Warum haben wir in Deutschland mit die höchsten Strompreise der Welt und warum hat sich der Strompreis seit 2000 mehr als verdoppelt?

9. April 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Wasserkraft, Windkraft

strompreise-vergleich-weltweit-bdewDiese Frage möchte ich einmal entschlüsseln. Denn immer noch glauben viele Leute, dass Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) die Strompreise senkt, da die Börsenstrompreise ja nur so purzeln, wenn viel Strom aus EE produziert wird und zur Verfügung steht. Gerade das führt aber zu einer steigenden EEG-Umlage.

Wenn die Sonne scheint und der Wind weht führt das oft zu Überschüssen an der Strombörse. Stromüberschüsse, für die kein Bedarf besteht befinden sich nun auf dem Markt. Der Börsenstrompreis sinkt und es kann sogar zu negativen Preisen kommen. Nun muss der Überschuss-Strom billig verkauft oder verschenkt werden. Im Extremfall wird den Abnehmern sogar Geld dazu bezahlt, damit der Überschuss-Strom nicht die Stabilität des Strom-Netz gefährdet. Z.B. in Skandinavien und in Österreich und der Schweiz können die Abnehmer so billig ihre Pumpspeicher füllen und den Strom später, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht und Bedarf besteht, teuer zurück nach Deutschland verkaufen. Sogar als Ökostrom.

Die Betreiber von EE-Anlagen in Deutschland erhalten auf den freien Strommarkt für ihren Strom aus EE, insbesondere wenn viel Strom aus EE und Überschüsse produziert werden aber nur einen Apfel und ein Ei und könnten so nicht lange auf den freien Markt bestehen. Nun kommt das EEG ins Spiel. Dieses garantiert den EE-Produzenten, stattlich garantiert, einen festen Preis und eine vorrangige Abnahme für den produzierten Strom aus EE. So können die EE-Anlagenbetreiber auf den freien Markt bestehen und satte Gewinne einstreichen. Mit niedrigen Preisen an der Strombörse steigt also die EEG-Umlage, die auf die Stromkunden umgelegt wird, damit die EE-Anlagenbetreiber wirtschaftlich arbeiten können und weiter Gewinne einstreichen können.

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Durch den Ausbau der EE ist die EEG-Umlage so zwischen dem Jahren 2000-2015 von 0,2 Cent pro kWh auf rund 6 Cent pro kWh angestiegen. Die Strompreise haben sich in dieser Zeit durch den Ausbau der EE mehr als verdoppelt. In Deutschland haben wir heute zusammen mit Dänemark die höchsten Strompreise weltweit. Der Strompreis für Haushalte in Deutschland beträgt aktuell rund 29 Cent pro kWh.

Was würden wir eigentlich bezahlen, wenn wir auf „schmutzige“ Kohlekraft, anstatt auf EE setzen würden?

Das lässt sich einfach berechnen. Der BUND hat diesbezüglich sogar eine eigene Wirtschaftlichkeitsberechnung für moderne Kohlekraft erstellt. Die sieht wie folgt aus:

BUND Ortsverband Darmstadt

Dr. Werner Neumann – 11.12.2006
Energiepolitischer Sprecher
AK Energie des BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.

Das Kohlekraftwerk habe eine elektrische Leistung von 750 MWel, die Investitionskosten betragen ca. 860 Mio. €. Es ergibt sich folgende Wirtschaftlichkeitsberechnung auf der Basis jährlicher Kosten. Der Zinssatz von 7% ist ein Mischzins von 4% Fremdkapital und 12% Eigenkapital.

Kapitalkosten bei 30 Jahren, 6% Zins, Annuität 7,3% 65 Mio. €
Wartung, Instandhaltung 25 Mio. €
Kohleverbrauch 750 MW*7000 h/ 43% * 1,0 ct/kWh Kohle 122 Mio. €
Sonstige Betriebskosten 7 Mio. €
Personalkosten 6 Mio. €
Summe 225 Mio. €

plus CO2-Zertifikate für 3,5 Mio. to * ca. 50 € ca. 175 Mio. €
Gesamtkosten 397 Mio. €

In Bezug auf eine Stromproduktion von ca. 5,0 Mrd. kWh im Jahr betragen damit die Stromproduktionskosten ohne CO2-Zertifikate ca. 4,5 Cent/kWh.

(Korrektur: 750 MW * 7000 h = 5,25 Mrd. kWh -> 225 Mio. € / 5,25 Mrd. kWh = 4,29 Cent/kWh)

Nun kommen noch die sonstigen Abgaben hinzu und man erhält:

Die Stromproduktionskosten von Kohlestrom betragen also rund 5 Cent pro kWh.
Das Netzendgeld liegt bei rund 6 Cent pro kWh.
Die Stromsteuer beträgt rund 2 Cent pro kWh.
Die Konzessionsabgabe rund 2 Cent pro kWh.
Ergibt zusammen 15 Cent pro kWh + Mehrwertssteuer = rund 18 Cent pro kWh.

Der Strompreis für Haushalte in Deutschland beträgt aber rund 29 Cent pro kWh, da nicht nur die EEG-Umlage durch die EE hinzukommt, sondern auch noch Folgekosten, wie steigende Netzentgelte seit 2010, Haftungsumlagen, KWK-Aufschlag, etc.. So bezahlen wir heute anstatt 18 Cent pro kWh rund 29 Cent pro kWh, Dank Energiewende.

Für das Klima hat die Deutsche Energiewende unterdessen nichts gebracht. Denn durch die Subventionierung der Erneuerbaren Energien und den beschlossenen Atomausstieg ist ein Energiemarkt entstanden, in den “klimafreundliche” Gaskraftwerke unwirtschaftlich geworden sind. Unterdessen laufen “klimaschädliche” Kohlekraftwerke im Hintergrund weiter, denn Kohlekraft ist nun die billigste Art der Energieerzeugung, um jederzeit den Strombedarf denken zu können, wenn der Wind wieder nicht weht und die Sonne nicht scheint, oder um das Netzt stabil zu halten, wenn wieder ein Orkan-Tief durchzieht, oder eine Sonnenfinsternis angekündigt ist. Mehr noch: die eingesparten CO2-Emissionen in Deutschland sind so gering, dass diese die globale Erwärmung um nicht einmal 0,00…°C reduzieren könnten.

Spreche ich die Klimafreunde darauf an, so erhalte ich immer die Antwort, ja, aber die Folgekosten von Kohle- und „Atomkraft“ sind in dieser Berechnung gar nicht drin. Berechnet man diese mit ein, so ist Kohlekraft viel, viel teurer. Gerade das ist aber auch bei den EE der Fall. Folgekosten durch die EE, wie Landraub von Natur- und Ackerland infolge der Ausweitung des Energiepflanzenanbaus, Zerstörung von Rast- und Brutflächen für Vögel durch den Ausbau der Windkraft und die dadurch erforderliche Schaffung von Ausgleichsflächen, etc. werden in die Berechnung der EE nicht mit einbezogen. Ganz zu schweigen von den sozialen Kosten. Der Ausbau der EE verschlingt hunderte von Milliarden bis Billionen Euro, die in Deutschland andernorts fehlen. Und die steigenden Strompreise durch den Ausbau der EE führen dazu, dass Strom in Deutschland zum Luxusgut wird und die Stromabschaltungen steigen. Bereits in 2011 wurde in Deutschland für 6 Mio. Haushalte, dass sind 15% aller Haushalte in Deutschland, eine Abschaltung bzw. Unterbrechung einer Energieversorgung angekündigt. Tendenz steigend.

Aber egal, wir müssen mit guten Beispiel vorangehen und ein Zeichen setzen. Koste es was es wolle. Auf Einsicht bei den Klimafreunden wartet man vergebens. Ganz zu schweigen davon, dass man gemachte Fehler eingesteht und Verantwortung dafür trägt. Schuld haben immer die Anderen und die bösen Energieriesen, Kohle-, Öl- und Atomlobby. Werder Ochs noch Esel hält die Energiewende auf.

UPDATE 13.04.2015: Die durchschnittliche EEG-Vergütung von Strom aus EE liegt derzeit bei 18 Cent pro kWh. Der Marktwert, aus der Vermarktung von Strom aus EE, liegt hingegen bei nur 4 Cent pro kWh.

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165 Kommentare
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  1. Sehr guter Artikel. Danke!

    Eines sollte man den Energiewende Befürwortern auch immer wieder unter die Nase reiben….wie schaut es mit eurer gesamtgesellschaftlichen Sozialkompetenz (Verantwortung) aus?
    Ein Großteil unseres konventionellen Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und Kernkraft war in der Hand der Kommunen, Städte oder Bundesländer. Ein Teil der Gewinne aus diesen Kraftwerke ging als Dividende direkt in die Haushalte dieser Kommunen, Städte und Bundesländer und damit in die Soziale-öffentliche Infrastruktur.
    Welchen Beitrag leisten bzw. zahlen die Windmüller, Biogasbetreiber oder Photovoltaik Einspeiser für unsere „Soziale Öffentliche Infrastruktur“…..?
    Bis dato ist das EEG ein perfides und asoziales Abkassiergeschäft ohne einen Nutzen für unsere Gesellschaft (soziale-öffentliche Infrastruktur) zu haben. Das EEG vernichtet und zerstört unseren sozialen Frieden in Deutschland.

  2. Das ist leider nur die halbe Wahrheit. Eine Wahrheit die „Stammtisch“ gerecht formuliert ist.

    Die ganze Wahrheit ist etwas kompliziert, und und hat einen „lobbyistischen“ Beigeschmack..

    Zitat aus dem Artikel:
    Wenn die Sonne scheint und der Wind weht führt das oft zu Überschüssen an der Strombörse. Stromüberschüsse, für die kein Bedarf besteht befinden sich nun auf dem Markt. Der Börsenstrompreis sinkt und es kann sogar zu negativen Preisen kommen. Zitat Ende.

    Das ist aber erst ab 2010 so., wo mit einer EEG Neuordnung den EE und den Endvwerbrauchern, dieses „Faule Ei“ ins Nest gelegt wurde. Vor 2010 wurde der EEG Strom den Versorgern zwangszugeteilt, und den Rest mussten sie sich konventionell verschaffen. Mit anderen Worten, vor 2010 war Überschuss Strom kein Thema, weil nur so viel konventioneller Strom produziert wurde, wie zum Ergänzen der EE Zwangszuteilung nötig war. Ab 2010 ist der EE Strom zum Vermarkten an die Börse verpflichtet worden, fällt dort im Überfluss an, weil die Versorger erst mal ihren Bedarf über Langzeitverträge mit konventionellem Strom decken. An der Börse führt der Überschuss logischerweise zu niedrigen Börsenpreisen.
    Das „Paradoxon“ dabei ist, dass diese niedrigen, oder sogar negativen Börsenpreise, für die nicht privilegierten Endverbrauchern die Umlage erhöht.

    Und was noch dazu kommt, die Strombörse wird immer öfter zu einem „Schnäppchen“ Markt in dem man Strom da billig einkauft, und teuer verkauft.

    Liebe Admin, und Foristen, wenn ihr tatsächlich ein kritisches Forum sein wollt, dann setzt Euch bitte mit diesen von mir nur im Ansatz geschilderten Tatsachen, argumentativ auseinander, und löscht diesen Kommentar nicht einfach.

    MfG

  3. #2 Diehl

    na Meister Diehl, mal wieder das Forum gewechselt?
    Bei Eike ist ihnen ihr schwachsinniges Gelaber wohl gerade um die Ohren geflogen?

  4. Hallo Herr Diehl,
    ich bin leider nur Ingenieur und kein Ökonom, bewege mich auf Ihrem Territorium etwas unsicher.
    Soviel ich weiß, kaufen die Netzbetreiber den Strom direkt von den Erzeugern, vorrangig Wind, Sonne und so weiter. Wenn das nicht reicht, auch von konventionellen Kraftwerken, weil die nicht wetterabhängig, sondern regelbar sind. Den eingekauften Strom verkaufen sie weiter an Großkunden, Stadtwerke, usw. Wer bitte kauft denn den Strom, der an der Börse gehandelt wird? Stromhändler, wie Greenpeace, Lichtblick usw? Oder wer macht hier die Schnäppchen?

  5. Lieber Herr Diehl,

    sie schreiben:

    Das „Paradoxon“ dabei ist, dass diese niedrigen, oder sogar negativen Börsenpreise, für die nicht privilegierten Endverbrauchern die Umlage erhöht.

    Und dieses Paradoxon wird durch das EEG bewirkt.
    Das ist die fundamentale Ursache der Misere. Das EEG ist meiner Meinung nach ein schlechtes Gesetz, das ich gerne abschaffen würde.

    Im Grunde ist das vereinfacht so. An der Börse wird der „Vorteil“ bzw. die Besonderheit von Photovoltaik und Windenergie sichtbar, keine Brennstoffkosten.

    Der Nachteil von Photovoltaik und Windenergie die hohen Investitionskosten werden durch die EEG Subvention auf die Allgemeinheit umgelegt.
    Das ist eine unsoziale Umverteilung von „Arm“ nach „Reich“.

    Da aber der Börsenpreis im Grunde nur sagt bis zu welchen Brennstoffkosten ein „Kraftwerk“ gerade jetzt die Kosten
    deckt bzw. der Betrieb des Kraftwerkes wirtschaftlich ist, hat der Börsenpreis mit den Stromerzeugungskosten und dem Verbraucherpreis
    nichts zu tun.

    Photovoltaik und Wind sorgen dafür, das das Angebot stärker schwankt als die Nachfrage und das ist wirtschaftlich ungesund.

    Da hilft auch kein Gesund beten.

  6. R. Pietzsch sagt # 3

    Hallo Herr Diehl,
     Wer bitte kauft denn den Strom, der an der Börse gehandelt wird? Stromhändler, wie Greenpeace, Lichtblick usw? Oder wer macht hier die Schnäppchen?

    @Herr Pietzsch
    An der Börse kaufen Stromhändler. Neuerdings, offensichtlich in Folge dessen was ich geschrieben habe mit den Schnäppchen, werden auch große Erzeuger zu Händlern.

    Schauen Sie mal was hier Hochschulrecherchen ergeben haben.

    Zitat:Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom prouzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.

    Ich habe dagegen nichts einzuwenden, würde das an deren Stelle genau so machen.
    Meine Kritik richtet sich dahingehend, dass das ab 2010 alles zu Lasten der EE und der Verbraucher geht, und bei der Kostenbetrachtung keine Erwähnung wert ist.
    Ab 2010 gilt nämlich, je niedriger der Börsenpreis, desto höher die Umlage.
    Dazu kommt , das die niedrigen Börsenpreise noch forciert wurden, durch die Zwangsverpflichtung der EE an die Börse, wie ich in meinem vorigen Beitrag geschildert habe.

    MfG

  7. @Micha

    Spreche ich die Klimafreunde darauf an, so erhalte ich immer die Antwort, ja, aber die Folgekosten von Kohle- und “Atomkraft” sind in dieser Berechnung gar nicht drin. Berechnet man diese mit ein, so ist Kohlekraft viel, viel teurer.

    Tja, das liegt daran, weil unsere Freunde von der Wendefront die Speicher vergessen…..ohne den ihr Zufallsstromgedöhns nämlich nicht funktionieren wird…..solange diese unphysikalischen Laien nicht begreifen, das eine Windmühle oder ein Krähenspiegel nur „halbe Kraftwerke“ ist……werden die auch weiterhin ihren geistigen Bullshit auf die Menschheit los lassen.

    Egal……Hauptsache dagegen…..Hauptsache man kann sich als Weltretter aufspielen……den üblen Rest überlässt man denen, die man verbal tag-täglich aufs Maul hat……nämlich uns Energiewirtschaft.
    H.E.

  8. Günter Heß sagt # 5

    Und dieses Paradoxon wird durch das EEG bewirkt.
    Das ist die fundamentale Ursache der Misere. Das EEG ist meiner Meinung nach ein schlechtes Gesetz, das ich gerne abschaffen würde.

    @Herr Heß
    Erst ab 2010 ist dieses „Paradoxon“ mit einer Neuordnung entstanden, wo die EE an die Börse verpflichtet wurden, dort Überschuss erzeugen und niedrige Börsenpreise zum Nachteil der Verbraucher über eine höhere Umlage..
    Man hat 2010 den EE einen Teil ihrer gesetzlichen Vorrangigkeit genommen , in dem man sie zum Verramschen an die Börse verschoben hat. Deshalb auch der kleine Trick, keine Gesetzesänderung ,sondern Neuordnung, nach § 64
    Ich habe doch eingangs geschrieben, ab 2010 mit einem „lobbyistischen“ Beigeschmack

    Das EEG ist nicht zu letzt deshalb zu einem „schlechten“ Gesetz geworden, weil es zum „Spielball“ zweier konkurrierenden Systeme verkommen ist.

    I

    Günter Heß sagt.
    Im Grunde ist das vereinfacht so. An der Börse wird der “Vorteil” bzw. die Besonderheit von Photovoltaik und Windenergie sichtbar, keine Brennstoffkosten.

    @Herr Heß
    So ist es, der Merit Order Effekt, nach dem Angebot und Nachfrage den Börsenpreis bestimmen
    Mit anderen Worten die EE, -- weil keine Rohstoffkosten – verdrängen auf der Angebot Seite die teuersten konventionellen Kraftwerke ( Gas + Öl ) und senken somit den Börsenpreis.
    Und genau da entsteht das Paradoxon, denn ab 2010 gilt, je mehr die EE den Börsenpreis senken, desto höher wird für die Verbraucher die Umlage.

    MfG

  9. @und täglich grüßt dat Murmeldiehl

    verdrängen auf der Angebot Seite die teuersten konventionellen Kraftwerke ( Gas + Öl ) und senken somit den Börsenpreis.

    Und wieder Schwachsinn……denn Öl wird in Deutschland nicht zur Stromerzeugung genutzt…..ausser bei Notstromaggregaten……nicht mal das weißt Du……willst uns aber das Ding vom Pferd erzählen.

    Onkel Heinz……….wieher

  10. Hallo Zusammen,
    ob die Markträumung von Strom über die Börse oder über eine Zuteilung von EEG-Mengen direkt an Versorger passiert ist hinsichtlich des GESAMTpreises für Beschaffung und EEG Refinanzierung unter sonst gleichen Bedingungen unerheblich. Optisch ergebt sich gleichwohl eine Kostenverschiebung weg von den Börsenpreisen hin zur Umlage. Entscheidend ist die Summe beider, die in allen der letzten 10 Jahre gestiegen ist, wenn man von einer gleichmäßigen sukzessiven Terminmarkteindeckung im ein- bis zweijährigen Vorfeld eines Massenlieferauftrages für Privat- und (kleinere) Gewerbekunden ausgeht. Dieses Vorgehen dürfte in der dt. Stromwirtschaft die Regel sein. Die BDEW Grafik ist da realistisch.

    Was ich am Artikel kritisieren möchte ist die Fokussierung auf Stromabschaltungen (Strom wird Luxus) in der Argumentation, auch schon im Artikel (Klimawandel Aprilscherz) davor ist mir dies aufgefallen.

    Ohne es genau selbst recherchiert zu haben will ich behaupten, der Warenkorbanteil von Strom eines Haushaltes sagen wir, des unteren Einkommenfünftels steigt in den letzten 10 Jahren. Wenn dieser nun nicht gedeckt werden kann ist dies eher eine soziale Frage. Allg. Lohndumping ist dafür eher die entschedende Ursache. Wenn dieser Warenkorb als sozialer Mindeststatus immer weniger durchgesetzt wird, leidet eben die Zahlungsfähigkeit und der Besuch eines Sperrkassierers wird wahrscheinlicher. Dies ggf. gepart mit einer ansteigenden Rigidität der Versorger in den letzten 15 Jahren nach der Liberalisierung (angesichts von Kundenfluktuation, Mietnomadentum etc.) führt dann vermehrt zum Versorgungsabbruch. Die genannten Umstände haben sich zeitgleich mit der EEG-Etablierung so stark verändert, dass die Zuschreibung von Stromarmut allein an die Ökologisierung m.E. sehr weit fehl geht.

    LGUP

  11. @Heinz #7
    Und ich behaupte sogar, dass das EE-System auch mit Speichern nicht „prozesstechnisch“ funktioniert. Nicht mal die kleinsten Feldversuche (mit Speicher) kommen OHNE das Kraftwerks-Stromnetz aus. Selbst mit Speichern sichern sich gewisse Inseln noch mit dem „konventionellen Erzeugern / Netz“ ab. Das braucht nicht mal ein Kohle, Gas oder Kernkraftwerk sein, dass zur Absicherung herhalten muss….dass kann genauso gut ein Dieselaggregat / Notstromaggregat sein.
    Von einigen Energiewendebefürworter ist ja auch zu vernehmen, dass diese gar nicht die 100% Autarkie anstreben, weil sie genau wissen, dass dies Utopie ist….die wollen nur auf Kosten der Allgemeinheit auch ein Stückchen vom Kuchen. Nur wird das Stückchen diesen Energiewendern in Zukunft ganz schön im Hals stecken bleiben. Schließlich kann der Parasit nicht ohne seinen Wirt überleben. Mal schauen, welche EEG-Novellen es in Zukunft noch geben wird und wie die Begeisterung der Energiewendefanatiker dann noch wahr zu nehmen ist….

  12. @Udo P #10
    Ach wenn ich mehr und mehr für den Strom bezahlen muss, dann ist das für die kein Luxus?
    Von der Marktwirtschaft bzw. von den Volkswirtschaftlichen Prozessen hast du wirklich keine Ahnung. Du wirst deinen Energiewende noch so schön rechnen wollen….die Realität sagt was anderes. Und diese Realität steht Jahr für Jahr auf meiner, unserer Stromrechnung. Entweder man zahlt oder man wird gesperrt. So einfach ist das in unserer Marktwirtschaft. Und wenn der Staat oder einige EE-Ideologien von der Grünen Front meinen, den Markt zu missbrauchen, dann missbrauchen diese Typen nicht den Markt, sondern Schaden damit unsere soziale Wohlstandsgesellschaft..

  13. @Diehl

    Sie müssen sich hier nicht ständig wiederholen. Wiederholungen werden daher zukünftig von mir gelöscht. Zumal wenn diese nur Ihrer Ideologie dienen. Ich nenne sowas Ausreden. Darin sind die Klimafreunde besonders versiert. Wie wärs mal damit wenn Sie sich Ihrer sozialen Verantwortung stellen würden, nämlich der Umverteilung von Arm nach Reich durch das EEG und die Energiewendepolitik, welche Sie unterstützen?

    Mir bleibt wie allen anderen Stromkunden keine Wahl. Ich muss den teuren Strom mit EEG-Umalge und allen zusätzlichen Kosten der Energiewende bezahlen. Ich hätte lieber den Kohlestrom für 18 Cent pro kWh. Und die Altersarmut von Rentnern steigt. Und es bringt nicht mal was fürs Klima, die paar eingesparte Tonnen CO2. Es bringt nur etwas für den Geldbeute der Investoren in EE.

  14. PS

    Ich persönlich glaube, dass all diejenigen die hier groß aufschreien selbst in EE investiert haben und um ihre Rendite fürchten. Auch wenn die Bundesregierung ankündigt die EEG-Umlage zu reduzieren ist das Geschrei bei den Investoren groß. Die Kirchen und Naturschutzverbände sind inzwischen ja auch Großinvestoren in die EE mit Gemeinde-, Bürgersolaranlagen, etc.. Das Geld wird so den Armen genommen und anschließend findet in den Kirchen dann die Armenspeisung statt.

  15. @ Diehl #8

    Ja, dann sind das jetzt 2 Gründe, warum das EEG ein schlechtes Gesetz ist.
    2010 ist noch einer dazu gekommen.
    Macht es ja nicht besser.

