Wie der Fraunhofer Direktor in seinem Ferienhaus in Kalifornien Energie spart

2. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Photovoltaik, Profiteure

Der Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg, Professor Eicke R. Weber, hat in der Badischen Zeitung seine Meinung in einem Kommentar kundgetan. Es stört ihn, dass die deutsche Unternehmen das große Potenzial der Photovoltaik einfach nicht erkennen würden. Ihnen fehle der Glaube.

Völlig unbeeindruckt davon, dass aufgrund der Billigkonkurrenz aus China in Deutschland ein Photovoltaik-Produzent nach dem anderen  Insolvenz anmeldet und dass selbst die zu bedeutend geringeren Kosten produzierende und mit staatlichen Förderungen gepäppelte Branche in China gerade ebenfalls den Bach runter geht, ist Weber davon überzeugt, dass die Photovoltaik in naher Zukunft einen bislang ungesehen Boom erleben würde.

Mangelnder Glaube als Ursache für Insolvenzen?

Es wird nicht ganz klar ob der Professor tatsächlich meint, die Solarfirmen in Deutschland würden reihenweise Pleite gehen, weil ihnen der von ihm eingeforderte Glaube fehlt. Das scheint schließlich bei den hiesigen Produzenten das geringste Problem zu sein. Die glauben alle daran, dass ihre Produkte besser sind als die der Chinesen und dass der einzige Weg in eine nachhaltige Zukunft darin besteht, dass immer mehr Kunden immer mehr von ihren Solarmodulen kaufen.

Nur, zwar kann der Glaube bekanntlich Berge versetzen, aber er bezahlt keine einzige Rechnung eines Zulieferers und keine Löhne für die Angestellten. Und weil das so ist erleben wir in Deutschland gerade das Absterben einer ganzen Branche. Nicht fehlender Glaube, sondern fehlende Profitabilität ist das Übel.

Steigende Strompreise sind kein Problem für den Professor

Was den Professor aus Freiburg ebenfalls echauffiert ist „die Mär, dass deutsche Rentner mit ihrer Stromrechnung reiche Landwirte mit Solardach und chinesische Industriekapitäne finanzieren“. Nur ist es wohl so, dass diese verkürzte Darstellung, nämlich dass Land- und Hausbesitzer neben der (chinesischen) Photovoltaik-Industrie von der „Energiewende“ am meisten profitieren, während Geringverdiener ohne Möglichkeit zur Investition den Großteil der Zeche zahlen,  ziemlich genau den Punkt trifft. Weshalb Weber auch überhaupt keinen Versuch unternimmt, dies in irgendeiner Form zu entkräften.

Er empfiehlt hingegen Geringverdienern doch einfach weniger Strom zu verbrauchen. Und damit das auch wirklich von denen gemacht wird, sollen entsprechende Anreize geschaffen werden. Wobei das von Ihm bevorzugte Anreizmodell gestaffelte Strompreise vorsieht:

Meine Stromrechnung im Ferienhaus in Kalifornien ist so strukturiert: 13 Dollar-Cent/Kilowattstunde für den Grundverbrauch, 29 Cent/Kilowattstunde für bis zu 200 Prozent des Grundverbrauchs und noch erheblich mehr für Haushalte mit Großverbrauch.

Wenn man das liest wird einem auch klar, warum Professor Weber vor ansteigenden Strompreisen keine Angst hat. Der Mann kann sich diese offenbar leisten. Er hat ganz offensichtlich genug Geld, um mehrmals im Jahr zu seinem Ferienhaus in Kalifornien zu fliegen und dabei Unmengen an CO2 in die Luft zu blasen. Und dieser Mann besitzt die Chuzpe, von Leuten die von einem solchen Leben höchstens träumen können, und die einen Bruchteil an CO2-Emissonen produzieren wie der Herr Professor, einzufordern, ihren Energieverbrauch im Sinne der Rettung der Welt einzuschränken.

Und erreichen will er dieses Ziel indem er die Energie so teuer macht, dass der „kleine Mann“ es sich einfach nicht mehr leisten kann mehr zu verbrauchen, als unbedingt nötig. Sollte es wegen steigender Energiepreise irgendwann zu Aufständen in Deutschland kommen würde ich Professor Weber empfehlen, sich dann lieber in seinem Ferienhaus in Kalifornien, als in Deutschland aufzuhalten. Bei früheren Revolutionen sind arrogante Eliten für weit weniger auf dem Schafott gelandet.

[Update 03.09.2012]

Eicke R. Weber hat sich bereits im Mai dieses Jahres in der Badischen Zeitung in einem Kommentar zur Förderung der “Erneuerbaren” geäußert (Auch hier in unserer Auflistung von Zitaten der letzten Jahre zu dem Thema).

Eicke R. Weber lobt den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie und verspricht stabile Strompreise.

Der beherzte Zubau der erneuerbaren Energien wird die Umlage dafür auf den Strompreis nur wenig, für den Verbraucher unmerklich steigen lassen.

(…) Nach 2020 aber können wir erwarten, dass der Anteil der festpreisigen erneuerbaren Energien im Strommix hilft, die Preise zu stabilisieren, so dass wir eine Strompreisdämpfung erleben werden.

Dass er wohlhabend genug ist und die Erhöhungen nur unmerklich spürt hat er eindrucksvoll dargelegt. Die anderen sollen halt weniger verbrauchen.

Und während andere sparen sollen, freut sich sein Institut über zusätzliche Zuwendungen des Landes Baden-Württemberg zur Förderung eines Neubauprojektes.

Auch das Fraunhofer ISE erhält zusätzliche 27,6 Millionen Euro. ISE-Chef Eicker Weber freut sich über die Unterstützung: Das Lande setze mit seinem Engagement “einen deutlichen Akzent im Rahmen der Energiewende”, sagt er.

 

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78 Kommentare
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  1. Der gute Mann hat doch recht. Die Masse soll weniger verbrauchen. Wird sie auch müssen, bei den Preisen, die auf uns zukommen. Ob er bei dem Mist, den sein Institut so produziert auch in Zukunft noch zu den Privilegierten gehören wird, die so im vollen schöpfen können, wage ich anzuzweifeln. Für das Schafott ist er wohl kein Kandidat, eher für die Suppenküche.

  2. Das kennen wir doch. Wasser predigen und Wein trinken, oder einen Maserati mit 300 PS
    fahren.

  3. @ Michael Krüger #2

    Aus dem Video:

    „Der Aktienkurs ist um mehrere Tausend Prozent gestiegen. Dreistelliger Millionengewinn im letzten Jahr inklusive.“

    Das war 2008. Seitdem kennt der Aktienkurs nur noch einen Kurs. Und zwar steil bergab. Solarworld-Chef kämpft gegen Dumpingpreise -- Aktie gegen Pennystock-Niveau
    Aktienekurs Solarworld -Seit 5Jahren steil nach unten

  4. Was mich an dem Kommentar von Professor Weber mit am meisten verwundert ist der Umstand, dass der Mann es offensichtlich völlig normal findet über seinen Urlaub im Ferienhaus in Kalifornien zu schreiben und gleichzeitig von den weniger Wohlhabenden Verzicht zu fordern. So können nur Leute denken, die den Kontakt zur „normalen Bevölkerung“ komplett verloren haben.

  5. Zu den Firmen, die auf vorgeblich „erneuerbare“ Energieen setzen: Ein Geschäftsmodell, das gegen die Gesetze der Physik und gegen die vier Grundrechenarten gerichtet ist, das sich deshalb auch am Markt niemals durchsetzen kann und daher allein von staatlichen Gesetzen und Subventionen lebt, kann auf Dauer nicht funktionieren.

    Ich rate allen, die von einschlägigen Unternehmen (von Solarworld & Co und dem unter Löscher „grün“ ausgerichteten Siemenskonzern bis hin zu Vestas und dergleichen) Anteile besitzen, diese so bald wie möglich, und sei es mit Verlust, abzustoßen. Mit derartigen Unternehmen kann es nur abwärts gehen.

    Spätestens nach der Bundestagswahl wird die „Energiewende“ kassiert werden. Schon heute dürften alle mit der Sache befassten Politiker wissen, dass niemand diesen Wahnsinn bezahlen kann.

  6. #5
    Mach mal übernächste Bundestagswahl draus. In der nächsten Legislaturperiode wird nochmal kräftig geschrien und gefüttert und danach der Scherbenhaufen aufgeräumt.

  7. @Rudolf

    ….. Er empfiehlt hingegen Geringverdienern doch einfach weniger Strom zu verbrauchen. Und damit das auch wirklich von denen gemacht wird, sollen entsprechende Anreize geschaffen werden.

    …..die Absonderungen dieses „Herrn Professor” sind an schwerem Realitätsverlust und selbstgefälligem, frechem Zynismus kaum zu überbieten.

    Ja klar, immer weiter rauf mit den Preisen, damit Brennstoff und Elektroenergie endlich bald zu dem Luxusgut werde, das sich nicht jeder Dorftrottel leisten kann. Es ist ja schon schlimm genug, dass man sich durch nichts mehr vom gemeinen Pöbel (sprich „Geringverdiener”) abheben kann, der ja z.B. heute bereits mit Automarken herumfährt, die ausschließlich der Elite vorbehalten sein sollten.

    Dabei ist es weiß Gott schon Zumutung genug, auch noch dieselben Straßen wie der Pöbel benutzen zu müssen. Aber damit wird in Zukunft Schluss sein. Wenn sich das Ganze nicht über Einsicht und Erziehung zu ökologisch korrektem Verhalten regeln lässt, dann eben über den Geldbeutel, dann ist für den Pöbel eh’ bald Schluss mit Lustig.

    Luxusdinge wie Autofahren und Strom verbrauchen müssen endlich wieder alleiniges Privileg der Oberschicht werden !!! ….. der Pöbel kann schließlich Fahrrad oder Bus fahren und sich ’n dicken Pulli (gibt’s bei KiK ab 5,99) überziehen, wenn ihm kalt ist. Nächtliche Straßenbeleuchtung ist auch überflüssig, der Pöbel soll gefälligst nachts zu Hause bleiben und „Mensch-ärgere-dich-nicht” spielen.

    ….. für die Straßenlaternen wüsst’ ich allerdings noch ’ne andere Verwendungsmöglichkeit.

  8. @ 7
    Herr Hardenberg, mich stört diese arrogante Überheblichkeit derer, die schon wie Robert Malthus, sich auf die Seite derer schlagen, die sie finanziell protegieren und sich als Wissenschaftler hofieren lassen erheblich. Auf Lebensqualität sollen immer alle Anderen verzichten, Hauptsache man selbst sitzt fett im ersten Parkett. Diese perverse, Menschen verachtende Haltung ist unsozialer reinster Egoismus, dem jede Humanität, eines Aufgeklärten im Sinne einer Ethik eines Immanuel Kant, unbekannt bleibt.
    Wer so degeneriert asozial „sein Schäfchen ins Trockene schiebt“, stellt sich aus meiner Sicht ins Abseits einer Pseudo-Elite die für ihren Vorteil über Leichen geht und erhebliche Zweifel an ihrer psychischen Gesundheit hinterlassen. Zumindest wird ihre „wissenschaftliche Funktion“ als im Erkenntnisgewinn für die Menschheit und deren Wohlergehen auf diese Art und Weise nicht gefördert, sondern die eigenen niederen Instinkte befriedigt.

