazität aller fossilen Kraftwerke beträgt heute immer noch knapp 90 GW, ganz wie zu Beginn der 1990er Jahre. Und in Summe produzieren diese immer noch fast dieselbe Menge Strom wie damals. So kann sich an den Kohlendioxid-Emissionen nichts ändern. Nebenbei konterkarieren Windenergie und Photovoltaik auch aufgrund des erforderlichen Materialeinsatzes und ihres Flächenverbrauches alle umweltpolitischen Ziele.Natürlich sind im fossilen Kraftwerkspark über lange Zeiträume durchaus Verschiebungen zu beobachten. In den letzten 25 Jahren stieg – bezogen auf die Kapazität – der Anteil der Erdgaskraftwerke von 20 auf 31% und der Anteil der Braunkohle sank von 32 auf 27%. Während mit Mineralöl befeuerte Anlagen hierzulande fast keine Rolle mehr spielen, liegt die Steinkohle mit 39% noch immer an der Spitze. In der Stromerzeugung konnte die Braunkohle ihre führende Rolle halten. Erdgas und Steinkohle leisten vor allem seit 2007 immer weniger Beiträge.

Fossilstrom

Dies ist eine direkte Folge der Auswirkung des Zubaus von Windrädern und Solarzellen auf die Merit-Order an der Strombörse. Die Energiewende hat genau die effizientesten fossilen Kraftwerke mit dem geringsten Kohlendioxid-Ausstoß vom Markt verdrängt. Die ungewisse zukünftige Entwicklung verhindert zudem Investitionen in den Bestand. Gerade mal 40% Wirkungsgrad erreichen die mit Stein- oder Braunkohle befeuerten Anlagen im Mittel. Mit modernen Turbinen und ohne die ständigen effizienzsenkenden Laständerungen zum Ausgleich der Zufallsgeneratoren könnten bereits 50% und mehr sein.

Anders ausgedrückt: Hätte man einfach nichts getan, hätte man auf die Einleitung der Energiewende verzichtet und nicht in das Wechselspiel zwischen technischem Fortschritt und Marktgeschehen eingegriffen, wären die Emissionen der Stromproduktion in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Stattdessen wurde viel Geld wirkungslos umverteilt.

Wirkungsgrade

Aber so könne man doch das angestrebte Ziel einer möglichst weitgehenden Dekarbonisierung niemals erreichen, würde ein engagierter Klimaschützer nun einwenden. Man würde ja auf Dauer Kohle und Erdgas verwenden, statt diese durch emissionsfreie Technologien zu ersetzen.

Im Rahmen seiner von ideologisch begründeten Moralvorstellungen geprägten Weltsicht läge er damit richtig. Es stellt sich also die Frage, wie denn eigentlich die von der gleichen Motivation getriebene Bundesregierung zum Erfolg kommen will.

Kurz gesagt: durch Einsparungen. Man gedenkt, den heimischen Strombedarf bis 2050 um 25% und die hiesige Stromproduktion um 50% zu reduzieren. Die verbleibende Lücke zwischen Nachfrage und Angebot sollen Importe schließen.

Nur dann können in großem Umfang Kohlekraftwerke bei gleichzeitigem Verzicht auf die Kernenergie stillgelegt werden. Nur dann kann zusätzlich in großem Umfang fossil produzierter Strom durch Wind und Sonne ersetzt werden, da ja die Systemdienstleistungen wie Trägheitsreserve und Regelenergie im Ausland eingekauft werden. Die in der Planung ab 2050 verbleibenden Erdgaskapazitäten von 20 GW sind nur noch für absolute Engpässe gedacht. Sie werden gemäß der Energieszenarien der Bundesregierung nur wenige Stunden im Jahr benötigt und produzieren daher kaum Emissionen. Die ab 2050 noch vorhandenen Kohlekapazitäten von 16 GW sind auch nur noch in einem geringen Umfang zur Bereitstellung eines Teiles der gesicherten Leistung erforderlich.

Politik kann nicht mit technischen Lösungen argumentieren, die noch nicht existieren. Sie hat immer von den bereits vorhandenen Möglichkeiten auszugehen. Daher, und das mag viele Leser überraschen, spielen utopische Stromspeicher in den Plänen der Bundesregierung ebenso wenig eine Rolle, wie beispielsweise die Kernfusion. Stattdessen ist die Entwicklung des Stromverbrauches der wichtigste Indikator zur Bewertung der gegenwärtigen Energiepolitik. Wenn dieser sinkt, kann die Energiewende bei aller Unwirtschaftlichkeit zumindest technisch funktionieren. Geschieht dies nicht, werden die Emissionen nicht fallen, ganz gleich, wie viel Solarzellen und Windräder man noch aufstellt. Notwendig wäre zudem der Ausbau der Stromnetze innerhalb Deutschlands und an den Schnittstellen zu unseren Nachbarn. Die als dritte Bedingung Überkapazitäten aufbauen müssen, um uns mit zu versorgen.

Die Bundesregierung verfolgt diesen Plan, dessen wesentliche Aspekte ich Ihnen hier bei Science Skeptical in einer kleinen Artikelserie dargestellt habe (beginnend mit Die Energiewende: Merkels grüner Populismus), stoisch und unbeirrt seit 2010. Jede Neufassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und auch die für dieses Jahr anstehende EEG-Reform dienen seiner Umsetzung. Natürlich gibt es noch sechzehn Bundesländer, von denen jedes seine eigene Vorstellungen hat. Das erschwert die politischen Prozesse und führt häufig zu einander widersprechenden Aussagen und Entscheidungen auf den jeweiligen Ebenen. Auch äußern alle sich an der Debatte beteiligenden Organisationen, ob Kirchen oder Gewerkschaften, ob Umweltaktivisten oder Wirtschaftsverbände, ihre jeweils ganz eigenen Ideen. Ganz wie beim Fußball, wo sich jeder Fan für den besseren Bundestrainer hält. Für die Diskussionen hier und für die kommenden Artikel zum Thema möchte ich festhalten: Als „Energiewende“ betrachte ich, was die Bundesregierung darunter versteht. Das Konzept aus dem Jahr 2010 und die diesem zugrundeliegenden Szenarien sind die geltende Beschlusslage. Deren Umsetzung für die Stromkunden letztendlich bedeutet, immer mehr Geld für immer weniger Strom bei steigenden Versorgungsrisiken ausgeben zu müssen. Um dadurch einen im globalen Maßstab völlig irrelevanten Beitrag zur Vermeidung einer potentiellen Erderwärmung zu leisten, deren Gefahrenpotential auch weiterhin unklar bleibt.

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124 Kommentare
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  1. Wenn die Versorgungssicherheit nur gefährdet genug ist und der Preis hoch genug, wird die energieintensive Industrie schon abwandern. Zusammen mit den Arbeitsplätzen und dem technologischem know how.

    Dann hat Deutschland eben keine Stahlindustrie, keine Kupfer- oder Aluminium-produktion und auch keine Silizium-Waffer-produktion für die Halbleiterindustrie mehr.

    Die Grünen brauchen und wollen kein high tech, für sie ist Wind- und Wasserkraft und Biomasse schon high tech genug.
    Einem guten Öko ist technischer Fortschritt und der freie Markt nur ein Dorn im Auge. Sie glauben das Mana schon so auf sie regnen, auch wenn Deutschland nicht mehr international wettbewerbsfähig ist.

    Sie können die Realitäten ignorieren, die Konsequenzen werden sie am Ende dennoch am eignenen Leib erfahren.

  2. Im Energiekonzept 2010 steht:

    Mit dem Energiekonzept formuliert die Bundesregie­rung Leitlinien für eine umweltschonende, zuverlässi­ge und bezahlbare Energieversorgung und beschreibt erstmalig den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien.

    Erneuerbare Energien sind weder umweltschonend, noch zuverlässig noch bezahlbar in dem Sinne. dass der Verbraucher nicht stärker belastet wird.

    Irre wie heutzutage Unsinn verkauft wird.

  3. Wegen Ideologie werden Physik und Mathematik (einfaches Rechnen) negiert. Ich sagte es letzte Woche einem Abgeordneten, wenn in BW an ordentlichen Schulen das wieder gelehrt wird, erledigt sich die Energiewende von selbst. Wenn Wähler wieder nachrechnen können und nicht Gemeinschaftsschulen und einer links grün geneigten Medienlandschaft aufsitzen müssen.
    Nur Dumme und Ideologen wollen die Energiewende. Saß gestern bei einer Imkerversammlung neben einer grünen Familie, sind voll für die Energiewende, nur das Windrad nicht im Wald vor dem Haus. Wäre es der eigene Wald mit Ökoprofit, wäre der Abstand schon weniger kritisch. Mit diesen Leuten kann man nicht reden. Nimbys!

  4. Die Energiewende ist ja gar keine Wende. Wir haben bislang nur eine Stromwende. Ein Desaster übrigens.

    Ich bin kein Fan von Prof. Sinn, aber in diesem Vortrag kann man die normative Kraft des Faktischen einfach nicht übersehen.

    Energiewende ins Nichts

  5. Der Autor schreibt.
    Utopie. Betrachtet man allein die Stromproduktion wird besonders deutlich: Durch Sonnen- und Windenergie konnte noch nicht ein Gramm Kohlendioxid eingespart werden.
    Wenn er nicht zu jeder Zeit in jeder gewünschten Menge in immer gleicher Qualität verfügbar ist, hat Strom keinen Wert. Von diesem Grundsatz ausgehend sind Ökonomie, Ökologie und Technologie eines Elektrizitätsversorgungssystems durch die Gesetze der Physik untrennbar miteinander verwoben.

    Leider geht der „Grundsatz“ davon aus, dass fossile Rohstoffe unendlich sind.

    Vor diesem Hintergrund, ist es frühzeitig geboten, nach neuen Grundsätzen zu suchen.

    Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

    MfG

  6. die Modernisierung der ostdeutschen Wirtschaft

    Offensichtlich ein Euphemismus für Deindustrialisierung :( :)

  7. Hallo Herr Heller,

    ihre Aussage „Effizienzsteigerungen in der industriellen Produktion, im Verkehr und in den privaten Haushalten haben dazu ebenso beigetragen, wie die Modernisierung der ostdeutschen Wirtschaft.“ ist leider noch zu positiv.

    Denn tatsächlich ist der CO2-Ausstoß nur deswegen gesunken weil wir in großem Stiel Produktionsanlagen nach Asien und Osteuropa verlagert haben. Dieser Trend setzt sich ungebremst fort. Und trotzdem sinkt der CO2-Ausstoß nicht!
    Die Ursache hierfür ist ganz einfach. Energieverbrauch ist schlicht der entscheidende Wohlstandstreiber. Und das meint nicht nur „hedonistischen“ Privatkonsum wie Klamotten sondern vor allem auch zivilisatorische Fortschritte wie verbesserte medizinische Versorgung, verbesserte Informationssysteme, sicherere Verkehrssyteme usw.

    Hochgradig arbeitsfähige Primärenergiequellen garantieren keine hoch entwickelte Gesellschaft, aber ohne diese ist sie gar nicht möglich. Die Bedingung ist notwendig, aber nicht hinreichend.

  8. 9 GW Kernenergie könnten pro Jahr locker 60 Mio. Tonnen CO2 einsparen!

  9. @Hans Diehl
    Ja, auch die fossilen Energieträger werden irgendwann an ihrem sinkenden Erntefaktor „sterben“. Und das lange bevor die Vorräte auch nur annähernd ausgebeutet wurden.
    Das Problem ist nur: Ein System das irgendwann nicht mehr funktioniert kann nicht durch ein System ersetzt werden das nie funktioniert.

    Es wäre also dringend geboten immense Investitionen in jede Art von Energieforschung zu stecken (was nicht gemacht wird). Dabei kann es keine Schueuklappen geben und man kann ruhig jede „bekloppte“ Idee untersuchen. Aber die volkswirtschaftlichen Ressourcen in einem potemkinschen Dorf zu versenken ist nicht nur nicht ökologisch sondern schlicht extrem dämlich.

    Übrigens sorgt der niedrige Erntefaktor von Wind und PV dafür das diese Anlagen fossil „quersubventioniert“ werden. Die deutsche Energiewende ist also kein Programm zur „Dekarbonsisierung“ sondern ein Programm zur globalen Maximierung des Verbrauchs fossiler Energieträger. Da kann man die Ölfelder und Kohlegruben auch gleich einfach abfackeln.

  10. @ Diehl, Sie können ja gerne die Richtigkeit Ihrer Annahmen vorleben und auf alle Segnungen eines nun einmal Energie basierenden Industrielandes verzichten. Schaffen Sie sich einen „intelligenten“ Stromzähler mit Rationierung des Grünstroms an. Zuteilung auf der elektrischen Lebensmittelkarte ja Wind und Wetter und nicht zu vergessen Jahreszeit. Verzichten Sie auf ihren noch sicheren Arbeitsplatz, bevor er wegen der Energiewende abgewandert ist. Verzciten Sie im Bedarfsfall auf moderne Medizintechnik. Nutzen Sie gerne nur Wind und Sonne, eventuell auch einen Kaminofen, aber blasen Sie mir den Feinstaub nicht vor die Hütte. Vor allem versuchen Sie mir nicht meinen einzig richtigen Lebensweg vorzuschreiben.
    Zur Dekorbonisierung: Wer hat sich dieses Unwort ausgedacht. Es geht doch nicht nur um Energie. Wenn es nur darum ginge, sollten wir nutzen was ohnehin übrig ist und poilitisch gewollt nicht einer Lösung zugeführt wird. Energie statt Endlager, man braucht nur den dazu passenden „Ofen“ bauen. In anderen Ländern ohne Dielen als Scheuklappen, laufen die Dinger schon.
    Wir hätten Sie einaml bauen können, nur können haben wir uns nicht getraut.German Angst ist GRÜN.

  11. Man erinnert sich an das Fazit der Bundeskanzlerin nach einem Spitzengespräch zur Energiewende mit den Ministerpräsidenten am 02.11.12: „Ich habe jedenfalls heute den Geist gespürt, daß wir das auch schaffen wollen und vielleicht auch schaffen können.“
    Und man ahnt, daß dagegen weder mit Zahlen noch mit den allerbesten Argumenten anzukommen ist.
    Die Landesregierung Schleswig-Holsteins ist von den 200 Millionen EURO, die 2015 für abgeregelten, also nicht erzeugten Strom an die Windindustrie geflossen sind, überhaupt nicht irritiert. Sie will den Ausbau sogar forcieren, setzt dabei auf Nordlink (ab 2019) und Südlink (nicht vor 2024) und fabuliert von Verstetigung des Windstroms durch Offshore-Felder.

    Den Eckpfeiler „Umweltverträglichkeit“ im energiepolitischen Dreieck der Bundesregierung kann man inzwischen überall in Deutschland besichtigen, aber besonders beeindruckend an der Westküste oder hier.

  12. thinkSelf sagt # 9
    @Hans Diehl
    Ja, auch die fossilen Energieträger werden irgendwann an ihrem sinkenden Erntefaktor „sterben“. Und das lange bevor die Vorräte auch nur annähernd ausgebeutet wurden.
    Das Problem ist nur: Ein System das irgendwann nicht mehr funktioniert kann nicht durch ein System ersetzt werden das nie funktioniert.

    @ think Self
    Und woher wissen Sie, dass das nie funktioniert. Bis jetzt ist da nichts zu erkennen.
    Außer, dass einige die sich seither mit aller macht gewehrt haben, allmählich an den Funktionen teilnehmen.
    Nehmen wir die aktuelle Situation.

    Ich erinnere an Jürgen Großmann der Ex RWE Chef mit seinen kessen Sprüchen, wie z.B. Strom aus Sonne wäre so, wie Ananas in Alaska züchten.

    Sein Nachfolger läuft nun krampfhaft der Zeit hinterher.

    MfG

  13. @ Diehl, #12:

    Nun, was bis jetzt erkennbar ist -- ich unterstelle mal Sie haben den Artikel von Herrn Heller gelesen -- ist, dass der CO2-Ausstoß in Deutschland trotz massivem Aussbau der EE nicht gesunken ist.