  16. PPS

    Ich habe das auch schon mal berechnet.

    Maximal 0,002 °C (ZWEI TAUSENDSTEL GRAD) ist der deutsche Beitrag am globalen Klimaschutz, welcher durch die geplanten Reduktionen bis 2020 erreicht werden könnte. Eine Fortführung bzw. Verschärfung der deutschen Reduktionen nach 2020 würde einen weiteren Beitrag im TAUSENDSTEL BIS HUNDERTSTEL GRAD BEREICH leisten. Dieser wird uns weitere hundert Milliarden bis Billionen kosten.

    Die Rechnung kann ich gerne nochmal einstellen.

  17. Michael Krüger sagt #13
    @Diehl
    Sie müssen sich hier nicht ständig wiederholen. Wiederholungen werden daher zukünftig von mir gelöscht. Zumal wenn diese nur Ihrer Ideologie dienen. Ich nenne sowas Ausreden. Darin sind die Klimafreunde besonders versiert. Wie wärs mal damit wenn Sie sich Ihrer sozialen Verantwortung stellen würden, nämlich der Umverteilung von Arm nach Reich durch das EEG und die Energiewendepolitik, welche Sie unterstützen?

    @Herr Krüger
    Ist Ihnen denn noch nicht aufgefallen, dass ich nur „reagiere“ wenn dabei Wiederholungen das Ergebnis sind, können Sie das nicht mir ankreiden.
    Ich hätte eigentlich erwartet, dass Sie mal was zum Thema sagen würden, das ich etwas bei Lichte betrachtet habe.
    Mit „Löschen“ kommen wir der Sache nicht näher.

    MfG

  18. PPPS

    @Diehl

    Gerade die Börsenpflicht zeigt, dass Strom aus EE nicht marktfähig ist.

    Die Vergütungssätze für Strom aus EE liegt deutlich über den Stromproduktionskosten von 4-5 Cent pro kWh von modernen Kohlekraftwerken. Ohne EEG wären EE nicht marktfähig.

  19. PPPPS

    Die Windkraft (Onshore, Offshore) liegt bei 10 Cent, 15 Cent pro kWh und PV bei 30 Cent pro kWh im Durchschnitt.

  20. Hr. Diehl, Wiederholungen über Wiederholungen von kleinen und kleinsten Details des Börsenstrompreises und Vermeidung einer nachvollziehbaren Gesamtrechnung des gesamten Energiemarktes. Ihre Strategie ist einfach zu banal für einen „Stammtisch“.

    Hier mal ein paar Fakten:

    * Strompreise Industriekunden: Deutschland 2. Platz
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/151260/umfrage/strompreise-fuer-industriekunden-in-europa/
    * Strompreise Haushalte: Deutschland 2. Platz (Dänemark: höherer EE-Anteil und höherer Strompreis)
    * Die „Fossil-Lobby“ (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW) liegt am Boden -- massive Verluste oder kaum noch Gewinne
    * Stadtwerke -- erste Pleiten, massive Verluste, kaum noch Gewinne. Kommunen erhalten keine oder kleinste Dividenden (Quersubventionierung des ÖPNV und „soziale Projekte“ stehen auf dem Prüfstand)

    Fazit: Es wird immer mehr Geld in ein System gespült, welches bei den traditionell Beteiligten nicht nur nicht ankommt, sondern offensichtlich zusätzlich noch deren ehemalige Profite frisst.

    Wo geht das Geld wohl hin?

    Keine Ausflüchte, keine Börsendetails bitte. Schlicht und einfach: WO BLEIBT DAS GELD? Fangen Sie bloss nicht mit privilegierten Grossverbrauchern an -- die paar Milliarden reichen als Erklärung hinten und vorne nicht.

    Ihr Problem ist doch ganz offensichtlich: Es werden (inkl. der nicht mehr vorhandenen Gewinne der Grosserzeuger und Stadtwerke) runde 40-50 Milliarden zusätzlich in eine Stromerzeugung „versenkt“ und Sie müssen auf jeden Fall vermeiden zu erklären, wo dieses Geld bleibt. Allein deshalb konzentrieren Sie sich hier auf Nebenschauplätze und verweigern schlicht eine Bilanz der Geldströme. Für Ihren „Stammtisch“ sicher nachvollziehbar -- hier nicht.

  21. P.S.

    Die 3-4 Mrd. Euro, den die EE über den Börsenstrompreis eingespart haben, die dürfen Sie natürlich von den 40-50 Mrd. Euro abziehen. So gnädig bin ich dann doch.

  22. @Diehl
    Wie kann man bei einer installierten Nennleistung von 80 000 MW Wind und Solar noch von einer Markteinführung und
    einer Förderung sprechen?

  23. Sonneanbeter sagt # 20
    Hier mal ein paar Fakten:
    * Strompreise Industriekunden: Deutschland 2. Platz
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/151260/umfrage/strompreise-fuer-industriekunden-in-europa/
    * Strompreise Haushalte: Deutschland 2. Platz (Dänemark: höherer EE-Anteil und höherer Strompreis)
    * Die “Fossil-Lobby” (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW) liegt am Boden — massive Verluste oder kaum noch Gewinne
    * Stadtwerke — erste Pleiten, massive Verluste, kaum noch Gewinne. Kommunen erhalten keine oder kleinste Dividenden (Quersubventionierung des ÖPNV und “soziale Projekte” stehen auf dem Prüfstand)
    Fazit: Es wird immer mehr Geld in ein System gespült, welches bei den traditionell Beteiligten nicht nur nicht ankommt, sondern offensichtlich zusätzlich noch deren ehemalige Profite frisst.
    Wo geht das Geld wohl hin?

    @Sonneanbeter
    Zu nächst geht es ja mal darum, dass in dem Artikel dargestellt wird, wenn Sonne scheint und Wind weht, Stromüberschuss entsteht, den keiner haben will. Ich habe mit meinem ersten Kommentar versucht etwas „Stammtisch“ Niveau raus zunehmen, und zu erklären, warum das so ist, und wie es dazu kommt.
    Aber die Frage wo geht das Geld hin ist berechtigt. Die EE senken kontinuierlich die Börsenpreise , die konventionellen Erzeuger erzielen weniger Erlöse, aber andere profitieren von den niedrigen Börsenpreisen.. Das Geld geht im Handel unter. Denn wer an der Börse Strom kauft macht das Geschäft. Mein Versorger, der keine Kraftwerke betreibt, hat mir mitgeteilt, dass auf Grund der günstigen Beschaffungskosten der Preis für 2015 gehalten werden könnte, und alles Weitere wäre von der Entwicklung der Börsenpreise abhängig. Dieser Trend wird bestätigt mit der Tatsache, dass die Großen wie RWE Strom an der Börse kaufen, um ihre Verträge zu bedienen, wenn er da billiger ist als aus ihrer eigenen Produktion. Jetzt werden einige sagen, es werden ja nur etwa 30% des Stroms an der Börse gehandelt, dazu muss man wissen, dass sich alle anderen Handelsarten, wenn auch zeitversetzt, an dem Börsenpreis orientieren
    EON hat den totalen Schnitt gemacht und hat die Verlustsparte von der Gewinnsparte getrennt.
    Deshalb muss man genau hinschauen, wo Verlust, und wo Gewinn gemacht wird. Das ist ein Umstrukturierungs Prozess, den die Energiewende nun mal zwangsläufig mit sich bringt.
    Die Senkung der Börsenpreise – der sogenannte Merit Order Effekt – durch die EE, betrug alleine in 2013 über 3 Milliarden Euro. Wo dieses Geld hin fließt wenn es nicht beim Verbraucher ankommt, ist eine berechtigte Frage, die ich mir auch stelle.
    Es wäre eigentlich Aufgabe der Politik, das System dahingehend zu hinterfragen, ob es sinnvoll ist EEG Strom, ohne Grenzkosten, gegen Strom mit steigenden Grenzkosten, an der Börse einen Preis ermitteln zu lassen, der zwangsläufig gegen „Null“ laufen muss, mit all den Folgen.

    MfG

  24. @Diehl #23
    Grenzkosten = „0“ gibt es nicht, höchstens „geringe Grenzkosten“
    EE Strom wird nur Grenzkosten = 0 gesetzt, weil und damit er vorrangig eingesetzt wird und somit dem eigentlichen Merit-Order Effekt entzogen wird.

  25. @Diehl

    Die Frage war einfach: Wo bleibt das Geld (40-50 Mrd. Euro)?

    Sie kümmern sich wieder um die 3 Mrd. „Börsen-Peanuts“ und stellen sich sonst wieder dumm.
    Kein Wort über die höchsten Strompreise, bei gleichzeitigen finanziellen Problemen der Anbieter.

    Sie verfestigen den Eindruck, nicht an einer Diskussion interessiert zu sein.

    Liebe Admin, und Foristen, wenn ihr tatsächlich ein kritisches Forum sein wollt, dann setzt Euch bitte mit diesen von mir nur im Ansatz geschilderten Tatsachen, argumentativ auseinander,

    Ihre leere Worthülse, Sie sind an sich selbst gescheitert.

  26. Grishna Ganzs sagt # 24
    @Diehl #23
    Grenzkosten = “0” gibt es nicht, höchstens “geringe Grenzkosten”
    EE Strom wird nur Grenzkosten = 0 gesetzt, weil und damit er vorrangig eingesetzt wird und somit dem eigentlichen Merit-Order Effekt entzogen wird.

    @Grishna
    Gut, es kommt drauf an was man bei den EE als Marginalkosten betrachtet.
    Dem MOE „Entzogen“ ist nicht der richtige Ausdruck dafür. Denn die EE erscheinen ja wegen ihrer „geringsten“ Grenzkosten, ganz links auf der Angebotskurve ( Merit Order Kurve ) und beeinflussen den MOE, in dem sie die teuren Kraftwerke.verdrängen.
    Genau das ist es ja,was ich in meinem vorigen Beitrag, als auf die Dauer nicht zielführend bezeichne, wenn ein Produkt — mit fast keinen Grenzkosten – gegen ein Produkt, mit steigenden Grenzkosten, einen richtungsweisenden Preis bilden soll.

  27. Lieber Herr Diehl #23,

    Aber die Frage wo geht das Geld hin ist berechtigt. Die EE senken kontinuierlich die Börsenpreise , die konventionellen Erzeuger erzielen weniger Erlöse, aber andere profitieren von den niedrigen Börsenpreisen.

    Da die Börsenpreise für den Strom mit den Stromentstehungskosten nichts zu tun haben ist das volkswirtschaftlich nicht relevant, nur betriebswirtschaftlich. Volkswirtschaftlich wird durch das EEG Geld verbrannt, das heißt es entstehen Verluste, weil sehr teure unwirtschaftliche Technologien subventioniert werden.
    Das heißt volkswirtschaftlich gibt es Gewinner das sind die Subventionsempfänger und Verlierer das sind diejenigen die Subventionen und die gestiegenen Strompreise tragen müssen.

    Betriebswirtschaftlich gesehen gibt es an der Börse Gewinner und Verlierer, auch wenn die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung einen Verlust ergibt. Das ist immer so.

    Ein niedriger Börsenpreis bedeutet, dass die erzeugende Industrie einen Nachteil hat und die verbrauchende Industrie die immer Strom braucht einen relativen Vorteil hat bzw. die Handelshäuser die den Strom verteilen.
    Deshalb trennt EON auch die Sparten, weil man sich dann als Firma besser aufstellen kann für die unterschiedlichen Randbedingungen.

    Dann passiert folgendes, dass sich die Industrie aus den nichtsubventionierten Technologie zurückzieht und nur noch in subventionierte Technologien investiert und der Staat züchtet sich eine erzeugende Industrie die nur mit Subventionen überlebensfähig ist bzw. die Strompreise sind so hoch, dass die Subventionen nicht gebraucht werden.
    Zahlen muss das am Ende der Bürger diese „planwirtschaftliche“ Fehlsteuerung.
    Volkswirtschaftlich bleibt es eben ein Verlust. Und das ist das was die Wirtschaftspolitik und uns Bürger interessiert.

    Die Strohmänner die allenthalben aufgebaut werden, dass die „böse Industrie“ die Gewinne nicht weitergibt sind Spiegelfechterei.

  28. @Diehl #23
    Sie sollten eines auch mal kapieren. Wenn Sie ihr EE-System (Windmühlen und Solarparks) weiter und weiter ausbauen, dann kommen Sie früher oder später an einen Punkt, an dem ihr euch selbst den Geldfluss abgrabt.
    Bei der Photovolkaik geht der Gesetzgeber schon dazu über, denn Eigenverbraucher und die Eigenvermarktung des erzeugten Srom mehr und mehr in der Vordergrund zu stellen. Das läuft dann unter dem Stichwort „Markteinführung“.
    Heißt nichts anderes, dass in Zukunft die Stromerzeuger von Photovoltaikanlagen dazu angehalten werden ihren Strom entweder selbst zu verbrauchen oder diesen an einen Stromhändler selbst zu verkaufen. Somit wird der Automatismus der staatlichen Subventionierung durch das Zwangsabgabengesetz EEG Schritt für Schritt zurückgefahren.
    Momenta versuchen ja die Photovoltaik Anlagenbauer den Kunden auch noch gleich seinen eigenen Speicher (in Kombination) mit anzubieten. Wenn man sich so mal in der Branche umschaut, läuft alles auf den „Eigenverbrauch“ oder der „Eigenvermarktung“ hinaus. Und dies wird nicht bei der Photovoltaik halt machen, sondern wird sich auf die Biogasmasse und die Windkraft genauso übertragen lassen.
    Und um so mehr EE-Anbieter am Markt aktiv sind um so mehr grabt ihr euch den Profit selbst ab…entweder durch steigende Anschaffungskosten (Aufrüstung) bei Eigenverbrauch oder durch fallende Produktionspreise = Verkaufspreis = Erlöse bei Eigenvermarktung.
    Zuviel Angebot verdirbt auch hier den Preis.

  29. Mal was allgemeines zu den sinkenden Strompreisen an der „Alibi Strombörse Leipzig“.
    Sinkende Strompreise an der Börse bedeuten entweder ein zu hohes Angebot oder ein zu geringe Nachfrage. In beiden Fällen bedeutet es jedoch eine geringe Auslastung der Stromproduzenten. Die EE bekommen für diesen Nachteil einen Ausgleich über das EEG. Die konventionellen Kraftwerksbetreiber bekommen diesen Ausgleich nicht. Das nennt man Wettbewerbsverzehrung. Das EEG ist mit seinen marktfeindlichen Bestandteilen ein Dumpinggesetz, dass die Aufgabe hat, die Marktwirtschaft durch Subentionen (über die EEG Zwangsabgabe) im deutschen Energiemarkt zu ersetzen und damit die Kraftwerke wirtschaftlich zu ruinieren.

  30. Sonneanbeter sagt # 20
    hr Problem ist doch ganz offensichtlich: Es werden (inkl. der nicht mehr vorhandenen Gewinne der Grosserzeuger und Stadtwerke) runde 40-50 Milliarden zusätzlich in eine Stromerzeugung “versenkt” und Sie müssen auf jeden Fall vermeiden zu erklären, wo dieses Geld bleibt. Allein deshalb konzentrieren Sie sich hier auf Nebenschauplätze und verweigern schlicht eine Bilanz der Geldströme. Für Ihren “Stammtisch” sicher nachvollziehbar — hier nicht.

    @Sonneanbeter
    Sorry „Ihre“ 40 – 50 Milliarden habe ich falsch verstanden, und somit Ihre gesamte Frage.

    Hier meine Antwort:
    Die 40 – 50 Milliarden sind doch ausschließlich Ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der gesamten Energiewende geschuldet. Vor dem Hintergrund der mehrheitlich beschlossenen Realität, von der ich ausgehe, fallen die gar nicht an.

    Ganz im Gegenteil, schauen Sie mal, was die Autoren von der FAU Erlangen/Nürnberg ermittelt haben.
    http://www.evt.cbi.uni-erlangen.de/files/aktuelles/FAU-Diskussionspapier_-_Deutschland_ohne_Erneuerbare_Energien__-_Januar_2015.pdf

    MfG

  31. @Diehl. Aha. Realität per Beschluß. Kenn ich schon, geht immer krachend gegen die Wand.
    Dieses „Diskussionspapier“ ist einfach eine Zumutung.
    Der ganze Zores wäre doch ohne diesen Schwachsinn Energiewende nicht nötig.

  32. Günter Heß sagt #27

    Da die Börsenpreise für den Strom mit den Stromentstehungskosten nichts zu tun haben ist das volkswirtschaftlich nicht relevant, nur betriebswirtschaftlich. Volkswirtschaftlich wird durch das EEG Geld verbrannt, das heißt es entstehen Verluste, weil sehr teure unwirtschaftliche Technologien subventioniert werden.

    @Herr Heß
    Das ist zu kurz gedacht. Die Energiewende soll doch eine Investition in die Zukunft sein.

  33. Pilot Prix sagt # 21
    @Diehl.
    Dieses “Diskussionspapier” ist einfach eine Zumutung.

    @ Pilot Prix
    Ich beschäftige mich schon einige Jahre mit dem Merit Order Effekt, den die EE im Verlauf der Energiewende bewirken.
    Ich weiß, dass da ein gewaltiges Potential schlummert. Von der „Höhe“ des Umfangs den die Autoren des Papiers ermittelt haben war ich, ehrlich gesagt trotzdem überrascht.
    Wenn Sie mal danach googln, können Sie lesen, dass es den Autoren genau so erging.
    Deshalb haben sie diese Untersuchung erst veröffentlicht, nach dem sie in verschiedenen Experten Runden rekonstruiert wurde.
    MfG

  34. # Sonnenanbeter

    Ihre Intension, sich mit der Strategie der „Energie-Wender“ zu beschäftigen, um deutlicher zu erkennen, was eigentlich stattfindet, finden leider kaum Gehör.
    Wenn einerseits die Stromkonzerne bis runter zu den Stadtwerken durch politische Vorgaben des EEG Verluste erwirtschaften, die sozialisiert werden, indem weitgehend kommunales „Sozial-Vermögen“ entwertet wird, dann steht doch eine Plan dahinter und kein Zufall.
    Es geht offensichtlich um die Privatisierung der Teile der Stromwirtschaft, die mit Kartell-Privilegien vor jedem Wettbewerb geschützt werden.
    Das sich dabei bereits Zustände wie in einer Bananenrepublik verselbständigt haben, scheint gar nicht mehr wahrgenommen oder kritisch durchleuchtet zu werden.

    Die von Ihnen genannte Summe von jährlich 40 bis 50 Mrd. € kann ja nur umverteilt, bzw. privatisiert werden, wenn intensive Reklame dafür sorgt, indem der zwingende Eindruck entsteht, es gehe garnicht um die Sozialisierung der vorsätzlich verursachten kommunalen Wertverluste, um eine Privatisierung zu höheren Kosten voranzubringen, sonder um die Rettung der durchschnittlichen Temperatur, also der aktiven „Klima-Hilfe“.
    Die jährliche Förderung dieser Umverteilung, mit nur einem %-Satz von zig Mrd., hat eine residierende Lobby ( z. B. http://www.agora-energiewende.de/rat-der-agora/ )und Kampagnen-Vereine ermuntert sich als Dienstleister zu engagieren. An dieser Privatisierung einer vergüteten „Edel-Stromwirtschaft“ inclusive seiner politischen Privilegierung mit Wettbewerbs-Schutz, profitieren m. E. die Spekulanten, die sich ihre Geschäftsmodelle organisieren.

  35. @.Hans Diehl #33
    Was kommt wohl dabei heraus, wenn man Schritt für Schritt die billigsten Stromerzeuger aus ihrer Merit-Order-Berechnung per Gesetzeszwangs abschalten muss….LUXUS, der für viele Menschen in diesem Land nicht mehr zu bezahlen ist. Der Merit-Order-Effekt der Energiewende = erst kommt die Lüge (Energiewende), dann der Betrug/Selbstbetrug (EEG), danach der Mangel (Stromeinsparzwang) und zum Schluss die Armut (unbezahlbare Strompreise bei mangelhafter Stromversorgung).

  36. Diehl #33,

    Ich beschäftige mich schon einige Jahre mit dem Merit Order Effekt, den die EE im Verlauf der Energiewende bewirken.
    Ich weiß, dass da ein gewaltiges Potential schlummert. Von der „Höhe“ des Umfangs den die Autoren des Papiers ermittelt haben war ich, ehrlich gesagt trotzdem überrascht.

    Vorab, das FAU Papier ist ein Witz und das Papier nicht wert.
    Der Strommarkt soll sich genauso verhalten, wie der Rohstoffmarkt?
    Dazu müsste Strom aber lagerbar und frei transportierbar sein. Es soll ja mal Leute gegeben haben, die Licht ins Rathaus trugen. Dann warte ich mal auf die neuen Eimer, ich würde sie Spannungsabfalleimer nennen. Von denen gehen dann die Marktsignale aus. Ihren Arbitrage-Handel wird es nicht geben. Die meisten Verträge werden mit OTC Lieferverträgen geschlossen.

    Hier ist das Grünbuch von unserem dicken Minister

    Dieses Politbüropapier sagt es ähnlich wie FAU aber manchmal sickert auch bei denen die Realität durch:

    …Derzeit werden zahlreiche Kraftwerke von ihren Betreibern stillgelegt. Dieser erforderliche Marktbereinigungsprozess wird in den kommenden Jahren anhalten…

    Raten Sie mal, wie das weitergeht.

    EEG dient der Deindustrialisierung Deutschlands, ähnlich wie in den USA. Morgenthau hätte es nicht besser gekonnt.

  37. @Hans Diehl

    Die 40 – 50 Milliarden sind doch ausschließlich Ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der gesamten Energiewende geschuldet.

    Noch einmal, die 40-50 Mrd. Euro sind real! Echtes Geld wurde früher von Gemeinden über die Stadtwerke eingenommen und für die Bürger ausgegeben. Echtes Geld erhielten Aktionäre (auch Kleinsparer!) der grossen Energieversorger. Echtes Geld wurde von Bürgern bei der Stromrechnung eingespart und konnte für eigene Zwecke ausgegeben werden.

    Genau diese Geldsumme (min. 40-50 Mrd. Euro) hat jetzt eine gutbürgerliche Klientel über die EE abgegriffen, um sich daran zu bereichern. Ein Grossteil wird nun von unten nach oben umverteilt -- echtes, real existierendes Geld und keine „Börsenphantasien“. Nehmen Sie endlich mal zur Kenntnis, dass die Gemeinden wegen Leuten wie Ihnen Schwimmbäder schliessen, Kulturprogramme einstampfen und Buslinien streichen. So sieht es im wirklichen Leben aus!

  38. @Diehl

    Hier meine Antwort:
    Die 40 – 50 Milliarden sind doch ausschließlich Ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der gesamten Energiewende geschuldet. Vor dem Hintergrund der mehrheitlich beschlossenen Realität, von der ich ausgehe, fallen die gar nicht an.

    Das ist zu kurz gedacht. Die Energiewende soll doch eine Investition in die Zukunft sein.

    Ah ja, so habe ich mir das gedacht. Schön, dass Sie es mal auf den Punkt bringen und nicht mehr Nebelkerzen schmeißen.

    Dann frage ich Sie nochmal:

    Gerade die Börsenpflicht zeigt, dass Strom aus EE nicht marktfähig ist.

    Die Vergütungssätze für Strom aus EE liegt deutlich über den Stromproduktionskosten von 4-5 Cent pro kWh von modernen Kohlekraftwerken. Ohne EEG wären EE nicht marktfähig. Die Windkraft (Onshore, Offshore) liegt bei 10 Cent, 15 Cent pro kWh und PV bei 30 Cent pro kWh im Durchschnitt.

