Klimaschutz: Selbstmord aus Angst vor dem Tod

30. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der ich als Quoten-Klimaskeptiker geladen war, fragte mich eine Dame aus dem Publikum sinngemäß, was denn geschehen müsse, damit ich meine Meinung ändere. Die von ihr erwartete Antwort, dies hinge von den künftigen klimatischen Entwicklungen ab, vermochte ich aber nicht zu geben. Natürlich gibt es Lücken im Kenntnisstand über die Physik der Atmosphäre und diese sind bei weitem nicht die einzigen Gründe für Zweifel an den Katastrophenszenarien einer sich unerträglich erwärmenden Erde. Aber ich hadere mit der gegenwärtigen Klimapolitik, weil sie sich gerade nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt, sondern auf eine politische Handlungsmaxime.

Sicher, bei der heute beginnenden 21. Ausgabe der UN-Klimakonferenzen in Paris wird man nicht nur in politischen Stellungnahmen, sondern auch in kommentierenden Beiträgen in fast allen Medien das genaue Gegenteil lesen können. Klimaschutz im Sinne einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft sei zur Abwehr einer wissenschaftlich nachgewiesenen Gefahr für die menschliche Zivilisation das Gebot der Stunde, lautet das Mantra. Von der Schwierigkeit abgesehen, etwas „wissenschaftlich“ zu belegen, was noch gar nicht stattgefunden hat, offenbart dies vor allem die Doppelzüngigkeit der hiesigen Politik bei der Instrumentalisierung naturwissenschaftlicher Forschung.

Gentechnisch optimierte Nahrungsmittel beispielsweise existieren seit Jahrzehnten auf diesem Planeten und sind direkt oder über den Umweg als Tierfutter Teil der Nahrungskette von Milliarden Menschen außerhalb Europas. Gestorben oder auch nur erkrankt ist deswegen noch niemand. Ganz im Gegenteil konnten trotz intensiver Suche in einer unüberschaubaren Vielzahl wissenschaftlicher Studien keinerlei mit dem Verzehr genetisch manipulierter Pflanzen oder Tiere verbundene Risiken identifiziert werden. Ein zweites aktuelles Thema ist die Bergbautechnologie des „Hydraulic Fracturing“ oder kurz Fracking. Auch hier sind die wissenschaftlichen Belege überwältigend: Alle in der Öffentlichkeit diskutierten potentiellen Gefährdungen können in das Reich der Phantasie verwiesen werden. Wer sich als Politiker auf die Forschung beruft, hätte daher sowohl für die Grüne Gentechnik als auch für das Fracking einen gesetzlichen Rahmen zu gestalten, in dem diese Verfahren zugelassen werden können.

Stattdessen verbietet man das eine und belegt das andere mit einem Moratorium, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Die Politik orientiert sich nicht an der Wissenschaft, sondern am Vorsorgeprinzip.

Zu Papier gebracht wurde dieses Konzept erstmals in folgender Formulierung in der abschließenden Deklaration (Artikel 15) der UN-Umweltkonferenz des Jahres 1992 in Rio de Janeiro („Earth Summit“):

„Where there are threats of serious or irreversible damage, lack of full scientific certainty shall not be used as a reason for postponing cost-effective measures to prevent environmental degradation.“

Dies ist mittlerweile nicht mehr nur die ideologische Basis der Umwelt- und Klimapolitik. Der Ansatz wurde auf nahezu alle anderen Politikfelder ausgedehnt. Solange nur ein potentieller Schaden als hoch genug angesehen wird, ist jede Maßnahme zu dessen Vermeidung gerechtfertigt. Und was ein ernsthafter oder irreversibler Schaden ist, kann beliebig definiert werden, ohne durch einen Mangel an wissenschaftlicher Sicherheit gestört zu werden. Auch ökonomische Fragen spielen keine Rolle mehr. Denn gegenüber einem Weltuntergang oder auch nur einem höherem Sterberisiko sind alle Ausgaben automatisch „cost-effective“. Letztendlich genügt die aus dem Vorsorgeprinzip abgeleitete Formulierung „solange nicht jedes Risiko zweifelsfrei ausgeschlossen ist“ als Begründung jeder fortschrittsfeindlichen Regulierung.

Mitunter kann sogar gegen alle Evidenz argumentiert werden, wie die Beispiele Fracking und Gentechnik zeigen. Es bedarf lediglich einer mit dem Etikett „wissenschaftlich“ versehenen Studie, die Restrisiken betont. In der staatlich finanzierten Grundlagenforschung findet sich zu jedem beliebigen Thema ein williger Verfasser solcher Untersuchungen. Dankbar greifen die Massenmedien schlechte Nachrichten auf und geben dem latenten Protestpotential der Bevölkerung ein Thema und ein Ziel. Was wiederum der Politik aktivistisches Handeln ermöglicht, das neben einer Ausweitung von Bürokratie auch der Bindung von Wählern dient. Einmal in Gang gesetzt ist diese Spirale vor allem eine Gelddruckmaschine, aus der sich Forschungseinrichtungen, NGO’s, bestimmte Wirtschaftsbranchen (man denke an Wind- und Solarenergie), Medien und die öffentliche Verwaltung freimütig bedienen können. In Paris versammeln sich mehr als 25.000 solcher Profiteure von Zukunftsängsten, die mithilfe des Vorsorgeprinzips konstruiert wurden.

Gentechnik könnte uns alle krank machen? Verbieten! Kernkraftwerke könnten uns alle verstrahlen? Verbieten! Fracking könnte uns alle vergiften? Verbieten! Wegen der Klimakatastrophe könnten wir alle wahlweise ersaufen oder verdursten? Dekarbonisieren! Gleich was es kostet, gleich welche Gefahren heute dadurch drohen, gleich welche Entwicklungschancen wir uns und unseren Nachkommen dadurch verbauen: die Minimierung potentieller Zukunftsrisiken geht vor.

Obwohl häufig kolportiert, entspricht dies nicht unserem Alltagsverständnis von Vorsorge. Klimaschutz ist das genaue Gegenteil einer Versicherung. Letztere minimiert keine Risiken, sie schützt vor Gefahren – und das ist ein sehr wesentlicher Unterschied.

Reduziert eine Lebensversicherung das Todesrisiko? Schützen eine Feuerversicherung vor dem Feuer oder eine Diebstahlversicherung vor dem Einbruch? Nein, was man im allgemeinen Sprachgebrauch unter „Vorsorge“ versteht, schützt nicht vor einem negativen Ereignis, es mindert nur dessen Folgen. Man schnallt sich nicht an, weil man einen Unfall haben wird, sondern weil man ihn haben könnte. Tatsächlich sind Airbags für fast alle Autofahrer fast immer völlig sinnlos. Sie vermeiden keine Kollisionen und reduzieren auch nicht deren Eintrittswahrscheinlichkeit. Sie helfen nur dann, wenn ein Aufprall wirklich stattfindet.

