Neues von der Enquete

8. Oktober 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Klimawandel, Politik

Am 24. September 2012 fand die 21. Sitzung der Enquetekommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität statt.⁽¹⁾ Haupttagungspunkt war die Beratung und Verabschiedung des Berichts der Tagungsgruppe 3 (PG3)⁽²⁾ und wenn eines klar wurde, dann das, dass nichts klar ist. Weder beim Thema Ressourcen, noch bei fast allen anderen Themen. Der Vorsitzende der PG3, Hermann Ott, betonte daher mehrmals, dass sich die Kommission lediglich einig sei darüber, dass die Grenzen des Ökosystems die Grenzen unseres Handelns darstellt. Das war aber auch schon alles worüber das man sich einig war. Wahrscheinlich deswegen, weil diese Formulierung so schwammig und letztlich nichtssagend ist, da konnte wohl jeder zustimmen, ohne sich besonders festlegen zu müssen.

Nach den Erfahrungen in der PG1⁽³⁾ war man offensichtlich bemüht, wenn schon nicht einen Konsens, so doch immerhin ein gemeinsames Papier zustande zu bringen. Im Laufe der Sitzung wurde auch deutlich, wie dies gelingen konnte. So wurden abweichende Meinungen und Standpunkte in Fußnoten verpackt, und als diese Praxis Ott erklärte, veranlasste dies die Vorsitzende Daniela Kolbe zu der Feststellung, es wären wirklich viele Fußnoten in dem Bericht. Doch selbst damit war noch nicht alles in Butter, vor allem Michael Müller⁽⁴⁾ konnte sich überhaupt nicht mit der Darstellung anfreunden, dass es offensichtlich auf absehbare Zeit keine Schwierigkeiten bei den Ressourcen geben wird, und er machte geltend, dass die Zeit von Easy Oil vorüber gehe, und es immer schwieriger wäre, an die Ressourcen heran zu kommen. Schon diese Bemerkung zeigt, wie technikfeindlich seine Gedanken sind. Wenn eine derartige Sichtweise stimmen würde, dann wäre zu jeder Zeit ein Ende des Easy Oil zu verzeichnen gewesen. Was heute easy ist, war vor Jahrzehnten unmöglich, und so wird es auch weiter gehen. Es sei denn man teilt die derartig pessimistische Weltsicht eines Herrn Müller.

Sowohl Hermann Ott, als auch Meinhard Miegel, einer der Sachverständigen in der Enqute⁽⁵⁾, erklärten in Gesprächen⁽⁶⁾ außerhalb der Kommission, warum es so wichtig sei ein gemeinsames Papier mit einer einheitlichen Aussage zu erstellen. Ohne diese gemeinsame Aussage könne es für die Politik keine Handlungsempfehlungen geben und das Papier verschwindet nach Fertigstellung in den Schubläden, wie dies schon mit vielen anderen Papieren dieser Art in der Vergangenheit geschehen ist. Doch genau danach sieht es momentan aus. Die Website Enquetewatch⁽⁷⁾ kommentiert diesen Umstand so:

Somit: Die gemeinsame Analyse ist kein Garant für gemeinsames politisches Handeln. Die kommenden Sitzungen werden diesen Umstand wohl gnadenlos zu Tage tragen. Doch durch die Arbeit der Enquete-Kommission brechen ganz unweigerlich neue Erkenntnisse in den wirtschaftspolitischen Diskurs im Parlament; und das in allen Fraktionen. Zudem sollte die öffentliche Sensibilisierung durch eine ausführliche Berichterstattung nicht unterschätzt werden. Denn nur in der langen Frist können belastungsfähige Einstellungen und Überzeugungen erwachsen, womöglich auch solche, die zum so häufig angemahnten Verzicht ermuntern.

Hier ist beim Verfasser wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens. Es stimmt sicher, durch die Berichterstattung über die Enquete werden neue Erkenntnisse gewonnen und in den wirtschaftspolitischen Diskurs im Parlament einfließen, dies sind aber vor allem Erkenntnisse über die Unsinnigkeit einer nationalen Vermeidungspolitik⁽⁸⁾. So wird auch den Parlamentariern deutlich, dass nicht einmal Suffizienz die gewünschten Ergebnisse bringt, selbst dann nicht, wenn es Koalitionen von Willigen geben würde. Von romantischen Nachhaltigkeitsvorstellungen bleibt eben nicht viel übrig, wenn einmal die Fakten auf den Tisch kommen. Die zunehmende Gereiztheit von Leuten wie Müller oder Miegel spricht Bände. Beide, obwohl aus völlig gegensätzlichen politischen Lagern kommend, ergehen sich immer mehr in allgemeiner Kapitalismuskritik. Miegel spricht vom unwürdigen Geist des Kapitalismus und bemüht dazu den Soziologen Max Weber⁽⁹⁾ und Müller meint, wir leben heute in einer radikal veränderten Welt, in der alten Antworten nicht mehr gelten. Beide haben Unrecht und lassen sich von apokalyptischen Vorstellungen leiten und vergessen dabei, dass es den Menschen von je her gelang, aus weniger Ressourcen immer größeren Nutzen zu ziehen. Diese alte Antwort ist immer noch gültig, auch wenn das so manchem Mitglied der Enquete überhaupt nicht schmeckt. In diesem Zusammenhang sei eine Stellungnahme von Ulrich Brand⁽¹⁰⁾ zu nennen, der als Schverständiger für die Linke in der Enquete sitzt und der von der Meadowsfalle sprach:

Wir haben 40 Jahre falsch auf die Problematik geschaut, weil wir von der Ressourcenknappheit ausgingen […]. Gleichzeitig sollten wir vorsichtig sein, jetzt nicht in die Rockströmfalle zu gehen, nämlich nur auf die planetarischen Grenzen zu schauen, […], aber es ist eben nicht die Menschheit die da handelt, es sind verschiedene Akteure, verschiedene Nationalstaaten die da agieren.

Brand spricht etwas Wichtiges an, nämlich die Unmöglichkeit alle wichtige Staaten einem globalen Nachhaltigkeitsregime zu unterwerfen, und doch ist das noch nicht die Rockströmfalle. So wie Meadows⁽¹¹⁾ von einer Ressourcenknappheit ausging, was nun als falsch erkannt wurde, geht Röckström⁽¹²⁾ von einer Problematik aus, wonach die Kapazität des globalen Ökosystems an seine Grenzen stößt, bzw., bereits überschritten ist. Auch hier zeigt sich der Zukunftspessimismus in Reinkultur, denn in Wirklichkeit werden die Menschen Probleme durch Fortschritt lösen, und nicht durch Verzicht. So wie sich Meadows von einem völlig falschem Denkansatz hat leiten lassen, so tut dies auch Rockström. Und in dieser Falle sitzen bereits Ott und Kollegen.

Man sieht schon bis hierher, es wird kaum möglich sein, eine Handlungsempfehlung für die Politik zu erarbeiten. Deshalb wurde auch gleich auf dieses Kapitel 7 vorerst verzichtet, in dem diese Empfehlungen dargestellt werden sollen. Ob es noch nachgereicht wird ist zweifelhaft, einen Konsens wird es sicher nicht geben. Schon in der Vorstellung des Berichts kündigte Ott an, dass es möglich, oder gar wahrscheinlich ist, dass es keine gemeinsame Handlungsempfehlung an die Politik geben wird. Die Schublade wartet also schon.

Ursprünglich wurde diese Enquete von den Grünen gewünscht, und nach und nach haben sich alle Fraktionen angeschlossen. Für die Initiatoren entwickelt sich diese Kommission immer mehr zum Bumerang. Wollte man ursprünglich Druck auf Politik und Gesellschaft machen, um eigene Vorstellungen mehr zur Geltung bringen zu können, so zeigt sich nun, dass gerade diese Vorstellungen von falschen Annahmen gespeist wurden. Das ist an sich nicht neu, und war auch schon vielfach nachzulesen, doch nun brechen diese Erkenntnisse gnadenlos in den in den wirtschaftspolitischen Diskurs im Parlament hinein, und zwar in alle Fraktionen, wie Sebastian Kerlach bei Enquetewatch richtig feststellte.

Verweise / Erläuterungen

(1) 21. Sitzung der Enquetekommisson „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität.“ Auf der Website ist sowohl der Videomitschnitt (ca. 3h) zu sehen, als auch ein Download (PDF) von Tagesordnung und Berichtsentwurf möglich.
[21. Sitzung am 24. September 2012]

(2) Mitgliederliste der Abgeordneten und Sachverständigen der Projektgruppe 3: „Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischer Fortschritt – Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung.“
[Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Projektgruppe 3]

(3) In der PG1 gab es vor allem Schwierigkeiten einen Wachstumsbegriff zu definieren. Auch hier konnte ein Scheitern nur mit Mühe abgewendet werden und es wird ebenfalls keinen Konsens geben.
[Science-SkepticalBlog: Eine Enquete Kommission]

(4) Michael Müller ist neben seiner parteipolitischen Tätigkeiten, auch als Bundesvorsitzender der Natur Freunde Deutschlands, sowie im Präsidium des Deutschen Naturschutzrings aktiv.
[Enquete – Biographien der Sachverständigen: Michael Müller]

(5) Meinhard Miegel ist in erster Linie Sozialwissenschaftler und durch zahlreiche Publikationen bekannt.
[Wikipedia: Meinhard Miegel]

(6)Die Gerda Henkel Stiftung präsentiert eine Reihe unter dem Titel: „Gespräch in der Laube.“ Hier wurden Videos aufgezeichnet und sind auf der Seite L.I.S.A zu sehen. Meinhard Miegel war dort am 10.09.2012 zu Gast. Das Gespräch mit Ott, Thieme und Welzer vom 08.08.2012 hatte ich schon in Glitzerwasser und Science-Skeptical kommentiert.
[L.I.S.A.: Wohlstand ohne Wachstum?]
[Glitzerwasser: Meadows, Ott und die Katastrophen]

