Stefan Rahmstorf auf Klimademo in Berlin am Brandenburger Tor: „Was Rezo sagt, stimmt!“

24. Mai 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

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Kurz vor der Europawahl rufen youtube-Influencer und Frridays for Future zusammen mit Klimafolgenforschern wie Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zum offenen Widerstand gegen das System auf. Rezo und andere Influencer forderten gerade bei youtube dazu auf bei der Europawahl nicht die Parteien CDU, SPD, FDP und die AfD zu wählen. Auch die Klimastreik-Demo stand am Freitag ganz im Zeichen der Europawahl. „EU-Wahl = Klimawahl“ stand auf einem großen Transparent.

In Deutschland waren heute bei den Fridays for Future Demonstrationen 320.000 Demonstranten auf den Straßen unterwegs. In Berlin unterstützte Stefan Rahmstorf die Demonstration und hielt vor dem Brandenburger Tor eine Rede. Mit fast 60 Jahren war er der älteste Redner des Tages.

Er widmet sich in seinem Vortrag dem Anti-CDU-Video des Youtubers Rezo, das in dieser Woche unter Deutschlands Christlichdemokraten für große Aufregung gesorgt hatte.

„Ganz Deutschland redet über Rezos Youtube-Video“, begann der Wissenschaftler seine Rede. Als er fragt, „wer von euch hat’s gesehen?“, schallten ihm Applaus und laute Rufe entgegen. Die Menge brüllt. Dann beginnt der Redner mit einem „Faktencheck“. Rezos Behauptung, dass die Temperatur auf der Erde ansteige? „Stimmt!“ Rezos Behauptung, dass die Temperaturerhöhung Jahrhunderte, ach, Jahrtausende anhalten werde? „Stimmt!“ Rezos Behauptung, dass der Mensch zu hundert Prozent für die Erderwärmung verantwortlich sei? „Stimmt!“ So geht das minutenlang. Nach jedem „Stimmt“ des Klimafolgenfotrschers buht die Menge. Was der Youtuber über das Klima sage, sei alles korrekt.

Rahmstorfs führte in seiner Rede weiter aus:

„Unser Job als Wissenschaftler ist es, dazu beizutragen, dass die Debatte über die Klimakrise auf einer soliden Faktenbasis abläuft. Und deshalb habe ich mir das Video von Rezo genau angeschaut. Hier ist ein kleiner Faktencheck der Kernaussagen.

Nummer eins: Die globale Temperatur ist um ein Grad gestiegen und die letzten Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Das stimmt! Wir müssen sogar 120.000 Jahre in der Erdgeschichte zurückgehen, um wärmere Temperaturen vorzufinden, als wir sie heute erleben. Das heißt, wir Menschen haben in unserer Zivilisationsgeschichte niemals wärmere Temperaturen erlebt, als jetzt.

Punkt zwei: Diese erhöhten Temperaturen werden Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende lang anhalten. Das stimmt! Das liegt daran, dass das CO2, das wir schon ausgestoßen haben, sich so lange in der Atmosphäre hält.

Punkt drei: Die Ursache dieser Erwärmung ist der Anstieg von Treibhausgasen, CO2, Methan und einigen anderen in der Atmosphäre. Das stimmt! Inzwischen ist die CO2-Konzentration in unserer Luft höher als jemals seit mindestens drei Millionen Jahren.

Punkt vier: Naturkatastrophen nehmen durch die Erderwärmung zu. Auch das stimmt! Das sagt der Weltklimarat, das sagt die Weltorganisation für Meteorologie, das bestätigen auch unsere eigenen Studien am Potsdam-Institut.

Punkt fünf: Der Mensch ist zu hundert Prozent an der Erderwärmung schuld. Auch das stimmt! Das entspricht dem Stand der Wissenschaft. Die natürlichen Beiträge zum Klimawandel wirken derzeit leicht abkühlend. Das heißt, wir hätten sogar noch mehr Erwärmung, wenn die natürlichen Faktoren nicht ein klein wenig der globalen Erwärmung entgegengewirkt hätten.

Punkt sechs: Die Regierung tut auch nicht annähernd genug, um das Pariser Abkommen einzuhalten. Auch das, was Rezo sagt, stimmt leider und das ist auch eine der Kernaussagen der Stellungnahme der Scientists for Future, die über 28.000 Wissenschaftler unterschrieben haben. Ich kann als Wissenschaftler nur sagen, das was Rezo in seinem Video zum Klima sagt, das ist korrekt.

Ergänzend zu seiner Rede stellte Stefan Rahmstorf in seinem Blog der KlimaLounge heute einen Faktencheck zu Rezos Video ein.

Das Rezo-Video im Faktencheck

Rahmstorf forderte weiter in seiner Rede dazu auf die Pariser Klimaziele konsequent umzusetzen. „Wir müssen darauf vertrauen, dass endlich ernsthafte Anstrengungen unternommen werden, um die globale Erwärmung noch auf 1,5 Grad zu begrenzen.“ Nicht weniger als die Zukunft „unserer Zivilisation“ stehe auf dem Spiel.

Dazu schreibt er in der KlimaLounge:

Die CDU hat auf Rezo geantwortet, man müsse Kompromisse machen. Dafür bin ich auch. Nur: mit dem Pariser Abkommen kann man keine Kompromisse machen; es ist bereits der Kompromiss! Alle Länder haben dem zugestimmt, auch der Bundestag. Einstimmig. Jetzt ist es Zeit für die Regierung, das Pariser Abkommen konsequent umzusetzen.

Alle Länder müssen ihren fairen Anteil dazu beitragen, und dass die CDU tatsächlich argumentiert, Deutschland sei doch nur so klein, ist beschämend. Mit diesem Argument könnte die CDU den Menschen sagen, sie brauchen am Sonntag nicht zur Wahl zu gehen – denn wann hat eine einzelne Stimme je einen Unterschied gemacht? Zudem sind wir nach den aktuellen Emissionen auf Rang 6 aller Länder und stoßen pro Kopf das Doppelte des weltweiten Durchschnitts an CO2 aus. Das sind die Fakten.

Die CDU hat geschrieben, ihre Währung seien nicht Klicks sondern Vertrauen. Dann müssen die Menschen aber auch darauf vertrauen können, dass das gemacht wird, was in Paris versprochen wurde. Wenn die Politik nicht jegliches Vertrauen verspielen will, muss sie endlich ernsthaft versuchen, die globale Erwärmung bei 1,5 °C zu stoppen. Daran muss sich heute jeder Politiker messen lassen, denn nichts weniger als die Zukunft der menschlichen Zivilisation steht auf dem Spiel!

Also dann, wählen Sie die Grünen und Linken, wenn Sie das Klima noch retten möchten. Es herrscht Klimanotstand auf unseren Planten. Tick-Tack-Tick-Tack skandierten die Jugendlichen und hielten Schilder hoch mit Merkel ist doof!  Die Zeit läuft ab. Zumindest in den Köpfen einiger Jugendlicher und Klimafolgenforscher. Abschließend noch ein paar Impressionen von der Demo in Berlin.

Video eingebettet aus youtube.

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118 Kommentare
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  1. Der und die können einem aber sowas von leid tun…..

  2. @Krishna

    Ich überlege mir bei der nächsten FFF-Demo mal einen Alu-Hut aufzusetzen und mit zu demonstrieren. Mit Joint im Mundwinkel.

  3. Persönlich finde ich es beängstigend, mit welcher Selbstverständlichkeit Kinder für Propaganda eingesetzt werden. Noch vor einigen wenigen Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten.

  4. Rahmsorf outet sich mehr und mehr als Aktivist und verläßt einmal mehr die wissenschaftliche Bühne und entfernt sich insgesamt aus der Wissenschaft, für die er meiner Meinung nach nicht mehr tragbar ist.

  5. Mir tut es leid, dass sich hier tagelang an Personen abgearbeitet wurde -- aber sachliche Argumentation zum Klima-Thema fehlt. Dabei nahm die Klima-Problematik nur einen Teil im Rezo-Vidieo ein, mit dem er speziell die Regierungsparteien, die FDP und die AfD angegriffen /vorgeführt hat.
    Hier Rezos Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ

    Aufgegriffen und „abgeklopft“ von einigen andern:
    https://www.youtube.com/watch?v=60eYvfKRgY0
    https://www.youtube.com/watch?v=tNZXy6hfvhM

    Zusätzlich legen Rezo & Co sgar noch nach und man kann nur hoffen, dass viele junge Menschen sich diese Clips anschauen, sich ihre Meinung bilden -- und zur Wahl gehen.
    https://www.gmx.net/magazine/politik/wahlen/europawahl/rezo-co-aufruf-wahl-cdu-csu-spd-afd-33757854

  6. Joe, welche Klimaproblematik ?

  7. Ich schau mir Rezo gar nicht erst an. Der arbeitet für eine Agentur, deren Dienstleistung es ist, Kampagnen in Social Media zu machen.
    Wenn ich Wahlkampf sehen will, schaue ich mir Wahlkampf an.
    Aber bestimmt nicht einen parteiischen Schlumpf.

    Oh wow, Rezo hat gemerkt, dass Parteien lügen. Wie alt ist der? Was ist jetzt neu daran? Und warum arbeitet er sich nur an der CDU ab?

  8. Punkte 1-6 stimmen alle, lt. Rahmstorf.
    1-5 sind aber leider alle komplett falsch, bzw. nur dank seiner Realitätsverweigerung in seiner Wahrnehmung richtig. entsprechen aber nicht den empirischen Fakten.
    Und ob Punkt 6 richtig oder falsch ist ist so ziemlich wumpe.

  9. @Krishna Gans:
    Du hast recht -- in Deinem Alter -- womöglich noch kinderlos -- muss Dich eine klimatische Veränderung nicht (mehr) interessieren. Nicht in Deutschland und nicht in der Welt. Dabei ist es völlig unerheblich, ob Du nun glaubst, dass die Klimaveränderung vom Menschen verursacht /beeinflusst wird, oder nicht. Ob der Mensch etwas dagegen tun soll /kann -- oder eben nicht. Die paar Jahre wirst Du schon noch ruhig verleben können -- ohne „Klimaproblematik“.

    @Bernd:
    Ja, Ihr könnt Euch wieder an Rezo abarbeiten. Ich kannte ihn bis vor kurzem nicht. Fakt ist doch aber wohl, dass er (nicht nur) die jungen Leute erreicht. Warum er sich an der CDU „abarbeitet“? Er hat es erklärt und es ist auch recht logisch. Na, SPD, FDP und die AfD bekommen ja auch ihr Fett weg.
    Falls Dich das beruhigt.

  10. @Joe #9
    Nein, nicht kinderlos, und die 2 sind recht realitätsnah.
    Und nein, auch die junge Generation wird keine Klimaproblematik erleben, was wir hier markschreierisch hören ist das Ergebnis einer seit Jahren geführten Desinformationskampagne, die einerseits viel Geld kostet, aber über diverse Kanäle auch wieder sehr viel einbringt, mehr als der ganze Müll kostet.
    Wiederhole eine Lüge nur oft genug, dann wird sie zur Wahrheit, ein altbekanntes „Phänomen“.

  11. PS
    Die junge Generation muß nur eines fürchten, dass das, was sie fordert, die Grünen fordern, die Ökokonzerne wie Greenpeace und andere NGOs tatsächlich bis zur letzten Konsequenz durchgezogen wird, und zwar weltweit. Dann sieht es düster aus, für diese Jugend. Das würde ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen, selbst Rahmstorf darf gerne weiter mit seinem E-Bike durch die Lande radeln, wenn er es denn ohne vernünftige Kraftwerke überhaupt aufladen kann. 😀

  12. Das Phänomen ist wohl eher, dass der Rentner im Autoradio auf der Autobahn die Durchsage hört: „Geisterfahrer unterwegs!“ und voll Überzeugung denkt: „Einer?!? Hunderte!!!“

  13. @Joe

    Kinder zu missbrauchen finden Sie also völlig OK?

  14. Ach Joe, nix Besseres ?
    Btw, Konsens hat in der Wissenschaft nix zu suchen, und „Lehrmeinung“ ist das nur solange, bis eine Andere sich durchsetzt. (Wegner)

  15. @Joe

    Laut Lebenserwartung hab ich so noch 30-40 Jahre vor mir. Werde ich also die Klimakatastrophe noch erleben?

  16. Joe. PS
    Wer meint, er müsste sich auf „den“ oder „einen Konsens“ berufen, ist bereits Opfer der o.g. Desinformationskampagne und hat das selbstständige Denken bereits eingestellt.

  17. Ich kenne Herrn Rezo nicht Mir genügt Nummer eins:

    „Die globale Temperatur ist um ein Grad gestiegen und die letzten Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.“

    Ein Grad Temperaturänderung halte ich für vernachlässigbar. Kein Mensch fühlt die globale Temperatur, sondern immer nur die lokale Temperatur. In München betrug die Mai-Mitteltemperatur 2018 16,9 °C und 2019 10,3 °C (bis zum 22.Mai).

