Politik ist für die Menschen da – und nicht für das Klima!

29. Mai 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik, Technium, Wissenschaft

ego150Wenn Politik und Wissenschaft aufeinandertreffen, erblühen Irrationalität und Bigotterie. Forscher decken Zusammenhänge auf und stoßen dadurch auf immer neue Fragen. Politiker hingegen interessieren sich vor allem für Antworten, die ihre Agenda stützen und die sie mit dem Absolutheitsanspruch letztgültigen Wahrheitsbesitzes verwenden können.

Die Scheinheiligkeit entwickelt sich aus der Notwendigkeit, zu diesem Zweck einseitig aus dem wachsenden Portfolio wissenschaftlich/technischer Einsichten selektieren zu müssen. Der Vernunft widerspricht das Dogma, die so getroffene Auswahl liefere nicht nur eine Argumentationsunterstützung, sondern enge auch noch politische Handlungsspielräume ein. Nirgends wird dies so deutlich propagiert, wie in der Klimadebatte, in der ein physikalischer Vorgang wie der Treibhauseffekt als hinreichender Beleg für die Notwendigkeit einer Dekarbonisierung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise gilt, obwohl ihn wahrscheinlich kaum ein Politiker oder Journalist erklären könnte oder auch nur verstanden hat.

Dabei wäre, selbst wenn man sich dem Vorsorgeprinzip unterwirft, um alle mit Projektionen und Prognosen verbundenen Unwägbarkeiten außer Acht lassen zu dürfen, eine primär auf die Reduzierung und Vermeidung von Treibhausgasemissionen zielende Strategie nicht alternativlos. Selbst wenn man also von der Prämisse ausgeht, die potentiell denkbaren Risiken einer fortschreitenden Erderwärmung würden das Handeln erzwingen, determiniert die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung nicht, wie man reagiert. Ganz im Gegenteil wäre ein der gegenwärtigen Klimapolitik diametral entgegengesetztes Konzept ebenso fundiert wissenschaftlich begründbar.

Wir können uns schützen

Sofern es um Gefährdungen durch Extremwetterereignisse geht, bietet der Klimawandel nichts an, was wir nicht schon kennen. Der Mensch hat sich schließlich nicht in einer ihm freundlich gesinnten Umgebung entwickelt, sondern seine gegenwärtige Resilienz gegenüber destruktiven natürlichen Einflüssen mithilfe von Technologie erst herstellen müssen. Mit Innovationen, die oft durch den Einsatz genau der Energieträger erst möglich wurden, die man heute als Verursacher einer Erderwärmung geißelt. Zumindest in der westlichen Welt gehört die Furcht vor Hagelstürmen, die Ernten vernichten, vor Dürreperioden, in denen das Vieh verdurstet, vor Sturmfluten, die breite Landstriche verwüsten, der Vergangenheit an. Bange Blicke, sich fragend, ob man denn den kommenden Winter noch übersteht, richtet heute niemand mehr zum Himmel. Wir kennen kein schlechtes Wetter mehr, sondern nur noch unpassende Kleidung.

Das ist natürlich noch nicht in allen Regionen der Welt der Fall. Obwohl heute weniger Menschen durch wetter- und klimabedingte Naturkatastrophen zu Tode kommen, als jemals zuvor (seit es darüber verlässliche Daten gibt), ist man in vielen ärmeren Regionen noch immer sehr anfällig. Wir können daher auf die Warnungen der Klimaforscher reagieren, indem wir nicht nur unser Schutzniveau erhöhen, sondern auch den unterentwickelten Regionen dabei helfen, moderne Hochwasserschutz- und Bewässerungssysteme zu errichten, widerstandsfähige Nutzpflanzen anzubauen und belastbare Infrastrukturen zu schaffen.

Dieser Ansatz ist zur etablierten Vermeidungsstrategie inkompatibel. Wirksame Emissionsminderungen müssen global erfolgen und bedürfen dazu eines weltweit einheitlichen Regelsystems. Die Steigerung der Widerstandskraft hingegen gelingt nur mit einer breiten Vielfalt völlig unterschiedlicher, auf regionaler Ebene zu entscheidender Maßnahmen. Ein durchaus totalitär zu nennender Führungsanspruch, der mit Regulierungen, Verboten und einseitiger Bevorzugung bestimmter Technologien und Lebensstile verknüpft ist, verträgt sich nicht mit lokaler Planungs- und Entscheidungshoheit, mit diversifizierten und auf der Ausnutzung aller bestehenden Möglichkeiten basierenden Lösungen. Es ergibt, grob simplifiziert, schlicht keinen Sinn, den Verbrennungsmotor zu ächten, der doch in Bangladesch die Bagger antreiben muss, die die Deiche aufschütten.