(7) Enquetewatch ist ein Projekt vom „Konzeptwerk Neue Ökonomie“
[Enquetewatch: Pateipolitik vs Sachverstand]

(8) Schon im Februar 2010 stellt Peter Heller im ScienceSkepticalBlog fest: „Die Anpassungsstrategie ist das offensichtliche Mittel, der Herausforderung Klimawandel zu begegnen. Die Vermeidungsstrategie ist in jeder Hinsicht ungeeignet. Ihre Sinnhaftigkeit ist so wenig nachweisbar, wie ihr Erfolg. “
[Peter Heller: Anpassung kontra Vermeidung]

(9) Nach Max Webers Vorstellungen besteht zwischen der protestantischen Ethik und dem Beginn der Industrialisierung bzw. des Kapitalismus in Westeuropa ein enger Zusammenhang.
[Wikipedia: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus]

(10) Ulrich Brand ist politisch aktiv seit den 1990er Jahren in der Internationalismus- und Ökologiebewegung, insbesondere in der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO). Ab 2002 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac-Deutschland, den er fünf Jahre lang koordinierte. Er nahm zwischen 2001 und 2011 sieben Mal am Weltsozialforum teil.
[Enquete – Biografien der Sachverständigen: Prof. Dr. Ulrich Brand]

(11) Dennis Meadows wurde einem breiterem Publikum vor allem durch seine Studie „The Limits of Growth“ bekannt, welche 1972 für den Club of Rome erstellt wurde.
[Wikipedia: Dennis L. Meadows]

(12) In der Rockström-Studie geht es hauptsächlich um die Identifizierung „kritischer“ planetarischer Grenzen. Nachzufragen wäre in diesem Zusammenhang, wie fundiert diese Annahmen sind, und ob auch hier durch Fortschritte in Technik und Ressourcennutzung derartige Annahmen hinfällig sind. Ähnlich wie dies bei Meadows geschehen ist.
[PIK-Potsdam: Planetarische Grenzen: Ein sicherer Handlungsraum für die Menschheit]

Artikel auch erschienen auf Glitzerwasser

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25 Kommentare
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  1. Ergänzung:

    Gespräch mit Meinhard Miegel, einem Sachverständigen der Enquete, in dem er über die Schwierigkeiten spricht, überhaupt über die Begriffe, über die diskutiert werden soll, Einigkeit zu gewinnen.

    Ich betrachte diese Enquete als besonders wichtig im politischen Diskurs. Eine längst überfällige Diskussion ist nun im Bundestag, in den Fraktionen, angekommen, in der lieb gewonnene Vorstellungen revidiert werden müssen. Besonders sei in diesem Zusammenhang die Erkenntnis genannt, dass die Rohstoffe in absehbarer Zeit nicht knapp werden. Auch von der Vorstellung, durch Effizienzzuwachs könnten Einsparungen im Verbrauch erreicht werden, dürfen sich die Liebhaber der Nachhaltigkeit verabschieden. Rebounds machen dies unmöglich. Die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen.

  2. Lieber Herr Quencher,

    die Enquete-Kommission weiß also nicht was Wachstum ist. Aha.
    Ich denke unsere Bevölkerung ist da weiter.
    Ich persönlich möchte jedes Jahr eine Gehaltssteigerung (die Betriebswirtschaftliche Komponente) und mir jedes Jahr mehr meiner Bedürfnisse erfüllen können (die volkswirtschaftliche Komponente). Ich habe festgestellt, dass da Geld hilft auch bei den Bedürfnissen Gesundheit und Bildung.

    Wenn ich eine Umfrage in unserer Firma mache unterschreiben das vermutlich Alle.
    Vielleicht kann sich mal jemand melden für den das nicht zutrifft und der sich das nicht wünscht.
    Ich glaube das trifft für nahezu alle Menschen in Europa zu. Und nahezu alle wünschen sich das.

    Die Definition für Wachstum die sich daraus ergibt nennt man intensives und extensives Wirtschaftswachstum. Vielleicht kann man ja mal einen Volkswitrtschaftler oder einen Naturwissenschaftler in die Enquetekommission entsenden der etwas anderes absolviert hat als die Frankfurter Schule.

    Ich hatte das in der 10. Klasse.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

    P.S. Ich denke das Blabla im Video ist nur die übliche Kokettiererei der satten Elfenbeintürmler die ihr Vermögen im trockenen haben und die von der Gesellschaft alimentiert werden. Die Leute die mehr Gehalt wollen jedes Jahr in den Industriebetrieben füttern diese Typen durch.