Die als Klimaschutz verstandene Dekarbonisierung der Weltwirtschft zielt nicht darauf, sich auf potentielle Folgen gefährlicher Klimaveränderungen mittels einer Versicherung, mittels – metaphorisch gesprochen – Airbags und Sicherheitsgurten einzustellen. Es geht darum, einen Unfall zu vermeiden, in dem man das Auto gar nicht erst verwendet. Es geht nicht um den Einbau von Sprinkleranlagen und Rauchmeldern, um die Folgen eines Brandes zu minimieren. Die Idee ist es, erst gar kein Haus zu bauen, denn dann kann es auch nicht in Flammen aufgehen. Es geht in Paris nicht um eine Lebensversicherung, sondern um Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

 

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

40 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Es gab immer schon Selbstmorde aus Angst vor einem schlimmeren Tod, eigentlich einem schlimmeren Sterben. Für Individuen ist das verständlich. Hier geht es aber um gesellschaftlichen Selbstmord wegen einer bewußt erzeugten Massenhysterie. Klimawandel gab es seit Anbeginn der Erde. Mit neuen Arten, Völkerwanderungen haben wir immer schon reagiert. Küstenschutz und immer höhere Deiche sind für Niederländer selbstverständlich. Daß man in einem Mündungsdelta nicht siedeln kann ist eigentlich auch schon lange vor der „Dekarbonisierung“ bekannt. Auch eine Siedlung auf dem Vulkan ist ein Ritt auf einem Vulkan, hat mit CO2 und „Klma-Schutz“ nichts zu tun. Klimaschutz bedeutet eigentlich nur den Schutz von Rechenmodellen, zu weniger Meßstationen mit ungleicher Verteilung auf der Erde und Schutz von hochsubventionierten Arbeitsplätzen der Klimaschützer, Die Namen der höchst-subventionierten sind hier bekannt. Klimawandel -- Geschäftsmodell -- Cui bono?

  2. Die Japaner stürzten sich auch wie die Lemminge von den Klippen, als die Amerikaner am Ende des 2 WK in Japan einmaschierten. Alleine aus der Angst vor den amerikanischen Unmenschen heraus, welche von der Propaganda der japanischen Staatsmacht verkündet wurde.

  3. PS

    In den ersten Julitagen des Jahres 1944 brach das Wasser rot gegen die Toshimbo-Klippen im Norden der Marianen-Insel Saipan. Die Wellen brandeten über Tausende Leichen, und ständig fielen weitere Menschen von den hohen Felsen. Ganze Familien stießen und rissen sich gemeinsam über die Kante, von den Kindern bis zu den Großeltern, stürzten 250 Meter tief ins Meer.

    Tausende Japaner begingen an den Klippen Selbstmord. Denn von Süden her rückten US-Soldaten auf der Insel vor, und im Radio und in den Zeitungen wurde gewarnt, dass Kriegsgefangenen in der Gewalt der vorgeblichen Bestien unvorstellbare Qualen drohten. Dagegen schien der tödliche Sprung ins Wasser als letzter Ausweg. Seit jenen Tagen heißt die Abbruchkante „Selbstmord-Klippe“.

  4. Obwohl häufig kolportiert, entspricht dies nicht unserem Alltagsverständnis von Vorsorge. Klimaschutz ist das genaue Gegenteil einer Versicherung. Letztere minimiert keine Risiken, sie schützt vor Gefahren – und das ist ein sehr wesentlicher Unterschied.

    Was sie da schreiben ergibt keinen Sinn. Ob man nun Risiken minimiert oder vor Gefahren schützt, ergibt im Fall eines menschengemachten Klimawandels das gleiche Resultat.
    Gut, vielleicht haben sie eine andere Vorstellung von einem Airbag bei einem Klimawandel. Leider haben sie vergessen diesen zu erwähnen.

  5. @ oxybenzol:

    Ob man nun Risiken minimiert oder vor Gefahren schützt, ergibt im Fall eines menschengemachten Klimawandels das gleiche Resultat.

    Nein. Anpassung ist optimierbar und verschafft Sicherheit, Risikovermeidung ist immer ein fauler Kompromiß und schützt eben genau nicht vor den Auswirkungen der nächsten Flut oder der nächsten Dürre.

    Gut, vielleicht haben sie eine andere Vorstellung von einem Airbag bei einem Klimawandel.

    Welche hätten denn Sie?

    (By the way: Es gibt eine Menge Artikel zum Unterschied zwischen Anpassung und Vermeidung hier, obiger Text ist eine Einführung ins Thema für Tichys Einblick aus aktuellem Anlaß, mehr wird folgen. Ich kann nicht immer in allen Artikeln alles wiederholen, was bereits gesagt wurde. Ein Blog ist kein Buch, sondern soll zum selberdenken anregen.)

  6. Klimaschutz ist das genaue Gegenteil einer Versicherung. Letztere minimiert keine Risiken, sie schützt vor Gefahren

    Das müsste vermutlich heissen: .“.. sie deckt (oder schützt vor) materielle(n) Schäden“

  7. @ Palmer, #6:

    Genau diese Formulierung habe ich mir ganz genau überlegt. Airbag und Sicherheitsgurt sollen hier in die Metapher „Versicherung“ einbezogen werden. Es geht um die Gefahr materieller Schäden wie auch um die Gefahr, sich schwer zu verletzen oder gar zu sterben (je nach Zusammenhang).

    Ich erkenne an Ihrem Kommentar, wie auch an dem von oxybenzol, wie schwierig das Denken außerhalb des Vorsorgeprinzips offensichtlich ist. Der Unterschied zwischen Gefahr und Risiko ist entscheidend.

    Wenn eine Dürre kommt, besteht die Gefahr zu verhungern. Das Risiko einer Dürre zu senken, ändert nichts daran, daß trotzdem irgendwann wieder eine Dürre eintreten wird. Die Gefahr zu verhungern auszuschließen bedeutet aber, sich mit der Dürre abzufinden und von deren Eintreten auszugehen.

    Kompliziert? Nein, eigentlich nicht. So hat Politik vor dem Vorsorgeprinzip funktioniert.

  8. In den USA gibt es in Gegenden mit trockenen Landstrichen, sogenannte „low water crossings“ in denen Straßen durch ein
    Flussbett gebaut werden. Brücken werden nicht gebaut, weil der Fluss nur selten Wasser führt, es viele trockene Flussläufe gibt und Brücken teuer sind. Trotz ausreichender Beschilderung ertrinken darin regelmäßig Menschen.
    Heute wurde so ein Ereignis in Saudi -- Arabien in der FAZ dem Klimawandel zugeschrieben.
    Benutzt man das Vorsorgeprinzip müsste man viele Brücken bauen.
    Im Grunde sorgen die Medien, NGOs, Institute dafür dass das Narrativ vom Klimawandel weit verbreitet wird.
    Dadurch wird ein großer Klingelbeutel gefüllt, um den in Paris gerade gefeilscht wird

  9. Nein. Anpassung ist optimierbar und verschafft Sicherheit, Risikovermeidung ist immer ein fauler Kompromiß und schützt eben genau nicht vor den Auswirkungen der nächsten Flut oder der nächsten Dürre.

    Risikovermeidung ist genauso eine Form der Anpassung. Die Frage ist eher ob sie praktikabel ist. Ich werde z.B. nie eine Autobahn zu Fuß überqueren. Da es Brücken gibt, führt dies auch zu keinem Nachteil.

    Die Dekarbonisierung läuft allerdings auch über eine Form der Optimierung. Es wird nicht verlangt, komplett auf CO2 zu verzichten und jedes Land ist sich prinzipiell selbst am nächsten und schaut, was möglich ist. Vieles was gesagt wird, sind nur Lippenbekenntnisse. Gibt es Strafen für das Nichteinhalten der Versprechen? Wenn ja, wer will diese umsetzen? (siehe Maastricht-Kriterien)
    Die UNO ist schon ein zahnloser Tiger, daher wird ein Klimarat auch kein Upgrade zu einer Beißprothese bekommen. In unserer Welt existiert nur eine Maxime: Might makes Right.