    „Wir müssen sogar 120.000 Jahre in der Erdgeschichte zurückgehen, um wärmere Temperaturen vorzufinden, als wir sie heute erleben.“

    Die historischen globalen Temperaturen (aus Eisbohrkernen) kennt man nicht genau genug für diese Behauptung.

    Das heißt, wir Menschen haben in unserer Zivilisationsgeschichte niemals wärmere Temperaturen erlebt, als jetzt.“

    Aber kältere, das ist erwiesen. Ich schaue mir sein Video nicht an, verlorene Zeit.

  18. Mittelalterliche Warmzeit, römische Warmzeit, da braucht’s keine Eisbohrkerne, und die Warmzeiten gab’s global, alles belegt inzwischen -- passt nur nicht in’s Weltbild der Klimaapostel, die werden einfach weggelogen.

  19. Zumal sich das menschliche Leben in den letzten Jahrtausenden auf Nordafrika, den fruchtbaren Halbmond und Europa konzentrierte.

    Was mich aber sehr verwundert, dass Rahmstorf jetzt gegen die CDU und Merkel, seine Physikerkollegin hetzt, die sein Ex- Chef Schellnhuber vom PIK übrigens immer noch sehr schätzt.

  20. #18 Krishna Gans

    „Mittelalterliche Warmzeit, römische Warmzeit, da braucht’s keine Eisbohrkerne, und die Warmzeiten gab’s global, alles belegt inzwischen — passt nur nicht in’s Weltbild der Klimaapostel, die werden einfach weggelogen“

    Leider erzählen auch Sie Märchen. Nach dem GHCN-Netzwerk gibt es verlässliche Temperaturmessungen in Europa erst seit etwa 1700. Temperaturen aus früherer Zeit werden mit Hilfe anderer Verfahren geschätzt. Die Ungenauigkeit der Schätzung beurteile ich größer als +/- 1 °C. Im übrigen ist die Aussagekraft von historischen Temperaturen bei der Beurteilung, ob die momentanen Temperaturen auf der Erde besorgniserregend sind, gering. Krass gesprochen kann man die Benutzung von „Smartphones“ nicht mit dem Argument ablehnen, dass es diese in den vergangenen 120 000 Jahren nicht gegeben hat.

  21. Welche Rolle spielt der Mensch in der politischen Bewertung des Klimas?

    Jedes Jahr wächst die Weltbevölkerung um rund 80 Mio. Menschen. So viel Einwohner hat Deutschland. 2017 hatten wir einen Energieverbrauch in der Größenordnung von 462 Mio. Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE). Beim CO2-Ausstoß rangierten wir mit 2,23 % gegenüber China mit 28,21 % an sechster Stelle der Emittenten.

    Warum ist die Betrachtung der Entwicklung der Weltbevölkerung gerade heute so wichtig? Weil sie einhergeht mit dem Energieverbrauch und damit auch mit dem Ausstoß an Klimagasen! 1960 bevölkerten rund 3 Mrd. Menschen den Globus. Die energiebedingten CO2-Emissionen betrugen seinerzeit rund 9 Mrd. Tonnen CO2.

    2017 wurden rund 7,5 Mrd. Menschen gezählt. Der CO2-Ausstoß stieg auf ca. 35 Mrd. Tonnen CO2. Daraus folgert: Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Energie. Und immer mehr CO2 wird an die Umwelt entlassen. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf rund 10 Mrd. Menschen angestiegen sein. Wer kümmert sich um das bislang ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung. Unsere Politiker, die UNO, der Papst?

  22. Alles prima mit dem Klima?

    Schon längst können die natürlichen CO2-Senken, etwa Regenwälder und Ozeane, die energiebedingten CO2-Emissionen nicht mehr aufnehmen Nach wie vor werden insbesondere in Südamerika Regenwälder abgeholzt. Durch Intensive Rinderzucht steigt klimarelevant der Methangehalt in der Atmosphäre. In Südamerika tobt ein Verteilungswettbewerb um Lithium zur Herstellung von Batterien. Die größten Lithium-Vorkommen befinden sich im sogenannten „Lithium-Dreieck“ zwischen Bolivien, Argentinien und Chile. Damit wir E-Autos fahren können, müssen Naturvölker und Regenwälder weichen.

    Auch ohne die apokalyptischen Schlussbilder der „Klimaexperten“ dürfte dem Arglosesten klar sein, dass gehandelt werden muss. Es wäre allerdings vermessen so zu tun, als ob wir Deutschen die Welt retten könnten.

  23. Weltklimarat (IPCC) für Ausbau der Kernenergie

    Wenn unsere Politiker es ernst meinen mit dem Klima, darf auch hierzulande die Kernkraft nicht fehlen. 2014 wie auch 2018 sprachen sich die Experten des Weltklimarats unter anderem für den Ausbau der Kernenergie aus. Greta Thunberg griff die Empfehlungen des Klimarats auf und schrieb auf ihrem Tweed: „Persönlich bin ich gegen Atomkraft. Aber laut dem IPCC kann sie ein kleiner Teil einer sehr großen neuen kohlenstofffreien Energielösung sein.“ Greta Thunberg hatte dabei wohl auch im Blick, dass ihr Heimatland Schweden den Strom zu 40 Prozent aus Kernenergie erzeugt.

    Die Schutzziele der Welt-Klimapolitiker sind indes in Gefahr. Einerseits will man die Hauptquellen der Treibhausgasemissionen – etwa die Verbrennung von Kohle -versiegen lassen. Andererseits sollen neue „Kohleöfen“ angezündet werden. Die Völkergemeinschaft steckt in einem furchtbaren Dilemma. Vor dem Hintergrund, dass in 59 Ländern, allen voran China und Indien, in den nächsten Jahren rund 1.400 Kohlekraftwerke (Handelsblatt v. 4.10.2018) geplant bzw. gebaut werden, mutet der deutsche Alleingang abenteuerlich an.

  24. Das erste Bild zeigt dass Weltkugel-Nadelbaum-Demos wieder im Trend liegen.

  25. @Joe #9

    Die paar Jahre wirst Du schon noch ruhig verleben können — ohne „Klimaproblematik“.

    Die Unterstellung „Alle Anti-Klimatisten sind alt und egoistisch“ hat einen langen Bart. Wer der Klimapropaganda widerspricht, denkt genauso an die Zukunft und ans Gemeinwohl, er kommt nur zu völlig anderen Schlussfolgerungen. Alter hat außerdem den Vorteil der Lebenserfahrung. Wer sich an all die falschen Prophezeiungen der Ökokirche erinnert, fällt nicht so leicht auf die nächste rein. Wer sich wegen später Geburt nicht dran erinnern kann, muss die Erfahrung erst noch machen. Allerdings könnte das Lernen schmerzhaft sein, wenn man feststellt dass all der Verzicht umsonst war und nur die Taschen der wenigen Absahner auffüllt.

  26. @FS #21

    Wer kümmert sich um das bislang ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung. Unsere Politiker, die UNO, der Papst?

    Hoffentlich niemand. Malthusianismus und Überbevölkerungs-Scare sind genauso Quatsch wie der Klimakatastrophismus. Einen Ökomumpitz gegen einen anderen auszuspielen bringt nichts.

  27. @FS #22/23

    Auch ohne die apokalyptischen Schlussbilder der „Klimaexperten“ dürfte dem Arglosesten klar sein, dass gehandelt werden muss.

    Nein. Die ständige Wiederholung macht eine falsche Behauptung nicht richtig. Es gibt keine weltweite Ökokatastrophe, egal welchen Namen du ihr gibst.

    Wenn unsere Politiker es ernst meinen mit dem Klima, darf auch hierzulande die Kernkraft nicht fehlen.

    Ja was nu, rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln. Das hin-und-her-taumeln zwischen verschiedenen Ökoscares ist Symptom einer kollektiven Neurose. Wann blickt ihr endlich, dass weder Atomkraftwerke noch Kohlekraftwerke den Weltuntergang herbeiführen. Unsere Probleme sind die Ökoreligion und der Sozialabbau, aber nicht die Technik mit der Elektronen in Schwingungen gebracht werden.

  28. Ich würde mich freuen, wenn ernsthafter mit den Themen der Daseinsvorsorge umgegangen würde. Kritik um der Kritik willen ohne ansatzweise Lösungen anzubieten ist wenig hilfreich.

  29. @FS #28

    Ich bestreite, dass die von Ihnen behaupteten Probleme existieren. Deswegen biete ich natürlich keine Lösung an. Ein Problem sehe ich dagegen in den „Lösungen“ selbst, egal in welcher Variante. Das ist absolut ernst gemeint.

  30. @Schröder:
    Was machen Sie mit ihren ganzen Thesen, wenn sie merken, dass die Basisfrage in ihrer Anschauung vollkommen falsch beantwortet wird (von Ihnen)?
    Wenn sie merken, dass CO2 in der ganzen Erwärmungsfrage quasi keine Rolle spielt?

  31. Daher meine Lösung, weil sie eine angeboten haben möchten -wenigstens ansatzweise:
    Bewerten sie die CO2-Problematik von Grund auf, soweit sie das technisch nachvollziehen können.
    Dazu muss keiner Wissenschaftler sein, um mindestens erhebliche Zweifel an der CO2-Miesmacherei zu bekommen.
    Das weckt Neugier, und der Rest kommt bei einigermassen neutralem Herangehens von selbst.

  32. #9 Joe

    „Du hast recht — in Deinem Alter — womöglich noch kinderlos — muss Dich eine klimatische Veränderung nicht (mehr) interessieren.“

    Sie haben den Zweck dieses Forum völlig missverstanden. Es soll die wissenschaftliche Basis des Klimas und dessen Veränderungen herausgearbeitet werden. Grundlage der Diskussion sind naturwissenschaftliche Gesetze. Diese kennen kein Alter. Natürlich ist eine Diskussion von persönlichen Meinungen geprägt. Aber diese müssen durch die Diskussion eliminiert werden.

  33. Das mit Rahmstorfs Alter von fast 60 hatte ich eigentlich geschrieben, um Altersvorwürfen von Joe und CO zu entgegnen. Den hätten sie dann nämlich gar nicht reden lassen dürfen. Zudem sind alle seine 5 Behauptungen falsch/ Fake News. Vielleicht ergänze ich noch einen Faktencheck. Hatte ich hier im Blog ja aber schon in anderen Artikeln gebracht. Und ich finde es immer noch merkwürdig, dass Rahmstorf Stellung gegen die CDU und Merkel bezieht.

  34. Interessant. Ich bin heute zufällig über diese Seite gestolpert, weil ich gestern auf der Demo war. Finde ich ja fast schon belustigend, wie sich hier erfahrene (und man möchte meinen einigermaßen intelligente) Fachleute über die „Ökologisten“ auslassen. Ja, der Klimawandel ist wahrscheinlich nicht das brennendste Problem. Laut Rockström et al (Planetary Boundaries) sind das die abnehmende Artenvielfalt und der Phosphor-/Nitrogenkreislauf. Und ja, wahrscheinlich wird die junge Generation keine unmittelbaren existenzbedrohenden Auswirkungen des Klimawandels spüren -- vor allem nicht hier in Europa. Aber diese Generation, die da auf die Straße geht, hat eben die Fähigkeit von ihrem eigenen Schicksal der nächsten 50 Jahre zu abstrahieren und die Empathie, an künftige Generationen zu denken. Und an die paar Menschen und Tiere, die schon jetzt in ihrem Lebensraum dadurch bedroht sind (südostasiatische Inselstaaten, die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten spar ich mir jetzt ;)). Die gesamte Umweltbewegung abzulehnen aus dem Grund, dass die unmittelbare Relevanz des Klimawandels vielleicht manchmal übertrieben wird, ist Populismus. Die dahinter stehenden Zusammenhänge sind ja trotzdem wahr. Und ja, vielleicht sind unter den Demonstranten auch einige Extreme, die jegliche Technologie ablehnen, das mag sein, aber die Mehrheit tut dies nicht. Ich bin auch kein Technologie- und Fortschrittsverweigerer; im Gegenteil, neue Technologien ermöglichen ja gerade auch oft umweltfreundliche Produktions- und Lebensweisen.

