Schon wieder ein neuer Meereis-Rekord – Diesmal in der Antarktis

30. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis

Die Polregionen kommen in diesem Jahr nicht aus den Schlagzeilen. Kaum ist die mediale Aufregung um die Rekord-Eisschmelze am Nordpol in diesem Jahr abgeebbt, ist ein weiteres Rekordereignis zu vermelden. Und zwar auf der entgegengesetzten Seite des Planeten, in der Antarktis. Dort gibt es, wie in den nächsten Tagen in allen Gazetten des Landes zu lesen sein wird, historisches zu vermelden. Noch nie seit Beginn der Messungen, wurde dort eine so große Eisausdehnung festgestellt, wie in diesem Jahr. Die folgenden beiden Abbildungen zeigen diese folgenschwere Entwicklung auf eindrucksvolle Weise.

 

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Sollte Ihnen diese Meldung irgendwie seltsam vorkommen,so hat das einen guten Grund. Über die Eisausdehnung in der Antarktis wird in unseren Medien nämlich so gut wie gar nicht berichtet. Dort gibt es nämlich aus der momentanen Sicht der Propheten eines nahenden Hitzetods nicht nützliches zu vermelden. Und eben diesen Propheten folgen unsere Medien, zumindest die als relevant angesehenen.

Dabei hätte die Entwicklung am Südpol durchaus Potenzial für Schreckensszenarien. Man stelle sich nur einmal wie Wirksamkeit einer Schlagzeile vor, in der vermeldet wird:

“Der Eispanzer in der Antarktis wächst immer rasanter. Sollte diese Entwicklung sich fortsetzen wird es immer schwieriger werden die fortschreitende Vereisung der Erde aufzuhalten.”

So abstrus diese Meldung für heutige Ohren klingen mag, noch zu Beginn der 70er Jahre wäre eine solche Schlagzeile durchaus denkbar gewesen. Damals war es unter Klimawissenschaftlern weitestgehend Konsens, dass die seit dem Ende der 40er Jahre andauernde Abkühlung der Erde zu einem großen Teil auf menschlichen Einfluss zurückzuführen wäre. Schuld war auch damals die Industrie mit ihren Abgasen. Vor allem Sulfate und andere Aerosole aus den Fabrikschornsteinen sollten dadurch, dass sie weniger Sonnenlicht auf die Erde lassen, dazu beitragen, dass wir uns auf eine neue Eiszeit zu bewegen.

Die Zeiten ändern sich. Und so gewann ab Mitte der 70er Jahre zunehmend eine andere Strömung in der Wissenschaft die Oberhand, nämlich jene, die jetzt nicht mehr von einer globalen Abkühlung, sondern von einer globalen Erwärmung sprach. Nur die Ursache war die gleiche geblieben. Der fortschrittliche Mensch, der sich durch sein Handeln an der Natur “vergreift”. Und damals wie heute war klar, dass die Natur für den an ihr begangenen Frevel Rache nehmen würde. Damals in Form einer Abkühlung, heute in Form einer Erwärmung.

Bildquellen:

National Snow and Ice Data Center (NSIDC) und stevengoddard.wordpress.com nach Daten der National Oceanic and Atmospheric Associaton (NOAA).

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60 Kommentare
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  1. Arktis in der Überschrift ist etwas irritierend….

  2. @ Krishna

    Richtiger Hinweis, vielen Dank. Ich habe das mal korrigiert.

  3. Es scheint mir auffällig, dass — wie schon 2007 — eine arktische Minimal-Eisbedeckung von einer gleichzeitigen antarktischen Maximal-Eisbedeckung begleitet wird. So, als würden an Nord- und Südpol spiegelbildlich gekoppelte Prozesse wirken.

    Doch wie sollte das gehen ?

    Man könnte die unterschiedliche (wärmend/kühlend) Wirkung der Wolkenbedeckung in Arktis / Antarktis dafür in Erwägung ziehen. Unterstellt natürlich, der Grad der Wolkenbedeckung sei solar gesteuert (Svensmark).

    Sind die arktischen Minimal-Eisausdehnungen aber nicht eher durch Meeresströmungen verursacht worden.? Durch welche Mechanismen sollten denn arktische / antarktische Meeresströmungen gekoppelt sein? Irgendwie scheinen mir — als letzendliche Erklärung — nur extraterrestrischen Einflüsse — sprich: der Sonne — in Frage zu kommen.

  4. @ C-O

    Früher nannte man das “bipolare Klimaschaukel”; damit ist sicherlich einiges zu finden.

  5. @ #3 & #4

    Ich habe in “Sterne steuern unser Klima: Eine neue Theorie zur Erderwärmung” von Nigel Calder und Henrik Svensmark einiges dazu gelesen. Die Theorie der Höhenstrahlen-induzierten Wolkenbildung ist demnach sehr gut in der Lage zu erklären, warum Erwärmungs- und Abkühlphasen an Nord- und Südpol gegenläufig sind. Allerdings ging es dabei um längere Zeiträume.

    Das 2007 und 2012 jeweils eine geringe Eisbedeckung am Nordpol und eine sehr große am Südpol zeigten, ist damit wohl höchstens dahingehend zu erklären, dass Rekord-Maxima nach Temperatur-Rückgang und Rekord-Minima nach Temperatur-Anstieg nun einmal häufiger auftreten dürften.

    Vielleicht gibt es dazu (oder unabhängig oder als einzigen Auslöser…) noch einen Effekt durch miteinander korrespondierenden Ozeanströmungen, die wie bei einer Wippe abwechselnd den Nordpol warm und den Südpol kalt machen. Das wäre sicher interessant, aber meines Wissens nach ist in diese Richtung bislang nichts publiziert worden.

    Alles sehr spekulativ jedenfalls. Falls jemand handfeste Informationen darüber hat, nur her damit.

  6. @C-O:
    Wenn Arktis und Antarktis sich gegensätzlich verhalten, wäre nur ein Wärmetransportsystem wirklich logisch.
    Dazu fällt mir jetzt erst mal eine Mereresströmung ein.
    Natürlich keine Strömung von der Arktis zur Antarktis, sondern eine Änderung dort, wo beide Wärme herbekommen, in der Mitte, in den Tropen.
    Vielleicht wird, als Beispiel, eine warme Strömung an einem Kontinent geteilt und die Symmetrie der beiden Teilströme ändert sich, so dass jetzt die Nordströmung mehr, die Südströmung aber entsprechend weniger Warmwasser bekommt?
    (Das soll aber jetzt wirklich nur eine Art Erläuterung an einem fiktiven Beispiel sein, tatsächlich sind leicht mehrere direkte und indirekte Möglichkeiten denkbar und plausibel.)

  7. @Tritium #6
    Soviel ist gelesen habe, existieren Zusammenhänge zwischen PDO, NAO, AO und El Niño/La Niña (ENSO). Die AO scheint an ENSO gekoppelt zu sein, NAO an PDO. Und ausserdem sollen sich AO und NAO gegenseitig beeinflussen. Da ist die Vorstellung, dass die unmittelbaren polaren Strömungsverhältnisse (gibt es zur AO eine südpolare Entsprechung?) wohlmöglich über diese zwischengeschalteten Prozesse auch kurzzeitlich voneinander abhängig sind — und damit auch die polaren Eisausdehnungen — vielleicht gar nicht so fiktiv.

    PDO = pazifische dekadische Oszillation
    NAO = nordatlantische Oszillation
    AO = arktische Oszillation

    @Rudolf #5

    Das 2007 und 2012 jeweils eine geringe Eisbedeckung am Nordpol und eine sehr große am Südpol zeigten, ist damit wohl höchstens dahingehend zu erklären, dass Rekord-Maxima nach Temperatur-Rückgang und Rekord-Minima nach Temperatur-Anstieg nun einmal häufiger auftreten dürften.

