Stefan Rahmstorf: „Wenn ich gerade nichts von Stephen King finde und mir die Zombie Apokalypse keine Gänsehaut mehr macht, greife ich gern mal zum letzten IPCC-Bericht.“

12. Mai 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Rahmstorf-March

Am Samtag war „March for Science“ in Potsdam. Angeführt wurde der Marsch vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Stefan Rahmstorf. Mit einem eindringlichen Appell hat sich der Klimaforscher Stefan Rahmstorf auf dem Potsdamer „March for Science“ – Marsch für die Wissenschaft – zu Wort gemeldet.

Video eingebettet aus youtube.

Es bleibe „nur noch extrem wenig Zeit“, um die Klimakatastrophe auf der Erde abzuwenden. Bereits in den nächsten zehn Jahren müssten die Emissionen von Treibhausgasen halbiert werden, so die Forderung des renommierten Wissenschaftlers, der am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) tätig ist. Es sei klar, „dass wir uns in einer Krise planetaren Ausmaßes befinden“. Die von der Wissenschaft erforschten Tatsachen seien durchaus gruselig, erklärte Rahmstorf auf der Kundgebung, die vom Alten Markt aus durch die Potsdamer Innenstadt zur Fachhochschule führte, wo im Anschluss daran der Tag der Wissenschaften eröffnet wurde. Rund 250 Menschen nahmen an der Demonstration teil.

Ausdrücklich lobte Rahmstorf die Jugendbewegung „Fridays for Future“. Denn die dort engagierten Schüler durchschauten das Agieren der Politiker, gab sich der Wissenschaftler überzeugt. „Das macht mir Hoffnung“.

Stefan Rahmstorf und das PIK beraten auch Luisa Neubauer von Fridays for Future, sowie Greta Thunberg. Stefan Rahmstorf war am Freitag vor einer Woche erst bei Greta im Stockholm zum Schulstreik zu Besuch.

Unterstützung für „Fridays for Future“ kam auf dem „March for Science“ auch von dem Ökonom Ottmar Edenhofer. „Die Schule schwänzen für so einen Zweck, das ist völlig in Ordnung“, sagte der Wissenschaftler, der gemeinsam mit Johan Rockström das PIK leitet. Seit der von der Schwedin Greta Thunberg mit ihrem Schulstreik ausgelösten Bewegung von „Fridays for Future“ seien „die Politiker nervös geworden“, so Edenhofer.

Zugspitze-12-05-2019

Die Klimafolgenforscher protestieren und unterdessen gibt es neue Schneerekorde in den Alpen und auf der Zugspitze. In den letzten Tagen wurden fast 6 Meter Schneehöhe auf der Zugspitze verzeichnet. So viel wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das bei Temperaturen um -16°C am 5. Mai. Und auch am Muttertag schneit es bei eisigen minus 10 Grad munter weiter. Die Schneefallgrenze liegt deutlich unter 1.000 m und es gab bis zu 30 cm Neuschnee.

Herr Rahmstorf sollte sich also vielleicht ins Schneevergnügen in den Alpen stürzen, bevor all der Schnee für immer weg ist.

Video eingebettet aus youtube. Stefan Rahmstorf FreeSki 2015 in den Alpen. (Gemäß EUGH und BGH dürfen legal auf youtube hochgeladene Videos auf eigenen Internetseiten eingebettet werden).

Stefan Rahmstorf: Wenn unser Planet keinen Schnee kennen würde – hätte ein Scifi-Autor ihn erfinden können? Millionen von Kristallen, die vom Himmel herabschweben und den Boden mit einer Schicht weißer Flocken bedecken? Kamera: Stefanie Rahmstorf Kür: Stefan Rahmstorf Musik: Tarkowskyi

 

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131 Kommentare
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  1. Was ich mich frage, fällt den 250 Leuten/ „Experten“ überhaupt auf, dass sie die Massen nicht auf die Straßen bringen können? Und Fällt Herrn Rahmstorf nicht auf, dass er Steppjacke und Wollschal Mitte Mai tragen muss? Wir im Norden hatten in der letzten Woche Frost und letzte Nacht 2°C.

  2. Es sei klar, „dass wir uns in einer Krise planetaren Ausmaßes befinden“.

    Stefan Rahmstorf war am Freitag vor einer Woche erst bei Greta im Stockholm zum Schulstreik zu Besuch.

    Wenn die Situation so gefährlich ist, sollte jede zusätzliche Tonne CO2 vermieden werden; aber natütlich gilt für das PIK eine Ausnahme.

  3. Herr Krüger, Sie reißen das völlig aus dem Zusammenhang. Die Kälte ist doch nur beweisend für die Zunahme der Wetterextreme. Regen ist beweisend für die eigentliche Dürre und Kälte für die globale Erwärmung. Die zunehmend bedrohliche und größer werdende Eisbärenpolulation verdrängt bald andere Spezies vom Planeten und das Vorschieben des größten Grönlandgletschers und des Vatnajökül auf Island (2018) ins freie Meer lässt den Meeresspiegel noch schneller steigen und bedroht die Fijiinseln. Man kann es drehen und wenden wie man will, wenn 99,9% aller mittelalterlichen Gelehrten sagen, die Sonne dreht sich um die Erde, dann ist das so. Wissenschaft hat eben damit etwas zu tun, Wer und Wieviele etwas sagen und nicht Was man sagt. So hat das damals funktioniert und so auch in den heutigen Medien, für die wissenschaftliche Wahrheit eher so etwas ist, wie das Ergebnis einer demokratischen Meinungsfindung durch selektierte Mandatsträger der Wissenschaft wie Rahmsdorf, die in den Mainstream passen. Wissenschaftliche Wahrheit hat sich eben den politischen Ansichten zu beugen und muss sich dann keinem wissenschaftlichen Diskurs mehr stellen.

  4. IPCC Berichte, PIK, Lesch, auch meine Grusellektüre!

  5. Ergänzend noch:

    Mit dem Thema „Wem gehört der Himmel“ beschäftigt sich am Nachmittag PIK-Forscherin Jessica Strefler im Rahmen des Programmpunkts „Wissenschaft im Zentrum“ der proWissen e.V. Der Mensch nutzt den Himmel derzeit als Abfalldeponie für Klima-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas. Strefler geht in ihrem Beitrag der Frage nach, wo dabei die Belastungsgrenzen unseres Planeten liegen und welche Möglichkeiten es gibt, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Interessierte Besucherinnen und Besucher haben hier die Gelegenheit, Fragen an die Wissenschaftlerin rund das Thema Klimawandel und zu ihrer Forschungstätigkeit am PIK zu stellen.

    Übrigens: Am 15. Juni 2019 gibt es bereits die nächste Gelegenheit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des PIK ins Gespräch zu kommen: Bei der Langen Nacht der Wissenschaften öffnet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung seine Pforten mit einem umfangreichem Programm für interessierte Besucher.

    Kann da jemand hinfahren? Vielleicht auch Eike?

  6. Mmmm, natürlich kann man sich an Menschen „abarbeiten“: Argumente ad hominem -- statt zum Thema. Scheint eine Ihrer Lieblingsmethoden zu sein für Ihre zahlreichen Beiträge -- schade. Von einem ScienceSkepticalBlog hat man ja eigentlich mehr als eine fragwürdige Argumentationsweise erwartet.
    Aber wir sind halt alles nur Menschen.

    Ihr Argument mit dem Schnee auf der Zugspitze stösst leider ins Leere: Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass es einen Unterschied zwischen Wetter und Klima gibt.

  7. @Joe #6

    Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass es einen Unterschied zwischen Wetter und Klima gibt.

    Da ist das hier die falsche Adresse, das darf man (müsste man eher ) gerne den Damen und Herren dies PIK und den Schuleschwänzern erklären.

  8. @Joe

    Ad hominem? Wo?

    Ich erinnere zudem an den Dürresommer und auch der Schnee soll gemäß PIK und Rahmstorf Klimaverursacht sein.

    So wie kalte Winter infolge der Meereisschmelze, oder Omegawetterlagen.

  9. Ach so, Thema ist hier, dass Rahmstorf und das PIK vor Wetterkatastrophen katastrophalen Ausmaßes warnen, die wir schon heute erleben und deshalb den Klimanotstand ausrufen soll. Auch FFF demonstriert gegen Wetterkatastrophen.

  10. @MK #5

    Kann da jemand hinfahren? Vielleicht auch Eike?

    Ich würde wenn dann nur mit meinem neuen klimaskeptischen Shirt hingehen, aber ob die mich damit reinlassen? 🙂

  11. Ich war übrigens in der letzten Woche beim March auf Science in Bremen. Bei Graupelschauer kamen nur 150 Leute zusammen. Haben aber die Straßen blockiert und mit AWI-Fahnen geschwenkt. Auf dem Marktplatz vor der Bürgerschaft haben die dann Reden gehalten. „Wir bieten der Politik unser Expertenwissen an“ … Nicht ein Klimaforscher vom AWI, oder der Uni Bremen den ich kennen würde war aber mit dabei. Schon erst recht keine bekannten wie Miller, etc..

  12. Michael Krüger schrieb am 12. Mai 2019 18:06:

    Kann da jemand hinfahren? Vielleicht auch Eike?

    Was versprechen Sie sich davon, wenn da jemand von Eike hinfährt? Und wer von Eike?

    Wenn ich so an die Auftritte von Eike denke, von denen man hier so lesen konnte (und den einen, den ich selbst erlebt habe), dann ist das eher peinlich was da kommt.

    Und die evtl. Berichterstattung über das Ereignis würde auch stark gefiltert sein. (Wenn ich so dran denke, dass sogar aus übersetzten Texten Dinge rausgelassen werden, die dem Übersetzer nicht zusagen).

    Ich würde von einer Teilnahme eines Eike-Vertreters wenig erwarten …

  13. Hier noch die Bilder aus Bremen von March of Science.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2019/05/MarchofScienceHB.gif

  14. @Marvin

    Ich würde Herrn Lüdecke vorschlagen. Der war auch schon bei einer Anhörung vor dem Bundestag. Herr Limburg wohnt ja auch in der Nähe. Oder Herrn Lüning könnte dort auch mitkommen. Oder Herr Shaviv. Auf die Reaktion von Rahmstorf und Levermann wäre ich da mal gespannt, ob die sich überhaupt einer Diskussion stellen? Vermutlich nicht.

  15. Michael Krueger schrieb am 13. Mai 2019 11:34:

    @Marvin

    Ich würde … vorschlagen. … Herr Limburg wohnt ja auch in der Nähe.

    Michael „Treibhauseffekt ist ein Marketing-Gag“ Limburg? Gute Idee. Die „Skeptiker“ demontieren indem man mit Dingen argumentiert wie
    * Wood ,
    * Co2-zunahme stammt aus Vulkanen
    * nur 1 CO2 Molekühl mehr auf 10000-Molekühle kann keine physikalische Wirkung haben
    * …
    Da wäre ich gern nochmal dabei.

  16. @Marvin

    Das würde Herr Limburg dort nicht erzählen. Zuletzt hatte er im Schweizer-TV erzählt, dass zwischen CO2 und Temperaturanstieg keine Korrelation besteht und die Ökolobby Massen an Gelder erhält, er aber nicht.

    Lüdecke wäre meine 1. Wahl.

    Ich habe auch zunehmend den Eindruck, dass sich PIK und Rahmstorf denken, jetzt oder nie und Rahmstorf schon extrem psychisch angeschlagen ist und sich deshalb einer solchen Debatte nicht stellen würde. Herr Levermann wurde vermutlich aus diesem Grund zum Bundestag zur Anhörung geschickt. Und Herr Schellnhuber ist als einziger so schlau nichts zu sagen, keine Demo anzuführen und hat seinen Auftritt bei FFF in Berlin zurückgezogen, da er in der Kohlekomission sitzt und FFF gegen die Kohlekomission mobil gemacht hat.

    Latif ist auch so schlau sich zurückzuhalten, hat nur eine kurze Rede in Hamburg bei FFF gehalten und ein paar Fotos mit Hirschhausen, Luisa und Co. in Hamburg gemacht.

    Das Traurige ist, dass beim March of Science nur so um die 100-200 Gestalten aufmarschieren, mit den Kindern von FFF aber den Klimanotstand in Deutschland durchsetzen und Klimaschutzgesetzte durchsetzen können. Völlig absurd. Und alle wollen CO2-Steuern einführen von bis zu 180 € pro t CO2. Was die Armen in Deutschland über Vorleistungen finanzieren dürfen und die Industrie zum Abwandern bringt. Dann werden wie in Frankreich auch in Deutschland die Gelbwesten zu Massen auf die Straßen gehen und wir haben den Salat!