  35. Also nochmal für Anfänger der Rechenkünste: wenn Deutschland morgen 0% CO2 produzierte, würde das weltweit messbar NICHTS an einer Temperatur ändern.
    Da wir aber erst in 20 Jahren 30% weniger als heute produzieren wollen, heißt das 30% weniger als NICHTS. Also lassen wir Gretchen nach China und Indien wandern- bitte nicht fliegen- und dort ihre flammenden Gähn- Reden aufsagen. Das nenne ich Verantwortung und nicht das übliche unverbindliche Gutmenschenschwurbelgeschwätz.
    Da aber die genannten Länder den Teufel tun, um ihre Wirtschaft zu gefährden( und auch andere existentielle Sorgen haben als wir…), installieren sie vernünftigerweise KKWs, leider auch Kohlekraftwerke- wogegen nichts bei vernünftiger Filterung zu sagen ist-.
    Uns Katastrophen-Skeptikern wird keulenmässig um die Ohren gehauen, wir würden uns um die Umwelt nicht kümmern, wenn wir nicht Greta huldigten. Prioritäten des Machbaren heißt das Zauberwort. Energiesicherheit funktioniert nur durch Kernkraft, wenigstens als Übergang bis zur Kernfusion die-weiterentwickelt -- auch mit dem sog.Atommüll verwertbar umgehen werden wird. Wir könnten hier leicht wieder führend werden. Reinhaltung von Luft und Wasser jeder als Umweltziel anerkennen. Müssen wir(Brüssel) denn immer maßlos übertreiben und Grenzwerte als Sport immer unerreichbarer und unnötig nach unten befehlen? Die ganze 3.Welt beneidet uns um unsere Sauberkeit. Womit wir bei der Armut und deren Bekämpfung als Umweltziel wären. Warum verdrecken Asien und Afrika die Weltmeere? Religion ein wichtiger Punkt!,Mischung aus Armut und traditionell anderer Einstellung der Hygiene gegenüber. Dort anzusetzen sollte Klein Gretel propagieren. Aber der Enthusiasmus wäre ernüchternd…Da ist das Verbieten von Strohhalmen spektakulärer. Bis zu 50% (WWF) des Plastikmülls stammt von der Fischerei(Geisternetze) …….Auch hier: Nichtstun kann nicht die Lösung sein und ist es -- entgegen Unterstellungen-auch für „Skeptiker „ nicht.

  36. #34 Meren

    „Ja, der Klimawandel ist wahrscheinlich nicht das brennendste Problem. Laut Rockström et al (Planetary Boundaries) sind das die abnehmende Artenvielfalt und der Phosphor-/Nitrogenkreislauf.“

    Sehr interessant. Dann erklären Sie uns doch bitte den Phosphor-Nitrogenkreislauf.

  37. @Maren

    Laut Rockström et al (Planetary Boundaries) sind das die abnehmende Artenvielfalt und der Phosphor-/Nitrogenkreislauf.

    Der Rockström, Leiter des PIK und Club of Rome Autor?

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/scientist-for-future-und-der-club-of-rome/0018021/

  38. PS

    Der Rockström ist übrigens der Chef von Stefan Rahmstorf. Zufälle gibts?

  39. @Maren #34

    Die gesamte Umweltbewegung abzulehnen aus dem Grund, dass die unmittelbare Relevanz des Klimawandels vielleicht manchmal übertrieben wird, ist Populismus.

    Alles was die Umweltbewegung je hervorgebracht hat waren falsche Warnungen und Fehlleistungen. Wäre das Wissen darüber populär, wäre das sehr schön, aber dann gäbe es keinen Grund das immer wieder zu sagen.

    Die dahinter stehenden Zusammenhänge sind ja trotzdem wahr.

    Nicht unbedingt. Manches ist einfach unwahr. Anderes ist wahr, aber trivial und harmlos.

    Und ja, vielleicht sind unter den Demonstranten auch einige Extreme, die jegliche Technologie ablehnen, das mag sein, aber die Mehrheit tut dies nicht. Ich bin auch kein Technologie- und Fortschrittsverweigerer;

    Die Absichten der Demonstranten sind nicht so wichtig, sondern die Folgen ihrer Forderungen wenn sie umgesetzt würden. Das wäre ein Zurück in den Feudalismus, auch wenn die das nicht wollen.

    im Gegenteil, neue Technologien ermöglichen ja gerade auch oft umweltfreundliche Produktions- und Lebensweisen.

    Die könnten aber in einer „dekarbonisierten“ Gesellschaft gar nicht hergestellt werden.

  40. Köstlich -- hier geht ja direkt einmal wieder etwas ab! Die vielen Beiträge, bei denen sich Michael Krueger in den letzten Wochen an einzelnen Personen abgearbeitet hat oder Wetter mit Klima verwechselt und dadurch falsch argumentiert hat -- die waren ja schon richtig langweilig.

    In unserem Ort demonstrieren die Jugendlichen freitags übrigens NACH der Schulzeit und es sind auch kaum Erwachsene dabei. Die Behauptung vom „Missbrauch“ ist so lächerlich wie die Annahme, dass Kinder keine eigene Meinung hätten und Argumente nicht werten könnten.
    Aber dass die elterliche Erziehung einen Einfluss auf die Kinder hat -- das ist unbestritten. Sonst könnte Krishna Gans am 24. Mai 2019 21:24 ja nicht schreiben:

    Nein, nicht kinderlos, und die 2 sind recht realitätsnah.

    Damit meint er doch wohl, dass sie seine Ansichten teilen. Ob diese falsch oder richtig sind, hat darauf erst einmal keinen Einfluss. Lt. Michael Krueger hat er seine Kinder „missbraucht“ in dem er sie in seinem Sinne /nach seinen Ansichten erzogen hat. Oder ich habe die Unterstellungen von Michael Krueger an (die Eltern von) Greta Thunberg missverstanden …

    @Maren:
    Ich bin damals wegen einem Beitrag zum E-Auto hier aufgeschlagen und musste leider feststellen, dass eine sachliche Diskussion hier recht selten gewünscht ist. Insofern muss ich über die Unterstellung von „P.Berberich 25. Mai 2019 11:09“ nur herzlich schmunzeln, wenn er vorher noch selbst schreibt:

    Ein Grad Temperaturänderung halte ich für vernachlässigbar.

    Blöd, dass diese Privatmeinung mit den Fakten kollidiert.
    Ist ja nicht so, als ob die aufgestellten Thesen zum Klima nicht auch hinterfragt würden:
    https://www.youtube.com/watch?v=tNZXy6hfvhM

    Aber ich weiß schon, der wissenschaftliche Konsens ist gekauft und nur genau hier bei ScienceSkepticalBlog wird man tatsächlich über Ursachen und Klimaauswirkungen informiert …

  41. @40 Joe

    „Blöd, dass diese Privatmeinung mit den Fakten kollidiert.“

    Nach Berkeley Land Complete_TAVG_complete 201903.txt betrug die globale Jahres-Mittel-Temperatur Land im Jahr 1750 1,6 °C und im Jahr 2018 5,0 °C. Temperaturänderung 3,4 °C. Und nun berichten Sie mir bitte Ihre Fakten: Welche Katastrophen hat denn diese Temperatur-Änderung der Menschheit beschert?

  42. Addendum zu #41

    Korrektur 1750 8,0 °C 2018 9,9 °C

  43. Hey Joe,

    weisst du, was die Medien euch weismachen wollen und wie die funktionieren?https://funpot.net/daten/key_xyz/ba/funpot0000289933.jpg

    weisst was auf jeden fall kommt, egal was wir wählen werden aufgrund der grünen ideologie?
    https://funpot.net/?393706

    schaust du dir auch andere meinungen über CO2 an, anstatt nur propaganda?
    https://workupload.com/file/X3WpDDEs

  44. Addendum zu #42

    Oder betrachten Sie die Stationen im GHCN-Netzwerk mit den längsten Messreihen:

    NL DE_BILT_1 qcf, 1706-201812 1706 9,1 °C 2018 10,8 °C
    BERLIN_TEGEL qcf, 1701-1768 Dahlem qcf 1769-2018 1701 7,7 °C 2018 10,6 °C

  45. Joe #40 -- das Video

    Nr. 3/4: Der Experte von Hirschhausen erklärt uns die Folgen von global +1°C. Ich nehme an, dass u.a. das mit „hinterfragen“ gemeint ist? Klar, dem schlauen Mädel reicht’s für ein „approved“, nur ich bin leider nicht so helle und finde einfach die Fakten nicht. Trotz 4 mal gucken. Klär mich doch mal bitte auf.

  46. @P.Berberich #20
    Die von mir erwähnten Warmzeiten sind natürlich nicht gemessen, sondern mit Hilfe von Proxies ermittelt, den Verschiedensten. In Eisbohrkernen guckt man weiter in die Vergangenheit, mehr gibt die Auflösung nicht her.
    Von welchen Märchen also spreche ich ?

  47. @Joe #40

    Nein, nicht kinderlos, und die 2 sind recht realitätsnah.

    Damit meint er doch wohl, dass sie seine Ansichten teilen. Ob diese falsch oder richtig sind, hat darauf erst einmal keinen Einfluss.

    Nein, damit sage ich das definitiv nicht.
    Realitätsnah heißt, dass sie in der Lage sind, sich eine eigene Meinung zu bilden und unterscheiden können, was ist Fakt und was Propaganda.
    Mein Sohn hatte bei seinem Geographie Studium in Mainz auch Vorlesungen von Jan Esper auf dem Programm.
    Seinen Studienweg hat er sich übrigens selber ausgesucht, wie auch seine Vorlesungen 😀

  48. @46 Krishna Gans

    Als „Märchen“ bezeichne ich Behauptungen die nicht auf soliden Messungen beruhen. Solide Messungen sind für mich Messwerte und die Diskussion der Messunsicherheit.

  49. Einen Tag davor haben ca 2000 Leute in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen den uferlosen und sinnlosen Windenergieausbau in Deutschland demonstriert. (War dabei !) Abends gab es eine Vortragsveranstaltung von DSGS e.V. über Infraschall und Gesundheit, auf der u.a. Professor Vahl von der Uni Mainz auftrat, die via Livestream in Deutschland und weiter gesehen werden konnte. Die Veranstaltung ist noch auf dem DSGS eV-Youtube-Channel anzusehen. Was hat man davon bisher in den Medien gesehen?

  50. @P.Berberich #48
    Dann sind Eisbohrkerne generell auch „Märchen“.
    Man kann aber guten Gewissens behaupten, dass die Aussage bezüglich der letzten 120.000 Jahre falsch ist, ohne Märchen zu erzählen, selbst bei einer Ungenauigkeit von ± 1k der weltweit untersuchten Proxies.

  51. @Joe

    Ich glaube eher, dass Sie sich über ScSk sehr aufregen.

    Werde ich denn nun mit meinen 30-40 Jahren restlicher Lebenserwartung noch Ihre Klimakatastrophe erleben? Oder glauben Sie selbst nicht daran?

    Und der Bastelkram der tausenden von Kindern und Aktivisten landet jetzt im Müll? Auch gut.

    Ich habe mich gerade 3 Stunden hingesetzt und mal einen Faktencheck zum Thema eingestellt. Der interessiert Sie ja.

    Das Wetter ist heute auch wieder schlecht. Und die letzte Woche hat es reichlich geregnet.

  52. PS

    Bei Herr Rahmstorf im Blog schlagen jetzt übrigens all die Solarfreunde, etc. auf. Und dort wird neuerdings massiv an Werbung geschaltet. Ist natürlich alles klimagerecht? Da rollt der Rubel.

  53. @Joe

    maiLab und Hirschhausen sind Ihre Quellen? Vielleicht doch besser nicht bei Youtubern informieren?

  54. #50 Krishna Gans

    „Man kann aber guten Gewissens behaupten, dass die Aussage bezüglich der letzten 120.000 Jahre falsch ist, ohne Märchen zu erzählen, selbst bei einer Ungenauigkeit von ± 1k der weltweit untersuchten Proxies.“

    Welche Proxies meinen Sie denn? Und geben Sie bitte dazu auch die Quelle, in der ich die Fehlerdiskussion zu den Untersuchungen finden kann. Wir wollen hier doch nicht einen Diskussionsstil wie Herr Lesch oder Herr Rahmstorf betreiben. Danke!

    Schauen Sie sich die Messreihen an die ich in #44 präsentiert habe. 2018 stimmen die Werte von de Bilt (10,8 °C) und Berlin (10,6°C) ganz gut überein, um 1700 nicht: de Bilt 9,1 °C, Berlin 7,7 °C. Ursache: schlechte Qualität der Messungen. Die Qualität der Proxies ist sicher nicht besser, sie wird „hingebügelt“, in gutem Deutsch „gemittelt“.

  55. @Joe
    maiLab und Hirschhausen sind Ihre Quellen? Vielleicht doch besser nicht bei Youtubern informieren?

    Oder evtl. mal die unter den Videos verlinkten Quellen anschauen?

    Ich bin eben kein Freund von YouTube. Aber ich finde es sehr gut, dass sich ein junger Mensch intensiv mit aktuellen und zukünftigen Themen beschäftigt, seine Meinung öffentlich äußert und dann mittlerweile fast 10Mio. „Klicks erntet“.
    Ist mir völlig schnuppe, ob er dabei etwas verdient und ob die 10Mio. sich das 55min lange Video tatsächlich komplett reingezogen und sämtliche Quellen ausgewertet haben. Er hat zumindest klargestellt, dass die Jugend nicht so unpolitisch und uninteressiert ist, wie sie gern dargestellt wird.
    Dass in dieser Runde weder Zuspruch noch Umdenken zu erwarten ist -- das ist mir schon klar. Hier zieht man lieber über einzelne Menschen her, pickt man sich einzelne Jahrestemperaturen heraus ohne Zusammenhänge zu werten, verlinkt schräge Beiträge zum CO2 (die CO2-Steuer stand übrigens schon mal unter Dick&Doof zur Debatte -- also weit vor Greta) oder erwarten „die Klimakatastrophe“ als plötzliches Ereignis in den nächsten 30-40Jahren.
    Ich finde es zumindest gut, wie die Realität immer wieder einschlägt. Wie war das doch mit den „noch nicht einmal 1% PV-Strom“? Oder den „mehr wie 4% ÖkoStrom überfordert unser Stromnetz“. Oder den Hiobsbotschaften zum E-Auto? Wir stehen bei knapp 95.000km mit unserem 8-Jahre altem E-Umbauauto, mit dem ersten Akku und voller Zufriedenheit …

  56. #55 Joe

    Wir stehen bei knapp 95.000km mit unserem 8-Jahre altem E-Umbauauto, mit dem ersten Akku und voller Zufriedenheit …

    Und wir stehen bei 295.000 km mit unserem 19-Jahre alten Diesel, mit dem zweiten Akku zu unserer vollen Zufriedenheit.