    Maximal 0,002 °C (ZWEI TAUSENDSTEL GRAD) ist der deutsche Beitrag am globalen Klimaschutz, welcher durch die geplanten Reduktionen bis 2020 erreicht werden könnte. Eine Fortführung bzw. Verschärfung der deutschen Reduktionen nach 2020 würde einen weiteren Beitrag im TAUSENDSTEL BIS HUNDERTSTEL GRAD BEREICH leisten. Dieser wird uns weitere hundert Milliarden bis Billionen kosten.

    Bereits in 2011 wurde in Deutschland für 6 Mio. Haushalte, dass sind 15% aller Haushalte in Deutschland, eine Abschaltung bzw. Unterbrechung einer Energieversorgung angekündigt. Tendenz steigend.

    Ist das eine Investition von hunderten von Milliarden bis Billionen Euro in die „Zukunft“ wert, die heute soziale Armut und eine Umverteilung von Arm nach Reich über das EEG und die Energiewende bewirkt?

    Herr Diel, können Sie es mit Ihren Gewissen vereinbaren, dass Sie auf Kosten der Armen in Deutschland eine Energiewende vorantreiben, die nicht nennenswert zum eingentlichen Anliegen, den Klimaschutz beiträgt?

    Und ich bitte um eine Antwort, ansonsten werden Ihre Kommentare und Werbelinks hier zukünftig gelöscht.

  39. Das rotgrüne EEG 2000 stammt, wie man weiß, maßgeblich aus der Feder des verstorbenen „Solarpapstes“ und SPD-Genossen Hermann Scheer, eines ausgewiesenen Lobbyisten der Hersteller von Solarmodulen. Aufgepeppt mit Gutmenschen-Märchen wie „Klimaschutz“, Ressourcenschonung und Umweltschutz wurde damit ein Subventionssystem auf die Schiene gesetzt, das weltweit Seinesgleichen sucht und das in Deutschland die größte Umverteilungsmaschine von unten nach oben antreibt, die es vermutlich seit Abschaffung der Leibeigenschaft gegeben hat.
    Da die damaligen Politiker wie Schröder das Thema weder ernst genommen noch verstanden haben, wurden den Subventionsjägern auch kaum Rahmenbedingungen vorgegeben, um den EEG-Strom in das vorhandene, bezüglich Kosten und Versorgungssicherheit weltweit vorbildliche deutsche Netz einzuspeisen. Da man bei nur geringem Nachdenken zu der Feststellung hätte gelangen können, dass Solarstrom infolge des Tag/Nacht-Rhythmus und des Sommer/Winter-Zyklus auf dieser Erde nur in sehr begrenzten Zeitintervallen und in unkalkulierbarer Stärke geliefert werden kann, und auch der Wind häufig nicht oder zu stark oder zu schwach weht, um mit WKA Strom zu erzeugen, hätte man den EEG-Profiteuren die Auflage machen können, dafür zu sorgen, dass sie rund um die Uhr lieferfähig sein und dabei die Netzbedingungen „230 V/50 Hz/korrekte Phase“ erfüllen müssen. Auf diese Weise wäre das Speicherproblem dahin verlegt worden, wohin es gehört, nämlich zum Stromerzeuger. Das wäre auch keine Benachteiligung gewesen, denn in allen Branchen ist es üblich, dass ein Hersteller nicht das liefert, was er am einfachsten und billigsten kann, sondern das, was der Verbraucher sofort verwenden kann, unter „just in time“ in der Industrie schon jahrzehntelang gang und gäbe. Wer dazu nicht in der Lage ist, erhält keine Aufträge mehr.
    Da die Einspeisevergütung dazu bei Weitem nicht ausgereicht hätte, wäre der Goldgräber-Wildwuchs bei EEG- Anlagen so nie entstanden.
    Statt dessen kam auf Lobbydruck der Einspeisevorrang ohne Rücksicht auf die Verwendbarkeit des eingespeisten Flatterstroms. Die Aufgabe der Glättung des Flatterstroms und der Speicherung wurde auf die konventionellen fossilen Kraftwerke verlagert (die dafür nicht ausgelegt sind) und diese dann auch noch dafür beschimpft, dass sie existieren.
    Ich befürchte, dass eine Umkehr der selbstmörderischen Energiepolitik nur durch zwei Faktoren bewirkt werden kann:
    a) einen oder mehrere Blackouts über mehrere Tage und mindestens zwei Bundesländer, eindeutig verursacht durch nicht mehr regelbare EEG-Spitzeneinspeisungen
    b) einen unübersehbaren Industrie-Exodus, wobei zu berücksichtigen ist, dass die vielgepriesene „Industrie 4.0“ noch mehr von einer zuverlässigen Stromversorgung mit minimal zulässigen Frequenz- und Spannungsschwankungen abhängt, d.h. genau von dem, was EEG-Anlagen prinzipiell nicht können.

  40. Dazu habe ich mich mehr als einmal ausgelassen. Das hier finde ich gelungen:
    http://www.q-software-solutions.de/blog/2012/12/04/produktionanpassungen/

    Ohne diese perversen Subventionen sähe es anders aus….

  41. Michael Krüger sagt # 38
    Herr Diel, können Sie es mit Ihren Gewissen vereinbaren, dass Sie auf Kosten der Armen in Deutschland eine Energiewende vorantreiben, die nicht nennenswert zum eingentlichen Anliegen, den Klimaschutz beiträgt?
    Und ich bitte um eine Antwort, ansonsten werden Ihre Kommentare und Werbelinks hier zukünftig gelöscht.

    @Herr Krüger
    Mein Thema ist nicht der Klimaschutz. Ich vereinbare mit meinem Gewissen , dass ich mit dazu beitrage, das meine und Ihre Enkel, oder Urenkel, am Ende der fossilen Rohstoffe nicht im Dunkeln sitzen.
    Ich hoffe mit dieser Antwort noch eine Weile ruhig und sachlich mit diskutieren zu dürfen.

    Oder wollen Sie mich mit allen Mitteln los werden. ????

  42. @Diehl #32

    Das ist zu kurz gedacht. Die Energiewende soll doch eine Investition in die Zukunft sein.

    Von ihnen vermutlich. Die Subvention teuerer unwirtschaftlicher Technologien zahlt sich ja auch in der Zukunft nicht aus.
    Die Technologie der Photovoltaik zum Beispiel ist ausgereizt und ausreichend entwickelt, da wird industriell kaum noch Entwicklung gemacht. Auch da hat das EEG vor Allem für Stillstand gesorgt, weil es vor allem um Mitnahme von subventioniertem Umsatz ging. Auch die Windmühlen sind bekannte Technik. Die kann man aufstellen wenn man sie braucht. Aber nicht um schon investierte Kraftwerke stillzulegen. Das ist dumm.

    Sollte also die Zukunft keine fossilen oder nuklearen Brennstoffe mehr haben, kann sie die Technologie ja rausholen.

    Da können wir uns darauf konzentrieren mit unserem Steuergeld die Erforschung echter Zukunftstechnologien zu fördern.

  43. @30 Hans Diehl
    Ihre Quelle (FAU):

    Durch das Überangebot wurde der Trend der in den Jahren 2000 bis 2008 stark steigenden Strompreise an den Europäischen Strommärkten gebrochen.

    Strompreise Deutschland 2008: 21.8 Cent, Strompreise 2015 (Prognose): 29.4 Cent -- Haushaltsstrom
    Anstieg „Beschaffung, Vertrieb, Marge“ in genanntem Zeitraum: Von 7.4 auf 7.7 Cent/kWh
    Anstieg „Netzentgelte“ in genanntem Zeitraum: Von 5.9 auf 6.7 Cent/kWh (ob das wohl mit EE zu tun hat? Stichwort „Netzausbau“)
    Anstieg „Steuern“ in genanntem Zeitraum: Von 5.5 auf 6.7 Cent/kWh (ob das wohl die MWSt. auf Netzentgelte und EEG-Umlage sind?)
    Anstieg „EEG Umlage“ in genanntem Zeitraum: Von 1.2 auf 6.2 Cent/kWh (selbsterklärend)
    Anstieg „KWK“ in genanntem Zeitraum: Von 0 auf ca. 0.23 Cent/kWh

    Quelle: Agora Energiewende, Jahresauswertung 2014, Bild 18

    Leicht erkennbar, wo hier die wahren Preistreiber sitzen.

    Das Prinzip ist ja sehr einfach zu durchschauen: Ich nehme grundlos Kapazität unter Zwang vom Markt (Kernkraftwerke), dann treibe ich die etablierten Anbieter mit Überschusstrom in den Verlust und nehme dann deren wirtschaftlichen Zwang zur Preiserhöhung wg. mangelnder Rentabilität zum Anlass mich selbst als Retter aufzuspielen, in dem ich durch ein Überangebot den Beschaffungspreis ein wenig drücke (siehe FAU Studie). Während ich selbst jetzt Hauptprofiteur bin und den Rahm abschöpfe, werden die Mitspieler gezwungen jetzt unrentable Erzeugerkraftwerke am Netz zu halten, um meine Profite abzusichern, da ich selbst nicht in der Lage bin bedarfsgerecht zu liefern.
    Jetzt muss ich nur genug Dumme finden, die mir meine Story vom „CO2“ glauben, obwohl der Ausstoss durch Stromerzeugung praktisch nur vernachlässigbar sinkt. Dazu benötige ich zwangsweise die Öko-Bewegung: Dumm genug, um alles zu glauben was angeblich das „Weltklima“ rettet, dumm genug um zu glauben, dass sinkende Börsenstrompreise gut sind, obwohl auf der Rechnung ständig höhere Preise stehen, laut genug, um alle Gegner niederzuschreien und aggressiv genug, um Politiker einzuschüchtern.
    So habe ich mir eine Welt geschaffen, in der ich als Projektierer (nicht als Betreiber, da werden wg. unsicherer Rentabilität wieder die Dummen eingesetzt) märchenhafte Renditen einfahren kann. Damit kann ich nun Gutachter bezahlen, neue Lehrstühle finanzieren, Institute gründen,…kurz, die Infrastruktur für weiteres Wachstum erschaffen.
    Das jedes Schneeballsystem ein Ende hat, dass haben die Solar-Hersteller schon gemerkt, die anderen folgen noch. Das eine Fortsetzung nicht auf Dauer möglich ist, das ist mit einem Wort erklärbar: Grundlast.

  44. Tja Herr Diehl,
    es ist ja nett, dass Sie sich um unser aller Enkel und Urenkel Schicksal Sorgen machen. Unsere Vorväter haben sich um uns sicher die gleichen Sorgen umgetrieben, deshalb haben sie Windmühlen und Segelschiffe abgeschafft und die Dampfmaschine , Motoren, Turbinen usw erfunden. Wann die fossilen Rohstoffe mal zu Ende gehen werden, weiß kein Mensch. Und dann gibt es ja auch noch Uran, Thorium usw. Ich kann Ihnen als Techniker versichern, dass Wind und Sonne bei der Energieversorgung der Zukunft wenn überhaupt nur eine marginale Rolle spielen werden. Das Zauberwort dazu heißt „Energiedichte“ gepaart mit der Wetterabhängigkeit. Um unsere Nachfahren mach ich mir deshalb keine Sorgen, weil die nicht dümmer werden, als wir (auch wenn das in Einzelfällen manchmal so aussieht). Und ob die dann in 50 oder 100 Jahren auch immer noch Angst vor dem bösen Atomstrom haben oder schon Reaktoren der 4. Generation bauen oder noch was erfunden haben, wovon wir heute noch gar keine Vorstellung haben, bleibt ihnen überlassen. Oder meinen Sie der Soldat 1915 im Schützengraben hätte sich vorstellen können, mal schnell mit dem Schmartfon nach Hause zu telefonieren oder über Google maps die Stellungen der Feine zu kontrollieren? Nichts für ungut…

  45. @Pietsch: Man muß ja nicht mal auf die Vorväter zurückkommen.
    Ich brauche mir doch nur die Entwicklung der Rechentechnik ansehen.
    1978 hab ich den ersten Computer live gesehen. Hat noch ein eigenes Gebäude gebraucht. Datenverarbeitungsanlage.
    Und die leistungsstärksten Geräte? Noch Anfang der 80iger wäre die Möhre auf der ich gerade tippe, die schnellste Maschine der Welt gewesen. Jeder Gamer mit seinem Gerät könnte heute Probleme als Hintergrundprogramm abarbeiten
    an denen sich 1978 die bestausgestatteten Rechenzentren schwergetan hätten.
    Wir sollten uns um unseren Kram kümmern, die Enkel werden sicher ganz gut allein klarkommen.

  46. Sonneanbeter sagt # 43
    Anstieg “EEG Umlage” in genanntem Zeitraum: Von 1.2 auf 6.2 Cent/kWh (selbsterklärend)
    Anstieg “KWK” in genanntem Zeitraum: Von 0 auf ca. 0.23 Cent/kWh
    Quelle: Agora Energiewende, Jahresauswertung 2014, Bild 18
    Leicht erkennbar, wo hier die wahren Preistreiber sitzen.

    @Sonneanbeter
    Deshalb habe ich doch in meinem ersten Kommentar hier #2 diesen Artikel nur als die halbe Wahrheit bezeichnet.
    Schauen Sie mal Zitat: Das ist aber erst ab 2010 so., wo mit einer EEG Neuordnung den EE und den Endverbrauchern, dieses „Faule Ei“ ins Nest gelegt wurde. Vor 2010 wurde der EEG Strom den Versorgern zwangszugeteilt, und den Rest mussten sie sich konventionell verschaffen. Mit anderen Worten, vor 2010 war Überschuss Strom kein Thema, weil nur so viel konventioneller Strom produziert wurde, wie zum Ergänzen der EE Zwangszuteilung nötig war. Ab 2010 ist der EE Strom zum Vermarkten an die Börse verpflichtet worden, fällt dort im Überfluss an, weil die Versorger erst mal ihren Bedarf über Langzeitverträge mit konventionellem Strom decken. An der Börse führt der Überschuss logischerweise zu niedrigen Börsenpreisen.
    Das „Paradoxon“ dabei ist, dass diese niedrigen, oder sogar negativen Börsenpreise, für die nicht privilegierten Endverbrauchern die Umlage erhöht. Zitat Ende.
    Genau das wird in der folgenden Grafik mehr als deutlich. Wo sich ab 2010 die Umlagenkurve von den Vergütungsbalken nach oben verabschiedet.
    http://www.photovoltaikbuero.de/wp-content/uploads/2014/12/2Auszahlung-versus-EEG-Umlage-Grafik-Eva_1.jpg
    Ziehen Sie mal ab 2009 , bei jeder Umlagenerhöhung, den Merit Order Effekt von etwa 0,8 Cent ab, dann hat die Umlage noch eine „1“ vorm Komma. Sie sehen, die EE wurden, mit lobbyistischem Beigeschmack ,zu den Preistreiben gemacht.

    @Sonneanbeter. sagt.

    Das Prinzip ist ja sehr einfach zu durchschauen: Ich nehme grundlos Kapazität unter Zwang vom Markt (Kernkraftwerke), dann treibe ich die etablierten Anbieter mit Überschusstrom in den Verlust und nehme dann deren wirtschaftlichen Zwang zur Preiserhöhung wg. mangelnder Rentabilität zum Anlass mich selbst als Retter aufzuspielen, in dem ich durch ein Überangebot den Beschaffungspreis ein wenig drücke (siehe FAU Studie). Während ich selbst jetzt Hauptprofiteur bin und den Rahm abschöpfe, werden die Mitspieler gezwungen jetzt unrentable Erzeugerkraftwerke am Netz zu halten, um meine Profite abzusichern, da ich selbst nicht in der Lage bin bedarfsgerecht zu liefern.

    @Sonneanbeter
    Das kommt leider dabei heraus, wenn ein Gesetz zum Spielball zweier konkurrierenden Systeme wird.
    Nehmen Sie das Beispiel, EEG Neuordnung 2010, da wurden – auf drängen der Netzbetreiber – die EE zum Vermarkten an die Börse verpflichtet, wohl mit dem Hintergedanken, dort ihren wahren Wert darstellen zu müssen, in dem sie sich selbst mit niedrigen Börsenpreisen, entwerten.
    Dazu kam, dass die Umlage aus der Differenz, zwischen diesen sinkenden Börsenpreisen, und den EE Vergütungen ermittelt wird. Mit anderen Worten, alles wurde mit einer höheren Umlage, auf die Verbraucher abgewälzt, so frei nach dem Motto ihr wollt die Energiewende, dann bezahlt auch.
    Neuerdings geht der Schuss offenbar nach hinten los. Auf dem EEG Konto, wo der Saldo zwischen Erlöse für EE Strom, und EEG Vergütung die Umlage bildet, schlägt ja diese Umlage auch auf der Einnahmenseite zu Buche, um den Saldo, auszugleichen. Die Umlage wird aber höher wenn der Börsenpreis sinkt. Es findet somit ein Ausgleich des Saldos statt, obwohl auf der Ausgabenseite für Vergütung nicht „1“ Cent mehr benötigt wird. In Folge dessen muss da Geld übrig bleiben, was nun auf dem EEG Konto mit einem Überschuss von 4,5 Milliarden zu Buche schlägt.
    Jetzt muss man sich was einfallen lassen, entweder die Umlage merklich senken, oder das Geld anderweitig verbraten. Wahrscheinlich plädiert die eine Seite für die Umlage und die andere Seite für Entlastungen der Wirtschaft. Ich würde eine vernünftige Zusammenarbeit dahingehend sehen, diese Ansammlung, in einen – wenn nötigen – Kapazitätsmarkt zu investieren.
    Sie sehen, man muss sich schon intensiv dafür interessieren, um einigermaßen durchzublicken, was da abgeht.

    Ich habe bei EIKE mit einem bekennenden Energiewende „Gegner“ einen fairen Dialog geführt.
    Beeindruckt hat mich was er als letztes geschrieben hat.

    Zitat: F. P. sagt:
    Abgesehen davon, dass sogenannte „Erneuerbare Energien“ keine Zukunft haben, werden Sie in diesem bösen Spiel nur als Mittel zum Zweck benutzt.

    Ich hatte dem F.P. noch ein paar respektvolle Zeilen gepostet für diese Erkenntnis, die wurden aber leider nicht mehr veröffentlicht.

    MfG

  47. @Diehl

    Mein Thema ist nicht der Klimaschutz. Ich vereinbare mit meinem Gewissen , dass ich mit dazu beitrage, das meine und Ihre Enkel, oder Urenkel, am Ende der fossilen Rohstoffe nicht im Dunkeln sitzen.
    Ich hoffe mit dieser Antwort noch eine Weile ruhig und sachlich mit diskutieren zu dürfen.

    Ah ja. Die Enkel und Urenkel werden sich freuen, dass Sie und wir denen nichts vererben können, da die Energiewende durch steigende Strompreise die ganzen Ersparnisse vieler Leute frisst. Anstatt 18 Cent muss man heute schon 29 Cent pro kWh zahlen. Und die Enkel und Urenkel werden sich freuen, dass Sie denen Agrarwüsten mit Energiepflanzen und Wälder aus Windkrafträdern hinterlassen, wo Vögel und viele andere Wildtiere sich nicht mehr aufhalten.

    Die Kohle reicht in Deutschland und der Welt übrigens noch für 100-200 Jahre. Uran, Plutonium und Thorium auch. Brutreaktoren unbegrenzt. Kernfusion unbegrenzt.

    Und das „Paradoxon“ und „Faule Ei“ von 2010 haben Sie hier jetzt genug erklärt, ab hier werde ich alle weiteren Kommentare von Ihnen löschen. Eine weitere Diskussion ergibt mit Ihnen keinen Sinn, da Sie ganz einfach ideologisch verblendet sind.

  48. @Jürgen
    Kleine Korrektur:
    Der Erfinder des Vorgängers der EEG….war ein gewisser Josef Fell…..der seine private Solaranlage gerne refinanziert hätte….und den Stadtwerken Hammelbürg die „kostendeckende solareinspeisevergütung“ aufgeschwatzt hat….und somit die Hammelburger Bürger die Kosten des Herrn Fell mit etwas um die 0,58 Pfennig/kWh renditeartig zurückgezahlt haben.
    Blöderweise kam dann die Liberalisierung der Energiemärkte…..und die Hammelburger Bürger könnten sich andere Stromanbieter suchen…..und die Hammelburger Stadtwerke standen blöd da…….und erst dann…..hat sich der grüne Fell mit den roten Scheer verbündet, um diese Art der Selbstbereicherung dem ganzen deutschen Volk überzustülpen.

    Und heute…..die Geister, die sie riefen…..wern se nu nich mehr los.
    Und heute…..spielen viele dieses Pyramidenspiel…..und den Letzen beißen die Hunde, weil er nicht das nötige Kleingeld besitzt um bei diesen lieblichen Spielchen mitzumachen.
    Dummerweise ist in vielen Rathäusern diese Erkenntnis noch nicht angekommen…..das in nächster Zeit das System kollabieren wird und zusätzlich zu den pleitegehenden Stadtwerke auch noch die Stadteigenen Windparks zu Investruinen verkommen werden.

    Achso….weht viel Wind…stöhnt die Energiewirtschaft……oder, wie am 09.04.15 um 16:00 Uhr…….weht Deutschlandweit so wenig, das wir gerade mal 0,228 GW Windströmlinge aus den Leitungen zutschen konnten…während die fiesen Klimaschweine wieder mal 59 GW liefern mussten.

    Statistisch gesehen war der See nur 0,5 m tief…..und trotzdem ist die Kuh drin ersoffen……

    Onkel Heinz………Hängematte, Poppkorn, Cola…….man brauch nur noch etwas Geduld…..

  49. Lieber Herr Diehl,
    wenn ich Sie richtig verstehe, ist doch der Kern Ihrer Aussage der, dass erst durch den Zwang zur Vermarktung des EEG-Stroms an der Börse ab 2010, die Energiewende so richtig teuer wurde und vorher alles billig und gut war.

    Das ist mit Verlaub gesagt, Unsinn. Was wäre denn nach dem alten Modell geschehen? Die Versorger hätten den zunehmend mehr produzierten EEG-Strom „zugeteilt“ bekommen und hätten zusehen müssen wohin damit. Sie behaupten, dann wäre entsprechend weniger konventioneller Strom erzeugt worden. Dies hätte aber dann zur Folge gehabt, dass die konventionellen Kraftwerke nicht mehr rentabel wären und stillgelegt würden oder als systemrelevant am Netz bleiben und, da nicht beliebig regelbar, ihren Überschussstrom an der Börse verramschen. Die Folge? Sinkende Börsenstrompreise und zunehmend unwirtschaftliche Kraftwerke. Die Kosten für diese „Systemkraftwerke“ wären dann aber nicht in der EEG-Umlage gelandet sondern in den Netzkosten versteckt worden. Der einzige Unterschied zu heute wäre der, dass die EEG-Umlage etwas niedriger ausfallen würde und die Netzkosten dafür entsprechend höher -- also reine Bilanzkosmetik.

    Abgesehen davon ignoriert das alte Modell völlig, dass der größte Anteil des Stroms aus Gründen der Planungssicherheit über mittel- und langfristige Verträge gehandelt wird. In diese Systematik passt ein zunehmender Anteil von zufällig anfallendem Strom nicht hinein. Daher ist die Vermarktung von EEG-Strom an der Börse fast zwangsläufig. Dass dies im Sinne der Netzbetreiber ist, ist klar. Denn so wird offensichtlich, welche immensen Gesamtkosten damit verbunden sind und es stehen nicht die Netzbetreiber als Kostentreiber am Pranger. Das ganze Problem ließe sich ganz leicht umgehen, wenn man, wie von Herrn Althoff (#39) bereits richtig dargestellt, den Erzeugern von Wind- und PV-Strom nicht nur eine Abnahmegarantie, sondern wie allen anderen Marktteilnehmern auch, eine Lieferpflicht auferlegen würde. Müssten sie für alle durch sie selbst verursachten Systemkosten aufkommen, hätte der Spuk schnell ein Ende. Das geben übrigens auch Agora und Herr Baake unumwunden zu, die den Erneuerbaren prinzipiell jede Marktfähigkeit absprechen und deshalb ja schon eifrig an einem EEG-Nachfolger basteln, der die sinkenden Vergütungssätze ausgleichen soll.

