Waldsterben 2.0!

4. August 2019 | Von | Kategorie: Artensterben, Artikel, Biomasse, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure

Waldsterben

Nach der drohenden Klimakatastrophe wird nun ein neues Fass von Klimaschützern aufgemacht. Das Waldsterben 2.0. Dazu einige Fakten.

Deutschland ist das waldreichste Land Mitteleuropas. Aktuell sind rund 11,4 Mio. Hektar mit Wald bedeckt. Das entspricht knapp einem Drittel der Gesamtfläche Deutschlands. Nach der Entwaldung im Mittelalter nimmt seit etwa 1850 die Waldfläche in Deutschland stetig zu.

Waldfläche-Deutschland

Dank einer nachhaltigen Bewirtschaftung hat die Waldfläche trotz einer intensiven wirtschaftlichen Nutzung seit dem 2. Weltkrieg stetig zugenommen. Auf dem Fundament des Bundeswaldgesetzes ist die Waldfläche in den letzten 50 Jahren um mehr als 1,5 Mio. ha gewachsen. Eine Fläche, die mehr als 2 Mio. Fußballfeldern entspricht.

Zwischen 1992 und 2008 ist die Waldfläche in Deutschland „pro Jahr durchschnittlich um 176 Quadratkilometer (17.600 ha) gewachsen“, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Das entspricht pro Jahr in etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe. Oder aber der Fläche eines Quadrates mit 13 km mal 13 km Kantenlänge.

In den zehn Jahren von 2002 bis 2012 hat der deutsche Wald um mehr als 50.000 ha an Fläche zugelegt. Einer Fläche, die mehr als 70.000 Fußballfeldern entspricht. Das Volumen der Waldbäume hat zwischen 2002 und 2012 um 220 Mio. m3 zugenommen – und das bei einer deutlich intensivierten Nutzung.

Nicht nur die Waldfläche wächst, sondern auch das Waldvolumen. Heute wächst mehr Wald zu, als entnommen wird und abstirbt und damit steigt auch der Holzvorat in deutschen Wäldern an. Der Holzzuwachs im deutschen Wald beträgt gemäß Waldbericht der Bundesregierung von 2017 durchschnittlich 11,2 m³ je Hektar und Jahr.

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Bzw. insgesamt 121,6 Mio. m³ pro Jahr. Seit 1970 wurden die Wälder deutlich voratsreicher. Die Gründe für den hohen Zuwachs sind vielfältig. Eine verlängerte Vegetationsperiode, vermehrte Stickstoffeinträge aus der Luft, eine erhöhte CO2-Konzentration in der Luft und die großen Vorräte tragen zu der enormen Wuchsleistung der Wälder bei. Nur etwa 2/3 des Zuwachses wird dabei wirtschaftlich genutzt.

So zeigen auch Satellitendaten, dass Deutschland in den letzten 3-4 Jahrzehnten grüner geworden ist.

Deutschland-Gruen

Im europäischen Vergleich ist Deutschland nicht nur eines der am waldreichsten Länder, es wächst auch am meisten Holz hinzu.

Waldzuwachs

Laut einer Uno-Studie von 2011 sind die Wälder in Europe in den vergangenen 20 Jahren deutlich gewachsen. Laut dem in Oslo vorgestellten Bericht „Zustand der europäischen Wälder 2011“ wuchsen in den vergangenen 20 Jahren die Waldflächen in allen Regionen zumindest etwas – mit Ausnahme von Russland. Insgesamt habe sich der Wald durch Aufforstung und natürliches Wachstum um rund 17 Millionen Hektar Wald ausgedehnt. Das der Wald auch in Deutschland an Fläche gewinnt, hatte damals auch die Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) bei der Präsentation des Waldschadensberichts betont: In den vergangenen 40 Jahren wuchs die Fläche um rund zehn Prozent oder eine Million Hektar.

Im deutschen Wald stehen jetzt ca. 90 Mrd. Bäume, das sind über 1.000 Bäume pro Einwohner.

Einen überdurchschnittlichen Waldanteil haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen, gefolgt vom Saarland, von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg mit Berlin und Thüringen.

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Auch in der Länderbetrachtung nimmt die Waldfläche nahezu überall weiter zu. Das zeigen die Auswertungen der Bundeswaldinventur. Der deutsche Wald im Ganzen wächst seit Jahrzehnten. Und das sowohl, was die Gesamtfläche betrifft, als auch was das Volumen der Bäume angeht. Das gesamte Volumen der Waldbäume erreicht inzwischen Rekordwerte: 3,66 Milliarden m3 – und das ist noch nicht einmal alles, denn es kommt noch das sehr dünne Holz der Äste dazu, das traditionell nicht mitgezählt wird. Selbst der Vorrat an abgestorbenen Bäumen nimmt zu, und zwar deutlich: auf jetzt über 200 Mio. m3.

So ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn der Wald in der Fläche und im Volumen wächst, so gibt es darunter auch mehr abgestorbene Bäume und auch mehr Bäume die durch Stürme, oder Trockenheit und Schädlinge Schaden erleiden können. In Naturwäldern liegt aus diesem Grund auch viel Bruchholz und Totholz herum.

Besonders stark zugelegt haben die dicken Bäume. Das hängt auch damit zusammen, dass die Bäume in unseren Wäldern im Durchschnitt immer älter und kräftiger werden. Und das trotz „sauren Regen“ und „Klimawandel“.

In ganz Deutschland bedecken die über 100-jährigen Waldflächen inzwischen mehr als 2,6 Mio. ha – eine Zunahme um mehr als 17 % seit 2002! Zum Vergleich: Das ist eine Fläche, die wesentlich größer ist als das ganze Bundesland Hessen (mit einer Gesamtfläche von etwa 2,1 Mio. ha = 21.000 km2).

Besonders die Flächen der sehr alten Bäume (mit einem Alter von über 160 Jahren) nehmen seit Jahrzehnten stark zu. Die bundesweiten Walderhebungen zeigen zwischen 2002 und 2012 eine Zunahme dieser alten Baumriesen um über 45 % auf jetzt 350.000 ha.

Nach den Ergebnissen der dritten Bundeswaldinventur 2011/2012 sind dabei rund 36 % der Waldfläche als sehr naturnah (14,5 %) oder als naturnah (21,3 %) einzustufen.

Auch für Klimaschützer sollte es sehr erfreulich sein, dass mit dem Holzvolumen der Bäume auch die Kohlenstoff-Menge immer mehr zunimmt, die in unseren Wäldern gespeichert ist: Etwa 2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff stecken im deutschen Wald, eine unglaubliche Menge! In Kohlendioxidmengen umgerechnet heißt das: Die heutigen Wälder haben der Atmosphäre im Laufe ihres Wachstums über 7 Milliarden Tonnen CO2 entzogen, und jedes Jahr schlucken sie weitere 50 Mio. Tonnen. Dazu kommen noch die Kohlenstoffvorräte im genutzten Holz. Aktuell werden der Atmosphäre jedes Jahr 150 Mio. Tonnen Kohlendioxid entzogen oder bleiben ihr erspart – dank Wald und Holznutzung in Deutschland.

Allen Unkenrufen zum Trotz stirbt der deutsche Wald also nicht. Ganz im Gegenteil. Nirgendwo in Europa geht es dem Wald so gut wie in Deutschland und nirgends in Europa bindet der Wald durch die hohen Zuwächse so viel CO2 wie in Deutschland. Allen voran die „Klimaschützer“ machen aber ein neues Fass Waldsterben 2.0 auf. Siehe z.B. den Kampf um den Hambacher Forst und die jetzige Debatte um das Waldsterben 2.0 infolge Klimawandel. Hier werden dann insbesondere Fichtenmonokulturen gezeigt, die anfällig für Sturmschäden und Trockenheit und Insektenbefall sind und dies wird dann dem Klimawandel in die Schuhe geschoben. Dabei handelt es sich hier um Fehler der Vergangenheit, welche die Holzwirtschaft gemacht hat. Nach dem 2. Weltkrieg wurde viel Holz gebraucht und vor allen Fichten wurden nach der Rodung neu angepflanzt. Nach dem 2. Weltkrieg ließen England und Frankreich in Deutschland Wälder als Reparationsleistung für eigene Schäden abholzen. Die deutsche Forstverwaltung forstete danach mit Hilfe von Frauen wieder auf, vor allen schnell wachsende Fichtenwälder. Die Folgen wirken bis heute nach. Mit dem Klimawandel hat das wenig zu tun. Was den Klimaschützern aber nicht zu vermitteln sein dürfte. Man glaubt auch hier, was die Medien berichten und sogenannte Fachleute und Experten erzählen.

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152 Kommentare
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  1. @Michael Krüger

    Deutschland trocknet ja auch angeblich aus, obwohl die Niederschläge zunehmen hier
    und hier
    Die Klimaaktivisten verbreiten Fakenews und eeinen Klimawandelhype.
    Das mit dem Wald ist ja auch des Deutschen liebstes Naturkind, obwohl ja vermutlich die Artenvielfalt zunimmt wenn ein paar Bäume durch Austrocknung absterben. Gibt dann mehr Wasser und Lebensraum für andere Arten. .

  2. Interessant ist auch wenn man das Vorwort der Waldzustandsberichte 2017 und 2018 in NRW vergleicht

    2017: „Erfreulicherweise hat sich der Waldzustand in NRW
    im Jahr 2017 insgesamt weiter leicht verbessert. Bei den Laubbäumen haben sich besonders die Buchen im zurückliegenden Jahr wieder erholt. „
    2018:“in diesem Jahr ist der Zustand unserer Wälder äußerst schlecht und sehr besorgniserregend – so schlecht wie schon lange nicht mehr.“

    Da hat also der Klimawandel innerhalb eines Jahres zugeschlagen. Jedes Maß ist hier verloren. Da wird aus politischen Gründen irgendetwas interpretiert was in die Ideologie passt. Das ist die Methode der Umwelt- und Klimawandelaktivisten sowie der Politiker die die Alternativlosigkeit predigen.

  3. @Heß

    Und die Bienen sterben ja angeblich auch aus. Es gibt aber immer mehr Völker bei den Imkern.

    Aber was soll man in Pisa-Deutschland mit Hüpfkindern machen?

    Ich bin bei uns jeden 2 Tag im Stadtwald und Bürgerpark.

    Natürlich gibt es dort auch ein paar vertrocknete Nadelbäume und ein paar Bäume die durch Sturm entwurzelt werden. Aber es wächst weitaus mehr nach, als da umfällt, oder vertrocknet.

    Gemäß Robin Wood, sollten da 1990 schon keine Bäume mehr stehen.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2017/12/RobinWood-1983-Buergerpark.jpg

    Und die rennen heute als Omas4F wieder auf die Straße.

  4. Vieles, was wir als Wald bezeichnen, sind lediglich Holzplantagen. Und die dort angebauten Gehölze sind dort auch keineswegs natürlicherweise heimisch und das auch schon gar nicht als Monokultur. Klar, dass diese Plantagen auch anfälliger sind, wenns mal trocken wird oder die Borkenkäfer sich vermehren. Dazu kommen die ganzen Brandbeschleuniger in Form der harzreichen Nadelbäume, die als Monokultur enorme Brandlasten sind. Sicher leiden unter der Trockenheit auch naturnahe Wälder, so wie z.B. derzeit die Rotbuchen.

  5. Da hat also der Klimawandel innerhalb eines Jahres zugeschlagen.

    So siehts aus.

    Ich fliege auch mit meiner Drohne im, übern Stadtwald in Bremen, etc.. Vom Waldsterben keine Spur. Am Stadtwaldsee nebenan wachsen sogar neue Baumtriebe auf der Liegewiese.

  6. „Kohlekraftwerke gieren nach Holz“

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/erneuerbare-energie-kohlekraftwerke-gieren-nach-holz-1.3226780-0

  7. @Eugen Ordowski

    Gut erkannt. Wir werden auch unsere Braunkohlekraftwerke auf Holz umrüsten für die Grundlast und das sogar noch als Ökostrom fördern.

    Die Vergütung beträgt ca. 19 Cent pro Kilowattstunde. Das lohnt sich. 2018 sind ca. 8 Mrd € da rein gegangen, also etwa ein Viertel der Förderung. Nur PV mit ca. 10 Mrd. € und einer Förderung von 28 Cent pro Kilowattstunde war wirtschaftlicher für die Abzocker und Schmarotzer die am EEG verdienen.

  8. Und schon gefunden

    Jetzt muss natürlich erst betont werden, dass man mehr Förderung braucht..

  9. Mein Vater war Begbauer im Allgäu und Waldbauer und Inker. Ich bin nur Naturfreund und Imker geworden. Ich könnte wegen der ganzen ideologischen Spinner auf die Palme gehen. Lauter Fake-News im Ökolager und bei der Führungsebene eindeutig wider besseres Wissen. Das sind Verbrecher wider das Wohl des deutschen Volkes. Haben da einige einen Meineid geschworen? IN BW sind wir überall von Waldumzingelt und von Ökos, die nicht wissen wie man Biene, Wald, Tier und Ökologie richtig schreibt. Aber für Bio-Gas und Windräder in die Wälder sind sie, die Wähler in den Großstädten, die mit dem SUV zur KITA fahren.

  10. Auch interessant.

    Die Hälfte des Holzes für das Kraftwerk Provence-4 in Gardanne bei Marseille soll aus Südfrankreich stammen. Dafür würden für Uniper, vormals E.on, Wälder in der Region kahlgeschlagen und die Artenvielfalt bedroht. Für die andere Hälfte sollen in Kanada und den USA Bäume fallen.

    Für das Klima hätte die Umstellung von Kohle auf Biomasse negative Folgen: Bäume für die Stromerzeugung zu verbrennen, verursacht mehr klimaschädliche Gase als Kohlestrom.