    Die beiden Jahre 2007 und 2012 allein sind als Indizien für einen direkten Zusammenhang wohl auch “zu dünn”, denke ich. Auch helfen die Grafiken zu den arktischen und antarktischen Seeeis-Anomalien der letzten 30 Jahre nicht gerade weiter, wie mir scheint.

    Naja, genug spekuliert, bin kein “Wissender”.

  8. hi
    wie wir anhand der Grafik sehen könne haben wir einen rekord bei der Eisfläche bei der Antarktis, jedoch kann man die Eisfläche bei der Antarktis nicht als ein Zeichen sehen um den Klimawandel abzustreiten. Jedoch bei der Arktis schon aus dem Grund da: Die Antarktis schmilzt und gefriert im Jahreszyklus jedoch im Frühjahr schmlezen die riesigen Eisschlefs wie zb. Larsen B ( ca. 3200 km² ) geschmolzen ist, und zwischen 200 und 1000 Metern dick sind. Diese Fläche die verlorengegangen und die dann wieder einfriert, friert aber nicht auf hundterten Meter zurück zu, sonder nur auf eine Eisdicke eines einjährigen Eises (ca. 1m oder so ). Das heißt das das Volumen unter der Summe weniger wird.

    Bei der Arktis ist die Durchschnittsdicke von damals seit den Satelitenmesseungen stetig gesunken. Das dickere mehrjährige Eis ca. 5 meter wird durchs einjährige Eis ca. 1 meter ersetzt. Und waren keine riesigen Eisschelfs. Das heißt das das Volumen unterm Strich abgenohmen hat.
    Enerige verteilt sich nun mal nicht überall gleichmäsig und es gibt natürliche Schwankungen und regionale Effekte die meiner Meinung dazugefüht haben das wir jetzt dieses Maximum der Eisfläche in der Arktis erreichen aber nicht des Volumen.

    Der Unterschied zwischen dem Volumen das geschmolzen ist und wieder eingefronen ist einfach viel viel zu groß.

    Artur

  9. @ Artur

    Ihre Theorie hat eine klitzekleine Schwäche. Das Sommerminimum in der Antarktis hätte demnach abnehmen müssen. Aber auch das hat im beobachteten Zeitraum zugenommen.

    Ansonsten sollten Sie sich vielleicht mal etwas mehr im Detail über die Eisschelfe in der Antarktis informieren. Dann blamieren Sie sich nicht mit Aussagen wie “und zwischen 200 und 1000 Metern dick sind”.

  10. @ Rudolf

    nach meiner Theorie müsste das Volumen abnehmen und nicht die Fläche.
    Hier ein link dazu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-und-groenland-jedes-jahr-verschwinden-125-gigatonnen-eis-a-472127.html.
    Ich habe nirgends geschrieben das die Antarktis jedes jahr ein neues Sommerminimum erreichen sollte.
    Die Gletscher in der Antarktis sind über 1000 meter dick und rutschen dann aufs Wasser und man bezeichnet sie dann als Schlefeis, und am ende des Schelfeis sind nur noch ca. 200 meter dick.
    Hier ein link dazu.http://de.wikipedia.org/wiki/Schelfeis
    und noch einer: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-gigantische-eisflaeche-faellt-auseinander-a-187880.html
    Lassen sich mich mal das so erklären. Als Larsen A geschmolzen ist hatte Larsen B noch 11500 km² jetzt aber nur noch 1650km² .
    Hier ein Link.: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/satellit-beobachtet-rapide-eisschmelze-bei-larsen-b-in-antarktis-a-826669.html
    Wenn man die dieses Eisschlef ca. auf einjähriges Eis um rechnet hätte man ca. 6 millionen km² aber an dieser Stelle gefrieren auf dieser fläche nur die 10000 km².
    Wenn man schon nur dieses Eisschelf betrachtet kann man erkennen das die Zunahme an Eis der Antarkits das nicht kompensieren kann bei einer Fläche von ca. 20 Millionen km²
    Volumen und Fläche sind nun mal zwei unterschiedliche Sachen.
    Wenn das Volumen stetig weiter abnimmt, dann wird auch schlussfolgerlich es auch Flächen- minimas in der Antarktis geben.

    Artur

  11. @ Artur

    Das was Sie da als das “Abrutschen der Gletscher” bezeichnen ist exakt das, was einen Gletscher nun einmal auszeichnet. Aus Wikipedia:

    Ein Gletscher st eine aus Schnee hervorgegangene Eismasse mit einem klar definierten Einzugsgebiet, die sich aufgrund von Hangneigung, Struktur des Eises, Temperatur und der aus der Masse des Eises und den anderen Faktoren hervorgehenden Schubspannung eigenständig bewegt.

    Und wenn ein Gletscher ins Meer mündet (wie in der Antarktis und in Grönland), dann wird dadurch Eis ins Meer Bewegt. Dadurch entstehen Eisschelfe und auch Eisberge. Gäbe es diesen Vorgang nicht, würde die Eismasse in der Antarktis und auf Grönland schließlich ständig zunehmen und irgendwann das gesamte Wasser des Planeten dort gebunden sein.

    Interessant ist, dass die einzigen Meldungen aus der Antarktis, die es bei uns in die Medien schaffen, solche von zerbrechenden Eisschelfen sind. Offenbar kann man daraus eine Geschichte konstruieren, die irgendwie alarmierend klingt (Dass das funktioniert belegen Sie hier eindrucksvoll). Andere, wie etwa der hier präsentierte Rekord bei der Eisausdehnung oder der Umstand, dass es in den letzten 10.000 Jahren in der Antarktis die meiste Zeit deutlich wärmer war als heute (und das offensichtlich ohne katastrophale Konsequenzen), spielen in der Berichterstattung keine Rolle.

    Da hält man sich bei uns lieber an Geschichten über kalbende Gletscher und zerbrechende Eisschelfe, Obwohl trotz des daraus resultierenden Eisverlustes die Massenbilanz des Antarktischen Eisschilds nach wie vor positiv ist. In der Antarktis sammelt sich mehr Eis an, als verschwindet, wie jüngste Auswertungen der ICESat Messungen ergeben haben.

  12. @ Rudolf

    Das es in den letzten 10000 Jahren in der Antarktis wärmer war, ist schön und gut für deine Ansicht jedoch stieg die Temperatur dort langsam an. Das kann man ganz gut von der Grafik ablesen die du geliefert hast. Jedoch steht da weiter das die Temperatur dort beispiellos schnell angestiegen ist in den letzten 50 Jahren.
    Und nach dieser Seite mit schöner Grafik über den Temperaturanstieg in der Antarktis ( durchschnittlich von 0,5 Grad pro Jahrzehnt) http://earthobservatory.nasa.gov/Features/WilkinsIceSheet/
    An einigen stellen sogar noch schneller als im Durchschnitt.

    Und zu dem ISMASS 2012 Workshop vom 14 Juli 2012 sagt mein link was anderes. Das es sich nur um eine kurze Anomalie gehandelt hat bei dem Absatz über ” Mass Balance of Antarctic Ice Sheet 1992 to 2008 from ERS and ICESat: Gains Exceed Losses ”

    Grafisch dargestellt sich das dann so aus http://www.skepticalscience.com/accelerating-ice-loss-from-antarctica-and-greenland.html

    Mag sein das es ab und zu die Antarktis an Masse zunimmt jedoch ist die Tendenz fallend.

    Artur

  13. @ Artur

    Jedoch steht da weiter das die Temperatur dort beispiellos schnell angestiegen ist in den letzten 50 Jahren

    Ähm, nein. Zwar stand in der Pressemeldung zum Nature Artikel zunächst tatsächlich “unprecedented”, das wurde aber später abgeändert in “very unusual”. Das eigentliche Paper sagt:

    The high rate of warming over the past century is unusual (but not unprecedented) in the context of natural climate variability over the past two millennia.

