Wahldebakel für rot/ grün in Bremen

12. Mai 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Ökologismus, Politik

Bremen hat am 10. Mai die neue Bürgerschaft gewählt. Seit 70 Jahren ist die SPD in Bremen regierende Partei, dass ist einmalig in der gesamten Bundesrepublik. In den letzten acht Jahren haben rot/ grün regiert und wurden nun von den Wählern, insbesondere wegen deren Sparpolitik abgestraft. Der Bürgermeister Jens Böhrnsen zeigte sich tief betroffen und verkündete gestern seinen Rücktritt nach dem schlechtesten Wahlergebnis der SPD seit 1947.

Aktuellen Hochrechnungen zufolge reicht die rot/ grüne Mehrheit mit gerade noch fünft Stimmen Vorsprung. SPD und Grüne haben trotz der starken Verluste weiter vor die Regierung zu bilden, ungeachtet der katastrophalen Wahlbilanz und Regierungsbilanz. Bremen ist Spitzenreiter in der Landesverschuldung, Schlechtester in der Bildung, Schlechtester in Sachen Arbeitslosigkeit, Schlechtester in Sachen Armut und sozialen Ungerechtigkeit.

Die rot/ grüne Koalition spricht aber von einer erfolgreichen Zusammenarbeit der letzten acht Jahre, die sie gerne fortführen möchte. Nun muss erst einmal ein neuer Bürgermeister, oder eine neue Bürgermeisterin bei der SPD gefunden werden, um Koalitionsverhandlungen aufnehmen zu können.

Die Frage ist, warum werden SPD und Grüne in Bremen überhaupt gewählt?

Die Antwort ist in der Vergangenheit begründet. Bremen ist von je her eine Arbeiterstadt. Früher waren die Werften (AG Weser, Bremer Vulkan) und die Stahlindustrie (Stahlwerke Bremen) tragende Wirtschaftszweige. Die Arbeiter haben traditionell SPD gewählt. Zudem gibt es in Bremen nur wenige Katholiken und wenig Landbevölkerung, die zu den klassischen CDU-Wählern zählen.

In der Nachkriegszeit hat der erste, gewählte Bremer Bürgermeister Wilhelm Kaisen (SPD) über zwei Jahrzehnte hinweg erfolgreich regiert und entscheidend zum Wiederaufbau Bremens beigetragen. Noch heute stehen Kaisenhäuser in den Gartengebieten Bremens und werden teils noch von Nachkriegsbewohnern bewohnt. Hans Koschnick (SPD) kam zwei Jahre nach Kaisen und war ebenfalls ein beliebter Bürgermeister. Er regierte bis 1985. 1995 kam dann Henning Scherf (SPD), der bis 2005 regierte (in großer Koalition mit der CDU) und durch seine Bürgernähe ebenfalls sehr beliebt war. Die CDU hatte diesen Bürgermeistern nichts entgegen zu setzen.

Traditionell wählen die Arbeiter in Bremen SPD. Zudem sind hohe Beamte fast alle SPD-Mitglied und Genossen. Bei den Akademikern sieht es etwas anders aus. 1971 wurde Bremen Universitätsstadt. Die Uni Bremen war als linke Kaderschmiede bekannt und die K-Gruppen waren dort in den 1970er Jahren sehr aktiv. Heute sind die „Ehemaligen“ zu angesehenen Mitbürgern geworden, arbeiten als Rechtsanwälte, Psychologen, Lehrer, Professoren, etc. und sind in die wohlhabenden Stadtteile wie Schwachhausen, oder die östliche Vorstadt gezogen und wählen grün. Die heutigen Studenten der Uni Bremen wählen ebenfalls grün. Der ASTA ist fest in grüner und linker Hand. Insbesondere die Tsunamikatastrophe und das Atomunglück von Fukushima haben den Grünen in Bremen zur Bürgerschaftswahl 2011 viel Zulauf verschafft. Dabei gibt es in Bremen gar keine Atomkraftwerke. Die Intellektuellen in Bremen sorgen sich um Probleme wie die Atomkraft und unser Klima, etc., dass sind die Probleme welche diese Wählerschaft antreibt. Hinzu kamen viele Wechselwähler, die auf den Fukushima-Zug mit aufgesprungen sind.

Soziale Ungerechtigkeit nimmt zu

Es gibt immer mehr Millionäre in Bremen, unterdessen nimmt die Armut in Bremen weiter zu. Die Schere zwischen Armut und Reichtum klafft in Bremen immer weiter auseinander. Das ist eine Folge der rot/ grünen Sparpolitik der letzten Jahre. Es mangelt an Lehrern, Polizisten, Sachbearbeitern in öffentlichen Dienst, etc., denn das Land Bremen muss sparen, um die Schuldenbremse einhalten zu können. Schulden, die vor allem die SPD über 70 Jahre hinweg selbst angesammelt hat. Ab 2020 will Bremen ohne weitere Schulden auskommen. Vom grünen Finanz- und Sozialressort wurde deshalb an allen Ecken und Enden gespart, was sich in der Unzufriedenheit der Wähler äußerte. Vor allem wurde am Personal im öffentlichen Dienst, bei den Kindern (33% Kinderarmut) und bei den Armen (ca. 25%) gespart. Die Grünen werben unterdessen auf ihren Wahlplakaten für Clubkultur und hohe Kunst, eine soziale Stadt mit Multikulit, dass Radfahren und die Windkraft (saubere Luft). Probleme, welche auf die wohlhabende Wählerschaft zugeschnitten sind und an den Armen in Bremen völlig vorbei gehen. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass die Grünen besonders im armen Bremerhaven massiv an Stimmen verloren haben (von ca. 20% auf 10%). (Viele Fukushima-Wechselwähler sind dort von den Grünen abgesprungen).

50% Nichtwähler!

50% Nichtwähler sind die Folge dieser Politik. In den armen Stadtteilen lag dabei die Quote der Nichtwähler bei ca. 60%, in den reichen Stadtteilen hingegen nur bei ca. 30%. Die Armen wählen entweder gar nicht, oder Parteien am linken und rechten Rand (AfD, BIW, LINKE). Die Mittelschicht/ Arbeiter/ Beamte und Reichen nehmen rege an der Wahl teil und wählen SPD und Grüne. Die CDU konnte kaum hinzugewinnen und hat eine kleine Stammwählerschaft. Die junge FDP-Spitzenkandidatin Lencke Steiner konnte alte FDP-Wähler und Unternehmer wiedergewinnen. Somit kommt als Ergebnis dieses Wahlergebnis zu Stande:

Wahl-Bremen-2015

In der Bürgerschaft werden dabei vor allem die Belange der wohlhabenden Wähler vertreten. Die Armen gehen nicht mehr zur Wahl. Dieser Trend setzt sich zunehmend in Deutschland durch.

Auch beim Thema Klimaschutz kann Bremen nichts reißen

Bremen-CO2-Emissionen

Klimaschutz ist für rot/ grün wichtig. Die CO2-Emissionen in Bremen (pro Kopf) sind mehr als doppelt so hoch wie in Hamburg und Berlin und Deutschland. Grund dafür ist insbesondere die Stahlindustrie, die ehemaligen Stahlwerke in Bremen. Das Klimaschutz- und Energieprogramm (KEP) 2020 im Land Bremen enthält die Zielsetzung, die CO2-Emissionen im Land Bremen (ohne Stahlindustrie) bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 1990 zu senken. Unterdessen steigt die Armut in Bremen weiter an. Eine Politik die völlig an den Belangen der Armen, den größten Potential in der Wählerschaft in Bremen vorbei geht. SPD und Grüne haben das bisher konsequent ignoriert und auf ihre Stammwähler gesetzt. Die CDU konnte mit einem schwachen Wahlprogramm und einer schwachen Spitzenkandidatin auch nicht punkten. Ein Besuch der Kanzlerin in der letzten Woche konnte daran nichts ändern. (Foto: Die Kanzlerin blickt mit müden Blick in meine Fotokamera).

Merkel2

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113 Kommentare
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  1. Und jetzt…die Energiewende hat doch erst eben angefangen….mal schauen wie es in einen Jahr in Bremen aussieht…das Paradies auf Erden oder noch mehr Arbeitslosigkeit und Armut….
    Und Niedersachen, NRW, Schleswig Holstein, Hamburg usw. ….. so ziemlich alle Bundesländer setzen auf den Erfolg der Energiewende (Erneuerbare Energien)…..mit dem politischen CO2 Reduzierungsziel wird die Wirtschaftsgrundlage in den Bundesländern massiv geschädigt….

  2. Danke Herr Krüger für das Ein-Norden dieser Wahl. Unsere Politiker vertreten zunehmend nicht mehr das Volk. Von Umfrage zu Umfrage verschlimmbessern sie die Lage für die Bürger. Nur die eigenen Pfründe werden noch verteilt. Hier in Crailsheim hatten wir in den sozialen Brennpunkten 25 % Wahlbeteiligung bei den Kumunalwahlen. In Bremen gibt es dann noch die roten Altlasten.

  3. Hofmann M. sagt:
    Und jetzt…die Energiewende hat doch erst eben angefangen….mal schauen wie es in einen Jahr in Bremen aussieht…das Paradies auf Erden oder noch mehr Arbeitslosigkeit und Armut….
    Und Niedersachen, NRW, Schleswig Holstein, Hamburg usw. ….. so ziemlich alle Bundesländer setzen auf den Erfolg der Energiewende (Erneuerbare Energien)…..mit dem politischen CO2 Reduzierungsziel wird die Wirtschaftsgrundlage in den Bundesländern massiv geschädigt….

    @ Hofmann M.
    Ich denke mal für das Ausscheiden von Bayern München, aus dem Europäischen Wettbewerb ist in Ihren Augen auch die Energiewende schuld.

    Schauen Sie mal wie man mit dem richtigen Konzept, aus der Energiewende Kapital schlagen kann.

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Prognose-bestaetigt-RWE-profitiert-von-Sondereffekten-daempft-aber-Dividendenerwartung-4337740

    Zitat:Im laufenden Geschäft hat RWE weiter mit den Folgen der Energiewende zu kämpfen. Angesichts der Konkurrenz durch Strom aus Solar- und Windkraftanlagen lässt sich mit konventionellen Kraftwerken immer weniger Geld verdienen. Das zeigte abermals der Gewinnrückgang in der Erzeugungssparte: Das Betriebsergebnis des Konzernteils sank um 23 Prozent auf 428 Millionen Euro. Positiv entwickelte sich hingegen das Geschäft mit den erneuerbaren Energien. Das operative Ergebnis der Sparte verbesserte sich um 56 Prozent auf 151 Millionen Euro. Grund dafür war vor allem die Inbetriebnahme neuer Windkraftanlagen.

    MfG

  4. @Hans Diehl #3
    Wir haben es mal von „Dummheit“ gehabt….und genauso „Dumm“ verhalten sich die Konzernlenker von RWE. Wie kann man als Investor in der Stromerzeugung sein marktfähiges Geschäftsmodell (Kraftwerkspark) aufgeben und auf ein von der Regierung aufbauendes marktfeindliches EEG-Modell (Erneuerbare Energien) aufspringen. Schließlich sollte jeder gebildete Menschen in Deutschland wissen, dass eine zuverlässige, marktfähige und damit bezahlbare Stromerzeugung und Versorgung nur mit Energieträgern zu haben ist, die zuverlässig und rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Das wären dann die Energieträger Oel, Gas, Kohle, Uran und eingeschränkt noch Müll, Biomasse und Wasser.
    Wind und Sonne sind Launen der Natur und somit komplett von ihrer Energiedichte und Verfügbarkeit ungeeignet um eine Stromversorgung wirtschaftlich, sicher und zuverlässig zu betreiben.

    Lernen Sie erstmal was über Ablaufprozesse, Energietechnik, Stromerzeugung und Versorgung, Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft. Dann reden wir weiter. Danke!

  5. Nachtrag zu #4

    Und EdF wird es weiter freuen, wenn sich die deutschen Stromkonzerne mit der Energiewende (marktfeindlichen EEG) weiter zerlegen….
    http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-atomgeschaeft-von-edf-treibt-umsatz-an_id_4678651.html

    …dann kann in Zukunft EdF und GdF in Europa richtig durchstarten. Der deutsche Strommarkt und der englische Strommarkt kann somit nach dem italienischen und schweizer Strommarkt dann auch mit Kernkraft Strom versorgt werden und die Gewinne können weiter ausgebaut werden.

  6. @Diehl

    Schauen Sie mal wie man mit dem richtigen Konzept, aus der Energiewende Kapital schlagen kann.

    Wir machen es wie Sie und Ihre Familie und schrauben PV-Module aufs Dach und kassieren eine super EEG-Vergütung ab. Nur wenn das alle so machen würden, haben wir, wenn die Sonne nicht scheint (Nachts und im Winter) keinen Strom. Sperrstunde. Kennen Sie bestimmt noch aus dem 2WK?

  7. PS

    Ab 1946/47 erließ der alliierte Kontrollrat gesetze zur Rationalisierung der Elektrizität. In Mitteilungsblättern wurde die Bevölkerung über die monatlich festgesetzten Sollkontingente informiert und in den Wintermonaten kam es sogar zur vorübergehenden einführung von Strom-Sperrstunden.

    Bekommen wir wieder, wenn der Kohlestrom mau wird und alle auf Zufallsstrom aus PV und Wind setzen.

  8. Und ewig knarren faulende Dielen im Sturm

    Energiewende treibt mittelständische Bäckereien in den Ruin

    Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins „Report Mainz“ bringt die Energiewende immer mehr Handwerksbäcker in wirtschaftliche Notlagen. Kleine und mittelständische Bäckereien müssen, um die Energiewende mitzufinanzieren, den vollen Satz der EEG-Umlage zahlen. Mehrere Großbäckereien hingegen, die auch für Discounter produzieren, können eine verringerte EEG-Umlage in Anspruch nehmen. Das hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gegenüber „Report Mainz“ bestätigt.

    Tja…..und dann fragen sich hier immer noch Leute….warum ick von „dummen Menschen“ spreche……der Mittelstand kackt ab aber die EE-Fanatiker feiern sich, weil Konzerne Dank politischer Verblödung immer noch irgendwo ne Lücke finden, wo se sich weiterhin bedienen können.

    Weils so schön war…gleich noch einmal….

    “””Mark Twain sagte einmal, dass immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, es Zeit ist, sich zu besinnen.”””

    So, fröhlichen Vatertag noch…….hmm, ist der Begriff überhaupt noch politisch korrekt oder sollte ick nich lieber sagen…..das „Elter 1“ geht aufs Besäufnis?…….oder wie seit den letzten Jahren verstärkt zu beobachten…..die Vaterin und die Mutterin feiern gemeinsam die Himmelfahrt eines geschlechtsneutralen Gottessohntöchterleins?

    Hmm….zur Beantwortung dieser epochalen Frage muss ick wohl erst ein Stuhl- bzw. Stühlingskreis gründen……der Martin macht die Vorsitzende und ick bringe meine Klangschüssel mit…..und die Brigitte….die Einpeitsche.