    Damit ist doch der Beweis erbracht, dass die EE ihre primäre Aufgabe nicht erfüllen können, oder? Welchen Sinn soll es dann noch haben, den Ausbau weiter zu forcieren und sich damit neue Probleme zu schaffen, die alle nur preistreibend und destabilisierend wirken?

  14. Fakt ist, wir haben zwei Kraftwerksparks. Einen konventionellen mit 90 GW, der die Menschen bedarfsgerecht versorgen kann und als „systemrelavante“ Reserve gilt. Und einen aus EE, Wind, Sonne, etc.. mit ebenfalls 90 GW, der nur bei Wind und Sonne Strom liefert und im Jahresmittel nur 30% des Strombedarfs deckt. Der Strom aus dem konventionellen Kraftwerkspark wird für unter 5 Cent/kWh produziert, der aus den EE mit durchschnittlich 18 Cent/kWh Einspeisevergütung für die Anlagenbetreiber vergütet. EE Strom ist in der Herstellung also dreimal teuer. Für den zweiten Kraftwerkspark aus EE zahlen die Stromkunden aktuell 22 Milliarden € pro Jahr oben drauf. Ohne Mehrwert für die Stromkunden. Das Geld fließt in die Taschen der Investoren in EE. Ohne Nutzen für den Stromkunden und ohne wesentliche Minderung der CO2-Emissionen. Ein super Geschäftsmodell.

  15. @Reichard

    Saß gestern bei einer Imkerversammlung neben einer grünen Familie, sind voll für die Energiewende, nur das Windrad nicht im Wald vor dem Haus. Wäre es der eigene Wald mit Ökoprofit, wäre der Abstand schon weniger kritisch. Mit diesen Leuten kann man nicht reden. Nimbys!

    Richtig. Die Ideologie siegt über die Vernunft. Das ändert sich erst wenn die Leute selbst Windräder ums Haus stehen haben und Maisfelder und Windschweine und Solarspiegel. Dann merken sie, oh dass ist ja doch nicht so schön. Anders ist den Leuten nicht bei zu kommen. Aber dann bilden die Leute Bürgerinitiativen. Energiewende ja, aber nicht vor unseren Haus.

  16. F.Alfonzo sagt #13
    @ Diehl, #12:
    Nun, was bis jetzt erkennbar ist — ich unterstelle mal Sie haben den Artikel von Herrn Heller gelesen — ist, dass der CO2-Ausstoß in Deutschland trotz massivem Aussbau der EE nicht gesunken ist.
    Damit ist doch der Beweis erbracht, dass die EE ihre primäre Aufgabe nicht erfüllen können, oder? Welchen Sinn soll es dann noch haben, den Ausbau weiter zu forcieren und sich damit neue Probleme zu schaffen, die alle nur preistreibend und destabilisierend wirken?

    @ Alfonzo
    Es kommt darauf an, was Sie als die primäre Aufgabe sehen. Als ich 1992 meine PV Anlage ans Netz gebracht habe, ging es vordergründig um die Zeit nach den Fossilen.

    MfG

  17. #16

    die Zeit nach den Fossilen

    Die wird kein heute lebender Mensch erleben.

  18. Karl Reichart sagt # 10
    @ Diehl, Sie können ja gerne die Richtigkeit Ihrer Annahmen vorleben und auf alle Segnungen eines nun einmal Energie basierenden Industrielandes verzichten. Schaffen Sie sich einen „intelligenten“ Stromzähler mit Rationierung des Grünstroms an. Zuteilung auf der elektrischen Lebensmittelkarte ja Wind und Wetter und nicht zu vergessen Jahreszeit.

    @Karl Reichert
    Mache ich doch schon. Ich lasse kostenlose Rohstoffe nicht einfach so liegen wenn sie da sind, und wenn sie nicht das sind, greife ich auf die zu rück, die da sind, und für die ich ja ohne hin bezahle.

    Schauen Sie mal hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI
    Die gelben Balken ist das was ich bekomme für meinen PV Strom, die schwarze Kurve ist das was ich bezahlen muss. Es ist doch nicht meine Schuld wenn das übrige Geld nicht an die Stelle fließt, die mir bei Bedarf Strom zur Verfügung stellen können. EEGUmlage bezahle ich jedenfalls mehr als für die Vergütungen der EE Einsoeiser benötigt wird.

    Karl Reichert sagt.
    Verzichten Sie auf ihren noch sicheren Arbeitsplatz, bevor er wegen der Energiewende abgewandert ist.

    @ Karl Reichert
    Das ist auch so ein Gruselmärchen. Die Konzerne die abwandern könnten, sind froh dass sie hier bleiben können, und alle Vorteile der deutschen Energiewende nutzen können.

    Das sind die einzigen die direkt an der Börse den von den EE gesenkten Strom kaufen können.
    Dazu kommt, dass sie nur ein Bruchteil der EEG Umlage bezahlen, weniger Netzentgelte. usw.
    Dieses Märchen zieht schon lange nicht mehr.

    Ich habe vor einiger Zeit gelesen, dass ein stromintensiver Betrieb, seine Nachtschichten auf Tagschichten verlegt hat, weil zum einen der Strom am Tage billiger ist, ist als der seither günstigere Nachtstrom, und zum anderen dadurch die Nachtschicht Zulagen gespart werden.
    MfG

  19. #16 und 17:
    Die PV Anlage des Herrn Diehl wird diese Zeit sicher auch nicht mehr erleben. Aber ich staune jedes Mal wieder über die Verbohrtheit dieses nun ja Kommentators, der hier unzählige Fakten und Zahlen um die Ohren gehauen bekommt und trotzdem ungerührt sein Mantra weiterbetet. Aber so funktioniert die grüne Religion offenbar: Ausblenden von Fakten und Zahlen und sonstigen Gegenargumenten und unbeirrt die eigene Sichtweise verkünden und zwar missionarisch. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Hessens Tarik Al Wazir wohl mit Eike, wo er sinngemäß verkündete: „Wenn wir Speicher brauchen sollten, werden wir welche haben und Grundlast Strom brauchen wir nicht mehr“. Oder Frau Höhn: „Irgendwo weht immer Wind“.
    Herr Diehl, sind Sie mit Ihrer PV Anlage eigentlich autark oder haben Sie nicht doch eine Verbindung zum öffentlichen Netz? Woher kommt dann Ihr Strom in der Nacht nach der Zeit der fossilen Stromerzeugung?

  20. @ Diehl. Nikolaus, Christkind/Weihnachtsmann und Osterhase werden bald auf einen Tag fallen. Die Klimakatastrophe verschiebt ohnehin alle Realitäten. Glauben sie an alle drei oder vier, Zahlen sind ohnehin unerheblich. Sie sind ein Tiefgläubiger, Sie sollten sich bei Opus Dei, denen mit dem Heftchen an der Ecke, 12 Stämme, Scientology, Ökologisten usw. bewerben. Ach so, bei den letzteren sind Sie schon Parteigänger/Gläubiger, oder gläubiger Parteigänger. Ein Wissender scheinen Sie jedoch nicht zu sein.
    Sie sind eher ein Mitesser an einem System, das sie bekämpfen. Ein Biologe würde es als Schmarotzer bezeichnen.
    Und zu Ihren Schichten, wissen Sie daß es Schichtarbeit nicht nur wegen Profit gibt, sondern weil etwas nur durchgehend erzeugt werden kann? Stellen Sie einmal eine Glasschmelze für die Tagschicht ein. Sie verstehen nichts, einfach nichts und sind in der Wolle grün gefärbt und ideologiesiert.

  21. Rolf Pietzsch sagt # 19
    #16 und 17:
    Aber ich staune jedes Mal wieder über die Verbohrtheit dieses nun ja Kommentators, der hier unzählige Fakten und Zahlen um die Ohren gehauen bekommt und trotzdem ungerührt sein Mantra weiterbetet. Aber so funktioniert die grüne Religion offenbar: Ausblenden von Fakten und Zahlen und sonstigen Gegenargumenten und unbeirrt die eigene Sichtweise verkünden und zwar missionarisch.

    @Rolf Pietzsch
    Der Diehl macht nichts anderes als Fakten und Zahlen die er hier um die Ohren gehauen bekommt ins rechte Licht zu rücken. Wie erfolgreich er zeitweise damit ist können, Sie daran erkennen, wenn die Kontrahenten auf Polemik zurückgreifen müssen, weil ihnen die Argumente fehlen.

    Rolf Pietzsch sagt.
    Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Hessens Tarik Al Wazir wohl mit Eike, wo er sinngemäß verkündete: „Wenn wir Speicher brauchen sollten, werden wir welche haben und Grundlast Strom brauchen wir nicht mehr“. Oder Frau Höhn: „Irgendwo weht immer Wind“.

    @ Rolfd Pietzsch
    Stimmt doch auch was die sagen. EON und RWE setzen es doch gerade mit ihren neuen Töchtern in die Tat um

    Rolf Pietzsch sagt.
    Herr Diehl, sind Sie mit Ihrer PV Anlage eigentlich autark oder haben Sie nicht doch eine Verbindung zum öffentlichen Netz? Woher kommt dann Ihr Strom in der Nacht nach der Zeit der fossilen Stromerzeugung?

    @ Rolf Pietzsch
    Schauen Sie mal was ich in # 18 geschrieben habe.

  22. Der Diehl macht nichts anderes als Fakten und Zahlen die er hier um die Ohren gehauen bekommt ins rechte Licht zu rücken.

    Darüber würde ich gern nochmal mit meinem Mathe oder Physiklehrer sprechen, wenn das noch ginge. Die beiden haben die Ergebnisse in meinen Klausuren nie ins rechte Licht gerückt, sondern immer nur richtig oder falsch dahinter geschrieben. Blöd gelaufen, sonst hätt ich möglicherweise bessere Zensuren gehabt aber ich hab das Abitur auch so geschafft, Sie auch?
    Eine Frage haben Sie nicht beantwortet: Woher nehmen Sie den Strom nach der fossilen Zeit???
    Auf den Rest mit den Speichern und RWE und Eon Töchtern geh ich nicht weiter ein, ich bin bloß Ingenieur, kein Politiker.

  23. @ Diehl Ich werde jetzt gleich dem Papst schreiben wegen der Jungrfauengeburt und so ein paar anderen Ungereimtheiten. Sicher wird er mir ebenso kompoetent und sachlich antworten wie Sie. Nur nicht so schnell. Merken Sie eigentlich noch so irgendetwas? Am Stammtisch oder so? Oder haben Sie da schon einmal ein blaues Auge bekommen!

  24. @ Diehl und Pietsch Ja, das ins rechte Licht rücken. Das lief an der Schule, zumindest bis 1968 richtig dumm. Wir hatten schlicht keinen Einfluß darauf. Jetzt hat mir eine junge Mutter von der Gesamtschule BW (Grün/rot für den Rest der Republik) ezählt, daß die Kinder statt Noten „Selbsterfahrungsbogen“ mit erfüllten und nicht erfüllten Erwartungen ausfüllen. Demnächst kommen dann die Belehrungen, hoffentlich nicht Übungen, ab Grundschule mit der sexuellen Vielfalt hinzu.
    Ja mit der Gehirnwäsche für den neuen deutschen grünen Menschen sollte man gründlich und früh anfangen. Hätte ich jetzt bayrischer Menscher (das wäre aber die weibliche Bevolkerung) oder Menschinnen schreiben sollen.
    Irgendwie komme ich durcheinander. Ich bin ja mit Gender und mainstream nicht so bewandert. Habe nur so ein bisle was mal gelernt und wende das so einigermaßen sinnvoll im Alltag an. Aber seit 2x2= grünfünf ist und sich diese „Tatsache“ immer mehr gesellschaftlich durchsetzt, bin ich durcheinander. Meine Lehrer lagen vermutlich schon falsch.

  25. Rolf Pietzsch sagt # 22

    Darüber würde ich gern nochmal mit meinem Mathe oder Physiklehrer sprechen, wenn das noch ginge. Die beiden haben die Ergebnisse in meinen Klausuren nie ins rechte Licht gerückt, sondern immer nur richtig oder falsch dahinter geschrieben.

    @Rolf Pietzsch
    Nennen Sie Beiträge von mir wo ich mich über physikalische Dinge geäußert habe.
    Das einzige woran ich mich erinnern kann, und etwas mit Physik zu tun hat, war die Feststellung von mir, dass PV Strom den ich auf meinem Dach erzeuge, physikalisch nicht weiter als zu meinen Nachbarn rechts und links kommen kann, und nicht ins Ausland verschenkt werden muss, wie von den EE Kritikern gerne behauptet wird. Ich denke da hätte Ihr Lehrer auch nicht falsch dahinter schreiben können, oder ????

    Was Mathe betrifft, müssen Sie bei den Energiewende bedingten neuen Strukturen, schon etwas Mengenlehre mitbringen um es zu verstehen.

    @ Rolf Pietzsch. sagt.
    Blöd gelaufen, sonst hätt ich möglicherweise bessere Zensuren gehabt aber ich hab das Abitur auch so geschafft, Sie auch?

    @Rolf Pietzsch
    Natürlich nicht zweimal durchgefallen.

    Rolf Pietzsch sagt.

    Eine Frage haben Sie nicht beantwortet: Woher nehmen Sie den Strom nach der fossilen Zeit???

    @Rolf Pietzsch
    Aus den Quellen, die gerade weltweit unaufhaltsam auf dem Vormarsch sind.

    Rolf Pietzsch sagt.

    Auf den Rest mit den Speichern und RWE und Eon Töchtern geh ich nicht weiter ein, ich bin bloß Ingenieur, kein Politiker.

    @ Rolf Pietzsch

    Sie müssen kein Politiker sein, sondern lediglich am aktuellen Zeitgeschehen etwas teilnehmen, dann muss Ihnen auffallen, dass EON all abendlich in den besten Fernsehzeiten, sich als Solarprofis in der Werbung präsentiert. Mit anderen Worten die Energiewende angenommen hat, die Sie für unmöglich halten.

    MfG

  26. @Diehl

    Ich sagte ja bereits:

    Mit einigen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen. 😉

  27. @ Diehl Nicht nur EON und andere wegen Energiewendewende notleidende Volkskonzerne (z.B. RWE und ENBW) haben sich mit gewendet. Mit der Politik gewendet. Nicht jeder Vorstand steht heute noch für Sachlichkeit gerade. Die IG Farben haben das auch schon einmal 1933 unter dem Druck der Politik nicht gemacht. Das Resultat ist Ihnen bekannt, Bravo weiter so, aus der Geschichte nichts gelernt, aus dem Physikunterricht (weitgehend ohne Niveau) sowieso nicht. Hat heute an einer Gemeinschaftsschule (grün) keine Konsequenzen mehr.

  28. Dann möchte ich den Tauberich/die Tauberin @Diehl zum Gewinn des Schachspiels beglückwünschen.

  29. @ Herr Diehl

    Aus den Quellen, die gerade weltweit unaufhaltsam auf dem Vormarsch sind.

    Sehen Sie Herr Diehl, nun schwimmen wir doch gewollt oder ungewollt auf der selben Welle: Sie meinen natürlich auch die Kernenergie. Irgendwie kommt dann doch alles wieder zusammen.

  30. Ist nicht die erste Frage und eigentlich auch Einzige, wie die erzeugte Sonnen- und Windenergie gespeichert werden kann? Rechenexempel wie z.B. der MOE entsteht, sind sekundär und erledigen sich bei einer bezahlbaren und effizienten Speichermöglichkeit des Stromes/Energie von selbst.
    Ich habe bisher kein schlüssiges und auch belastbares Modell gefunden. Nach 16 Jahren Energiewende muß doch endlich mal einer der Verantwortlichen aus dem Quark kommen und Möglichkeiten aufzeigen. Die Aussage, daß wir das schaffen, reicht mir in diesem Fall nicht.
    Und den Hinweis auf den Stromzukauf aus anderen Ländern in „Notzeiten“empfinde ich als schlechten Scherz. Als ob andere Ländern bei gleicher Energiepolitik nicht ähnliche Schwierigigkeiten hätten.