    Und weiter:

    Repeating the temperature trend analysis using 50-year windows confirms the finding that the rapidity of recent Antarctic Peninsula warming is unusual but not unprecedented … natural millennial-scale climate variability has resulted in warming on the eastern Antarctic Peninsula that has been ongoing for a number of centuries and had left ice shelves in this area vulnerable to collapse.
    (,,,)
    There is evidence for instability of the Larsen A ice shelf between 3,800 and 1,400 yr [ago]. Farther south again, the Larsen B ice shelf probably remained intact throughout the Holocene, although there is evidence that the ice shelf was progressively weakened by melting … temperatures similar to present occurred in this region for much of the Holocene, resulting in a regime in which ice shelves were only transient features along the northern-most part of the eastern Antarctic Peninsula and were undergoing decay farther to the south. An additional new perspective is that recent warming to levels consistent with the mid Holocene meant that the ice shelves along the northeastern Peninsula were poised for the succession of collapses observed there over recent decades.

    Mit anderen Worten: Auf der antarktischen Halbinsel passiert nichts, was nicht in den letzten paar Tausend Jahren auch schon passiert ist.

    zu dem ISMASS 2012 Workshop vom 14 Juli 2012 sagt mein link was anderes

    Das ist falsch, zu dem Meeting sagt Ihr Link zu “Skeptical Science” gar nichts. Und, unter uns gesagt. Sceptical Science von John Cook ist mehr für Propaganda, als für ein sorgfältiges Aufbereiten wissenschaftlicher Daten bekannt, aber das nur am Rande.

    Es gibt in der Tat große Unterschiede zwischen den (bei Skeptical Science gezeigten) GRACE Daten und denen von ICESat. Wobei die GRACE Messungen ziemlich ungenau zu sein scheinen (eine Übersicht hier). Interessant finde ich, dass Jay Zwally von der NASA in dieser Hinsicht die ICESat Daten bevorzugt. Schließlich ist der Mann alles andere als ein Skeptiker. Von ihm stammt eine der “Arktis könnte bis 2012 Eisfrei sein” Vorhersagen.

    Aber das bringt uns sehr weit weg vom Thema und wird durch uns auch kaum abschließend zu klären sein. Angefangen hat es schließlich damit, dass Sie der Meinung waren(#8), dass die Eisfläche der Antarktis zwar zunehmen würde, das Eis aber (ähnlich wie am Nordpol) insgesamt dünner würde. So zutreffend das in der Arktis sein kann, in der Antarktis liegt der Fall ganz anders. Dort schmilzt jeden Sommer fast das gesamte Meereis und wird in jedem Winter neu gebildet. Ein Mehr an Fläche bedeutet dort also auch ein Mehr an Eisvolumen. Und auch die später von Ihnen vorgebrachte Vermutung, die Situation der Eisschelfe könnte als Indikator für eine Krise in der Antarktis herhalten, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als wenig haltbar.

  14. @ Rudolf

    Also ist damals das Eis geschmolzen und Larsen B wurde ” weakened by melting ” und nach dem link von earthobservatory.nasa ist es dort jetzt ca. 5 Grad wärmer. Wahrscheinlich war es damals ähnlich.
    Aber bei uns ist es schon vor 10 Jahren ganz weg, also nur noch reste. Und wenn Larsen C anfängt ordentlich zu schmelzen dann müssten wir außerhalb der Temperaturskala sein.
    Und nach GRACE Messunge zeigt aber auch eine beschleunigte Abnahme des Eises in der Antarktis: http://ess.uci.edu/researchgrp/velicogna/files/increasing_rates_of_ice_mass_loss_from_the_greenland__and_antarctic_ice_sheets_revealed_by_grace.pdf
    Welcher der Sateliten am genausten ist außerhalb meine Kenntnisse, jedoch zeigt auch dieser einen Massenverlust auf.
    Das die Arktis 2012 im Sommer eisfrei sein wird ist ja totaller Mist. Jedoch in 20 Jahren gut möglich. Aber das ist ein anders Thema.
    Nach diesen Daten vom GRACE Sateliten nimmt das Eis ab.
    Und das stützt meine Vermutung.

    Artur

  15. @ Artur

    Ich will Ihnen die Angst vor einem”beschleunigten Abschmelzen” der Antarktis nicht nehmen. Jeder hat das Recht auf Panik. Und sicher finden Sie auch Wissenschaftler, die Sie in Ihrer Meinung bestätigen. Nur ist die Grundlage dafür nunmal recht dünn. Grace zeigt eine Netto-Abnahme, ICESat eine Netto-Zunahme. Eindeutig sind die Messungen der Antarktischen Meereis-Bedeckung. Diese steigt seit 30 Jahren an und befindet sich jetzt auf Rekordniveau.

    Aus Ihrem ersten Abschnitt werde ich nicht so recht schlau. Wo soll es bitte 5 Grad wärmer sein? Als wann? Noch einmal. Die meiste Zeit während der letzten 10.000 Jahre war es auf der antarktischen Halbinsel wärmer als heute. Mehr als ein Grad wärmer. Und die Gletscher auf der Halbinsel sind trotz der”Hitze” nicht ins Meer gerutscht. Obwohl sie dafür einige Tausend Jahre Zeit gehabt hätten.

  16. @ Rudolf

    Es tritt eine beschleunigtes Abschmelzen in der Antarktis statt. Im dem Bericht ( Mass Gains of the Antarctic Ice Sheet Exceed Losses) steht das die Nettozunahme von 1991 bis 2001 86 Gigatonne pro Jahr ist und von 2003 bis 2008 nur noch 49 Gigatonnen pro Jahr. Also nimmt die Nettozunahme ab. Jedoch haben sie dabei das Jahr 2002 nicht drin. Das war ein sehr ereignissvolles Jahr. Das Abschmelzen von Larsen B das ca. 720 Gt auf ein mal weg waren. Hier der Link http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=2288
    Genau so wie die Zunge des Thwaites Glacier ist abgebrochen die eine Fläche von 5490 km². Einiges größer als Larsen B mit bestimmt einigen Hunderten Gt Eis.
    Und als das Wilkins-Schelfeis eine fläche von 1000 km² verlor im Jahre 2009 müsste definitiv ein neues Massenminimum erreicht haben.
    Es mag seine wenn keine Schelfeis abbrechen die Antarkits an Masse zunimmt aber, aber wenn dann was abbricht übersteigt das die Zunahme um verdammt viel.
    Und hier kommt der nächste Abbruch beim Pine-Island-Gletscher, der Riss ist schon da. Hier ein Link http://www.nasa.gov/multimedia/imagegallery/image_feature_2165.html
    Das sind weitere 900 km² was weitere paar hundert Gigatonnen sein werden.
    Das mit den 5°C ist ca eine Schätzung von mir. Wenn man diesen Link sich anschaut http://earthobservatory.nasa.gov/Features/WilkinsIceSheet/
    ist da wo Larsen B war der Temparturanstieg von 0,1 °C pro jahr und über die letzten 50 Jahre kommt auf sowas.
    Und wenn man sich die Grafik (http://www.thegwpf.org/ice-core-shows-antarctic-peninsula-warming-is-nothing-unusual/) genau anschaut, sieht man das da steht ” Age ( yr BP (1950))”
    Das heißt nur bis 1950, also vor 62 Jahren, also ca. im Durchschnitt 3 °C mehr.

    Und so wird nun mal der Keks langsam zerbröseln, aaahhh, ich meine die Antarktis.

    Artur

  17. #16

    Es tritt eine beschleunigtes Abschmelzen in der Antarktis statt. Im dem Bericht ( Mass Gains of the Antarctic Ice Sheet Exceed Losses) steht das die Nettozunahme von 1991 bis 2001 86 Gigatonne pro Jahr ist und von 2003 bis 2008 nur noch 49 Gigatonnen pro Jahr. Also nimmt die Nettozunahme ab.

    artur, das dieser satz einfach nur unsinn ist, ist dir hoffentlich bewusst?
    eine abnehmender nettozuwachs ist niemals nie nicht mit einem beschleunigten abschmelzen gleichzusetzen!
    das ist die selbe argumentation wie bei diversen sozialromantikern (war und ist in den letzten jahren immer wieder in den medien zu beobachten) , welche bei einem nachlassenden wirtschaftswachstum sofort ‘rezession’ schreihen…

    auch hat das abbrechen von schelfeis nix mit abschmelzen zu tun.

    aber wie hat es rudolf so schön ausgedrückt:

    Jeder hat das Recht auf Panik.