  57. @Jioe

    Ich habe gar kein Auto. Und Sie glauben doch wohl wirklich nicht, dass Rezo und Ihre Youtuber Klimaschützer sind???

  58. @ Guido Scholzen 25. Mai 2019 13:21 :

    schaust du dir auch andere meinungen über CO2 an, anstatt nur propaganda?

    Natürlich schaue ich mir auch gern andere Quellen an. Ich fand die „kleine Horror-Geschichte zum CO2“ schon durchaus interessant. Nur haben mir die Quellen gefehlt, die für das Verständnis durchaus sinnvoll sind.
    Dass die AfD den Prof. Shaviv in den Bundestag einlädt, spricht übrigens nicht gegen den wiss. Konsens der Klimawissenschaftler. Denn er gehört halt zu den 3%, denen 97% gegenüberstehen …
    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/nir-shaviv-erklaert-den-klimawandel-fuer-die-afd-im-bundestag/

    “ … erfährt, dass Shaviv regelmäßig auf Konferenzen des Heartland Institute spricht. Genau – jener u.a. von fossilen Energiekonzernen finanzierten Lobbyorganisation, die in einer Plakatkampagne Menschen, die an die globale Erwärmung glauben, mit einem Terroristen verglich.“

    Uppps -- das sind die soliden Quellen, die die 97% Meinung entkräften sollen? Dazu ein Wettermoderator und Spiegel-Berichte ohne Datum und Autor?!? Ehrlich, da sind die Quellen von „Rezo“ deutlich ergiebiger.

    Übrigens:
    Entgegen der Säuselstimme im Beitrag wird keinesfalls behauptet, das nur und ausschließlich der Mensch den Klimawandel bewirkt. Denn die Auswirkungen von Sonne u.a. Faktoren werden durchaus berücksichtigt. Aber die Säuselstimme betont ja immer wieder, dass Sie nur Laie sei -- es sei Ihr verziehen. Aber dann Patrick J. Michaels anzuführen, der seit Jahren von der Kohleindustrie ausgehalten wird?!? Da fällt mir doch SPON ein, die ja im Video als reputable Quelle gelten:
    https://www.spiegel.de/spiegel/a-721168-3.html

    Besonders scharfzüngig kämpft Singers Mitstreiter Pat Michaels gegen die Phalanx der Klimaforscher, eins seiner Bücher heißt „Die satanischen Gase“. Aus dem Zweifeln hat er ein durchaus lukratives Geschäft gemacht: In den neunziger Jahren schickte ihm der Gesamtverband des deutschen Steinkohlenbergbaus 98.000 Dollar für eine Studie, mal spendierte eine US-Stromfirma seiner PR-Agentur 100.000 Dollar.

    Darf ich die Objektivität dieses (ehem.) Wissenschaftlers anzweifeln? Dass es auch bei IPCC-Klimaforschern um Geld /Subventionen geht und ein gewisser „politischer Gruppenzwang“ existiert, würde ich nicht einmal bestreiten.

    Gegen Plastikabfälle in der Umwelt und gegen Glyphosat -- na da bin ich doch dabei.
    So weit -- spo gut.

  59. @P.Berberich #54
    Gesammelte Quellen gibt es hier mit den dazugehörigen Papers.

  60. So, jetzt bin ich durch mit::
    Kleine Horror-Geschichte zum CO2 -- Last Part -- das Elektroauto

    Schon lustig, wie da die Säuselstimme Medienenten aufwärmt und dramatisiert. Wo bleibt der FaktenCheck?

    Natürlich braucht ein E-Auto Ressourcen und Energie. Nur das mit der Lithiumgewinnung stimmt wohl schon nicht so ganz -- obwohl das Verscherbeln von Wasserrechten zugunsten von Konzernen und zu Lasten der Bevölkerung natürlich eine Sauerei ist. Aber gefördert wird wasserhaltige Sohle -- kein Trinkwasser.
    ->Zur Lithiumförderung …

    Das mit dem Kobalt überdenken wir jetzt auch noch einmal. Denn die 15-20% „artisaner Kleinbergbau“ im Kongo inkl. Anteil Kinderarbeit wurden schon vor Jahren angeprangert, damals allerdings wegen Handys und Heimelektronik. Der Krieg und unsere Handys
    Komischerweise wirbelt das Thema aber heute erst richtig Staub auf -- als neue Großminen int. (oft chinesischer) Konzerne das Vielfache an Kobalt für die E-Autos fördern. Eher mit moderner Großtechnik, als mit Kindern …
    Natürlich darf die Zeitungsente mit der „Schweden-Studie“ nicht fehlen. Dumm nur, dass in dieser Studie (The Life Cycle Energy Consumption and Greenhouse Gas Emissions from Lithium-Ion Batteries) überhaupt nicht das drin steht, was die Medien behauptet haben. So entstand der Mythos von 17 Tonnen CO2

    Klar kann die liebe Säuselstimme nicht alles wissen. Dass 1/3 der Weltproduktion von Platin (richtig selten und teuer) in Kfz-Katalysatoren verbaut wird und dessen Förderung auch nicht gerade „sauber“ ist, das hänge ich daher als Ergänzung an: Edles Metall -- unwürdiger Abbau
    Die Links zur Umweltkatastrophe im Nigerdelta oder zum Ölsandabbau in Kanada spare ich mir, denn mit dem Finger auf andere zeigen ist ja keine wirkliche Argumentation.
    Lieber gesammelte Facts zum E-Auto: E-Auto Mythen

    Alles in allem war die „Geschichte“ recht unterhaltsam -- aber wenig lehrreich. Gute Nacht!

  61. @Joe

    Ähm. Wer wird in Deutschland noch mal alles von der EE-Lobby alles bezahlt, finanziert und unterstütz? PIK, FFF, CoR, Greenpeace, BUND, ……….. Aber netter Versuch.

  62. PS

    Soso, die Säuselstimme hat es Ihnen auch angetan? Ist aber wieder ein anderes Thema. Schauen Sie am besten auch mal beim yputube Kanal von Christian Anders vorbei. Der hat dort nette Greta-Videos.

  63. In Bremen haben gestern Abend und heute früh übrigens die Anhänger und Unterstützer von FFF mit 300 Leuten den Aufstand geprobt und Feuer gelegt, Läden demoliert und Polizisten angegriffen.

    https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/ausschreitungen-bremen-randalierer-attackieren-polizisten-nacht-wahl-krz-12321100.html

    Im Bremer 4tel. Dort wo die IL, die Grünen und die Klimaaktivisten ihre Hochburg haben und wo auch die Klimademos durchziehen.

  64. PS

    Ebenfalls in der Nacht wurden Polizeiwachen in Gröpelingen und Woltmershausen angegriffen. Die Ermittler prüfen, ob es einen Zusammenhang zu den Ausschreitungen gibt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs ein.

    Klar gibt es den. Ich könnte der Polizei auch zeigen, wo sie nach den Tätern suchen kann. Hat aber eh keinen Zweck, da die Staatsanwaltschaft das dann wieder einstellt.

  65. Lieber Michael Krüger -- leider keine Fakten zum Thema und inhaltsreiche Argumentation? Weder zur Klima- /CO2-Debatte, noch zum E-Auto? Oder zum Rückblick in die Vergangenheit bei der Argumentation? Schade.
    Wie schreiben Sie so schön immer wieder einmal:

    Netter Versuch.

  66. @Joe

    Da Klimaschützer wie Sie eh nicht an einer Sachdiskussion interessiert sind, macht es auch keinen Sinn mit Ihnen zu diskutieren. Was Sie hier vorgetragen haben gehört eher in den Bereich der Verschwörungstheorien, wie ich meine.

  67. Machen Sie es sich nicht etwas zu einfach?
    Nicht einmal zum Thema E-Auto ein Statement?
    Sind Sie evtl. doch der Rentner auf der Autobahn?

  68. An alle Klimaskeptiker!,
    ja ich halte die Klimadebatte auch für äußerst fragwürdig, dass hat viele Gründe. Das ändert aber nichts daran, dass es trotzdem schon länger um die Rettung des Planeten geht! Die Natur stirbt und zwar in einem Tempo, dass es nie gegeben hat. Das Insektensterben in Europa ist keine Erfindung der NWO, ich wünschte es wäre so. Jedem, der etwas älter ist, sollte doch aufgefallen sein, dass die Autoscheiben im Sommer meist sauber bleiben, wo sind die vielen Insekten hin? Für die man im Sommer bei längeren Fahrten sogar zwischendrin anhalten musste zum Scheiben putzen. Auch die vielen Insekten an den Straßenlaternen gibt es nicht mehr.
    Neben dem sehr starken Artenrückgang in Europa, schwinden auch zunehmend die Individuenzahlen. Es gibt nicht nur immer weniger Arten, sondern insgesamt weniger Tiere. Deutschland ist übrigens ein Vorbild in Sachen Naturschutz, aber nur wie man es nicht macht. Die Rote Listen Zahlen von D waren jahrelang die schlechtesten in der EU und somit auch weltweit. Ja weiß kaum einer, selbst im Naturschutz, man redet ja auch immer nur über das Klima und wenn es dann mal um das Artensterben geht, dann wird gerne die Honigbiene angeführt, die selbst eher ein Problem im Naturschutz ist.
    Ohne die EU und die FFH (Flora Fauna Richtlinie) Gesetze, sehe es noch sehr viel düsterer in Europa aus.
    In dem Rest der Welt sieht es nicht viel besser aus. Der Klimawandel bedroht die Regenwälder. Halt, bevor hier alle schimpfen 😉 naja nicht der Klimawandel direkt, aber die Folgen. Weil Europa auf „nachhaltige Energie“ setzt und aus Regenwald Strom und Sprit produziert, fallen die Regenwälder in einem Tempo, dass es nie gegeben hat. Der Vorbereiter dieser Schweinerei war übrigens der WWF, der diese unmögliche Zerstörung erst ermöglicht hat.
    Von dem Sterben der Korallenriffe und der starken Überfischung mal ganz abgesehen.
    Die Klimadebatte mag zwar inszeniert und verlogen sein (natürlich auch Teil einer weltweiten Agenda), die Bedrohung in der sich die Welt befindet aber sicher nicht.
    Weil der Naturschutz erst seit der EU überhaupt ein wenig funktioniert, durfte ich dann diesmal zwischen einem faschistischen undemokratischen System und der Abschaffung/Untergang der Erde wählen.
    Und nein ich wähle deshalb sicher nicht grün, Artenreiche Wiesen sind nunmal bunt, in Grünen steckt schlicht und einfach zu viel scheiße 😉

  69. @Artensterben

    Ich bin jeden Tag 30 km mit Rad und zu Fuß unterwegs im NSG und LSG, Natura2000. Ich kann Ihre Beobachtungen nicht bestätigen. Ich bin in den NSG an der Wümme, der Weser hier im Norden unterwegs. Schwalben gibt es etliche und auch genug Insekten. Derzeit viele Blattläuse. Maikäfer gab es dieses Jahr auch viele. So viele wie seit 50 Jahren nicht mehr. Kiebitze auch. Die ernähren sich auch von Insekten. Die Augen der Pferde auf den Koppeln sind mit Fliegen bedeckt. Und Mücken und Wespen haben mich auch schon reichlich belästigt. Im Mai. Zudem gibt es hier so viele Störche wie noch nie und Gänse so viel wie noch nie. Kanadagänse, Graugänse und Nielgänse brüten hier. Und auf dem Rad bekomme ich auch genug Fluginsekten ab. Und Spechte im nahen Wald haben wir auch genug. Grünspecht und Buntspecht. Die ernähren sich auch von Insekten. Ebenso ist der Kuckuck. Keine Ahnung, was Sie da beobachten?