  50. #47

    „ab hier werde ich alle weiteren Kommentare von Ihnen löschen. Eine weitere Diskussion ergibt mit Ihnen keinen Sinn, da Sie ganz einfach ideologisch verblendet sind.“

    Danke, Herr Krüger!!!

  51. @MOXel

    Sehr schön erklärt, Danke.
    Man sieht sehr schön, dass das EEG einen Wunschtraum erzwingen soll. Egal wie man es nachbessert es wird nur noch schlimmer.
    Auf EIKE ist ein interessanter Artikel erschienen der zeigt, wie ein Dorf die EEG-Subventionen auf Kosten der Allgemeinheit abschöpft und sich selbst noch ein reines Gewissen dabei versorgt.
    Man wundert sich schon, dass dieses Schmarotzen an der Allgemeinheit akzeptiert wird.

  52. Herr Heß,

    Man wundert sich schon, dass dieses Schmarotzen an der Allgemeinheit akzeptiert wird.

    was soll diese Ungeduld, das doch Ihrer Meinung nach die Demokratie?

  53. #46 Hans Diehl

    Ich lass Sie da nicht raus: Wer hat die 40-50 Mrd. Euro?

    Eine einfache Frage, der Sie nicht ständig mit Nebenschauplätzen zu entkommen versuchen sollten.

    Was die Sorge um Ihre Enkel und Urenkel betrifft: Müssen Sie sich diese Sorgen unbedingt von mir mit 8-10% Rendite vergolden lassen?

  54. @rassbach

    was soll diese Ungeduld, das doch Ihrer Meinung nach die Demokratie?

    Hat mit Ungeduld nichts zu tun. Ist lediglich eine Feststellung.
    In unserer Demokratie akzeptiere ich und nehme es zur Kenntnis, dass ich da in der Minderheit bin.
    Die Mehrheit zur Zeit findet das EEG anscheinend notwendig.

  55. @ Herr Heß #51

    Letztes Jahr erschien ein ausführlicher Artikel bei der Süddeutschen über Feldheim. Ich hatte ihn damals folgendermaßen kommentiert (die Kommentare bei der SZ wurden ja mittlerweile komplett gelöscht):

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/autarkes-dorf-feldheim-mit-eigener-energie-1.2017641-3

    Feldheim ist schon ein tolles Beispiel für Energieautarkie und die Energiewende. Wie ja schon im Artikel eingeräumt wird, lässt es sich leider nicht auf den Rest von Deutschland übertragen -- zum Glück, bei dem Ressourcenverbrauch!

    Eigentlich beweist Feldheim eher, dass die Energiewende nicht funktionieren kann. Da hat man 100mal (!) mehr Windleistung installiert als man selber benötigt und es braucht trotzdem noch Reservekapazitäten in Form von Biogasanlage und Batterie.

    Dass man keine Netzgebühren auf sein eigenes Netz zahlen muss, ist klar. Über den Entfall der EEG-Umlage ließe sich reden, wenn man sämtlichen erneuerbaren Strom im eigenen Netz vermarkten würde und nicht in das Verbundnetz einspeist. So kassiert man zwar garantierte Einspeisevergütung, entzieht sich aber der EEG-Umlage. Machen das noch ein paar mehr Gemeinden, bricht das System zusammen. Warum aber keine Stromsteuer fällig wird, verstehe ich nicht. Beziehen die Einwohner auch alle keine gesetzliche Rente? Die Einnahmen der Strom-bzw. Ökosteuer fließen bekanntlich in die Rentenkassse!

    Ansonsten würde mich interessieren, wie weit die Autarkie tatsächlich geht. Ist das eigene Netz tatsächlich komplett entkoppelt und schwarzstartfähig? Oder lässt sich das ganze System nur mit Hilfe von extern hochfahren und synchronisieren? Dann würde man sich doch auch wieder nur in die Tasche lügen, da man einen erheblichen Kostenblock nicht vorhalten braucht.

  56. Sorry, habe aus Versehen die letzte Seite verlinkt. Hier der Einstieg in den Artikel:

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/autarkes-dorf-feldheim-mit-eigener-energie-1.2017641

  57. @MOXel

    Eigentlich beweist Feldheim eher, dass die Energiewende nicht funktionieren kann. Da hat man 100mal (!) mehr Windleistung installiert als man selber benötigt und es braucht trotzdem noch Reservekapazitäten in Form von Biogasanlage und Batterie.

    Das ist so ähnlich wie mit der „Bio“-Landwirtschaft. Es funktioniert in Nischen für Reiche und weil ja die konventionelle Landwirtschaft da ist die am Ende die Weltbevölkerung versorgt. Bioanbau kann das nicht schaffen
    Mit solchen Leuchtturmprojekten als PR -- Anker wird sich die Energiewende politisch in die Zukunft retten.

    Deutschland ist ein reiches Land. Biomassekraftwerke sind grundlastfähig. Das heißt wir könnten die Wälder dieser Welt einkaufen und dafür auf Kohle- und Kernkraftwerke verzichten. Für die Welt und eine wachsende Weltbevölkerung wird es kein Konzept sein.

    Was in der Diskussion nie bemerkt wird ist ja, dass die Kernenergie vieler besser in der Lage ist mit Lastwechsel zurecht zu kommen.
    Man müsste nur das mit den Steuerelementen sauber auf die Reihe bekommen und wegen der physikalisch möglichen Wechselgradienten sicher noch einiges lernen und vorausschauend regeln, das heißt die Wettervorhersage mit einbeziehen. Das erscheint mir aber technisch realisierbar. Das wurde sicher schon mal durchdacht.

    Wie hier schon öfter angesprochen wurde, lassen sich mit einem Mix aus Kernenergie, Gaskraftwerken und Windenergie die deutschen CO2-Einsparungsziele locker übertreffen und auch mit den jetzigen technischen Möglichkeiten zu wesentlich überschaubareren Stromerzeugungskosten. Kernkraft ist bei uns allerdings ein Tabuthema, selbst wenn es darum geht das Klima zu retten.
    Ursache dafür war die verfehlte und obrigkeitslastige Technikkommunikation von Strauß und Konsorten bzgl. Kernenergie und Umweltschutz.

  58. Herr Heß,#54,

    In unserer Demokratie akzeptiere ich und nehme es zur Kenntnis, dass ich da in der Minderheit bin.
    Die Mehrheit zur Zeit findet das EEG anscheinend notwendig.

    anscheinend? Die Mehrheit weiß gar nicht worum es geht, sie sitzen wie die Frösche im Topf und merken nicht, dass der auf dem Feuer steht.

    Börsenhansi Diehl merkt das auch nicht.

    Ihre angelernte Demokratie versagt auf der ganzen Linie.

    Das sagen mir Ihre fleißigen Wissenschaftler auf der WBGU Seite:

    „Die Gutachten des WBGU sind unersetzliche Nachschlagewerke und Quellen für die internationale Umwelt- und Entwicklungspolitik. Jeder Wissenschaftler, Entscheidungsträger und jede Institution, die sich mit dem drängenden Problem von Umwelt und Entwicklung befasst, sollte über diese Werke verfügen.“

    Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) 1998-2006

    Finanzierung der globalen Energiewende
    Die Welt steht vor der Herausforderung einer Transformation zu nachhaltigen Energiesystemen. Für verbesserte Energieeffizienz und die Umstellung auf erneuerbare Ener-gien müssen hohe Anfangsinvestitionen getätigt werden. Diese Investitionen beinhalten zugleich große Chancen, da im Zuge der Transformation strategische Innovationen ausgelöst werden und neue Märkte entstehen können. Die Investitionen in erneuerbare Energietechnologien und Energieeffizienz können durch Einsparungen der Kosten für fossile Brennstoffe bei konventionellen Technologien schon bis zum Jahr 2040 vollständig kompensiert sein. Das private Kapital für die Transformation ist vorhanden und kann unter geeigneten politischen Rahmenbedingungen mobilisiert werden. Mit einer entsprechenden Ordnungspolitik sollten Investitionen für Private ­attraktiver gemacht werden. Der WBGU sieht hier den gestaltenden Staat gefordert, der durch eine integrierte Energie-, Umwelt- und Klimapolitik einen stabilen und langfristigen transformativen Ordnungsrahmen schafft und so bestehende Investitions­risiken verringert. Gleichzeitig sollte die Politik die Möglichkeiten zur Partizipation erweitern. Zurzeit ist Deutschland Vorreiter dieser Transformation, sowohl bei den technologischen Innovationen als auch bei der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen. Unser Land kann der Welt ein Beispiel dafür geben, wie die Energiewende nicht weniger, sondern mehr Wohlstand generieren kann.

    Börsenhansi steht auf der richtigen Seite 😉

    Niemand wurde gefragt. Auch im Parteientheater haben Sie diese Wahl nicht, weil olle Genscher schon 1970 die Umweltorgane außerhalb dieser sg. Demokratie gestellt hat- unabwählbar 😉

    Das letzte was unabwählbar gestellt wurde ist die EZB und ihr Gouverneursrat.

    Seehofer hat das so ausgedrückt:

    Diejenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden.
    Diejenigen, die entscheiden, wurden nicht gewählt.

  59. @Rassbach

    anscheinend? Die Mehrheit weiß gar nicht worum es geht, sie sitzen wie die Frösche im Topf und merken nicht, dass der auf dem Feuer steht.

    Nur sie sind der Oberschlaue?

    der schlaue Herr Rassbach weis alles besser als die dummen Mitmenschen.

    Woher kommt diese Eingebildetheit von ihnen?

    Sie klingen wie die Klimaaktivisten. Kein Deut besser.
    Ihre Argumentationsweise rechtfertigt ihre Einbildung meiner Beobachtung nach nicht.

  60. @MOXel

    Ansonsten würde mich interessieren, wie weit die Autarkie tatsächlich geht.

    Eigentlich ist das egal. Autarkie ist etwas Naturromantisches und für eine Industriegesellschaft die exportiert nichts erstrebenswertes.

    Die Weltbevölkerung von 7 Mrd. ist nur überlebensfähig wenn es zu Kooperation und Arbeitsteilung kommt. Denn nur dann wird sich ein effizientes System entwickeln.

    Im Gegenteil. Gerade Autarkie führt doch zum Streit um Ressourcen und zur Bunkermentalität.

    Autarkie gaukelt eine Scheinsicherheit für einen Teil der Bevölkerung vor und ist irgendwie positiv besetzt, entspricht aber nicht unserer Lebensrealität. Diese Art von Feldheim-Autarkie ist ein reiner PR-Gag ohne volkswirtschaftlichen Wert.

    Autark können sie auch keine Solarzelle bauen.

  61. @Günter Heß #58

    Wie hier schon öfter angesprochen wurde, lassen sich mit einem Mix aus Kernenergie, Gaskraftwerken und Windenergie die deutschen CO2-Einsparungsziele locker übertreffen

    Wenn ich Kernergie einsetze, was soll ich denn da noch mit Windkraft. CO2 spart die auch nicht mehr ein, zu Regelung kann man die nicht benutzen und billiger wird das keinesfalls. Das zu fordern ist bestenfalls ein Einknicken vor den Windprofiteuren. Das wird kaum dazu beitragen die Aversion gegen Kernkraft in der Bevölkerung herabzusetzen. Das Stärken eines Bewusstseins für maximale Naturschonung halte ich da für aussichtsreicher und das heißt Windkraft nein danke.

  62. @All

    Ich bitte darum Herrn Diehl nicht mehr in die Debatte mit einzubeziehen, da ich seine Wiederholungen/ Kommentare nicht mehr genehmige.

    Wenn es um die EE geht halte ich die PV für die sinnvollste der EE, wenn man damit nicht Strom, sondern z.B. Wasserstoff über Elektrolyse herstellen würde und den dann einsetzen würde. Da müsste sich aber noch erheblich der Preis senken. Windkraft und Energiepflanzen halte ich für nicht umweltverträglich.

  63. @Heß #58 & 61
    Meine Frage nach der Autarkie war eine rein rhetorische. Ich halte Autarkie um ihrer selbst willen, so wie Sie, für dumm, evtl. sogar gefährlich. Nicht umsonst streben die meisten Diktaturen nach Autarkie und nicht nach freiem Handel, der immer auch den Austausch von gesellschaftspolitischen Ideen bedeutet und eher demokratische Strukturen befördert. Dass man natürlich versucht, nicht zu sehr von einzelnen Potentaten abhängig zu sein (russisches Gas oder saudisches Öl), muss ja nicht gleich bedeuten, Energieautarkie anzustreben.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass es Sinn macht, Dinge dort zu produzieren, wo es in der Summe der Aufwände am günstigsten ist – also um bei Ihrem Beispiel Bio-Landwirtschaft zu bleiben, z.B. Soja in Südamerika und Getreide in unseren Breiten. Das erhöht selbst unter Berücksichtigung des Transports die Ausbeute für eine wachsende Weltbevölkerung mit gleichzeitig wachsenden Ansprüchen an den Wohlstand. Nur wenn man es schafft, aus möglichst wenig Fläche möglichst viel herauszuholen, kann man es sich leisten, Refugien für die Natur zu belassen. Deshalb verbietet sich auch die Energiewende hin zu Erzeugern mit möglichst geringer Energiedichte und maximalem Flächen- und Ressourcenverbrauch. Immer wenn die Menschheit auf entsprechende „Erneuerbare“ Ressourcen angewiesen war, hat dies komischerweise zu deren Ausrottung (z.B. Wälder in England und Südeuropa, Wale) oder Verdrängung der Natur (z.B. Palmölplantagen, Maisfelder) geführt.
    Will man den Energiebedarf der Menschheit mit möglichst wenig Umweltzerstörung decken, so muss man in die Erforschung möglichst intensiver Energieformen (Kernkraft und Fusion) investieren, nicht in die Photovoltaik. Wie man den Weg bis dorthin am geschicktesten gestaltet, darüber kann man sicherlich diskutieren. Ich glaube, man sollte auf Wind verzichten, da Nutzen und Aufwand/Schaden in keinem guten Verhältnis stehen. Gehen uns die konventionellen Energieträger tatsächlich zu früh aus, kann man immer noch überall Windräder aufstellen und Wasserstoff oder Methan gewinnen -- die Technik ist ja bekannt und verfügbar.
    Ansonsten sind KKW sehr gut geeignet die Schwankungen von Wind und Sonne auszugleichen. Da man in den Jahren der Kerntechnikeuphorie ja mal vorhatte, ganz Deutschland mit Kernenergie zu versorgen, sind zumindest die deutschen KWU-Reaktoren alle in der Lage über lange Zeiträume Lastfolgebetrieb zu fahren, um auch die Mittellast abzudecken. Dies wurde und wird ja auch schon jahrelang problemlos durchgeführt (allerdings wird die Reaktorleistung in der Praxis über den Borgehalt geregelt und nicht über die Steuerstäbe).

  64. @ Michael Krüger #63

    PV halte ich nicht für geeignet, einen großen Beitrag für die Energieversorgung zu übernehmen. Es gibt Untersuchungen des IER der Uni Stuttgart, die zeigen, dass der Ressourcenbedarf bei PV im Vergleich zu anderen Erzeugungsarten, insb. Kernenergie um Größenordnungen höher ist – Wind schneidet allerdings auch nicht besonders gut ab. So benötigt man für die Herstellung einer kWh Strom mittels PV oder Wind ungefähr 10mal so viel Eisen, 10- (Wind) bis 46mal (PV) so viel Kupfer und 2- (Wind) bis 80mal (PV) so viel Aluminium, im Vergleich zur Kernenergie. Alles nicht besonders umweltfreundlich zu gewinnende Rohstoffe.
    http://www2.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/pb_pdf/Voss_Stuttgart_2009_06.pdf (Folie 25)

    Schaut man sich eine aktuelle Untersuchung des Institut für Festkörper-Kernphysik gGmbH und der TU Berlin an, die die eingesetzte Energiemenge, die für Bau, Unterhalt und Rückbau, Brennstoffversorgung sowie Endlagerung entstehender giftiger, bzw. radioaktiver Abfälle mit der erzielten Energiemenge ins Verhältnis setzen, so zeigt sich auch hier, dass Kernkraftwerke aufgrund ihrer enormen Energiedichte um mindestens den Faktor 5 (Wind) bis 20 (PV und Biomasse) besser abschneiden. Berücksichtigt man dann noch den Aufwand für die Speicherung bei Wind und PV, so landet man bei Faktor 20 (Wind) bis 46 (PV).
    http://festkoerper-kernphysik.de/Weissbach_EROI_preprint.pdf

    Unter diesen Gesichtspunkten sollte die Nutzung von PV auf einige Spezialanwendungen z.B. in strukturschwachen sonnigen Gebieten beschränkt bleiben.

  65. @MOXel

    Danke für die Klarstellung und die interessante Information.

    @Krüger

    Warum wollen sie Herrn Diehl denn sperren?
    Es mag sie zwar nerven, weil er sie immer wiederholt.
    Aber alle seine Argumente wurden sauber widerlegt, von MOXel und anderen.
    Jeder der hier mitliest kann das doch erkennen.
    Insofern hilft uns Herr Diehl doch eher.

  66. @Heß

    Herr Diehl ist gar nicht daran interessiert hier ernsthaft zu diskutieren, sondern möchte seine Werbelinks unters Volk bringen und stören. Seinen Geltungsdrang möchte ich hier mal stoppen. Der Spamfilter ist schon voll mit seinen Links, die er hier zigfach platzieren wollte und will.

  67. PS

    Es scheint so, dass hier jemand erneut die „Sperrung“ nicht akzeptieren kann und einfach weiter macht. Hatten wir alles schon. Ich werde kommentarlos weiter alles löschen. Also nicht wundern, wenn die Kommentarzahlen durcheinander geraten.

  68. PPS

    Der gesperrte Herr arbeitet übrigens mit Sohn für die Solarlobby, wie ich gerade herausgefunden habe und verdient kräftig mit und wirbt für die Energiewende mit eignen Verein. Somit sollte er froh sein, dass ich hier nicht alle seine Kommentare lösche. Das solls dazu aber gewesen sein.

  69. @Michael Krüger

    In diesem Dilemma stecken viele die eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben.
    Sie lassen sich von der Allgemeinheit ihren Strom und ihre Rendite bezahlen, obwohl sie sich selbst als Klimaschützer sehen.
    Diese Realität werden vermutlich einige gerne verdrängen.

  70. @Heß

    Die meisten Leute mit PV-Anlage auf dem Dach, die ich sehe, sind keine Klimaschützer, sondern Großbauern. Ansonsten ein Recyclinghof bei mir in der Straße und ein paar Kirchendächer in der Stadt und eine BUND Bürgersolaranlage und eine auf einem Straßenbahndepot. Bei Privatpersonen sogut wie gar nicht. Die Großbauern sehen sich bestimmt nicht als Klimaschützer. Das ist lediglich ein einträgliches Nebeneinkommen. Biogas wird gar zum Haupteinkommen.

  71. @Günter Heß #57
    Deutschland ist mit 2 Billionen EURO verschuldet und vernichtet gerade mit der Energiewende die Basis seines wirtschaftlichen-Industriellen Wohlstand. Deutschland ist nur für den „Reich“, der sich die steigenden Lebenshaltungskosten durch eine fehlgesteuerte Wirtschafts-und Energiepolitik in Deutschland jetzt und in Zukunft noch leisten kann. Für den Großteil der deutschen Bevölkerung und in Gesamten für die soziale Volkswirtschaft hat der Abstieg schon lange begonnen. Die politischen Vernichtungsgesetze ESM und EEG beschleunigen diesen Abstieg nur noch mehr. Diese Gesetze und die „Umwelt-Heuchelei-Vorgaben“ unserer Öko-Ideologiepolitik schaffen keine dringend benötigte Wertschöpfung mehr in Deutschland. Im Gegenteil….bewehrte Wertschöpfungsketten des allgemeinen Wohlstand in der Industrie und Grundstoffproduktion sind massiv gefährdet durch diese „Grüne-Ideologie-Politik“.

    Die Lebenshaltungskosten steigen in Deutschland und gleichzeitig sorgt diese CO2-Verteufelungs- und damit die Industriefeindliche Grüne-Politik dafür, dass Deutschland die Basis für gut bezahlte Arbeitsplätze immer mehr verliert.

  72. @HoffmannM #72

    Die meisten hier sind doch gegen das EEG, so auch ich.

    Was wollen sie mit ihrer andauernden sich immerzu wiederholenden Schimpftirade und ihrem Alarmismus eigentlich sagen?

  73. Sorry, die Kommentarzahlen sind wieder verrutscht, da ich wieder Kommentare löschen musste. Herr Heßs #72 ist jetzt #71.

  74. @Krüger

    Die meisten Leute mit PV-Anlage auf dem Dach, die ich sehe, sind keine Klimaschützer, sondern Großbauern.

    Das ist vermutlich richtig. Deshalb ist auch der Seehofer sofort drauf gesprungen, obwohl die Bayern nahezu CO2 frei Strom erzeugen. Subventionen für Bauern nimmt der immer mit.

  75. @Heß

    Das geht soweit, dass einer der Großbauern bei mir in der Nähe sogar PV-Anlagen auf einen Stall in NW-Lage installiert hat, als die anderen Dächer voll waren. Den ersten Winter wurde noch der Schnee von den PV-Dächern geschippt, danach hat der Bauer vermutlich mitbekommen, dass sich das im Winter nicht lohnt.

    Die Milchbauern in meiner Umgebung sind alle reich und investieren in neue Ställe und PV-Anlagen auf den Dächern. Dann noch ein Hofcaffee und es lässt sich hervorragend davon leben.

  76. Herr Krueger

    Da Sie die Richtigstellung der Recherche zu meiner Person gelöscht haben, bitte ich freundlichst, die Recherche selbst, in # 68 auch zu löschen, da ich sonst die Richtigstellung wieder posten werde, was Sie mit der Nummerierung in Schwierigkeiten bringen wird.
    Möchte Sie ja nicht ständig mit „Löscharbeiten“ belasten.

    MfG

  77. Ideologisch motivierte Bodenreformen in der DDR und in Afrika führten zu gigantischen Wert und Eigentumsverliusten, meist auch zu Not und Hunger.
    @Hofmann #1, danke für Ihre Klarstellung gleich zu Beginn. Dem Dank an Michael Krueger schließe ich mich gerne an.
    Die ideologisch motivierte „Energiewende“ mit Kosten ohne Ende -- eine gigantische Energielüge -- wird uns noch das Genick unseres Wohlstandes brechen. RWE, EON und ENBW sind (bald waren) echte „VEB“ mit Wertanlage aller Bürger als Eigentümer und Nutznießer. Mittelbar, oder unmittelbar über die Länder und Kommunen profitierten alle Bürger wirklich von diesen wichtigen Grundversorgern elektrischer Energie. Ideologen haben die Aktienwerte im Besitz der Bürger bereits mehr als halbiert, die Dividenden gekappt. Das ist kein Kampf gegen die „Großindustrie“, das ist Kampf von Ideologen gegen die eigenen Bürger. Eine Minderheit, mit Gehirnwäsche gegen die Mehrheit, die Medien machen gerne mit.
    Es ist die Frage wie lange wir uns solche Minderheiten noch gefallen lassen sollen. Wer ständig von sozial, gerecht und nachhaltig trällert, sollte daran denken, daß er uns den Ast absägt. Sozial schädliche Verhaltensweisen, könnten auch wieder den Sozialschmarotzern auf die Füße fallen, wenn sich der Wind gegen Sozialschädlinge dreht.

