Scientists for Future und der Club of Rome

7. Mai 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

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In den vorangegangenen Artikeln „Das Geschäftsmodell Fridays for Future der Plant for the Planet Foundation des Club of Rome“ und „Greta Thunberg, We don`t have Time, Ingmar Rentzhog und der Club of Rome“ hatte ich über die Verbindungen von Fridays for Future und Greta Thunberg zum Club of Rome und deren Mitläufer-NGOs berichtet. Bei der weiteren Recherche bin ich auf Scientists for Future gestoßen, einen Ableger von Fridays for Future, der ebenfalls vom Club of Rome maßgeblich beeinflusst wird. Dazu eine Rangliste der Mitglieder von Scientist for Future und den Unterstützern von Fridays for Future und Greta Thunberg, die einen direkten Bezug zum Club of Rome haben.

1. Rang: Mojib Latif

Klimastreik2

Mojib Latif ist einer der bekanntesten Klimaforscher in Deutschland und zugleich Präsident der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeichnet Prof. Dr. Mojib Latif, Klima- und Meeresforscher und DKK-Vorstandsvorsitzender, und den Nachhaltigkeitswissenschaftler Prof. Dr. Johan Rockström (heute Direktor des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK)) mit dem Deutschen Umweltpreis 2015 aus. In seiner Funktion als Präsident des Club of Rome unterstützt Mojib Latif die Schülerproteste von Fridays for Future und trat in Hamburg als Redner auf. Mojib Latif unterstützt auch die Scientists for Future-Bewegung. Zusammen mit der Organisatorion Luisa Neubauer (#LangstreckenLuisa) von Fridays for Future und Eckart von Hirschhausen wird von ihn die Scientist for Future-Bewegung unterstützt.

2. Rang: Hans Joachim Schellnhuber

Schellnhuber-CoR

Hans Joachim Schellnhuber war Direktor am PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenfolgenforschung) und Klimaberater der Kanzlerin und sitzt heute in der Kohlekomission. Weiter war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und brachte dort das Vorhaben der sogenannten „Großen Transformation der Gesellschfat“ auf den Weg. Er ist ebenfalls Mitglied des Club of Rome und Vater des 2°C-Klimaschutzziels. Schellnhuber hat die „Fridays for Future“-Bewegung als wichtiges Hoffnungszeichen für die Zukunft bezeichnet. Die von der Schwedin Greta Thunberg initiierten Schülerdemonstrationen für den Klimaschutz seien eine „positive Überraschung“ und ein Beweis für den Mut der jungen Generation. Schellnhuber unterstützt ebenfalls die Scientists for Future-Bewegung.

3. Rang: Maja Göpel

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Maja Göpel ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und stellte gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern im März 2019 die zur Unterstützung der Schülerproteste Fridays for Future gegründete Kampagne Scientists for Future in der Bundespressekonferenz vor. Sie war auch auf der Demo in Berlin mit Greta als Rednerin anwesend. Maja Göpel ist ebenfalls Mitglied des Club of Rome.

4. Rang: Claudia Kemfert

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Die Energieökonomin Claudia Kemfert ist ebenfalls Mitglied des Club of Rome und unterstützt auch Fridays for Future und Scientists for Future. Kemfert sagt, „Fridays for Future“ sind berechtigt – und richtig. Angesichts solcher Arbeitsverweigerung ist es eine ziemlich gute Idee, dass die Jugendlichen freitags statt in die Schule auf die Straße gehen. Ihre Botschaft ist so einfach wie berechtigt: Wir haben keine Zeit für Lektionen der Vergangenheit, wenn ihr uns die Zukunft verbaut!

5 Rang: Ernst von Weizäcker

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Ernst von Weizäcker ist Co-Präsident des Club of Rome. Er unterstützt ebenfalls Fridays for Future und Scientists for Future. Ende März war er bei Fridays for Future in Stuttgart zu Gast und gab den streikenden Schülern Tipps und hielt dort eine Rede. Durch von Weizäcker kam auch Hirschhausen zu Scientist for Future. Hirschhausen erzählt: Denn die größte Herausforderung für die globale Gesundheit ist der Klimawandel. Das ist ein Thema, zu dem sich jeder positionieren muss, aber gerade auch wir Ärzte, durch alle Alters- und Fachgruppen. Ich bin durch ein Interview für meine Zeitschrift HIRSCHHAUSEN GESUND LEBEN mit der ehemaligen Schimpansenforscherin Jane Goodall und dem Club of Rome Vizepräsidenten Ernst Ulrich v. Weizsäcker selber erst seit einem Jahr so richtig auf den Zusammenhang von Gesundheit und Überhitzung der Atmosphäre gestoßen.

