Meereisminimum in der Arktis – wie auf wundersame Art und Weise Eis verschwindet
25. August 2012 | Von Michael Krueger | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, WissenschaftEs ist mal wieder soweit, dass Meereis in der Arktis nähert sich im Spätsommer seiner minimalen Ausdehnung und Fläche an. Dabei wurde jetzt schon, einige Wochen vor dem Ende der Schmelzsaison, ein neuer Negativrekord erreicht. Seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979 wurde noch nie eine so geringe Ausdehnung und Fläche des arktischen Meereises gemessen.
Das zeigen zumindest die aktuellen Satellitenbilder der Universität von Illinoise (Cryosphere Today), der Universität Bremen und des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) der Vereinigten Staaten. Hier die Satellitenbilder vom 23.08.2012.
Die Meldung klingt zu schön um wahr zu sein, denn die schlimmsten Prophezeiungen der Klimaforscher scheinen sich nun zu erfüllen, nachdem die lang ersehnte Klimaerwärmung nicht so richtig an Fahrt aufnehmen will. Allerdings gibt es da ein Haar in der Suppe, nämlich die Satellitenbilder der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA/ Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten).
Das aktuelle Satellitenbild der NOAA zeigt Meereis dort, wo eigentlich keines sein sollte, nämlich nördlich der Beringstraße, einer Meerenge zwischen Russland und Alaska.
Dieses Meereis scheint existent zu sein, aber dünn und brüchig. In den Berechnungen der Forschungsinstitute zur arktischen Meereisausdehnung und -fläche wird es jedenfalls nicht berücksichtigt, so kommt es zu dem neuen Negativrekord in der Arktis.
Ungeachtet dessen wird sich die Weltpresse in den nächsten Tagen vermutlich überschlagen und über den neuen Negativrekord in der Arktis berichten, ohne die Daten vorher zu überprüfen und den Leser aufzuklären. Ebenfalls ist damit zu rechnen, dass Klimaforscher Erklärungen für den neuen Negativrekord anbieten werden, die auf einen sich beschleunigenden Klimawandel abzielen.
UPDATE vom 26.08.2012
Die Mikrowellendaten (oben) zeigen ein neues Meereisminimum. Anfang August gab es ein Sturmtief in der Arktis, welches Meereis nördlich der Beringstraße (in der Tschuktschensee) brüchig werden lassen hat. Dieses Meereis wird im Mikrowellenbereich vom Satelliten nicht mehr erfasst und geht nicht in die Berechnungen der Meereisausdehnung und -fläche ein. Die genaueren Daten der NOAA (unten) – welche auf unterschiedlichen Erfassungsverfahren basieren, wie direkten Beobachtungen (vor Ort), Fernerkundungsdaten, etc. – zeigen, dass das Meereis in der Tschuktschensee nicht verschwunden ist und wir derzeit in der Arktis ca. 36% mehr an Meereis haben, als im Minimum vom 2007.
UPDATE vom 06.10.2012
Arctic Cyclone Breaks Up Sea Ice











Hallo Herr Krüger,
ich hatte bereits 2007 gehofft,
dass die Nord/Ostpassage frei wird,
nicht für irgendwelche “Expeditionsschiffe” mit Eisbrecher,
sondern kommerziell.
Vielleicht klappts ja diesmal und es landet ein Sonderangebot von
argentinischem Rinderfilet in der Metro oder sonstwo.
Das ist einfach “natürlicher” (besser) als deutsches Mastfleisch.
Ich sag immer,
natürliches Fleisch für natürliche Ernährung,
Sie wissen doch,
dieses wichtige Gleichgewicht,
oder Kreislauf,
oder wie auch immer.
Jedenfalls im Sinne der Natur des Menschen.
Der Sommer hier enttäuscht mich ehrlich gesagt auch ein bischen.
Erst kommt er nicht und nicht,
trotz großmundiger Versprechungen von diesem
DWD
na ja, dann endlich fast Ende August,
und jetzt reden die schon von Herbst,
irgendwie sei diesmal die Sonne schuld
ich dachte immer, nicht die Sonne,
sondern das CO2
mfG
@Paul
….also wenn schon, dann aber die menschengemachte, kapitalistische Sonne!
Ich hoffe schon seit langer Zeit, daß die Beschlüsse von Partei & Regierung bzgl. Klima un so nun mal aus dem Knick kommen…
Für die Diskrepanz zwischen NSIDC und NOAA gibt es eine ganz einfache Erklärung.
See ice extent wird normalerweise ab einer Eiskonzentration von 15% angegeben (beim DMI 30%). NOAA zeigt auch Eis an das weniger als 15% konzentriert ist da NOAA Eiskarten für die Schifffahrt konzipiert sind nicht um Erkenntnisse über Eisausdehnung zu gewinnen.
Das Eis das nördlich der Beringstrasse rumschwimmt sind dünne Eisschollen mit weniger als 15% Konzentration die innerhalb von ein paar Tagen verschwunden sein werden.
@Dr Paul
<IRONIE ON>
Die Sonne kühlt (Rahmstorf) CO2 wärmt, wo ist das Problem ?
<IRONIE OFF>
hier noch einen Erklärung von Walt Meier bezüglich der Diskrepanz:
Walt Meier says:
August 24, 2012 at 4:12 pm
A quick clarification on the different sources: the quote above refers to concentration, which will affect \”area\” estimates. NSIDC uses \”extent\”, which counts any ice above 15%, so a concentration bias won\’t affect the detection of ice extent except at low concentrations. There is still some ice missed by passive microwave sensors using the extent threshold, but it\’s generally much less than for area. NSIDC and the IMS/MASIE extent estimates generally agree well, with NSIDC being a bit lower. This year is unusual in that there is a lot of very low concentration ice in the Chukchi Sea that passive microwave is not seeing, but IMS/MASIE analysis has been counting as ice. That ice will likely melt completely in the next couple of weeks and the area will open up in IMS/MASIE.
A key point is that IMS/MASIE and other operational sources, such as from NIC, use a variety of data sources that are inconsistent in quantity and quality, as well as subjective human analysis to create maps of ice. A primary purpose of these maps is to support navigation in ice-infested waters. So they tend to be conservative and count even areas sparsely covered with ice as \”ice-covered\”. The passive microwave data is produced by completely automated processing that is consistent over the entire record dating back to 1979. Thus, while absolute estimates of ice cover may be biased, the trends and variability (e.g., comparing records, determining a record low extent) is more accurate than from using operational sources.
Walt Meier
NSIDC
Also auf deutsch:
Wenn Eis z.B. durch Stürme zerschlagen und verteilt wird, ist es für die einen ganz weg (und die Katatstrophenmeldung von der ‘geringsten Eisausdehnung aller Zeiten’ ist fertig) und für die anderen treibt es sehr wohl noch verstreut im Meer, aber eben nicht geschlossen.
Und irgendwie kann jeder das für sich passende herauslesen, Zahlen konstruieren: Mit der Eisdicke, der Ausdehnung, der Dichte ec lässt sich problemlos jede beliebige These stützen.
Ich frage mich allerdings ganz grundsätzlich, was denn am arktischen Eis so toll sein kann. Als ob wir keine Kühlschränke hätten…
Bisher noch nicht.
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/ARCHIVE/NHem/2012/ims2012238.gif
Was mich wiederum verwundert ist, dass “dünne Eisschollen mit weniger als 15% Konzentration” nicht auf den hochauflösenden Satellitenbildern der anderen Institute auftauchen. Dort sollten eigentlich auch Konzentrationen unter 15% angezeigt werden. Jedenfalls nach der Skala am linken Bildrand.
http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2012/08/CryosphereToday23-08-2012.png
So ist es. Die unterschiedlichen Institute errechnen eigene Werte für die Meereisausdehnung und -fläche, die deutlich voneinander abweichen können. Dabei kommt es darauf an, wie man Meereis definiert, vor allem an den Randbereichen. Das eine Institut sieht dort Meereis, wo welches noch in geringer Konzentration vorhanden ist, dass andere Institut schon nicht mehr.
Hier mal der Vergleich.
Hier liegt die Meereisausdehnung noch über 4 Mio. km2
http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm
Hier liegt sie schon deutlich unter 4 Mio. km2
http://www.iup.uni-bremen.de:8084/ssmis/extent_n_running_mean_previousF17.png
Zwei Institute, zwei unterschiedliche Werte.
Das Meereis nördlich der Beringstraße taucht in beiden Berechnungen nicht auf.
Das Problem scheint zu sein, dass die passiven Mikrowellen-Daten/ -Algorithmen -- im Gegensatz zu den direkten Beobachtungen (vor Ort) -- (insbesondere im Sommer) zur Unterschätzung der Eiskonzentration neigen.
Also gehe ich mal davon aus, dass hier nicht mutwillig nachgeholfen wurde, sondern die passiven Mikrowellendaten einfach weniger Eis , als die direkten Beobachtungen, anzeigen. Das scheint ein grundsätzliches Problem mit den passiven Mikrowellendaten zu sein. Hinzu kommt das Problem mit der unterschiedlichen Auswertung der Meereisausdehnung und -fläche.
Weitere Hintergrundinformationen
NOAA Showing 36% More Ice Than The 2007 Minimum
Kann sein, kann nicht sein.