  17. PS

    Ich wäre für eine CO2-Steuer aufs Fliegen, für Vielflieger (auf den Flugpreis umlegen), für Villenbewohner mit viel Wohnraum (auf die Grundsteuer umlegen), für leistungsstarke PKWs/ SUVs (auf die KFZ-Steuer umlegen), für Leute mit viel Grundbesitz/ Immobilien (auf Grundsteuer umlegen), etc.. Nur das würden die Grünen nicht mitmachen und auch nicht die Grünwähler.

    Die Steuer würde ich auch nicht CO2-Steuer nenne, sondern „gute Sozialsteuer“.

  18. Michael Krüger schrieb am 13. Mai 2019 12:49:

    @Marvin

    Das würde Herr Limburg dort nicht erzählen.

    Warum nicht? Wählt er die Inhalte nach dem Publikum aus? Wäre das Publikum in Potsdam vielleicht nicht dumm genug, ihm diese Argumente abzukaufen?

  19. @Marvin Müller:

    Was soll das Eindreschen auf Herrn Limburg? Haben Sie bessere Argumente als er? Warum stellen Sie sich nicht einmal einer Diskussion mit ihm?

    Ach ja, die Ausreden zum Kneifen sind ja immer die gleichen…

    Chris Frey

  20. #19 Chris Frey 13. Mai 2019 19:57

    Was soll das Eindreschen auf Herrn Limburg? Haben Sie bessere Argumente als er? Warum stellen Sie sich nicht einmal einer Diskussion mit ihm?

    Ihre Bemerkung geht vollkommen danaben. Herr Limburg und ich waren einmal zusammen vor einen Arbeitsausschuß geladen. Ich habe zuerst vorgetragen, danach hat sich Herr Limburg gar nicht getraut seinen Unsinn vorzutragen, er hat nur von Kosten gesprochen.

    Weiteres Beispiel: Ich habe jahrelang auf EIKE Unsinn richtig gestellt. Seit … werden meine Beiträge auf EIKE nicht mehr freigeschaltet mit der Begründung, diese seien wissenschaftlich. EIKE will also nur unwissenschaftliche Beiträge haben.

    Offensichtlich habe ich also bessere Argumente als Herr Limburg -- und wenn ich mich Recht erinnere haben meine Bemerkungen auch Sie mal gestört.

    Wer weicht also Herrn Limburg zu einer fundierten Diskussion aus?

  21. Chris Frey schrieb am 13. Mai 2019 19:57:

    @Marvin Müller:

    Was soll das Eindreschen auf Herrn Limburg? Haben Sie bessere Argumente als er? Warum stellen Sie sich nicht einmal einer Diskussion mit ihm?

    Ich weiche einer Diskussion nicht aus. Wir können gerne hier diskutieren. Auf Eike wird die Diskussion immer abgewürgt, meine Kommentare (wie auch die ettlicher anderer, die eine nicht Eike-konforme Meinung vertreten) erscheinen regelmäßig nicht.

    Ach ja, die Ausreden zum Kneifen sind ja immer die gleichen…

    Weil wir gerade beim Thema kneifen sind: Haben Sie noch vor zu erklären, warum Sie einfach Teile von Artikeln beim Übersetzen weglassen? So unwesentlich Dinge wie

    „Nevertheless on the balance of probabilities human activity was responsible for half or more of the global warming observed between 1950 and 2010 (a period of escalating carbon dioxide emissions)“ (Kurz gesagt der Mensch ist für die Hälfte oder mehr der von 1950 bis 2010 beobachteten Erwärmung verantwortlich.)

  22. Die Klimafolgenforscher protestieren und unterdessen gibt es neue Schneerekorde in den Alpen und auf der Zugspitze. In den letzten Tagen wurden fast 6 Meter Schneehöhe auf der Zugspitze verzeichnet. So viel wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das bei Temperaturen um -16°C am 5. Mai. Und auch am Muttertag schneit es bei eisigen minus 10 Grad munter weiter. Die Schneefallgrenze liegt deutlich unter 1.000 m und es gab bis zu 30 cm Neuschnee.

    Und das ist ein Argument gegen den Klimawandel? Warum schwinden dann die Alpengletscher, wenn so viel Schnee dazukommt? Wärmere Meere bedeuten mehr Niederschlag und der fällt auf der Zugspitze in dieser Jahreszeit normalerweise als Schnee. Aber er füllt nicht den Zugspitzgletscher auf, weil es zu warm ist das ganze Jahr. Ist das so schwer zu begreifen?

    Wie kann jemand nur so begrenzt sein und das Zugspitzwetter im Mai für ein Kriterium des Erdklimas halten! In Archangelsk, 200 km vom nördl. Polarkreis entfernt, herrschen jetzt zur gleichen Zeit 29°C! Die Extreme nehmen zu, weil aufgrund der Erderwärmung mehr Energie in der Atmosphäre ist. Aber wir können sicher sein, dass das nur der Anfang ist. Erderwärmung ist eine sehr träge Angelegenheit -- nach unserem Zeitempfinden. Erdgeschichtlich allerdings geht es rasend schnell. Wir werden uns noch wundern, aber unsere Nachkommen erst!

  23. @HR #22

    Und das ist ein Argument gegen den Klimawandel?

    Nein, gegen die Irrationalität der Klimaschreier.

    Wie kann jemand nur so begrenzt sein und das Zugspitzwetter im Mai für ein Kriterium des Erdklimas halten!

    Unsere Medien und nicht wenige professionelle und Hobby-Klimaschreier sind so begrenzt. Jedes Jahr nerven sie mit irgenwelchen mehr oder weniger ungewöhnlichen Wetterphänomenen, und erklären sie zum letztendlich-durchschlagenden Beweis der „Klimakatastrophe“.

    In Archangelsk, 200 km vom nördl. Polarkreis entfernt, herrschen jetzt zur gleichen Zeit 29°C!

    Laut wikipedia ist dort die Allzeit-Höchsttemperatur für Mai 32 Grad, also ist das im üblichen Rahmen.

    Die Extreme nehmen zu,

    Das tun sie nicht. Was zunimmt, sind Medienberichte darüber, und die marktschreierische Verbindung mit der behaupteten „Klimakatastrophe“ durch grünlastige Nixchecker-Journalisten. In Wirklichkeit gibt es natürlich seit Beginn der Überlieferungen weltweit jedes Jahr hunderte von Wetterereignissen die irgendwer als „ungewöhnlich“ bezeichnen würde, aber das ist eben nicht neu, sondern der Normalzustand, und nimmt nicht zu.

    Wir werden uns noch wundern, aber unsere Nachkommen erst!

    Wir sollten die Ökokatastrophen in der gleichen Reihenfolge abfeiern, wie sie ursprünglich angekündigt wurde. Ich warte noch auf das Waldsterben und das Robbensterben. Eh das nicht eintritt, glaub ich den Ökospinnern kein Wort.

  24. Marvin,
    würden Sie sich als Anhänger der AGW-Hypothese bezeichnen?

  25. Leute, habt ihr gemerkt die GEZ Marktschreier schwenken gerade um von Impfgegner sollten ausgerottet werden auf die Klimaleugner zerstören die Zukunft , mal sehen, was wir jetzt kaufen sollen 😉 ich tippe auf cdu CO2 😉

  26. Marvin, mir würde ein ja oder nein reichen…..

  27. @anorak2:
    Unsere Medien und nicht wenige professionelle und Hobby-Klimaschreier sind so begrenzt. Jedes Jahr nerven sie mit irgenwelchen mehr oder weniger ungewöhnlichen Wetterphänomenen, und erklären sie zum letztendlich-durchschlagenden Beweis der „Klimakatastrophe“

    Ja, nicht Wetterphänomene sind Begründung der Erderwärmung oder deren Leugnung, sondern die physikalische Gesetzmäßigkeit, die sich aus der Steigerung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre ergibt, immerhin mehr als 40% seit Beginn der Industrialisierung. Dass die Erwärmung Folgen für Klima und damit auch Wetter haben wird, ist unumgänglich und steht außer Frage. Wie sich das konkret auswirkt, kann jedoch niemand mit Sicherheit sagen.

    Eh das nicht eintritt, glaub ich den Ökospinnern kein Wort.

    Eine durchaus pragmatische Einstellung. Nur dann ist es leider zu spät. Das CO2 holt niemand mehr aus der Atmosphäre zurück. Es entfaltet über Jahrhunderttausende seine Wirkung. Also ein sehr gewagtes globales Experiment.

  28. @HR

    Eh das nicht eintritt, glaub ich den Ökospinnern kein Wort.

    Eine durchaus pragmatische Einstellung.

    Die einzig vernünftige Einstellung.

    Nur dann ist es leider zu spät.

    Nach der Logik „Es könnte ja was dran sein“ würde man den durchgeknalltesten Quacksalbern, Wünschelrutengängern und Astrologen auf den Leim gehen und sich in kürzester Zeit selbst ruinieren. Das ist der Weg, den wir als Gesellschaft gerade gehen, wenn nicht bald Vernunft einkehrt.

    Dass die Ökomedien was zu verbergen haben, merkt man doch schon an den unterirdisch-schmierigen Propagandamethoden, mit denen sie den Klimaquatsch unters Volk jagen. Gegen die Volksverblödung, die uns ARD und ZDF derzeit zumuten, ist die Blödzeitung geradezu Qualitätspresse.

    Das CO2 holt niemand mehr aus der Atmosphäre zurück.

    Lass mich doch mit dem Quatsch in Ruhe. Kohlendioxid ist eine natürliche Substanz, die auch natürlich zirkuliert. Ob es vorübergehend ein paar Prozent mehr oder weniger sind spielt überhaupt keine Rolle. Dieser Schwachsinn ist noch schlimmer als der DHMO-Hoax.

  29. Die Extreme nehmen zu, weil aufgrund der Erderwärmung mehr Energie in der Atmosphäre ist.

    Das ist lediglich eine Behauptung und auch ohne Beobachtungen nicht haltbar.
    Der menschengemachte Klimawandel soll ja gerade die polaren Regionen stärker erwärmen und so die Temperaturdifferenzen einebnen. Weniger Temperaturdifferenzen bedeuten aber weniger Extremwetterereignisse.

  30. @HR

    Bei Ihnen hat Herr Rahmstorf ja schon sein Ziel erreicht. Angst und Schrecken verursachen und die Leute zum kopflosen Marionetten zu machen.

    Mal eine Frage, wenn Sie das alles glauben, warum, nur weil Sie Herrn Rahmstorf und das PIK für Klimaexperten halten? Und wenn Herr Rahmstorf und Schellnhuber (fliegt 100mal pro Jahr) schon selbst nicht klimaneutral leben, wie halten Sie es da?

    Und im Jura (Saurierzeit) hatten wir den fünffachen CO2-Gehalt wie heute und die Globaltemperatur war nur um 2°C höher als heute.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jura_(Geologie)

  31. PS

    Und bei einer Erwärmung der Pole nimmt der Temperaturunterschied zum Äquator ab und somit die Energie-Differenz und damit die Druckunterschiede und Sturmstärke. Seit Jahren beobachten wir eine Abnahme des Sturmindex in unseren Breiten und auch die globale Wirbelsturmenergie nimmt ab.

  32. https://policlimate.com/tropical/global_running_ace.png

    https://policlimate.com/tropical/global_major_freq.png

    https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2009/01/storms.jpg

  33. Die globale Erwärmung, so wie sie gemessen wird (Wärmeinselbildung?, Wo wird gemessen, in Australien auch in Hauptstädten und gar in der Nähe von Auslassöffnungen von Klimaanlagen!) will man ja kaum bestreiten, auch nicht den Rückzug der meisten Gletscher. Nur die Kausalität von CO2 und Erwärmung ist wohl fraglich, denn die wird nur durch Argumente der Plausibilität und nicht der Reproduzierbarkeit unterstützt. Und die Reproduzierbarkeit ist doch das harte Kriterium der Naturwissenschaften. Die IPCC-Theorie wurde noch nie! durch Reproduzierbarkeit unterstützt. In der Erdvergangenheit jedenfalls nicht und ihre Prognosen hauen auch nicht hin. Siehe Jochen Marotzke und Spiegelinterview: Galgenfrist um 10 Jahre verlängert. Und wenn es nur darauf ankommt, was man aktuell für plausibel hält, dann wäre die Erde immer noch eine Scheibe. Ich halte es da mit dem Sonnenmodell, das mit dem Maunder-Minimum und das modifizierte Sonnenmodell von Frau Professor Valentina Zharkova, das die keine Eiszeit und die mittelalterliche Warmzeit sehr genau abbildet (und auch noch weiter zurück) und damit reproduziert. Das IPCC-Klimamodell ist aus der Not geboren und wurde von der Politik gekapert und wird jetzt nur noch benutzt, um Geld neu zu verteilen. Mit nüchterner Wissenschaftlichkeit hat das nichts mehr zu tun, denn sonst würde Eike nicht unter Verschwörungstheorie abgehandelt und die Sicherheit der IPCC-Prognosen dürften in unserem Land auch in den großen Medien frei diskutiert werden.