Wir können den Wandel nutzen

Anpassung erschöpft sich zudem nicht in der Minimierung der Folgen destruktiver Wetterereignisse. Jeder Wandel beinhaltet auch Vorteile und die zweite Säule einer Anpassungsstrategie bestünde darin, diese Vorteile zu erkennen und optimal auszunutzen. Niemand kann derzeit sagen, ob eine fortschreitende globale Erwärmung nicht doch die Niederschlagsmuster positiv verändert. Sicher aber verlängert sie die Vegetationsperioden, was bessere oder sogar mehr Ernten ermöglicht. Neue Gebiete, vor allem auf den großen Landmassen der Nordhalbkugel werden landwirtschaftlich nutzbar. Und völlig unabhängig von klimatischen Entwicklungen trägt der düngende Effekt einer erhöhten Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre zu steigenden Erträgen bei. Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen sind denkbar, die das größere Kohlendioxid-Angebot viel effektiver nutzen, als die bisher eingesetzten Sorten. Da mag es sich am Ende gar als moralisch geboten erweisen, die Menge dieses Treibhausgases künstlich hochzuhalten, um die globale Nahrungsmittelversorgung zu verbessern.

Wir können den Wandel gestalten

Sollten die anthropogenen Treibhausgasemissionen tatsächlich der dominante Klimafaktor der Zukunft sein, dann kann der Mensch das Klima nach seinen Wünschen gestalten. Und das ist ein Lichtblick. Natürlich betrifft dies nur langjährige Mittelwerte und nicht das aktuelle Wetter an einem bestimmten Ort, aber genau um die Beherrschung und Steuerung möglicherweise gefährlicher Entwicklungen, die noch weit in der Zukunft liegen, geht es in diesem Aspekt. Das Abschmelzen des antarktischen oder des grönländischen Eispanzers beispielsweise, das einen schwer beherrschbaren Meeresspiegelanstieg auslösen könnte, würde sich über viele Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende erstrecken. Sollten sich die düsteren Prognosen einiger Klimaforscher in dieser Hinsicht bewahrheiten, verbliebe also ausreichend Zeit, in geeigneter Weise zu reagieren.

Wir haben belegt, die Kohlendioxid-Konzentration in der Troposphäre innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums deutlich steigern zu können. Ist die Menschheit aber dazu in der Lage, dieses Treibhausgas ebenso schnell in ebenso großer Menge wieder aus der Lufthülle zu entfernen? Die klimapolitischen Kommentatoren, die dies allgemein als notwendig erachten, um den Zielen des Pariser Abkommens auch nur halbwegs nahe zu kommen, diskutieren hierüber intensiv. Verbreitet ist der auch durch das IPCC unterstützte Vorschlag, schnellwachsende Biomasse zur Energiegewinnung zu verbrennen, das dabei freiwerdende Kohlendioxid abzufangen und unterirdisch zu lagern. Aber erstens benötigt man zu diesem Zweck eine gewaltige Menge Land, um überhaupt relevante Mengen zu binden, und zweitens fehlt der Speicherung unter der Erdoberfläche das Geschäftsmodell. Es sei denn, man leitet das Gas in Erdölvorkommen, um deren Ertrag auf diese Weise zu steigern.

Die Abscheidung von Kohlendioxid direkt aus den Abgasströmen von Industrieanlagen zur anschließenden stofflichen Nutzung kann mit geeigneten Katalysatoren bei ideal eingestellten Prozessparametern gelingen. Ob solche Verfahren es jemals wirtschaftlich gestatten, das Treibhausgas bei sehr viel niedrigeren Konzentrationen auch aus der Umgebungsluft zurückzugewinnen, bleibt abzuwarten.

Statt über den Treibhauseffekt lassen sich die Temperaturen der unteren Luftschichten im langfristigen, globalen Mittel auch über die Regulierung der Einstrahlung steuern, die den Erdboden überhaupt erreicht. Das Einbringen abschirmender Schwefeldioxid- oder Aluminiumoxidpartikel in die Stratosphäre, um Sonnenlicht wieder in den Weltraum zu reflektieren, bevor es die Erde erwärmt, wäre technisch einfach und vergleichsweise preiswert.

Natürlich lehnt die Umweltbewegung solche Vorschläge kategorisch ab. Denn sie würden uns ja der (vielleicht nur gefühlten) Notwendigkeit entheben, das Klima über den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger zu stabilisieren. Sie stehen außerdem im Widerspruch zur ökologistischen Utopie einer Welt, die aussieht, als hätte es den Menschen nie gegeben. Man sollte sich daher von Horrorszenarien, die hinsichtlich der oben beschriebenen, gemeinhin unter dem Begriff „Geoengineering“ zusammengefassten Maßnahmen, ausgerechnet von sogenannten Klimaschützern verbreitet werden, nicht blenden lassen. Es geht diesen Aktivisten nicht darum, die Welt vor einer Klimakatastrophe zu bewahren, sie wollen vielmehr Mensch und Natur voneinander trennen und nutzen apokalyptische Visionen nur als Werkzeug auf dem Weg dorthin. Was sie sich davon versprechen, vermag ich nicht zu sagen, ich bin nicht diese Art von Doktor.