  78. @Diehl

    Da Sie die Richtigstellung der Recherche zu meiner Person gelöscht haben

    Nun gut Herr Diehl, dann stelle ich das kurz richtig.

    Ihr Sohn und Sie betreiben ein photovoltaikbuero im selben Haus, (Ingenieurbüro für Solarstromanwendungen) und sind aktiv im Verein Energiewende Rüsselsheim. Ihr Sohn ist dort Autor und initiativ tätig, Sie betätigen sich dort auch, zumindest als Kommentator. Ob Sie das nun als Rentner tun, oder hauptberuflich, ist mir egal.

    Seit einiger Zeit sind Sie missionarisch bei EIKE und bei ScSk unterwegs und stellen dort Ihre EE-Propaganda ein.

    1. Das wird von mir nicht geduldet.
    2. Zumal wenn jemand das unter Vorspiegelung von Uneigennützigkeit tut, angeblich für die zukünftigen Generationen, aber in Wirklichkeit ein Proffiteur der Energiewende ist.
    3. Sie können uns hier weiter belästigen und stalken, dass fällt allenfalls negativ auf Sie und die Energiewendefreunde zurück.
    4. Und ist im Übrigen völlig belanglos, hier lesen eh nur eine handvoll Leute mit.
    5. Es ist draußen schönes Wetter, wie wärs mal damit das zu genießen, anstatt uns hier voll zu müllen?
    6. Es wird weiterhin alles von Ihnen von mir gelöscht.

  79. Michael Krueger sagt # 78

    Und ist im Übrigen völlig belanglos, hier lesen eh nur eine handvoll Leute mit.

    @ Herr Krueger
    Na gut, dann bleibt halt mit der handvoll Leute unter euch, und jammert euch die Ohren voll, wegen einer Sache, an der eine handvoll Leute ohne hin nichts ändern können.. M. Hofmann hat ja mit seinen Wiederholungen schon genervt, wie zu lesen ist.
    Mit mir hättet ihr jemand gehabt, an dem ihr euch hättet abreagieren können, und ich hätte dann das, was hier geschrieben wird, von „beiden“ Seiten betrachtet, wie ich das mit ihrem Artikel getan habe. Wäre spannend geworden, jetzt wird,s wieder langweilig, schade.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hans Diehl

  80. Die Sache ist doch einfach trivial:

    Wenn die Erzeugung mit einem festgesetzten Preis vergütet werden müssen, der höher ist als der konventionelle Erzeugungpreis, so muß der Endproduktpreis steigen (oder jemand anderes legt massiv drauf). Die Details dazwischen sind doch irrelevant.

    Wozu bedarf es für diese Trivialität eines ganzen Artikel? Wohl weil die grünen volksverdummenden Lügen zu arg bei der Gesellschaft angekommen sind…

    mfg

  81. Ich wollte hier nur mal etwas über die Stromproduktionskosten los werden:
    Kohlestrom: Der Strom aus ALTEN (abbezahlten) KKW’s liegt bei ca 4-6 ct/kWh. Der Strom aus NEUEN KKW’s liegt nicht, wie hier oft behauptet, im diesen Bereich sondern eher bei über 10 ct/kWh.
    Folgekosten durch Umweltschäden des Braunkohleabbaus liegen bei Schätzungen von 10-16 ct/kWh.
    Atomstrom: Liegt bei alten AKW’s bei 8-10 ct/kWh. Bei neuen im Bereich 12-15 ct/kWh.
    Folgekosten der Atomenergie in Deutschland für die dauerhafte Endlagerung des Atommülls und der Aufbereitung bestehender Anlagen (Atommüllager Asse usw.) liegen bei 10 -- 32 ct/kWh!!!

    Außerdem wird hier oft vergessen, dass die konventionellen Kraftwerke auch stark gefördert wurden/werden. Nicht über eine Umlage wie bei den EE, wodurch sich dies unmittelbar für den Endverbraucher bemerkbar macht, sondern über staatliche Subventionen. Diese belaufen sich auf ca.:
    177 Mrd. bei Steinkohle, 65 Mrd bei Braunkohle und 187 Mrd. bei Atomenergie.

    Strom aus Erneuerbaren Energien ist schon lange nicht mehr so teuer wie hier behauptet:
    Windkraft an Land liegt bei 6-8 ct/kWh, Offshore bei 12-16 ct/kWh.
    Photovoltaik auf Freiflächen: ca. 8-10 ct/kWh, Dachanlagen 10-12 ct/kWh.
    Biogasanlagen kommen auf 14-18 ct/kWh.

    Hier ist anzumerken, dass die viel zu hohen Angaben, welche von anderen Kommentatoren hier oft gemacht werden, Durchschnittswerte der derzeitigen EEG-Vergütung der jeweiligen EE-Quelle sind.
    Diese spiegeln (vorallem bei der Anfangs extrem geförderten Photovoltaik) NICHT die aktuellen Stromproduktionskosten wieder. Hieran lässt sich sehen, dass die EE immer günstiger werden und in Zukunft die fossilen Energieträger zum größten Teil ablösen werden.
    Die Kosten für das EEG und die EEG-Umlage werden deswegen nur noch geringfügig weiter ansteigen. Mit weiterer Senkung der EEG-Vergütungen ist zu rechnen, wewegen eine Direktvermarktung des Stroms (auch jetzt schon gesetzlich festgelegt) zur Notwendigkeit wird.

  82. #81

    Oh Gott, jetzt geht das wieder los!

    Eine kWh aus einem Windrad kostet übrigens 1,20 Euro -- die Ermordung geschützter Fledermäuse ist echt teuer geworden. Für Greifvögel steigt der Preis gerade (Angebot und Nachfrage).

    Und nur einmal: Nicht die Steinkohle wurde gefördert, sondern die Kumpel, die sonst alle in einer strukturschwachen Gegend (Ruhrgebiet, Saarland) gefeuert worden wären. Steinkohle aus Südafrika hätte den Strompreis damals noch günstiger gemacht!

  83. #82

    Diese 1,20€ müssen Sie mir aber jetzt mal erklären.

    Dann müsste Autofahren ja auch ziemlich teuer werden, so viele geschützte Tiere, wie bei Unfällen jedes Jahr sterben und durch Baumaßnahmen aus ihrem Lebensraum verdrängt werden …
    und vom Braunkohletagebau ganz zu schweigen…

    Fakt ist dass keine WKA ohne eine ausführliche UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) gebaut werden darf. Hierbei werden auch ihre teuren Fledermäuse und Greifvögel berücksichtigt. Noch keine WKA hat ein Massenausterben ausgelöst.
    Ja es fallen Vögel und Fledermäuse den Flügeln der WKA’s zum Opfer. Diese bewegen sich aber in einem sehr kleinen Bereich.

  84. Keine Ahnung ob es sich bei solchen Typen wie »Interessierter Leser« um EE-Lobby-Lohnschreibertrolle handelt, benehmen tun sie sich so.

  85. #83

    Fakt ist dass keine WKA ohne eine ausführliche UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) gebaut werden darf.

    Windpark „Nordergründe“ -- direkt am Nationalpark Wattenmeer. BUND klagt, kriegt 800.000 Euro für seine Stiftung und zieht Klage zurück. So läufts heute.

    Diese 1,20€ müssen Sie mir aber jetzt mal erklären.

    Ich muss gar nichts. Sie haben mit dem Blödsinn angefangen.

    Dann müsste Autofahren ja auch ziemlich teuer werden, so viele geschützte Tiere, wie bei Unfällen jedes Jahr sterben

    Autofahren ist teuer und subventioniert massiv den Bundeshaushalt.

    Und nochmal für alle Grün-Relativierer: Wenn ein Autofahrer ein Tier überfährt, dann hat das überhaupt nichts mit einer Windkraftanlage zu tun und daraus leiten sich keinerlei Rechte für diese ab. Und wenn der Förster im Wald mit seinem PKW fährt, dann darf ich das trotzdem nicht. Ist das einfach genug erklärt? Wir sind doch hier nicht im Kindergarten!

    Ja es fallen Vögel und Fledermäuse den Flügeln der WKA’s zum Opfer. Diese bewegen sich aber in einem sehr kleinen Bereich.

    Hier die gezählten, nachgewiesenen „Opfer“:

    http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de

    Und hier eine sehr interessante Untersuchung:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/windkraft-tausende-fledermaeuse-sterben-an-windraedern-in-deutschland-a-917385.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=

  86. P.S. „b-quote“ vergessen.

    P.P.S. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine Fledermaus mit meinem Auto gekillt.

  87. @Interessierter Leser

    Strom aus Erneuerbaren Energien ist schon lange nicht mehr so teuer wie hier behauptet:
    Windkraft an Land liegt bei 6-8 ct/kWh, Offshore bei 12-16 ct/kWh.
    Photovoltaik auf Freiflächen: ca. 8-10 ct/kWh, Dachanlagen 10-12 ct/kWh.
    Biogasanlagen kommen auf 14-18 ct/kWh.

    Klar doch, Märchenstunde. Hier die richtigen Zahlen:

    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/eeginzahlenxvt7yqlo8d.jpg

  88. PS Interessierter Leser

    Folgeschäden durch den Abbau von seltenen Erden und Kupfer, etc. die in WKA massenweise verwendet werden und großflächig Radioaktivität und Gifte in den 3. Welt Ländern und Schwellenländern freisetzen und die Leute vergiften kommt übrigens noch viel teurer.

    Hinzu kommen Agrarwüsten durch den Anbau von Energiepflanzen und Windkraftanlagen die Brut- und Zugvögel massenhaft vertreiben. Und dann die Billionen von Kosten, die uns die Energiewende, vor allem den Armen im Land aufbürdet.

    Moderne Kohlekraft kostet nach Rechnung des BUND nur 4-5 Cent pro kWh Erzeugungskosten und die Braunkohletagebauwerke werden renaturiert.

  89. PPS Interessierter Leser

    Fakt ist dass keine WKA ohne eine ausführliche UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) gebaut werden darf.

    Na klar. Bei mir in Bremen werden WKA und Windparks direkt in NSG und LSG gebaut. Blockland, Werderland, etc.. Dafür wurden eigens Ausgleichsflächen geschaffen. In Nähe der WKA und Windparks finden sich keine Rast- und Brutvögel mehr auf den Weidewiesen und Feuchtwiesen. Und die Ausgleichsflächen sind nur Alibi. Zudem haben die WKA eine Abschaltautomatik, damit die Gartengebiete in deren Nähe nicht übermäßig durch Schattenschlag beeinträchtigt werden. Dann stehen die WKA still.

  90. PPPS Interessierter Leser

    Ein Auszug aus dem Planfeststellungsbeschluss der Stadt Bremen:

    Nach dem Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) kommt es durch den Bau der 4 Wind-
    kraftanlagen zu erheblichen Beeinträchtigung des Schutzgutes „Biotope“ im Bereich der An-
    lage 1 sowie des Landschaftsbildes durch alle 4 Windkraftanlagen, für die gemäß § 11 Abs.
    3 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bremisches Naturschutzgesetz)
    vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345), zuletzt geändert am 28. Februar 2006
    (Brem.GBl. S. 102), für die die im LBP dargestellte Kompensationsmaßnahmen erforderlich
    sind.

    Die Antragstellerin wird zudem zur Kompensation der durch den Eingriff verursachten erheb-
    lichen Beeinträchtigungen von Naturhaushalt und Landschaftsbild, die nicht durch Aus-
    gleichs- oder Ersatzmaßnahmen kompensiert werden, zur Zahlung eines Ersatzgeldes nach
    § 11 Abs. 6 BremNatSchG verpflichtet. Die Höhe der Ersatzgeldzahlung beträgt 238.890,00
    Euro.
    Der Betrag ist vor Beginn der Bauarbeiten auf Grund gesonderter Rechnungsstellung
    zu leisten.

    Die Anlagen sind mit Schattenwurfabschaltmodulen zu versehen, die die Einhaltung
    der Beschattungsgrenzwerte an den maßgeblichen Immissionsorten im Einwirkungsbereich
    der Windkraftanlage sicherstellen.

    Bei Erreichen der Grenzwerte für die Beschattungsdauer an einem Immissionspunkt
    sind die schattenverursachenden Windkraftanlagen abzuschalten

    Ein Irrsinn. Warum stellt man die WKA nicht einfach in Industriegebiete, oder an Autobahnen und einfach in NSG und LSG.

  91. @Michael Krüger #90
    Der Irrsinn geht in Deutschland erst richtig los…jetzt will die Merkel Regierung uns als Bürger/Wähler ganz offizelle „Psychologisch Manipulieren“…..auf die sanfte Tour ala DDR-System Vorlbild…der Trend soll von der Havard Uni aus den USA kommen….war aber schon in der DDR gängige Praxis….wird halt jetzt in der westlichen Welt wieder aufgewärmt, weil der Politik das Diktat (sanftes Diktat) lieber ist als eine streitbare Demokratiekultur….die Merkel lässt halt nichts aus um weiter ihr opportunistisches Machterhaltungsstreben am Leben zu halten…
    http://www.zdf.de/berlin-direkt/berlin-direkt-5988416.html

  92. @falschinformierter Leser

    Strom aus Erneuerbaren Energien ist schon lange nicht mehr so teuer wie hier behauptet:

    Bullshit…….weil die erschwindelten Erzeugerpreise von Wind und Solar……die eigentliche Veredelung dieses Sinnlosstromes nicht einberechnet, die versteckten Kosten einfach weggeschwindelt werden.

    Die fossilen Brennstoffe sind nix weiter als gespeicherte chemische Energie…..die (mit Verlusten) in elektrischer Energie umgewandelt wird, Punkt um und Basta. Man stelle sich vor, die Kohlezüge würden nur bei schönen Wetter fahren….dann wären die Bunker schnell alle und das Kraftwerk müsste mangels Kohle abschalten…..so wie bei Wind und Sonne gewöhnlich gearbeitet wird.

    Erst wenn mit geeigneten Speichermassnahmen eine Windmühle 8000 Stunden im Jahr, lastabhängig Strom ins Netz liefern kann, ist es ein vollwertiges Kraftwerk……und nur die sich daraus generierenden Kosten wären die wahren Kosten……alles andere ist grüne Lügenpropaganda…..kapische?

    Ok….bei Solar hätte ick da schon ne prima Idee……Ihr sammelt am Tage das Sonnenlicht in Säcken…..und lasst das dann Nächtens wieder frei, damit die Solaranlagen auch auf 8000 Stunde/a kommen……in Schilda hat das ja auch ganz prima funktioniert, gelle.
    Einzig Biogas/masse sind in der Lage Grundlast zu liefern……weil wir die gespeicherte chemische Energie unserer umgebenden Natur…..in Strom verwandeln…..samt negativen Folgen.

    Naja….manchen lernen es wohl nie…..könnte ja das gute Umweltgewissen in Frage stellen.

    Onkel Heinz……in Funktion des Energie-Ossis

  93. Herr Heß #59,

    Nur sie sind der Oberschlaue?

    Wie kommen Sie nur darauf? Diese Schlußfolgerung ist mir unbegreiflich.

    Sie sagten:

    In unserer Demokratie akzeptiere ich und nehme es zur Kenntnis, dass ich da in der Minderheit bin.
    Die Mehrheit zur Zeit findet das EEG anscheinend notwendig.

    Ich akzeptiere es aber nicht, ist das schlimm?
    Ich habe Ihnen auch aus der WBGU Seite einige Zeilen kopiert.

    “Die Gutachten des WBGU sind unersetzliche Nachschlagewerke und Quellen für die internationale Umwelt- und Entwicklungspolitik. Jeder Wissenschaftler, Entscheidungsträger und jede Institution, die sich mit dem drängenden Problem von Umwelt und Entwicklung befasst, sollte über diese Werke verfügen.”

    Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) 1998-2006

    Das private Kapital für die Transformation ist vorhanden und kann unter geeigneten politischen Rahmenbedingungen mobilisiert werden. Mit einer entsprechenden Ordnungspolitik sollten Investitionen für Private ­attraktiver gemacht werden. Der WBGU sieht hier den gestaltenden Staat gefordert, der durch eine integrierte Energie-, Umwelt- und Klimapolitik einen stabilen und langfristigen transformativen Ordnungsrahmen schafft und so bestehende Investitions­risiken verringert. Gleichzeitig sollte die Politik die Möglichkeiten zur Partizipation erweitern.

    Vorsicht, wenn wohlmeinende Vollidioten einen neuen Sozialismus aufbauen wollen.

    Ich sagte lediglich, weder Hansi Diehl, noch Interessierter Leser, noch mein Umfeld können fachlich die Notwendigkeit einer Energiewende einschätzen.
    Deswegen würde ich aber niemand als dumm bezeichnnen, sie sind lediglich der gegenwärtigen Propaganda des gestaltenden Staates erlegen.

    Deliberative Demokratie ist nichts anderes als eine Form von Sozialismus/Faschismus. Nichtgewählte Experten entscheiden. Bürgerdialoge und Delegiertenkonferenzen sollen die Legitimität erhöhen.

    Seehofer:

    Diejenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden.
    Diejenigen, die entscheiden, wurden nicht gewählt.

    Meinen Sie er hat das nur aus Jux gesagt?

  94. M.Hofmann sagt # 91

    war aber schon in der DDR gängige Praxis….wird halt jetzt in der westlichen Welt wieder aufgewärmt, weil der Politik das Diktat (sanftes Diktat) lieber ist als eine streitbare Demokratiekultur…

    @M. Hofmann
    Wird doch hier im „Kleinen“ schon praktiziert. Streitbare Demokratiekultur wird gelöscht.

    MfG

  95. @Opa Diehl

    Streitbare Demokratiekultur…..beinhaltet aber nicht, das man einer Tonbandendlosschleife auf Dauer ernst nehmen muss!

    Mal ehrlich, Du hast Dir eine wirre These zusammengeschraubt und versuchst die nun an den Mann/Frau/Neutrum zu bringen…..jegliches Gegenargument geht Dir glatt am faltigen Arsch vorbei……und irgendwann ist der Punkt gekommen, wo ein Autor einer privaten Website die Nase gestrichen voll hat…..und er das Tonband einfach abschaltet.

    Wenn man fast einen Monat lang mit einer thumben Wand quatschen muss……verliert man irgendwann die Lust.
    Das einzige, was Ökogläubige noch auszeichnet…..sind taube Ohren…..fette Scheuklappen und eine Verbissenheit, die nicht einmal mein Pittbull an den Tag zu legen schafft……am besten, Du seierst bei WON weiter, da gibbet vllt noch ein paar Gläubige, die Deinen Börsen-Müll noch aufsaugen….hier jedenfalls, biste einfach nur ne nervige Lachnummer.

    Früher hatten Opas wenigstens noch ihre Enkel auf den Schoß……heute muss das arme Internet herhalten….weil die Enkel ausbleiben oder selber gebannt auf smarte Bildschirmchen glotzen.

    Onkel Heinz…….man, such Dir endlich ein vernünftiges Hobby…..oder mach ne Weltreise.

  96. Heinz,
    Hans will doch nur diesen Einwand erklärt haben:

    Meine Kritik richtet sich dahingehend, dass das ab 2010 alles zu Lasten der EE und der Verbraucher geht, und bei der Kostenbetrachtung keine Erwähnung wert ist.
    Ab 2010 gilt nämlich, je niedriger der Börsenpreis, desto höher die Umlage.
    Dazu kommt , das die niedrigen Börsenpreise noch forciert wurden, durch die Zwangsverpflichtung der EE an die Börse, wie ich in meinem vorigen Beitrag geschildert habe.

    2010 wurde die Energiewende versaut 😉

    Ich halte mich an den alten Eugeniker Prinz Philip:

    Windenergie ist nutzlos, denn sie braucht immer backup

    Solar ist noch nutzloser, weil sie noch mehr backup braucht 😉

  97. @Diehl #94

    Warum gehen Sie nicht zurück in den Blog „von“/ mit Ihnen Sohn und Ihrer Schwiegertochter?

    http://energiewende-ruesselsheim.de/

    http://energiewende-ruesselsheim.de/einladung-zur-diskussions-veranstaltung-von-e/

    Oder Sie laden Ihren Sohn und Ihre Schwiegertochter hier zum Mitdisktutieren ein, anstatt den Familienrat einzuholen und hier dann eine Werbeveranstaltung für die EE durchzuführen und sich ständig zu beschweren, wenn das nicht alles von mir genehmigt wird. Ich habe übrigens auch schon Kommentare von Herrn Hofmann und Herrn Rassbach gelöscht. Sie sind also nicht der einzig Betroffene.

  98. @ Interessierter Leser #81
    Ich weiß nicht wo Sie Ihre Zahlen her haben (ich vermute mal aus die dieser unsäglichen Greenpeace (Energy)-FÖS-BDEW-„Studie“) aber sie sind definitiv falsch!
    Bei den deutschen Kernkraftwerken liegt die Grenze für den wirtschaftlichen Betrieb aktuell bei ca. 3 bis 3,5 Cent/kWh inkl. Brennelementsteuer. Ohne BE-Steuer liegt sie eher bei 2 Cent/KWh.

  99. [Sorry Heinz, dass möchte ich hier nicht weiter thematisieren, wenn die Familie von Herrn Diehl, seine Informanten, sich hier nicht selbst zu Wort melden. Gruß Michael]

  100. @ Michael Krüger
    zu 87.
    Das ist genau das was ich hiermit:

    Strom aus Erneuerbaren Energien ist schon lange nicht mehr so teuer wie hier behauptet:
    Windkraft an Land liegt bei 6-8 ct/kWh, Offshore bei 12-16 ct/kWh.
    Photovoltaik auf Freiflächen: ca. 8-10 ct/kWh, Dachanlagen 10-12 ct/kWh.
    Biogasanlagen kommen auf 14-18 ct/kWh.

    sagen wollte!
    Ihre Quelle:

    Klar doch, Märchenstunde. Hier die richtigen Zahlen:

    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/eeginzahlenxvt7yqlo8d.jpg

    zeigt nur die DURCHSCHNITTLICHE EEG-Vergütung, die wir aktuell in Deutschland haben. Das ist der MITTELWERT aus allen bisherigen EEG-Vergütungen.
    D.h. zum Beispiel bei PV kommen diese 31,7 ct/kWh aus den enorm hohen Vergütung im Jahre 2000 mit 50,6 ct/kWh bis zu den aktuelle Vergütungen von 8-12 ct/kWh zustande. Dieser Wer (31,7 ct/kWh) wird logischerweise nur weiter sinken.
    Und auf das wollte Ich hinaus. Mittlerweile sind die EE durchaus Konkurrenzfähig zu konventionellen Kraftwerken.
    Da frage ich mich wenn Sie hier so gegen das EEG wettern, ob Sie sich das überhaupt schon einmal durchgelesen haben?
    Dann wüssten Sie wo die aktuellen Vergütungen liegen:
    http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/EEG/eeg_2014.pdf?__blob=publicationFile&v=6
    Mit der bisherigen Degression bei den Anlagen nämlich bei unter 9 ct/kWh für Freiflächenanlagen und bei unter 13 ct/kWh für Dachanlagen. Und natürlich liegen die Stromgestehungskosten unter diesen Werten, sonst wäre die Investition des Eigenheimbesitzer, sowie die des Frreiflächeninvestors nicht rentabel. Das dies dennoch der Fall ist, zeigt, das durchaus noch Anlagen gebaut werden.