Rang 6: Ingmar Rentzhog

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Der schwedische Finanzmarkt-Jongleur Ingmar Rentzhog beschreibt in einem Interview, wie er Greta Thunberg „rein zufällig“ entdeckt hat und unter seine Fittiche nahm. Rentzhog ist kein Unbekannter in der globalen Klima-Propaganda. 2017 gründete der langjährige Finanzunternehmer die dubiose Klimaschutz-Organisation „We don`t have Time“ als Aktiengesellschaft. Er nahm Grata im Sommer 2018 unter seine Fittiche und postete im Internet groß ein Foto von Greta mit ihren bekannten Plakat zum Klimastreik. Rentzhog und seine We Don’t Have Time AG sind eng verbandet mit dem Club of Rome. Im November wurde die globale Live-Übertragung des Klimakrisenplans des Club of Rome von Ingmar Rentzhog, dem Gründer von We Don’t Have Time, mit moderiert. Er begleitete Greta von August 2018 bis Januar 2019 und warb mit ihr für „We don`t have Time“, in Zusammenarbeit mit dem Club of Rome.

Rang 7: Johan Rockström (rechts im Bild)

Greta-PIK

Der neue Direktor des PIK und Nachfolger von Schellnhuber, Johan Rockström ist Autor des Club of Rome. Er hat an der Aktualisierung der Studie des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ anlässlich des 50. Jahrestag seines Bestehens mitgearbeitet. Rockström ist ebenfalls Unterstützer von Scientist for Future. Das Potsdam-Institut für Klimfolgenforschung (PIK) hat anlässlich der Preisverleihung der goldenen Kamera an Greta Thunberg diese in Potsdam auf dem Telegrafenberg empfangen und zusammen mit den beiden Chefs des PIKs und Stefan Rahmstorf eine Rundführung gemacht. Mit dabei waren auch Luisa Neubauer und Louis Motaal/ Plant-for-the-Planet/ Club of Rome. Diese werden auch weiterhin, wie auch Greta, vom PIK und Stefan Rahmstorf beraten. Stefan Rahmstorf war gerade zu Besuch zum Freitags-Schulstreik bei Greta in Stockholm.

Rang 8: Frithjof Finkbeiner

Finkbeiner

Frithjof Finkbeiner ist Vizepräsident des deutschen Club of Rome. Mit Plant-for-the-Planet versuchte er bereist vor etwas über 10 Jahren mit seinem 10jährigen Sohn Felix Finkbeiner und Promis über Aufforstungsaktionen das Klima medienwirksam zu retten. Damals aber war die mediale Aufmerksamkeit noch bescheiden. Im Jahr 2015 gab es aber auch schon von Plant-for-the-Planer einen Aufruf Klimastreiks zu organisieren. Finkbeiner gilt als Vater des Gedankens der Schülerstreikbewegung. Seine Plant-for-the-Planer-Foundation verwaltet auch die Gelder von Fridays for Future.

Rang 9: Louis Kaspar Abdel Motaal

Louis Motaal

Louis Kaspar Abdel Motaal ist trotz seines jungen Alters ein „alter Hase“ im Klimageschäft. Der Waldorfschüler ist gerade mit dem Abi fertig und hat schon mit 11 Jahren angefangen Reden zum Klimaschutz zu halten. Seine Eltern waren schon beim WWF aktiv und mit 10 Jahren wollte er schon zu Greenpeace. Mit 11 Jahren ist er dann Plant for the Planet des Club of Rome beigetreten. Laut seiner Vita ist er bereits seit sechs Jahren bei der Foundation tätig, war Referent beim Deutschen Handelskongress, beim Jahrestreffen der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome und beim Deutschen CSR-Forum. Er vertrat Plant-for-the-Planet bei der UN-Klimakonferenz und dem Global Landscape Forum und ist zusammen mit Luisa und Jakob Mitorganisator von Fridays for future. Dieser Louis Motaal hat auch Anfang Februar 2019 beim Deutschen Patent- und Markenamt auch die Wortmarke „Fridays for Future“ zur Eintragung angemeldet.