  9. @Hans Meier

    Auf Lebensqualität sollen immer alle Anderen verzichten, Hauptsache man selbst sitzt fett im ersten Parkett.

    ….das ist wohl ein Wesensmerkmal der Klimarettungs-- und Energiewende-Gewinnler.

  10. In der Sterbephase der DDR spielten die, aus heutiger Sicht lächerlichen, Privilegien der herrschenden Funktionäre eine enorme psychologische Rolle, ihre völlige Trennung vom Alltag der „Werktätigen“ -- natürlich ohne das jetzt irgendwie vergleichen zu wollen. Wir alten Ossis sind jedoch gespannt. 🙂

  11. Wasser predigen, Wein saufen! Es ist doch immer das Gleiche. Der Mann hat jegliche Bodenhaftung verloren. Aber das merken diese Typen nicht.

    karl.s

  12. @karlchen #11

    Wasser predigen, WEIN saufen! Es ist doch immer das Gleiche.

    …..nee Karl, CHAMPAGNER !!! …..selbstverständlich vom allerbesten und teuersten!

  13. ach Champagner wird auch überbewertet.

    Man schaue sich die Rebfläche in de Champagne an, und den jährlichen Ausstoß an Flaschen. Das ist Massenware, dann lieber nen Winzersekt

  14. erinnert mich irgendwie an den Spruch der kopflosen Marie Antoinette: “ Wenn das Volk kein Brot hat, soll es doch Kuchen essen „

  15. Hallo,

    habt ihr schön das Feuilleton weggelegt und zieht über irgendein Profesorschen her!
    Der Kerl ist ein Smug, das muss nicht weiter kommentiert werden.
    Am 8.9 ist Demo in Karlsruhe gegen den ESM. Jetzt werd ich bestimmt ins OFF-Topic verschoben.
    Aber die Gemeinsamkeit zwischen EEG und ESM sind doch sehr deutlich zu erkennen.

    1.Alternativlos (wie alles in unser Republik)

    2. Wir ändern erst,wenn es alternativlos ist

    Grüsse
    Steinzeit

  16. Steinzeit,

    Klimawahn und EE Wahn wurden nur für den geräuschlosen Übergang in die Finanzdiktatur erfunden.

  17. Eicke R. Weber hat sich übrigens bereits im Mai dieses Jahres in der Badischen Zeitung in einem Kommentar zur Förderung der „Erneuerbaren“ geäußert (Auch hier in unserer Auflistung von Zitaten der letzten Jahre zu dem Thema).

    Eicke R. Weber lobt den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie und verspricht stabile Strompreise.

    Der beherzte Zubau der erneuerbaren Energien wird die Umlage dafür auf den Strompreis nur wenig, für den Verbraucher unmerklich steigen lassen.

    (…) Nach 2020 aber können wir erwarten, dass der Anteil der festpreisigen erneuerbaren Energien im Strommix hilft, die Preise zu stabilisieren, so dass wir eine Strompreisdämpfung erleben werden.

    Dass er wohlhabend genug ist, dass er die Erhöhungen nur unmerklich spürt, hat er eindrucksvoll dargelegt. Die anderen sollen halt weniger verbrauchen.

    Und während andere Sparen sollen, freut sich sein Institut über zusätzliche Zuwendungen des Landes Baden-Württemberg zur Förderung eines Neubauprojektes.

    Auch das Fraunhofer ISE erhält zusätzliche 27,6 Millionen Euro. ISE-Chef Eicker Weber freut sich über die Unterstützung: Das Lande setze mit seinem Engagement „einen deutlichen Akzent im Rahmen der Energiewende“, sagt er.

  18. @17, Herr Kipp, beim Thema Fraunhofer und Zusammenarbeit mit Lobbyisten aus dem Ökokult, meine ich mich an einen Artikel oder Bericht, vielleicht von Günter Ederer sehr schwach zu erinnern, wo erwähnt wird wie entweder Hermann Scheer oder Frank Asbeck sich wechselseitig hochleben ließen, um im Licht dort ansässiger Pseudowissenschaftler von diesen geehrt zu werden, die sie selbst als Büttel im Fraunhofer Institut untergebracht und unterhalten.

  19. Herr Meier, die Artikel waren hier zu finden, in Novo 108/109

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/kat/78

    Beste Grüße B.

  20. Zum Kommentar von Bibliothekar (#19)

    Diese Ausgabe von Novo war es meines Wissens nach auch, in der zum ersten man der Begriff Neue Ineffiziente Energien (NIEs) für die, nun ja, Neuen Ineffizienten Energien, geprägt wurde.

    Was Sie schon immer über Energie wissen wollten, aber nie zu denken wagten

  21. @Rudolf #17

    Eicke R. Weber hat sich übrigens bereits im Mai dieses Jahres in der Badischen Zeitung in einem Kommentar zur Förderung der “Erneuerbaren” geäußert…..

    Der gute Herr Weber, der übrigens auch im Aufsichtsrat der pleitegegangenen Q-Cells sitzt, sondert so manches ab, was nicht völlig verblödeten Menschen die Haare zu Berge stehen lässt. Besonders wohl fühlt er sich natürlich auf den Webseiten des Fernsehpredigers Franz Alt, der noch immer sämtliche deutschen Kirchendächer zu Landebahnen für den Heiligen Geist umfunktionieren will….. tja, gleich und gleich gesellt sich gern, gelle? Da darf natürlich auch der freundliche Herr mit dem italienischen Kleinwagen nicht fehlen. Und natürlich lässt man sich auch gern wechselseitig hochleben zum gegenseitigen Wohlergehen am prall gefüllten Erneuerbaren Futtertrog.


    Mit der Kraft der Sonne

    Die aktuellen Umweltberichte der UNO machen das Ausmaß des Klimawandels deutlich. Welchen Einfluss können erneuerbare Energien haben, um diesen Klimawandel abzubremsen?
     
    Prof. Eicke R. Weber: Die Formulie­rung ist völlig richtig. Der Klimawandel ist schon unter­wegs und alles, was wir tun können, ist zu versuchen, ihn abzumildern. Die größte Gefahr ist dabei nicht die Frage, ob die Erdtemperatur um 1,5 oder 2,5 Grad wärmer wird, sondern eine mögliche Klimainstabilität. In den vergangenen 10.000 Jahren, dem Holozän, hat­te die Erde ein sehr stabiles Klima. Meine Befürchtung ist, dass wir durch den menschlichen Einfluss auf das Klima dieses Zeitalter beenden und dass das Erdklima wieder instabil wird. Das heißt jährlich Jahrhundert-­Stürme und ähnliche katastrophale Wetterbedingun­gen. Wir müssen unbedingt weltweit alle Ressourcen bündeln, um so schnell und effektiv wie möglich durch Energieeinsparung und durch Umstellung auf erneuer­bare Energien den CO2-Ausstoß zu vermindern.

    ….jawoll, frei nach dem deutschen Volkslied: „Horch was kommt von draußen rein, holla-hi holla-ho…. ’s wird wohl nicht der Klimawandel sein, holla-hi-ha-ho…..”

    Abgesehen von den mehr als abenteuerlichen Ansichten des „Herrn Professor” über eine 10000-jährige Klimastabilität klappt das Abspulen des allgemeinen Klimakatastrophenprogramms natürlich wie auf ’ner frisch geölten Nähmaschine. Und wenn’s denn gar zu abgedroschen klingt, was da an Weltuntergangsverkündigungen heruntergeleiert wird, hilft das Sonnen-Franz’l gern noch persönlich mit seinem Rechenschieberchen und ein paar wirren, gruseligen Botschaften über Energiepreise nach:

    Vielen Dank meine Damen und Herren, den heutigen Zeitungen können Sie erstmals entnehmen, dass die iranische Regierung gesagt hat, in absehbarer Zeit werde der Ölpreis auf 200 $ hochgehn. Ich hab zunächt mal meinen Augen nicht richtig getraut, sie ham tatsächlich gesagt in absehbarer Zeit. Gestern hat in einem Interview der SZ ein Berater der amerikanischen Regierung, Prof. Simons, gesagt, auch er gehe innerhalb von 2 Jahren von 200 $ pro Barrel Öl aus. Vor wenigen Wochen war mer noch bei 80. Es gibt eine Langzeitstudie der US-Regierung und die gehn von 300 $ aus etwa bis zum Jahre 2015….. die Frage, rechnet sich Bioenergie, rechnet sich Erneuerbare Energie, ist in ganz kurzer Zeit eine reine Lachnummer, weil dann auch der Letzte begriffen haben wird, dass sich nur dieses rechnet: Was wir auf heimischem Boden auf heimischem Acker von der heimischen Sonne vom heimischen Wind und von der heimischen Erdwärme gewinnen können…..

    Video mit Franz Alt, Quelle: ENERGIE ONLINE_COLLEGE

    …..den Kommentar dazu erspare ich mir aus hygienischen Gründen.

    @Hans Meier #18

    …..meine ich mich an einen Artikel oder Bericht, vielleicht von Günter Ederer sehr schwach zu erinnern, wo erwähnt wird wie entweder Hermann Scheer oder Frank Asbeck sich wechselseitig hochleben ließen….

    …..vermutlich meinen Sie dieses Video mit Günter Ederer von 2010 (ist hier bei ScienceSkeptical schon mehrmals gezeigt worden, aber einmal mehr kann ja nicht schaden).

  22. #19, Bibliothekar und # 20 Herr Rudolf Kipp, danke für Ihre Einträge, für Ihre Präsenz!
    Ich habe angefangen in diversen Blogs Kommentare zu schreiben oder in den Online Tageszeitungen in NRW, weil mir der „Schmuh“ so auf den „Senkel“ geht, mit dem ich mich „verhummst“ fühle, erlebe, wie politische Luden und Hanseln sich ins Geschäft bringen, es ist greifbar, es ist politische Prostitution.
    Als ich, nach einem Ingenieurstudium, was ich mir von 69 bis bis 72 mit Taxifahren, nach meiner Lehre als Technischer Zeichner finanzierte, mir anschließend ein zweites Studium in Ökonomie wieder per Taxifahren eröffnete, sah ich in einer Großstadt tiefer hinter die Kulissen, die Verbindungen und das im Milieu.
    Nun bin ich in einem Alter, hab meine Dinge, meinen Dienst an der Gesellschaft versucht konstruktiv und lösungsorientiert in die Hand zu nehmen, um positive Entwicklungen oder zumindest als Perspektiven zu befördern.
    Es tut gut sich dabei nicht verloren zu fühlen. Herzlichen Dank an Alle die noch nicht korrumpiert sind, sich opportunistisch in die Büsche geschlagen haben.
    Wir sind zwar nicht in der Mehrheit aber wie das Salz in der Suppe.
    Ich denke, es ist zwar unerheblich sich persönlich zu zeigen, aber mit dem was wir schreiben, in dem was wir tun sind wir es sowieso.
    Diese Freiheit, im digitalen Zeitalter, uns als eine Opposition zum Mainstream zu artikulieren, ist da, also nutzen wir sie.