    @ Sonnenanbeter
    Wenn Sie mir diese 1,20€ nicht erklären können, dann werfen sie nicht mit solch einem Blödsinn um sich!

    @Michael Krüger
    Jaja, Kohletageabbau und die Rekultivierungsmaßnahmen. Haben Sie schon einmal gesehen wie schön so etwas „rekultiviert wird. Auf den Ackerflächen ernten Sie in den nächsten 30 Jahren nix, Ökolandbau auf geraume Zeit außgeschlossen. Die Auswaschungen aus den „rekultivierten“ Böden lassen ganze Flüsse mit all ihrem Leben sterben. Und wenn mal wieder Geld gespart wird und man das Loch einfach vollaufen lässt, hat man einen versauerten See, in dem sich kein Leben auf geraume Zeit bildet. Die Auswirkungen von Kohleabbau sind unterm Strich viel schlimmer als die der Windkraft und das lässt sich nicht bestreiten.
    PS: Windkraft geht auch ohne Seltene Erden, siehe Enercon

    @Quentin Quencher
    Nein ich bin kein böser EE-Lobbyist, sondern im Bereich Energietechnik und Energiemanagement tätig, und zwar nicht bei einem Öko- oder EE-Unternehmen.

  101. @Interessierter Leser

    Mit der bisherigen Degression bei den Anlagen nämlich bei unter 9 ct/kWh für Freiflächenanlagen und bei unter 13 ct/kWh für Dachanlagen.

    Zur Realität: Solarstrom liegt aber noch durchschnittlich bei 32 Cent pro kWh und die hohen Vergütungssätze laufen noch lange nicht aus.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/04/EEGinZahlen3.jpg

    Und die durchschnittliche Vergütung für Strom aus EE ist auf 18 Cent pro kWh gestiegen. Der Marktwert des EE-Stroms liegt aber nur bei 4 Cent pro kWh. Macht -14 Cent pro kWh, die der Stromkunde zahlen muss und einen immensen sozialen Schaden anrichtet.

    Moderner Kohlestrom liegt bei 4-5 Cent pro kWh Erzeugungskosten (nach Berechnung des BUND), ist also nicht mal halb so teuer, wie Ihre gesenkten PV-Vergütungen.

    Und das Entscheidende, für den Zufallsstrom aus EE gibt es keine Speicher. Somit muss man die Kohlekraftwerke, die im Hintergrund laufen müssen, um unsere Stromversorgung zu sichern zwangsläufig mitbezahlen, oder noch teurere Gaskraftwerke. Also zwei Stromparks, einen EE und einen konventionellen, mit all seinen Kosten für Stromkunden und Umwelt.

    Die Auswirkungen von Kohleabbau sind unterm Strich viel schlimmer als die der Windkraft und das lässt sich nicht bestreiten.
    PS: Windkraft geht auch ohne Seltene Erden, siehe Enercon

    Jaja, dass die Kohlekraftwerke weiter im Hintergrund mitlaufen müssen, dafür sorgen Sie gerade durch den Ausbau der EE. Windkraft geht auch nicht ohne Kupfer. Beim Abbau von Kupfer in Afrika werden u.a. die Leute ausgebeutet und vergiftet. Zudem töten WKA Vögel und Fledermäuse und vernichten Brut- und Rastflächen für Vögel. Der Energiepflanzenanbau vernichtet noch mehr Naturraum. Zu all dem tragen Sie höchstpersönlich bei.

  102. @ Interessierter Leser #100

    Dass in der ehemaligen DDR der Tagebau nicht, bzw. nicht richtig rekultiviert wurde, heißt ja nicht dass es nicht auch anders geht. Schauen Sie sich mal die ehemaligen Tagebaugebiete in der Gegend um Köln an. Da gibt es die von Ihnen beschriebenen Probleme nicht und das Zieselsmaar ist meines Wissens der einzige See (von über 40) der ein Problem mit der Versauerung hat, da dort bis 1958 Pyrit verklappt wurde aus dem sich Schwefelsäure bildet.
    Die Sophienhöhe ist mit Sicherheit eine Bereicherung, so wie es die bereits komplett renaturierten Tagebaue südlich von Köln heute auch sind. Natürlich stellt so ein Tagebau einen gewaltigen Eingriff in die Natur dar. Dieser lässt sich aber mit einer von Beginn an geplanten und parallel durchgeführten Renaturierung in erträglichen Grenzen halten. Seltsamerweise gibt es von diesen positiven Beispielen -- im Gegensatz zu den immer gern bemühten Beispielen von Mondlandschaften aus dem DDR-Tagebau -- kein einziges Bild in den üblichen Presseartikeln. Wer sich selber einmal einen Eindruck verschaffen will:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sophienhöhe
    http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/1761252/data/1761264/1/rwe-generation-se/presse/mediencenter/braunkohle/Wanderwege-Sophienhoehe.pdf
    http://www.naturpark-rheinland.de/natur/die-landschaften/ville-und-ville-seen/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Villeseen

  103. @Micha
    Ähm….diesmal bin ick mit Deiner Löschung nich janz einverstanden….weil….

    In der heutigen gedruckten Bild gabs ein Artikel über das neue Klimaschutz-Gesetz in Berlin, wonach die Flachpfeilen bis 2050 großfressig 85% des heutigen CO2-Ausstoßes vermindern wollen…..mit ein paar Solarzellen auf Reko-Dächern…..a bisserl Windmühlen in der Stadt…..kleinwüchsigen Bäumen, damit die nicht die Solarzellen abschatten können, Tempo 80 auf den Stadtautobahnen……und natürlich auch, Klimaschutz im Bildungsplan, damit unsere Jüngsten auch gleich von Anfang an…..den Klimaschutz-Pionier geben können.

    Blöderweise is im Netz nix dazu zu finden…..ausser der Pate der EEG…..Josef Fell, seines Zeichens der Erfinder des Vorläufer dieses unseeligen Gesetzes.
    http://www.hans-josef-fell.de/content/
    Das da rein zufällig im Infobrief 7/2015 die Rüsselmülleimer zu finden sind, hat nix mit unseren Deliquenten hier zu tun.

    Aber, wenn Du meinst…..dann hau ick Dir eben gleichwertige Brechmittel um die Ohren….

    Ökobewusstsein gehört zum guten Leben

    Umweltschutz und Wirtschaftskraft widersprechen sich nicht. Im Gegenteil, sagen immer mehr Deutsche: Den sorgsamen Umgang mit der Natur und dem Klimasystem betrachten sie als Grundlage für Wohlstandssicherung, Ausbau von Arbeitsplätzen und Wettbewerbsfähigkeit…….

    Das belegt eine neue Studie zum Umweltbewusstsein, die Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (Uba) gestern (30.3.) vorgestellt haben. An der Online-Untersuchung nahmen 2117 Personen teil. Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) gaben an, dass sie den Schutz von Umwelt und Klima für eine notwendige Bedingung halten, um Zukunftsaufgaben wie die Globalisierung zu bewältigen. 2012 waren nur 40 Prozent dieser Ansicht. Knapp die Hälfte aller Studienteilnehmer hält Umwelt- und Klimaschutz zudem für eine grundlegende Voraussetzung, um den Wohlstand zu sichern (56 Prozent), die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten (48 Prozent) und Arbeitsplätze zu schaffen (46 Prozent). „Früher haben viele gedacht, Umweltschutz und Wirtschaftskraft würden sich widersprechen. Heute weiß man: Das Gegenteil ist richtig. Gutes Leben und Umweltschutz gehören zusammen“, kommentierte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks das Ergebnis.

    So Micha……friss das…….und einen großen Anteil an der Verblödung der Deutschen haben solche Lobby-Sprachrohre ( vor 80 Jahren waren diese Rohre noch aus Krupp-Stahl)……wie ein gewisses Maskottchen…..H.D.

    Bitte diesmal nich löschen…..Bitte, bitte.
    Onkel Heinz…….will doch nur den Irrsinn vorführen

  104. Sehr geehrter „Interessierter Leser“,
    Hier schreibt jetzt mal jemand, und das sollten Sie interessiert lesen, der schon mal einen Tagebau mit eigenen Augen gesehen hat.
    Ich selber wohne in einem Umsiedlungsort im Braunkohle Gebiet um Köln.
    Dieser wunderschöne Ort wurde in den 70er umgesiedelt, und dies hat der Dorfgemeinschaft keinen Abbruch getan.
    In den 90er habe ich selber dort, ca. 50m von der ehemaligen Abbaugrenze, mein eigenes Haus gebaut.
    Wenn ich aus meinem Fenster sehe, schaue ich in einen wunderschönen Mischwald. Der angrenzende Waldweg führt zu einem kleinen See, der zur Hälfte von Anglern genutzt wird, und dessen gegenüberliegendes Ufer zum Vogelschutzgebiet erklärt wurde.
    Die Felder von denen Sie schreiben, werde einige Jahre (ich meine 6 Jahre) vom Tagebaubetreiber bewirtschaftet, und anschließend an die Landwirte im besten Zustand zurück gegeben. Hier wächst von Zuckerrüben bis Mais alles.

    MfG
    Tagebaukenner

  105. OT, oder doch nicht OT. Gerade in WIRED gefunden:

    In der statistischen Auswertungen ergibt sich ein klares Bild: asoziale Kommentare enthalten weniger abschwächende Wörter wie „vielleicht“ oder „erwägen“, sind weniger lesbar geschrieben und werden über die Zeit hinweg schlechter. Das entscheidende dabei: „Auf allen drei Plattformen ködern sie wirksam andere für unergiebige Diskussionen“, schreiben die Wissenschaftler über die Trolle.

  106. #100 i.-Leser

    Wenn Sie mir diese 1,20€ nicht erklären können, dann werfen sie nicht mit solch einem Blödsinn um sich!

    So lange Sie hier nicht stichhaltig -- und zwar detailliert -- Ihre Zahlen der angeblichen Subventionen für konventionelle Energieerzeuger aus #81 erklären, so lange sind SIE hier der Blödsinn erzählende und in der Bringschuld.
    Begreifen Sie vielleicht, dass Sie mit lächerlichen Greenpiss-Studien eher den Intellekt beleidigen, als Überzeugung leisten?
    Wenn hier irgendjemand einmal auf die Idee kommt alle Förderprogramme für Solar und Windkraft abzuklopfen, die Kosten für „Öko-Fakultäten“ der Universitäten zu überprüfen, die Nitratbelastung durch Maiswüsten zu untersuchen, die Bodenverdichtung der Waldböden zu quantifizieren, den Aufwand der Kommunen für EE zu beziffern, die Umerziehungskosten der Schulen zu berechnen, und, und, und, und -- dann kostet EE Strom plötzlich 1,20 pro kWh.

    So rechnen nämlich Ihre Öko-Warrior die Subventionen für konventionelle Energieerzeugung hoch, vergessen aber leider immer die „Nebenkosten“ für EE!

    Das haben Sie nicht gemerkt? Ich verstehe.

  107. @Heinz

    Sohn und Schwiegertochter von Herrn Diehl haben ihn bisher nur Material geliefert, dass er hier einstellen soll, kann, sich aber bisher nicht selbst zu Wort gemeldet. Daher sollte man das Thema hier nicht ausweiten, auch wenn die kräftig mit an der Energiewende verdienen.

    Interessierter Leser verdient ja auch kräftig mit, gibt das aber wenigstens gleich zu.

  108. @Micha……#107

    Joo….dat ist das einzig entscheidende an dieser so-genannten Energiewende……..es verdienen viel zu viele Menschen dran mit….potentielle Wähler, die sich ihre Pfründe nicht mehr nehmen lassen wollen….zumal die Zinsen dank Euro-Rettung tief im Keller sind.
    Das sie damit, also dem eigenen Egoismus und der enormen Gier……eine Wirtschaft kaputt machen, das sie die Ärmsten der Armen noch mehr Geld stehlen……begreifen se nicht…..und mit den Klimaschutz hat man so eine herrliche Begründung, warum man auf Kosten der Armen etwas Reibach machen kann……wie gehabt, andere Menschen sind den Typen doch scheiß egal.

    Das, mein Freund……..kann und muss man denen tag-täglich um die Ohren hauen…bis es weh tut.

    Onkel Heinz……abwarten und (Jager)tee trinken

  109. @Micha….eben bei EIKE gefunden…

    Investoren ziehen Geld aus Kraftwerks-Bau ab

    Jedes zweite geplante Kraftwerk steht vor dem aus. Die Investitionsbereitschaft sinkt rapide, nachdem selbst hochmoderne Gaskraftwerke nicht rentabel betrieben werden können. 50 existierende Kraftwerke könnten noch dieses Jahr stillgelegt werden. Die Energiewende steht an einem kritischen Wendepunkt: Der Anteil der erneuerbaren Energie soll zur tragenden Säule im Energiemix Deutschlands werden…..

    So weit, so übel……und wat sagt unsere Ossi-Mutti dazu……laut Parteitagsbeschluss?

    „Wir sind im Augenblick in einer kritischen Phase, in der der Anteil der erneuerbaren Energien aus der Nische heraus zur Hauptsäule unserer Energieversorgung geworden ist”

    Also icke würde in kein Haus wohnen wollen, dat von solchen „Säulen“ getragen wird…….vor allem, wenn der/die/das ArchitektX die böse Stiefmutter war.
    So is dat, wenn man Strommengen übers Jahr addiert……..es kommt technischer Bullshit hinten raus…..und dat von einer Akademikerin…….da fehlen einem echt die Worte.
    Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen……dann glaubt man am Ende selber dran.

    Schönen Abend noch……ich hab Kopfschmerzen bekommen, bei derartige Nachrichten.
    H.E.

  110. @Diehl

    Ihre Kommentare werden weiterhin gelöscht, egal wie oft Sie es versuchen und beteuern, dass Sie nur eine Privatperson sind, die hobbymäßig das Haus der Familie mit Solaranlagen zugedeckt hat und hier nur aufklären will. Sie haben hier alles zum Thema gesagt, dass wurde auch nicht gelöscht. Neue Argumente kommen von Ihnen nicht mehr. Somit ist alles ausdiskutiert.

  111. Wow, der Grüne Martin Häusling (MdEP) hat eine Pressemitteilung heraus gegeben, die es in sich hat.

    Schon lange ist klar, dass die angeblich klimaschützende Wirkung dieser Kraftstoffe eine Fata Morgana ist. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Agrokraftstoffe das Klima sogar mehr belasten können als fossile Kraftstoffe.
    [..]
    Die enorme Förderung von Agrokraftstoffen hat mit zur Zerstörung von Regenwald geführt. Die großzügige Deckelung wird diesen Raubbau weiter fördern. Außerdem wurden die indirekten Landnutzungsänderungen nicht in die Nachhaltigkeitsbilanz für die Förderung der Kraftstoffe einbezogen. Dies ist höchst bedauerlich.

    Er kommt natürlich, als Grüner ist das klar, dass unsere »Verkehrs- und Mobilitätskonzepte« überarbeitet werden müssen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich meine, wir sollten nicht nur über Bio-Kraftstoff reden, sondern über BIO insgesamt. Nirgends wurden Versprechungen eingelöst.

  112. ups, vergessen Link zu schließen. Sorry

  113. @Quentin Quencher #111
    Häuslings Web-Seite zeigt sehr deutlich, dass er (und m.E. damit auch die Grünen) zumindest die Problematik der Sprit-Ergänzungen durch Biomasse kennen. Er weiss damit, dass das ganze Konzept grünen Vorstellungen im Wege steht und aus grüner Sicht nur Schaden anrichtet. Den Schluss, den er daraus zieht, beschreibt er in seinem Positionspapier so:

    Bessere Verkehrskonzepte, lokale Produktion
    Um wirklich zu nennenswerten CO2-Einsparungen zu kommen und das Klima zu schützen, müssen wir unser Mobilitätsverhalten und den internationalen Transportwahn kritisch überdenken. Bessere Verkehrskonzepte und mehr lokale Produktion können ein Vielfaches an CO2-Einsparung bewirken. Die Ernährung von bald neun Milliarden Menschen braucht neue Ansätze und Förderstrategien. Die Empfehlungen des Weltagrarberichts müssen deutlich ernster genommen werden. Auch Europa muss mehr auf
    bäuerliche Betriebe, die Förderung mittelständischer Unternehmen und regionale Vermarktung
    setzen.

    Es geht also um die Vorstellung, die Anforderungen der Moderne mit traditionellen Verhaltensweisen zu meistern. Wenn ich nicht völlig falsch liege, dann werden auch andere Vorstellungen bei der Technologie der Naturnutzung (z.B. Wind und Sonne) bald an der Realität scheitern. Ich bin gepannt welche grün/konservativen Vorstellungen dann die Existenz von bald 9 Milliarden Menschen sichern sollen.

  114. @Gerhard Straten #113
    Die Grüne, wie auch Sozialistische Ideologie wollen ihr eigenes, für sich abgeschottete Welt. Diese Vorstellungswelten sind für sich so klein karriert abgesteckt, dass diese an sich selber immer wieder scheitern. Das dumme daran ist nur, dass diese Ökos und Linken ihre Welten nicht für sich irgendwie auf einen Inselstück in unserer Gesellschaft ausleben wollen, sondern dass diese Grüne und Sozialistische Ideologie uns als Gesellschaft über die Politik in Geiselhaft genommen haben. Und in der opportunistischen Merkel-Union haben diese „Welt Verachter“ ihr perfektes Opfer / Werkzeug gefunden um uns als Gesellschaft mit ihrer Ideologie zu überziehen. Der Freihandel und hier insbesondere das TTIP ist für die Grünen ja das neue Feindbild, dass zu bekämpfen ist, um ihr Vorstellungswelt damit zu verteidigen.

  115. Gerhard Straten schrieb am 14. April 2015 13:49

    @Quentin Quencher #111
    Häuslings Web-Seite zeigt sehr deutlich, dass er (und m.E. damit auch die Grünen) zumindest die Problematik der Sprit-Ergänzungen durch Biomasse kennen.

    Irgendwie ist die Überraschung über diese Statements irritierend. Die Grünen haben sich doch von Anfang an gegen die Bio-Sprit-Beimischung ausgesprochen. Auch die Umweltverbände warnten vor den negativen Effekten. Ist die Diskussion aus 2011 in Vergessenheit geraten?

  116. @Marvin

    Die Grünen haben sich doch von Anfang an gegen die Bio-Sprit-Beimischung ausgesprochen.

    Genauer gesagt, auf deren Mist ist das gewachsen:

    http://de.wikinews.org/wiki/Gr%C3%BCne_wollen_Tankstellen_zu_Biodiesel-Verkauf_zwingen

  117. Marvin,
    Welt im Wandel Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung

    Der WBGU der Bundesregierung sagt wo es lang geht, nicht die Grünen von Deutschland.
    Wir haben eine weltweite Transformation.

    „Biokraftstoffe wurden von einigen als Wunderwaffe gegen den Klimawandel ausgemacht, andere sehen sie als verhängnisvolle Fehlentwicklung, die zur Zerstörung der Wälder und zum Anstieg des Hungers führt. Weder das Eine noch das Andere ist der Fall. Eine umsichtige Anwendung von Bioenergie kann den Ausstoss von Treibhausgasen senken, Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und die Lebensbedingungen im ländlichen Raum verbessern. Die wirtschaftliche Nutzung im großen Stil ohne geeignete Nachhaltigkeitsstandards kann jedoch katastrophale Auswirkungen haben und für Umwelt und Menschen mehr Schaden als Nutzen bringen. Das neue WBGU-Gutachten zeigt, dass eine nachhaltige Nutzung von Bioenergie möglich ist, wie Chancen genutzt und gleichzeitig Risiken vermieden werden können. Das Gutachten bietet eine wertvolle Entscheidungshilfe für eine nachhaltige Bioenergiepolitik“.

    Achim Steiner, stellvertretender UN-Generalekretär und Exekutivdirektor des UN Umweltprogramms

  118. Oder

    Deutscher Bundestag

    Drucksache 16/…
    16. Wahlperiode

    Antrag
    der Abgeordneten Hans Josef Fell, Cornelia Behm, Dr. Reinhard Loske, Sylvia Kotting-
    Uhl, Matthias Berninger , Dr. Thea Dückert, Winfried Hermann, Peter Hettlich, Ulrike
    Höfken, Bärbel Höhn, Dr. Anton Hofreiter, Undine Kurth (Quedlinburg), Christine
    Scheel, Renate Künast, Fritz Kuhn und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Biokraftstoffe intelligent fördern – Steuerbegünstigung erhalten

  119. Michael Krueger schrieb am 14. April 2015 15:44

    @Marvin

    Die Grünen haben sich doch von Anfang an gegen die Bio-Sprit-Beimischung ausgesprochen.

    Genauer gesagt, auf deren Mist ist das gewachsen:

    http://de.wikinews.org/wiki/Gr%C3%BCne_wollen_Tankstellen_zu_Biodiesel-Verkauf_zwingen

    Haben Sie ihre eigenen Links mal gelesen? Und meinen Kommentar? Tun Sie das bitte nochmal und achten Sie dabei auf den Begriff Beimischung und wer diese Beimischung möchte. Und vielleicht auch darauf, welche Art Treibstoff die Grünen bevorzugen und unter welchen Randbedingungen sie diese gut finden …

  120. @Marvin

    Die Grünen haben gar hohe Beimischungsanteile E85 und reine Biokraftstoffe gefordert und deren Steuerbefreiung, anstatt E10. Steht alles in den Links.

    Der weitere erfolgreiche Ausbau der Biokraftstoffe ist von großer Bedeutung für den Klima- und
    Umweltschutz sowie für eine nachhaltige Versorgungssicherheit.

    Und das im Jahr 2006, wo schon lange bekannt war, dass Biokraftstoffe eine negative Klimabilanz haben und sich deren Anbau schädlich auf die Umwelt auswirkt

    Der Mist mit den klima- und umweltschützenden Biokraftstoffen ist also auf den Mist der Grünen gewachsen.

  121. @Marvin Müller
    Die Überraschung besteht bestenfalls darin, dass Politiker zumindest andeuten, dass sie mal etwas falsch gesehen haben. Ansonsten muß ich ihnen vehement widersprechen. Die Diskussion um Biotreibstoffe ist ja nun schon etwas älter. Ich erinnere mich noch, wie ich das in den 90ger Jahren des vorigen Jahrhunderts so richtig gut fand, was da in Brasilien ablief. Ich war selber auf dem Trip und kann es daher auch verstehen, dass es vielleicht schwer fällt, sich davon zu verabschieden. Ich war damals einfach uninformiert und wahrscheinlich galt das für viele Grüne auch. Die Politiker, die einen Stab von Leuten zur Verfügung hatten, sich wirklich über den Nutzen und die Risiken von Biotreibstoffen zu informieren, haben im Grunde verantwortungslos gehandelt, da sie ihre Anhänger nicht auf die Risiken hingewiesen haben und den absehbaren Schaden in Kauf genommen haben.
    Ihre Argumentation, dass nur Beimischung abgelehnt wird, verstehe ich irgendwie nicht. Die Idiotie ist doch dann, außer vielleicht für Nischenanwendungren, noch viel größer und aus der Argumentation von Häusling läßt sich das nicht herauslesen.

  122. PS

    Den Antrag haben 2006 zudem Grüne wie Höhn, Künast und Loske gestellt.

    Der weitere erfolgreiche Ausbau der Biokraftstoffe ist von großer Bedeutung für den Klima- und
    Umweltschutz

    Diese grünen sog. Klima- und Umweltexperten wussten angeblich nichts von der klimaschädlichkeit durch Lachgas-Emissionen und der Umweltschädlichkeit durch die Schaffung von Monokulturen und Agrarwüsten und Abholzung der tropischen Regenwälder zum Palmölanbau?