Rang 10: Klaus Töpfer

Toepfer

Ehemals Umweltminister der Bundesrepublik Deutschland, der durch den Rhein schwamm. Töpfer ist ebenfalls Mitglied des Club of Rome und unterstützt Fridays for Future. Töpfer sagt: „Fridays for future“ hat den unschätzbaren Wert, die Notwendigkeit einer überzeugenden Klimapolitik in alle gesellschaftlichen Gruppen hinein getragen zu haben. Durch diese Bewegung von unten, aus der Gesellschaft heraus wird die Politik massiv herausgefordert. Manche wollen das noch nicht wahrhaben – sie werden dafür eine teure politische Rechnung bekommen.

 

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24 Kommentare
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  1. Du musst eine Zeit haben. Durchaus beeindruckend.

    Klar kann man sich an Personen abarbeiten. Dann muss man weniger zum Thema schreiben. Bzw. nichts…

  2. Das Thema, diese Leute wollen Geburtenkontrollen, max. 2 Milliarden Menschen auf der Erde, in Afrika vor allen die Geburten reduzieren und ihren eigenen Wohlstand erhalten. Sagt vor allen Herr von Weizsäcker in etlichen Interviews.

  3. Maja Göpel war diese Woche bei Anne Will und hat von der bevorstehenden Katastrophe gelabert, und damit alle sozialen Bedenken gegen die „CO2-Steuer“ vom Tisch gewicht. Laut wikipedia hat sie „Politische Ökonomie“ studiert, was immer das sein mag. Können uns diese Nixchecker-Weiber mit ihren irrationalen Religionen und ihrer ignoranten Unerbittlichkeit bitte schön in Ruhe lassen.

  4. Ergänzend noch zum Thema.

    Rockefeller gründete 1968 gemeinsam mit einem italienischen Industriellen den „Club
    of Rome“.
    Der Club of Rome gab sich nach außen als ein „think tank“, eine sog. Denkfabrik. In
    Wirklichkeit war es eine Kaderschmiede, die globale Ängste begründen und schüren
    sollte. Aus der Geschichte weiß man ja, dass Menschen in Angst manipulierbar sind.

    Endzeitstimmung – wir sollen Angst haben
    Angstpotential und Drohkulissen gab es im Überfluss: Ozonloch, saurer Regen oder
    Waldsterben wechselten sich ab. Katastrophenszenarien, die sich alle – bis heute –
    nicht erfüllt haben und auch damals nicht so richtigen Schwung brachten.
    Das änderte sich schlagartig, als Anfang der 80er Jahre der „menschengemachte Kli-
    mawandel“ postuliert wurde.
    Diese Theorie begeisterte weltweit alle Weltretter, radikale Umweltschützer und vor
    allem linke Systemüberwinder, denn das war der Hebel, mit dem der verhasste Kapi-
    talismus in die Knie gezwungen werden kann – jedenfalls hat man das sofort erkannt.
    Jürgen Trittin war besonders begeistert, wie er in seinem 2014 erschienenen Buch18
    beschreibt. Auch auf internationaler Bühne haben wir die „Systemzerstörer“, deren
    Ikone ist Naomi Klein. Ihre Bücher wurden Bestseller.

    Und als es sich herausstellte, dass mit der „Energiewende“ auch viel Geld zu verdie-
    nen war (indem man Subventionen einheimste) zählten auch Millionen von Profiteuren
    zu den Freunden des Klimaschutzes.
    Der Club of Rome jubelte:
    „Auf der Suche nach einem neuen Feind, um uns zu einen, kam uns die Idee,
    dass Luftverschmutzung, die Bedrohung der globalen Erwärmung, Wasser-
    knappheit, Hungersnöte und Ähnliches das Richtige wäre.