  23. #21. Tim Hardenberg

    Was wir auf heimischem Boden auf heimischem Acker von der heimischen Sonne vom heimischen Wind und von der heimischen Erdwärme gewinnen können…..

    moin Tim,

    kann man auch so lesen: …..was wir auf Teutschem Boden, auf Teutschem Acker, von der Teutschen Sonne, vom Teutschen Wind und von der Teutschen Erdwärme gewinnen können…….;-) Heute EnergieWenden wir Teutschland und morgen………na ja; jedenfalls: Am Teutschen EnergieWendeWesen soll mal wieder die Welt genesen 😉

    karl.s

  24. Autarkie habe ich noch nie als Argument gelten lassen…
    Eine Abbrechen der Energieträgerversorgung Deutschland, ist nur denkbar, wenn der Welthandel stark beeinträchtigt würde.
    Und dann hätte Deutschland ganz andere Probleme, nicht zuletzt, dass es niemandem seine Produkte verkaufen könnte.

  25. @karlchen #23

    …..jo, is doch sehr aufschlussreich, was für ein merkwürdiges Gedankengut unser Heiliger Sonnenfranz hier zum besten gibt. Ick will dir ja nich den Tag versauen, aber wenn du dir diese grausliche Predigt weiter reinziehst, geht das mit den seltsamen Absonderungen, Drohkulissen und Schreckensbotschaften in guter Club-of-Rome-Manier munter weiter….. und eine große Zahl grünbesudelter Bessermenschen glaubt noch immer daran wie die Zeugen Jehovas an das Weltgericht.

    …..Meine Damen und Herren die Entwicklung kommt, da führt überhaupt kein Weg dran vorbei, bitte und das mit auslaufenden Energiequellen, entschulln’se das kann niemand bezahln… wie solln denn Inder und Chinesen und bald auch Afrikaner und Südamerikaner das bezahlen, was wir mit den heutigen Autos treiben. Es ist völlig absurd, sich noch lange darüber aufzuhalten, ob sich das rechnet…. natürlich NUR das rechnet sich, das Alte wird unbezahlbar. Ich kenne eine Studie, nochmal aus dem Finanzministerium der USA, die geht von 8 Euro pro Liter Sprit aus. Meine Damen und Herren, nur wer sich rechtzeitig vorbereitet auf Alternativen…. kann morgen…. am Markt bestehen. Wenn mer das… wenn mer die Alternativen verschlafen, dann wird uns das alles um die Ohren fliegen…. was heute noch Wohlstand heißt…. wir haben keine mehr. Und wenn mer mit den heutigen Autos das machen, was ich eben aus China und Indien kurz prognostiziert habe, wird uns der Klimawandel so bestrafen, dass wir auch ökonomisch vor Katastrophen stehn, die wir uns heute gar nicht ausmalen. Wer heute Ökologie sagt, wird morgen Ökonomie sagen….dessentwegen wir den 100-prozentigen Umstieg in den nächsten Jahren organisieren MÜSSEN…. A) wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen und B) wenn wir wollen, dass es allen Menschen halbwegs gut geht……

    Na Hauptsache, unserem Sonnilein geht es prächtig und er kann leben, wie die Made im Speck…. solange es allen Menschen „halbwegs” gut geht, natürlich!

    …..Kübel reichen hier nicht mehr.

  26. #25. Tim Hardenberg

    dessentwegen wir den 100-prozentigen Umstieg in den nächsten Jahren organisieren MÜSSEN…. A) wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen und B) wenn wir wollen, dass es allen Menschen halbwegs gut geht…

    aber insbesondere mer gutgeht, wollte der Alte SonnenFranz noch sagen 🙂 Kübel reicht wirklich nicht 😉

    karl.s

  27. Die Website von unserem sonnigen Franz’l ist doch ’n wahres Panoptikum ökologistischer Absonderlichkeiten.

    Noch so’n selbsternannter Heilsbringer:

    „Gesellschaft braucht Therapie, nicht Reformen.” findet der „prominente Wachstumskritiker” Niko Paech, sich selbst natürlich in der Rolle des Volks-Therapeuten sehend.

    Während viele nach Formen suchen, wie die Entwicklung wieder auf Wachstum getrimmt werden kann, fordert der Ökonom Niko Paech genau das Gegenteil: Die Wirtschaft muss schrumpfen, so seine Botschaft im Buch „Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“……

    pressetext: Herr Paech, was stört Sie am Wachstum?

    Paech: Unser ständiges Verlangen nach Mehr vernichtet Rohstoffe, zerstört die Umwelt und beutet andere Menschen aus. Die Folgen sind Klimawandel, Knappheiten und letztlich auch die derzeitige finanzielle Instabilität, die einen Wandel unabdingbar machen. Aufgrund unserer Konsum- und Mobilitätsabhängigkeit halten wir aber fest an einem Versorgungsmodell des ständigen BIP-Wachstums. Unsere Gesellschaft ist deshalb nicht nur reform- sondern therapiebedürftig. Als Alternative bietet sich die Postwachstumsökonomie als radikalisierter Ansatz der nachhaltigen Entwicklung an……

    pressetext: Kann eine Gesellschaft ohne Wachstum auskommen?

    Paech: Ziel meines Ansatzes ist eine robuste, stabile Gesellschaft, die resilient gegenüber Krisen ist. Um das zu erreichen, muss sie sich entrümpeln, vor allem von den materiellen Artefakten, Routinen und Versorgungsmustern, die zuviel Geld oder Ressourcen verbrauchen und damit abhängig machen……

    pressetext: Klingt nach einem Rückschritt in die Steinzeit.

    Paech: Rückschritt ist negativ konnotiert. Ich sehe es als Fortschritt, wenn wir uns von der sklavischen Abhängigkeit des Kaufens von Produkten befreien, die ohnehin bald wieder kaputtgehen. Wir müssen uns von einemTeil des Konsum- und Mobilitätsballastes befreien. Wer dem Hamsterrad der käuflichen Selbstinszenierung entkommt, wird unabhängig von Konzernen und steigert sein Selbstwertgefühl……

    ….die volle Dröhnung gibt’s hier.

  28. @ Tim Hardenberg #27

    Na, da befreie ich mich doch gerne von einem Teil Konsumballast, indem ich das Buch des Herrn Paech nicht kaufe.

  29. #27. Tim Hardenberg

    moin Tim,

    oha, der Paech ist aber ein ganz besonderes Exemplar, Rückschritt = Fortschritt! Auf diese Formel muß erst mal kommen. Da scheint mir im Paechkopf doch einiges durcheinander zu laufen 😉

    karl.s

  30. Hallo,
    >dessentwegen wir den 100-prozentigen Umstieg in den nächsten Jahren organisieren MÜSSEN…. A) wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen und B) wenn wir wollen, dass es allen Menschen halbwegs gut geht…<
    ……………..
    ..galt das Gutgehen des heiligen Franz Alt auch für die beiden Kinder, die er in die Welt setzte und nicht dafür sorgen (bezahlen) wollte? Scheinheilges Dreckspack!!
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/print/008423
    und
    http://www.google.de/search?q=Franz+Alt+Alimente

  31. Wer will mal wissen, wie idiotisch die deutsche Gesetzgebung wirklich ist, bitte die Hand heben.

    Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums

    Für die Errichtung und den Betrieb von Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen gilt das DVGW-Arbeitsblatt W 551 über die „Technischen Maßnahmen zur Verringerung des Legionellenwachstums“ vom April 2004. Danach muss am Austritt von Warmwassererzeugungsanlagen ständig eine Temperatur von mindestens 60 °C gehalten werden. Bei Anlagen mit Zirkulationsleitungen darf die Warmwassertemperatur im System nicht um mehr als 5 °C gegenüber der Austrittstemperatur absinken. Somit muss die Rücklauftemperatur der Zirkulation in den Warmwasserbereiter mindestens 55 °C betragen.

    Wiki

    Trinkwasser-Wärmebedarf:
    Als Trinkwasserwärmebedarf bezeichnen Fachleute die Wärme, die nötig ist, um eine gewünschte Menge Trinkwasser auf eine bestimmte Temperatur zu erwärmen. Die EnEV und die für die Energieeinsparungsberechnung relevante DIN V 4107-10 gehen von einem festen Wert von 12,5 kWh/m2a (Kilowattstunde pro Quadratmeter im Jahr) aus. Dies entspricht dem Wärmebedarf, der nötig ist, um 23 Liter Trinkwasser pro Person und Tag auf 50 Grad Celsius zu erwärmen.

    Quelle

    So, nun kann also ein Vermieter/Wohnungsbaugesellschaft sich entscheiden gegen welches Gesetz er nun verstoßen möchte………endweder die Energieeinsparverordnung oder die Trinkwasserverordnung.

    Juhu…….Schilda in Perfektion.
    Onkel Heinz……….wieder mal Sprachlos

  32. Diesen Satz von Herrn Fraunhoferdirektor und Q-Cells-Aufsichtsrat Weber sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen:

    Bisher haben die deutschen Fotovoltaikunternehmen keinen einzigen Cent Subvention aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) bekommen.

    Nochmal langsam, zum Mitschreiben:

    „BISHER HABEN DIE DEUTSCHEN FOTOVOLTAIKUNTERNEHMEN KEINEN EINZIGEN CENT SUBVENTION AUS DEM ERNEUERBAREN-ENERGIEN-GESETZ (EEG) BEKOMMEN.”

    Quelle: WIWO Interview vom 29. 05. 2012

  33. @ Heinz Eng #31

    Aber, aber, Onkel Heinz,
    Hasr Du noch nie etwas von Artenschutz gehört?
    Bei mind. 60° C hätten die Legionellen echte Überlebensprobleme.
    Bei 50° C erhalten sie lediglich ein angenehmes warmes Bad.
    So etwas nennt man praktizierten nachhaltigen Artenschutz.

    meint der Moosgeist

  34. Es dürfte kaum strittig sein, dass die Erkenntnisse von Prof. Dr. Eike Weber, insbesondere wenn an Rentner und Geringverdiener gerichtet, nur als dümmlich elitär und arrogant wahrgenommen werden. Unverständlich allerdings warum niemand, auch die Redaktion der Badischen Zeitung nicht, den Verfasser davor gewarnt hat, die Stromrechnung seines 9000 km weit entferten kalifornischen Ferienhauses in die Nähe einer Belehrung von Geringverdienern zu bringen. Eine kennzeichnende und ungute Entwicklung.