Tatsächlich betreiben wir aus der Motivation heraus, unsere Lebensbedingungen zu verbessern, so etwas wie „Geoengineering“ schon immer. Wir versiegeln Böden mit Infrastrukturen aller Art, lenken Flüsse um, stauen sie auf und bauen Kanäle, wir gewinnen Land aus dem Meer und verwandeln Wälder in Äcker und Weiden, um nur einige Beispiele zu nennen. Natürlich sind die Auswirkungen dieser Eingriffe auf Stoffkreisläufe und Strahlungshaushalte zunächst lokal, aber da dies an sehr vielen Stellen geschieht, ergeben sich in der Summe auch global spürbare Effekte. Bis zu zwanzig Prozent der in den letzten Jahrzehnten gemessenen Erderwärmung, so schätzt es das IPCC, könnten auf Landnutzungsänderungen zurückgehen.

Vielleicht ist „Geoengineering“ ein zu technisch und nüchtern klingender, eher abschreckender Begriff. Man könnte die Thematik in erweiterter Form auch unter der Überschrift „Terraforming“ subsummieren, was die Verwandlung einer nutzlosen, abweisenden und gegebenenfalls sogar gefährlichen Umgebung in eine lebensfreundliche meint und in Zukunft klimatische Aspekte einschließt. Denn je mehr die Klimaforschung über die Zusammenhänge lernt, desto mehr Eingriffsmöglichkeiten zeigt sie uns auf und desto besser können wir deren Folgen einschätzen. Um schließlich eine wärmere Welt zu gestalten, deren Vorzüge wir genießen, ohne zusätzliche Wetterextreme oder gar abschmelzende Polkappen in Kauf nehmen zu müssen.

Wissenschaft und Politik

Mit der rhetorischen Frage, ob ich denn nun das Gravitationsgesetz zur Diskussion stellen wolle, kommentierte ein Bekannter meine Kritik am „March for Science“. Natürlich möchte ich das nicht. Aber in welchem Zusammenhang ist das Gravitationsgesetz denn politisch relevant?

Sicher, die Schwerkraft macht das Fliegen teuer, weil energieaufwendig, und riskant, denn ein Absturz hat in aller Regel tödliche Folgen. Man könnte deswegen das Fliegen verbieten oder zumindest erheblich einschränken. Man könnte aber auch einen regulatorischen Rahmen schaffen, innerhalb dessen effiziente Fluggeräte auf einem hohen Sicherheitsniveau allgemein zugänglich werden. Das Gravitationsgesetz bietet in dieser Angelegenheit genau so wenig eine Entscheidungshilfe, wie der Treibhauseffekt in der Klimafrage.

Die Klimaschützer werben – metaphorisch gesprochen – für ein Flugverbot. Und behaupten, die Wissenschaft ließe der Politik keine andere Option. Aus dieser Überzeugung speist sich ein großer Teil des Aktivismus, der Initiativen wie den „March for Science“ trägt. Ein im Kern wissenschaftsfeindlicher Ansatz, denn er negiert die jeder Forschung innewohnende Motivation, den gegenwärtigen Stand des Wissens in Frage zu stellen, um durch neue Erkenntnisse zu einem noch besseren Verständnis der Welt zu gelangen.

Der Dreiklang Schützen-Nutzen-Gestalten eröffnet nicht nur einen alternativen Weg zum Umgang mit der Klimafrage, auf dem keine Emissionsminderungen erzwungen, kein Verzicht auf fossile Energieträger notwendig und keine damit verbundenen Opportunitätskosten getragen werden müssen. Er ist sogar dann sinnvoll, wenn sich die Klimaforscher irren, wenn ein Klimawandel also keine steigenden Risiken beinhaltet oder wenn sich am Ende doch natürliche Faktoren als die mächtigeren Klimatreiber erweisen.

Man kann ein Problem auch lösen, indem man eine Richtung einschlägt, durch die es schlicht irrelevant wird. Wissenschaft und Technik haben nicht nur nichts dagegen, sie öffnen vielmehr solche Optionen ständig. Der zivile Linienluftverkehr ist heute der sicherste Transportmodus, den es gibt. Trotz Schwerkraft, trotz Gravitationsgesetz. Weil der Mensch ihn entsprechend gestaltet hat. Das gelingt auch mit dem Klima. Wenn man die Interessen der Menschen höher bewertet, als ideologische Glaubenssätze.