  11. @ 6 -- 10, Also ein altes Autos war vor 1945 schon mal schnell zum Holzgaser geworden. Aber einmal dumm gefragt, wo schiebt man in einem Kohlekraftwerl die Holzscheite rein. Bin schon öfters in Kraftwerken gewesen. Wie verhält sich die Proßessteuerung, z.B. der Rauchgasreinigung? 4. Auguust ist nicht erster April.

  12. @Karl Reichhart

    Ich glaube man setzt einfach speziell behandelte Pellet ein die ähnliche Verbrennungseigenschaften haben wie Kohle.
    Dann muss man sicher beim Brenner, bei der Lagerung und der Brennstoffzufuhr und Vorbereitung noch was machen.
    Technisch scheint das machbar zu sein.

  13. Rauchgasreinigung ist sicher ähnlich.

  14. Fakt ist, bei uns in den Gartenanlagen sterben etliche Nadelbäume ab. Um Darmstadt rum sollen lt. Aussage eines Verwandten die Rotbuchen den Geist aufgeben.
    Unsere Wiese im Garten hat auch den Geist aufgegeben, da sie nicht bewässert wird. Und ?
    Insekten scheint es in der Tat weniger zu geben, was sollten die Larven z.B. von Schmetterlingen denn letztes Jahr fressen, trocken wie es wahr. Der Rest landet in Windrädern, tonnenweise.

    Holzverbrennung auch in privaten Häusern wird von der Umwelthilfe, diesem Abmahnverein als ökologisch eingestuft und gefördert, obwohl dort mehr Feinstaub entsteht als bei Dieselfahrzeugen, auch das CO2 ist höher als bei Öl oder Gas. Davon ab wachsen Bäume langsamer nach als sie verbrannt werden.
    Selbst Rahmstorf ist stolzer Holzofenbesitzer und prahlt damit, wofür er von Kachelmann schwer angegangen wird 😀

  15. Wenn Waldsterben, dann natürlich z. Z. nur Wetter bedingt 😀 😀

  16. #10 Günter Heß 4. August 2019 17:54

    verursacht mehr klimaschädliche Gase als Kohlestrom.

    Die CO2-Bilanz ist ausgeglichen, denn Bäume brauchen heute so viel CO2 zum Wachsen, wie bei der Verbrennung frei wird.

    Bei Kohle wurde das CO2 vor Millionen aus der Atmosphäre entfernt.

  17. @Ebel #16

    Die CO2-Bilanz ist ausgeglichen, denn Bäume brauchen heute so viel CO2 zum Wachsen, wie bei der Verbrennung frei wird.

    Falsch, bis ein verbrannter Baum so weit nach wächst, dass diese eure Milchmädchenrechnung stimmen würde vergehen rund 20 -- 30 Jahre. Was ist da bitte ausgeglichen ??

  18. @Ebel

    Die CO2-Bilanz ist ausgeglichen, denn Bäume brauchen heute so viel CO2 zum Wachsen, wie bei der Verbrennung frei wird.

    Da sehen sie mal. Die Petition ist von „Rettet den Regenwald eV“ die habe ich zitiert.
    Aber wie lange braucht denn der abgeholzte Wald nachzuwachsen. Erstmal emittiert die Verbrennung CO2.

  19. @Ebel #16

    Was ja schon interessant ist, dass einer der größten Beiträge zur CO2 Reduktion den wir erreichten seit 1990 war die ineffizienten Kraftwerke der DDR -- Ingenieure zu ersetzen und jetzt haben wir eine DDR -- Naturwissenschaftlerin an der Spitze.
    Ich denke 1989 gab es genügend Menschen die erkannten, dass die DDR Experten die den Staat lenkten unfähig waren. Denen haben wir die CO2 Reduktion zu verdanken.Wenn Experten zu viel Einfluß haben führt es in die Irre.
    Deshalb ist auch eine Berufung auf Konsens unter Wissenschaftlern Unfug.

  20. @Krishna

    Das sieht in Deutschland ganz unterschiedlich aus. In Cuxhaven/ Sahlenburg sterben beispielsweise keine Fichten und Kiefern. War dort erst gerade. Am Freitag gab es dort erst auch Regen.

    Bei uns im Stadtwald und Bürgerpark stehen ein paar vertrocknete Fichten. Bei mir direkt hinterm Haus nicht. Die Eichen vorm Haus sehen auch gut aus.

    Und die Wiesen wachsen bei uns üppig.

    Auf den Balkon an den Tomaten habe ich reichlich Schwebfliegen, Fliegen, Brummer, Wildbienen, Wespen, Hornissen, Marienkäfer und Nachtfalter.

  21. Ungünstistenfalls verbrennen wir innerhalb von Stunden einen alten Baum, der das CO2 von mehr als 150 Jahren verstoffwechselt hatte. Und so lange wird es dauern, bis ein neuer Setzling herangewachsen ist. Holzheizung als CO2 -- neutral zu verkaufen ist Schwindel. Aber darin sind sie gut,die Grünpopulisten. Uns noch einen Baerbock aufbinden…

  22. @Non Nomen

    Gut erkannt. Sollte der Klimawandel ein Problem der nächsten 20 Jahre sein, hilft Holzverbrennung nicht.
    Elektroautos helfen ebensowenig.

  23. Interessant finde ich übrigens das es um das Jahr 1300 nur noch 20% Wald in Deutschland gab. 10% weniger als heute. Und das seit 1850, Beginn der Temperaturzeitreihen, mit der Klimaerwärmung der Wald wieder auf 30% in Deutschland angestiegen ist. Trotz Industrialisierung!

  24. @Michael Krüger

    Gerade wegen der Industrialisierung und wegen der Kohle. Man musste kein Holz mehr verbrennen.

  25. @Heß

    Das darf man heute aber nicht mehr sagen, ansonsten landet man wie eben gerade in der Tagesschau, der Schalkeboss und wird zum Rücktritt durch Ethik-Komissionen und Grüne, etc. gezwungen. Und da erzählen uns noch Klimaschützer uns was von Meinungsfreiheit und unabhängiger Wissenschaft.

    Afrikas wichtigste Energiequelle ist bisher nämlich Brennholz.

  26. Afrikas wichtigste Energiequelle ist bisher nämlich Brennholz.

    Zum Glück haben wir den CO2-Anstieg. Da haben die Wälder zumindest eine Chance, durch verstärkten Aufwuchs nicht sofort kahl geschlagen zu werden.

  27. CO2-Steuer bedeutet hierzulande, dass die Heizölkessel durch Pelletheizungen ersetzt werden und dann reicht auch der Sägemehlverschnitt nicht mehr aus, und dann geht’s wieder an die Wälder ran. Das ist dann aber mal ein echtes Waldsterben.

  28. #21 @N.N. … tja die Märchenwelt der Grünen -- Annalenas Kobolde :-

  29. in der Tagesschau, der Schalkeboss und wird zum Rücktritt durch Ethik-Komissionen

    Tja, muss man eben so clever sein wie der Fischer von der Eintracht in Frankfurt. Das Hauptproblem Afrikas ist der Hass der AfD. Dann lassen einen die roten Bonzen auch das Stadion aufstocken.

  30. Annnlena … Generation Pumuckel …

    https://www.focus.de/auto/elektroauto/gruenen-chefin-im-sommerinterview-best-of-baerbock-die-gruenen-loesen-endlich-das-kobold-problem-bei-elektroautos_id_10972692.html

  31. Es ist mir wirklich ein Rätsel wie man halbwegs bei Verstand sein und trotzdem davon ausgehen kann, dass solche Leute in der Lage wären die Energieinfrastruktur komplett umzubauen und das Ganze am Ende auch noch funktioniert. Einer Baerbock würde ich nicht mal meine Autobatterie anvertrauen.

  32. Liegt daran, dass die Medien ein solches Bild über die Grünen verbreiten und die Leute alles glauben.

    Die rennen ja auch einem Mädchen mit geistiger Behinderung nach und hüpfen durch die Gegend und empfinden das als völlig normal.

  33. Zu ihrer Ehrenrettung muss man allerdings sagen, dass das Wort „Kobalt“ tatsächlich von „Kobold“ kommt. Das dürfte aber kaum der Grund für ihre Verwechslung sein. Erzgebirgische Bergleute sind vor Jahrhunderten nach England ausgewandert und haben ihre Fachsprache mitgenommen, weshalb im Englischen die Namen für viele Mineralien aus dem Deutschen stammen: pitchblende, quartz, feldspar


    The word cobalt is derived from the German kobalt, from kobold meaning „goblin“, a superstitious term used for the ore of cobalt by miners.

  34. Sachsens Landwirtschaftsminister Schmidt sagte, die Wälder in Deutschland seien derzeit in einem katastrophalen Zustand. Durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer seien schon jetzt mehr als 100.000 Hektar Wald zerstört. 11.400.000 ha hat der deutsche Wald. Also nicht mal 1% ist betroffen.

  35. Kann man überall nachlesen, dass Douglasien hier in Europa nix zu suchen haben. Und das sind in den Waldschadensberichten immer die Sorgenkinder. Welch Wunder …

  36. Michael Krüger schrieb am 5. August 2019 12:46

    Sachsens Landwirtschaftsminister Schmidt sagte, die Wälder in Deutschland seien derzeit in einem katastrophalen Zustand. Durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer seien schon jetzt mehr als 100.000 Hektar Wald zerstört. 11.400.000 ha hat der deutsche Wald. Also nicht mal 1% ist betroffen.

    Auf der MDR Webseite steht:

    Der Thüringer Landesforstleiter Volker Gebhardt schätzt, dass in diesem Jahr Bäume auf rund 25.000 Hektar absterben werden – das sind knapp fünf Prozent der gesamten Fläche des Thüringer Waldes. In Sachsen sind laut Umweltminister Thomas Schmidt 100.000 Hektar Wald zerstört. Das seien „Schäden in nie dagewesener Größenordnung“, sagte Schmidt.

    Hat der MDR da was falsches berichtet (es also fälschlich auf Sachsen bezogen)?

  37. (Wenn ich berücksichtige, dass sachsen nur etwa 520.000 ha Wald hat, wünsche ich mir, dass die 100.000 falsch sind …)

  38. Die 100.000 ha beziehen sich anscheinend auf ganz Deutschland.

    FOCUS-Online-Autorin Paula Schneider

    Donnerstag, 01.08.2019, 15:09

    Förster, Waldbesitzer und Umweltschützer sind alarmiert: Unsere Wälder sind in Not. In Folge der Hitze der vergangenen Monate wurden seit 2018 über 100.000 Hektar Wald zerstört.

    https://www.focus.de/wissen/natur/welche-gebiete-besonders-gefaehrdet-sind-das-grosse-waldsterben-wo-es-am-schlimmsten-ist-und-was-wir-tun-koennen_id_10974817.html

  39. @Marvin

    Wäre auch unlogisch wenn in Sachen seit 2018 20%, oder jeder fünfte Baum gestorben wäre. Da wäre schon längst medial die Welle an rollen.

  40. PS

    Die Welle, die jetzt als Waldsterben 2.0 in Deutschland losgetreten wird vom BUND, Franz Alt, etc., bezieht sich also auf nicht mal 1% des Waldbestandes in Deutschland, der seit 2018 gestorben ist, oder sein soll.

    D.h. jeder in etwa hundertste Baum ist betroffen. Das würde ich so auch aus Bremen bestätigen können.

  41. PPS

    Was ich aber auch bestätigen kann, z.B. direkt neben dem Stadtwald in Bremen, u.a. an der Uni wachsen hunderte an neuen Bäumen. Z.B. hinterm NW1 wo die Atmosphärenforscher und Ozeanografen sitzen und der Umweltwagen der Uni steht und das Observatorium auf dem Dach steht.

    Auf der Freifläche hinterm NW1 standen 2015/16 noch Flüchtlingszelte, heute sind da hunderte von neuen Bäumen, die sich selbst ausgesägt haben. Etwa 1-2 m hoch.

  42. Was es für Größtkoryphäen in der Politik gibt, sehen wir beispielhaft
    hier

  43. https://www.achgut.com/artikel/jede_batterie_hat_zwei_polen_kathole_und_synode

  44. Der Name Kobalt leitet sich über neulateinisch Cobaltum von Kobold ab, weil diese nach früherer Vorstellung Erze mit diesem (damals) unbearbeitbaren Mineral verunreinigten.

    Vielleicht hat ein Bergmann mal die Geschichte von den Kobolden Frau Baerbock erzählt?

  45. Michael Krüger 5. August 2019 13:25

    Die 100.000 ha beziehen sich anscheinend auf ganz Deutschland. [Zitat aus dem Fokus]

    In dem Artikel taucht der Name Schmidt nicht auf, aber ich habe jetzt auch eine Pressemitteilung des Freistaates gefunden, in der das so steht, wie Sie es geschrieben haben. Da hat der MDR sich wohl geirrt:

    „Die schlechten Nachrichten aus dem Wald reißen nicht ab. Jeden Tag erreichen uns neue Hiobsbotschaften. Deshalb müssen wir dringend handeln“, so Minister Schmidt. „Bundesweit haben Stürme, Dürre und Borkenkäfer schon jetzt mehr als 100 000 Hektar Wald zerstört. ….

  46. weiles gerade so super dazu passt:

    Das Drama der globalen Abkühlung um 1975

    http://www.denisdutton.com/newsweek_coolingworld.pdf

    Diverse NOAA Experten erzählen von einer dramatischen Zunahme an Extremwetterereignisse und, siehe da

    Die Welt wird bald verhungern, wenn die Politik nicht dringend handelt, Die dramatische Abkühlung führt demnächst zu einem massiven Einbruch bei der Nahrungsmittelproduktion
    (natürlich ist diese auch seit damals laufend am steigen begriffen)

    Kommt einem doch bekannt vor? Pseudo Science gab es wohl schon immer, heutzutage aber in einer ganz neuen, perfiden Qualität.