  35. Meine sehr erregten Herren, kann ja verständnisvoll mitlesen, aber haben Sie sich denn auch mal eine EON Vorstandsetage von innen angesehen? Bescheidenheit ist dort auch kein Maß, wollte man doch vor wenigen Jahren noch schnell mal die spanische Endesa für schlappe 30Mrd. EURO schlucken. Heute können die Vorstände jeden Tag ein Paket Kerzen anzünden (wärmt auch) zur Dankbarkeit, daß es damals trotz Nachschlag nicht gereicht hatte. Zeitgleich hatten mich damals und bis heute aber auch Schreiben vom Drei-Buchstaben-Konzern erreicht, die mir erklären, warum mein Gas oder Strom teuerer wird (niemals aber aus Expansions- und Größenwahngründen oder dem shareholder zuliebe) und weiter, daß ich mich ja reich sparen könne, wenn ich auf meine Stand-By Geräte achte und eine Energiesparfunzel eindrehe. Das fand und finde ich nicht minder zynischer / dämlicher oder unsensibler, als wenn Hr. Eicke vom transkontinentalen Ferienhaus referiert. Auch der Abriß „unwirtschaftlicher“ (und heute vermisster) konventioneller Kraftwerke aus dem Ex-Bestand des vom Bürger schon mal bezahlten Bayernwerks brachte mich so auf die Palme, wie heute der Herr Weber Sie. Also stehe ich aus solchen Erfahrungen kommend nun auf der „anderen Seite“. Ergo -- Dummheit oder Arroganz gibt es überall und wird natürlich gern als schlechtes Beispiel genommen -- vor allem aber um Zwietracht zu säen. Hier sehe ich inzwischen die viel größere Gefahr für unser Land, als in der Frage ob Elektronen sich links- oder rechtsrum drehen. Auch der Blog entgleitet sehr gerne in diese Richtung und Einträge die Konstruktivität fordern sind zu vermissen. Die an sich notwendige sachliche Technikdebatte hat in allen großen Leitmedien des Landes und in der Politik Sandkasten-Niveau erreicht oder findet gar nicht wirklich statt. Bitte denken Sie bei Gelegenheit in diesem wissenschaftlich etikettierten Rahmen an meine Worte. Insofern hat dieser Blog-Beitrag (im Überschriften-Stil der BILD…) zu den Äußerungen Hr. Webers auch nur den Wert der Randnotiz und trägt technisch wenig bei… leider.

  36. @H.Ernst

    Auch der Blog entgleitet sehr gerne in diese Richtung und Einträge die Konstruktivität fordern sind zu vermissen. Die an sich notwendige sachliche Technikdebatte hat in allen großen Leitmedien des Landes und in der Politik Sandkasten-Niveau erreicht oder findet gar nicht wirklich statt.

    Ahh, wir sollen uns jetzt hier ein Kopp darüber machen, wie man denn bitteschön die von Hunz und Kunz sinn- und planlos in die Landschaft gepappten Zufallstromerzeuger ohne nennenswerten Speicher ins bestehende System integrieren könnte……..falscher Ansatz.

    Erster Vorschlag meinerseits……sofortige Abschaffung der „Vorrangeinspeisung der NIE“……..bis die nötigen Speicher endlich da sind.
    Sofortiger Stop des weiteren Ausbaus der NIE…….bis endlich die Netzbetreiber nachgekommen sind, gegen den Bürgerwillen, die nötigen Leitungen durch die Landschaft zu zerren.
    Joo, und dann gucken wir mal, wat wa aus dem Chaos noch Vernünftiges zusammenpappen können.

    Joo, dat war jetzt konstruktiv bis ins Mark……..
    H.E………..Energie Ossi

  37. @Ernst

    (im Überschriften-Stil der BILD…)
    Joo, die doofe BILD lesen täglich 12 Millionen Menschen, die Blöd ist Meinungsbildend……..wahrscheinlich brauch der Deutsche seine Nachrichten in dieser Form.
    H.E.

  38. @ Heinrich Ernst #35

    Einträge die Konstruktivität fordern sind zu vermissen

    Hierzu vielleicht nur ein Beispiel.Oder zwei. Aber vielleicht mal anders herum gefragt. Wie würden denn konstruktive Einträge aus Ihrer Sicht aussehen. Wir sind hier gerne bereit Beiträge der Art,wie Sie sie sich vielleicht vorstellen, zu veröffentlichen und zur Diskussion zu stellen.Also, nur zu.

  39. Hallo Herr Kipp,

    das die klugen Köpfe hier über einen Doktorchen/Professorechen herziehen ist pure Zeitverschwendung.
    Glauben Sie mir schon sein Aussehen und Gestig verrät ihn. Wir Normalos ohne technischen Hintergrund, haben trotz allem ein gutes gespür für Menschen .
    Und natürlich sind auch bei den großen Energieerzeuger solche selbstverliebten Darsteller eben Smug’s.
    Also lassen sie sich nicht die Zeit stehlen. Carpe Diem
    Steinzeit

  40. Keine Sorge, lieber Steinzeit, ich wollte mit meinem Kommentar hier lediglich auf die offensichtliche Unverfrorenheit des Herrn Professor hinweisen. Es ist nun einmal ein sehr bezeichnendes Beispiel, wie stark unsere Geistige Elite inzwischen den Kontakt zu den Problemen der normalen Menschen verloren hat.

  41. @Heinz Eng -- nun konstruktiv geantwortet gehe ich davon aus, daß die -- wie Sie es nennen -- Zufallsstromerzeuger (was diese in Masse nicht sind) genau das sind, was unsere Zufallsverbrauchernetze (was diese in Summe auch wieder irgendwo nicht sind) brauchen. So wie wir nicht wissen, ob Firma A morgen ihre Luft-Zerlegeanlage mit 1,5MW Verbraucherleistung startet und Vollast fährt oder Häuslebesitzer B seinen Kleinkompressor für 5 Minuten anwirft um Reifen zu prüfen, genauso zufällig, aber in immer wachsender Breite nützen diese Stromerzeuger dies zu kompensieren. In Masse wird es statistisch ja wieder greifbar – anders wurde in der Vor-PV-Zeit auch nicht geplant und unsere Wetterberichte sind immerhin gut genug hier vorauszusehen. Dezentralität ist dabei das Prinzip jedes natürlichen Prozesses und diesen sind wir trotz aller Technologiefähigkeit immer noch unterworfen und es wird auch so bleiben. Naturgesetze scheren sich nichts um Geisteshaltungen ihrer Anwender. Es tut nicht weh, sich bei der Natur Anregungen zu holen. Dezentrale Erzeugerstrukturen stützen das Netz genauso gut oder bei näherem Hinsehen wohl eher besser, als ein dicker Brocken -- diese Idee stand ja auch hinter dem europäischen Verbundnetz und hatte die lokalen Dampfmaschinen mit ihren Inselnetzen der 20er bis 40er Jahre abgelöst. Wer sich von Ihnen auf die Intersolar verirrt hatte (was eher unwahrscheinlich ist : ), konnte und kann das zarte Aufkeimen der Speicherindustrie beobachten, mit der die Stromüberschuß-Problematik (ebd. Altmaier) gelöst bzw. jetzt schon beginnend, entschärft werden kann. Was kann denn einem Industrieland besseres passieren als Stromüberschuß? Im Zweifel wird dann eben die PV- und Windleistung heruntergeregelt – so what?! Würde mich tatsächlich nicht stören. Vorher natürlich im entsprechend stabilen Maß die exergetischen Erzeuger, um immer noch real Brennstoffe zu sparen und auch echte Luftreinhaltungseffekte zu maximieren. Nun kann man aber einen Schritt weiter in der Entwicklung gehen – es gibt ja nie einen Schlußstrich -- und somit muß der 50Hz-Verbund von Groß-Verbraucher-Kraftwerken überdacht und in Frage gestellt werden. Wieso nicht DC-abgeschottete – stabile Bereiche schaffen und je nach Wetterbericht zusammenschließen oder trennen? 740 Mio europ. Einwohner der Jetzt-Zeit haben andere Ansprüche als vor 80 Jahren nur 400Mio und da muß es auch zu Weiterentwicklungen der Architektur kommen. Mehr als die Hälfte dieser Einwohner lebt in Ländern mit gut nutzbarer / ausreichender Solarstrahlung. Weitergedacht ist also das Netzausbau-Problem mehr ein Kosten-Schreckgespenst der Beharrer und eher wird der Trend zur Verinselung kleiner „Zufallsverbraucher“ einsetzen. Der Wille vieler dieser User ist bereits da und lieber will mancher schon heute ohne EEG fahren, dafür aber autark sein, wie mir viele Gespräche mit eher untechnischen Menschen belegen. Schon heute kauft der Verbraucher eigenen PV-Strom billiger ein als Netzstrom -- ohne Inanspruchnahme des EEG! -- ca. 12-14ct/kWh gerechnet in Anschaffungskosten auf die technische Nutzungsdauer und könnte ihn immer noch gewinnbringend für 18ct an den sozial schwachen Nachbarn weiterverkaufen – demokratischer und sozialer geht es auf lange Sicht wirklich nicht. Dies kann eine Novelle des EEG jetzt auch wirklich herauskristallisieren, wo die schwierige Anlaufphase schon eigentlich geschafft ist. Darauf kann Technik -- Deutschland doch stolz sein und sich weiter anstrengen! Wenn auch der Konsument dieses realisiert hat, geht es doch erst richtig los. Und -- der zugehörige Fusionsreaktor befindet sich in sicheren 560Mio Kilometer Entfernung und sendet nach Deutschland seine ca. 1,0MWh/m² und Jahr -- das alles zusammen ist für mich als naturwissenschaftlichen Werker Argument genug die Solartechnik willkommen zu heißen. Sogar Wind spielt hier auf Dauer nur eher eine Nebenrolle – offshore ist vermutl. völlig überflüssig und jetzt wohl mehr ein Spielplatz für Konzerne, die sich hier wiederum monopolistisch mit grünem Mäntelchen absichern wollen. Hier wäre ich nicht bereit für Planungsfehler zu zahlen, so wie gerade öffentlich gefordert.
    --weiter konstruktiv: um das Problem der Schattenkraftwerke zu lösen, bedarf es also seitens der Wechselrichterindustrie und des Elektromaschinenbaus und der Batterietechnik neuer Lösungen so daß auch der kleine Haus-Wechselrichter vom Huckepackeinspeiser / Slave zum Master werden kann. Das wäre z.B. mal ein technisches Diskussionsthema, da wir hier kurzfristig in größerer Zahl Lösungen benötigen.