Wer welche Forschungseinrichtung errreicht in der heutigen Medien-Scheinwelt die meiste Aufmerksamkeit, letzlich das meiste Geld? Wer sorgsam, relativierend, mit Fehlergrenzen und Wahrscheinlichkeiten formuliert, oder wer eher die Sau rausläßt und vielleicht auf Seite zwei (soweit kommt kein Journalist) etwas eingrenzt?
Das ist keine (konkrete) Unterstellung -- doch der Mensch als solcher ist halt schwach.
@Dr Paul #1
Mag ja alles sein, aber warum sollte argentinisches Rindfleisch auf dem Weg nach Europa in der Nordostpassage spazierengefahren werden?
@ Fluminist #13
Weil es besonders gut abgehangen ist, wenn es 1x um Cap Hoorn kutschiert wurde.
Der banale Weg quer übern Atlantik wäre einfach zu kurz.
vermutet der Moosgeist
@ Mossgeist:
Rindfleich ist kein Aquavit!
“wir derzeit in der Arktis ca. 36% mehr an Meereis haben, als im Minimum vom 2007.”
Nanu, nur noch 28% ???
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/27/noaa-showing-28-more-ice-than-the-2007-minimum/
Das ging ja schnell: -8% binnen zwei Tagen. Oder wie Sie es ausdrücken: “wundersam”. Scheint ja wirklich nicht besonders dicke zu sein, dieses Eis im Tschuktschensee. Könnte also eng werden mit Goddard’s Wette (siehe Kommentarbereich ziemlich unten):
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/04/26/nsidc-arctic-ice-extent-normal-for-the-first-time-in-at-least-seven-years/
Ach Herr Krüger. Wenn Sie demnächst nochmal mit so einer sensationellen Breaking News aufwarten. Dann bitte mal gleich mit Verweis auf die Quelle. Meistens ist es ja so ein Internetblog wie vom Klimaexperten Goddard.
Wie es ausschaut habe ich die Hühner mal wieder aufgescheucht. Thorsten meldet meinen Artikel an Rahmstorf und der verfasst sofort eine Schmähschrift.
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2012-08-10/sturm-in-der-arktis#comment-41329
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2012-08-27/arktis-meereis-rekord-2012
Hmmm, so wundersam ist der Eisschwund nach den ganzen Erklärungen wohl nicht mehr, schade. Vielleicht recherchiert man erst selbst, und verfasst dann den Blog-Artikel? Darüberhinaus sollte man doch wohl den Klimaexperten Steven Goddard als Quelle nennen. Außerdem stimmen die 36% gegenüber 2007 nicht mehr:
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/27/noaa-showing-28-more-ice-than-the-2007-minimum/
Ansonsten aber ein erstklassiger Artikel, der wieder mal die bewussten Täuschereien der steuermittelfinanzierten “Klimaforscher” beweist. Weiter so.
@Micha Krüger #16
…..ausreichend Grund für Herrn Rahmstorf, mal wieder festzustellen:
…..offenbar in der hartnäckigen Überzeugung, diese „Krieger des Lichts” seien unser „Nischenpublikum”.
“Natürlich” übersieht ein Herr Rahmstorf, dass auch die extreme Schmelze diesen Jahres in klimatischer Sichtweise deutlich an Gewicht verliert. Wie wir alle wissen ist als Klima erst ein Zeitraum von 30 Jahren zu bezeichnen. 30 Jahre = 360 Monate. Wenn wir die diesjährige Eisschmelze als 1 bis 1,5-monatige Zeit betrachten, dann macht sie 0,28 bis 0,42 Prozent dieses Zeitraums aus. Und geht auch mit diesem Gewicht in die Klimastatistik ein.
Im übrigen wird der werte Herr Rahmstorf auch nicht ins Horn tröten, dass wir im Frühjahr einen fast zweimonatigen Zeitraum hatten, in dem die arktische Eisbedeckung für dieses Jahrtausend Rekordbedeckung erreichte. Siehe z.B. Arctic Roos.
Ich will dieses Posting nutzen, um auf neue Indizien hinzuweisen, wie der öffentliche Wind der Wahrnehmung sich zu drehen scheint. Im vorigen Jahr noch unvorstellbar, folgt die Mehrheit des Publikums im Forum von Telepolis nicht länger dieser Propaganda. Man schaue sich mal die Diskussion zu dem Artikel Arktis: Eis steuert auf neuen Minus-Rekord zu an. Ich habe dort als Multiverus mitdiskutiert und wundersame Zustimmung erhalten. Viele haben ähnlich argumentiert.
Na, da lag ich mit meiner Prognose doch gar nicht so schlecht.
Eisschmelze in der Arktis “Schlimmer als die Euro-Krise”
und
Eis in der Arktis schmilzt schneller als jemals zuvor
Im Blog von Herrn Rahmtorf kommen meine Kommentare jedenfalls nicht mehr durch.
Zuletzt hatte ich auf dieses Paper hingewiesen:
Paper finds Arctic sea ice extent 8,000 years ago was less than half of the ‘record’ low 2007 level
A paper published in Science finds summer Arctic Sea Ice extent during the Holocene Thermal Maximum 8,000 years ago was “less than half of the record low 2007 level.”
Large variations in Arctic sea ice
und
A 10,000-Year Record of Arctic Ocean Sea-Ice Variability—View from the Beach
Link zum Paper
Und hier Abbildung S3 (Seite 11).
Sowohl NSIDC als auch NOAA benutzen eigentlich die selben Daten.
Ich zitiere mal von hier: http://nsidc.org/data/docs/noaa/g02186_masie/index.html#background.
…
Derived ice conditions from ice charts and ice edge products from the US, Canadian, Norwegian, Danish, Russian, German, Swedish, and Japanese ice charting agencies also serve as data sources in the absence of direct satellite data or in areas where passive microwave derived ice data has inherit flaws. The use of ice charts is limited due to the infrequency of analyzed ice chart production. Ice edge products are examined thoroughly but are not used directly for the IMS product due to differences in mission ice identification requirements for each product. The NIC and Canadian Ice Service (CIS) ice edge products attempt to delineate not only where ice is present, but also where any ice is likely, regardless of the concentrations, for safety of navigation. The IMS product attempts to demarcate each 4 km x 4 km raster cell that appears to have more than 40 percent ice concentration. This means that the ice edge products encompass many open water areas that the IMS does not. Helfrich et al. (2007) have information on how NIC operational charts tend to differ from NIC operational IMS products.
Modeled ice conditions from the National Centers for Environmental Protection (NCEP) Marine Modeling and Analysis Branch (MMAB) and coupled Numerical Weather Prediction (NWP) models are also available for analysis, though these are generally used only for context and to understand where areas favor ice formation. Ship reports and ice buoys also enhance the analysis by providing limited ground truth, boundary layer weather conditions, and ice motion information.
Further data sources are likely to be introduced in 2012 with the availability of other advanced visible and passive microwave satellite data, coupled ice models, and more SAR imagery. There are also plans to incorporate ancillary information about data quality in future versions of the IMS. Ideas for this include a days since last observed variable so that users know on a cell-by-cell basis if the surface type assignment for a given cell was updated or simply carried over from the last analysis.
…
Vielleicht verschwindet das Eis ja auch für die Ignoranten irgendwann einmal.
Aber der eigene Glauben ist natürlich schwer aufzugeben und eine selektive
Wahrnehmung ist da auch nicht sehr hilfreich.
Die verschollene Franklin-Expedition sowie die 14 Jahre dauernden Suchexpeditionen um 1850 hatten noch massive Probleme mit dem sommerlichen Eis in der Nord-West-Passage und zahlten oftmals mit ihrem Leben.
Heutzutage nutzen Fracht- und Kreuzfahrtschiffe die Passage und sogar Arved Fuchs kreuzte mit einem alten Segelboot einmal hindurch und wieder zurück.
ciao. calculate
@Mueller
“wir derzeit in der Arktis ca. 36% mehr an Meereis haben, als im Minimum vom 2007.”
Also 36% mehr Eis in der Arktis als 2007. Das ist natuerlich eine gute Nachricht. Statt der 4 Mill km2 von 2007 also in Wirklichkeit dank dieser aufwendigen Recherche sind es fast wieder 6 Mill km2 wie noch in den 90ern. Das bestaetigt ja auch die ebenfalls hier veroeffentlichte Studie (alles hier sind mindestens “Studien”) von Herrn Kipp, die die Trendumkehr seit 2007 klar belegt.
Hier nochmal die Checkliste zum Thema Arktis http://tamino.wordpress.com/2012/08/28/anthony-watts-breaks-the-record/:
1. start to question every metric you’ve relied on in the past.
Yep
2. change the topic to the south pole.
Nein, warum nicht?
3. Blame things that cant melt ice (like wind). heat melts ice.
Yep
4. search around feverishly for one chart that supports your position.
Yep
5. Forget your own mistakes and focus on others.
Nein. Hat noch nie etwas gemacht und also auch noch nie Fehler begangen.
…und im August 1958 tauchte die USS ‘Skate’, ein nuklear angetriebenes U-Boot, am Pol in eisfreiem Wasser auf.
1962 war sie noch einmal dort, mit ihrem Schwesterschiff USS ‘Seadragon’
Im Jahr 1987 kam es gar zu einem Rendevous von 3 Nuklear-U-Schiffen am weitgehend eisfreien Nordpol:
HMS Superb, USS Billfish und USS Sea Devil am Pol
@Tritium
Der Nordpol ist so gut wie jeden Sommer von Eis mit mehr oder minder groszen Loechern bedeckt, gross genug fuer ein U-Boot jedenfalls. Hier ist die Northpol Cam
http://www.arctic.noaa.gov/gallery_np.html
Man sieht immer mal Loecher in jedem August/September.