  70. @Michael

    deine Beobachtung möchte ich sicher nicht Frage stellen, bei mir auf dem Balkon sind dieses Jahr mehrere tausend Wildbienen (Rote und Gehörnte Mauerbiene) geschlüpft, daraus zu schließen, dass es der Natur gut geht, ist leider ein Trugschluss.
    Dort, wo es noch Natur gibt, konnte sich die Natur in den letzten 3 Jahren gut erholen. Ich habe seit vielen Jahren zum ersten mal wieder große Wildbienenschwärme gesehen. Die letzten 3 warmen Jahre waren sehr Insektenfreundlich.
    Das ändert aber nur wenig daran, dass die Natur stark zurück geht und der Naturschutz nur sehr schlecht funktioniert.
    Ein Problem ist das große Artensterben, etwa 50% aller Tierarten sind in einer Gefährdungskategorie der Roten Liste, die Realität sieht aber so aus, das lokal viel viel mehr Tiere gefährdet bzw. ausgestorben sind. Es hilft der Natur nichts, wenn eine Tierart im Großteil von D schon ausgestorben, aber es irgendwo noch wenige gute Vorkommen gibt und unter Umständen nicht mal als gefährdet gilt. Der Rote Liste Status hat sich bei manchen Tierarten zwar scheinbar verbessert, dies beruht aber meist nur auf einer Veränderung der Methodik (sprich Beschiss).
    Um zu verstehen, wie es um den Naturschutz steht, kannst du dir gerne mal die Artgutachten der FFH (europaweit geschützten) Arten anschauen. Bis auf ganz wenige Arten sind alle zur Zeit in dem schlecht möglichsten Erhaltungszustand, tendenz weiter abnehmend. Übrigens zahlt Deutschland in Zukunft unfassbar hohe Strafen, wenn die FFH Arten sich nicht verbessern, mehr Geld als jährlich in den ganzen Naturschutz gesteckt wird.
    Ich bin Biologe und seit einigen Jahren auch beruflich (aber auch aus Leidenschaft) im Naturschutz tätig.
    Das große Problem ist einfach, die Natur ist unglaublich komplex und niemand kann vorhersagen, wann es zum großen Knall kommt und ganze Ökosysteme kolabieren.
    Das Ganze wird eigentlich so gut wie gar nicht thematisiert, auch nicht von den großen Naturschutzvereinen. Auch da schauen einen die meisten entsetzt an, wenn man anfängt über die Naturschutzsituation zu reden.
    Übrigens nur noch so am Rande 60%(+-) aller Verfahren wegen Verstoßes gegen die Naturschutzrichtlinie innerhalb der EU laufen gegen D!

  71. @Artensterben

    Ich bin jeden Tag 30 km in der freien Natur unterwegs und selbst Be-Gutachter. Ihre Aussage stimmt, wir hatten im letzten Jahr Massen an Wespen und Hornissen. In diesem Mai waren es viele Maikäfer. Und die Obstblüte war im letzten Jahr super. Es gab also genug Bienen und Wildbieren und andere Bestäuber. Meine Tomaten auf dem Balkon wurden auch von Fluginsekten bestäubt. Hier in Norddeutschland haben wir bei etlichen Tieren, die auf der roten Liste stehen Neuansiedlungen. Seeadler und Wolf sind sogar wieder da. Bei Fischerhude musste ein Schäfer jetzt einen Herdenschutzhund abschaffen. Und die Wiesenvögel sind auch da in den Wümmewiesen. Fliegen immer vor meinen Rad weg, genau wie die Schwalben. Wie gesagt, dass sind meine täglichen Beobachtungen.

  72. @Artensterben

    Das ändert aber nichts daran, dass es trotzdem schon länger um die Rettung des Planeten geht!

    Geht es nicht. Ich glaube keine einzige der Öko-Weltuntergangsprophezeiungen, egal welche du nennst. Das sind Zeitgeistphänomene, auf denen politische Süppchen gekocht werden -- wie der katholische Glauben im Mittelalter. Real ist nichts daran.

    Gegen sinnvollen und rationalen Umwetlschutz hat niemand was, aber der hat mit diesen Angstkampagnen nicht das geringste zu tun. Im Gegenteil, Umweltschutz wird wegen all dem Ökomumpitz inzwischen gar nicht mehr betrieben, und wenn die Öko-Ideologie eines Tages allgemein gedisst wird (das wird mit Sicherheit kommen, es ist nur eine Frage der Zeit) besteht die Gefahr, dass legitimer Umweltschutz dann zu Unrecht mit über den Haufen geworfen wird.

    Die Natur stirbt und zwar in einem Tempo, dass es nie gegeben hat.

    Quatsch

    Das Insektensterben in Europa ist keine Erfindung der NWO,

    Es ist jedenfalls wie alle solche „XYZ-Sterben“-Kampagnen eine Erfindung, von wem auch immer.

    Jedem, der etwas älter ist, sollte doch aufgefallen sein, dass die Autoscheiben im Sommer meist sauber bleiben, wo sind die vielen Insekten hin?

    Jedem der älter ist, sollte das Lied „Es gibt keine Maikäfer mehr“ von Reinhard Mey 1974 bekannt sein. In den 2010er Jahren gab es Maikäferplagen, von Marienkäferplagen nicht zu reden. Reinhard Mey hatte sich geirrt, die Insektensterben-Kampagne heute irrt sich genauso. Das variiert halt ein bissl, aber dafür kann der Mensch nichts.

    Auch die vielen Insekten an den Straßenlaternen gibt es nicht mehr.

    Hier summt und brummtes jeden Sommer gleich, am schlimmsten sind die Hornissen. Dank Fliegengitter krieg ich Gottseitdank kaum was davon rein.

    Der Klimawandel bedroht die Regenwälder. Halt, bevor hier alle schimpfen naja nicht der Klimawandel direkt, aber die Folgen. Weil Europa auf „nachhaltige Energie“ setzt und aus Regenwald Strom und Sprit produziert,

    Wenn das so sein sollte, dann bedroht nicht der Klimawandel die Wälder, sondern die bescheuerte Politik der europäischen Ökos.

  73. @MK Maikäfer sind mir dieses Jahr gar nicht aufgefallen, aber ich war auch im Mai kaum draußen wegen der Kälte :). Deutlich sind mir die Maikäferplagen vor ca. 10 Jahren in Erinnerung, ich meine 2008/2009 oder so. Das kann aber auch regional variieren. Definitiv gab es im Sommer 2009 eine gigantische Marienkäferplage im gesamten südlichen Ostseebereich Dänemark, Nordostdeutschland, Südschweden.

  74. @Artensterben

    Dort, wo es noch Natur gibt, […] Das ändert aber nur wenig daran, dass die Natur stark zurück geht

    Was meinst du mit „Wo es noch Natur gibt“, und „Natur geht zurück“? Ohne klarzustellen was du mit „Natur“ meinst, ist der Satz bedeutungslos.

    Fakt ist, dass in Deutschland jeder Quadratzentimeter Boden vom Menschen gestaltet ist, ausgenommen die wenigen Nationalparks -- aber die sind auch Menschenwerk. Das ist aber nicht erst jetzt so, sondern schon seit Jahrhunderten. Das was die meisten Ökos unter „Natur“ verstehen, ist also eine vom Menschen willentlich gestaltete Garten- oder Agrarlandschaft. Den ursprünglichen Zustand der Landschaft vor der Besiedlung durch den Menschen gibt es in Mitteleuropa seit über 1000 Jahren nicht mehr, nichtmal in Restbeständen.

    Wenn jetzt der Mensch die von ihm ohnehin schon gestaltete Landschaft hier und da umgestaltet, geht da nichts Natürliches verloren. Es wird nur eine Form der Bewirtschaftung in eine andere überführt. Gibt es einen besonderen Grund, an einer bestimmten Gestaltungsform mehr zu hängen als an einer anderen? Das ist ein Argument das man gelten lassen könnte, aber du müsstest es präzisieren. Welche Gestaltungsform ziehst du vor, und warum?

  75. @Michael,
    freut mich, dass es bei dir so gut ausschaut, im Großteil D`s ist das aber nicht der Fall und leider ist die Sache nicht so einfach.
    Wolf und Seeadler waren einfach nur Erfolge des Artenschutz, hätten die anderen Länder aber den Wolf, genauso ausgerottet, wie D, hätte natürlich auch niemand mehr einwanderen könnnen.
    Gerade bei vielen der bekannten größeren Arten wie z.B. Uhu, Wolf, Luchs, Storch, Wanderfalke war das abstellen der Gefährdungsursachen kein Problem, da die Tiere nicht ihren Lebensraum verloren hatten, sondern durch Verfolgung oder Umweltgifte (z.B. DDT Wanderfalke) ausgestorben sind oder selten wurden.
    Als diese Erfolge im Naturschutz verschleiern leider die Tatsache, das immer noch sehr viel Natur verloren geht und die Zahlen bei praktisch allen Tiergruppen immer noch stark rückläufig sind. Auch bei den Vögeln gab es immense Verluste in den letzten Jahren man geht von einem Verlust von etwa 300.000.000 Brutpaaren aus in den letzten 30 Jahren, wobei es gerade bei den Vögeln auch einige Erfolge gibt, in keinem anderen Naturschutzbereich gab es so viele Anstrengungen.
    Bei den Insekten sieht die Sache aber ganz anders aus. Die von dir angesprochenen Bestäuber sind ein gutes Beispiel, den Wildbienen geht es alles andere als gut und nicht jede Biene bestäubt jede Pflanze. Nicht nur Wildbienen an sich, sondern auch eine hohe Artenvielfalt ist wichtig, um auch die Artenvielfalt an Pflanzen zu erhalten.
    Das Problem ist bis heute, dass immer noch artenreiche Lebensräume verschwinden, aber so gut wie nichts dazu kommt. Die Natur war schon am Rande des Wahnsinns, so dass oft sehr kleine Veränderungen, schon sehr große Folgen haben können. Nur ein kleines Beispiel, dass düngen einer Wiese hat das letzte bekannte Vorkommen einer sehr selten Schmetterlinsart in einem Jahr vernichtet, weil die Futterpflanze ihrer Raupe verschwunden ist. Solche Beispiele könnte ich dir jetzt haufenweise erzählen. Ich bin sehr viel im Alpenraum unterwegs, wo es noch eine sehr hohe Artenvielfalt gibt, aber in den etwa 12 Jahren, in denen ich regelmäßig dort war, hat sich die meisten Wiesen negativ entwickelt und ihre Artenvielfalt in wenigen Jahren verloren. In irgendeiner rote Liste spiegelt sich der schleichende Verlust nicht wieder, dafür gibt es dort noch genug Natur, aber natürlich ist das nicht nur mir aufgefallen.
    Auch in den meisten Naturschutzgebieten entwickeln sich die Natur negativ, etwa 60% der FFH (Natura 2000) Gebiete haben sich negativ entwickelt. Bei den FFH Arten ist der Trend aber noch deutlicher.
    Die hohen Masseverluste an Insekten entsprechen leider der Realität, man darf sich nicht von einzelnen hoch produktiven Lebensräumen (meist Schutzgebiet) täuschen lassen, der große Teil der Landschaft verarmt.
    Das Problem ist, die Insekten haben neben der Bestäubung eine Menge an anderer Aufgaben, nicht nur, dass sie Nahrung für eine Vielzahl von anderen Tierarten sind, sie spielen auch eine ganz entscheidene Rolle bei der Zersetzung im Wald, aber auch in gesunden Böden. Zudem auch bei der Reinigung von Gewässern. Das sind die Grundbausteine vieler Ökosysteme, ein Verlust würde weit über den Verlust von Obst und Planzen hinaus gehen.

  76. @anorak2
    mit dem Kritik am Begriff Natur hast du Recht. Da es aber keinen Begriff für einen artenreichen Lebensraum gibt und ja es gibt auch noch echte Natur in D die Hochalpen und ganz winzige Rest von Mooren wurden vom Mensch nicht umgestaltet, ansonsten sind die meisten Kulturlandschaften.

    Mit Natur meine ich einen artenreichen Lebensraum und nein der Mensch hat nicht mit der Kulturlandschaft die Natur geschaffen und ja es macht einen riesigen Unterschiede, wie wir mit unserer Landschaft/Natur umgehen, der jetzige Umgang führt zum Rückgang unserer Natur, diesmal nur für dich die Anzahl aller Planzen-, Tier- und Pilzarten, da sie blöderweise für das Überleben der Menschheit Notwendig ist.

  77. „Wenn das so sein sollte, dann bedroht nicht der Klimawandel die Wälder, sondern die bescheuerte Politik der europäischen Ökos.“

    das war Sarkasmus!!! und Nein jemand der den Regenwald für eine Energieverarsche verwendet ist sicher kein ÖKO, auch die Vernichtung des Regenwalds hat seine Gründe und auch die sind weder links, noch ökologisch.

    Mein Gott, wie soll man hier irgendwen ernst nehmen? Die Grünen sind also linke, deshalb haben sie auch Hartz4 eingeführt und den ersten Angriffskrieg geführt !?! Das ist der selbe imperalistisch-kapitalistische Scheißverein, der Korrupt und Dreck am Stecken hat, wie all die anderen großen Parteien. Die haben mit Öko gar nichts am Hut und sind auch alles andere als links. Glaubt ihr wirklich die glauben an den Klimawandel und Naturschutz hatten die auch noch nie im Programm.

    Reicht hier das Gehirn nur für die Einteilung von rechts und links? Was soll dieser Schwachsinn?!?

  78. Gegen sinnvollen und rationalen Umwetlschutz hat niemand was, aber der hat mit diesen Angstkampagnen nicht das geringste zu tun. Im Gegenteil, Umweltschutz wird wegen all dem Ökomumpitz inzwischen gar nicht mehr betrieben, und wenn die Öko-Ideologie eines Tages allgemein gedisst wird (das wird mit Sicherheit kommen, es ist nur eine Frage der Zeit) besteht die Gefahr, dass legitimer Umweltschutz dann zu Unrecht mit über den Haufen geworfen wird.