  42. @R.Kipp – danke für die links, ja – habe mich auch eingehend seit längerem mit den beiden Themen befasst , aber aus den oben von mir angeführten Argumenten scheiden – für mich -- beide Ansätze als Lösungen aus. Rein menschlich (unwissenschaftlich) ausgedrückt, machen mir diese auch real Angst -- das gebe ich gerne zu. Das Stromproblem kann photovoltaisch mit Windunterstützung in meinen Augen bewältigt werden und bereits kurzfristig Überschüsse liefern – auch mit Desertec, wenn es denn überhaupt sein müßte. Insofern kann mich der – wenn auch vorteilhafte -- Ansatz des Th-Reaktors nicht erwärmen, denn er ist nur vorteilhaft gegenüber den jetzt praktizierten Nukleartechniken, aber in Relation zum Ansatz Strom aus Photonen-Energie bleibt er abgeschlagen. Massendefekte unter eigener Kontrolle sind verführerisch – ok, das ist wie Porschefahren ohne Tempolimit oder Rumpsteak mit Pfeffersoße und Solartechnik mag Ihnen wie Linsengericht mit trocken Brot geliefert von der Regenbogen-Ente vorkommen, aber Emotion beiseite und wie oben zitiert sollten uns der Massendefekt von unbescheidenen 4Mio Tonnen per Sekunde unseres Zentralgestirns genügen. (und selbst hier reicht ja noch der geringe Erfassungswinkel unseres bewohnten Rundkörpers)
    Bleibt hierbei technisch und aktueller noch das (größere und schwieriger zu lösende) Wärmeverbrauchsproblem und z.B. die Frage ob russisches Blasen- oder deutsches Schiefergas? Wenn wir an Verträge glauben, würde ich das russische Gas bevorzugen. Die vermuteten nutzbaren deutschen Reserven mit einer Reichweite von 13 Jahren wären mir zu wenig Argument hier vielfältig in der Heimaterde loszubohren und zu pressen, ohne wirklich den Ausgang zu kennen. Man kritisiert PV Anlagen für Ihre Haltbarkeit von 20-30 Jahren und entscheidet sich für Einzel-Bohrungen, die nach 1-2 Jahren versiegen? Pardon! Wären es 1300 Jahre oder wenigstens 130 könnte man noch diskutieren, aber diese kurzfristigen Strategien offenbaren nur, daß wir das Problem gänzlich anderweitig lösen MÜSSEN -- und trotz aller Freundschaft (ich bereise Russland auch geschäftlich seit mehr als 10 Jahren und habe schon „interessante“ Abmachungen zu lesen bekommen) auch ohne die Verträge mit dem lupenreinen Hr. Putin. Schiefergas ist dabei in meinen Augen keine „deutsche Lösung“ sondern ein Produkt der amerikanischen Mentalität – buy now – pay later. Hier gilt es unbequemen Wahrheiten ins Auge zu sehen und die Brücke heißt dann eben Nordsee oder Rußland-Gas, bis auch hier solare Konzentrator-Techniken und Speicher- oder Transportlösungen (von mir aus wieder Wasserstoff, auch hier Desertec o.ä.) die Ostsee-Pipeline überflüssig machen und vielleicht als Mittelmeer-Pipeline Wärme bringt. Wissenschaftlich betrachtet ist eben Solarstrahlung weitegehend das momentan einzig nutzbare was unseren Planeten von außen erreicht und dies in präzisest-konstanter Menge. Alles andere, was wir der Grundausstattung unserer Welt entnehmen und dabei umwühlen oder verbrennen, müssen wir uns sehr genau ansehen und überlegen was wir damit tun – klingt simpel, ist aber so. Konstruktive Grüße, H.E.

  43. Zufallsstromerzeuger (was diese in Masse nicht sind) genau das sind, was unsere Zufallsverbrauchernetze (was diese in Summe auch wieder irgendwo nicht sind) brauchen. So wie wir nicht wissen, ob Firma A morgen ihre Luft-Zerlegeanlage mit 1,5MW Verbraucherleistung startet und Vollast fährt oder Häuslebesitzer B seinen Kleinkompressor für 5 Minuten anwirft um Reifen zu prüfen, genauso zufällig, aber in immer wachsender Breite nützen diese Stromerzeuger dies zu kompensieren.

    Eine logische Erklärung zu diesem Zitat hätte ich gerne mal.

    Der Wind weht also zufällig, wenn ich zufällig meinen 2-Zylinder 4PS Kompressor anwerfe um meinen Druckluftschleifer zu verwenden, oder wie soll man das verstehen?

    In Masse wird es statistisch ja wieder greifbar – anders wurde in der Vor-PV-Zeit auch nicht geplant und unsere Wetterberichte sind immerhin gut genug hier vorauszusehen.

    Achso jetzt verstehe ich, die zusätzliche Installation von Wärmekraftwerken ist es was meinen Kompressor laufen läßt. Die Schattenkraft die sie erwähnen…schöne doppel Stromerzeugung…mhhh kostet auch doppelt…dooooooof……und bringt böses CO2 technisch nix ……….. doooooooof ^2

    Schon heute kauft der Verbraucher eigenen PV-Strom billiger ein als Netzstrom — ohne Inanspruchnahme des EEG! — ca. 12-14ct/kWh gerechnet in Anschaffungskosten auf die technische Nutzungsdauer und könnte ihn immer noch gewinnbringend für 18ct an den sozial schwachen Nachbarn weiterverkaufen – demokratischer und sozialer geht es auf lange Sicht wirklich nicht.

    Ja genau weg mit dem EEG, da haben sie Recht.

    offshore ist vermutl. völlig überflüssig

    100% agree

  44. @Ernst #41

    Und — der zugehörige Fusionsreaktor befindet sich in sicheren 560Mio Kilometer Entfernung und sendet nach Deutschland seine ca. 1,0MWh/m² und Jahr — das alles zusammen ist für mich als naturwissenschaftlichen Werker Argument genug die Solartechnik willkommen zu heißen.

    ….und was für ein ominöser „Fusionsreaktor” soll das sein? ….. Falls Sie damit unsere Sonne meinen, die ist nur ca. 150 Mio km von uns entfernt, das ist eigentlich schon fast Grundschulwissen……. na ja, wenn’s bereits bei so elementaren Grundlagen hapert, dann kann es ja mit dem „naturwissenschaftlichen Werker” net weit her sein…..

  45. @ Heinrich Ernst ‚#42

    Es fällt mir schwer, gegen Ihr unbestimmtes Gefühl der Angst vor den LFTR oder dem Schiefergas zu argumentieren. Zumal Sie auch nicht ausdrücken,wovor Sie da Angst haben.

    Was ich aber mit sicher seit sagen kann ist, dass Ihre Aussage man könne das Stromproblem photovoltaisch mit Windunterstützung aus heutiger Sicht als widerlegt gelten muss. Es sei denn Ihnen liegen Informationen zur Möglichkeit der Speicherung von Strom vor, die bislang von allen Anderen übersehen worden sind.

    Gerade die Erfahrung mit der deutschen Energiewende zeigt doch ganz deutlich wohin die Reise führt, wenn man sich von sicheren Stromversorgern verabschiedet und die dadurch entstehende Lücke vornehmlich mit Wind und Sonne füllen möchte. Zu steigenden Strompreisen, einer unsicheren Versorgungslage und zum Neubau von von fossilen Kraftwerken als Backup.

  46. Lieber Herr Ernst,
    leider ist Ihr Versuch, konstruktiv zu sein, an Ihrem mangelnden Verständnis für Technik und Physik gescheitert.

    Ich hätte zwar gute Lust, Ihnen einfach zu sagen, sie möchten sich erst informieren und dann wiederkommen und Sie damit abzuspeisen, doch so unhöflich möchte ich denn doch nicht sein.
    Ich wandere also mal ein bisschen durch Ihren Beitrag:

    Dezentralität
    Der Beginn der Stromerzeugung war extrem dezentral. man stellte Kraftwerke dort auf, wo sie gebraucht wurden, wo das nicht ging, wie bei der Wasserkraft, hielt man dennoch die Leitungen möglichst kurz.
    Durch den weiteren Ausbau kristallisierte sich dann jedoch eine ‚optimale Größe‘ heraus, die die Balance zwischen kostengünstigen und sparsamen Kraftwerken und Leitungen hielt:
    Das ist in Deutschland das 1-Gigawatt-Kraftwerk. Es ist nah am Verbraucher, die Leitungen sind kurz, es kann insbesonders auch Blindströme gut kompensieren und ist sehr kostengünstig (logischerweise ist ein Großkraftwerk billiger als 10 kleine, die 10 Kessel, 10 Tarnsformatorenblöcke, 10 Generatoren etc. benötigen). Es sind also sehr rationale Gründe und nicht ‚Raffgier der Konzerne‘ und ähnlicher Unfug, der zu diesem Typ geführt hat. Zusätzlich hat man diese Kraftwerke vernetzt, um den Bedarf zu glätten (Je mehr Verbraucher an einem Netz hängen, desto gleichmässiger ist logischerweise die Lastkurve) und Ausfälle zu kompensieren.
    Verbrenner-Kraftwerke haben den Vorteil, dass man sie praktisch überall bauen kann, sie sind standortunabhängig. Eine Ausnahme sind lediglich die Braunkohlekraftwerke, die man besser in der Nähe des Abbaus aufstellt, um die Transportkosten der Braunkohle, die wegen des geringen Brennwerts sehr hoch sind, zu sparen. Da ist es billiger, längere Leitungen in Kauf zu nehmen.
    --
    Aber wie steht es mit Wind und Solar?
    Je kleinräumiger ein Netz ist, desto unzuverlässiger ist die Produktion. Flaute oder bedeckter Himmel an einem Ort kann nicht durch gute Bedingungen an anderen Orten kompensiert werden. Das spricht schon mal sehr deutlich gegen dezentrale Zufallserzeuger und verlangt ganz im Gegenteil eine möglichst großräumige (Transnationale und sogar Transkontinentale!) Vernetzung.
    Zudem ist die Ausbeute von Wind und Sonne sehr standortabhängig: Wind weht in Norddeutschland doppelt so stark wie in Süddeutschland, dafür scheint die Sonne in Süddeutschland sehr viel häufiger als im Norden!
    Es ist daher Unfug, in Bayern Windräder aufzustellen, denn sie kosten das gleiche, liefern aber viel weniger Strom und daher ist der Strom sehr viel teurer.
    Wind und Sonne sind daher zentrale Energieerzeuger, sie müssen da dicht konzentriert werden, wo die Bedingungen günstiger sind (Sogar im Meer, weit vom Land und den Verbrauchern entfernt!). Sie brauchen auch ein sehr viel dichteres Leitungsnetz, da ständig Strom mal hier, mal dort hin geschoben werden muss.