Aber jetzt wo die Trendumkehr so radikal zuschlaegt (36% mehr Eis) koennte natuerlich bald damit Schluss sein.
Mein Gott, Stefan Rahmstorf zitiert zweimal den Mueller in einem SZ Artikel als schlechtes Beispiel.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/eisschmelze-und-klimawandel-im-teufelskreis-der-erwaermung-1.1452223
Ich halte das fuer einen Fehler. Man sollte vielmehr auf die Konsequenzen der abrupten Trendumkehr bei der Meereisbedeckung aufmerksam machen, die in diesem wissenschaftlichen Beitrag hier so klar herausgerarbeitet wurden.
@ Hoffmann
Punkt 3. “Ihrer” Liste ist zwar oberflächlich betrachtet richtig, bei näherem Hinsehen allerdings doch etwas kurz gesprungen.
1. Wind per se schmilzt kein Eis
2. Wind transportiert allerdings Wärme und beeinflusst den Wärmeübergang.
a) durch Transport von warmem Wasser (und auch Luft)
b) durch Vergrößerung der Oberfläche (bei Zerkleinerung der Eisschollen)
c) durch Zerstörung eines schützenden oberflächennahen Kaltluftpolsters
d) etc. pp
Im Übrigen halte ich nichts von ad hominem Beiträgen, egal von welcher Seite. Und bevor nun wieder Ihre beliebte Umfrage zur fachlichen Qualifikation kommt: Diplom-Physiker, erst Kristallographie (mit TEMs), dann Tieftemperatur- Festkörperphysik und schlussendlich nun alles was so mit der Sicherheit von Kernkraftwerken zu tun hat, hauptsächlich jedoch Anlagentechnik.
Und zur Sache: aus meiner Sicht unbestreitbar ist, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Ausdehnung des Eises in der Arktis zurückgegangen ist. Ob nun 2012 ein neues Minimum ist oder nicht ist da für mich völlig zweitrangig. Die Frage die sich stellt ist aber doch eher jene: Ist dieser Rückgang ungewöhnlich? Wenn ja, was ist die Ursache? Ich behaupte nicht die Antwort auf diese Fragen zu kennen. Allerdings bringen mich Dinge wie die bekannte mittelalterliche Wärmeperiode, das Holozäne Klimaoptimum, römische Wärmeperiode etc. schon etwas zum Nachdenken. Mag sein, dass der (das?) IPCC recht hat, mag sein, dass einige Skeptiker recht haben. Ich habe mich mit dem Thema definitiv zu wenig beschäftigt um diese Frage für mich zu beantworten. Was mir allerdings nicht einleuchten mag ist die Ausschliesslichkeit des Einflusses des Menschen (via CO2 Freisetzungen), wenn es doch vorher auch schon starke (rein regionale?) Klimaschwankungen gab (und ich rede hier nicht über Milankoviczyklen). In der Kerntechnik werden Sensitivitätsanalysen durchgeführt um den Einfluß verschiedener Parameter auf ein Simulationsergebnis zu ermitteln, so gut wie nie erweist sich ein Faktor als alles andere dominierend.
Tja, und ab wann ist Eis mit Löchern denn nun ‘Eisfrei’ und wann wird es noch als ‘Eisdecke’ gezählt?
Interpretationsfrage, nicht wahr?
Nicht, dass mich Eis am Nordpol wirklich interessieren würde, doch mir scheint, das ist einer der typischen Fälle, in die praktisch jede beliebige Aussage hineininterpretiert werden kann und folglich auch praktisch jedes gewünschte Ergebnis zustande kommt -- das Waldsterben und das Ozonloch lassen grüßen:
Mal ist das Eis dicker oder dünner, dann löcheriger oder kompakter. mal zählt man Schollen dazu, mal wieder nicht, dann ist die Ausdehnung kkleiner oder grösser … irgendwas wird immer in die gewünschte Richtung gehen.
Ganz klar zeigt sich aber, wie Sie ja selbst sagen, dass Wind und Strömung das wirklich entscheidende sind: Dieses Eis ist Treibeis, das übereinander geschoben und auseinander gezerrt wird, so heftig, dass sich sehr oft viele Kiometer grosse offene Flächen bilden. Dadurch wird die Grösse ‘Ausdehnung’ ziemlich bedeutungslos, nicht wahr? Eis, das übereinandergeschoben wird, hat geringere Ausdehnungen, Eis, das zu Schollen zerbrochen lose treibt, wird gar nicht gezählt?
Wer will denn mit solchen Zahlen was anfangen, wenn es um ein paar Prozent mehr oder weniger geht? Das ist doch lächerlicher Humbug und wissen’s, Herr Hoffmann, für mich sind solche einerseits peniblen, jedoch andererseits höchst naiven Messungen einfach ein Zeichen für grösstmögliche Dummheit.
Im übrigen wird, wenn ich das richtig verstanden habe, seit 1979 gemessen? Also gerade mal eine einzige Klimaperiode lang?
Nach allgemeiner Definition reden wir also über Wetter, was bedeutet, dass der ganze Buhei für die Klimawandelforschung völlig bedeutungslos ist. Reden wir mal in 60 Jahren wieder darüber?
Also ich finde es klasse, daß Rahmstorf eigens auf den “Science Skeptical” Blog verweist und so dem interessierten SZ-Leser einen Fingerzeig gibt, wo er sich nicht nur über die Wechselfälle des PIK, sondern auch über andere aktuelle Themen wie die “Energiewende” ausgiebig informieren kann. Auch für die Reklame beim Nischenpublikum der Verschwörungstheoretiker dürfen sich die Blobbetreiber hier bei ihm bedanken.
Darf ich vorschlagen, auf der Startseite einen Hinweis “Empfohlen von Prof. Dr. Stefan Rahmstorf” anzubringen?
@Hoffmann
“die in diesem wissenschaftlichen Beitrag hier so klar herausgerarbeitet wurden.”
Studie, Hoffmann, das ist eine Studie von Dr. Krüger.
Mein Gott, jetzt habe ich nach Thorsten und Herrn Rahmstorf noch Herrn Hoffmann und die SZ aufgescheucht. Das klappt ja besser, als ich gedacht habe. Bald ist der ganze Hühnerstall zusammen.
Allerdings sind wir laut einer Studie von Prof. Goddard inzwischen bei nur noch bei 22% mehr Eis im vgl. zu 2007. Trotzdem: das Eis erholt sich immer noch. Es gibt eine Trendumkehr!!!
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/28/noaa-showing-22-more-ice-than-the-2007-minimum/
Allerdings sind wir laut einer Studie von Prof. Goddard inzwischen bei nur noch bei 22% mehr Eis im vgl. zu 2007. Trotzdem: das Eis erholt sich immer noch. Es gibt eine Trendumkehr!!!
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/28/noaa-showing-22-more-ice-than-the-2007-minimum/
Hmm, Stefan Rahmstorf hält uns für eine “einschlägige Webseite” mit einem “Nischenpublikum von Verschwörungstheoretikern”.
Ich werte das mal als Kompliment. Es war ihm immerhin nicht möglich, uns einfach zu ignorieren.
Erstens weiß ich jetzt nicht, was an dem Text von Michael Krüger oben so kritisch zu werten ist. Eine berechtigte Frage wurde gestellt. Wieviel Verfolgungswahn gehört dazu, hinter dieser Frage nun gleich wieder den Wunsch nach verschwörungsgetriebener Desinformation zu vermuten?
Außerdem gibt es für das Meereis zwei Möglichkeiten: Entweder erholt es sich wieder, oder nicht. Im ersten Fall wäre die Klimaforschung in Erklärungsnot. Im zweiten Fall hätten wir dauerhaft neue Schiffahrtswege und den Zugang zu neuen Rohstoffressourcen. Insbesondere dies wäre ein Segen für die Menschheit.
Die eigentliche Botschaft ist doch: Es gibt ein Rekordminimum -- und die Menschen merken, daß das gar nicht schlimm ist.
@Heller
Ich sehe das genauso. Der Schuss gegen Science-Skeptical und mich kann nur nach hinten los gehen. Ich war hoch erfreut darüber, als ich gelesen habe, dass Herr Rahmstorf endlich mal kein Blatt mehr vor den Mund nimmt und direkt über Klimaskeptiker wie die von Science-Skeptical, Herrn Gunnar Innerhofer und mich, welche er als Laien ansieht, herzieht. Das zeigt doch eindeutig seinen Charakter, seine Überheblichkeit und wie verzweifelt Herr Rahmstorf inzwischen ist. Meine Kommentare kommen inzwischen in seinem Blog nicht mehr durch. Offensichtlich liegen die Nerven blank.
Ach der Rahmstorf, der schlägt doch nur noch um sich.
Ein typischer Übererfüller, der übers Ziel hinaus schiesst.
Sein Arbeitgeber, die Münchner Rück, dürfte darüber gar nicht glücklich sein.
@ Müller:
Innerhofer? Ich habe mal ein paar Kommentare von dem bei EIKE gelesen. Ist aber schon länger her. Ich habe einfach keine Zeit, ständig alle möglichen Webseiten zu scannen. Falls Herr Innerhofer hier schon einmal aktiv war, dann jedenfalls nicht besonders oft und auch nicht regelmäßig. Wir sollten keine Leute für uns vereinnahmen, die das selbst vielleicht ganz anders sehen.