  5. Wenn ich irgendwo 1968 lese, oder höre, klingeln bei mir die Alarmglocken, denn ich bin 71 Jahre alt und habe die „Kameraden“ immer aufmerksam politisch verfolgt. Klar gab es nach 1945 in Deutschland etwas zum Aufräumen. Meine Generation hat das gemacht. Nur einige wollten und wollen immer noch gleich Deutschland beseitigen. Diese extreme Sucht zur Selbstzerstörung gibt es nur in Deutschland. Ich bin seit 45 Jahren mit einer Engländerin verheiratet und habe Verwandte in vielen Ländern. Die schütteln den Kopf über die bescheuerten Deutschen. Selbstzerstörung würde meinen britischen, französischen, spanischen, ausstralischen und kanadischen Verwandten nie in den Sinn kommen.

  6. @anorak

    Habe gerade mal in der Sendung von Anne Will mit Maja Göpel reingeschaut. Die wollen ja alle ganz unbedingt CO2-Steuern, am besten 180 € pro Tonne CO2. Allen voran der CoR. Macht ca 1.800 € pro Jahr und Bundesbürger und ca. 150 Mrd. pro Jahr in Deutschland.

    Und das ist wohl ein Witz, dass das dann an die Armen gehen soll. Die dürfen erst 12 Monate die 1.800 € zahlen und sollen dann bis zum Jahresende warten, bis sie davon ein paar Hundert € zurück erhalten? Und dann dauert das beim Auszahlungsamt vermutlich auch noch Monate, eh die die Auszahlung hinbekommen. Man muss hier also als Sozialhilfeempfänger, armer Rentner, alleinerziehende Mutter, Arbeitsloser, Geringverdiener, etc. in Vorleistung treten und dann warten eh man das Geld irgendwann zurück bekommt? Wie auch immer die die Rückzahlung organisieren wollen. Denn die Renten, Sozialhilfe und das ALG wird bestimmt nicht um eine CO2-Steuer monatlich erhöht werden.

  7. PS

    Zudem wären bei einer solchen CO2-Steuer gerade Leute auf den Land benachteiligt, die aufs Auto angewiesen sind. Oder Leute, die einen langen Weg zur Arbeit haben. Mann muss und soll ja heute bei der Arbeit flexibel sein. Fordert sogar das Arbeitsamt. Und dann dürfen der kleine Arbeiter, oder Oma und Opa und Familien auf den Land da erst mal schön in Vorleistung treten. Super Idee. Die grünen Stadtbewohner werden hingegen mal wieder bevorzugt. Denn die brauchen ja kein Auto. Und gönnen sich dann zum Jahresende mit der Rückzahlung eine Flugreise in den Süden.

  8. @Alle

    Gehört zwar hier nicht zum Artikel, aber vielleicht könnt ihr mir ein bisschen Lektüretipps geben.

    Thema: Wetter- bzw. Windveränderungen durch WKA
    Hab schon so einiges dazu gelesen, aber vieles scheint mir da nur Halbwissen und noch weniger zu sein. Gibt es dazu evtl. Messungen, Studien, Berechnungen?
    Wie wirkt sich der Energieentzug auf das System Wetter aus? etc.
    Bitte aber nur fundierte Sachen, wenn es da etwas gibt.

  9. Man sollte sich mal auch über sie Sparwirkung der CO2-Steuer Gedanken machen:

    Wer normal seine Wohnung heizt, wird nach den Energiepreissteigerung bereits den Verbrauch auf den grundlegenden Bedarf reduziert haben. Ich gehe nicht von einer Wirkung durch die CO2 Steuer aus. Nur noch Leute, die sich das heizen nicht leisten können, werden frieren.

    Verkehr: Wer beruflich mit dem Auto fährt, wird hier nichts reduzieren können. Also auch keine Sparwirkung.

    Wer als Luxus mit dem Auto fährt, wird sich diesen Luxus zu höheren Kosten vermutlich ebenso leisten.

    Also kann man keine starken Umweltwirkungen der CO2 Steuer erwarten, aber dafür eine Erhöhung der Lebenshaltungskosten überproportional der armen Leute, weil hier der Anteil für Energiekosten am Haushalt höher ist als für wohlhabende Leute.