  34. Merkel hat sich dem auch wieder angeschlossen. Sie hält auf einmal FFF für richtig und meint die BRD könne bis 2050 CO2neutral werden.

  35. Dr. med. Stephan Kaula schrieb am 14. Mai 2019 15:18:

    Mit nüchterner Wissenschaftlichkeit hat das nichts mehr zu tun, denn sonst würde Eike nicht unter Verschwörungstheorie abgehandelt

    Haben Sie sich mit „nüchterner Wissenschaftlichkeit“ mal angesehen, was Eike da so täglich auf seiner „Bildzeitungs“-Seite (Zitat M. Limburg „News = Bildzeitung“) raushaut?

  36. @MK #34

    Merkel ist eine 150-prozentige Opportunistin *). Natürlich plappert sie das nach was die Medien zum Trend erklären, und setzt sich dann an die Spitze des schon fahrenden Zugs. Was denn sonst. Aber sie wird nicht mehr lange da sein, die Frage ist ob das was danach kommt noch schlimmer ist oder nicht.

    *) Gedanke dazu: Irgendein Journalist im „Presseclub“ meine vor ein paar Monaten mal, Merkel sei eine „Zauderliese“. Sie wolle ja „das Richtige“, zögere aber jedes Mal ewig bis sie es dann umsetze.

    Das ist die Interpretation ihres Verhaltens aus der Perspektive eines grünlastigen Journalisten. Aber er unterliegt einer optischen Täuschung: Sie braucht immer einige Zeit, bis sie analysiert hat was die Medien wollen, was ein Medienmann dann als „Zaudern“ wahrnimmt. Und dass sie dann die von den Medien selbst herbeigeschriebene Linie übernimmt, muss einem Medienmann logischerweise als „das Richtige“ erscheinen.

  37. Michael Krüger schrieb am 13. Mai 2019 12:49:

    @Marvin

    Das würde Herr Limburg dort nicht erzählen.

    Bei der AfD erzählt er das von mir skizzierte, siehe ‚Fraktion im Dialog‘ mit Michael Limburg -- AfD-Fraktion im Kieler Landtag im September letzten Jahres.

  38. @MM #35

    Um zu wissen dass Rahmstorf & Schellnhuber nicht wissenschaftlich arbeiten, brauchen wir nicht EIKE als Kontrastmittel. Es genügt zu wissen, dass die beiden ihre vorgebliche „Forschung“ und ihre privaten politischen Standpunkte zur Unkenntlichkeit miteinander vermischen, das eine mit dem anderen begründen, „Forschungs“-Papiere schreiben die hauptsächlich aus politischen Forderungen bestehen, usw. Was die machen ist eine Travestie des Wissenschafts-Begriffs.

  39. anorak2 schrieb am 14. Mai 2019 16:48:

    @MM #35

    Um zu wissen dass Rahmstorf & Schellnhuber nicht wissenschaftlich arbeiten, brauchen wir nicht EIKE als Kontrastmittel.

    Ich habe das nicht als Kontrastmittel gebracht. Falls das jemand getan haben sollte, dann eher Herr Kaula.

  40. @MM #39

    Ja gut, aber was EIKE tut oder lässt ist am Ende des Tages nicht so wichtig, und nicht notwendig zur Delegitimierung der aktuellen Politik. Wichtig ist was die Leute an einflussreicher Stelle sagen und tun. Das ist in jedem Fall Quatsch und illegitim.

  41. #24 W.Rassbach 14. Mai 2019 09:31

    als Anhänger der AGW-Hypothese

    In Ihre Fragestellung bauen Sie schon Ihre falsche Sicht ein. Zwar heißen manche gesicherte Erkenntnisse Hypothesen, aber in der Regel versteht man in der Regel Erkenntnisse, die noch zu sichern sind. Aber die Erwärmung der Oberfläche durch mehr Treibhausgase ist gesichertes Wissen.

  42. @Marvin

    Ja, dass erzählt er aber nur bei der AfD.

    Das mit den 3-4 Teilchen CO2 ist leicht widerlegbar. Einfach die anderen Teilchen wegnehmen/ wegdenken, dann hat man nur noch die CO2-Teilchen, die auf IR-Strahlung wirken.

    Und mit IR-Satelliten sieht man direkt deren Wirkung im IR-Austrahlungsspektrum.

    Bei 25°C Bodentemperatur wird bei 15 Mikrometer Wellenlänge, dort wo CO2 stark absorbiert/ emittiert, mit ca. -50°C ins All abgestrahlt. Also aus ca. 11 km Höhe, dort herrscht eine solche Temperatur vor. Und mit einer weiteren Zunahme von CO2 steigt die Abstrahlungshöhe weiter an zu geringeren Temperaturen. Auf 11,x km.

    Das Experiment kann man leicht vom Satelliten beobachten. Habe ich Herrn Limburg aber auch schon oft erzählt. Er spricht von einem Atmosphäreneffekt, schildert den aber nicht weiter.

  43. #28 anorak2 14. Mai 2019 10:05

    Ob es vorübergehend ein paar Prozent mehr oder weniger sind spielt überhaupt keine Rolle.

    Erstens sind es nicht nur ein paar Prozent und zweitens entzieht sich die Stärke dieser Wirkung Deiner Kenntnis.

  44. PS

    Noch besser kann man den CO2-Effekt in der Stratosphäre beobachten, wo CO2 aufgrund der geringen Teilchendichte und mangelnden Energieüberträge durch Molekülstöße bei einer Zunahme von CO2 durch IR-Emissionen ins All abkühlend wirkt.

    Wasserdampf gibt es dort ja kaum noch.

  45. #29 Lutz Herrmann 14. Mai 2019 12:52

    Der menschengemachte Klimawandel soll ja gerade die polaren Regionen stärker erwärmen und so die Temperaturdifferenzen einebnen. Weniger Temperaturdifferenzen bedeuten aber weniger Extremwetterereignisse.

    Solche Erklärung kommt, wenn man wenig Ahnung vom Treibhauseffekt hat.

    Durch mehr Treibhausgase steigt die Höhe der Tropopause. Dadurch wird der Strömungskanal von Äquator zu den Polen höher und der Wärmetransport wird besser -- also richtig Abnahme der Temperaturdifferenzen.

    Aber es gibt noch eine weitere Tatsache. Strömungsverhältnisse werden durch die Reynoldszahl beschrieben. Und in der Reynoldszahl ist eine charakteristische Länge -- hier die Tropopausenhöhe. Eine höhere Reynoldszahl bedeutet mehr Turbulenz.

    Die beobachteten Erscheinungen sind also das Wechselspiel über zwei entgegengesetzte Einflüsse. Einen wesentlichen Einfluss davon wegzulassen führt natürlich wie immer zu Unsinn.

  46. @Ebel #41

    Zwar heißen manche gesicherte Erkenntnisse Hypothesen, aber in der Regel versteht man in der Regel Erkenntnisse, die noch zu sichern sind. Aber die Erwärmung der Oberfläche durch mehr Treibhausgase ist gesichertes Wissen.

    Begrenzt falsch.

  47. @Ebel #45

    Die beobachteten Erscheinungen sind also das Wechselspiel über zwei entgegengesetzte Einflüsse. Einen wesentlichen Einfluss davon wegzulassen führt natürlich wie immer zu Unsinn.

    Nun, das IPCC kommt zu ähnlichem Unsinn, nämlich keine Zunahme der Extreme, Sturm, Hurrikane…

  48. #44 Michael Krüger 14. Mai 2019 17:29

    Noch besser kann man den CO2-Effekt in der Stratosphäre beobachten

    Aber anders als Du annimmst, nämlich durch den Anstieg der Tropopausenhöhe.

    Wasserdampf gibt es dort ja kaum noch.

    Richtig.

    wo CO2 aufgrund der geringen Teilchendichte und mangelnden Energieüberträge durch Molekülstöße bei einer Zunahme von CO2 durch IR-Emissionen ins All abkühlend wirkt.

    Das hat wenig mit der geringen Teilchendichte und mangelnden Energieüberträge zu tun. Der geringe Temperaturgradient hat zwar mit der geringen Teilchendichte zu tun, aber mit mehr Treibhausgasen nimmt ja gerade die Teilchendichte zu. Ich empfehle deshalb Schwarzschild 1906 zu studieren, da Schwarzschild schon 1906 die Zusammenhänge ausführlich erläutert hat -- wenn er auch einschränkend schreibt, das er die Zusammenhänge vereinfacht hat.

    Wenn es kühler wird, nimmt die IR-Emissionen ins All ab und nicht zu. Die Abkühlung hat also andere Ursachen.

  49. @Ebel #43

    Erstens sind es nicht nur ein paar Prozent und zweitens entzieht sich die Stärke dieser Wirkung Deiner Kenntnis.

    Die entzieht sich jedermanns und -fraus Kenntnis. Wir müssen unsere Entscheidungen halt manchmal treffen ohne im Vollbesitz allen relevanten Wissens zu sein. Man kann und muss deshalb Erfahrung, gesunden Menschenverstand und Plausibilitätsüberprüfungen einsetzen.

    -- Die Erfahrung sagt mir, dass die Ökofraktion noch nie Recht hatte und ziemlich spinnt.

    -- Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass wir in jedem Fall unsere Gesellschaft, Industrie, und unseren Lebensstil aufrecht erhalten müssen.

    -- Der Plausicheck sagt mir, dass die Klimaspinner-Behauptungen kirchturmgroße Löcher haben, dass das alles von Konjunktiven nur so strotzt, dass das alles politische Aktivisten sind, und dass sie sich als Werkzeug für reaktionär-faschistoide Politik missbrauchen lassen.

    Außerdem habe ich als Bürger das gleiche Mitspracherecht über die Politik dieses Landes wie der Herr Rahmstorf, der Herr Schellnhuber, und wie sie alle heißen, die sich jedoch eine besondere Machtposition anmaßen obwohl sie nicht in ein solches Amt gewählt wurden. Und mein demokratisches Mitspracherecht lasse ich mir nicht mit arroganten Bemerkungen abschneiden.

  50. #28 anorak2
    Lass mich doch mit dem Quatsch in Ruhe. Kohlendioxid ist eine natürliche Substanz, die auch natürlich zirkuliert.

    Keine Frage. Und das zusätzliche CO2, das die Menschen freisetzen, zirkuliert mit. Aber es zirkuliert und wird nicht wieder der Atmosphäre entzogen.

    Ob es vorübergehend ein paar Prozent mehr oder weniger sind spielt überhaupt keine Rolle.

    Wenn du unter „vorübergehend“ ein paar hunderttausend oder auch millionen Jahre verstehst, dann sind wir beieinander. Und ob 45% mehr als „ein paar“ zu bezeichnen sind, ist Ansichtssache. Ob es eine Rolle spielt, ist Gegenstand unserer Diskussion. Als Fausformel gilt, Verdopplung des CO2-Gehaltes bedeuten 1,5 -- 2°C Erwärmung. Was das konkret für das Klima bedeutet, müssen wir die Klimaforscher und Metereologen fragen.

    Dieser Schwachsinn ist noch schlimmer als der DHMO-Hoax.

    Meinst du, dass das ein überzeugendes Argument sei?

  51. #49 anorak2 14. Mai 2019 18:12

    Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass wir in jedem Fall unsere Gesellschaft, Industrie, und unseren Lebensstil aufrecht erhalten müssen.

    Nicht aufrecht erhalten, sondern verbessern. Bei Aufrechterhaltung des Status quo, den z.B. die Maschinenstürmer im 19. Jahrhundert gefordert haben, hätten wir noch den Lebensstil des 19. Jahrhunderts.