  31. Und den Hinweis auf den Stromzukauf aus anderen Ländern in „Notzeiten“empfinde ich als schlechten Scherz. Als ob andere Ländern bei gleicher Energiepolitik nicht ähnliche Schwierigigkeiten hätten.

    Naja, darauf wird’s halt hinauslaufen. Wenn man in Süddeutschland die KKWs abschaltet, kommt der Strom dort halt nicht von den deutschen Windmühlen in der Nordsee, sondern u.a. (vor allem in grenznahen Gebieten) von KKWs in Frankreich und Tschechien. Die zum Teil -- nach Ansicht der Ökos -- unsicherer sind als die deutschen Kraftwerke, die abgeschaltet werden weil man sie für ein Sicherheitsrisiko hält.

    Diese ganze Argumentationslinie ist einfach nur bizarr, auf mehreren Ebenen.

  32. „Gerade mal 40% Wirkungsgrad erreichen die mit Stein- oder Braunkohle befeuerten Anlagen im Mittel. Mit modernen Turbinen und ohne die ständigen effizienzsenkenden Laständerungen zum Ausgleich der Zufallsgeneratoren könnten bereits 50% und mehr sein.“

    E.On hatte vor vier oder fünf Jahren ein Projekt „50+“ aufgesetzt, als dessen Ergebnis in Wilhelmshaven das erste fossile Kraftwerk mit einem Wirkungsgrad von größer 50% gebaut werden sollte. Wegen des politische Stimmungsumschwungs und der Folgen für den Energiemarkt, wurde das Projekt allerdings nach kurzer Zeit wieder begraben (Diskussion um CCS machte 50+ zu einem „Traum“).
    Technisch gab es vor allem zwei Probleme, die bis dahin nicht abschließend gelöst waren: Stahl, der bei sehr hohen Temperaturen noch höheren Drücken standhält (Turbinenschaufeln, dafür gab es bereits einen Lösungsvorschlag, der damals unter der Überschrift „com600“ lief).
    Aber auch der Stahl der Rohrbündel im Dampferzeuger musste noch leistungsfähiger werden. Es gibt solche Stähle, allerdings ist deren Bearbeitung sehr kompliziert (das dichte Verschweißen der kilometerlangen Rohrbündel im Dampferzeuger). Hier wird sicher ein Schwerpunkt in der Entwicklung liegen müssen.
    In Datteln wurde von Hitachi auch ein schwierig zu verarbeitender Stahl verwendet -- sollte Datteln jemals ans Netz gehen, ist das Ding vermutlich auch löchrig wie ein schweizer Käse 😉

  33. Herr Diehl, bei welchem produzierenden Unternehmen steht denn wegen der Energiekosten tagsüber die Produktion still, während die Produktion nachts läuft?

    Das wäre ja zumindest erstmal Voraussetzung dafür, die Profuktion wegen der „günstigen Energiepreise“ von der Nachtschicht in eine Tagschicht zu verlagern…(sofern es eine Tagschicht vorher bereits gegeben hat, wäre dazu der Aufbau einer zweiten Produktrionslinie erforderlich… oder … die Hälfte der Leute hat immer gerade Pause)

  34. @MK #15

    Die Ideologie siegt über die Vernunft. Das ändert sich erst wenn die Leute selbst Windräder ums Haus stehen haben und Maisfelder und Windschweine und Solarspiegel. Dann merken sie, oh dass ist ja doch nicht so schön. Anders ist den Leuten nicht bei zu kommen. Aber dann bilden die Leute Bürgerinitiativen. Energiewende ja, aber nicht vor unseren Haus.

    Die Energiewende wird nicht an ästhetischem Geschmäcklertum scheitern, sondern an handfesten materiellen und sozialen Katastrophen, wenn nicht vorher ein Einsehen geschieht.

  35. Bigschmock sagt.

    Ich habe bisher kein schlüssiges und auch belastbares Modell gefunden. Nach 16 Jahren Energiewende muß doch endlich mal einer der Verantwortlichen aus dem Quark kommen und Möglichkeiten aufzeigen. Die Aussage, daß wir das schaffen, reicht mir in diesem Fall nicht.

    @ Bigschmock
    Die 16 Jahren waren ja auch mehr oder weniger ein „Kalter Krieg“ zweier Systeme.
    Erst jetzt wo der neue RWE Chef gemerkt hat, dass sein Vorgänger der Herr Großmann offensichtlich falsch lag, als er immer die Öffentlichkeit weismachen wollte, dass Strom aus Sonne zu erzeugen, so ähnlich wäre wie Ananas in Alaska züchten, bewegt sich da was.

    Bigschmock sagt.

    Und den Hinweis auf den Stromzukauf aus anderen Ländern in „Notzeiten“empfinde ich als schlechten Scherz. Als ob andere Ländern bei gleicher Energiepolitik nicht ähnliche Schwierigkeiten hätten.

    @Bigschmock

    Wenn sie denn die gleiche Energiepolitik betreiben.
    Eigentlich könnte man froh sein, wenn andere Länder die deutsche Energiewende nicht so zügig mit machen, weil sie dann eher noch als Speicherzone, oder Kapazitätsmarkt dienen könnten.
    Zur Zeit haben wir ja einen gewaltigen Stromexport Überschuss, und andere beschweren sich über den billigen Strom den wir liefern. Ich könnte mir vorstellen, dass die, bei Bedarf uns gerne mal Strom liefern würden, wenn der Preis stimmt.
    Wie gesagt, wäre ein natürlicher Kapazitätsmarkt, der doch im Zuge der Energiewende gefordert wird.

    MfG

  36. Bigschmock sagt # 30
    Ist nicht die erste Frage und eigentlich auch Einzige, wie die erzeugte Sonnen- und Windenergie gespeichert werden kann? Rechenexempel wie z.B. der MOE entsteht, sind sekundär und erledigen sich bei einer bezahlbaren und effizienten Speichermöglichkeit des Stromes/Energie von selbst.

    @Bigschmock

    Wie löst sich der MOE bei einer Speichermöglichkeit von selbst, das würde mich interessieren.
    Man lernt ja nie aus.

  37. @F.Alfonzo

    Diese ganze Argumentationslinie ist einfach nur bizarr, auf mehreren Ebenen.

    Treffend gesagt. Normalerweise sollte ein (!) K.O.-Kriterium genügen, um den Unsinn zu beenden. Hier haben wir gleich mindestes 5 und der Wahn wendet sich weiter.

  38. D. Kaiser sagt # 33
    Herr Diehl, bei welchem produzierenden Unternehmen steht denn wegen der Energiekosten tagsüber die Produktion still, während die Produktion nachts läuft?
    Das wäre ja zumindest erstmal Voraussetzung dafür, die Profuktion wegen der „günstigen Energiepreise“ von der Nachtschicht in eine Tagschicht zu verlagern…(sofern es eine Tagschicht vorher bereits gegeben hat, wäre dazu der Aufbau einer zweiten Produktrionslinie erforderlich… oder … die Hälfte der Leute hat immer gerade Pause)

    @ Kaiser
    Es ist schon eine Weile her wo ich das gelesen habe, aber so weit ich mich erinnern kann waren das sehr stromintensive Material Veredlungsprozesse, die wegen dem günstigen Nachtstrom in Nachtschicht stattfanden, also keine Produktionslinien.

  39. Ach Leute…..lasst euch doch nich schon wieder ins Diehlsche MOE-Paralleluniversum zerren…..das nervt auf die Dauer.

    Zitat aus obigen Artikel:

    Anders ausgedrückt: Hätte man einfach nichts getan, hätte man auf die Einleitung der Energiewende verzichtet und nicht in das Wechselspiel zwischen technischem Fortschritt und Marktgeschehen eingegriffen, wären die Emissionen der Stromproduktion in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Stattdessen wurde viel Geld wirkungslos umverteilt.

    Weil Herr Kaiser (nicht der Versicherungsonkel) schon mal Datteln angedeutet hat……hier mal ein paar Daten von diesem Kraftwerk…..das doch hoffentlich eines Tages wirklich mal in Betrieb genommen werden darf.

    http://jazudatteln4.de/index.php/technik/33-steinkohlenkraftwerk-datteln-4

    1055 MW netto Strom, davon 413 MW Bahnstrom mit 16,7 Hz……max. Kohlelagerkapazität 180.000 Tonnen Steinkohle…mit dem dieses Kraftwerk 20 Tage lang volle Pulle Strom und Fernwärme liefern kann, dat soll mal so ein Miefquirl nachmachen…..zumal die olle Windmühle ja nichmal Wärme liefern kann.

    Diese Kraft-Wärme-Kopplung, also die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme hat zur Folge, dass der Gesamtwirkungsgrad des neuen Kraftwerks Datteln 4 bei über 60 Pro­zent liegt.

    Das Fernwärmenetz in Datteln benötigt zurzeit etwa eine Wärmeleistung von 70 MWth und versorgt circa 10.000 Haushalte. Um den Umweltvorteil der Kraft-Wärme-Kopplung zukünftig noch stärker zu nutzen, wird die neue Anlage so ausgelegt, dass bis zu 380 MW Fernwärme produziert werden können. Bis zu 310 MW Fernwärme können davon über eine neu zu er­richtende, rund 13 Kilometer lange Fernwärmeleitung nach Recklinghausen transportiert werden. Auf einem großen Teil dieser Trasse ist vom RVR ein Radweg geplant.

    Wat bei der bullshittigen Energiewende immer wieder gerne vergessen wird…..wo bleibt die Wärmewende?
    Ups…wetten, jetzt kommt gleich ein schlauer Öko und sagt, wenn Windüberschuss herrscht, kann man ja mit den Überflussstrom ein Wasserkessel aufheizen….und dann schön als Fernwärme verticken, jaaaanz toll…..bei den garantierten Einspeisevergütungskosten von Wind und Sonne. Na und in der restlichen Zeit…..wird dann schnödes Erdgas verheizt, wie immer eigentlich.

    Wer jetzt meint, ein BAllungszentrum kann man derart zuisolieren das der Wärmebedarf eines Tages gegen NULL geht, ist schief gewickelt.
    In meiner Stadt wurde durch energetische Sanierung, Abriss und sonstige Massnahmen der Wärmebedarf fast halbiert….aber damit sind wir schon fast am unteren Ende der Fahnenstange…..also wird auch weiterhin Wärme gebraucht…und dei muss ja schließlich auch wo her kommen…..und kommt mir jetzt nicht mit der Sonne, denn die liefert im Winter so gut wie nix…..und im Sommer viel zu viel…..also antizyklisch für unsere Breiten.

    Ich glaube……das Ananas züchten in Alaska wahrscheinlich immer noch billiger ist als die deutsche Irrsinns-Energiewende.

    Onkel Heinz…………bitte kein MOE mehr…ich kanns nich mehr hören und noch weniger sehen, diese knarrenden Nebelkerzen.

  40. H

    einz Eng sagt # 39
    Ach Leute…..lasst euch doch nich schon wieder ins Diehlsche MOE-Paralleluniversum zerren…..das nervt auf die Dauer.

    @Herr Eng
    Das ist ein zwar komplexes aber spannendes Thema, mit dem der Herr Krüger die MOE „Dummies“ da angesprochen hat.

    Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass Ihr Koalitionspartner hier nervende Artikel schreibt, nur weil es Ihnen offensichtlich zu kompliziert ist, oder etwa nicht ins Konzept passt.

    Lassen Sie den Herrn Krüger ruhig mal versuchen, die Geister die er gerufen hat wieder los zu werden.

    MfG

  41. @ H.E. Die Kraftwärmekopplung ist doch nur bei „Öko-Kraftwerken“ gut, aber nicht bei normalen Kraftwerken nach physikalischen und ökonomischen Grundsätzen. Wir haben so ein paar „Ökokraftwerke“ mit schön gerechneten Wirkungsgraden in der Gemeinde. Eines ist nur tausend Meter entfernt. Im Winter ist der Wirkungsgrad gut, mit Kühlwasser in 18 Haushalte als Heizung. Im Sommer werden aber von 100 ha Maiswüste, 60 ha in heiße Kühluft für den Gasmotor gegen die Sonne geblasen. Aber auch für diese 60 ha fuhren 200 PS Traktoren mit sicher Biodiesel? Welcher planwirtschaftliche Irrsinn. Ich dachte das wäre mit der Wende, welcher eigentlich?, vorbeigewesen. Können wir von Nordkorea noch lernen, sonst gibt ja nur noch wenige Planwirtschaften.
    Steckt unter dem grünen Jackett des „biederen“ Landesvaters in BW immer noch der Kommunist? Er hat bei den Grünen doch was zu sagen. Er möchte ganz BW mit Windmühlen spargeln und mit der Planwirtschaft den Mangel steuern.
    Denn nachts wird es dunkel,
    meist weht in BW kein Wind
    und den Bodensee kann man nicht öfters mal auf den Mont Blanc pumpen
    das wäre aber rechnerisch für eine erfolgreiche Energiewende notwendig.
    Jetzt wird der Diehl gleich wieder ein grünes Kaninchen aus dem Hut zaubern. Ich mag aber nur echte Zauberer.

  42. @Diehlenknorz #40

    Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass Ihr Koalitionspartner hier nervende Artikel schreibt, nur weil es Ihnen offensichtlich zu kompliziert ist, oder etwa nicht ins Konzept passt.
    Lassen Sie den Herrn Krüger ruhig mal versuchen, die Geister die er gerufen hat wieder los zu werden.

    Das gehört dann aber auch in den entsprechenden Thread und nicht hier her.
    Das, und nicht anderes meinte Heinz Eng. Also halten Sie sich einfach dran.
    Und posten Sie hier zum Thema oder schweigen Sie.

  43. @Alzheimerpatient Diehl, Hans

    Falls Du vergesslicher Tattagreis es noch nicht gemerkt haben solltest……dieser Artikel hier wurde von Peter Heller geschrieben und lautet….Klimaschutz? Nicht mit Wind und Sonne! ……..hat also nix mit dem Artikel des Herrn Michael Krügers zu tun.
    Wenn Du alterstarrer Nullschecker unbedingt mit Micha Krüger übers MOE streiten willst…..bitte schön, dann aber in seinen Kommentarbereich, zu seinen Artikel.

    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/eeg-und-merit-order-effekt-moe-fuer-dummies/0015136/

    Boah eyh….gestern hatta seinen eigenen Kommentar vergessen……und heute isser schon wieder auf dem völlig falschen Dampfer, …….kann denn sein Pfleger nicht a bisserl besser aufpassen und ihn rechtzeitig vom Internet erlösen, das muss doch der Therapie abträglich sein, den armen alten Rentner immer wieder an den PC zu lassen.

    Geh weg Diehl……ich ertrag Deine Dummheit immer weniger.
    H.E.

  44. @Karl Reichart #41

    Ich dachte das wäre mit der Wende, welcher eigentlich?, vorbeigewesen

    Die von Alt-West in Neu-Ost vielleicht ?
    Also BRD -> DDR 2.0 😀

  45. @Diehl

    Fakt ist, wir haben zwei Kraftwerksparks. Einen konventionellen mit 90 GW, der die Menschen bedarfsgerecht versorgen kann und als „systemrelavante“ Reserve gilt. Und einen aus EE, Wind, Sonne, etc.. mit ebenfalls 90 GW, der nur bei Wind und Sonne Strom liefert und im Jahresmittel nur 30% des Strombedarfs deckt. Der Strom aus dem konventionellen Kraftwerkspark wird für unter 5 Cent/kWh produziert, der aus den EE mit durchschnittlich 18 Cent/kWh Einspeisevergütung für die Anlagenbetreiber vergütet. EE Strom ist in der Herstellung also dreimal teuer. Für den zweiten Kraftwerkspark aus EE zahlen die Stromkunden aktuell 22 Milliarden € pro Jahr oben drauf. Ohne Mehrwert für die Stromkunden. Das Geld fließt in die Taschen der Investoren in EE. Ohne Nutzen für den Stromkunden und ohne wesentliche Minderung der CO2-Emissionen. Ein super Geschäftsmodell.