    Im Allgemeinen sind die grünen ideologisch so verblendet, dass sie nur das Grüne sehen, aber nicht was dahinter steckt.

  123. „Bauern sind die Scheichs von morgen“

    Na, wer hat’s gesagt (und das bereits im Sommer 2004, eine echte Vorreitern also…)?

    Landwirtschaftsministerin Renate Künast setzt angesichts steigender Ölpreise auf den Ausbau von Bioenergie. Durch den Anbau von Raps könnten Bauern die „Ölscheichs von morgen“ werden.

  124. @Marvin
    Na…..beginnt sie schon……die Öko-Demenz?
    Genau das ham wir hier alle schon geahnt…..wenn dat Öko-Ding nach hinten los geht, wills plötzlich niemand mehr gewesen sein…….ähnlich wirds bei der Energiewende enden……wenns den Bach runtergegangen ist, war keiner Schuld, dann waschen wir wieder mal unsere Hände in Unschuld…..dann ham wir ja wieder mal nur auf Befehl oder Weisung unserer Vorgesetzen gehandelt, plötzlich waren wir alle kleine Skeptiker……hahahaha, Entgrünifizierung……..ham wa ja schon Training drin.

    Ok, auch wenn grünes Alzheimer noch nich als Krankheit anerkannt wurde……hätte eine 20 sekündige Suche bei Gackel auch Dir…….das eine oder andere gezeigt….

    Die grüne Wende beim Biosprit

    Die Grünen förderten Biosprit auf viele Weise
    „Wir wollen weg vom Öl“, sagte Künast, damals Bundesagrarministerin, 2004. „Natürlich sind mit Biodiesel und der in Kürze zu erwartenden Markteinführung von Ethanol als Beimischung erste, wichtige Schritte getan.“ Auch wies sie immer wieder darauf hin, wie klimaschonend diese sein.

    Trittin wollte im Jahr 2005 den Anteil alternativer Kraftstoffe sogar auf ein Viertel steigern. Heute beträgt die Quote, die Mineralölkonzerne beimischen müssen, 6,25 Prozent.

    Als 2005 der Parteitag ein Positionspapier „Weg vom Öl“ diskutierte, warb Bärbel Höhn, damals Umweltministerin in Nordrhein-Westfalen, offensiv für den Sprit vom Rübenacker. „Das wird oft noch abgeblockt,“ sagte sie, „aber es ist aus meiner Sicht ein Riesenpotential.“

    Übrigens genau die selbe höhnische Bärbel, die heute noch so von den Erneuerbaren schwärmt und jede Talkshow vollmüllt……..wie geil doch die Energiewende wäre.
    Auch wenn es für uns nur eine späte Genugtuung sein wird, Recht behalten zu haben…….so ham wir die Lügen janz fleißig gesammelt…..hier uff´n Blog aber auch privat uff Platte……..um den Ökos nach der Katastrophe den ganzen Schlamassel um die Ohren zu hauen……zur Not auf gedrucktem Papier in der Einkaufspassage…..falls das Internet tot sein sollte.
    Die ersten Rückzgsgefechte der Hauptschuldigen……..jaja…….das können wir Deutschen besonders gut.

    Onkel Heinz………nachtragen wie ein Elefant im Porzellanladen

  125. @ Heinz

    wenns den Bach runtergegangen ist, war keiner Schuld,

    Wir alle neigen dazu, beim Blick in die Vergangenheit, sich uns diese nach unserem Selbstbild und unserem Weltbild zu verändern. Genau das hatte ich bei mir zuerst auch vermutet, als ich Marvins Antwort las. Aber offensichtlich trifft es auf Marvin mehr zu als auf mich.

    Die Grünen fahren zur Zeit zweigleisig. Einmal propagieren sie »Grünes Wachstum«, dann Suffizienz. Dann wenn der Karren im Graben liegt, kann man es sich dann raus suchen, an was es gelegen hat, und behaupten, man hätte ja von Anfang an gesagt, dass der Weg Scheiße ist.

  126. @Quentin
    Wir könnten fette Bücher füllen damit, was die Grünen an Gesetzen losgetreten haben und plötzlich und unerwartet den Schwarzen in die Schuhe schieben, wenns wieder mal daneben geht……nix neues bei den Typen.

    Mich wurmt nur, das unsere so-genannte freie Presse….die Grünen trotzdem noch so gutmeinend tätschelt, wie ein Kleinkind, das im zarten Alter von 25 Jahren immer noch in die Windeln macht.

    Mal janz unter uns…..wenn ick Märchen lesen will……hole ick lieber die Gebrüder Grimm aus dem staubigen Regal, ist weit aus lehrreicher als grüne Parolen.
    MfG
    H.E.

  127. @Quentin Quencher #125
    Grun sein und Wachstum,…das schließt sich von vornherein aus!
    „Grün Sein“….bedeutet zurück in die Vorindustrielle Zeit von Mangel und Armut = täglicher Überlebenskampf.

    Es gibt kein „Grünes Wachstum“ in dem Sinne, dass wir alle in Zukunft mehr Wohlstand und Fortschritt haben werden, sondern das wir das genaue Gegenteil erhalten werden. Diese Grüne Energie- Lebenshaltungswende in Deutschland ist das beste Beispiel dafür, was passiert, wenn Grüne und Sozialistischen zusammen ihre Ideologie unter einer Merkel-Marionette ausleben dürfen….Mangel in der Stromversorgung bedeutet ein gleichzeitiger Wohlstandsverlust für unsere moderne und fortschrittliche Welt….stört aber einen Grünen nicht, der eh Zurück in die Vergangenheit will und ebenso kann sich ein Ideologischer Kommunist/Sozialist mit dem Gedanken des Wohlstandsverlust anfreunden.

  128. #100

    Jaja, Kohletageabbau und die Rekultivierungsmaßnahmen. Haben Sie schon einmal gesehen wie schön so etwas “rekultiviert wird. Auf den Ackerflächen ernten Sie in den nächsten 30 Jahren nix, Ökolandbau auf geraume Zeit außgeschlossen. Die Auswaschungen aus den “rekultivierten” Böden lassen ganze Flüsse mit all ihrem Leben sterben. Und wenn mal wieder Geld gespart wird und man das Loch einfach vollaufen lässt, hat man einen versauerten See, in dem sich kein Leben auf geraume Zeit bildet.

    absoluter bullshit!
    kommen sie in die lausitz und lernen sie wie es in der echten welt aussieht.
    ich kotze heute noch, das ich vor paar jahren kein geld für ein grundstück an nem (zukünftigen) tagebaurestloch hatte, denn diese werden in einigen jahren großartige wassergrundstücke abgeben. da hätte ich dann nen bratwurststand mit biergarten und ner bootsanlegestelle uffjemacht…

    wobei, wenn nun die braunkohle gekillt werden sollte… evtl. komm ich dann doch noch an ein billiges grundstück…

  129. “Grün Sein”….bedeutet zurück in die Vorindustrielle Zeit von Mangel und Armut = täglicher Überlebenskampf.

    Nicht für die grüne Wählerschaft und die grünen Politiker. Die haben alle ihre Schäfchen ins Trockene gebracht. Zur Not stellen die sich ihr eigenes Blockheizkraftwerk in den Keller. Die schwimmen in Geld. Lehrer, Intelektuelle, etc..

  130. Quentin Quencher schrieb am 14. April 2015 18:09

    Wir alle neigen dazu, beim Blick in die Vergangenheit, sich uns diese nach unserem Selbstbild und unserem Weltbild zu verändern. Genau das hatte ich bei mir zuerst auch vermutet, als ich Marvins Antwort las. Aber offensichtlich trifft es auf Marvin mehr zu als auf mich.

    Naja, man kann es ja zum Glück nachlesen. Man muss halt nur beim Lesen auch nicht nur versuchen, auf Zwang Argumente zu einem Sieg zu finden. Wenn ich von 2011 schreibe, dann sollte man das nicht mit Dingen aus 2006 widerlegen wollen. Wenn ich von Beimischung rede, sollte man nicht mit reinen Bio-Kraftstoffen (bzw. mit 85%gem Anteil kommen). Zumindest nicht, ohne darauf hinzuweisen, dass man den Kontext ändert. Und wenn man sich 2011 ansieht, dann waren die Grünen einfach gegen die Zwangsbeimischung …

    Man kann dann natürlich gern diskutieren, wie das zu der positiven Einstellung der Grünen zu Biokraftstoffen passt und zu den von Herrn Krügern zitierten Förderungswünschen aus dem Jahre 2006. Dann sollte man aber den ganzen Kontext betrachten, einschließlich der Kriterien, die sich die Grünen für den Anbau dieser Kraftstoffe vorstellen. Und man kann auch gern diskutieren, inwieweit diese Kriterien realistisch sind. Aber dann muss man die auch zur Kenntnis nehmen und sich auch ansehen, wie sich das bei den Grünen entwickelt hat. Seit 2006 ist eine Menge Wasser den Bach runtergeflossen.

    Aber hier läuft das wie immer, die Grünen sind alle nur böse und an allem schuld und immer noch an der Regierung, wer das nicht schwarz/weiss sieht, ist dement, ….

  131. Heinz Eng schrieb am 14. April 2015 17:38

    @Marvin
    Ok, auch wenn grünes Alzheimer noch nich als Krankheit anerkannt wurde……hätte eine 20 sekündige Suche bei Gackel auch Dir…….das eine oder andere gezeigt….

    Tja Heinz, das war einer der Artikel, die ich vorher gelesen hatte. Und wenn du genau liest, steht in dem Artikel auch drin, dass die Grünen gegen E10 waren. Dass das komisch klingt, wenn man sich ihre sonstige Einstellung zu Biokraftstoffen ansieht verstehe ich ja zu einem gewissen Grad. Aber dann muss man halt deren komplette Position mal zur Kenntnis nehmen und das kritisieren, was die wirklich wollen. Man könnte z.B. mal deren Beschlüsse aus 2007 zu diesem Thema lesen. Das stehen Dinge drin wie:

    Der Druck auf Naturschutzflächen und sensible Ökosysteme nimmt zu. Umweltverbände kritisieren zu Recht, dass die Rodung von Regenwäldern und Umnutzung von Mooren zur Produktion von Palmöl für deutsche Blockheizkraftwerke in Malaysia und Indonesien unwiederbringliche Naturschätze zerstört und gewaltige Mengen klimaschädlicher Gase freisetzt – weit mehr, als durch die Palmölnutzung eingespart wird. Entwicklungsorganisationen
    warnen zu Recht, dass der Pflanzentreibstoff-Boom in zunehmendem Maß die globale Ernährungssicherheit gefährden und den Hunger in der Welt verstärken kann.

  132. @Marvin

    Die Grünen waren nicht gegen E10, sondern gegen die Aufhebung der Steuerbefreiung von Biokraftstoffen. Haben Sie aber nicht verstanden?

  133. @Marvin

    Man könnte z.B. mal deren Beschlüsse aus 2007 zu diesem Thema lesen. Das stehen Dinge drin wie:

    War alles schon um 2000 bekannt.

    Im Jahre 1999 hat das Heidelberger ifeu-Institut in zwei Studien festgestellt, dass die folgenden Faktoren zu Ungunsten von Rapsöl oder Rapsölmethylester ausfallen:

    – „Verbrauch an mineralischen Rohstoffen“ (Mineraldünger),

    – „Versauerung“ der Böden und „Eutrophierung“ (Nährstoffanreicherung in Gewässern)

    – sowie „stratosphärischer Ozonabbau“ (Zerstörung der Ozonschicht) durch Freisetzung des ozonschädigenden und gleichzeitig hochwirksamen Treibhausgases Distickstoffoxid (N2O, Lachgas) aus Düngemitteln und Rapsstroh,

    – ferner die „Human- und Ökotoxizität“ von Ammoniak (NH3) und Stickoxiden (NOx)
    (NOx entstehen durch Umwandlung von N2O und sind Vorläufersubstanzen von bodennahem Ozon (O3)/ “Sommersmog”). (Des Weiteren sind NOx Säurebildner und tragen zur Versauerung der Böden und zum Waldsterben bei).

    Die Grünen hätten es als erste wissen müssen, haben es angeblich aber nicht gewusst und über Jahre hinweg Biokraftstoffe gefördert.

  134. @Marvin
    Gut, jetzt hat die Suchmaschine etwas länger ackern müssen…..aber trotzdem kommen die Grünen dabei nicht besser weg…
    2012…
    Grüne Göring-Eckardt verteidigt Biokraftstoff E 10

    Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hat sich gegen die Abschaffung von Biokraftstoffen gewandt. „Wir retten weder die Welternährung noch die Regenwälder, wenn wir jetzt pauschal Bioenergie verteufeln“, sagte die Grünen-Politikerin der „Welt“ . „Die Spekulationen mit Nahrungsmitteln und unser Fleischkonsum sind viel größere Probleme.“

    S.P.O.N. -- Der Schwarze Kanal: Meister des guten Gewissens

    Wer nach den Verantwortlichen für diese Revolution der Agrotechnik fragt, bei der man vieles von dem, was man essen kann, nicht mehr verspeist, sondern lieber verbrennt, landet unweigerlich bei den Grünen, auch wenn diese davon heute nichts mehr wissen wollen. Keiner Bewegung verdankt die Biogasindustrie so viel wie dem parlamentarisch organisierten Umweltbewusstsein. Es ist nicht lange her, dass Jürgen Trittin den Biosprit als „Kraftstoff für unsere Zukunftsfähigkeit“ pries, da war er noch Bundesumweltminister und Herr über etliche Fördermillionen. „Der Acker wird zum Bohrloch des 21. Jahrhunderts, der Landwirt wird zum Energiewirt“, verkündete er im November 2005 auf dem Internationalen Fachkongress für Biokraftstoffe, unter dem Beifall der anwesenden Lobbyvertreter und sonstigen Nutznießer.


    “Biosprit macht Hunger” – INKOTA-Netzwerk contra Bundesumweltminister Gabriel. Hintergrund CDU und Grüne. Marina Silva und “Biosprit”.

    ”Ganz wie ein Industrielobbyist argumentiert hingegen der frühere grüne
    Umweltminister Jürgen Trittin, der seine politische Karriere einst bei der
    Anti-Atom-Bewegung begonnen hatte. Er versucht in der umweltbewegten
    Zeitschrift politische ökologie die Bedenken gegen die
    ”Biotreibstoffproduktion in Ländern des Südens klein zu reden: sie könne
    ”neue Einkommensmöglichkeiten schaffen und so ”volle Tanks und volle Mägen
    ermöglichen.

    Mit stärkerer Mechanisierung des Anbaus lasse sich die
    ”Energieausbeute noch weiter steigern, Ziel ist schließlich, die
    ”individuelle Mobilität der Weltbevölkerung weiter zu gewährleisten.
    Mögliche ökologische und soziale Probleme ließen sich durch den ”Königsweg
    Zertifizierung in den Griff bekommen.

    Aus Zeitschrift iz3w, Freiburg

    oder dat hier…

    Jürgen Trittin und Bärbel Höhn waren 2007 in Brasilien, um sich u.a. über die Ethanolproduktion zu informieren. Jetzt hat Bärbel Höhn ihr Traktat „Bioenergien sind bio” veröffentlicht, dessen Argumentation in vielen Punkten jener der scharf neoliberalen Regierung von Staatschef Lula mit seiner sehr speziellen Sozial-, Umwelt-und Menschenrechtspolitik(Folter, moderne Scheiterhaufen, Slumdiktatur, Einkommenskontraste, Lepra, Urwaldvernichtung, Bildungskatastrophe, Analphabetismus etc.) gleicht. Was in der Argumentationskette von Lula fehlt, fehlt auch in der von Bärbel Höhn.

    Tja, und das alles, wo spätestens 2008 bekannt wurde, das die Klimabilanz von Bio-Sprit teiweise 1,5 fach mieser ist als dat konventionelle Benzin……leider ist die Rede Trittins im Bundestag zum Thema irgendwie nich aufzufinden, vllt sucht mal jemand intensiv danach….der Link dazu, über den ich gestolpert bin…ging leider ins Leere.

    Feindbild …ich seh es nich mehr so verbissen……für mich ist diese Partei nur dat verlogendste, wat je in unseren Parlament und Regierung seinen Arsch breit gesessen hat.

    Onkel Heinz…..euch werd ick den Wohlstandchauvinismus schon austreiben

  135. Heinz,
    kannste nicht von den armen Grünen ablassen, die haben doch nichts aber auch gar nichts erfunden.
    Als Schul-und Studiumabbrecher konnten sie das gar nicht.

    Alle grünen eugenischen Propagandafeldzüge kamen von der UNEP und wurden hier vom UBA weiterverbreitet.
    Das UBA hat die deutsche Waldabsterbeuntersuchung bei diesem Göttinger Förster in Auftrag gegeben, das Ozonloch kam auch nicht von den Grünen, sondern aus Übersee, die Spritverteuerungsorgie-Kat+Benzol statt verbleit- ist auch nicht von den Grünen erfunden worden. Heizen statt Weizen ist auch nicht von denen.

    Das UBA, 1974 von Genscher erfunden, im Auftrag von wem auch immer, leitete den grünen Verblödungsfeldzug, die Grünen wurden erst danach dazu erschaffen,vorrangig aus der Nomenklatura der weitgehend unnötig gewordenen deutschen Kommunisten aus der 68er Generation.

    WBGU und PIK kamen auch erst später dazu und erklärten den Unsinn der UNEP/UBA.

    Egal wer regiert, die Nachhaltigen sind schon da und verlangen, die schon abgeschlossenen Verträge einzuhalten.
    Es gibt nicht eine Partei im Politiktheater, die sich von der grünen Ideologie verabschieden will.

  136. Das

    „parlamentarisch organisierten Umweltbewusstsein“

    Das merk ich mir.Ich musste sofort schmunzeln. Es bringt es auf den Punkt.

  137. Hat Deutschland Israels Atomwaffen finanziert?

    Auch ein Grund, warum die Bevölkerung immer mehr berappen muß. Es scheint nur um Ausplünderung zu gehen, die Gründe -Ozonloch, Walsterben, Klimawandel, Energiewende- sind egal.

  138. @Michael Krüger #129
    Was nutzt den Grünen dieser Reichtum (Geld), wenn der „Reiche Grüne“ sein Leben in einer Verarmten Umgebung (Gesellschaft und Natur) auskosten will….?
    Schauen wir doch mal nach Rio de Janeiro….das sind die Reichen zwar nicht Grün aber die Reichen müssen sich hier tag täglich der Verarmung und der Gewalt einer Großstadt aussetzen. Ihre Häuser (ihr Reichtum) ist einige wenige Quadratmeter zusammengeschrumpft und so gut wie eine Festung gesichert……

  139. @Heinz

    Es ist nicht lange her, dass Jürgen Trittin den Biosprit als “Kraftstoff für unsere Zukunftsfähigkeit” pries, da war er noch Bundesumweltminister und Herr über etliche Fördermillionen. “Der Acker wird zum Bohrloch des 21. Jahrhunderts, der Landwirt wird zum Energiewirt”, verkündete er im November 2005 auf dem Internationalen Fachkongress für Biokraftstoffe, unter dem Beifall der anwesenden Lobbyvertreter und sonstigen Nutznießer.

    Und was haben wir heute durch diese grüne Förderpolitik für Biokraftstoffe?

    Staubstürme z.B. in Mecklenburg-Vorpommern. Besonders gefährdet sind Böden durch den Anbau von Mais, der neuerdings vermehrt als Energiepflanze dient. Um die Gewinne zu maximieren werden auch noch die letzten Knicks und Hecken abgeholzt, alles für mehr Erträge und mehr Ackerland. Der Boden-Errosion ist so Tür und Tor geöffnet. Auf ca. 10% der Ackerfläche in Deutschland wird inzwischen Energiemais angebaut und auf ca. 20% der Ackerfläche in Deutschland Energiepflanzen. Maisfelder sind Agrarwüsten, artenarm und im Winterhalbjahr der Erossion ausgesetzt. Aber die Wildschweine freut es, ihre Population wächst und wächst, durch das zusätzliche Futterangebot.

    Und auch die schönen gelben Rapsfelder sind nicht ohne, durch den Verbrauch an mineralischen Rohstoffen“ (Mineraldünger), „Versauerung“ der Böden und „Eutrophierung“ (Nährstoffanreicherung in Gewässern), sowie „stratosphärischer Ozonabbau“ (Zerstörung der Ozonschicht) durch Freisetzung des ozonschädigenden und gleichzeitig hochwirksamen Treibhausgases Distickstoffoxid (N2O, Lachgas) aus Düngemitteln und Rapsstroh. Ferner durch die „Human- und Ökotoxizität“ von Ammoniak (NH3) und Stickoxiden (NOx). (NOx entstehen durch Umwandlung von N2O und sind Vorläufersubstanzen von bodennahem Ozon (O3)/ “Sommersmog”). (Des Weiteren sind NOx Säurebildner und tragen zur Versauerung der Böden und zum Waldsterben bei).

    Wegen der starken Treibhauswirkung von Stickoxid sind die Folgen fürs Klima erheblich: Für Raps-Sprit wäre demnach die relative Erwärmung 1,7-mal höher als der Kühlungseffekt durch die Einsparung von CO2 aus fossilem Treibstoff. Ethanol aus Mais, der vor allem in den USA hergestellt wird, wäre den Berechnungen zufolge bis zu 1,5-mal klimaschädlicher als Benzin oder Diesel.

    Hat die Grünen alles nicht interessiert und heute behaupten sie, sie hätten das alles nicht gewusst und nicht wissen können. Ich frage mich wirklich, was an den Grünen überhaupt grün ist. Grüne sind der Feind Nr. 1 für unsere Umwelt und den Umwelt- und Naturschutz.

  140. PS

    Ach ja, in Bremen haben SPD und Grüne auch WKA und Windparks in LSG und NSG, wie Blockland und Werderland errichtet. Gerade dort, wo Zugvögel rasten und Vögel, wie z.B. der bedrohte Kiebitz auf den Wiesen brüten. Nach dem Bremisches Naturschutzgesetz mussten daher Kompensationsmaßnahmen folgen und Ersatzzahlungen geleistet werden. D.h. er flossen hunderttausende von EUROs von den Anlagenbetreibern in die Stadtkasse. Das wird von denen unter Naturschutz begriffen.

  141. Michael Krüger schrieb am 14. April 2015 23:33

    @Marvin

    Die Grünen waren nicht gegen E10, sondern gegen die Aufhebung der Steuerbefreiung von Biokraftstoffen. Haben Sie aber nicht verstanden?

    Das habe ich schon verstanden. Kann ja Lesen. Ich kann sogar das Datum lesen und die Jahreszahl sagt 2006. Und ich kann auch gern nochmal drauf hinweisen, dass sich meine Aussage auf 2011 (bzw. 2010 als das Gesetz verabschiedet wurde) bezog.

    Wir können dann aber auch gern nach 2006 zurückgehen. Dort kämpften die Grünen für den Erhalt ihrer Vorstellungen von Biosprit -- eher mittelständische Firmen, die auch noch Wert auf ökologischen Anbau legen können und die hier vor Ort produzieren und von den Steuerersparnissen was haben. Da ging es noch nicht um E10 und nicht um die Zwangsbeimischung wenn ich mich recht entsinne. Die kam ja erst als Mittel zur Abwendung der strengeren CO2-Werte für Kraftfahrzeuge. Die konnten ja etwas mehr CO2 erzeugen, solange der C-Anteil aus Biosprit kam …

    Ich will hier nicht die Jacke der Grünen weiß waschen. Ich habe auch Zweifel, ob deren Strategie zum Erfolg geführt hätte. Aber die sind seit 2005 nicht mehr im Amt und haben seit dem Kritik an der Agrasprit-Strategie geübt. Das fällt als Oppositionspartei ja auch etwas leichter. So waren sie halt gegen die Möglichkeit, Palmöl zu Biosprit zu machen oder durch E10-Zwang die benötigte Menge an Biosprit mal eben zu … verdoppeln?

