Aufruf: Für Kernenergie und das fliegende Auto abstimmen!

16. April 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Innovationspolitik, Nachhaltigkeit, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

ego150Die Möglichkeit valider Prognosen wird nicht nur durch die Komplexität der betrachteten Systeme und den daraus folgenden oft unvorhersehbaren Wechselwirkungen begrenzt. Manchmal sind es auch neue Faktoren außerhalb der allgemeinen Wahrnehmung, die eine ungeahnte Dynamik entwickeln und die Zukunft in einer heute noch unvorstellbaren Weise prägen. Auf Messen wie der jüngst beendeten Industrie-Leistungsschau in Hannover sollte man sich daher tunlichst nicht nur das ansehen, von dem alle ohnehin schon reden. Sicher, man trifft dort viele Leute, Organisatoren, Aussteller, Journalisten und Politiker, die ganz genau zu wissen vorgeben, was Morgen wichtig wird. Weil natürlich die großen Fische im Teich mit aufwendigen Ständen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und wichtige Multiplikatoren pflegen können. Was den meisten Besuchern daher entgeht, ist aber oft spannender. Mitunter wissen nicht einmal die Aussteller selbst,  ihre verborgenen Schätze zu heben.

Der Stand der Stadt Moskau hatte nicht mehr als eine schön gestaltete leere Fläche zu bieten, auf der die Firma Bombardier drei kleine Modelle künftiger Nahverkehrszüge präsentierte. Am Counter langweilten sich zwei Damen. Mir fiel ein buntes Papier auf dem Tresen ins Auge. „Das ist ein Kalender, den wir im letzten Jahr gestaltet haben. Eine Aktion in Indien.“, meinte die Repräsentantin des Konzerns. „Wir hatten noch so viele übrig und wußten nichts damit anzufangen. Also habe ich einen Karton einfach mal mit auf die Messe genommen. Möchten Sie einen haben?“ Gerne, denn mir war gleich auf der ersten Seite etwas aufgefallen. Beim Durchblättern verfestigte  sich der Eindruck, ein schwaches Signal entdeckt zu haben.

India1

Indische Teenager im Alter zwischen 12 und 15 Jahren hatten für Bombardier in bunten Bildern ihre Vorstellungen von der Zukunft unserer Mobilität festgehalten. Eine Menge Erdgas-Fahrzeuge tummelten sich da (kenntlich gemacht durch das Kürzel CNG) und interessanterweise auch immer wieder die Magnetschwebebahn. Und auf fünf der zwölf Monatsblätter fanden sich fliegende Autos .

Was kaum jemand auf der Rechnung hat (weil man vielleicht noch nie davon hörte), was lächerlich gemacht oder gar als undenkbar angesehen wird, was man ablehnt oder gar bekämpft, das ist ein Kandidat für ein schwaches Signal. Das fliegende Auto erfüllt alle diese Bedingungen. Indische Jugendliche träumen trotzdem davon. Es verspricht ja auch viel. Die Flexibilität des Individualverkehrs verbunden mit der Freiheit von überfüllten und verstopften Straßen in und außerhalb der Städte. Ohne Umwege zum Ziel bei sehr hohen Geschwindigkeiten. Wieder Spaß haben an selbstbestimmter Fortbewegung. Reisen als Erlebnis und nicht als Last.

Moment mal: Freiheit? Individualität?  Spaß? Geht das auch in Ökodeutschland?

Ja, es geht tatsächlich. Über einige vielversprechende Projekte hatte ich bereits hier berichtet. Und nun kann man für diese Visionen auch im Internet seine Stimme abgeben. Bei den – man höre und staune – „GreenTec Awards„, die am 30. August im Rahmen einer großen Gala in Berlin vergeben werden. Hinter dem Preis, der in neun Kategorien vergeben wird, stecken mit der Handelsblatt Verlagsgruppe (Wirtschaftswoche) und Pro 7 zwei große Medienkonzerne. Schirmherr ist unser aller Lieblings-BUM, Peter Altmaier. Einige weitere Unternehmen haben sich als Sponsoren der Initiative angeschlossen. Zielstellung ist – wie der Name schon sagt – Ideen und Konzepten eine PR-Plattform zu bieten, die zur Nachhaltigkeitsideologie passen:

Unter GreenTec verstehen wir Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt und Ressourcen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden und zu reduzieren.

Natürlich ist Fliegen die effizienteste Form der Fortbewegung. Man hat schließlich nur den Luftwiderstand zu überwinden, um vorwärts zu kommen. Ob aber der Indivualverkehr in der Luft ein gutes Beispiel für „ökologische Nachhaltigkeit“ darstellt, vermag ich nicht zu sagen. Die Organisatoren des Preises werden sich schon etwas dabei gedacht haben. Grün ist eben manchmal das, was man in dieser Farbe anstreicht. Manche grüne Zeitgenossen könnte aber durchaus provozieren, was man beim Online-Voting so findet:

  • das Carplane: ein neuartiges Leichtflugzeug, dessen vollautomatisch einschwenkende Tragflächen auch eine Fahrt auf der Straße (vom und zum Flugplatz) ermöglichen (Kategorien Luftfahrt und Mobilität)
  • das „Fliegende Auto„: Ein dreirädriges Straßenfahrzeug für zwei Personen, das mittels eines Gleitschirms auch fliegen kann (Kategorie Wissenspreis)