    Das ‚zarte Aufkommen der Speiherindustrie‘ und der Selbstversorger-Preis.
    Der effizienteste und billigste Speicher ist der Pumpspeicher, der Wasser hochpumpt und wieder nach unten fliessen lässt. Auch er ist sehr standortabhängig und daher zentral. Man kann ihn nur in gebirgigem Gelände billig bauen, das gibt es aber nur im Süden. Also sind schon wieder sehr lange, umweltschädliche und sehr teure Leitungen nötig.
    Andere Speicher können Sie schlicht vergessen, der Wirkungsgrad ist entweder lächerlich gering (‚Power to Gas‘) oder die Investitionskosten sind exorbitant (Batterien).
    Wenn Sie ein Haus ‚dezentral‘ mit Solarstrom versorgen wollen, müssten Sie einen Batteriespeicher vorhalten, der wenigstens der Bedarf für 3 Monate vorhalten kann -- das liegt daran, dass wochenlange Hochnebel-Wetterlagen vor allem in der kalten Jahreszeit keine Seltenheit sind, vor allem aber liefert Solar viel Strom im Sommer und wenig im Winter. Sie müssen also die Schwankungen eines ganzen Jahres berücksichtigen und ausgleichen! Das wären für einen Durchschnittshaushalt rund 1000 kWh. Eine Bleibatterie -- derzeit am billigsten -- für die Speicherung von nur 1 kWh (12V, 100 Ah -- der Überschuss muss die Ladeverluste ausgleichen) kostet ca. 150 €. Sie brauchen also eine Garage voller Bleibatterien im Wert von 150.000 €, die sie alle 10 Jahre austauschen müssen, um wirklich solarautark zu sein!
    Ihr Strom kostet dann also 0,14 €/kWh Herstellerkosten + 3,75 €/kWh Speicherkosten = 3,89 €/kWh

    Sie können auch keine Überschüsse für weniger Geld verkaufen als der Netzbetreiber. Der will nämlich eine Durchleitungsgebühr und die Gemeinde will Konzessionsabgaben und der Staat will Steuern!
    Genausowenig dürfen Sie darauf hoffen, dass Sie ‚im Notfall‘ auf das öffentliche Stromnetz zurückgreifen können! Jedenfalls nicht umsonst!
    Das verdient eine genauere Betrachtung, denn offensichtlich haben Sie keine Vorstellung vom Netz und seinen Komponenten und Kosten:
    Wenn Sie im Jahr 4000 kWh beziehen, kostet Sie das 1000 €.
    Davon sind 14 Cent/kWh bzw. 560 € “Erzeugerkosten‘ (Stromherstellung im Kraftwerk, Netzkosten, Vertriebskosten), der Rest Steuern und Abgaben.
    Jetzt müssen Sie erst mal fest damit rechnen, dass der Staat darauf besteht, dass Sie weiterhin irgendwie diese Steuern bezahlen, denn der Staat verzichtet NIE auf Einnahmen. Das ist wie mit dem selbstgemachten Schnaps: Obwohl Sie ihn selbst destillieren und selbst trinken, müssen Sie Branntweinsteuer bezahlen! Sobald also viele Bürger sich selbst versorgen und der Staat merkt, dass die Einnahmen sinken, wird er einen Weg finden, Ihren Selbstverbrauch zu besteuern.
    Aber wie sieht es mit den Herstellerkosten aus?
    Nur höchstens 3 Ct/kWh oder 120 € sind reine Brennstoffkosten, die der Erzeuger durch Ihren Minderverbrauch einsparen kann. Der Rest ( 440 €) sind fixe Kosten für das Kraftwerk, das Netz usw. Wenn Sie nun sehr viel weniger verbrauchen, sagen wir nur 1000 kWh/Jahr, sieht die Rechnung für den Netzbetreiber so aus:
    Sie zahlen nur noch 250 €, davon bekommt der Betreiber 140 €, der Staat 110 €..
    Aber der Betreiber hat weiterhin Fixkosten von 440 € und muss für die Herstellung noch mal 30 € für Brennstoff ausgeben. Er hat also Kosten von 470 € und damit einen Verlust von 330 €. Das macht der nicht mit und es wäre auch sehr asozial,wenn er es tun würde, denn dann müsste er den Strom für alle teurer machen und ihr sozial schwacher Nachbar würde für Ihre Solaranlage zur Kasse gebeten!
    Ihr Stromversorger müsste also Ihren Strompreis drastisch erhöhen, weil sie weniger abnehmen. Genauer: er müsste Ihnen pro kWh ohne Steuern und Abgaben nicht 14 Cent, sondern 47 Cent verrechnen, um seine Unkosten zu decken! Nur das wäre sozial gerecht und wirklich angemessen. Sie zahlen also dann einschliesslich der unveränderten Steuern, obwohl Sie 75% Ihres Stroms selbst herstellen, immer noch 84% bzw 839 €. Ihr selbstproduzierter Strom hat also nur einen echten Wert von 5,3 Cent/kWh. Das ist aber sehr viel weniger als die Herstellungskosten: Sie zahlen drauf!

    Wenn Sie das einmal in den Grundzügen verstanden haben, diskutiere ich gerne mit Ihnen weiter.

  47. offshore ist vermutl. völlig überflüssig

    Nein! Das ist eine Milchmädchenrechnung!
    Offshore ist tatsächlich der mit weitem Abstand billigste ‚Erneuerbare‘ Strom!
    Warum?
    Man muss das ganze ‚Kraftwerk‘ betrachten. Ein Kraftwerk ist eine Anlage, die bedarfsgerecht Strom liefert. Im Fall der Zufallserzeuger Wind und Sonne besteht das Kraftwerk aus
    1. Dem Erzeuger
    2. Dem Speicher
    3. Dem vebindenden Netz.

    Solar hat eine Vollaststundenzahl von 10%, Wind von 20%, Offshore-Wind von 40%.
    Korrespondierend müssten also als Nennleisting 1000%, 500% bzw. 250% vorgehalten werden.
    Da das Netz jedoch stets auf die Spitzenleistung ausgelegt werden muss um die Überschüsse ggf. zu den Speichern zu bringen, müsste die Netzkapazität im Vergleich zu heute um folgende Faktoren erhöht werden:
    Solar 10 x
    Wind 5 x
    Offshore 2,5 x
    Da das Netz derzeit 6 ct/kWh kostet, wären die Gesamtkosten bis zu diesem Punkt (Herstellung + Netz) über Daumen mal Pi bei:
    Solar: 0,14 +0,60 = 76 Ct/kWh
    Wind: 0,09 + 0,30 = 39 Ct/kWh
    Offshore: 0,18 + 0,15 = 33 Ct/kWh.
    Dazu kommen die Speicher, die natürlich um so kleiner ausfallen können, je zuverlässiger die Erzeugung ist. Das führt noch einmal zu einem enormen Sparfaktor bei Offshore-Strom, der dadurch mit weitem Abstand zur absolut blligsten ‚Erneuerbaren‘ Quelle wird!

  48. PS:
    Hallo, Energiekonzerne!
    Wo bleibt mein Scheck???
    Gerade habe ich für euch Ausbeuter und Energiewende-Saboteure und Hauptschuldige hier tolle Lobbyarbeit gemacht!
    Ich will meine Kohle!!!
    Drei Monate Strom für lau! Mindestens!! Das ist mein letztes Wort!!!
    Sonst lauf‘ ich über und kandidiere für die Grünen >:-)

  49. @Heinrich Ernst #41, #42

    Herr Ernst,

    Irgendwie scheinen Sie Probleme mit der Trennung zwischen Illusion und Realität zu haben.

    Zufallsstrom

    1. Photovoltaik:
    Das Einzige, das bei der Stromerzeugung mit Krähenspiegeln mit Sicherheit berechenbar ist, ist der Umstand, dass nachts, wenn seltsamerweise Strom gebraucht wird, keine Sonne scheint. Selbst das sonnigste Gemüt eines Sonnengeiers und die glänzendsten Propagandablätter reichen nicht aus diese Realität außer Kraft zu setzen. Es bleibt duster.
    Tagsüber ist die Stromproduktion vom Wetter abhängig. Scheint die Sonne, ist’s gut. Ist der Himmel tagsüber bedeckt, oder es regnet, bleiben auch die Lichter aus. Selbst bei schönstem Sonnenschein ist die Stromproduktion von der Uhrzeit abhängig. Das, was da an Krähenspiegeln auf Deutschen Dächern klebt, liefert nur unter günstigsten Bedingungen zu etwa 2 – 3 Stunden tgl. seine Versprochene Leistung ab –wenn überhaupt-. Die übrige Tageszeit verbringen diese Dinger mit Anstieg und Abstieg.
    Selbst die besten geschönten Statistiken über die Sonnenscheindauer und –Tage können diese Fakten nicht schönreden. Außerdem habe ich keine Kenntnis davon, dass Statistiken in irgendeiner Form Strom erzeugen könnten.

    2. Windkraftanlagen
    Um messbaren/verwertbaren Strom zu liefern benötigen diese Miefquirle eine Windstärke von ca. 3 Bf. Um ihre Nennleistung zu erreichen sind 6 – 7 Bf erfordelich.
    Über 7 Bf wird abgeregelt und bei über 10 Bf wird abgestellt, das heißt die Quirle gehen in Segelstellung und nichts ist’s mit Strom.
    Da der Wind nunmal boeig bläst (ist so seine Eigenschaft) gibt es ein ständiges Auf und Ab im Netz. Ohne Regelenergie (konventionell erzeugt?) geht da gar nichts.
    Tja, das ist nun mal so, wenn der Wind garnicht weht, oder zu wenig weht, oder zu stark bläst, ist’s nichts mit Strom. Auch Ihre Statistik über die Windverhältnisse in Deutschland oder die Deutsche Bucht ist wohl kaum in der Lage die benötigte Energie zu liefern.
    Was soll es nutzen, wenn man anhand des Wetterberichtes abschätzen könnte ob, wann und wieviel Wind weht.
    Es bleibt nach wie vor dem Zufall bzw. dem Wetter überlassen, ob sich die Miefquirle in dem erwünschten Ausmaß drehen. Statistiken treiben keine Windmühlen.

    Fazit
    Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen diese gesamten NIE sind nichts anderes als eine religiöse Selbstbefriedigung realitätsferner Ideologen. die dazu benutzt werden den Windbeuteln und den Sonnengeiern die Taschen auf Kosten der Verbraucher zu füllen. Und als Gipfel dieser erpresserischen Abzocke soll der Verbraucher auch noch dann Zahlen, wenn die Abzocker keinen Strom liefern können/wollen. Und an alle dem kassiert der Fiskus auch noch die sog. Mehrwertsteuer. Welcher „Wert“ wurde da eigentlich geschaffen?

  50. @Ernst
    Sorry, Dein Geblubber erinnert mich an die Vertreter, die wöchentlich dienstlich bei mir auftauchen und mit das Blaue vom Himmel erzählen.
    Zu dem Vorgesagten muss ich ja nix mehr sagen…wegen mir können sich die ganzen tollen Solardachbesitzer auch Akkus in den Keller stellen……aber ick hab dann als Netzbetreiber auch keine Lust mehr Dir Strom zu liefern, wenn im Winter Deine Akkus alle sind.
    Dat blöde an euch Solartypen is, solange die Sonne scheint seid ihr dicke da……und des Nächtens saugt ihr wieder frei und fröhlich den Strom aus dem Verbundnetz…….dafür dürfen dann andere die Kraftwerke bauen, na wiel geil is das denn?
    Sorry, die EE-Ökos ham mir bisher nix an Argumente vorgelegt, wat mich als E-Fachmann von den Socken gehauen hat, nur Schrott und Visionen…..wo man lieber mal den Onkel Doktor konsultieren sollte.
    Und ja, kommt nicht auch noch auf die Idee den privaten Akku auch noch vom Stromkunden bezahlen zu lassen, ick weiß wie ick unsere Kunden auf die Palme bringen kann.
    Technik und als Deutscher stolz sein………..komischer weise sind es die Stromlaien, die sich auf die Ingenieure Deutschlands verlassen……..die wern schon machen, Hauptsache unsere Visionen gehen in Erfüllung.