  3. Lieber Günter Heß,

    der Miegel kokettiert nicht nur, den beobachte ich schon eine ganze Weile und bin entsetzt darüber, welche Wandlung er in den letzten Jahren vollzogen hatt. Die deformierte Gesellschaft hatte ich noch mit großen Gewinn gelesen, obwohl, im nachhinein betrachtet, so klingen auch dort schon die heutigen Vorstellungen Miegels an.

    Dass in der Enquete ein derartiger Kampf um Begriffe entstanden ist, verwundert eigentlich nicht, wurde doch Wachstum als ein zu überwindendes Übel dargestellt. Also versucht man alles was damit zu tun hat zu diskreditieren. Übliches verbales Geplänkel vor allem bei den Linken. Otto Solms von der FDP sagte mal dazu:

    Ich hoffe, dass diese Enquete-Kommission dazu beitragen wird, weitverbreitete Irrtümer über den Wachstumsbegriff aufzuklären und der sich umgreifenden Wachstumsskepsis zu begegnen.

    Die Begriffserklärungen arten bei Linken und Grünen ja sehr oft in in ideologische Kampfbegriffe aus, dass klappt da nun aber nun nicht mehr so gut. Kein Wunder dass man sich so angepisst fühlt. Vor allem wenn sich zeigt, dass die eigenen Vorstellungen von Wunschdenken geprägt sind. Der Michael Müller ist da ein schönes Beispiel. Irgendwo im Video jammert er geradezu, dass er bei den Ressourcen den Konsens nicht mittragen kann (also dass es keine Knappheit geben wird). Und er begründete dies damit, dass er in mehreren Umweltverbänden aktiv sei, und jetzt nicht sagen könne, dies sei alles falsch gewesen (Aus der Erinnerung, ich muss die Stelle noch mal suchen.). Das war für mich so erheiternd, Müller kam mir vor wie ein kleiner trotziger Junge dem man sein Lieblingsspielzeug weg genommen hat.

    Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass diese Enquete ein Glücksfall für die Politik ist, auch wenn selbst die skeptischsten Darstellungen dort noch meilenweit von Erkenntnissen entfernt sind, wie wir sie hier zum Beispiel mehrheitlich vertreten. Aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung zu erkennen.

    Beste Grüße
    Quentin

  4. Lieber Herr Quencher,
    mir hängen diese Typen zum Hals raus die nichts anderes tun als warnen und die Menschen sowie die Gesellschaft kritisieren. Diese Typen tragen selten selbst zu Lösungen bei. Ich denke das geht alles am Thema vorbei. Wenn man eine Gesellschaft in die Zukunft führen will und Probleme lösen will braucht man Führungsqualitäten. Das heißt man muss Ziele formulieren und Strukturen schaffen damit die Vielfalt unserer Mitmenschen zusammenarbeiten und Lösungen entstehen lassen.
    Deformiert ist meines Erachtens die Sicht unserer Medien auf die Menschen.
    Mein Lieblingsbeispiel ist Mehdorn. Er hat die Bahn von einem schwerfälligen Staatsapparat in ein modernes Dienstleistungsunternehmen umgebaut. Geerntet hat er in den Medien nichts als Kritik.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  5. Wenn die Herren und Damen in der Enquetekommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität Probleme mit der deutschen Sprache haben, dann sollten sie vielleicht einfach mal darüber nachdenken, dass das Gegengenteil von Wachstum Schrumpfung und von Wohlstand Mangel ist. Das reduziert das Problem auf Lebensqualität und das ist nicht weiter spezifiziert wirklich eine Worthülse.

  6. @ Ja an wen denn ?Gestern ging ich nachts so gegen 2 Uhr zu meiner Bank Geld abheben.
    Da möchte man berechtigter Weise ungestört sein.--War ich auch .
    Beim verlassen des Raumes :Was für ein Schreck ! Liegt da ein toter Mann am Boden ?

    — Nein ! Der hat nur fest und tief geschlafen (jedenfalls tat er so als ob er schliefe und mich überhaupt nicht bemerke)
    Für ihn war Lebensqualität :einen Raum gefunden zu haben der ihm Wärme bot.
    Die Bank hat Lebensqualität geboten (bei Risiko), die Tür nicht nur für den“ Berechtigten Bankautomaten Benutzer“ zugänglich zu machen. (Ob Absicht oder Nachlässigkeit , ich weiß es nicht)
    Und mir wurde gezeigt ,daß ich in Wohlstand lebe ,ich der ich nach einer halben Stunde mich in mein warmes hei=
    misches Bett verkriechen konnte.
    Zu Zweit wäre mir „Wohlständiger“ (und angenehmer) gewesen.(Selber schuld).
    Was also ist Wohlstand?
    Wie war das mit dem Samariter?(Irgend eine dunkle Jugenderinnerung!?)

  7. Lieber Herr Heß,

    mir hängen diese Typen ebenfalls zum Halse raus, dennoch beschäftige ich mich mit ihnen. Ich denke, nur wenn man seinen Gegner kennt und versteht, was nicht heißt dass man dessen Überzeugungen und Ziele teilt, kann man ihn wirkungsvoll bekämpfen.

