Spiegel-Online: Wer den Klimawandel leugnet glaubt auch an Alien-Verschwörungen

30. März 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Kurioses, Medien, Wissenschaft

alien conspiracySpiegel Online hat in einem gestern erschienenen Artikel unter dem Titel Was Faktenleugner bewegt enthüllt, was vielen Verfechtern der Theorie einer menschengemachten und katastrophalen globalen Erwärmung schon immer irgendwie klar war. Wer deren Glauben nicht teilt, oder gar die vermeintliche Tatsache der bevorstehenden Katastrophe „leugnet“, ist nicht ganz dicht im Kopf.

Es sollen sich demnach unter den „Leugnern“ besonders viele finden die auch an „andere Verschwörungstheorien glauben“, wie etwa dass die NASA die Mondlandung gefälscht hätte oder dass die US-Regierung Außerirdische in der Area 51 vor der Öffentlichkeit verstecken würde. Und fast noch teuflischer, zumindest in den Augen von Spiegel Online: Es wären mehrheitlich auch noch Anhänger des freien Marktes.

Gefälschte Mondlandung und die Klimaveschwörung

Herausgefunden haben will das der australischer Psychologe Stephan Lewandowsky, der seine Forschungsergebnisse unter dem Titel „NASA Faked the Moon Landing—Therefore, (Climate) Science Is a Hoax – An Anatomy of the Motivated Rejection of Science“ (Die NASA fälschte die Mondlandung – Daher ist die (Klima)Wissenschaft ein Schwindel – Eine Anatomie der Motivation der Ablehnung von Wissenschaft) in der Zeitschrift Psychological Science veröffentlicht hat.

Es ist dabei schon ein gewisses Rätsel, warum Spiegel-Online diese Geschichte zu diesem Zeitpunkt ausgräbt. Die zitierte Studie wurde bereits im Juli letzten Jahres publiziert. Und wo das anhaltende Ausbleiben der globalen Erwärmung den meisten Leuten hierzulande gerade jetzt besonders deutlich offenbar wird, ist der Zeitpunkt für eine solche Geschichte entweder einfach nur schlecht gewählt oder er entspringt der Verzweiflung darüber, dass auch hierzulande der Glaube an einen durch den Menschen verursachten katastrophalen Klimawandel seit einigen Jahren auf dem Rückzug ist.

Zitierte Studie ist Beispiel für Bullshit-Wissenschaft

Der Umstand dass die dem Artikel zugrundeliegende Arbeit bereits vor fast einem Jahr veröffentlicht wurde hat allerdings den Vorteil, dass sich bereits andere eingehend mit der Studie beschäftigt haben. Und das, so viel kann vorweggenommen werden, mit vernichtenden Resultaten. Interessant ist zunächst, nach welcher Methodik Lewandowsky vorgegangen ist. Spiegel Online schreibt hierzu:

Wie sie im Fachmagazin „Psychological Science“ berichten, baten sie eine Reihe von Klima-Bloggern, auf ihren Fragebogen zu verlinken. Er erschien auf acht englischsprachigen Blogs, die der Wissenschaft positiv gegenüberstehen. Die fünf Skeptiker-Blogs, die sie angefragt hatten, wollten allesamt nicht mitmachen. 1145 vollständige Fragebögen wertete das Team um Stephan Lewandowsky von der University of Western Australia aus.

Schon die Darstellung der „acht englischsprachigen Blogs, die der Wissenschaft positiv gegenüberstehen“ ist ganz eindeutig tendenziös. Soll damit doch suggeriert werden, Skeptikerblogs wären per se wissenschaftsfeindlich. Eine Darstellung von der regelmäßige Beobachter der Skeptiker-Szene und auch Leser dieses Blogs mit Sicherheit sagen können, dass sie die Wirklichkeit komplett auf den Kopf stellt.

Kritisches Hinterfragen wird als Leugnen dargestellt

Wissenschaftliche Ergebnisse auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen und dahingehend abzuklopfen, ob sie mit der beobachteten Realität übereinstimmen, ist die Grundlage jedes wissenschaftlichen Handelns. Das Gegenteil davon, nämlich das kritiklose Übernehmen der Auffassung einer Gruppe von Forschern, sei es weil man auf deren Autorität vertraut oder sei es, weil es das eigene Weltbild bestätigt, ist hingegen zutiefst unwissenschaftlich.

Aber zurück zu Lewandowski und seiner Studie. Es wurden also nach seinen Angaben acht klimagläubige und fünf skeptische Blogs gebeten, eine Umfrage zu veröffentlichen die Lewandowski und sein Team auf einer entsprechenden Internetplattform eingestellt hatten. Nach Angabe Lewandowskis hätten die skeptischen Blogs eine Kooperation verweigert. Hier wäre es interessant zu wissen, welche skeptischen Blogs da von ihm als repräsentativ angesehen und demnach um Mitarbeit gebeten wurden.

Eine „Anatomie der Skeptiker“ erstellt durch eine Umfrage unter Alarmisten

Diese Information bekommt man allerdings nicht. So viel jedenfalls scheint sicher, Lewandowski hat sich ganz offenbar nicht sonderlich bemüht, seiner Umfrage bei den skeptischen Blogs entsprechendes Gehör zu verschaffen. Anders ist es kaum zu erklären dass etwa der bekannteste Blog der sich kritisch mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzt, Wattsupwithtat aus den USA, überhaupt nicht gebeten wurde, die Umfrage zu veröffentlichen. Auch war es Anthony Watts, dem Betreiber des Blogs, nicht möglich überhaupt einen Blog ausfindig zu machen der gebeten worden wäre, die Umfrage publik zu machen. Auch war auf Anfrage bei Lewandowski nicht zu erfahren, welche Skeptikerblogs er denn angefragt hätte. Entsprechende Fragen dazu wies er mit Hinweis auf Datenschutzgründe zurück.

Halten wir also fest dass Lewandowski für eine Studie die sich mit der Befindlichkeit der Klimaskeptiker beschäftigen sollte, überhaupt keine Daten von dieser Seite zur Verfügung hatte. Was ihn jedoch nicht davon abhielt, trotzdem das von ihm gewünschte Ergebnis in die unzureichenden Daten hinein zu interpretieren.

Bereits der Titel ist grob irreführend

Was genau die Teilnehmer der Umfrage auf die Fragen geantwortet haben, hat der (klimaskeptische) Blog Bishop Hill festgehalten. Die Daten können hier eingesehen werden. Dort kann man zum Beispiel überprüfen was es mit der Aussage auf sich hat, die bereits im (völlig unwissenschaftlichen) Titel der Publikation Lewandowskis zur Sprache kommt. Nämlich dass „Klimawandelleugner“ auch daran glauben würden, die Mondlandung wäre eine Fälschung. Die Antworten auf die entsprechende Frage sind in der Spalte „R“ in dem oben verlinkten Excel-Dokument zu finden. Zu bewerten war die Aussage: „The Apollo Moon landings never happened and were stages in a Hollywood film studio“ (Die Apollo Mondlandung hat niemals stattgefunden und wurde in einem Hollywood Filmstudio aufgenommen). Als Antwortmöglichkeiten gab es (1) Strongly Disagree (Trifft gar nicht zu) (2) Disagree (Trifft nicht zu) (3) Agree (Trifft zu) und (4) Strongly Agree (Trifft voll und ganz zu). Hier die Verteilung der Antworten, wie sie in der Online-Umfrage gegeben wurden:

1067 Strongly Disagree
68 Disagree
4 Agree
6 Strongly agree

Von 1145 Antworten auf die Umfrage haben ganze 10 (!) Befragte geantwortet, sie hielten die Mondlandung für eine Fälschung der NASA. Das ist nicht einmal ein Prozent der Befragten. Und dieses eine Prozent wurde von den Autoren der Studie offenbar als so bedeutsam eingestuft, dass sie es sogar in den Titel der Studie geschafft haben.

Post-Normale Wissenschaft

So sieht heute also seriöse Forschung aus. Und jeder der die Ergebnisse anzweifelt, die auf solche Art gewonnen werden, ist nach Lesart der Studie Lewandowskis und auch von Spiegel Online ein Wissenschaftsfeind. Und weil das an Diffamierung noch nicht ausreicht, werden die Kritiker an der reinen Lehre auch noch in eine Ecke mit Spinnern wie Mondlandungsleugnern und Alien-Verschwörungs-Gläubigen gestellt. Wissenschaftlich fundiert, versteht sich.

An einem solchen Vorgehen erkennt man, dass der „offiziellen Kliamforschung“, und mit ihr den sie unterstützenden Medien, die Felle immer mehr davon schwimmen. Die Psychiatrisierung des politischen Gegners, welche hier versucht werden soll, ist auf jeden Fall die unterste Stufe der Auseinandersetzung und ein neuer Tiefpunkt in der Debatte um die Wissenschaft hinter dem Klimawandel.

Englischsprachige Blogs zum Thema:

JoNova – Lewandowsky shows “skeptics” are nutters by asking alarmists to fill out survey (Part I, Part II, Part III, Part IV, Part V)
Climate Audit – Anatomy of the Lewandowsky Scam
Bishop Hill – Lewandowsky’s data
Wattsupwiththat – Stephan Lewandowsky’s slow motion Psychological Science train wreck

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202 Kommentare
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  1. Es ist dabei schon ein gewisses Rätsel, warum Spiegel-Online diese Geschichte zu diesem Zeitpunkt ausgräbt. Die zitierte Studie wurde bereits im Juli letzten Jahres publiziert.

    Ohne jetzt auf den Inhalt irgendwie eingehen zu wollen .. Eine einfache Erklärung wäre, dass der Artikel jetzt erst in der gedruckten Version des Magazins erschienen ist. Zumindest suggerieren das die verlinkten Angaben:

    Published online before print March 26, 2013,

  2. @Rudolf

    …..was für ein lächerlicher Versuch von Diffamierung.

    Herausgefunden haben will das der australischer Psychologe Stephan Lewandowsky…

    …..komisch, der wirre Professor Töterich (Parncutt) kam doch auch aus Australien….. ist dort irgendwie der „Leugner-Wahn” ausgebrochen?

    Schon aus früheren Untersuchungen war bekannt, dass Menschen, die besonders an der Idee des freien Marktes hängen, eher wissenschaftlich anerkannte Theorien ablehnen.

    …..interessant, wie genüsslich sich der SPIEGEL-Schmierlappen an dem Begriff „Klimawandelleugner” weidet und gleichzeitig den „freien Markt” als ein Relikt geistiger Verwirrung betrachtet.

  3. @ Marvin Müller #1

    Nein, dass der Artikel auch im gedruckten Spiegel erscheint ist keine Erklärung dafür dass damit jetzt eine Publiktion aufgegriffen wird, deren Veröffentlichung mehr als ein halbes Jahr zurück liegt. Und es ist erst recht keine Erklärung dafür dass man eine Publikation aufgegriffen hat, die methodisch grottenschlecht ist und ganz offensichtlich lediglich die Diffamierung unliebsamer Gegner bezwecken soll.

    Das alles hätte man mit einem Minimum an Recherche herausfinden können. Schließlich haben, wie bei den oben verlinkten Artikeln nachzulesen ist, sich bereist einige Menschen mit dieser Studie kritisch auseinandergesetzt. Aber darum scheint es den Spiegel Journalisten vermutlich weniger gegangen zu sein. Hier wurde ein vorgeblicher Beleg für die moralische und intellektuelle Minderbemitteltheit des politischen Gegners dankbar aufgegriffen und wird den Lesern nahezu kritiklos als neue wissenschaftliche Erkenntnis präsentiert.

    Dass so eine Art von Agitprop bei Spiegel Online erscheint ist so weit nicht unbedingt verwunderlich, das hatten wir in der Vergangenheit schon öfters. Aber bislang hatte ich zumindest den Eindruck dass der gedruckte Spiegel noch ein gewisses Minimum an Qualitätsanspruch hat. Mit diesem Artikel macht er sich lächerlich.

  4. Rudolf Kipp schrieb am 31. März 2013 00:10

    @ Marvin Müller #1

    Nein, dass der Artikel auch im gedruckten Spiegel erscheint ist keine Erklärung dafür

    Im gedruckten Spiegel? Wie kommen Sie darauf, dass ich das meinen könnte? Mit „einem Minimum an Recherche“ hätten auch Sie rausfinden können, dass der Artikel anscheinend jetzt erst in der Printausgabe des Journals „Psychological science“ erschienen ist, nachdem er bereits Mitte letzten Jahres Online veröffentlicht wurde. Vor allem, nachdem ich bereits den entsprechenden Teil aus der verlinkten Webseite zitiert habe. Wenn es bei diesem minimalen Aufwand schon scheitert, sollte man vielleicht mit Kritik an den Journalisten etwas zurückhaltender sein …

  5. @ Rudolf Kipp

    Hallo Rudolf,

    naja, jetzt wissen wir wenigstens wo die echten Verschwörungstheoretiker sitzen. Diese, hochgradig von Größenwahn umzingelten Typen wollen allen Ernstes von sich behaupten, sie seien Wissenschaftler. Und weil ihnen immer weniger auf den Leim gehen, spielen sie auch noch die „vom bösen Wolf Verfolgten“. Also wenn das keine Paranoia ist, hab ich wohl irgendwas falschverstanden. Es soll schon Fälle gegeben haben, dass Typen mit einem derartigen Krankheitsbild in einer geschlossenen Anstalt landeten.

    Dieser SPON-Artikel ist dermaßen unterhalb der siebten Schuhsohle, dass man eigentlich Schmutzzulage verlangen könnte, wenn man ihn liest.
    Es scheint sich hier wohl um eine Reaktion auf die Gefolgschaftseinforderung des Geisteskranken vom Telegrafenberg zu handeln.

    meint der Moosgeist

  6. @ #4

    OK dann hatte ich Sie falsch verstanden. Warum habe ich nur bei Ihnen den Eindruck dass Sie auf Belanglosigkeiten herumreiten um auf die entscheiden Aspekte nicht eingehen zu müssen. Wie etwa den offensichtlichen Umstand dass es sich bei der „Studie“ um Bullshit-Wissenschaft handelt.

  7. Die Autoren der Studie machen eine klare Unterscheidung zwischen Skepsis und Leugnen: „… Skepticism is not only at the core of scienti c reasoning but has also been shown to improve people’s discrimination between true and false information …“ Der Volltext des Artikels ist uebrigens hier als preprint veroeffentlicht.

    Ich empfehle in diesem Zusammenhang einen anderen SPIEGEL Artikel, der sich mit der Lobby der Leugner des Klimawandel beschaeftigt. http://www.spiegel.de/spiegel/a-721168.html. Meine eigene Meinung habe ich hier und hier ausgedrueckt, aber diese richtet sich an den Lobbyisten und Leugner Fred Singer und nicht an Skeptiker generell. SPIEGEL Online schreibt ja sehr treffen: „Ablehnung von Wissenschaft ist nicht das Gleiche wie Skepsis, wie die Forscher betonten. Die Ablehnung passiert ohne Blick auf die Faktenlage. Die Skepsis dagegen fußt auf Fakten und hilft damit letztendlich auch, wissenschaftliche Theorien zu verbessern.„. Da stimme ich zu.

  8. @Hendrik Frentrup #7

    aber diese richtet sich an den Lobbyisten und Leugner Fred Singer

    Ich weiss ja nicht, wo sie herkommen, aber was leugnet denn Fred Singer und für wen ist der denn als Lobbyist tätig?
    Er leugnet sich nicht den Klimawandel, sondern versucht da Erklärungen für zu finden. Er leugnet nicht mal die Co2-These, sondern hält sie nur nicht für besonders relevant. Das könnte man vielleicht mal diskutieren, wenn man die nötige Sachkenntnis dafür hat. Veröffentlichungen von Singer gibt es dafür genug. Singers Meinungen, eines eher militanten Nichtrauchers, zur Wissenschaftlichkeit der Arbeiten über Passivrauchen gäben sicher auch ein Menge Diskussionstoff ab. Da diskutiert man aber besser nicht inhaltlich. Man gibt sich ja nicht gerne der Lächerlichkeit preis.,

  9. @ Hendrik Frentrup #7

    Kann es sein, dass Sie, was die Person Fred Singer betrifft, völlig unreflektiert die dämlichen Diskriminierungen der Klimahysteriker nachplappern? Jedenfalls drängt sich der Eindruck auf, wenn man den Links folgt, die Sie als Ihre ureigensten Ergüsse ausgeben. Was Sie da von sich geben ist primitive Agitprop und bar jeden Wahrheitsgehaltes.
    Allein Ihre Ausdrucksweise und Charakterisierung wie z.B. „Lobbyist, Leugner des Klimawandels usw.“ erinnert doch stark an die Rhetorik eines Papageis.

    Wie kann man Klima leugnen? Kann man Tag und Nacht leugnen? Kann man Sonne und Mond leugnen?
    Ach ja, der „Klimawandel“, was gibt es denn daran zu leugnen? Das Wort Klima beinhaltet ja bereits den ständigen Wandel, weil es per Definitionem eine Aufeinanderfolge sich ständig ändernder Wetterereignisse ist. Kein Tag, keine Woche, kein Monat und kein Jahr ist identisch mit dem Vorhergegangenen, denn wenn es anders wäre, dann würde es kein Leben auf diesem Planeten geben.
    Diese Kampfbegriffe „Leugner des Klimawandels“, „Klimawandelleugner“ oder verkürzt „Klimaleugner“ sind Kreationen verkrachter Wissenschaftsdarsteller. Typen dieser Art gibt es schon seit alters her. Man nannte sie früher Schamanen, Druiden, Seher, Hexer oder ganz einfach Gaukler, wie sie auf jeder Kirmes anzutreffen sind. Heute findet man diese lustigen Figuren unter dem Sammelbegriff „Klimaforscher“ wieder. Man muss sie nur gut bezahlen, dann treiben sie unverdrossen die alten Späßchen. Früher hielten sich die Fürsten solche Leutchen zum Zeitvertreib, heute werden sie mitunter von sog. Regierungen alimentiert und finden als Alibifunktion ihre Verwendung. Der Eine oder Andere würde ja auch gerne selbst mal „kräftig regieren“ und ruft dann schon mal zur „großen Transformation“ auf. Zu deren Verwirklichung werden aber viel „nützliche Idioten“ gebraucht, die werden dann kräftig in Agitprop geschult und mit den entsprechenden Slogans versorgt. Man erkennt sie an ihren Sprechblasen wie z.B. „Leugner des Klimawandels“, „Klimawandelleugner“ oder verkürzt „Klimaleugner“. Manchmal führen sie auch das Wort „Lobbyisten“ im Mund, wissen aber damit nichts anzufangen, aber es macht halt was her und es ist ja auch was ganz Schlimmes, weil es sich so schön nach Rassist und Faschist anhört.

    Im Sinne des oben Gesagten benutzen Sie –so gehe ich mal davon aus- auch das Wort „Lobbyist“ im Zusammenhang mit der Person Fred Singer. Können Sie uns dazu auch sagen und ggf. belegen wessen Lobbyist er ist bzw. welche Lobby er vertritt oder in wessen Auftrag er Kritik an bestimmten Äußerungen gewisser sog. Klimaforscher übt? Nein, Sie werden es nicht können, weil Sie sich hierbei offensichtlich in der Position eines Wiederkäuers befinden. Schade, ich hätte gerne endlich mal Belege für diese „schändlichen Taten“ gehabt.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie sich als Techniker primär mit NIE (Neue Ineffiziente Energie) Schwerpunkt Krähenspiegel ggf. Miefquirle und Sch..ßevergaser befassen? So gesehen ist Ihr Engagement gegen die bösen, bösen „Klimaleugner“ verständlich, Denn zur Rettung des Klimas werden Leute wie Sie gebraucht und irgendwie muss sich halt jeder irgendwie profilieren und wenn es auch nur als Lobbyist für „ Reneable Energy“ ist. Gelle?

  10. Hallo,

    Ich kenne viele Leute die am katastrophalen Klimawandel zweifeln und ich kenne NIEMANDEN der an der Mondlandung zweifelt. Eine dämlichere „wissenschaftliche“ Arbeit ist kaum vorstellbar.

    Man sollte einfach einmal Klimaalarmismus und politische Gesinnung wissenschaftlich untersuchen.

    Was mich aber am meisten ärgert ist die Manie der Unehrlichen, Zweifel und gesunden Skeptizismus gegenüber einer (gerade heute) nicht bewiesenen Theorie mit einer „Leugnung von Tatsachen“ gleichzusetzen.

    Wie viele Laien z.B. zweifeln an Dunkler Materie? Sind sie deshalb Holocaust und Mondlandungsleugner?

    Einen traurigeren Beweis für die Dummheit der Alarmisten kann es kaum geben. Und alle plappern diesen Unsinn nach.

    Free speech free speech for the dumb, free f***ing speech

    Yeph

  11. Der Begriff Leugner des Klimawandels ist schon verdammt peinlich,
    denn er zeigt, dass man vermeidet, Ross und Reiter zu nennen,
    nämlich die behauptete Wirkung des lebenswichtigen Spurengases CO2 auf das „Klima“.

    Diese „Behauptung“ hat allerdings selbst sehr viel mit „Glauben“ zu tun, jedenfalls auf Spiegelniveau,
    denn der Nachweis ist bis heute nicht geglückt.

    mfG

  12. Ist es nicht zu schade um die Zeit sich mit den Machenschaften des Spiegels zu befassen !?

  13. bei youtube: Spiegel Tv Journalist steigt aus

  14. In der guten alten UdSSR war es auch Usus Dissidenten in die Psychiatrische Anstalt einzuliefern. Denn wer sich den Segnungen des Sozialismus verweigerte, konnte doch in den Augen der Nomenklatura nur einen an der Waffel haben.
    Das mag jetzt vielleicht auch nach Verschwörungstheorie klingen, aber die Neigung der NIE-Freunde jeden als quasi Geisteskranken abzustempeln der nicht ihre Klimahysterie teilt, weist schon Parallelen auf.
    Gänzlich unappetlich wird es dann, wenn rein nach dem Verfahren „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ gehandelt wird und jeder Abweichler und Infragesteller als Klimaketzer an den medialen Pranger gestellt wird.
    Am besten zu sehen bei den Freunden der objektiven und neutralen Wissenschaft namens Grüne und Greenpeace.

  15. Das ehemalige Nachrichtenmagazin »Spiegel« enthüllt sich selbst.

  16. Ich lese den Spiegel seit vielen Jahren noch nicht einmal mehr im Wartezimmer beim Zahnarzt.

    Im übrigen bin ich sicher, dass es keinen menschengemachten globalen Klimawandel gibt. Ebenso sicher allerdings bin ich, dass die Amerikaner tatsächlich auf dem Mond waren.

  17. Zum Passivrauchen:

    sagen wirs mal so:
    Es ist verifizierbar, daß aktives Rauchen je nach Menge definitiv schädlich ist.
    Für Passivrauchen dürfte dieser Zusammenhang nicht beweisbar sein und er ist wohl auch nicht relevant.

    Allerdings gibt es auch nichts abstoßenderes als eine verrauchte Bar. Seitdem dort nicht mehr geraucht werden darf, bin ich und auch viele andere plötzlich auch mal weg gegangen, wovon mich früher der Gestank abhielt.

    Die Begründung eines Rauchverbotes in Gaststätten ist falsch. Es gibt aber trotzdem einen guten Grund und zwar die Rücksicht vor Nichtrauchern, Orte mit erhöhtem Publikumsverkehr nicht zuzustinken.

    mfg

  18. Meine bessere Hälfte fragte heute nach einer Diskussion, „wieviele“ wir Skeptiker denn seien. Hat da jemand eine Ahnung ?

    Hundert, Tausend, Zehntausend ?

  19. @ Sonnenanbeter

    “wieviele” wir Skeptiker denn seien. Hat da jemand eine Ahnung ?

    Schwer zu sagen, vor allem weil es den typischen Skeptiker gar nicht gibt. Die Diskussion hat sich durch die Energiewende bis weit in ökonomische und technische Belange ausgedehnt. Und natürlich darf auch die ganze politische Diskussion nicht vergessen werden. Momentan ist es es ein amorphe Gruppe ohne klare Grenzen ab wann man den Einzelnen jeweilig den Skeptikern zuordnen kann.

    Aber vielleicht hilft eine andere Aussage weiter. Vor kurzem ging eine Studie um mit dem Titel: „Klimaskeptiker in Deutschland und ihr Kampf gegen die Energiewende“, und hier findet sich ein Hinweis, den man schon mal als Anhaltspunkt nehmen kann:

    Nach einer Studie von ECOLOG, dem Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung, hat sich der Anteil derjenigen in der Bevölkerung, die sich selbst durch die Zerstö- rung der Natur bedroht fühlen, deutlich verringert. Waren es 2009 noch rund 50 Prozent, sind es 2011 nur 38 Prozent. Auch wenn dies sicher nicht als Erfolg der Klimaskeptiker dargestellt werden kann, so wird hier doch deutlich, dass es zu Diskursverschiebungen kommt und eine breite Zustimmung vorübergehend und brüchig sein kann

    Das ist zwar jetzt keine direkte Antwort auf die Frage, wenn wir die Klimapolitikskeptiker mit einbeziehen, mich beispielsweise, dann dürfte es in die Millionen gehen.

  20. meine Meinung:
    zu wenige!

    Das mit der „schweigenden Mehrheit“ ist kein wirklicher Trost!
    Die Politik versagt hier total!

    mfG

  21. Rudolf Kipp schrieb am 31. März 2013 00:50

    @ #4

    OK dann hatte ich Sie falsch verstanden. Warum habe ich nur bei Ihnen den Eindruck dass Sie auf Belanglosigkeiten herumreiten

    Wieso bin ich da auf irgendwas herumgeritten? Wenn Sie meinen Kommentar nicht missverstanden hätten, wäre meine Anmerkung einfach so als Erklärung für das jetzige Aufgreifen stehen geblieben ohne irgendwas an Ihrer sonstigen Analyse zu entwerten.