    Hurra…..und wer nüchtern bleibt hat verloren.
    Onkel Heinz……………bisweilen nur im Vollsuff zu ertragen

  9. @Heinz #8

    So, fröhlichen Vatertag noch…….hmm, ist der Begriff überhaupt noch politisch korrek

    Da wir den Muttertag gerade hatten…..

    die Vaterin und die Mutterin

    Doppelte „Verweiblichung“ halte ich für übertrieben, als Gegensatz zu „Vaterin“ würde sich vielleicht „Mutterich“ anbieten, oder ?
    Fragt ich/in mal bescheiden.

  10. @Michael Krüger

    Bremen hat pro Kopf 2014 1 Mio € Länderfinanzausgleich erhalten.
    Das nenne ich mal grandiose Misswirtschaft durch die SPD.
    Wurde das mal im Wahlkampf thematisiert.
    Nun mit dem Geld anderer Menschen bauen ja die Bremer immer nur das Beste für sich, oder?
    Wenn mich meine Quellen nicht belügen wurde in Bremen in den 60iger Jahren zumindest ein schönes Haus für einen Chefarzt mit dem sozialen Wohnungsbau gebaut.
    Die Pleite der Vulkanwerft war ja auch eine grandiose Fehlleistung von Gewerkschaften, SPD und Bremer Stadtrat, oder haben sie da andere Informationen.

    Da müssten die Arbeiter in Bremen ja mal abwählen.

  11. @Krishna
    Hmm…..ick bin grad auf der Suche ob der Begriff „Mutterich“ nich doch auf die eine oder andere Weise diskriminierend sein könnte……aber die Anfrage an die über 250 Gender-Lehrstühle wird noch ne Weile dauern, leider.
    Ergo müssen wir Männer_Innen wohl mit dem unguten Gefühl unser Fahrrad (ökologisch wertvoll)….besteigen, die komplette Damenwelt eventuell doch vor den Kopp zu stoßen.

    Dahingehend habe ich beschlossen…..Mutterseelenalleine mein Bier in der heimatlichen Behausung zu mir zu nehmen…um allen politisch-ethisch-moralischen Fettnäpfchen aus dem Weg zu gehen.
    Mist…irgendwie hab ich schon wieder das Gefühl, eine falsche Vokabel benutzt zu haben……
    Ich muss wech…….
    Onkel Heinz……..Sitzpisser in Ausbildung

  12. @Heß

    Der Länderfinanzausgleich wird nicht thematisiert. AG Weser und Bremer Vulkan sind beide unter der SPD und den Gewerkschaften pleite gegangen. Es gibt aber noch genügend Arbeiter bei der BLG, bei Mercedes, bei den Stahlwerken, etc. Alles SPD-Wähler. Genau wie die Beamten, viele davon sind SPD-Genossen. In Bremen wird Geld u.a. raus geschmissen für Projekte wie den Bremer Klangbogen, auf der Bürgerweide, vor der Stadthalle. Säulen und Marmorplatten, die umgedreht werden mussten, da bei Regen zu glatt und im Gulli darunter ein Bachrauschen, dass wie eine Kloschüssel klang, wurde schon lange abgestellt. In „Kulturzentren“ wird auch viel investiert. Für solche Projekte ist immer Geld da.

  13. @Krüger

    Ich muss mich korrigieren.
    So ist es wenn man sich nicht selbst kontrolliert und eine Zahl ins Bild passt..
    Das Land Bremen bekommt 604 Mio € und hat ca. 500000 Einwohner. Sind also nur 1200 € Finanzausgleich pro Kopf und damit etwa 1 Mio € für 1000 Einwohner.

    Das ist immer noch deutlich mehr als zum Beispiel Brandenburg die haben für 2.5 Mio Einwohner nur 500 Mio € bekommen.

    Grüße
    Günter Heß

  14. Heinz Eng sagt # 8
    Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins “Report Mainz” bringt die Energiewende immer mehr Handwerksbäcker in wirtschaftliche Notlagen. Kleine und mittelständische Bäckereien müssen, um die Energiewende mitzufinanzieren, den vollen Satz der EEG-Umlage zahlen. Mehrere Großbäckereien hingegen, die auch für Discounter produzieren, können eine verringerte EEG-Umlage in Anspruch nehmen. Das hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gegenüber “Report Mainz” bestätigt.

    @Heinz Eng
    Das liegt aber nicht am EEG oder der Energiewende, sondern an den Netzbetreibern, auf deren Drängen 2010 das neue Wälzsystem eingeführt wurde. Nach dem System vor 2010 wäre die Umlage schon lange kein Thema mehr.

    MfG

  15. Hans Diehl, aka Neblekerzenmaschine, Jedes Mal der selbe Mist unter einer anderen neuen Vokabel.

  16. @Krishna Gans #15

    Immerhin zeigt Herr Diehl, dass das EEG zu volkswirtschaftlichen Fehlentwicklungen führt, egal welche Partei daran herumspielt.

  17. Günter Heß sagt: # 16
    mmerhin zeigt Herr Diehl, dass das EEG zu volkswirtschaftlichen Fehlentwicklungen führt, egal welche Partei daran herumspielt.

    @Günter Heß
    Muss es nicht wenn man es richtig anwendet, wie das folgende Beispiel – wenn auch zwangsläufig – zeigt.
    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Prognose-bestaetigt-RWE-profitiert-von-Sondereffekten-daempft-aber-Dividendenerwartung-4337740

    Zitat: Positiv entwickelte sich hingegen das Geschäft mit den erneuerbaren Energien. Das operative Ergebnis der Sparte verbesserte sich um 56 Prozent auf 151 Millionen Euro. Grund dafür war vor allem die Inbetriebnahme neuer Windkraftanlagen.

    MfG

  18. @Und ewig grüßt der Murmeldiehl

    Und nun wieder die Fragen aller Fragen……auf deren Antwort nicht …“42″….folgt…….wer bezahlt den ganzen Müll am Ende?

    Richtitsch…..ich…als Stromkunde!
    Ick finds lustig…..das die Leute, die liebend gerne den Stromkonzernen die Krätze an den Hals wünschen würden…..deren Gewinne im EE-Sektor nun plötzlich als Argument für die Energiewende missbrauchen.
    So schnell kann ein Erzfeind zum Freund werden, wenn es nur zur eigenen Ideologie passt…..Astrid Lindgreen wäre stolz auf euch Ökos, echt jetzt.

    Und ja, wie Netzbetreiber aller Spannungsebenen sind inzwischen zu den obersten Vollidioten dieser bekloppten Nation ernannt worden….Danke schön und leckt mich allesamt mal am Arsch dafür.
    Und wenn die Blöd-Ökos sich nun endlich mal einig würden, was se denn nun wollen…..könnten wir auch mal vernünftig planen……aber von Dezentral und Klein klein……bis hin zu gigantischen Off-Shore-Meerverunstaltungen is ja bei euch alles irgendwie schön und Öko…..bloss von fetten Überlandleitungen und Speicher, die ihr eigentlich besorgen müsstet….ist weit und breit keine Spur zu sehen.
    Dat aber is Physik und nicht Strom-Monopoly…..wat Du wohl auch in 10 Jahren nicht begreifen wirst.
    So…..ein Tag ohne verblödete Mitmenschen wird mir heut ganz gut tun……ich bin dann mal wech, wer mich sucht….guckt einfach nach den Typen mit der Bierpulle am Hals.

    Onkel Heinz……..Vatartags-Spätzünder

  19. Lieber Herr Diehl,

    betriebswirtschaftliche Mitnahmeeffekte die sie beschreiben sind ebenfalls volkswirtschaftliche Fehlentwicklungen.
    Bezahlt wird es vom Rest der Bevölkerung ohne dass das Ziel beraubt erreicht wird, CO2 zu reduzieren.

  20. @Diehl

    Sie schreiben:

    Schauen Sie mal wie man mit dem richtigen Konzept, aus der Energiewende Kapital schlagen kann.

    Wenn die Preise negativ werden bekommen sie sogar noch Geld,wenn sie Strom abnehmen.

    Herr Diehl, was denn nun? Gewinne mit EE durch die EEG-Umlage, oder negative Preise und billiger Strom, Dank Überkapazitäten aus EE?

    Sie verdienen mit Ihren PV-Dach bis zu 50 Cent pro kWh. Ihr PV-Strom hat aber nur einen Marktwert von 4 Cent pro kWh. Sie sind doch für billigen Strom aus EE in Sinne der zukünftigen Generationen. Ich mache Ihnen einen Vorschlag, verkaufen Sie mir Ihren PV-Strom für 10 Cent pro kWh. Der Gewinn sollte Ihnen doch reichen? So haben wir beide etwas davon. Na, wie wärs?

  21. @Michael Krüger #
    Wenn, dann muss er mir den Strom schon für 3 ct/kwh verkaufen. PV soll ja billiger Strom produzieren als die konventionellen Energieerzeuger. 😉

  22. Günter Heß sagt # 19
    Lieber Herr Diehl,
    betriebswirtschaftliche Mitnahmeeffekte die sie beschreiben sind ebenfalls volkswirtschaftliche Fehlentwicklungen.
    Bezahlt wird es vom Rest der Bevölkerung ohne dass das Ziel beraubt erreicht wird, CO2 zu reduzieren.

    @Günter Heß
    Wieso ist das von mir Beschriebene ein „Mitnahmeeffekt“ ???
    Der Name sagt es schon, Mitnahme ist etwas, das man so nebenbei mitnimmt.
    Von nebenbei kann aber keine Rede sein, wenn RWE erkannt hat wie man unter den neuen Rahmenbedingungen, dem EEG, Gewinne machen kann.

    MfG

  23. @ Hans Diehl
    ganz einfach,
    weil RWE den Strom auch ohne Subventionen erzeugt hätte.

  24. Günter Heß sagt # 23

    @ Hans Diehl
    ganz einfach,
    weil RWE den Strom auch ohne Subventionen erzeugt hätte.

    @ Günter Heß
    Aber doch nicht im Rahmen der nun mal geltenden Rahmenbedingungen. Gesetze stehen über der Ideologie.

    MfG

  25. @Diehl

    Mitnahmeeffeke sind immer in den bestehenden Rahmenbedingungen.
    Wenn ich Arbeitsplätze schaffe die ich eh geschaffen hätte und dabei Subventionen mitnehme ist das ein Mitnahmeeffekt. Was zeigt, dass das EEG nur aus einem Mitnahmeffekt besteht. Es ist ein Mitnahmeeffekt zum Gesetz erhoben.

  26. Wenn ich Arbeitsplätze schaffe die ich eh geschaffen hätte und dabei Subventionen mitnehme ist das ein Mitnahmeeffekt.

    Ich bezweifele, dass Herr Diehl das verstehen möchte. Kann doch nicht sein, dass er zu den Mitnehmern gehört. Er schenkt den Leuten doch Solarstrom für bis zu 50 Cent pro kWh. Die Sonne schickt doch keine Rechnung.

  27. @Krüger

    Wie man es dreht und wendet das EEG ist eine Fehlsteuerung.

  28. Günter Heß sagt # 25

    Mitnahmeeffeke sind immer in den bestehenden Rahmenbedingungen.
    Wenn ich Arbeitsplätze schaffe die ich eh geschaffen hätte und dabei Subventionen mitnehme ist das ein Mitnahmeeffekt. Was zeigt, dass das EEG nur aus einem Mitnahmeffekt besteht. Es ist ein Mitnahmeeffekt zum Gesetz erhoben.

    @ Günter Heß
    Nichts durcheinander bringen. RWE hat im Rahmen des EEG mit den EE Gewinne erzielt. Das bezeichnen Sie als „Mitnahmeeffekt“

    Hier die Definition für Mitnahmeeffekt.
    Zitat:
    Besonders bei der Gewährung von Vergünstigungen, Subventionen o. Ä. auftretender Effekt, bei dem auch diejenigen in den Genuss finanzieller Mittel kommen, für die diese nicht gezielt eingeplant waren Zitat Ende.

    Für RWE war der Gewinn ( Genuss finanzieller Mittel ) durch die EE im Rahmen des EEG, sehr wohl „gezielt“ eingeplant.

    MfG

  29. Michael Krüger sagt # 20
    Herr Diehl, was denn nun? Gewinne mit EE durch die EEG-Umlage, oder negative Preise und billiger Strom, Dank Überkapazitäten aus EE?

    @Herr Krüger
    Sie müssten sich erst mal mit dem komplexen System vertraut machen, um eine Antwort auf Ihre Frage zu verstehen.
    Die niedrigen Börsenpreise, und in Folge dessen die Selbstentwertung des EE Stromes, ist auf das „Paradoxon“ zurückzuführen, das den EE ab 2010 untergejubelt wurde.
    Überkapazitäten, die den niedrigen Preis verursachen, können nach Adam Riese – bei knapp 30% EE Strom den wir gegenwärtig haben – schon mal nicht vom EE Strom herrühren.
    Wie Adam Riese ab 2010 ausgetrickst wurde, damit EE Strom Überschuss wurde, ist im Folgenden treffend beschrieben
    http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent
    Zitat: Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an. Zitat Ende.
    Ist Ihnen bekannt, dass der EEG Strom an der Börse zu Graustrom wird. Nun versuchen Sie mal, als nicht privilegierter Endverbraucher, ob Sie irgendwo Strom zu dem Preis zu bekommen, für den Sie den EE Strom bewerten.

    MfG

  30. @Diehl

    Wie gesagt. RWE hätte auch ohne EEG die Energie geplant erzeugt. Wir können uns aber gerne auf Fehlsteuerung durch das EEG einigen.

  31. @Wenn man sich an Dielen einen Schiefer einzieht….

    Das Geheimnis ist keins mehr, denn Onkel Heinz hat es höchstselbst entschlüsselt…….und der Schlüssel nennt sich….

    zwangsweise……per Zwang müssen wir verwirrten Zufallsstrom abnehmen, per Zwang wird der dann an der Börse vertickt…..per Zwang mischen immer mehr Händler im Strombrei mit rum…..und somit zwingt uns der Zwang, jede Menge Kohle/Radatten/Knete…..beim armen Stromkunden abzukassieren.
    Nebenbei zwingt uns dann noch die „Liberalisierung der Energiemärkte“ auch noch zu allerlei unnützen Sachen auf , damit es wenigstens nach Aussen so aussieht, als herrsche im Strommarkt so etwas wie Wettbewerb.

    Wenn in einer freien Marktwirtschaft ein Produkt mit überhöhten Preis mit staatlichen Zwang in den Markt gedrückt wird…..sind alle anschließenden Massnahmen……..zwangsweise Bullshit, weil Sozialisten alles können, ausser freien Markt zuzulassen. Jedwede Verteidigung dieses Systems, jedwede Nebelkerze, die die Schuld einem anderen zuweisen will…..sind nix weiter als Bullshit…..Hühnerkacke, Hundehäufchen…..um den genötigten Stromkunden vom eigentlichen Irrsinn der Energiewende abzulenken.