    Außerdem habe ich als Bürger das gleiche Mitspracherecht über die Politik dieses Landes

    Auch die Kompetenz? Die „Ärztespinner“ haben durch Impfungen die Pocken ausgerottet. Haben alle Bürger dies gefordert?

    Um qualifiziert das Mitspracherecht auszuüben, muß man ausreichende Kompetenz erwerben. Da fehlt es auf vielen Gebieten bei vielen. Durch Propaganda setzen viele Ihr Kreuzchen wie gewünscht und sind nach der Wahl bitter enttäuscht.

  52. @Ebel
    Nur mal zur Erinnerung, die Tropopausenhöhe mag zwar zunehmen, aber bei Sonnenminimum. schrumpft die Thermosphäre, weil sie sich extrem abkühlt, daher reduziert sich auch der Umfang der Atmosphäre.Mehr hier:

  53. @Ebel #51
    Welcher Politiker ist bitteschön in welchen Bereichen kompetent ? Zeige einen, der Kompetent in Sachen Klima oder Energiefragen ist.

  54. #30 @Michael Krüger
    Und im Jura (Saurierzeit) hatten wir den fünffachen CO2-Gehalt wie heute und die Globaltemperatur war nur um 2°C höher als heute.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jura_(Geologie)

    Hier finde ich andere Angaben
    wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

    … die Temperaturen der Erde zwischen sehr warmen Phasen von bis zu 50 °C und sehr kalten Phasen, in denen die Erde weitgehend vereist war, variierten.

    Über die letzten 500 Millionen Jahre liegen über diese Schwankungen etwas bessere Informationen vor. In den ersten 100 Millionen Jahren dieses Zeitraums lag der CO2-Gehalt zwischen 4000 und 6000 ppm […]. Dann folgte eine Phase mit ähnlich niedrigen CO2-Werten wie heute und einer Eisbedeckung fast bis zum 30. Breitengrad. Zwischen 100 und 250 Millionen Jahren vh. lag der CO2-Gehalt wieder deutlich über 1000 ppm. Es war die Zeit der Dinosaurier mit um 8 Grad wärmeren Temperaturen als heute.

    1.2 Kohlendioxid im Känozoikum
    Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre in den letzten 60 Millionen Jahren.

    In den letzten 65 Millionen Jahren, dem Känozoikum (Erdneuzeit), hat der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre dann die Entwicklung genommen, die zu den heutigen Klimaverhältnissen führte. In den ersten 30 Millionen Jahren lag er bei etwa 1000 ppm, wobei er um 50 Millionen Jahre v.h. sogar den Wert von 1500 ppm überschritt. In dieser ersten Hälfte des Känozoikums war die Erde noch eisfrei. Ab etwa 35 Millionen Jahren v.h. zeigt sich eine tendenzielle Anbnahme der CO2-Konzentration bis auf schließlich ca. 300 ppm, womit vor etwa 35 Millionen Jahren die Vereisung der Antarktis und vor etwa zweieinhalb Millionen Jahren das gegenwärtige Eiszeitalter eingeleitet wurden.

  55. #29 @Lutz Herrmann
    Der menschengemachte Klimawandel soll ja gerade die polaren Regionen stärker erwärmen und so die Temperaturdifferenzen einebnen. Weniger Temperaturdifferenzen bedeuten aber weniger Extremwetterereignisse.

    Wetter entsteht doch nicht durch Temperaturdifferenzen zwischen Äuquator und Polen, sondern durch Erwärmung der Luft an warmen Oberflächen

  56. #52 Krishna Gans 14. Mai 2019 19:42

    schrumpft die Thermosphäre

    Dewegen arbeite ich lieber mit Drücken als geometrischen Höhen. Die Masse über der Tropopause ändert sich nur unwesentlich.

  57. Ja, dass erzählt er aber nur bei der AfD.

    Was nebenbei bemerkt mal wieder ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass die AfD nicht als Alternative für vernünftige Politik dient. So ist das bei denen doch in allen Bereichen. Da sitzen die selben Spinner drin wie in anderen Parteien (was auch logisch ist, weil die sich ja aus den anderen Parteien rekrutiert haben), die sich halt jetzt mal mit dem Gegenteil der Mainstream-Politik profilieren wollen. Ob das Gegenteil genauso unsinnig ist wie die aktuelle Politik spielt dabei keine Rolle.

    Ein pragmatischer Ansatz wäre eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen, für alle kontroversen, politischen Themen. Das scheint den Gesellschaftsgestaltern aber zu popelig zu sein, also muss man für alles wieder eine neue Quatsch-Ideologie aufbauen.

  58. @HR #50

    Wenn du unter „vorübergehend“ ein paar hunderttausend oder auch millionen Jahre verstehst,

    Du machst dir über komische Dinge Gedanken. Wenn du so denkst solltest du nie wieder pinkeln. Die Moleküle deines Urins werden Millionen Jahre lang im Meer rumschwimmen, und nicht nur die. Da schwimmen schon die Urin Moleküle von Billionen Dinosauriern, Trillionen Insekten und phantastillionen Amöben. Dass du nachts ruhig schlafen kannst ist ein Wunder.

    Ob es eine Rolle spielt, ist Gegenstand unserer Diskussion.

    Alles hat auf alles im Universum eine Wirkung. In diesem Sinne ja, die Diskussion kannst du beenden weil es sowieso niemand bezweifelt.

    Ist es wichtig, ist es vermeidbar, kommt deswegen eine Katastrophe auf uns zu? 3x nein, wieso sollte es.

    Dieser Schwachsinn ist noch schlimmer als der DHMO-Hoax.

    Meinst du, dass das ein überzeugendes Argument sei?

    Ja, das zeigt wie hirnkrank Ökos sind. Die lassen sich jeden Schwachsinn einreden. Es ist ein kulturelles Phänomen: Seit den 1970er Jahren gibt es eine Bereitschaft, an bevorstehende menschengemachte Weltuntergänge zu glauben, ein Katastrophenglaube jagt den nächsten. Aber es ist nicht real, sondern nur ein kollektiver Geisteszustand. Wie immer bei bekloppten Ideologien, die Deutschen vorneweg. Seit einigen Monaten schnappen sie noch mehr über als bisher schon.

  59. @Ebel #51

    Auch die Kompetenz?

    Klar ich bin über 18 und kenne meine Interessen.

    Um qualifiziert das Mitspracherecht auszuüben, muß man ausreichende Kompetenz erwerben.

    Das ist ein antidemokratischer Satz. Euer Schellnhuber denkt auch so. Ironischerweise disqualifiziert er sich damit selbst.
    Er labert ja tagaus tagein einen wissenschaftsfreien Stuss daher, da sind die Teletubbies intellektueller. Lesch ist noch schlimmer.

    Die „Ärztespinner“ haben durch Impfungen die Pocken ausgerottet. Haben alle Bürger dies gefordert?

    Ein passender Vergleich wären Erbgesundheitslehre oder Rassenhygiene. Beides wurde zu seiner Zeit als „Wissenschaft“ verkauft, Gegnern wurde vorgehalten sie seien „nicht kompetent“, und flugs wurde „zur Rettung der Welt“ Millionen Menschen sehr weh getan. Die Deutschen, wieder mal, vorneweg.

    Es war aber keine Wissenschaft, das konnten auch damals schon Laien sehen wenn sie recht bei Groschen waren. Was aber die Befürworter in ihrer Arroganz und Aggressivität nicht bremste, mit bekanntem Ergebnis.

  60. Ebel,

    Aber die Erwärmung der Oberfläche durch mehr Treibhausgase ist gesichertes Wissen.

    Was hat die AGW Hypothese damit zu tun?

    Anthropogene globale Erwärmung ist ein theoretisch vermuteter, bis heute nicht nachgewiesener Erwärmungseffekt infolge von CO2-Emissionen aus menschlichen Aktivitäten.
    Bis heute gibt es keine begutachtete Klima-Fachpublikation, die eine maßgebende AGW an Hand von Messwerten nachweist.
    Oder kennen Sie eine, bleiben Sie mir aber mit den zahlreichen Modellen vom Acker.
    Gruß an den Hohenpeißenberg

    Holger,

    Keine Frage. Und das zusätzliche CO2, das die Menschen freisetzen, zirkuliert mit. Aber es zirkuliert und wird nicht wieder der Atmosphäre entzogen.

    Egal was Du liest, setz es ab. Lese lieber hajolange.de .

    CO2 ist wasserlöslich, also wenn es regnet, wird es ausgewaschen und kommt zu Mutter Erde zurück 😉

  61. #33 @Dr. med. Stephan Kaula
    Nur die Kausalität von CO2 und Erwärmung ist wohl fraglich, denn die wird nur durch Argumente der Plausibilität und nicht der Reproduzierbarkeit unterstützt. Und die Reproduzierbarkeit ist doch das harte Kriterium der Naturwissenschaften.

    Sebstverständlich ist das reproduzierbar. Es ist eindeutig messbar, welche Frequenzen der IR-Strahlung von CO2-Molekülen absorbiert werden. Und absorbieren heißt Energie aufnehmen, heißt sich erwärmen. Je mehr CO2-Moleküle sich in der Luft befinden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass von der Erde abgestrahlte Photonen der kritischen Frequenzen von diesen eingefangen werden, statt wirkungslos ins All zu entweichen. Die CO2-Moleküle ihrerseits emittieren in alle Richtungen und ein Teil davon gelangt wieder auf die Erdoberfläche und tragen auch hier zur Erwärmung bei.

    Das ist doch längst zu hundert Prozent erforscht. Wo ist die offene Frage?

  62. #61 @W.Rassbach
    CO2 ist wasserlöslich, also wenn es regnet, wird es ausgewaschen und kommt zu Mutter Erde zurück

    Ja, deswegen ist auch rund die Hälfte des durch Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzte CO2 in den Weltmeeren gelandet. Trotzdem hat es in der Atmosphäre um rund 45% zugenommen.

    Wenn sich allerdings das Wasser weiter erwärmt, kann es nicht mehr so viel aufnehmen. Dann geht die Sache rückwärts und der CO2-Gehalt der Atmosphäre nimmt überproportional zu. Dann erwärmt sich alles noch mehr usw.. Sowas nennt man dann eine positive Rückkopplung, im Volksmund auch gern einen Teufelskreis.

  63. Holger,

    Das ist doch längst zu hundert Prozent erforscht. Wo ist die offene Frage?

    Da ist nichts erforscht, alles Propaganda, Angstmache,….

    Lese http://www.hajolange.de

  64. @HR

    CO2 hat eine Verweilzeit von ca. 100 Jahren in der Atmosphäre und verschwindet dann durch Verwitterung. Und was tun Sie nun persönlich für den Klimaschutz? Wie schränken Sie sich da ein? Gar nicht?

  65. PS

    Mann kennt seit 50 Jahren übrigens nicht die Klimasensitivität von CO2. Die liegt so bei 0.7 bis 6 Grad. Was am wahrscheinlichsten ist weiß man auch nicht.

  66. @Ebel #56
    Thermosphäre:

    Die Begründung TCI

    TCI Messungen

  67. @HR #61

    Das ist doch längst zu hundert Prozent erforscht. Wo ist die offene Frage?

    Nein das ist nicht erforscht. Klimatologie ist nicht einfach angewandte Physik. Auf der Erde laufen Millionen von chemischen, physikalischen, biologischen, geologischen und astronomischen Prozessen gleichzeitig ab, wechselwirken dabei auf komplizierteste Art miteinander, und das Ergebnis ist dann das was wir „Wetter“ oder „Klima“ nennen.

    Die Klimatologie kennt bisher nur eine kleine Teilmenge dieser vielen miteinander wechselwirkenden Prozesse, und wie sie genau miteinander in Beziehung stehen ist nur teilweise verstanden. Dass man jetzt einen mehr kennt, bedeutet nicht dass plötzlich das gesamte System verstanden ist. Es bedeutet auch nicht, dass man versteht welchen Effekt dieser eine Prozess auf das Gesamtergebnis hat.

    Wie sehr die Klimatologie am Anfang steht, kannst du daran sehen dass sie nichtmal wissen wie Eiszeiten entstehen, bzw. wodurch ihr Ende eingeleitet wird. Dabei gehören die Eiszeiten zu den grundlegenden Zuständen des Klima. Wenn du nun glaubst, dass sie die Ursache einer vergleichsweise Minifizzel-Schwankung genau benennen können, glaubst du auch an den Weihnachtsmann.