  22. Für mich hat diese fortschreitende Spalterei der Gesellschaft in Befürworter und Gegner Methode. Umso mehr Gegensätze ich produziere und dafür Sorge trage, daß diese „Kämpfe“ mit einer großen Hingabe ausgeführt werden, desto kleiner werden die Schnittmengen für Gemeinsamkeiten. Wenn der Gentechnikgegner nicht mit dem Fleischesser redet, der wiederum nicht mit dem Raucher unter einen Hut zu bringen ist, weil der auch noch die Kernkraft ablehnt aber gegen den Genderwahn polemisiert … hat man das, was man braucht eine politisch fragmentierte und schwache Bürgerschaft, die ihre freiheitliche Willensbildung nicht mehr organisieren kann. Es ist das stille Gift des Mißtrauens, das durch die Gesellschaft wabert.

    Beste Grüße B.

  23. @Bibliothekar Ihr „Harmoniebedürfnis“ kann ich gut nachvollziehen, es ist ist in meinen Augen positiv.
    Andererseits gibt es nun mal Standpunkte, die sich gegenseitig ausschließen
    und
    hier ist OFFENER KAMPF nicht das schlechteste.
    Was mich jedoch beunruhigt, ist, dass offener Kampf in der „Klimadebatte“ mit ihrem Milliardenschweren Rattenschwanz schon lange nicht mehr stattfindet, sondern die Unwahrheit und vorsätzliche Lüge zur Tagesordnung geworden ist.
    Die Ausbreitung der Lüge als bestimmendes Handlungskriterium ist wie ein Krebsgeschwür, das unsere Gesellschaft langsam zerstören wird.
    Es ist eine Illusion, wenn die Lügner glauben, sie selbst würden davor geschont.

    Der Kampf muss also auch darum gehen, wieder die Wahrheit sagen zu dürfen.

    mfG

  24. @ Bibliothekar

    Es fehlt tatsächlich eine einigende Kraft, eine die über Gräben hinweg verbindend sein könnte. Frühere Orientierungen an Volk oder Religion, oder wenigstens an politische Richtungen, werden zunehmend belangloser.

    Die Umwelt als gefährdet zu erkennen, um mit dem Umweltschutz im weitesten Sinne eine solche Kraft zu installieren, klappt offensichtlich nicht. In dem Moment wo es um globale „Probleme“ geht, wie den Klimawandel, ist die Bindungskraft sehr gering. Wenn es konkret wird, bei den ganz persönlichen Entscheidungen, spielen diese Überzeugungen nur noch eine untergeordnete Rolle. Im Ablassverfahren wird das schlechte Gewissen beruhigt, mehr passiert nicht. Diese Bewegung hat keine integrative Kraft.

    Eventuell hätte die europäische Einigung eine Projekt werden können, welches der Gesellschaft ein Ziel gibt, jede Masse brauch ein Ziel, doch momentan sieht ja eher danach aus, als ob dieses Projekt nie bei der Bevölkerung richtig angekommen ist, und von den Eliten noch endgültig unmöglich gemacht wird.

    Meines Erachten ist diese fortschreitende Spalterei, wie Du das nennst, ein Zeichen dafür, dass der Gesellschaft die Orientierung generell verloren gegangen ist. Als der Mose auf den Berg gestiegen ist, rannte das Fußvolk auch wild durcheinander, weil der Orientierungspunkt fehlte. So ist jetzt eben auch, zumindest in Deutschland. Die Menschen assoziieren und dissoziieren sich nun an solchen Dingen wie Fleischessen oder Rauchen oder Kernkraft, weil keine stärkere Kraft vorhanden ist, die das alles in eine Richtung bringen könnte, und die gleichzeitig auch integrative Kraft ausstrahlt.

    Die „grüne Ideologie“ jedenfalls, schafft diese Integration nicht und ist eher so etwas wie ein goldenes Kalb. Aber vielleicht ist es tatsächlich so, dass es nur einen offenen Kampf braucht, wie Dr.Paul anmerkt, um darüber wieder zu einer Einigung zu kommen. Das ist zwar sehr nach Carl Schmidt, und dessen manchmal recht archaische Sichtweise mag ich nicht so arg, doch das es kleine klare Gegenposition zum Ökologismus in der Gesellschaft gibt, ist sicher auch auch ein Grund für die Spalterei.

  25. Herr Dr. Paul,

    Der Kampf muss also auch darum gehen, wieder die Wahrheit sagen zu dürfen.

    Der Begriff „Wahrheit“ gefällt mir nicht so richtig in dem Zusammenhang. Eine absolute Wahrheit gibt es nicht, sondern nur das Bestreben, sich der Realität so gut wie möglich anzunähern. Und da bedarf es einer ehrlichen und offenen Diskussion und eines Austausches von Argumenten. Und das ist derzeit unmöglich. Selbst wenn man auf Ungereimtheiten beim IPCC hinweist, ist man ein „Leugner“ und man verlässt die argumentative Ebene der Diskussion und wird unseriös. Wobei der Begriff „Leugner“ etwas Religiöses hat, so wie man Gottesleugner entsprechend behandelt. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass sich die Gegenseite den vorhandenen Informationen regelrecht verweigert, als ob sie ihr Weltbild mit Klauen und Zähnen zu verteidigen hat. Ich denke, das Problem ist daher in der Psycho(patho)logie richtig angesiedelt, nur eben nicht so, wie sich die Apologeten denken.

    Ich empfinde diese Situation als frustrierend.

  26. Nach meiner Beobachtung eint die Klimaskeptiker der Zweifel an der Zwangsläufigkeit einer Klimakatastrophe und der Zweifel am sicheren Erfolg der Vermeidungsstrategie. Man sollte sich immer wieder verdeutlichen, daß die gegenwärtige Klimapolitik ja nicht auf Fakten und realen Vorgängen beruht, sondern erstens auf der Vorstellung von Ereignissen, die in der Zukunft stattfinden könnten -- oder auch nicht -- und zweitens auf der Überzeugung, diese Ereignisse sicher verhindern zu können -- oder auch nicht. Das „oder auch nicht“ wird aber gerade von den Alarmisten geleugnet. Wer also sind die eigentlichen Leugner?

    Es geht in der Tat nicht um Wahrheit oder Lüge. Es geht um die Frage, in welchem Umfang die Zukunft komplexer, rückgekoppelter Systeme, wie sie eben das Klima einer- und gesellschaftliche Prozesse andererseits darstellen, vorhersehbar und steuerbar ist.

  27. @Heller #26

    Man sollte sich immer wieder verdeutlichen, daß die gegenwärtige Klimapolitik ja nicht auf Fakten und realen Vorgängen beruht, sondern erstens auf der Vorstellung von Ereignissen, die in der Zukunft stattfinden könnten…..

    …..dazu kommt, dass einer der Nährböden der ökologistischen Glaubenssätze die quasireligiöse Vorstellung ist, zu den „Guten”, den „Bewahrern der Schöpfung”, den „Rettern der Welt” zu gehören….. und bereits aus diesem Grund selbstverständlich „im Recht” zu sein.

  28. Nachtrag zu #27

    die „alten Ossis” werden es ja noch kennen:

    …. Denn wer kämpft für das Recht,
    Der hat immer recht.
    Gegen Lüge und Ausbeuterei.
    Wer das Leben beleidigt,
    Ist dumm oder schlecht.
    Wer die Menschheit verteidigt,
    Hat immer recht. …..

  29. # 22 Bibliothekar

    Ich stimme Ihnen zu und frage mich wie viel „Opposition“ wir als Skeptiker gemeinsam realisieren können, ohne in allen Aspekten gleiche Ansichten zu haben.
    Schließlich stehen uns diejenigen, die als diverse Teilhaber an einer Panikmache und der finanziellen Ausschlachtung der „Energiewende“ arbeiten auch nicht als geschlossene Gruppe gegenüber.
    Es gilt wohl gemeinsame Prioritäten zu pflegen, statt sich in Details zu verlieren.
    Ich halte die Skeptiker eher für die Realisten, die sich nicht „bange machen lassen“ und darum von den viel emotionaler agierenden Gegnern so emotional erbost angegriffen werden. Realisten scheinen mir zuversichtlicher, die Zeit arbeitet nicht gegen sondern als vierte Dimension im Kalkül, für diese Sichtweise die sich Geduld leisten kann. Verzweifelte Kampagnen, brauchen Realisten nicht zu inszenieren, um andere hinters Licht zu führen. Das Misstrauen was diejenigen streuen, die fürchten selbst enttarnt und durchschaut zu werden, motiviert sie doch ihren Kritikern die Unabhängigkeit und die Selbständigkeit abzusprechen, u. a. aus eigener Verstrickung und weil sie ihnen in jeder logischer Konsequenz nicht das Wasser reichen können.
    Ein „Rudelverhalten“ womöglich noch als „Schwarmintelligenz“ zu verteidigen und als Mainstream-Mittläufer erbost gegen diejenigen zu stänkern, die wir als Scharlatane betrachten, weil wir offenen Wettbewerb um die besseren Lösungen wollen, das vereint und unterscheidet uns. Ich meine „wir“ sind eher für Vernunft als anti.

  30. #25 und #26 mir geht es bitte nicht um Metaphysik,
    sondern um Wahrheit im Sinne der Übereinstimmung mit der (physikalischen) Wirklichkeit.
    Wenn Temperaturen gefälscht werden (hide the decline etc.)
    und zwar nicht einmal als Panne, sondern eher systematisch mit dem erkennbaren Bestreben,
    das nicht zu kritisieren, sondern zu verteidigen UND ZU WIEDERHOLEN (erneuter unverschämter Hockeystick-Versuch),
    dann ist das ein System der vorsätzlichen Täuschung.
    das muss beim Namen genannt werden.
    Am besten nennt man das Lüge, was sonst.
    Siehe der letzte Beitrag im kalten März 2013 bei EIKE über Maroske aus Hamburg über den Treibhauseffekt.

    mfG

  31. Hallo Dr. Paul,

    mir geht es nicht um Metaphysik. Verwendet man den Begriff Wahrheit, wird man schnell in die Trutherecke gestellt oder als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Sicher müssen Lügen entlarvt werden und in gewissem Maße ist es da angebracht, von Wahrheit zu sprechen.

    MfG

  32. Ich kann aus meiner langen Erfahrung mit Skeptikern dem Ergebnis nichts neues abgewinnen, die Methode ist natuerlich merkwuerdig. Die Alien-Verschwoerung klingt vielleicht in europaeischen Ohren extrem. Skaliert man sie von den USA (wo diese Studie ja gemacht wurde) auf Europa herunter, waere das Aequivalent vielleicht so etwas wie der Glaube, dass die Merkel oder der Schellnhuber die Demokratie abschaffen will.
    Meine Skeptiker (so nenne ich sie jetzt mal liebevoll) sind nur allzu leicht davon zu ueberzeugen, dass Temperaturdaten und andere Daten systematisch gefaellscht wurden (und so hat ja auch hier der Autor, Herr Kipp, selbst mehr als einen Artikel veroeffentlicht, der nach einer halbstuendige Analyse irgendeines Datensatz (Meeresspiegel, Gletscherschmelze was auch immer) ohne das gewuenschte Ergebnis von seltsamen Datenaenderungen etc raunte). Auch bei Crossover Links der Skeptiker zu anderen Wissenschaftsthemen (Evolution/AIDS und insbesondere anderen Umweltthemen, ie Artensterben und Ozonloch) wird man reichlichst fuendig.

    Nur wie kann man diesen Eindruck wissenschaftlich sauber beziffern? Nur weil es plausibel ist, dass jemand, der etwas grundsaetzlich gegen staatliche Masznahmen hat, auch diesen Staat gerne bezichtigt, die Gruende fuer die von ihm abgelehnten Masznahmen herbeimanipuliert zu haben, muss das ja noch nicht so sein. Ausserdem muss ja noch nicht jeder innerhalb einer politischen Bewegung wie die der Klimaskeptiker meschugge sein oder werden, selbst wenn es vielleicht 50% sind.
    Vielleicht ist aber auch mein „Sample“ falsch gewaehlt, das ja nunmal ausschliesslich aus Internetforen besteht. Und das Internet ist ja nicht unbedingt der beste Ort, um etwas ueber eventuell gemaeszigtere Gruppierungen und Individuen einer Bewegung auszusagen, denn hier tummeln sich ja bekanntlich die Extremansichten.

  33. @ Peter Heller #26

    Das “oder auch nicht” wird schon deshalb nicht benötigt, weil man sich ja bereits für einen radikalen Umbau der Gesellschaft zur Rettung der Welt entschieden hat. Dazu will man schlichtweg keine Alternativen haben und läßt sich das Heft nicht so einfach aus der Hand reißen. Da gesellschaftliche Prozesse eben steuerbar sind, macht man zunächst auf den Weg dies zu tun und behauptet mit dem „Klima als gesamtgesellschaftlichen Ereignis/Erlebnis“ später das selbe tun zu können.

    Beste Grüße B.

  34. @ Georg Hoffmann

    Sicher, wenn man jeden Hinweis darauf, dass einige Strömungen im Ökologismus zutiefst demokratiefeindlich sind als Verschwörung abtut, dann wird man immer fündig. Und dann noch hopp hopp behaupten die bösen Skeptiker säßen mit Evolutions- und AIDS- Leugnern in einem Boot und fertig ist das Weltbild. Was braucht es da noch Belege.

    Und sicher, jeder Zweifel an Anpassungen bei Datensätzen ist natürlich als Verschwörung zu deuten. Ich denke dass Sie auf die Envisat Geschichte anspielen. Sie wollten doch damals die beteiligten Wissenschaftler fragen was der wirkliche Grund für die Änderung der Daten war. Sind Sie da inzwischen weitergekommen?

  35. PS

    Ich habe vergessen zu erwaehnen, dass ich gerne bereit bin ein praktisch beliebig lange Liste von Skeptiker Kommentaren im Sinne meiner obigen Antwort zu verlinken. Insbesondere bin ich immer noch und wahrscheinlich auf Grund eines Irrtums auf eine Skeptiker Mailing Liste. Ich schmeiss das natuerlich meistens weg, aber immer wenn es gerade langweilig wird, dann schau ich da mal rein. Hier mal nur die beiden letzten Mails (absolut zivile Mails wohlgemerkt, das Meiste ist bei weitem Verrueckter)

    „Die bezahlten Warmisten lassen nicht nach. In der Südwestpresse mit
    einer Auflage von 400 000 kommt heute das Lügenmärchen, das wir neutrale
    Klimarealisten schon kennen, dass der schmelzende Nordpol und damit die
    Erderwärmung uns in Mitteleuropa die kalten Winter bringt.
    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Weil-das-Eis-in-der-Arktis-schmilz
    t-fliesst-kalte-Polarluft-nach-Mitteleuropa;art4306,1922602
    Ich bitte darum, auf diesen Artikel zu reagieren, denn sonst bin ich
    wohl wieder der Einzige. -1000 Anschläge einhalten-
    Ich habe die Zeitung in den letzten wochen traktiert, endlich meine
    Grafiken und Artikel über die fallenden Wintertemperaturen zu bringen.“

    „Verschiedene Adressaten beschweren sich bereits über den großen Verteiler.
    Darunter sind auch Zeitungen. Der Grund ist mir unbekannt.
    Mich stört es keinesfalls, wenn ich über diese Dinge informiert werde.
    Ggf. kann man sie ja löschen.
    Was die Klimaschwulen ausbrüten geht ja auf keine Kuhhaut mehr.“

  36. @ Georg Hoffmann

    Dass die eine Seite der anderen bei veröffentlichten Daten nicht über den Weg traut, ist ein Vorgang der sich auf beiden Seiten der Frontlinie beobachten lässt. Wenn irgendwas aus dem Hause Greenpeace oder Exxon kommt, oder diejenigen die etwas veröffentlichen, einmal für diese gearbeitet haben, ist das für die jeweilige Gegenseite immer ein Anhaltspunkt, dass da doch was mit den Daten nicht stimmen kann.

    Die Alien können wir mal weglassen, diese mit den Skeptikern in Verbindung zu bringen ist eigentlich nur peinlich. Sie aber, Herr Hoffmann, spinnen den Faden ein wenig weiter und wollen den Skeptikern, oder zumindest einer großen Anzahl von ihnen, unwissenschaftliche Herangehensweise in anderen Bereichen unterstellen.

    Auch bei Crossover Links der Skeptiker zu anderen Wissenschaftsthemen (Evolution/AIDS und insbesondere anderen Umweltthemen, ie Artensterben und Ozonloch) wird man reichlichst fuendig.

    Mein Eindruck ist hier ein eher gegenteiliger, dass nämlich von den Alarmisten diese Themen in unwissenschaftlicher Weise vereinnahmt werden. Die Erde rächt sich (Gaiatheorie), oder mit dem Verschwinden von Arten bricht das ganze Ökosystem zusammen, und so weiter. Hier stelle ich doch bei vielen Themen eine Nähe der Alarmisten zur Esoterik fest. Und da haben wir noch gar nicht von irgendwelchen Strahlen gesprochen, oder den Globulianhängern.

    Was mich zu der abschließenden Frage bringt: Bei welcher Gruppe sind den wirklich nicht wissenschaftliche Behauptungen häufiger anzutreffen? Dass es Spinner auf beiden Seiten gibt, wissen wir alle, aber die Frage ist doch, inwieweit unwissenschaftliches Denken in den jeweiligen Gruppen verbreitet ist.

  37. @Kipp
    „Und sicher, jeder Zweifel an Anpassungen bei Datensätzen ist natürlich als Verschwörung zu deuten. Ich denke dass Sie auf die Envisat Geschichte anspielen. Sie wollten doch damals die beteiligten Wissenschaftler fragen was der wirkliche Grund für die Änderung der Daten war. Sind Sie da inzwischen weitergekommen?‘

    Tut mir Leid. Ich bin noch nicht dazu gekommen ihre Arbeit zu machen.
    Meinen Sie denn tatsaechlich, das waere das EInzige Beispiel?

    Wie gesagt, ich kann da nur auf meine lange Erfahrung in der Diskussion mit Skeptikern verweisen. So etwas ist ja immer schwer empirisch festzumachen. Wie sieht es denn hier etwa mit dem Ozonloch aus? Das war doch sicher voellig ueberfluessig die Produktion dieser FCKWs zu beenden? Oder? Was meint Ihr?

  38. @ Verehrter Georg Hoffmann, auch so ein hockeystick-Verteidiger, Ihre Polemik stellt das Problem einfach auf den Kopf:


    Ausserdem muss ja noch nicht jeder innerhalb einer politischen Bewegung wie die der Klimaskeptiker meschugge sein oder werden, selbst wenn es vielleicht 50% sind.

    Nennen Sie mir doch sofort diese „politische Bewegung“, ich werde ihr sofort beitreten.

    Es geht um die Erfindung, anders kann es wirklich nicht nennen, einer „menschengemachten Erderwärmung“,
    für die es keinerlei belastbare Daten aus der „Wissenschaft“ gibt. Einer Erfindung mit historisch einmaligen wirtschaftlichen Folgen,
    die man nur noch mit dem Kathedralenbau im Mittelalter vergleichen kann.
    Merken Sie sich einfach:

    ein physikalischer Effekt, („Treibhauseffekt“),
    den man nicht nachweisen kann,
    EXISTIERT NICHT.

    Das „meschugge“ fällt also genau auf Sie zurück,
    weil Sie die Sachdiskussion vermeiden, die Sie nur verlieren können!
    Sehen Sie aus dem Fenster, wie die Natur unter der menschengemachten Erderwärmung leidet!
    Wissen Sie überhaupt, wo am meisten CO2 „produziert“ wird?

    mfG

  39. @ConstanzeW um der „Realität“ (Wahrheit) schrittweise näher zu kommen, ist es natürlich auch erforderlich die jeweilige Erkenntnisgrenze zu akzeptieren frei nach dem aqlten Sokrates „ich weis, dass ich nichts weis“,
    was ursprünglich bedeutete, den Glauben von Wissen zu trennen.

    Es ist deshalb unerträglich, dass von der „Klimawissenschaft“ die Fähigkeit der langfristigen Wettervorhersage BEHAUPTET wird, eine freche Lüge, die auch noch aufrecht erhalten wird, wenn die bisherigen Modellvoraussagen katastrophal daneben lagen.
    Ja es ist so grotesk, dass die jetzige Abkühlung 2013 mit der Erderwärmung (welcher blos?) begründet wird,
    die noch vor wenigen Jahren als nicht möglich behauptet wurde.
    Deshalb darf man diese Burschen nicht mit Samthandschuhen anpacken.
    Die erste Frage ist also immer:
    wie hälts du es mit der Wahrheit.
    Die wissen alle, dass Sie lügen!

    mfGu

    [Jemanden der Lüge zu bezichtigen ist eine harte Anschuldigung. Und wenn das so unbelegt wie hier erfolgt, kann es den Tatbestand der Verleumdung erfüllen. Wir bitten das hier zu unterlassen. RK]

  40. Georg,

    können Sie mir helfen? Haben Sie eine schlüssige Erklärung für diesen Bericht?

    SUSTAINABLE DEVELOPMENT PROGRAM REVIEW, 2005–2010

    Der RFB gründete die soziale Bewegung gegen den Klimawandel schon 1984. Gleichzeitig stellen sie aus Greenpeacequellen fest, dass die fossilen Konzerne massiv dagegen finanzieren.
    Finanziert Rockefeller etwa beide Seiten, die Alarmisten und die Skeptiker? So wie Brecht dies in den Rundköpfen und den Spitzköpfen beschrieb?

    Dann wären wir aber beide beschissen dran, denn wir werden dann beide verarscht?
    Wer hat dann die Aliens erfunden?

  41. @ Georg Hoffmann

    Keine Angst, Sie brauchen meinen Job nicht zu machen, das mache ich schon alleine. Es würde mir reichen wenn Sie Ihren vollmundigen Ankündigungen auch Taten folgen lassen würden.

    Ich halte es auch nicht für zielführend nach Spinnern im jeweiligen anderen Lager zu suchen. Da wird man immer fündig. Ein kurzer Blick etwa in die Kommentarspalten bei Ihnen reicht da aus. Aber darum ging es hier ja gar nicht. Hier ging es um eine methodisch grottenschlechte Studie, die vom Spiegel herangezogen wurde, um unliebsame Diskussionsgegner in eine Spinner-Ecke zu stellen. Dass das auch von Ihnen gerne versucht wird ist geschenkt. Nur haben Sie bislang noch nicht versucht, Ihren Vorurteilen (in dieser Hinsicht) auch einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.

  42. @ Georg Hoffmann

    Ihre Art zu diskutieren tangiert mich persönlich garnicht. Was mich tangiert ist, wenn man in meiner Umgebung mit dererlei gegen mich Stimmung macht.

    Wer David mit Goliath verwechselt, vertauscht, etc der ist VERBLENDET.

  43. # 35. Wenn Sie die mail für „unberechtigt“ halten, ist sie so gut wie sicher berechtigt,
    es sei denn, Sie kennen wenigsten EIN EINZIGES WISSENSCHAFTLICHES paper, das das nachweist (NACHWEIST!!!).
    Das Thema ist Wärme im Sommer verursacht Kälte im Winter, dieser time gap ist physikalisch NICHT erklärbar,
    entsprechend verklausuliert wird auch dahergeschwafelt.
    Sie können NICHT BEANTWORTEN,
    ob die Luft über der Arktis JETZT im Winter kälter oder wärmer ist als sonst, oder?
    (ich kenne die Antwort)

    Hoffmann, Sie wissen gar nichts über einen „Treibhauseffekt“

    Sie können noch nicht einmal beantworten ob Wasser ein „Treibhausgas“ ist,
    weil jeder „Treibhausspinner“ eine etwas andere Theorie vorträgt,
    ein sicheres Zeichen, dass diese Theorie nicht widerspruchsfrei formulierbar ist.
    Sie machen sich nur lustig, welch wissenschaftliche Leistung.

    mfG

  44. Sicher gibt es auf beiden Seiten der Debatte extreme Positionen.

    Ein schönes Beispiel liefert ja schon Hendrik Frentrup in #7. Ein typischer Alarmist, der sich eben dadurch auszeichnet, sein eigenes Urteilsvermögen zu vernachlässigen und stattdessen das nachzuplappern, was irgendwelche scheinbaren Autoritäten ihm vermitteln. Es gab mal vor einer Weile eine Studie -- in den USA glaube ich -- nach der der Klimaskeptizismus mit steigendem Bildungsgrad zunimmt. Für Deutschland hatte ich mal eine Untersuchung gesehen, nach der die Ablehnung der Kernenergie mit steigendem technischen Wissen abnimmt. Leider habe ich die Quellen nicht mehr (vielleicht erinnert sich ja ein Leser daran), kann das also nicht belegen. Was ich eigentlich sagen wollte: Diese Resultate entsprechen mein ganz individuellen nicht repräsentativen Beobachtungen in meinem beruflichen und privaten Umfeld. Der typische Alarmist in der Politik, im Journalismus, in der Verwaltung, in Bildungseinrichtungen und überhaupt in der Bevölkerung ist jemand, der sich auf andere verlässt, statt selbst zu denken. Die Menschen sind oft einfach nicht fähig oder nicht willens, sich das notwendige Wissen über Klima- und Umweltfragen anzueignen, um sich selbst ein Urteil zu bilden. Wie Constanze W. oben ausführt, empfinde auch ich das oft als frustrierend.

    Da man nichts dagegen unternehmen kann, sollte es aus meiner Sicht darum gehen, die Relevanz der Frentrups dieser Welt zu minimieren. Das gelingt am besten, in dem man der Politik, die auf die ökobewegten Wähler glaubt Rücksicht nehmen zu müssen, ihre Macht nimmt. Wir brauchen den schwachen Staat.

    Es kommt mir oft auch so vor, als ob diese ganze Klimadebatte seitens der Politik nur als Instrument gesehen wird, verloren gegangene Bindungskräfte innerhalb der Gesellschaft wieder neu zu stärken. Um führen zu können. Auch in ganz anderen Feldern. Anders kann ich mir eigentlich nicht erklären, wie man derart irrationale Entscheidungen überhaupt ernsthaft erwägen kann, wie „Klimaschutz“ oder gar „Energiewende“. Von daher finde ich das eher vorteilhaft, Quentin und Bibliothekar, wenn die Fragmentierung der Gesellschaft weiter voranschreitet. Auch hier zeigt sich das Primat der Technologie. Individuelle Interessen sollten aus meiner Sicht mehr zählen, als „gesamtgesellschaftliche“. Aus meiner Sicht gibt es ein „Gesamtgesellschaftlich“ auch schon lange nicht mehr. Mir beispielsweise ist es egal, was andere von Klimaschutz halten. Solange sie mich damit in Ruhe lassen.