Hinweis: Artikel zuerst erschienen bei Tichys Einblick

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21 Kommentare
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  1. Sehr gut, Herr Heller, das ist eine einleuchtende Zusammenfassung unserer Probleme. Der Mensch hat sich noch immer an die Natur anpassen müssen, ja, er hat auch die Natur an seine Bedürfnisse angepasst. Der Klimaschutz ist eine politische Agenda, es geht um die Umverteilung des Weltvermögens. Herr Ottmar Edenhofer vom PIK hat es gesagt, es geht nicht um Klima, Waldsterben, Ozonloch. Das funktioniert besonders gut in Deutschland, wo alle Stromverbraucher Grund- und Hausbesitzer zu neuem Wohlstand bringen.

  2. Deichbau, Nutzpflanzenzucht, Bewässerung, Energie, Trinkwasserversorgung, Bekämpfung von Korruption, usw., das würde den Menschen wirklich nützen. Ideologische Ansätze nützen nur wenigen Profiteuren gerade in den Ländern, die am geringsten betroffen sind.Genau dort richten aber die Weltrettungs-Ideologien den größten Schaden an.. Danke Herr Heller für Ihre Klarstellungen. Die „Energiewende“ vernichtet Volksvermögen in gigantischem Ausmaß und ist überflüssig wie ein Kropf.
    Ohne den Tugendterror in den Redaktionen wären die Deutschen Wähler mit etwas weniger gewaschenen „Einheitsgehirnen“ auch politisch bereit Fragestellungen der Zukunft mit Ratio, Wissenschaft und Technik zu begegnen.Aber wer kein „Klimaschützer“ ist kommt an den medialen Pranger. Was ist ein Klimaschützer? Ein Schützer einer u.U. fragwürdigen statistischen Praxis in der Vergangenheit. Leider sind die Zukunfts-Rechenmodelle auf jeden Fall noch viel fragwürdiger. Ist der Wachmann vor dem Rechner des PIK ein Klimaschützer?

  3. Herr Heller an den Rechnungen zu den Klimafolgen haben Sie Zweifel, aber an Anpassungsstrategien haben Sie keine Zweifel -- aber die Wirkungen sind leicht anders als man erwartet, siehe z.B. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-des-ozeanexperiments-eisenduengung-bindet-nur-wenig-co2-a-614969.html

    Die Vergleiche der Kosten von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien werden auch gemacht -- haben natürlich auch große Unsicherheiten, kamen aber zu dem Schluß, daß die Vermeidungsstrategie die kostengünstigste ist.

    Die Versorgung der Weltbevölkerung wäre heute schon möglich. Wenn z.B. beim Kauf von Samen von Hochleistungssorten sich die Käufer verpflichten müssen, nicht einen Teil der Ernte als Samen zu verwenden, sondern neuen Samen zu kaufen usw. Siehe z.B. http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichts/saatgut-und-patente-auf-leben.html ist das schwer möglich.

    So kann man Punkt für Punkt ergänzen.

  4. die Vermeidung läuft schon gut

    https://youtu.be/Agvex4sng98?t=497

  5. > ob ich denn nun das Gravitationsgesetz zur Diskussion stellen wolle

    Ob dunkle Materie nun als Materie existiert oder ein Effekt eines nicht vollständig verstandenen Gravitationsgesetzes ist, ist nach wie vor offen.
    Wer das Gravitationsgesetz als gegeben hinstellt, ist kein Wissenschaftler.

    Im übrigen sollte man fragen, welches Gravitationsgesetz.
    Denn für vieles gilt Newton weiterhin Näherungsweise, wenn auch falsch.
    Kennt die Person, die diesen Satz gesagt hat überhaupt die ART? (welche nicht zwingend der letzte Schluss ist)

    Daneben: Wir haben noch keine Quantengravitation.
    Das Gravitationsgesetz ist so oder so unvollständig.

    mfg

  6. @1

    Egal wie man es dreht und wendet, läuft es immer auf Anpassung und Umverteilung hinaus. Nur kann dir keiner garantieren, dass du am Ende als Gewinner da stehst. Der Artikel propagiert nur eine andere Ideologie, die anfangs immer das Schlaraffenland verspricht, um Anhänger zu bekommen. Sobald man anfängt diese Ideologie umzusetzen, wird auch begonnen das Gesagte zu relativieren, weil sich doch nicht alles also zu super herausstellt, wie man anfangs versprochen hat. Ist wie mit der Kugel Eis von Trittin.

  7. Herr Heller, Ihr Ansatz ist fraglos vernünftig und ausgewogen. Dennoch würde ich den Schwerpunkt etwas anders setzen.
    Wissenschaft hat tatsächlich nicht die Aufgabe, die politische Agenda zu determinieren, sondern Gefahren zu bewerten und Lösungsmöglichkeiten zu zeigen.