    Wenn man nun einen anderen Weg gehen möchte, müsste man erst mal sehen, welche Auswirkungen eintreffen können. Also der Anstieg des Meeresspiegel oder der Verlust von Schmelzwasser. Welche Kosten würden ensprechende Maßnahmen verursachen oder alternativ welche Auswirkungen hätte das Aufgeben der nicht geschützten Landesteile? Man könnte zur Optimierung auch von Fall zu Fall entscheiden. Nur kann man dann zur Optimierung auch wiederum eine CO2-Reduktion in gewissem Maße mit einbringen. Alle 3 Maßnahmen schließen einander nun mal nich aus.

  10. @Günter Heß #8 Ja in Paris geht es jetzt zu wie in einem orientalischen Bazar. Ein Komma, eine Klammer, ein Gedankenstrich kann Millionen und Milliarden kosten. Um reale Waren und Werte geht es nicht. Es ist ein virtueller Bazar, so wie in der Finazwelt mit „Finanzprodukten“ . Wer der Gehirnwäsche nicht standhält wird kaufen, teuer Kaufen.
    Wer Schilder am Wadi ohne Brücke nicht lesen kann und der Gehirnwäsche der Mainstream-Medien blind folgt, ertrinkt eben in der realen Wasser-, oder Informationsflut. Darwin wird es nicht stören.
    Bei uns in Hohenlohe gibt es noch tradiditinelle Märkte seit dem Mittelalter. Viele wertvolle Angebote an sinnvollen Waren und Spaß seit Jahrhunderten allemal. Informationstische verkniffener Ökos ohne realem Angebot, fehlen zum Glück.

  11. Wenn eine Dürre kommt, besteht die Gefahr zu verhungern. Das Risiko einer Dürre zu senken, ändert nichts daran, daß trotzdem irgendwann wieder eine Dürre eintreten wird. Die Gefahr zu verhungern auszuschließen bedeutet aber, sich mit der Dürre abzufinden und von deren Eintreten auszugehen.

    Kompliziert? Nein, eigentlich nicht. So hat Politik vor dem Vorsorgeprinzip funktioniert.

    Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Um Dürren oder Überschwmmungen zu verhindern oder zumindest zu reduzieren baut man Stauseen und Dämme. Diese können allerdings nicht von den betroffenen Gemeinden finanziert werden, also springt der Staat bzw. alle Steuerzahler ein. Es ist nun mal ein großer Vorteil, wenn DE nicht in 350 Fürstentümer aufgeteilt ist, wo jeder seinen eigenen Mist macht und der Rest einem völlig egal ist.
    Aber ich denke mal worauf sie beim Wort Vorsorgeprinzip hinaus wollen, ist mehr Selbstverantwortung, nur kann man das nicht aufs geradewohl auf alles ausdehnen, was der Staat macht.

  12. @Karl Reichart

    Doch es geht schon um reale Werte, so wie in der Entwicklungshilfe auch. Die wird ja auch nicht vom Ministerium gemacht,
    sondern von Organisationen die Stellen vergeben, Projektleiter stellen etc. Die machen das ja nicht selbstlos oder umsonst. Ne die fahren SUV. So stellt auch ein Klimafonds reale Geldwerte dar die in Stellen, Gehaltserhöhungen etc umgewandelt werden können. Unsere NGO heutzutage betreiben das schon professionell. Das gleiche gilt für Institute die Klimafolgen berechnen. Ein gut gefüllter Klimafonds verspricht Möglichkeiten, Pöstchen und Einfluss, sowohl für die UN als auch für die Institute und die NGOs. Im Grunde ist das längst internationaler Filz.

    Im Grunde hat sich gezeigt, dass all die Entwicklungshilfe und die UN Projekte nichts bringen im Vergleich zu Wirtschaftswachstum mit fossilen Energien.
    Es leben 7 Mrd Menschen, weil es die fossilen Energien gibt. Ohne fossile Energien gäbe es weniger Menschen.

  13. @ oxybenzol, #9:

    Wenn man nun einen anderen Weg gehen möchte, müsste man erst mal sehen, welche Auswirkungen eintreffen können. Also der Anstieg des Meeresspiegel oder der Verlust von Schmelzwasser. Welche Kosten würden ensprechende Maßnahmen verursachen oder alternativ welche Auswirkungen hätte das Aufgeben der nicht geschützten Landesteile? Man könnte zur Optimierung auch von Fall zu Fall entscheiden. Nur kann man dann zur Optimierung auch wiederum eine CO2-Reduktion in gewissem Maße mit einbringen.

    Das Problem an der Sache ist doch, dass sich die Auswirkungen eines Klimawandels nicht wirklich vorhersagen lassen. Ebensowenig kann man mit Sicherheit sagen, welchen Beitrag der Mensch zum Klimawandel leistet, denn dass sich das Klima auch ohne die Verbrennung fossiler Rohstoffe im Zeitverlauf dramatisch ändern kann und wird, sollte klar sein. Man hat also ein Optimierungsproblem mit zu vielen Variablen, um das Ganze mathematisch lösen zu können.

    Sowohl Anpassung als auch Vermeidung würden sehr viel Geld kosten, das sollte auch klar sein.

    Aus heutiger Sicht wäre dann m.E. die Anpassungsstrategie die optimale Wahl, nämlich aus mehreren Gründen:

    Erstens, weil sich das Klima nur sehr langsam ändert, man also viel Zeit hat um die Ressourcen für die Anpassung aufzubringen, während die Vermeidungsstrategie logischerweise sofort und in extremer Form umgesetzt werden müsste um wirklich einen Effekt zu haben.

    Und zweitens, weil die Anpassung auch Klimawandelrisiken mit einschliesst, über die der Mensch keine Kontrolle hat. Man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Im Extremfall könnte sich in der Zukunft ja auch herausstellen, dass die Vermeidungsstrategie relativ wirkungslos war und die Anpassungsmaßnahmen trotzdem durchgeführt werden müssen.

  14. @F. Alfonzo

    Man kann es auch anders ausdrücken. Hätten China und Indien in den letzten 20 Jahren auf Kohlekraftwerke
    verzichtet wäre die Armut und der Hunger auf der Welt jetzt noch sehr viel größer.
    Das heißt aber, dass man das Wohl der Menschen im Jetzt gegen einen vermuteten unsicheren Nutzen in der Zukunft eintauscht. Das was die Kirchen über Jahrtausende mit dem Heilsversprechen im Jenseits machten, macht die Klimakirche
    mit der Klimazukunft. Damit hat sie auch Atheisten wieder in eine Kirche geholt.

  15. @Günter

    Es leben 7 Mrd Menschen, weil es die fossilen Energien gibt. Ohne fossile Energien gäbe es weniger Menschen.

    Nun rate mal, warum man unbedingt die fossilen Energien verschwinden lassen will……bei tieferer Betrachtung….kann einem da nur ein gewaltiges Gruseln überkommen.