    Es ist der missionarische Eifer, der aus meiner Sicht Skeptiker und Alarmisten trennt. Und zwar auf sehr grundlegenden Ebenen der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur. Was eine Ursache für Kommunikationsprobleme ist. Wir sind natürlich erbost über die offensichtliche Desinformation der Lewandowsky-Studie. Andere, wie wahrscheinlich Lewandowsky selbst oder auch eben Hoffmann oben, können diesen Ärger aber überhaupt nicht verstehen. Sie könnten nicht, selbst wenn sie wollten. Lewandowsky ist ganz bestimmt fest davon überzeugt, etwas sehr Richtiges und Wichtiges getan zu haben. Daß Skeptiker aus bestem Wissen und Gewissen skeptisch sind, daß sie nicht wider besseres Wissen handeln, daß sie nicht (Beispiel Singer) absichtlich lügen, daß sie nicht gekauft sind, das alles können die Alarmisten einfach nicht begreifen.

    So wie wir die Irrationalität der anderen Seite uns selbst nicht erklären können, kapieren die Alarmisten nicht, wieso wir die Notwendigkeit von Klimaschutz nicht einsehen.

    Meine Erfahrung aus langjährigen Debatten on- wie Offline, Herr Hoffmann, ist genau die. Wir reden konsequent aneinander vorbei. Wir haben keine gemeinsame Basis mehr, auf der eine Verständigung möglich sein könnte. Ich finde das gut. Ohne diese Basis kann es keine umfassende soziale Massenbewegung mehr geben, die die Gefahr des Totalitarismus beinhaltet.

    Die meisten Alarmisten die ich kenne, sind naturwissenschaftlich/technische Laien. Sie mögen auf anderen Gebieten herausragende Kompetenzen aufweisen, aber in der Klimafrage denken sie simpel. Sie denken tatsächlich, sowohl die Klimakatastrophe als auch die Chance, eine solche zu verhindern, wären naturwissenschaftlich bewiesen. Das sind die Lewandowskys dieser Welt. Sie setzen bspw. Treibhauseffekt und Klimakatastrophe gleich und haben daher die Erwartungshaltung, wer an letzterer zweifelt, müsse auch die Physik der Atmosphäre insgesamt „leugnen“. Ein Irrtum.

    Sie, Herr Paul, erfüllen diese irrige Annahme. Es geht tatsächlich nicht, wie Constanze W. oben ausgeführt hat, um „Wahrheit“ oder „Lüge“, es geht eher um „Vernunft“ oder „Unvernunft“. Sie, Herr Paul, sind eigentlich auch nur ein Alarmist. Sie wollen die eine „Wahrheit“ durch eine andere „Wahrheit“, die eine Ideologie durch die andere ersetzen. Sie sind einer von denen, die Lewandowsky gehofft hatte, zu finden. Daß ihm das nicht gelungen ist, ist wohl das entscheidende Ergebnis der Studie.

    Ein Skeptiker ist jemand der weiß, daß es keine „Wahrheit“ gibt. Ein „Leugner“ glaubt, eine andere „Wahrheit“ gefunden zu haben. Wir hier bei Science Skeptical sind Skeptiker. Keine Leugner. Die andere Seite hat immer noch nicht verstanden, daß das einen Unterschied bedeutet.

  45. @ Georg Hoffmann # 32:
    *lach*
    Warum wusste ichg, dass der gute alte GH hier wieder anbeissen würde?

    Weil er sachlich nichts drauf hat und immer dann, wenn nicht pöbeln angesagt war, sondern Wissenschaft, mit blutiger Nase abgezogen ist.

    Mensch, GH, ich hab‘ ein paar Fans von dir gefunden, und das sind SKEPTIKER!
    Ja, ehrlich!
    Die sind so skeptisch auf Skeptiker dass sie als letzten Notnagel, als ich sie gerade so schön zusammengefaltet habe, sogar dich als Kronzeugen der Wissenschaft benannten und Vennecke dazu -- Adel für deine Blog!
    Da bist mal richtig zur Autorität mutiert!

    Aber ich hab‘ trotzdem noch was gelernt.
    Nämlich, dass du Alpträume von mir hast. Die haben da nämlich was verlinkt:


    Georg Hoffmann

    März 16, 2013

    @Tritium
    “Da werden Sie geholfen in Ihrer kindlichen Angst vor einem Meeresspiegelanstieg in einigen 100 Jahren. Sie brauchen da gar keine Angst, da unsere Nachkommen ihre Probleme locker und selbständig lösen werden. ”…

    und so weiter…

    Sorry, GH, du leidest unter Halluzinationen.
    Wenn du glaubst, ich würde in deinen Anstaltsblog uinter einem falschen Nick einschleichen, nimmst dich sehr viel wichtiger als du bist.
    Nicht mal, wenn mir jemand was bezahlen würde, würde ich mich mit deiner Freaktruppe gemein machen.
    Falls du aber immer noch glaubst du würdest mit mir reden, dann lass dir was anderes verschreiben, die Nebenwirkungen von dem Zeug das du derzeit nimmst sind echt schlimm.

    Gute Besserung!
    Tritium

  46. @Kipp
    „Keine Angst, Sie brauchen meinen Job nicht zu machen, das mache ich schon alleine. Es würde mir reichen wenn Sie Ihren vollmundigen Ankündigungen auch Taten folgen lassen würden.“
    Ouups. Dh Sie haben einen Artikel ueber wahrscheinlich manipulierte Daten geschrieben ohne auch nur einmal die vermeintlichen Manipulierer zu kontaktieren.
    Na, werden schon schuldig sein.

    „Ich halte es auch nicht für zielführend nach Spinnern im jeweiligen anderen Lager zu suchen. “

    Ich halte das fuer ganz ausgesprochen zielfuehrend. Sie koennen gerne bei mir in den Blogg Kommentaren mal nachschauen. Und ich schau hier und bei EIKE nach. Ok?
    Ich meine, Sie liegen um mehr als eine Groeszenordnung bei der Zahlr ihrer Spinner (wie Sie es nennen), Ozonlochexperten etc etc, daneben und, wenn man nur Ihren Blogg und EIKE analysiert und nur diese Quellen benutzt), dann haette man genau das Ergebnis dieser Studie. Und das waere dann eben genau so methodisch schlecht, aber immerhin ganz amusant.

    @Tritium
    In einem mehrere hundert Kommentare langen Diskussion haben Sie also ihren Namen gefunden. Ungluecklicher Zufall, gell?

  47. Schade, ich hatte die Hoffnung, wir könnten mal ganz sachlich miteinander diskutieren. Wäre schön, wenn das jetzt nicht wieder eskaliert.

  48. Ja, und ich gehöre auch zu denen die bei der letzten Bundestagswahl mit Energiewende/Merkel als CDU Wähler voll auf die Fresse geflogen sind. Welche Basis haben wir denn?
    Ideologisch volgestopfte Ämter, Schulen, Uni’s etc. Da reicht eine kleine Mehrheit für Kernenergie in Umfragen einfach nicht aus. Wie müssten alle viel Zeit und viel Kraft in eine Veränderung dort stecken. Aber ich sehe mich nicht in der Lage dazu. Um als Leistender hier voran zu kommen, so muss man schon den ganzen Tag arbeiten. Und unsere Produkte macht man teuer und jährlich durch §§§ Wucher kaputt. Ich zahle ein hübsches Sümmchen in Kranken- und Pflegeversicherung ein nur um (wie mir dieses Jahr schon zwei mal geschehen) tausende in eine Behandlung zuschießen zu müssen. Wir Leistende haben garkeine Lobby. Wenn wir kommen und etwas brauchen, so hat man alles schon verteilt.

    E.ON und RWE werden hier in Deutschland nie wieder etwas Bauen. Vor unserer Tür (Mühlheim-Kährlich) liegt eine hübsches Beispiel. Der hochmoderne Reaktor von RWE. Bei der Neugenehmigung des Reaktors (wegen Bauplatzänderung hat man ihnen eine Folgegenehmigung aberkannt.
    RWE bezifftert die schäden für das Unternehmen mit ca. 5mrd. Euro.
    Ein halbe jahr nachdem sicher war, das der Reaktor nicht an das Netz gehen würde war sein Schicksal dann entgültig besiegelt. Mit Entlassung der Mannschaft, unter ihnen viele die schon im Bau dabei waren, wäre der Reaktor sowiso nichts mehr Wert gewesen. (So ein Mitarbeiter von RWE bei einer Führung durch den Reaktor)

  49. @ Georg Hoffmann
    eine Frage…….sie halten das Paper von Foster und Rahmstorf immer noch für relevant?…..die Erwärmung schreitet voran?

  50. @ GH:
    Lesen bildet:

    Die haben da nämlich was verlinkt:

    Aber du bist hier bei der Konkurrenz ja ein sehr eifriger Leser, wie man sieht… 😀

    Kann ich allerdings verstehen. dein eigener Blog ist ja wirklich nur was für …*räusper*… und ich kann mir gut vorstellen, dass das auf Dauer nervt.
    Aber sag mal, mit wem hast denn da geredet oder geglaubt zu reden?
    War da Alkohol mit im Spiel oder passiert das auch nüchtern?

  51. Herr Heller, polemische ad hominem-Argumentation beherrschen Sie, wie ich sehe, ebenso gut, wie Hoffmann.
    Die Toleranz, die Sie völlig aussichtslos offensichtlich von den AGW-Vetretern erwarten, sind sie ABSOLUT NICHT bereit, gegenüber Andersdenkenden zu gewähren, schämen Sie sich!
    Was meinen Sie denn, warum der kluge Hoffmann mein Fragen NICHT beantwortet?
    Können Sie sie beantworten?
    Nein, Sie stänkern lieber, „wissenschaftlich“ sehr, sehr, sehr überzeugend.

    Leider ist die Rolle der „Wissenschaft“ bei diesem Klimarettungswahnsinn sehr wichtig, man kann sie deshalb nicht einfach links liegen lassen und zur Geschäftsordnung schreiten.

    Deshalb muss die Kritik auch hier an der Wurzel beginnen, am Treibhauseffekt selbst, den auch Sie nicht erklären können.

    Sie sind dazu offensichtlich nicht bereit und betreiben gegen Kritiker ihres laienhaften Privatmodells a la Uni Bern genau den gleichen Blödsinn der hier im Spiegel beschrieben wird.

    Deshalb kann sich Hoffman kaputtlachen!

    mfG

  52. @ Georg Hoffmann #46

    Da liegen Sie falsch. Wie ich in den Kommentaren zu dem betreffenden Artikel geschrieben habe, habe ich die betreffenden Forscher sehr wohl kontaktiert. Man sah sich nur offenbar nicht genötigt, meine Fragen zu beantworten. Daher hatte es mich ja gefreut dass Sie, der Sie sicher über bessere Kontakte in diesen Kreisen verfügen als ich das tue, so freundlich waren Ihre Hilfe anzubieten. Schließlich haben Sie ja völlig recht. Ohne eine Stellungnahme derjenigen die die Daten angepasst haben ist jede Mutmaßung über die wahren Gründe zunächst einmal reine Spekulation. Das habe ich auch genauso geschrieben.

    Ach ja, und weil Sie meinen so sehr auf dem Thema Ozonloch herumreiten müssen. Auch da liegt der Fall ja nicht ganz so, wie es die Weltenretter-Fraktion gerne hätte. Zwar streitet niemand ernsthaft ab, dass das Chlor das mit den FCKW in die Atmosphäre gelangt das Potenzial besitzt, Ozon abzubauen. Dass es aber noch ganz andere Mechanismen gibt, die für Veränderungen der Ozonkonzentration sorgen und dass diese Faktoren eventuell eine viel bedeutendere Rolle bei den Schwankungen in der Ozonschicht spielen als es die FCKWs jemals taten, das wurde damals (und zum Teil noch heute) komplett ausgeblendet. So gesehen findet man einiges Ähnliche bei CO2 und FCKW.

    Anders liegt der Fall ganz sicher bei den anderen von Ihnen genannten Beispielen. Bei den Themen AIDS und bei der Evolutionstheorie. Um hier Verschwörungsgläubige zu finden, da muss man schon etwas tiefer im Internet wühlen und sich auf Seiten begeben, die man nüchtern wohl kaum erträgt. Solche Art von Meinungen sind mir in der Klimadebatte auch bislang noch nicht untergekommen, auf keiner Seite. Ihnen vermutlich auch nicht. Sie haben das hier mal nur so eingeworfen, weil es so toll in die Reihe passte.

  53. @ Dr. Paul

    Ist es Ihnen schon mal aufgegangen dass Ihre Art Totalopposition gegen den Treibhauseffekt in keiner Weise zielführend ist?

    Dass IR-aktive Gase in der Atmosphäre zu einer Erwärmung führen ist einer der ganz wenigen Punkte, in dem sich Skeptiker und Alarmisten weitestgehend einig sind. Den Effekt der dazu führt hat Peter Heller in einem Blogbeitrag hier sehr gut und anschaulich erläutert.

    Die strittige Frage in der Diskussion ist lediglich (aber diese ist von entscheidender Bedeutung), wie groß die Erwärmung durch zusätzliche IR-aktive Gase ausfällt. Und wie sich dabei Rückkopplungs- und Puffer-Mechanismen auswirken. Die Spannbreite für eine Verdopplungder CO2-Konzentration in der Atmosphäre die sich dadurch ergibt reicht von einem geringfügiger kaum messbarern Effekt bis hin zu einer davongaloppierenden und dann unkontrollierbaren Erwärmung. Ein weiterer offener Streitpunkt ist die Größenordnung natürlicher Klimaschwankungen und die Frage ob diese nicht eventuell weitaus bedeutender sein könnten, als der menschliche Beitrag.

    Politisch ergibt sich dabei die Fragestellung, ob es zur Katastrophe kommt oder nicht und ob diese durch einschränkende Maßnahmen zu verhindern ist oder nicht. Oder ob man die aufzuwendenden Ressourcen nicht besser in Anpassungsmaßnahmen an ein sich wandelndes Klima investiert.

    Wissenschaftlich scheint die Schlacht insoweit geschlagen zu sein, als die Klimaforscher nicht den Einfluss auf die Politik gewinnen konnten, den manche unter ihnen vielleicht gerne gehabt hätten. Verloren hat in diesem Gefecht leider die gesamte Wissenschaft, nicht nur die Klimaforschung. Galten Wissenschaftler an sich bis vor einigen Jahren noch als Inbegriff für Redlichkeit und Glaubwürdigkeit, rangiert deren Ruf momentan wohl irgendwo zwischen dem einer Kartenlegerin und eines Gebrauchtwagenhändlers.

  54. #44 heller

    Die meisten Alarmisten die ich kenne, sind naturwissenschaftlich/technische Laien. Sie mögen auf anderen Gebieten herausragende Kompetenzen aufweisen, aber in der Klimafrage denken sie simpel. Sie denken tatsächlich, sowohl die Klimakatastrophe als auch die Chance, eine solche zu verhindern, wären naturwissenschaftlich bewiesen.

    vom prinzip her kann ich dies bestätigen.
    hab erst dieses wochenende eine kurzw diskussion mit nem bekannten gehabt.
    er: diverse inseln werden überflutet (klimaflüchtlinge und co.)
    ich: die realen daten zeigen was anderes (verweis auf die 10mio, von der UN versprochenen, klimaflüchtlinge)
    er: glaub ich nicht
    er: extremwetter nehmen zu
    ich: die realen daten zeigen dies nicht (inkl. verweis auf IPCC)
    er: glaub ich nicht
    uswusf

  55. @ Rudolf Kipp

    Ist es Ihnen schon mal aufgegangen dass Ihre Art Totalopposition gegen den Treibhauseffekt in keiner Weise zielführend ist?

    Es kommt in der Frage nach dem vermeintlichen Treibhauseffekt nicht darauf an, ob eine bestimmte Position dazu „zielführend“ ist oder nicht, sondern darauf, ob sie wahr oder falsch ist.

    Dr. Paul hat natürlich recht, wenn er sagt, dass es einen physikalischen Effekt, den man nicht nachweisen kann, nicht gibt.

    Ich habe übrigens vor ein paar Wochen die Schrift „Zur Quantenphysik der Strahlung“ von einem gewissen, dem einen oder anderen vielleicht dem Namen nach bekannten Herrn Einstein aus dem Jahre 1917 gelesen. Aus dieser Schrift sind folgende Erkenntnisse m.E. von Bedeutung:

    1. Ein Gasmolekül, das elektromagnetische Strahlung absorbiert (z.B. CO2), emittiert es auch wieder.

    2. Die Anwesenheit von absorbierenden und emittierenden Gasmolekülen in einem von elektromagnetischer Strahlung (z.B. IR-Strahlung) durchflossenen Raum stört das lokale thermodynamische Gleichgewicht nicht (!).

    3. Es gibt nicht nur angeregte Emission, sondern auch spontane.

    Daraus folgt: CO2-Moleküle in der Luft, die im Gegensatz zu N2- und O2 -- Molekülen IR-Strahlung absorbieren und emittieren können, vermehren die Gesamtzahl der Moleküle im System Erde-Atmosphäre, die IR-Strahlung ins All emittieren können, über die Zahl der in der oberen Schicht der Erdoberfläche vorhandenen und nach SB abstrahlenden Moleküle hinaus. Sie können einen Teil der Wärmenergie, die sie durch Wärmeleitung und Konvektion von der Erdoberfläche erhalten haben, abstrahlen und sich dadurch entsprechend abkühlen.

    Ich wünschte mir, dass die, die an den Treibhauseffekt durch CO2 glauben, einmal ein plausibles Modell vorlegen, das diese strahlenphysikalischen Erkenntnisse Einsteins in ihre Rechnungen einbeziehen. Sie sollten dann auch in der Lage sein, einen experimentellen Nachweis, wenn nicht durchzuführen, so doch wenigstens vorzuschlagen.

    Erst wenn sie das getan haben, werde ich bereit sein, mich erneut ernsthaft mit diesem Glauben zu befassen.

  56. @55

    Sie sollten dann auch in der Lage sein, einen experimentellen Nachweis, wenn nicht durchzuführen, so doch wenigstens vorzuschlagen.

    ich glaube hr. heller hatte dies vor kurzem hier irgendwo sehr gut erklärt.

    kurz in bunte-bilder-sprache ausgedrückt:
    -- die atmosphäre dehnt sich optisch aus
    -- oben wird es kälter
    -- unten wird es wärmer
    -- dies kann man und wird (ge)messen

  57. @ michael m. #56

    ich glaube hr. heller hatte dies vor kurzem hier irgendwo sehr gut erklärt.

    Hat er, wie ich weiter oben schon verlinkt habe: Der Treibhauseffekt

  58. Lieber Herr Vogels,

    sie schreiben:

    „Ich wünschte mir, dass die, die an den Treibhauseffekt durch CO2 glauben, einmal ein plausibles Modell vorlegen, das diese strahlenphysikalischen Erkenntnisse Einsteins in ihre Rechnungen einbeziehen. Sie sollten dann auch in der Lage sein, einen experimentellen Nachweis, wenn nicht durchzuführen, so doch wenigstens vorzuschlagen.“

    Nun ja. Dann müssten Sie einfach Bücher zur Physik der Atmosphäre lesen.
    Zum Beispiel:Thomas und Stamnes, Goody und Yung, Roedel und Wagner.
    Das ist selbstverständlich alles berücksichtigt. Einsteins Erkenntnisse werden da schon umgesetzt.
    Nur weil das ein Journalist im Spiegel nicht berücksichtigt, oder Sie das nicht wissen wird die Physik der Atmosphäre nicht falsch. Skeptiker sein heißt vor Allem zunächst studieren, nicht aus Unkenntnis in Frage stellen.

    Im übrigen habe ich auf EIKE gerade Messungen
    verlinkt, die den experimentellen Nachweis bringen. Müssen Sie nur lesen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

    P.S.
    Können Sie Einsteins strahlenphysikalische Erkenntnisse zur Physik der Atmosphäre zitieren?
    Oder ist das oben nur so ein Spruch von Ihnen

  59. @Rudolf Kipp, Sie haben überhaupt noch nicht kappiert,
    dass es hier auch um den beleidigenden Stil geht, in dem Euer lieber Herr Heller mit Andersdenkenden umgeht???
    Sie argumentieren persönlich nicht sachlich nach dem Motto:
    kommen Sie mir nicht mit der Realität, wir haben schon unser Modell.

    Den Begriff TOTALOPPOSITION verbitte ich mir !!!

    Ich will wissen, welche Fakten, welche Beweise Sie vorbringen können für Ihr Modell, eines von vielen. Das ist keine „Opposition“!

    Funkstille!!!

    Ist eine KORRELATION bei behauptetem kausalen Zusammenhang neuerdings nicht mehr erforderlich???
    Das mit dem schlechten Ruf der „Wissenschaft“ hat also seine völlige Berechtigung.

    Keiner konnte z.B. meine einfache Frage beantworten ob Wasser ein „Treibhausgas“ ist.

    Sie machen die Frage nach der realen Existent des „Treibhauseffektes“
    zum religiösen tabu.

    Wie glaubwürdig und „zielführend“ ist dann überhaupt ihr Zweifel
    an dem :
    „es wird kälter, weil es wärmer wird“!!!

    Das Heller-Modell ist physikalisch FALSCH. Ich muss das ja nicht wiederholen, da mir keiner (inhaltlich) widersprochen hat.

    mfG

  60. @Rudolf #53

    Galten Wissenschaftler an sich bis vor einigen Jahren noch als Inbegriff für Redlichkeit und Glaubwürdigkeit, rangiert deren Ruf momentan wohl irgendwo zwischen dem einer Kartenlegerin und eines Gebrauchtwagenhändlers.

    ….falls man Leute wie Schellnhuber, Rahmstorf, Latif….. zu den Wissenschaftlern rechnet, ist diese Aussage ja noch die blanke Schmeichelei. Da wäre die Klassifizierung „Hütchenspieler” wohl passender.

  61. @ Dr. Paul

    Sie scheinen da ein Problem mit der Umschalttaste zu haben. Die klemmt offenbar gelegentlich und lässt ganze Wörter groß erscheinen.

    Ansonsten empfehle ich Ihnen den hier mehrfach angesprochenen Artikel von Peter Heller zum Treibhauseffekt einmal wirklich zu lesen. Das würde Ihnen einiges Schreiben ersparen. Da wird zum Beispiel auch Ihre Frage beantwortet, ob Wasser ein Treibhausgas ist.

    Treibhausgase sind solche, die infrarote Strahlung absorbieren und entweder in kinetische Energie (in Bewegung) umsetzen, oder auch wieder reemittieren. Diese Eigenschaft wiesen fast alle drei- und mehratomigen Gase auf. Insbesondere auch die bekannten Protagonisten der Debatte, Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan.

  62. Herr Rudolf Kipp, dann lernen Sie gleich als erstes, dass Wasser die Erdoberfläche kühlt,
    also ein Kardinalfehler.
    Hier gibt es sogar eine schöne Korrelation, der Wasserdampfgehalt ist gesunken, die Temperatur gestiegen.

    http://tinyurl.com/cpbe65e

  63. Reiner Vogels, experimentelle Widerlegungen, angefangen von WOOD 1909,
    oder das Fehlen einer CO2 Gegenstrahlung (Transparenz 0) werden grundsätzlich ignoriert oder geleugnet.
    Siehe Heß

  64. Hier gibt es sogar eine schöne Korrelation, der Wasserdampfgehalt ist gesunken, die Temperatur gestiegen.

    keine ahnung was sie sehen, ich sehe besagte korrelation nicht.

  65. Herr @michael, die Temperaturentwicklunng habe ich als bekannt voraus gesetzt, hier sitzen doch lauter Experten, die mich belehren wollen.
    Also nach Heller und Kip steigt die Temperatur mit dem Wasserdampfgehalt,
    entsprechend muss sie natürlich auch fallen, wenn der Wasserdampfgehalt sinkt.
    besonders ab den 70ger Jahren ist die „Globaltemperatur“ nach allen bekannten „Messexperten“ unbestritten angestiegen,
    der Wasserdampfgehalt, wie gezeigt aber nicht, sondern, er ist gesunken.
    Das können Sie nun einen positiven KÜHLEFFEKT nennen,
    oder eine negative Korrelation zur Erwärmung, was aufs Gleiche rauskommt.
    Datenquelle:
    Earth System Research Laboratory (NOAA). Pre-1973 data from the United States is not homogeneous according to Elliot and Gaffen (1991). See also data description by Kalnay et al. (1996). Last month shown: February 2013. Last diagram update: 5 March 2013.

    Die Sache mit dem Treibhausmodell ist also für Wasserdampf gestorben.

    Unser Ausgangspunkt war aber nicht, dass ich ihnen irgendwelche Daten liefere, die sich heute jeder selbst suchen kann,
    sondern
    ich frage nach BEWEISEN für irgend ein Treibhausgasmodell, egal welches!

    Funkstille!

    es gibt nur Modelle, die sich NICHT bestätigen lassen.
    Das kann man jetzt als Totalopposition der Natur definieren,
    aber was habe ich damit zu tun?

    CO2,
    das jetzt übrig bleibt FOLGT aus physikalischen Gründen der Wassertemperatur wie man das von der Sprudelflasche kennt. Also mit zeitlicher Verzögerung, auch heute noch,
    Ole Humlum et. al aus Oslo, das sind auch MESSUNGEN.

    Längerfristig gibt es überhaupt keine Korrelation.

    Warum wird das ignoriert? Die „Treibhaustheorie“ ist schon lange keine Wissenschaft mehr.
    Hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen! So dumm können die gar nicht sein.

    mfG

  66. Also Leute, was soll das hier eigentlich?

    Da macht irgend so ein Psychologe eine Studie, nachdem alle Skeptiker nur Idioten sind……und ihr wollt nun unbedingt beweises, das dem nicht so ist……….wozu eigentlich?
    Lasst Mutter Erde mal machen……die nämlich inzwischen die Klimagilde zunehmend beunruhigt, weil es einfach nicht so schnell warm wird, wie berechnet.