  47. @ Marvin Müller 5. August 2019 14:51

    Da hat der MDR sich wohl geirrt

    Wäre wohl auch nicht das erste mal.

  48. @Marvin

    Der mdr hat den Minister falsch verstanden und auch nicht mal nachgeschaut ob das so sein kann. Sitze gerade im Bprgerparkt unter 150 Jahren alten Eichen.

  49. Der MDR, wie auch andere Staaatssender irren sich schon mal ganz gern, wenn es denn passt.

  50. Wenn jeder 5te Baum in Sachen seit 2018 gestorben wäre, dann hätte das wohl jeder mitbekommen, selbst der letzte Grüne Hinterstadtwäldler. Zumal dann auch mindestens die selbe Zahl an Bäumen dahinvegetieren würden, kurz vor dem Sterben.

    Und Greta sagt gerade in der Tagesschau das System muss sich wandeln!

    Und Herr Rahmstorf schreibt gerade Weltuntergangs-Artikel, welche eine Zeitung tatsächlich übernommen hat. Und da fordert er nochmal CO2-Steuern bis 180 € je Tonne CO2.

    Und in Europa ist derzeit Angst Nr. 1 die Zuwanderung mit über 30%, der Klimawandel liegt nur abgeschlagen bei 20%.

  51. Was ich mich noch frage, wie das eigentlich genau hinter den Kulissen abläuft, Klimaängste und Waldsterbensängste, oder wie gerade im NDR Riesenzeckenängste zu positionieren und medial zu verbreiten. Offensichtlich gibt es da ein paar Ideengeber und der Rest sich Freiwillhelfer, die das dann verbreiten.

  52. Und Palmöl ist jetzt das neue Gift in Lebensmitteln,wie ich gerade gelernt habe. Unsere Kinder werden bedroht.

  53. @Micha #51

    oder wie gerade im NDR Riesenzeckenängste zu positionieren und medial zu verbreiten.

    Ach neee 😀
    BBC: All the Cute Animals will Die from Global Warming
    😀

  54. Und Greta sagt gerade in der Tagesschau das System muss sich wandeln!

    Dass man die gestörte Person so prominent befördert kann nur damit zu tun haben, dass die Menschen

    1. Felsensfest mit religiösem Furor an die Gefährlichkeit eines menschenverursachten Klimawandel glauben und

    2. sie könnten mit lächerlichen Ablasszahlungen oder ihrem Suizid irgend etwas daran ändern.

    Glücklicherweise wagen sich einige Professoren zu Wort, die diesen Unsinn wohl auch kaum noch ertragen können: https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019.pdf

  55. @54 Martin Landvoigt

    Sie haben einen wirklich lesenswerten Artikel der Heidelberger Professoren verlinkt. Die Bilanz der Energiewende im vergangenen Jahrzehnt fällt bescheiden aus. Mein Fazit: Die Deutschen bauen gerne Kraftwerke, Stromnetze, Autos und Straßen, weniger gerne Wohnungen.

  56. Abgesehen von den durchaus vernünftigen Darstellungen zur Energiewende scheinen die Autoren durchaus milde Kritik am Klimalarmismus zu haben:

    Die Gefahren der Kernkraft (Kernspaltung oder Kernfusion) sollten im Vergleich zu den
    Gefahren des Klimawandels bewertet werden.

    https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019.pdf

    Allerdings gehen da die Urteile offensichtlich weit auseinander. Die meisten hier halten die Gefahren der Kernkraftnutzung für durchaus handhabbar und die Gefahren des Klimawandels fragwürdig, auf jeden Fall aber nicht durch den Menschen beherrschbar. Die Gründe für die Kernkraftnutzung liegen darum bei weitem nicht in Emissionsfreiheit der KKWs sondern in vielerlei anderen Vorteilen.

  57. Wegen Annalena und Greta und Konsorten vertrage ich die Westpropaganda viel schlechter als die damalige ddr Propaganda.
    Ein bißchen Physik und Mathematik würde schon weiterhelfen ;-(

  58. Maaßen hat es als Wessi auch bemerkt, er meint, wenn er NZZ liest fühlt er sich als ddrBürger, der Westfernsehen schaut 😉

  59. Martin Landvoigt schrieb am 6. August 2019 10:36:

    Abgesehen von den durchaus vernünftigen Darstellungen zur Energiewende scheinen die Autoren durchaus milde Kritik am Klimalarmismus zu haben:

    Die Gefahren der Kernkraft (Kernspaltung oder Kernfusion) sollten im Vergleich zu den
    Gefahren des Klimawandels bewertet werden.

    Wieso ist Ihrer Meinung nach die Aufforderung zu einer Risikoabwägung eine Kritik am Klimaalarmismus? Für mich bringt das eher zum Ausdruck, dass die die Risiken des Klimawandels für relevant halten, da nur dann die Aufforderung zu einer Abwägung Sinn ergibt. Folgendes wäre meine Abwägung: Risken -> Folgen
    * Kernkraft niedrig: Kraftwerke weiterlaufen lassen
    * Kernkraft hoch, Klimawandel niedrig: Kernkraftwerke abschalten
    * Kernkraftwerke hoch, Klimawandel hoch: Abwägen …

  60. @ Marvin Müller 6. August 2019 11:38

    Wieso ist Ihrer Meinung nach die Aufforderung zu einer Risikoabwägung eine Kritik am Klimaalarmismus? Für mich bringt das eher zum Ausdruck, dass die die Risiken des Klimawandels für relevant halten, da nur dann die Aufforderung zu einer Abwägung Sinn ergibt.

    Das schreiben sie, nachdem ich meinen Text gepostet habe? Wenn die Kernkraft ernsthaft als Alternative gesehen wird, die immerhin weltweit hundertfach immerhin im Einsatz ist, kann der Klimawandel doch gar nicht so schlimm sein.

    Folgendes wäre meine Abwägung: Risken -> Folgen
    * Kernkraft niedrig: Kraftwerke weiterlaufen lassen
    * Kernkraft hoch, Klimawandel niedrig: Kernkraftwerke abschalten
    * Kernkraftwerke hoch, Klimawandel hoch: Abwägen …

    Das wäre in Ansatz für eine rationale Argumentation. Es gibt allerdings angesichts der Überideologisierung kaum eine Chance, den Verstand zu benutzen.

    Darum ist das wohl eher ein didaktischer Ansatz, der nichts zur Einstellung der Professoren sagt, außer, dass sie Option 2 nicht propagieren. Wenn diese die Risiken des Klimawandel für niedrig halten, wissen aber, dass dies von vielen Menschen so nicht gesehen wird, werden sie sich zurückhaltend dazu äußern, um nicht sofort radikale Ausgrenzung zu erfahren.

  61. Martin Landvoigt 6. August 2019 12:25

    @ Marvin Müller 6. August 2019 11:38

    Das schreiben sie, nachdem ich meinen Text gepostet habe?

    Soll ich es vorher schreiben? Bin ich Hellseher?

    Sie haben da vieles geschrieben, aber nichts zu meiner Frage: „Wieso ist Ihrer Meinung nach die Aufforderung zu einer Risikoabwägung eine Kritik am Klimaalarmismus? „

  62. @MM

    Wieso ist Ihrer Meinung nach die Aufforderung zu einer Risikoabwägung eine Kritik am Klimaalarmismus?

    Weil der das nicht macht.

  63. @MM PS

    * Kernkraft niedrig: Kraftwerke weiterlaufen lassen
    * Kernkraft hoch, Klimawandel niedrig: Kernkraftwerke abschalten
    * Kernkraftwerke hoch, Klimawandel hoch: Abwägen …

    Ich denke es ist eine Sackgasse, zwei Ökodogmen gegeneinander auszuspielen. Wovor Ökos am meisten Angst haben, sollte kein Maßstab für irgendeine relevante Entscheidung sein.

  64. @ anorak2 6. August 2019 13:14

    Ich denke es ist eine Sackgasse, zwei Ökodogmen gegeneinander auszuspielen. Wovor Ökos am meisten Angst haben, sollte kein Maßstab für irgendeine relevante Entscheidung sein.

    Guter Punkt. Denn es geht mittlerweile auch nicht mehr um eine rationale Risikoabwägung, sondern nur um die gefühlte Angst. Die Argumentation der Professoren ist darum didaktisch wertvoll, denn es konfrontiert die angstgetriebenen Menschen mit ihrem Dilemma.

  65. Zur Risikoabschätzung muss die GERMEN ANGST einkalkuliert werden.
    Weitere Kernkraftwerke in D-land bedeutet absolute Mehrheit für die Grünen und damit Ende des technischen Fortschritts.

  66. Hier noch das A.

  67. Ich stoße mich an dem Wort „Waldsterben“. Ich würde die Thematik als witterungsbedingte Waldschäden bezeichnen. Die Dürre 2018 hat den Wäldern in manchen Gegenden Deutschlands stark zugesetzt. In den Alpen hat es im Herbst 2018 auch starke witterungsbedingte Waldschäden gegeben: Unwetter im Alpen-Adria-Raum.
    Die Schäden waren ganz anderer Art: Sturmschäden, Hang-Abrutsche etc.. Obwohl die Schäden immens sind, halte ich es für verfrüht, dies als eine Folge des Klimawandels einzuordnen.

  68. Guter Artikel, aber:

    Deutschland ist das waldreichste Land Mitteleuropas. Aktuell sind rund 11,4 Mio. Hektar mit Wald bedeckt. Das entspricht knapp einem Drittel der Gesamtfläche Deutschlands.

    ist falsch.
    Richtig ist hingegen:

    Österreich ist das waldreichste Land Mitteleuropas. Aktuell sind rund 4 Mio. Hektar mit Wald bedeckt. Das entspricht knapp der Hälfte (48%) der Gesamtfläche Österreichs.

  69. Ich denke am waldreichsten im Mitteleuropa bezieht sich auf die Gesamtwaldfläche von 11,4 Mio. ha. Nicht auf den prozentualen Waldanteil.

  70. Wo kommt eigentlich die Waldfläche her?
    Früher war das doch so, dass es eine Statistik der Katasterämter war. Nicht bebaut, kein genutzter Acker, also Wald.

  71. P. Berberich schrieb am 6. August 2019 16:52

    Ich stoße mich an dem Wort „Waldsterben“. Ich würde die Thematik als witterungsbedingte Waldschäden bezeichnen. Die Dürre 2018 hat den Wäldern in manchen Gegenden Deutschlands stark zugesetzt.

    <sarc>Herr Berberich, Sie konnten doch schon im ersten Kommentar folgendes lesen: „Deutschland trocknet ja auch angeblich aus, obwohl die Niederschläge zunehmen hier und hier. Die Klimaaktivisten verbreiten Fakenews und eeinen Klimawandelhype.“ Verbreiten Sie jetzt auch Fake News?</sarc>

  72. Michael Krüger,

    um dem hier wieder einmal grassierenden Un- und Halbwissen etwas entgegenzusetzen einige Fakten zum Nachdenken:

    -- für Pflanzen ist es absolut unentscheidend wie groß die Niederschlagsmenge eines Jahres ist. Es kommt darauf an WANN und in welchem ZEITRAUM Niederschläge fallen! Starkregen fließt an der Oberfläche ab und hilft Pflanzen weniger als lang anhaltender Landregen der Zeit hat in den Boden einzudringen, Regen ausserhalb der Vegetationszeit hilft Pflanzen weit weniger als in der Vegetationszeit. Die Niederschlagsmengen in den wichtigen Sommermonaten sind in Deutschland rückläufig! Aus dem Zeitpunkt und der Verteilung der Niederschläge ergibt sich die Menge des im Boden gebundenen pflanzenverfügbaren Wassers. Dieses ist seit Jahren ebenfalls rückläufig!

    -- Deutschland hat weder in relativen noch in absoluten Zahlen die größte Waldfläche aller Länder Europas. Aufgrund seiner Forstgeschichte hat Deutschland von allen Ländern Europas die dichtesten und biomassereichsten Wälder. Kein Land in Europa hat so viel zu Verfügung stehende Holzmasse in den Wäldern wie Deutschland.

    -- Weder die Größe der Waldfläche noch die dort wachsende Holzmenge sagen etwas über die Waldgesundheit aus!

    -- Wenn wir von Bienensterben sprechen sind in erster Linie nicht dir Bienen der Imker gemeint sondern die Wildbienen. Der rapide Rückgang der Wildbienen, der Insekten allgemein und damit auch der Vögel ist so hinreichend belegt dass niemand mehr ernsthaft daran zweieln kann

    Sie sehen Herr Krüger welche Fehlinformationen Sie hier unter Ihre Jüngerschaft gestreut haben. Besinnung und Einsicht, ggf. auch Buße täten Ihnen mal ganz gut!

  73. Herr Krüger,

    Sie behaupten es seien nur Fichten vom derzeitigen flächigen Baumsterben betroffen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis dass vielerorts in Deutschland auch flächig Buchenwälder absterben! Die Buche ist DIE Klimaxbaumart in Deutschland!

    https://www.mdr.de/thueringen/buchen-sterben-waelder-bedrohlich-100.html

    https://www1.wdr.de/nachrichten/trockenheit-buchensterben-100.html

    https://www.waz.de/wirtschaft/wirtschaft-in-nrw/waldbauern-warnen-vor-buchen-tod-id226467387.html

  74. @Thorsten
    Ich habe geschrieben, das Fichten, aus eigener Anschauung und Buchen vom Hörensagen am Eingehen sind.
    Das ist regional unterschiedlich.
    In meinem großen Kaktustopf sind einige Erdbienen zu Hause, wie auch im Garten, das summt andauernd.