    Ausserdem und sowieso….vergessen knarrende Diehlen und sonstige Wendekriegsgewinnler gerne zu erwähnen, das die Kosten der Energiewende immer mehr in den Durchleitungsgebühren und sonstigen Zwangsabgaben versteckt werden.

    Fakt ist nun mal…..selbst wenn das Brett vorm Kopf die Größe des Landes Brandenburg annimmt….Deutschland hat nach Dänemark den weltweit höchsten Endkundenpreise bei der Handelsware „Strom“…….weil Deutschland unbedingt Vorreiter sein will….der übrigen Welt zeigen muss, wo der Frosch die Locken hat und das wir Deutschen sowiesoo überall die Besten sind…..und pro tausend Einwohner die höchste Anzahl an Blockwarten und dümmlichen Mitläufern haben.

    Klimaschutzgelderpressung…..die jeder Bürger Deutschlands zwangsweise zu löhnen hat…..dat ist die wahre Wahrheit hinter der Wahrheit.
    Habe die Ehre…….Energie-Ossi

  32. @Diehl

    Lieber Herr Diehl, ich erkläre Ihnen mal das Paradoxon und den Mitnahmeeffekt.

    Ihr PV-Strom vom Hausdach bringt eine EEG-Vergütung bis 50 Cent pro kWh. Ihr PV-Strom hatte ohne Börsenpflicht einen Marktwerk von ca. 4 Cent pro kWh. Mit Bösenpflicht etwas weniger. Macht einen gezielt eingeplanten Mitnahmeeffekt von bis zu über 46 Cent pro kWh, durch Sie. Umgelegt wird das paradoxer Weiser auf die anderen Stromkunden. Aber es gibt immer noch Leute, die behaupten, die Sonne schickt keine Rechnung.

  33. Wenn man es nach Diehlscher Logik betrachtet müsste er bei „negativen“ Preisen ja Geld zahlen, damit ihm jemand seinen PV Strom abnimmt…

    Aber die ganze vorgelagerte Vergütungsschiene blendet Herr Diehl ja konsequent aus.

    Ihm als PV-Einspeiser mit hoher garantierter Vergütung kann es doch piepegal sein, mit welchem Preis sein Strom das zweite Mal gehandelt wird.

    Aber das wird er nie verstehen, das seine komplett überhöhte und immer garantierte Vergütung der Preis seines „Gutes“ ist und nicht der an der Börse im weiteren Verlauf erzielbare Erlös.

  34. Lieber Herr Diehl, ich erkläre Ihnen mal das Paradoxon und den Mitnahmeeffekt.
    Ihr PV-Strom vom Hausdach bringt eine EEG-Vergütung bis 50 Cent pro kWh. Ihr PV-Strom hatte ohne Börsenpflicht einen Marktwerk von ca. 4 Cent pro kWh. Mit Bösenpflicht etwas weniger. Macht einen gezielt eingeplanten Mitnahmeeffekt von bis zu über 46 Cent pro kWh, durch Sie. Umgelegt wird das paradoxer Weiser auf die anderen Stromkunden. Aber es gibt immer noch Leute, die behaupten, die Sonne schickt keine Rechnung.

    @Herr Krüger
    Falsch, mein PV Strom vom Hausdach, verursacht gegenwärtig eine mittlere Vergütung von 13 Cent, Tendenz fallend.. An der Börse wird er zu Graustrom degradiert, und drückt da den Großhandelspreis auf etwa 3 Cent, gegenwärtig, ebenfalls Tendenz fallend.. Anschließend geht mein PV Strom auf die Handelsebene. Mit Sicherheit nicht für 3 Cent, oder ???
    Wie viel mein PV Strom die Großhandelspreise senkt, können Sie hie sehen.

    http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf
    Zitat:
    Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben. Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Durch den Merit-Order-Effekt dürfte sich für Unternehmen, die unter die Besondere Ausgleichsregelung des EEG fallen (Begrenzung der EEG-Umlage 2013 auf 0,05 bis 0,5 ct/kWh), sogar netto eine Entlastung ergeben. Zitat Ende.

    Sie sehen, so hoch kann die Rechnung von der Sonne nicht sein.

    MfG

  35. Wahldebakel rot/grün……..und knarrende Diehlen versuchen zum 1001.-male…..Börsen-Monopoly an den Mann/Frau zu bringen.
    Juhu……..3,3 Mrd. im Arsch……eine Summe, die es ohne Energiewende nicht in die Taschen der Abzockerbande geschafft hätte.

    Fazit…..je dümmer umso Diehler.

    Kommt mir vor wie im Öff-Unrechtlichen Fernsehen…..Wiederholungen, Wiederholungen…….u.s.w……
    PS. „mittlere Vergütung von 13 Cent“…..juhu…..und damit lügt er uns auch noch seine Privatgewinne klein.

    Ich kanns einfach nich mehr hören, kann denn niemand dieses veraltete Tonband auf den Müll werfen?
    Dielen sind nur mit Diebels genießbar……sacht, Onkel Heinz

  36. @Diehl

    Lieber Herr Diehl, kennen Sie auch den Diehl-Effekt?

    Den will ich mal kurz erklären. Im Jahre 2000 wurde eine EEG-Vergütung für PV-Strom von 50 Cent pro kWh eingeführt. Heute beträgt die durchschnittliche EEG-Vergütung von PV-Strom noch 32 Cent pro kWh. Der erzeugte PV-Strom hat aber nur einen Marktwert von ca. 4 Cent pro kWh (können Sie z.B. bei Wikipedia nachlesen). Das entspricht übrigens den Erzeugungskosten von Kohlestrom, aus neuen Kohlekraftwerken. Hmm, dachte sich der Hans, dass kann ein einträgliches Geschäft werden. Ich bekomme bis zu 50 Cent pro kWh PV-Strom, der eigentlich nur 4 Cent wert ist. Gesagt getan und schon war die eigene PV-Anlage auf dem Dach. Ein einträgliches Geschäftsmodell für Hans. Und da dieses Geschäftsmodell so gut funktioniert eröffnet man im eigenen Haus mit Familie ein Ingenieurbüro für Solarstromanwendungen und verdient doppelt an diesem Geschäftmodell. Ein doppelter Mitnahmeeffekt, der Diehl-Effekt. Und dann erzählt man den Leuten noch Märchen, damit sich kein Unmut bei den Betroffenen regt. Die Betroffenen sind die Stromkunden, die das ganze bezahlen dürfen.

  37. Michael Krüger sagt. #36
    Lieber Herr Diehl, kennen Sie auch den Diehl-Effekt?
    Den will ich mal kurz erklären. Im Jahre 2000 wurde eine EEG-Vergütung für PV-Strom von 50 Cent pro kWh eingeführt. Heute beträgt die durchschnittliche EEG-Vergütung von PV-Strom noch 32 Cent pro kWh. Der erzeugte PV-Strom hat aber nur einen Marktwert von ca. 4 Cent pro kWh (können Sie z.B. bei Wikipedia nachlesen). Das entspricht übrigens den Erzeugungskosten von Kohlestrom, aus neuen Kohlekraftwerken. Hmm, dachte sich der Hans, dass kann ein einträgliches Geschäft werden. Ich bekomme bis zu 50 Cent pro kWh PV-Strom, der eigentlich nur 4 Cent wert ist. Gesagt getan und schon war die eigene PV-Anlage auf dem Dach. Ein einträgliches Geschäftsmodell für Hans. Und da dieses Geschäftsmodell so gut funktioniert eröffnet man im eigenen Haus mit Familie ein Ingenieurbüro für Solarstromanwendungen und verdient doppelt an diesem Geschäftmodell. Ein doppelter Mitnahmeeffekt, der Diehl-Effekt. Und dann erzählt man den Leuten noch Märchen, damit sich kein Unmut bei den Betroffenen regt. Die Betroffenen sind die Stromkunden, die das ganze bezahlen dürfen.

    @Herr Krüger
    Mit der Realität konfrontiert, versuchen Sie wie alle EEG Kritiker auszuweichen.
    Tatsache ist, dass mein PV Strom die Allgemeinheit gegenwärtig mit 13 Cent belastet, Tendenz fallend. Dafür aber die Börsenpreise ( Beschaffungskosten ) für die Versorger aktuell, auf unter 3 Cent senkt.
    So jetzt hätte ich gerne mal eine Quelle von Ihnen, wo Sie meinen PV Strom für 4 Cent kaufen können.
    Den „Diehl Effekt“ betreffend. Was ist da so verwerflich dran. ???
    Möglicherweise sind Sie RWE Aktionär, und haben über Jahrzehnte von weitaus lukrativeren Effekten profitiert.
    MfG

  38. 1. Heinz Eng 15. Mai 2015 15:03
    Wahldebakel rot/grün……..und knarrende Diehlen versuchen zum 1001.-male…..Börsen-Monopoly an den Mann/Frau zu bringen.
    Juhu……..3,3 Mrd. im Arsch……eine Summe, die es ohne Energiewende nicht in die Taschen der Abzockerbande geschafft hätte.
    Fazit…..je dümmer umso Diehler.
    Kommt mir vor wie im Öff-Unrechtlichen Fernsehen…..Wiederholungen, Wiederholungen…….u.s.w……
    PS. “mittlere Vergütung von 13 Cent”…..juhu…..und damit lügt er uns auch noch seine Privatgewinne klein.
    Ich kanns einfach nich mehr hören, kann denn niemand dieses veraltete Tonband auf den Müll werfen?
    Dielen sind nur mit Diebels genießbar……sacht, Onkel Heinz

    @Herr Eng
    Ich hab ja Verständnis dafür, dass Sie als Vertreter der konventionellen Versorger die Wahrheit nicht mehr hören können.

    Ich gehe mal davon aus, dass hier auch Leute mitlesen, die sich auskennen.
    Sie tun der Qualität dieses Forums keinen Gefallen, wenn Sie nur polemisch reagieren.
    Sagen Sie doch mal, wo die 3,3 Milliarden bleiben, wenn sie nicht preismindernd bei den Endverbrauchern ankommen.

  39. @Hans Diehl #38

    Ich gehe mal davon aus, dass hier auch Leute mitlesen, die sich auskennen.

    Na, dann sollten Sie entweder mal mitlesen oder sich auskennen. Bisher scheitert es bei Ihnen an sowohl als auch 😀

  40. @Diehl

    Die Frage ist, was ist Ihr PV-Strom wert? Hmmmm?

    Im Jahr 2011 wurden 102.877 GWh/a EEG-Strom produziert. Aus der Vermarktung des EEG-Stroms wurden 2011 4,4 Mrd. Euro Einnahmen erzielt. 440000000000 Cent / 102877000000 kWh = 4,28 Cent pro kWh. Das ist der Marktwert des EEG-Stroms. Dieser ist in den letzten Jahren noch gesunken, auf ca. 3 Cent pro kWh. Strom aus konventionellen Energien hat in etwa den selben Marktwert, die Strom-Erzeugungskosten von neuen Kohlekraftwerken liegen auch bei 4 Cent pro kWh, die von alten Kohlekraftwerken und Kernkraftwerken noch darunter.

    Im Jahre 2000 wurde aber eine EEG-Vergütung für PV-Strom von 50 Cent pro kWh eingeführt. Heute beträgt die durchschnittliche EEG-Vergütung von PV-Strom noch 32 Cent pro kWh.

    Tatsache ist, dass mein PV Strom die Allgemeinheit gegenwärtig mit 13 Cent belastet, Tendenz fallend.

    Früher haben Sie also mehr abkassiert, heute also nur noch 13 Cent pro kWh. Gut. Ihr PV-Strom hat einen Marktwert von ca. 4 Cent pro kWh und Sie kassieren noch 13 Cent pro kWh heute dafür über das EEG ab. Die 9 Cent mehr pro kWh werden dann auf die Stromkunden umgelegt, zu Ihrer Bereicherung. Und der Familienbetrieb macht damit noch ein zusätzliches Geschäft.

    Den „Diehl Effekt“ betreffend. Was ist da so verwerflich dran. ???

    Na z.B., dass Sie sich auf Kosten der Stromkunden, auch der armen Stromkunden bereichern und davon gut leben und denen vorgaukeln der Strom aus EE würde die Strompreise senken. Das Gegenteil ist der Fall.

    RWE macht mit der EE-Sparte das selbe Geschäft.

    Das Geld kommt nicht aus dem Nichts, sondern von den Stromkunden, Herr Diehl.

  41. PS

    @Diehl

    Ich habe auch keinen Mehrwert davon, dass ich gegenwärtig 9 Cent pro kWh zusätzlich für Ihren Strom vom Dach zahle. Ich kann Ihr schönes Dach nicht mal bewundern. Und in der Nacht auch keinen Solarstrom konsumieren.

  42. Herr Krüger # 40
    Sie behaupten mein PV Strom wäre nur 4 Cent wert, und schreiben dazu eine ganze Litanei.
    Dabei hätten Sie mir lediglich eine Quelle nennen müssen, wo ein nicht privilegierter Endverbraucher meinen Strom für 4 Cent kaufen kann.

    Können Sie offensichtlich nicht, so mit müssen Sie einsehen, dass Ihre Behauptung nur Stammtischgeschwätz ist.

    MfG

  43. @Diehl

    Sie behaupten mein PV Strom wäre nur 4 Cent wert

    Tja, so ist es nun mal. Schwer die Realität zu akzeptieren. Sie produzieren PV-Strom, der nur 4 Cent wert ist (Strom aus Alt-Kohlekraft und Kernkraft kann sogar noch billiger produziert werden) und erhalten 13 Cent und mehr, max. sogar bis 50 Cent.

    Deshalb funktioniert das Geschäft mit den EE und PV ja so wunderbar. Sonst würde kein Investor auf die Idee kommen sich PV-Module aufs Dach zu schrauben.

    Das Geld wird nicht aus dem Nichts generiert, sondern die Stromkunden, auch armen Stromkunden zahlen an Sie die 9-46 Cent Aufschlag für den Strom aus PV. Staatlich garantiert und gefördert.

    Selbstversorger sind Sie auch nicht Herr Diehl, sondern speisen Ihren PV-Strom ins Netz ein, kassieren eine fette Rendite und nutzen alle Vorzüge unseres konventionellen Stromnetzes, dass Ihnen jederzeit Strom liefert, wenn Sie ihn benötigen, im Gegensatz zu Ihren PV-Modulen.

  44. Strompreise aus PV und WK lassen sich nicht ohne weiteres mit dem aus herkömmlichen Kraftwerken vergleichen. PV und WK sind keine vollwertige Kraftwerke. Sie liefern nur bei Wind und Sonne. Mann muss die Speicherkosten mit einrechnen, vor allem wenn das Ziel 100% EE ist. Entsprechende Rechnung sind auf SCB zu finden.