    ;)

  18. #14

    Also ist damals das Eis geschmolzen und Larsen B wurde ” weakened by melting ” und nach dem link von earthobservatory.nasa ist es dort jetzt ca. 5 Grad wärmer.

    mal ne dumme zwischenfrage…
    auf was basieren die +5°C? wenn ich mich richtig erinnere gab es doch mal ein paar dolle klimamodelierer, welche für die antarktische halbinsel immer einen temp-anstieg berechnet hatten. dabei war es egal ob man echte temp-messwerte oder zufallszahlen verwendet hatte.

  19. The 2010 annual temperature was below both the long-term and short-term averages
    The temperature average since 1990 is significantly below the peaks of the Medieval and Roman eras, and even below those prior to the Roman peak
    For the 5,000+ year period, the linear trend (aqua line) indicates overall cooling
    The green polynomial fitted curve to the data shows temperatures heading in a warming direction over the past 1,300 years, prior to modern era consumer/industrial CO2 emissions.

    Warum mit nur 30 Jahren “arbeiten”?

    Und die Antarktis will partout nicht kooperieren.

  20. @ Michael

    Nach den neusten Daten vom ICESAT

    ” The recent 90 Gt/yr loss from three DS (Pine Island, Thwaites-Smith, and Marie-Bryd Coast) of WA exceeds the earlier 61 Gt/yr loss, consistent with reports of accelerating ice flow and dynamic thinning. Similarly, the recent 24 Gt/yr loss from three DS in the Antarctic Peninsula (AP) is consistent with glacier accelerations following breakup of the Larsen B and other ice shelves.”

    Hier der Link dazu http://wattsupwiththat.com/2012/09/10/icesat-data-shows-mass-gains-of-the-antarctic-ice-sheet-exceed-losses/

    Das Abbrechen von Schelfeis hat sehr viel mit der Gasamtmasse der Antartika zu tun. Schnee ist auf den Gletscher gefallen. Schnee ist von Gletscher runtergerutscht. Schnee ist aufs Wasser gerutscht. Schnee ist als Eisberg abgebrochen. Das ist ein natürlicher Vorgang, denn es auch bei konstaten Temparturen gibt, aber jetzt bricht mehr als nachfällt. Und als Larsen B abbrach waren es ca. 720 Gigatonen Eis/Schnee die nicht zurückkommen, denn da nach Earthobservatory ist dort ein sehr hoher Temperaturanstieg von ca. 0,1 °C pro Jahr. Der Rest von Antarctic Peninsula hat nur im Durchschnitt nur 0,5°C pro Dekade seit den Messungen von 1950. Das steht bestimmt irgendwo bei den links bei den oberen Beiträgen.

    Der Temperaturanstieg basiert darauf das in Antarctic Peninsula im Durchschnitt nur 0,5°C pro Dekade ansteigt seit den beginn der Messungen vor mehr als 50 Jahren und dort wo larsen B war ein Anstieg von ca. 0,1 °C pro Jahr aufgrund von Satelitenmessungen von der Nasa die den gleichen Druchschnitt pro Dekade gemessen habe.
    Und seitdem es dort soviel dort ansteigt gehe ich davon aus das es bei larsen b 0,1 °C pro jahr ansteigt.

    Artur

  21. ârtur, du redest aber die ganze zeit von SCHMELZEN! abbrechen ist aber kein schmelzen.

    es ist sehr gut möglich, dass das abbrechen großer schelfeisgebiete nicht einfach ein natürlicher vorgang war und ist. wäre eigtl auch logisch… denn ja größer die masse um so stärker die belastung an der ‘bruchkante’.

    wir haben gerade mal daten über einen zeitraum von 50 -- 60 jahren und uns fehlt jeder vergleich hinsichtlich der eisabbrüche in den vorangehenden jahrzehnten.

    auch wenn ich auf diesem gebiet null ahnung hab, ist dies für mich nur kaffeesatzleserei und panikmache.

    ps: wie verträgt sich der angeblich so große eisverlust mit dem bekannten stagnierenden trend zum meerespegelanstieg? das passt irgendwie nicht zusammen ;)

  22. es ist sehr gut möglich, dass das abbrechen großer schelfeisgebiete nicht einfach ein natürlicher vorgang war und ist. wäre eigtl auch logisch…

    da ist ein NICHT zuviel, darum nochmal:

    es ist sehr gut möglich, dass das abbrechen großer schelfeisgebiete nicht einfach ein natürlicher vorgang war und ist. wäre eigtl auch logisch…

  23. @ Artur

    Die ICESat Daten, die hier diskutiert werden, zeigen die Veränderung der landgebundenen Eismassen. Diese mit dem Meereis zu verrechnen und daraus auf einen Massenverlust in der Antarktis zu schließen, hat außer Ihnen wohl noch niemand gemacht. Es ist sicher unstrittig, dass das Aufbrechen von Larsen B dazu geführt hat, dass die hintergelagerten Gletscher jetzt schneller fließen. Das wurde in meinem Link in #11 auch genauso dargestellt.

    the recent 24 Gtlyr loss from three DS in the Antarctic Peninsula (AP) is consistent with glacier accelerations following breakup of the Larsen B and other ice shelves

    Bezogen auf die Gesamtbilanz der Antarktis bedeutet das aber dennoch, dass die Eismassen dort weiterhin zunehmen:

    In contrast, net increases in the five other DS of WA and AP and three of the 16 DS in East Antarctica (EA) exceed the increased losses.

    Daraus wird auch schnell klar, warum Sie und wir jetzt hauptsächlich über Larsen B diskutieren. Es ist eine der wenigen Stellen in der Antarktis,wo man eine Veränderung in die gewünschte Richtung beobachtet. Dabei sollte man sich allerdings Klar machen, dass Larsen B nur ein Teil des Teils des Ganzen ist. Die westantarktische Halbinsel macht gerade einmal 4% des Kontinents aus. Und was man auch im Hinterkopf behalten sollte ist, dass über die Ursachen des Auseinanderbrechens alles andere als Klarheit herrscht. Von daher sind Aussagen, der (menschengemachte) Klimawandel wäre die Ursache, alles anderes als seriös.

  24. @ Rudolf

    Anscheinend haben wir noch eine unterschiedliche Meinung wie Schelfeis entsteht. Gletscher fließen langsam talwärts. Wenn sie die Küste erreichen, bricht das Eis nicht sofort ab, sondern bildet zunächst eine Eisplatte. Dort, wo sich das Schelfeis im Wasser über felsige Untiefen schiebt, bilden sich in der Regel Hügel oder Faltungen, sog. Ice-Rises, die wie Anker verhindern, dass das nachdrängende Eis das Schelf weiter und schneller in die See hinausdrückt. Gleichzeitig bewirken diese Anker jedoch Spannungen im Eis, so dass die gesamte Struktur des Schelfeises unter ständiger Bewegung steht oder nicht?