    In der Klimafrage ist allerdings die Substanz der wissenschaftlichen Erkenntnis hinsichtlich der Zukunftsprojektionen so dürftig, dass man diese Debatte nicht mehr wissenschaftlich nennen kann. Der Vergleich mit dem Bevölkerungsgesetz von Malthus erscheint da treffend. Ein par Spekulationen, angereichert mit Investitionen in Milliardenhöhe, die aber letztlich die meisten Fragen offen lassen, sind noch kein wissenschaftlicher Imperativ.

  8. @ Ebel 30. Mai 2017 17:18

    Herr Heller an den Rechnungen zu den Klimafolgen haben Sie Zweifel, aber an Anpassungsstrategien haben Sie keine Zweifel

    Wo haben Sie das denn gelesen? In dem Artikel habe ich es nicht gefunden.

    Die Vergleiche der Kosten von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien werden auch gemacht — haben natürlich auch große Unsicherheiten, kamen aber zu dem Schluß, daß die Vermeidungsstrategie die kostengünstigste ist.

    Der Artikel schweigt sich über Kosten zu recht aus, denn die Modelle sind sämtlich hoch spekulativ.

    Immerhin können wir die Kosten der Energiewende zumindest näherungsweise bestimmen. Den Nutzen eigentlich nicht, denn wir haben hier keinen belastbaren funktionalen Zusammenhang. Angesichts der annähernd gleichen CO2 Emissionen seit 2009 ist jeglich Spekulation für die Katz.

  9. Ich hab mir den Artikel noch mal durch den Kopf gehen lassen. Es wird eine alternative Ideologie zur Klimarettung entworfen, ohne die Vorteile der vorhanden Ideologie mit einfließen zu lassen. Das beudetet, dass diese neue Ideologie nicht besser sein will. Der Grund dafür ist „Teile und Herrsche“.
    Bei Erfolg teilt sich die Gruppe der Klimaretter auf beide Ideologien auf und ist mehr damit beschäftigt sich um die passende Vorgehensweise zu streiten ansatt wirklich etwas zu stande zu bringen. Die Koservativen gehen dadurch als lachender Dritter als erste durchs Ziel.

  10. @ oxybenzol 31. Mai 2017 22:21

    Es wird eine alternative Ideologie zur Klimarettung entworfen, ohne die Vorteile der vorhanden Ideologie mit einfließen zu lassen.

    Kann ich gar nicht nachvollziehen. Es wurde lediglich auf Möglichkeiten für Handlungsvarianten gezeigt, die unter gegebenen Annahmen sehr wohl Alternativen sind. Es genügt zu zeigen, dass aus einer hypothetischen Analyse -- die weit entfernt von einer Faktenfeststellung ist -- keineswegs ein alternativloser Imperativ folgt.

    Welche Vorteile sollte die vorhandene Ideologie bieten, die dann wegfielen?

    Bei Erfolg teilt sich die Gruppe der Klimaretter auf beide Ideologien auf und ist mehr damit beschäftigt sich um die passende Vorgehensweise zu streiten ansatt wirklich etwas zu stande zu bringen.

    Auch das ist Quatsch: Wenn wir nun Denkverbote über Lösungsalternativen von hypothetischen Problemen erlassen, würde dann eben irgend eine Lösung gewählt, damit man sich nicht streitet -- auch wenn diese Lösung extrem teuer und dysfunktional ist … geht es noch?

  11. #7 M.L.

    …Substanz der wissenschaftlichen Erkenntnis hinsichtlich der Zukunftsprojektionen so dürftig

    hinsichtlich des oben im Artikel erwähnten „metaphorischen Flugverbots“ u.a. Gedanken eine G7-Gipfel-Konsens Betrachtung mit einem link zur Rezension des The Great Global Warming Blunder mit natürlich hier in diesem blog viel bekanntem -- „…the only thing constant in climate is change“

  12. @ I. Thum 1. Juni 2017 12:00

    Vielen Dank für den Link:

    Konsens Klimapolitik

    Ein anderes Beispiel: Klimapolitik. Unter Wissenschaftlern wird durchaus kontrovers über Ausmaß und Ursachen des Klimawandels diskutiert. In der Politik spiegelt sich das nicht wider. Hier wird mit dem Impetus moralischer Überlegenheit eine absolute Gewissheit vorgespiegelt, die es in Wahrheit gar nicht gibt. Wer eine andere Meinung vertritt, wird als „Klimaleugner“ an den Pranger gestellt. Die USA werden angeklagt, dass sie den herrschenden Konsens in der Klimapolitik in Frage stellen. Ist das schlimm? Nein, es ist sogar notwendig, eine differenziertere Diskussion über dieses Thema zu führen.