  45. Michael Krüger sagt: # 43
    Tja, so ist es nun mal. Schwer die Realität zu akzeptieren. Sie produzieren PV-Strom, der nur 4 Cent wert ist (Strom aus Alt-Kohlekraft und Kernkraft kann sogar noch billiger produziert werden) und erhalten 13 Cent und mehr, max. sogar bis 50 Cent.
    Deshalb funktioniert das Geschäft mit den EE und PV ja so wunderbar. Sonst würde kein Investor auf die Idee kommen sich PV-Module aufs Dach zu schrauben.
    Das Geld wird nicht aus dem Nichts generiert, sondern die Stromkunden, auch armen Stromkunden zahlen an Sie die 9-46 Cent Aufschlag für den Strom aus PV. Staatlich garantiert und gefördert.

    @Herr Krüger
    Sehen wir die Sache doch mal ideologiefrei.. Der Endverbraucher ist noch zu keiner Zeit mit mehr als 17 Cent für die mittlere EE Vergütung belastet worden. Egal ob da PV Betreiber mit 50 Cent, oder Windanlagen mit 9 Cent über 20 Jahre vergütet werden.
    Dass mein PV Strom in Ihren Augen nur 4 Cent wert ist, liegt an dem paradoxen System. Mein PV Strom senkt nachweislich den Börsenpreis.. Sie als Verbraucher merken davon leider nichts, wenn Ihr Versorger die günstigen Einkaufspreise nicht an Sie weiter gibt. Im Gegenteil Sie zahlen noch mehr, weil bei sinkenden Börsenpreisen für Sie die Umlage noch ansteigt
    Sie sagen mein PV Strom ist nur 4 Cent wert, müssen aber ein Vielfaches dafür bezahlen. Mit anderen Worten irgend jemand muss doch da auf Kosten meines „wertlosen“ PV Stromes einen „Mehrwert“ generieren, oder ???
    Da können Sie noch so viel schreiben, und vom Wesentliche ablenken, an dieser Tatsache kommen Sie nicht vorbei.
    Es sei denn, Sie können eine Quelle nennen, wo ein nicht privilegierter Verbraucher meinen Strom für 4 Cent bekommen kann.

    MfG.

  46. @Hans Diehl #45
    Den Preis an ihrer Strom-Alibibörse Leipzig interessiert nicht den Stromverbraucher. Sie speisen ihren Strom in ein Verbrauchernetz ein und bekommen je nachdem eine Einspeisevergütung bis zu 50ct über 20 Jahre garantiert. Der Staat und nicht der Markt gewährt hier durch Gesetzeszwang, dass der Stromverbraucher ihre Photovoltaik und Windmühlen Ideologie zwangssubventionieren MUSS. Mehrwert = NULL! Der Stromverbraucher hat aus ständig steigenden Kosten nichts von der Energiewende. Mangel und Armut werden das Ergebnis dieses EEG = Energiewende sein. Und solche Typen wie Sie, sind einfach nur noch zum Kotzen. Anstatt sich den Markt = Gesellschaft im Wettbewerb zu stellen, spannen Sie sich die Politik mit ihren Gesetzen für ihre Mafia Abzocker Geschäfte ein. Eigentlich gehört ihre geteert und gefedert aus dem Land gejagt. Habt nur Glück, dass das Volk noch nicht aufgewacht ist und noch schläft.

  47. @Diehl

    Lieber Herr Diehl, was soll man mit Ihnen nur machen? Hmmm?

    Sie ziehen den Leuten/ den Stromkunden Geld aus der Tasche mit überteuerten PV-Strom und erzählen denen das würde an der Strombörse, den Netbetreibern, etc. liegen.

    1. Das EEG legt seit dem Jahr 2000 die Vergütung für Strom aus EE fest. Für PV-Strom gab es 2000 eine Vergütung von 50 Cent pro kWh, heute liegt sie im Durchschnitt bei 32 Cent, Sie erhalten heute eine Vergütung von 13 Cent pro kWh.

    2. Mit oder ohne Strombörse, die Vergütungssätze nach dem EEG werden auf dem Stromkunden umgelegt. Sie als PV-Einspeiser erhalten heute, wie Sie sagen 13 Cent pro kWh, die 13 Cent werden auf die Stromkunden umgelegt. D.h. vom Stromkunden fließt das Geld auf Ihr Konto.

    3. Mit den 4 Cent pro kWh als Marktwert für Ihren PV-Strom habe ich noch zu Ihren Gunsten gerechnet. Im Jahr 2011 wurden 102.877 GWh/a EEG-Strom produziert. Aus der Vermarktung des EEG-Stroms wurden 2011 4,4 Mrd. Euro Einnahmen erzielt. 440000000000 Cent / 102877000000 kWh = 4,28 Cent pro kWh. Das ist der Marktwert des EEG-Stroms. Ein reeller Marktwert liegt leicht über den Erzeugungkosten. Die Erzeugungkosten bei neuen Kohlekraftwerken liegen bei 4 Cent pro kWh, bei alten Kohlekraftwerken und Kernkraftwerken liegen die Erzeugungskosten sogar unter 4 Cent pro kWh.

    4. Die EE sollen ja günstiger sein, laut Versprechungen der EE-Lobby, folglich günstiger als 4 Cent pro kWh, zumal keine Brennstoffe wie Kohle und Uran benötigt werden.

    5. Ihre PV-Anlage dürfe weitgehend abgeschrieben sein und nun den Strom für NULL-Kosten erzeugen. Sie erhalten aber wie Sie selbst sagen 13 Cent pro kWh. Das Geld fließt direkt vom Stromkunden auf Ihr Konto.

    6. Das EEG generiert diese Kosten und Sie ziehen das Geld den Stromkunden aus der Tasche.

    So einfach ist das.

  48. Michael Krüger sagt # 47

    . Das EEG generiert diese Kosten und Sie ziehen das Geld den Stromkunden aus der Tasche.

    @Herr Krüger
    Sie sollten sich erst mal mit der Sache vertraut machen.Sie bringen hier Zahlen und Fakten, die mit der Realität überhaupt nichts zu tun haben.

    Lassen Sie mich an Hand der einen Ihrer Aussagen erklären, wer den Stromkunden das Geld aus der Tasche zieht
    Seit 2010 gilt, je mehr die EE den Börsenpreis senken, desto höher wird die Umlage.
    An Statt den Kunden von den gesunkenen Börsenpreisen was zukommen zu lassen, müssen die eine höhere Umlage zahlen.

    Geregelt wird das über das EEG Konto wo die Erlöse plus Umlage auf der Einnahmen Seite die Ausgaben für die EE Anlagen Vergütungen decken sollen.

    Nun schauen Sie sich mal dieses EEG Konto genau an hier.
    https://www.netztransparenz.de/de/file/Aktuelle_Daten_zu_den_Einnahmen-_und_Ausgabenpositionen_nach_AusglMechV_April_2015.pdf

    Da haben wir einen Überschuss von über 5 Milliarden Euro, die nicht für Vergütungen benötigt werden. Die hat man den Kunden zu viel aus der Tasche gezogen.
    Normalerweise müssten die Strompreise ( Umlage ) im nächsten Jahr gewaltig sinken.
    Ich rate Ihnen dieses EEG Konto mal genau zu verfolgen, um zu sehen was mit diesen 5 Milliarden tatsächlich passiert, die von den Kunden zu viel bezahlt wurden.

    Und bitte bringen Sie bei Ihren Behauptungen verlässliche Quellen, wie ich das auch tue.

    MfG

  49. „An Statt den Kunden von den gesunkenen Börsenpreisen was zukommen zu lassen, müssen die eine höhere Umlage zahlen.“

    Sie werden es nie begreifen: Ein System, welches den Preis verdoppelt, die Gewinne der etablierten Versorger vernichtet hat und einzig sprudelnde Gewinne bei den Neuprofiteuren erzeugt, hat keine Überschüsse, um den Preis wieder zu halbieren.
    Dazu kassieren Sie, ihre Firma, all die anderen Projektierer, Wind- und Solarhasardeure einfach zu hohe Beiträge.

    Ihre 5 Mrd. sind da nicht erwähnenswert.

  50. Sonnenanbeter sagt # 49
    Sie werden es nie begreifen: Ein System, welches den Preis verdoppelt, die Gewinne der etablierten Versorger vernichtet hat und einzig sprudelnde Gewinne bei den Neuprofiteuren erzeugt, hat keine Überschüsse, um den Preis wieder zu halbieren.
    Dazu kassieren Sie, ihre Firma, all die anderen Projektierer, Wind- und Solarhasardeure einfach zu hohe Beiträge.
    Ihre 5 Mrd. sind da nicht erwähnenswert.

    @ Sonnenanbeter
    Ich verstehe das sehr wohl , schließlich heißt das ja Energie „Wende“ und ist mehrheitlich beschlossen. Dass bei einer Wende nicht alles beim Alten bleibt sagt doch der Begriff „Wende“ schon.
    Während seither die konventionelle Seite die Preise, und entsprechende Gewinne bestimmen konnten, hat sich das seit den EE etwas geändert.
    Zum Beispiel nennt man im Volksmund die abgeschriebenen Kernkraftwerke „Gelddruckmaschinen“
    Das kommt daher, weil die immer nach dem letzten, noch für die Nachfrage benötigten Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) bezahlt werden. Vor den EE waren das die teuren Gaskraftwerke, die da einen lukrativen „Mittnahmeeffekt“ generierten. Das ist mit den EE nicht mehr in dem Umfang möglich, weil die die Gaskraftwerke nach dem Merit Order Prinzip verdrängen, und die nächst billigeren Kraftwerke werden Preis bestimmend.
    Diese Preis senkende Wirkung, kommt bei den Verbrauchern nur deshalb nicht an, weil seit 2010 das Paradoxon gilt, je mehr die Börsenpreise sinken, desto mehr müssen die nicht privilegierten Verbraucher Umlage zahlen.Nicht zu letzt deshalb, kommen auf dem EEG Konto die 5 Milliarden Überschuss zu Stande.

    Wenn nach Ihrer Meinung das System den Preis verdoppelt liegt das nicht an den EE, sondern an dem „paradoxen“ System.

    Schauen Sie mal hier:

    http://www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/16618-strompreise-seit-fukushima-halbiert
    Zitat:
    An der Strombörse hält die Talfahrt der Strompreise weiter an. Trotz der Stilllegung von nunmehr acht Atomkraftwerken nach der Fukushima-Katastrophe haben sich die deutschen Strompreise seitdem halbiert,

    MfG

  51. Herr Diehl,

    Herr Krüger hat vollkommen Recht, dass diese 5 Mrd. absolut irrelevant sind.

    Zum einen sind diese „Rücklagen“ lediglich das Resultat einer vorsichtig kalkulierten Umlage da die genauen Vergütungen schwanken. Weiterhin ist durch den ständigen Zubau bei den erneuerbaren Energien mit stetig steigenden Vergütungen zu rechnen, die solche Beträge in Null komma Nix wieder auffressen.

    Und selbst wenn wir diese 5 Mrd. Überschuss jedes Jahr hätten und diese Beträge daher nicht mehr erheben würden (die Umlage senken würden) hätte man bei einer ebenfalls vorsichtigen Rechnung (40 Mio. Haushalte mit 4.500 kw/h Durchschnittsverbrauch im Jahr) gerade mal eine Kostensenkung je Kilowattstunde von 2,78 Cent.

    Und damit hätten wir immer noch: die zweithöchsten Strompreise Europas!

    Und mir leuchtet immer noch nicht ein, warum sie hier ständig behaupten, dass Solarstrom, meinetwegen auch nur mit 13 ct vergütet mit Stromarten konkurrieren kann die 3-4 ct. je kw/h an Kosten verursachen (und bitte keinen erneuten Sermon zum MOE).

    Hätten die Verbraucher eine echte Wahl gäbe solchen Schwachsinnstrom nur in gutsituierten Ökohaushalten und garantiert nicht in der breiten Masse.

    Wenn sie also Ihren unzuverlässigen Unsinnsstrom für marktfähig halten, setzen Sie sich doch bitte wieder für die Einführung der Marktwirtschaft im Energiesektor ein, Danke!

    PS

    Bin gerade in eine Fortbildungsanstalt mit PV Anlage gewesen, die stolz ihre Zahlen auf einem Panel präsentiert hat:

    6,08 kwp ; erwarteter Durchschnittesertrag ca. 4.800 kw/h; Installation 12/2001;
    Gesamterzeugung bis 05/2015: 30.050 kw/h…

    Ja, ja Wunsch und Wirklichkeit, lt. Beschreibung hätte man locker mehr als das Doppelte erzeugen müssen.

  52. @Diehl

    Lieber Herr Diehl, was uns allen hier auffällt ist, dass Sie leider den Bezug zur Realität verloren haben und gebetsmühlenartig immer und immer wieder das erzählen, was Ihnen Ihr Sohn und Ihre Schwiegertocher eingetrichtert haben. Sozusagen als Selbstschutz, um sich nicht mit der Realität konfrontieren zu müssen.

    Zu den Fakten.

    Strom aus den konventionellen Energien wie Kohle, Atomkraft und Gas hat einen Wert, der leicht über den Erzeugungskosten liegt. Dieser Wert liegt bei 4 Cent pro kWh. Die EE sollen bekanntlich, nach Aussage der EE-Lobby billiger sein, oder werden. 4 Cent sind hier die Bemessungsmarke.

    Die aktuelle EEG-Vergütung betragt hingegen durchschnittlich 18 Cent pro kWh. Liegt also 14 Cent über der Bemessungsmarke. D.h. der Stromkunde zahlt 14 Cent pro kWh für Strom aus EE oben drauf. Das Geld fließt vom Stromkunden zu dem Erzeuger, der die EEG-Vergütung bekommt. Also auch an Sie. Sie und Ihre Familie werden dadurch reich.

    Oder in Zahlen zum Mitnahmeeffekt:

    Im Jahr 2011 wurden 102.877 GWh/a EEG-Strom produziert. 102877000000 kWh x 18 Cent = 18,5 Mrd € wurden über das EEG an die Erzeuger ausgezahlt. 102877000000 kWh x 4 Cent = 4,1 Mrd € war der Strom aber allenfalls wert. Die Stromkunden haben also im Jahr 2011 14,4 Mrd. € oben drauf gezahlt für den Strom aus EE und die Erzeuger haben sich damit die Taschen gefüllt. Tendenz steigend und das Jahr für Jahr. Die Stromkunden zahlen Jahr für Jahr ca. 15 Mrd. € drauf für Strom aus EE. Sie Herr Diehl und Familie und andere Erzeuger von EEG-Strom leben davon gut und erzählen den Stromkunden Märchen, warum angeblich der Strom so teuer ist.

  53. @Dieh

    haben sich die deutschen Strompreise seitdem halbiert,

    Die Strompreise haben sich verdoppelt und nicht halbiert. Dabei interessiert mich weder ihre Strombörse, noch der aktuelle Tagespreis einer Siemens Dampfturbine (wobei die natürlich den Strompreis auch senken könnte).
    Leider werden Sie auch aus diesem Beispiel keine Konsequenzen ziehen. Aber gerade das macht die Energiewende so gefährlich. „Sieg oder Sibirien“ die deutsche Borniertheit schlägt wieder zu.