    Führungsqualitäten?! Hmm, was soll ich sagen, auch da bin ich ihrer Meinung. Da denke ich natürlich auch an Risokobereitschaft, welche in unser Gesellschaft zu verkümmern droht.
    SWR2 Forum -- Mut zum Risiko

  8. #. Quentin Quencher

    Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass diese Enquete ein Glücksfall für die Politik ist, auch wenn selbst die skeptischsten Darstellungen dort noch meilenweit von Erkenntnissen entfernt sind, wie wir sie hier zum Beispiel mehrheitlich vertreten. Aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung zu erkennen.

    moin Quentin,

    sehe ich auch so. Und was m. E. genauso wichtig ist, dass unsere „Volksvertreter“ im Parlament auf einmal erfahren müssen, dass „alternativlos“ doch nicht ohne Alternativen ist. Zumindest werden die Parlamentarier (außer natürlich die Grünen), die noch nicht ganz grün durchgefärbt sind, mal wieder anfangen zu denken und nicht nur abzunicken. Es ist aber noch ein langer Weg, bis wieder Vernunft und Sachverstand im Reichstag Einzug hält.

    karl.s

  9. Tut mir echt leid Quentin……icdk halte von den Laberclub überhaupt nix, denn am Ende kommt dann wieder der WBGU und knallt seine alternativlose große Transformation uff´n Tisch und Mutti samt Politbagage nicken wieder freundlich, solange wir sie im Amt belassen.

    Die Energiewende frisst ihre Kinder aber die derzeitige Bundesregierung traut sich in dieser Legislaturperiode nicht mal ran an die Reform der EEG……will ja keiner an der Goldgräberstimmung eines Teils des deutschen Volkes herumschrauben, könnte ja am Ende wahltechnisch ein Schuss in den Ofen werden.
    Nööö Leute……es wird sich erst was im Lande tun wenn uns der ganze Mist um die Ohren fliegt…….vorher haben nämlich schon viel zu viele EE-Kriegsgewinnler ein zu mächtiges Wörtchen bei unseren bestechlichen Regierungszwergen eingelegt.

    Man kann nur noch ohnmächtig dabei zusehen, wie diese Nation Dank ideologischen Selbstmordvirus zu Grunde geht.
    Naja…..dann betteln wenigstens die Griechen nicht mehr bei uns……einen nackten Mann kann man schließlich schlecht in die Taschen greifen.
    Onkel Heinz……….sämtlicher Hoffnung beraubt

  10. @Onkel Heinz #9

    …..könnte ja am Ende wahltechnisch ein Schuss in den Ofen werden.

    …..apropos wahltechnisch: Es gibt vielleicht wieder eine Alternative.

  11. @ Heinz

    Es ist gut möglich, dass Du Recht hast, und dass erst ein Zusammenbruch kommen muss bevor ein Umdenken kommt. Doch sollte man nicht unterschätzen welche Kreativkräfte in der Krise zur Entfaltung kommen. Was vorher als gesicherte Überzeugung galt, wird in Zeiten der Krise in Frage gestellt. Und hier gilt es Antworten auf die Fragen parat zu haben.

    Wenn wir darauf hinweisen, dass die derzeitige Politik ins Verderben führt, so ist dies auch nichts anderes als eine apokalyptische Sichtweise; inklusive Heilserwartung nach dem Armageddon. Ich glaube da nicht daran, wenngleich es in der Geschichte genügend Beispiele gibt, in denen es anders war (Ausbruch 1. Weltkrieg, beispielsweise). Doch denke ich nicht, dass sich derartige globale Verwerfungen derzeit erkennen lassen, die nur die Katastrophe als Ausweg zulassen. Das ist ja genau die Sichtweise von Meadows und Konsorten. Und wir arbeiten mit den gleichen Bildern, wenn wir eine kleine Katastrophe ankündigen, die dann aber genausowenig eintreten wird wie die große.

    Ich glaube immer noch an die Gestalltungskraft der Politik, auch wenn mir da momentan überhaupt nicht gefällt was da passiert. Doch bin ich auch überzeugt, dass Fehler korrigiert werden, ohne dass es zum großen Krach kommt. Regierungswechsel sind denkbar, neue Parteien ebenfalls, es wird darauf ankommen wer die besten Antworten auf die Probleme der Krise hat. Ich hatte das mal so formuliert:

    Die Entscheidungen die in Krisenzeiten getroffen werden, führen aber nicht zwangsläufig zum Besseren, es kann sich auch verschlimmern. Es kommt auf die Diagnose an, wenn sie falsch ist, wird die Behandlung dem Patienten nichts nützen, unter Umständen sogar sehr schaden. Denn Krisen werden natürlich unterschiedlich wahrgenommen, jeder denkt in seinen Kategorien und entwickelt Lösungswege gemäß seines Weltbildes.⁽³⁾ Deshalb muss auch jede Annahme fehlerhaft sein, jede scheinbare Lösung ist eine Ursache für die nächste Krise. Das führt uns zur nächsten Frage: wie gehen wir mit Fehlern um? Menschen sind nicht sonderlich begeistert, sich selbst eingestehen zu müssen, Fehler gemacht zu haben. Deshalb muss man sie dazu zwingen, am besten mit dem aufzeigen von alternativen Lösungsmöglichkeiten. Dies befördert dann einen evolutorischen Prozess bei dem aus einer Vielzahl von Alternativen eine Selektionsprozess entstehen kann (A. Mingst).