    Halten wir uns mal an die Fakten.
    Kyoto-Protokoll ist ausgelaufen……..der weltweite CO2-Ausstoß steigert sich ungerührt Jahr für Jahr immer weiter, Deutschlands Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß liegt wohl bei knapp 2,5%, ist also praktisch irrelevant…….und neuerdings treibt man deshalb jetzt auch die Ersatz-Sau durchs Dorf, die so-genannte Ressourcenknappheit um der bekloppten Energiewende doch noch einen Sinn geben zu wollen.

    Ach ja…..wenn wir schon Idioten sein sollen….wat ist dann der hier?

    Diplom-Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst: „Nein, es bleibt dabei, die Erderwärmung nimmt zu. Ein kalter Winter widerspricht dem nicht. Was in Deutschland oder Europa passiert, hat für das Weltklima keine Bedeutung.“
    Hartmann: „Zwischen 1985 und 1995 ist die Temperatur kontinuierlich gestiegen. Seither hat sich aber nicht mehr viel getan.“ Weltweit werden aber jedes Jahr neue Höchstwerte gemessen.

    BILD

    Ob es wärmer wird oder nicht, zeigt uns gleich das Licht……oder auch nicht.
    Fazit…….die Vermeidung hat sich erledigt, wenn sich also dat Klima wandelt, werden wir uns eben anpassen……wie schon die letzten 2 Millionen Jahre auch, als Menschheit.

    Onkel Heinz………alles ne Sache der Energiebilanz

  67. Sehr geehrter Herr Heß,

    in dem Artikel von Peter Heller zum Treibhauseffekt wird die spontane Emission von Gasmolekülen jedenfalls nicht berücksichtigt. Dass also CO2 zusäzlich zur Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche ein Fenster der Wärmeabstrahlung ins All bereitstellt, von Wärme, wie gesagt, die das Molekül nicht durch Strahlung, sondern durch Stoß empfangen hat, und also zur Kühlung der Atmosphäre beitragen dürfte, erwähnt Herr Heller nicht.

  68. @ Paul:

    Wenn ich solche Sätze lese…

    Also nach Heller und Kip steigt die Temperatur mit dem Wasserdampfgehalt,

    …dann weiß ich, daß Sie die ganze Klimadebatte überhaupt nicht verstanden haben. Was soll ich also mit Ihnen noch besprechen?

    Es geht hier in diesem Thread um die Strategie der Desinformation, die „Wissenschaftler“ wie Lewandowsky nutzen bzw. etablieren. Diese richtet sich gezielt an Menschen, die sich nicht selbst informieren, die ihr eigenes Urteilsvermögen abschalten und verfängt auch nur bei solchen. Dem mit einer eigenen Strategie einer Gegen-Desinformation zu begegnen, ist nicht klug. Denn dadurch wird man ja auch nur selbst zu einem Alarmisten.

    Warum wird das ignoriert? Die “Treibhaustheorie” ist schon lange keine Wissenschaft mehr.
    Hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen! So dumm können die gar nicht sein.

    Sie sind ein Alarmist. Missionare aller Art werden hier in diesem Blog nun einmal kritisch gesehen. Wenn Sie sich damit nicht abfinden können, können Sie auch einfach schweigen.

    @ all:

    Noch einmal abschließend dazu: Der Treibhauseffekt (besser: Atmosphäreneffekt) ist nicht eine „Theorie“, sondern ein physikalischer Effekt, der sich zwangsläufig aus physikalischen Grundprinzipien ergibt. Er sorgt nicht etwa für eine Klimakatastrophe, sondern für eine lebenswerte Umwelt. Die von der Erde absorbierte Sonneneinstrahlung könnte die Erdoberfläche gerade mal auf (im Mittel) etwa -18° erwärmen. Mehr Energie ist nun einmal nicht da. Nun ist es an der Oberfläche aber deutlich wärmer (zum Glück). Der Atmosphäreneffekt erklärt dieses Phänomen. Er ändert natürlich nichts an der Sonneneinstrahlung, er beeinflusst aber die Energieverteilung in der Atmosphäre. Nun ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre bereits so hoch, daß die Wirkmöglichkeiten dieses Gases weitgehend ausgeschöpft sind. Es gibt keine lineare Korrelation zwischen CO2 und Temperatur, sondern eine logarithmische. Selbst, wenn man den CO2-Gehalt in der Troposphäre verdoppelt, steigt die Oberflächentemperatur nur unwesentlich (um etwa 1°). Darüber besteht Einigkeit zwischen Alarmisten und Skeptikern. Die wichtigen, ungeklärten Fragen sind die nach den Folgewirkungen (Schaltet der geringe CO2-Effekt zusätzliche „Verstärkungseffekte“ frei? Gibt es vielleicht auch „Gegeneffekte“?), nach den Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft (Wie abhängig sind wir eigentlich überhaupt von Wetter, Witterung und Klima?) und nach der Sinnhaftigkeit von Vermeidungsstrategien (Ist Emissionsreduzierung auf globaler Ebene überhaupt möglich? Welche möglicherweise noch größeren Risiken beinhaltet eigentlich die Vermeidungsstrategie (Energiewende?)? Könnte das Klima auch auf kurzen Zeitskalen durch natürliche Effekte so beeinflusst werden, daß Vermeidung gar keinen Sinn ergibt?).

    Das sind Fragen, die man sich weder in der Politik, noch in den Leitmedien ausreichend stellt. Diese „Marktlücke“ füllt Science Skeptical. Die Lewandowskys dieser Welt haben leider überhaupt nicht verstanden, daß Skeptiker diese Fragen stellen und daß man diese Fragen auch unbedingt stellen sollte. Das ist das eigentliche Problem.

    Den Rattenfängern auf beiden Seiten -- ob sie nun „Dr. Paul“ oder „Hendrik Frentrup“ heißen -- sollte man dabei eben nicht auf den Leim gehen.

  69. @ Vogels, #67:

    Energieerhaltungssatz. Was an Sonneneinstrahlung absorbiert wird, wird auch wieder abgestrahlt (mehr kann aber dann auch nicht abgestrahlt werden, denn mehr ist einfach nicht da). Der Treibhauseffekt ändert daran nichts. Die Frage, die Sie aufwerfen, ist also nicht relevant für die Wirkung der Atmosphäre. Durch das CO2 wird -- einfach gesprochen -- der Ort, von dem aus Strahlung wieder ins All abgegeben wird, nach oben verschoben. Die Troposphäre ist eben nur im Bereich der sog. atmosphärischen Fenster für Strahlung durchsichtig, weil es CO2 (und andere „Treibhausgase“) gibt.

    Suchen Sie die Erhaltungsgröße (diese ist die Energie und nicht die Strahlung), schauen Sie, was mit dieser geschieht und schon klärt sich alles auf…

  70. Sehr geehrter Herr Heller,

    die Frage, die ich aufwerfe, ist sehr wohl relevant. Natürlich erfordert der Erhaltungssatz, dass über lange Zeiträume Abstrahlung und Einstrahlung gleich sind.

    CO2 in der Atmosphäre verschiebt nun aber nicht nur den Ort der Abstrahlung nach oben, sondern es fügt der Abstrahlung durch die Erdoberfläche einen weiteren Ort (ich vermeide den Ausdruck Fläche, weil der bei Gasen nicht zutreffend ist) hinzu. Die Erdoberfläche strahlt ja weiter über ein sehr breites Abstrahlungsspektrum.

    Wenn die „Fläche“ der Abstrahlung vergrößert wird, kann sich das Gleichgewicht von Einstrahlung und Abstrahlung nur durch eine Senkung (!) der Temperatur nach einer gewissen Übergangszeit einpendeln.

  71. @ Vogels, #70:

    Wenn die “Fläche” der Abstrahlung vergrößert wird, kann sich das Gleichgewicht von Einstrahlung und Abstrahlung nur durch eine Senkung (!) der Temperatur nach einer gewissen Übergangszeit einpendeln.

    In der Stratosphäre wird es kühler. Das wird ja auch gemessen. Noch einmal: Der Energiegehalt der gesamten Atmosphäre bleibt gleich. Der Treibhauseffekt ändert etwas an der Verteilung dieser Energie.Unten wärmer, oben kühler. Der Temperaturgradient wird sozusagen „verschoben“. Noch einmal: Suchen Sie die Erhaltungsgröße (diese ist die Energie und nicht die Strahlung), schauen Sie, was mit dieser geschieht und schon klärt sich alles auf…

  72. Sehr geehrter Herr Heller,

    CO2 befindet sich nicht nur in der Stratosphäre, sondern auch in der Troposphäre. Sonst gäbe es bekanntlich kein Leben auf der Erde.

    Wenn nun CO2 einen Abkühlungseffekt hat, weil es eine zusätzliche Abstrahlungs“fläche“ bereitstellt, was Sie für die Stratosphäre zu bejahen scheinen, hat es diesen Effekt auch weiter unten.

    Ich räume allerdings ein, dass dieser Effekt wegen des geringen CO2-Anteils in der Atmosphäre (390 ppm) sehr gering sein dürfte.

  73. @Kipp
    „Ach ja, und weil Sie meinen so sehr auf dem Thema Ozonloch herumreiten müssen. Auch da liegt der Fall ja nicht ganz so, wie es die Weltenretter-Fraktion gerne hätte.“
    Na, lassen Sie es raus.

    “ dass diese Faktoren eventuell eine viel bedeutendere Rolle bei den Schwankungen in der Ozonschicht spielen als es die FCKWs jemals taten,“

    Also wenn man jetzt eine Querverbindung durch Befragung verschiedener klimawandelkritischer Blogbetreiber durchfuehren wuerde, dann kaeme bei Ihnen also etwa raus, dass Sie sich besser mit dem Klima auskennen als das IPCC und eben auch besser mit der Grenz-Phasenchemie von Halogenalkanen als Paul Crutzen und das Nobelpreiskommitee. Das ist schon ok. Wie sieht es denn mit der Biologie und dem Artensterben aus?
    Alles was der Lewandowsky sagt, ist, dass diese Kette von Besserwissen als alle, die sich damit beschaeftigen, bei vielen auf dem Momd und Stanley Kubrick endet und bei einigen anderen eben anderen in der unteren Stratosphaere.

    @Tritium
    „Aber du bist hier bei der Konkurrenz ja ein sehr eifriger Leser, wie man sieht…“
    Ja natuerlich. Sonst wuerde ich doch hier nicht kommentieren, Was eine eigenartige Feststellung? Dafuer schaut man doch im Internet herum, um seine Argumente zu schaerfen und andere Standpunkte kennenzulernen. Oder was machen Sie hier?

    @Heller

    Sie reden sich ihre Community immer noch schoen. Der DrPaul & Co ist die Regel und nicht die Ausnahme. Darum ja auch der Lewandowsky (oder wie er heisst).

  74. Da nun alle ihr Fett weghaben, wird sich Georg Hoffmann wieder verdrücken, so hoffe ich.
    Die berüchtigte Primaklima-Qualität seiner Beiträge lässt diesen Schluss jedenfalls zu.

  75. @Hoffmann #46

    “Ich halte es auch nicht für zielführend nach Spinnern im jeweiligen anderen Lager zu suchen. ”

    Ich halte das fuer ganz ausgesprochen zielfuehrend.

    Eine These wird dadurch nicht falsch, dass die Personen, die sie unterstützen, auf anderen Themengebieten möglicherweise Falsches behaupten.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Association_fallacy
    http://en.wikipedia.org/wiki/Ad_hominem

    Wenn Sie derartige Fehlschlüsse tatsächlich für „zielführend“ halten, haben Sie ganz erhebliche Defizite in der Formulierung einer logisch schlüssigen Argumentation. Daran sollten Sie arbeiten. Dass der SPIEGEL den gleichen Fehler begeht, ist keine Entschuldigung.

  76. Ich verstehe die Auseinandersetzung nicht, insbesondere nicht die Argumentation von Gerorg Hoffmann. Sein subjektiver Eindruck ist: Skeptiker sind mehrheitlich Spinner. Nun was soll man dagegen machen, wie soll man gegen eine subjektive Empfindung argumentieren. Wenn es keine überprüfbaren Daten gibt, bleibt letztlich nichts anderes, als eine ebenso subjektive Gegenmeinung zu formulieren.

    Das ist geschehen, und damit können wir nun auch das Thema abhaken. Ich verstehe nicht warum Georg Hoffmann sich ständig weiter im Kreis bewegen möchte.

  77. @ Hoffmann:

    Sie reden sich ihre Community immer noch schoen. Der DrPaul & Co ist die Regel und nicht die Ausnahme. Darum ja auch der Lewandowsky (oder wie er heisst).

    Sehe ich nicht so. Wir haben ja Daten. Zwar schon über zwei Jahre alt, aber nützlich. Auch wenn die damalige Umfrage der Klimazwiebel, deren Formulierung und Auswertung von mir unterstützt wurde, sicher nicht repräsentativ ist, haben immerhin fast 600 Menschen teilgenommen, die sich selbst als Klimaskeptiker bezeichnen:

    -- 68% haben eine wissenschaftlich/technische Ausbildung
    -- die politische Skepsis (88%) überwiegt die Ablehnung der Wissenschaft deutlich (12%)
    -- nur 19% sehen in der Klimadebatte eine vorwiegend wissenschaftliche, aber 78% eine vorwiegend politische Frage

    Die Haltung zu wissenschaftlichen Fragen spiegelt das wieder:

    -- auf die „Kontrollfrage“ „CO2 trägt zum Treibhauseffekt bei“ antworten immerhin 54% „ja“, aber nur 18% „nein(Rest: „Weiß nicht“)
    -- die Aussage „Klimavorhersagen (IPPC-Projektionen) ermöglichen Wissen über die Zukunft“ befürworten nur 2% mit „ja“, aber 74% sagen „nein“

    Die Haltung zur Energiepolitik ist ebenfalls von weitgehender Einigkeit geprägt. Klimaskeptiker lehnen das EEG und den Emissionshandel ab und sprechen sich klar für fossile Energieträger und die Kernenergie aus. Und: Nur 7% der Teilnehmer befürworten das Vorsorgeprinzip.

    Alle Daten dazu finden sich hier und hier.

    Dieses Ergebnis, das natürlich vorwiegend den deutschsprachigen Raum abdeckt, ist ein wichtiges Indiz gegen die „Lewandowsky-Vermutung“. Man müsste das eigentlich mal wiederholen. Ich denke beispielsweise, Science Skeptical könnte im Beliebtheitsranking mit EIKE mittlerweile gleichgezogen haben. Und ich würde erwarten, daß die damaligen Resultate noch deutlicher bestätigt werden.

    Die wenigen (18% bei der Umfrage) „Dr. Pauls“ haben ja ein Problem: Wenn sie ihren Skeptizismus mit der Ablehnung der Wissenschaft als solcher begründen (am Beispiel Treibhauseffekt), dann müssten sie in dem Moment zu Alarmisten werden, in dem sie die physikalischen Effekte zu verstehen beginnen. Die schlimmsten Anti-Raucher sind eben oft die, die selbst mal geraucht haben.

    Die „Pauls“ sind eben nicht die Regel, sondern eine Ausnahme. Sie beherrschen oft die Kommentarspalten der Blogs (bspw. bei EIKE), weil sie viel Zeit und Muße haben, im Internet aktiv zu werden. Hier bei uns sind die „stillen Mitleser“ ja klar in der Mehrheit. Und aus vielen Gesprächen on- wie offline „hinter den Kulissen“ habe ich den Eindruck, daß diese ganz ähnlich denken, wie die Teilnehmer der alten Umfrage.

  78. zu #71 Sehr geehrter Herr Peter Heller,
    auf das Argument von Herrn Vogel sind Sie EBENFALLS gar nicht eingegangen.
    “ Der Treibhauseffekt ändert etwas an der Verteilung dieser Energie.Unten wärmer, oben kühler. Der Temperaturgradient wird sozusagen “verschoben”. “

    Mit nur ein ganz klein bischen Physikkenntnissen bedeutet ihre „Änderung an der Verteilung von Energie“ von kalt nach warm,
    den Einsatz einer Wärmepumpe!
    Sie setzen also den „Treibhauseffekt“ als Wärmepumpe ein.
    Nun, Sie sind wirklich nicht der erste, der diesen Fehler begeht.
    (Perpetuum mobile zweiter Art)

    mfG

  79. @ Paul:

    auf das Argument von Herrn Vogel sind Sie EBENFALLS gar nicht eingegangen.

    Doch, bin ich. Herrn Vogels „Argument“ ist eben kein solches, sondern nur eine für das Verständnis des Treibhauseffektes irrelevante Betrachtung. Die Erde kann ja nicht mehr abstrahlen, als sie absorbiert.

    Sie setzen also den “Treibhauseffekt” als Wärmepumpe ein.

    Nein.

    Es ist doch müßig, Herr Paul. Sie haben es nicht verstanden, wie Ihre Bemerkungen einmal mehr zeigen. Sie bemühen sich auch nicht, es zu verstehen. Also lassen wir es.

  80. @ Peter Heller

    Zitat:

    Doch, bin ich. Herrn Vogels “Argument” ist eben kein solches, sondern nur eine für das Verständnis des Treibhauseffektes irrelevante Betrachtung. Die Erde kann ja nicht mehr abstrahlen, als sie absorbiert.

    Ich fürchte, ich habe Ihnen mein Argument nicht in ausreichender Weise verdeutlicht. Ich habe keineswegs behauptet, dass die Erde mehr abstrahlt als sie empfängt. Mein Argument ist das folgende: Wenn die Fläche, von der eine Abstrahlungsleistung erfolgt, die der Einstrahlungsleistung der Sonne entspricht, vergrößert wird, kann das Gleichgewicht nur erreicht werden, wenn gleichzeitig die Abstrahlungstemperatur ermäßigt wird.

    Dabei spreche ich von Fläche nicht im eigentlichen Sinne. Gemeint ist die Anzahl der Moleküle, die abstrahlen. Auf der einen Seite gibt es die Anzahl der Moleküle auf der Erdoberfläche, auf der anderen die Anzahl der Moleküle in der Atmosphäre, die zur Abstrahlung von CO2 in der Lage sind. N2 und O2, die Hauptbestandteile der Atmosphäre sind das nicht. Wenn es also kein CO2 gäbe, würde die Kühlung der Erde allein und ausschließlich durch die Moleküle auf der Erdoberfläche geschehen können.

    Wenn aber CO2 hinzukommt, vergrößert sich die Zahl der strahlenden Moleküle. Dabei ist zu beachten, dass die CO2-Moleküle nicht allein die IR-Strahlung emittieren, die sie durch Absorbtion von Strahlung empfangen haben; dann wäre das Ganze ja ein Nullsummenspiel. Sie strahlen aber zusätzlich spontan IR ab und verringern dadurch ihre eigene Temperaturbewegung (die sie durch Stoß meist auf Umwegen von der Erde empfangen haben). Zusätzlich zur Erdoberfläche trägt eine CO2 enthaltende Atmosphäre also zur Kühlung des Gesamtsystems Erde/Atmosphäre bei. Wegen des Gleichgewichts von Ein- und Abstrahlung kann das nach einer Phase des Einpendelns nur, wie gesagt, bei verminderter Strahlungstemperatur erfolgen.

  81. Nachtrag,

    Sorry, offensichtlich habe ich nach dem ersten Absatz das nicht richtig geschrieben. Das Zitat ist also nur der erste Absatz.

  82. Noch ein Nachtrag. Hinter „das“ steht „/blockquote“ in spitzen Klammern, Das System zeigt das nicht an. Mein Nachtrag ist daher nicht verständlich.

  83. Lieber Herr Vogels,

    sie schreiben:

    „Wenn aber CO2 hinzukommt, vergrößert sich die Zahl der strahlenden Moleküle. Dabei ist zu beachten, dass die CO2-Moleküle nicht allein die IR-Strahlung emittieren, die sie durch Absorbtion von Strahlung empfangen haben; dann wäre das Ganze ja ein Nullsummenspiel.“

    Das ist nicht ganz korrekt und nur die Hälfte. Wenn CO2 – Moleküle dazu kommen, vergrößert sich proportional die Zahl der CO2 – Moleküle im Grundzustand..
    Da aber die charakteristischen Photonen im Mittel nur aus einer Schicht der optischen Dicke 1 ins Weltall entkommen, verlagert sich die Emission ins Weltall eben in größere Höhen.
    Dort ist es im Mittel kälter. Die Zahl der CO2 – Moleküle im angeregten Zustand, durch Kollisionen und Absorption, aus dem nach Einstein spontan emittiert wird, sinkt exponentiell mit der Temperatur. Das ist im wesentlichen der Boltzmann-Faktor bzw. die Planckfunktion.

    Deshalb führt eine Erhöhung der CO2-Konzentration zunächst zu einer Erniedrigung der Ausstrahlung, dadurch sinkt zunächst die Strahlungstemperatur. Da aber die Strahlungstemperatur im langfristigen Mittel bei näherungsweise konstanter Einstrahlung durch die Sonne konstant bleibt, muss sich die thermodynamische Temperatur der Troposphäre im Mittel erhöhen.

    Schön Nachzulesen hier bei Prof. Herrmann: http://tinyurl.com/cxytvxt
    Wem die Darstellung von Herrn Heller nicht gefällt. Herrn Heller wird das nicht stören.

    Sie schreiben auch:

    Zusätzlich zur Erdoberfläche trägt eine CO2 enthaltende Atmosphäre also zur Kühlung des Gesamtsystems Erde/Atmosphäre bei.“

    Was heißt das. Wenn Sie in ihrem Haus eine einfache Fensterscheibe durch eine Doppelglas ersetzen, trägt die Fensterfläche immer noch zur Kühlung bei. Trotzdem wird es in ihrem Haus bei konstanter Heizleistung wärmer.
    Selbstverständlich ist CO2 auch Teil des Kühlsystems der Atmosphäre. Das ist in allen Rechnungen berücksichtigt und steht in allen Büchern zur Physik der Atmosphäre.

    Sie schreiben auch:

    „Wegen des Gleichgewichts von Ein- und Abstrahlung kann das nach einer Phase des Einpendelns nur, wie gesagt, bei verminderter Strahlungstemperatur erfolgen.“

    Das ist falsch. Die Strahlungstemperatur des Erdsystems im stationären Zustand bleibt näherungsweise konstant, da die Sonne näherungsweise konstant einstrahlt und die Strahlungstemperatur des Erdsystems im langfristigen Mittel nur von der Einstrahlung durch die Sonne abhängt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

    P.S. Absorption ist die korrekte Rechtschreibung nicht ihr „Absorbtion“.

  84. @ Vogels:

    Das wird jetzt Off-Topic und führt uns zu weit von Lewandowsky weg. Folgender Vorschlag: Sobald ich dazu komme, werde ich einfach noch einmal einen Artikel zum Treibhauseffekt hier einstellen und dann können wir das alles noch einmal in Ruhe durchsprechen. Ich werde versuchen, es noch einfacher zu machen, als bei meinem alten Text. Denn der Effekt ist kein Hexenwerk und eigentlich wirklich einfach zu verstehen. Wenn man denn nicht gleich bei der Dynamik des Strahlungs- bzw. Energietransportes anfängt. Wer nicht so tief in die Materie einsteigen möchte, wie Herr Heß, dem sei empfohlen, den Effekt nicht als „Maschine“ aufzufassen, die irgendeine „Handlung“ durchführt, sondern einfach als eine Eigenschaft, die eine Atmosphäre nun einmal aufweist. So, wie das Proton eben positiv geladen ist und man nicht gleich über Quarks und deren Eigenschaften nachdenken sollte, will man Kernreaktionen verstehen. Dann kommt man gedanklich auch nicht so leicht vom Weg ab.

    Aber wie gesagt: Verschieben wir diese offensichtlich notwendige Debatte bitte auf einen späteren Zeitpunkt.

  85. Georg Hoffmann ist ein überzeugter Kernenergie-Befürworter. Er gehört eigentlich hier her und nicht dort hin.

  86. @Heller
    Danke fuer den Hinweis auf diese Umfrage, von der ich noch nichts gehoert habe.
    Nur ein paar Hinweise und natuerlich das Versprechen, dass ich jetzt meine Aussage von den DrPaul-typischen Skeptikern immer auf diejenigen Skeptiker bezieht, von denen ich etwas gelesen habe und mit denen ich diskutiert habe. Dass da moeglicherweise eine schweigende Mehrheit irgendetwas anderes denkt, ist natuerlich moeglich.

    Ein Problem ist schon die Definition. Fuer mich ist ein Skeptiker eben jemand, der den Kern der Klimawissenschaften (als den beruehmten Science is settled Anteil) grundsaetzlich fuer falsch haelt. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer meint anscheinend politisch etwas gegen Massnahmen zur Mitigation sagen zu wollen. Damit habe ich natuerlich nicht das geringste Problem mit.
    Ferner ist 18% keine schwindende Minderheit.
    Ausserdem jazzt sich natuerlich der eine oder andere gerne vom Elektriker zum Dipl Ing hoch. Es waere natuerlich toll, wenn man das irgendwie nachhalten koennte.
    Und ich glaube auch, dass eine Pauschalaussage wie „Modelle sind nicht in der Lage das Klima der Zukunft zu berechnen (ein Honeckersches 99%), da blabla nichtlinear TamTam“, eher ein Zeichen von Borniertheit und selbstauferlegtem Desinteresse ist und einen nahe an die Grenze zum Treibhausphysiktotalleugnerdrpaul geleitet. Andererseits steht Borniertheit in eher lockerem Zusammenhang mit der Form von Wahnsinn, die Lewandowsky im Sinne hat.
    Kurz, ich meine nachwievor, sie muessen Ihren Laden noch weit mehr ausmisten, damit sie salonfaehig werden.