    Herr Diehl, Ihr Anliegen ist es weg von den konventionellen Kraftwerken, fossil und Kernkraft zu kommen. Da gibt es nur einen Weg, Autarkie. Sagt doch auch Ihr „Expentengremium“ in der Familie. Also Niedrigenergiehäuser mit Selbstversorgung. Also Herr Diehl, fangen Sie an und dämmen Ihr Haus und installieren genügend Speicher für Strom und Wärme im eigenen Haus und die Sache ist geritzt. Dann fällt auch Ihre EEG-Vergütung weg, wenn Sie den erzeugten Strom selbst nutzen und nicht gewinnbringend ins Netz einspeisen und der dann billig über die Börse verscherbelt wird. Und auch Ihr MOE ist dann kein Problem mehr.

  46. Krishna Gans sagt # 42

    Das gehört dann aber auch in den entsprechenden Thread und nicht hier her.
    Das, und nicht anderes meinte Heinz Eng. Also halten Sie sich einfach dran.
    Und posten Sie hier zum Thema oder schweigen Sie.

    @Krishna
    Grundsätzlich haben Sie ja Recht, ich wollte lediglich auf den Beitrag vom User „Bigschmock“ eingehen, der das Folgende geschrieben hat.

    Bigschmock sagt # 30
    Rechenexempel wie z.B. der MOE entsteht, sind sekundär und erledigen sich bei einer bezahlbaren und effizienten Speichermöglichkeit des Stromes/Energie von selbst.

    MfG

  47. PS

    @Diehl

    Herr Diehl, warum speisen Sie eigentlich PV-Strom ins Netz ein für bis zu 30 Cent/kWh? Hätten Sie ihn und Ihre Kunden von Anfang an selbst genutzt, dann wäre Ihr MOE auch nicht auf 3 Mrd. € pro Jahr angestiegen. Zumal Sie sowieso eine dezentrale Energiewende und Autarkie fordern.

  48. PPS

    …für bis zu 50 Cent/kWh natürlich.

  49. Michael Krüger sagt #46 1. März 2016 12:17

    @Diehl
    Herr Diehl, warum speisen Sie eigentlich PV-Strom ins Netz ein für bis zu 30 Cent/kWh? Hätten Sie ihn und Ihre Kunden von Anfang an selbst genutzt, dann wäre Ihr MOE auch nicht auf 3 Mrd. € pro Jahr angestiegen. Zumal Sie sowieso eine dezentrale Energiewende und Autarkie fordern.

    @ Herr Krüger
    Weil ich mich an gesetzliche Vorgaben halte, zu mal wenn die mir Vorteile bringen.
    Sie verzichten doch auch nicht bei Ihrer Einkommensteuer auf gesetzlich geregelte Freibeträge, oder ???

    MfG

  50. Also ich schau ja nur gelegentlich hier in den Blog rein. Aber mich beschleicht da so ein Verdacht. Könnte es sein das Herr Diehl gar nicht existiert, sondern hier von irgend jemandem als Advocatus Diaboli benutzt wird um die logischen Fehlschlüsse in der Argumentation der Energiewendebeführworter aufzudecken?

    Denn ansonsten ist eine derartige Argumentationsresistenz ja gar nicht zu erklären. Und mit welchem Aufwand er immer wieder behauptet das 2+2 = -3 ist. Also ich hätte die Ausdauer nicht :-).

  51. hinkSelf sagt # 50
    Also ich schau ja nur gelegentlich hier in den Blog rein. Aber mich beschleicht da so ein Verdacht. Könnte es sein das Herr Diehl gar nicht existiert, sondern hier von irgend jemandem als Advocatus Diaboli benutzt wird um die logischen Fehlschlüsse in der Argumentation der Energiewendebeführworter aufzudecken?
    Denn ansonsten ist eine derartige Argumentationsresistenz ja gar nicht zu erklären. Und mit welchem Aufwand er immer wieder behauptet das 2+2 = -3 ist. Also ich hätte die Ausdauer nicht :-).

    @ hink.Self
    Nein, den Diehl gibt es tatsächlich, da können Sie sicher sein, Herr Krüger kann das bestätigen.
    Was meine Ausdauer betrifft, was soll man als Rentner oder alter „Dement Opa“ wie mich der Herr Eng liebevoll zu nennen pflegt, den ganzen Tag machen. Zumal, wenn man sich mit diesem Thema schon seit 1992 dem Inbetriebnahme meiner PV Anlage, hobbymäßig beschäftige, und entsprechend gut auskennt, wie Sie sicher schon gemerkt haben.

    Wenn Ihnen meine Ausführungen wie 2+2= 3 vorkommen, liegt das nicht an mir, sondern an dem paradoxen System, das ich versuche zu beleuchten.
    Wie z.B. den Merit Order Effekt, wo mich der Herr Krüger mit der Überschrift seines Artikel besonders motiviert hat.
    Wussten Sie z. B. dass MOE bedingt ab 2010 gilt, Je billiger Ihr Versorger sich Strom beschaffen kann, desto mehr müssen Sie Umlage bezahlen.???
    Wahrscheinlich nein, deshalb kommen Sie bei meinen Ausführungen auch auf 2+2=3

    MfG
    .

  52. @ thinkSelf
    Ich schau hier auch manchmal rein und habe überlegt ob Herr Diehl seine Beiträge vergütet bekommt. Die Spekulation über seine Motive hier ständig ‚Paroli zu bieten‘ ist jedenfalls unterhaltsamer als seine doch oft sinnfreien Beiträge :-)

  53. @thinkSelf

    Also ich schau ja nur gelegentlich hier in den Blog rein……

    Zu meinen Leidwesen, weil ich Ihre kompetenten Kommentare immer sehr schätze.

    Advocatus Diaboli……kein vernünftiger Mensch kann auf Dauer derat oft den selben Bullshit aufsagen…ein Skeptiker schon garnicht….ich gehe eher von einer verschärften Variante eines Stalkers aus, eventuell könnte man auch auf fanatisch-missionarischen Eifer schließen, den man sonst nur noch bei den Zeugen Jehovas oder anderen Sekten findet.
    Da ich aber kein Psychologe bin….kann ich nur querdeuten, was mir in meinen vielen Arbeitsjahren schon für verwirrte Menschen begegnet sind, denen man in höchsten Maße, allermeist glücklich aus dem Weg gehen konnte, dummerweise kann man sich hier im Blog nur noch darauf beschränken, gewisse Deliquenten kategorisch zu ignorieren, mit der Hoffnung, sie suchen sich eines schönen Tages, auf anderen Websites ein paar neue Opfer.
    MfG
    Heinz Eng

  54. @Karlchen #41
    Nun ja, man kann es auch anders rum sehen……wenigstens schmeißen sie nicht ganzjährig die Wärme wech, die das BHKW erzeugt.
    Die Investitionen in ein Nahwärmenetz sind beträchtlich, da kann ein Meter schon mal 90 -- 250 Euro (je nach Tiefbaukosten und Bodenbeschaffenheit) kosten…….und die Heizstation im Haus samt Gebrauchtwarmwassererzeugung kostet dann auch schon mal 3000 -- 4000 Euro pro Stück.

    Wirtschaftlich betrachtet legt man die BHKW so aus, das sie die Sommerlast erbringen und ein Spitzenlastkessel den Rest besorgt……so kommt man dann auch auf über 8000 Vollaststunden und zur begehrten KWK-Vergütung.
    Die gibbet nämlich nur, wenn das BHKW wärmegührt gefahren wird…..keine Wärmeabgabe, keine Stromerzeugung.

    Anders in einen Großkraftwerk…..da wird der Mitteldampfanzapung eben nur so viel Wärme entnommen, wie das Wärmenetz aufnehmen kann…..der Rest der Energie im Dampf….geht dann auf die Turbine und macht Strom….normalerweise.
    Aber heute…..darf dann so ein hocheffizientes Kohlekraftwerk nach der Pfeife der Pfeifen-ähm, Zufallstromerzeuger tanzen…..was im Winter peinlich wird, weil dann die Wärmeabgabe ins Fernwärmenetz zu stark einschränken würde und somit am Ende……auch wieder nur ein schnöder Spitzenlastkessel zuspeisen muss.

    Die reine Konzentration auf die Stromwende…..macht zunehmend auch die KWK kaputt….die ja eigentlich 25% der zukünftigen Stromerzeugung stemmen sollte…..dummerweise ist die Lobby des AGFW zu klein um gegen die EE-Lobbyistenvereine anstinken zu können…….und die Politik ist zu blöd, sich an die selbstgesteckten Ziele zu halten.

    Planlos wie der BER……nur vieeeel teurer.
    Onkel Heinz………..Stirn auf Tischplatte

  55. @Diehl

    Weil ich mich an gesetzliche Vorgaben halte, zu mal wenn die mir Vorteile bringen.
    Sie verzichten doch auch nicht bei Ihrer Einkommensteuer auf gesetzlich geregelte Freibeträge, oder ???

    Habe ich es mir doch gedacht, es geht Ihnen um die Vorteile/ Geld. Warum sagen Sie dann erst, es ginge Ihnen darum die fossilen Energiequellen zu ersetzen?

    Also wenn es Ihnen ums Geld geht, kann ich Ihre Motivation auch verstehen hier als Störenfried zu arbeiten. Sie haben Angst der ScSk-Blog könnte den Leuten die Augen öffnen und die könnten erfahren, dass es bei der Energiewende gar nicht um Klimaschutz und höhere, uneigennützige Ziele geht, sondern um den schnöden Mammon. Das schmälert dann Ihre Gewinne und stellt Ihr Gewerbe in Frage.

  56. @Micha
    gesetzlich geregelte Freibeträge…….bei den Kernkraftwerken nennen es die selben Leute……böse Atom-Subventionen.
    H.E.

  57. Und ich zahle übrigens keine Einkommenssteuer als Rentner mit kleiner Rente. Habe also auch keine Freibeträge. Darf aber von meiner Rente die EEG-Vergütung für Herrn Diehl mitfinanzieren, da der die Vorteile von bis zu 50 Cent/kWh unbedingt in Anspruch nehmen will.

  58. Michael Krüger sagt # 57
    Und ich zahle übrigens keine Einkommenssteuer als Rentner mit kleiner Rente. Habe also auch keine Freibeträge. Darf aber von meiner Rente die EEG-Vergütung für Herrn Diehl mitfinanzieren, da der die Vorteile von bis zu 50 Cent/kWh unbedingt in Anspruch nehmen will.

    @Herr Krüger
    Dann wird es Zeit, dass Sie zu einem Stromanbieter wechseln, der Ihnen die – von meinem PV Strom – gesenkten Großhandelspreise weiter gibt.

    MfG

  59. @ Lieber Heinz Eng,

    besten Dank für den Link mit dem man sich über Datteln 4 ausführlich informieren kann, absolut informativ klasse!
    Und mit denen die das blockieren zeigt sich welche politischen Bühnen, absolute Idioten erobert haben.

  60. Michael Krüger sagt # 55

    Weil ich mich an gesetzliche Vorgaben halte, zu mal wenn die mir Vorteile bringen.
    Sie verzichten doch auch nicht bei Ihrer Einkommensteuer auf gesetzlich geregelte Freibeträge, oder ???
    Habe ich es mir doch gedacht, es geht Ihnen um die Vorteile/ Geld. Warum sagen Sie dann erst, es ginge Ihnen darum die fossilen Energiequellen zu ersetzen?

    @ Herr Krüger
    Sie haben wieder mal falsch gedacht. Warum verdrehen Sie denn meine Aussage, und verschweigen, dass ich mich an gesetzliche Vorgaben halte. Wenn die dann auch noch Vorteile bringen, ist das ein angenehmer Nebeneffekt.

    Michael Krüger sagt.
    Also wenn es Ihnen ums Geld geht, kann ich Ihre Motivation auch verstehen hier als Störenfried zu arbeiten. Sie haben Angst der ScSk-Blog könnte den Leuten die Augen öffnen

    @ Herr Krüger
    Wenn Sie mich als Störenfried empfinden, muss man davon ausgehen, dass Sie den Leuten hier was erzählen wollen, bei dem Sie nicht gestört sein wollen, das scheint sehr verdächtig.

    MfG

  61. @Diehl 51,

    da der Gesetzgeber einen FIXPREIS für EE vorschreibt ist das was sie anprangern einfach linke Tasche rechte Tasche.
    Die EE kosten richtig Asche und ob dies nun in der Umlage steckt oder einer Weiterreichung der höheren Einkaufskosten, ist egal. Die Summe bleibt gleich.

    Ach, ich vergaß: Die EE belasten das Netz zunehmend, was sich natürlich in erhöhtem zusätzlichen Aufwand Niederschlägt und die Kosten nochmal treibt.

    Die Details der Abrechnung sind irrelevant.

    mfg

  62. @Micha
    Bitte, bitte….lass Dich nicht provozieren……oder streitet euch in Deinem Thread weiter, der Artikel hier ist viel zu wichtig, als das wir uns den vom senilen Opa-Bot kaputt machen lassen…..Büddddeeee.

    @Meier
    Du wirst lachen….eigentlich hatte ich nach den Kohlebunker-Lagerkapazitäten moderner Kohlekraftwerke gesucht, der Link dazu….war ein netter Zufallsfund.
    Ist schon lustig……weil der BUND unbedingt das Klima schützen will…..durften die alten Datteln-Kohledreckschleudern ein paar Jährchen länger laufen, nur damit diese so-genannte Umweltschutzorganisation mal so richtig den Larry raushängen lassen konnte.
    Tja……wie nun obiger Artikel beweist, is mit Wind und Sonne kein Staat, geschweige denn Klimaschutz zu machen.
    Ganz im Gegenteil…..es verhindert sogar, das DE wirklich mal etwas CO2 einsparen könnte…..

    Der große Flop der Öko-Heizungen

    „Der hohe Strompreis, bedingt durch das EEG, reduzierte die Wirtschaftlichkeit der Umwelttechnologie Wärmepumpe“, glaubt Lücke. „Hier werden die erneuerbaren Energien Windkraft und Fotovoltaik gegen die Wärmepumpe ausgespielt.“……

    Das ungenutzte Potenzial für den Klimaschutz ist damit gewaltig: Nach BDH-Berechnungen könnte Deutschland durch die vollständige Sanierung seines Heizungsbestandes 13 Prozent seines gesamten Endenergie-Verbrauchs einsparen.

    So siehts aus……die EE-Lobby hindert Deutschland daran, die selbstgesteckten Klimaschutzziele einhalten zu können….im Gegenteil, durch ihren Lobbyismus werden sinnvolle Lösungen sogar verhindert oder extrem blockiert, weil es hier nur um Rendite geht und nicht ums Klima.
    Davon unabhängig……ich bin nicht der Meinung, das Deutschland irgendwie dat Klima schützen könnte, selbst wenn wir auf Schlag alle Emissionsquellen abschalten würden……wäre das global ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Onkel Heinz………….Schlacht der Lobbyisten…..und Deutschland verliert gerade

  63. mrotz sagt # 61
    @Diehl 51,
    da der Gesetzgeber einen FIXPREIS für EE vorschreibt ist das was sie anprangern einfach linke Tasche rechte Tasche.
    Die EE kosten richtig Asche und ob dies nun in der Umlage steckt oder einer Weiterreichung der höheren Einkaufskosten, ist egal. Die Summe bleibt gleich.

    @mrotz
    Die Einkaufskosten für Strom sind doch gesunken wegen der EE.
    Es geht nicht um höhere Einkaufskosten die weiter gegeben werden, oder nicht, sondern um Gesunkene.
    Mit der linke Tasche, rechte Tasche, haben Sie recht, nur im umgekehrten Sinn, als Sie meinen..
    Und da wiederum ist es so, dass der Verbraucher selbst dafür sorgen muss, dass das Geld von der linken in die rechte Tasche, sprich seine eigene kommt, in dem er zu dem Anbieter wechselt, der die gesunkenen Großhandelspreise an seine Kunden weiter gibt.
    Die EEG Umlage, als mediale Angriffsfläche für das EEG bleibt aber weiter hoch.