    Wie gesagt, macht doch euern Scheiß alleine……und ick zukünftig Dienst nach Vorschrift, wenn ihr Ahnung habt, dann übernehmt doch den Saftladen einfach selber.
    Wenn ich was absolut nich ausstehen kann, wenn mir ein Stromlaie erklären will wie dat Stromnetz funktioniert.

    Onkel Heinz………16:00 Uhr is Feierabend

  51. Hallo

    Heinz , Tritium. Moosgeist und üblichen Verdächitgen.
    Legen sie sich Freunde zu, beschäftigen sie sich auch mit anderen Dingen.
    Gehen sie zu einem Psychiater, Gruppentherapie ist der Therapieansatz erster Wahl.
    Tritium weiß alles (besser). Sie errinnern mich an Homo Faber! Kennen Sie das Buch?
    Ja! nochmal lesen! Nein! lesen!
    Herr Kipp, danke für Ihre Argumentation.

    An die üblichen Verdächtigen. Ich hoffe Sie haben niemals ein Amt inne, das ihnen Macht verleiht.
    Sie zeigen mit vielen Beiträgen das sie dieses Missbrauchen würden.

    Wir sind noch in der Steinzeit
    Fremd schämender Gruß

  52. @ Steinzeit

    Wir sind noch in der Steinzeit

    Sie offensichtlich, ich nicht.

  53. Hallo Quentinschen,

    habe Sie glatt vergessen. Ja sie gehören nat. mit in diese Gruppe und sind fortschritlich modern.
    Da hilft doch das alte Steinzeitprogramm, man muss sich melden und dazugehören.

    Grüße

  54. @ Steinzeit #51

    Ach Bübchen,
    brauch’st Dich nicht zu schämen. Lass Dir von Mammi die Windeln wechseln und den Sabber vm Mäulchen wischen, dann sieht die Welt schon wieder anders aus und es muffelt dann auch nicht mehr so doll.

  55. @Steinzeit

    wann war das 9-10 Klasse ? Verwenden sie dieses Buch regelmäßig im Unterricht? Sind sie auf diesem Niveau backen geblieben? Oder lieben sie nur diese alte 50-60er Jahre Theatralik?

    Homo Faber konnte sich sein Scheitern nicht eingestehen. Erinnert mich doch enorm an die Leute die die Energiewende bis aufs Blut verteidigen, also mehr an Personen wie Sie und Herrn Ernst.

  56. Hmm, warum meldet sich eigentlich Krümel, wenn ick mit Kuchen geredet habe?

    Seit wann sind alte Klamotten plötzlich angepisst, wenn man mit ernsten Heinrichs quatscht?

    Onkel Heinz………..da muss ich mal tief in mich gehen

  57. Wozu ein Buch lesen, wenn man auch die Kurzfassung findet.

    Fabers Selbstbild ist das eines Rationalisten: „Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. […] Ich brauche, um das Unwahrscheinliche als Erfahrungstatsache gelten zu lassen, keinerlei Mystik; Mathematik genügt mir.“[10] Sein Verhältnis zum Leben und zur Natur ist durch Entfremdung gekennzeichnet. Im Verlauf des Romans wird sein technokratisches Weltbild immer mehr erschüttert, und es dringen andere, noch unentfremdete Seiten seiner Persönlichkeit an die Oberfläche. Faber entspricht dem Typus eines modernen Stadtbewohners, der – beruflich immerfort auf Reisen – wurzel- und bindungslos geworden ist. Faber selbst gibt an: „Alleinsein ist der einzigmögliche Zustand für mich.“[11] Doch obwohl Faber ständig bemüht ist, sich von anderen Menschen abzugrenzen, reagiert gerade er in besonderem Maße auf seine Umwelt. Seine Abhängigkeit von anderen Menschen zeigt sich besonders in der Beziehung zu Hanna, von der sich Faber nach über 20 Jahren nicht emotional hat lösen können.

    Wenn es ein emotionalem Trottel, der an das Schicksal glaubt, der hier vor allem auch wegen den sozialen Aspekte der Energiewende regelmäßig laut wird, gibt…..dann wohl icke.
    Wenn ick der eiskalte Technokrat wäre, wie man mir mittels „Literatur“ an die Backe nageln will…….dann hätte ich mich den Gegebenheiten angepasst, wäre ein glühender Verfechter der neuen EE-Weltordnung geworden und könnte Millionen scheffeln als Techniker.

    Wenn ick wollte, könnt ick Dir jeden EE-Quatsch so gut verkaufen als wenn es Deine Idee gewesen wäre…….zumal ick ja die diversen Tricks der Branche kenne, mach ich aber nicht, weil ich meinem Gewissen und der Natur verpflichtet bin, ob euch kleinen Öko-Freaks dat nun passt oder nicht……….geh endlich wo anders spielen, vllt kannste ja paar Soziopädagogen von Deinen Mist überzeugen.

    So…….ick wendt mich wieder den schönen Dingen des Lebens zu……..eine schönen Spaziergang mit meinen Wauwi durch den Wald…….den es ja seit 2000 nicht mehr gibt.
    Winke winke….Po
    E-O

  58. Hallo Onkel Heinz,

    ich kann ihren Abneigung gegenüber NIE’s nachvollziehen, aber niemals Ihre Abneigung gegen USER dieses blog’s.

    aber ick hab dann als Netzbetreiber auch keine Lust mehr Dir Strom zu liefern, wenn im Winter Deine Akkus alle sind

    .

    Möchten Sie Andersdenkenden den Strom abstellen.? Wie weit ist das noch weg vom Licht ausknipsen?

    Herr Baumann,

    ich habe leider nur Hauptschulabschluß, Homo Faber habe ich daher nicht in der Schule gelesen.
    Ihre Frage nachdem Niveau gebe ich zurück: Geben Sie mir doch eine Auflistung Ihrer Bücher,die es zur Weltliteratur gebracht haben. Wird doch für Ihr Niveau eine beachtliche Liste sein.

    Die üblichen Verdächtigen sammeln sich und hauen wieder drauf.
    Tritium so eloquent wie möglich, Heinz hemdsärmlich, Moosgeist muss er kann nicht anders.
    Lassen sie Ihrem Diskussionspartner raum nachzudenken, seinen Standpunkt neu zu Überdenken und mit viel Glück können sie die Meinung des „Gegners“ ändern.
    Ihre Versuche werden weiter kläglich scheitern. Sie fordern Gegenwehr heraus.
    Und schon wieder triftet der Blog ins Niveaulose wie Sie es nennen Geblubber.

  59. Herr Steinzeit in #51 liefern Sie leeres geblubber quasi ad hominem und jetzt beschweren sie sich (in ähnlicher Manier) der Reaktion wegen?

    Yps

  60. @Steinchen

    Joo Kleener, ick nehme mir einfach dat Recht heraus, Menschen auch mal nicht leiden zu dürfen…….knallhart und schonungslos. Dat schöne an der Anonymität im Netz is ja, das man sein Gegenüber optisch nicht kennt, so das mir am Ende keener Rassismus, Frauenfeindlichkeit oder sonstige Diskriminierung nachsagen kann, weil ich einzig und alleine nur aus dem Geschriebenen schlussfolgern kann und muss.

    Möchten Sie Andersdenkenden den Strom abstellen.? Wie weit ist das noch weg vom Licht ausknipsen?

    Ick erklär dat jetzt mal für ganz Doofe……..
    Solaranlagenbesitzer haben auch einen Stromanschluss ans öffentliche Netz…….der vorgehalten werden muss von uns Netzbetreibern, natürlich mit der per Vertrag zugesicherten Anschlussleistung.
    So ein Verteilnetz kostet natürlich Geld, Wartung, Betrieb und Neuinvestitionskosten, die sich am Ende als „Durchleitungsgebühr“ auf der Stromrechnung des Kunden niederschlägt.
    Tja, mit jeder selbstgenutzen Sonnenstrom-kWh geht mir ein Stück Durchleitungsgebühr flöten, bei vielen Solardachbesitzern kommt da schon ne ziemlich hohe Verlustquote zusammen.
    Da ich aber weiterhin die ( vom Staat genehmigten) Fixkosten dieses Netzes auf den Hals habe……muss ich am Ende diese Kosten auf immer weniger Kunden umlegen.
    In Anbetracht der Sachlage, das gerade die Solaranlagenbetreiber mit ihrer „Netzparität“ angeben wie ne Tüte Mücken, nachdem ja ihr toller Sonnenstrom schon billiger ist als der aus der Steckdose, sollten se auch so konsequent sein und sich die passenden Akkus in den Keller stellen und anschließend ihren Stromanschluss kündigen.
    Derartige Anschlüsse könnt ick dann zurückbauen und würden mich kostenmäßig nicht mehr belasten………..da aber kommt plötzlich das Aufjaulen der Stromparasiten…..und spätestens da rede ick mal Tacheles.
    Wer Öko sein will muss eben auch leiden…….aber soweit geht dann die Öko-Freundschaft zu Gaija auch wieder nich, gelle.

    Raum zum Denken geben…….mag ja bei den einen oder anderen intelligenten Menschen sogar funktionieren ……………ach scheiß, ick verkneif mir jetzt den Rest.
    H.E.

  61. Hallo Baumann,

    ich habe Ihnen die Antwort gegeben. Ich habe das Buch nicht in der Schule gelesen.
    Wo ist Ihre Auflistung der Niveauvollen Literatur die Sie unter die Menschheit gebracht haben.
    Eleoquent Rumbabbeln aber sonst nicht’s in der Hose!

    Die letzte Frage Herr Eng:
    Ist irgendein User wirklich geeignet Ventil zu spielen. Ich hab Sie mal sagen hören: Du willst mit diesem Blog Menschen überzeugen.
    Glaubst Du wirklich Dein gewirlter #60 kann das?

    Ich habe immer mehr das Gefühl, hier möchten ein paar das Hellerlein spielen.
    Ich bin Fan und finde die Artikel Großartig von Herrn Heller, aber Auswürfe der Möchtegerns kann ich selbst mit HS-Abschluß als Selbstdarsteller enttarnen.
    Sie Herr Eng können aber anders, nutzen Sie’s

    Grüße

  62. #61 habe ich was verpasst ist das hier ein Literaturblog? Und wieso sollte ich jetzt Literatur „unter die Menschheit“ bringen? Weil Sie „Heinz , Tritium. Moosgeist und üblichen Verdächitgen.“ Max Frischs Homo Faber aufschwatzen wollten?
    Und was hat das mit primären Geschlechtsmerkmalen zu tun?