  87. #83 heß
    ich versuche ihre erklärung mal mit bunten bildern zu umschreiben 😀

    ein erhöhter gehalt an sogenannten treibhausgasen erhöht die optische dicke. dies kann man sich vereinfacht als vergrößerung der abstrahlenden fläsche vorstellen.
    da aber nur soviel abgestrahlt werden kann, wie durch die sonne an energie zugeführt wird, muss zwingend die temperatur in den oberen atmosphärenschichten sinken (energieerhaltungssatz)

    da aber auch im system erde die energieerhaltung gilt, muss in den unteren atmosphärenschichten die temperatur zwingend ansteigen.

    um dies zu erkennen, herr Vogels, muss man kein physiker und co. sein. dazu reicht eine klassische thermodynamikausbildung und das zugehörige verständniss von bilanzgrenzen.
    was dann genau innerhalb der bilanzgrenzen passiert ist für die grundsätzliche erklärung des treibhaus- oder auch atmosphäreneffektes erst einmal zweitrangig.

    ps @ hr. Vogels: bevor man anfängt ein system auf dem kompizierten weg zu erklären, muss man es erst mal in einfache und verständliche bestandteile zerlegen. wenn dies erfolgt ist, kann man dann anfangen die komplexität schritt für schritt zu erhöhen.

  88. @admin

    hängt gerade ein kommentar von mir im spam?

    [jetzt nicht mehr…, Heller]

  89. Lies „schwindende“ = „verschwindende“

  90. Lieber michael m.

    sie schreiben:

    „bevor man anfängt ein system auf dem kompizierten weg zu erklären, muss man es erst mal in einfache und verständliche bestandteile zerlegen. wenn dies erfolgt ist, kann man dann anfangen die komplexität schritt für schritt zu erhöhen.“

    Das ist richtig, allerdings führen ja gerade die vereinfachten Erklärungen zu Missverständnissen, da sie oft mit der Theorie bzw. der Physik der Atmosphäre verwechselt werden. Man sollte bedenken, dass auch Klimatologen in Deutschland oft auch aus der Geographie kommen oder in der Geographie lehren und im Grunde entweder Nebenfächer sind, oder Nebenfächler unterrichten. Dafür brauchen sie dann oft auch vereinfachte Erklärungen. Wenn solche Erklärungen dann im Netz „widerlegt“ werden ist das eben nicht skeptisch, sondern …
    Vereinfachungen kosten einen Preis.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  91. @ GH.

    …damit sie salonfaehig werden.

    Hoffmann, wer so einen Anstaltsblog wie Se betreibt, ist denkbar ungeeignet, anderen Salonfähigkeit oder nicht zu attestieren.
    Sie machen sich schlicht und einfach lächerlich.

    (…)

    [Gelöscht. Ich denke es geht auch ganz gut ohne solche Unterstellungen. RK]

  92. michael m, haben Sie das mit dem Wasser als (Nicht-)Treibhausgas verstanden?
    Das mit der Wärmepumpe von Heller offenbar nicht, denn
    Sie schreiben:
    „da aber auch im system erde die energieerhaltung gilt, muss in den unteren atmosphärenschichten die temperatur zwingend ansteigen.“

    Seit wann ist denn „das System Erde“ ein geschlossenes System?

    Und was hat „Energieerhaltung“ mit „Wärmeverteilung“ zu tun?

    mfG

  93. @ Hoffmann:

    Kurz, ich meine nachwievor, sie muessen Ihren Laden noch weit mehr ausmisten, damit sie salonfaehig werden.

    Es gibt aber keinen „Laden“ in dem Sinne, den man „ausmisten“ könnte oder sollte. Es ist mein Ansatz nicht, anderen Menschen Vorschriften zu machen. Ich bin auch nicht der Auffassung, wir sollten zu einer „politischen Kampftruppe“ werden, die „salonfähig“ sein müßte, um einen Effekt zu erzielen. Wir haben hier eine Menge Individualisten versammelt, von denen sich glücklicherweise niemand so leicht in eine „Bewegung“ einfindet. Mir gefällt es, wie es ist. Kompetente Autoren und Leser, die intensiv diskutieren. So soll es sein. „Salonfähig“ und „Ausmisten“ -- das ist was für Parteien oder Initiativen. Solchen aber stehen wir (und ich denke, da spreche ich für fast alle Leser) skeptisch gegenüber…

  94. Herr Heller, Nein sagen zur „Wärmepumpe“ reicht nicht,
    vielleicht sollten Sie Hoffmanns Rat folgen und alle Kritiker des Treibhauseffekts verbieten,
    das ist dann das beste Argument.
    Unten warm WEIL oben kalt ist physikalisch falsch.
    Insbesondere wenn das eine Wärmestrahlung aus der Kälte sein soll.
    Übrigens der kapitalste Fehler des populären Trenberth- Strahlenbilanz-Modells.
    Energie aus dem NICHTS.

    Der adiabatische Temperaturgradient, an den Sie und Hess mit ihren „Höhenverschiebungsvorstellungen“ offensichtlich denken, ändert sich kein bischen,
    da er von der Masse abhängt und nicht von ein paar CO2-Molekülen.

    Sie können nicht zuhören, da ich das alles schon einmal angeführt habe.

    mfG

  95. (erster Kommentar überhaupt hier)

    Hallo Herr Hoffmann,

    wie steht es mit den EEG-Fans, die 2011 Ihre sehr guten Fukushimaartikel mit Idiotenkommentaren zuspamten?
    Denen konnte man auch micht mit Science is settled kommen.

    Wie intellektuell aufrichtig haben die damals kommentiert?

    http://scienceblogs.de/primaklima/2011/03/23/der-spiegel-recherchiert-heute-wie-der-japaner-sinnlos-menschenleben-in-volliger-dunkelheit-opfert/

    Ich finde die Artikel übrigens immer noch großartig.

  96. Hallo @Tritium, ich würde mich als Vertreter der Kernkraft als (unerschöpfliche) Energiequelle schämen,
    den Menschen etwas von der Gefährlichkeit des lebenswichtigen CO2 vorzulügen!

  97. @Falk

    Ick kenne olle Georg nun schon fast seit 7 Jahren….was wir uns damals gefetzt haben bei Ökologismus.de, war manchmal echt grenzwertig.
    Wat er aber in den letzten Jahren zur Kernkraft und auch zur Energiewende geschrieben hat…..hat mir wiederum a bisserl Respekt abgenötigt, auch wenn ich jetzt wieder Prügel kriegen sollte.
    Als Skeptiker sollte man gelegentlich auch seine Feindbilder überdenken….und wenn man dann von guten Freunde mal mächtig die Meinung gegeigt bekommt……die eigenen Ansichten auf den Prüfstand stellen.
    Daher fahr ick bei Onkel Georg jetzt auch die Schiene „friedliche Koexistenz“………denn wenn man jemanden vor den Latz knallt, muss man sich nicht wundern, dat derjenige genauso hart antwortet.
    Wie man in den Wald reinruft….so schallt es wieder raus…….und glaub mir, ick sprech aus eigener Erfahrung.

    Wenn man sich als Energietechniker von Laien ein Haufen Müll gefallen lassen muss, geht es Georg als Klimaforscher wohl ähnlich……..da können Reaktionen schon mal bösartig werden.

    Das heißt aber auch…….dat ick mit so manch Zeuch echt net einverstanden bin, wat Georg so raushaut………das wiederum ist ganz alleine meine Sache……Lagerdenken ist manchmal ne ganz eigenartige Sache.
    Bei PI sind manche der Ansicht, dat die Energiewende ne gute Sache ist………..weil man dadurch den Saudis kein Geld mehr in den Rachen werfen muss……….tja, und da kommt mir dann der kalte Kaffee hoch.
    Die Welt ist vielschichtig….da manchmal den Überblick zu behalten, grenzt manchmal schon an ein Wunder, d.h.—--auch Onkel Heinz kann man komplett daneben liegen.

    H.E.

  98. Es geht hier in diesem Thread um die Strategie der Desinformation, die “Wissenschaftler” wie Lewandowsky nutzen bzw. etablieren. Diese richtet sich gezielt an Menschen, die sich nicht selbst informieren, die ihr eigenes Urteilsvermögen abschalten und verfängt auch nur bei solchen. Dem mit einer eigenen Strategie einer Gegen-Desinformation zu begegnen, ist nicht klug. Denn dadurch wird man ja auch nur selbst zu einem Alarmisten.

    Wenn ich hier mal Lewandowsky durch Thüne ersetze, darf ich dann Eike als Alarmisten-Seite bezeichnen? Dort kann man ja seit einigen Tagen wieder mal Thünes Theorie lesen, dass sich alle Wissenschaftler verschworen haben, um den nicht existenten natürlichen Treibhauseffekt in der Öffentlichkeit zu vertreten. Und es scheint auch immer noch genug Leute zu geben, die das glauben, insofern ist die Eike-Strategie erfolgreich…

  99. #92 dr. paul

    Seit wann ist denn “das System Erde” ein geschlossenes System?

    wollen sie damit sagen, das zb raketen, welche die atmosphäre verlassen, und meteoriten, welche in die atmosphäre eintreten, den globalen energiehaushalt signifikant (in klimatologisch relevanten zeitskalen) beeinflussen?

    oder wollen sie damit ausdrücken, das der globale energiegehalt nicht (in klimatologisch relevanten zeitskalen) durch energie- und materieflüsse beeinflusst wird?

  100. @98

    Wenn ich hier mal Lewandowsky durch Thüne ersetze, darf ich dann Eike als Alarmisten-Seite bezeichnen?

    natürlich nicht 😉
    aber sie dürfen thüne als alarmisten bezeichnen…
    und damit haben sie, in meinen augen, sogar recht :)

  101. hallo herr heß

    Das ist richtig, allerdings führen ja gerade die vereinfachten Erklärungen zu Missverständnissen,…

    darum habe ich ja geschrieben

    bevor man anfängt ein system auf dem kompizierten weg zu erklären,—

    wobei man, da haben sie recht, es noch genauer formulieren müsste

    bevor man anfängt sich selbst ein system auf dem kompizierten weg zu erklären,—

  102. Das ist richtig, allerdings führen ja gerade die vereinfachten Erklärungen zu Missverständnissen, da sie oft mit der Theorie bzw. der Physik der Atmosphäre verwechselt werden.

    Genau deshalb kümmere ich mich eigentlich zur Einschätzung der Qualität des Klimaalarmismus (Das soll jetzt in keiner Weise heabsetzend, sondern nur beschreibend sein) recht wenig um die Details der Atmosphärenphysik.
    Ich gebe auch ganz offen zu, dass ich die Problematik des wachsenden CO2 am besten verstehe und abschätze, wenn ich Lambert-Beer zu Rat ziehe und die Erdatmosphäre in dieser Hinsicht als Fotometer ansehe. Das ist aber immerhin schon sehr nützlich.
    Der Treibhauseffekt an sich ist sogar für jeden klar verständlich, der weiss, wie eine Thermoskanne funktioniert.
    Und bis dahin habe ich auch überhaupt keinen Widerspruch zur Klimalarmismus-Theorie! Das stimmt alles.

    ABER bis dahin besteht auch keinerlei Grund, alarmiert zu sein. Denn auf dem soliden Boden der Physik ist der Einfluss des steigenden CO2 (Ob das nun anthropogen ist oder nicht, ist auch ziemlich gleichgültig) so gut wie bedeutungslos: Es wird ein bisschen wärmer, na und? Ist doch schön, warme Zeiten waren immer gute Zeiten.

    Wo der Boden der Wissenschaftlichkeit dann von den Alarmisten verlassen wird, beginnt mein Widerspruch:
    1. Werden hypothetische positive Rückkopplunen eingerechnet, um das steigende CO2 zu einer Gfahr zu machen, ohne dass es dafür wirklich handfeste Gründe oder Beweise gäbe.
    2. Wird postuliert, man könne das Verhalten eines chaotisches Systems mit hinreichender Genauigkeit simulieren, um langfristige Vorhersagen zu machen, obwohl das System selbst nur höchst unvollkommen verstanden ist. Das ist Unfug!
    3. Wird behauptet, die derzeitige Situation sei noch nie dagewesen und dennoch wird munter prognostiziert. Unter solchen Umständen ist jedoch eine Prognose ganz und gar unmöglich!
    4. Wird von möglichen ‚Tipping points‘ geredet, um Angst zu schüren. Dabei wird jedoch darüber hinweg gegangen, dass ‚tipping points‘ zwar völlig im Einklang mit der Chaos-Theorie sind, dass aber gerade das Gerede über „Mögliche“ tipping points nichts anderes ist als das Eingeständnis, dass die Mechanismen eben völlig unverstanden und unvorhersehbat sind. Ein klarer innerer Widerspruch der Argumentation!
    5. Wird als ‚Qualitätskontrolle‘ angeführt, dass die Modelle frühere Tenmperaturverläufe ‚richtig‘ hochrechnen konnten und dass die Modelle deshalb in der Lage wären, auch zukünftie Entwicklungen ‚richtig‘ vorherzusagen, obwohl wichtige Parameter ganz andere Grössen als früher haben. Das ist einfach absurd!

    Es liessen sich noch einige andere Punkte anführen, aber schon diese genügen:
    Die Klimaprognostik, auf der die politischen Forderungen ja einzig und allein beruhen, ist völlig unwissenschaftlich, sie steht im eklatanten Widerspruch zu gesicherten physikalischen und mathematischen Erkenntnissen und ist daher reinster Lyssenkoismus.

    …und deshalb sind Schellnhuber & Co ganz einfach Scharlatane.

    Das kann man schliessen, ohne auch nur das geringste von Armosphärenphysik zu verstehen.

  103. michael m. schrieb am 2. April 2013 21:12

    @98

    Wenn ich hier mal Lewandowsky durch Thüne ersetze, darf ich dann Eike als Alarmisten-Seite bezeichnen?

    natürlich nicht
    aber sie dürfen thüne als alarmisten bezeichnen…
    und damit haben sie, in meinen augen, sogar recht

    Naja, aber der Verein wurde doch genau von solchen Leuten gegründet — Thieme, Ermecke (ehemaliger Pressesprecher von Eike), Tscheuschner (ehemaliger Atmosphärenspezialist von Eike), Stehlik, …, sind doch alles bekennende Vertreter der Nicht-Existenz des Treibhauseffektes. Stehlik schreibt erstaunlicherweise sogar folgendes:

    Spannend für mich war, wie inzwischen „Treibhäusler“ Mitglieder in dem von mir 2007 mitgegründeten Verein „Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., Jena“ geworden sind und in unserem Verein in wenigen Jahren die Mehrheit gewonnen haben über die „Gründungsmitglieder“. Wir Gründungsmitglieder haben bekannte „Treibhäusler“ nicht an der Gründung beteiligt. Aber nach der Vereinsgründung können „U-Boote“, die neu eintreten, grundsätzlich mehr nicht am Vereinseintritt gehindert werden.

    IMHO sind das die Leute (bzw. die Art von Leuten), denen man solche Papiere, wie das hier diskutierte, mit verdankt. Von allein kann man gar nicht auf die vielen ausgefallenen Argumente kommen, wie sie beispielhaft Herr Paul hier vertritt.

  104. @ Tritium, #102:

    Volle Zustimmung. Ihr Beitrag gibt auch meine Auffassung wieder.

    @ Müller, #103:

    Ich denke, auch bei EIKE sind die Zweifler am Treibhauseffekt mittlerweile in der Minderheit. Der Punkt ist aber, daß letztere nicht ganz Unrecht hatten und haben. Tscheuschner, Thieme, Stehlik und Co. hatten und haben berechtigte Zweifel an vielen abstrusen Erläuterungen des Treibhauseffektes, die im Web und diversen Veröffentlichungen zirkulieren. Sie haben also gegen etwas argumentiert, von dem sie denken, das wäre, was viele Forscher unter dem Treibhauseffekt verstehen. Das berühmt-berüchtigte Gerlich/Tscheuschner-Papier macht es ja deutlich: Dort wird nicht der Treibhauseffekt widerlegt, sondern alle möglichen wirklich dämlichen Erklärungsversuche. Mit dem Treibhauseffekt selbst haben sich Gerlich und Tscheuschner ja gar nicht beschäftigt. Allerdings geht man dann nicht den Schritt auf Basis seiner eigenen Fachkenntnis zu überlegen, wie er denn wirklich funktionieren könnte. Man sieht es an Dr. Paul oben.

    Natürlich verletzten viele Erklärungen des Treibhauseffektes den 2. Hauptsatz bzw. vermitteln den starken Eindruck, das zu tun. Der Effekt selbst hat aber mit dem 2. Hauptsatz überhaupt nichts zu tun.

    Mir hat die Argumentation der Treibhaus-Gegner sogar sehr geholfen, die Vorgänge in unserer Atmosphäre zumindest so weit zu verstehen, daß ich mir den Zusammenhang zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Agitation verdeutlichen konnte.

    Ich denke daher, der Begriff „Alarmist“ paßt nicht auf Stehlik, Thieme und Co., da diese genau nicht eine Position kritiklos übernommen und nachgeplappert haben, sondern eine eigene Haltung entwickelten und diese beständig gegen Angriffe verteidigen. Bei „Dr. Paul“ ist es etwas anders, da er nun wiederum eine Position übernommen hat, weil sie ihm gerade in den Kram passte, ohne diese zu hinterfragen. Aber irgendwie ist mir das jetzt zu abstrakt geraten…

    @ michael m., #87:

    ps @ hr. Vogels: bevor man anfängt ein system auf dem kompizierten weg zu erklären, muss man es erst mal in einfache und verständliche bestandteile zerlegen. wenn dies erfolgt ist, kann man dann anfangen die komplexität schritt für schritt zu erhöhen.

    Ich stimme dem voll zu. Ich denke, in der Vereinfachung, in der Abstraktion, besteht die einzige Möglichkeit, relevante Systemeigenschaften von (für eine bestimmte Fragestellung) irrelevanten zu trennen.

  105. Nur mal am Rande. Ich sehe gerade Georg Hoffmann diskutiert hier wieder fleißig mit.

    In Hoffmanns Blog wurden nahezu alle Klimaskeptiker gesperrt. Dafür tummeln sich dort Klimaschützer herum, die unter mehreren Pseudonymen in Blogs von Klimaskeptikern als Störenfriede (anscheinend aus Berufung) tätig sind.

    Zu nennen ist Axel/ Norbert Fischer/ Andreas Fuchs, … , welche Namen der sich noch zugelegt hat, ist mir nicht bekannt. Der Typ ist jedenfalls Lehrer und indoktriniert seine Schüler mit seiner Ideologie.

    Dann der Günther Vennecke/ Martin Kaßmann/ Martin Klusmann, … , welche Namen der sich noch zugelegt hat, ist mir auch nicht bekannt. Der Typ ist jedenfalls auch Lehrer und indoktriniert seine Schüler ebenfalls mit seiner Ideologie.

    Dann der IqRS/ miclumer, … , welche Namen der sich noch zugelegt hat, ist mir auch nicht bekannt. Der Typ war jedenfalls Schüler und ist jetzt Student der „Erdwissenschaften“ an der ETH in Zürich. Insbesondere viel er durch seine Tätigkeiten bei Wikipedia in Sachen Klima auf.

    Und schließlich der Thorsten Seifert/ Raphael Gerk/ Thomas Sasse/ Helmut/ Stephan Ohlert/ Ernst Heupel/ Mir fehlen die Worte/ Laie mit Interesse/ Mechthild Koch/ Tina Jossen, … , welche Namen der sich noch zugelegt hat, ist mir auch nicht bekannt. Jedenfalls hat Herr „Seifert“ unter seinen diversen Pseudonymen in Blogs von Klimaskeptikern mit sich selbst diskutiert. Der Herr/ die Dame ist angeblich Biologe und Umwelt/ Waldpädagoge und leidet meines Wissens nach an ADHS. In seiner Mission führt er Kinder als „Pädagoge“ durch die Wälder, um sie über den Klimawandel aufzuklären.

    Soweit ich mich erinnern kann, war Herr Hoffmann auch unter einigen Pseudonymen in Skeptikerblogs unterwegs. An planck, planckkeeling, Jules & Jim, … , kann ich mich jedenfalls erinnern.

    Zugegebenermaßen habe ich in Anbetracht dieser Erfahrungen mit Klimaschützern auch auf Pseudonyme zurückgegriffen (aber auf immer nur eines), da mein Wohnort, mein Privatleben/ berufliche Tätigkeit, etc. von Klimaschützern ermittelt wurde und ich unmittelbar mit einer Klage bedroht wurde (von einem großen Offshore-Windkraftbetreiber, der jetzt Pleite geht (BARD)).

    Gerade dieser Fanatismus der Klimaschützer war es, der mich zu einem entschiedenen Gegner dieser Bewegung gemacht hat. Und ich denke damit geht es mir nicht alleine so.

    Wenn Herr Hoffmann also unbedingt Beispiele von „Klimaskeptiker“ bringen will, kann ich dem also leicht etwas entgegenhalten. Denn eines zeigen die von mir genannten Beispiele auf. Viele Klimaschützer sind Fanatiker, die missionarisch tätig sind sogar nicht davor zurückschrecken Kinder für ihre Ideologie einzuspannen.

  106. @michael worauf Sie durch meine Frage selbst kommen sollten ist, was Sie inzwischen offensichtlich getan haben,
    ist,
    dass für das Erd-Atmosphäre-System KEIN Energieerhaltungsgesetz gilt,
    da ein Austausch mit der Umgebung stattfindet (Weltraum/Sonne).
    Strahlt die Atmoshäre also stärker in den Weltraum ab, OHNE dass mehr von der Sonne reinkommt,
    muss die Temperatur des „Strahlers“ sinken und damit auch die Abstrahlung (4.Potenz der Temperatur).
    Genau das war die Vorstellung von Herrn Vogel, die Herr Heller NICHT verstanden hat.
    Stellen Sie sich einfach eine Atmosphäre vor, jetzt (ohne Wasser) bereits 99,96%,
    die gar nicht strahlen kann. Damit kann sie auch nicht kälter werden.
    Was meinen Sie,
    wie sich das auf die strahlende Erdoberfläche auswirken könnte?

    Ich muss Sie allerdings warnen,
    wenn Sie jetzt weiterdenken,
    könnten Sie die anwesenden Dummköpfe einen Allarmisten nennen.
    Warum ist natürlich das große Rätsel.

    mfG

  107. P.S.: Ach Übrigens, bei der Readers-Edition habe ich seit einigen Jahren einen grünen Kommunalpolitiker, der als Klimaschutzmanager arbeitet, als Dauer-Kommentator. Übrigens auch ein Unterstützer von Herrn Hoffmann. Zeitweise hat auch sein Sohn, ebenfalls bei den Grünen, meine Artikel mitkommentiert. Da frage ich mich manchmal, wer bezahlt das? Und wer wird von irgendeiner Lobby bezahlt und gesponsert?

    Ich bekomme für meine Artikel jedenfalls kein Geld, bekomme auch keine stattlichen Zuwendungen wie der grüne Kommunalpolitiker, oder Herr Hoffmann. Gerade jene Herren behaupten aber immer wieder, dass die Klimaskeptiker von der bösen Kohle-/ Ölmafia bezahlt und gesponsert werden.

    Ähnlich verhält es sich übrigens mit den Verschwörungstheorien der Klimaschützer. 😉

  108. @Micha Krüger

    Olle Georg…….hat sich durch seine neutral bis freundliche Betrachtung der Kernkraft auch in den eigenen Reihen einige Feinde gemacht……..der Waldschrat Seifert ist schon lange nicht mehr aufgetaucht, weil er wohl selbst den Hypern zu peinlich ist und Vennecke…….zu dem müssen wir nix mehr sagen, der geifert derart stark, das es wohl alle zwei Tage seine Tastatur schrotet.

    Die Zeiten ändern sich, Menschen ändern sich……und Fanatiker werden immer weniger gern gesehen….auf beiden Seiten. Tja, und um nicht durchzudrehen, muss man halt a bisserl Abstand zum Geschehen nehmen, ansonsten läuft man Gefahr, selber zum Fanatiker zu mutieren.
    Und glaub mir…….ick war ein zehntel Millimeter davor……….und dat wurde dann echt unschön.
    Tu mir ein Gefallen, werd auch Du a bisserl lockerer.

    MfG
    Onkel Heinz…..allias Energie-Ossi

  109. Hat sich hier ein Rechtschreibfehler eingeschlichen: “offiziellen Kliamforschung”? Oder ist das so gewollt?

  110. @Tritium 1) die Thermoskanne wird nicht wärmer, sonder kühlt nur langsamer ab.
    2) Die Thermoskanne ist KEIN geeignetes Modell für die atmosphärische Wirklichkeit.
    Und zwar wieder aus mehreren Gründen!!!
    Sie verhindert Wärmeleitung und Konvektion, CO2 in der Luft nicht
    Sie REFLEKTIERT Wärmestrahlung wegen minimaler Absobtivität des aufgedampften Metalls.

    3) Die Thermosflasche ist also völlig ungeeignet,
    besser wäre als ein wärmedämmendes Doppelglas, mit „Luftschicht“ dazwischen, die zwar im Gegensatz zur Atmosphäre diese Luft „festhält“ aber den Treibhauseffekt von CO2, ein eher schlechter Wärmeleiter, um so besser BEWEISEN könnte.
    Die Wohnung müsste sich dann, da Sonnenstrahlen ungehindert durchkommen, STÄRKER erwärmen,
    als ohne CO2, …. ja wenn es denn diesen Treibhauseffekt wirklich gäbe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das wäre doch DER grüne Verkaufsschlager schlechthin.

    Nun, nicht nur jeder Fensterbauer, weis, dass es den CO2-Treibhauseffekt NICHT gibt!
    Das strahlungsfähige CO2 isoliert eher schlecht,
    Argon, das in der Atmosphäre etwa 20mal häufiger vorkommt und NICHT strahlt

    http://tinyurl.com/ahy577u

    als Füllgas einer Doppelglasscheibe isoliert deutlich besser.

    Und damit Sie die physikalischen Gründe besser verstehen:
    die bestmögliche Isolierung gegen Wärmeverlust leistet das Vakuum.

    Ich verstehe auch nicht,
    dass den Treibhaukünstlern gar nicht auffällt, dass es am Tag mit Sonneneinstrahlung, also der erforderlichen maximalen Energiequelle für den Treibhauseffekt so kalt bleibt
    und Nachts ohne Energiequelle soll er plötzlich da sein.
    Die Erklärung dafür ist ganz simpel,
    Aber Treibhauskünstler WOLLEN SIE NICHT HÖREN!!!

    mfG

    (p.s. ein gut wärmeisolierter (Vacuum) Sonnenkollektot erreicht am Tag locker deutlich über 100°C (ohne Treibhauseffekt)

  111. @ Krüger:

    Da kann man mal sehen, wie naiv ich manchmal bin.