Beide Vorhaben kenne ich aus eigener Anschauung. Die Projekte werden allesamt von kompetenten und erfahrenen Konstrukteuren geleitet und verfügen über einen gewissen finanziellen Rückhalt. Vom Gleitschirmfahrzeug gibt es bereits einen Prototypen, der die grundsätzliche Funktionalität belegt. Das besondere sind hier Motor und Getriebe, die sowohl die Hinterachse (im Fahrmodus) als auch die Luftschraube (im Flugmodus) antreiben können.

freshbreezeneu

So könnte das fliegende Auto der Firma Fresh Breeze einmal aussehen…

Mit dem Volocopter und dem Aeromobil stehen zwei weitere Individualfluggeräte zur Abstimmung, diese sind aber nicht straßenfähig.

Ich habe natürlich meine Stimme bereits abgegeben. Das Voting erfordert die Angabe einer gültigen Mail-Adresse zur Bestätigung, um Mehrfachstimmen ausschließen zu können. Man kann also ein authentisches Ergebnis erwarten. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Leser von Science Skeptical hier auch mitmachen würden.

Schließlich wollen wir ja die Träume indischer Jugendlicher erfüllen helfen und dies nicht den Russen überlassen. Denn die waren auf der Hannover Messe auch mit einem fliegenden Auto präsent. Ebenfalls ein Gleitschirmfahrzeug, dessen Antrieb auf der Straße aber wie in der Luft durch den Heckpropeller erfolgt. Was man wohl in Rußland erlaubt, zumindest zu Demonstrationszwecken.

 

Russisches Gleitschirm-Flugauto auf der Hannover Messe 2013

Russisches Gleitschirm-Flugauto auf der Hannover Messe 2013

 

Wer des russischen mächtig ist, kann sich auch eine Dokumentation des russischen Fernsehens anschauen. Hier findet man vor allem Informationen über das Carplane und das deutsche Gleitschirmfahrzeug, über die Macher und den Status der Projekte. Hintergründe, die nicht nur auf der Webseite der GreenTec Awards fehlen, sondern in deutschen Leitmedien insgesamt.

Es ist eben ein schwaches Signal, das fliegende Auto. Es beginnt, wie alles heute selbstverständliche einmal begonnen hat: Irgendwo in einer kleinen Werkstatt, in einer kleinen Garage, belächelt oder völlig unbemerkt. Dennoch könnte es die Zukunft prägen, als Baustein für das Technium. Und über den Haufen werfen, was alle möglichen Experten über Morgen zu wissen glauben.

Ergänzung: Rudolf weist gleich im ersten Kommentar unten auf den „Dual Fluid Reactor“ des Instituts für Festkörper-Kernphysik GmbH hin, der beim „Galileo Wissenspreis“ ebenfalls zur Abstimmung steht. Ich hatte dieses Projekt völlig übersehen. Hier bietet sich natürlich eine echte Chance, Flagge zu zeigen. Weitere Informationen zu diesem Reaktortyp, der die Konzepte des Flüssigsalzreaktors und des bleigekühlten Reaktors miteinander verbindet, finden sich hier. Man stelle sich mal vor, Altmaier müsse diesem Team zum Preis gratulieren…

 

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86 Kommentare
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  1. Ich habe jetzt abgestimmt (natürlich für das fliegende Auto). Auch in den anderen Kategorien gibt es einige interessante Projekte. Beim Galileo Wissenspreis steht mit dem Dual Fluid Reaktor sogar ein Kernreaktor der IV. Generation zur Abstimmung (für den ich dann ebenfalls gestimmt habe).

  2. Danke Rudolf. Ich hatte dieses Projekt völlig übersehen. Das ist ja ein Ding. Da man auch dieses Vorhaben zur Abstimmung zugelassen hat, könnte man wirklich auf die Idee kommen, das „Nachhaltigkeitsgefasel“ bei diesem Wettbewerb wäre eine Art Etikettenschwindel. Ich habe den Text oben entsprechend ergänzt.

    Schade um das „Fliegende Auto“ bei Galileo-Wissenspreis, denn jeder kann ja nur einmal abstimmen. Und da wäre es vielleicht sinvoll, wenn unsere Leser sich auf den DFR konzentrieren…

  3. Das Fliegende Auto ist auch in anderen Kathegorien. Es gibt also nciht unbedingt ein clash. zumindest als ich vorher abgestimmt habe.

    mfg

  4. @Peter Heller
    @Rudolf Kipp
    Diese Information….Beim Galileo Wissenspreis steht mit dem Dual Fluid Reaktor sogar ein Kernreaktor der IV. Generation zur Abstimmung (für den ich dann ebenfalls gestimmt habe).
    …sollte genutzt werden und unter den befreundeten Blogs (z.b EIKE usw.) verbreitet werden. Ich würde auch allzu gerne das Gesicht von Altmaier sehen…;)

  5. Kommentar 4 …EIKE hat die Geschichte vom DFR bislang nicht veröffentlicht.

    Holger

  6. So jetzt habe ich auch abgestimmt. Sorry für dein fliegendes Auto, Peter, aber The Dual Fluid Reactor ist echt der Hammer. Doch warum kommt dieser Vorschlag nicht in der Kategorie „Energie“?