    Donald Trump: Hat Trump den Konsens zerstört? | wallstreet-online.de -- Vollständiger Artikel unter:
    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9624814-donald-trump-trump-konsens-zerstoert

    Das fasst den Punkt gut zusammen. Hier aber widerspreche ich:

    Ist es ein Zeichen von „Berechenbarkeit“, wenn Verpflichtungen, die man eingegangen ist, abgelehnt oder willkürlich uminterpretiert werden? Gerade wenn man -- zu Recht -- Trump Unberechenbarkeit attestiert, muss man sich selbst als verlässlicher und berechenbarer Partner beweisen.

    Donald Trump: Hat Trump den Konsens zerstört? | wallstreet-online.de -- Vollständiger Artikel unter:
    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9624814-donald-trump-trump-konsens-zerstoert

    Wo sollte Trump unberechenbar sein? Man kann ihm rüpelhafte Manieren vorwerfen, eine seltsame Argumentationsweise, konträre Einschätzungen von Problemlagen oder wenig zielführende Maßnahmen -- aber gerade nicht Unberechenbarkeit. Er setzt seine Wahlversprechen so konsequent um wie kaum ein anderer Politiker. Die Kritik an den Welt-Handelsbeziehungen hat er im Wahlkampf ebenso dargestellt wie nun als gewählter Präsident. Ebenso ist seine Einstellung zur Klima-Thematik recht konsistent.

  13. @Martin

    Wir können daher auf die Warnungen der Klimaforscher reagieren, indem wir nicht nur unser Schutzniveau erhöhen, sondern auch den unterentwickelten Regionen dabei helfen, moderne Hochwasserschutz- und Bewässerungssysteme zu errichten, widerstandsfähige Nutzpflanzen anzubauen und belastbare Infrastrukturen zu schaffen.

    Heißt im Endeffekt, dass der deutsche Steuerzahler für den Küstenschutz afrikanischer Entwicklungsländer aufkommt. Schon komisch, dass sich hier keiner darüber aufregt.

    Oder

    Das Einbringen abschirmender Schwefeldioxid- oder Aluminiumoxidpartikel in die Stratosphäre, um Sonnenlicht wieder in den Weltraum zu reflektieren, bevor es die Erde erwärmt, wäre technisch einfach und vergleichsweise preiswert.

    Über Häuslebauer mit Solardach aufregen, aber wenn sich die Chmiekonzerne ne goldene Nase mit Terraforming verdienen, ist es ok?

    Und nun noch zu den Alternativen. Warum soll mach auf EE verzichten, wenn man schon jetzt in der Atacama-Wüste Solarstrom für 3ct/kWh oder in Saudi-Arabien für 2,5 ct/kWh bekommt? Und dass das nicht das Ende der Fahnenstange ist, sollte auch klar sein, denn die Märkte für Solar und Wind sind schon recht groß und wachsen weiter, also mehr Umsatz und damit auch mehr Investitionen in die Forschung. EE muss ja nicht 100% betragen, aber wenn ich sage, dass menschengemachtes CO2 ein Faktor sein kann, will ich einen möglichst gut gefüllten Werkzeugkasten haben, um aus ökonomischer Sicht das beste Ergebnis zu erreichen.

    Nur wenn man schnell handeln muss, hat man wenige Optionen. Wenn man genug Vorbereitungszeit hat, hat man auch viele Optionen. Sich trotz Vorbereitungszeit domatisch auf wenige Optionen zu beschränken, ist einfach nur dumm.

  14. @ oxybenzol 1. Juni 2017 14:51

    Wir können daher auf die Warnungen der Klimaforscher reagieren, indem wir nicht nur unser Schutzniveau erhöhen, sondern auch den unterentwickelten Regionen dabei helfen, moderne Hochwasserschutz- und Bewässerungssysteme zu errichten, widerstandsfähige Nutzpflanzen anzubauen und belastbare Infrastrukturen zu schaffen.

    Heißt im Endeffekt, dass der deutsche Steuerzahler für den Küstenschutz afrikanischer Entwicklungsländer aufkommt. Schon komisch, dass sich hier keiner darüber aufregt.

    Das heißt es nicht! Denn wir können es auch bleiben lassen, auf die Warnungen der Klimaforscher zu reagieren -- nämlich wenn wir diese für unzureichend belegt halten.

    Wenn wir helfen können, dann heißt es auch nicht, dass wir helfen müssen. Aber es heißt dass wir unterschiedliche Optionen haben, wie wir helfen können, wenn wir helfen wollen.

    Das Einbringen abschirmender Schwefeldioxid- oder Aluminiumoxidpartikel in die Stratosphäre, um Sonnenlicht wieder in den Weltraum zu reflektieren, bevor es die Erde erwärmt, wäre technisch einfach und vergleichsweise preiswert.