    MfG

  64. Mal für die Allgemeinheit (notorische Blindnieten schließe ich da mal aus)………wenn wir uns über Energiewende und Strompreise unterhalten, sollten wir einen Blick über den Tellerand werfen…….in unseren Fall reicht schon mal die EU.

    http://strom-report.de/strompreise-europa/

    2015 lag der durchschnittliche Strompreis für Haushaltskunden bei 20,8 Cent pro Kilowattstunde [Cent|kWh]. Das ist ein Anstieg um 24% seit 2010, als die Kilowattstunde noch 16,7 Cent kostete. Die Unterschiede innerhalb Europas sind hoch und reichen für private Verbraucher von 9,4 Cent|kWh in Bulgarien bis 30,7 Cent in Dänemark.

    Den größten innereuropäischen Unterschied verursachen Steuern und Abgaben. Im EU-Durchschnitt liegt dieser Anteil bei 32%. Doch die Werte variieren von Land zu Land und sind mit 57% in Dänemark am höchsten. In Deutschland, wo die staatlich veranlassten Preisbestandteile ebenfalls mehr als die Hälfte [52%] des Preises ausmachen, ist mit 21% die EEG-Umlage enthalten, die den Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht.
    Am anderen Ende der Abgaben-Skala steht Großbritannien, das mit 16% nur einen sehr niedrigen Steueraufschlag zahlt.

    Abgesehen davon, das sich in DE Stiefvater Staat kräftig mitbereichert………könnten wir noch einen Haushaltskundenstrompreis von 20,8 Cent/kWh haben…….EU-Durchschnitt halt…….alles andere, sind dämliche Nebelkerzen, die davon ablenken sollen, was uns dieser Wendebullshit finanziell aufbürdet, für einen Effekt…..der nicht einmal CO2 einspart, wat ja die Hauptausrede für die Verspargelung und Verspiegelung der deutschen Landschaft ist.

    Übrigens…..mit dummen Menschen zu diskutieren ist ähnlich ergiebig, wie einem Schwein das Klavierspielen beibringen zu wollen…..obwohl, beim Schein hätte ick sogar noch Hoffnung.

    Onkel Heinz………..als spräche man mit einer Wand

  65. @Diehl:

    Ein Produkt das teurer in der Herstellung ist, kann die Kosten nicht senken.
    Alles andere sind Artefakte und Augenwischerei.

    Das „dämpfen“ der Preise für Spitzenlaststrom (herausdrängen der Gaskraftwerke aus dem Markt) sorgt eben nicht für sinkende Stromkosten, da man diese Kraftwerke trotzdem BENÖTIGT! Sie werden ja nicht ersetzt. Denn bei Dunkelflaute ist man auf diese angewiesen. Diese Einnahme-Ausfälle müssen dann anderswo refinanziert werden. Ihre Dämpfung der Strompreise ist vernachlässigbar und ansonsten Artefakt.

    mfg

  66. #49

    Weil ich mich an gesetzliche Vorgaben halte, zu mal wenn die mir Vorteile bringen.

    abgesehen davon, das dieser satz keinen sinn ergibt kann man ihrer aussage entnehmen, das sie sich besonders stark an gesetzliche vorgaben halten, wenn diese ihnen vorteile bringen und im umkehrschluss, das sie sich nur ein bischen an die gesetzlichen vorgaben halten die einen nachteile bringen…

    sie sind also nicht nur dumm, wie hier schon vielfach von mir nachgewiesen wurde, sondern auch noch ein latenter gesetzesbrecher und egoist…

    hut ab!

    ps: zumal hat die bedeutung von ‚auch weil‘
    quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/zumal

  67. # 64 Eng
    „obwohl, beim Schwein hätte ick sogar noch Hoffnung“
    Immerhin erkennen Schweine sehr schnell wie sie Ihr Futter am einfachsten bekommen, was man von den Wendeträumern nicht behaupten kann. Gegenüber denen sehe ich bei Grunz und Co erhebliche erhebliche intellektuelle Vorsprünge!
    Grüße, BvK

  68. Gerade bei Tichy……..einen wundervollen Artikel gefunden….echt lesenswert, ausser für EE-Fanatiker

    Windkraft: Die Öko-Ein-Mann-Armee Enoch zu Guttenberg

    Zufall ist das nicht. Im Umweltschutz fehlt ein notwendiges Korrektiv, seit mit der Energiewende fieberhaft nach Stromquellen um jeden ökologischen Preis gesucht wird. Die einst kritischen Verbände sind längst eingebunden, ordnen sich dem großen Ziel des Atomausstiegs unter. Gemeinden wittern das große Geld, Bauern Rendite für sonst wenig ertragreiche Waldflächen, die aus vorgeschobenen ökologischen Gründen zunächst einer wirtschaftlichen Nutzung entzogen wurden um dann als Standorte für Windparks weggebulldozert zu werden. Windparks bringen vordergründig Ertrag zurück in Gegenden, die aus Naturschutzgründen nicht mehr wirtschaften dürfen. Grüne Politiker spenden den Segen als Hohepriester der Ökologie; der BUND und NABU nicken ab. Mit dem Erneuerbaren Energien-Gesetz sprudeln die Milliarden, um dies möglich zu machen, auch wenn der Stromertrag die vorher investierte Energiemenge kaum jemals übertrifft und auch der Ausstoß der schädlichen Klimagase sich so nicht reduzieren lässt. Die sich immer wieder selbstermächtigende Umgestaltungsmaschine kann so ohne Gegenmacht die Wälder plattwalzen. “Komme mir nun niemand dieser ehrenwerten Gesellschaft und argumentiere mit CO”-Ausstoß und Klimawandel. Ein verlogeneres Argument für die Windkraft kann es im mit WKAs und Solarmodulen zugenagelten Deutschland nicht geben”, rechnet er vor: “Das EEG ist Schwachsinn und wen treffen die Kosten? Wie immer die Schwächsten der Gesellschaft.” Der Freiherr sieht einen ökologische Klassenkampf der Profiteure gegen die Stromkunden; Enoch zu Guttenberg, ein Grüner der ersten Stunde ist jetzt der erbitterte Ankläger des Öko-Industriellen Komplexes der nur noch grün angestrichenen Landschaftszubetonierer.

    Ökologischer Klassenkampf…..und deswegen ist Peters Artikel auch so wichtig, denn der Hauptgrund der so-genannten „Energiewende“ war ja wohl der Klimaschutz…..also irgendwie CO2 einzusparen, wat ja nun nachweislich die Miefquirle und Krähenspiegel bis heute (knapp 20 Jahre nach den ersten Gehversuchen) nicht geschafft haben.

    Aber der Höhepunkt ist, wenn ein „Aktionsbündnis Artenschutz durch Erneuerbare“ der Windkraft-Lobby jetzt gegen die letzten noch aktiven Umwelt-und Naturschutzverbände zu Felde zieht.

    Man bedenke, selbst wenn man zu den aktiven Klimaschützern gehören sollte….die Energiewende Deutschlands….kann die angebliche Überhitzung der Erde max um ein paar Tage verzögern……dafür aber, heute hier und jetzt jede Menge Viecher zu schreddern um Tierarten in der Zukunft zu schützen, is wohl an Schizophrenie nicht mehr zu toppen…….wenn das alles irgendwann mal juristisch ausgewertet wird , werden viele Krokodilstränen laufen, dann aber ist es schon zu spät.
    Nochmal Herr Guttenberg:
    Erst seit der Energiewende sei ihm klar geworden „wir korrupt Deutschland ist, wie Kommunalpolitiker abgeschmiert werden“ und ihre „Judaslöhnung kassieren“.

    Wer was anderes behauptet…..ist in meinen Augen ein dummer Mitläufer….oder schlimmer noch, ein korruptes Arschloch.

    Langsam erwacht der Widerstand…….Dank uns und anderen Websites……selbst wenn die Entwicklung in meinen Augen noch viel zu langsam vorangeht.
    H.E.

  69. Heiz Eng zitiert # 68

    Mit dem Erneuerbaren Energien-Gesetz sprudeln die Milliarden, um dies möglich zu machen, auch wenn der Stromertrag die vorher investierte Energiemenge kaum jemals übertrifft.

    @Herr Eng

    Kennen Sie die Amortisationszeiten von Sonnen und Wind Kraftwerken, im Vergleich zu Fossilen Kraftwerken ??

    Dann bauen Sie mal ein Solarpark und ein Kohlekraftwerk, nebeneinander, und beobachten nach Fertigstellung der Beiden, welches Kraftwerk ohne fremde Hilfe, sprich ständigem Zuführen von Rohstoffen, zuerst die Energie wieder eingebracht hat, die für seine Herstellung benötigt wurde.

    MfG

  70. Heinz Eng zitiert # 68

    Nochmal Herr Guttenberg:
    Erst seit der Energiewende sei ihm klar geworden „wir korrupt Deutschland ist, wie Kommunalpolitiker abgeschmiert werden“ und ihre „Judaslöhnung kassieren“.

    @ Herr Eng
    Nennt man das nicht Lobbyismus und ist ganz legal.

    Schauen Sie mal hier.
    Zitat:
    Einer breiteren Öffentlichkeit wurden Personalaustauschprogramme, und die Mitarbeit Externer in Bundesministerien, durch das Fernsehmagazin Monitor am 19. Oktober 2006 bekannt. Der Beitrag wurde anmoderiert mit den Worten:
    „Lobbyisten versuchen, die Politik zu beeinflussen, um ihrem Arbeitgeber Vorteile zu verschaffen. Dazu sprechen sie auch in Ministerien vor. Manche Lobbyisten haben das gar nicht mehr nötig – sie sind nämlich schon da. Ja, richtig, das ist neu: Lobbyisten haben in unseren Ministerien mittlerweile eigene Büros – Tür an Tür mit Regierungsbeamten und […] mit eigener Durchwahl, und schreiben an Gesetzen mit. Bezahlt werden sie von ihren Unternehmen. Leihbeamte – gut für die Wirtschaft, schlecht für Bürger. Zitat Ende.

    Was glauben Sie denn, wie die EEG Neuordnung 2009 zu Stande gekommen ist, mit dem paradoxen Ergebnis, das da lautet, Je billiger sich ein Versorger Strom im Großhandel beschaffen kann, desto mehr EEG Umlage muss sein Kunde bezahlen.
    Das war nicht mal eine Gesetzesänderung, sondern ist über den § 64 gelaufen, wenn Ihnen das was sagt. Praktisch ein Schnellschuss am Bundesrat vorbei.

    MfG

  71. @Physikniete Diehl
    Eine Windmühle oder ein Krähenspiegel sind nur halbe Kraftwerke……ergo nicht mit einem echten konventionellen/Biomassekraftwerk zu vergleichen, ergo verbietet sich die Rechnung der Amortisationszeit schon mal von ganz alleine.
    Die Rechnung wird erst dann sachlich richtig, wenn Du die benötigten Speicher dazurechnest, die es den Zufallsstromerzeugern endlich mal ermöglich……den Strom dann zu erzeugen, wenn er auch gebraucht wird….also mindestens 8000 h im Jahr.
    Bisher veredeln wir, die Energiewirtschaft, euern sinnlosen Zufallsstrom zu einen brauchbarem Endprodukt…..und solange ihr keine eigenen Speicher baut (und deren Kosten in eure Armortisationsrechnung mit integriert)….brauchen wir uns über Deinen geäusserten Bullshit, nicht mehr weiter unterhalten.

    Prinzipell hab ick nix gegen Lobbyismus (gesunden)…..aber wenn man das Verbrennen des Volksvermögens mit Klimaschutz begründet……dann krieg ick einen Hals, dat gloobste mir nich.
    Deswegen…..überlese ich den Rest Deines Mülls, mit dem Du doch nur wieder Deinen MOE-These in diesen Thread einschmuggeln willst….und das ist unerwünscht…..denn hier gehts um CO2-Einsparung und nicht um hypothetische Kostenumverteilungen, die wir ohne EEG……nie hätten.

    Schreibs Dir endlich hinter Deine dreckigen Ohren……hier gehts um Physik und CO2 Einsparungen….und nicht um den Sprung in Deiner Schallplattenschüssel.
    H.E.

  72. Heinz Eng sagt #71
    Physikniete Diehl
    Eine Windmühle oder ein Krähenspiegel sind nur halbe Kraftwerke……ergo nicht mit einem echten

    @Herr Eng
    Was wäre Ihnen am Ende der Fossilen Rohstoffe lieber ein, Kohlekraftwerk. Oder einige „halbe“ Kraftwerke. Aber soweit denken Sie ja nicht.

    Heinz Eng sagt.
    Prinzipell hab ick nix gegen Lobbyismus (gesunden)…..

    @Herr Eng
    Er muss halt nur in Ihr Konzept passen wie ich Ihren Ausführungen entnehme.

    Heinz Eng sagt.
    Deswegen…..überlese ich den Rest Deines Mülls, mit dem Du doch nur wieder Deinen MOE-These in diesen Thread einschmuggeln willst….und das ist unerwünscht….

    @Herr Eng
    Was hat Amortisation mit dem MOE zu tun. Sie haben den MOE offensichtlich immer noch nicht verstanden.

    MfG

  73. @Realitätsverweigerer Diehl
    Ohne fossile Rohstoffe gäbe es heute keine einzige Solarzelle oder Großwindrad……die dann auch noch meist da produziert werden, wo die Energiekosten viel niedriger sind als in Deutschland.

    Ohne fossile Rohstoffe fehlen euch Silizium, Eisen, Zement, Kupfer…..und allerlei anderes Zeuch, mit dem euer Kram gebaut wird……..und um eine perfekte Kreislaufwirtschaft (100% Recycling) aufzubauen, benötigt es eine Menge an Energie…..die euer Sinnloskram nie bereitstellen kann……

    Übrigens…..Du Dödel, wenn ick mich mal ernsthaft mit dem MOE auseinander setze, kommt dat dabei raus.

    Ein Sinken des Baseload Preises auf jetzt 3 ct (Stand Herbst 2015) ist durch mehrere Effekte[4] zu erklären. Zum einen nahm der CO2-Zertifikatepreis ab, so dass vor allem Braun- und Steinkohlekraftwerke zu günstigeren variablen Kosten produzieren konnten. Dann hat sich die Nachfrage reduziert, d.h. Spitzenkraftwerke wurden durchgängig weniger häufig als marginales Kraftwerk eingesetzt. Als drittes ist der Merit-Order-Effekt zu nennen, der durch den Zubau vor allem von Solar- und Windenergieanlagen zu Zeiten mit gutem FEE-Ertrag die Preise senkt. Viertens sind nach der Hausse in 2008 die Brennstoffpreise (Kohle und Gas) zurückgegangen, unter anderem auch wegen der Ausweitung der Shale-Gas-Förderung in den USA, incl. der dortigen Substitution von Kohle durch Gas, die das Kohleangebot auf dem Weltmarkt erhöht hat[5]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order

    Ergo……sind Deine komischen NIE…..nur einer von 4 Preissenkenden Gründe……die ihr Ökos allzugerne, allein euern Naturverschandelnden Industrieanlagen zugute schreiben wollt.
    Geh mir aus den Augen……..so viel impertinente Aufdringlichkeit, mit sowenig Ahnung….ist schon grenzwertig.
    H.E.

  74. @Diehlenbrett #72

    Was hat Amortisation mit dem MOE zu tun. Sie haben den MOE offensichtlich immer noch nicht verstanden.

    Nichts, und daher ja auch die Warnung, auch nicht auf Umwegen wieder dahin zu kommen, sondern beim Thema zu bleiben, habbes ?

    Was wäre Ihnen am Ende der Fossilen Rohstoffe lieber ein, Kohlekraftwerk. Oder einige „halbe“ Kraftwerke.

    Bis die zu Ende sind, sind diese „halben Kraftwerke“ aber sowas von Geschichte, und sind mit Glück im „Technikmuseum“ unter „Kuriositäten“ abgestellt oder einfach nur verrotteter Schrott (im Augenblick sind sie bloß noch nicht verrottet).