  54. Michael Krüger sagt # 52
    @Diehl
    Lieber Herr Diehl, was uns allen hier auffällt ist, dass Sie leider den Bezug zur Realität verloren haben und gebetsmühlenartig immer und immer wieder das erzählen, was Ihnen Ihr Sohn und Ihre Schwiegertocher eingetrichtert haben. Sozusagen als Selbstschutz, um sich nicht mit der Realität konfrontieren zu müssen.

    @Herr Krüger
    Ihr Wahrnemungsvermögen, scheint nicht allzusehr ausgeprägt zu sein. Die haben anderes zu tun, als sich mit dem EEG Bashing beschäftigen.

    Michael Krüger sagt.
    Zu den Fakten.
    Die aktuelle EEG-Vergütung betragt hingegen durchschnittlich 18 Cent pro kWh. Liegt also 14 Cent über der Bemessungsmarke. D.h. der Stromkunde zahlt 14 Cent pro kWh für Strom aus EE oben drauf.

    @ Herr Krüger
    Ich hatte Sie doch gebeten, um Ihren Behauptungen Glaubwürdigkeit zu verleihen, Daten mit verlässlichen Quellenangaben zu liefern. Die 18 Cent sind doch auch wieder falsch. Aktuell 13 Cent ist richtig.
    Siehe hier, unter mittlere Vergütung. http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz

    All Ihre umfangreichen Rechnungen können Sie sich ersparen. Das EEG Konto bringt auf den Punkt was Sache ist.
    Über 5 Milliarden sind da an Überschuss angefallen, weil die Verbraucher mehr bezahlt haben, als für die Vergütungen der EE Anlagenbetreiber benötigt wurden. Daran führt kein Weg vorbei

    Kennen Sie übrigens das System von vor 2010, da trugen sinkende Beschaffungskosten zur Kompensation der EE Mehrkosten bei. ????
    Sie sollten sich mal genau mit der Sache vertraut machen.

    MfG

  55. @Diehl

    Herr Diehl, hier die Aktuellen EEG-Vergütungssätze für EE laut Bundesregierung:

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/04/EEGinZahlen4.jpg

    18 Cent pro kWh im Durchschnitt.

    Hier die Stromerzeugungskosten (Stand 2009) welche den Marktwert vorgeben:

    Stromerzeugungskosten in Deutschland
    Kraftwerkstyp Stromerzeugungskosten
    Braunkohle-Kraftwerk 2.8 Cent pro kwh
    Steinkohle-Kraftwerk 3.3 Cent pro kwh
    Atomkraftwerke 3.5 Cent pro kwh
    Gaskraftwerk 4.2 Cent pro kwh

    Onshore-Windkraftanlagen 7.6 bis 12.7 Cent pro kwh
    Biomasse-Kraftwerk 9.6 Cent pro kwh
    Offshore-Windkraftanlagen 10 bis 16.1 Cent pro kwh
    Wasserkraftwerk 10.2 Cent pro kwh
    Photovoltaikanlagen 50 bis 60 Cent pro kwh

    Konventioneller Strom hat Erzeugungskosten um 3-4 Cent pro kWh. Der Wert liegt also bei ca. 4 Cent pro kWh.

    Strom aus EE hat Erzeugungskosten zwischen 7,6-60 Cent pro kWh. Der Durchschnittswert gemäß EEG-Vergütung liegt aktuell bei 18 Cent pro kWh.

    Macht 14 Cent pro kWh Differenz, welche der Stromkunde für Strom aus EE im Vergleich zu den konventionellen als Aufschlag drauf zahlen muss. Im Jahr macht das 15 Mrd. € zusätzlich für alle Stromkunden aus. Oder 180 € pro Bundesbürger.

    Die Erzeugungskosten bei neuen Kohlekraftwerken liegen gemäß BUND auch bei 4 Cent pro kWh.

    Herr Diehl, Sie dienen hier als Anschauungsobjekt für einen verbohrten EE-Profiteur, falls Sie es noch nicht gemerkt haben.

    MfG

  56. @Diehl

    PS

    Hier noch die Stromerzeugungskosten im Überblick, Quelle ist UNI Stuttgart (IER)

    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/stromerzeugungsmof0q1b5nx.jpg

    Haben wir es jetzt? Ihr PV-Strom ist 10mal teurer (in der Erzeugung) als konventioneller Strom. Bezahlen darf das übers EEG der Stromkunde.

  57. @ Herr Krüger
    Sie halten mir doch ständig den Strompreis von meinem Dach vor.
    Da ist die aktuelle Einspeisevergütung etwa 13 Cent, Tendenz fallend.

    Siehe hier:
    http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/eeg_verg_uebers.pdf

    Im übrigen habe ich oder andere zu keiner Zeit behauptet, dass die Energiewende umsonst zu haben wäre.
    Meine Kritik richtet sich gegen das unnötige Aufblähen der Mehrkosten, und die Stimmung die dann mit diesen Zahlen gegen das EEG und die Energiewende gemacht wird.

    Die Energiewende, wird von den Kritikern ausschließlich von der Kostenseite betrachtet.
    Eine Kosten/Nutzen Rechnung, wie es bei Investitionen üblich ist, passt da nicht ins Konzept.

    Ich empfehle Ihnen noch erneut, beobachten Sie die Entwicklung des EEG Konto, mit den über 5 Milliarden Überschuss. Die sind ein Zeichen dafür, wie die Verbraucher – über Gebühr – zur Kasse gebeten werden. Halten Sie ein besonderes Augenmerk darauf, ob im nächsten Jahr die Strompreise sinken, weniger Umlage, oder die 5 Milliarden und mehr, für andere Zwecke verwendet werden.

    MfG

  58. #57 Diehl

    Die Energiewende, wird von den Kritikern ausschließlich von der Kostenseite betrachtet.
    Eine Kosten/Nutzen Rechnung, wie es bei Investitionen üblich ist, passt da nicht ins Konzept.

    Wenn wir uns die CO2 Reduktion anschauen, dann werden Sie womöglich wegen gemeinschaftlichen Betruges verurteilt, also halten Sie sich als Profiteur lieber zurück und beschränken Sie sich darauf, den dummen Teil der Bevölkerung auszunehmen.

  59. @Diehl

    Lassen Sie es gut sein. Sie wissen also ganz genau, dass Sie sich über die Energiewende an den Stromkunden bereichern. Spätestens nach der Diskussion mit mir. Was mich noch interessieren würde, welche Konsequenz ziehen Sie daraus? Werden jetzt Sohn und Schwiegertochter die Leviten gelesen?

  60. #57 Diehl

    oder die 5 Milliarden und mehr, für andere Zwecke verwendet werden.

    Ihre dämlichen Kabel, quer durch die Republik, sollte schon derjenige zahlen, der sie verursacht -- ganz klar EEG Konto.

  61. Sonnenanbeter sagt # 68
    hre dämlichen Kabel, quer durch die Republik, sollte schon derjenige zahlen, der sie verursacht — ganz klar EEG Konto.

    @Sonnenanbeter
    Wie so meine Kabel ???? Für die EE werden die nicht gebraucht. Die Energiewende war schon immer dezentral geplant.

    Schauen Sie mal hier.
    https://www.youtube.com/watch?v=sOYq_fJTXrg

    MfG

  62. @Diehl

    Die Energiewende war schon immer dezentral geplant.

    Ah ja, deshalb nutzen Sie Ihren PV-Strom auch nicht selbst, sondern speisen ihn gewinnorientiert ins überregionale Stromnetz ein.

    Herr Diehl, jetzt liegt Betrug naheliegend.

  63. #61 Hans Diehl

    Wie so meine Kabel ???? Für die EE werden die nicht gebraucht. Die Energiewende war schon immer dezentral geplant

    Daher auch „Suedlink“ -- von den Windparks der Nordsee nach Bayern. Echt dezentral.

  64. Ach Leute, regt euch doch nicht so über Opa Diehl auf…….den selbsternannten Missionar für die gute Sache.
    Manche Rentner sitzen den ganzen Tag am Fenster um Parksünder zu ertappen und anschließend anzuzeigen…..und Opa Diehl meint, er müsse die verstockten Energiewendekritiker auf den Pfad ins Licht führen….oder hinters Licht, janz nach Standort der Klapsmühle.
    Nur wenn man derart merkbefreit seine Religion unters Volk jubeln will, kann man auch perfekt die Realität ausblenden….die dann so aussieht….

    Bundesnetzagentur- Der Wahnsinn geht weiter

    oder soooo

    Die Windmühle spaltet das Dorf

    Tja…..und wer meint irgendwie dem Klima helfen zu müssen…..darf sich schon mal für Paris warm anziehen, weil wieder welche nich so mitziehen, wie wir Deutsche uns dat so wünschen tuen tun.

    Ost-Europäer laufen bei Klimaschutz zu Russland über

    Russland hat im April seine Zielvorgaben für die Reduzierung der CO2-Emissionen präsentiert. Als Basis für die im Dezember in Paris anstehenden Klima-Verhandlungen nennt Moskau das Jahr 1990. Auch andere ehemalige Ostblockstaaten, wie etwa Polen, drängen darauf, als Bezugspunkt für die Einsparungen das Ende des Ostblocks heranzuziehen. Der Grund: In diesen Jahren lagen die Ausstoßmengen infolge ineffizienter Anlagen weit über den Abgasmengen der Folgejahre. Da nach 1990 ein in großem Stil alte, ineffiziente Anlagen abgeschaltet wurden, hätten die ehemaligen Ostblockstaaten schon automatisch große Erfolge, die sie einrechnen könnten. Polen, Ungarn sowie weitere Länder könnten sich in Paris, auf die Seite Russlands schlagen. Das würde eine gemeinsame EU-Position torpedieren……..

    Tja, und wat hat unsere knarrende Diehle bisher als einziges zu bieten…..Börsen-Schlafsand weiträumig in diversen Foren und Kommentarbereichen verteilen…….um vom eigentlichen Wende-Bullshit abzulenken.
    Hurra……die Deutschen siegen sich wieder mal zu Tode……und das es auch so bleibt, machen die Wendekriegsgewinnler auch janz fein Propaganda im Internet und Real-Live.

    Da sind mir die südländischen Senioren dann doch lieber, wenn se Abends auf ihrer Bank sitzen und von alten Zeiten erzählen…oder mit Kumpels diverse Brettspiele spielen…..die richten wenigstens nich so viel Schaden an wie Deutsche Wutrentner.
    Onkel Heinz………wenn ick mal so ne Alterstarrsinnigkeit kriege, erschießt mich bitte

  65. Herr Eng
    Typisch für einen Vertreter, der konventionellen Stromwirtschaft.
    Er polemisiert wieder, um sich vor der Antwort auf die Frage zu drücken, wo bleiben die 3,3 Millarden wenn sie nicht Preis senkend bei den Verbrauchern ankommen.

    Also Herr Eng, raus mit der Sprache, was wird aus den 3,3 Milliaden hier.

    http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf

    Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem
    Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.
    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden
    ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von
    über 0,6 Ct/kWh gegenüber.

    MfG

  66. @Diehl
    Dat Schriftstück kannste Dir an die Backe nageln……wer mit „vermiedenen Umweltschäden“ rechnet, hat eh nich mehr alle Latten am Zaun…..und als ick die Autoren dieser Schwachsinnsstudie betrachtet habe…..bezweifle ich jetzt sogar Deine ominösen 3,3 Mrd. Euro Schwund….aber das sollte sich mal jemand angucken, der wat von BWL und solchs Zeuchs versteht.

    Ausserdem und sowieso….spreche ich von der technischen Umsetzung dieses hirnlosen Wendequarks…..und nicht von den lustigen Börsenspielchen, die Du in penetranter Art und Weise meinst, hier immer und immer wieder zum besten geben zu müssen. Und ja…..je mehr Zwischenhändler mit der Vermarktung eines Produktes beschäftigt werden, umso teurer wird es am Ende.

    Entscheidend ist am Ende doch nur eins….der Endkundenpreis für das Produkt „Strom“…..alles andere ist Firlefanz und Nebelkerze…..man o man, das Du überhaupt noch Deinen Bildschirm siehst, bei den ganzen Nebel, der in Deiner Bude herrschen muss.

    H.E.

  67. Heinz Eng sagt # 66

    Ausserdem und sowieso….spreche ich von der technischen Umsetzung dieses hirnlosen Wendequarks…..und nicht von den lustigen Börsenspielchen, die Du in penetranter Art und Weise meinst, hier immer und immer wieder zum besten geben zu müssen.

    @Herr Eng
    Dachte ich mir schon, dass Sie bei den Versorgern eher für,s „Grobe“ zuständig sind.
    Deshalb sollten Sie erst mal bei Ihren Kollegen nachfragen, die für,s Filigrane zuständig sind, bevor Sie was über die 3,3 Milliarden von sich geben.

    MfG

  68. @Diehl

    Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.

    Herr Diehl, haben Sie immer noch nicht das EEG-System und die entscheidende, überhöhte EEG-Vergütung verstanden, die den Strom in Deutschland teuer und immer teurer macht?

    Konventioneller Strom hat Erzeugungskosten um 3-4 Cent pro kWh. Der Wert liegt also bei ca. 4 Cent pro kWh.

    Strom aus EE hat Erzeugungskosten zwischen 7,6-60 Cent pro kWh. Der Durchschnittswert gemäß EEG-Vergütung liegt aktuell bei 18 Cent pro kWh.

    Macht 14 Cent pro kWh Differenz, welche der Stromkunde für Strom aus EE im Vergleich zu den konventionellen als Aufschlag drauf zahlen muss. Im Jahr macht das 15 Mrd. € zusätzlich für alle Stromkunden aus. Oder 180 € pro Bundesbürger. 15 Mrd. € Jahr für Jahr. Und mit dem Ausbau der EE (die hohe Erzeugungskosten haben, im Vergleich zu den Konventionellen) wird es immer mehr.

    Die Strombörse ist dafür nicht verantwortlich. Kostentreiber ist das EEG, vor der Börsenpflicht 2000-2010 und auch jetzt.

    Haben Sie es jetzt verstanden, noch einfacher kann man es wirklich nicht erklären.Versteht eigentlich jedes Kind, wie ich es erklärt habe.

  69. #65 Diehl

    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden,

    Und Sie führen tatsächlich eine eigene Firma? Vielleicht sollte das Finanzamt mal Ihre „Gewinnabsicht“ überprüfen.

  70. @68 mk
    Das eeg ist zwar die ursache, aber nicht die antwort auf die frage des laien und oekolobbyisten diehl.