    Die landgebundenen Eismassen bewegen sich langsam aufs Wasser und wenn sie Kalben ist es nur noch ein Eisberg der sich in den meisten Fällen vor sich her schmilzt und das war im großen Stil bei Larsen B der Fall oder nicht?
    Und dies Landgebunden Eismasse die runtergerutscht sind und jetzt weg ist, die ursprünglich Landmasse war sollte man abziehen oder nicht?
    Und die Beispiele die Ich im letzten Beitrag genannt haben war ursprünglich Landgebundene Landmassen.
    Sicherlich ist Larsen B nur ein Teil des Ganzen, aber da ist ein sehr großer Teil auf einmal weg und um dies Ex-Landmasse wieder gut zu machen bei nur 49 Gigatonnen pro Jahr Nettozunahme würde über ein Jahrzehnt dauern. Aber in dieser Zeit sind weitere Landmasse als Eisberg abgebrochen wie zb. der Mertz-Gletzscherzunge, in diesem Fall nicht aufgrund des Klimawandels. Aber das sind weitere 700 Gigatonnen weniger http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umwelt/riesige-gletscherzunge-abgebrochen-da-hat-es-knacks-gemacht-1939078.html
    Ich hoffe das wir damit das gleiche Kenntnis haben über Landgebundene Massen, Schelfeis, Meereis und so haben.
    Natürlich diskutiere ich über Larsen B, aber ich habe schon jetzt 3 weiterer Abbrüche bis jetzt beschrieben die große Auswirkungen auf die Landgebundenen Eismassen haben.

    @ Michael

    Ich bitte Sie sich etwas zu informieren und vielleicht ein paar präsentierte Links zu lesen bevor man sowas von sich gibt. Weil das Schelfeis schon auf dem Wasser schwimmt und deswegen hat es keine Eineneinfluss auf denn Meerespielgel und somit trägt es nicht zum anstieg des Meeresspiegel bei.
    Und Larsen B ist aufgrund der Schmelze in tausende kleine Eisberge zerbrochen.
    Hier die Bilder http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=2288

    Artur

  25. @ Artur

    Nein, ich glaube über die Entstehung von Schelfeis sind wir uns so weit einig. Nur sind Sie offensichtlich der Meinung, dass das zerbrochene Schelfeis bei der Bilanzierung der Eismasse der Antarktis so wie Landeis behandelt werden müsste. Für sich persönlich dürfen Sie sicher so denken, nur stehen Sie mit dieser Meinung eben ziemlich allein da. Wie es korrekt geht beschreibt Jay Zwally von der NASA in dem Link in #11 oder dem Video in #13. Und wie bereits gesagt, der Mann ist klarer Anhänger der AGW Theorie. Wenn man so einfach, wie Sie es machen, einen gigantischen Eisverlust in der Antarktis postulieren könnte, dann hätte er das vermutlich wohl getan.

  26. @ Rudolf

    Es ist vielleicht so das sie keine Daten für das Jahr 2002 haben da nach meiner Recherche der ICESat erst ab 2003 im Betrieb ist und 2009 nicht mehr funktioniert und das Nachfolgermodel erst 2016 hoch geschossen wird.Der ERS-1 funktioniert seit 2000 nicht mehr und der ERS-2 war zwischen 2001 und 2003 nur eingeschränkt nutzbar.Das konnte die nur teilweise beheben. Und der Grace Satelit wurde erst am 17 März 2002 hochgeschossen worden.
    Larsen B ( über 3000 km² )war schon am 5 März 2002 weg und die Photos wurden nur mit einem Beobachtungssatelliten geschossen. Der Thwaites Gletscherzunge (über 5000 km²) brach am 15 März 2002 ab.
    Es ist stark danach aus das sie vielleicht keine Daten haben die man gebrauchen kann.
    Wenn sie welche hätten dann könnten sie ja das Jahr 2002 einbeziehen oder nicht?

  27. @ Arthur

    Was genau wollen Sie damit ausdrücken? Dass im Jahr 2002 die von Ihnen genannten 700 GT Eis verschwunden wären, ohne dass es jemand bemerkt hätte?

  28. @ Rudolf

    Es ist ja bemerkt worden und man hat schöne Fotos von dem Ereignis, aber man hatte kein voll funktionstüchtig Satelliten im Orbit der dies art von Daten aufnehmen hätte können oder nicht geplant war das aufzunehmen für das gesamte Jahr 2002 und deswegen können sie keine Massenbilanz für 2002 aufstellen. Sonst hätte die das Jahr 2002 drin.
    Und die Daten gehen nur bis 2008 ob wohl 2009 bis 2011 rum sind. Anscheinend wohl vielleicht auch keine solche Daten die unsere Diskussion voran bringen können.
    Nun ja das bringt ja nicht viel hier wenn wir keine Daten haben. Ich schreibe ISMASS 2012 eine e-mail dies bezüglich.

    Artur

  29. @ Artur

    Ich fasse mal zusammen,was Sie hier andeuten. Im Jahr 2002 ist das Larsen B Eisschelf kollabiert. Dadurch hätten die hintergelagerten Gletscher rund 700 GT an Eismasse verloren,ohne dass es jemand bemerkt hätte.

    Reichlich unwahrscheinlich, schließlich hatte es vor und nach 2002 Messungen gegeben. Dort wird auch die Gesamtmasse an Eis bestimmt. Aus meinem Link in #11:

    During 2003 to 2008, the mass gain of the Antarctic ice sheet from snow accumulation exceeded
    the mass loss from ice discharge by 49 Gtlyr (2.5% of input), as derived from ICESat laser
    measurements of elevation change. The net gain (86 Gtlyr) over the West Antarctic (WA) and
    East Antarctic ice sheets (W A and EA) is essentially unchanged from revised results for 1992 to
    2001 from ERS radar altimetry.

    Auch ist das Auseinanderbrechen von Larsen B 2002 ja nicht das einzige Ereignis dieser Art. Sollten Sie also mit IhrerVermutung richtig liegen(massiver Eisverlust nach Auseinanderbrechen eines Eisschels) hätte man ähnliches wohl auch in anderen Fällen beobachten müssen. Hat man aber nicht. Was man beobachtet hat ist, dass danach die Geschwindigkeit der hintergelagerten Geletscher erhöht war. Und genau das hat man auch hier festgestellt. Mit den bekannten Verlustraten, die in Summe niedriger sind als der Zuwachs an Eis.

    Aber Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Nachfrage. Ich bin schon sehr auf die Antwort gespannt.

  30. Zuerst mal möchte ich daran rinnert, dass das Abbrechen eines Schelfeisblocks Wetter ist. so was darf in eine Klimabetrachtung mit 30-Jahres-Zyklen gar nicht einfliessen.
    Zum anderen ist schwimmendes Eis Meeresspiegel-Neutral, daher also praktisch bedeutungslos. Was in der Antarktis zählt, ist das Landeis und nur das Landeis.

  31. Schön abgeschrieben Herr Kipp, mal wieder ohne eigene Gedanken bzw. Quellenangabe.

    hier lesen und verstehen:

    http://tamino.wordpress.com/2012/09/20/poles-apart/

  32. #31. Leser

    troll Dich!

  33. Ok ok Karl, ich verstehe, keine Kritik erwünscht. Prima Skeptizismus hier.

  34. @ Karl Segert
    Der will bestimmt nur spielen…

    @ Leser
    Bei Taminos Text habe ich den Eindruck, dass es ihm nicht so recht in den Kram passt, dass in der Antarktis ein Maximum aufgetreten ist. Nicht dass er an diesen Fakten vorbei käme. Und, ein Vergleich der Arktis mit der Antarktis mag sicher für einige sehr interessant sein, es ändert aber auch nichts an dem, was ich oben geschrieben habe.