  75. Heinz Eng sagt # 73
    @Realitätsverweigerer Diehl
    Ohne fossile Rohstoffe gäbe es heute keine einzige Solarzelle oder Großwindrad……die dann auch noch meist da produziert werden, wo die Energiekosten viel niedriger sind als in Deutschland.
    Ohne fossile Rohstoffe fehlen euch Silizium, Eisen, Zement, Kupfer…..und allerlei anderes Zeuch, mit dem euer Kram gebaut wird……..und um eine perfekte Kreislaufwirtschaft (100% Recycling) aufzubauen, benötigt es eine Menge an Energie…..die euer Sinnloskram nie bereitstellen kann…

    @Herr Eng

    Ja eben, deshalb ist man doch auch bestrebt Sonne und Wind an Stelle der Fossilen Rohstoffe zu nutzen, was Sie für sinnlos halten.

    MfG

  76. @Diehlenbrett #75
    Absolut falsche Antwort, mangels Lesevertändnis, Physikvertändnis, Verständnis generell.

  77. Moin,
    lasst es bitte endlich gut sein mit dem Diehl. Typischer seniler Troll. Pickt sich irgendwelche Passagen aus den Beiträgen anderer heraus, um diese dann zu verdrehen und die Diskussion mal wieder vom Hauptthema abzubringen. Dabei baut er selbst wieder Schwachsinn ein, damit eine Richtigstellung provoziert wird (ob gewollt oder von alleine…). Ich glaube da hilft nur ignorieren und die Taube herumstolzieren lassen…

    Deshalb mal eine Frage in eine andere Richtung: Wenn wir schonmal beim Thema Klima schützen sind, wie realistisch ist es, in (wie ferner?) Zukunft Strom aus Kernfusion zu erzeugen? Die Meinungen gehen ja sehr weit auseinander, wie schätzt ihr das ein, gibt es hier jemanden mit Fachwissen? Nachdem der Wendelstein erfolgreich Plasma stabilisieren konnte, ist der kommerzielle Gebrauch der Kernfusion erneut näher gerückt.

  78. @ ÖkilandFöJler

    Ich würde mich gerne täuschen, aber ich denke, dass die Hoffnung auf Kernfusion fruchtlos bleiben wird. Angesichts der Jahrzehnte der Forscung und der bislang ungelösten Probleme erwarte ich nicht, dass kommerziell nutzbare Ergebisse jemals erreicht werden. Dagen ist die Brüter-Technologie äußerst vielversprechend und wesentlich weiter hinsichtlich der kommerziellen Nutzbarkeit.

    Der Wendelstein konnte nur für sehr kurze Zeit erfolgreich Plasma stabilisieren. Ich zweifele, dass dies für länger möglich sein wird.

  79. #77 Ökiland:
    Ich bild mir ein, dass ich mich mittlerweile ganz gut auskenne mit der Kernenergie. Aber es gibt natürlich bessere Fachleute auf dem Gebiet: Humpich, Haferburg, usw. Trotzdem denke ich, dass die Fusion in den nächsten 50 oder mehr Jahren keinen entscheidenden Beitrag zur Stromerzeugung leisten wird. Was neulich in den Medien war: Stellarator versus Tokamak ist interessant aber nicht wirklich bahnbrechend. Ich halte die Entwicklung zur 4. Generation von Spaltkraftwerken, die ja inhärent sicher sind und nur noch bescheiden Abfall produzieren aber den bisherigen verwenden können, für zielführender. Wir waren in Deutschland ja schon mal nahe dran mit dem Kugelhaufenreaktor und dem schnellen Brüter. Die gibt es jetzt in China und Russland zum Beispiel, bei uns gab es zu viel grüne Bedenkenträger. Wenn sich denn irgendwann herausstellt, dass Herr Diehl und seine Kumpels mit PV und Wind keine sichere Stromversorgung machen können, kaufen wir halt chinesische oder russische Technik, die auf unseren Erkenntnissen und Erfahrungen aufgebaut hat.

  80. @Martin Landvoigt #78

    Ich würde mich gerne täuschen, aber ich denke, dass die Hoffnung auf Kernfusion fruchtlos bleiben wird. Angesichts der Jahrzehnte der Forscung und der bislang ungelösten Probleme erwarte ich nicht, dass kommerziell nutzbare Ergebisse jemals erreicht werden.

    Ich denke, Ihre Sicht ist etwas zu pessimistisch, aber warten wir es ab.

  81. Ich hatte mich nicht umsonst um die Kohlebunker von Datteln 4 gekümmert……das hatte ein tieferen Sinn…nämlich.

    180.000 Tonnen Steinkohle reichen für ein 1000 MW starkes Kohlekraftwerk so ziemlich für 20 Tage aus um dat Ding volle Pulle fahren zu können, samt Fernwärmeauskopplung.
    20 Tage x 24 Stunden mal 1000 MW = 480.000 MWh elektr. Arbeit. (grob gerundet)

    So…nun mit Windräder onshore…..zirka 1500 Volllaststunden…..1500/8760 = macht ein ein Faktor von 0,17….

    20 x 24 x 1000 MW x 0,17 = 81.600 MWh bei gleicher installierter Leistung……um also auch auf 480.000 MWh Arbeit zu kommen…..bräuchten wir 5880 MW installierte Windleistung…..da ist aber noch nicht die Unstetigkeit mit einberechnet.

    Das Pumpspeicherwerk Goldistal hat eine installierte Leistung von 1080 MW und kann 8 Stunden lang Strom liefern, bis es leergelaufen ist.
    Um 20 Tage Windstille auszugleichen…….müsste das Oberbecken das 55-60 fache an Speicherkapazität haben….oder man baut halt 54-59 neue PSKW der Goldistalklasse dazu.
    Nun jut….da noch a bisserl Schwachwind, dort noch etwas Sonnenströmlinge mittenmang gemischt (deren Erzeugerkapazität ich nicht mit eingerechnet habe)….und die Anzahl der PSKW könnte man vllt halbieren…….aber das sollte genügen um den Laien zu zeigen…..was es bedeutet….ein einziges modernes Kohlekraftwerk durch Wind und Sonne zu ersetzen, wobei weder Versorgungssicherheit, noch Netzausbau und Speicherverluste mit einberechnet sind……und dat PSKW ja auch irgendwann wieder mal geladen werden muss……

    Sonne und Wind sind irgendwie (wenn man unbedingt positiv denken will) ein „nettes“ Zubrot……aber die Fossilen ersetzen…..is ja wohl nur der feuchte Wunschtraum eines pubertierenden Tattergreises……ersatzweise, merkbefreiten Ökos.

    Und ja…..das ist reine Elektrotechnik…..die Kostenberechnung kann sich wegen mir, ein anderer aus den Fingern saugen.

    Onkel Heinz……..darf auch mal Milchmädchen spielen

  82. @ÖkilandFöJler: Die ursprünglichen Planungen haben vorgesehen, dass das erste Demonstrationsprojekt DEMO zwischen 2040 und 2050 ans Netz geht. Die Erfahrungen, die man mit diesem Projekt sammelt sollen es ermöglichen im letzten Viertel dieses Jahrhunderts wirtschaftlich elektrische Energie zu erzeugen. Mit einem nennenswerten Beitrag der Kernfusion zur Energiewirtschaft ist in diesem Jahrhundert nicht mehr zu rechnen.

  83. Mal off-topic noch ein Gedanke zur Kernfusion:

    Ich kann mangels Expertise nicht einschätzen, ob es technische Hürden gibt, die einen Fusionsreaktor mit positiver Energiebilanz mit heute zur Verfügung stehender Technik schlich und einfach unmöglich machen.

    Man sollte allerdings auch vor Augen haben, dass nicht wirklich viel Geld in die Forschung gesteckt wird. Wenn man mal Vergleicht, welche Mittel (als Anteil am BIP) damals alleine von den USA in kürzester Zeit in die Erforschung von Kernspaltung, -waffen und -antriebstechnik investiert wurden, sind Projekte wie der ITER eigentlich ein Witz. Man könnte die finanziellen Mittel für die weltweite Forschung locker verhundertfachen, ohne dass die Steuerzahler es auch nur bemerken würden. Im Gegensatz zu dem NIE-Schwachsinn, der sich jetzt schon im Geldbeutel bemerkbar macht ohne irgendeinen positiven Nutzen zu erzielen -- vom guten Gewissen abgesehen.

    Und der Hauptgrund dafür dürfte sein, dass man im Moment auch nicht wirklich die Notwendigkeit dafür sieht, massive Fortschritte in der Fusionsforschung zu erzwingen. Warum auch, es gibt ja Alternativen, die bezahlbar sind und im Zweifel noch hunderte Jahre zur Verfügungs stehen werden.

  84. H

    einz Eng sagt #73
    Übrigens…..Du Dödel, wenn ick mich mal ernsthaft mit dem MOE auseinander setze, kommt dat dabei raus.
    Ein Sinken des Baseload Preises auf jetzt 3 ct (Stand Herbst 2015) ist durch mehrere Effekte[4] zu erklären. Zum einen nahm der CO2-Zertifikatepreis ab, so dass vor allem Braun- und Steinkohlekraftwerke zu günstigeren variablen Kosten produzieren konnten. Dann hat sich die Nachfrage reduziert, d.h. Spitzenkraftwerke wurden durchgängig weniger häufig als marginales Kraftwerk eingesetzt. Als drittes ist der Merit-Order-Effekt zu nennen, der durch den Zubau vor allem von Solar- und Windenergieanlagen zu Zeiten mit gutem FEE-Ertrag die Preise senkt. Viertens sind nach der Hausse in 2008 die Brennstoffpreise (Kohle und Gas) zurückgegangen, unter anderem auch wegen der Ausweitung der Shale-Gas-Förderung in den USA, incl. der dortigen Substitution von Kohle durch Gas, die das Kohleangebot auf dem Weltmarkt erhöht hat[5]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order
    Ergo……sind Deine komischen NIE…..nur einer von 4 Preissenkenden Gründe……die ihr Ökos allzugerne, allein euern Naturverschandelnden Industrieanlagen zugute schreiben wollt.

    @Herr Eng
    Mir ist erst jetzt aufgefallen, dass Sie sich mit dem MOE beschäftigt haben.
    Das hätten Sie besser sein lassen. Das zeigt nämlich, dass Sie die Zusammenhänge nicht so richtig verstehen.
    Wenn die EE nicht wären, hätten wir noch viel mehr die teuren Gaskraftwerke rechts auf der MOE Kurve als Preis bestimmende Grenzkraftwerke . Alles was dann links von denen bei Stein und Braunkohle preis mindernd geschieht, bewirkt, ohne die EE, lediglich einen „Mitnahmeeffekt“ für deren Betreiber. Das letzte noch für die Nachfrage benötigte Kraftwerk bestimmt den Preis, oder wissen Sie das auch nicht.
    Dann fragen Sie mal den Herrn Heller, der weiß das. Der hat das in seinem Artikel „Die Kannibalen der Energiewende“ erwähnt.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen erklären warum die EE beim MOE die Hauptrolle spielen.

    Gehört eigentlich in den MOE Thread, aber Sie haben ja hier geschrieben, ich habe nur geantwortet.

    MfG

  85. Herr Diehl,

    in dieser speziellen Situation mögen sie zwar recht haben, aber am Ende zählt die Gesamtsituation.
    Es ist ja nicht so, daß die teuren SPitzenlastkraftwerke 0-24 Uhr 7 Tage die Woche durchgeschuftet hätten. Die hat man angestellt, genau dann, wenn man diese gebraucht hat. Und somit war der Strompreis für KURZE Zeit hoch und ging dann wieder runter.
    Die EE haben aber Einspeisevorrang. D.h. wenn man zwar keinen teuren Spitzenlaststrom bräuchte, muß man diese trotzdem mit der hohen (fixen) Vergütung versehen. Diese Kosten fressen aber Ihren Effekt bei weitem auf.
    In der Summe muß der Endstrompreis steigen bei zusätzlichem EE-Zubau.

    Und wie jetzt die fixe EE-Vergütung zwischen Börse und Umlage aufgeteilt wird ist letztendlich irrelevant.

    Das ganze System wäre nur fair, wenn die EE keinen Einspeisevorrang hätten und zu dem jeweils aktuellen Strompreis einspeisen könnten. Es würde sich zwar für die EE-Betreiber dann nicht rechnen. Achso warum wohl, weil EE ohne erhöhte Strompreise nicht lebensfähig wären (und nicht regelbar sind)
    Könnten die EE bedarfsgerecht Einspeisen z.B. durch Vorhalten eines Speichers und gäbe es weder eine fixe Vergütung noch einen Einspeisevorrang, dann hätte wohl jeder in diesem Forum kein Problem.
    Ob jetzt ein Gaskraftwerk zu Betrag x Spitzenlaststrom liefert, oder ein Windrad mit Batterie zum selben Preis , ist egal, so lange beide gleich zuverlässig sind.

    Aber im jetzigen System treiben sowohl die EE die Strompreise, als auch ist es nicht möglich Kraftwerke stillzulegen, weil die EE ein fast 100% Backup benötigen, welches ebenfalls finanziert werden muss. Von den Belastungen im Netz ganz zu schweigen.

    mfg

  86. zu Fusion poste ich mal eine provokante Veröffentlichung:
    http://scitation.aip.org/content/aip/journal/adva/5/8/10.1063/1.4928572

  87. mrotz sagt # 85
    Herr Diehl,
    in dieser speziellen Situation mögen sie zwar recht haben, aber am Ende zählt die Gesamtsituation.
    Es ist ja nicht so, daß die teuren SPitzenlastkraftwerke 0-24 Uhr 7 Tage die Woche durchgeschuftet hätten. Die hat man angestellt, genau dann, wenn man diese gebraucht hat. Und somit war der Strompreis für KURZE Zeit hoch und ging dann wieder runter.

    @mrotz
    In der Gesamtsituation spiegelt sich ja gerade die Tatsache, dass die Börsenpreise in den letzten Jahren fast halbiert wurden, was ohne die EE nicht möglich gewesen wäre.
    Dazu kommt, dass die EEG Umlage entsprechend steigt. Das monetäre Volumen ist noch da, geht leider irgendwo im Handel ( niedrige Beschaffungskosten ) unter, anstatt eventuell dahin zu fließen, wo Backup gebraucht wird

  88. @ Diehl:

    Diese Strombörsenpreisentwicklung zeigt doch vielmehr, daß EE Strom genau dann anfällt, wenn man Ihn nicht benötigt.
    Daneben wird normaler Strom zu einem großen Teil nicht über die Strombörse gehandelt.

    mfg

  89. mrotz sagt # 88
    @ Diehl:
    Diese Strombörsenpreisentwicklung zeigt doch vielmehr, daß EE Strom genau dann anfällt, wenn man Ihn nicht benötigt.

    mfg

    @mrotz
    Nicht benötigt können Sie bei etwa 30% EE nicht sagen, sonst könnte er ja nicht die Börsenpreise nach unten treiben.

    Nicht benötigt allenfalls in den Augen der konventionellen Erzeugern, die dadurch weniger Erlöse erzielen.
    Aber wie gesagt das Geld das da wegen der geringeren Erlöse den konventionellen Erzeuger verloren geht, wird ja von den Verbrauchern mit einer höheren Umlage bezahlt.
    Landet nur nicht bei denen, sondern in Form von niedrigen Börsenpreisen im Handel.
    Deshalb werden doch immer mehr Erzeuger auch zu Händlern, um diese Defizite wieder auszugleichen.

    EON und RWE machen das jetzt sogar mit ihren neuen Töchtern, mit dem Namen Handel und Vertrieb, auf getrennte Rechnungen.

    Mit anderen Worten, die haben die Phasen, wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken, in ihre Geschäftsmodelle aufgenommen.

    mrotz sagt.
    Daneben wird normaler Strom zu einem großen Teil nicht über die Strombörse gehandelt.