    Vermeidung…..der Zug ist doch schon längst abgefahren……spätestens seit China so nebenbei….600 Millionen Tonnen CO2 Mehr-Emmision gefunden hat…..und wer weiß denn wirklich….ob andere Nationen nicht auch noch die eine oder andere Tonne Bäh-Gas aus dem Hut zaubert.
    Selbst wir großfressigen Deutschen haben unsere liebe Not damit, CO2 einzusparen, obwohl schon viele Milliarden Euro in ein Projekt verschleudert wurde, das uns demnächst unsere Wirtschaftskraft kosten wird.
    Und wenn dann die allseits berüchtigten Klimapanikmacher ausschließlich die negativen Folgen einer möglichen Erwärmung hinausschreien…….wo wir doch sonst überall eine Chance sehen……dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat.

    Onkel Heinz…….es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangepasste Kleidung

  16. @Günter Heß #12 Das ist klar daß in der zweiten Ableitung mächtig reale Geldströme, Pöstchen, Dienstwagen mit Power, Institute mit Planstellen, geschaffen und bezahlt werden. Aber der Anlaß, die Idee ist eben nicht der Bau eines realen Kraftwerks, eines Staudannprojektts, einer Autobahn durch Afrika. Der Anlaß ist und bleibt fiktiv. Die UN sind teilweise schlimmer als die NGO’s. Es geht nicht um ein Projekt der Wertschöpfung.
    Ohne Energie aus richtigen und verlässlichen Energiequellen, wären die 7 Mrd. Menschen verraten und verkauft.
    Werden sie nicht gerade jetzt auf dem Bazar von Paris verkauft. Dem Fidschi und Bangladeshi kann nur mit Arbeitsplätzen und funktionierendender Regierung geholfen werden. Der Saudi muß erst einmal lernen selbst zu arbeiten und eine verantwortliche Regierung zu wählen. Der in Nigeria braucht nur eine gewählte Regierung mit Verantwortung..Geld haben beide. Beide haben Paris nicht notwendig. Die Welt hat Paris nicht notwendig, was diese Konferenz sinnlos verschlingt, könnte Flüchtlinge retten und zuhause alimentieren. Der Gang der Sonne, die Wolken, Winde, Stürme, Vulkane und die Ozeane können nicht per Beschuß von Funktionären reglementiert werden.

  17. Seit 1995 hat die Welt in 21 Klimakonferenzen um CO2-Minderung verhandelt.

    Seitdem sind die globalen CO2-Emissionen von 25 GtCO2 auf fast 40 GtCO2 pro Jahr angestiegen, also um 60%.

    Für unnützen Klimaschutz wurden seitdem fast 2 Billionen € ausgegeben. (Kyoto-Protokoll, etc.)

    Liebe Klimaschützer, wann gehen euch endlich mal die Augen auf?

    Wer jetzt noch auf Klimaschutz und CO2-Minderung setzt, anstatt auf Anpassung, kann nur ein Trottel sein. Und unter den Klimaschützern sind wirklich studierte Naturwissenschaftler, man kann es kaum glauben.

  18. Klimaschutz ist das genaue Gegenteil einer Versicherung. Letztere minimiert keine Risiken, sie schützt vor Gefahren – und das ist ein sehr wesentlicher Unterschied.

    Mit der Formulierung hatte ich auch meine Schwierigkeiten. Eine Versicherung schützt (m.E.) nicht vor Gefahren, sondern mildert oder mindert die finanziellen und damit materiellen Auswirkungen eines Schadensereignisses (wenn in der Police angeführt).
    Nun sehe ich da Parallelen zum COP 21. Jede Versicherung versucht, die möglichen Schadensfälle so drastisch wie möglich darzustellen. Viele Kunden bringen viel Geld. Noch näher dran sind wir mit dem mittelalterlichen Ablasshandel. Konstruierte Gefahren ordentlich aufgebauscht und zusätzlich die Unwissenheit der Leute nutzend, kann man auch ohne ersichtlichen Gegenwert genau so gut verkaufen. Hier aber (beim „Klimaschutz“) ist doch die Gefahr wo anders. Decarbonisierung bedeutet doch eine weltweit vorgesehene Ent- Modernisierung. Strom gibts nur noch wetterbedingt, also eigentlich gar nicht mehr. Wer kann denn einen blackout rückgängig machen? Welche Kapazitäten sind denn schwarzstartfähig (Onkel Heinz weiß da noch besser Bescheid)? Ich lebe auf dem Lande und kann mit zwei Kaminen im Haus vielleicht überleben, vielleicht. Großstadtmenschen können das nicht, wie hieß doch gleich mal die Bundestagsdrucksache dazu? Ach so ohne Öl fehlt ja auch der Transport. Natürlich kann man wieder Segelschiffe , Ochsenkarren und Schubkarren nutzen, wie lange Zeit unsere Vorfahren. Aber wie viele waren das denn auf der Erde. Also wenn die 25000 Delegierten in Paris den Anfang machen würden, so über die Klippe, würde das wohl nicht reichen

  19. PS

    Mein Vorschlag. Möglichst schnell alle fossilen Brennstoffe verbrauchen und sehen was passiert.

    Denn der Notfallplan für die Rettung der Menschheit passt auf ein Blatt Papier und ist extrem kostengünstig. Der Ingenieur Hugh Hunt zieht mit dem Kugelschreiber zwei waagerechte Linien, die untere soll die Erdoberfläche darstellen, an der oberen beginnt die Stratosphäre, eine höhere Atmosphärenschicht. 20 Kilometer über dem Erdboden, beim oberen Strich, zeichnet er einen Ballon, an dem das Ende eines Schlauchs befestigt ist. Durch den Schlauch, sagt Hunt, pumpt man eine schwefelhaltige Flüssigkeit in die Stratosphäre, dort bilden sich winzige Tröpfchen, die das Sonnenlicht reflektieren: „50 Schläuche würden genügen.“ Dann schlürft er schwarzen Tee aus einem Pappbecher.

    Das macht man dann solange, bis das CO2 sich von selbst nach einigen Jahrhunderten reduziert hat. Die schwefelhaltige Flüssigkeit kann man dabei so anpassen, dass man das Klima perfekt einstellen kann.

    Und wie reagieren darauf die Klimaschützer?

    Auf einem ehemaligen Militärflughafen im Nordosten Englands möchten die Forscher den Ballon erst mal einen Kilometer hoch steigen lassen und mit einer Hochdruckpumpe nur Wasser nach oben pressen. Den passenden Schlauch haben sie im Autozubehörladen bestellt, gewebeverstärkt, ein Stück davon liegt auf Hunts Tisch. Sie hätten damit schon längst angefangen, aber dann schickten ein paar Umweltorganisationen einen Brief an den Minister für Energie und Klimawandel und forderten, das Projekt zu stoppen. Was dann auch gelungen ist.

    Denn das Ziel der Klimaschützer ist nicht der Klimaschutz, sondern die Umgestaltung der Gesellschaft, mit der sie unzufrieden sind. Und man kann so schön Geld mit Klimaschutz verdienen. Die NGOs und „Umweltschutzverbände“ die Produzenten von Windkraftanlagen und PV-Zellen und Biogasanlagen und das UBA und PIK und die Ökoinstitute.

    Den Ast auf den man sitzt kann man doch nicht einfach absägen.