  75. Da ist er wieder.

    Deutschland ist das waldreichste Land Mitteleuropas mit 11,4 Mio. Hektar Waldfläche. Und eines der waldreichsten Länder Europas.

    Kein Land in Europa hat so viel zu Verfügung stehende Holzmasse in den Wäldern wie Deutschland.

    Ah. Und warum? Waldsterben 1.0 und 2.0?

  76. Und wie ich höre schwärmen die Bienenvölker gerade aus und müssen von Imkern von Kindergärten, etc. entfernt werden, da die Kinder alle allergisch sind.

  77. @Micha, ich meine, Waldschrat Thorsten sprach von Wildbienen…

  78. Woran auch immer welche Bäume auch immer gerade am Eingehen sind, das liegt definitiv am Wetter dieses und letztes Jahr.
    Wenn als Beispiel für’s Insektensterben die nächtlich sauber bleibende Autofrontscheibe angeführt wird verweise ich auf vertrocknete Futterpflanzen für die Raupen der NAchtfalter aller Art und Windräder, deren blinkenden Warnlichter diese Fluginsekten anziehen.

  79. @Krishna

    Die ausschwärmenden Bienen sind dann ja wild und werden wieder eigefangen. Die Imker sprechen von einem Schwarmjahr.

    Die Honigbienen schwärmen aus, da anscheinend die Völker zu groß werden, oder die Bedingungen so gut sind, oder beides. Daher hatte ich das erwähnt.

  80. @ Thorben Seepferd 7. August 2019 20:18

    schade, dass Sie hier mit Un- und Halbwissen glänzen. Die Fakten lt. DWD für den Zeitraum 1881-2018/19 zum Mittel für Niederschläge sehen so aus:

    -- Frühling +16,5mm
    -- Sommer -6,1mm
    -- Herbst +10,4mm
    -- Winter +45,,3mm
    -- Jahr +68,6mm

    Die Jahre 1881-1921 waren vergleichbar „trocken“ mit heute, und den Wald gibt es aber immer noch! Aber so ist das, wenn man nur die in den MM veröffentlichte Meinung nachplappert.

    Die heutigen „Probleme“ im Wald sind hausgemacht durch eine falsche WaldWIRTSCHAFT!

    @Thorben Seepferd 7. August 2019 20:23

    Ich habe nur den von Ihnen verlinkten WDR Artikel zum Teil gelesen. Und zwar bis hierher: „Anders als Eichen könnten Buchen keine zweite Generation an grünen Blättern bilden. Ursache sei ein relativ trockener Winter. Im Frühjahr hätten viele Buchen ausgetrieben, ihre Blätter aber sofort wieder eingerollt wegen zu wenig Wasser.

    Fake News sage ich nur! Lt. DWD lag der Niederschlag im Winter in NRW mit ca. +10% über, und der Frühling mit ca. -5% knapp unter dem Durchschnitt.

    Auch bei diesem Thema wird auf dem Klimazug aufgesprungen um die Kuh zu melken um Geld zu generieren.

    Sie sehen Herr Seepferd welche Fehlinformationen Sie hier unter die Leute gestreut haben. Besinnung und Einsicht, ggf. auch Buße täten Ihnen mal ganz gut!

  81. Der rapide Rückgang der Wildbienen, der Insekten allgemein und damit auch der Vögel ist so hinreichend belegt dass niemand mehr ernsthaft daran zweieln kann

    Daran zweifelt keiner. Die Ursachen aber wären mal genauer zu diskutieren. Vogelshredder, wohin man blickt, Agrarwüsten mit Energiepflanzen nehmen immer mehr zu sowie die ganzen aufgeräumten, ordentliche Dörfer ohne Misthaufen, ohne verrottendes Holz, ohne Unkrautflächen usw.

    …Buße tun…

    Sind wir in der Kirche?

  82. @TS

    . Die Niederschlagsmengen in den wichtigen Sommermonaten sind in Deutschland rückläufig!

    Das ist nicht richtig. Die sommerlichen Niederschläge schwanken langjährig um den gleichen Mittelwert. 2018 war ein extremer Ausreißer nach unten, dessen Folgen noch nicht ganz verwunden sind. Kachelmann hat im Frühjahr 2019 eine grafische Auswertung gepostet, falls Interesse besteht suche ich die noch raus.

    Die Klimamedien sterilisieren den Ausreißer jetzt halt zur Megakatastrophe hoch, so wie die Platzregen 2017 auch schon. Einfach weghören, nicht nachplappern.

  83. Daran zweifelt keiner

    Doch. Ich glaube inzwischen keinen einzigen Ökoscare mehr.

  84. @TS Nachtrag zu #82

    https://pbs.twimg.com/media/D3kNkcTWwAI8KkW.jpg

  85. Freitag radelte mir in Frankfurt Main so eine Thunfisch-Demo entgegen, ca. geschätzte 300 Leute…

    2/3 der Teilnehmer waren wohl Schüler des 3ten Bildungsweges, da mir die Gesichter von Demos gegen die Startbahn -- West bekannt vorkamen, oder es waren Vertreter des Phänotyps „Gesamtschullehrer“, denen man ansah, dass man gewisse Folgeschäden aus der häufigen Nähe zu niedrig dosiert strahlenden Behältnissen (hier Castor-Transporte) wohl doch nicht leugnen kann.

    Ach ja… ein paar Kinder im schulpflichtigen Alter sah man auch brav ihren Helikoptereltern folgend mitdemonstrieren.

  86. Doch. Ich glaube inzwischen keinen einzigen Ökoscare mehr.

    Das Blöde daran ist aber, dass man dadurch tatsächlich vorhandene Gefährdungen einfach mit ausblendet. Leider muss man sich bei Aussagen von Ökos immer die Mühe machen, das ganze zu verifizieren. Oder falsifizieren, wie auch immer.

    Ich gebe meine eigenen Beobachtungen wider. Schmetterlinge habe ich z.B. in den letzten Jahren kaum welche gesehen. Aber das ist nicht repräsentativ. Und Vogelarten wie Rebhühner, Kiebitze und Feldlerchen sind auch selten geworden. Die Klimahysteriker und EEG-Glücksritter haben ja deren letzte Lebensräume mittels Vogelshreddern und Maiswüsten zerstört.

  87. @CW #86

    Das Blöde daran ist aber, dass man dadurch tatsächlich vorhandene Gefährdungen einfach mit ausblendet.

    Ja … Ich sag’s mal hart: Von den Ökoscares war noch nie einer wahr. Vom Waldsterben Version 1 über das Ozonloch zu Peak Oil waren alles Zeitungsenten.

    Tatsächlicher Umweltschutz, und legitimer Naturschutz bleiben natürlich trotzdem wichtig, man darf sich nicht dazu treiben lassen das Kind mit dem Bade auszuschütten. Aber diese legitimen Anliegen finden auf einem anderen Planeten statt und es scheint keine Überschneidung mit den hochpolitisierten medialen Aufregern zu geben.

    Schmetterlinge habe ich z.B. in den letzten Jahren kaum welche gesehen.

    Ich zähle das nicht, aber ich seh Schmetterlinge und auch andere Insekten. Da Deutschland nicht mit Insektiziden um sich sprüht, spricht das gegen menschlichen Einfluss.

    Schon 1974 hatte uns Reinhard Mey vorgesungen, es gebe keine Maikäfer mehr. 2010 in dem Dreh gab es dafür mehrere Maikäfer-Schwemmen, Reinhard Mey hatte sich offenbar geirrt. Von der wahrhaften Marienkäferplage 2009 gar nicht zu reden.

    Die Natur ist eben nicht konstant, es gibt eben natürliche Schwankungen. Und sie ist nicht verpflichtet jedes Jahr unseren Klischees einer harmonischen Idylle zu entsprechen. Wenn sie das mal nicht tut, ist das deswegen keine Katastrophe und auch nicht unbedingt menschengemacht.

  88. @Constanze

    Vogelshreddern

    Ich nehme an du meinst Windräder damit, oder? Ich nehme weiter an du beziehst dich hier auf einige wohlbekannte Skeptikermythen, richtig? Du hast dabei wohl vergessen, dass die Fledermäuse natürlich auch regelrecht abgeschlachtet werden! Und erst Insekten! Riesige, die Tierwelt dezimierende, Mordräder sind das … jawohl!

    Leider muss man sich bei Aussagen von Ökos immer die Mühe machen, das ganze zu verifizieren. Oder falsifizieren, wie auch immer.

    Solltest du bei jeder Aussage machen, ganz besonders bei denen, die auf Skeptikerblogs immer wieder hochkochen.

  89. Nachtrag zur Marienkäferplage im Sommer 2009. Der gesamte Nord- und Ostseeraum war davon betroffen.

  90. Riesige, die Tierwelt dezimierende, Mordräder sind das … jawohl!

    Stimmt, hast Recht.

  91. @anorak2:

    Von den Ökoscares war noch nie einer wahr. Vom Waldsterben Version 1 über das Ozonloch zu Peak Oil waren alles Zeitungsenten.

    Bezweifelst du grundsätzlich, dass es damals ein Waldsterben gab oder meinst du weil es nicht gar so schlimm war, war die Aufregung damals nicht gerechtfertigt?

    Meinst du es gibt kein Ozonloch oder meinst du nur, dass es nicht gar so schlimm wurde, wie damals befürchtet wurde?

    Übersteigt es deine Vorstellungskraft, dass beides damit zusammenhängen könnte, dass tatsächlich etwas dagegen unternommen wurde?

    Peak Oil ist sehr real. Die meisten Länder haben ihr Fördermaximum schon lange überschritten und der aktuelle „Boom“ basiert schon auf sehr kreativen Quellen. Das geht nur mit relativ hohem Ölpreis.

  92. @anorak #89

    Der Begriff „InsektenSTERBEN“ ist ein ökologistischer Kampfbegriff, der nicht differenziert, welche Arten vom Rückgang betroffen sind, welche völlig unbeeindruckt weiter existieren und welche sogar vom Menschen profitieren. Letztere sind sehr häufig und werden gemeinhin als Schädlinge bezeichnet. Oder die Marienkäfer, die von den Schädlingen (Blattläuse) profitieren. Marienkäferplagen scheint es von Zeit zu Zeit immer wieder mal zu geben, ich erinnere mich seit meiner Kindheit daran. Die Biester haben einen sogar gekniffen. (Deinen Beitrag kann ich mir jetzt nicht angucken, dazu reicht mein Datenvolumen nicht)

  93. #88
    Zum Glück braucht man bei Herps Worten keine Goldwaage, die können direkt in die Tonne

  94. @ Sebastian Herp 8. August 2019 16:16

    Bereits 2001 war bekannt, dass Insekten an den Rotorblättern abgemetzelt werden und dadurch die Leistung dieser mittelalterlichen Windmühlen teilweise erheblich reduziert wird.

    https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/insekten-verursachen-leistungsverlust-in-windraedern/

    Das ist also keine Erfindung von „Skeptikern“.

    Und das Fledermäuse von Windräder gemetzelt werden hatte sogar der Spiegel 2016 berichtet, bevor er von der EEG-Lobby gekapert wurde

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fledermaeuse-massensterben-in-windraedern-a-1108933.html

    Und auch der NABU, der der Windkraft nicht grundsätzlich entgegensteht, berichtet über diese Mörderwindmühlen und den Entgleisungen der Windkraftlobby.


    https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/windenergie/index.html

    Aber das sind ja alles Mythen nicht wahr Herr Herp!

  95. @CW

    Riesige, die Tierwelt dezimierende, Mordräder sind das … jawohl!

    Stimmt, hast Recht.

    Die töten zwar mit Sicherheit auch Insekten, aber prozentual können das so viele nicht sein. Die Wahrscheinlichkeit dass ein Insekt im deutschen Luftraum auf ein Rotorblatt trifft ist eher gering.

  96. Zum Glück braucht man bei Herps Worten keine Goldwaage, die können direkt in die Tonne

    Der Krüger ist aber Schrottsammler.

  97. @SH #91

    Bezweifelst du grundsätzlich, dass es damals ein Waldsterben gab oder meinst du weil es nicht gar so schlimm war, war die Aufregung damals nicht gerechtfertigt?

    Ob es maßlos übertrieben oder komplett erfunden war ist für mein Urteil unerheblich. Es war mit Sicherheit eins von beiden, der Rest ist ne Definitionsfrage. Wenn man die Definition anlegt die die damaligen Leitmedien verwendeten, dann gab es das überhaupt nicht. Rhetorische Mätzchen schaffen diesen Fakt nicht aus der Welt.

    Meinst du es gibt kein Ozonloch oder meinst du nur, dass es nicht gar so schlimm wurde, wie damals befürchtet wurde?

    Ist wieder ne unerhebliche Definitionsfrage. Es gibt laut NASA jeden Süd-Winter eine Ausdünnung der Ozonschicht über der Antarktis. Aber es ist nicht gefährlich und/oder oder es ist ein natürliches Phänomen. Mindestens eins von beiden trifft zu, evtl. beides.

    Übersteigt es deine Vorstellungskraft, dass beides damit zusammenhängen könnte, dass tatsächlich etwas dagegen unternommen wurde?

    Das ist sehr leicht zu verstehen, genau wie die Unüberprüfbarkeit der Behauptung.

    Beim Waldsterben wird ja von manchen Ökos ähnlich argumentiert, da kann man es immerhin wiederlegen: Der Wald ist auch in unseren Nachbarländern nicht gestorben, von denen die meisten weder einen „Waldsterben“-Hype hatten noch vermeintliche „Gegenmaßnahmen“ ergriffen.