  7. Nicht nur EIKE, sondern die Achse, am besten Benny Peiser, sollten das bringen. Dann haut es rein.

  8. +1
    im Online-Voting für den bleigekühlten Flüssigsalzreaktor des Institutes für Festkörper-Kernphysik GmbH.

  9. Ich habe Herrn Limburg deswegen bereits angeschrieben und ihn gebeten, das nicht nur auf der Webseite, sondern auch per Mail-Rundbrief publik zu machen.

    Weiterhin habe ich einen Kommentar unter dem entsprechenden EIKE-Artikel abgesetzt.

    Rudolf: Kannst Du nicht über Deine Kontakte zur Achse dort für einen Hinweis werben? Quentin hat ja Recht: Wir brauchen die Achse, um diese Abstimmung zu gewinnen. Und wir haben eine Chance, da sich in dieser Kategorie die Stimmen auf viele Projekte verteilen.

  10. aktuell macht der fliegende Wunderreaktor DFR bei Euch wieder Schlagzeilen. Der Deutsche lässt sich am liebsten in Traumwelten entführen. Die meisten träumen vom Windrädern, der Rest von Wunderreaktoren. Ein akademischer Titel sorgt beim Deutschen für Glaubwürdigkeit. Eigentlich sollte man von Akademikern erwarten, dass sie Texte analysieren und bewerten können.

    Lektion 1: Welche Fakten und Zahlen werden in den Artikeln genannt?
    Lektion 2: Werden Vorteile und auch Nachteile erwähnt?
    Lektion 3: Sind die genannten Zahlen und Fakten realistisch?

    graz

  11. @ Forster:

    Für mich sind die Angaben auf der Webseite des Unternehmens (recht ausführlich) zunächst ausreichend, um das Potential dieser Technologie einschätzen zu können. Für alles weitere müßte man das Ding erst einmal bauen und gründlich erproben.

    Hier geht es zunächst nur darum, ein Zeichen zu setzen, daß die Forschung und Entwicklung an solchen Technologien von vielen Bürgern auch in Deutschland weiterhin gewünscht wird.

  12. Sehr geehrter Herr Heller,

    bauen lässt sich dieses Wunderkernkraftwerk natürlich nicht, weil dieses soweit sich dies anhand der bescheidenen Informationen beurteilen lässt, vielfach die Wirklichkeit ignoriert. Auch wenn man diese Idee Ingenieuren zur Ausarbeitung überliesse, wäre das Konzept aufgrund seiner Schwächen suboptimal.

    Holger

  13. @Holger Narrog #12
    Sie mögen das beurteilen können. Ich kann das nicht und die meisten, die da ihre Stimme abgeben sicher auch nicht. Aber darum geht es ja auch gar nicht. In einer Situation, wo die Devise lautet „Kernkraft werden wir nie beherrschen können und darum liegt unsere Zukunft in der intelligenten Nutzung, dessen, was uns die Natur zur Verfügung stellt“, ist es einfach wichtig wieder Begeisterung für die Innovationskraft des menschlichen Geistes zu wecken. Da ist so ein nucleares Projekt zwischen all dem Green-Tech schon ein echtes High-Light. Etliche von den anderen Projekten werden in der Sicht von Fachleuten auch nicht als realisierbar gelten aber es gibt sicher Schwung beim denken.

  14. Herr Narrog,

    Flüssigsalzreaktoren sind bereits gebaut worden, und gelaufen. Das Prinzip geriet ein wneig in vergessenheit, als man sich auf den schnellen Natriumgekühlten Brüter konzentrierte.

    Ich sehe keine unlösbaren Probleme das prinzipielle Reaktorkonzept umzusetzen. Eventuell auch kombiniert mit einer Beschleunigergestützen Neutronenquelle. Dann kann man den Reaktor auch „unterkritisch“ fahren.

    Die Chancen, daß dieses Ding in D gebaut oder entwickelt wird, sind allerdings deutlich kleiner einzuschätzen, als die technische Realisierbarkeit.

    mfg

  15. Hallo Herr Straten,

    da haben Sie sicherlich recht. Warscheinlich ist die Art von Kommunikation der DFR Gruppe die einzig Funktionierende Kommunikation.

  16. @mrotz #14

    Flüssigsalzreaktoren sind bereits gebaut worden, und gelaufen. Das Prinzip geriet ein wneig in vergessenheit, als man sich auf den schnellen Natriumgekühlten Brüter konzentrierte.

    Das Flüssigsalzreaktoren gerieten ins hintertreffen da sie nicht so unkompliziert, zu damaliger Zeit wichtig, waffenfähiges Uran produzieren können. Die Variante der Flüssigsalzreaktoren wurde in den USA genau aus diesem Grund nicht weiterentwickelt und in der UdSSR überhaupt nicht verfolgt.

  17. Immerhin liegt der DFR jetzt schon bei 6%. Schon wieder einen Punkt gut gemacht. Im Moment Rang 5, wenn ich richtig gezählt habe.

    Diese Abstimmung hat ja keinerlei Einfluß darauf, ob die Projekte wirklich durchgeführt werden. Es geht auch nicht um Fördermittel. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen.