    Nicht der große Krach bringt die Gesellschaft weiter, sondern der stetige Prozess von „Versuch, Irrtum und Fehlerkorrektur.“

    Und in diesem Sinne empfinde ich den „Laberclub“ als gute Einrichtung. Hier werden zwar noch keine alternativen Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, so wie ich es mir wünschte, doch werden die bisher gängigen Narrative gehörig zusammengestutzt. Es ist ein Anfang, nicht mehr.

  12. @Tim
    Joo, die zweite Megabaustelle……der Versuch den EURO zu halten, koste es was es wolle…..aber Energiepolitisch hab ick da noch nix gefunden, na mal abwarten.
    MfG
    H.E.

  13. @Quentin
    Ick schätze Dein unverbrüchlichen Optimismus sehr, aber sehe derzeit selber kein Licht mehr im Tunnel.

    Und hier gilt es Antworten auf die Fragen parat zu haben.

    Tja, die Frage ist aber die……werden in der kommenden Krise die Antworten des Laberclubs genutz oder setzt sich am Ende doch nur die am lautest schreienden Gruppe mit ihren abartigen Ideologien durch?
    Eigentlich sollte spätestens heute selbst den dümmsten Politiker klar sein, das wir so nicht weiter wurschteln können…….ne Reaktion seh ich aber immer noch nicht, weil man dann doch lieber den Einflüsterungen der Lobbyisten glauben möchte, das wir ähnlich der Wunderwaffe das Ruder am Ende doch noch irgendwie rumreissen können und dann Friede Freude Eierkuchen eintreten wird.

    Und ja, die lobbyistengesteuerte „Gestaltungskraft der Politik“ hat uns erst in diese bedrohliche Lage gebracht……jetzt anzunehmen, die würden sich plötzlich um 180 Grad drehen, halt ick doch für etwas naiv.
    Und wat nützt uns am Ende die deutsche Politik, wenn uns dann die Lobbyisten trotzdem über Brüssel die Keule übern Schädel ziehen.
    Und Achtung….wenn wir nicht ganz doll aufpassen, werden uns die Türken in einen Krieg hineinzerren, der sich Dank Interessengruppen im Osten und Norden ganz schnell zu etwas Größerem entwickeln könnte.
    Es brodelt auf der ganzen Welt aber Deutschland will mittels Zufallsstromerzeuger dat Weltklima retten……..Scheiße, nun hab ick die nächste Tatstatur mit meiner Omme zerkloppt und die Tischkante hat auch ein paar Bissspuren mehr.

    Es macht keinen Spasssss mehr.
    H.E.

  14. Entgegen allen Behauptungen und Polemiken der aktiven Politik von schwarz-rot-!rot!-gelb-grün-orange-lila-grau verdanken wir genau diese Krise in allen Schattierungen der Politik selbst.
    Und eine „Enquete“Kommission für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität [allein der Name] von der Politik gefordert, hier speziell von den Grünen, und eingerichtet soll jetzt genau welche Erleuchtungen der Politik offenbaren?

  15. #10. Tim Hardenberg

    …..apropos wahltechnisch: Es gibt vielleicht wieder eine Alternative.

    Hallo Tim,

    das ist ja mal interessant. Werde ich mir mal in einer ruhigen Minute zu Gemüte führen.

    karl.s

  16. #14. Peter Patzig

    Und eine „Enquete“Kommission für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität [allein der Name] von der Politik gefordert, hier speziell von den Grünen, und eingerichtet soll jetzt genau welche Erleuchtungen der Politik offenbaren?

    Der „hinterhältige“ Gedanke dabei war sicherlich, dass die allgegenwärtig propagierte grün-rosa-ökologische Lebensphilosphie den Ritterschlag erhält und als allein selig machende neue Quasi-Religion und als allein geltende Zukunfststratgie geadelt wird. Das wird aber m.E. nicht passieren, da Wunschdenken und Realität zu weit auseinanderklaffen, so wie Quentin schrieb:

    Wollte man ursprünglich Druck auf Politik und Gesellschaft machen, um eigene Vorstellungen mehr zur Geltung bringen zu können, so zeigt sich nun, dass gerade diese Vorstellungen von falschen Annahmen gespeist wurden. Das ist an sich nicht neu, und war auch schon vielfach nachzulesen, doch nun brechen diese Erkenntnisse gnadenlos in den in den wirtschaftspolitischen Diskurs im Parlament hinein, und zwar in alle Fraktionen, wie Sebastian Kerlach bei Enquetewatch richtig feststellte.