    Ist das wirklich wahr, daß Axel/ Norbert Fischer/ Andreas Fuchs (ist letzterer der „Andreas“ von der Klimazwiebel?) ein und dieselbe Person sind? Das war mir nicht klar. Gut zu wissen.

    Vennecke und Seifert sind ohnehin indiskutabel, aber ich glaube, daß weiß der Hoffmann auch. Nur geht es ihm da so wie jedem anderen Blogbetreiber auch: Was soll man machen? Spinner und Freaks gibt es zuhauf im Web, ein paar davon hatten wir ja hier auch schon.

    Daß Herr Hoffmann selbst unter Pseudonym aufgetreten ist, daraus hat er glaube ich nie einen Hehl gemacht. Von daher kann man das akzeptieren. Aber das mit Axel/Norbert/Andreas ist schon ein Ding…ich verstehe einfach nicht, warum man das macht. Wozu soll es gut sein? Was will man damit verstecken oder vortäuschen?

  112. @ Paul:

    Auch Sie haben irgendwann mal Feierabend, oder? Gut gemeinter Rat: Das Thema ist hier durch. Sie hatten ausreichend Raum und Gelegenheit, ihren Wissensstand als ausbaufähig darzustellen. Ich würde es jetzt wirklich lassen, wäre ich Sie.

    könnten Sie die anwesenden Dummköpfe einen Allarmisten nennen

    Es ist echt nicht clever, in einem Blog ausgerechnet einen der Admins anzupöbeln. Echt nicht. Echt überhaupt gar nicht. Gelbe Karte.

  113. hallo, Herr @Michael Krüger, ich freue mich immer über stets gut recherchierte Beiträge von Ihnen,
    aber hier befinden Sie sich in einer „Treibhaushochburg“ die ist wohl nicht einzunehmen,

    da Modelle wichtiger sind als Naturbeobachtungen.

    Als „Kritiker“ werden Sie daher stärker angegriffen als ein Klimaallarmist,
    eine bestechende Logik.
    Kein Allarmist bedeutet hier also auch Allarmist.
    Das passt ja auch zur Abkühlung weil es wegen dem Treibhauseffekt wärmer wird.
    Ein echter Allarmist wie Hoffman wird also wesentlich höflicher behandelt als ein Kritiker,
    obwohl ich die Wortführer mehrfach darauf hingewiesen habe,
    dass Herr Hoffman noch kein einziges SACHARGUMENT von mir widerlegt hat.
    Er wird wohl sehr gut wissen, warum.
    Denn man muss Sachargumentation meiden als Treibhausvertreter.

    mfG

  114. @Verehrter Peter Heller ein admin darf nicht beleidigen wie Sie es tun,
    zur Information für die Mitleser darf ich ihre Information über GERLICH richtigstellen.
    Seine wissenschaftliche Arbeit über den Treibhauseffekt beschäftigt sich mit nichts anderem als den Treibhauseffekt.

    mfG

  115. @Falk
    „wie steht es mit den EEG-Fans, die 2011 Ihre sehr guten Fukushimaartikel mit Idiotenkommentaren zuspamten?
    Denen konnte man auch micht mit Science is settled kommen.“

    Nicht jeder atomkritische Kommentar war bei mir idiotisch und sicher ist nicht die Gesamtheit der atomkritischen Kommentare. Amusant ist halt eben, dass die Gruenen einerseits eine von der Gesamtheit der Wissenschaft erstellte UN Studie zum Klimawandel (IPCC) und seinen Folgen verteidigen und als Grundlage fuer politische Entscheidungen ackzeptieren, sie aber andererseits alle von den weltweit fuehrenden Radio Biologen erstellten UN Reports zu den gesundheitlichen Schaeden Tschernobyls als Produkt der Verschwoerung der Atommafia ablehnen. Darueber habe ich mich natuerlich schon mehrmals bei mir lustig gemacht, wie es sich gehoert.
    Sie duerfen das Argument auch umdrehen und auf die hier versammelten Klimaskeptiker anwenden: Tschernobyl Resultat ackzeptiert, da von den weltweit fuehrenden Radiobiologen unter UN Aegide erstellt, IPCC Verschwoerung von oekofaschistischen Greenpiss Anhaengern.
    Hier noch jemand, der allen hier sicher nach dem Mund redet:http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/es3051197

  116. Hallo!

    Ich habe diese Seite erst kürzlich entdeckt. Bin über EIKE drauf gekommen. Da ich neu hier bin, bin ich mir nicht sicher wie kritisch man sich hier äußern darf (nicht beleidigend natürlich). Gibt es etwas auf das ich achten sollte?

    MFG
    C.Meierhoefer

  117. Georg,

    Sie duerfen das Argument auch umdrehen und auf die hier versammelten Klimaskeptiker anwenden: Tschernobyl Resultat ackzeptiert, da von den weltweit fuehrenden Radiobiologen unter UN Aegide erstellt, IPCC Verschwoerung von oekofaschistischen Greenpiss Anhaengern.

    lesen Sie #40. dann wissen Sie, dass von der un alles mit Vorsicht zu geniesen ist. Der RFB hat den Klimawandel schon 1984 finanziert, die Wissenschaft wurde anschließend dazu gekauft.

  118. @Rassbach

    „Der RFB hat den Klimawandel schon 1984 finanziert, die Wissenschaft wurde anschließend dazu gekauft.“
    Genau. Eine Verschwoerung.
    Und die IAEA hat sich alle Radio-Biologen gekauft. Zumindest diejenigen, die nicht zuvor vom KGB durch Klone ersetzt wurden. Womit wir ja dann wieder beim Thema des Threads angekommen waeren.

  119. @Heinz Eng

    Tu mir ein Gefallen, werd auch Du a bisserl lockerer.

    Du, ich schlage diese Leute nur mit ihren eigenen Mitteln und mach mir einen Spaß daraus. Ich schreibe auch nur noch alle paar Wochen kurze Artikel bei Readers Edition, worüber sich dieser Personenkreis heftig ärgert. 😉

    @Peter Heller

    Ist das wirklich wahr, daß Axel/ Norbert Fischer/ Andreas Fuchs (ist letzterer der “Andreas” von der Klimazwiebel?) ein und dieselbe Person sind? Das war mir nicht klar. Gut zu wissen.

    Ja, dass stimmt. Den Andreas von der Klimazwiebel kannte ich bisher selbst noch nicht. Bei Hoffmann in Blog , bei EIKE, wattsupwiththat und judithcurry kommentiert er jedenfalls auch.

    Aber das mit Axel/Norbert/Andreas ist schon ein Ding…ich verstehe einfach nicht, warum man das macht. Wozu soll es gut sein? Was will man damit verstecken oder vortäuschen?

    Es ist doch so, die Klimaschützer sind wesentlich weniger, als sie meinen. Daher bedarf es vermutlich multipler Pseudonyme, um die eigene Position durchzudrücken.

  120. @ Hoffmann:

    IPCC Verschwoerung von oekofaschistischen Greenpiss Anhaengern.

    Och nee, nicht schon wieder die alte Leier. Der IPCC-Bericht beinhaltet keine Klimakatastrophe und zeigt keine Notwendigkeit auf, politisch zu handeln. Die Summaries dagegen schon. Und die Interpreten des IPCC-Berichtes aus der Wissenschaft (Schellnhuber und Co.) eben auch. Aber das hatten wir ja alles schon…

  121. @Mueller #105
    „In Hoffmanns Blog wurden nahezu alle Klimaskeptiker gesperrt. “
    Ausnahmsweise (wer gibt in den Klimakriegen schon gerne Schwaechen zu), da ruehren Sie an eine empfndliche Stelle, denn genau auf Redefreiheit bei mir im Blogg bilde ich mir was ein. Sie wurden bei mir insgesamt 3 oder 4 Personen gesperrt. 2 davon wg widerlicher Nazi/Juden Vergleiche. Einer von den beiden waren Sie. Der dritte, an den ich mich namentlich erinnere, ist ein Herr Gunnar Innenhofer, der meine Frau als „fette Sau“ beschimpfte. Kurz, voelliger Kabelbrand. Jeder der Gesperrten wurde mindestens fuenfmal ermahnt und ich behaupte mal, jeder waere fuer die jeweilige Wortwahl auch hier drangewesen.
    Folgende Klimaskeptiker kommentieren bei mir regelmaeszig und seit Jahren: Leugnerentlarver, Krishna Gans, Energietechniker,Webbaer.
    Kurz: Platt gelogen, Mueller.

    „Dafür tummeln sich dort Klimaschützer herum, die unter mehreren Pseudonymen in Blogs von Klimaskeptikern als Störenfriede (anscheinend aus Berufung) tätig sind. “
    Waehrend dagegen Sie, lieber Mueller, nicht nur unter einer Vielzahl von Pseudonymen mit NS Vergleichen durch die Foren toben, sondern auch gleich die Gelegenheit nuetzen, Emails an meine Arbeitskollegen zu verschicken und zum Mobbing auffordern. Gibt es ueberhaupt etwas Beknackteres? So oder so, von allen unangenehmen Internet-Begegnungenin meinem Leben, sind Sie bei weitem Lewandowskischste.
    Ich benutze seit mindestens fuenf Jahre kein Pseudonym mehr und halte das mittlerweile fuer den groeszten Mist. Grundsaetzlich und immer.

    „Ich bekomme für meine Artikel jedenfalls kein Geld, bekomme auch keine stattlichen Zuwendungen wie der grüne Kommunalpolitiker, oder Herr Hoffmann.“

    Mueller, der Titel des Threads hier heisst: Wer glaubt, dass der Hoffmann staatliche Zuwendungen fuer seinen Blog bekommt, der glaubt auch nicht an den Treibhauseffekt. Wo ist der Lewandowsky, wenn man ihn braucht.

  122. @ Meierhofer:

    Bin über EIKE drauf gekommen.

    Oh nein, eine Verschwörung. 😉

    (Sagen Sie doch einfach, was Sie zu sagen haben…)

  123. @Peter Heller

    (ist letzterer der “Andreas” von der Klimazwiebel?)

    Ich habe gerade mal dieses Interview bei der Klimazwiebel gelesen.

    http://klimazwiebel.blogspot.de/2012/10/interview-mit-klimazwiebel-diskutant.html

    Ja, dass scheint der Andreas zu sein. 😉

    Da wundere ich mich selbst, was der für ein Pensum hat. Ich bin ja Frührentner, aber das Pensum wird bei Weitem von mir nicht erreicht. 😉

    Und wie gesagt, Andreas hat zwar Physik studiert, aber er arbeitet nach eigenen Angaben jetzt als Lehrer. 😉

  124. @Hoffmann

    Wer am lautesten schreit hat recht? 😉

  125. @Heller
    Aeeh? Ihr Kommentar hat nichts mit dem von Ihnen kopierten Zitat zu tun und nichts mit meinem Beitrag. Meinten Sie jemand anderen?

    Ich verkuerze nochmal: Die Gruenen/Atomkraftgegner verhalten sich zu UNSCEAR und IPCC so wie Sie sich zu IPCC und UNSCEAR verhalten. Eine grafische Darstellung des Zusammenhang ist moeglich.

  126. @ C.Meierhoefer:
    Also erst mal zahlst als höflicher Mensch Einstand.
    Ich schick‘ dir meine Kontonummer 😉

    Nee, natürlich nicht.
    Schreib‘ einfach :-)

  127. @ Hoffmann:

    Hallo?

    Ich verkuerze nochmal: Die Gruenen/Atomkraftgegner verhalten sich zu UNSCEAR und IPCC so wie Sie sich zu IPCC und UNSCEAR verhalten. Eine grafische Darstellung des Zusammenhang ist moeglich.

    Also gerne die Langfassung: Außer vielleicht Herr Rassbach (weiß ich nicht genau, aber könnte ja sein ;)) hält wahrscheinlich niemand hier den IPCC-Bericht für das Ergebnis einer Verschwörung oder für eine absichtliche Fälschung. Vielmehr denken die Skeptiker, die ich kenne, daß der Bericht schlicht irrelevant ist. Ich denke das auch. Man kann aus ihm weder die Klimakatastrophe ableiten, noch ein Primat der Wissenschaft über die Politik. Wir kritisieren vor allem, wie der Bericht (oft auf Basis der Summaries, die durchaus wesentliche Inhalte nicht wiederspiegeln) von einigen Klimawissenschaftlern, aber eben auch von Laien aus der Politik, aus Verbänden oder aus den Medien, interpretiert und instrumentalisiert wird.

    Ganz davon ab ist der Bericht natürlich eine stilistische Katastrophe und in weiten Teilen unbrauchbar, weil unlesbar. Auch werden einige wichtige Themenkomplexe nur unzureichend angesprochen. Die meisten Autoren sind außerdem keine Klimaforscher, vieles wurde ohne Prüfung aus „grauen Quellen“ übernommen, Fehler wurden nicht nur nicht erkannt, sondern auch nur mit Verzögerung eingeräumt. Aber auch das hatten wir ja schon.

    Sie mögen nicht dieser Auffassung sein, aber unser Umgang mit solchen Dokumenten ist von Rationalität geprägt und nicht von ideologischen Scheuklappen. Das unterscheidet Skeptiker von Ökos.

  128. @Heller
    Kurz, ihnen gefaellt der IPCC Bericht nicht: Irrelevant, schlecht geschrieben, politisch tendenzioes etc etc.
    Die Belege fuer eine eher eingeschraenkte gesundheitliche Katastrophe des Tschernobyl-Unfalls sind in den UNSCEAR Berichten klar, lucide und eindeutig gezeigt.
    Und bei den Gruenen ist es eben genau andersrum.
    Mehr wollte ich auch nicht sagen.

  129. #125:
    Ich mach‘ das auch, dass ich auf ‚Autoritäten‘ poche, wenn’s mir in den Kram passt.
    Aber nicht, weil ich Autoritäten glaube, sondern weil es so lustig ist, den Leuten den Spiegel vorzuhalten..
    Der ganze Klimalarmismus lebt davon, dass ‚Autorität‘ gepredigt wird: „Ich bin Klimaforscher, auf die Knie!“
    Die Gläubigkeit an Autoritäten geht dann bei den Groupies so weit, dass sogar so ein gnadenloser Scharlatan wie Mojib Latif mit allen möglichen Konstruktionen entschuldigt wird, obwohl der doch wirklich mit Anlauf und beidem Füßen ins Fettnäpfchen gesprungen ist.

    Der Unterschied zu solchen Groupies ist, dass ich auch begründen kann, warum ich mal zustimme und mal nicht.
    Wenn ich z.B. sage, dass die UN über Tschernobyl relativ realistische Statements abgibt, dann deshalb, weil ich mich mit Dosisleisungen auskenne und das selber abschätzen und vergleichen kann.
    Und wenn ich sage, dass Schellnhuber & Co Scharlatane sind, dann kann ich das auch stichhaltig begründen, siehe #102.

    Und wenn ich G. Hoffmann einschätzen will, dann erinnere ich mich dran, dass der tatsächlich mal glaubte, er könne mir den Bären aufbinden, Prognosen für das Jahr 2100 könnten nicht in Zweifel geraten, wenn schon nach wenigen Jahren das Konfidenzintervall verlassen wird, weil ja nur zählt, ob sie am Endpunkt stimmen, dazwischen dürften sie beliebig abweichen.
    Was natürlich so ein hanebüchener Unfug ist, dass man nur den Kopf schütteln kann und was deshalb so etwas wie ein ‚Aha‘-Erlebnis war, das gar keine andere Wahl liess, als eine bestimmte Schublade zu öffnen:
    Wer so was von sich gibt, ist genau so wenig ein wirklicher Klimaforscher wie die Möchtegern-Promis, die am Dschungelcamp teilnehmen, wirklich Prominente sind.

  130. @Tritium
    „Der Unterschied zu solchen Groupies ist, dass ich auch begründen kann, warum ich mal zustimme und mal nicht.
    Wenn ich z.B. sage, dass die UN über Tschernobyl relativ realistische Statements abgibt, dann deshalb, weil ich mich mit Dosisleisungen auskenne und das selber abschätzen und vergleichen kann.
    Und wenn ich sage, dass Schellnhuber & Co Scharlatane sind, dann kann ich das auch stichhaltig begründen, siehe #102.“

    Genau wie die Gruenen. Die haben sich genau wie Sie das Basiswissen in Radiobiologie angeeignet und wissen eben, genau wie Sie, dass es 500000 Krebstote nach Tschernobyl gegeben hat. Alles ganz genau das Gleiche.

    „Prognosen für das Jahr 2100 könnten nicht in Zweifel geraten, wenn schon nach wenigen Jahren das Konfidenzintervall verlassen wird, weil ja nur zählt, ob sie am Endpunkt stimmen, dazwischen dürften sie beliebig abweichen.“

    Hat nicht verlassen und habe ich nicht gesagt. Nochmal lesen.

  131. @Hoffmann

    Kleine Frage: Haben Sie als „Klimawissenschaftler“ auch noch zu tun? Und vermisst Sie nicht Ihre Familie? Oder beschränkt sich alles auf die Tätigkeit in Klimabolgs? Wie liegen da die Prioritäten?

  132. Wenn ich z.B. sage, dass die UN über Tschernobyl relativ realistische Statements abgibt, dann deshalb, weil ich mich mit Dosisleisungen auskenne und das selber abschätzen und vergleichen kann.
    Und wenn ich sage, dass Schellnhuber & Co Scharlatane sind, dann kann ich das auch stichhaltig begründen, siehe #102.”

    Was haben Sie über diese Dosisleistungen in Tschernobyl zu berichten? Das würde mich einmal interessieren!

  133. @Michi Krüger

    Du, ich schlage diese Leute nur mit ihren eigenen Mitteln und mach mir einen Spaß daraus. Ich schreibe auch nur noch alle paar Wochen kurze Artikel bei Readers Edition, worüber sich dieser Personenkreis heftig ärgert.

    Ick weeß, ab und zu guck ich mal bei meiner alten Wirkungsstelle vorbei……dat grüne Männlein is schon lustig, nur die Moderation der Kommentare zieht sich manchmal hin wie ein Kaugummi…irgendwie hab ick die Lust verloren, dort noch wat zu antworten.

    Jaja…….die wundersame, geschlechtslose Vermehrung einzelner Warmaholics ist schon lustig…..dat selbe ist auch in den Foren von WO und SPON zu erkennen, nützt nur in letzter Zeit nix mehr……zu viele Menschen glauben den Mist nicht mehr……ach übrigens…..ick hab mal meine Monatsstatistik gefahren und der olle März war kälter als Jan/Febr., kriegen wir dieses Jahr überhaupt noch mal Sommer?

    MfG
    Onkel Heinz…….will Sonne uff de Birne….und hat den scheiß Winter sowas von satt

  134. @Mueller
    „Kleine Frage: Haben Sie als “Klimawissenschaftler” auch noch zu tun? Und vermisst Sie nicht Ihre Familie? Oder beschränkt sich alles auf die Tätigkeit in Klimabolgs? Wie liegen da die Prioritäten?“
    Erstens geht Sie das einen Scheiss an, zweitens habe ich in 2013 7 Veroeffentlichungen (in press oder submitted), zwei in Nature Geoscience in den letzten 24 Monaten, zwei Doktoranden (einer fertig, einer happily kicking). Drittens ist die Familie super zufrieden. Habe heute Albondigas in Fenchel-Tomaten Sauce gekocht.

    @Tritium
    lies „genau wie Sie, dass“ als „genau wie Sie in den Klimawissenschaften ein profundes Verstaendnis zur Interpretation von Klimasimulationen entwickelt haben, dass“

  135. @ Hoffmann # 130:
    Das mit der Gefahr durch Tschernobly überlege und begründe ich genau so fundiert wie das Statement, dass Schellnhuber & Co Scharlatane sind, wie ich in # 102 dargelegt habe.
    Und dagegen gibt es ja keine Einwände, nicht wahr?

    Oder wollen Sie wirklich allen Ernstes behaupten, diese grotesken ‚Prognosen‘ wären ‚wissenschaftlich‘?
    Ach ja, stimmt, Sie schon…
    Naja, Ihr Problem, wenn Sie unbedingt mit in die Schublade springen wollen.

  136. @Tritium
    “ Und dagegen gibt es ja keine Einwände, nicht wahr?“
    Doch. Eigentlich ist jeder Punkt totaler Bloedsinn oder ein Strohmann. Aber ich lege hier unbezahlt (ich bekomme staatliche Zuschuesse nur auf Primaklima, sorry) nicht den Wissenstand der Klimawissenschaften dar.

    Worum es mir geht: Strengen Sie sich einmal an. Stellen Sie sich einen ueberzeugten Atomkraftgegner vor, der auch zwei Buecher und fuenf Blogeintraege zum Thema Strahlungsfolgen von Tschernobyl gelesen hat, wie sie ja irgendetwas (hoffe ich ja mal) zum Thema Klimawissenschaften gelesen haben. Der ist genau so sicher, dass er die Strahlungsfolgen besser abschaetzen kann als diese IAEA Experten (bezahlte Knechte, inkompotente Stuemper), wie Sie, der irgendwelche fuenf Punkte in einem Blog hingeschrieben hat und meint, damit die Haelfte der Kapitel des IPCC ueberfluessig gemacht zu haben. Konzentrieren Sie sich ganz auf dieses Gefuehl, es besser zu wissen (als dieser IAEA Strahlenexperte bei den Atomkraftgegnern oder meinethalben ich, der ich fast mein ganzes Berufsleben mit Klimamodellen arbeite). Sehen Sie jetzt das Problem? Nein? Sie sind sich eben sicher. Na dann: Lewandowsky (ich habe totale Probleme mit dem Namen. Wie heisst nochmal der Stuermer von Dortmund?)

  137. „Wie kann das sein? Vor genau einer Woche kam ein Artikel in Science raus, der sich mit der Phasenlage von CO2 und Temperatur im Eis beschäftigt und nirgendwo hört man den leisesten Ton. Nicht bei Anthony-ich-erkenne-einen-Trend-wenn-ich-ihn-sehe-Watts, nicht beim RWE Klimakasper und auch nicht im Alterstift des Klimasketizismus, bei EIKE.“
    Da lese ich doch lieber hier. Ich lasse das bewusst weiter unkommentiert.

  138. @Hoffmann

    Erstens geht Sie das einen Scheiss an, zweitens habe ich in 2013 7 Veroeffentlichungen (in press oder submitted), zwei in Nature Geoscience in den letzten 24 Monaten, zwei Doktoranden (einer fertig, einer happily kicking). Drittens ist die Familie super zufrieden. Habe heute Albondigas in Fenchel-Tomaten Sauce gekocht.

    1. Und warum denn so aggressiv und unzufrieden? 😉

    2. Wissen Ihre Kollegen, was Sie so während Ihrer Arbeitszeit und Freizeit in Klimablogs so alles treiben?

    3. Beeindrucken können Sie damit nur Klimaschützer, wie den Andreas Fuchs, Günther Vennecke und den Thorsten Seifert. 😉

  139. @thueringer
    Hey, das ist ein exzellenter Punkt. Hallo Herr Kipp, haben Sie schon eine Idee, wie die Wissenschaftler dieses neue Resultat von der Phasenlage zwischen CO2 und T himanipuliert haben? Sie haben doch x-Mal von dem CO2, das nachhinkt un was das angeblich bedeutet, gesprochen (oder täuscht mich meine Erinnerung?). Warum findet man zu diesem Artikel eigentlich keinen einzigen Kommentar (außer beim jenseits von reason und sense operierenden Gosselin) auf dem Planten Skeptikus?

  140. @mueller
    „2. Wissen Ihre Kollegen, was Sie so während Ihrer Arbeitszeit und Freizeit in Klimablogs so alles treiben?“

    Aber als echt deutscher Denunziant haben Sie sie sicher schon informiert, wie Sie es ja schon mal gemacht haben? Ich glaube bei Ihrer nächsten Email Kampagne, muss ich die unbedingt mal hier veröffentlichen. Da wird selbst der Herr Heller Ihnen einen Lewandowsky geben.

  141. Herr Heller,

    Außer vielleicht Herr Rassbach (weiß ich nicht genau, aber könnte ja sein 😉 ) hält wahrscheinlich niemand hier den IPCC-Bericht für das Ergebnis einer Verschwörung oder für eine absichtliche Fälschung.

    jetzt bin ich aber enttäuscht. Ich habe mich zum IPCC nicht geäußert.
    Ich habe einen Bericht des RFB zur Diskussion gestellt . Der RFB beantwortet doch einige Fragen.
    Aus der Pressemitteilung des RFB:

    Die Rockefeller Brothers Fund hat einen Bericht der Überprüfung seiner Sustainable Development Förderstiftungen from 2005-2010 veröffentlicht. Der RBF begann Fördermittelvergabe zum Klimawandel im Jahr 1984. Die jüngste Phase der RBF Arbeit zum Klimawandel begann im Jahr 2005, mit dem Vorstand die Billigung des Vorschlags, den Großteil des Fonds Sustainable Development Ressourcen zur Bekämpfung des Klimawandels zu verschieben.

    Die Rockefeller Brothers Fund hat eine veröffentlichte Bericht, Nachhaltige Entwicklung Fördermittelvergabe von 2005 bis 2010 . Das Programm für nachhaltige Entwicklung fördert den globalen Stewardship die ökologisch basiert, wirtschaftlich, sozial gerecht, kulturell angemessen und im Einklang mit der Generationengerechtigkeit. Der RBF begann Fördermittelvergabe zum Klimawandel im Jahr 1984 und hat immer ein Interesse an den Klimawandel durch diese aufrechterhalten.

    Aus dem Bericht:

    Die RBF Arbeit über den Klimawandel kann in vier Phasen gedachten werden, die wir hier kurz beschreiben:

    Die erste Phase, die sich von 1984 bis 1992 auf die Grundlagenforschung, Wissenschaft und Politik konzentriert.
    Zwei Strategien der Fördermittelvergabe:
    1.Destillierung eines Konsens der Klimawissenschaft
    2.Diskussion dieser wissenschaftlichen Arbeit in der politischen Arena
    Der RBF organisiert und einige der frühesten Sitzungen ,finanziert Befürworter der Bekämpfung des Klimawandels.