    Allein die frage von diehl zeigt, das der mann null ahnung auf dem gebiet hat und auch lernunwillig ist. denn die antwort darauf hatte ich ihm schon vor einiger zeit in einem anderen artikelkommentar gegeben (wer wissen will wo soll selber suchen, hab derzeit wenig zeit und lust den nachhilfelehrer zu spielen).
    1) die allerallerallermeisten versorger kaufen ihren strom ueber langfristvertraege ein
    2) das sind gut und gern 90% des von ihnen gelieferten stromes
    3) um die 10% werden am spotmarkt eingekauft
    4) 10% vom 3,3 mrd sind 330 mio
    5) von diesen 330 mio geht ein guter teil in erhoete vertriebsaufwendungen (stichwort liberalisierung)
    6) von den 3,3 mrd bleibt also nur noch ein apfel und ein ei uebrig, welche die versorger zum preissenken oder zur querfinanzierung der energiewende bedingten folgekosten nutzen koennen
    7) ich hab, glauch ich, nun mind. zum dritten mal belegt, das diehl auf diesem gebiet dumm, lernunwillig oder ein glaeubiger ist
    .

    Viel interessanter ist jedoch die frage was die “echten’oekostramanbieter machen und wie hoch die quersubventionierung der (teilweise) durchgefuehrten preissenkungen ueber die eeg-foerdertopfe sind (selbst wenn es nur befreiungen von umlagen sind… 😉

  71. Michael Krüger sagt #68
    @Diehl Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.
    Herr Diehl, haben Sie immer noch nicht das EEG-System und die entscheidende, überhöhte EEG-Vergütung verstanden, die den Strom in Deutschland teuer und immer teurer macht?

    @Herr Krüger
    Sehr wohl habe ich das EEG System verstanden. Ich Gegensatz zu Ihnen habe ich auch verstanden, dass die „Überhöhte EEG Vergütung“ eine preissenkende Wirkung hat.
    Eine preisenkende Wirkung in der Form, dass wegen des vorrangigen EE Stroms die Großhandelspreise in den letzten Jahren fast halbiert wurden..
    Alleine im Jahre 2013 um 3,3 Milliarden., die die „Überhöhte Vergütung“ zu einem Teil kompensieren würde mit einem gerechten System, siehe EEG Konto mit der Zeit über 5 Milliarden Überschuss..

  72. @Hans Diehl #71
    Na, wenn 5 Millarden Überschuss auf dem EEG Konto ist, dann können Sie ja gleich dazu übergehen, die EEG-Zwangsabgabensubvention auf 5 ct/kwh zu senken bzw. am besten ganz streichen.
    Aber da die Erneuerbare Energiebranche eine raffgierige und skrupellose Truppe ist, wird dies nie passieren. Die Energiewende steht für die Mafia und die Politik hat dieser Mafia als Abzockerwerkzeug das EEG zukommen lassen.

  73. Hofmann M. sagt # 72
    @Hans Diehl #71
    Na, wenn 5 Millarden Überschuss auf dem EEG Konto ist, dann können Sie ja gleich dazu übergehen, die EEG-Zwangsabgabensubvention auf 5 ct/kwh zu senken bzw. am besten ganz streichen.
    Aber da die Erneuerbare Energiebranche eine raffgierige und skrupellose Truppe ist, wird dies nie passieren. Die Energiewende steht für die Mafia und die Politik hat dieser Mafia als Abzockerwerkzeug das EEG zukommen lassen.

    @ Hofmann M.
    Das ist doch hier gebetsmühlenartig meine Rede. Nur hat die EE Branche da keinen Einfluss, weil die Politik mit ihren konventionellen Beratern das zu regeln hat.
    Mit dem alten System von vor 2010 hätten wir schon längst eine „1“ vorm Komma der Umlage.
    Wenn man mich hier weiter mit diskutieren lässt, werde ich das auch an Hand von Zahlen und Fakten darstellen.

    Herr Krüger, wenn Sie meine Beiträge nicht mehr veröffentlichen, bitte ich Sie auch solche nicht mehr zu bringen, wo ich angesprochen werde.

    MfG

  74. #68 Michael Krüger

    Sicher haben Sie schon gemerkt, dass Sie mit einem Autisten sprechen. Hr. Diehl nimmt die Umwelt gar nicht wahr und fängt einfach immer wieder vorne an. Alles andere würde seine Existenz gefährden.

  75. @.Hans Diehl #73
    Die Politik hat mit dem EEG den ganzen marktfeindlichen Bockmist in die Energiebranche und damit in unsere Wohlstandsgesellschaft erst hineingetragen. Ohne das EEG, also ohne dieses marktfeindliche und asoziale Gesetz, würde es keine Erneuerbaren Energie Abzocker Branche geben. Das EEG schaffte keine Werte, sondern vernichtet Werte und damit den Wohlstand in unserer Strombasierenden Industriegesellschaft. Wenn Sie etwas gutes für unsere Gesellschaft tun wollen, dann helfen Sie mit, dass das EEG abgeschafft wird. Danke!

  76. Ich lese hier schon eine Weile still mit und habe bisher noch keine Kommentare abgegeben, aber die Beschimpfungen des armen Herrn Diehl sind schon etwas heftig.

    Ist es so schwer, ihm zuzugestehen, dass er recht hat: Ja, das EEG hat die Stromksten pro Jahr um ca. 3 Mrd. € gesenkt und das um den läppischen Preis von 15 Mrd. im Jahr.

    Das ist doch ein toller Erfolg, mit einem gesamtwirtschaftlichen Gewinn von -12 Mrd. €, der uns südöstliche Nachbarn vor Neid erblassen lässt. (Wir schaffen bei uns mit der Östterreichischen Bundesbahn (ÖBB) nur das vergleichsweise kleinere Kunststück, dass der Konzern zwar ca. 4 Mrd. € Subvention im Jahr bekommt, wir uns aber über eine Gewinn von 170 Mio. € freuen können.)

    Also bitte die Leute nicht immer wüst beschimpfen, sondern zu ihren tollen Erfolgen gratulieren: Mit 15 Mrd. an Kosten muss erst einmal jemand eine Einsparung von 3 Mrd. zusammen bringen!

    Mit freundlichen Grüßen
    ein Schluchtenscheißer

  77. @Diehl

    Ihre Kommentare lösche ich nicht, wenn Sie zu viele Werbung verlinken landen die halt im Spam.

    Na, wenn 5 Millarden Überschuss auf dem EEG Konto ist, dann können Sie ja gleich dazu übergehen, die EEG-Zwangsabgabensubvention auf 5 ct/kwh zu senken bzw. am besten ganz streichen.

    Das ist doch hier gebetsmühlenartig meine Rede. Nur hat die EE Branche da keinen Einfluss, weil die Politik mit ihren konventionellen Beratern das zu regeln hat.

    Sie Herr Diehl bekommen aber noch 13 Cent für Ihren PV-Strom und vertreiben PV-Anwendungen im familieneigenen Haus. PV-Strom ist der teuerste in den Erzeugungskosten unter den EE. Würden Sie Ihren PV-Strom für 5 Cent einspeisen und das auch den Kunden raten, wäre das Geschäft längst pleite. So leben Sie mit Familie im Saus und Braus.

  78. @Österreicher
    Nun ja, mir tut er ja auch leid….nun schon seit Wochen den verstockten Energiewendegegnern irgendwie die angeblich verschwundenen 3,3 Mrd. Euro, als Schandtat der fiesen Energiefuzzis unter zu jubeln muss wirklich an den Nerven zehren.
    Der Treppenwitz des 21. Jahrhunderts ist aber…..gäbe es die Energiewende nicht…..müssten wir heute nicht nach der verschwunden Knete suchen…..und hätten immer noch halbwegs erträgliche Strompreise….und die armen Vögel und Fledermäuse könnten ihr Leben genießen, ohne der Gefahr ausgesetzt zu werden, als geschreddertes Futter für Füchse und co. zu enden.

    Tja……jede geplante Revolution samt Transformation lebt nun mal von den nützlichen Idioten, man muss sie nur mit etwas Rendite ködern oder an ihren Glauben, ersatzweise Neid appelieren…..und schon hat man genügend protestierende Manövermasse….um sich selber fett die Taschen füllen zu können.

    PS. Nun kann ick es ja verraten…..die 3,3 Mrd. hab ick….fein säuberlich unterm Sofa versteckt…..aber pssst, darf keiner wissen….nachher wollen se noch was davon abhaben.
    Onkel Heinz………..lieber reich und schön…..als arm und häßlich

  79. Michael m. sagt # 70
    @68 mk
    Das eeg ist zwar die ursache, aber nicht die antwort auf die frage des laien und oekolobbyisten diehl.
    Allein die frage von diehl zeigt, das der mann null ahnung auf dem gebiet hat und auch lernunwillig ist. denn die antwort darauf hatte ich ihm schon vor einiger zeit in einem anderen artikelkommentar gegeben (wer wissen will wo soll selber suchen, hab derzeit wenig zeit und lust den nachhilfelehrer zu spielen).

    1) die allerallerallermeisten versorger kaufen ihren strom ueber langfristvertraege ein

    @Michael m.
    Na und, diese 3,3 Milliarden sind doch bezogen auf die „Großhandelspreise“ Diese Langfristverträge werden immer dann mit Strom von der Börse bedient, wenn der Preis da unter dem der Langfristverträge liegt.

    Zitat :Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom prouzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.
    An der Börse ergeben sich nach dem Merit Order Prinzip Spotmarkt Preise , die dann – wenn auch zeitversetzt – für alle anderen Handelsarten richtungsweisend sind.

    Michael m. sagt:
    Um die 10% werden am spotmarkt eingekauft

    @Michael m.
    Auch falsch, wir haben gegenwärtig knapp 30 % EE Strom, und der wird zum größten Teil am Spotmarkt gehandelt.
    Ich hoffe ein „Dummer Laie“ konnte Ihnen ein paar neue Erkenntnisse vermitteln.

  80. Michael Krüger sagt # 77

    @Diehl
    Ihre Kommentare lösche ich nicht, wenn Sie zu viele Werbung verlinken landen die halt im Spam.

    @Herr Krüger.
    Was Ihr Spam-Filter da aussortiert ist doch keine Werbung, sondern lediglich Links auf Quellen, die meine Aussagen untermauern sollen.

    MfG

  81. @Diehl

    Ihre 3,3 Mrd. sind Peanuts zu den 15 Mrd. €, welche die EE übers EEG pro Jahr fressen.

    Das werden Sie eh nie begreifen. Da gibt es einen großen Elefanten und Sie betrachten nur die kleine Maus.

  82. Michel Krüger sagt # 81
    @Diehl
    Ihre 3,3 Mrd. sind Peanuts zu den 15 Mrd. €, welche die EE übers EEG pro Jahr fressen.
    Das werden Sie eh nie begreifen. Da gibt es einen großen Elefanten und Sie betrachten nur die kleine Maus.

    @Herr Krüger
    Erfreulich, dass Sie die 3,3 Milliarden Merit Order Effekt zur Kenntnis nehmen.
    Betrachten wir mal die kleine Maus bei Lichte. In der Studie heißt es wie folgt.
    Zitat: Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben. Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber.Zitat Ende.
    Ab der Änderung des Wälzmechanismus 2010 steckt dieser Merit Order Effekt von 0,6 Cent/Kwh in der Umlage. Denn von da an gilt, je niedriger der Börsenpreis, desto höher die Umlage.
    2009 hatten wir eine Umlage von 1,20 Cent. Wenn Sie von da an bei jeder Erhöhung der Umlage jeweils diese 0,6 Cent abziehen, die Umlage sozusagen Merit Order bereinigen, haben Sie für 2015 eine „2“ vorm Komma.
    Sie sehen, so klein ist die Maus gar nicht mehr bei Lichte betrachtet
    MfG

  83. @Diehl

    Der Elefant beträgt 14 Cent pro kWh mehr durch die EE und das EEG im Vergleich zu den Konventionellen.

    Die EEG-Umlage beträgt über 6 Cent pro kWh.

    Sie sehen nur Mäuse, aber den Elefanten nicht.

  84. @Micha
    Aufpassen…..die knarrende Diehle labert von 2013….will aber ab 2009 jedes Jahr 0,6 Cent abziehen…..dat einzige wat die Type abzieht, ist ne Show…..ähnlich Assi-TV….für Blöde.
    Gott, lass Hirn regnen und für Meister Diehl, bitte ein Tachenrechner zusätzlich.

    Oh mein Gott……..und wenn ick dat als Atheist sage…..muss dat schon echt wichtig sein.
    H.E.

  85. @79 hd

    der kommentar ist jetzt nicht ihr ernst?!?

    sie haben ja wirklich null ahnung wovon sie reden und sind dazu noch unfähig sich in grundlagen dieses themas einzuarbeiten…

    oO

    fangen wir mal von hinten an:

    Michael m. sagt:
    Um die 10% werden am spotmarkt eingekauft

    @Michael m.
    Auch falsch, wir haben gegenwärtig knapp 30 % EE Strom, und der wird zum größten Teil am Spotmarkt gehandelt.
    Ich hoffe ein „Dummer Laie“ konnte Ihnen ein paar neue Erkenntnisse vermitteln.

    wo ist der fehler?
    hier:

    wir haben gegenwärtig knapp 30 % EE Strom, und der wird zum größten Teil am Spotmarkt gehandelt.

    dies ist nur ihre einbildung, hat jedoch nix mit dem realen strommarkt zu tun. es ist eine option in den eeg-regelungen, das mann den ‚öko-strom‘ an der börse verkaufen kann aber es ist kein muss (heinze kennt den paragrafen sicher ausm kopf)!
    derzeit wird aber der weit überwiegende anteil des eeg stromes nicht über die börse vermarktet.

    damit bricht dummerweise aber ihre argumentationskette zusammen 😉

    Na und, diese 3,3 Milliarden sind doch bezogen auf die „Großhandelspreise“ Diese Langfristverträge werden immer dann mit Strom von der Börse bedient, wenn der Preis da unter dem der Langfristverträge liegt.

    nocheinmal:
    *über die börse wird nur ein geringer anteil das tatsächlich gelieferten stromes gehandelt
    *der großteil wird über langfristige lieferverträge abgewickelt (vor 2 oder 3 jahren wusste keiner, das wir heute aufm papier 30%(?) eeg-strom haben. damit fehlt ihrer argumentation übrigens noch eine grundlage)
    *der versorger ist also vertraglich zur abname der ’strommenge‘ zum preis y verplichtet, egal was die börse sagt (die differenzen, welche durch prognosefehler und co. entstehen werden natürlich berücksichtigt)
    *von gesunkenen börsenpreisen profitieren also ‚kurzfristig‘ nur die abnehmer, welche sich hauptsächlich über die eex mit strom ‚versorgen‘. und das sind eben nicht die versorger…
    *der nicht-eeg-erzeuger hat im besten fall erhöhte kosten, da er seine anlage in einem nichtoptimalen betriebspunkt fährt

    keine ahnung wie oft ihnen dies nun schon erklärt wurde, aber mir wird es zu doof einem lernunwilligen sozialschmarotzer, welcher sich direkt bzw. indirekt über die eeg-umlage auf kosten anderer bereichert, zum wiederholten male die immer gleichen grundlagen zu erklären…

    @adimn
    gabs hier ni ma eine voransicht der kommentare?