  68. #59 anorak2 14. Mai 2019 21:17

    Ein passender Vergleich wären Erbgesundheitslehre oder Rassenhygiene.

    Nein -- das ist kein passender Vergleich, sondern das Gegenteil.

    Wie idiotisch ein solcher Vergleich wäre, siehe Dir mal den Komplex „der weiße Jude“ mit „schwarzen Korps“ an.

  69. #67 anorak2 15. Mai 2019 07:42

    Wenn du nun glaubst, dass sie die Ursache einer vergleichsweise Minifizzel-Schwankung genau benennen können, glaubst du auch an den Weihnachtsmann.

    Gewöhnlich betrachtet man Gasvolumina mit Millionen Teilchen. Wenn Du glaubst, man könne das Gas beschreiben, indem Du jedes Teilchen verfolgst, glaubst du auch an den Weihnachtsmann -- und trotzdem kannst Du mit den Gasgesetzen das Verhalten der Gasmenge sehr gut beschreiben. Es gibt noch sehr viele weitere Prozesse, wo die inneren Einzelheiten kaum verfolgt werden können, aber das Gesamtverhalten sehr gut zu beschreiben ist, sogar bei Auswirkungen, die selten betrachtet werden -- bei Gasen z.B. die Druckschwankungen des Gasvolumens, die als Rauschen hörbar gemacht werden können. Und bei Rauschen ist z.B. eine Maximalamplitude nicht bestimmbar, nur der Effektivwert.

  70. Wetter entsteht doch nicht durch Temperaturdifferenzen zwischen Äuquator und Polen, sondern durch Erwärmung der Luft an warmen Oberflächen

    Lustig, die salbungsvollen Worte. Bitte mal zusammen mit dem Ebel sich ein Buch über Meteorologie besorgen und anlesen, wo unser Extremwetter gekocht wird und unter welchen Umständen. Kleiner Tipp: es sind nicht die großen warmen Oberflächen Eurasiens. Alternativ kann man auch die Färinger besuchen und fragen, in welcher Jahreszeit die ihre Mülltonnen mit großen Steinen gegen das Wegfliegen sichern. Wenn Sie dann immer noch ohne Temperaturdifferenzen auskommen …

  71. #70 Lutz Herrmann 15. Mai 2019 08:53

    ein Buch über Meteorologie besorgen

    In einem Blog ist kein ganzes Buch zu schreiben, außerdem dauert es länger. Die Grundsätze, die zu den zufälligen Schwankungen der Strömung führen, findest Du z.B. in Schwarzschild 1906. Für die grundsätzlichen Beschreibungen findest Du sehr viel Literatur (Prandtl, Reynolds usw.) und eben auch die Meteorolgieliteratur (Fortak, Hajo Lange usw.) -- aber um das richtig zu verstehen gehört eben mehr, als Leugnerthesen nachzuplappern.

  72. #19 Chris Frey 13. Mai 2019 19:57

    Warum stellen Sie sich nicht einmal einer Diskussion mit ihm?

    Wenn man den Leugnern nicht Recht gibt, dann kneifen sie.

    Sogar aufgefordert kam nur der Beitrag #19 -- und dann hörte man nichts mehr.

  73. @Ebel #71
    Mal wieder ein tiefer Griff in’s Klo, „Leugnerwissen“…
    Hier leugnet unter den hier „beheimateten“ niemand.

  74. Herr Ebel, Sie reden immer am Thema vorbei und verharren da auch noch drin. Kosten Sie mal Ihre eigene Medizin und nehmen sich den Fortak zur Hand und hören Sie auf, den damit nichts-zu-tun-habenden Schwarzschild anderen Leuten unter die Nase reiben zu wollen.

  75. @Ebel #68

    Ein passender Vergleich wären Erbgesundheitslehre oder Rassenhygiene.

    Nein — das ist kein passender Vergleich, sondern das Gegenteil.

    Der Vergleich bezieht sich auf: „Ergbesundheitslehre“ und „Rassenhygiene“ wurden zu ihrer Zeit als Wissenschaften bezeichnet, auch an Universitäten gelehrt, und das erste womit sie in Erscheinung traten -- man möchte sagen, sie taten zeitlebens nichts anderes -- war der Anspruch, tief in die Gesellschaft und in das Privatleben vieler Menschen hinenzureglementieren, und der Staat war ganz wild darauf das sofort anzuwenden.

    Die Tatsache dass es keine Wissenschaften waren, sondern Pseudo-Wissenschaften, konnte man schon damals an formellen Merkmalen erkennen (wie zB die Tatsache dass sie politisch auftraten, dass sie Ideologie mit vermeintlicher „Wissenschaft“ zur Unkenntnlichkeit verquickten, dass sie unwissenschaftlich arbeiteten) , hat sich aber erst Jahrzehnte später -- nachdem der Schaden schon eingetreten war -- zum Konsens entwickelt.

    Siehst du die Parallelen zum Klimakatastrophismus?

    In einer demokratischen Gesellschaft hätte eine Mehrheit aus aufgeklärten Bürgern das Unheil vorher abwenden können.

    Wie idiotisch ein solcher Vergleich wäre, siehe Dir mal den Komplex „der weiße Jude“ mit „schwarzen Korps“ an.

    Das sagt mir nichts, Google liefert nichts Brauchbares.

  76. Bitte einmal ein Posting von mir aus dem Spam befreien.

  77. Die Polarfront

    Die Polarfront ist eine Luftmassengrenze, die kalte, polare Luft von gemässigt warmen Luftmassen trennt. Im Sommer der Nordhalbkugel zieht sich die Polarfront nach Norden zurück. Im Winter dagegen liegt sie viel südlicher, oft verläuft sie quer über Europa. Es wehen starke Westwinde entlang der Polarfront. Je stärker der Temperaturkontrast zwischen Norden und Süden ist, desto stärker weht der Wind und desto heftiger kann die Entwicklung der Stürme in den mittleren Breiten verlaufen. Diese Sturmwirbel gibt es übrigens auch auf der Südhalbkugel, denn dort existiert auch eine Polarfront.

  78. Krishna Gans schrieb am 15. Mai 2019 09:24:

    @Ebel #71
    Mal wieder ein tiefer Griff in’s Klo, „*wissen“…
    Hier leugnet unter den hier „beheimateten“ niemand.

    Es ging Herrn Ebel wohl im Herrn Frey und indirekt Herrn Limburg. Und da ist es schon lustig, dass Herr Frey hier auftaucht, mir vorwirft, ich würde mich einer Diskussion verweigern und dann wieder abtaucht.

    Und Herr Frey ist ja hier auch nicht „beheimatet“. Wenn Sie den Begriff mit ‚L‘ nicht mögen, wie würden Sie die Tatsache beschreiben, dass Herr Frey nach all den Jahren, in denen er sich mit dem Thema beschäftigt, immer noch behauptet, die 3-4 Molekühle können nichts bewirken? Darauf passt „being in denial“ eigentlich ganz gut. Das wäre auch OK, wenn es nur Herrn Frey betreffen würde. Aber Herr Frey arbeitet aktiv am Erzeugen der Eike-Filterblase mit durch selektives Übersetzen von Artikeln und neuerdings sogar durch aktives Verfälschen von Artikeln. Da kann man schon mal dran rumkriteln …

  79. #75 anorak2 15. Mai 2019 10:48

    wurden zu ihrer Zeit als Wissenschaften bezeichnet, auch an Universitäten gelehrt,

    Es sollte schon etwas mehr Wissen darüber vorhanden sein, was wo und wie gelehrt und verbreitet wurde. Aber einseitiges Wissen ist eben typisch für Manche.

  80. #74 Lutz Herrmann 15. Mai 2019 09:27

    den damit nichts-zu-tun-habenden Schwarzschild anderen Leuten unter die Nase reiben zu wollen.

    Ach -- Sie kennen Schwarzschild so genau, daß Sie das beurteilen können?

  81. Marvin,
    Herr Lehrer, ich weiß was, Sie müssen nicht antworten 😉

  82. Ach — Sie kennen Schwarzschild so genau, daß Sie das beurteilen können?

    Dann erklären Sie doch mal, was das Schwarzschild-Kriterium bzgl. unruhiger Luftpakete über das Ausfällen von Stürmen in der atlantischen Suppenküche aussagt. Wenn’s nix damit zu tun hat, ist es irrelevant.

  83. anorak2,

    passt das zu Monckton?

    Der Professor endet mit den Worten, dass „die Wissenschaft gesprochen habe“ und dass „ein wissenschaftlicher Konsens zwar falsch sein kann, dies aber meistens nicht ist“. Nun, der Konsens der Eugenik in den zwanziger Jahren, demzufolge Menschen wie Rennpferde gezüchtet werden müssen, um das Erbe zu verbessern, war fast universal unter den Wissenschaftlern, aber er war falsch und führte direkt zu den Todeszügen nach Oswiecim und Treblinka. Der Lysenko-Konsens der vierziger und fünfziger Jahre, demzufolge das Austreiben von Saatgut durch das Tränken mit Wasser während des Winters verbessert werden könne, zerstörte 20 erfolgreiche Ernten in der Sowjetunion und tötete 20 Millionen des Proletariats. Der Konsens zur Verbannung von DDT in den sechziger Jahren hat zu 40 Millionen Malariatoten, vor allem Kindern geführt (die Zahl steigt immer noch), davon allein im vergangenen Jahr 1,25 Millionen. Der Konsens zu AIDS [the don’t-stop-AIDS consensus] der achtziger Jahre tötete 33 Millionen, mit weiteren 33 Millionen, die sich angesteckt haben und auf den Tod warten.

    Der Klima-„Konsens” tötet ebenfalls Millionen, und zwar durch die Umverteilung von Milliarden Dollar, ursprünglich gedacht für die Armen, zur Bereicherung von Regierungen, Bürokraten, Bankiers, Landbesitzern, Windparkbetrügern und umweltlicher Geschäftemacher – und um der Dritten Welt den Zugang zu Energie aus fossilen Treibstoffen zu verwehren, die sie so dringend braucht. Es ist Zeit, das Töten zu beenden. Wenn ich für eine vernünftigere und wissenschaftlich basierte Politik eintrete, um das Abschlachten unserer Mitbürger auf diesem Planeten zu beenden, werde ich das weiterhin tun, ob der Professor das nun mag oder nicht.

  84. der link dazu

  85. @Ebel #79

    Es sollte schon etwas mehr Wissen darüber vorhanden sein, was wo und wie gelehrt und verbreitet wurde.

    Kommt es mir nur so vor, oder sind Sie ein bisschen überheblich?

    Die steigende Akzeptanz und Verbreitung von Rassenhygiene und Rassenkunde in der Wissenschaft zeigte sich in der Weimarer Republik in ihrer voranschreitenden Institutionalisierung. Der erste deutsche Lehrstuhl für Rassenhygiene wurde 1923 in München eingerichtet. In den folgenden Jahren erhöhten sich im Medizinstudium die Pflichtstunden in Rassenhygiene und Eugenik kontinuierlich. Die starke Befürwortung der Rassenhygiene vor 1933 war kein spezifisch deutsches Phänomen. In vielen Ländern Europas und Amerikas wurden Rassenhygiene und Sterilisierung geistig Behinderter als ein Instrument staatlicher Sozialpolitik angesehen.

    Um Rassennachweise zu erstellen, machten sich Ärzte und Eugeniker mit einem umfangreichen Instrumentarium von Schädelvermessungsgeräten (Kraniometern) und Bestimmungstafeln daran, ihre ideologisch bedingte Einstufung von Wertigkeiten der verschiedenen Rassen -- wie auch einzelner Menschen -- durch zahllose Untersuchungsreihen zu belegen. Dazu gehörten sogenannte Anthropometer, Tasterzirkel, Stangenzirkel und Nasentiefenmesser sowie Haut-, Augen- und Haarfarben-Tafeln. Ausführlich versuchten Bücher wie die von Hans Friedrich Karl Günther (1891-1968) Merkmale und Unterschiede der verschiedenen „Rassen“ zu beschreiben. Der „deutschen Rasse“ mit ihrer „nordischen Seele“ schrieb Günther Urteilsfähigkeit, Wahrhaftigkeit, Tatkraft und Gerechtigkeitssinn zu und stellte ihr die seiner Auffassung nach „minderwertigeren Rassen“ gegenüber.