    @mrotz
    Die Strombörse ist aber richtungsweisend für alle anderen Handelsarten. Und besonders wichtig, der Preis der da entsteht, ist entscheidend über die Höhe der EEG Umlage.
    MfG

  90. @Diehlenbrett #89
    Die Bartwickelmaschine läuft auf Hochtouren, hinter jedem Ihrer Postings steht gewissermaßen :||
    und wird infolgedessen in Endloschleife wiederholt ad infinitum, sinnlos bis zum Abwinken.

    Nun erzählen Sie doch mal, wie das nun mit der CO2 Einsparung und Klimaschutz funktioniert, bzw funktionieren soll !

  91. @Krishi
    Hihi….dat alte Tonband hat nur diese eine Endlosschleife….sonst hätte er ja gegen meine Rechnung in #81 fachlich etwas einwenden können…….aber egal, ick darf im Rahmen dieses Artikels……der da immer noch lautet:

    Klimaschutz? Nicht mit Wind und Sonne!

    …..noch einen drauf setzen……Daniel Wetzel von Welt-Online war mal wieder fleißig.

    So ist die Energiewende kaum noch zu schaffen

    Die McKinsey-Experten messen den Erfolg der Energiewende anhand von 15 Kriterien. Erstmals weist die Mehrzahl eine Verschlechterung auf. Vor allem die wichtigen Ziele scheinen inzwischen unerreichbar.

    —-Dem eigentlichen Ziel der Energiewende – einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten – ist die Politik in der zweiten Jahreshälfte 2015 erneut nicht näher gekommen. Im Gegenteil: Die Kohlendioxid-Emissionen stiegen von 920 auf 925 Millionen Tonnen und entfernten sich damit weiter von dem für 2020 anvisierten Zielwert von 750 Millionen Tonnen.

    —--Auch in den Nebenzielen der Energiewende sieht der Trend nicht gut aus. Das Vorhaben, den Stromverbrauch in Deutschland bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren, muss die Bundesregierung nach derzeitigem Stand wohl aufgeben. Der Stromverbrauch stieg vielmehr an, von 579 auf 597 Terawattstunden.

    Jup…….trotz Ausbaurekord der NIE…..blasen wir immer mehr CO2 in die Luft, trotz grüner Jubelmeldungen, wie hoch denn schon der Anteil der NIE an Gesamtstromverbauch liegt……ham wa kein einziges Gramm CO2 eingespart.
    Apropo „Sparen“……..Pustekuchen ihr Wendehälse, der Stromverbrauch schert sich ein Dreck um politische Knebelmaßnahmen…….es sei denn, wir schaffen endlich die Industrie aus Deutschland aus……dann sinkt auch der Wohlstand….und mit sinkenden Wohlstand…..hat keiner mehr Geld für teuer Strom…..dann schaffen wir die 50% Absenkung auch…irgendwie.

    Tja……Sonnen-Diehl……Dein Dreck auf dem Dach nützt nur Deiner Brieftasche…..reduziert aber kein CO2, und wie ich in #81 schon schrieb, ersetz es nicht einmal ansatzweise die fossilen Rohstoffe.
    Du bist einer Lüge aufgesessen……..das muss doch echt weh tun, wenn man dann in der Lage ist, die Tatsache anzuerkennen.

    Onkel Heinz………..gehässig wie ein Tütchen Crystal M., das moralinsaure Grüne, die Maske von der Larve zerrt

  92. @Diehl

    Ich sagte ja bereits:

    Mit einigen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen. 😉

    Und dann gibt es noch Aquarienfische wie die Guppies. Haben sie das Ende des Aquariums erreicht, wisse sie nicht mehr, was am Anfang war. Somit ist der Anfang und das Ende des Aquariums für die Guppies, wenn sie im Kreis schwimmen, immer wieder neu. 😉

  93. Michael Krüger sagt #92
    @Diehl
    Ich sagte ja bereits:
    Mit einigen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen,

    @ Herr Krüger
    Besonders schwierig, weil die Taube auch noch die Realität zum Partner hat.

    MfG

  94. @ Heinz

    Danke für den Link. Was ja schon lange erwartet war, wird nun bestätigt: Anstieg der CO2 Emissionen in 2015 auf 925 Millionen Tonnen. Aber angesichts dessen, dass es eh keine Bedeutung hat, was die spinnerten Deutschen da so treiben nun wirklich kein Grund zur Sorge. Es geht ja um Symbolpolitik.

    Frau Hendricks Schlaf wird das vermutlich nicht stören, sie ist so ganz im Bann ihres 2 Grad-Ziels, … pardon 1,5 Grad-Ziels bis 2100. Aufgeweckt war sie nur, als Gabriel sich einst erdreistete zu meinen, dass wir das 40% Ziel bis 2020 nicht erreichen werden.

  95. Mal eine Frage: Was wird denn in 5 Jahren realistisch zu erwarten sein an CO2 Emissionen in 2020?

    a) Über 900 Millionen Tonnen
    b) 800 bis 900 Millionen Tonnen
    c) unter 800 Millionen Tonnen

    gemäß der Erfolge der letzten 5 Jahre wohl eher a)

  96. @Martin
    „Frau Hendricks Schlaf wird das vermutlich nicht stören,.“….denn sie wird sicherlich wieder von Magarine träumen.

    Ups, ick muss wech.
    H.E.

  97. @mrotz, #88

    Auf dieser Seite
    https://www.eex-transparency.com/
    können Sie gut erkennen, dass PV und Windstrom nicht unnütz ist.
    PV reduziert direkt die Einspeisung konventioneller Erzeugungseinheiten (Tagesspitze), Windkraft ebenfalls.

  98. Jo Brigidde, Einspeisung vielleicht, aber das ist ungleich Produktion. Kraftwerke laufen außerhalb ihrer Spezifikationen um den „Zappelatrom“ regulieren zu können. Viel interessanter ist da ob der Brennstoffverbrauch und Co2 Ausstoß signifikant sinkt, denn das ist ja schließlich das washalb PV und WKA so toll gefördert werden.

  99. Andreas Baumann sagt # 98
    Brigidde, Einspeisung vielleicht, aber das ist ungleich Produktion. Kraftwerke laufen außerhalb ihrer Spezifikationen um den „Zappelatrom“ regulieren zu können. Viel interessanter ist da ob der Brennstoffverbrauch und Co2 Ausstoß signifikant sinkt, denn das ist ja schließlich das washalb PV und WKA so toll gefördert werden.

    @ Andreas Bauman
    Haben Sie da eine Quelle die das belegt, wo Kraftwerke laufen außerhalb ihrer Spezifikation.

    Brigite hat das mit einer Quelle belegt, was sie gepopstet hat..

    MfG

  100. @Diehl Ernsthaft? Besonders ihr heiß geliebter Merit-order-effekt leistet da einiges, da er Gas verdrängt.

    ich versuche es mal auf ihrem Niveau.
    Zitat Wikipedia (sic)

    Schon heute werden Kraftwerksblöcke kurzfristig, das heißt z. B. ohne länger geplanten Revisionsstillstand, vom Netz geschaltet, wenn dafür genug Windleistung für Windkraftanlagen zur Verfügung steht. Diese Stillstände werden von den Kraftwerksbetreibern Windaussetzer genannt und bedeuten für die Betreiber wirtschaftliche Einbußen. Je nach Alter und Auslegung der Anlage verschleißt diese durch häufiges An- und Abfahren mehr als im kontinuierlichen Betrieb. Je höher und kontinuierlicher die Auslastung einer Anlage, umso wirtschaftlicher arbeitet sie.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grundlast#Grundlastkraftwerke

  101. PV reduziert direkt die Einspeisung konventioneller Erzeugungseinheiten (Tagesspitze), Windkraft ebenfalls.

    Bei PV, wenn dann mal die Sonne scheint…..wird die Mittagsspitze reduziert…..aber die zweite Spitze ab 17:30 Uhr…..geht schon mal umbeschienen, sonnenklar in die Hose.
    Wind dagegen, weht zufällig am Tag…..und kann dadurch mal rein zufällig, die eine oder andere Spitze reduzieren……kann aber auch gelangweilt in der Gegend rumhängen und dann dürfen die bösen Fossilien wieder mal in die Bresche springen.

    @Opa Diehl, der Senile
    Obiger Artikel ist die Quelle…..nämlich, weil Sonne und Wind kein einziges Gramm CO2 eingespart haben….ok, ist ein indirekter Beweis……da versagt Dein Logiksektor eh, is zu kompliziert für Dich, denk garnich erst drüber nach, wäre in Deinem Fall sowieso verlorene Liebesmüh.

    Onkel Heinz………wenn Tattergreise den zahnlosen Mund aufmachen, klappern die Zähne vergnügt auf dem Nachttisch, Mahlzeit.

  102. Hi zusammen,

    ein kleines Beispiel aus der PV Praxis habe ich auf meinem letzten Lehrgang bewundern dürfen.
    PV Anlage 50m2, erwarteter Jahresertrag 4.800 kw/h, installiert Dezember 2001.
    Dann war auf der Tafel noch eine Digitalanzeige mit der aufgelaufenen Gesamterzeugung seit Installation:
    31.720 kw/h (Anfang März 2016).

    Das macht doch immerhin WENIGER als 50% des erwarteten Jahresertrages.
    Da wird sich die Verwaltung aber wieder gefreut haben über dieses lukrative Investment.

    Ganz abgesehen von den regelmäßigen Anzeigen der aktuellen Erzeugen, die morgens um 10:00 und auch nachmittags um 16:00 bereits bei bahnbrechenden 0,000 kw lag.

    Herrlich!

  103. A

    ndreas Bauman sagt #100

    Schon heute werden Kraftwerksblöcke kurzfristig, das heißt z. B. ohne länger geplanten Revisionsstillstand, vom Netz geschaltet, wenn dafür genug Windleistung für Windkraftanlagen zur Verfügung steht. Diese Stillstände werden von den Kraftwerksbetreibern Windaussetzer genannt und bedeuten für die Betreiber wirtschaftliche Einbußen. Je nach Alter und Auslegung der Anlage verschleißt diese durch häufiges An- und Abfahren mehr als im kontinuierlichen Betrieb. Je höher und kontinuierlicher die Auslastung einer Anlage, umso wirtschaftlicher arbeitet sie.

    @Bauman

    Zu nächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass wir uns mitten im seit langem bekannten Energiewende Prozess befinden, wo genug Zeit war sich auf neue Gegebenheiten einzustellen.

    Ist Ihnen nicht bekannt, dass manche das auch schon praktizieren, und diese „Windaussetzer“ zu Ertragsoptimierungen nutzen, in dem sie die Phasen in ihr Geschäftsmodel einbauen, wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken.
    Schauen Sie mal hier
    Zitat: Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.

    EON und RWE praktizieren das sogar mit ganz neuen Sparten.

    MfG

  104. Dirk Peeters sagt #102
    Hi zusammen,
    ein kleines Beispiel aus der PV Praxis habe ich auf meinem letzten Lehrgang bewundern dürfen.
    PV Anlage 50m2, erwarteter Jahresertrag 4.800 kw/h, installiert Dezember 2001.
    Dann war auf der Tafel noch eine Digitalanzeige mit der aufgelaufenen Gesamterzeugung seit Installation:
    31.720 kw/h (Anfang März 2016).

    @Dirk Peeters

    Diese Freude muss ich Ihnen leider etwas dämpfen.
    Das ist ein Problem der Anzeigetafeln, um die sich nach der Einweihung nur noch spärlich gekümmert wird.
    Da müssen Sie schon den Einspeisezähler zu Grunde legen.

    MfG

  105. @Diehlenbrett #103

    Zu nächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass wir uns mitten im seit langem bekannten Energiewende Prozess befinden, wo genug Zeit war sich auf neue Gegebenheiten einzustellen.

    Stimmt, vor der Wende hat man sich keine Gedanken darüber gemacht, wann die Sonne scheint und insbesondere, wann nicht, und dass der Wind nicht immer weht.
    Nach der Wende muß man sich nun damit auseinander setzen und kann es nicht ändern, dass es nachts dunkel ist, Wolken gern einen Vorhang vor die Sonne ziehen, und der Wind eben nicht stetig bläst.
    Hätte man vor dem Wendeprozess wissen können, nein müssen 😀

    (Habs mal verschlimmbessert……H.E.)

  106. Sorry für #105
    Zitat ist als Text, Text als zitat gekennzeichnet :-(

  107. Ach Gott, Diehlenknorz, die ANZEIGE ist schuld am Enegiewende Dilemma.
    Hätte man sich doch denken können, dass es nur Banalitäten sind, die die Wende behindern 😀

  108. @Krishi

    Joo, den Spass kenn ick…..zur Einweihung, wenn die örtliche Schickeria mit Prosekko anstößig die Inbetriebnahme der ach so tollen Anlage feiert, glänzt und glitzert noch alles so neu………aber nach ein paar Jahren, interssiert sich keine Sau mehr dafür…..weder, wie die Anzeigetafel aussieht und wat se anzeigt, nööö, meist juckt es auch niemanden mehr, wenn dat Solar-Dingens anfängt zu schwächeln.
    Meist, wenn das Land oder die Kommune solch Mist auf ihre Dächer pappt……gibbet anschließend kaum noch jemand, der sich drum kümmert.
    Nach 5-10 Jahren…..geraten die Dinger im bürokratischen Alltag……irgendwie geistig in die Rundablage.

    Hauptsache man konnte sich vor Jahren als Klimaretter aufspielen und ein paar Schreiberlinge, dazu etwas in die Zeitung rotzen…….fällt was aus….fehlt das Geld zur Reparatur meist im Haushalt, ätsch.
    Onkel Heinz…….Bürgermeister wechseln oft schneller als so ein Scheißding technisch durch hält

  109. Gut, dass es die Anzeigetafeln gibt, da habt ihr jetzt wieder ein schönes Spielzeug wo ihr euren Frust ablassen könnt.
    Der alte Diehleknorz amysiert sich, und gönnt euch den Spaß.

    Ich bin an einem Bürgerkraftwerk mit einer solchen Tafel beteiligt. Ich kann Euch versichern, wir haben schon die Einspeisezähler im Auge, und wissen was da gespielt wird.

    MfG

  110. @Knorzende Siehle #109
    Ich wußte doch, dass Sie null Lesevrständnis haben, und dass das Erfassen logischer Zusammhänge ungefähr der Tiefunkt Ihres eh schon kleinlich bemessenen Inzellekts ist:

    Gut, dass es die Anzeigetafeln gibt, da habt ihr jetzt wieder ein schönes Spielzeug wo ihr euren Frust ablassen könnt.

    Niemand amüsiert sich über Anzeigetafeln, noch bereiten Sie uns Frust, im Gegenteil, es ist die von Ihnen hervorgebrachte Ausrede hinsichtlich der Anzeigetafel in #104

    Diese Freude muss ich Ihnen leider etwas dämpfen.
    Das ist ein Problem der Anzeigetafeln, um die sich nach der Einweihung nur noch spärlich gekümmert wird.

    die zur allgemeinen Erheiterung beiträgt 😀 😀

    @Heinz
    Danke für die Korrektur ! 😀

  111. Krishna Gans sagt # 110
    @Knorzende Siehle #109
    Ich wußte doch, dass Sie null Lesevrständnis haben, und dass das Erfassen logischer Zusammhänge ungefähr der Tiefunkt Ihres eh schon kleinlich bemessenen Inzellekts ist:
    Gut, dass es die Anzeigetafeln gibt, da habt ihr jetzt wieder ein schönes Spielzeug wo ihr euren Frust ablassen könnt.
    Niemand amüsiert sich über Anzeigetafeln, noch bereiten Sie uns Frust, im Gegenteil, es ist die von Ihnen hervorgebrachte Ausrede hinsichtlich der Anzeigetafel in #104

    @Krishna
    Niemand amüsiert sich über Anzeigetafeln ?????
    Ist Ihr Koalitionspartner Peeters ein „Niemand“
    Oder liegt es eventuell an Ihrem „Leseverständnis???