    Ich halte den DFR für ein außerordentlich elegantes Konzept. Ich erkenne auch nichts, was gegen die technische Machbarkeit spricht. Es mag teuer und schwierig sein, keine Frage, und bei jedem komplexen Entwicklungsvorhaben landet man am Ende nicht dort, wo man anfangs hinzugelangen geplant hatte. Nach meiner Meinung sollte man diese Dinge gerade deswegen versuchen, weil sie schwierig und damit auch teuer sind. Und weil man eine Menge dabei lernen kann.

    Innovation verläuft nach eigenen Regeln. Aus meiner Erfahrung heraus sollte man niemals mit der Frage beginnen „Wozu ist es gut?“ oder anders „Was wird es können?“. Man sollte sich die Frage stellen „Was ist möglich, was ist denkbar?“. Bei der Nutzung der Kernenergie geht es daher im ersten Schritt darum, eine technische Umgebung zu schaffen, in der sich die Kernreaktionen in optimaler Weise selbst organisieren können. Zunächst muß das ganze effektiv sein. Effizienz kommt später. Dies ist nicht der Ansatz der kerntechnischen Industrie in den letzten Jahrzehnten gewesen. Was Innovationen verhindert hat.

  18. #16 Das die USSR Flüssigsalzkonzepte ignorierte ist nicht wahr. Die meisten Sovietischen/rusischen Konzepte konzentrieren sich aber auf stark vereinfachte „Waste disgester“, also Reaktoren die Atommüll verdauen sollte, und nicht unbedingt dabei große Mengen an Energie liefern sollten. Diese Projekte wurden in Russland zusammen mit allen anderen Kernkraft Projekten eingestellt, und wurden bis jetzt in Russland nicht reaktiviert. (im Gegensatz zu schnellen Brütern, die jetzt wieder in Russland in mode kommen, was an den guten Erfahrungen mit dem erfolgreichen, glücklicherweise nicht vorzeitig stillgelegten BN Reaktor liegt).
    Im ehemaligen Ostblock gibt es aber noch dass Raz Institut nahe Prag, dass als einzige weltweit ein Programm mit Flüssigsalzreaktoren seit 1970 dass als Soviet Japanische Kooperation anfing. Nach dem zerfall der Soviet Union haben die Japaner und Tschechische Institute dass Projekt fortgesetzt, leider wurde dass Projekt bei den Japanern nach Fukushima auf Eis gelegt, die Tschechien arbeiten aber weiter. Die Tschechien haben da sehr detalierte Materialforschung durchgeführt, verstehen die Salzchemie bestens, und sind dabei einen Flüssigsalzreaktor zu bauen (oder sollten es 2012 anfangen, leider habe ich keine aktuellen Information wie weit dass Projekt gekommen ist, letztes was ich von denen hörte war dass: http://www.youtube.com/watch?v=u5o6XXObXCo ).

  19. @Kroll #18

    Das die USSR Flüssigsalzkonzepte ignorierte ist nicht wahr.

    Stimmt, ich hatte nichts dazu gefunden, bis auf eine kurze Notiz im engl. Wiki zum MSR

    In Russia, a molten-salt reactor research program was started in the second half of the 1970s at the Kurchatov Institute. It covered a wide range of theoretical and experimental studies, particularly the investigation of mechanical, corrosion and radiation properties of the molten salt container materials. The main findings of completed program supported the conclusion that there are no physical nor technological obstacles to the practical implementation of MSRs.[9] A reduction in activity occurred after 1986 due to the Chernobyl disaster, along with a general stagnation of nuclear power and nuclear industry.

    Danke, Karl R.

  20. Kommentar 16 Karl Ramseyer….

    Russland ist meines Erachtens das einzige Land in dem eine erfolgsorientierte Reaktorentwicklung stattfindet. In Russland konzentriert man sich auf Schnelle Bleigekühlte Reaktoren. Es gibt Pläne und Absichtserklärungen sowohl einen SVBR als auch einen BREST Reaktor zu bauen.

    Den Salzschmelzereaktor hat man dort soweit ich dies beobachten kann vor ca. 20 Jahren auf Sparflamme gesetzt, warscheinlich ganz aufgegeben.

    Im Verlauf meiner Recherchen habe ich festgestellt, dass die Russen sich sehr intensiv mit der Korrosionsproblematik von Salzschmelzen beschäftigt haben. Die starke Herausforderung durch die Korrosion kann ein wesentlicher Grund der Russen gewesen sein das Konzept nicht weiter zu verfolgen.

    Holger

  21. Kommentar 18 Herr Kroll

    In der CSR beschäftigen sich O. Benes und Ulig mit den Eigenschaften von Fluorsalzen. Sie haben ein grosses Labor und eine Teststrecke zur Verfügung. Weitere Forschungsthemen sind dort mögliche Techniken zur Wiederaufbereitung dieser Salze. Dabei stehen sie im Rahmen des ALISIA Projekts ein wenig im Wettbewerb mit den Forschern aus Grenoble.

    Einen Versuchsreaktor werden Sie warscheinlich nicht bauen, dazu fehlt einfach das Budget. Vielleicht müssen Sie eben auch Wunder versprechen.