Schade. Muß das denn immer gleich in so eine Richtung laufen? Ich war gerade noch versucht, Herrn Rahmstorf einen Gastbeitrag hier anzubieten. Ich verstehe auch nicht, warum er so nervös sein sollte, wenn er es denn ist. Schließlich hat er seinen Punkt gesetzt und wir haben nun einmal ein neues Rekordminimum. Da kann er doch eigentlich ganz gelassen sein.
Sorry Jungs und Mädels, ich habe zur Zeit viel um die Ohren und kann mich in Diskussionen nur sporadisch einklinken. Doch einen kleinen Hinweis erlaube ich mir hier.
Wetter im Winter 2012/13 -- Wettertrend vom 24. August
Ich habe die Diskussion nicht so genau verfolgt, doch irgendwie wurde doch immer einmal wieder das Wettergeschehen, auch in Europa, mit El Nino begründet. Zeichnet sich möglicherweise auch hier ein stärkerer Einfluss der Sonne ab?
Siehe auch:
Solar influence on winter severity in central Europe
Link found between cold European winters and solar activity
Habe gerade gesehen, es gibt auch einen Bericht in Deutsch:
Internationales Forscherteam bestätigt Einfluss des 11-Jahres-Rhythmus der Sonne auf das Klima bestimmter Regionen.
Na ja, wie ich schon sagte, zur Zeit habe ich zuviel um die Ohren. Nachdem ich Google bemüht hatte, musste zur eigenen Beschämung feststellen, dass von dem Paper schon viel berichtet wurde. Also, meine drei Beiträge bitte einfach ignorieren und weiter machen.
@Heller
In der KlimaLounge ist Herr Rahmstorf direkt an mich und Herrn Innerhofer als Klimaskeptiker heran getreten und hat nach unserer Motivation gefragt. Ich kam leider nicht zu Wort, mein Kommentar wurde nicht veröffentlicht.
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2012-08-19/hitzewellen-weltweit#comment-41239
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2012-08-19/hitzewellen-weltweit#comment-41362
@ Krüger:
Ahh, danke für die Links. Tja, warum machen wir das? Frage ich mich andersherum auch immer. Was eigentlich hat ein Herr Rahmstorf davon, Schreckensszenarien über Klimakatastrophen an die Wand zu malen und seine wissenschaftliche Autorität politisch zu instrumentalisieren?
Meine Antwort an Rahmstorf: Man sollte sich die Welt nicht nicht von denen erklären lassen, die sie nicht mögen.
Also, auf den Bildern von heute von IMS hat das Eis um einiges abgenommen.
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/DATA/cursnow.gif
Und man kann nicht NSIDC Messungen von 2007 mit NOAA 2012 vergleichen, sondern nur NOAA 2007 mit NOAA 2012 oder NSDIC 2007 mit NSIDC 2007.
Wenn Sie also schreiben, dass es 36% mehr Eis gibt als 2007 stimmt das einfach nicht da sie NSDIC und NOAA vergleichen.
Sie können die Messungsmethoden von NSIDC an sich kritisieren, aber die Methoden von NSIDC sind konstant über einen langen Zeitraum und liefern von daher konstante und VERGLEICHBARE Ergebnisse. Auch im Jahr 2007 hat es Eisflächen gegeben die bei NSIDC nicht zu sehen waren aber bei NOAA.
Die Messungen von NOAA messen selbst kleinste Eisflächen die einfach nicht relevant sind und innerhalb kürzester Zeit verschwunden sein werden. Wie man sehen kann haben diese ice floes um 50% abgenommen in den letzten 3-4 Tagen! NOAA erstellt keine Karten/Messungen für Wissenschaftliche Erkenntnisse sondern für die Schifffahrt! Auch werden bei NOAA daten nicht korrigiert, da NOAA nur von Tag zu Tag denkt, es geht darum jeden Tag möglichst schnell Karten für die Schifffahrt zu erstellen, nicht genau zu messen und konstante Methoden anzuwenden. NSIDC und JAXA korrigieren Messungen im Nachhinein und liefern konstante Ergebnisse, NOAA kümmert sich nur um die täglichen Angaben da sie schnell arbeiten müssen um Karten für die Schifffahrt zu erstellen.
Und noch etwas: Vor einer Woche hiess es noch 40% und heute sind wir schon bei nur noch 22% mehr zwischen NOAA und NSIDC.
Das zeigt eindeutig, dass dies “eis” auf das Sie sich berufen, rapide schmilzt und in eine Woche werden NOAA und NSIDC mehr oder weniger die gleichen Werte liefern! Aber natürlich werden sie darüber keinen Artikel schreiben!
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/28/noaa-showing-22-more-ice-than-the-2007-minimum/
August 19th: 40% more
August 25th: 36% more
August 27th: 28% more
August 28th: 22% more
#37. Peter Heller
Guten Morgen Herr Heller,
was spricht eigentlich dagegen, es dennoch zu tun? Interessant würde es allemal werden.
karl.s
#40. Quentin Quencher
moin Quentin,
warum ignorieren, das Thema ist allemal spannend und interessant und und lange nicht verstanden. Da stehen wir wohl mit der Forschung erst am Anfang.
Gruß
karl.s
#40. Quentin Quencher
Nachtrag zu meiner #45.
Hier ist mal eine interessante Zusammenfassung v. Raimund Leistenschneider auf EIKE zu dem Thema. Sehr informativ und lesenswert (falls Du es noch nicht kennst).
karl.s
@Chris Stevens
Nö, Sie hatten doch schon den richtigen Link gefunden. Dort wird NOAA mit NOAA verglichen.
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/25/noaa-showing-35-more-ice-than-the-2007-minimum/
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/28/noaa-showing-22-more-ice-than-the-2007-minimum/
1. Stimmt, dass brüchige Eis verschwindet langsam, nach dem Sturm von Anfang August. Es war allerdings nicht sofort -- nach wenigen Tagen -- verschwunden, wie es uns u.a. ein Herr Rahmstorf, die Mikrowellendaten und die Grafen zur Meereisausdehnung und -- fläche glauben machen wollten.
2. Über den neuen “Rekord” habe ich in der Tat vor einen neuen Artikel zu schreiben, unter Berufung darauf, dass es im Klimaoptimum des Holozän (vor ca. 8000 Jahren) im Sommer nur ca. halb so viel Eis in der Arktis gab, wie zum aktuellen Minimum. Der “Rekord” ist also gar kein Rekord. Das zeigen nicht nur die Proxydaten von vor 8000, sondern auch die Klimamodelle zur Meereisfläche von 8000 BP. Das Paper hatte ich ja bereits in einem vorangehenden Kommentar verlinkt.
Mein Fazit: Hier wird die Öffentlichkeit zweifach belogen. Einmal mit einer “einmaligen” Schmelze in der Tschuktschensee, die so nicht stattgefunden hat. Und einmal mit einem “Rekord”, der einmalig sein soll, es aber nicht ist. Mein zweites Argument hat Herr Rahmstorf leider in seinem Blog nicht veröffentlichen lassen. Zudem wird eine Angstkulisse aufgebaut in der mit mehr Extremwetter spekuliert wird, weil das Eis am Nordpol schmilzt. Da frage ich mich, wie war das denn im Klimaoptimum des Holozän? Dort gab es über Jahrhunderte/ Jahrtausende weniger sommerliches Meereis am Nordpol, als heute.
@Chris Stevens
Hier noch die NOAA-Meereiskarten für die Arktis
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/ARCHIVE/NHem/2012/
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/ARCHIVE/AK/2012/
Hier das Minimum von 2007
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/ARCHIVE/NHem/2007/ims2007265.gif
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/ARCHIVE/AK/2007/ims2007265_alaska.gif
Und hier die aktuellen Karten
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/ARCHIVE/NHem/2012/ims2012241.gif
http://www.natice.noaa.gov/pub/ims/ims_gif/ARCHIVE/AK/2012/ims2012241_alaska.gif
Und hier die aktuelle Überblendung.
http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/NOAA-SeaIce-Min2007-vs-28-08-12gif.gif
Hier wird übrigens auch das Resteis in der Tschuktschensee -- welches gemäß den Mikrowellendaten längst verschwunden sein soll -- angezeigt:
http://nsidc.org/data/masie/
Demnach haben wir auch noch 4,5 Mio. km2 Meereis.
Oder:
http://www.natice.noaa.gov/ims/images/sea_ice_only.jpg
Demnach haben wir noch 4,7 Mio. km2 Meereis und noch keinen Rekord.
Oder hier wird auch das Resteis in der Tschuktschensee gezeigt:
http://www.natice.noaa.gov/products/products_on_demand.html
(Im Menü “Arctic Daily” anklicken).