  86. Michael Krüger sagt # 83

    @Diehl
    Der Elefant beträgt 14 Cent pro kWh mehr durch die EE und das EEG im Vergleich zu den Konventionellen.
    Die EEG-Umlage beträgt über 6 Cent pro kWh.
    Sie sehen nur Mäuse, aber den Elefanten nicht.

    @Herr Krüger
    Natürlich sehe ich auch den Elefant. Nur Sie sehen die Maus nicht im richtigen Licht.
    Ich habe Ihnen doch aufgezeigt was von den 6 Cent Umlage noch übrig wäre wenn die „Maus“ in Gestalt der 0,6 Cent bei jeder Umlagenerhöhung berücksichtigt wäre.

    Vor 2010 war die Welt diesbezüglich noch in Ordnung. Da bekamen die Versorger den EEG Strom noch über Pflichtbänder zugeteilt. , mussten den vergüten, und veredeln. Veredeln in dem Sinn, dass sie sich den Restbedarf konventionell beschaffen mussten. Die dadurch entstandenen „Mehrkosten“ konnten sie als Umlage an ihre Kunden weitergeben.
    Wenn damals der Börsenpreis sank, sprich die konventionelle Beschaffung billiger wurde, war ein Teil der Mehrkosten ( Umlage ) kompensiert.

    Wir hatten vor 2010 bundesweit – je nach Einkaufsmodell der einzelnen Versorgern – die unterschiedlichsten Umlagen.

    Ab 2010 ist das gerade umgekehrt. Wenn da der Börsenpreis ( Beschaffung ) sinkt, steigt für den nicht privilegierten Endverbraucher die Umlage.
    Dieses „Paradoxon“ kommt allerdings allmählich ans Tageslicht in Form der 5 Milliarden Überschuss auf dem EEG Konto.

    Nach dem alten System wäre die Umlage, bei den ständig sinkenden Beschaffungskosten, schon lange aus der Schusslinie..

    MfG

  87. Michael m. sagt # 85
    @Michael m.
    Auch falsch, wir haben gegenwärtig knapp 30 % EE Strom, und der wird zum größten Teil am Spotmarkt gehandelt.
    Ich hoffe ein „Dummer Laie“ konnte Ihnen ein paar neue Erkenntnisse vermitteln.
    wo ist der fehler?
    Hier:

    @ Michael m.
    Alleine die EE, die am Spotmarkt gehandelt werden machen schon über 25% aus, und ich hab noch zu keiner Zeit gehört, dass da was übrig bleibt. Im Gegenteil, der Trend geht immer mehr zum Spotmarkt, weil man gemerkt hat, dass da kurzfristig die „Schnäppchen“ zu machen sind. Siehe Zitat in #79

    Michael m. sagt.
    wir haben gegenwärtig knapp 30 % EE Strom, und der wird zum größten Teil am Spotmarkt gehandelt.
    dies ist nur ihre einbildung, hat jedoch nix mit dem realen strommarkt zu tun. es ist eine option in den eeg-regelungen, das mann den ‘öko-strom’ an der börse verkaufen kann aber es ist kein muss (heinze kennt den paragrafen sicher ausm kopf)!
    derzeit wird aber der weit überwiegende anteil des eeg stromes nicht über die börse vermarktet.
    damit bricht dummerweise aber ihre argumentationskette zusammen 

    @ Michael m.
    Wenn das bei Ihnen nichts mit dem realen Strommarkt zu tun hat, bestätigen Sie das „Faule EI“ das den EE ab 2010 ins Nest gelegt wurde, und sind gesetzlich nicht auf dem Laufenden.
    Tatsache ist, das die EE.s ab 2010 zum Vermarkten an den Spotmarkt verpflichtet worden sind, mit der Konsequenz die im Folgenden beschrieben ist.
    Zitat:
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 „muss“ der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an.Zitat Ende.

    Michael m. sagt.
    nocheinmal:
    *über die börse wird nur ein geringer anteil das tatsächlich gelieferten stromes gehandelt
    *der großteil wird über langfristige lieferverträge abgewickelt (vor 2 oder 3 jahren wusste keiner, das wir heute aufm papier 30%(?) eeg-strom haben. damit fehlt ihrer argumentation übrigens noch eine grundlage)

    @Michael m.
    Genau das ist es doch was ich i n # 79 zitiert habe. Die Langzeitverträge werden immer dann mit Strom vom Spotmarkt bedient, wenn der Preis da unter dem der Langzeitverträge liegt. In einer Studie nennt man das „Ertragsoptimierung“ Damit Sie mich nicht falsch verstehen, ich habe gegen diese clevere Vorgehensweise der Strommanager nichts einzuwenden. Meine Kritik ist dahingehend, dass das seit 2010 alles auf der Basis, der von den EE gesenkten Börsenpreise stattfindet. Zu Lasten der Verbraucher, weil seit 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.

    Bevor Sie anderen „Null-Ahnung“ unterstellen, sollten Sie sich erst mal mit der Realität vertraut machen.

    *P.s.: Ich würde meine Zitate gerne mit den entsprechenden Links zu den Quellen versehen, wenn dadurch meine Beiträge nicht dem Spam-Filter zum Opfer fielen.

    MfG

  88. @Diehl

    Starrsinn verändert die Realität leider nicht. Vielleicht ist es besser Sie in den Glauben zu lassen, die Börsenpflicht würde den Strom aus EE so teuer machen und nicht das EEG.

    Über das EEG fallen derzeit pro Jahr 15 Mrd. € für die Bundesbürger zusätzlich an Stromkosten an. Oder 180 € pro Jahr und Bundesbürger. Das bei einen EE-Anteil am Strommix von gerade mal etwas über 10%. Bei 100% EE hätten wir 150 Mrd. € mehr, oder 1800 € pro Bundesbürger und das Jahr für Jahr. Mal von den fehlenden Stromspeichern und Leitungen ganz abgesehen, die das unmöglich machen und noch viel, viel teurer machen würden.

    Spielt für Herrn Diehl alles überhaupt keine Rolle, die Börsenpflicht und die Strombörse seit 2010 ist schuld an den hohen Strompreisen.

    Wenn Sie denn darauf beharren wollen, meinetwegen.

  89. Michael Krüger sagt # 88
    @Diehl
    Starrsinn verändert die Realität leider nicht. Vielleicht ist es besser Sie in den Glauben zu lassen, die Börsenpflicht würde den Strom aus EE so teuer machen und nicht das EEG.

    @Herr Krüger
    Sie machen es sich zu einfach. Die Börsenpflicht ist nur ein Teil des „Paradoxon“ ab 2010, das die Umlage nach oben getrieben hat, und Ihnen den Strompreis hoch erscheinen lässt..
    Tatsache ist, dass ab 2010 der EEG Strom an die Börse „verpflichtet“ wurde mit der Folge, dass er dort auf Grund seiner unwesentlichen Grenzkosten, und Vorrangigkeit, die Preise nach unten treibt. Zur Info, diese Preise sind richtungsweisend für alle anderen Handelsarten.
    Schauen Sie mal was Ihr Experte von den Versorgern an anderer Stelle geschrieben hat.
    Zitat: Heinz Eng sagt: #37
    @Rudi
    Lass gut sein…..hab ick ihm auch schon alles erklärt……will er nich wissen, für ihn ist die EEX das Mass aller Dinge….für uns Versorger nur eine Preisorientierung für 2016/17…Zitat Ende
    Der gute Herr Eng hat dabei noch nicht mal gemerkt, dass er meine Thesen, mit dem „Richtungsweisend“ bestätigt hat.
    Gleichzeitig gilt ab 2010, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage. Das ist kein Starrsinn von mir, sondern lediglich Beschreibung der Realität.
    Natürlich kostet das EEG und die Energiewende Einiges, aber doch nicht so viel, wie der Öffentlichkeit immer vorgegaugelt wird.

    Michael Krüger sagt:
    Über das EEG fallen derzeit pro Jahr 15 Mrd. € für die Bundesbürger zusätzlich an Stromkosten an. Oder 180 € pro Jahr und Bundesbürger.

    @Herr Krüger
    Aber in dieser Höhe doch nur, bei den Versorgern, die sinkende Beschaffungskosten nicht an ihre Kunden weitergeben. Wenn das über die Umlage geregelt würde, kämen alle in den Genuss von billigerem Strom, und nicht nur diejenigen die sich trauen den Anbieter zu wechseln.

    Schauen Sie mal hier:
    Zitat: Der Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter kann Stiftung Warentest zufolge jährlich Ersparnisse in Höhe von mehreren hundert Euro bringen. Ein Musterhaushalt in Essen beispielsweise mit einem Jahresverbrauch von 5500 Kilowattstunden könne 321 Euro sparen, wenn er vom örtlichen Versorger zu einem anderen Anbieter wechsle, berichtet die Stiftung in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“. In Frankfurt seien Einsparungen von knapp 280 Euro möglich, in Leipzig von bis zu 223 Euro. Zitat Ende.

    Meinen Sie im ernst, dass die das aus der eigenen Tasche drauf legen.???

    MfG

  90. @und ewig lügt das Murmeldiehl

    Direktvermarktung

    Der Begriff Direktvermarktung bezeichnet den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energiequellen an Großabnehmer oder an der Strombörse (z.B. an der EEX in Leipzig). An der Börse wird der Grünstrom gleichberechtigt neben konventionell erzeugtem Strom gehandelt und zum selben Marktpreis verkauft.

    Joo…..so sieht die Realität aus…..und dat macht Opa Diehl draus…

    Tatsache ist, das die EE.s ab 2010 zum Vermarkten an den Spotmarkt verpflichtet worden sind, mit der Konsequenz die im Folgenden beschrieben ist.

    Und nun liebe Leser…….gehen wir alle gemeinsam auf die Suche nach 3,3 Mrd. Euro…….die ja angeblich auf verbrecherische Art und Weise von Unbekannten gestohlen wurden.
    Und wenn wir dann anschließend unseren Lachkrampf (hoffentlich ohne gesundheitliche Folgen) überstanden haben….streichen wir virtuell den armen verwirrten Opa Diehl über die Glatze und wünschen Ihn noch ein schönes Restleben…..und hoffentlich ein humanes Pflegeheim.
    Onkel Heinz…………….maöge Gott sich seiner armen Seele erbarmen, ick hab kein Bock mehr auf dat olle Tonband

  91. Heinz Eng sagt # 90
    @und ewig lügt das Murmeldiehl
    Direktvermarktung
    Der Begriff Direktvermarktung bezeichnet den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energiequellen an Großabnehmer oder an der Strombörse (z.B. an der EEX in Leipzig). An der Börse wird der Grünstrom gleichberechtigt neben konventionell erzeugtem Strom gehandelt und zum selben Marktpreis verkauft.
    Joo…..so sieht die Realität aus…..und dat macht Opa Diehl draus…
    Tatsache ist, das die EE.s ab 2010 zum Vermarkten an den Spotmarkt verpflichtet worden sind, mit der Konsequenz die im Folgenden beschrieben ist.

    @Herr Eng
    Sie sollten sich bei Ihren Kollegen von der Logistig erst mal über den Unterschied zwischen der „Direktvermarktung“ und dem „normalen“ Verkauf von EEG Strom an der Börse Informieren, bevor Sie da was durcheinander bringen.

    MfG

  92. @Diehl

    Die 15 Mrd. € mehr pro Jahr für die EE zahlen die Stromkunden Herr Diehl. Die EEG-Umlage wird an die Verbraucher weiter gegeben, sonst funktioniert das System nicht. Man kann nicht Strom teuer per EEG vergüten und billig an die Stromkunden verkaufen. Sonst gehen die EEG-Erzeuger leer aus. So einfach ist das. Gehen Sie leer aus Herr Diehl? Nein? Und woran liegt das? An der Börse? Gingen Sie Herr Diehl vor der Börsenpflicht 2010 leer aus? Nein? Und woran liegt das?

  93. Michael Krüger sagt # 92
    @Diehl

    Man kann nicht Strom teuer per EEG vergüten und billig an die Stromkunden verkaufen. Sonst gehen die EEG-Erzeuger leer aus. So einfach ist das.

    @Herr Krüger
    Die EEG Erzeuger gehen ja auch nicht leer aus. Deren Anteil ist auf dem EEG Konto eingegangen, und noch 5 Milliarden Überschuss, die Sie als Verbraucher zu viel Umlage bezahlt haben. So einfach scheint es in Ihrem Verständnis offenbar nicht zu sein.

    MfG

  94. #89 Hans Diehl

    kämen alle in den Genuss von billigerem Strom, und nicht nur diejenigen die sich trauen den Anbieter zu wechseln.

    Das glauben Sie wirklich, ja?

    Ein Beispiel zum gaaaaaaanz einfachen Verständnis: Alle Deutschen gehen einfach beim Aldi Milch einkaufen. Die ist da sehr billig. Ergebnis: Erst geht die Molkerei pleite, dann der Bauer.

    Warum? Wenn Sie es nicht wissen, dann wundern mich Ihre Aussagen nicht.

  95. #89 Hans Diehl

    kämen alle in den Genuss von billigerem Strom, und nicht nur diejenigen die sich trauen den Anbieter zu wechseln.

    Ich kann mich ja echt aufregen. Sie spielen hier den Unternehmer und haben offensichtlich noch nie von Deckungsbeitragsrechnung gehört. Die Abzockermargen müssen ja im Solarbereich so hoch sein, dass noch „per Daumen“ kalkuliert werden kann.

  96. @Sonnenanbeter

    Herr Diehl ist nur der Hausherr von dem Unternehmen, welches sein Sohn und seine Schwiegertochter für Solarstromanwendungen in seinem Haus leiten.

    Aber woher das ganze Geld kommt sollte er schon wissen. Dank EEG direkt vom Stromkunden.

  97. @ Michael Krüger

    Herr Diehl ist nur der Hausherr von dem Unternehmen,

    Dann war ja das Beispiel von der Milch beim Aldi nicht zu schwer.

  98. Sonnenanbeter sagt # 94
    #89 Hans Diehl
    kämen alle in den Genuss von billigerem Strom, und nicht nur diejenigen die sich trauen den Anbieter zu wechseln.
    Das glauben Sie wirklich, ja?
    Ein Beispiel zum gaaaaaaanz einfachen Verständnis: Alle Deutschen gehen einfach beim Aldi Milch einkaufen. Die ist da sehr billig. Ergebnis: Erst geht die Molkerei pleite, dann der Bauer.
    Warum? Wenn Sie es nicht wissen, dann wundern mich Ihre Aussagen nicht.