    Gruss

    Holger

  22. Kommentar 14 Mrotz….

    im Beschleuniger werden Protonen im Vakuum auf ein Target geschossen. Der getroffene Atomkern platzt und emittiert Neutronen die Actiniden spalten können. Die Leistungsfähigkeit dieser Anlagen wird durch die Tendenz der Targets zu verdampfen (Vakuum!)begrenzt. Eine wirtschaftliche Stromproduktion ist damit gewiss nicht zu erwarten.

    Fluor- und Chlorsalzgemische noch mehr haben auch unterhalb der Siedetemperatur einen Dampfdruck. Eine Kombination aus Beschleuniger und MSR ist ein klein wenig abwegig….

  23. Herr Narrog,

    beschelunigergestützte Reaktoren sind so konzipiert, daß der Reaktorkern alleine leicht unterkritisch wäre. Der Beschleuniger gibt nur die letzten paar Neutronen hinzu.
    Das Rubbiatron ist auf 1,5 GWtherm ausgelegt.

    Wer sagt denn, daß man das Salz direkt dem Vakuum aussetzen muß? Das Rubbiatron ist auch mit einer Abdichtung konzipiert.

    mfg

  24. mrotz…ich bin nur ein Ingenieur und wenn ich eine Idee höre, dann stelle ich mir die Anordnung bildlich vor. Ich versuche mir Vor- und Nachteile vorzustellen. Ich denke an solche Dinge wie Fertigbarkeit, Wartung und Austauschbarkeit. In diesem Sinne habe ich und übrigens auch andere Ingenieure die sich mit solchen Sachen beschäftigen, oder beschäftigt haben, ihre Not mit den aktuellen Reaktorentwürfen westlicher Forscher.

    Vielleicht sollten Sie mal erläutern wie Sie sich einen Beschleuniger in einem MSR vorstellen…

    Welchen Sinn soll ein solcher Beschleuniger denn haben?

    Die seitens der bekannten Forschungsinstitute veröffentlichten Konzepte Schneller MSR Reaktoren haben negative Temperaturkoeffizienten und dürften solange die überwiegende Zahl der verzögerten Neutronen im Reaktor freigesetzt werden nicht zu Leistungsexkursionen neigen. Das Hauptrisiko dieser Reaktoren liegt ähnlich aller anderen Reaktorkonzepte in der Abführung der Zerfallswärme des gespaltenen Brennstoffs im Reaktor, in Abklingbecken, oder beim MSR in Tanks die Spaltprodukte beinhalten.

    Gruss

    Holger

  25. mrotz…vielleicht zum Verständnis eines nicht-wundersamen MSR Reaktors…..

    Die Dichte der Salzgemische nimmt mit zunehmenden Temperaturen ab. Die physikalische Kritikalität nimmt mit der Dichteabnahme ab. ganz grob etwa mit der 2. Potenz ab.[*] Damit haben die Schnellen MSR allesamt einen negativen Temperaturkoeffizienten und abhängig von den Wirkquerschnitten eine Gleichgewichtstemperatur bei der die Kritikalität 1 ist.

    Die Leistung eines solchen Reaktors verhält sich damit linear zum Volumenstrom der Pumpen. Wenn die Pumpen bei einem Störfall ausfallen, oder abgestellt werden, stellt sich abseits der Zerfallswärme die Gleichgewichtstemperatur ein und die Leistung sinkt auf etwa 0.

    Wenn man davon ausgeht, dass eine vollständige, oder weitgehende interne Wiederaufbereitung frisch abgebrannten Kernbrennstoffs nicht praktikabel ist, dies ist nicht nur die Erkenntnis meiner Rechnungen, diese Erkenntnis teile ich beispielsweise mit Prof. P -- AREVA, so wird man eine erhebliche wärmegebende Spaltproduktkonzentration hinnehmen müssen. Die Zerfallswärme heizt den Reaktor auf. Beispielsweise muss ich gem. der Risikoanalyse bei meinem eigenen Konzept mit 4% mol. Spaltproduktanteil den Brennstoff innerhalb von 15 min. in redundant gekühlte Sicherheitstanks ablassen um eine unzulässige Erhitzung zu vermeiden.

    Daneben gibt es bei fast allen ernsthaften MSR Konzepten Tanks für abgebrannten Kernbrennstoff, oder aus dem Brennstoff abgetrennte Spaltprodukte enthaltende Mischungen. Auch diese müssen zuverlässig und redundant gekühlt werden.

    Das Hauptrisiko eines MSR ist wie bei anderen Reaktorkonzepten auch die Abführung der Zerfallswärme im Falle einer Betriebsstörung, s. Harrisburg, Fukushima.

    Gruss

    Holger

    [*] Geändert auf Wunsch des Kommentators. RK

  26. Herr Narrog

    die Verbindung eines MSR als Beschleunigergestützte Anlage ist ja nicht zwingend. Sie könnte aber zusätzliche Vorteile bringen.

    Spaltqueerschnitte bei schnellen Neutronen sind aber in der Regl kleiner als für thermische.