  10. @Landvoigt

    Im privaten Bereich wird vermutlich nichts eingespart, wie Sie richtig sagen. Das wird dann auf die Armen umgelegt, vermutlich auch wieder über Mieterhöhungen, etc.. Die dürfen dann erst mal in Vorleistung gehen und auf die CO2-Erstattung warten.

    Im Bereich der Industrie kommt es aber zu Einsparungen. Zumindest in der BRD, die wandert dann nämlich ab ins Ausland. Die Industriestrompreise sind hier eh schon mit die höchsten der Welt. Die Stahlwerke in Bremen müssten dann 1 Mrd. € CO2-Steuern pro Jahr obendrauf zahlen bei 180 € pro t CO2, bei einen Umsatz von nur 2 Mrd. € pro Jahr.

  11. PS

    Und Mercedes wäre dann auch weg aus Bremen. Dann fahren keine Güterzüge voll beladen mit Mercedesen mehr nach Bremerhaven, etc..

  12. Natürlich wird das dem globalen CO2 Budget nicht helfen, denn dann wird der Stahl eben anderswo erstellt. In China dürfte die CO2-Emission pro t Stahl deutlich höher sein.

  13. Vortrag von Maja Göpel, um zu zeigen wie die so drauf ist.

  14. @anorak

    Ist ja super, da erzählt uns eine menschenfeindliche Weltuntergangssekte, dass wir uns transformieren sollen, gemäß deren Vorstellungen und prangern das Wachstum an, dass den meisten Menschen auf der Welt (Energie, Nahrung und eine Gesundheitsversorgung) bringt.

    Ja dann sollen die als gutes Beispiel voran gehen und uns zeigen, wie es geht und wie die Mormonen leben.

    Neben Hirschhausen sind übrigens auch Lesch und sein Freund Dirk Steffens Anhänger des CoR.

    Hier erzählt von Weizsäcker übrigens, dass er die Weltbevölkerung auf 2 Mrd. reduzieren will und in Afrika Geburtenkontrollen einführen will.

    Mit den Wachstum und Wohlstand wird sich übrigens auch die Geburtenzahl verringern und in nicht all zu ferner Zukunft werden wir auf der Welt ein Problem damit haben, dass zu wenige Kinder geboren werden. Und mit dem Wohlstand kann man sich auch Umweltschutz leisten. Siehe China und die BRD seit den 80er.

  15. PS

    Ab 20:30 im Video sagt er das mit der Reduzierung der Menschheit und Geburtenkontrolle in Afrika (22:20 & 24:00).

  16. # 6 (und ein paar Andere)

    Es wäre ganz einfach, eine einkommensneutrale CO2steuer zu erheben, ohne dass die Armen (und weniger Armen) „in „Vorleistung treten“ müssten, oder eine übermäßig komplizierte Verwaltung einzurichten:
    Man braucht nur die Einkommenssteuer um einen entsprechenden Betrag zu senken, und zwar kurz bevor man die CO2 steuer einführt, und so, dass im Schnitt die Steuermenge gleich bleibt.

    Ähnlich könnte man bei einer CO2steuer für Industrie vorgehen, man senkt deren Umsatzsteuern und erhöht gleichzeitig die CO2 steuern, und zwar wieder so, dass im Schnitt die Steuermenge gleich bleibt.

    Resultat: sowohl Privatpersonen als Betriebe könnten Geld sparen (!) indem sie mit gesundem Verstand oder schlauen Innovationen ihren CO2ausstoß senken.
    Klimaschutz braucht nicht mit großen Kosten für Unternehmer oder Bürger einherzugehen. Und statt dass Industrien aus Deutschland abwandern, würde vermutlich die geringere Umsatzsteuer neue Unternehmen anlocken, vor allem diejenigen, die innovativ genug sind, sauber zu produzieren. Und Innovationsgeist ist eine wichtige Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung.

    Zuguterletzt bieten erneuerbare Energien, und Technologien zum Einsparen von Energie (z.B. im Hausbau) eine große Chance für neue Arbeitsplätze. Und ein Land wie Deutschland, das einen guten Ruf in der Ingenieursbranche genießt, könnte vielleicht zusätzlich durch den Export umweltfreundlicher Technologie profitieren.