    Quelle
    https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/innenpolitik/rassenpolitik.html

  86. @W.Rassbach #83

    Monckton find ich zwar cool, aber er ist auch politischer Aktivist und nicht rein wissenschaftlich. 🙂

  87. Geht’s hier wieder um Atmosphärenphysik? *sigh*

    Wen interessiert dieser Scheiss, wenn unsere Regierung plant die Energie abzuschalten? Ich werd’s nie kapieren…

  88. #82 Lutz Herrmann 15. Mai 2019 13:43

    was das Schwarzschild-Kriterium bzgl. unruhiger Luftpakete …

    Die Frage zeigt eben, daß Sie Schwarzschild nicht kennen. Es geht um den Übergang Strahlungsgleichgewicht (Stratosphäre) und adiabatisches Gleichgewicht (Troposphäre). Die genauen Vorgänge in der Troposphäre behandelt Schwarzschild nicht.

  89. #85 anorak2 15. Mai 2019 14:14

    rassenpolitik.html

    Wikipedia (aber auch andere Quellen):

    Insgesamt blieb die deutsche Bevölkerung aber skeptisch, beschränkte sich der potentielle Opferkreis – anders als bei der Politik

  90. Ebel,
    eben….

  91. #83 W.Rassbach 15. Mai 2019 13:47

    Monckton

    Kein Wort zu Kriegen, Militärausgaben, ggf. Ausweitung der produktion usw.

  92. @Ebel #88

    Die genauen Vorgänge in der Troposphäre behandelt Schwarzschild nicht.

    Und wenn’s gerade um die ginge ?
    Dann ist man mit seinem Latein am Ende, als Schwarzschild-Jünger.

  93. #92 Krishna Gans 15. Mai 2019 17:47

    Und wenn’s gerade um die ginge ?

    Wenn man bei Änderungen der Treibhausgaskonzentration mitreden will, muß man zuerst den Treibhauseffekt verstehen und die Folgen einer erhöhten Treibhausgaskonzentration.

    Was dann im Einzelnen in der Troposphäre passiert, sollte man auch verstehen -- aber wenn die Grundlagen fehlen ist jede Aussage aufgrund fehlender Grundlagen Kaffeesatz.

  94. #92 Krishna Gans 15. Mai 2019 17:47

    Kramm ist dafür ein schönes Beispiel für mangelndes Treibhausverständnis. Er zitiert Fortak S. 26 ohne die Zusammenhänge verstanden zu haben und vergißt Seite 78. Und Kramm gibt sich als Atmosphärenphysiker aus? Sollte also eigentlich mehr Ahnung haben als Du.

    Geht es mit einem Satz mehr durch das Spam-Filter?

  95. Ebel,

    Kein Wort zu Kriegen, Militärausgaben, ggf. Ausweitung der produktion usw.

    Was hat Monckton damit zu tun?

    Wenn man bei Änderungen der Treibhausgaskonzentration mitreden will, muß man zuerst den Treibhauseffekt verstehen und die Folgen einer erhöhten Treibhausgaskonzentration.

    Was dann im Einzelnen in der Troposphäre passiert, sollte man auch verstehen — aber wenn die Grundlagen fehlen ist jede Aussage aufgrund fehlender Grundlagen Kaffeesatz.

    Wo sehen Sie ein Problem, das Modell vom THE zu verstehen?
    Was hat die Tropopause damit zu tun?
    Von der eigenen Propaganda verwirrt?

  96. #94 W.Rassbach 15. Mai 2019 19:32

    Was hat die Tropopause damit zu tun?

    Schreib ich ja: Fehlendes Grundlagenwissen.

    Was hat Monckton damit zu tun?

    Er äußert sich besorgt überfehlende Mittel für Arme, interessiert sich aber nicht für gefährliche Ausgaben. Du solltest mal Dir die Aussagen von Drewermann anschauen.

  97. #63 @W.Rassbach
    Da ist nichts erforscht, alles Propaganda, Angstmache,

    Mit meiner Aussage in #61, das sei zu 100% erforscht, bezog ich mich einzig und allein auf die physikalischen Eigenschaften des CO2-Moleküls. Diese Eigenschaften sind für den Treibhauseffekt verantwortlich. Dass wir keineswegs viel über die äußerst komplexen Auswirkungen auf Klima und Wetter verstehen, ist unbenommen.

    Lese http://www.hajolange.de

    Danke für den Tipp. Gefällt mir ausgezeichnet, was und wie er schreibt.

  98. #64 @Michael Krüger
    CO2 hat eine Verweilzeit von ca. 100 Jahren in der Atmosphäre und verschwindet dann durch Verwitterung.

    Die Verweilzeit einzelner Moleküle ist nebensächlich, denn sie werden in dem CO2-Kreislauf ständig ausgetauscht. Entscheidend ist allein deren Gesamtzahl und die schwankt z. Z. zwischen etwa 400 und 410 ppm, je nachdem, ob auf der vegetationsreicheren Nordhalbkugel gerade Sommer oder Winter ist.

    Und was tun Sie nun persönlich für den Klimaschutz? Wie schränken Sie sich da ein? Gar nicht?

    Im Gegensatz zum Mainstream bin ich nicht der Auffassung, dass man persönlich durch Einschränkung Klimaschutz betreiben kann. Selbst wenn ich auf eine Autofahrt verzichte, bleibt deswegen kein Tropfen Erdöl mehr in der Erde. Auch wenn viele verzichten und die Nachfrage spürbar sänke, führte das allenfalls zu einer Verbilligung, die dann wieder mehr Nachfrage erzeugte. Wir erfinden doch laufend Möglichkeiten, um den Verbrauch hochzuhalten.
    Nein, der einzig gangbare Weg wäre eine globale CO2-Steuer, die Anreiz für Entwicklung marktgerechter alternativer Energien schaffen würde, bis jeglicher Einsatz fossiler Brennstoffe unwirtschaftlich werden würde.

    Mann kennt seit 50 Jahren übrigens nicht die Klimasensitivität von CO2. Die liegt so bei 0.7 bis 6 Grad. Was am wahrscheinlichsten ist weiß man auch nicht.

    Klimasensitivität von CO2 ist ein schwieriges Kapitel, denn wir können nur erahnen, wieviel CO2 wiederum durch die Erderwärmung freigesetzt wird, das dann den Erwärmungseffekt ggf. massiv beschleunigte. Stichworte: In Permafrostböden eingeschlossenes Methan, Abnahme der CO2-Aufnahmekapazität der Weltmeere bei Erwärmung u. a. m.

  99. #67 anorak2
    @HR #61 Das ist doch längst zu hundert Prozent erforscht. Wo ist die offene Frage?

    Nein das ist nicht erforscht.

    Darf ich dich auf #96 verweisen? Dort habe ich gerade schon eine Antwort dazu eingestellt.

    Klimatologie ist nicht einfach angewandte Physik. Auf der Erde laufen Millionen von chemischen, physikalischen, biologischen, geologischen und astronomischen Prozessen gleichzeitig ab, wechselwirken dabei auf komplizierteste Art miteinander, und das Ergebnis ist dann das was wir „Wetter“ oder „Klima“ nennen.

    Da sind wir ganz beieinander.

    Die Klimatologie kennt bisher nur eine kleine Teilmenge dieser vielen miteinander wechselwirkenden Prozesse, und wie sie genau miteinander in Beziehung stehen ist nur teilweise verstanden. Dass man jetzt einen mehr kennt, bedeutet nicht dass plötzlich das gesamte System verstanden ist. Es bedeutet auch nicht, dass man versteht welchen Effekt dieser eine Prozess auf das Gesamtergebnis hat.

    Ja, ja, ja! Vor diesem Hintergrund frage ich alle meine Mitmenschen, wie wir dieses globale Experiment riskieren können, jährlich Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre zu blasen, ohne jegliches Wissen, was wir damit anrichten.

  100. @HR #98

    Vor diesem Hintergrund frage ich alle meine Mitmenschen, wie wir dieses globale Experiment riskieren können, jährlich Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre zu blasen, ohne jegliches Wissen, was wir damit anrichten.

    Das Vorsorgeprinzip erhebt wieder sein Gorgonenhaupt 🙂

  101. #96 Holger Reinhold 15. Mai 2019 21:27

    Gefällt mir ausgezeichnet, was und wie er [Hajo Lange] schreibt.

    Prinzipiell gefallen mir die Aussagen von Hajo Lange auch -- aber beim Klima „vergißt“ er seine Änderung der Körnigkeit.

    In seinem Buch „Klimakatastrophe oder Katastrophe der Klimadiskussion?“ fehlen wichtige Aussagen zur Klimaänderung. Zählt man die Wörter im Stichwortverzeichnis nicht mit, so erscheint das Wort Stratosphäre nur 1x, Tropopause nur 2x, Schwarzschild gar nicht, Einstein zwar 7x -- aber nicht zu Absorption und Streuung, Temperaturgradient überhaupt nicht, Wasserdampf als stärkstes Treibhausgas usw.

    Also gerade das, was zum Klima bzw. seiner Veränderung führt, fehlt.

    Auch manche Formulierungen gefallen mir nicht wie „CO2 wird ausgewaschen“. Natürlich wird CO2 mit dem Regen in das Wassersystem gespült -- aber das CO2 wird schon bei der Bildung der Regentropfen eingebunden und evtl. sogar teilweise bei Abregnen wieder abgegeben, weil der Regen in wärmere Schichten fällt und bei steigender Temperatur die Löslichkeit sinkt. Also mit dem Regen wird ein Teil des CO2 aus der Atmosphäre ins Wassersystem gebracht, aber nicht ausgewaschen.

  102. @HR

    Die Verweilzeit einzelner Moleküle ist nebensächlich, denn sie werden in dem CO2-Kreislauf ständig ausgetauscht. Entscheidend ist allein deren Gesamtzahl und die schwankt z. Z. zwischen etwa 400 und 410 ppm, je nachdem, ob auf der vegetationsreicheren Nordhalbkugel gerade Sommer oder Winter ist.

    Wie gesagt, CO2-Moleküle haben eine mittlere Verweilzeit von ca. 100 Jahren in der Atmosphäre und werden dann dort durch Verwitterung wieder der Atmosphäre entzogen. Anders wäre das von IPCC angestrebte 1,5°C-Ziel auch nicht mehr erreichbar. Die Atmosphäre würde sich bei Null-Emissionen durch Menschen wieder auf ca. 280 ppm runterregeln. Und mit der Zeit um Werte darunter, wenn natürliche Verwitterungsprozesse wieder zunehmen.

    Im Gegensatz zum Mainstream bin ich nicht der Auffassung, dass man persönlich durch Einschränkung Klimaschutz betreiben kann.

    Dann nützt ein Vorsorgeprinzip auch nichts, wenn nicht jeder einzelne bein „Klimaschutz“ mit macht und sich entsprechend einschränkt, im Konsum, etc..

    Klimasensitivität von CO2 ist ein schwieriges Kapitel, denn wir können nur erahnen, wieviel CO2 wiederum durch die Erderwärmung freigesetzt wird, das dann den Erwärmungseffekt ggf. massiv beschleunigte. Stichworte: In Permafrostböden eingeschlossenes Methan, Abnahme der CO2-Aufnahmekapazität der Weltmeere bei Erwärmung u. a. m.

    CO2 hat bei Verdopplung nur eine Klimasensitivität von 1°C. Bei jeder weiterer Verdopplung kommen ebenfalls nur 1°C hinzu. Erst positive Rückkopplungen wie Wasserdampf, Wolken, Albedo, etc. machen aus den 1°C im Modell bis zu 6°C. Also versechsfachen die Wirkung von CO2. Im Modell. Direkte Messungen der Klimasensitivität vom Satelliten/ CERES ergeben aber nur Werte von 0,7°C Klimasensitivität, da es auch negative Rückkopplungen gibt, wie z.B. mehr niedrige Wolken. Siehe Lindzen, Choi, Spencer, Christy, etc.. Die Modellwerte sind so hoch, da man die Klimasprünge zwischen Eiszeiten und Warmzeiten in Modell nicht anders reproduzieren kann. Siehe Hansen. In Messungen konnten die bisher nicht bestätigt werden. Von Temperaturveränderungen durch CO2 von mehreren Grad auszugehen ist also Humbug.

    Zudem beutet man für unsere Energiewende Rohstoffe und Arbeitskraft und Umwelt in Entwicklungsländern aus. Also alles andere als Vorsorge findet dort statt.