    Falls die Neutronenausbeute zu klein wird, müsste man extern Neutronen zuführen können.
    Auch um die Kritikalität besser bei stark schwankenden Brennstoffqualitäten, die in einem Wasteburner wohl anfallen, besser kontrollieren zu können, würde ein Beschleuniger Sinn machen. (-->Rubbiatron)

    Nur ist das Rubbiatron mit festem Brennstoff konzipiert, den man aufwendig wechseln muss. Ein Hybrid aus MSR und Rubbiatron könnte schon Sinn machen.

    Zum MSR im generellen.
    Es ist klar, daß die Tanks redundant gekühlt werden müssen, aber prinzipiell, kann diese Kühlung doch rein passiv erfolgen (sollte sie auch, sonst kann man sich die MSR sparen).

    mfg

  27. mrotz…ich möchte Sie wie vorhin beschrieben bitten Ihre Idee des Beschleunigers einfach mal zu skizzieren und sich dazu noch solche Gedanken wie Austausch des Blei?Targets, Sicherstellung des Vakuums, Abdichten des Vacuums bei 800°C gegen die Salze die auch unterhalb des Sdp einen Dampfdruck haben, mögliche Leistungsdichte, Kosten, zu machen.

    Die Salzgemische eines MSR müssen je nach Zusammensetzung bei 500 -- 700°C gelagert werden. Die Wärmeabgabe schwankt. Eine rein passive Kühlung ist dann naturgemäss ein wenig herausfordernd.

    Die „Abfallsalze“ die bei einer Entgasung etc. abseits der Edelgase* entstehen generieren eine extreme Hitze. Man wird diese mehr, oder minder verdünnen müssen. Wenn Sie diese sehr verdünnen können Sie diese natürlich passiv gekühlt lagern. Allerdings haben Sie dann natürlich eine grosse Menge radioaktiver Abfälle oder einen extremen Aufwand diese irgendwann wieder zu konzentrieren.

    Insgesamt meine ich dass die passive Kühlung hier Fehl am Platz ist.

    Welchen Beruf haben Sie?

    *Die Edelgase können/dürfen bei Kerntechnischen Anlagen über eine Verzögerungsstrecke ins Freie abgegeben werden.

  28. @ Narrog:

    mrotz…ich bin nur ein Ingenieur und wenn ich eine Idee höre, dann stelle ich mir die Anordnung bildlich vor. Ich versuche mir Vor- und Nachteile vorzustellen. Ich denke an solche Dinge wie Fertigbarkeit, Wartung und Austauschbarkeit. In diesem Sinne habe ich und übrigens auch andere Ingenieure die sich mit solchen Sachen beschäftigen, oder beschäftigt haben, ihre Not mit den aktuellen Reaktorentwürfen westlicher Forscher.

    Und das ist genau das Problem, Herr Narrog. Sie versuchen zu sehr, den MSR mit Ihnen bekannten und etablierten Technologien zu vergleichen und in Verbindung zu bringen. Er ist aber etwas völlig anderes, dahinter steckt eine völlig andere physikalische Konzeption. Der MSR ist eben genau nicht der ideale Wärmetauscher, er ist vielmehr die physikalisch bislang beste Idee, mit Kernreaktionen gezielt das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es handelt sich um die vielleicht eleganteste Maschine, die mir bislang begegnet ist. Betrachten Sie das Ding aus einem anderen Blickwinkel. Die Probleme, die Sie ansprechen, sind eben genau nicht wie bei anderen Typen konzeptionell bedingt und damit zwangsläufig. Sondern sie hängen vom letztendlichen Design ab. Man kann den MSR eben so bauen, daß alle diese Probleme deutlich reduziert oder gar terminiert werden.

    Beispiel Korrosion: Hastelloy N hat sich bereits als tauglich erwiesen. Beim ORNL hat man im Dauerbetrieb des damals dort errichteten LFTR einen Materialverlust von etwa 1 mm pro Jahr festgestellt. Das ist viel, keine Frage, aber es ist eben gerade nicht so, daß man das durch verbesserte Legierungen und entsprechende Beschichtungen nicht lösen könnte. Denn betrachtet man die extremen Bedingungen, denen das Material ausgesetzt ist, erscheinen 1 mm pro Jahr tatsächlich extrem wenig.

    Beispiel Nachzerfallswärme: Diese hängt wesentlich davon ab, wie groß die Menge an Spaltprodukten ist und wie konzentriert diese in welchen Bereichen des Reaktors wirklich vorliegen. Der MSR muß nicht so extrem leistungsstark gebaut werden, wie Leichtwasserreaktoren, um wirtschaftlich zu sein. Weil er eben den Brennstoff vollständig ausnutzen kann, im Gegensatz zu herkömmlichen Typen. Es hängt auch davon ab, wofür man ihn einsetzen will. Eine schlechte Neutronenökonomie und eine geringe thermische Leistung genügen völlig, um Abfälle anderer Reaktoren zu vernichten. Das muß man dann mit den andernfalls entstehenden Kosten für die (End-)Lagerung vergleichen. Zumal man mit dieser Vernichtung auch gleich noch die Herstellung von Wertstoffen aller Art verbinden kann (für Radionuklidbatterien, Radiomedizin und elektronische Bauelemente). Weiterhin liegt der Brennstoff in flüssiger Form vor (bzw. gelöst in einer flüssigen Schmelze). Die Geometrie des Reaktorkerns kann also beliebig so gestaltet werden, daß ein Problem mit Nachzerfallswärme garnicht auftritt.