  35. #24 artur

    Bin gerade (und noch für länger) auf dienstreise und daher nur per smatphone online. Daher nur ne kurze antwort…

    Das „schwimmendes„ eis keinen einfluss auf den meerespegel hat ist mir klar. Ich habe beuflich bedingt wahrscheinlich mehr mit thermodynamik/ physik zu tun als sie vermuten ;)
    aber nach ihrer argumentation schmilzt die antarktis ( primär land) und dies würde sich dann dich im meeres pegel bemerkbar machen.
    Wie schon angedeutet m ihre argumente sind unlogisch und auch so im wahren leben nicht vorzufinden…

    Ps: vielleicht finde ich am wochenende die zeit, ihnen ausführlicher zu antworten

  36. #33. Leser

    Soweit Kritik sachlich daherkommt, hat hier bestimmt niemand was dagegen einzuwenden. Dein Beitrag war es definitiv nicht.

    karl.s

  37. Hallo, Leser,
    Abkürzung für Liebe es einfach rudimentär?
    Mitleidige Grüße

  38. Um mal den Faden der Postings #3 — #7 (besonders Rudolf #5) wieder aufzunehmen:

    Bei “Kalte Sonne” ist jetzt ein Artikel zum Wechselspiel der Eisbedeckung Arktis — Antarktis erschienen. Mit Verweis auf das AWI sollen, Zitat: “selbst kürzere und schwächere Temperaturveränderungen im Süden [...] durch die Änderungen der Meeresströmungen im Atlantik direkt mit den schnellen Temperatursprüngen im Norden verknüpft” sein.

    Angeführt wird ein Artikel, der in den Geophysical Research Letters in 2010 vorgestellt wurde, in dem die Autoren in einer Grafik die gegenläufigen trendbereinigten Temperaturkurven 1900 -- 2010 fixieren.

    Kalte Sonne: Die unbequeme Klimaschaukel

    M. Crok: Is the Arctic really so much more interesting than the Antarctic?

    S.Goddard: Correlation Between Arctic And Antarctic Sea Ice Anomalies

    Nach wie vor ist mir ja völlig undurchsichtig, wie Meeresströmungen die Eisausdehnung Nordpol -- Südpol zeitgleich koppeln können sollen. Mal sehn, ob ich das jetzt bessern kann …

  39. @ Rudolf Kipp 29

    Was ich zusammengefasst sagen wollte, das das Eisschelf mit 700Gt kolabiert ist, und wenn man Eisschelfs mit zur Masssenbilanz einbezieht dann kann man von einem Massenverlust sprechen.
    Wenn Eisschlefs nicht zur Massenbilanz einbezogen werden, dann muss ich ehrlich sagen das wir einen Massenzunahme in der Antarktis haben.
    Jedoch wenn das nicht der Fall ist, sollte man sich das noch mal genau überlegen.
    Auf wenn es nicht der Fall währe, muss man dennoch zugebeen das dort sehr viel schlelfeis weg und betrachtet man das Verschwundene Volumen ( Nur Eis das auf wasser schimmt ), dann kann man da von einem Volumenverlust sprechen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wir in näher Zukunft mit negative Massenbilanzen rechnen können.

    Ich habe noch keine Nachricht von denen erhalten.

    @ C-O 38

    Diese seite wird vom Prof. Dr. Fritz Vahrenholt geführt, den seine Thesen nehmen nicht echte skeptiker ernst.
    Ich kanns nicht so gut beschreiben deswegen hier:

    Rollt eine wissenschaftliche Sensation auf Deutschland zu? Nimmt man ernst, was die beiden RWE -Manager Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning in ihrem neuen Buch zum Klimawandel behaupten, dann müssen zumindest in den Umwelt- und Klimawissenschaften mehrere Jahrzehnte Forschungsgeschichte neu geschrieben werden. Nach jahrelanger Arbeit haben die beiden Freizeitforscher herausgefunden: Die Erderwärmung ist zum Stillstand gekommen. Falsch, so die Autoren, sei auch der Kernbefund der weltweiten Forschungscommunity, vom Menschen emittierte Treibhausgase wie Kohlendioxid führten zu einem gefährlichen Klimawandel.n der Tat, es klingt sensationell, was die beiden selbst ernannten Aufklärer wider den Mainstream meinen entdeckt zu haben, und zwar jenseits der etablierten Wissenschaftscommunity. Noch dazu als Hobbyforscher, ist das Buch laut RWE doch in ihrer Freizeit entstanden. Wenn es zuträfe, müssten in Deutschland Forschungsinstitute im Dutzend schließen.

    Doch Sensationen, vor allem solche, die damit vermarktet werden, den wissenschaftlichen Mainstream über den Haufen zu werfen, sind erklärungsbedürftig. So fragt sich der klimawissenschaftliche Laie: Wie kann es sein, dass sämtliche deutschen Klimaforschungsinstitute -- von Max Planck über Helmholtz bis Leibniz -- die Befunde des Weltklimarats über einen anthropogenen Klimawandel nicht nur ausdrücklich stützen, sondern auch durch Hunderte von Veröffentlichungen zu diesem Forschungsstand beigetragen haben? Und wie kommt es, dass hoch angesehene Organisationen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder die Leopoldina mitmachen bei gefährlicher “Schwarz-Weiß-Malerei”, “Simplifizierungen” und “defizitären Konsensfindungsprozessen”?

    http://www.stern.de/wissen/natur/buch-die-kalte-sonne-vahrenholts-krude-thesen-zum-klimawandel-1784068.html

    Im Falle des Fritz Vahrenholt ist die Sache einfach: Er hat sich jene Theorien herausgepickt, die Ihm marketingwirksame Entwarnungsthese stützt.

  40. @artur #39
    Du plapperst einen substanzlosen journalistischen Verriss zu Vahrenholt nach, liebes Artur-lein. Wenn du das für bedeutender hälst, als einen Fachartikel(!) in einem renommierten wissenschaftlichen Journal, welcher die Basis des Kalte-Sonne-Artikels “Eine unbequme Klimaschaukel” ist, dann ist jede weitere Diskussion nutzlos.

    Oder was sagt dir der Abstract des genannten, bei GRL eingereichten Papiers?

    Understanding the phase relationship between climate changes in the Arctic and Antarctic regions is essential for our understanding of the dynamics of the Earth’s climate system. In this paper we show that the 20th century de-trended Arctic and Antarctic temperatures vary in anti-phase seesaw pattern – when the Arctic warms the Antarctica cools and visa versa. This is the first time that a bi-polar seesaw pattern has been identified in the 20th century Arctic and Antarctic temperature records. The Arctic (Antarctic) de-trended temperatures are highly correlated (anti-correlated) with the Atlantic Multi-decadal Oscillation (AMO) index suggesting the Atlantic Ocean as a possible link between the climate variability of the Arctic and Antarctic regions. Recent accelerated warming of the Arctic results from a positive reinforcement of the linear warming trend (due to an increasing concentration of greenhouse gases and other possible forcings) by the warming phase of the multidecadal climate variability (due to fluctuations of the Atlantic Ocean circulation).

    Wenn du anhand dieses Abstracts auf deutsch kurz zusammenfassen kannst, worum es geht, dann können wir uns weiter unterhalten. Sonst nicht.

  41. Artur,

    richtig, kämpfe um dein Weltbild ;-) und bedanke dich bei Adorno und Konsorten, die haben eine solche Gehirnwäsche ermöglicht ;-)

    auch wenn sie naß sind , sind sie schön trocken ;-)
    auch wenn es kalt ist, wird es doch wärmer ;-)

  42. Der Herr Vahrenholt hat sein Buch nur einem Klimaforscher, dem Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie Jochem Marotzke, das Buch vorab zum Lesen gegeben. Und der sagt: “Vahrenholt vertrete die Standpunkte der Klimaskeptiker. Eine Reihe der Hypothesen im Buch sind längst widerlegt”

    Die meisten Forscher wollen nicht von Ihm zitiert werden da er Aussagen aus dem kontext reisst und damit die Meinung und Ergebnisse der Forscher verzerrt. Da gab es letzten sommer genau des wegen so eine Affäre.

  43. @Artur
    Es ist bekannte Methodik von Klima-Alarmisten und deren gläubig-ahnungsloser Nachplapperer, inhaltlicher Diskussion auszuweichen und stattdessen auf üble Nachrede, Diffamierung und Verleumdung zu setzen.

    ICH WÜRDE DICH BITTEN, DIES ZU UNTERLASSEN !!!

    Bitte konzentriere deine Kritik auf konkrete inhaltliche Punkte. Ich habe dir in #40 den Weg gewiesen.