Chris Stevens 29. August 2012 01:12
Das interessiert hier ja auch niemanden. Ziel ist es, die Zahlen in Zweifel zu ziehen und das wurde mit dem Artikel erreicht. Das wird hängen bleiben, auch wenn sich beide wie bereits 2007 am Ende der Schmelzsaison angenähert haben …
Julienne Stroeve schrieb als Kommentar zu Steven Goddars Artikel am 25. 8 (dem Tag, an dem auch Herr Krüger seinen Artikel hier schrieb, folgendes:
Mal sehen, ob sie recht hat und dann wider Erwarten doch Updates hier (und auf Eike) erscheinen …
@Marvin Müller
Ein weiteres UPDATE bzgl. der Daten des NIC (National Ice Center der NOAA) kann ich Ihnen hier anbieten.
http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Arctic-SeaIce-Min2007-vs-28-08-2012.gif
http://www.natice.noaa.gov/products/products_on_demand.html
Leider hat sich unser Prof. Dr. h.c. Krüger alias Müller in seiner fulminanten Studie bisher noch nicht klar dazu geäussert, ob er nun ernsthaft die Auffassung vertritt, dass das arktische Meereis im September 2007 eine geringere Ausdehnung aufwies als 2012. Dies zumindest versucht er in seiner wissenschaftlichen “Studie” zu suggerieren… Vielleicht bekommen wir dazu noch eine klare Antwort von ihm. Aber vermutlich ist er dazu viel zu beschäftigt…
Es gibt genug Beweise und Nachweise das diese Eisausdehnung weder die geringste noch die größte jemals gemessene usw. usf., das ständige auf noch mehr Katastrofe ausgelegte Geseier von Rahmstorf & Co. wird auch durch dauerhaftes wiederkäuen durch Menschen wie G. Hoffmann oder der Gestalt Sei(f)fert und auch von MM und Stevens nicht wahrer oder interessanter. Ich lebe mein gesamtes Leben an der See und habe bis heute noch kein ansteigen der Wassermassen vor meiner Haustür verzeichnen können. Selbst Leute wie Rahmstorf sollten so langsam aber sicher erkennen das der Zug in Richtung Reichtum durch Klimakatastrofe so langsam abgefahren ist, seine Co2-Zertifizierten Silberkunststücke will auch keiner mehr haben.
http://www.real-science.com/arctic
http://notrickszone.com/2012/08/28/unfit-for-debate-rahmtorfs-flies-off-unleashes-tirade-against-conspiracy-theororist-skeptics/
@Thorsten
Die Frage ist doch beantwortet.
http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Arctic-SeaIce-Min2007-vs-28-08-2012.gif
Welche Frage hingegen nicht beantwortet ist, warum löschst Herr Rahmstorf (oder sein Zuarbeiter Lars Fischer) meine Kommentare in der KlimaLounge?
@ Michael Krüger
Vielleicht erklären Sie uns mal die Definition für die Beschaffenheit der gelben “Eisfläche” in Ihrer Grafik und über welche Zeit diese gemittelt wurde…
Michael Krüger 29. August 2012 19:07
Hmm, da kommt der Hinweis, dass auch 2007 die beiden Werte bis zu 500.000km^2 aus einanderliefen, dann aber zum Ende der Schmelzsaison fast die gleichen Werte aufwiesen -- und da präsentieren Sie hier die Werte von Ende Schmelzsaion 2007 verglichen mit dem Stand von heute? Ist das nicht ein wenig albern? Wäre da nicht wenigsten ein Vergleich heute und heute vor 5 Jahren angebracht gewesen?
Oder wollten Sie einfach nur nochmal meine Aussage untermauern, dass es hier nur darum geht, die Zahlen in Zweifel zu ziehen?
Thorsten,
die Arktis habe ich schon 2007 abgeschrieben, als die NASA festlegte, dass sie ab 2013 endgültig wegtaut. Da ist nichts mehr zu machen, die ist so gut wie tot.
Hätten mehr Leute ein Elektroauto, hätte die Arktis noch eine Chance gehabt, aber so……
Wie geht es deinem Elektroauto? Hält der Batteriesatz noch?
Warum, bittesehr, wird hier so ein Gezerre um ein paar lokale Wetterereignisse gemacht?
Als nächstes ist es wohl eine Meldung wert, wenn ich meinen Tiefkühlschrank abtaue und Herr Rahmstorf wertet das als sicheres Zeichen für den fortschreitenden Klimawandel?
@Tritium
Dat musst Du verstehen……milde Winter sind ein Anzeichen für die globale Erwärmung, bitterkalte Winter sind auch ein Anzeichen für globale Erwärmung, trocken heiße Sommer sind ein Anzeichen für globale Erwärmung, verregnete Gammelsommer sind auch Anzeichen für globale Erwärmung………….na und, da darf das schwimmende Eis ja nich hinten an stehen, denn dat is ja auch im abgetauten Zustand ein Anzeichen für die globale Überhitzung der Gemüter.
Und wenn der Hahn kräht auf dem Mist……kündigt der damit auch nur die kommende Klimakatastrophe an, basta.
Onkel Heinz……..Mist, mein Eis schmilzt schneller in der Hand, als ich schlecken kann, ergo……..globale Erwä……
@Tritium #59
…..so so, du besitzt also einen stromfressenden Tiefkühlschrank. Und am Ende bewahrst du darin gar noch klimaschädliches Fleischessen auf, was? Und hast auch noch ’ne verbotene 60W-Glühbirne in der Abstellkammer brennen?
Da wird wohl langsam mal der Besuch des Energieberaters fällig!
@ W. Rassbax #58
Es ist sogar noch schlimmer. Es soll nämlich bereits dieses Jahr so weit sein:
Also, noch gut 3 Wochen bis zum Weltuntergang.
@ Tim:
es ist noch viel schlimmer:
Gerade bin ich mit dem Fahrstuhl ABWÄRTS gefahren!
Und hab’ ein Eis gegessen!
Und das Fenster geöffnet, weil die Klimaamnlage wieder mal viel zu kalt eingestellt ist!
Tja, ich kann mir das leisten! Ich habe nämlich eine Energiesparlampe! Die gleicht das alles nullkommanix aus und ich bin so was von Öko wie ein Laubfrosch
@Rudolf #62
3 Wochen nur noch? …..Oh Shit! Dann nix wie ab nach Bugarach! (Es gibt auch noch günstige Flüge dorthin.)
@Rudolf
Gibbet an der Arktis wenigstens einen vernünftigen Sandstrand, damit ick mein Badeurlaub für 2013 schon mal vorplanen kann?
Ups…ich muss wech, neue Badehosen kaufen.
H.E.
@Tritium
…..igitt, pfui Deibel, schäm dich, du oller Klimaschreck!
Pinguine – von Klimahelden und Klimaschrecken
….ich hoffe, du hast ’n FACEBOOK-Account.
@ Tritium
Wenn der Fahrstuhl über nen KERS verfügen würde wärs sogar fast ökologisch korrekt
Nachtrag zu #66
Aber mal Spaß beiseite:
ECOGOOD – mal wieder ein besonders schönes Beispiel ökologistischer Verblödungspropaganda, welche die Zielgruppe „Kindergarten und Grundschule” im Visier hat.
….und natürlich mit Tipps und Tricks vom Spaß-Onkel Mojib.
……nun halt mal die Luft an, Onkel Mojib! Das spart CO2 !!!
@ Tim:
Du hast mich bekehrt!
Ich denke, dass ich jetzt ernsthaft drangehen werde die Energiesparlampe auch mal einzuschrauben!
Brauch’ nur noch ein paar Helfer, die die Leiter drehen…
@Tritium
…..dann war der Tag ja nicht ganz umsonst!
Ich schalte meine Energiesparlampe auch nie aus, so verringert sich mein CO2 Fußabdruck pro Tag alle 24 Stunden.
Mehr kann ich nicht tun. Ich überlege mir nur noch so einen solarbetriebenen CO2 Abstreiferfußabtreter zuzulegen. Der bringt noch mehr?
#62. Rudolf Kipp
Mensch Rudolf, hättest das nicht ein bißchen früher sagen können
terminlich passt das bei mir nicht so richtig in 3 Wochen. Schitt aber auch!
karl.s
62.Rudolf Kipp ,
drei Wochen sind zu spät
Einführung in die Keshe Stiftung (deutsch) === PLEASE SHARE === 
Unser Botschafter in Belgien kann sich davor schon von der Kehe Stiftung die neue Technologie kostenfrei abholen, wenn er sie uns schenken will und nicht verkaufen
Nicht mal CO2 Emmissionen wirds mehr geben
@Bächlein #73
….na also, gerade noch rechtzeitig vor dem Weltuntergang macht die Keshe-Foundation, der „Club of Rome” der Galaktischen Blöderation des Lichts, jetzt endlich Nägel mit (Hohl-)Köpfen!
Die Einladung zum Weltfrieden und zur Freigabe von Technologie
….. Monty Python war gestern
Genau, Monthy Python war gestern und auch war Rudolf Kipp (2010):
“Eisentwicklung zeigt positiven Trend
Wenn man sich den Verlauf der Eisentwicklung in der Arktis der letzten Jahre anschaut, dann kann von einer Abnahme der Eisbedeckung oder gar von einem beschleunigten Abschmelzen momentan keine Rede sein. Ganz im Gegenteil. Das Eis in der Arktis wächst seit 2007. So erleben wir 2009 im zweiten Jahr in Folge einen Zuwachs beim sommerlichen Tiefstand. Im Vergleich zu 2008 hat die Eisfläche in diesem Jahr um über 530.000 Quadratkilometer zugenommen, was ungefähr der Fläche Frankreichs entspricht.”
Scheint schon wieder vorbei zu sein mit Ihrem “Trend”. Diese 3-Jahres-Trends sind ja auch einfach zu groß um zu verlässlichen Aussagen zu kommen. Nehmen Sie einfach Oktober bis Februar. Dann klappts auch mit der Eiszunahme
@Karlo Hecht
Sehr originell. Sie Kommentieren über einen Proxyserver in Dallas.