    Peak Oil ist sehr real.

    Dann müsste die Erdölproduktion sinken. Sie steigt.

    http://crudeoilpeak.info/wp-content/uploads/World_crude_production_1994-Dec2018.jpg

    Variation: Laut Club of Rome wäre das Erdöl je nach „Szenario“ 1992, 2003 oder 2022 versiegt. Offensichtlich trifft keine der drei Prophezeiungen zu. Es ist also unwahr.

    [Begriffsspielereien ignoriert]

  98. @anorak2 #95
    Sorgt die Windkraft für ein Insektensterben?

    Einer Modellrechnung zufolge könnten zahlreiche Insekten an den Rotoren von Windkraftanlagen ums Leben kommen. In der Praxis sind dieses Phänomen und seine Folgen bisher aber kaum untersucht -- und viele ziehen zu weit reichende Schlüsse aus der Studie.

  99. Vom s.g. Waldsterben wurden überwiegend Regionen betroffen, die sich in (Wind-) Reichweite der ex DDR Braunkohle Schlote und damit des entsprechenden SO2 Ausstoßes befanden.
    Die ZIMEN Messungen in RLP konnten den SO2 Eintrag im Zusammenhang mit den dokumentierten Windrichtungen belegen.
    Mit Stilllegung dieser Industrien ab 89 ging der SO2 Ausstoß zurück und niemand sprach mehr darüber.
    Die Franzosen kannten das nicht und amüsierten sich über „Le Waldsterben“ 😀

  100. @KG

    Vom s.g. Waldsterben wurden überwiegend Regionen betroffen, die sich in (Wind-) Reichweite der ex DDR Braunkohle Schlote und damit des entsprechenden SO2 Ausstoßes befanden.

    Langsam.

    -- Gab es in den 1980er Jahren ein flächenhaftes Waldsterben? Antwort: nein.
    -- Gab es isolierte Waldschäden, typischerweise auf Anhöhen, bei Nadelbäumen, im Lee von braunkohleverbrennenden Anlagen? Antwort: Ja
    -- War das ein neues Phänomen? Antwort: nein, das kannte man seit Beginn der Industrialisierung
    -- Nahm es in den 1980er Jahren dramatisch zu? Antwort: nein
    -- Hat die „Waldsterben“-Kampagne zur Lösung dieses Problems beigetragen? Antwort: nein, denn die Lösung war bereits vorher auf den Weg gebracht worden.

    Mit Stilllegung dieser Industrien ab 89 ging der SO2 Ausstoß zurück und niemand sprach mehr darüber.

    Die ostdeutschen Braunkohle-Kraftwerke sind nicht stillgelegt, sondern entschwefelt worden. In Westdeutschland war das gleiche etwa 15 Jahre davor eingeleitet worden.

  101. @anorak2

    Mit Stilllegung dieser Industrien ab 89 ging der SO2 Ausstoß zurück und niemand sprach mehr darüber.

    Die ostdeutschen Braunkohle-Kraftwerke sind nicht stillgelegt, sondern entschwefelt worden. In Westdeutschland war das gleiche etwa 15 Jahre davor eingeleitet worden

    Ich sprach ja pauschal von der Industrie und nicht nur von den Kraftwerken.
    TA Luft ist mir bekannt, auch seit wann es sie gibt, a) auf dem Papier b) in der Praxis.

  102. @anorak2 PS

    — Gab es isolierte Waldschäden, typischerweise auf Anhöhen, bei Nadelbäumen, im Lee von braunkohleverbrennenden Anlagen? Antwort: Ja

    Wie ich sagte

    — Nahm es in den 1980er Jahren dramatisch zu? Antwort: nein

    So ist es, nur konnte man es als Wessi jetzt vor Ort „begutachten“

  103. @KG

    Ich sprach ja pauschal von der Industrie und nicht nur von den Kraftwerken.

    Ja, die chemische Industrie der DDR war ja eine Umwelt-Sauerei. Aber meinste die haben viel SO2 in die Luft geblasen? Wurde in anderen Industrien außer der Stromerzeugung Braunkohle verbrannt?

  104. @KG

    So ist es, nur konnte man es als Wessi jetzt vor Ort „begutachten“

    Ich wollte ausdrücken dass es solche Waldschäden und auch ihre Ursachen in Form von Braunkohleverbrennung auch im Westen gab, man hatte die vorbeugenden Maßnahmen nur ca. 1 Jahrzehnt früher eingeleitet. In der damaligen CSSR wurde auch viel Braunkohle verbrannt (dreckig), und im heutigen Tschechien immer noch (sauber). Keine Waldschäden mehr in Tschechien.

  105. @anorak2 #103

    Es wurde auch noch in großem Stil mit Braunkohlebriketts geheizt. Dadurch war in den Städten bei Inversionswetterlage immer dicke Luft, sogar die Klamotten und die Haare haben gestunken, wenn man von draußen rein kam.

  106. Ich sehe, im Grundsatz sind wir uns einig 😀

  107. @anorak2 #103
    Das war die größte Dreckschleuder der DDR

    Der „VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe“ bei Spremberg war bis 1989 der größte Braunkohleveredelungsbetrieb der Welt. Und wohl auch der schmutzigste. Noch immer werden hier Briketts erzeugt.

  108. @CS #105

    Es wurde auch noch in großem Stil mit Braunkohlebriketts geheizt. Dadurch war in den Städten bei Inversionswetterlage immer dicke Luft, sogar die Klamotten und die Haare haben gestunken, wenn man von draußen rein kam.

    Das gab es im Westen auch :).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Smog_(Film)

  109. Wir hatten in Berlin auch Kachelöfen und Briketts im Keller…

  110. West Berlin, wohlgemerkt…

  111. Ich habe im letzten Monat 36520 € verdient, indem ich nur 2 bis 3 Stunden mit meinem Laptop online gearbeitet habe, und das war so einfach, dass ich es selbst nicht glauben konnte, bevor ich an dieser Seite gearbeitet habe. Wenn auch Sie so viel Geld verdienen wollen, dann kommen Sie. Besuchen Sie jetzt ….
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  112. PollardZubo 9. August 2019 11:18

    Sei froh darüber. Wenn das alle machen würden gäbs nur noch 3,65 € in 2-3 Stunden.

  113. @M.Winter:
    ich glaube du hast nicht ganz verstanden … natürlich sterben Vögel, Fledermäuse und Insekten an Windrädern. Das Problem, das ich mit dem Begriff „Vogelschredder“ habe ist, dass es suggeriert das wäre der Hauptgrund für das „Vogelsterben“.

    @anorak2:

    Ob es maßlos übertrieben oder komplett erfunden war ist für mein Urteil unerheblich. Es war mit Sicherheit eins von beiden, der Rest ist ne Definitionsfrage. Wenn man die Definition anlegt die die damaligen Leitmedien verwendeten, dann gab es das überhaupt nicht. Rhetorische Mätzchen schaffen diesen Fakt nicht aus der Welt.

    Na wenn du meinst …

    Ist wieder ne unerhebliche Definitionsfrage. Es gibt laut NASA jeden Süd-Winter eine Ausdünnung der Ozonschicht über der Antarktis. Aber es ist nicht gefährlich und/oder oder es ist ein natürliches Phänomen. Mindestens eins von beiden trifft zu, evtl. beides.

    Na wenn du meinst …

    Das ist sehr leicht zu verstehen, genau wie die Unüberprüfbarkeit der Behauptung.

    Großartig, oder? Wenn die Menschheit dann irgendwann einmal CO2 neutral ist und sich alles stabilisiert, dann werden Leute wie du auch rausposaunen, dass man ja gar nicht überprüfen könne, dass die Aktionen vorher geholfen haben. So simple lebt es sich als anorak2 😉

    Beim Waldsterben wird ja von manchen Ökos ähnlich argumentiert, da kann man es immerhin wiederlegen: Der Wald ist auch in unseren Nachbarländern nicht gestorben, von denen die meisten weder einen „Waldsterben“-Hype hatten noch vermeintliche „Gegenmaßnahmen“ ergriffen.

    Na wenn du meinst …

    Du siehst vielleicht schon, deine Wahrnehmung bestimmen deine Aussagen. Du ignorierst was tatsächlich passiert ist, weil du weiter glauben möchtest der Mensch kann nicht in dem Umfang verantwortlich sein wie es alle anderen sagen.

    Aber schön, glaube ruhig weiter Montreal hätte nichts gebracht und so etwas wie z.B. Katalysatoren in PKWs ebenso nicht.

  114. Ich finde die Konstruktivität dieser Herp-Beiträge immer wieder überaus faszinierend und aufschlussreich. 😀 😀

  115. Krishna Gans 9. August 2019 14:56

    Ich finde die Konstruktivität dieser Herp-Beiträge immer wieder überaus faszinierend und aufschlussreich.

    ja das wird immer besser, darauf ein dreimal “ ja wenn du meinst“

  116. Krishna, verlinkte doch mal einen einzigen deiner Kommentare, die du als konstruktiv bezeichnen würdest? Ich bin neugierig wie deine Eigenwahrnehmung hierbei ist.

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  119. Micha, schmeiß die 2 bitte mal raus, funzt nicht mit ASCII Pics hier -- Danke

  120. rückwärts gelesen scheint es arabisch zu sein wenn man es gleichzeitig vor den Spiegel hält.

  121. ACII Art -- Facepalm -- Abstände sind leider verzogen, auch mit „code“-tag

  122. Nunja, das ist auch eine Antwort auf meine Bitte. Ärgert euch schön ins Wochenende meine verbitterten Internetfreunde 🙂

  123. Sei froh, auf deinen üblichen Schwachsinn überhaupt eine Reaktion bekommen zu haben, wert ist er es eigentlich nicht.
    Facepalm (Versuch) ist doch noch halbwegs nett, wenn auch unverdient 😀

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  124. Facepalm (Versuch)

    das dürfte jetzt konstruktiv genug sein

  125. Herr Herp verabschiedet sich ins Wochenende und zum nächsten Festival mit Zig_Fried in Lederhose und StaatsPunkrott (grenzübergreifend linksextrem-rechtsextrem)? Mal abwarten, ob hier dann Ruhe ist? Ich gehe da lieber in den Wald und entspanne.

  126. Ehrlich Micha, die Pfeife kann machen was sie will, mit wem sie will, interessiert mich nicht die Bohne, am besten ist er aufgehoben, wo der Pfeffer wächst.

  127. PS, ich glaube kaum, dass es sonst jemanden interessiert.

  128. @Krishna

    Ich möchte für die nachfolgenden Generationen festhalten, wie Leute wie Herr Herp damals getickt haben, wenn mal die Enkelgeneration nachfragen sollte. Nicht das die sich nochmal herausreden können, sie hätten von nichts gewusst, aber aktiv an vorderster Front waren. Herr Herp könnte auch für den Greta-FFF-„Stürmer“ arbeiten.

  129. Nicht auf dem Kleinen rumhacken. Macht gerade eine schwere Zeit durch. Coming-out und so, die kleine rosa Puderquaste.

  130. Video ab 2:00.

  131. @KG

    funzt nicht mit ASCII Pics hier — Danke

    ASCII-Grafiken setzen Festbreiten-Font voraus. Diese Seite verwendet aber wie 99,999 Prozent des Web Proportionalfont.

  132. @anorak2 #131

    Deswegen habe ich ja auch den "code" tag verwendet, der eine Festbreitenschrift vorgibt

    Wie hier im Kommentar oben -- hat nur nix genutzt.

  133. @Micha #128
    Es ist angenehm, mal nix von der Knalltüte zu lesen, auch wenn’s ab und zu zum Lachen reizt, dann ist es nervig, auch noch über ihn zu lesen. Kannst Du das nicht anders festhalten ?

  134. Das eigentliche Beitragsthema „Waldsterben 2.0“ finde ich doch auch sehr interesannt und der Beitrag passt auch ganz toll dazu. Einen Interessanten Beitrag zum Borkenkäfer gibts auch hier: Borkenkäfer im Schwarzwald

  135. Ein handwerklich ziemlich schlecht gemachter Beitrag.

    So fehlen die Quellenverlinkungen um als Leser auch die Quellen sowie den Beitrag von BUND selbst lesen und studieren zu können.

    So fehlen auch jegliche Einbezüge der Instanzen, welche unmittelbar mit dem Wald zu tun haben, z.B. entsprechende Berichte aus Forschung und Wissenschaft sowie Forstwirtschaft.

    Darüber hinaus sollte bekannt sein, dass es sich beim BUND um einen Lobbyverband handelt, welcher sich für Umwelt und Natur einsetzt und dementsprechend Überschriften mit einer gewissen Schärfe formuliert.

    Es geht um diesen BUND Beitrag:
    https://www.bund-naturschutz.de/wald/waldsterben-20.html

    BUND Bayern behauptet, dass 80% der Schwarzkiefern in BAYERN massiv geschädigt sind.
    Dies ist in der Tat nicht korrekt, wie man im offiziellen Bericht in Bayern nachlesen kann. ( http://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/wald/waldschutz/dateien/waldzustandserhebung_2018_web.pdf )
    Wie man dem offiziellen Bericht in Bayern jedoch gut entnehmen kann ist, dass es im die Nadelbäume, vor allem Fichte und Kiefer in den vergangenen Jahren alles Andere als gut gestellt ist, die Schäden nehmen hier Jahr für Jahr tendenziell weiter zu. Deshalb ist die Kritik des BUND BAYERN berechtigt.
    Eine Aussage zum Waldsterben2.0 in Dtl. wurde NICHT getroffen und wird hier faktisch unterstellt bzw. instrumentalisiert um Naturschützer zu bashen.