    Wenn man es richtig anpackt, dann könnte Klimaschutz zu einer großen Chance für die Wirtschaft werden.
    Und wenn Sie jetzt sagen, Klimawandel gibt es nicht und Klimaschutzmaßnahmen sind überflüssig: Nun, zumindest hätte Deutschland durch größeren Einsatz erneuerbarer Energien mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit von Ölexporteuren gewonnen. Auch das wäre schon ein Gewinn, nicht wahr?

    So, das war jetzt aber wirklich mein letzter Kommentar dieses Wochenende. Genießt das sonnige Wetter (zumindest im Nordwesten) 🙂

    Herzliche Grüße
    Katla

  17. @KJ #16
    Warum brauchen wir denn Klimaschutz ?
    Es gibt NULL Belege, dass irgendwelche Ma0nahmen das Geringste am Wetter (!) ändern können, geschweige denn am Klima.

  18. und so, dass im Schnitt die Steuermenge gleich bleibt

    Nicht gerafft, worum es eigentlich geht. Und die Rentner gleich mit über den Löffel balbiert.

    Das Steueraufkommen soll ja nicht gleich bleiben. Das ist doch das Kernanliegen!
    Der Staat ist angesichts der Renten- und Pensionsansprüche der Babyboomer in den kommenden Jahren pleite. Die Lücke soll nun eine weitere Energiesteuer füllen. Mehr steckt da nicht hinter.

  19. @KJ #16

    Man braucht nur die Einkommenssteuer um einen entsprechenden Betrag zu senken, und zwar kurz bevor man die CO2 steuer einführt, und so, dass im Schnitt die Steuermenge gleich bleibt.

    Das wäre nicht einkommensneutral, denn alle die ohnehin keine Steuern zahlen würden folglich keine „Senkung“ erfahren, aber sehr wohl die Erhöhung sämtlicher Produktpreise erleiden. Das beträfe Rentner, Arbeitslose, chronisch Kranke, Kinder, Schüler, Studenten, Hausfrauen uam. Das Gleiche gilt analog für steuerpflichtige niedrige Einkommen.

    Merke: Jede zusätzliche Besteuerung von Konsumgütern oder Produktionsmitteln wirkt in der Summe als Umverteilung von Arm nach Reich. Da gibt es keinen Ausweg. Die unsoziale Wirkung tritt auch dann wenn, wenn diese Steuern mit Ökoblabla „begründet“ werden; die „CO2-Steuer“ ist keine Ausnahme. Es ist eine Kampfansage des Geldadels an die arbeitende Bevölkerung.

    Ähnlich könnte man bei einer CO2steuer für Industrie vorgehen, man senkt deren Umsatzsteuern und erhöht gleichzeitig die CO2 steuern, und zwar wieder so, dass im Schnitt die Steuermenge gleich bleibt.

    Das wäre nur ne folgenlose Umbenennung, wozu?

    Übrigens haben wir schon eine generelle Abgabe auf jeglichen Energieverbrauch, die mit der schröcklichen weltvernichtenden Wirkung fossiler Brennstoffe „begründet“ wurde, nämlich die sog. „Ökosteuer“. Jetzt das Gleiche nochmal mit anderem Namen ist unbillig.

    Resultat: sowohl Privatpersonen als Betriebe könnten Geld sparen (!) indem sie mit gesundem Verstand oder schlauen Innovationen ihren CO2ausstoß senken.

    Das ist offensichtlich nicht gewollt. Die „Eliten“ wollen der Masse Kaufkraft klauen, und die Klimahopser sind die nützlichen Idioten die laut „Jaaaaaaaaaaaaaaaaa Massa“ schreien.

    Zuguterletzt bieten erneuerbare Energien, und Technologien zum Einsparen von Energie (z.B. im Hausbau) eine große Chance für neue Arbeitsplätze.

    „Erneuerbare Energien“ sind ineffizienter und deshalb teurer als normale. Wenn die normalen künstlich verteuert würden, hätte man nur noch die Wahl zwischen lauter teuren Optionen.

    Und ein Land wie Deutschland, das einen guten Ruf in der Ingenieursbranche genießt, könnte vielleicht zusätzlich durch den Export umweltfreundlicher Technologie profitieren.