@77 Michael Krueger
Na, sooo originell ist das heutzutage nicht mehr über einen Proxyserver zu surfen. Noch nie davon gehört?
Vielleicht mögen Sie ja Ihre Zahlen oben aktualisieren. Hier zum abschreiben:
http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/30/noaa-showing-12-more-ice-than-the-2007-minimum/
Tim,
ok, ich sehe erstmal keinen Unterschied zw. Keshe und IPCC, beides eingetragene Vereine. Einer in der Schweiz, einer in Belgien. Einer will mich umerziehen, einer nicht. Einer will mein Geld, einer will mir was geben. Einer sieht die Katastrophe in 100 Jahren, einer will in drei Wochen alles veröffentlichen.Die Zeit habe ich
Was ich aber sofort glaube, wir werden noch in 10 min. nach New York fliegen
Important notice
With the presidential decree signed into law by President Obama earlier this week, the use by other governments of the space technologies developed by the Keshe Foundation and others similar has now become a criminal offence.
Wurde wegen Monty Python auch ein Dekret erlassen?
Wäre noch zu klären, hat Obama ein Dekret erlassen ?
Lustiger als das IPCC sind sie auf jeden Fall
@ #75
Und? War doch alles richtig, was ich 2010 geschrieben habe. Selbst mit der vorsichtigen Prognose für den Sommer 2010 habe ich ganz gut gelegen. Wobei ich mich sonst mit Vorhersagen sehr zurückhalte. Was dabei herauskommen kann, wenn man zu tief in die Glaskugel schaut, sieht man in dem Link den ich in #62 eingestellt habe.
Aber mal eine andere Frage. Was sagt eigentlich ein ungewöhnlich starker Sturm im arktischen Sommer über das Klima aus?
#79. Rudolf Kipp
moin Rudolf,
Du erwartest doch wohl nicht wirklich eine Antwort
In diesem Sinne allen einen schönen Freitag.
karl.s
Hallo Herr Kipp,
sicher, sicher, ist alles richtig, was Sie immer schreiben. Das arktische Eis hat sich wirklich prima erholt.
Zu Ihrer Frage: Nichts. Meereis schmilzt durch Zufuhr von Wärmeenergie und nicht durch Wind. Aber woher sollen Sie das auch wissen.
KH
#81
ach? also mir fallen da spontan Effekte ein, wie Wind dazu beiträgt Eis schneller schmelzen zu lassen
1. Wind transportiert Wärmeenergie (sowohl Meerwasser, als auch wärmere Luftmassen)
2. Wind zerstört (schützende) Kaltluftpolster (und eventuell auch kaltwasserpolster) und ändert damit den Wärmeübergang an den Grenzflächen
3. Wind zerstört (bzw. zerkleinert) die Schollen, und vergrößert damit die Oberfläche und fördert auch damit den Wärmeübergang
4. etc. pp
#75 / 77 / 81
Wat ’n doller Hecht !!! …… Wohl eher ein Silberfischchen ….. klein und lästig, aber sonst ziemlich harmlos.
….. für sowas ist der Kammerjäger zuständig
Hallo Karlo,
wie ist das Wetter in Dallas? Stimmt es, dass ihr dort nur 8 uscent für die KWh bezahlt?
Also Tim,
Monty hin oder her. Keshe scheint was zu sein oder ?
Unterdrücke mal kurz deinen Pawlowschen Reflex ggü VT und lies dies
Habe ich nur wegen der deutschen Übersetzung von der Keshe seite genommen, vergiß das Reutlinger UFO
geh’n Sie noch mal in die Schule!
Wenn Sie auf die Suppe blasen, ist es der Wind, der sie kühlt.
Wenn Wäsche draussen hängt, sorgt Wind für schnelle Trocknung.
Wenn Sie Wind als erfrischend empfinden, ist es deshalb, weil das gesättigte Heissluftpolster von der Haut geblasen wird und Schweiss vermehrt verdunstet.
Und was Wind in Gestalt des Föhn so mit Eis und Schnee anrichtet, sollte auch bekannt sein. Da wird übrigens sogar aus der Bewegung des Winds direkt Wärmeenergie freigesetzt.
Zur Einordnung hier mal die Temperaturen in der Arktis in diesem Jahr (Daily Mean Temperatures North of 80 degree North.).
Weil ich grade drüber gestolpert bin:
Arktische Eisschmelze: Sag niemals “wie noch nie”…
…Noch im März 2012 war die Eisfläche immerhin so groß wie seit fünf Jahren nicht mehr, und während fast der gesamten Schmelzperiode bis Anfang August bewegten sich die abnehmenden Quadratkilometer-Zahlen noch mitten im Korridor der vergangenen Jahre – bis ein gewaltiger Sturm über dem arktischen Ozean der Kurve einen gehörigen Knick nach unten verpasste – und zumindest in einer Messreihe einen 30-Jahres-Rekord schaffte – wie gesagt ohne auffällig hohe Temperaturen. Satellitenbilder zeigen überdeutlich wie dieser “Große arktische Zyklon”, wie er inzwischen heißt, zwischen dem 4. und dem 9. August riesige Eisflächen nördlich der Beringstraße einfach hinwegfegte….
@W.Rassbach #84
Pawlowscher Reflex = Schlingreflex? Wohl eher das Gegenteil.
Also mir fällt bei dem verlinkten Text zweierlei auf:
1. Die Keshe-Stiftung kann die einfache konkrete Frage, auf welche Verordnung Obamas sie Bezug nimmt, nicht beantworten.
2. Bei der Keshe-Stiftung ist unbekannt, daß Stephen Hawking hinten ein g hat.
…..upps…. Beitrag ins Nirvana entfleucht…. also nochmal:
@Bächlein #84
……das klingt zwar alles sehr interessant, kommt mir aber trotzdem nicht sehr koscher vor (…..auch ohne den mir immanenten Pawlowschen Struppireflex)….. kann es auch hinsichtlich seiner „wissenschaftlichen Aussage” überhaupt nicht beurteilen….. vielleicht könnte mal jemand von den hier anwesenden Naturwissenschaftlern was dazu sagen.
@Hecht
Sehr originell. Sie Kommentieren jetzt über Proxyserver in NY.
Vermutlich einer der üblichen Kandidaten, der hier gesperrt ist und sich sehr ärgert.
@Tim Hardenberg #89
Tja, auch für den Naturwissenschaftler gibt der Text nicht viel her. Es wird von Schwerkraft- und Magnetfeldern gesprochen; die einzige bisher offiziell bekannte Art und Weise ein Schwerkraftfeld zu erzeugen, ist durch das Vorhandensein von Masse. Das ist aber alles andere als gut steuerbar, und wenn Keshe eine andere Methode gefunden hätte (was ich stark bezweifle), dann würde das tatsächlich alles revolutionieren und schnelles Reisen durch das Weltall ermöglichen. Aber die Aussagen sind viel zu unbestimmt (inklusive Gefasel über das Abschirmen von Magnetfeldern) um überhaupt einen wissenschaftlichen Sinn zu erkennen. (Da sind im Vergleich die Erläuterungen über das Aktivieren von Wasser durch Kristalle aus dem Reformhaus deutlich luzider.)
Aber sehen wir es mal von der positiven Seite: die Keshe-Ankündigung ist endlich einmal ein gute Nachricht! Nach all den Aufrufen zur Wohlstandseinsparung zwecks besseren Klimas am St. Nimmerleinstag ist es doch erfreulich zu lesen, daß uns in ca. 3 Wochen die Lösung aller technischen und wirtschaftlichen Probleme geschenkt wird!
Das ist wenigstens eine Ankündigung, von deren Richtigkeit (oder Un-) wir uns wahrscheinlich noch überzeugen können werden.
@Flumi
…..also: abwarten und Whiskey trinken!
Ok ok, Herr Kipp. Es ist also keine Wärme, die das Arktiseis schmelzen lässt, sondern der Wind. Hab ich jetzt verstanden
. Oder anders: Hätte dieses Jahr dort oben nur ein laues Lüftchen geweht, gäb es keinen Rekord, right Sir?
Aber jetzt, wo wir ein neues Mininimum haben, freue ich mich auf was: Einen herrlichen Kipp-Artikel über eine Trendumkehr. Wie wär’s damit vielleicht schon im Dezember? Bis dahin können Sie sicherlich einen positiven Trend festmachen. Und immer noch warte ich auf einen Artikel zum Thema KIPP-Punkte in der Arktis (Achtung Wortwitz!).
@ #93
So kann man es zusammenfassen und so konnte man es auch z.B. in Rahmstorfs Blog nachlesen. Ich finde das ganze Thema allerdings wohl weit weniger spannend, als Sie das tun. Alles relevante dazu hat eigentlich schon Peter Heller in #34 dazu geschrieben. Ich lade Sie aber herzlich ein, einen Artikel zu dem Thema zu verfassen, den wir hier dann publizieren und zur Diskussion stellen.
ich fürchte ja nicht … ist wohl doch eher nen karpfen
Ich denke, er nimmt nach erfolgtem brainwash Kontakt mit der ketzerischen Realität auf und stählt sein Weltbild
@Hecht
Das wird ja immer heiterer. Jetzt kommentieren Sie über einen Proxyserver in Kansas City.