  20. @ Michael Krüger #17 In den Flüchtlingslagern gingen die Rationen von 40 $ pro Monat auf 13 runter und die gleichen Verbrecher verbraten in 21 Konferenzen 2 Billionen Euro. Trifft sich da in Paris die „ehrenwerte Gesellschaft“ aus Sizilien?
    2 Billionen kontrolliert in die Herkunftsländer der Flüchtlingsströme, das würde sich schon etwas bewegen. Paris bewegt nur gut bestückte Gehaltskonten.
    Unsere Gutmenschen blicken nach Paris, unsere Medien machen heute Dauerfeuer, 80 pro Kopf vor vier Jahrem an den UNHCR und spätestens heute die Zusagen bezahlen, das hätte es gebracht. Die Spesenabrechnungen von Paris bringen nur wenigen etwas, aber sicher neue Dienstwagen von BMW, Audi und VW. Kleinwagen fährt nur der Papst.

  21. Wie lang kann so ein Schlauch wohl sein um nicht am eigenen Gewicht zu zerreißen?

  22. @ oxybenzol, #11:

    Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Um Dürren oder Überschwmmungen zu verhindern oder zumindest zu reduzieren baut man Stauseen und Dämme.

    …und das ist die Art von Anpassung, die ich meine. So braucht man sich über eine möglicherweise steigende Frequenz von Trockenheiten keine Gedanken mehr machen. Denn wenn die Dürre kommt, ist man geschützt. Das ist aber nicht die Art von Vorsorge, über die in Paris verhandelt wird.

    Aber ich denke mal worauf sie beim Wort Vorsorgeprinzip hinaus wollen, ist mehr Selbstverantwortung

    Nein. Ich will schlicht darauf hinaus, daß das Vorsorgeprinzip dämlich ist, weil es eben genau keinen oder nur einen unzureichenden, weil „statistischen“ Schutz bietet. Aber das steht ja schon im Text.

  23. @ Peter Heller

    Risiko steht für die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Situation oder Zustandes, der Schaden anrichten kann. Gefahr steht für das Schadenspotential. Das sind also zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    Wenn man die Eintrittswahrscheinlichkeit senken will, handelt man nach dem Vorsorge-Prinzip. Wenn man die Gefahren mindern will, ist das Anpassung.

    Wenn Sie Hochwasserschutz betreiben, oder Reservoirs für Dürren schaffen, schützen sie sich vor möglichen gefährlichen Folgen, ist also Anpassung. Die Dürre als Wetterereignis verhindern zu wollen, wäre Vorsorge.

    Ist meine Erklärung zu kurz gesprungen?

  24. @Lentje #23

    Ist meine Erklärung zu kurz gesprungen?

    Ja. Das Vorsorgeprinzip ist nicht die Verhinderung von Schadensereignissen (das geht gar nicht, s.u.), sondern der Verzicht auf Nutzung jeder neuen Technik, ehe nicht 100%ig nachgewiesen ist, dass diese keinerlei negative Wirkungen haben kann. Da ein solcher Nachweis logisch niemals erbringbar ist, läuft das Vorsorgeprinzip in letzter Konsequenz auf den Verzicht jeglicher neuer Techniken hinaus, Ende der Aussage.

    Es wird allerdings in der Praxis inkonsequent angewendet, da es z.B. bei Windrädern und Solarzellen nicht betrachtet wird. Diese werden in großen Mengen aufgestellt, ohne die Risiken eines Blicks zu würdigen. Das Vorsorgeprinzip wird auch nicht auf sich selbst angewendet. D.h. es wird nicht untersucht, ob dieses Prinzip selbst Risiken birgt. Es ist also selbstwidersprüchlich.

    Unabhängig davon

    Die Dürre als Wetterereignis verhindern zu wollen, wäre Vorsorge.

    Die ganze Klimawandeldiskussion geht von einer Fiktion aus, dass der Mensch die Großwetterlage steuern könne. Wir können aber weder Dürren noch andere Katastrophen verhindern, egal was wir tun oder lassen. Naturereignisse geschehen, ohne dass wir vorher um Erlaubnis gebeten werden.

  25. dass diese keinerlei negative Wirkungen haben kann. Da ein solcher Nachweis logisch niemals erbringbar ist, läuft das Vorsorgeprinzip in letzter Konsequenz auf den Verzicht jeglicher neuer Techniken hinaus, Ende der Aussage.

    Wäre das VS Prinzip schon von unseren frühen Vorfahren angewendet worden, hätte es weder Steinwerkzeug, das Rad oder den Einsatz von Feuer gegeben / geben dürfen.
    Es würde die Spezies Homo sapiens wahrscheinlich gar nicht mehr geben, die Nutzung dieser Technologien den seinerzeit einzigen Selektionsvorteil gegenüber dem Höhlenbären darstellte.

  26. @ Lentje, #23:

    Ist meine Erklärung zu kurz gesprungen?

    Nein, Volltreffer. Exakt so verwende ich die in Rede stehenden Begrifflichkeiten.

  27. @FK) #25 Wir segelten mal 6 Jahre über 40.000 Sm. Mit der Gründenke von Risiken, wären wir heute noch im Ausgangshafen. Die schönste Zeit unseres Lebens hätte nicht stattgefunden. Trotzdem waren wir keine Hasardeure, wir beachteten alle Einflußgroßen von Wetter bis soziologische. Und gut geplant ging es gut.
    Die Gründenker haben aber Angst -- auch geschürt von Medien -- vor jeglicher Lebenssituation von der sie sachlich keine Ahnung haben. Wer ab dem Walddorf-Kindergarten alles nur als beängstigendes Phänomen erlebt, kommt eben zum Beten um das Klima. Physik- und Chemie-Unterricht in jungen Jahren könnte da helfen.
    Bei der kleinsten „größeren“ Naturkatastrophe in Deutschland, würde heute der Höhlenbär gewinnen.
    z.B. größerer Stromausfall über 10 Tage, wegen Ökoversagen: Dann möchte ich Höhlenbär sein und das Angst zerfressene Gesicht des Ökos sehen.

  28. Vorsorgeprinzip…….=….mit Kanonen auf Spatzen schießen.
    Wenn mir eine Begrifflichkeit zu schwammig ist….geh ick uff Suche….und bin erschreckenderweise beim Umweltbundesamt gelandet:

    Das Vorsorgeprinzip ist eines der Hauptprinzipien des deutschen Umweltrechts. Es ist in Artikel 34 Absatz 1 des Einigungsvertrags als Selbstverpflichtung des Gesetzgebers ausdrücklich geregelt und damit geltendes Bundesrecht. Das Vorsorgeprinzip ist darüber hinaus in Artikel 20a des Grundgesetzes verankert. Dieser beauftragt den Staat, auch in Verantwortung für künftige Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen, was neben Gefahrenabwehr auch Vorsorge gebieten kann.

    So weit, so schlecht……aber es kommt noch schlimmer:

    Das Vorsorgeprinzip kann dabei das Beweismaß reduzieren und erlauben, die Beweislast zu verlagern: Für staatliches Handeln bedarf es nicht der Überzeugung, dass ein Risiko tatsächlich vorliegt. Vielmehr genügen plausible oder ernsthafte Anhaltspunkte für ein Umweltrisiko. Liegen diese vor, ist es Sache des Risikoverursachers, die begründeten Anzeichen für bestimmte Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu widerlegen und die der Besorgnis unterliegenden Annahmen zu erschüttern.