    Welche Angstkampagne meinst du? Je nach Studie gab es in den letzten 30 Jahren einen Masserückgang von 75-90% der Fluginsekten. Panik naja, es hat knapp 10 Jahre gedauert bis die Meldung es überhaupt in dei Presse geschafft hat. Es geht doch nur um die Klimaerwärmung und die angeblichen Folgen. Der Umwelt und Naturschutz leidet bereits jetzt, weil die echten Probleme eben gerade kein Thema in den Medien oder der Politik sind.
    Alles was im Namen des Klimaschutz gemacht wird, ist alles andere als ökologisch, Regenwald in Palmölplantagen verwandeln für Biosprit, Raubbau auf der Suche nach Rohstoffen für Akkus, Anbau von Energiepflanzen. Das alles nutzt weder der Natur, noch der Umwelt und auch nicht dem Klima. Nein die sind auch nicht alle selten bescheuert, hier geht es schlicht und einfach um ganz andere Pläne. Warum bezeichnet ihr allen ernstes immer wieder Zerstörer der Umwelt als ÖKOs, das ist doch genau die Masche, wie die grünen die Bevölkerung verarschen. Die grünen sollten sich mal dringend bedanken, dass ihr das verlogenen Weltbild auch noch jedem in die Köpfe zu nageln!??
    Klar versucht man den Naturschutz, mit dem Klimaschutz in Verbindung zu bringen. Nur die einen versuchen die Natur zu erhalten, die anderen zerstören im Namen des Klimaschutz Natur in einem unglaublichen Ausmass.
    Das hat nichts das geringste mit Öko, nein und auch nicht mit links zu tun. Ihr werdet manipuliert und verarscht, von den selben Gruppen gegen die ihr so wettert. Das billige alte Spiel zwei Gruppen gegeneinander auszuspielen scheint wohl immer noch super zu funktionieren 🙁

  79. @Artensterben #76/77

    es macht einen riesigen Unterschiede, wie wir mit unserer Landschaft/Natur umgehen, der jetzige Umgang führt zum Rückgang unserer Natur,

    Es ist immer noch unklar was du genau meinst. Du benutzt immer noch den Begriff „Natur“, ohne zu definieren was es sein soll. Du machst nicht klar, was du mit „Umgang mit unserer Landschaft/Natur“ meinst, welcher Umgang genau? Und was schlägst du vor? Und was genau ist es, das IYO zurückgeht?

    diesmal nur für dich die Anzahl aller Planzen-, Tier- und Pilzarten,

    Hast du dafür auch nur irgendeinen Beleg? Soweit ich bisher weiß sind die Arten der Lebewesen unzählbar und niemand weiß wie viele es gibt,es weiß daher auch keiner ob sie gerade mehr oder weniger werden, und wenn ja in welcher Geschwindigkeit. Es ist auch nicht bekannt, wie stark die „natürliche“ Fluktuation ist, folglich kann auch niemand sagen ob und wie stark ein menschlicher Einfluss überhaupt besteht. Hast du anderweitige Informationen?

    Nein jemand der den Regenwald für eine Energieverarsche verwendet ist sicher kein ÖKO,

    Vielleicht zur Klarstellung: Ich nenne Leute Ökos, die der Öko-Ideologie mehr oder weniger stark anhängen. Die ist heute in Deutschland Mainstream und offizielle Regierungspolitik. Also würde ich die Regenwaldabholzer für die „Energiewende“ schon als Ökos bezeichnen.

    Die Grünen sind also linke, deshalb haben sie auch Hartz4 eingeführt und den ersten Angriffskrieg geführt !?!

    Wer hat das geschrieben? Ich nicht. Ich sehe die Grünen heute als die rechteste Partei im deutschen Bundestag, ua wegen der von dir genannten Politik.

    Das ist der selbe imperalistisch-kapitalistische Scheißverein, der Korrupt und Dreck am Stecken hat, wie all die anderen großen Parteien.

    Da sind wir uns offenbar einig. Ob andere Blog-Teilnehmer das auch so sehen bin ich nicht sicher :). Du musst aber mildernde Umstände walten lassen: Die Grünen verkaufen sich selbst als „links“, und bei vielen von denen ist das auch die tatsächliche Selbstwahrnehmung. Dass das ein Etikettenschwindel ist, versteht nicht jeder.

    Die haben mit Öko gar nichts am Hut und sind auch alles andere als links.

    Beim ersten Satzteil muss ich dir widersprechen. Die sind schon Ökos, sie sind halt rechte Ökos aber sie wollen diesen Klimamumpitz und Windräder subventionieren und finden Atomspaltung böse. So sind Ökos doch. Sie sind halt ein imperialistisch-kapitalistischer Scheißverein mit ner bekloppten Spezialideologie als Zusatzverzierung. Also doppelt blöde 🙂

    Glaubt ihr wirklich die glauben an den Klimawandel

    Ja

    und Naturschutz hatten die auch noch nie im Programm.

    Aber sie sind gegen Technik und Industrie und Verkehr, das ist doch öko

    Reicht hier das Gehirn nur für die Einteilung von rechts und links? Was soll dieser Schwachsinn?!?

    https://www.politicalcompass.org/germany2017

    Seh ich so ähnlich, nur würd ich die deutschen Grünen viel weiter rechts-autoritär einschätzen als die Autoren der Website. Rechter als die AfD auf jeden Fall.

  80. Es reicht doch ein Satz vom IPCC.Das Klima kann NICHT BERECHNET werden.Alles andere ist Wahrsagerei.

    https://luegenpresse2.wordpress.com/2019/05/26/rezo-ipcc-sagtdas-klima-kann-nicht-berechnet-werdengruene-luegen-eu-wahl-youtube-propaganda/

  81. @Artensterben #78

    Welche Angstkampagne meinst du?

    AngstkampagneN, Plural. Kleine Auswahl:

    -- Die Überbevölkerung
    -- Das Ausgehen der Rohstoffe
    -- Das Versiegen des Erdöls
    -- Das Waldsterben
    -- Das Ozonloch
    -- Die Klimakatastrophe

    usw.

    Alles Lüge

    Je nach Studie gab es in den letzten 30 Jahren einen Masserückgang von 75-90% der Fluginsekten.

    Warum glaubst du das alles, warum hältst du es für schlimm, und warum für menschengemacht?

    Zum Vergleich: In der obigen Liste fehlt das „Robbensterben“. Es gab 1988 angeblich einen Rückgang der Seehundbestände in der Nordsee, das wurde groß in den Medien breitgetreten und als menschengemachtes Umweltproblem verkauft. Riesentamtam. Den Robben in der Nordsee geht es heute ausgezeichnet, sie sind nicht ausgestorben.

    Ob es 1988 überhaupt einen Rückgang gab weiß ich nicht, ich weiß nur dass es gemeldet wurde. Aber das bedeutet nichts, es kann erstunken und erlogen gewesen sein, auch damals schon. Aber selbst wenn, kann es eine lokale Krankheit gewesen sein (auch Wildtiere werden mal krank und es gibt unter ihnen auch Epidemien mit großen Sterbewellen, die betreiben ja keine Krankenhäuser), und der Mensch konnte so oder so bestimmt nichts dafür. Grundsätzlich hätte es ein Spezialthema für Biologen und Wildtierexperten bleiben können, die medialen Bestürzungskampagnen sind Volksverarsche. Bei den Insekten ist es das Gleiche.

    Panik naja, es hat knapp 10 Jahre gedauert bis die Meldung es überhaupt in dei Presse geschafft hat.

    Von mir aus kann sie immer noch wegbleiben.

    Es geht doch nur um die Klimaerwärmung und die angeblichen Folgen. Der Umwelt und Naturschutz leidet bereits jetzt, weil die echten Probleme eben gerade kein Thema in den Medien oder der Politik sind.

    Die Luft- und Wasserqualität und Müllentsorgung haben sich in den letzten ~40 Jahren dramatisch verbessert, im Prinzip haben wir nicht mehr sehr viele Umweltprobleme. Für diese Verbesserung hat aber die selbsternannte „Umweltbewegung“ überhaupt nichts beigetragen. Wir brauchen die nicht.

    Warum bezeichnet ihr allen ernstes immer wieder Zerstörer der Umwelt als ÖKOs,

    Das ist die Kurzform für Anhänger des Ökologismus, einer politischen Ideologie. Man nennt das halt so.

  82. „Hast du dafür auch nur irgendeinen Beleg? Soweit ich bisher weiß sind die Arten der Lebewesen unzählbar und niemand weiß wie viele es gibt,es weiß daher auch keiner ob sie gerade mehr oder weniger werden, und wenn ja in welcher Geschwindigkeit“

    Oh je kann es sein, dass du noch sehr jung bist? Du hast ja wirklich keinerlei Ahnung 🙁

    Wie viele Arten und welche Arten es in Deutschland gibt ist weitesgehend bekannt, die meisten Arten wurden in den letzten 3 jahrhunderten von verschiedenen Naturforschern beschrieben, der Name hinter dem wissensch. Artnamen ist der Entdecker/Beschreiber der Art. Es werden aber auch in Deutschland noch neue Arten (selten) entdeckt. Die Wissenschaft hat diese Arten beschrieben, mit dem Naturschutz hatte die Wissenschaft bis vor kurzem aber nur sehr wenig zu tun. Wie viele Tierarten und Individuen es gibt, wurde früher fast ausschließlich von Amateuren, d.h. die Leute wurden dafür nicht bezahlt (Ehrenamt) untersucht. Also von Ornithologen (Vögel), Entomologen (Insekten) oder Botaniker (Planzen) etc Vereinen. Die Roten Listen werden von den jeweiligen Experten der Tiergruppen erstellt, auch hier spielt die Wissenschaft (also Universitäten) keine Rolle. Die Experten arbeiten fast all in einem anderen Beruf, da sich mit Artenkenntnis kaum Geld verdienen lässt. Viele haben zwar Biologie studiert, aber längst nicht alle.
    Für die Erstellung der Listen gab es oft kein Geld, weil die Länder einfach nicht gezahlt haben, deshalb gibt es auch bei vielen Gruppen keine Roten Listen. All diese Leute haben ganz sicher keine Agenda im Kopf.
    Von diesen Menschen wird der Rückgang der Artenvielfalt in D seit fast 40 Jahren dokumentiert.
    Auch das große Insektensterben (diesmal geht es um die Masse) stammt nicht von der Wissenschaft, sondern wurde von einem Hobby Insektenverein publik gemacht und zwar bereits 2007, erst so langsam, nach dem es viele weitere Untersuchungen gab. 10 Jahre lang wurde das Artensterben abgestritten.
    Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit der Natur (Artenvielfalt). Der Grund warum ich in den Naturschutz gegangen bin, war dass überall um mich herum die Artenvielfalt am verschwinden war. Als Kind kannte ich bei uns im Ort mehrere riesige Zauneidechsenvorkommen, jedes davon deutlich Individuenreicher, als das jetzt noch größte Vorkommen im ganzen Bundesland. Fast alle Feuchtwiesen und bunten Wiesen aus meiner Kindheit sind verschwunden.
    Ich verdiene so gut wie nichts im Naturschutz und habe deshalb auch noch einen Zweitjob, trotzdem habe ich die Entscheidung nicht bereut.
    Ich verstehe, dass man wegen der ganzen Klimahysterie, gegenüber allem skeptisch wird, aber im Fall von Umwelt und Naturschutz ein großer Fehler.

  83. Öko ist es, Mais Monokulturen anzulegen um daraus „Energie“ zu erzeugen, dito Raps.
    = Insektensterben als Folge, wie auch Tonnen von Insekten von Windmühlen „gefressen“ werden -- auch Öko !

    Oko ist es Regenwälder abzuholzen um Ölpalmen und Zuckerrohr anzubauen, um daraus „Energie“ zu erzeugen.
    Noch Fragen ?

  84. Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit der Natur (Artenvielfalt). Der Grund warum ich in den Naturschutz gegangen bin, war dass überall um mich herum die Artenvielfalt am verschwinden war. Als Kind kannte ich bei uns im Ort mehrere riesige Zauneidechsenvorkommen, jedes davon deutlich Individuenreicher, als das jetzt noch größte Vorkommen im ganzen Bundesland. Fast alle Feuchtwiesen und bunten Wiesen aus meiner Kindheit sind verschwunden.

    Wo in Deutschland soll das sein. Sie kommen als NRW?

  85. PS

    Auch das große Insektensterben (diesmal geht es um die Masse) stammt nicht von der Wissenschaft, sondern wurde von einem Hobby Insektenverein publik gemacht und zwar bereits 2007, erst so langsam, nach dem es viele weitere Untersuchungen gab. 10 Jahre lang wurde das Artensterben abgestritten.

    Komme gerade wieder von einen See beim Bremer Blockland. Alles voller Fluginsekten und Schwalben, die denen nachjagen, im Tiefflug über dem See.