    @Sonnenanbeter
    Sie machen den gleichen, ideologisch bedingten Denkfehler wie alle Energiewende Gegner. Ihr Vergleich mit der Milch passt insofern nicht, weil es da keinen gesetzlich festgelegten Änderungsprozess gibt. Beim Strom haben wir nun mal die Energiewende, wo seit langem die Möglichkeit besteht sich drauf einzustellen, um eine Pleite zu verhindern.
    Die konventionelle Stromwirtschaft habe die Zeit verschlafen, so die allgemeine Meinung in den Medien.
    EON hat spät, aber doch jetzt den Anfang gemacht, RWE wird nachziehen, wenn man die Aussagen von der Hauptversammlung richtig bewertet.
    Zitat:
    Wir laufen nicht weg.Wir stellen uns vor allem hierzulande der Verantwortung als ein führender europäischer Energieversorger.Wir ermöglichen den Wandel und gestalten ihn mit

    Im laufenden Geschäft hat RWE weiter mit den Folgen der Energiewende zu kämpfen. Angesichts der Konkurrenz durch Strom aus Solar- und Windkraftanlagen lässt sich mit konventionellen Kraftwerken immer weniger Geld verdienen. Das zeigte abermals der Gewinnrückgang in der Erzeugungssparte: Das Betriebsergebnis des Konzernteils sank um 23 Prozent auf 428 Millionen Euro. Positiv entwickelte sich hingegen das Geschäft mit den erneuerbaren Energien. Das operative Ergebnis der Sparte verbesserte sich um 56 Prozent auf 151 Millionen Eur Zitat Ende.

    Sie sehen, meine Aussagen müssen Sie nicht wundern, Sie müssen Sie lediglich
    vor dem aktuellen Hintergrund verstehen „wollen“

    MfG

  99. @ Hans Diehl

    Ihr Vergleich mit der Milch passt insofern nicht, weil es da keinen gesetzlich festgelegten Änderungsprozess gibt.

    Herr Diehl, wenn alle durch Anbieterwechsel weniger für Strom bezahlen, dann bekommen die Erzeuger weniger Geld. Sind Sie damit schon überfordert? Dann reagieren die Anbieter mit einer Erhöhung der Tarife. Ihre Greenpeace Fuzzis kommen da auch nicht raus, da diese ja extern zukaufen müssen. Dann gibt es keine „günstigen“ Anbieter mehr. Das lassen Sie sich bitte von Ihrem „Geschäftsführer“ im Haus erklären.
    Dann passiert exakt der Effekt der „Milch beim Aldi“. Das hat nichts mit „Wollen“ zu tun, sondern mit Wissen, weil betriebliche Kostenrechnung in einigen Betrieben überlebenswichtig ist, besonders wenn die Strompreise zur Kompensation durch Entlassungen zwingen.

    Nochmal einfach und verständlich für einen, der offensichtlich noch nie die betriebswirtschaftlichen Daten eines Unternehmen gesehen hat:
    Erst kaufen alle die billige Milch beim Aldi, das treibt Molkereien und Landwirte in den Ruin, danach erhöhen die verbliebenen Anbieter die Preise und dann zieht Aldi mit dem Milchpreis nach. Vorbei mit billiger Milch.

    Was glaubt denn jemand wie Sie, was passiert wäre, wenn jetzt alle konventionellen Kraftwerke stehen würden und E.ON, RWE und Co. nochmal zehntausend Windkraftwerke in die Landschaft gesetzt hätten?

    Ein Böe und die Hälfte muss vom Netz, eine Flautennacht und Mutti muss in Frankreich nach Kernenergie betteln. Und bei Diehls wird der Strom dadurch billiger?

  100. @Hans Diehl

    Beim Strom haben wir nun mal die Energiewende, wo seit langem die Möglichkeit besteht sich drauf einzustellen, um eine Pleite zu verhindern.

    Na, dann zeige ich Ihnen mal was: Industrieunternehmen haben und nutzen die Möglichkeit günstige Anbieter zu wählen. Die Unternehmen profitieren beim Netto-Strompreis von den gesunkenen Kosten an der Börse:

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155964/umfrage/entwicklung-der-industriestrompreise-in-deutschland-seit-1995/

    Dumm nur, dass die EE den Strompreis höher treiben, als die Entlastung durch die Börse ist. Hier der Brutto-Strompreis:

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/252029/umfrage/industriestrompreise-inkl-stromsteuer-in-deutschland/

    In Summe also in 3 Jahren 3 Cent Aufschlag pro kWh. Satte 24%. Für einen Betrieb mit 20 GWh bedeutet das Mehrkosten von 600.000 Euro. Wo werden die wohl kompensiert? Energiesparprojekte? Längst durchgeführt und der Rest hat Amortisationszeiten von 10 Jahren oder mehr. Nein, durch Outsourcing und Personaleinsparungen.

    Mich stört erheblich, dass Sie hier realitätsfern die Märchen erzählen und wir die Leute für die nächste Restrukturierung aussuchen müssen.

  101. Habe gerade im TV gehört, es werden noch Leiopas gesucht, gerade wo die Erzieher/in streiken. Das wäre doch mal ein neues Geschäftsmodell?

  102. #89 Diehl,

    „Wenn das über die Umlage geregelt würde, kämen alle in den Genuss von billigerem Strom, ……..
    …………….,.und nicht nur diejenigen die sich trauen den Anbieter zu wechseln.“

    Nach Ihren Worten müssten also die Okostromanbieter weitaus günstigere Preise anbieten können als die fosil/atomaren (copyright ihr Freund und Experte Seifert). Warum tuen sie es nicht?
    Dummheit, Fiese Kapitalisten, Sozialschmarotzer, Profiteure??????

    Ihr Gerede ist für Ihre Sache kontraproduktiv und Sie merken es nicht mal.

    Mfg

  103. Sonnenanbeter sagt # 99
    Herr Diehl, wenn alle durch Anbieterwechsel weniger für Strom bezahlen, dann bekommen die Erzeuger weniger Geld. Sind Sie damit schon überfordert? Dann reagieren die Anbieter mit einer Erhöhung der Tarife. I

    @Sonnenanbeter
    Nein, Ich denke eher Sie sind mit dem System überfordert, Sie müssen unterscheiden zwischen Erzeuger und Handel, sprich Anbieter.

    Fakt ist, dass die Erzeuger weniger bekommen wenn die Börsenpreise unten sind, wegen des EEG Stromes

    Die Verbraucher zahlen dafür aber mehr Umlage. Das Geld ist also da , nur nicht beim Erzeuger sondern im Handel. wenn alle nun zu dem Anbieter wechseln der die niedrige Beschaffung weiter gibt, bekommt keiner weniger Geld, sondern kann weniger für sich behalten.

    Die Verlierer sind die Erzeuger, deshalb werden die auch zunehmend zu Händlern.
    Siehe hier,
    Zitat:
    Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft

    MfG

  104. @Hans Diehl

    Die Verbraucher zahlen dafür aber mehr Umlage. Das Geld ist also da , nur nicht beim Erzeuger sondern im Handel. wenn alle nun zu dem Anbieter wechseln der die niedrige Beschaffung weiter gibt, bekommt keiner weniger Geld, sondern kann weniger für sich behalten.

    Es ist Ihnen sicher schon aufgefallen, dass die meisten Händler Stadtwerke sind. Vielleicht begreifen Sie irgendwann: Auf dem Heimatmarkt werden Normal- und Höchstpreise verlangt und auf dem Spotmarkt wird der Überschuss verkauft.
    DER ÜBERSCHUSS MUSS KEINEN DECKUNGSBEITRAG LEISTEN! Deswegen gibt es günstige Tarife.

    Tut mir Leid, Sie scheinen das intelektuell nicht zu packen.

    P.S. Was sagen Sie eigentlich zu den Kollegen, die wegen Ihnen keinen Job mehr haben? Bei dem Thema ducken Sie sich ja weit herunter -recht typisch. Sie haben ja Glück, dass das hauptsächlich Unqualifizierte trifft, sonst würden Ihnen die Gewerkschaften die Hölle heiss machen.

  105. @ Hans Diehl

    Was ist los Herr Diehl #100 wartet noch auf Ihr geschätztes Wissen.

    Die Netto-Srompreise für Industrieunternehmen fallen, aber die Bruttostrompreise steigen viel stärker. Ihr „Händler“ können Sie jetzt vergessen, bei 10-50 GWh reissen sich alle um den Kunden. Da bleibt pro kWh kaum was übrig. Ausserdem wechseln Industrieunternehmmen im Schnitt alle 2 Jahre den Anbieter (Quelle: Statista.de).

    Und? Märchen dazu noch nicht fertig geschrieben?

    Eigentlich können Sie sich die Antwort sparen -- hab genug von Ihnen gelesen.

  106. @Hans Diehl #103
    Sie sind doch auch als EE-Einspeiser ein Strom-ERZEUGER….warum sinkt bei ihnen nicht die Vergütung und ist auf 20 Jahre festgeschrieben, warum kommen Sie in den Genuss der Vorrangeinspeisung und warum bekommen Windkraftbetreiber einen Ausfallquotentarif gegenüber den konventionellen Strom-Erzeugern?
    Nennen Sie das freie und faire Wettbewerbs-Marktwirtschaft…..???!
    Ein fairer Wettbewerb kann im deutschen Stromsektor nur durch das streichen des EEG entstehen und die sog. Erneuerbaren Energien müssten dann ihr eigenes Stromerzeugungs- und Versorgungsnetz für den Markt = Kunde aufbauen. Zwei Welten (EE und Konventionelle) und zwei Netze/Erzeugungs-und Vertriebsstrukturen. So funktioniert freier und fairer Wettbewerb in einer sozialen Marktwirtschaft.

  107. Heinz Reeg  sagt # 102
    #89 Diehl,
    “Wenn das über die Umlage geregelt würde, kämen alle in den Genuss von billigerem Strom, ……..
    …………….,.und nicht nur diejenigen die sich trauen den Anbieter zu wechseln.”
    Nach Ihren Worten müssten also die Okostromanbieter weitaus günstigere Preise anbieten können als die fosil/atomaren (copyright ihr Freund und Experte Seifert). Warum tuen sie es nicht?
    Dummheit, Fiese Kapitalisten, Sozialschmarotzer, Profiteure??????
    Ihr Gerede ist für Ihre Sache kontraproduktiv und Sie merken es nicht mal.
    Mit freundlichen Grüßen

    @Herr Reeg
    Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis ????
    MfG

  108. Sonnenanbeter sagt #104

    Es ist Ihnen sicher schon aufgefallen, dass die meisten Händler Stadtwerke sind. Vielleicht begreifen Sie irgendwann: Auf dem Heimatmarkt werden Normal- und Höchstpreise verlangt und auf dem Spotmarkt wird der Überschuss verkauft.
    DER ÜBERSCHUSS MUSS KEINEN DECKUNGSBEITRAG LEISTEN! Deswegen gibt es günstige Tarife.

    @Sonnenanbeter
    Na also, da haben wir,s doch. Der Überschuss muss keinen Deckungsbeitrag leisten, weil der von den Verbrauchern über die Umlage schon bezahlt ist.
    Dann geht doch nach Adam Riese auch keiner Pleite, wenn alle zu denen wechseln, die den Verbrauchern davon was abgeben.

    MfG

  109. @108 Hans Diehl

    Na also, da haben wir,s doch. Der Überschuss muss keinen Deckungsbeitrag leisten, weil der von den Verbrauchern über die Umlage schon bezahlt ist.

    Mein dingenster Rat: Sie belegen einen BWL Kurs oder Sie machen sich hier weiter zum Kasper. Sie schaden der Energiewende mehr als Sie nutzen. Mir ist es recht.

  110. Sonnenanbeter sagt # 109
    Mein dingenster Rat: Sie belegen einen BWL Kurs oder Sie machen sich hier weiter zum Kasper. Sie schaden der Energiewende mehr als Sie nutzen. Mir ist es recht.

    @Sonnenanbeter
    Das EEG und die Energiewende wächst und gedeiht im Rahmen einer besonderen Lehre.
    Einer Lehre mit der zwei Systeme, zu einer veränderten Einheit verschmolzen werden sollen,.
    sozusagen einer „Veränderunslehre“ Wird doch hier ständig als Planwirtschaft kritisiert.
    Jetzt kommen Sie und wollen alles wieder nach BWL betrachten. Mit anderen Worten nur nichts verändern was betriebswirtschaftlich gegen das alte System verstößt..

    Dann wird das keine „Wende“

    MfG

  111. @Diehl

    Das EEG und die Energiewende wächst und gedeiht im Rahmen einer besonderen Lehre.

    Ein Kalauer nach dem anderen. Die Lehre nennt sich auch Irrlehre. Wissen eigentlich Ihr Sohn und Schwiegertochter, dass Sie die gerade blamieren?

  112. wärend des lesens der kommentare von unseren nichtswisser hätte ich mich bals bepisst vor lachen 😀

    Fakt ist, dass die Erzeuger weniger bekommen wenn die Börsenpreise unten sind, wegen des EEG Stromes

    Die Verbraucher zahlen dafür aber mehr Umlage. Das Geld ist also da , nur nicht beim Erzeuger sondern im Handel. wenn alle nun zu dem Anbieter wechseln der die niedrige Beschaffung weiter gibt, bekommt keiner weniger Geld, sondern kann weniger für sich behalten.

    genau, keiner bekommt weniger geld, sondern alle müssen mehr bezahlen.
    genau das sagt das fett hervorgehobene zitat aus!

    Die Verlierer sind die Erzeuger, deshalb werden die auch zunehmend zu Händlern.

    und wenn dann alle ehemaligen erzeuger nur noch am handeln, wer erzeugt denn dann bitte die handelsware?

  113. Michael m. sagt # 112
    wärend des lesens der kommentare von unseren nichtswisser hätte ich mich bals bepisst vor lachen 
    Fakt ist, dass die Erzeuger weniger bekommen wenn die Börsenpreise unten sind, wegen des EEG Stromes
    Die Verbraucher zahlen dafür aber mehr Umlage. Das Geld ist also da , nur nicht beim Erzeuger sondern im Handel. wenn alle nun zu dem Anbieter wechseln der die niedrige Beschaffung weiter gibt, bekommt keiner weniger Geld, sondern kann weniger für sich behalten.
    genau, keiner bekommt weniger geld, sondern alle müssen mehr bezahlen.
    genau das sagt das fett hervorgehobene zitat aus!

    @Michael m.
    Wenn alle zu dem Anbieter wechseln, der die niedrigen Beschaffungskosten weiter gibt, hat der doch nicht weniger, sondern kann lediglich weniger von den niedrigen Beschaffungskosten für sich behalten, oder ????
    Bezahlen müssen das die nicht privilegierten Verbraucher.

    Michael m. sagt.
    Die Verlierer sind die Erzeuger, deshalb werden die auch zunehmend zu Händlern.
    und wenn dann alle ehemaligen erzeuger nur noch am handeln, wer erzeugt denn dann bitte die handelsware?

    @ Michael m.
    Das regelt sich von selbst. Wenn die Handelsware EE nicht mehr im Überschuss da ist. Dann wird ein Kapazitätsmarkt interessant. EON hat doch schon die Vorausetzung geschaffen. Aber ich denke bis dahin gibt es weitere Möglichkeiten z.B. Speicher.
    Viel Spaß beim lesen, und sind Sie vorsichtig, damit Sie nicht zu nass werden.

    MfG

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