    Auf dem Juraforum fand ich auch ein paar Kritiken zum Vorsorgeprinzip:

    Ein anderer häufig angebrachter Kritikpunkt ist, dass das Vorsorgeprinzip nur auf neue Technologien angewandt werde und nicht auf die Technologie, die von der neuen verdrängt wird. Befürwortern zufolge wäre dies ein Missbrauch des Vorsorgeprinzips, da es auf existierende und neue Technologien gleichermaßen angewandt werden müsse. Würde das Vorsorgeprinzip absolut gesetzt und nicht -- wie in Europa vorgeschrieben -- in eine Nutzen/Schaden-Abwägung einbezogen, so berücksichtigt es nicht die potenziellen Wohltaten einer Technologie, welche von wesentlicher Bedeutung sein können. Es ginge dann zugunsten der bestehenden Technologie von Opportunitätskosten gleich Null aus, d.h. von der Prämisse, dass Nichtstun, also beim Alten zu bleiben, nichts koste.

    Ach so…..eine weitere Kritik, die man bezüglich Vorsorge auch berücksichtigen sollte:

    Teilweise wird das Vorsorgeprinzip auch als Protektionismus angesehen (z.B. bei Hormonen in Rindfleisch durch die WTO oder bei Befürwortern der Gentechniken, oder der Stammzellenforschung mit dazugehörigen Therapieformen).

    Wenn man jetzt ganz brutal der Logik folgen müsste…..dürfte ab sofort kein Kind mehr geboren werden. Es verbraucht Ressourcen…..es schadet dem Klima, es könnte unter Umständen im Alter zum Terroristen werden….und wird,…. zu 100%….sowieso sterben müssen, warum also dieses Risiko eingehen?

    H.E.

  29. …Warum also dieses Risiko eingehen? Lieber H.E. weg mit der Menscheit, die atmen nur CO2 aus und hinterlassen einen schädlichen „footprint“. Freie Fahrt für Sonnezyklen, Vulkane, Erdbeben, Wetter und Klima ohne Menschen. Also freie Fahrt für Darwin! Noch so ein blöder Öko wird da wohl nicht wieder entstehen. Aber Geduld, das braucht wieder ein paar Millionen Jahre mit Klimawandel, Artensterben usw.. Wenn wieder Grüne entstehen, dann sind wir halt nochmal an’s Hauseck mit dem Hirn geknallt.. Also Darwin 2.0

  30. Hm…da müssen wir wohl etwas Grundlagenforschung betreiben…

    Sofern mir das Ergebnis eines beliebigen Vorganges (einfacher oder komplexer Natur) nicht passen könnte, vertiefe ich mich in die Betrachtung seines Risikos. Dieses setzt sich im wesentlichen aus zwei Teilen zusammen -- nämlich der Eintrittswahrschenlichkeit für einen bösen Ausgang sowie der Höhe des bei verständiger Würdigung maximal zu erwartenden Schadens. Beispiel: Ich möchte -- auf einem Steinboden stehend -- mit sechs Trinkgläsern vom SEWA, Lidl oder Aldi jonglieren…wie hoch ist das Risiko?

    Nun, die Wahrscheinlichkeit, dass mir mindestens eins ‚runterfällt (vermutlich alle sechs) dürfte ziemlich groß sein -- dann hole ich mir eben neue Gläser für 5.-€ im Sechserpack. Das Risiko ist also verschwindend gering, der Vorgang als solcher muss daher nicht zwingend durch grüne Sondergesetze reguliert werden.

    Oder ich stelle in vollkommen nüchternem Zustand eine Vase -- ein kunstvolles, seltenes Einzelstück aus der Ming-Dynastie -- vom eigens dafür gefertigten Ecktischchen kurz auf das einen Meter entfernte Sideboard, um jenen ein wenig abzustauben, wobei auf der Transportstrecke ein flauschiger Qualitätsteppichboden (250.-€/qm) verlegt ist.

    Hier wäre der Schaden gewaltig -- doch ist seine Eintrittswahrscheinlichkeit eher gegen null tendierend und damit auch das Risiko des betreffenden Vorgangs. Ganz anders verhielte es sich natürlich, würde ich auf einem Steinboden sechs Ming-Vasen jonglieren…

    Es sind also zwei Schrauben, an denen ich drehen kann, um ein Risiko zu verringern -- die Wahrscheinlichkeit (Vorsorge) und die Höhe des Schadens (Anpassung), wobei ich hier mein Geld nur als Jongleur verdienen kann, weil das momentan rein evolutionär Stand der Dinge ist und die Jongleure in den Entwicklungsstaaten auch alle auf den Markt drängen.

    Deshalb kann ich nicht aufhören zu jonglieren…ich muss mir etwas anderes überlegen, ein Verzicht kommt nicht in Frage. Und weil ich -- gerade als Jongleur -- ein übervorsichtiger Mensch bin, drehe ich beide Schrauben…und jongliere mit einem Glas auf dem Teppichboden….

    Das National Transportation Safety Board (NTSB) ist eine sehr sorgfältig und konsequent arbeitende Behörde -- wenn sie in situ tätig wird, ist der Schaden allerdings bereits eingetreten…da ist nix mehr zu machen. Dennoch rackern sie solange, bis sie (in den allermeisten Fällen) die Absturzursache eines Fliegers gefunden haben -- diese Erkenntnisse (soweit es sich um technisches wie auch menschliches Versagen handelt) werden dann dazu verwendet, um weitere Abstürze a u s d e n s e l b e n G r ü n d e n zu vermeiden -- Vorsorge..oder Anpassung? Oder beides..? Jedenfalls wissen sie, was sie da machen.

    Im Fall unserer ‚Klimaschützer‘ scheint es hingegen ganz anders zu sein -- da können wir ‚Vorsorge‘ oder ‚Anpassung‘ vergessen. Die Schraube ‚Schaden‘ wird ex cathedra festgezogen -- Untergang der Menschheit in einer irreversiblen Gluthölle, Totalschaden 100%, Anpassungskompetenz = 0. Einfach so, macht doch Spaß.

    Wahrscheinlichkeit..?..ja Kinders, selbstverständlich auch 100%, unter den gegebenen Umständen, was denn sonst?

    Normalerweise würde ein gutmütiger, verständiger Mensch einfach sagen „na schön, lass sie weiter mit ihren Klötz’chen spielen‘ -- allein, die irren Spieler steigern ihre Impertinenz, ihre Dreistigkeit und fordern die Zuschauer auf, immer mehr Freiheit und Wohlstand an die Spieler abzutreten, ja am Ende selbst irre zu werden…welch‘ phänomenales Schauspiel!

    Wir sollten nicht mehr in dieses Stadion gehen -- ein Geisterspiel wäre schnell vorbei.

    Liebe Grüße

  31. Heinz,
    und wer hat es erfunden? 😉 Nein, nicht die Schweizer:

    Die Liberalen

    Etablierungsphase

    Mit Beginn der sozialliberalen Koalition 1969 erfolgte die Identifizierung der grundlegenden, am deutlichsten wahrnehmbaren Umweltbelastungen und die Entwicklung allgemeiner Problemlösungsinstrumente. 1970 verabschiedete die Bundesregierung (Kabinett Brandt I) ein Sofortprogramm zum Umweltschutz und am 29. September 1971 das erste Umweltprogramm. Darin wurden über 100 Gesetze und Verordnungen angekündigt und teilweise bereits budgetiert. Das Umweltprogramm führte auch zu einem größeren Umweltbewusstsein bei der Bevölkerung. Während im September 1970 laut einer INFAS-Umfrage nur 41 % der Befragten den Begriff Umweltschutz kannten, war dieser im November 1971 92 % bekannt. Die Federführung für die Umweltpolitik lag beim Bundesministerium des Innern. Folgerichtig war die FDP, die mit Hans-Dietrich Genscher den Innenminister stellte, die erste Partei, die den Bereich Umwelt in ihr Programm (1971) aufnahm.[2]

    1971 rief die Bundesregierung den Sachverständigenrat für Umweltfragen ins Leben, 1972 folgte die Umweltministerkonferenz der Länder und 1974 wurde das Umweltbundesamt gegründet.