Damit Sie nicht immer den Proxyserver wechseln müssen, schlage ich Ihnen “Hotspot Shield” vor.
http://www.chip.de/downloads/Hotspot-Shield_30200785.html
Tritium 31. August 2012 11:04
In welchem Graphen soll das denn der Fall gewesen sein? In allen mir bekannten lief 2012 seit Juni am unteren Ende des Korridors entlang und deutete darauf hin, dass ein neues Minimum möglich wäre …
#98 Na hier, auch hier, kann man deutlich den hohen Wert im März/April sehen und daß sich die Kurve bis Anfang August im Korridor der vergangenen Jahre bewegt (“mitten” darf man hier wohl nicht überinterpretieren). Das wird wohl gemeint gewesen sein.
karl.seegert 31. August 2012 07:41
Naja, ist auch schwer, eine Antwort auf eine unbelegte Behauptung zu finden. Die Behauptung an sich zieht sich durch so gut wie alle Blogs, einen Beleg dafür habe ich noch nicht gesehen. Können Sie bzw. Herr Kipp den Beleg dafür, dass ein ein ungewöhnlicher Sturm war, mal nachreichen?
Julienne Stroeve zitierte auf WUWT zwei Beispiele aus vorherigen Jahren (2008, 2001), bei denen der Sturm nicht die Auswirkungen wie in diesem Jahr hatte. Für den Eisschwund gibts ja zwei mögliche Erklärungen: Das Eis war so dünn, dass der Sturm es aufbrechen konnte und der Sturm war ungewöhnlich stark. Die erste Erklärung ist offensichtlich plausibel für die zweite würde ich gern mal Belege sehen … Also wie wär es, Herr Seegert oder Herr Kipp … Ich warte gespannt auf eine Antwort …
PS: Julien Stoeve auf WUWT:
- http://wattsupwiththat.com/2012/08/27/sea-ice-news-volume-3-number-10-part-1-new-arctic-extent-record/#comment-1066147
- http://wattsupwiththat.com/2012/08/27/sea-ice-news-volume-3-number-10-part-1-new-arctic-extent-record/#comment-1066079
Fluminist 31. August 2012 17:47
Naja, wenn “mitten im Korridor” als “am unteren Rand des Korridors” zu interpretieren ist, dann passt das. Gilt das gleiche dann auch für den im Artikel erwähnten “gewaltigen Sturm”? Ist das dann auch eher als ein normaler Sturm zu interpretieren?
@Marvin Müller
Die Anomalie und der gleitende Jahresmittelwert sind da aussagekräftiger, als ein Minimum im August/ September, dass u.a. infolge eines Sturms (Wetter) auftritt.
http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/seaice.anomaly.arctic.png
http://woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/plot/nsidc-seaice-n/mean:12
Dort zeigt sich, seit 2007 kein dramatischer Schwund.
PS
Was sich hier einmal wieder zeigt, wenn ein sommerliches (saisonales) Minimum an Meereis in der Arktis auftritt, dann ist das für Herrn Rahmstorf und die Klimaschützer auf einmal ein Anzeichen des Klimawandels und nicht Wetter. Haben wir hingegen ein saisonales Maximum (oder relativ viel Merreis in der Arktis, wie im Frühjahr), so ist das für Herrn Rahmstorf und die Klimaschützer Wetter. Um das zu vermeiden, sollte man die Anomalie und den gleitenden Jahresmittelwert heranziehen. Und schon relativieren sich Tagesrekorde und Monatsrekorde.
Rudolf Kipp schrieb am 30. August 2012 10:55
Ist Ihr Englisch so schlecht oder ist das absichtlich falsch übersetzt?
@ MM # 98:
Sagte ich nicht bereits, dass mich die lokalen Wetterberichte der Arktis eigentlich nicht wirklich interessieren?
Wenn Sie das für wichtig halten, würde ich vorschlagen, dass Sie selbst recherchieren und uns das Ergebnis zur Diskussion vorlegen, falls es das wert ist.
@MM #104:
Sie dürfen gerne konkret korrigieren, falls Sie das können.
Wenn nicht, sparen Sie sich und vor allem uns Ihren Spam.
@ Marvin Müller #100
Ich habe die Information aus Rahmstorfs Blog, auf den ich in #94 verlinkt habe.
#104
“Wenn es so weiter geht könnte die Arktis gegen Ende des Sommers 2012 eisfrei sein” wäre meine sinngemäße Übersetzung. Wie lautet denn Ihre?
Ich wuerde das als fast oder nahezu eisfrei uebersetzen also nicht ganz so “radikal
“
Ganz eisfrei wird das Meer ja sowieso nicht, weil auf den Kreuzfahrtschiffen gekühlte Drinks serviert werden.
Also ganz ruhig bleiben…
@Tritium
…..mal abgesehen davon, dass die nach Einnahme einer gehörigen Anzahl dieser auf klimaschädliche Weise gekühlten Drinks über die Reling kotzenden Nordostpassagenluxuskreuzfahrtschiffspassagiersgattinnen natürlich damit auch erheblich zum Anstieg des globalen Meeresspiegels beitragen….
Tim, das ist falsch. denn das Schiff wird daurch ja leichter.
Übrigens:
Was passiert eigentlich, wenn ein Schiff untergeht?
a Das Wasser steigt
b. Das Wasser behält seinen Pegel
c. Das Wasser sinkt
@ Andreas Baumann #108
Nahezu oder komplett Eisfrei sind ohnehin Zustände die sich wohl kaum unterscheiden lassen. Genau das zeigt ja obiger Artikel. Was eisbedeckt und was eisfrei ist bestimmt die Definition die man benutzt. Ich glaube auch nicht dass es dem NASA Wissenschaftler im Kern darum ging, diese feinen Unterschiede herauszuarbeiten.
Aber vielleicht mal zurück zu den wirklich wichtigen Themen. Heute ist Glübirnentag!

@Tritium #111
….stimmt, das ist der sog. „Massendefekt”
#112
dazu sag ich mal
stossfest
@ 114
Heizung!
# 114:
In Anbetracht dessen, dass die Heizsaison beginnt, rate ich zu Teelichtern:
70 Teelichter haben etwa die gleiche Lichtleistung wie eine 60W-Glühbirne und eine Heizleistung von rund 2,5 kW, die Kosten betragen etwa 14 Ct/kWh.
Ökos stellen sie natürlich unter ein Aufwindrad, mit dem ein Generator aus dem Lego-Baukasten angetrieben wird und speisen den Strom ins Netz ein. Leider wurden im EEG dafür noch keine KWK-Prämien vorgesehen -- eine deutliche Lücke, die schnellstes durch eine entsprechende Verordnung ergänzt werden sollte, da diese Kleinkraftwerke erstens dezentral und vor allem auch für ärmere Bevölkerungsteile geeignet sind, die ebenfalls an den Gewinnen der Energiewende teil haben möchten.
… Übrigens gelten Teelichter als ökologisch unbdenklich, wenn man dem Energiewart bei seinem Hausbesuch erklärt, dass man eine Lichterkette gebildet hat, um gegen fossile Ressourcenverschwendung und wachsenden CO2-Ausstoß zu mahnen!
achgut.com (Kulke):
Wie ungewöhnlich ist die Eisschmelze am Nordpol?
Rudolf Kipp schrieb am 31. August 2012 21:56
Also kein Beleg, nur ein Blogartikel, der vielleicht einfach nur etwas lax formuliert war (weiter hinten schreibt der Autor nichts mehr von einem aussergewöhnlichen Sturm, sondern von einem ungewöhnlichen Schauspiel und da hat er definitiv recht),
Ich würde auch “nahezu eisfrei” verwenden, aber ansonsten deckt sich mein Verständnis mit Ihrem. Aber warum schreiben Sie dann was anderes, als Sie verstehen?
Beide Zitate von Ihnen …
@ Marvin Müller #119
Sagen Sie mal, ist es Ihnen nicht peinlich, wenn Ihnen Ihre Argumente immer so am Bein runter kleckern?
Kleiner Tip: Bei Denkversuchen kein Dulcolax schlucken.
@ #119
Möglicherweise,weil diese Unterscheidung in diesem Zusammenhang völlig unbedeutend ist. Ich habe ein Beispiel bringen wollen für eine der (zahlreichen) Vorhersagen aus den Reihen der Klimawissenschaftler, die grandios gescheitert ist und keines für besonders gelungenes Erbsenzählen.Das haben Sie dann nachgeliefert.
Rudolf Kipp schrieb am 1. September 2012 22:49
Es ist Ihnen also nicht so wichtig, Dinge halbwegs korrekt wiederzugeben. Danke, dass Sie das nochmal so klar sagen.
moosgeist schrieb am 1. September 2012 21:43
Peinlich wären mir Kommentare wie der Ihre. Ist der unter dem Einfluss von Dulcolax entstanden?
@ Marvin Müller #123
)o( >++++(°>
Hier herrscht ja ein ungewöhnlich freundlicher Ton,
natürlich kann auch “Wind” Wärme übertragen,
bekannt unter dem Begriff Warmluftheizung.
Das besondere an den Polen ist ja gerade, dass dort die Lufttemperatur in der Regel höher ist
als die Bodentemperatur (Polar-Hochdruckzone), sie kommt aus wärmeren Regionen.
Mich interessiert aber eher die Temperatur in meinem Garten, die Äpfel und die Weintrauben sollen bitte noch reifen und benötigen noch etwas mehr Sonne, Regen hatten sie dagegen mehr als genug, das reicht erst mal.