    Beispiel Wiederaufbereitung: Das, was Sie immer als „interne Wiederaufbereitung“ bezeichnen ist im Prinzip keine solche. Jedenfalls keine, die mit herkömmlichen Verfahren vergleichbar wäre. Denn ein zentraler Schritt -- die Verflüssigung und Trennung der Bestandteile abgebrannter Brennelemente -- ist ja im MSR systembedingt vorgegeben. Sie müssen nicht mehr partitionieren, das erledigt die Anlage konzeptionsbedingt von selbst. Das „Auswaschen“ von Stoffen aus der Schmelze ist im Prinzip eine simple Destillation. Und wenn ich mir die beteiligten Stoffe so ansehe, ist das auch sehr sehr trennscharf möglich. Mir fehlt einfach die Phantasie, unsere Ingenieure könnten an der Entwicklung einer solchen Destillationsanlage scheitern.

    Wenn Sie mal wissen wollen, wie sich ein Physiker gedanklich einem solchen Konzept nähert, können Sie das hier bei uns nachlesen. Und Sie sagen jetzt, das könnte man nicht bauen? Ich bitte Sie, das ist so geil, wenn Sie (bzw. Ihre Kollegen) das nicht bauen können, tja, dann haben Sie die Bezeichnung „Ingenieur“ (da steckt „Genie“ drin) nicht verdient.

    Ich glaube, Sie wollen das nicht bauen. Weil Sie problemorientiert denken und nicht möglichkeitsorientiert. Problemorientiertes Denken (was kann alles schiefgehen?) hat noch nie einer Technologie geholfen. Möglichkeitsorientiertes Denken (was könnte man alles damit anfangen?) ist erforderlich. Die Idee von mrotz, den MSR mit einer Spallationsquelle zu kombinieren, ist vor diesem Hintergrund zu beurteilen.

    Anhand einer Schemazeichnung kann man solche Systeme nicht endgültig begutachten, dabei bleibe ich. Das Schema eröffnet nur den Blick auf die Eleganz der Lösung und die Möglichkeiten ihrer Anwendung. Um es so bewerten zu können, wie Sie es gerne möchten, muß man es zunächst einmal wirklich bauen. Das ist bereits einmal geschehen und die Resultate waren vielversprechend. Sehr vielversprechend.

    Bei der Abstimmung zum GreenTech Award geht es aber auch gar nicht darum, ob und wie ein konkretes Konzept wirklich umgesetzt werden kann. Es geht mir auch nicht darum, den Leuten aus Berlin (die ich nicht kenne) etwas Gutes zu tun.

    Es geht darum, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen erstens für Kerntechnik und zweitens auch für ein zukunftsoffenes, möglichkeitsorientiertes Denken. Das haben wir bitter nötig in diesem Land. Der DFR, der da konkret zur Wahl steht, ist in dieser Hinsicht nur ein Symbol.

    (…und vielleicht fällt beim ein oder anderen Leser ja auch eine Stimme für die fliegenden Autos ab, denn diese sind ein mindestens ebenso starkes und wirksames Symbol für Optimismus und Fortschritt)

  29. Es gibt dort auch eine Erfindung „Wäschetrocknen mit Solarwärme“ von SOLVIS GMBH & Co KG / Miele & Cie. KG,

    Wäschetrocknen mit Solarwärme -- Kostenlose Sonnenenergie direkt ohne Umwandlung in Strom zum maschinellen Wäschetrocknen zu nutzen, ist ein Novum. Dies ist von großer Bedeutung, da der Einsatz von Solarwärme im Haushalt in Zukunft steigen und Energiekosten und Umweltbelastung damit deutlich sinken werden. Der größte Energieverbraucher ist der Wäschetrockner. Mit dem Miele Solartrockner lassen sich über 50 % Energie einsparen. Besonders interessant ist der Solar-Wäschetrockner für die ca. 500.000 Hausbesitzer mit bestehenden Kombisolaranlagen sowie für rund 50.000 Neuinstallationen jährlich. Die Markteinführung wird Ende Mai 2013 sein.

    die man gleich toppen kann:
    Direkt die Wäsche in die Sonne hängen mittels einer innovativen Wäschespinne! Die Frischluftzufuhr ist hierbei auch gleich integriert.
    Hammer, sowas anzumelden.

  30. Vielleicht sollten wir hier eine Art Gegenabstimmung starten und das schrottigste Produkt prämieren, was beim GreenTech Award eingereicht wurde…

  31. Hallo Herr Heller,

    ich habe jetzt abgestimmt, und zwar aufgrund Ihres Kommentars bei EIKE.

    Ich glaube, dass man das dort noch bringen wird.

    Chris Frey

  32. Markus Im Wäschetrockner können aber Nachbarn die Neuesten Designerklammotten nicht klauen.

  33. Sehr geehrter Herr Heller,

    ich kann und möchte Ihnen natürlich nicht nicht dabei im Wege stehen sich zu illusionieren und an Wunderreaktoren zu glauben.

    Meines Erachtens hat die Kernenergie auch ein enormes Zukunftspotential wenn man auf dem Boden von Naturwissenschaft und Technik bleibt. Ein Glauben erspart wie bei den Ökologen mühseliges Nachdenken.

