Wenn Wetterfrösche über’s Klima quaken

21. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis, Wissenschaft


<Satire>

„Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.“

im Jahre 2003.  Seine Augenbrauen wandern in die Höhe, sie verschwinden beinahe oberhalb der Stirn – Besorgnis war früher – Mojib Latif ist heute.
Weiter Latif:

Durch den Einfluss des Menschen werden die Temperaturen bei uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent noch weiter steigen“, meint Latif. Wegen dieses so genannten Treibhauseffekts wird es in Mittel- und Nordeuropa künftig mehr Westwindlagen geben. Das hätte wiederum regenreiche und noch mildere Winter zur Folge.

Aus welchem Zusammenhang dieses Zitat auch immer gerissen gewesen sein soll, Timeline und Fazit stehen in Stein gemeisselt.
Wenn eine Kamera in der Nähe ist, ist der Meteorologe Latif nicht weit, wenn die Journaille ein klimatisches Ereignis kommentiert haben möchte, sie weiß, dass er gerne sorgenvoll und Augen rollend über die Gefahren des Klimas parlieren möchte.

Dieser Tage saßen andere Wetterfrösche beieinander, bestaunten die Eiskarte der Arktis, deren Eis diesen Sommer mehr und mehr geschmolzen ist, durch anormale Stürme begünstigt ( AGW, CO2, Treibhauseffekt, Klimawandel, blah – blah ) und kommen zu dem Ergebnis,

Es ist die stärkste Eisschmelze seit Anbeginn der Messung: Das Eis der Arktis kann sich nicht mehr von den Folgen der Klimaerwärmung erholen. Der Klimawandel könnte den Nordpol bald eisfrei machen – wodurch Europa extrem kalte Winter drohen.
[..]
Extreme Winter könnten in Europa häufiger werden“, erklärte Rüdiger Gerdes vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI). Der Eisrückgang könne nur durch den „menschengemachten Klimawandel erklärt werden“.

wird im Focus berichtet

Ja wie nun, werden die Winter „dank“ Klimawandel bei uns nun wärmer oder kälter ? Haben wir in Zukunft mehr Eis und Schnee oder keinen / weniger ?

Wie auch immer, wenn Wetterfrösche sich über das Klima äußern, wird immer mindestens einer dabei sein, der einen
ebenso eleganten wie telegenen Bauchklatscher auf das Pflaster vor seinem Wetterglas hinlegen wird.
Respekt war früher, Satire ist heute.

</Satire>

Satire, Beleidigung, Diffamierung, eigentlich die Waffe der „Klimawissenschaft“, um Kritiker mundtot zu machen.

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19 Kommentare
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  1. Es wurde noch vergessen zu sagen dass einige Klimawissenschaftler argumentativ noch hinzufügten dass die Erwärmung durch die Temperaturveränderung in der Nordpolregion dazu führt dass wir im Winter nicht mehr die typischen Westwindlagen haben die milde Atlantikluft zu uns bringt und sich kalte, kontinentale Luftströmungen aus dem Osten bei uns ausbreiten könnten. Was ist jetzt eigentlich richtig? Meiner Vermutung nach hat der täglich über die Medien verbreitete Klima-Alarmismus inzwischen zu einer Abstumpfung in der Bevölkerung geführt, wobei viele nicht mehr an die Erwärmung glauben und andere eher ein Vorteil für uns darin sehen. Jetzt zieht man plötzlich die Karte der Abkühlung weil das natürlich eher als Problem gesehen wird. Fazit: Es wird wieder kälter bei uns im Winter weil es global wärmer wird. Irgendwann machen sich die Klima-Alarmisten völlig unglaubwürdig und werden dann auch von ihrern gläubigen Journalisten verlassen, die die täglichen Klimaticker schreiben. Es ist dann Ruhe wie beim Waldsterben und die Apokatyptiker müssen sich eine andere Katastrophe ausdenken.

  2. An Ideen für Katastrophen mangelt es nie. Man könnte als „Souverän“ höchstens die Lautstärke (den Geldfluß) auf ein erträgliches Maß runterdimmen. Und Klimaforschung wird vermutlich später wieder ein brotloses, aber wissenschaftlich ehrliches Randthema.