    Das könnte auch ohne eine CO2-Steuer gemacht werden, falls irgendeine Firma so ein Produkt anbieten möchte.

    Wenn man es richtig anpackt, dann könnte Klimaschutz zu einer großen Chance für die Wirtschaft werden.

    Das ist Unsinn. Ein Projekt bei dem nichts produziert wird, sondern das nur Ressourcen frisst, ist eine wirtschaftliche Belastung.

    Und wenn Sie jetzt sagen, Klimawandel gibt es nicht und Klimaschutzmaßnahmen sind überflüssig: Nun, zumindest hätte Deutschland durch größeren Einsatz erneuerbarer Energien mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit von Ölexporteuren gewonnen. Auch das wäre schon ein Gewinn, nicht wahr?

    Nein. Nationale Autarkie ist kein erstrebenswertes Ziel und nützt niemandem. Erstrebenswert ist internationaler Handel mit allem und jedem.

  20. #18

    Der Staat ist angesichts der Renten- und Pensionsansprüche der Babyboomer in den kommenden Jahren pleite.

    Wenn’s darum ginge, könnte man es ja auch mal mit Wachstumsförderung statt Wachstumsbremsung versuchen, das würde dann auch mehr Steuern bringen. Dass es darum nicht geht ist doch klar.

  21. #19 anorak2 11. Mai 2019 15:53

    Das wäre nicht einkommensneutral

    Die Gehirne sind schon so verkleistert, daß der Wirtschaftskreislauf nicht mehr verstanden wird. Das Geld ist nur ein Schmiermittel für den Wirtschaftskreislauf und ein falsch eingesetztes Schmiermittel zerstört den Motor bzw. den Wirtschaftskreislauf -- d.h. man muß die Schmiermittel richtig einsetzen und um das zu können muß man den Motor bzw. Wirtschaftskreislauf verstehen.

    Es wird so viel produziert, wie verbraucht wird bzw. es wird so viel verbraucht, wie produziert wird (gegenseitige Abhängigkeit). Die Produktivität ist heute so hoch, daß mehr als ausreichend produziert werden könnte -- trotz sinkenden Arbeitsvolumens. Zwar kann bei steigenden Altersanteil das Arbeitsvolumen nicht so stark reduziert werden (steigende Rentenbeiträge), wie ohne steigenden Altersanteil -- aber das sinkende Arbeitsvolumen verdanken die Arbeitenden den Vorleistungen der damaligen Arbeitenden. Ein steigender Rentenbeitrag muß nicht den Reallohn der Arbeitenden senken -- denn wie geschrieben die Produktivität ist so hoch, daß trotz steigenden Rentenbeitrag der Reallohn steigen kann. Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft müssen nur richtig gesetzt werden.

    Das alles wußte schon Adam Smith vor 200 Jahren.

  22. @Ebel #21

    Das Geld ist nur ein Schmiermittel für den Wirtschaftskreislauf

    Zusammenhang zu meinem Posting?

  23. Es wäre ganz einfach, eine einkommensneutrale CO2steuer zu erheben, ohne dass die Armen (und weniger Armen) „in „Vorleistung treten“ müssten, oder eine übermäßig komplizierte Verwaltung einzurichten:
    Man braucht nur die Einkommenssteuer um einen entsprechenden Betrag zu senken, und zwar kurz bevor man die CO2 steuer einführt, und so, dass im Schnitt die Steuermenge gleich bleibt.

    Es gibt Leute auf diesen Planeten, die anscheinend nicht mal wissen, dass viele arme Rentner, EU-Rentner, Leute die von der Sozialhilfe, Arbeitslosengeld, Wohngeld, Minijobs, etc. leben keine Einkommenssteuer, oder sogut wie keine zahlen, also voll in Vorleistung mit der CO2-Steuer treten müssen.

  24. PS

    Und die CO2-Steuer wird natürlich vom Vermieter auch jeden Monat auf die Warmmiete umgelegt. Ich will mal sehen, wie die reagieren, wenn viele Mieter ihre Warmmiete nicht mehr zahlen können, da jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt nicht in Vorleistung treten werden, bzw. gar nicht können, da die Bearbeitungszeiten dort heute schon Monate bis ein Jahr z.B. beim Wohngeld dauern.

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