    Über Häuslebauer mit Solardach aufregen, aber wenn sich die Chmiekonzerne ne goldene Nase mit Terraforming verdienen, ist es ok?

    Wer regt sich über Häuslebauer mit Solardach auf? Ich nicht und Heller gewiss auch nicht. Ich rege mich aber auf, wenn diese durch Zwangsabgaben der Stromverbraucher finanziert werden.

    Ob es hier ein Geschäft mit Terraforming gibt, bleibt dabei völlig offen. Nur hätte das die Chance, dass es pro eingesetzte Milliarde auch einen messbaren Effekt aufs Klima gäbe.

    Und nun noch zu den Alternativen. Warum soll mach auf EE verzichten, wenn man schon jetzt in der Atacama-Wüste Solarstrom für 3ct/kWh oder in Saudi-Arabien für 2,5 ct/kWh bekommt?

    Wer fordert das? Hier geht es um die unsinnige Energiewende und die massive Geldverschwendung ohne die erhoffte Wirkung.

    Und dass das nicht das Ende der Fahnenstange ist, sollte auch klar sein, denn die Märkte für Solar und Wind sind schon recht groß und wachsen weiter, also mehr Umsatz und damit auch mehr Investitionen in die Forschung.

    Keiner hat was gegen Forschung oder Technologien, die sich als wirtschaftlich erweisen. Nur haben wir in D schon zuviel von den sogenannten EE.

    EE muss ja nicht 100% betragen, …

    Aber genau das wird von den Energiewende-Propaganisten gefordert … und das führt in immer größere Probleme.

    … aber wenn ich sage, dass menschengemachtes CO2 ein Faktor sein kann, will ich einen möglichst gut gefüllten Werkzeugkasten haben, um aus ökonomischer Sicht das beste Ergebnis zu erreichen.

    Ich bin ziemlich sicher, dass anthropogene CO2 Emissionen das Klima beeinflussen, aber ich halte diese Einflüsse für marginal, so dass ich hier gar keine Notwendigkeit zum Handeln oder Werkzeugkasten sehe.

    Wenn man aber tatsächlich hier einen Handlungsbedarf sieht, ist die Wahl der Mittel sicher nicht sinnvoll ideologisch einzuschränken. Genau das sagt Heller und du hast widersprochen.

    Nur wenn man schnell handeln muss, hat man wenige Optionen. Wenn man genug Vorbereitungszeit hat, hat man auch viele Optionen. Sich trotz Vorbereitungszeit domatisch auf wenige Optionen zu beschränken, ist einfach nur dumm.

    Klartext: Du ziehst die Kritik an Hellers Text zurück und stimmst ihm nun zu?

  15. Herr Heller an den Rechnungen zu den Klimafolgen haben Sie Zweifel, aber an Anpassungsstrategien haben Sie keine Zweifel — aber die Wirkungen sind leicht anders als man erwartet, siehe z.B. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-des-ozeanexperiments-eisenduengung-bindet-nur-wenig-co2-a-614969.html

    Die Vergleiche der Kosten von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien werden auch gemacht — haben natürlich auch große Unsicherheiten, kamen aber zu dem Schluß, daß die Vermeidungsstrategie die kostengünstigste ist.

    Hallo Herr Ebel,

    mit Verlaub aber eine Eisendüngung zum Zwecke der CO2-Bindung, um damit den CO2-Anstieg zu bremsen und damit den prognostizierten Temperaturanstieg ist KEIN Anpassungsstrategie!

    Anpassungsstrategie wäre die Erhöhung von Deichen wegen steigender Wasserspiegel oder der Anbau anderer landwirtschaftlicher Nutzpflanzen mit größerer Toleranz gegen Klimaveränderungen.
    Anpassungsstrategie ist also immer die Rekation auf veränderte Umweltbedingungen, nicht aber Versuche, die Umwelt doch wieder „gut“ zu machen, indem man Geoengineering betrieben will.

    Das Beispiel, was sie anführen ist eben gerade KEINE Anpassung, sondern ein Kampf gegen eine im Computermodell vorhergesagte Erwärmung.
    Wenn ich mir einen Regenschirm nehme, weil es häufiger regnet, ist das Anpassung. Kosten: ein Regenschirm
    Wenn ich Regenwolken mittels Jodid-streuenden Flugzeugen bekämpfe, damit ich keinen neunen Regenschirm brauche, ist das KEINE Anpassung! Kosten: astronomisch.

    Gleiches gilt für die Kosten der Klimawandelanpassung oder der Bekämpfung des Klimawandels.

  16. @Martin

    Ob es hier ein Geschäft mit Terraforming gibt, bleibt dabei völlig offen. Nur hätte das die Chance, dass es pro eingesetzte Milliarde auch einen messbaren Effekt aufs Klima gäbe.