  103. #100 Ebel

    „Also gerade das, was zum Klima bzw. seiner Veränderung führt, fehlt.“

    Bevor man einen Effekt diskutiert, sollte man die Messergebnisse darstellen und diskutieren. Der Artikel von Süsskind et al. 2019 „Recent global warming as confirmed by AIRS“ zeigt eine Tabelle des 15 Jahres Trend (2003-2017) der Global-Temperatur (°C/Dekade), die sich aus verschiedenen Analysen ergeben:

    AIRS; 0,24; +/- ;0,12
    GISTEMP; 0,22;+/-; 0,13
    HadCRUT4; 0,17;+/-; 0,13
    Cowtan & Way; +0,19;+/-; 0,12
    ECMWF; 0,20; +/-; 0,16
    Addendum private Analysen
    UAH LT: 0,18; +/- 0,15
    RSS LT: 0,21; +/-;0,14
    CERES SSF1deg-Month-Aqua-MODIS_Ed4A_Skin temperature;0,14; +/-;0,18
    CERES SSF1deg-Month-Terra-MODIS_Ed4A_Skin temperature;0,15; +/-;0,18

    Mir fällt auf, dass die Streuung der Ergebnisse recht groß ist, insbesondere zwischen AIRS und CERES. Diese Analysen sollten eigentlich zu gleichen Ergebnissen führen, da die verwendeten Satellitendaten wohl die gleichen sind

  104. PS

    Ja, ja, ja! Vor diesem Hintergrund frage ich alle meine Mitmenschen, wie wir dieses globale Experiment riskieren können, jährlich Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre zu blasen, ohne jegliches Wissen, was wir damit anrichten.

    Wie gesagt, im Jura, der Saurierzeit lag der CO2-Gehalt bei Fünffachen von heute und die Globaltemperatur nur um 2°C höher als heute und Flora und Fauna blühten und brachten Lebewesen und Pflanzen nie gewesener Größe hervor. Das auch weil viele Pflanzen bei höheren CO2-Gehalten einfach besser wachen und dann auch mehr Sauerstoff produzieren, für gigantische Insekten und Saurier.

  105. PPS

    Und auch die Korallenriffe wuchsen im Jura und starben nicht durch Versauerung der Meere. Siehe Ammoniten, die im Jurakalk zu finden sind in unzähligen Steinbrüchen. Der Kalk und die Kalkschalen lösten sich durch saure Meere nicht im Jura auf. Ganz im Gegenteil.

  106. Gerda im Wetter im ZDF.

    Der Mai war bisher um über -4°C zu kalt!

  107. @Ebel #100
    Auswaschen und dem Wasserkreislauf zuführen dürfte umgangssprachlich so ziemlich das Gleiche sein.

  108. Auch Herr Rahmstorf hat den viel zu kalten Mai entdeckt.

    https://twitter.com/rahmstorf/status/1128615135432585216

    Liegt es nun an den derzeit zu kalten Golfstrom vor der Küste der USA, oder am schwächelden Polarjet/ Jetstream? Natürlich infolge der globalen Erwärmung, dass ist die Frage?

  109. #106 Krishna Gans 16. Mai 2019 12:50

    Auswaschen und dem Wasserkreislauf zuführen dürfte umgangssprachlich so ziemlich das Gleiche sein.

    Es geht hier nicht um umgangssprachlich, sondern um Exaktheit. Auswaschen unterstellt das CO2-freie Regentröpfchen in der Atmosphäre CO2 aufnehmen. Es gibt Geräte, die auswaschen. Da wird sauberes Wasser eingespritzt, und belädt sich dann mit dem Auszuwaschenen.

    Noch eine Ergänzung zu #100. Der Treibhausgasgehalt in der Troposphäre ist hoch genug, da spielen mehr Treibhausgase in der Troposphäre praktisch keine Rolle. Aber das Ansteigen der Wolkentürme, des Jet-Streams usw. infolge des Ansteigens der Tropopause spielt sehr wohl eine Rolle. Und der Tropopausendruck (Tropopausenhöhe) hängt vom Strahlungsgleichgewicht in der Stratosphäre ab. Deswegen muß bei Klimafragen auch die Stratosphäre betrachtet werden und dazu verwendet man die Strahlungstransportgleichung (findet man sogar bei Hug):

    Die den Gegebenheiten der irdischen Atmosphäre angepasste Schuster-Schwarzschild-Gleichung gestattet, die spektralen Strahldichte innerhalb jeder Schicht der irdischen Atmosphäre zu berechnen.

  110. #101 @Michael Krüger
    Wie gesagt, CO2-Moleküle haben eine mittlere Verweilzeit von ca. 100 Jahren in der Atmosphäre und werden dann dort durch Verwitterung wieder der Atmosphäre entzogen.

    CO2-Moleküle werden in der Hauptsache durch Pflanzen der Atmosphäre entzogen, indem sie ihre Substanz damit aufbauen. Wenn diese Pflanzen nach dem Absterben nicht dauerhaft in der Erde vergraben werden, wie dies bei Kohle, Erdöl und Erdgas der Fall war, kehrt deren C als CO2 in die Atmosphäre zurück. Es handelt sich also um einen Kreislauf, der sich in der vorindustriellen Zeit bei einem CO2-Gehalt von 280 ppm eingependelt hat. Andere Prozesse, die parallel dazu CO2 dauerhaft der Atmosphäre entziehen, laufen sehr viel langsamer ab.

    Die Atmosphäre würde sich bei Null-Emissionen durch Menschen wieder auf ca. 280 ppm runterregeln.

    Ja, darin sind wir uns einig. Nur, welchen Zeitraum veranschlagst du dafür? Und wie begründest du das dann? Um von 1500 auf 280 ppm zu kommen, hat es immerhin einmal 50 Mio Jahre gedauert. (s. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte)

    #103 @Michael Krüger
    Wie gesagt, im Jura, der Saurierzeit lag der CO2-Gehalt bei Fünffachen von heute und die Globaltemperatur nur um 2°C höher als heute.

    Wie gesagt, in der oben angegebenen Site ist dafür ein Wert von 8°C höher als heute angegeben. Ich hatte dies in #51 zitiert und finde die gut aufbereiteten Angaben recht glaubwürdig. Warum gehst du nicht darauf ein?

  111. @HR

    Der allermeiste Kohlenstoff wird durch Verwitterung im Karbonatgestein/ Kalkstein gebunden und nur ein kleiner Bruchteil in Kohle, Öl und Gas.

    Die Lithosphäre umfasst die äußeren festen Gesteinsschichten der Erde. Mit 99,95 % Anteil am globalen Gesamtkohlenstoff stellt die Lithosphäre den größten Kohlenstoffspeicher dar. Allerdings sind die Flussraten gering. Sie ist damit Bestandteil der langfristigen Kohlenstoffkreisläufe.

    Sedimente und daraus entstandene Carbonatgesteine:

    Carbonate: Calcit CaCO3 und Dolomit CaMg(CO3)2 60.000.000 Gt C[8]
    Kerogen (fossile organische Stoffe, beispielsweise in Ölschiefer) 15.000.000 Gt C
    Gashydrate 10.000 Gt C
    Kohle, Erdgas, Erdöl 4.100 Gt C
    Pedosphäre mit Humus, Torf, Sedimente, Mineralien 1.500 Gt
    Graphit

    Im Jura hatten Sie den fünffachen CO2-Gehalt wie heute und nur eine 2°C höhere Globaltemperatur als heute.

    CO2 um 2.000 ppm

    https://static.skepticalscience.com/images/Phanerozoic_CO2.gif

    Im Jura liegt die Temperatur bei 2-4°C heute bei 1°C.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5b/All_palaeotemps_G2.svg/1400px-All_palaeotemps_G2.svg.png

    CO2 hat eine mittlere Verweilzeit in der der Atmosphäre von in etwa 100 Jahren und nicht die Kohlenstoffbildung und Einlagerung im Boden entzieht netto der Atmosphäre CO2 sondern vor allem der Verwitterungsprozess. In den Ozeanen entsteht Carbonat und sedimentiert und wird zu Karbonatgetsein/ Kalkstein. Und das dauert halt ein paar Hundert Jahre.

    https://e360.yale.edu/assets/site/Fig-2.8-01_16x8_a.png

    Wenn wir um 2050 emissionsfrei werden und bei 450 ppm sind, dann sind wir in Jahr 2500 in etwa bei 350 ppm. Wobei es erst schneller runter geht und dann immer langsamer.

  112. PS

    Das allermeiste CO2, das mal in der Atmosphäre war wird so im Karbonatgestein gebunden:

    https://www.briangwilliams.us/climate-forecast-system/images/757_70_63-silicate-weathering-climate-change.jpg

    Mit all der Kohle, Öl und Gas war uns zur Verfügung steht werden wir also nie über 1.000-2.000 ppm kommen, da der Rest eh im Karbonatgetsein gebunden ist. Also werden wir max. den CO2-Wert des Jura erreichen können, wo es rund 2°C wärmer war als heute.

  113. Wie kann man eigentlich jemanden ernst nehmen, der wegen Verbreitung unwahrer Tatsachen verurteilt wurde? Der sich nicht scheut, Berufskollegen wie Hans von Storch sehr unkollegial vor das Schienbein zu treten? Menschlich eine armselige Gestalt, fachlich ein an Kompetenz zweifelhafter, schreihälsiger Panikmacher. Eine integre, wissenschaftliche Standards wertschätzende Persönlichkeit ist er imho definitiv nicht.

    Siehe dazu hier:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/stefan-rahmstorf-verurteilt-eklat-um-klimaberater-der-bundesregierung-a-796623.html

  114. Bezogen auf den CO2 Anteil können wir davon ausgehen, dass sich dieser in den letzten 150 Jahren vermutlich um rund 50 % auf 400 ppm vergrößert hat. Auch wenn sich gewisse Unsicherheiten in der Messung, vor allem im Paläoklima nicht bestreiten lassen, ist aber das durchaus als Fakt einzuordnen. Unklar bleibt, wie es zu bewerten ist.

    Keineswegs ist ausgemacht, dass es als Katastrophe gilt. Auch bleibt unklar ob denn die vermuteten negativen Effekte überhaupt eintreten. Zum Bespiel führt eine Moderate Erwärmung durchaus zu erhöhter Verdunstung und damit auch Niederschlägen, auch über den Eisschilden, die zum Teil einen Massenwachstum vermelden können. Es ist darum auch nicht sichergestellt, wie stark sich der Meerespiegel darum erhöht.

    Sicher hingegen ist, dass die landwirtschaftlichen Erträge deutlich gestiegen sind, neben den Faktoren wie Züchtung und Düngung ist auch der CO2 Anteil an diesem Zuwachs deutlich beteiligt. Und wir haben deutlich mehr Menschen zu ernähren als vor noch wenigen Jahren. Nicht nur relativ weniger Hungernde haben wir auf der Welt, sondern auch absolut.

    Vor diesem Hintergrund ist es absurd, eine mögliche Gefahr, die vielleicht nie eintritt, zu dramatisieren, aber den positiven Nutzen unter den Teppich zu kehren.

  115. #110 @Michael Krüger

    Im Jura liegt die Temperatur bei 2-4°C heute bei 1°C.

    Du gibst also zu, dass wir bereits einen Temperaturanstieg von 1°C über dem Durchschnitt von 1960-1990 zu verzeichnen haben, obwohl sich an der gesamten Konstellation nichts weiter geändert hat, als dass der CO2-Gehalt unserer Atmosphäre um rund 45% gestiegen ist! Das ist sehr vernünftig. Aber das nur nebenbei.

    Im Jura hatten Sie den fünffachen CO2-Gehalt wie heute und nur eine 2°C höhere Globaltemperatur als heute. CO2 um 2.000 ppm.

    Kann man einfach die Verhältnisse von vor 200 Mio Jahren mit den heutigen gleichsetzen? Ergäbe nicht z. B. ein näherliegendes Zeitalter, z. B. das Eozän bei 50 Mio Jahren, eine bessere Referenz? Da weisen die Grafiken hinter den obigen Links 1000 ppm CO2 aus, bei bis zu 13°C höherer Temperatur als heute.