  63. Herr Baumann,

    für Sie dann eben im Hemdsärmel. Aber leider werde ich dort auch nicht fündig.
    Fasseln sich einen ab übers Niveau und stecken geblieben sein in der 10ten etc.
    Wo sind Ihre niveauvollen Auswürfe? Wo? Letzendlich Sie ein Opportunist in rein Kultur. Melden sich wenn’s nichts mehr zu sagen gibt. Treten auf Leute die schon unten sind.

    Gruß

  64. #14

  65. @ Steinzeit

    Du versuchen ständig gestandenen Männern in den Bart zu spucken um hinterher schreien zu können: *Opa du seiberst*. Wenn Dir dann bei Gegenwind der eigene Rotz an der Ihrer Backe kleben bleibt, machst Du eins auf beleidigtes Rumpelstilzchen.

    Geh, lass Dir von Mammi die Windeln wechseln, es muffelt.

  66. Mosilein
    Du ein gestanderner Mann? Jetzt wirds aber lustig. Kannst Du Dich selbst schon sauber machen?
    Gegenwind? Laues Lüftchen triffts schon eher.
    Mitläufer, immer schön den grossen nachdem Mund reden. Leider bekommst du das Bein nicht hoch.

    Gruß
    an den gestandenen Mann

  67. @ Steinzeit #66

    Selbst Deine Retourkutschen kommen über das Niveau eines Mausefurzes nicht hinaus.

  68. Hallo Mosilein

    wer sich selbst einen gestanden Mann nennt, der ist doch perse lächerlich.
    Die schönen Sätze die da so von Dir gibst helfen auch nicht. Du musst Dich immer wieder wie im Sandkasten selbst darstellen. Wie toll Du doch bist! Dann sagt Dir ein User das im Forum das und schon musst Du dich wehren.
    Wie das eben gestandene Männleins machen.
    Liege ich falsch in der Annahme das Du ein Bettnässer warst?
    Gruß

  69. @moosi, Onkel Heinz, Andreas u.a.

    …..es ist wirklich Zeitverschwendung, sich mit den wirren Absonderungen dieses gehaltlosen Schwätzers, der offenbar an einer schubweise auftretenden psychotischen Störung leidet, weiterhin zu befassen. Etwas Konstruktives hat er nicht beizutragen, seine Postings beschränken sich wieder (wie bereits hier) auf dümmlich-infantiles Stänkern und Quengeln.

    Wir sind nicht seine Therapeuten, und somit kann es uns egal sein, ob sein Problem Logorrhoe, Tourette-Syndrom oder irgend etwas noch Schlimmeres ist. Er wird hier weiterhin seinen Dünnschiss in den Blog pöbeln…… wenn er jedoch kein Gegenüber findet, das ihm neues Futter hinwirft, verschwindet der Troll von ganz allein, da ihn sein eigener kranker Monolog irgendwann langweilen wird.

    Don’t feed the trolls.

  70. Hallo Tim

    Bist Du gerade noch rechtzeitig beigetreten. Das Beste kommt zum Schluß.
    Immer dieselben Protagonisten mit immer den selben Argumenten.

    Das beste Therapie wäre die Kommentar-Funtkion zu entfernen.
    Das wäre auch für eure Arbeitgeber günstiger.

    Gruß

  71. @ Tim Hardenberg #69

    Hast Recht Tim. Es macht keinen Sinn, diesem Würmchen zu antworten.
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie man mit 2 – 3 Sätzen das Niveau dieser Kreaturen ausloten kann. q. e. d.

    schöne Grüße aus dem Moos

  72. Am Alle ab etwa #50,

    können wir uns eventuell wieder darauf einigen uns auch bei Meinungsverschiedenheiten wie gesittete Menschen zu verhalten? Es bringt absolut nichts, Mutmaßungen über den Geisteszustand oder eventuelle persönliche Motivationen anderer anzustellen. Auch Beschimpfungen sehe ich nicht als hilfreich an. Man kann auch mal offensichtlichen unsachlichen Blödsinn einfach so stehen lassen und den Reflex mit den gleichen Waffen zurückzuschlagen unterdrücken. Glaubt mir, das geht.

  73. Hallo Steinzeit,

    danke fürs zur-Seite-springen, wenn es mir es ja auch nicht darum geht, argumentativ irgendeinen Sieg zu erringen. Auch glaube ich nicht wirklich an Veränderung durch Worte, sondern nur durch eigene Erfahrung. Wobei ich jetzt aber keinen Thorium-Reaktor errichten werde und Hr. Eng keine eigene PV-Anlage -- die Möglichkeiten stünden aber deutlich zugunsten von Hr. Eng. Ich nutzte meinen ersten Eintrag nur zur Erinnerung an den Beginn dieses threads, um zum Pfad der Sache zurückzukehren, wurde dann aber zur Diskussion gebeten, die ja nun wieder hinreichend gegenargumentiert wurde. (PS@T.H. danke für die „konstruktive Korrektur“: tatsächlich klebte ich innerlich an der Größenordnung der 560/564Mio. Tonnen der solaren Fusion, die sich dann in die Kilometer eingeschlichen hatten -- nachgemessen habe ich es persönlich noch nicht…, P.S.@H.E. den (hoffentlich mit dem sauberst partikelgefilterten SUV bereisten) Wald gibt es z.B. auch deshalb tatsächlich noch, weil ähnlich ökoreligiöse wie ich in den 80ern den Technokraten solange auf den Keks gegangen sind, bis die Autoindustrie den Kat einbaute und auch die Kraftwerke mit Entschwefelungen und Filtern nachgerüstet wurden, ohne daß die entsprechende Industrie -- wie lautschreiend prophezeit -- bankrott gegangen wäre -- das ist wiederum das Gesetz der sich nicht erfüllenden Prophezeiung durch Gegensteuerung und Ausgleich und kann bei den „NIE“s zum JETZT führen). Es hilft aber der Sache tatsächlich nicht -- wie festgestellt -- die unteren Schubladen zu öffnen, um den anderen zu etikettieren -- oder besser gesagt anonym und virtuell zu erschießen, was bereits geschehen wäre, wenn hier der ein oder andere die Mittel dazu hätte. (pEng pEng) Das aber war ja auch der Ausgangspunkt dieses threads -- man mag zwar Herrn E.Weber für sein unüberlegtes Hotel-California-Beispiel zeihen, dies wird aber eben dem Anspruch dieses blogs nicht gerecht, weil es nur Tratsch ist, der zwar auch soziale Funktion hat, aber nix-scientific ist. Insofern plädiere ich hiermit diesen thread zu schließen oder woanders weiter zu führen. Eine eigene flame und shit-storm Ecke hätte sicher großen Zulauf und ich könnte auch etwas derber werden (was ich Ihnen aber ersparen will)….noch zum Schluß: ein guter Bekannter analysierte die sozialen Verhältnisse und Kämpfe der Gegenwart sehr treffend in drei Worten: „Steinzeit mit Technik“ -- wie wahr, wie wahr…

  74. Tim,
    da waren wir tatsächlich schon einmal 😉 Und ich kann dem Geschwafel immernoch nicht entnehmen, ob wir es mit Manifestverstehern oder Erdeverstehern zu tun haben. Gibt es denn den Rothbannerorden am langem schwarz-gelben Band mit grünen Ohrstöpseln schon? 😉

    Ist denn Physik schon verboten worden? 😉

    Tritium,
    nur googeln, es gibt sogar Fledermausschredder mit 8000 Vollaststunden 😉 Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. 😉

  75. @All
    Ick gebe mal Cheffe Recht…………ab jetzt weiter in der Plauderecke um den Thread nicht weiter zuzumüllen.
    http://www.science-skeptical.de/blog/plauderecke-2/008259/

    PS. Nana, Heinrich……ich teile verbal aus aber halte mich ansonsten an die deutschen Gesetze, nix mit pEng…., wenn dann brüll……….schrei,…..keif………..solange dat nicht unter die Gürtellinie geht, ist dat ja ok so.
    Onkel Heinz….verkrümelt sich mal in die Plauderecke 2

  76. Hallo Heinrich,

    zur Seite bin ich nicht gesprungen. Ich fand nur #50

    @Ernst
    Sorry, Dein Geblubber erinnert mich an die Vertreter, die wöchentlich dienstlich bei mir auftauchen und mit das Blaue vom Himmel erzählen.

    Der Stil ist hier so schlecht, von jemanden der es besser machen müsste.
    Mossi kam dann mit der Windel tour. Und nur weil ich ein bisschen gepickt habe.
    Glauben Sie mir die Herren hier machen das mit allen die nicht Ihrer Meinung sind.
    In etlichen ähnlichen Situationen versuchen Sie sofort andere Ansichten und Meinungen zu unterbinden.
    Wenn man eloquent Dummkopf zu einem sagt ist es eben immer noch Dummkopf.
    Das kann man noch so schön verpacken.
    Ich lese hier soviel wie möglich. Die Artikel sind wunderbar. Ich versuche vieles davon zu verstehen. Das ist nicht ganz leicht ohne die entsprechende Vorbildung. Aber Dank Google kann ich vieles nachvollziehen.
    Der Arrogante Art der üblichen Verdächtigen passt aber zur sog. Bildungselite.

    Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.

    Gruß

  77. Boah eyh……Arroganz der Bildungselite…….na mal wieder ganz fett aufgetragen.

    Kleiner Hinweis in eigenen Sache……sämtliche Autoren hier und ein großteil der skeptischen Kommentatoren zeichnet eins ganz besonders aus, jahrzehntelange Berufs -- und Lebenserfahrung.
    Beachtenswert ist auch, das viele hier noch die letzte existierende Diktatur auf deutschen Boden (DDR) aktiv miterlebt haben und dadurch mehr sensibilisiert sind für die Tendenzen der derzeitigen Entwicklung Deutschlands.
    Vom einfachen Handwerker (der bemerkenswerte Artikel zu Stande bekommt) über Techniker, Ingenieure bis hin zu Physikern und Chemikern stellen wir das Gemisch dar, das versucht ein bisschen Aufklärung in eine Zeit zu bringen, wo die Aufklärung anscheinend der Esotherik und Götterglauben zu weichen droht.

    Wenn wir hier die so-genannte „Bildungselite“ darstellen sollen (tssss)……dann kann man nur erahnen, wie schlecht es Bildungstechnisch wirklich schon um unsere Nation steht.

    PS. Steinchen, hör endlich uff hier den „Minderbemittelten“ zu spielen, derartige psychologische Tricks nimmt Dir wirklich keiner ab.
    H.E.

  78. @Admin

    Ach menno, der Spam-Filter hat mal wieder meinen letzten Kommentar gefressen……..büdde mal freigeben, ick war auch ganz artig.

    MfG
    Heinz Eng

    [Freigelassen. RK]

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