    Nach dem Vorsorgeprinzip sollen Umweltschäden aber erst gar nicht entstehen.

    #23

    Die Dürre als Wetterereignis verhindern zu wollen, wäre Vorsorge.

    Das wäre so, aber die Jungs wollen ja nur die 30jährige Wetterstatistik- genannt Klima- auf 2° Anstieg begrenzen.

    Professor Wolfgang Lucht ist Ko-Leiter des Forschungsbereichs „Erdsystemanalyse“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und forscht dort zu Klimawandel und Nachhaltigkeitswissenschaften.

    Experte: Zwei-Grad-Ziel auf UN-Klimagipfel in Paris nicht erreichbar

    Wenn man die alle aufaddiert, dann kommt man je nach Analyse zu verschiedenen Ergebnissen, aber die deuten darauf hin, dass die jetzigen Zugeständnisse der Staaten auf etwa eine Erwärmung in der Gegend von drei Grad hinauslaufen. Das ist schon sehr viel besser als die vier bis fünf Grad, die ohne jegliche Maßnahme entstehen würden, aber natürlich noch mehr ist als die zwei Grad.

    Ist ja so putzig, mit aufaddieren kommt er auf knapp 3° Er muß aber dazu sagen, nur in seinem Modell, das aber nichts mit der Realität zu tun hat.

  32. @Karl

    Wir segelten mal 6 Jahre über 40.000 Sm. Mit der Gründenke von Risiken, wären wir heute noch im Ausgangshafen. Die schönste Zeit unseres Lebens hätte nicht stattgefunden. Trotzdem waren wir keine Hasardeure, wir beachteten alle Einflußgroßen von Wetter bis soziologische. Und gut geplant ging es gut.
    Die Gründenker haben aber Angst — auch geschürt von Medien — vor jeglicher Lebenssituation von der sie sachlich keine Ahnung haben. Wer ab dem Walddorf-Kindergarten alles nur als beängstigendes Phänomen erlebt, kommt eben zum Beten um das Klima. Physik- und Chemie-Unterricht in jungen Jahren könnte da helfen.
    Bei der kleinsten „größeren“ Naturkatastrophe in Deutschland, würde heute der Höhlenbär gewinnen.
    z.B. größerer Stromausfall über 10 Tage, wegen Ökoversagen: Dann möchte ich Höhlenbär sein und das Angst zerfressene Gesicht des Ökos sehen.

    Angst ist genausowenig grün wie Strom gelb ist. Angst ist allenfalls konvervativ und damit genauso die Union. Ihnen ist doch sicherlich aufgefallen, dass die Grünen nur zwischen 5 und 10% der Stimmen bekommen und seit 3 Legislaturperioden nicht mehr an der Regierung beteiligt sind. Die Schlussfolgerung daraus, sie halten die Grünen für so etwas wie die Illuminaten oder Freimaurer, welche aus dem Hintergrund die Fäden in der deutschen Politik ziehen. Setzten sie mal ihren Aluhut ab.

    Stromausfall? Genauso wie die letzten 7 Jahre? Zumindest laut der deutschen Pressen sollte dies ja jedes Jahr so gewesen sein. Selbst ein Hellseher hat da ne bessere Quote. Wissen sie was an der Stelle komisch ist. Sie haben Angst vor etwas, was seit ein paar Jahren eintreten soll, aber es gibt nur Indizien, genauso wie beim Klimawandel. Nach ihrer Argumentation sind sie also selbst ein Grüner.

  33. Vorsorglich kann man ja auch die Grundrechte zum Schutze zukünftiger Generationen einschränken.
    Das ist vorsorglich so im Grundgesetz gelandet. Bewusst schwammig gehalten. Von Verantwortung keine
    Spur.

  34. @Oxy-Ochse
    Die Tatsache, das es in den letzten 7 Jahren keinen totalen Black-Out gab, ist wohl eher der superduper Arbeit meiner Kollegen in den Netzleitzentralen geschuldet als den EE positiv anzulasten ist.
    Wir reißen uns den Dienstarsch auf, damit ihr dann damit protzen könnt……dat ja noch nix passiert ist……um in selbiger Sekunde zu behaupten, dat der Klimawandel in der Zukunft jaaanz böse zuschlagen wird…..wenn wir nicht endlich genug Ablaßzahlung leisten.

    Grün ist keine Farbe….sondern inzwischen ein deutsches Allparteien-Brechmittel.

    Onkel Heinz….grün hebt….aber bei mir nur den Mageninhalt !…Mahlzeit

  35. @Heinz
    Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. So lange der Strom fließt, wird die Energiewende weiter gehen. Die NSA-Affaire ist ja auch wieder im Sande verlaufen, weil fast keiner weiß wer oder was ausspioniert wurde. Die Selektorenliste durfte ja nur ein Mensch einsehen.

  36. @Oxy-dator
    NSA……weißt Du…..so wie sich unsere Stiefmutter gerade aufführt…..wundert es mich überhaupt net, das unser großer Bruder ein verstärktes Auge/Ohr auf sie hat.
    Und ja…..der Strom kommt aus der Steckdose……das reicht jedem Öko als Beweis, das die Energiewende funktioniert.
    Ja ne…is klar…….und am 24. kommt der Weihnachtsmann (Made by Cola kakao)….und haut uns allesamt seinen Sack um die Ohren…..bis uns die Glocken inner Birne bimmeln…..dann weißt auch Du, das die Klapperstörche das Klima….ähm, die Babys bringen.
    Sinnfreier Kommentar?….na klar, ich pass mich nur Deinen Intellekt an.

    Onkel Heinz……schiebt morgen den Osterhasen in die Röhre.

  37. @Heinz
    Was ich geschrieben habe, mag aus deiner Sicht nicht intelligent klingen, aber nur weil du ein Problem hast, ändert Merkel ihre Politik nicht. Das funktioniert so noch nicht mal im Gemeinderat. Selbst da braucht man eine Mehrheit um etwas umsetzen zu können.

  38. So Leute….hinsetzen und tief Luft holen, was jetzt kommt…ist nur was für starke Nerven.

    Prima Klima ohne Demokratie

    Um eine global tragfähige Lebensweise zu realisieren, brauchten wir umgehend eine „große Transformation“, wie etwa Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung fordert.
    Was genau damit gemeint ist, bleibt oft vage. Bestandteil, wenn nicht sogar Herzstück dieser großen Transformation, ist in den Augen mancher Klimaforscher -- und anderer Wissenschaftler, die sich an der Diskussion beteiligen -- ein anderes Politikregime: „Wir benötigen eine autoritäre Regierungsform, um den Konsens der Wissenschaft zu Treibhausgasemissionen zu implementieren“, betonen die Australier David Shearman und Joseph Wayne Smith in ihrem Buch „The Climate Change Challenge and the Failure of Democracy“.