    Die Gründung des IPCC wurde dann nur erwähnt, damit hat der RFB nichts zu tun 😉 Stimmt, kann man leicht ergoogeln. Malta hat den Antrag gestellt , einen Weltklimarat zu gründen, ich nehme an, weil die weltbesten Weltjahresdurchschnitttemperaturbestimmer Ende der 80er Malteser waren oder zumindest Malteser tranken 😉

    Bleibt die Frage warum kam der RFB schon 1984 auf die Idee , den Klimawandel zu fördern=finanzieren?

    Die anderen drei Phasen der RFB Strategie kann ja jeder selbst lesen. Der RFB ist auch sehr kritisch mit sich selbst. Alle konnten sie nicht überzeugen aber jetzt wollen sie alles Geld in den Klimawandel stecken, das Portfolio wird vom Land-und Waldschutz auf Klimawandel umgeschichtet.

    Georg, da lässt sich noch einiges verdienen 😉

    Ach , sie sind auch stolz, trotz 2009, gelang es wenigstens einige Länder für die 2° Begrenzung zu motivieren, schätze, da reichte wenig Investition, wir haben ja auch so einen Verein gegründet im leichtgläubigen D 😉

    Bitte beachten, ich habe keine VT aufgestellt, ich habe nur vorgelesen 😉
    Lesen ist wie Buchstaben vergleichen 😉

  142. @Heller
    Hallo Herr Heller
    Wie finden sie das eigentlich, dass der Herr Mueller/Krueger Mails an meine Arbeitskollegen schickt und Sie auffordert mich vom Posten zu Klimadingen abzuhalten.Ein bisschen psychotisch, oder nicht?

  143. Herr Hoffmann,
    es ist -- ganz ehrlich! . bewundernswert, wie Sie es fertigbringe einer sachlichen Auseinandersetzung auszuweichen um weiterhin ihre prahlerischen Pöbeleien absondern zu können.
    Aber auch der beste Clown langweilt, wenn er immer wieder nur dein einen einzigen Gag variiert.
    Ich werde deshalb darauf verzichten, Ihnen weitere Stichworte für Ihre Trollerei zu liefern und mache die Schublade zu.

  144. Wie heisst nochmal der Stuermer von Dortmund?

    Trofim Lyssenko? 😀

  145. @Thüringer

    “Wie kann das sein? Vor genau einer Woche kam ein Artikel in Science raus, der sich mit der Phasenlage von CO2 und Temperatur im Eis beschäftigt und nirgendwo hört man den leisesten Ton.

    Hat Hoffmann doch schon lägst behandelt. 😉

    http://scienceblogs.de/primaklima/2013/03/08/co2-und-temperatur-in-der-antarktis-zeigen-keinen-zeitverzug-wahrend-des-endes-der-letzten-eiszeit-sagt-ein-neues-science-paper/

    Nur Schade, dass u.a. Herr Rahmstorf Anderes verkündet hat. 😉

    Zitat Rahmstorf (bild der wissenschaft 1 | 2003, Klimawandel – Rote Karte für die Leugner):

    „Klar ist aus den Eiskerndaten jedoch eines: Diese Rückkopplung funktioniert. Dreht man an der Temperatur – etwa durch die Milankovich-Zyklen –, so folgt mit etwas Verzögerung das CO2.“

    Und auf einmal, schwub die wub, soll es keinen Zeitverzug zwischen beiden geben. 😉

  146. @Mueller
    Manipulation und Konspiration, das ist doch klar. (noch abgesehen davon, dass das rahmstorf Zitat richtig ist und sowohl den alten wie den neuen Wissenstand widerspiegelt).
    Sie haben also auch bei Lewandowsky mitgemacht?

  147. @Hoffmann

    Aber als echt deutscher Denunziant haben Sie sie sicher schon informiert, wie Sie es ja schon mal gemacht haben? Ich glaube bei Ihrer nächsten Email Kampagne, muss ich die unbedingt mal hier veröffentlichen. Da wird selbst der Herr Heller Ihnen einen Lewandowsky geben.

    1. Die Mail wurde mit Ihrem Einverständnis abgeschickt. Sie wurden nämlich vorher gefragt. Die Antwort lautete:

    „Das ist ueberhaupt kein Problem. Da du beim Formulieren ein wenig Probleme hast, ein kleine Hilfe: “Ein besonders dummes Beispiel psychisch bedingten Unvermoegens physikalische Zusammenhaenge zu verstehen und darzustellen findet sich bei Dipl.Phys Mueller auf der Webseite xxx.yy” I
    ch bezweifele ein wenig, dass mein frz Arbeitgeber sich die Muehe macht, das zu uebersetzen, aber so ist es wenigstens klar formuliert.
    Ich hoffe das hilft.“

    Also immer schön bei der Wahrheit bleiben. 😉

    2. Übrigens können Sie gerne die Mail hier veröffentlichen, oder soll ich das machen?

  148. Wieviele hier haben denn schon Mails an Arbeitskollegen/Famile/Freunde von Leuten verschickt, mit denen Sie sich im Internet mal gestritten haben. Vielleicht vertue ich mich ja und das macht man heute so?

  149. @Hoffmann

    Manipulation und Konspiration, das ist doch klar. (noch abgesehen davon, dass das rahmstorf Zitat richtig ist und sowohl den alten wie den neuen Wissenstand widerspiegelt).
    Sie haben also auch bei Lewandowsky mitgemacht?

    Klar doch. 😉

    Ich frage mich übrigens gerade ob „Thüringer“ Ihr Kettenhund Axel/ Norbert Fischer/ Andreas Fuchs ist?

  150. @Hoffmann

    Wieviele hier haben denn schon Mails an Arbeitskollegen/Famile/Freunde von Leuten verschickt, mit denen Sie sich im Internet mal gestritten haben. Vielleicht vertue ich mich ja und das macht man heute so?

    Damit wir alle wissen worum es geht sollten Sie vielleicht doch die Mail hier veröffentlichen. Ich habe nichts dagegen. Oder soll ich das machen?

  151. @mueller
    „Ich frage mich übrigens gerade ob “Thüringer” Ihr Kettenhund Axel/ Norbert Fischer/ Andreas Fuchs ist?“
    Natürlich tuen Sie das. Und ob das wirklich der Mossad war mit dem 9/11. Das sind die beiden groszen Fragen.

  152. @Hoffmann

    Natürlich tuen Sie das. Und ob das wirklich der Mossad war mit dem 9/11. Das sind die beiden groszen Fragen.

    Wenn ich nochmal in mich gehe, Aussagen wie „Anthony-ich-erkenne-einen-Trend-wenn-ich-ihn-sehe-Watts“ und „RWE Klimakasper“ sind Ausdrücke aus Ihrem Wortschatz.

    @Kipp, Heller

    Könnt Ihr vielleicht mal überprüfen, ob dieser Kommentar von Hoffmann stammt (IP, etc.).

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/spiegel-online-wer-den-klimawandel-leugnet-glaubt-auch-an-alien-verschworungen/#comment-200834

    Ist aber nur eine Vermutung.

  153. @Thüringer

    Ich sehe gerade, Sie haben anscheinend Hoffmann nur zitiert. Sorry, mein Fehler.

    Habe ich doch glatt sie Anführungsstriche übersehen.

    @Kipp, Heller

    Problem erledigt.

  154. @Krüger & Hoffmann
    Können sie ihre persönlichen Differenzen vielleicht woanders austragen. Hier mit einem Mal Readers Edition oder PrimaKlima-Niveau vorzufinden nervt einfach.Den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen kann doch eh keiner überprüfen und interressant ist das auch nicht.
    @Thüringer
    WUWT hat das Thema schon des öfteren aufgegriffen (z.B. hier) und es ist ja auch nichts Sensationelles. Würde schon schätzen, dass da noch etwas kommt.

  155. Mueller
    „Ist aber nur eine Vermutung“
    Also ich habe den Norbert Fischer hier als thueringer hingeschickt und außerdem melde ich mich hier nicht nur unter meinem Klarnamen, sondern auch als M.Mueller. Ist das soweit richtig?
    Das alles in nur knapp zehn Beiträgen, in einem Beitrag, in dem es um den vermeintlichen (?) Hang von Klimaskeptikern geht, an Konspirationen allüberall zu glauben.
    Super.

  156. @straten
    Sigh. Die 600 Jahre Verzug zwischen CO2 und T waren den Skeptikern immer unglaublich wichtig. Vor drei Wochen kam dazu ein neues Paper heraus und es wurde von niemanden on the dark side diskutiert. Ist doch komisch?
    http://scienceblogs.de/primaklima/2013/03/08/co2-und-temperatur-in-der-antarktis-zeigen-keinen-zeitverzug-wahrend-des-endes-der-letzten-eiszeit-sagt-ein-neues-science-paper/

  157. @Hoffman
    Einigen ist das vielleicht unglaublich wichtig. Die Probleme mit der genauen Datierung von CO2 und Temperatur in den Eisbohrkernen sind aber überhaupt nichts Neues. Sensationell wäre, wenn man klare Hinweise dafür hätte, dass CO2-Zunahme z.B. die Eiszeiten beendet hätte und auch noch feststellen könnte, warum das CO2 zugenommen hat. Da haben sie sich doch, glaube ich, auch schon mal mit beschäftigt (zumindest mit den Gründen für die CO2-Zunahme).
    Das ist wahrscheinlich der Lewandowsky-Effekt. Man sucht einfach nur noch nach den Defiziten der Anderen. Das erleichtert es ungemein die eigene Position bestätigt zu sehen, vor allem, wenn man vom Fach ist und die Anderen eigentlich mehr Fragesteller sind.

  158. @Straten

    @Krüger & Hoffmann
    Können sie ihre persönlichen Differenzen vielleicht woanders austragen. Hier mit einem Mal Readers Edition oder PrimaKlima-Niveau vorzufinden nervt einfach.Den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen kann doch eh keiner überprüfen und interressant ist das auch nicht.

    Da haben Sie Recht.

    Wie gesagt zur Temperatur und dem CO2:

    Zitat Rahmstorf (bild der wissenschaft 1 | 2003, Klimawandel – Rote Karte für die Leugner):

    “Klar ist aus den Eiskerndaten jedoch eines: Diese Rückkopplung funktioniert. Dreht man an der Temperatur – etwa durch die Milankovich-Zyklen –, so folgt mit etwas Verzögerung das CO2.”

    Steht ja auch bei Watts. 😉

    Damit wünsche ich allen eine gute Nacht.

  159. Guten Tag!

    Herr Heller wies wohl schon früh darauf hin, daß der gegenwärtige Einsturz der Klimakirche, wenn ich so sagen darf, im großen und ganzen lautlos erfolgt. Statt der erschöpften Sau jagen frische durchs Mediendorf, die Verantwortlichen belangt man (gab es da nicht einen Griff an den Po der Praktikantin beziehungsweise in die Kaffeekasse beim Telegraphenberg?), die Priester finden neue Aufgaben und die verbleibenden Skeptiker den gleichen Spott wie gewohnt. Hoffen wir, daß es wieder zu einer freien Klimaforschung kommt (vielleicht sogar mit einem neuen Einstein, der Ordnung ins Datengebirge bringt?).

    Das wichtigste, aus meiner Sicht: Behalten wir die Freiheit der öffentlichen Meinungsäußerung im Auge.

    Gruß!

  160. Herr Heller wies wohl schon früh darauf hin, daß der gegenwärtige Einsturz der Klimakirche, wenn ich so sagen darf, im großen und ganzen lautlos erfolgt.

    Das ist normal.
    Man schleicht sich aus, ohne das Gesicht zu verlieren. Denn um die Gesichtswahrung geht es ja hauptsächlich; so ein Hype hat unglaubllich viel mit dem persönlichen Ego der Beteiligten zu tun..
    Die Ex-Waldsterbler sind da ein schönes Beispiel. Das Thema wurde bemerkenswerterweise von der GrünIn Künast beerdigt:

    Das Waldsterben in Deutschland ist nach Ansicht von Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) gestoppt. „Wir haben den Trend umgekehrt“, sagte Künast der Zeitung „Welt am Sonntag“. „Der Wald wächst wieder gesünder, die Flächen nehmen zu, die Holzwirtschaft hat in Deutschland eine gute Zukunft. Unsere Wälder sind schöner geworden. Ich kann nur dringend empfehlen, am Sonntag einen Waldspaziergang zu unternehmen.“ Nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz ist in Deutschland „eine neue Waldpolitik sichtbar“. (Welt, 14.03.2003)

    Man beachte das Datum: 2003 war das Dürrejahr, der Wald sah fürchterlich aus. Aber alle hatten es einfach satt und als Künast diesen Blödsinn von sich gab, atmeten alle erleichtert auf und von heute auf Morgen war der Wald vergessen.
    Natürlich hat es nie einen ‚Trend‘ gegeben, das lässt sich ganz eindeutig am immer noch jährlich erstellten Waldschadensbericht (Jetzt ‚Waldzustandsbericht‘ genannt) erkennen. Dem Wald geht es noch ganz genau so wie vor und während des ‚Waldsterbens‘.

    Doch die Ex-Waldsterbler schwärmen heute nostalgisch davon, wie sie ‚den Wald gerettet haben‘ und verklären diesen Sautrieb zu einer Glanzleistung grüner Umweltpolitik.
    In zehn Jahren werden sie auch behaupten, dass sie damals das Klima gerettet haben 😀

    Recht nett dazu:
    Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

    Und besonders lustig:
    Schon im Folgejahr 2004 meldete der ‚Spiegel‘:
    Regierungsbericht: Waldsterben bricht alle Rekorde
    Aber da das Waldsterben ja beendet war, sagte Künast als Reaktion, das sei ‚Nur Wetter‘:
    Die Hauptursache für das beschleunigte Waldsterben sei der extreme Sommer 2003, sagte Künast bei der Vorstellung des Waldzustandsberichtes in Berlin.

    Na, da haben wir doch die Lösung: Heureka! Der Klimawandel war ’nur Wetter!‘ 😀

  161. @Tritium
    Ausschleichen…….hihi, guckst Du hier…

    Lennart Bengtsson gilt als zurückhaltender Klimaforscher. Nun aber wendet sich der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie mit einem aufrüttelnden Aufsatz an die Öffentlichkeit, in dem er auf erhebliche Wissenslücken und unerklärliche Klimaentwicklungen hinweist……….

    Ebenso verblüffend sei, dass sich ausgerechnet die tropische Luft seit Beginn der Satellitenmessungen 1979 kaum erwärmt habe. Dabei sagen Klimaprognosen für die Region den stärksten Temperaturanstieg vorher -- gewaltige Mengen Wasserdampf sollten den Treibhauseffekt dort eigentlich verstärken. „Es gibt keine einfache Erklärung dafür, außer dass der Planet sich der Hitze effektiver entledigen kann, als von den Modellen erwartet wird“, schreibt Bengtsson.

    Möglich sei, dass Wolkenbildung die Erwärmung stärker bremse als erwartet. Es könnte auch sein, dass der verstärkte Treibhauseffekt überbewertet werde, weil nicht so viel Wasserdampf in die Luft gelange, wie angenommen wurde. Womöglich lande ein Gutteil der Wärmeenergie aber auch in der Tiefsee. „Wie auch immer“, resümiert der emeritierte Klimaforscher, „die globale Erwärmung schreitet deutlich langsamer voran als erwartet.“ Es gebe folglich Hoffnung, dass der Klimawandel weniger dramatisch verlaufe als vermutet.

    SPON

    Hihi………na Georg, da vergnießgnaddelt euch wohl irgendwat die Energiebilanz , gelle ?
    Ich glaube, vor Jahren hatte das mal „Wetterfrosch“ angesprochen…..weil ja wohl unsere Murmel so ziemlich uneinheitlich abstrahlt……uff der Äquatorlinie mehr als in unseren Breiten……und an den Polen noch ein Stück weniger als hier.
    Rein logisch gesehen, müsste sich also die Energietransportleistung horizontal verstärken……oder aber der Input sinkt stärker als angenommen.
    Is schon ne interssante Sache, dat janze.

    Onkel Heinz……langsam begreif ick, wie dat mit dem Klima so funktioniert……..oder ick lieg schon wieder komplett daneben, wie auch immer.

  162. Zu viele Links. EIn Beitrag in der queue.

  163. @ Hoffmann:

    Ich finde keinen Beitrag von Ihnen im Spam-Filter. Komisch.

    Hallo Herr Heller
    Wie finden sie das eigentlich, dass der Herr Mueller/Krueger Mails an meine Arbeitskollegen schickt und Sie auffordert mich vom Posten zu Klimadingen abzuhalten.Ein bisschen psychotisch, oder nicht?

    Zu der Angelegenheit zwischen Ihnen und Herrn Krüger vermag ich nichts zu sagen. Ich kenne den Vorgang ja nicht. Herr Krüger ist langjähriger Autor auch bei uns und wird von mir wegen seiner Texte und seiner Kompetenz sehr geschätzt.

    Man erlebt schon merkwürdige Dinge im Web. Ich habe anfangs ja auch geglaubt, aus dem Schutz der Anonymität heraus schreiben zu müssen. Seit einigen Jahren aber veröffentliche ich nur noch unter Klarnamen. Hier werden Pseudos nach wie vor akzeptiert, das gehört zum Web einfach dazu. Von vielen weiß ich, daß sie der Auffassung sind, bei Verwendung ihrer realen Identität würde ihnen Probleme drohen -- bspw. im Job. Ich kann das zwar akzeptieren -- aber nicht nachvollziehen. Bei mir ist es anders. Ich vertrete meine Auffassungen überall offensiv und deutlich -- mein Arbeitgeber weiß, was ich treibe und was ich denke (in gewisser Weise werde ich dafür bezahlt, so eine Art „Kontra-Computer“ zu sein und immer das Haar in der Suppe zu finden). Ich fühle mich in diesem Land durch das Gebot der Meinungsfreiheit ausreichend geschützt. Wir sind ja zivilisiert (oft genug jedenfalls). Wer eine böse Mail über mich an meinen Arbeitgeber schreiben sollte, würde sich wohl eher selbst lächerlich machen. Und ich denke, das wäre bei allen hier so -- auch bei Ihnen. Von daher verstehe ich nicht, wie man überhaupt auf solche Ideen kommen kann. Das ist nicht meine Welt und nicht meine Art zu denken.

    Die Vorstellung, etwas geheimhalten zu müssen, ist mir fremd. Ich streite auch im realen Leben mit Ökos aller Farben, mit denen ich auch noch gelegentlich in Projekten zusammenarbeite, und mit all diesen Leuten kann ich immer anschließend noch in die Kneipe gehen. Ich kämpfe gegen Ideologien und nicht gegen Menschen.

    Haß erlebe ich auch. Ich versuche das zu ignorieren und empfehle immer, wenn man sich im Web exponiert, das mit einer gewissen emotionalen Distanz zu tun. Man braucht ein dickes Fell, ganz gleich, für welche Seite man streitet. Als ich anfing, unter Klarnamen zu schreiben, ist es mir ja auch passiert, daß gewisse Ökos anfingen, über mich zu recherchieren und wilde Gerüchte im Web verbreiteten. Einer glaubte sogar herausgefunden zu haben, daß ich gar nicht existiere. Das war das erste und einzige Mal, zu dem sogar meine Frau einen Kommentar verfaßt hat. Ansonsten liest sie hier fleißig mit und amüsiert sich oft genau so wie ich. Denn letztendlich müssen wir alle uns darüber klar sein: Wir bewirken nichts. Weder Sie bei Primaklima, noch wir hier bei Science Skeptical. Gut, wir wachsen, aber mehr als ein paar tausend Menschen erreichen unsere Texte eben nicht. Wir ändern nicht die Welt, wir können nur streiten. Deswegen lohnt sich Verbissenheit nicht. Streit ist gut, Streit ermöglicht Fortschritt. Aber nur, wenn beide Seiten Freude daran haben. Streit erfordert Respekt. Es lohnt nicht mit jemandem zu streiten, den man nicht respektiert. Denn wozu soll das gut sein? Der Respekt fehlt im Web ziemlich oft. Der Vergleich mit anderen Seiten zeigt mir aber, daß wir hier bei Science Skeptical eine der besseren in dieser Hinsicht sind. Bei Ihnen beispielsweise herrscht ein Umgangston, den ich als Admin niemals akzeptieren könnte.

    So, das war das Wort zum Sonntag und zu Ihnen und Herrn Krüger. Ich weiß nicht, wer wen wie provoziert hat (und wer sich auch hat provozieren lassen), daß die Dinge wie beschrieben eskalieren konnten. Deswegen kann ich auch nicht Parte ergreifen. Hier wird sich das Problem nicht lösen lassen (falls überhaupt eine Lösung gewünscht wird). Klären sie beide das unter sich.

  164. @Georg

    Ähmm, haste beim Senden nicht versehentlich den falschen Button gedrückt? (Kommentarbenachrichigung)…..oder haste als „Viagra“ gepostet…..denn unter GeorgHoffmann is nix im Spam zu finden….zumindest nicht die letzten 24 Stunden und weit über 1000 Spams.
    H.E.

  165. @Heller

    Als ich anfing, unter Klarnamen zu schreiben, ist es mir ja auch passiert, daß gewisse Ökos anfingen, über mich zu recherchieren und wilde Gerüchte im Web verbreiteten. Einer glaubte sogar herausgefunden zu haben, daß ich gar nicht existiere. Das war das erste und einzige Mal, zu dem sogar meine Frau einen Kommentar verfaßt hat.

    Ist mir auch so ergangen. Jene Person hat sogar meine Veröffentlichungen ausspekuliert und als wertlos tituliert.

    Andere Leute haben Mitarbeiter aus meiner Diplomandenzeit ausspekuliert und mir einen „Dachschaden“ attestiert.

    Der Windkraftbetreiber BARD wollte mich wegen negativer Berichterstattung verklagen.

    Aus diesem Grund war ein Pseudonym unverzichtbar.

    Damit möchte ich diese Diskussion aber abschließen.

  166. @Mueller
    „meine Veröffentlichungen ausspekuliert “

    Plural? und „ausspekulieren“ kommt von Spekulatius?

    @Heller
    „Deswegen kann ich auch nicht Parte ergreifen. Hier wird sich das Problem nicht lösen lassen (falls überhaupt eine Lösung gewünscht wird). Klären sie beide das unter sich.“

    Aber es ist alles laengst geklaert. Mueller ist wg permanenter NS Vergleiches bei mir rausgeschmissen. Ich habe das nur erwaehnt, damit jeder immer darauf achtet, sich mit dem Mueller gut zu stehen. Wie kein anderer spioniert (oder sogar spekuliert?) er naemlich ansonsten in der Privatsphaere anderer herum, schnueffelt nach Photos und ev Facebook Seiten wie ein Lombardische Sau nach Trueffeln, und denunziert dann gerne unter falschem Namen im privaten und beruflichen Umfeld herum. In meinem Fall hat er erstmal die deutsch sprechenden Kollegen an meiner frz Arbeitsstelle ausfindig gemacht (denn auf englisch denunziert es sich halt schlecht) und zum Mobbing aufgerufen. Der Mueller, ein fuerwahr uebler Denunziant und Stalker eben.

    „Wer eine böse Mail über mich an meinen Arbeitgeber schreiben sollte, würde sich wohl eher selbst lächerlich machen. “
    Na ja, das versteht sich natuerlich bei mir auch von selbst. Mein alter Chef hat mir einen FAZ Artikel ueber sich selbst zur Veroeffentlichung auf Primaklima http://scienceblogs.de/primaklima/2012/01/03/mein-chef-in-der-faz/ zugeschickt und ich habe mit vielen Kollegen jetzt mal lose abgemacht, Interviews mit Ihnen zu allen moeglichen Theme auf Primaklima zu veroeffentlichen. Soweit natuerlich, welch gehoerige Angst mir der Mueller eingejagt hat. Die Frage ist auch nicht, ob der Mueller jemals Erfolg mit solcher Anschmiererei haette haben koennen, die Frage ist, ob man mit so jmd einen Verein aufmachen will.

  167. Georg,

    wg permanenter NS Vergleiches bei mir rausgeschmissen

    ich schmeiß mich weg vor Lachen 😉

  168. Mist mein Post ist verloren gegangen. Nochmal:

    @Peter Heller
    @Tritium:
    Okay vielen dank für die Antworten. Dann schreib ich einfach drauflos. Bzw. es geht um ein Post dass ich in einem Forum gelesen haben. Auf mich wirken die Argumente gut. Nun bin ich verwirrt.

  169. @Kipp
    Nochmal zum Thema.
    Bei mir wurde ganz richtig bemerkt, dass Sie (und der Spiegel) die Aussage des Lewandowsky Artikel umdrehen: „NASA Faked the Moon Landing—Therefore, (Climate) Science Is a Hoax“ Die Aliens sind Predektor, nicht Preedikant. Oder anders ausgedrueckt: Wer in dieser spez Weise verrueckt ist, der koennte auch Klimaskeptiker werden. (und eben nicht umgekehrt).

    Ausserdem (ebenfalls bei mir gepostet) wurde der Artikel soeben zurueckgezogen auf Grund von „complaints“. Worum es geht, weiss man aber nicht. Ob das Paper nun angenommen wurde, weiss ich auch nicht:
    http://retractionwatch.wordpress.com/2013/04/03/update-lewandowsky-et-al-paper-on-conspiracist-ideation-provisionally-removed-due-to-complaints/

  170. @Hoffmann

    Kurz noch zu Ihren Anschuldigungen, obwohl das hier nicht Thema ist und auch nicht von Interesse.

    Mueller ist wg permanenter NS Vergleiches bei mir rausgeschmissen.

    Falsch. Ich mache keine permanenten, unangemessenen NS-Vergleiche.

    Wie kein anderer spioniert (oder sogar spekuliert?) er naemlich ansonsten in der Privatsphaere anderer herum, …

    Wie du mir, so ich dir. Oder Auge um Auge und Zahn um Zahn. … Steht schon in der Bibel.

    In meinem Fall hat er erstmal die deutsch sprechenden Kollegen an meiner frz Arbeitsstelle ausfindig gemacht (denn auf englisch denunziert es sich halt schlecht) und zum Mobbing aufgerufen.

    Auch Falsch. Wie gesagt, die Mail wurde mit Ihrem Einverständnis abgeschickt. Sie wurden nämlich vorher gefragt.