    Sicher, dass diese Milliarde nicht im Rauschen untergeht. Wieviel Tonnen Schwefeldioxid- oder Aluminiumoxidpartikel benötigt man um einen messbaren Effekt zu erreichen? Dieser Effekt sollte allerdings auch dauerhaft sein. Kurz das Licht ausknipsen reicht da nicht. Also müsste man wohl fragen, wieviel Tonnen pro Jahr notwendig sind.

  17. @ oxybenzol 1. Juni 2017 19:31

    Wieviel Tonnen Schwefeldioxid- oder Aluminiumoxidpartikel benötigt man um einen messbaren Effekt zu erreichen?

    Persönlich zweifele ich daran, dass es sinnvoll ist, derartiges Geo-Engineering überhaupt zu betreiben. Ich fürchte, dass es nicht nur eine Frage von Notwendigkeit und Effizienz ist, sondern auch von negativen Seiteneffekten. Darum ging es in dem Artikel aber nicht wirklich. Sondern es ging darum, dass die Wissenschaft keinen alternativlosen Lösungspfad erzwingt. Und dafür sind derartige Spekulationen sehr wohl erhellend.

  18. @ Landvoigt, #17:

    Darum ging es in dem Artikel aber nicht wirklich. Sondern es ging darum, dass die Wissenschaft keinen alternativlosen Lösungspfad erzwingt. Und dafür sind derartige Spekulationen sehr wohl erhellend.

    Schön zu sehen, daß doch manche Leser den Text richtig verstanden haben. Was andere dagegen mal wieder hineininterpretieren: Meine Güte…

  19. @Martin Landvoigt #17

    Sondern es ging darum, dass die Wissenschaft keinen alternativlosen Lösungspfad erzwingt.

    Wer glaubt Wissenschaft könne alternativlose Lösungspfade erzwingen hat vermutlich nie an der Lösung komplexer Probleme in der Realität gearbeitet. Alternativlose Lösungspfade entstehen in Simulationen oder Projektionen der Wirklichkeit da der Algorithmus bzw. das Modell beschränkt ist.

  20. wieder eine neue CO2-Technologie: Zürcher mit Weltpremiere im Klimaschutz.
    Das verflüssigte CO2 wird ins nahe gelegene Gewächshaus in den Kreislauf zurückgebracht oder ggf. unterirdisch gelagert.
    Wirtschaftlicher Erfolg vielleicht in Saudi-Arabien möglich zum Anlegen neuer kilometerlanger Golfplätze: statt Abwärme Sonnenkollektoren, und eine Meerwasserentsalzungsanlage nahebei.
    Vielleicht Balsam auf die Seelen der Klima-Inquisition („Klimaleugner“ passt prima in diese finstere mittelalterliche Phase) nach all dem Trump-Getöse?
    Aber nein -- man liest „Unterstützung für Trump: Konservative der CDU fordern Aufweichung der Klimapolitik“, und ähnliches (ZEIT, FAZ u.a.).
    Oh wie weitsichtig war doch Die etwas andere Neujahrsansprache der KlimaKanzlerin

  21. 8 Martin Landvoigt 31. Mai 2017 18:29

    Wo haben Sie das denn gelesen? In dem Artikel habe ich es nicht gefunden.

    Siehe

    Ganz im Gegenteil wäre ein der gegenwärtigen Klimapolitik diametral entgegengesetztes Konzept ebenso fundiert wissenschaftlich begründbar.

    15 F. Strobel 1. Juni 2017 16:37

    damit den prognostizierten Temperaturanstieg ist KEINE Anpassungsstrategie!

    Ob es Vermeidungs- oder Anpassungsstrategie ist, ist manchmal vom Betrachterstandpunkt abhängig.

    Aber mir ging es nicht darum, wozu die Eisendüngung dienen sollte, sondern darum. daß bei den umfangreichen Zusammenhängen eine scheinbar sinnvolle Strategie nicht unbedingt zum Erfolg führen muß.

    Z.B. wird eine andere Temperaturverteilung andere Windverhältnisse zur Folge haben. Aber welche genau? Es ist dann immer ein Nachlaufen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und ist jedes Extremwetterereignis auf den Klimawandel zurückzuführen, der Anpassungsstrategien erfordert? Usw.

    Ein Beispiel ist der Aralsee. Erst hat man sich gefreut, daß durch Bewässerung aus den Zuflüssen die Ernten steigen, dann stellte man fest, daß dadurch der Aralsee verlandete. Was nun? Landwirtschaft einstellen oder Wasser woanders her? Was geschieht bei einer Wasserumleitung? Wer bezahlt die Kosten einer Wassrumleitung? Usw. -- und das ist nur bezüglich der ganzen Welt ein kleines Problem.

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