    Insoweit wird die Kommission nichts „Neues“ offenbaren, sondern lediglich dem bislang verweigerten Realitätssinn auf die Sprünge helfen. Aber genau das war ja nicht beabsichtigt. Insofern ein klassisches Eigentor 🙂

    karl.s

  17. @ Karl.Seegert

    … den Ritterschlag erhält und als allein selig machende neue Quasi-Religion und als allein geltende Zukunfststratgie geadelt wird.

    Genau das ist es: Ein Eigentor. Da bin ich völlig mit Ihnen einig.

    Es wird keine 180 Grad-Kehrtwende geben, wer das annimmt, oder darauf aus ist, der ist naiv.

  18. @Naiv :Die“ Neue Schustersche Deutsche Alternativ Partei “ wird keine Chance bekommen.
    Ich setze da schon , bei Totaler Heinzscher Klima Katastrophe, eher auf Napoleon, der, vor allem in Frankreich, noch immer einen sehr guten Ruf hat.
    Der wird dem Olymp und den Griechen in Europa, dann wieder zu Ansehen und Macht verhelfen.
    Als Regierungssitz schlage ich den „Brocken im Harz“ vor.
    Die Erynien, sowie die Harzer Hexen samt dem Mädchen, das unschuldiges schwarzes Band am Halse trägt ,
    werden dem Manne N sicherlich weislich zur Seite stehen und eine perfekte „Enquete Kommission“ abgeben.

  19. @ Schuster

    Lustige Formulierungen in allen Ehren, ein bisschen Auflockerung ist manchmal nicht schlecht, doch würde ich Sie dennoch bitten, mit Argumenten an Diskussion teilzunehmen -- oder einfach die Klappe halten.

  20. Ach ja lustiges Quentchen ich weiß doch, daß keiner Wahrheiten hören will.Werde also zukünftig auftragsgemäß die Klappe halten.(Wo sind übrigens IHRE Argumente? ha hi ha )! Lächerlich!

  21. @Quentin
    Weißt Du, warum auch zukünftig niemand wagen wird an der EEG rumzudrehen?
    Guckst Du hier….

    Allianz macht sich für die Energiewende stark

    Versicherer, die ihren Kunden Zahlungsversprechen auf viele Jahrzehnte geben und dabei auch bestimmte Renditen garantieren, sind seit der Euro-Schuldenkrise fieberhaft auf der Suche nach Alternativen zu Staatsanleihen. Denn diese sind entweder zu riskant geworden oder werfen nur noch eine Mini-Rendite ab. Deswegen fließen die milliardenschweren Policen-Einnahmen von Firmen wie der Allianz nun verstärkt in Immobilien, Aktien und eben auch erneuerbare Energien. Bei den bislang gängigen Windparks an Land kann die Allianz auf Brutto-Renditen von sieben bis neun Prozent kommen, während zehnjährige Bundesanleihen momentan nur rund 1,5 Prozent einbringen, also nicht einmal die Inflation ausgleichen.

    Ja, da siehste den Grund für die deutsche Energiewende ganz offensichtlich…….und diese fetten Größen in der Wirtschaft lassen sich nie und nimmer freiwillig ihre Rendite-Maschinen klauen.
    Wir sind und bleiben verloren…….
    Amen
    H.E.

  22. @ Schuster:

    Werde also zukünftig auftragsgemäß die Klappe halten.

    Danke, das wird auch Zeit.

    Zum Thema:

    Der Vorsitzende der PG3, Hermann Ott, betonte daher mehrmals, dass sich die Kommission lediglich einig sei darüber, dass die Grenzen des Ökosystems die Grenzen unseres Handelns darstellt.

    Klar doch, Curiosity fährt fröhlich auf dem Mars herum und mit der Dragon-Kapsel hat erstmals ein privater Frachter an der ISS angelegt. Von welchem Ökosystem reden wir eigentlich? Die Grenzen bestehen nur in den Köpfen, nicht in der Realität.

    Beispielsweise weist der Berichtsentwurf ziemlich zu Beginn auf die Rolle der Entropie hin, ohne aber die Nutzung von Kernbrennstoffen anzusprechen, die die „entropischen Grenzen“ so weit hinausschieben könnten, daß diese obsolet werden.

    „Eigentor“ schön und gut, aber es gibt da immer noch so einiges geradezurücken.

  23. @ Heinz

    Die Banken, oder die Allianz, wollen Geld verdienen, nicht mehr und nicht weniger. Und dort wo es Schwierigkeiten gibt, ruft man eben nach dem Staat um das eigene Risiko so gering wie möglich zu halten. Das ist aber nur der eine Punkt. Es hat wahrscheinlich auch mit den neuen Basel 3 -- Richtlinien zu tun. Jedenfalls legt das das Positionspapier des Bankenverbandes zur Finanzierung der Energiewende (pdf) nahe.