    Schauen Sie mal hier:
    Dirk Peeters 6. März 2016 12:44
    Hi zusammen,
    ein kleines Beispiel aus der PV Praxis habe ich auf meinem letzten Lehrgang bewundern dürfen.
    PV Anlage 50m2, erwarteter Jahresertrag 4.800 kw/h, installiert Dezember 2001.
    Dann war auf der Tafel noch eine Digitalanzeige mit der aufgelaufenen Gesamterzeugung seit Installation:
    31.720 kw/h (Anfang März 2016).

  112. @Diehle
    QED 😀

  113. @Krishi

    Weißt Du wat ick geil finden würde?
    Wenn neben den erzeugten kWh auch die dazugehörige Gesamteinspeisevergütung in EURO daneben stehen würde.
    Inbetriebnahme 2001….da is ja noch richtig fett Kohle geflossen…und fließt auch heute noch, so könnte der ökobegeisterte Wendefanatiker auch gleich mal sehen, wat der schnöde Stromkunde für diesen Sonnenmist, dazuzahlen musste und immer noch muss.

    Das aufgeführte Beispiel von Dirk würde dann in etwa so lauten…..diese Anlage hat den Stromkunden zirka 13.000 EURO Subvention gekostet…..wir danken für ihre Blödheit, die Energiewende immer noch gut zu finden.

    Onkel Heinz………manchen haben es halt nicht besser verdient.

  114. Oh je, der alte Klepper mit seinen grünen Dielenbrettern als Scheuklppen ist immer noch auf der Gegenfahrbahn unterwegs. Ignorieren Sie ihn mit hoher Geschwindigkeit auf ihrer Ihnen zustehenden Fahrspur. Ich könnte das ja lustig finden, was alles ohne Zwangsjcke bei uns „Freigänger“ ist. Leider muß ich zum Lebensunterhalt dieser Ideologen nicht unwesentlich beitragen.
    Strom ist eine Sache mit Zwangszahlungen, bei den öffentlich rechlichen Medien mit Zwangsgebühren gibt es auch viele solche mit den Dielen vor dem Kopf. Die machen gezielte Gehirnwäsche gegen Presserecht.Das haut richtig rein in die Propaganda. Dünnbrettbohrer in grünen Dielen nehmen zum Glück nur wenige wahr. Das ist aber schlimm.

  115. Heinz Eng sagt # 113
    @Krishi
    Weißt Du wat ick geil finden würde?
    Wenn neben den erzeugten kWh auch die dazugehörige Gesamteinspeisevergütung in EURO daneben stehen würde.
    Inbetriebnahme 2001….da is ja noch richtig fett Kohle geflossen…und fließt auch heute noch, so könnte der ökobegeisterte Wendefanatiker auch gleich mal sehen, wat der schnöde Stromkunde für diesen Sonnenmist, dazuzahlen musste und immer noch muss.
    Das aufgeführte Beispiel von Dirk würde dann in etwa so lauten…..diese Anlage hat den Stromkunden zirka 13.000 EURO Subvention gekostet…..wir danken für ihre Blödheit, die Energiewende immer noch gut zu finden.

    @Herr Eng
    Dann müssten Sie aber auch akzeptieren, dass an einem abgeschriebenen.
    AKW ein Schild angebracht wird mit folgendem Wortlaut.
    Hier produziert eine sogenannte Gelddruckmaschine deren Abfall noch Millionen Jahren strahlt, für dessen Entsorgung das Mehrfache der 13 000 Euro benötigt werden.

    MfG

  116. @Opa Senil
    Is schon komisch…..die Klimaquatsch-Alarmisten gehen davon aus, das in hundert Jahren die Erde aufgrund Überhitzung für den Menschen unbewohnbar wird….also die Menschheit in spätestens 113 Jahren ausgestorben sein wird…..und Du machst Dir Gedanken, dat die fiesen atomaren Abfälle über millionen von Jahren vor sich hin strahlen?

    Wen juckts….sollten vllt die Kakalaken das Erbe der Menschheit übernehmen, sollen die sich doch damit rumärgern…oder die Ausserirdischen…..oder die Rattenmenschen…oder, oder, oder.

    Übrigens….schon mal was von Transmutation gehört?

    Onkel Heinz……wie kann man sich denn Anfang März schon so ein kapitalen Sonnenstich holen; Opachen?

  117. Zwei Freunde von mir haben diese Gelddruckplatten auf dem Dach.@ #115. Ich weiß nicht wie ich Sie ansprechen soll. Als Doofi, oder sich so gebender, als fiktiver Alien mit außerirdischem Wissen, als total Verblendeter, oder als Depp am Stammtisch mit einer Maß Bier auf 1 m Abstand ins G’sicht „ei’gschenkt“.
    Also meine Freunde, die Ökoprofiteure haben mir die Abrechnungen gezeigt. 11,2 bzw 9,8 % Kapitalrendite. Die können rechnen, einer ist Millionär. Aber zum Glück nicht durch das EEG geworden, sein Geld ist hart erarbeitet.
    Von Kernkraftwerken, Stromerzeugung, Volkswirtschaft und Umwelt haben Sie keine Ahnung, oder verbergen es geschickt hinter dummen Worten.
    @#116 Transmutation, da denkt der doch an Genveränderung. Höchstens bei Maiswüsten für Biogas noch im grünen Bereich.
    Leider wirken sowohl TRansmutation, wie auch Gemveränderung bei alten Brettern nur noch posthum.
    Die Differenz zwischen 0 % Zins und 11 % Rendite verstehen Sie aner schon noch, sie wird vom Stromkunden und langfristig mit dem Ableben der Wirtschaft bezahlt.

  118. Heinz Eng sagt #116
    @Opa Senil

    @ Herr Eng, wenn ich einer Ihrer Koalitionspartner wäre, würde ich Ihnen eine PN senden mit dem folgenden Rat schicken.

    Hallo Heinz, lass gut sein mit Deinen Wiederholungen. Du siehst doch, dass Du den Diehl damit nicht beeindrucken kannst, im Gegenteil der macht sich noch lustig, über Deine Ausdrucksweise, und der Qualität des Forums tust Du auch keinen Gefallen.

    Gruß Senili

  119. @Diehlende Endlosschleife #118

    Hallo Heinz, lass gut sein mit Deinen Wiederholungen.

    Wobei Heinz‘ Wiederholungen nur Reaktionen auf Sie mit dem Sprung in der Schüssel Platte, also gefühlte hundert Wiederholungen sind.
    Ihre Logorrhoe ist nicht mehr akzeptabel. Und das Sie Faktenresistent sind ist definitiv nichts Neues.

  120. @Euer Ehren,…. Durchlaucht, Demenzius der Dritte.

    Ooch, ich krieg gelegentlich auch mal einen kräftigen Anschiss…..oder ne temporale Sperre wenn ick es zu doll treibe…..da bin ick ziemlich schmerzbefreit.
    Du darfst mich ja auch mit „kläffenden Köter“ oder ähnlichem betiteln, macht mir schon lange nix mehr aus, das lernt man eben mit den Jahren, wenn man es andauernd mit merkbefreiten Ökos und Wendefanatikern zu tun hat.
    Da ich in Deinem Fall von einen schlecht programmierten Antwort-Bot ausgehen muss….kann ick ja rein logisch keinen echten Menschen beleidigen……und solltest Du tatsächlich biologisch Abbaubar sein…..hat sich anscheinend das Hirn schon seit Jahren auf den Friedhof begeben……zumindest, wenn man Dein dümmliches Gebrabbel hier uff´n Blog einer näheren Überprüfung unterzieht.

    Ich bin das schwarze Schaf, das es in jeder Familie gibt…..und olle Rudi hat mich als Erblast von Ökologismus.de mit übernommen…..und nu hast DU den Scheiß, Dich jetzt und für immerda mit mir rumärgern zu müssen……Ätsche-Bätsche.

    Onkel Heinz…..Möter….halb Mensch, halb Köter

  121. @Hans Diehl:
    Ich bewundere Ihre Ausdauer und Faktenorientiertheit in diesem Sammelsurium zumeist polemischer und oft sogar persönlich angreifender Kommentare.

    Der provokante Titel des Beitrages hat mich hergelockt und etwas verwundert stellte ich fest, dass hier munter Einzelfakten dargestellt und in fragwürdigem Konsens gestellt werden, ohne wichtige Zusammenhänge einzubeziehen.

    Die erste Grafik zeigt, dass bis 1999 die energiebedingten CO2-Emissionen zur Stromproduktion (die viele hier eh nicht für problematisch halten) gesunken sind -- danach aber wieder anstiegen.
    Den Zusammenhang mit der Einführung des EEG im Jahr 2000 kann ich nicht wirklich nachvollziehen -- denn der Anstieg begann doch wohl schon vor 2000. Zusammenhänge mit der deutschen Wiedervereinigung (Stilllegung /Modernisierung alter KW im Osten Deutschlands) und der wirtschaftlichen Entwicklung halte ich für deutlich wesentlicher /wahrscheinlicher.

    Fragwürdig ist für mich, warum im Beitrag mit den absoluten Emmissionszahlen argumentiert wird, ohne die gestiegene Stromproduktion zu berücksichtigen! Aber selbst diese Zahlen im Diagramm sind fragwürdig, denn mit den Angaben des Bundesumweltamtes ( http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/climate_change_09_2015_entwicklung_der_spezifischen_kohlendioxid-emissionen.pdf ) stimmen sie leider nicht überein …

    Betrachtet man richtigerweise den realtiven CO2-Ausstoß/erzeugter kWh, so ist dieser auch nach 2000 recht ordentlich gesunken. Je nach Betrachtungsweise von 761g/kWh 1990 über 642g/kWh in 2000 auf 569g/kWh in 2015! Die erste Grafik des Artikels ist also zumindest irreführend …

    Interessant in diesem Zusammenhang ist für mich, dass der spezifische CO2-Ausstoß nach 2010 deutlich anstieg -- just nach der Verabschiedung der Ausgleichmechanismusverordnung, die das EEG am Parlament vorbei drastisch veränderte, indem es den Wälzmechanismus umstellte und die EVU von der Abnahme- und Vermarktungspflicht des EE-Stromes befreite. Aber solche Fakten /Zusammenhänge interessieren hier außer Hr. Diehl scheinbar niemanden.

    Als nächstes wird im Artikel ein „Desaster“ der Energiewende proklamiert und mit den Redispatch-Anforderungen, den Strompreiserhöhungen und dem Einsatz der fossilen KWs „begründet“.
    Ja, es stimmt: die Netzbetreiber haben seit der Aufnahme schwankender EE-Stromerzeuger ins Netz mehr zu regeln -- ist weder kritisch noch verwunderlich. Verwunderlich sind eher die immer wieder beschworenen Black-Out-Szenarien, bspw. zur totalen Sonnenfinsternis 2015. An diesem Tag war die Netzfrequenz ( grob: Indikator für die Stabilität ) so stabil wie selten an einem andern Tag -- weil die Leitwarten sehr konzentriert ihrem Job nachgingen …
    Wo läge wohl heute der Strompreis für die nichtprivilegierten Endkunden, wenn es die vielen EEG-Stromerzeuger und das EEG nicht gäbe? Höher als 2000 -- sicherlich, schon durch die Inflation. Niedriger als heute -- sicher auch, denn das EEG dient als Anschubfinanzierung und hat nicht zu allen Zeiten schnell genug auf Marktveränderungen reagiert. Vor allem aber wurde durch die Ausweitung der Industrieprivilegien den Normalbürgern der Hauptteil der Kosten aufgebürdet. Unnötigerweise, profitieren die energieintensiven Industrien doch direkt von den gesunkenen Börsenstrompreisen …
    Wo aber wird sich wohl der Strompreis unter heutigen Bedingungen um 2030 hinentwickeln, wenn die teil überzogenen EEG-Vergütungen für die PVA aus der Boomzeit um 2009 ausgelaufen sind, die Anlagen aber weiter munter Strom erzeugen? Ich weiß, einige hier bezweifeln, dass die Anlagen dann noch Strom produzieren. Aber die Fakten sprechen eine andere Sprache.
    Der Kraftwerkseinsatz dagegen hängt neben wirtschaftlichen auch von politischen Rahmenbedingungen ab. Interessant, dass der Autor hier die „AusglMechV -- Verordnung zum EEG-Ausgleichsmechanismus“ komplett unterschlägt. Ebenso wird nicht auf die verfehlte Lenkung durch den CO2-Zertifikatehandel eingegangen, der die schmutzigsten Stromerzeuger nach und nach unwirtschaftlich machen sollte.

    Nein Hr. Heller, ich kann ihrer Argumentation nicht folgen.
    Sie haben Recht, wenn Sie sich für den Einsatz von effizienten Gas-KWs aussprechen oder für Kraft-Wärme-Kopplung bei Kohle-KWs. Nur gehören diese (fehlenden) politischen Entscheidungen eben nicht zum EEG, sondern eher bspw. zum CO2-Zertifikatehandel. Für falsch halte ich dagegen ihre Behauptung: „Volatile Quellen leisten keinen Beitrag zur Systemstabilität.“ Nicht nur, dass für konventionelle Groß-KWs schon immer auch Ersatzkapazitäten gegen Ausfall bereitgehalten werden mussten (wenn dies nicht klappt, gibt es tatsächlich Stromausfälle), sondern EE-Stromerzeuger werden zunehmend zur Netzstabilisierung herangezogen. Stichworte bspw. 70%-Regel, 50,2Hz-Problem oder Blindleistungsbereitstellung.

    Natürlich werden einige Foristen hier die Fakten umdeuten, negieren oder ausblenden. Aber nicht nur, dass 2015 schon 32,5% unseres Stromes aus EE stammte und mit 647TWh ein neuer Stromerzeugungsrekord aufgestellt wurde. Auch das Verhältnis von Exporten ( 60,9TWh !) und Importen klafft weiter auseinander, so dass durchaus Möglichkeiten zur Abschaltung fossiler KWs vorhanden sind -- ganz ohne Verzicht oder Probleme bei der Versorgungssicherheit. Quelle: https://www.agora-energiewende.de/de/presse/agoranews/news-detail/news/2015-war-rekordjahr-fuer-erneuerbare-energien-stromerzeugung-und-stromexport/News/detail/

  122. @Joe
    Wer dermassen falschen Müll in einen einzigen Kommentar komprimieren kann…is ein Wunderheiler oder Vollidiot.

    Wenn ick Lust hätte…würde ick Deinen gesammelten Bullshit in seine mickrigen Bestandteile zerlegen…aber selbst die Arbeit, is umsonst…weil so viel geballte Scheiße auf einen Haufen, könnte echt nur ein Öko ohne Schulbildung aufs Trapez bringen.
    Komm Du Pfeife, ich zerleg Dich in Deine Einzelteile…ohne mich auch nur ein Millimeter aus dem Sessel bewegen zu müssen……lass uns die intellektuelle Schlacht beginnen..oder biste doch nur des Diehls bucklige Verwandtschaft?

    Onkel Heinz….die Schwerter geschliffen, die Messer geschärft….

  123. @Onkel Heinz:
    Beruhige Dich, denk an deinen Blutdruck. Ich wusste auch nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.
    Hol tief Luft und dann bau das auseinander. Sine Ira et Studio… 😉

  124. @Pilot Pirx
    Tut mir wirklich leid (eigentlich nich wirklich)…das ich verbal ausfällig werde, wenn Dummbrote mit rotzgrünen Kernen, meinen, hier was backen zu können.

    Mein Blutdruck reguliere ich damit….mit mein Hundi in die freie Natur raus zu latschen und mir die laue Frühlingsluft um die Nase schleudern zu lassen.
    Haha…und heute….ham 80% unser uns umzingelden Windräder, den Stuntman gemacht…also sich aus der Gefahrenzone gedreht.
    Blindleistung…..wenn Ökos etwas einschalten, wat ohne Ökoterro niemals gebraucht worden ist.
    Egal…solche Flachpfeilen rauch ick schon vor dem Frühstück inner Pfeife.
    Onkel Heinz…..der Pittbull giert nach frisches Futter

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