  86. @Joe at all
    Du gehörst auch zu den Banausen, die es vorziehen, den Überbringer einer Nachricht „umzubringen“, wenn Dir die Nachricht nicht gefällt, statt sich mit ihr sachlich auseinander zu setzen.
    Als Shaviv un Weizer ihre Arbeit veröffentlichten, war keiner von Beiden mit Heartland in Verbindung, oder mit irgend einer Kohle Industrie.
    Allerdings war die Arbeit kaum veröffentlicht, wußten Rahmstorf und Komplizen, nach kurzem Mailaustausch (nach zu lesen bei Climate Gate), dass das eine „gefährliche Arbeit“ war, die den „Skeptikern“ in die Hände spielen könnte, folglich wurde umgehend festgestellt, dass die beiden Herren unsauber und mit schlechten Daten gearbeitet haben -- das haben sie bereits der Pressemitteilung zu der Arbeit entnehmen können. 😀

    Darüber hinaus ziehst Du es also vor, den 97% Wissenschaftlern zu glauben, die es de facto überhaupt nicht gibt, denn diese 97% sind ein absoluter Fake, wie bereits mehrfach detailliert belegt wurde.

  87. @Krishna Gans

    du hast völlig Recht mit deinen Aussagen, aber verwende doch Bitte nicht auch den Begriff Öko. Das sind Handlanger einer Elite, genau wie all die anderen Parteien. Der eine spielt den Christ, einer macht einen auf Sozial oder Liberal und einer ist halt der Öko. Die benutzen den Begriff Öko doch um die Leute hinters Licht zu führen und ihr helft schön mit. Selten dämlich.

    Denkt euch doch endlich mal ein anderes Wort aus 🙁

  88. @Artensterben #87
    Ich verwende den Begriff Öko in diesem Zusammenhang genau deshalb, weil es zur „Ökologistischen“ Energiewende gehört, Energiepflanzen für Bio Diesel und Biogasanlagen anzubauen. Auch Vogelschredder und Insektenfresser, aka Windenergieanlagen sind auf dem Grünen Mist der Okologisten gewachsen, ergo benutze ich Öko als Schimpfwort.

    Empfehle als Lektüre von Edgar L. Gärtner „Oko Nihilismus“.

  89. @Artensterben #82

    Oh je kann es sein, dass du noch sehr jung bist? Du hast ja wirklich keinerlei Ahnung

    Immer langsam mitti jungen Pferde.

    Wie viele Arten und welche Arten es in Deutschland gibt ist weitesgehend bekannt, die meisten Arten wurden in den letzten 3 jahrhunderten von verschiedenen Naturforschern beschrieben, der Name hinter dem wissensch. Artnamen ist der Entdecker/Beschreiber der Art.

    Moving the goalpost? Ich dachte es geht um die Arten weltweit. Nach meiner Kenntnis hat man da nur Schätzungen, dass es viele Millionen sein müssen, davon die weit überwiegende Zahl Insekten und Mikroben. Die meisten sind unbekannt und wissenschaftlich nicht beschrieben oder benannt. Wieviel davon auf Deutschland entfällt weiß ich nicht, aber ist es da anders?

    Auch das große Insektensterben (diesmal geht es um die Masse) stammt nicht von der Wissenschaft, sondern wurde von einem Hobby Insektenverein publik gemacht und zwar bereits 2007,

    Jaja. Jedem Kleingartenverein seine Ökopanik.

    Als Kind kannte ich bei uns im Ort mehrere riesige Zauneidechsenvorkommen, jedes davon deutlich Individuenreicher, als das jetzt noch größte Vorkommen im ganzen Bundesland. Fast alle Feuchtwiesen und bunten Wiesen aus meiner Kindheit sind verschwunden.

    Dann ist aber nicht die Art verschwunden, sondern nur ein paar Vorkommen. Wenn die Landschaft wieder umgestaltet würde, könnten sie sich wieder ausbreiten. Hast du außerdem auch mal geguckt, wieviele neue Arten jetzt da sind, also nicht nur Verluste sondern auch Bereicherung? Oder achtest du darauf nicht? Oder wertest du neu hinzukommende Arten als böse weil „nicht heimisch“, was natürlich Käse ist?

    Eine andere Sache auf die nicht geachtet wird, dass viele solche Phänomene nur lokal sind. ZB das Verschwinden der Störche ist nur in Westdeutschland passiert, AFAIK wegen der Flurbereinigung. In Ostdeutschland hat man das nie gemacht, deswegen sind die Störche noch da. Ein westdeutscher Bekannter dem ich von Storchvorkommen in Brandenburg erzählte,meinte darauf „Jaja bei uns im Rheinland versucht man sie auch wieder anzusiedeln“. Der dachte die sind erst neuerdings wieder in Brandenburg weil sie von irgendwelchen Naturschützern gepäppelt würden, weil er das aus dem Rheinland so kennt. Sind sie nicht, die sind einfach so ganz normal vorhanden ohne besondere Schutzmaßnahme.

    Ich verstehe, dass man wegen der ganzen Klimahysterie, gegenüber allem skeptisch wird, aber im Fall von Umwelt und Naturschutz ein großer Fehler.

    Es ist ne Ersatzreligion in Deutschland, ich glaube denen gar nichts.

  90. „Komme gerade wieder von einen See beim Bremer Blockland. Alles voller Fluginsekten und Schwalben, die denen nachjagen, im Tiefflug über dem See.“

    jetzt wirds leider ein wenig naiv 😉 ja auch bei uns gibt es noch Insekten und auch Schwalben, alles andere wäre ein echtes Drama. Es wäre vielleicht mal ein Anfang für Einige sich einfach mal die Roten Listen ihres Bundeslandes herunterzuladen, dort findet man dann auch die Probleme und Zusammenhänge der einzelnen Arten näher beschrieben.

    Ohne die vielen Naturschutzvereine und ehrenamtlichen sehe es bereits jetzt unfassbar düster aus und wenn ihr Politpropaganda , nicht von echten Problemen trennen könnt, seit ihr auch nur ein Spielball der Mächtigen.

    Aber schön das man so als Experte ein paar Schwalben sieht und weiß alles ist gut ;-).

    Na da gönn ich mir doch gleich mal mein Nutellabrot mit Regenwald 🙂

  91. @Artensterben
    Etliche Schmetterlingsfotos harren noch der Veröffentlichng In unserem Garten herrscht reges Insektenleben, C-Falter, Admiral, Trauermantel, Bläulinge, Schhachbrettfalter. Unweit unseres Gartens ist auch der Schwalbenschwanz zu Hause, Reiher, Störche, Schwarzmilane…..
    und auch ein Eisvogel hat sich am Rhein von mir fotografieren lassen -- alles im näherer Umgebung von Mainz, in besiedeltem Gebiet.

  92. @Artensterben
    Weitere Lektüre Empfehlung:
    Joseph Reichholf, eigentlich alles, was er veröffentlicht hat, aber insbesondere „Ende der Artenvielfalt ?“

  93. „Dann ist aber nicht die Art verschwunden, sondern nur ein paar Vorkommen. Wenn die Landschaft wieder umgestaltet würde, könnten sie sich wieder ausbreiten.“

    jetzt kommen wir uns langsam näher, völlig richtig, aber wenn nicht wieder neue Lebensräume entstehen, verschwindet sie einfach Schritt für Schritt. Wir lassen viele Arten fast aussterben, um sie dann mit viel Aufwand im letzten Moment wieder zu retten.

    Viele Arten wären nicht mehr zu retten gewesen, wenn nicht in anderen Ländern die Art überlebt hätte (z.B. Bieber, Luchs, Wolf). Sich also immer darauf zu verlassen, dass die Art noch irgendwo überlebt ist gefährlich.

    Jetzt glaubst du leider, dass unsere Naturlebensräume (Ökosysteme) ja eh nur Menschengemacht sind, deshalb kann man irgendwo wieder neue erschaffen, aber so einfach ist die Sache definitiv nicht. Wiesen, Wälder und auch andere Ökosystem sind sehr komplex und werden oft nach ihren typischen prägenden Arten benannt.
    Ich versuche mal ein einfaches Beispiel, ein Kalktrocken-Magerrasen ist einer der artenreichsten (Anzahl versch. Tier- und Pflanzenarten) Lebensräume in D. Würdes du so eine Wiese ein bis zweimal kräftig düngen, würde die Wiese in wenigen Jahren nur noch aus wenigen Gräsern und Kräutern bestehen. Daraus wieder einen Kalkmagerrasen zu machen würde mehrere Jahrzehnte dauern. Oder die Moore die man bereits zu 95% in D zerstört hat, die letzten Reste werden übrigens gerade mit viel Aufwand von Naturschutzvereinen gerettet. Ein Moor was einmal vollständig zerstört ist bräuchte mehrere 100 Jahre um wieder zu einem Moor zu werden.

    Natürlich hat es einen riesigen Einfluß auf das Gesamtsystem Natur in D, wenn die Basis (Insekten) der Nahrungskette immer und immer mehr schwindet.

  94. @Artensterben

    Nun mal Butter bei die Fische, wo beobachten Sie Ihre Aussagen?

    Und in der Tat in den letzten Tagen wurde in N3 berichtet, dass die Schwalben nun wegen der Insekten ausbleiben. Kann ich ganz und gar nicht, wie auch Sie bestätigen.

    Und auch der Nandu, der jetzt auch in Deutschland heimisch ist als Neozoe wird in der roten Liste geführt.

  95. Und auch der Nandu, der jetzt auch in Deutschland heimisch ist als Neozoe wird in der roten Liste geführt.

    Wirklich?? 🙂

  96. „Und auch der Nandu, der jetzt auch in Deutschland heimisch ist als Neozoe wird in der roten Liste geführt.“

    Alle Tiere die man kennt aus der jeweiligen Tiergruppe stehen in den Roten Listen, d.h nicht, dass eine Tier- oder Pflanzenart gefährdet ist.

    Der Nandu wir als Neozoe nicht bewertet, das Ziel ist es die Tiere wieder auszurotten.

    Ihr habt leider keinerlei Ahnung was Naturschutz oder Artenschutz bedeutet und nicht mal eine Grundahnung von Biologie (Ökologie), schwierig 😉

  97. @Artensterben

    In der Roten Liste der IUCN wird der Nandu als gering gefährdet geführt. Oder abnehmend, potentiell gefährdet.

  98. Wie gefährdet ist der Nandu??
    Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

    https://www.hagenbeck.de/de/tierpark/tiere/steckbriefe/Nandu.php

  99. @Artensterben

    Der Nandu wir als Neozoe nicht bewertet, das Ziel ist es die Tiere wieder auszurotten.

    Wessen Ziel ist das, und warum zum Henker??

  100. Wessen Ziel ist das, und warum zum Henker??

    Die Eu hat das vor, wer sonst. Einer der sehr fragwürdigen Ideen. Irgendeiner muss ja für die schlechten Naturschutzzahlen verantwortlich sein, im Zweifelsfall ein Ausländer ;-).

    Die meisten fremden Tierarten bekommt man aber eh nicht mehr weg und der Schaden den sie tatsächlich in D anrichten ist meist sehr gering. Ist eine eher ideologische Sache.

  101. „In der Roten Liste der IUCN wird der Nandu als gering gefährdet geführt.“

    Das gilt nur für Länder in denen er natürlich vorkommt ;-). Das Vorkommen in D wird also nicht dazugezählt. Die Liste der IUCN ist sehr irreführend für D, sie betrachtet die Arten weltweit, dabei ist es egal ob die Art in einzelnen Ländern bereits ausgestorben ist oder nicht. Solange es noch genug stabile Vorkommen gibt, gilt die Art meist als ungefährdet.

    Das gleiche gilt aber auch für D und die Bundesländer, ob man das als sinnvoll betrachtet, kann ja jeder selbst entscheiden.

  102. Artenzunahme findet in den Städten statt. Berlin ist da ein markantes Beispiel.Berliner Artenvielfalt: „Berlin ist reich!“

    Berlin ist eine der artenreichsten Großstädte Europas. Neben 3,4 Millionen Berlinern leben hier rund 20.000 bis 30.000 Tierarten. Von den 260 in Deutschland brütenden Vogelarten wurden 178 auch in Berlin als Brutvögel nachgewiesen. Und Berlin ist Heimat für 2.180 der 3.300 in Deutschland vorkommenden Gefäßpflanzensippen.

  103. @Artenschutz

    Die meisten fremden Tierarten bekommt man aber eh nicht mehr weg und der Schaden den sie tatsächlich in D anrichten ist meist sehr gering. Ist eine eher ideologische Sache.

    Wenn es um Artenvielfalt ginge, müssten neu eingewanderte Arten doch begrüßt werden.

  104. @anorak2
    „Wenn es um Artenvielfalt ginge, müssten neu eingewanderte Arten doch begrüßt werden.“

    solange sie von alleine gekommen sind, gilt das auch meist. Für entflohene oder ausgesetzte Tiere aber nicht.