  44. @C-O #43
    Diese Aufforderung ist sicher vergebens. Man mag zu Varenholt und Lüning ja stehen wie man will, aber ihr Buch gibt sicher einen Aufhänger AGW-Skeptische Positionen auch bei Klimagleichgeschalteten zu vertreten. Man muss eigentlich nur die RWE Fossile-Energieen-Connection unterlaufen. Dabei hilft “Vorweggehen”. Eine sachliche Auseinandersetzung mit ihrem Buch ist für AGW-Fans sicher kompliziert. Die Fülle von Informationen ist zu gross, die ausgewertete Literatur zu umfangreich. Man findet also Einzelaussagen, die angreifbar sind und Literaturstellen, die man auch anders interpretieren kann. Varenholt und Lüning beziehen ja auch nicht so richtig Stellung, sondern bringen nur andere Aspekte aus der Klimawissenschaft, wie z.B die Fluktuationen der Sonnenaktivität, ins Bewusstsein des Lesers. Da das auch von Laien nachvollzogen werden kann, ist Diffamierung und Verleumdung von Seiten der grünen Mafia sicher der einzige Weg. Leider reagieren da einige Klimawissenschaftler auch nicht anders aber der arme Artur gehört wohl nicht in die Riege.

  45. @Gerhard Straten
    Klar. Vahrenholt und Lüning müssen sich Kritik gefallen lassen wie jeder andere auch. Das nicht alles Licht ist, was die beiden verbreiten, ist normal und nicht ehrenrührig. Pauschale Delegitimierung, die erkennbar dazu dient, inhaltliche Argumente über den Umweg des Angriffs auf Personen zum verschwinden bringen zu wollen, finde ich erbärmlich, feige und indiskutabel.

  46. @C-O #45
    Da haben sie sicher recht, aber diese AdHominem Angriffe haben auch wieder den Vorteil, die Angreifer im schlechten Licht stehen zu lassen. Letztdendlich geht es um die Sache und dass es eine Schaukel zwischen Arktis und Antarktis gibt, lässt sich nicht wegdiskutieren. Ob diese Daten eine Relevanz um die Diskussion um Arktisschmelze und steigende Meeresspiegel haben, ist eine ganz andere Frage. Wenn diese Daten aber schlicht und einfach ignoriert werden und die Überbringer der Information auch noch schlecht gemacht werden, dann hat hat man einen Punkt, wo man bei der Botschaft des Weltklimarates Zweifel säen kann und das tut sicher Not, wenn man sich die Fülle der Publikationen ansieht, die da einfach ignoriert werden.

  47. Dumme naive Frage :Wenn Antarkis schwerer wird und Arktis leichter ,mü0te doch die südliche Sphäre höhere Meeresspiegel abbekommen-oder ist mein Hirn total vereist!

  48. Ist wohl eher umgekehrt!

  49. @C-O #45

    Klar. Vahrenholt und Lüning müssen sich Kritik gefallen lassen wie jeder andere auch.

    ….ja sicher, das ist ja auch ganz normal. Aber die medialen Ergüsse über Fritz Vahrenholt kennen wir ja zur Genüge, und die hatten bisher zumeist weniger mit Kritik, dafür aber um so mehr mit Diffamierung zu tun. Außerdem hatten die Krieger des Lichts in ihren Redaktionsstuben ja im Jahr zuvor schon beim Abarbeiten an der Person des „Brandstifters Sarrazin” genügend Gelegenheit zum Üben.

    Störenfritz des Klimafriedens und wie Medien andere Ideen konform halten

    Frank Drieschner / Christiane Grefe / Christian Tenbrock
    Zeit Online
    Fr, 10 Feb 2012 12:12 CST

    Die wirklich wichtige Frage aber ist die nach der politischen Wirkung: Bleibt Vahrenholt ein wissenschaftlicher Esoteriker mit Ausstrahlung auf Seite zwei der Bild-Zeitung -- oder wird er womöglich zur Galionsfigur einer neuen ökoreaktionären Bewegung? In Deutschland sind die »Klimaskeptiker«, wie sie selbst sich nennen, bislang nahezu bedeutungslose Rabulisten am rechten Rand der etablierten Politik -- dort, wo auch Islamhasser, deutsche Neocons und andere Verächter liberalen »Gutmenschentums« sich tummeln. Das Beispiel der USA und anderer Länder zeigt allerdings, dass es auch völlig anders geht. Mit tatkräftigem Beistand der Ölindustrie haben die hartnäckigen Leugner der Erderwärmung dort die Debatte vollständig gedreht und den Begriff des »Warmisten« als Schimpfwort etabliert -- als Bezeichnung für einen, der noch an Klimaerwärmung glaubt.

    …..das sind so die Quellen, aus denen Leser „Artur” sein „Wissen” bezieht. Insofern ist das, was er hier veranstaltet, nur dümmliches Nachplappern von dem, was er aus Zeitung oder TV aufgeschnappt hat (z.B. in seinem Post #42). Er glaubt eben steif und fest daran, dass es die Wahrheit ist, was er so gelesen hat.

    Bereits aus diesem Grund ist die Auseinandersetzung mit ihm ebenso sinnlos wie eine Diskussion mit einem Zeugen Jehova über die Evolution oder die Chaostheorie.

  50. @Tim
    Ganz klare Zustimmung.

    Gerhard Straten #44 schrieb (imho) aber nicht unberechtigt “… der arme Artur gehört wohl nicht in die Riege”. Artur ist der Wucht der medial verbreiteten Dummheit offensichtlich nicht gewachsen und insofern auch Opfer. Das Ärgerliche ist halt, daß er diese brav geschluckte Dummheit in diesem Blog hier glaubt, auszuleben zu müssen. Da darf er auch mal scharf gebremst werden, denke ich.

  51. Auf konkrete inhaltliche Punkte konzentrieren, geht klar.
    Die Grafik über die der Herr Vahrenholt zeigt einen Zusammenhang zwischen der Arktis und Antarktis, daran ist nichts abzustreiten, jedoch nur wie es unter der Grafik steht

    Abbildung 1: Trendbereinigte Temperaturentwicklung der Arktis (blau) und Antarktis (rot),

    Sehr wichtig hier ist das die Grafik ” Trendbereinigt ist , das heißt das sie den Temperaturanstieg in diesen Regionen zeigt. Auf der Seite vom Herr Vahrenholt ist auch der link für die nicht trendbereinigten Temperaturentwicklungen für beide Regionen. Die zeigt das die Temperaturen auf beiden Enden der Welt ansteigen. Hier der Link: http://www.agu.org/pubs/crossref/2010/2010GL042793.shtml

    Zusammengefasst werden will wohl bei nächsten negativ Rekord in der Arktis ( vielleicht in 5 Jahren, das wäre lustig ) auch einen weiteren positiv Rekord in der Antarktis haben. Bei einer Fortsetzung der Temperaturentwicklungen wird es bald nur ein relatives Maximum nur sein in der Antarktis.

    Was mich da persönlich an diesem Artikel vom Vahrenholt stört das da nicht ausdrücklich hingewiesen wird das die Grafik trendbereingt ist. Und da steht nirgends in dem Zusammenhang das an beiden Polen die Temperaturen steigen und das die Steigungen einer Schaukel-Komponente haben, die genau spiegelverkehrt miteinander ablaufen.

    Wer ein Buch schreibt muss auf solche Zusammenhange ausdrücklich hinweisen, denn sonst kann man damit eine falschen eindruck erwecken.

  52. Sorry, habe das Wort “nicht” vergessen rein zuschreiben in dem Satz

    das heißt das sie den Temperaturanstieg in diesen Regionen zeigt

    ich meine “das heißt das sie den Temperaturanstieg nicht in diesen Regionen zeigt.”