    Auch der Ami-Klimaaktivist…..Ex-NASA-Mann…Hansen, labert diesen Scheiß nach…

    Der amerikanische Klimaforscher James Hansen fügt ebenso ernüchtert wie ungenau hinzu, dass beim Klimawandel der demokratische Prozess nicht funktioniere. Und in seinem Buch „The Vanishing Face of Gaia“ fordert James Lovelook sogar, die Demokratie aufzugeben, um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden; wir befänden uns in einer Art Kriegszustand.

    Genau dafür brauchen diese Verbrecher ihren 97%-Konsens…..um uns aus Klimaschutzgründen eine globale Diktatur über zu helfen. Und wie das nun mal in guten alten Diktaturen so ist, kann man dann auch ganz bequem die Zweifler und Skeptiker in Umerziehungslager stecken……während man sich bei den zukünftigen Weltherrschern schon mal die einträglichen Pöstchen sichern kann.

    Diese Typen müssen unbedingt eine Entziehungskur machen……ein Jahr lang kein Computer mehr, ein Jahr lang keine Modelle mehr und ein Jahr lang als Eremit im Wald leben……um den spärlichen Rest an Verstand….wieder auf normale Bahnen zu lenken.

    Tja…..nun wissen wir endlich auch hochoffiziell…….wozu der menschengemachte Klimawandel in Wirklichkeit erfunden wurde.
    Konsens..=….wenn sich Filz einbildet, die Meinungshoheit errungen zu haben.

    H.E.

  39. Ich glaube die meisten verkennen den Kern des Problems. Es stimmt zwar, dass schlechte Wissenschaft, Korruption, unverantwortliche Politik, amoralischer Aktionismus, Dummheit, usw. das Umweltfanatikerproblem verschlimmern, dem zugrunde liegt aber ein religiöses Phänomen.

    Die Klimaschützer sind eine Religion, eine Bekenntnisgemeinschaft. Nur als solche kann man das Phänomen verstehen und mglw. bekämpfen.

    Es ist ein häufiger Fehler zu denken, dass Religionen metaphysische Aussagen über Gott, Engel, etc. machen müssen. Grob könnte man Religionen als sich selbst replizierende Ideenkomplexe, die eine Werteordnung definieren bezeichnen (virus of the mind).

    Die Überzeugungen und Handlungen der Klimaschützer haben erstaunliche Ähnlichkeit zu primitiven Naturreligionen, die auch alle eine grosse Wetterkomponente haben. Sprich man fürchtet sich vor bestimmten Wetterereignissen (Flut, Gewitter) oder wünscht diese herbei (Regen, zwecks Landwirtschaft) indem man bestimmte Rituale ausführt (Regentanz). Das entspricht dem Glauben der Klimaschützer das Klima beeinflussen zu können, wenn nur genug Ritualhandlungen (z.B. Grünstrombezug, Energiesparlampen, Sünder belästigen, usw.) durchgeführt werden. Idealisiert wird ein bestimmtes (unreales) Bild der Natur; böse ist das unnatürlliche, v.a. wenn es chemisch klingt. Greenpeace ist mit den Kreuzrittern vergleichbar: Bekehrungs-Stormtrooper. Es deutet sich schon an, dass die Kompatibilität mit einem naturwiss. Weltbild eher gering sein dürfte.

    Die Überschneidungen mit dem noch beliebterem Kult der Wissenschaftsgläubigkeit sind allerdings enorm. Für die meisten Menschen ist Wissenschaft (und alles damit assoziierte) ein Symbol für Wahrheit und zwar ohne Unterscheidung zw. Natur- und Sozialwissenschaften. Weil sie es nicht nachprüfen können, bleibt es bei leeren Assoziationen, allerdings wirkmächtig, weil sie ja in der Schule lernen wie viele tolle Sachen aus Wissenschaft gemacht sind.

    Ich schlussfolgere daraus:
    1. Naturwissenschaftliche Diskussion ist zwecklos
    2. Sie zu bitten ihr Bekehrungsverhalten einzustellen ist ebenso zwecklos, denn es geht um ihre unsterbliche Seele (o.ä.)
    3. Das Vorsorgeprinzip ergibt sich durch die Heiligkeit der Natur. Das Heilige darf nicht angetastet werden. Es droht der Zorn Gottes (Kernschmelze, Weltuntergang, ewige Verdammnis) und den soll man bekanntlich nicht herausfordern. Hier könnte im konkreten Fall Reframing helfen, indem man es so darstellt als sie das bedrohte gut künstlich/unnatürlich. Z.b. ein Atomkraftwerk mit herkömmlichen Bomben sprengen wäre vllt ok.

    4. Die beste Option der Schadensminimierung besteht möglicherweise darin zu versuchen eine staatlich anerkannte Klimareligion zu gründen oder Sie auf andere Weise medial in die Nähe von Religionen zu rücken. Das Hauptproblem ist nämlich, dass die Klimabewegung sich als säkulär tarnt und damit die normalen staatlichen Schutzschilde unterläuft.

    Warum explodieren solche absurden Religionen seit einigen Jahrzehnten so?
    Ich denke, weil das Christentum nicht mehr vermittelt wird und deshalb fehlt den Leuten die darin enthaltene Immunität vor Drittreligionen. Mglw. konnten sich die modernen Naturwiss. sogar nur dank des Christentums entwickeln, denn z.B. im Vergleich zu Naturreligionen ist es sehr wissenschaftsfreundlich. Z.B. „Du sollst dir die Erde untertan machen“ .. sprich die materielle Welt ist ganz überwiegend nicht heilig und steht für Erkundung+Ausbeutung zur Verfügung (natürlich möglichst wirtschaftlich). Zudem soll Gott allwissend und allmächtig sein, und da der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde, könnte man darin durchaus eine Zielbestimmung sehen.

    Daraus ergibt sich mglw. eine weitere Option:

    5. Versuchen sie zum Christentum zu bekehren als Massnahme der Schadensbegrenzung, denn z.B. Katholiken gehen sicher seltener gegen Atomkraft, gut funktionierende Stromnetze und Bauern vor. Ich denke das ist potentiell aussichtsreich, weil die Kirche im Laufe der Geschichte sehr viele Leute von Naturreligionen bekehrt hat und vermutlich entsprechende Techniken bekannt sind. Ich weiss keine Details, aber hatte mal gelesen, dass die Römer ein germanisches Dorf konvertiert haben indem sie ihren heiligen Baum gefällt haben (und damit offensichtlich bewiesen, dass der christliche Gott stärker ist) ^^

    (mind 1. bis 4. sind ernstgemeint!)

  40. Nein um „Gotteswillen“ nicht noch eine Religion, eine Sekte…. -- mit zumindest in D staatlichen Privilegien. Die meisten Kriege wurden/werden wegen religiöser Differenzen geführt. Mit tausend Formen der Sündenfurch und mit „Heilsversprechen vom „ewigen“ Leben und einer begrenzten Anzahl von Jungfrauen zum „Zeitvertreib“ bekommt man die so Verführten ans marschieren. Hungerrevolten gabe es auch, aber selten. Aufklärung tut not, damit nicht anerkannte Religionen oder Pseudoreligionen die Gehirne total vernebeln. Daß bestimmte Relionen/Pseudoreligionen sich unterschiedlich militant und gesellschaftlich schädlich verhalten ist Fakt. Der Köllsche katholische Jeck, der im Frühjahr locker sündigt (normal lebt) und am Aschermittwoch beichtet, ist mir auch lieber als ein Pietist oder Salafist.

Schreibe einen Kommentar