    Zum Thema Wald finde ich folgenden Beitrag passend:
    https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-11/entwicklung-waldbestaende-europa
    sowie
    https://www.sdw.de/bedrohter-wald/wald-weltweit/index.html

    Er zeigt den Vergleich des Waldbestandes zur Zeitenwende sowie der heutigen Zeit, sowie auch die voreilige Schlussfolgerung aus einem Zuwachs an Waldfläche oder Anzahl von Bäumen einen Mehrwert zu postulieren.

    Denn was bei diesen Statistiken unerwähnt bleibt ist die Definition von Waldflächen.
    https://www.wald.de/was-ist-wald-eine-definition/

    So gelten kahlgeschlagene verlichtete Waldgebiete weiterhin als Wald. D.h. ich kann einen Wald zu großen Teilen roden ohne dass dies in die Flächenstatistik einfließt. Baumplantagen wie Obstplantagen sowie Sträucher zählen ebenfalls mit hinein, bieten jedoch nicht Ansatzweise den Mehrwert wie Naturwald, von dem wir in Dtl. ebenfalls vergleichsweise wenig haben, da der Großteil aus Kiefern/Fichten Monokulturen bestehen.

    Auch eine Aufforstung die in den vergangenen 20 Jahren schrittweise erfolgte, hat sie nicht den Wert den 50 und mehr Jahre alte Wälder aufgebaut haben.

    Und global betrachtet nimmt der Waldbestand weiterhin ab, wenngleich lokal unterschiedlich.

    Allein der Regenwald der in Brasilien die letzten 2 Jahre zerstört wurde, können wir nicht ansatzweise mit ein bisschen Zuwachs ausgleichen. Denn ein Hektar Regenwald ist nicht vergleichbar mit ein Hektar unseres mäßig geschädigten Waldes. Dies wäre so als würde man einen Bus mit einem Kleinwagen aufwiegen und vergleichen wollen.

  136. Thema Niederschläge:

    — Frühling +16,5mm
    — Sommer -6,1mm
    — Herbst +10,4mm
    — Winter +45,,3mm
    — Jahr +68,6mm

    Die Niederschlagsmenge erhöht sich mit Erhöhung des Treibhauseffektes und Klimaerwärmung.
    Der mittlere Niederschlagswert ohne nähere Betrachtung sagt jedoch nicht viel über die qualitative effektive Niederschlagsmenge aus.

    D.h. wenn es z.B. in den Voralpen deutliche Zuwächse der Niederschlagsmengen gibt, u.a. weil sich die Wolken vorzugsweise an Gebirgserhöhungen abregnen, so nützt das z.B. denen die hinter dem Gebirgszug wohnen relativ wenig. Auch die Neigung zu Superzellen, welche örtlich begrenzt sehr hohe Niederschlagsmengen in kürzester Zeit umsetzen, bringt der Fläche betrachtet wenig. Hier mal ein Beispiel, welches die Problematik verdeutlicht.
    https://meteocb.wordpress.com/2018/09/16/jahresniederschlagssummen-in-der-lausitz-ein-ueberblick-auch-im-august-september-blieben-groessere-niederschlagsmengen-aus-somit-bleibt-es-gebietsweise-bei-einer-grossen-trockenheit/

    Weiterhin nützt es auch wenig wenn der meiste Niederschlag in den Kaltwetter-Jahreszeiten fällt wo der Bedarf an Wasser durch Pflanzen nicht besteht und das Wasser letztlich zu mehr Überschwemmungssituationen und Erosionen führt.
    Entscheidend ist der Niederschlag in den Warmwetter-Jahreszeiten, d.h. Ende Frühling bis Anfang Herbst, weil in dieser Zeit die Verdunstung und Notwendigkeit am Höchsten ausfällt. Denn es nützt weder dem Baum noch Pflanze das Wasser im Herbst, wenn der Sommer bedingt Trockenheit nicht überstanden werden konnte. Und in dieser Zeit zeigt der Mittelwert einen deutlichen Rückgang.

    Es wäre wünschenswert wenn man Daten und Statistiken sowie Trends nicht permanent nur aus quantitativer Seite betrachtet sondern sich auch mal etwas tiefgründiger damit beschäftigt und eine qualitative Betrachtung anstellt.

  137. Ist es nicht zum verrückt werden… Hatten die Vorgänger der heutigen Grünen noch Anfang der 1970er Jahre Panik verbreitet, weil der saure Regen den deutschen Wald bis zum Jahre 2000 ausgerottet haben sollte; man hatte jedoch vergessen dem Wald eben dies zu sagen, weshalb er doch tatsächlich bis zum Jahr 2000 um gut 1/3 der vorherigen Fäche gewachsen war.

    Und so, wie man es heute mit dem Klima macht und sich weigert, anzuerkennen, das eine Veränderung des Klimas etwas erdgeschichtlich völlig normales ist, so hat man eben auch schon in früheren Zeiten Unfug erzählt.

  138. #137
    Ein Beweis dafür wie einmal mehr die religiöse Anti-Grüne Brille den scharfen Blick trübt.

    Folgender Beitrag erklärt die Problematik recht gut.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/umweltschutz-was-wurde-aus-dem-waldsterben-a-1009580.html

    dazu noch ein etwas ausführlicherer Beitrag, der zeigt, dass der Schein trügt und eben nicht alles gut ist wie es ist.
    https://www.spektrum.de/news/waldsterben-und-saurer-regen-sind-nicht-wirklich-geschichte/1491575

    D.h. dass es nicht zum befürchteten Waldsterben gekommen ist, ist u.a. auch den Maßnahmen geschuldet, welche sich aus den bedrohlichen Szenarien ergeben haben. Wären die Maßnahmen auch ohne diese damalige Bewegung getroffen worden? Vermutlich nicht, weil es Aufmerksamkeit braucht, damit sich Dinge ändern.
    Dabei ist die Fläche nicht UM sondern AUF 1/3 gewachsen 😉
    Soweit die quantitative Betrachtung des Waldes. Was jedoch unerwähnt bleibt ist die qualitative Betrachtung.
    Wie ich bereits schrieb, allein die Fläche des Waldes und Anzahl der Bäume sagt nur wenig aus, weil auf einem Stück Wald 1 oder auch 10 Bäume stehen können, die Bäume wenige Jahre oder mehr als 100 Jahre alt sein können und ein Nadelbaum wo nur noch oben auf der Krone zwei drei Reihen mit Nadelbewuchs zu sehen sind, nicht vergleichbar mit einem Nadelbaum ist, der bis zum Boden mit Nadeln bewachsen ist.
    Qualitativ betrachtet sieht die Situation nämlich schon wesentlich schlechter aus, denn wie der Beitrag im Spiegel zeigt, ist die Anzahl der gesunden Bäume in NRW von 59% auf 23% gesunken!

    Nebenbei noch ein Beispiel wo ebenfalls mit Bedrohungsszenarien gearbeitet wird …
    Beispiel Energiewende und Gefahr des großen Blackout. Seit Beginn der Energiewende immer wieder als Schreckensszenario in den Raum gestellt mit dem Ergebnis, dass die Anzahl der Stromunterbrechungen im Schnitt deutlich gesunken ist.

  139. Auch hier Herr Krüger ein deutlicher Beweis Ihrer verdrehten völlig ideologisierten Wahrnehmung. Die derzeigen Schäden im Wald (Dürre, Klimawandel, Käferkalamitäten, etc…) sind immens und ursächlich ganz wesentlich den globalen Klimaveränderungen geschuldet die Sie ja bis heute bestreiten. Ihre Versuche einer Verharmlosung werden tagtäglich eines besseren belehrt. Nie zuvor nach der letzten Eiszeit waren die Wälder so bedroht wie derzeit. Die Ursachen hierfür sind nicht vergleichbar mit dem „Waldsterben“ der 80-er Jahre. Damals konnte man in kurzer Zeit die Ursachen (v.a. SO2-Emissionen) durch rasch wirkende Maßnahmen (TA-Luft) minimieren. Heute gibt es keine schnellen Hilfepläne wie in den 80-er Jahren. Wer hier jetzt noch wie Sie versucht alles zu verharmlosen der schiesst sich selber ins Abseits! Entgegen Ihrer Behauptungen sind inzwischen nicht nur die Fichten sondern fast alle Hauptbaumarten vom derzeitigen Flächensterben der Wälder betroffen.

  140. MIchael #137

    „das eine Veränderung des Klimas etwas erdgeschichtlich völlig normales ist“

    In diesem Tempo und mit den derzeitig hierfür verantwortlichen Ursachen ist es erdgeschichtlich eben nichts völlig normales sondern ein einmaliger Vorgang!

  141. Interessanter Beitrag gestern in Frontal21

    https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frontal-21-vom-3-september-2019-100.html ( mal ab 10:00 anschauen )

    Die Fläche Berlins wurde zuletzt an Wald in Dtl. zerstört bzw. ist dem Gegebenheiten zum Opfer gefallen.

    Was dabei Niemand erwähnt ist, dass diese zerstörten Flächen weiterhin als Waldfläche zählen und eben nicht konsequent aus der Statistik fallen.

    Selbst seitens der Politik und Forstwirtschaft setzt man mittlerweile auf andere Baumsorten wie die Douglasie.
    Dies zeigt eindrucksvoll die negativen Veränderungen die sich in der Realität zeigen, nämlich dass Nadelbäume wie Fichte oder Kiefer vielerorts nicht mehr tragfähig sind und man zwangsläufig auf andere Baumsorten ausweichen muss.

    Denn selbst die Fichten und Kiefern die noch standhaft geblieben sind, sind oftmals durch eine starke Kronenverlichtung gezeichnet. Und so ist es nur eine Frage der Zeit bis weitere Stürme, vor allem in den kalten Jahreszeiten, für eine weiteres Aussortieren von Fichte und Kiefern führen.

    Der hohe Anteil an Wirtschaftswald und Monokultur fällt uns nun auf die Füße und ein Lerneffekt in Richtung Naturwalt setzt leider nur langsam sein.

  142. Sehr geehrter Herr Krüger,

    Ihre obige Darstellung ist leider sehr einseitig und stellt die aktuelle Situation des Baum-/Waldsterbens nicht richtig dar.
    Oftmals wurde in der Vergangenheit wenig ertragreiche landwirtschaftliche Fläche (z.B. mit starker Hangneigung) wieder zu Wald umgewandelt, doch ist der Zustand des Waldes (aller Altersstufen) derzeit i.d.R. überhaupt nicht gut.
    Wenn auf einem Grundstück größere Bäume standen, ist diese Fläche (aufgrund der Baumstümpfe und Wurzeln) auch schwer anderweitig zu nutzen, so dass zwar die Fläche des Waldes in den letzten Jahrzehnten wieder etwas zugenommen hat, jedoch sicher nicht die Zahl der (gesunden) Bäume.
    Ich habe nachfolgend die komplexen Zusammenhänge des aktuellen Baumsterbens in Verbindung mit dem Klimawandel versucht so einfach wie nur möglich darzustellen, wobei aber auch eine komplette wissenschaftliche Beweisführung stattfinden kann. Es wurden dabei auch z.B. die aktuellen Zahlen der Waldzustandserhebung der Bundesregierung genutzt.
    Hoffentlich nehmen Sie sich die Zeit, dies einmal zu lesen, damit Sie die aktuelle sehr schwierige Situation auch wirklich verstehen und hoffentlich in Ihrem Artikel auch zumindest anschneiden.
    Spätere Generationen werden uns sicher auch v. a. daran messen, was wir zur Abmilderung der maßgeblich durch Menschen verursachten Klima- / Umweltkatastrophe (welche man erst anfänglich sieht) getan haben. Der Klimawandel lässt sich inzwischen wissenschaftlich eindeutig beweisen. Fehlinformationen wie Ihre verschlimmern m.E. die Situation, da die Menschen welche (nur) Ihre einseitige Darstellung lesen evtl. in die Irre geleitet werden.