    Aber genauso wie das beim Beschützen der Arten oft nicht gut klappt, ist es beim ausrotten auch nicht anders. Naja wenigstens mal fair 😉

    Es gibt in D auch einige Papageienarten, die sich bereits seit einigen Jahrzehnten in mehreren Großstädten fortplanzen. Das sieht fantastisch aus, wenn ein Schwarm Alexandersittiche durch die Häuserschluchten fliegt und dabei kreicht. Das ist dann mal echter Großstadtdschungel. Ja auch bei diesen tollen Tieren wurde schon über eine Bekämpfung diskutiert.
    Mit Naturschutz hat das aber nichts zu tun, deshalb kommen solche Vorschläge auch von Beamten oder Interessengruppen wie Jäger.

  105. Halsband- und Alexandersittiche sind im Umkreis Wiesbaden in einer Stückzahl unterwegs, die ein Bekämpfen nahezu unmöglich macht.
    Alexandersittiche sind mit ca 900 st. unterwegs, Alexandersittiche mit ca 1500, beide Tendenz steigend.
    Soweit untersucht wurde, gefährden sie keine einheimischen Arten, so dass zumindest hier nicht von Maßnahmen ausgegangen werden muß.Halsbandsittisch im Schnee

  106. @Krishna Gans
    das Bild auf deiner Homepage ist eine ältere männliche Zauneidechse, deshalb die starke Grünfärbung. Die Tiere können im Alter sogar fast komplett grün werden und sehen dann der Smaragdeidechse recht ähnlich.

    Du ziehst leider durch deine geringe Artenkenntnis die falschen Schlüsse. Bis auf den Trauermantel und dabei kommt es darauf an, wo du wohnst, handelt es sich bei den genannten Arten um sogenannte Allerweltsarten, die noch überall (stimmt leider mittlerweile auch nicht mehr) häufig sind, sie sind kein Indikator für eine intakte Natur (hohe Artenvielfalt mit dem für den Lebensraum typischen Arten), die Tiere sind bei dir auch nur zu Besuch im Garten, ihre Raupen werden sich dort wahrscheinlich nicht entwickeln, auch wenn die Arten noch relativ anspruchslos sind.

    Bitte nicht versuchen die Natur oder Naturschutz zu vereinfachen, das funktioniert nicht.

    Danke auch für den Buchtip, die Bücher von Reichholf kenne ich natürlich und mag ihn auch sehr.

  107. @Joe at all
    Du gehörst auch zu den Banausen, … absoluter Fake, wie bereits mehrfach detailliert belegt wurde.

    Genau!
    Deshalb habe ich mir auch das empfohlene Video angeschaut, meine Meinung dazu geäußert und auch Quellen für meine Meinung verlinkt, die etliche der Aussagen widerlegen. Aber hier „argumentiert“ man halt in einer eigenen Welt, wo eine „Diskussion“ nicht etwa darin besteht, auf die Argumente des Anderen zu prüfen und darauf einzugehen -- das hatte ich kurz vergessen.
    Ich tröste mich damit, dass die sich evtl. hierher verirrende Leser ein besseres Bild machen können. Wobei man ja immer stärker bemerkt, dass der Blog eh „im eigenen Saft schmort“. Sehr schön nachzuvollziehen an den vielen Beiträgen von M. Krüger aus den letzten Wochen mit den wenigen Kommentaren einiger „Stammgäste“.

  108. #107 Joe

    „Sehr schön nachzuvollziehen an den vielen Beiträgen von M. Krüger aus den letzten Wochen mit den wenigen Kommentaren einiger Stammgäste“.

    Ja dann auf Wiedersehen bei Rezo.

  109. #96 Artensterben

    „Ihr habt leider keinerlei Ahnung was Naturschutz oder Artenschutz bedeutet und nicht mal eine Grundahnung von Biologie (Ökologie), schwierig “

    Der Entdecker des „Artensterbens war übrigens Charles Darwin. Er beobachtete dass auf entlegenen Inseln die Artenvielfalt viel größer ist als auf den Kontinenten. Das war ein Baustein seiner Evolutionstheorie. Was er nicht ahnen konnte war dass er mit seinen Forschungsreisen das Artensterben beschleunigte. Die Forschungsreise war ein Muß jeden Naturforschers. Den Naturforschern folgten die Kamerateams mit „Sherpas“. Den Kamerateams folgten die Abenteuer-Urlauber. Den Abenteuer-Urlaubern folgten die Pauschalreisenden und damit auch die Bauwirtschaft. Entlegene Gebiete gibt es nicht mehr. Gebt der Natur bitte wieder die Ruhe zurück!

  110. @Artensterben #106
    Dem Vernehmen nach sind Smaragdeidechsen bei uns durchaus heimisch in der Region durchaus heimisch, wenn auch in geringer Stückzahl, daher auch der Vermerk „evtl.“.
    Mauereidechsen zähle ich nicht mal, die treiben sich reichlich auf der u. a. Wildwiese rum.

    Es ist durchaus richtig, dass der Schwalbenschwanz sich bestandsmäßig wieder etwas erholt hat, nun, er ist kein Gast bei uns im Garten sondern auf der Maarau nahe der Mainmündung in den Rhein zu Hause.

    Unser Garten hat 1100 m², davon ca die Hälfte Wildwiese mit Obstbäumen, die max 2 x im Jahr gemäht wird, frühes Frühjahr, ggfs nochmal im Herbst. Im Frühjahr lasse ich aber die Kleestauden als Bienenfutter stehen.
    Ob die bei uns im Garten nur Gäste sind oder sich auch entwickeln, ist mir relativ egal, zumindest sind sie ausreichend präsent und finden Nahrung, deswegen ist die Bemerkung über Schlüsse und mangelnde Artenkenntnis fehl am Platze. Komme immerhin mütterlicherseits aus einer Entomologen Familie (Rangnow).
    Habe mir jetzt noch einen s. g Sommerflieder zugelegt, einer Schmetterlings“kantine“.

  111. @Artensterben PS
    Bei den Schmetterlingen ging es mir vordergründig auch mehr um die Vielfalt, auch wenn ich jetzt nicht die Kohlweißlinge mit aufgezählt habe, die es massenhaft durch den Garten treibt, oder den eher sehr selten gesehenen Zitronenfalter, der aber immerhin ab und zu mal vorbei schaut. Tagpfauenaugen sind auch eher seltene Gäste, aber vorhanden.
    Erd- und Holzbienen sind regelmäßig unterwegs. Die früher eher seltene Hornisse ist im ganzen Stadtgebiet, auch im Garten, Stammgast.
    Feldwespen bauen mit Vorliebe ihr Nest in der Pumpe bzw. in dem Eimer, der als Schutz oben drüber gehängt wird.
    Es ist wirklich vielfältiges Insektenleben in unserem Garten vertreten. Btw, habe ein Wenig upgedatet

  112. @Krishna Gans

    ich finde es super, dass du mit deinem Garten etwas für die Natur tust! Rückschlüße aus eigenen Beobachtungen auf den Zustand der Natur machen nur Sinn, wenn man sehr viel Wissen und Erfahrung hat. Aber auch dann ist das natürlich sehr begrenzt und gilt maximal für den beobachteten Lebensraum.

    das kleine Wiesenvögelein ist ein großes Ochsenauge, der 1. Bläuling ein Faulbaum-Bläuling, beim zweiten Bläuling wäre ein Bild von der Unterseite gut, wahrscheinlich ein weiblicher Hauhechel-Bläuling, dein kleiner Fuchs ist der seltenere Große Fuchs.

    Die Artenvielfalt in Städten ist teilweise höher als auf dem Land, man darf das aber nicht überbewerten. Das liegt z.B. daran, dass viele Städte kleinere Naturschutzgebiete haben, mit einer zum Teil noch sehr hohen Artenvielfalt, meist nur kleine Überreste artenreicher Lebensräume. Zudem gibt es auch Parks mit z.T. sehr alten Bäumen, die in vielen der stark übernutzen Wälder kaum noch vorhanden sind.
    Das die Städte artenreicher geworden sind, liegt aber in erster Linie daran, dass die Städte heute viel besser und intensiver untersucht werden und die ländlichen Gegenden immer mehr an Arten verarmen.

    Zitronenfalter und Tagaugenpfauen sind zwei der häufigsten und anspruchslosesten Schmetterlinge überhaupt und sollten eigentlich überall zu sehen sein. Die Schmetterlinge sind immer noch sehr häufig, aber gehen schon seit längerem stetig zurück.

    Den Schwalbenschwanz kannst du vielleicht sogar in deinen Garten locken, pflanze wilde Möhre, Fenchel oder Dill, auch als Topf möglich. Falls im Garten sollte der Boden darunter lückig sein, in einer dichten Wiese interessiert sich der Schwalbenschwanz nicht dafür. Ideal ist zum Beispiel eine Schotterstelle. In meiner Kindheit war der Falter noch sehr häufig und flog zum Teil in großen Stückzahlen. Der Falter leidet sehr unter der Übernutzung und der Überpflege.
    Einen einzelnen habe ich dieses Jahr auch bereits gesehen.

    Ich habe auf unserem Balkon etwa 20 versch. Wildbienen und Wespenarten die hier nisten und zur Zeit so um die 10 Feldwespennester. Fast jeden Tag schauen zudem versch. Wespenarten, die Holzbiene und andere Bienenarten vorbei. Bei schönem Wetter machen gerade die vielen Mauerbienen richtg Lärm. Man könnte jetzt denken so viele Arten der Natur gehts gut, weil hier doch so viele Insekten fliegen. Das wäre aber ein echter Trugschluss. Es müsten nach den drei fantastischen Jahren nicht nur bei mir auf dem Balkon, sondern überall große Insektenmassen sein. Das ist aber leider nicht der Fall. Auf den Wiesen, auf denen auch zuvor einige Arten flogen, gabe es seit langem wieder richtige kleine Schmetterlingsschwärme, der Großteil der restlichen Landschaft blieb aber fast leer.

  113. @Krishna Gans

    noch vergessen, deine Feuerwanze ist eine Streifenwanze und die Biene auf Kleeblüte eine Honigbiene

  114. Es müsten nach den drei fantastischen Jahren nicht nur bei mir auf dem Balkon, sondern überall große Insektenmassen sein. Das ist aber leider nicht der Fall. Auf den Wiesen, auf denen auch zuvor einige Arten flogen, gabe es seit langem wieder richtige kleine Schmetterlingsschwärme, der Großteil der restlichen Landschaft blieb aber fast leer.

    Quatsch.

    War heute wieder mit den Rad unterwegs und mit Insekten bedeckt und die Schwalben jagten wieder die Insekten vor meinen Rad. Und über den Wiesen fliegen seit März die Zitronenfalter.

  115. thx, Korrekturen entgegen genommen

  116. @Michael

    wenn man so gar keine Ahnung hat, sollte man besser einfach schweigen ;-). Du fährst durch ein Schutzgebiet siehst ein paar Schwalben und ein paar der häufigsten Tagfalter D und weißt die Welt ist in Ordnung :-).

    Die Schwalbe und auch der Zitronenfalter gehören weiterhin zu den häufigsten Tierarten in D, sollten wir weder Schwalben, noch Zitronenfalter mehr sehen ist es mit Panik vermutlich auch bereits zu spät.

    Wenn du auch nur so ein wenig Ahnung hättest, wüstest du wie peinlich (aber auch lustig für mich) so eine kindl. naive Aussage ist. Ja nicht alles ist so einfach wie rechts und links 😉

  117. @Artensterben
    Zugegeben, ich könnte mich mehr mit Schmetterlingen / Insekten beschäftigen, in meine familiären Fußstapfen treten.
    Ich hatte mich sehr lange und sehr intensiv mit Kakteen beschäftigt, das Interesse ging flöten, als 98 % meiner Kakteen im Gewächshaus erfroren, weil ich krankheitsbedingt einen Tag zu spät kam….
    Als Jugendlicher haben mich Aquarien magisch angezogen und ein Onkel hatte mir da meterweise Fachliteratur besorgt, da auch er eher weniger mit Schmetterlingen aber mit Fischen zu tun hatte.
    Heute bin ich für Chili Vermehrung zuständig und bin an dem Klimathema recht intensiv dran. Beruflich war ich komplett fachfremd in allem.

  118. @Michael

    Nochmal nur ganz kurz ein wenig Nachhilfe, gebe es keine Insekten mehr, wäre die Natur bereits zusammengebrochen. Dann gebe es auch fast keine einzige Vogelart mehr, fast alle sind von Insekten direkt oder indirekt abhängig.

    Jedes Schwalbenpaar sammelt für seinen Nachwuchs viele tausend Insekten im Jahr. Es geht bei den Insekten nicht um ein paar Tiere, sondern wahrscheinlich um mehrere Billionen. Ich müsste jetzt nachschauen, wie groß man die Zahl in etwa schätzt.. Schön das Du noch Insekten siehst. Ich auch, du glaubst gar nicht wie viele Arten man erst entdeckt, wenn man sich auskennt 😉 .

    Nicht nur die Artenvielfalt ist in den meisten Gegenden stark zurückgegangen, sondern auch die schier unfassbare Masse an Insekten schrumpft seit langer Zeit. Diese Masse ist Notwendig um fast alle Ökosysteme in D am Leben zu erhalten.

    Ja ich weiß bei dir fliegt noch der Zitronenfalter, übrigens eine von etwa 3500 verschiedenen Schmetterlingsarten in D 😉 .

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