  53. @ #51

    Was mich da persönlich an diesem Artikel vom Vahrenholt stört das da nicht ausdrücklich hingewiesen wird das die Grafik trendbereingt ist.

    wie es unter der Grafik steht

    Abbildung 1: Trendbereinigte Temperaturentwicklung der Arktis (blau) und Antarktis (rot),

    Sehen Sie da nicht einen klitzekleinen Widerspruch?

  54. @ Rudolf Kipp

    Ich weiß das, deswegen meine ich ja das er das nicht ausdrücklich erwähnt hat.
    Oder hätte er die andere Grafik mit den nicht trendbereinigter Temperaturentwicklung drin, dann wäre alles in Ordnung.
    Aber das ist der einzigste Hinweis denn der uninformierte bekommt, und das ist nicht für jeden ersichtlich der sich das schnell mal durchliest.
    Und deswegen denke ich das das mit Absicht so verfasst wurde, denn er hat ja den Link zu der Seite beigefügt wo die nicht trendbereinigter Temperaturentwicklung drin und sich dafür entschieden sie nicht einzufügen in den Artikel.
    Denn mit der nicht trendbereinigter Temperaturentwicklung kann genau sehen wie sich Schaukel-Komponente entsteht und auswirkt.

  55. @ #54

    Ihre inhaltliche Kritik an dem Artikel ist also der Umstand, dass nicht ausdrücklich genug (!) darauf hingewiesen wurde? Das mag verstehen wer will. Sie scheinen ja auch begriffen zu haben, was dort steht. Die Aussage in dem Text ist eindeutig. Und der Zusammenhang ist nun einmal mit der dort dargestellten Grafik am besten aufzuzeigen. Und es ist auch nicht so, dass die Entwicklung der Temperaturen an den Polen nicht erwähnt würde:

    Die Arktis hat sich in den letzten Jahrzehnten erwärmt, während die Temperaturen in der Antarktis eher gefallen sind.

  56. @Artur
    So ist schon besser, Artur ! Schön, dass du nun den Link zu der zugrundeliegenden Studie gefunden hast.

    Die Grafik zeigt keinen Temperaturanstieg, sondern Schwankungen um einen MIttelwert. Das erkennst du an der senkrechten Achse. Da steht in üblicher Schreibweise nämlich “dT(K)” dran. Das “d” meint “delta” (Differenz), T steht für Temperatur und K für “Grad Kelvin”. Die Grafik zeigt das die Temperaturentwicklung in der Arktis und der Antarktis gegenläufig um diesen Mittelwert schwankt (antikorrelation).

    Um dies erkennbar zu machen, musste der Temperaturtrend herausgerechnet werden. Das ist mit trendbereinigt gemeint. Die Grafik ist mit ihrer Unterschrift korrekt bezeichnet. Das ist allgemein üblich. Du solltest es dir angwöhnen, zum Verständnis einer Grafik die Beschriftung der X- und Y-Achsen, sowie die Unterschrift und sonstige Bezeichnungen zu beachten.

  57. Jedoch würde mich Zeitlicher Verlauf des Volumens des antarktischen Meereisse ( darunter müsste auch Schelfeis fallen ) interessieren. Fürs Inlandeis haben wir schon, aber dafür nicht.
    Da könnte man einen negativen Trend haben.

  58. Artur,
    in der Studie, die auf “Kalte Sonne” vorgestellt wurde, ging es um einen gegenläufigen Zusammenhang zwischen der Temperaturentwicklung in der Antarktis und der Arktis. Wenn das richtig ist, dann muss man den dadurch verursachten natürlichen Temperaturanstieg in der Arktis herausrechnen, der durch den Menschen nicht verursacht sein kann.

    Das bedeutet, dass man einen weiteren natürlichen Parameter dingfest gemacht, der z.Zt. die Temperaturen in der Arktis in die Höhe treibt. Dies bedeutet, dass der menschliche Einfluss auf steigende Temperaturen in der Arktis geringer ist, als die IPCC-Klimajünger glauben machen wollen.

    Verstehst du das?

  59. @ C-O
    Was die IPCC sagt wie es in den beiden Regionen wird, hab ich keine Ahnung, nur das es dort wärmer wird.
    Aus der Klimaschaukel kann dann schlussfolgern das die Eisausdehnung in der Antarktis kein Trend ist sonder das Produkt des Schaukelmechanismus.
    Aber trotzdem ist in der zeit des Schaukelminimus in der Antarktis Larsen B draufgeganen.
    Die Auswirkungen diese Mechanismus scheinen an Wirkung zu verlieren. Das bringt zum ursprünglichen punkt.
    Die Fläche mag auf einem Maximum zu sein aber das Volumen nicht. Das eis das zufriert im Sommer in der Antarktis
    ist Einjähriges Eis und dementsprechend nur ca. 1m dick. Es friert über dem Sommer ca. 17 Millionen km² ein und das entspricht einem Volumen von ca. 17000 km³.
    Das Ross-Schelfeis das ca. 525.000 km² hat und eine Mächtigkeit von 800 bis 1.500 Meter hat ein Volumen von ca. 600000 km³. Zusammen mit den anderen Schelfeisen in der Antarktis kommt auf etwas mehr als 1 Millionen km³.
    Die 17000km³ machen nur ca. 1,7% aus des Meereises, aber es hat eine große Ausdehnung, aber viel ist es dennoch nicht.
    Und diese Jahr haben wir ca. 1 Millionen km² mehr Meereis, das sind ca. 1000km³.
    Und jetzt zu meine lieblings Schelfeis Larsen B das über 10000 km² seit 1995 verloren hat, und eine dicke von zwischen 200 und 1000 Metern hatte, ist da ein Volumen von ca. 6000 km³ geschmolzen. Verglichen mit den 1 Millionen km² mehr Meereis in diesem Jahr scheint das scheint nicht arg so relevant zu sein. Ich weis diese Eis trägt nicht zum Meeresspiegel bei und ist verglichen auch mit dem gesamten Volumen Meereises/Schelfeises ist das auch wenig, jedoch vergleicht man das mit dem Volumen von Eis das den Meeresspiegel ansteigen lässt ( man braucht 361 km³ Landeis um 1mm den Meeresspiegel ansteigen zu lassen ) ist das verdammt viel. Im Lauf der letzten Jahr sind noch einige Schlefeise dauerhaft weggeschmolzen.
    Wem man jetzt genau das in die Schuhe schiebt ist die Frage! Dem Menschen mit seinem CO2 oder dem Mechanismus der gerade in der Antarktis auf Kühlung gestellt ist?
    Wenn ich da so richtig ablese dauert eine Periode ca. 80 Jahre bei der Klimaschaukel und jetzt ist da in etwa das Maximum der Kühlung in der Antarktis. Als ist in ca. 30-40 Jahren, wenn die Natur dort wieder heizt, gutes Grillwetter dort und ich verabschiede mich dann von Larsen C.
    Denn trotz Schaukel ist da ein Temperaturanstieg seit den Fünfzigern im 11 Jahresmittel.

  60. Na, Artur, ein akuter Anfall von Logorrhoe?
    Hast wieder deine Tabletten nicht genommen!

    Logorrhö
    von griechisch: logos -- Geist, Sprache; rheos -- Fluss. Synonym: Zungendelirium, Logorrhoe

    1 Definition
    Als Logorrhö bezeichnet man den krankhaft gesteigerten Drang zur Sprachäußerung, häufig durch Mangel an Selbstkontrolle bedingt. Die sprachlichen Äußerungen bei Logorrhö sind vor allem durch inhaltliche Wiederholungen oder ständige Wechsel des Themas gekennzeichnet.

    2 Hintergrund
    Logorrhö ist ein Symptom bei Manie, verschiedenen Psychosen, bei Demenz oder paranoiden beziehungsweise schizophrenen Erkrankungen. Daneben kann Logorrhö auch als nicht pathologische Verhaltensweise auffallen.
    (Doccheck Flexicon)

    So, jetzt ist Ruhe und du gehst wieder ins Bett, sonst wird der Onkel Doktor mit dir böse!

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