    Korrekte Darstellung der Situation des Waldes aus Sicht von Prof. Dr. W.:
    Derzeit ist die Situation der Bäume nachweislich so schlimm wie nie zuvor in Deutschland (wobei der Autor auf knapp 40 Jahren Erfahrung zurückblicken kann).
    Es sind dabei nicht nur Monokulturen (wie oft fälschlicher Weise behauptet wird), sondern auch (gepflegte oder naturbelassene) Mischwälder betroffen.
    Es gab auch früher schon Probleme gerade mit Fichten-Monokulturen, doch so schwere Baumschäden wie aktuell gab es in Deutschland wirklich noch nie. Zwar waren bei der letzten offiziellen bundesweiten Waldzustandserhebung (Stand August 2018, siehe https://www.bmel.de/DE/Wald-Fischerei/Waelder/_texte/Waldzustandserhebung.html) noch 28 % der (lebenden) Bäume weitgehend gesund, doch hat sich inzwischen die Situation deutlich verschlechtert, was damals auch schon prognostiziert wurde. Auch die zuständige Bundesministerin Klöckner sagte am 24.07.19 zum Zustand des Waldes (politisch zurückhaltend): „Die Lage ist unglaublich ernst“ (https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Presse/O-Ton/2019-07-24-Wald.html).
    Es sind jetzt eigentlich alle Nadelbäume (auch recht unempfindliche Arten wie Kiefern, Lärchen oder Tannen) und der größte Teil der wichtigen Laubbäume (Birke, Buche, Eiche, Esche…) betroffen. Am Schluss sind zwar oft tierische Schädlinge (wie Borkenkäfer) der Grund für das Absterben, doch wären die Bäume ohne die Umweltverschmutzung und den Klimastress (durch z.B. Extremwetter und langanhaltende Trockenheit) viel besser in der Lage, sich gegen die tierischen Schädlinge „zu verteidigen“.
    Es muss also schnellstens etwas wirklich Nachhaltiges geschehen, um eine Klimakatastrophe (auch bei uns im Land) zu verhindern. Schon jetzt gibt es nur noch sehr wenige (und eigentlich kaum holzwirtschaftlich ertragreiche) Baumarten, welche die zu erwartenden klimatischen Veränderungen der nächsten Jahrzehnte in Deutschland überstehen werden. Dies gilt auch bei Einhaltung des Pariser Klima-Übereinkommens (zu dem sich – bis auf die USA bzw. Präsident Trump – alle Nationen bekennen), also „nur“ weltweitem durchschnittlichen Temperaturanstieg von unter 2 Grad gegenüber vorindustriellen Werten.
    Wenn die Situation unverändert so weitergeht, bestehen m.E. bald keinerlei Möglichkeiten bei uns den Wald (in einer heute vergleichbaren Form) zu retten. Die heute häufigste Baumart in Deutschland, die Fichte, hat wohl leider keine nennenswerte Zukunft mehr und z.B. die Ulme ist bei uns schon fast ausgestorben. Zwar sind derzeit noch recht viele Bäume bzw. Baumarten am Leben, doch oftmals (schwer) geschädigt. War diese Schädigung der Bäume früher eher nur durch Fachleute zu erkennen, so kommen diese jetzt -- durch die recht hohe Hitze und Trockenheit im aktuellen und dem letzten Jahr – deutlicher zum Vorschein. Der Wald wirkt zwar von außen (als Laie gesehen) im Sommer noch gesund bzw. grün, doch sind es in manchen Gegenden (wie dem Frankenwald) nicht mehr überwiegend die alten Bäume (da die erkrankten möglichst bald entfernt werden), sondern eher Sträucher u. ä. die den „grünen Eindruck“ erwecken. Die Büsche u. ä. weisen übrigens auch Schädigungen auf und können die vollen o. g. wichtigen Funktionen von großen Bäumen (z.B. das Binden großer Mengen von Kohlenstoff und Wasser) nicht erfüllen.

    Nun möchte ich – um diese Nachricht überschaubar zu halten – nicht auf alle Details dieses komplexen Themas eingehen und nur exemplarisch auf URL / Hyperlinks verweisen: https://www.tvo.de/mediathek/video/waldsterben-2-0-in-oberfranken-alle-baumarten-betroffen/.
    Im Video wird die schwierige Situation des Waldes in Coburg / Oberfranken kurz dargestellt. Ähnliches gilt für eigentlich alle Regionen in Deutschland und darüber hinaus.
    In der nachfolgenden Internetstelle (mit Video) wird die Problematik bei den Waldbauern dargestellt:
    https://www.br.de/nachrichten/bayern/waldbauern-in-not-borkenkaefer-schwaermt-preise-fallen,RQ4uXUr
    Dies verschlimmert das Waldsterben, da das Schadholz mit den Schädlingen nicht gleich aus dem Wald geholt wird und keine neuen Bäume mehr gepflanzt werden (u.a. aufgrund der finanziellen Probleme der Waldbesitzer).

    Besonders interessant finde ich auch die Temperaturentwicklung seit 1881 (bis 2017) als Strichcode dargestellt unter: https://www.klimafakten.de/meldung/jetzt-auch-fuer-deutschland-der-klimawandel-als-unheimlich-schoener-strichcode🙂
    Es gibt eine deutliche Tendenz in Deutschland und weltweit hin zur dunkelroten Farbe, was überdurchschnittlich hohe jährliche Durchschnittstemperaturen in den letzten Jahren visualisiert. Die Sommer mit großer Hitze und Trockenheit werden wohl auch künftig häufig bei uns vorkommen. Für die meisten Waldbäume stellt dies ein großes Problem dar.

    Auch wenn es so klingt, ist das (schon anfänglich sichtbare) großflächige Waldsterben leider keine übertriebene Schwarzmalerei.

  143. #142 Prof.Dr. W

    „Besonders interessant finde ich auch die Temperaturentwicklung seit 1881 (bis 2017) als Strichcode dargestellt.“

    Wer Temperatur-Zeitreihen als Strichcode darstellt hat von Naturwissenschaft keine Ahnung.

  144. P.D.W.

    Durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer seien schon jetzt mehr als 100.000 Hektar Wald seit 2018 zerstört wurden. Das wurde von offizieller Seite bestätigt. 11.400.000 ha hat der deutsche Wald. Also nicht mal 1% ist betroffen.

  145. Derzeit ist die Situation der Bäume nachweislich so schlimm wie nie zuvor in Deutschland (wobei der Autor auf knapp 40 Jahren Erfahrung zurückblicken kann).

    Siehe oben. 1%.

    Es muss also schnellstens etwas wirklich Nachhaltiges geschehen, um eine Klimakatastrophe (auch bei uns im Land) zu verhindern. Schon jetzt gibt es nur noch sehr wenige (und eigentlich kaum holzwirtschaftlich ertragreiche) Baumarten, welche die zu erwartenden klimatischen Veränderungen der nächsten Jahrzehnte in Deutschland überstehen werden. Dies gilt auch bei Einhaltung des Pariser Klima-Übereinkommens (zu dem sich – bis auf die USA bzw. Präsident Trump – alle Nationen bekennen), also „nur“ weltweitem durchschnittlichen Temperaturanstieg von unter 2 Grad gegenüber vorindustriellen Werten.

    Fragen Sie mal Peter Wohlleben. Der sagt, Finger weg vom Wald einfach wachsen lassen, dann setzten sich die Bäume in 30 Jahren von selbst durch, die am besten an Klima und Umwelt angepasst sind. Das sehe ich genauso. Wie haben in Deutschland 99% Wirtschaftswald und keine natürlichen Wälder mehr. Und jaja Trump.

    Wenn die Situation unverändert so weitergeht, bestehen m.E. bald keinerlei Möglichkeiten bei uns den Wald (in einer heute vergleichbaren Form) zu retten.

    Ich empfehle unter Klimaoptimum und Atlantikum hier im Blog, oder anderswo nachzuschlagen und zu sehen welches Klima wir dort hatten und was für Wälder hier gewachsen sind.

  146. @W

    Spätere Generationen werden uns sicher auch v. a. daran messen, was wir zur Abmilderung der maßgeblich durch Menschen verursachten Klima- / Umweltkatastrophe (welche man erst anfänglich sieht) getan haben.

    Das glaube ich nicht, eher daran ob die Deutschen es diesmal schaffen, die Wahnsinnigen unter sich an ihrem Tun zu hindern.

    Der Klimawandel lässt sich inzwischen wissenschaftlich eindeutig beweisen.

    Den bezweifelt ja auch niemand. Dass das Wetter jedes Jahr anders ist, weiß jedermann auch ohne großen Nachweis. Bloß weil die Ökospinner inzwischen auch dahinter gekommen sind, ist das aber keine Katastrophe sondern normal und irrelevant.

    doch wären die Bäume ohne die Umweltverschmutzung

    Wir haben heute sehr saubere Luft und Wasser, auf jeden Fall viel besser als im 19. und größten Teil des 20. Jahrhunderts.

    und den Klimastress (durch z.B. Extremwetter und langanhaltende Trockenheit) viel besser in der Lage, sich gegen die tierischen Schädlinge „zu verteidigen“.

    In Ländern mit wärmerem Klima als bei uns gibt’s auch Wälder, aber da jammern keine Ökos rum weil’s da keine Ökos gibt. Wie schaffen die das nur?

    Wenn die Situation unverändert so weitergeht, bestehen m.E. bald keinerlei Möglichkeiten bei uns den Wald (in einer heute vergleichbaren Form) zu retten.

    Déja vu 😀

    Besonders interessant finde ich auch die Temperaturentwicklung seit 1881 (bis 2017) als Strichcode dargestellt unter:

    Pure Propaganda, dimensionslos ohne Angabe von Einheiten, Einsatz von Alarmfarben.

    Es gibt eine deutliche Tendenz in Deutschland und weltweit hin zur dunkelroten Farbe

    Nein, es aber definitiv eine Tendenz bei Ökografikern zum Einsatz von Warnfarben.

  147. PS

    Klimastress

    Man achte darauf, wie Medien und Ökos durch Erfindung von Vokabeln versuchen, Vorstellungen in die Köpfe zu setzen. ZB „Klimastress“, der Erfinder des Wortes möchte im Zuhörer die Idee als vermeintlichen Fakt verankern, dass „Klima“ „Stress“ mache. Da sind Marketing-Profis am Werk.

  148. Addendum zu #143

    Dies ist meines Erachtens eine zuverlässigere Quelle: Philipp zu Guttenberg Waldbesitzer Präsident 2017

  149. #148

    Die guten Werte resultieren vor allem aus den Aufforstaktionen in den Nachkriegszeiten. Dies führt dazu, dass jene Bäume heute besonders effiziente Holzproduzenten darstellen.
    Gleichzeitig aber nimmt die Kronenverlichtung dieser Altersklasse deutlich zu.
    Zu bedenken ist ebenfalls, dass große Teile des Waldes, ja im Grunde fast der gesamte Wald in Dtl. der Forstwirtschaft dient, d.h. Holz produziert werden will. Dies bedeutet, dass vor allem die vielen alten Fichten, Kiefern, etc. sich nahe ihrem Ende ihrer Lebenszeit befinden, u.a. weil ein weiterer Erhalt nicht wirtschaftlich ist.

    Damit ist ein deutlicher Rückgang des Holzvorrates zu erwarten, nicht zuletzt auch deshalb, weil am unteren Ende vergleichsweise wenig junger Holzvorrat vorhanden ist, welcher den Rückgang wird nicht kompensieren können.

    Naja und die grottigen Kronenverlichtung in 2018/2019 wird ja einfach mal ignoriert, man genügt sich hier eben mit einer quantitativen oberflächlichen unprofessionellen Betrachtung.

  150. TonyF 19. September 2019 21:55

    Dies bedeutet, dass vor allem die vielen alten Fichten, Kiefern, etc. sich nahe ihrem Ende ihrer Lebenszeit befinden, u.a. weil ein weiterer Erhalt nicht wirtschaftlich ist.

    Der Begriff ‚Nachhaltigkeit wurde in der Forstbewirtschaftung erfunden. Es werden immer wieder Areale gerodet = geerntet, um sie dann wieder aufzuforsten. Was ist daran nicht ok?

  151. Hallo Herr Krueger,
    einerseits danke, dass Sie den kritischen Beitrag von mir (#142 Prof. Dr. W.) stehen gelassen haben, wobei ich mich diesbezüglich vor allem auch beim Redakteur, Herrn Rainer Feldhaus, bedanke. Schön, dass man hier Kommentierungen abgeben kann (was nicht immer so ist), wobei ich es aber noch besser fände, wenn aktuelle Beiträge ganz oben stehen, denn oft zeigt sich erst im Laufe der Diskussion der wahre Inhalt eines Sachverhaltes. Ich kann aber auch so, wo der chronologische Ablauf von alt zu neu eingehalten wird, gut damit leben.
    Jetzt aber wirklich zum (nur auf den ersten Blick richtigen und) schön visualisierten Beitrag von Michael Krueger: Ich halte Ihre Kommentierungen und obigen Ausführungen im Beitrag (gerade vom Endergebnis her) weiterhin für falsch, auch wenn Sie sich zur Belegung Ihrer Sicht der Dinge spürbar Mühe gemacht haben. Wäre die Überschrift z.B. „Historische Entwicklung der Waldflächen in Deutschland“ (und diesbezüglich auch in Suchmaschinen verlinkt) würde ich den Beitrag nicht umfassend kritisieren, doch beschreibt Ihr Artikel nicht die aktuelle Lage beim Waldsterben. Alle Kritikpunkte an Ihren Beiträgen einzeln und wissenschaftlich detailliert zu begründen, wäre meines Erachtens (m.E.) für eine Kommentierung zu ausführlich, deshalb möchte ich dies nur bei einigen Punkten exemplarisch ausführen. Beispielsweise werden die Waldflächen in alten Statistiken selbstverständlich immer noch ausgewiesen, das Baumsterben schreitet jedoch leider rasend schnell voran, so dass die in Ihrer Kommentierung Nr. 144 (zu meinem ersten kritischen Kommentar) genannte Zahl von 1 % toter Bäume/Wälder viel zu gering ist. Es besteht aktuell immer weniger Bestandsdichte an gesunden Bäumen auf den Waldflächen, was übrigens auch bei naturbelassenen Mischwäldern gilt, wobei Lücken derzeit oft noch durch Sträucher gefüllt werden. Diese können aber nicht die unten -- in meiner Kommentierung noch genannten -- wichtigen Funktionen von (großen) Bäumen erfüllen. In absehbarer Zeit wird dann erst das Ökosystem Wald an ganz vielen (weiteren) großen Flächen auch in Deutschland komplett zusammenbrechen. Dies kann schon in merklich weniger als einem Jahrzehnt so sein, wenn die nächsten Jahre wettertechnisch ähnlich wie 2018 und 2019 werden. Richtig großflächige umweltbedingte Kahlschläge beim Wald bzw. Flächen mit ausschließlich toten Bäumen können Sie derzeit z.B. schon im Nachbarland Tschechien sehen (siehe: https://www.radio.cz/de/rubrik/schauplatz/die-tschechischen-waelder-ein-krankenbericht), doch ist dies in absehbarer Zeit leider wohl auch in größerem Umfange bei uns in Deutschland so.
    Wenn Sie Ihre Ausarbeitung an einer anerkannten Schule abgeliefert hätten, wäre sicher eine schlechte Note die Folge gewesen, da Sie auf einseitiger veralteter Datenbasis zu keiner objektiven Einschätzung der aktuellen Lage unter der Themenstellung „Waldsterben 2.0“ kommen können. Die Visualisierung (z.B. das grün eingefärbte Satellitenbild von Deutschland und Umgebung) sowie die Ausführungen dazu dienen m.E. leider auch vor allem dazu, das schlimme Problem „kleinzureden“, was mir übrigens auch deutlich bei anderen umweltbezogenen (mehr als 50) Beiträgen von Ihnen auffällt.
    Ihr Beitrag ist ein Hohn und demotivierend für alle Menschen die aktuell mit großem Einsatz gegen das Waldsterben kämpfen.
    Aktuell sind nicht nur die Bäume, sondern auch die Waldeigentümer oftmals unverschuldet in großer Not, so dass die Gefahr besteht, dass nach dem Waldsterben keine neuen Bäume mehr gepflanzt werden können. Einige Waldbauern werden -- ohne Unterstützung -- m.E. in die Insolvenz abrutschen bzw. sind teilweise schon weitgehend zahlungsunfähig. Die Holzpreise tendieren in Anbetracht der riesigen Holzmengen gegen 0 EUR (für Waldeigentümer), bzw. ist manches Holz überhaupt nicht mehr verkäuflich, da u.a. die Lagerflächen fehlen. Hierzu nur kurz Hintergründe: Das Fällen und Weiterverarbeiten von Bäumen ist rel. teuer, so dass sich manche Betriebe den Einschlag der erkrankten Bäume und das Rücken der Stämme aus dem Wald heraus (eigentlich) nicht mehr leisten können (da es ein „Draufzahlgeschäft“ ist). Ich kenne einige Waldbesitzer und damit deren Probleme persönlich, was mich auch betroffen macht. Da alle Klimamodelle schon längere Zeit auch für weite Teile Europas sehr waldunfreundliche (und danach auch v.a. im Süden für Menschen toxische) klimatische Verhältnisse voraussagen, habe ich meinen eigenen Wald übrigens schon vor einigen Jahren an den Staat verkauft (was ich damals schweren Herzens getan habe), doch kämpfe ich weiter für die wichtige Sache im Dienste der Natur und der Menschen. Dies führe ich hier nur zur Sicherheit an, damit Sie sehen, dass es mir nicht um einen eigenen wirtschaftlichen Vorteil geht und ich natürlich auch von keiner anderen Stelle dafür Geld bekomme, meine kostbare Zeit für die Richtigstellung Ihres Beitrags zu investieren.