    Allein die Sonne schickt uns die Energie, die unsere Erdoberfläche erwärmt. Welche Temperatur daraus wird, regelt im wesentlichen unsere Atmosphäre. Bei Vergleichen mit früheren Epochen müssen wir natürlich die Gesamtkonstellation betrachten. Hatte z. B. die Sonne die gleiche Strahlungintensität? Nur die letzten 600 000 Jahre sind über Eisbohrkerne gut erforscht und wir stellen fest, dass in dieser Zeit die CO2-Konzentration in einer Range von 100 bis 310 ppm schwankte und die Temperatur zwischen -9 und 3°C gegenüber dem 1960-90-Durchschnitt, wobei die hohen CO2-Werte immer mit den hohen Temperaturwerten korrellierten. Warum sollte das jetzt grundsätzlich anders sein? Eher wie vor 200 Mio Jahren?

  116. @HR

    Du gibst also zu, dass wir bereits einen Temperaturanstieg von 1°C über dem Durchschnitt von 1960-1990 zu verzeichnen haben

    Derzeit sind es ca. 0.8°C, denn in den letzten Jahren ist die Globaltemperatur wieder gesunken.

    OK dann sind wir uns ja weitgehend einig, dass im Jura die Temperatur nur um ca. 2°C höher lag als heute beim fünffachen CO2-Gehalt? Und die Pflanzen gediehen so prächtig, wegen des CO2 und produzierten deshalb auch mehr Sauerstoff als heute und es konnten sich gigantische Saurier und Insekten entwickeln.

  117. Ganz so einfach scheint es wohl nicht zu sein. Immerhin handelt es sich beim Jura um eine, für unsere Verhältnisse gigantische, Zeitspanne von 56 Mio Jahren. Da ist viel passiert und man kann eigentlich nicht einfach sagen, da war es 2° wärmer als heute. Es sind viele Auslöser für Klimawandel möglich. Hier habe ich eine interessante Studie von Dr. Günter Schweigert, Kurator für Invertebraten des Jura und der Kreide sowie Mikropaläontologe, dazu gefunden:

    Klimawandel gab es im Laufe der Erdgeschichte immer wieder. Selbst erdgeschichtliche Perioden, die man lange Zeit eher als stabil und ausgesprochen warm betrachtete, wie die Jura-Zeit, zeichneten sich durch dramatische Temperaturwechsel aus.

    Mir war schon lange aufgefallen, dass es jurazeitliche Gesteinsschichten gibt, in denen die Artenvielfalt der schalentragenden Meeresfossilien auf ein Minimum abnimmt. Zudem gibt es Schichten, in denen fast ausschließlich Ammoniten vorkommen, die in den einstigen Nordmeeren beheimatet waren.

    Die Temperatur des Meerwassers war von fast tropischen Verhältnissen im späten Unterjura noch im frühesten Mitteljura in ganz kurzer Zeit um bis zu 10° Celsius abgesunken – und das europaweit! Während der Ammonit Lobolytoceras siemensi aus dem Posidonienschiefer von Holzmaden im späten Unterjura noch tropische Verhältnisse anzeigte, so lässt sich der dramatische Abfall der Meerwassertemperatur im frühen Mitteljura zum Beispiel am Aussterben der Pelikanfuß-Schnecke Toarctocera belegen.

    Als Steuerungsmechanismus hinter dieser Temperaturschwankung vermuten wir ein Strömungssystem, das warmes Meerwasser durch eine schmale Meeresstraße, den Viking-Korridor, bis in hohe Breiten beförderte. Durch eine tektonische Hebung im Gebiet der heutigen Nordsee wurde diese warme Meeresströmung abgeschnitten und es kam zu einer empfindlichen Abkühlung mit weltweiten Auswirkungen.

    Klimaforscher sprechen hier von einer „Icehouse-Phase“. In der Folge verschwanden beispielsweise diejenigen Meerestiere, die an die warmen Bedingungen angepasst waren, aus dem Gebiet des heutigen Süddeutschlands und zogen sich entweder weiter nach Süden zurück oder starben aus. Darunter waren nicht nur Meeresmuscheln, Meeresschnecken und Belemniten, sondern auch Fische, Krokodile und Fischsaurier.

  118. @HR

    Und während all der Klimaschwankungen im Jura, etc. ist das CO2 dann Achterbahn gefahren?

  119. PS

    Oder nehmen Sie das Karbon. Da lag der CO2-Gehalt bei etwa 800 ppm (doppelte von heute) und die Globaltemperatur um den Wert der heutigen. Da gab es riesige Farne und Riesige Libellen, wegen der hohen CO2- und Sauerstoffgehalte.

  120. #117, #118 Michael Krüger
    Und während all der Klimaschwankungen im Jura, etc. ist das CO2 dann Achterbahn gefahren?

    Oder nehmen Sie das Karbon. Da lag der CO2-Gehalt bei etwa 800 ppm (doppelte von heute) und die Globaltemperatur um den Wert der heutigen. Da gab es riesige Farne und Riesige Libellen, wegen der hohen CO2- und Sauerstoffgehalte.

    Sind Sie der Ansicht, dass dafür andere Einflüsse als der CO2-Gehalt der Atmosphäre verantwortlich waren? Dann sind Sie sich sicher mit allen Geologen und Klimaforschern einig. Für die jetzt zu beobachtende Temperaturerhöhung ist es allerdings der steigende CO2-Anteil, denn alle anderen Parameter sind heute relativ konstant. Sollten Sie jedoch eine andere Ursache ausmachen, dann bitte, legen Sie sie dar.

    #115 Michael Krüger
    Derzeit sind es ca. 0.8°C, denn in den letzten Jahren ist die Globaltemperatur wieder gesunken.

    Woher nehmen Sie diese Information? Diese Grafik sagt etwas anderes aus. Der Spitzenwert lag jüngst bei 1,21°C und ein tendenzielles Sinken kann nicht ausgemacht werden.

  121. PS.:
    Die in #119 von mir verlinkte Grafik stammt von: http://www.sonnentaler.net/aktivitaeten/meteorologie/klima/klima-planet-ich/wiss-hintergruende/temperaturentwicklung-weltweit.html

  122. @HR

    Hier finden Sie die Globaltemperatur der NASA (GISS) und der vom englischen Klimazentrum (HadCrut4):

    http://woodfortrees.org/plot/gistemp/mean:12/plot/hadcrut4gl/mean:12

    Da liegen wir derzeit bei 0,6-0,8°C Temperaturanomalie. Um 0,2°C in den letzten 2 Jahren gesunken.

    Wie gesagt im Karbon hatten wir doppelt soviel CO2 bei der Temperatur wie heute.

    Im Jura fünfmal soviel CO2 (also das Maximum, was wir durch Verbrennung und Nutzung aller verfügbarer Kohlenstoffe erreichen könnten gemäß Weltklimarat IPCC) bei nur 2°C mehr als heute.

    Wunders Sie sich also nicht wenn CO2 die Temperatur nicht um 5-6°C ansteigen lässt. Bisher haben wir nur rund 1°C Anstieg seit 1850 bzw. 1880.

  123. PS

    Und wie gesagt, von 5-6°C geht man aus, weil man sich den Temperatur-Wechsel zwischen Eiszeiten und Warmzeiten innerhalb der letzten 1 Millionen Jahre nicht anders erklären kann. Das sind lediglich Modellrechnungen. Dabei geht man von Verstärkungsmechanismen aus, die aus 1°C-Erwärmung 5-6°C machen können.

  124. #121 Michael Krüger 18. Mai 2019 19:36

    Bisher haben wir nur rund 1°C Anstieg seit 1850 bzw. 1880.

    Und gleichzeitig haben wir einen CO2-Anstieg von ca. 40%.

    Daraus folgt eine Klimaempfindlichkeit von ca. 1K/0,04 = 2,5 K. Wenn der Anstieg sogar 1,21K ist (#119), ist die Klimaempfindlichkeit sogar ca. 1,21K/0,04 = 3,02 K. Diese Werte liegen sehr nahe den meisten in der wissenschaftlichen Literatur genannten von ca. 3 K.

  125. @Ebel

    Es sind nahezu 50% und die verursachen nicht alleine deb Klimawandel. Korrigieren Sie jetzt nach unten?

  126. Bei einer Diskussion sollte man gelegentlich eine Zwischenbilanz ziehen:

    #123 Ebel

    „Diese Werte liegen sehr nahe den meisten in der wissenschaftlichen Literatur genannten von ca. 3 K.“

    Michael Krüger in „Ein Exkurs zur aktuellen Klimasensitivität“ (1)

    …so ergibt sich eine Klimasensitivität von ca. 3°C für CO2 alleine.

    Die Werte liegen nicht weit auseinander. Die Unsicherheit scheint kleiner zu sein als die Unsicherheit, die man Grafik 2 von (1) entnehmen kann. Akzeptiert man diesen Wert, stellt sich die Frage ob dies eine große Gefahr für die Menschheit darstellt. Ich verneine dies. Das „Welt-Klima“ von 1850 war nicht wesentlich besser als das heutige. Das empfundene ‚Klima“ könnte allen Unkenrufen zum Trotz in Zukunft nicht schlechter, sondern auch besser werden. Die Gefahr von Kipp-Punkten des Klimas schätze ich als klein ein, da das jährliche Strahlungsbilanzdefizit TOA viel kleiner ist als das sich aus den einzelnen Monatswerte ergebende Defizit. In anderen Worten: das saisonale Kipp-Punkt-Szenario ist wesentlich größer.

  127. @Berberich

    Sie nennen die ECS für Deutschland von mir für CO2 alleine, ohne andere Forcings. Da lande ich max. bei 3 Grad, sonnst weit darunter.

  128. #124 Michael Krüger 19. Mai 2019 22:12

    Korrigieren Sie jetzt nach unten?

    Wenn man nahezu 50 % annimmt, dann sind es über 2 K bzw. 2,4 K.

    Ich habe immer von ca. geschrieben, weil diese Rechnung vereinfachend ist. Es wird davon gesprochen, daß die Sonne zeitweise schwächelt (die Klimaempfindlichkeit ist also höher), nach Beendigung des CO2-Anstiegs steigt die Temperatur noch etwas weiter (analog dem Überschwingen der CO2-Konzentration bei bei Temperaturanstieg als Ursache -- Eisbohrkerne), weitere Treibhausgase, Aärosole usw.

  129. @Ebel

    Wobei Sie noch die anderen THG wie Methan, Ozon, Lachgas, etc.. der CO2-Wirkung zuschreiben.

    Sowie die zunehmende Luftreinhaltung durch Verminderung des global dimming.

  130. #127 Michael Krüger

    “ Sie nennen die ECS für Deutschland von mir für CO2 alleine, ohne andere Forcings. Da lande ich max. bei 3 Grad, sonnst weit darunter.“

    Ich verwende die gleiche Analyse, wie Sie im Blog-Beitrag „Ein Exkurs zur aktuellen Klimasensitivität“ in Bild 4 (blaue Kurve) verwendet haben. Für die neuesten Daten von NASA GISS gistemp1200_ERSSTv5 201904.nc erhalte ich eine Temperaturänderung bei cCO2-Verdopplung von 2,4 °C für Land + Ozean, 2,0°C für Ozean allein und 3,3 °C Land allein. Die Ozeanwerte sind geringer da sich die Tiefen der Ozeane auch erwärmen. Der Land-Wert sollte näher am ECS-Wert liegen. Obwohl dies Schätzungen sind liegen die Werte doch recht nahe beieinander.

  131. #. 119
    „Für die jetzt zu beobachtende Temperaturerhöhung ist es allerdings der steigende CO2-Anteil, denn alle anderen Parameter sind heute relativ konstant.“

    …relativ konstant ist auch die Temperatur im Holozän, bis heute; 288 +/-2 K.

    Trotzdem, warum ist die Temperatur im 15.-18. Jh. so „abgesackt“? Die Luftfeuchtigkeit und die Wolkenbedeckung darf man nicht übergehen, schon nur diese 2 Parameter eröffnen eine andere erfrischende, Sichtweise, nimmt man noch die Kosmische Strahlung dazu…die Sonnenaktivität… nachschauen unbedingt!

    # 114 Eisbohrkerne:
    „wobei die hohen CO2-Werte immer mit den hohen Temperaturwerten korrelieren“

    Korrelation ja, was war zuerst? Die „Huhn oder Ei Frage“ wurde1999, ca.10 Jahre nach den Erstauswertungen, beantwortet. Die Eisbohrkern zeigen, wenn man 450000 Jahre nicht auf einer minimalen x- Achse darstellt, dass CO2 der Temperatur folgt! Co2 kann nicht die Ursache der Temperaturänderungen gewesen sein. Berühmte Verwechslung von Ursache und Wirkung. Ja so ist es… nachschauen!

    http://joannenova.com.au/global-warming-2/ice-core-graph/

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