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/spiegel-online-wer-den-klimawandel-leugnet-glaubt-auch-an-alien-verschworungen/009672/#comment-200853

    Ich habe höflich darum gebeten das Sie mich und andere, nicht mehr von Ihrer Arbeit aus, wie mehrfach geschehen, übelst beleidigen mögen, da Sie damit nicht nur Ihren eigenen Ruf schädigen, sondern auch den des Instituts, an welchen Sie arbeiten. Das ist übrigens heute noch so. Das ist über 5 Jahre her und war eine einmalige Aktion.

    Also immer schön bei der Wahrheit bleiben. 😉

    Und nun zurück zum Thema.

    Klimaskeptiker in die Riege der NS-Anhänger, Holocaustleugner, Ozon-Leugner, Raucherkrebs-Leugner, 9/11-Leugner, Kohle-/ Öl-/ Atommafia und Verschwörungstheoretiker zu stecken ist ein beliebtes Spiel der Klimaschützer. I.d.R. ist es genau anders herum. Das haben meine langjährigen Recherchen ergeben.

    Zumeist sind die Klimaschützer in Bündnissen gut organisiert, die oft noch mit staatlichen Mitteln finanziert werden. Die fanatischen Klimaschützer versuchen Klimaschützer durch oben genannte „Vergleiche“ zu denunzieren, da ihnen meist die Argumente fehlen. Solche Klimaschützer sind oft in Bündnissen wie Amnesty International, Attac, kirchlichen Organisationen, Naturschutzverbänden und bei den Grünen zu finden. Die meisten dieser Leute haben selbst nie in der Klimaforschung gearbeitet, noch diesbezüglich eine Qualifikation aufzuweisen. Sie handeln aus einer inneren, „religiösen“ Überzeugung heraus. Und gerade solche Leute sind gefährlich.

  171. Das ist das Post aus dem Forum was mich verwirrt:

    „Hier wäre es interessant zu wissen, welche skeptischen Blogs da von ihm als repräsentativ angesehen und demnach um Mitarbeit gebeten wurden. Diese Information bekommt man allerdings nicht.“

    Das stimmt nicht. Es steht genau in der Studie, welche fünf Blogs das waren (In der Online-Version der Studie unter „Supplemental Material“; oder für alle, die keinen Zugang zum Volltext haben, in deutsch und zitiert im Blog „Wissenschaft und Schreie“).

    „Auch war es Anthony Watts, dem Betreiber des Blogs, nicht möglich überhaupt einen Blog ausfindig zu machen der gebeten worden wäre, die Umfrage publik zu machen. Auch war auf Anfrage bei Lewandowski nicht zu erfahren, welche Skeptikerblogs er denn angefragt hätte. Entsprechende Fragen dazu wies er mit Hinweis auf Datenschutzgründe zurück.“

    Wenn man weiß, dass die „Skeptiker-Blogs“ im Anhang der Studie zu finden sind, erscheint die angebliche Absage aus Datenschutzgründen unglaubwürdig. Wieso hätte Stephan Lewandowsky das machen sollen? Die Daten sind doch sowieso öffentlich zugänglich.

    „… Blogs da von ihm als repräsentativ angesehen …“
    „Halten wir also fest dass Lewandowski für eine Studie die sich mit der Befindlichkeit der Klimaskeptiker beschäftigen sollte, überhaupt keine Daten von dieser Seite zur Verfügung hatte.“

    Die Studie erhebt gar nicht den Anspruch repräsentativ zu sein (Quelle: Studie von Lewandowsky u.a., oder auf dem Blog Wissenschaft und Schreie). Und trotzdem hat die Stichprobe eine beeindruckende Übereinstimmung mit Referenzdaten: „Eine Analyse der Seitenbesucher zeige, dass etwa 20 Prozent der Leserschaft der acht teilnehmenden Blogs klimawandelkritisch eingestellt waren im Untersuchungszeitraum. Das decke sich mit dem landesdurchschnittlichen Verhältnis in den USA und anderen Ländern.“ (Quelle: Blog Wissenschaft und Schreie).

    „Dort kann man zum Beispiel überprüfen was es mit der Aussage auf sich hat, die bereits im (völlig unwissenschaftlichen) Titel der Publikation Lewandowskis zur Sprache kommt. „

    Ich denke, dass es sich bei dem Titel um einen provokanten, und sicherlich nicht ernstgemeinten Titel handelt. Das ist gar nicht mal so unüblich im Wissenschaftsbetrieb. Erkennen kann man das, wenn man den Titel übersetzt: „Die NASA fälschte die Mondlandung – Daher ist die (Klima)Wissenschaft ein Schwindel“. Warum sollte die Wissenschaft oder Klimawissenschaft Hokuspokus sein, nur weil die NASA die Mondlandung fälschte? Das Eine hat doch mit dem Anderen gar nichts zu tun. Und genau daran erkennt man, dass der Titel zwar provokant, aber auch ironisch gemeint ist.

    „Nämlich dass “Klimawandelleugner” auch daran glauben würden, die Mondlandung wäre eine Fälschung. „

    Das behauptet die Studie nicht. Anhand der provokant-ironischen Überschrift könnte man das denken, aber in der Studie selber steht davon nichts, soweit ich das gesehen habe. Wo genau soll das denn stehen?
    Daher macht das kleine Rechenbeispiel von ScienceSkeptikal keinen Sinn. Und selbst wenn es dort stehen würde, ist das Beispiel aus dem Zusammenhang gerissen. Bei den anderen Fragen sieht die Verteilung der Antworten nämlich ganz anders aus.

  172. Ich bin so verwirrt weil das in den Quellen wirklich so steht. Wie kann das sein?

  173. @Mueller

    Mueller: „Ich werde mich bei Ihrem Arbeitgeber ueber Sie beschweren“

    Ich: „Mach doch.“

    Zusammenfassung Mueller: „Wie gesagt, die Mail wurde mit Ihrem Einverständnis abgeschickt. “

    So kann man das natuerlich auch sehen.

    Fakt ist: Sie haben an meinem Arbeitsumfeld Namen erschnueffelt und Mails an meine Arbeitskollegen geschickt. Das wollen wir einfach mal festhalten.

    Dass diese Kollegen sich nur darueber kaputtlachen, steht auf einem anderen Blatt. Hier einer der angeschriebenen:
    http://scienceblogs.de/primaklima/2010/05/27/erster-deutscher-apple-ipad-test-erfolgreich-am-lsce-durchgefuhrt/

  174. @Hoffmann

    1. Die ersten beiden Zitate von Ihnen sind so natürlich frei erfunden.

    2. Wirklich traurig, wenn das so ist, dass Ihr Arbeitgeber/ Kollegen Ihre üblen Beleidigungen im Internet auch noch unterstützen.

    Und was lernen wir nun daraus für diesen Artikel? Klimainstitute und Klimaforscher greifen offensichtlich zu übelsten Beleidigungen um Klimaskeptiker in Verruf zu bringen. Da frage ich mich doch, arbeiten die eigentlich noch? 😉

    Und Sie Herr Hoffmann kann ich mir so gar nicht als Opfer vorstellen. 😉

    Also lassen Sie es gut sein.

  175. @ C.Meierhoefer #171&172

    Ich denke ich kann Ihre Verwirrung auflösen. Die fünf Klimawandel-Blogs, welche sich zurückgemeldet hatten und welche die Umfrage veröffentlicht haben waren gerade keine skeptischen Blogs, sondern solche die an die Klimakatastrophe glauben. Die Umfrage unter Skeptikern war demnach gar keine. Sie kann damit höchstens Aussagen darüber machen, welche Vorurteile Alarmisten gegenüber Skeptikern hegen. Das hatte ich auch so geschrieben.

    Eine weitere Aussage aus dem Forumseintrag fand ich bemerkenswert:

    Ich denke, dass es sich bei dem Titel um einen provokanten, und sicherlich nicht ernstgemeinten Titel handelt. Das ist gar nicht mal so unüblich im Wissenschaftsbetrieb.

    Das ist Unsinn. Wenn es üblich sein sollte für Studien einen Titel auszuwählen, der etwas völlig anderes aussagt, als in der Studie gefunden wurde, dann ist das alles aber keine Wissenschaft. Für reisserische Titel, die mit dem im Beitrag geschriebenen nichts zu tun haben und nur Aufmerksamkeit erregen sollen gibt es einen Begriff: Boulevard.

    Ein weiteres pikantes Detail ist der Umstand, dass die Umfrage in dem prominentesten der 5 genannten Blogs, nämlich „skepticalscience.com“ überhaupt nicht veröffentlicht wurde. Weder in dem Blog selbst, noch im Internet Archiv „WaybackMachine“ sind Spuren davon zu finden.

  176. @Mueller
    „Und Sie Herr Hoffmann kann ich mir so gar nicht als Opfer vorstellen.:

    Nein, das bin ich auch nicht. Wie gesagt, alle von Ihnen Angeschriebenen haben herzlich gelacht, genau wie es Herr Heller es von seinen Arbeitskollegen in einem hypothetischen Fall auch glaubte. Ich druecke hier nur meinen Ekel aus.

  177. @ Hoffmann und Krüger

    Verlegen Sie Ihre Privatdiskussion nach woanders. Alle weiteren Beiträge zu dem Thema werde ich kommentarlos löschen.

  178. Alle weiteren Beiträge zu dem Thema werde ich kommentarlos löschen.

    Danke

  179. @ Meierhoefer:

    Ein Link zu dem von Ihnen zitiertem „Forum“ wäre hilfreich.

    Leider kann ich die Lewandowsky-Daten zur Zeit nicht einsehen, da der Link zu Bishop Hill nicht mehr funktioniert. Aber Rudolf hat oben doch auch auf Climate Audit verwiesen. Dort finden Sie eine wunderschöne Analyse von Stephen McIntyre, die nun mal leider Herrn Hoffmann (und anderen) total den Boden unter den Füßen wegzieht.

    Beachten Sie Abbildung 4 in seinem Text.

    null

    Hier sehen Sie, daß die Skeptiker (rote Balken) den Verschwörungstheorien nicht mehr anhängen, als die Alarmisten (grüne Balken). Die schwarzen Balken entsprechen den „Dr. Pauls“ dieser Welt.

    McIntyre sortiert sehr klug anhand der beiden folgenden Fragen:

    CO2TempUp – I believe that burning fossil fuels increases atmospheric temperature to some measurable degree.

    CO2HasNegChange – I believe that the burning of fossil fuels on the scale observed over the last 50 years has caused serious negative changes to the planet’s climateAc.

    Zweimal ja: Alarmist (Warmist)
    Zweimal nein: „Leugner“ (Skydragon)
    Erste Frage „ja“, zweite Frage „nein“: Skeptiker (Lukewarmer)

    Ich denke, daß sich nahezu alle Leser und Autoren dieses Blogs in die Gruppe der Skeptiker einordnen würden. Das zeigt auch unsere alte Umfrage.

    Man könnte nun sagen, der Lewandowsky hätte uns ja gar nicht gemeint. Das wird der Desinformation durch diesen Herrn aber nicht gerecht. Man sieht ja, wie bspw. Herr Hoffmann darauf hereinfällt bzw. in dasselbe Horn stößt.

  180. @Heller
    Ich denke, dass ist doch eine sehr schoene Bestaetigung der These. Die DrPauls dieser Welt haben bestimmte Muster gedanklicher Aussetzer und da fallen Klinawandelskeptik und andere Weltverschwoerungsaengste in einen Topf.
    Bei EIKE antwortet die Mehrheit zweimal Nein. Ganz klar.

  181. @ Georg Hoffmann

    Bei EIKE

    Wir sind hier nicht bei EIKE, und Primaklima ist nicht Klimalounge und die Klimazwiebel ist auch etwas anderes. Auch wenn viele crossover kommentieren, so hat doch jede Seite ihren eigenen Charakter. Ich lese zum Beispiel kaum Skeptikerblogs, auch wenig Alarmistenblogs -- um mal auch diese von mir ungeliebten Bezeichnungen zu verwenden.

    Und der der ganze Klimawandel kümmert mich auch recht wenig, ich will nur wissen, welche Schlussfolgerungen aus diesem Disput gezogen werden, und was das für die Gesellschaft bedeutet. Und da bin ich hier gut aufgehoben.

  182. Es ehrt mich, mit CLAUSIUS, KIRCHHOFF, WOOD, GERLICH, CLAES JOHNSON und etlichen Nobelpreisträgern in einen Topf geworfen zu werden.

  183. Georg Hoffmann was hat Physik mit „Verschwörung“ zu tun?
    Fällt Ihnen wirklich nichts besseres ein?

  184. Hofmann und Heller,
    Euer mangelndes Selbstbewusstsein in Ermangelung an Sachargumenten erfordert offenbar das „Schlecht-Machen“ der Kritiker

    „Bain observed that a primary function of dehumanizing language is to reinforce the self-esteem of the “in group”“´

    Dieser Beitrag ist ein Beitrag über „dehumanizing“, das schein Euch zu gefallen.

    mfG

  185. „die schwarzen Balken“ des Levandowski-Diagramms entsprechen gefakten Antworten, also Satire!

    Wenn man sieht wie eine angeblich „wissenschaftliche Welt“ mit geplanter Milliarden-Belastung für die Bürger einem nicht nachweisbaren CO2-Treibhauseffekt nachrennt,
    kann man das fast nur noch satirisch kommentieren.

    mfG

  186. Immwerhin hat Herrn Hoffmanns Besuch eines geklärt:

    Der unterirdische Diaskussionsstil in ‚Primaklima‘ ist nicht zufällig und Herr Hoffmann ist nicht Opfer, sondern Täter.
    Aber da das nun geklärt ist, wäre es schon, diesen ‚Prima‘ Stil hier wieder auszuladen.

  187. Lieber Herr Hoffmann,

    ich kenne mich ja mit der Klimawandelforschung nicht aus,
    aber sagt denn das Lewandowsky-Paper nicht nur folgendes aus:

    Wenn man jemanden findet (10 unter 1000), der 5 Verschwörungstheorien zustimmt, dann wird er vermutlich auch zustimmen, dass der Konsensus zu irgendwas auch eine Verschwörungstheorie ist, respektive er wird einer 6. Verschwörungstheorie zustimmen.

    Ganz große Erkenntnis.

    Wer schmunzeln will und skeptisch über das Lewandowsky-Paper nachdenken will,
    dem sei folgender Link
    empfohlen:
    http://www.youtube.com/watch?v=B-EhqT_I1JA

    Danke Sebastian Bartoschek, jetzt wissen wir wie wir das Lewandowsky-Paper einordnen müssen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  188. Auuuu Backe…….wenn dat wirklich alles stimmt, wat der „Mr. FOIA“ enthüllt hat, dann dürfte es bei den Klimawissenschaften demnächst mächtig rumpeln.

    Wenn man dann auch noch die neuesten Enthüllungen der Offshore-Leaker trauen darf…….geht gerade etwas auf der Welt um, das gleichzeitig Hoffnung und Angst macht.

    Was passiert hier gerade????????…….mein Verstand will sich gerade verabschieden, Hilfe.
    H.E.

  189. @hess
    ja, volle Zustimmung. Ich kann das auch die Aufregung nicht so recht verstehen. Wer verrueckte Verschwoerung ueberall sieht, der sieht sie eben auch in der Klimadebatte. Sie hat einige ausloesende Reize (der staat steckt dahinter, unverstandene Wissenschaft, Katastrophen daemmern am Horizont etc). Ueberrascht das jmd ernsthaft, dass solche Leute sich von der Klimadebatte angezogen fuehlen? Herr Heller kommt auf 18% mit sicher schwieriger Datenlage und Interpretation seiner Befragung. Ich komm gefuehlt auf mehr. Die Lewandowskische Methode hoert sich sicher sehr hr zweifelhaft an. Einigen wir uns darauf, dass die Dr Pauls eben dazu gehoeren, aber wahrscheinlich den Laden nicht schmeissen.

  190. @eo
    Interessanter Beitrag.
    „Die Amerikaner würden Gefangenschaft nicht akzeptieren. Es ist an der Zeit, unsere Klima-Herren zu unseren demütigen Dienern zu machen. Wir werden sie nicht töten. Aber wir sollten sie ins Gefängnis stecken – oder nach Sibirien schicken, wo sie sich wünschen werden, dass sich das Klima erwärmt.“

    Wer wuerde denn hier diesem Satz vom EIKE Link von Heinz oben zustimmen?
    Abstimmung!

  191. Einfach nur unterirdisch, Hoffmann.

    Vor allem wenn jemand kommunizieren will, er sei ‚Wissenschaftler“ 😀

    Sie können sich natürlich gerne weiterhin selbst demontieren, sollten aber bedenken, dass ScSk, im Gegensatz zu ‚Primaklima‘, eine gewisse Reichweite hat. Sie stehen hier also schon in einer Art Öffentlichkeit und ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, hier Ihre therapeutischen Selbstgespräche zu publizieren.

  192. @Georg
    Meiner unmaßgebliche Meinung nach, hat sich auf beiden Seiten der Klimamedaille ein Aggressionspotential aufgebaut, das mir Angst macht.
    Ich will garnet drüber nachdenken………….hat man uns denn lange genug gegeneinander ausgespielt?

    Onkel Heinz……was kommt jetzt?

  193. @Hoffmann

    Nun man könnte jetzt drüber hinweggehen. Aber man wundert sich schon, wenn in dem Buch:
    Climate Change Science: A Modern Synthesis: Volume 1 -- The Physical Climate [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

    Das folgende Kaptiel 10 auftaucht. Das finde ich irgendwie Climate-Lewandowsky und abstrus.

    Part X Understanding Climate Change Denial

    Und da bin ich dann wieder bei dem Artikel von Lewandowsky oben. Die Klimawandelforschung ist ein seltsames aus dem Ruder gelaufenes Konglomerat von Trittbrettfahrern. Da wird Wissenschaft ins Groteske verzerrt, zu mindestens wie ich Naturwissenschaft oder Wissenschaft verstehe. Was hat dieses Kaptiel 10 in einem Buch zu „The Physical Climate“ zu suchen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  194. @hoffmann

    @eo
    Interessanter Beitrag.
    “Die Amerikaner würden Gefangenschaft nicht akzeptieren. Es ist an der Zeit, unsere Klima-Herren zu unseren demütigen Dienern zu machen. Wir werden sie nicht töten. Aber wir sollten sie ins Gefängnis stecken – oder nach Sibirien schicken, wo sie sich wünschen werden, dass sich das Klima erwärmt.”

    Wer wuerde denn hier diesem Satz vom EIKE Link von Heinz oben zustimmen?
    Abstimmung!

    nur so nebenbei, das sind 4 sätze 😉
    unter berücksichtigung von #193 kann ich satz 2, 3 und 4 (nach dem bindestrich) zustimmen. wobei ich mich bei satz 4 auf ausgewählte deutsche ‚klimawissenschaftler‘ beziehe.

  195. Georg,
    #141 nehme ich zurück, für dich gibt es wahrscheinlich nichts mehr zu verdienen. Die RFB wird ihr Portfolio vom “ Klimawandel befreien.

    Dieser Satz,

    “Die Amerikaner würden Gefangenschaft nicht akzeptieren. Es ist an der Zeit, unsere Klima-Herren zu unseren demütigen Dienern zu machen. Wir werden sie nicht töten. Aber wir sollten sie ins Gefängnis stecken – oder nach Sibirien schicken, wo sie sich wünschen werden, dass sich das Klima erwärmt.”

    macht mich aber auch stutzig, hört sich für mich an, dass es deine ehemaligen Chefs sind, die das beenden, wir werden sehen- zu Dienern machen und nach Sibirien schicken- fällt nur Wilden ein. Ein Gerichtsverfahren würde es auch tun.

    Heinz, das wird spannend, entweder ist es der Sieg der Wahrheit oder eine PsyOP 😉

  196. @Rassbach
    Ja es wird spannend, im Zusammenhang mit Climategate 3.0 erscheint der Rücktritt James E. Hansen in einen völlig anderem Licht, will sich da jemand aus der Schusslinie nehmen?
    H.E.

  197. Heinz,

    im deutschen GEZ-Blödfernsehen ist aber noch die Erderwärmung aktuell. Wetterpropagandafrau Katja hat vorhin die Kälte mit selbiger erklärt. Das Eis von Grönland im Norden ist geschmolzen 😉 , das Hoch ist verrutscht und die Tiefs ziehen südlich von uns vorbei, ergo haben wir die Kälte durch die Erderwärmung 😉

    Ulf Schmiese war sichtlich froh, das er wieder was dazu gelernt hat 😉

  198. […] eine Demontage des Spiegel-Online Pamphlets auf science-skeptical.de. Der Artikel ist bemerkenswert genug um länger aufgehoben zu werden. Er zeigt beispielhaft, wie […]

  199. Ist die Frage der dunklen Materie nun gelöst?
    R. Kaltenböck-Karow, 08. April 2013

    Nach neuesten Informationen der Wissenschaftswelt wie der NASA sind wohl die Forscherteams der ISS der dunklen Materie auf der Spur. Siehe hierzu auch die Veröffentlichung im Magazin FOCUS:
    ISS detektiert Hinweis auf Dunkle MaterieAuf der Spur der geheimnisvollen Antimaterie
    07. 04. 2013

    http://www.focus.de/wissen/weltraum/tid-30415/iss-detektiert-hinweis-auf-dunkle-materie-auf-der-spur-der-geheimnisvollen-antimaterie_aid_953039.html?fb_pid=1365161696&fbc=fb-fanpage-wissen

    dpa Die Internationale Raumstation ISS mit dem Detektor „Alpha Magnetic Spectrometer“ (AMS-02)
    Suche nach dem Unbekannten: Ein Detektor auf der Internationalen Raumstation findet neue Hinweise für die Existenz der Dunklen Materie – aber noch ist das Rätsel nicht gelöst.

    RKK:
    hierbei mußjedoch berücksichtigt werden, auch wenn die „dunkle Materie“ entdeckt sein wird, so wird sie nicht die Antwort liefern, wie Alles entstand und wie Alles zusammen gehalten wird, resp. die Gottesfrage bleibt unbeantwortet.

    Die „dunkle Materie“ wird letztendlich ein weiterer Materiebaustein im Verstehen des materiellen, unverständlichen Universums sein. Sie wird vieole Antworten geben, wahrscheinlich jedoch viele neue Fragen aufwerfen, die letztendlich die Unendlichkeit der Forschungsziele nachweist bis hin zu der Erkenntnis der Unlösbarkeit der letzten Fragen, welche Energie letztendlich die Materiearten erzeugt hat und welcher „Wille“ da hinter sich verbergen mag.
    Siehe auch die Bücher in der Rubrik Literatur zum Thema, zur Entstehung von Leben, der Intelligenz, zur Zivilisationsentwicklung der Welt wie auch die Frage nach dem Sinn des Lebens, seiner Religionen und der Frage nach den Göttern und Gott, welche sich mit diesen Fragen beschäftigen und eine Antwort wagen. Auch eine Frage nach dem Heute wie dem möglichen Morgen.
    Siehe auch http://www.weltraumarechaeologie.com wie http://www.epbuli.de

  200. Eine Behörde erklärt die Klimadebatte für beendet -- das Umwellbundesamt
    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116332834/Eine-Behoerde-erklaert-die-Klimadebatte-fuer-beendet.html

    UNGLAUBLICH !

    (genauso unglaublich, dass ich nicht kapiere, wie man hier links einfügt- sorry)

  201. #200
    ich sag nur, die liegen auf dem Niveau der freiwilligen Feuerwehr

    Beihilfe ist das auf jeden Fall

  202. Zum Thema dieses Artikels ist hier eine sehr gute (leider etwas längliche) Analyse erschienen: „Die Verpathologisierung der Klimaskepsis“.
    Unter anderem wird gezeigt, daß die von Lewandowski (in ziemlich dubioser Weise) gesammelten Daten bei schlichterer statistischer Auswertung als mit seinem auf Annahmen beruhenden „Structural Equation Modelling“ Gemeinsamkeiten von „verrückten Skeptikern“ und „Klimawissenschaftlern“ erweisen:

    Wenn wir die Teilnehmer der Umfrage auf Grundlage ihrer Zustimmung bzw. Ablehnung der Aussage „Ich glaube, daß das Verbrennen fossiler Brennstoffe die Temperatur der Atmosphäre meßbar erhöht“ in „Skeptiker“ und „Warmisten“ einteilen und dann die Zustimmung bzw. Ablehnung populärer Verschwörungstheorien in diesen Gruppen vergleichen, stellt sich etwas Interessantes heraus. Der durchschnittliche (und bei dem hier durchgeführten Versuch wohlgemerkt ausgesprochen militante) Skeptiker neigt nicht stärker zu Verschwörungstheorien als sein angeblich „pro-wissenschaftliches“ Gegenstück. Tatsächlich glaubt der „Warmist“ mit (nur ums Kennen) größerer Wahrscheinlichkeit an Verschwörungstheorien bezüglich den 9/11- und Oklahoma-Anschlägen und der Ermordung von Martin Luther King. Beide Gruppen lehnen Verschwörungstheorien weitgehend ab, ausgenommen nur die Zustimmung zur Verschwörungstheorie — „Die Behauptung, daß sich das Klima aufgrund der Emissionen aus fossilen Brennstoffen verändert, ist ein Betrug korrupter Wissenschaftler, die mehr Steuergelder für Klimaforschung verwenden wollen.“

    Analoge Verschwörungstheorien der Gegenseite, z.B. daß alle Klimaskeptiker von Ölfirmen bezahlt sind, wurden in Lewandowskis Studie leider nicht berücksichtigt.
    Danach wird der Psychologe, der die unwissenschaftlichen, fremdmotivierten Skeptiker bloßlegen wollte, auf seine eigene Wissenschaftlichkeit und Motivation hin abgeklopft, mit dem Resümee

    … [der Fall] Lewandowski zeigt die Folge davon, wenn man Wissenschaft als Vorgang — als Methode — und Wissenschaft als Institution miteinander verwechselt. Eine schlampige Webumfrage gewinnt Autorität aus der Professur des Autors an einer Universität, durch die Begutachtung (peer review) und durch Publikation. Der institutionalisierte Apparat der Wissenschaft hat es möglich gemacht, Vorurteil und Politik als objektive Forschung zu verkaufen.

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