    Aber ein bischen weniger schwarz/weiss und nur die Grünen sind verantwortlich würde der Debatte gut tun.

  142. Heinz Eng schrieb am 15. April 2015 08:56

    Tja, und das alles, wo spätestens 2008 bekannt wurde, das die Klimabilanz von Bio-Sprit teiweise 1,5 fach mieser ist als dat konventionelle Benzin……leider ist die Rede Trittins im Bundestag zum Thema irgendwie nich aufzufinden, vllt sucht mal jemand intensiv danach….der Link dazu, über den ich gestolpert bin…ging leider ins Leere.

    Das suchen in Protokollen des Bundestages ist wirklich nicht trivial, das kann ich nachvollziehen. Bin gestern auch mehr oder weniger kläglich gescheitert. Aber wenn du 2008 erwähnst hier mal aus einer Rede der Grünen 2008 (Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), http://bundestube.de/16/153/34/):

    Mit einer von den Mineralölkonzernen gewünschten Verordnung für die Hydrierung von Pflanzenölen öffnen Sie nun die Tür für die Beimischung von Palmöl zum deutschen Diesel. Konnte Palmöl bisher aus technischen Gründen nicht dem Diesel beigemischt werden, so wird mit der Hydrierung genau dieser Weg eröffnet. Die erste Palmölhydrierungsanlage wird bereits in Indonesien gebaut. So sind Sie indirekt für Urwaldabholzung in Indonesien verantwortlich.

  143. @Marvin Müller

    Es scheint wohl wirklich so zu sein, dass mich meine Erinnerung im Stich gelassen hat. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen lustig, wie die Grünen nun automatisch, auch von mir, mit Fehlentwicklungen und Kritik an den sogenannten Erneuerbaren konfrontiert werden, obwohl sie im Einzelfall möglicherweise unschuldig sind.

    Auf der anderen Seite, sprechen die Grünen halt gerne mit gespaltener Zunge. Wie oben von mir angedeutet, und in weiteren Kommentaren. Und zweitens arbeiten sie in der Öffentlichkeit gerne mit Bildern und nicht mit Fakten. Die Erzählung vom Klimawandel ist wichtiger als die Fakten. Damit müssen sie klar kommen, für Dinge beschuldigt zu werden, für die sie nun möglicherweise eben nicht können. Auf den ersten Blick natürlich, insgesamt sind sie für das Meinungsklima schon verantwortlich.

    Jetzt geht es vielleicht bald den Grünen so, wie es der FDP die ganze Zeit ging. Nämlich als Sündenbock für den Murks anderer herhalten zu müssen. Aber mein Mitleid hält sich das in Grenzen.

  144. @Marvin
    Weißt Du…….Ökologischer Landbau und Bio-Sprit….beißen sich extrem……und siehe da, olle Trittin verrät seine eigenen Ideen.

    Mit stärkerer Mechanisierung des Anbaus lasse sich die
    ”Energieausbeute noch weiter steigern, Ziel ist schließlich, die
    ”individuelle Mobilität der Weltbevölkerung weiter zu gewährleisten.
    Mögliche ökologische und soziale Probleme ließen sich durch den ”Königsweg
    Zertifizierung in den Griff bekommen.

    Danke übrigens für den Link…..daweiß ick jetzt wenigstens, wo ich beim nächsten mal suchen muss.
    H.E.

  145. @Marvin, Heinz, Quentin Quencher

    Ich will nur noch mal in Erinnerung rufen, SPD und Grüne haben unter Trittin im Jahr 2000 das EEG ins leben gerufen und auch die EEG-Förderung von Biomasse mit durchschnittlich 9,3 Cent pro kWh für Biomasse. Daraufhin sind die Bioreaktoren wie Pilze aus den Boden geschossen.

    Biosprit ist da eine vergleichbar kleine Baustelle.

  146. Ich fasse mal zusammen.

    Die Grünen haben die Entwicklung Richtung Biosprit angestossen und gefördert als sie in der Regierung waren
    und jetzt kommen möchten sie die Verantwortung für den angerichteten Schaden nicht übernehmen.

    Siehe Spiegel

    So viel Enthusiasmus war selten, so viel Subvention ebenfalls. 2003 wurde reiner Biodiesel und reines Bioethanol von der Steuer befreit, ein Jahr später folgte die Steuerbegünstigung für die Mischung mit fossilen Brennstoffen. Dazu kamen der Technologiebonus, der Güllebonus, der Landschaftspflegebonus, was Strom aus Biomasse zum Teil noch teurer als Solarstrom macht.

    Und dann kommt der liebe Herr Müller mit fadenscheinigen Ausreden.

    Der Elsbett-Motor für Palmöl und Ähnliches ist schließlich seit den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts Stand der Technik und wurde schon damals an Malaysia und Indonesien geliefert. Schon damals gab es genau dafür Monokulturen für Palmöl.
    Diese Probleme sind seit damals bekannt.
    Die Grünen hätten schon als sie an der Regierung waren dafür sorgen können, dass die Umweltprobleme verhindert werden, indem sie diesen Mist nicht auch noch förderten.

  147. @Rassbach #93

    sie fragen:

    Wie kommen Sie nur darauf? Diese Schlußfolgerung ist mir unbegreiflich.

    Ja sie haben für sich selbst eben einen großen blinden Fleck und merke schon gar nicht mehr was sie so alles von sich geben.

    Sie schrieben in #58

    Die Mehrheit weiß gar nicht worum es geht, sie sitzen wie die Frösche im Topf und merken nicht, dass der auf dem Feuer steht.

    Entweder sie sind auch ein Frosch oder halten sich für Oberschlau.

  148. @Heß

    Es lohnt die Aufregung nicht. Ich frage mich aber, welches Umweltproblem die Grünen je gelöst hätten und nicht verschärft hätten/ haben?

  149. @Micha
    Is schon klar…..Bio-Sprit is halt nur das Sahnehäubchen auf dem grünen Öko-Bio-Irrsinns.
    Ähnlich bekloppt wie Trittins Verbot der Wiederaufbereitung von abgebrannten Brennstäben….die dann als heiße Stäbchen schön das Atommüll-Problem am köcheln gehalten haben………und dann hat er seinen grünen Volkssturm empfohlen, während seiner Amtszeit bitteschön keine Kastoren zu schottern…..
    In Altglas ist ganz viel Erdöl drinne……..leider gibbet für die größte Pfand-Flasche Deutschlands keinen Automaten, wo man den reinstopfen könnte.
    Egal……irgendwann wird er das kommunistische Manifest doch noch durch den Bundestag prügeln.

    Grün hebt……bei mir gewisse aggressive Gefühle…….am besten, ick geh schon wieder in den Wald zum schreien.
    H.E.

  150. Günter Heß 15. April 2015 20:30

    Ich fasse mal zusammen.

    Die Grünen haben die Entwicklung Richtung Biosprit angestossen und gefördert als sie in der Regierung waren
    und jetzt kommen möchten sie die Verantwortung für den angerichteten Schaden nicht übernehmen.

    Ich mag diesen Ansatz: Jemand fängt etwas an, jemand anders macht anders weiter, und am Ende ist der allein Schuld, der angefangen hat. Und es spielt dabei auch keine Rolle, ob er die Kursänderung zu verhindern versucht oder nicht. Er hätte einfach nicht anfangen sollen ….

    Und dann wird ein Artikel des Spiegels auch noch zur ultimativen Wahrheit. Da packe ich meine fadenscheinigen Bundestagesprotokolle lieber ein und trolle mich….

  151. @Marvin
    Irgandwann hatte mal ein kluger Mensch sinngemäß gesagt…..die Grünen wäre die Türöffner und die CDU/SPD würden dann die Tür weit aufstoßen.
    Was ich besonders den beiden großen Volksparteien vorwerfe….das sie die grünen Änderungen nicht rückgängig gemacht haben….das sie es zugelassen haben, das das Umweltministerium ausbreiten konnte wie ein Krebsgeschwür….und das sie diese Seuche nun auch ins Wirtschaftsminsiterium eingeschleppt haben.

    Gabriels Pläne könnten Aus für Braunkohle bedeuten

    Wird der Plan von Gabriels Energiestaatssekretär Rainer Baake umgesetzt, sind nach den Befürchtungen der Länder und der Gewerkschaften direkt und indirekt bis zu 100.000 Arbeitsplätze in den Tagebau-Revieren Brandenburgs, Sachsens und Nordrhein-Westfalens bedroht.

    „Am Ende steht der soziale Blackout ganzer Regionen“, heißt es bei der Gewerkschaft IG BCE: „Wer kurzfristig aus der Kohle aussteigen will, riskiert eine sichere und bezahlbare Energieversorgung.“ Mit einer Großdemonstration will die Gewerkschaft deshalb am 25. April vor dem Bundeskanzleramt gegen Baakes Kohlepläne mobilmachen. Erwartet werden mehr als 10.000 Teilnehmer: „Es reicht, wir wehren uns!“, heißt es in dem Aufruf.
    Fragwürdige Strompreis-Prognose als Basis

    Doch jetzt tauchen Zweifel an der vorgeblichen Harmlosigkeit der Klimaabgabe auf. Denn die Gewerkschaft IG BCE beauftragte die Investmentbank Lazard damit, die Berechnungsgrundlage des Baake-Konzepts zu überprüfen. Das vorläufige Ergebnis liegt der „Welt“ vor: Demnach gehen Ökoinstitut und Prognos für 2020 von einem unrealistisch hohen Strompreis von 45 bis 50 Euro pro Megawattstunde aus……

    Erst unter Trittin wurden die bis dahin vor sich hin dümpelnden Öko-Institute erst groß….durch massive Aufträge durch das BUM……und jetzt, machen se schon Studien für das Wirtschaftsministerium…..ick könnt vor Wut schon wieder in die Tischkante beißen.

    Rainer Baake (* 15. August 1955 in Witten) ist ein deutscher Politiker (Grüne). Er ist im Januar 2014 von Sigmar Gabriel (SPD) als beamteter Staatssekretär für Energie ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie berufen worden.[1] Er gilt als Experte in Klima- und Energiefragen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Baake

    Tja Marvin, wenn die Grünen auch gerade keine politische Verantwortung tragen…..ham se es trotzdem blendend geschafft, ihre U-Boote an den wichtigsten Schalthebeln der Republik unter zu bringen.
    Nun ist das Wirtschaftsministerium auch nur noch ne Zweigstelle der Umweltfuzzis……mit all den negativen Folgen, die wir seit Rot/Grün inzwischen auszubaden haben.
    Naja…und Mutti hatte ja ihre ideologische Schuhbesohlung auch bei Bilderberg bekommen, als sie noch kleine Umwelttussi war, gelle…..und die Grünen nehmen Trittin noch heute übel, das auch er bei den Treffen der Eliten rumgeschlendert ist……Hauptsache die große Transformation der Gesellschaft kann ungebremst weiter gehen.
    Am Ende sind die Grünen auch nur nützliche Idioten……wer weiß dat schon?

    H.E.

  152. @Marvin Müller

    Ich mag diesen Ansatz: Jemand fängt etwas an, jemand anders macht anders weiter, und am Ende ist der allein Schuld, der angefangen hat. Und es spielt dabei auch keine Rolle, ob er die Kursänderung zu verhindern versucht oder nicht. Er hätte einfach nicht anfangen sollen

    Ne, Beide sind Schuld und müssen die Verantwortung übernehmen. Nur was die Grünen machen ist sich aus der Verantwortung stehlen.

    Es war in der Regierungszeit der Grünen klar zu welchen Fehlentwicklungen die Förderung von Biosprit und Ähnlichem führt.
    Die Erfahrungen gab es schon aus den 80iger und 90iger Jahren.
    Das zeigt mein Beispiel mit dem Elsbett-Motor. Auch kannte man die Bioethanolsituation in Brasilien. Dass die große Koalition den Unsinn weitergemacht hat entlässt die Grünen nicht aus der Verantwortung.

    Den Eindruck den sie hier hinterlassen ist, dass sie für die Akteure ihrer politischen Couleur für alles Mögliche Ausreden finden, so wie sie für Klimaaktivisten-Paper die Standards nach unten setzen.

  153. @Michael Krüger

    Ich frage mich aber, welches Umweltproblem die Grünen je gelöst hätten und nicht verschärft hätten/ haben?

    Solange sie in der Opposition waren haben sie die politische Meinungsbildung zu Umweltthemen (Boden, Luft,etc) gut unterstützt. Das hat ab den 80iger Jahren dafür gesorgt, dass in diesen Bereichen die Hausaufgaben gemacht wurden.

    Als sie an der Regierung waren sind sie der Versuchung unterlegen durch Subventionen und dirigistische Gesetze
    eine Ideologie durchzusetzen.
    Dabei ging es vor allem um Symbolpolitik und das Label „Bio“. Dass eine Subvention zu Fehlallokationen und zu Fehlentwicklungen führt die man vorher erkennen kann und bedenken muss war der Führungsriege entweder unklar oder egal. Für Beides tragen sie die Mitverantwortung zusammen mit der SPD.

    Allerdings haben sie Recht, wenn man zum Beispiel das Thema „CO2-Reduzierung“ nimmt haben sie das Problem in Deutschland durch das EEG und den von ihnen propagierten Atomausstieg verschärft.

  154. @Heß,

    Entweder sie sind auch ein Frosch oder halten sich für Oberschlau.

    weder noch, Herr Heß

    fangen wir nochmal an, in #54 sagten Sie

    In unserer Demokratie akzeptiere ich und nehme es zur Kenntnis, dass ich da in der Minderheit bin.
    Die Mehrheit zur Zeit findet das EEG anscheinend notwendig.

    Es muß doch möglich sein, dieses Nichtverstehen ,wie im Turm zu Babel, aufzulösen.
    Sie betrachten dies innerhalb des Systems.Da haben Sie recht. Sie wollen warten, bei minimaler möglicher Aufklärung durch SkeptikerBlogs, bis ein Umdenken einsetzt.

    Ich sage Ihnen nur, da können Sie lange warten. Ich bezweifle nicht nur das EEG, sondern auch das System darüber.
    Ihre Demokratie funktioniert nicht mehr.
    -Egal welche Partei gewinnt, sie muß die ÖKO Verträge und Pseudowissenschaftlichen Grundlagen einhalten, ausgearbeitet vom UBA,WBGU,PIK,IWES und unzähliger NGOs.
    -Die Medien sind gleichgeschaltet, sonst würde auch mal ein Artikel von Herrn Heller im Spiegel stehen.
    -Die Bildung wird auch von den Nachhaltigen beeinflußt. Das neueste Steckenpferd zur Umerziehung heißt Gender.

  155. Herr Heß #153,

    Als sie an der Regierung waren sind sie der Versuchung unterlegen durch Subventionen und dirigistische Gesetze eine Ideologie durchzusetzen.

    man kann den Grünen nicht alles in die Schuhe schieben.

    Die Grundideologie von den Grenzen des Wachstums wurde von Genscher schon 1970 eingeführt. Er war der erste Umweltminister und hinterließ das UBA schon 1974.
    Die Grünen wurden erst später erschaffen.
    Den Takt geben nicht die Grünen vor, sondern UBA,WBGU,PIK,IWES und unzählige NGOs.

    Die Ideologie ala Meadows war also schon längst durchgesetzt.

  156. @Heinz, Heß, Marvin

    Es ist doch so, dass EEG und die Förderung von Biomasse haben SPD und Grüne im Jahr 2000 unter Trittin eingeführt. 2005 kamen dann Merkel und Sigi an die Reihe. Die konnten die Stellschrauben nicht einfach zurückdrehen, zumal die SPD noch viel Mitspracherecht hatte. Die CDU hat 2005 nur knapp die Wahl gewonnen. Zudem war Merkel selbst mal Umweltministerin. Somit lief die Energiewende weiter. Als dann 2009 CDU/ FDP an die Reihe kamen, waren schon so viele Nutznießer der EEG-Förderung und Energiewende in der Wirtschaft unterwegs, dass eine Umkehr gar nicht mehr möglich war. Zudem hätte man sich vor dem Ausland als Energiewende-Vorzeigeland blamiert. Und seit 2013 sitzt eh die SPD wieder mit im Boot und Sigi ist wieder da.

  157. Bundesdrucksache 15/4155 2003

    Insofern ist das in diesem Gutachten entworfene Szenario als ein Beispiel zu verstehen (Abb. 1). Ausgehend von Szenarien zur Stabilisierung der CO2 -Konzentration in der Atmosphäre auf maximal 450 ppm wird gezeigt, dass die globale Energiewende grundsätzlich in den kommenden 100 Jahren technisch und wirtschaftlich möglich ist.
    Der exemplarische Pfad des WBGU hat vier zentrale Bestandteile:
    1. Starke Minderung der Nutzung fossiler Energieträger;
    2. Auslaufen der Nutzung nuklearer Energieträger;
    3. Erheblicher Auf- und Ausbau neuer erneuerbarer Energieträger, insbesondere der Solarenergie;
    4. Steigerung der Energieproduktivität weit über historische Raten hinaus.

    Bundestag und Bundesrat stimmten zu, mußten sie auch, weil sie den Kyoto Vertrag unterschrieben und unbedingt die ersten unter den volatilen Idioten sein wollten.

    Sie hielten das Szenario ein, pkt 2. wurde sogar beschleunigt, dank Fukushima.
    pkt. 1 dürfte schwierig werden, weil keine Speicher , nur die virtuellen norwegischen.
    pkt.3 geht klar, das ist das Kerngeschäft
    pkt 4 in 100 Jahren 😉

    Auch die AfD müsste diese Verträge einhalten 😉

  158. Ein jeder blamiert sich so gut er kann. Ein Meister in diesem Gebiet ist W.Rassbach.

  159. Ja sicher doch QQ,
    wer hat das geschrieben?

    Umweltpolitik antwortet auf eine Herausforderung der Industriegesellschaft. Bevölkerungszunahme, Verstädterung und Zersiedlung, hemmungsloser technischer Fortschritt und wachsen­der Wohlstand führen zu einer Übernutzung und Zerstörung der Naturgrundlagen: von Boden und Rohstoffen, Luft und Wasser. Der Lärm wird besonders in Verdichtungsräumen unerträglich; Umweltchemikalien drohen unsere Nahrungsmittel zu vergiften. Die Umweltkrise ist weltweit. Sie bedroht auch uns und unser Land. Der über Jahrhunderte dauernde Raubbau an der Natur muß aufhören. Auch für künftige Generationen müssen noch Rohstoffe, frische Luft und reines Wasser vorhanden sein. Die Aufnahmefähigkeit der Natur für Abfälle und andere Umweltbelastungen ist begrenzt. …

    Umwelt­politik wird nur auf der Grundlage eines neuen Umweltbewußt­seins Erfolg haben können. Umweltschutz kann sich auch nicht nur auf die Abwehr bereits eingetretener Umweltschäden be­schränken. Umweltschutz erfordert eine auf lange Sicht ange­legte Umweltplanung.

    1971 wollten diese Jünger schon was für die Enkel aufheben, vom gestaltenden Staat haben sie auch geträumt.

  160. @ W.Rassbach #137

    Zitat: „Hat Deutschland Israels Atomwaffen finanziert?“

    Hat jetzt mit dem Thema Strompreis genau was zu tun?

    Oder wollen Sie allen Ernstes den Versuch einer Wiedergutmachung für einen Völkermord mit den Subventionen und Zwangsabgaben für diverse real existierende Versionen irgendwelcher Öko-Utopien in einen Topf werfen? Immerhin war die von Ihnen so bedauerte Bevölkerung einige Jahre vor dieser Finanzhilfe noch eifrig mit dem Versuch beschäftigt das Judentum auszulöschen. Da ist sie mit umgerechnet vier Milliarden Euro für die Sicherstellung der Existenz Israels aber ziemlich günstige weggekommen!

  161. When the Germans mess something up, they do it properly

    Germany — is aiming for a 40% cut in carbon by 2020, and have “led the way” with solar and wind power. Electricity bills are now twice the price of those in North America, and some 800,000 poor people had their power cut off because they can’t pay their bills. Despite the high prices, gas power has become uneconomic, even though it is one the best methods for dealing with the erratic energy delivered from wind and solar. Nuclear can’t save them, they will have none after 2022 when the last reactor turns off.
    The pain is pointless. For all the money spent, they aren’t saving much CO2, and aren’t changing the weather. They end up importing many of the goods which need energy, so the emissions occur in other countries without emissions controls. The German manufacturing sector can’t compete and struggles by on subsidies. Consumers pay more for goods or pay more through tax for the subsidies. Meanwhile, in the EU politicians seem to have realized that biofuels won’t work, but they don’t have the courage to kill them off and face the backlash — instead they fund it just enough to keep it in a zombie state.

    Komplett nachzulesen hier

  162. klar kostet die energiewende knete. die frage ist, wieviel und warum.

    leider wurde in dem ursprungsartikel weder die neuberechnung seit 2010 erwaehnt:

    http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/120701d1.htm

    noch die ausnahmen fuer die industrie, die mittlerweile 25% ausmachen, also rund 1,5cent pro kwh, 5mill in der summe.

    der aktuelle stand des eeg kontos mit 4,8mill im plus bedeutet, dass 2016 die umlage erneut sinkt -- wohl wieder nur minimal.

    und die wirtschaftliche entwicklung in deutschland widerlegt die unkenrufe, die das ende des industriestandortes kommen sahen.

    20mill umlage jedes jahr hoert sich immens an, aber relativiert sich, wenn man 100mill fuer oel und gas import bedenkt. hinzu kommt: die 20mill finanzieren projekte im eigenen land, sind also ein riesiges konjunkturprogramm. also, ich denke volkswirtschaftlich ist die sache nicht so einfach und schon gar nicht so negativ, wie in dem obigen artikel es den anschein hat…

  163. Überschrift:
    Warum haben wir in Deutschland mit die höchsten Strompreise der Welt und warum hat sich der Strompreis seit 2000 mehr als verdoppelt?

    Auch die anderen Energieträger haben sich verdoppelt in den vergangenen 15 Jahren, egal ob das Öl oder Gas usw, der Strom macht ja da keine Ausnahme.

    Übrigens ist eine verdoppelt der Preise in 10 bis 15 Jahren für Produckte und Dienstleistung ist ja ein normaler Vorgang in der Marktwirtschaft und nicht die Ausnahme.

    Gruß

  164. @ Jürgen Schulz
    Es ist nicht richtig, dass die Verdopplung der Preise über 10-15 Jahre „die Regel“ ist. Das kommt immer ganz auf das Produkt an. Was beim Strom entscheidend ist, ist der Umstand dass sich die Preise in Deutschland anders entwickeln als fast überall anders auf der Welt. Eine so starke Steigerung hatte sonst nur Dänemark, weil die noch mehr EE-Strom nutzen.

    Die Länder mit denen die deutsche Industrie im Wettbewerb steht hatten hingegen in den letzten 10-15 Jahren kaum eine Steigerung beim Strompreis, in den USA ist dieser sogar gesunken.

  165. Hallo Herr Kipp,

    auch vor 15 oder 20 Jahren ist der Strompreis in Deutschland einer der höchsten in Europa, genauso wie heute, da hat sich nichts verändert.
    Damals hatten eben die Energieversorger Gewinne von ca. 20 Milliarden den Bürger abgenommen und heute werden eben die 20 Milliarden den Bürger abgenommen und zu 1/3 auf die EEG-Anlagen aufgeteilt und 2/3 der Börsenpreis für die Industrie subventioniert.

    Gruß

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