    Das Pflanzen, die Pflege und der Schutz der neuen Bäume kostet übrigens auch viel, wobei das Geld dafür (sofern keine stärkere staatliche Unterstützung erfolgt) oft nicht ausreichend vorhanden ist. Erste positive Zahlungsflüsse durch Verkauf des Holzes treten i.d.R. erst frühestens 30 Jahre (bei klimaresistenteren, schlechtwüchsigen Arten wohl noch merklich später) nach der Baumpflanzung wieder auf und derzeit besteht die sehr große Gefahr, dass die gepflanzten Bäume -- aufgrund der tiefgründigen Trockenheit -- nicht überleben. In den letzten beiden Jahren sind sehr viele der neugepflanzten Bäume eingegangen. Dies lässt sich eigentlich derzeit nur vermeiden, wenn die Pflanzen ständig gegossen werden, doch ist damit ein riesiger Aufwand verbunden und bei niedrigen Wasserständen (was in den letzten Sommern eigentlich immer der Fall war) darf auch kein Wasser aus den Bächen u. ä. entnommen werden, so dass man den jungen Bäumen leider nur beim Sterben zusehen kann. Erschreckend ist auch, dass derzeit auch „Hoffnungsbäume der deutschen Forstwirtschaft“, wie die Buche (und nicht nur die Fichte, wie von Herrn Krueger angeführt), im großen Stile (und bei allen Altersstufen) absterben. Der Anreiz zum Pflanzen von neuen klimaresistenteren Bäumen (ohne ausreichende staatliche Förderung) ist deshalb aktuell leider (und für mich nachvollziehbaren Gründen) sehr gering.
    Auch in (einigen) Staatsforsten kommt man (u.a. aufgrund zu weniger Fachkräfte) nicht mehr hinterher.
    Das komplette Schadholz müsste mit den Schädlingen eigentlich unverzüglich aus dem Wald herausgeholt werden (damit sich die anderen Bäume nicht anstecken) und zeitnah klimaresistentere Bäume gepflanzt werden, was so nicht mehr ausreichend geschieht. Damit verschärft sich derzeit das Baumsterben und letztendlich die Klimaproblematik (denn in dem Holz stecken viele Millionen Tonnen Kohlenstoff) auch bei uns immer mehr. Das Ziel des Pariser Klima-Übereinkommens die Erderwärmung auf durchschnittlich 2 Grad -- im Vergleich zu der vorindustriellen Zeit – einzudämmen ist dadurch m.E. nicht mehr einzuhalten. Dies gilt wohl auch, wenn die Bundesregierung jetzt lt. Mitteilungen rd. 40 Mrd. EUR bis 2023 für den Klimaschutz ausgeben möchte. Mir sind ehrlich gesagt die konkreten Maßnahmen des Klimaschutzprogramms im Detail aber noch nicht bekannt, doch wird es wohl nicht genügen. Das Vorgehen für den Klimaschutz mehr zu tun ist meiner Ansicht nach natürlich lobenswert und geht in die richtige Richtung.

    Nach diesen Hintergrundinformationen nun aber wieder zurück zu Ihnen und Ihrem Beitrag, Herr Michael Krueger: Sie sollten sich lieber einmal selbst die Situation im Wald ansehen (v.a. auch die vielen großen Baumstümpfe bei einem gepflegten Wald), dann müssten Sie wohl schnell erkennen, wie schlimm der Zustand wirklich ist, also anders als von Ihnen beschrieben. Dies klappt bei dieser Themenstellung aber nur, wenn man sich zumindest etwas in den Wald hinein bewegt und sich mit Bäumen auskennt. Sie könnten das Thema „Waldsterben 2.0“ dann (wenn Sie wirklich wollten) auch korrekt beschreiben und nicht einseitig darstellen. Mich stört der Begriff „Waldsterben 2.0“ übrigens generell etwas, da es (anders als z.B. bei Industrie 2.0…4.0) m.E. nach einem großen Waldsterben 2.0 kein 3.0 (oder gar 4.0) mehr geben wird. Um das richtig zu verstehen, muss man sich aber etwas mehr in Sachen Forstwirtschaft auskennen, wobei ich oben -- zumindest ansatzweise -- versucht habe Ihnen diese komplexe und sehr langfristig angelegte Problematik etwas näher zu bringen, so dass Sie Ihren Beitrag weiterentwickeln können.

    Dass Sie beim Wald (unter der bisherigen Überschrift) vor allem auf das Holzvolumen zu sprechen kommen ist auch einseitig. Der Wald hat viele wichtige Funktionen, die für alle Menschen (zumindest bei etwas längerfristiger Perspektive) lebensnotwendig sind.
    Einige Beispiele der positiven Wirkung des Waldes: Für die Luft (Bäume filtern die Luft und wandeln beispielsweise das Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um und binden längerfristig den Kohlenstoff), den Boden (Schutz vor Erosion) und das Wasser (Trink- / Hochwasserschutz) et cetera.

    Die Auswirkungen -- der durch menschliche Aktivitäten hervorgerufenen -- starken Klimaveränderung und des damit (neben anderen Umwelt-/Luftverschmutzungen sowie geschwächter Ozonschicht als weiteren Ursachen) einhergehenden Baum-/Waldsterbens werden leider sicher in einiger Zeit noch spürbarer auch in Deutschland zum Vorschein kommen, wenn nicht sehr schnell wirksame und gleichzeitig wirklich nachhaltige Maßnahmen dagegen unternommen werden.
    Diese zu erwartenden Auswirkungen des großen Baum-/Waldsterbens sind beispielsweise:
    • Dramatische Verschlechterung der Luftqualität;
    • Trinkwasserverknappung im Sommer in einigen Regionen Deutschlands;
    • (noch größere) Ernteausfälle in der Land- und Forstwirtschaft; schon jetzt sind z.B. nach Starkregen-Erscheinungen, die im Anschluss an großer Dürrezeiten folgten, einige Felder in Hanglage schon fast verwüstet worden; künftig sind dann natürlich hinzukommend auch ehemalige Waldgebiete (welche oft an steilen Hängen liegen) davon betroffen und damit:
    • (merklich) häufigeres Auftreten von Schlamm-/Geröll-Lawinen selbst in Mittelgebirgen;
    • (noch deutlich) schwerere Überschwemmungen bei Bächen und Flüssen sowie in der Nähe von Seen und des Meeres auch in Deutschland…
    An diesen zu erwartenden Auswirkungen des großen Waldsterbens erkennen Sie auch, dass diese nicht „nur“ den Tod von Millionen Bäumen (was mich auch schon betroffen macht), sondern auch von Menschen in Deutschland, zur Folge haben können. Ich bitte deshalb zu entschuldigen, dass meine Ausführungen stellenweise etwas emotional wirken, was – auch auf Grundlage meiner akademischen Ausbildung – eigentlich nicht meine Art ist. Durch diese teils persönlichen Formulierungen dürften meine Ausführungen aber für viele Menschen leichter nachvollziehbar sein. Diese Kommentierung erfolgt auch durch mich als Privatperson mit jahrzehntelanger Erfahrung (da ich mich schon als Schüler für den Wald interessiert und dann das Wissen im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut habe).

    Die Kosten, welche entstehen um die Folgen des großen Waldsterbens für die Menschen abzumildern, sind weit höher als das, was man jetzt aufbringen müsste, um diese Umweltschäden überhaupt nicht (im vollen) Umfange zum Vorschein kommen zu lassen. Um richtige Entscheidungen treffen zu können benötigt man wahrheitsgemäße aktuelle Informationen und diesbezüglich ist Ihr Beitrag, der auch in Suchmaschinen wie Google an recht prominenter Stelle erscheint, in der jetzigen Form (Stand 21.09.2019) nicht hilfreich.

    Wenn Sie Ihren Beitrag trotz der vielen kritischen Kommentierungen (mit Ausnahme von v.a. „anorak2“) unverändert so beibehalten, kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass Sie für die Unwahrheiten bzw. einseitige Darstellung in Ihren Ausführungen Geld bekommen. Ich weiß nicht, ob dies von Lobbyisten, manchen Personen von Populisten-Parteien oder gar Personen (aus dem Ausland) stammt, welche die Umweltzerstörung bei uns wegen eigener Vorteile in Kauf nehmen oder gar anstreben. Es dient aber keinesfalls der nachhaltigen, positiven Entwicklung von Deutschland.
    Da ich in der Einseitigkeit Ihres Artikels gewisse Absicht erkenne, lohnt es sich deshalb m.E. derzeit nicht, die ganzen Hintergrundinformationen hier im Kommentar aufzuzeigen, auch wenn mir dies wissenschaftlich fundiert und nachweisbar möglich wäre.

    In der Hoffnung bzw. Erwartung darauf, dass man in einiger Zeit Personen die durch Falschdarstellungen im Internet (und damit negative Beeinflussung von Menschen) zu einer Verschlimmerung der Situation bei diesem wichtigen Thema beigetragen haben auch strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen kann, habe ich Ihren Beitrag sowie die Kommentierungen dazu gespeichert.
    Lieber wäre mir natürlich, wenn Sie in Ihrem Beitrag auch u.a. alle aktuellen Datenquellen (oder zumindest einige ausgewogene) verwenden, objektiv aufbereiten und auf dieser Basis ein wahres Bild der derzeitig schlimmen Situation der Bäume und Wälder (unter der Überschrift „Waldsterben 2.0“) in Deutschland zeichnen.
    Ich werde mir diesbezüglich in einiger Zeit Ihren Artikel sowie die Kommentierungen dazu nochmals genau ansehen.

  152. @W

    Wenn Sie Ihren Beitrag trotz der vielen kritischen Kommentierungen (mit Ausnahme von v.a. „anorak2“) unverändert so beibehalten, kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass Sie für die Unwahrheiten bzw. einseitige Darstellung in Ihren Ausführungen Geld bekommen.

    Wer anderer Meinung ist man selber müsse Lobbyist sein, hat was Bestechendes. Was die Erwähnung meiner Wenigkeit bedeutet ist unklar, ist es ein Lob oder Tadel und wenn ja warum?

    Ich weiß nicht, ob dies von Lobbyisten, manchen Personen von Populisten-Parteien oder gar Personen (aus dem Ausland) stammt, welche die Umweltzerstörung bei uns wegen eigener Vorteile in Kauf nehmen oder gar anstreben.

    Niemand hier hat sich für Umweltzerstörung oder gegen Umweltschutz ausgesprochen. Die Kritik an den regelmäßigen Apokalypse-Kampagnen lautet,dass sie

    -- Probleme behaupten die nicht existieren
    -- gesellschaftliche Ressourcen auf „Lösungen“ für diese Nichtprobleme umleiten, die dann für die Lösung realer Probleme fehlen
    -- Dass diese „Lösungen“ selbst destruktiv auf die Umwelt wirken
    -- Dass die Bevölkerung damit in mehrfacher Form sinnlos belastet wird.

    Es dient aber keinesfalls der nachhaltigen, positiven Entwicklung von Deutschland.

    Stimmt deswegen nicht.

    Gegen pragmatische Lösungen tatsächlich existierender Umweltschäden hat hier vermutlich niemand was, nur gehören weder Waldsterben noch Klimawandel dazu.

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