  3. Nun ja, wenn man hier mitliest, dann kann man Bekanntschaft machen mit der Blackout-Katastrophe, der Industrie-Zusammenbrech-Katastrophe aufgrund der hohen Strompreise und dem allmählichen Verlust vieler persönlicher Freiheiten, was man auch als Katastrophe bewerten muss. Zugegeben, da wirkt eine durchschnittliche Temperaturerhöhung um ca. 3°C bis 2100 wie ein ferne Nebenerscheinung, über die man sich noch kene Gedanken machen muss.

  4. @Eule
    Wo denkst Du hin…..wir nehmen uns noch ganz stark zurück……eigentlich müssten wir für 2013 den Untergang Deutschlands stündlich beschwören………wenn wir dann die selben Methoden verwenden würden wie die Klimaforscher.
    Aber so…..bleiben wir lieber bei den Fakten……die sind eh schon grausam genug.

    PS. Die restliche Welt gedenkt in den nächsten Jahren „Kohlekraftwerke“ mit einer installierten Gesamtleistung von 1.400 GW zu bauen……..wat denkst, wat dat kleine Deutschland noch gegen den angeblichen Klimawandel ausrichten kann?
    Einen dritten Weltkrieg um den Völkern Manieren beizubringen?
    Naja….mit Biosprit gehts auch….hungern wir se eben aus, dat is humaner.

    H.E.

  5. Gerdes: «Insgesamt ist die Eisausdehnung in den letzten Jahren sehr viel geringer geworden als in den 80er, 90er Jahren. Die Ursache dafür liegt nicht in einem bestimmten Wettermuster, sondern das ist eine langfristige Entwicklung. Das Eis ist dünner geworden und dadurch wird es anfälliger. Schuld ist der Temperaturanstieg.
    Seit Mitte der 90er Jahre haben wir einen starken Temperaturanstieg im Bereich des Nordatlantiks und des Nordpolarmeers. Das ist zum Teil Folge einer natürlichen oszillierenden Entwicklung, die Perioden von 60, 70 Jahren hat. Da sind wir jetzt in einer warmen Phase. Aber natürlich liegt es auch am langfristigen Temperaturanstieg durch die Treibhausgase

    Natürlich    😀

  6. Die Ursache dafür liege nicht in einem bestimmten Wettermuster, sondern sei eine langfristige Entwicklung, meinte der Meereis-Physiker vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, Rüdiger Gerdes. «Das Eis ist dünner geworden und dadurch wird es anfälliger.» Schuld daran sei ein starker Temperaturanstieg im Bereich des Nordatlantiks und des Nordpolarmeers. Dort lassen jedoch nicht allein die Treibhausgase die Temperaturen steigen. Auch eine natürliche periodische Entwicklung trägt ihren Teil dazu bei: «Jetzt sind wir in einer warmen Phase.» Diese Perioden umfassten 60 bis 70 Jahre.

    So schreibt die Nordsee-Zeitung gleichen Datums darüber   😀

  7. Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass parallel zum Eisminimum in der Arktik das Eis in der Antarktik ein Maximum erreicht hat. Siehe http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/S_stddev_timeseries_thumb.png

  8. zu#3
    ich musste heute Morgen im September (=Sommer) in Deutschland erstmals Eis kratzen an meiner Autoscheibe.

    mfG

  9. Dr.Paul schrieb am 23. September 2012 20:17

    ich musste heute Morgen im September (=Sommer) in Deutschland erstmals Eis kratzen an meiner Autoscheibe.

    Falls es Ihnen noch niemand gesagt haben sollte: Es ist bereits Herbst und es war auch heute morgen bereits Herbst …

  10. MM:
    Falls es Ihnen noch niemand gesagt hat:
    Lokale Wetterereignisse sind seit kurzem anerkannte Beweismittel in der Klimadiskussion:
    In der Arktis schmolz im Sommer Eis, was zwar völlig normal und jahreszeitgemäß ist, aber dennoch als Beweis FÜR die anthropogene Klimaerwärmung dient. Folglich muss ein früher Nachtfrost im Herbst auch als Beweis GEGEN eine Klimaerwärmung gelten.