    Die Messung und Bewertung derartiger Risiken gehören zum Grundwesen und zur Kernkom- petenz der Versicherungswirtschaft. Risiken, die nicht kalkulierbar und daher nicht versicherbar sind, können von verantwortungsvoll handelnden Kreditgebern in der Regel nicht übernommen werden. Bisher agiert die Versicherungswirtschaft – aus verständlichen Gründen – sehr selektiv bei Offshore-Windprojekten, und zwar sowohl im Hinblick auf das Versichern von Risiken als auch in ihrer Eigenschaft als Investor.

    Das soll natürlich nicht heißen, dass Du möglicherweise nicht doch Recht hasst mit der Annahme, dass erst einen großen Knall geben muss bevor hier Änderungen passieren. Ich bin da nicht ganz so skeptisch, aber wissen ob es passiert oder nicht, das kann ich auch nicht. Ich lasse mich eben bei meinen Gedanken davon leiten, der Frage nachzugehen, wie wir von der derzeitigen Lage in eine bessere Lage kommen können. Der Ist-Zustand ist nun mal Realität.

    @ Peter

    “Eigentor” schön und gut, aber es gibt da immer noch so einiges geradezurücken.

    Ja natürlich. Es ist auch nur ein Anfang, und hier wurde ja schon des öfteren, vor allem von Dir, auf die Widersinnigkeit der Vorstellungen von planetarischen Grenzen hingewiesen. Der Miegel sagte in dem Gespräch in der Laube auch, dass er momentan kein Politiker sein möchte, die leiden wie die Hunde, derzeit. Ich glaube dies auch, so langsam dämmert es einem Teil, welchem Blödsinn sie die letzten Jahre aufgesessen sind, und welche politischen Fehler daraus erwachsen sind. Und nun haben die keine Idee wie sie aus diesem Schlamassel raus kommen.

    Ich beobachte und kommentiere die Enquete ja auch nur, weil das was in den Medien berichtet wird, völlig unzureichend ist. Mal wieder bleibt die Arbeit an den Bloggern hängen, nur die berichten über den Disput innerhalb dieser Gruppe und was dies zu bedeuten hat.

  24. @Quentin
    Ich wäre bestimmt der Letzte, der sich nicht wünschen würde das die Politik einsichtig wird und langsam korrigierend eingreift, ick hab nämlich kein Bock drauf in ein paar Jahre Solarzellen zu putzen oder Windmühlenflügel neu anzustreichen.
    Ick sehe aber leider, das die EE-Verbände, die Banken, die Versicherungen, Teile der Elektroindustrie, Teile der EE-Gewinnbevölkerung ein Haufen Gegenstimmen gegen eine Normalisierung der Verhältnisse darstellen, gegen die die Politik nur mit viel Tränen aufbegehren kann.
    Nu ham wa dem dummen Pöbel über Jahrzehnte eingebleut das NIE guuut sind, kostenlos und Nebenwirkungsfrei……..da macht es sich jetzt echt blöd…..die Notbremse ziehen zu wollen…….und die muss dringend beim Ausbau der EE gezogen werden, ansonsten kracht es im Gebälk.

    Mal ganz ehrlich, mein Freund?
    Es gibt Tage da mach ich einfach nur noch den Kopp zu…….schmeiß die Spielkonsole an und laufe virtuell Amok.
    Is wie beim Schach….wenn der Gegner nur noch ein Zug machen muss um Dich Matt zu setzen…….dummerweise ist der Gegner gerade auch noch dran.
    So hilflos hab ick mich in meinen Leben noch nie gefühlt………..und dat ist echt ein scheiß Gefühl.
    MfG
    H.E.

  25. Das Kapitel 7 hat es in sich: Enquete vor dem Scheitern?

    Auf der 25. Sitzung der Enquete-Kommission »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität« soll das noch ausstehende Kapitel 7 des Abschlussberichtes der Projektgruppe 3 (Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischer Fortschritt – Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung) beraten werden.
    […]
    Doch offensichtlich scheint es größere Schwierigkeiten zu geben.

    Hermann Ott (Grüne) twitterte am 8.Nov.:

    Heute letzte Sitzung der PG „Entkopplung“ in der #Enquete #Wachstum! Wird schwarz-gelb eine sozial-ökol. Transformation mittragen?

    Einen Tag später sieht es schon schlechter aus, ebenfalls auf Twitter:

    Da haben die Wirtschaftspolitiker von #CDU und #FDP uns übel in die Suppe gespuckt! PG3 der #Enquete #Wachstum fast gescheitert…

    Und ein paar Stunden später, ebenfalls am 09-Nov. meldete Hermann Ott:

    Ärgerlich: #Enquete #Wachstum am 19.11. ist abgesagt, PG3 trifft sich. Koalition muss klären ob sie ein gemeinsames Ergebnis will.