Das Arktis-Eis ist ein blödes Ablenkungsmanöver über die Tatsache, dass es bei uns seit Jahren langsam kälter wird.
Das ist entschieden wichtiger!
mfG
Jetzt wird’s aber langsam knapp für die Skeptiker. Update von IMS für den 30/8 ist jetzt bei ~4.1 km2. Die Diskrepanz zwischen NSIDC und IMS für den 30/8 beträgt weniger als ~8% und nicht die 38%/22% usw. die von Goddard in den letzten Tagen zitiert wurden. Nächste Woche wird IMS auch einen neues “record low” vermelden, da bin ich ja mal gespannt welche graph die Skeptiker dann finden um weiterhin ihren Schwachsinn zu verbreiten…sind ja nicht mehr viele Maps/Graphs übrig an die sie sich klammern können.
http://www.natice.noaa.gov/ims/images/sea_ice_only.jpg
#126 es geht doch um den “Schwachsinn” der Treibhauskünstler,
meinen Sie das wirkt jetzt nur noch am Nordpol?
Dabei hätte ich es wirklich gerne etwas wärmer.
@Stevens
D.h. Sie vertrauen den IMS-Werten -- wenn Sie sich denn schon auf diese beziehen -- und halten die bisherigen Rekordmeldungen auch für verfrüht? Na, dann sind wir ja einer Meinung.
Ich bin der Meinung man sollte kein Minimum feiern, bevor es nicht in allen verfügbaren Datensätzen eindeutig ist (zumal man auch die Fehlergrenzen berücksichtigen muss).
#100. Marvin Müller
Hier M.M.
Auch interessant:
Extreme Eisschmelze als Abschiedsgruß der Klimaerwärmung
Wenn man sich die Graphen hier und hier anschaut, dann ist auffällig, daß die März-Maxima in den letzten Jahren tendentiell höher waren (höchste Maxima 2008, 2010, 2012). Wenn dies nicht bloß statistische Schwankungen sind, dann scheint also in erster Linie die Amplitude der jährlichen Schwingung zu wachsen. (Daraus läßt sich doch gewiß auch wieder ein Katastrophenszenario entwickeln?)
Jedenfalls wäre das vielleicht im allgemeinen Laien-Bewußtsein durch die Worte “Abschmelzen des Nordpols” entstehende Bild, daß das Eis wegschmilzt und nie mehr wiederkommt, sehr irreführend.
#100. Marvin Müller
Die haben Sie in meiner #129 erhalten. Und nun, Sie [Edit. Wir kommen hier sicher auch ohne persönliche Beleidigungen aus. RK]?
Statt sich über ein obskures meereisminimum zu streiten, sollte man lieber einmal darüber nachdenken, was denn an einer Klimaerwärmung so schlimm ist:
Wer, um Himmelswillen, braucht denn Eis im Polarmeer?
Nicht mal die Eisbären, die vermehren sich schliesslich in den letzten Jahren als wären es Eiskarnickel.
Und genau diese Frage stellen sich jetzt immer mehr Leute öffentlich:
Wir Kinder der Eiszeit profitieren von der Erderwärmung
Das Eis an den Polen schmilzt angeblich schneller als je zuvor – das allerdings gab es schon öfters. Dass es auf der Erde wärmer wird, ist für den Menschen eine gute Nachricht.
Das einzige, was ‘alarmierend’ schmilzt, ist die Reputation der Klimaalarmisten -- und das ist gut so!
karl.seegert schrieb am 3. September 2012 12:31
Uih, da haben Sie drei Tage lang nach sowas ähnlichem wie einem Beleg für Herrn Kipps Aussage gesucht und dann gönnen Sie mir knappe 4 Stunden für eine Reaktion bevor Sie in Beschimpfungen verfallen?
Und dann bleibt dieser Beleg auf dem Niveau meines Beleges, dass der Sturm nicht so aussergewöhnlich war -- siehe Zitat Juliane Stroeve, die auf einen vergleichbaren Sturm aus 2008 verweist, der nicht diese Auswirkungen hatte…
Ham wa jetzt ein Minimum oder nicht? Dann müsste Klimagott Steven Goddard 50 Taler an den WWF (lol) überweisen. Und um Krügers Verwirrung zu entwirren, wie das Eis auf wunderbare Weise verschwunden ist:
Es ist geschmolzen
Hier noch was für Kipp und co zum Schmunzeln:
http://www.skepticalscience.com/graphics.php?g=64
Lieber Herr Fahr,
was ich denk’ und tu, trau ich auch den andern zu, wie man früher treffend wußte. Insofern schönen Dank für diese nette kleine Lügengeschichte.
So, wie ich schon vor ein paar Tagen angekündigt hatte haben sich NOAA, IJIS und NSDIC angenähert bzw. zeigen die gleichen Werte.
Am 4. Sep:
NOAA: 3.77
IJIS: 3.72
NSIDC: 3.54
Die Diskrepanz zwischen NOAA und NSDIC ist nur noch ~ 7% und nicht mehr 38% oder 22% wie von Goddard behauptet wurde.
Auch stimmt Ihre Aussage, das es 36% mehr Eis gibt als während den 2007 Minimum nicht mehr. Nach NOAA sind es~6% weniger als 2007 und es wird noch fuer +/- 7 Tage weiter schmelzen.
Also war die ganze Aufregung des wundersam verschwundenen Eis mal wieder völlig umsonst und lenkt ab von dem dramatischen Abschmelzen des Seeeises. Wie wäre es mit einer Retraction oder Correction und dass Sie Ihren Lesern mitteilen, dass wir doch ein neues Minimum haben?!
@ Mike Steven #138
Was soll daran dramatisch sein, wenn das Eis jetzt schmilzt? Es wird schon wieder neues Eis entstehen und dann geht das Spiel wieder vonvorne los.
JETZT haben wir vielleicht ein neues Minimum.
Als es in die Welt geplärrt wurde, war das sehr fragwürdig und gewissermassen ‘Ansichtssache’.
Vergessen wir nicht: Die Meldung vom ‘neuen Minimum-Rekord’ war keine Prognose für den September, sondern es wurde so dargestellt, als sei der Rekord bereits eine Tatsache -- und nur dagegen wurde in dem Artikel opponiert.
Infolge dessen sehe ich persönlich keinen Grund dafür, den Artikel zurück zu ziehen. Es geht nämlich darin NICHT darum, ein Meereisminimum für 2012 generell abzustreiten, sondern zu zeigen, wie man allein durch Bias bei der Datenauswahl ‘Rekorde’ fabrizieren kann. Diese Kernaussage ist durch die Entwicklung des Eises NACH der Veröffentlichung in keiner Weise tangiert.
Was mich aber weiterhin interessiert:
Was ist, bitteschön, an diesem lokalen Wetterphänomen denn so interesssant oder wichtig? Dass in der Arktis ein Sturm für eine Eisschmelze sorgte, die für die letzten 30 Jahre einen Rekord für einen bestimmten Monat aufstellt, ist doch genau genommen etwa so wichtig wie der berühmte Sack Reis der in China umfällt, oder?
Hallo Leute,
irgendwie finde ich die regelmäßig vom Zaun gebrochene öffentliche Panikdebatte um die Eisschmelze im Arktischen Meer als eine Art Rechtfertigungsnachweis für AGWisten, denen die Felle wegzuschwimmen drohen.
Diese Eisschmelze in der Arktis ist doch in den Monaten Juni bis September das Stinknormalste in dieser Gegend. Mal ist das Ausmaß größer, mal kleiner.
Das Ausmaß der diesjährigen Schmelze ist auch ein immer wiederkehrendes Ereignis, das immer dann auftritt, wenn die dekadischen Oszillationen von Atlantik und Pazifik in ihren Kulminationspunkten nahe beieinander liegen. Das kann so alle 60 – 80 Jahre passieren. Dann erhält das Polarmeer von zwei Seiten Wärmezufuhr, einmal vom Atlantik und einmal vom Pazifik.
Heuer kam noch hinzu, dass ein besonders kräftiger Sturm (Orkan) das Eis noch zusätzlich aufbrach. Wenn erst mal eine Lücke im Eis ist, reißt so ein Orkan in nullkommanichts eine riesige Eisfläche auseinander. Derartige „Lücken“ können auch von den dort ab ca. Juni operierenden Eisbrechern geschaffen werden.
Es ist also alles nichts Besonderes und immer schon mal dagewesen.
meint der Moosgeist
PS. Immer daran denken, das was da im hohen Norden passiert, ist regional und Wetter.
Man sollte sich auch mal fragen, was die Eskimos/Inuits seinerzeit veranlasste ausgerechnet in den doch heute so kalten Landstrichen und Inseln rund um das Nordmeer zu siedeln. Die Kälte war es bestimmt nicht und die besonderen Erschwernisse der Nahrungsbeschaffung wohl auch nicht.
hm kinners, was mir gerade durch zufall eingefallen ist…
hat sich eigtl mal einer der weltuntergangsfanatiker die durchschnittliche eisbedeckung in der arktis 2012 angesehen?
wenn ich mir folgende grafik ansehe, fällt doch sofort auf, das wir (im vergleich zu 2007) im zeitraum von 01/2012 bis ende 07/2012 ca 6 von 7 monaten über dem katastrophen-normal liegen.
@admin
bild einfügen funzt ni
daher anbei der link