  11. Heute hätte ich fast ein KFZ-Unfall gehabt….mein Fehler?…….Radio hören, in diesen speziellen Fall RBB.
    Angefangen hat der Reporter, das ja Nord- und ( ! Achtung) Südpol immer schneller abschmelzen und das ja Grönland auch bald Eisfrei sein wird.
    Der Klimawandel wäre so schlimm das die armen Korallenriffs absterben und wir bald mit 8 Grad globaler Temperaturerhöhung rechnen müssen………ihr habt richtig gelesen….8 Grad….in Worten Acht Grad……….hätten die Experten des Potsdamer Institut für Klimafolgeforschungen gesagt.

    Sorry lieber RBB…….mein folgender Schreianfall hatte mich fast auf die Gegenspur getrieben……..bitte gebt vorher eine Warnung durch, bevor ihr mich wieder einmal erschrecken wollt.
    PS. Gewöhnlich höre ich nur CD im Auto…..nun weiß ich auch warum.
    Onkel Heinz……….dat reicht für heute wieder mal völlig

  12. @ Heinz #11

    Ich kenne das von Dir beschriebene Phänomen. Als Soforthilfe beiße ich dann meist ins Lenkrad. Danach rechts ran fahren. Nach einigen Minuten Schnappatmung geht’s dann meist wieder.

    Das neue PIK-Machwerk ist momentan auch bei SPON Thema. Günter1934 hat dort sehr treffend auf den Punkt gebracht, worum es bei der Studie geht:

    Was das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, PIK, so im Allgemeinen von sich gibt, hat mit Logik nichts zu tun.
    Dieses Institut wird vom Bund bezahlt und wurde gegründet, um die Regierung zu beraten.
    Die Energiewende steht ja zur Zeit auf dem Prüfstand der Politik, zumal wenn am 15. Oktober die EEG-Umlage von 3,59 Cent auf über 5 Cent erhöht wird. Die Kanzlerin war ja der Meinung, das wäre nicht nötig.

    So braucht man sich nicht wundern, wenn das PIK jetzt mal einen neuen Schuldigen ausguckt, wenn die Energiewende beim breiten Publikum aus Kostengründen nicht mehr so recht ankommt.

  13. @Heinz
    Das Problem kenne ich. daher höre ich vom Stick, 8 GB, das langt ’n Weile 🙂

    Was ich andernorts aber im Radio hörte, ich glaub im Westerwald war’s, wo eine Windanlagenfirma den Bach runter geht, und JUWI schickt 150 Leute in eine Auffanggesellschaft, also fast in die Arbeitslosigkeit. Bis dahin waren die in der Region (Wörrstadt) als Jobmaschine angesehen gewesen -- nun, damit ist es vorbei.

    @Rudolf
    Im SPON Forum hat es neben einem ganzen Haufen furchtbarer Deppen auch einige überaus vernünftige Leute.
    Schade, das es nicht ein Paar mehr sind.

  14. @ Krishna #13

    Schade, das es nicht ein Paar mehr sind.

    Das Verhältnis von AGW-Gläubigen zu eher skeptischen Kommentatoren hat sich aus meiner Sicht (gefühlt) seit etwa einem Jahr sehr verändert. Die Stimmen, die die Vorhersagen der Untergansapostel für Humbug halten sind seitdem mehr geworden. Das Thema „katastrophaler Klimawandel“ ist tot. Die Poloitik ineressiert sich nicht mehr dafür und in der Bevölkerung ruft man mit immer neuen „immer schlimmer“ Prognosen auch kaum mehr als ein müdes Gähnen hervor.

  15. @Rudolf
    @Heinz
    Hier das ganze mal schriftlich:

    Klimawandel-Szenarien: Härtere Zeiten für Ostdeutschland
    [..]
    Ostdeutschland wird durch größere Hitzewellen im Sommer und mehr Niederschläge im Winter wahrscheinlich härter getroffen“, erläutert Pik-Direktor Hanns Joachim Schellnhuber. Bei jetziger Gesetzeslage müssten sogar Kraftwerke an Flüssen zeitweise abgeschaltet werden, weil das Kühlwasser zu warm werde. Insgesamt treffe die Erderwärmung aber jede Region anders.
    Erstmals haben Klimaforscher des Pik und der Berliner Humboldt-Universität die Auswirkungen der Erderwärmung bis zum Jahr 2100 bis auf die deutschen Landkreise heruntergebrochen.

    Die Stimmen, die die Vorhersagen der Untergansapostel für Humbug halten sind seitdem mehr geworden

    Da hast Du zweifelsohne recht, so sehe ich das auch.

  16. @Rudolf
    Anhalten ging leider net….Bundesstraße und keine Parktasche weit und breit…….aber als gestandener Skeptiker hält man ne Menge Unsinn aus, ergo musste ick mit meine SUV keinen Kleenen plätten. *grins*

    @Krishna
    Erstmalig?
    So weit ich weiß hatte schon der DWD diese Vorhersagen per Computersimulation versucht an den Mann/Frau zu kriegen………ick hatte damals auch meine Argumentation gegen die EE mit diesen Daten unterstrichen (Abnahme Solareinstrahlung bis 2049 um 5%).

    Ansonsten…..es ist bemerkenswert wie beim Klima sich die Meinungen gedreht haben……..fast genauso wie bei Europa und den Euro, es scheint doch ein Teil der Bevölkerung den Lügen nicht mehr zu glauben, die uns Mutti und sonstige Schmarotzer auftischen wollen.
    Der Volksmund sagt…Lügen haben kurze Beine……..und wenn ich mir dann Mutti so angucke……ups.
    H.E.

  17. @Heinz
    Keine Ahnung, ob das vom PIK eimalig ist (ähh doch, von denen ist vieles einmaliger Mist) , was die womöglich meinen, ist wohl das Aufdröseln auf Landkreisebene.
    Ansonsten ist natürlich alles von allen schon mal verrechnet worden…..

  18. @Krishna
    Das PIK…………..forscht nur an den Klimafolgen…….und wenn schon die Rohdaten scheiße sind…kommt beim >PIK aich nur Müll raus.

    Auch Straßenbäume und grüne Lungen bekämen größere Bedeutung. „Wir dürfen in den Innenstädten nicht alles zubauen.“

    Ich hab mit eigenen Augen ich China…..keine Ahnung wie die Stadt hieß….miterlebt, wie Abends die Strassenbäume mit Wasser abgespritzt wurden…um den Staub abzuwaschen.
    Haste da jemals in Deutschland erlebt?
    Das PIK ist ne Kuchenbude mit integrierter Glaskugel…bekommt aber dafür eine neue Hütte geschenkt für knappe 18 Millionen EURO…halb vom Bund, halb von Brandenburg….die müssen einfach Katastrophen liefern, um weiterhin Knete abfassen zu können.

    Unsere primitiven Vorfahren haben die schlimmsten KJlimata überlebt…..aber wir verrecken schon an 1 Grad Temperaturerhöhung………wie doof is dat denn?
    Alte….dann sollte man die nich so im Altenschließfach rumgammeln lassen……dannn trocknen se auch net so aus.
    „Klimatote“ sind ein soziales Problem……..ansonsten gäbe es im Mittelmeerraum niemanden mehr über 60.
    PS….Gelegentlich wünschte ich mir….genügend Wodka gekauft zu haben um damals eine Kalaschnikow eintauschen zu können……..blöderweiser dachte ich, mit dem Westen wird alles besser.
    IRRTUM
    H.E.

  19. @Heinz
    Schau Dir mal in der Mediathek von 3Sat den Rolf Miller von gestern an -- voll im Thema 😀

    ..blöderweiser dachte ich, mit dem Westen wird alles besser.

    Den Zahn konnte ich einem Teil meiner Verwandten „drüben“ schon 88 nicht ziehen, bloß weil wir so schöne
    Plastiktüten hatten, die wir dann immer mitbringen sollten….

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