    Meines Erachtens hat die sehr selektive, optimistische Kommunikation eines Forsberg und Anderer zum Thema MSR dazu beigetragen, dass man das MSR Programm in den USA seit Ende der 60er Jahre auf Sparflamme gesetzt hat. Beispielsweise ist ein Energieminister Chu intelligent genug um derartige Wunder zu entzaubern. In der Konsequenz werden die USA als nächstes Prototypen kleiner, modularer Druckwasserreaktoren bauen. Kein allzu zukunftsträchtiger Ansatz.

    Tschüss

  34. # Holger Narrog 20. April 2013 10:17

    In der Konsequenz werden die USA als nächstes Prototypen kleiner, modularer Druckwasserreaktoren bauen

    Sie meinen vermutlich den mPower von Babcock & Wilcox?
    Wie hoch würde der Kostendegressionseffekt bei industrieller Serienfertigung für einen derartigen modularen Reaktor denn sein? Das interessiert mich sehr. Der mPower ist ein modularer Reaktor mit z.Zt. 180 MW, ca. 24 m lang, 4 bis 5 m Durchmesser und laut Herstellerangaben 640 Tonnen schwer. Er besteht aus 18 Teilen, die per Schiff/Bahn/LKW transportiert und vor Ort montiert werden können.

    Unter industrieller Serienfertigung würde ich folgendes verstehen:
    Produktion pro Jahr ca. 100 Exemplare. Das entspräche in 20 Jahren ziemlich genau der Gesamtmenge der heute weltweit installierten KKW-Leistung, die nebenbei bemerkt lediglich 13% des Weltstrombedarfs erzeugt.

    Der Preis eines neuen Steinkohlekraftwerkes auf der grünen Wiese müsste eigentlich zu unterbieten sein. Was meinen Sie?

  35. Mein persönlicher Favorit ist die „recycelte Sprache“:

    Deutschland erzählt sich selbst- sprach-recycelt, weltexklusiv: Die Besonderheit dieses mutmaßlich weltweit einzigartigen Projektes liegt darin, dass der Hymnentext nicht dem nahezu unbegrenzten Wortschatz deutscher Sprache entnommen ist -- sondern dem denkbar limitierten Fundus der Stationsansagen der jeweils ortsansässigen öffentlichen Verkehrsmittel. Aus diesen O-Tönen soll der Songtext zusammengesetzt werden. Für die Komposition der Backing Tracks soll ein regional verbundener Musiker gefunden werden, um so das selbstredende Konstruktionsprinzip fortzusetzen. Ziel ist die Veröffentlichung einer CD mit 10 einzigartigen, witzigen, nachhaltigen Stadthymnen.

    Alles verstanden?

  36. bis auf

    nachhaltigen Stadthymnen

    alles ja, aber ist nicht besonders künstlerisch in den Anfangszeiten des ….ich nenne es mal kommerziellen Samplens
    also so die Ära Fairlight, Emulator, Ensonique da wurde einiges zusammen geschnippselt.

    Also weder innovativ und wie soll sowas nachhaltig sein.

  37. Lieber Herr Heller,
    unser GreenTec Aufruf kommt morgen, incl. News Service. Ich hatte das wg. anderer Pflichten bisher übersehen. Übrigens war ich vorgestern in Hamburg beim Vortrag von Murry Salby. Sensationell, was dieser Mann beim CO2 gemessen und berechnet hat. Leider war der Vortrag sehr gering besucht.
    mfG

  38. Kleine Argumentationshilfe für Unentschlossene.

    Kleinkraftwerke sollen Kerntechnik eine Zukunft geben

    Wenigstens 25 neue Kernkraftwerke konventioneller Größe kommen laut Prognose der International Atomic Energy Agency, der Internationalen Atom-energie-Agentur (IAEA), in Südostasien bis 2025 ans Netz – ganz abgesehen von China und selbst Japan, wo nach und nach auch ein Teil der älteren Kernkraftwerke wieder angefahren werden soll.

    Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam haben weit entwickelte Nuklearpläne. Singapur dagegen, so Temasek, das staatliche Investment-Unternehmen, hält bisher in dem wirtschaftlich boomenden Stadtstaat nukleare Großtechnik für nicht geeignet.

    Das könnte sich schnell ändern. Paul Genoa, Politikdirektor des Nuclear Energy Institute, hält sogenannte Small Modular Reactors (SMR), kleine Kernkraftwerke mit zwischen 10 MW und 311 MW elektrischer Leistung, für einen künftigen Königsweg. Denn die einzelnen Module ließen sich zu größeren oder kleineren Einheiten zusammenstellen – je nach Bedarf und dem lokalen Umfeld……

    Anbei auch eine tolle Liste mit derzeitigen Konzepten.

    Schönes Wochenende allen hier.
    Wünscht
    Onkel Heinz……..die Kernkraftniete

  39. @ Limburg:

    Vielen Dank.

    @ Baumann:

    Ich meinte das ironisch.

  40. @heller

    Ach hat das nichts mit der http://www.greenmusicinitiative.de

    Zugun….ich dachte mich wundert nix mehr

  41. Jetzt auch bei EIKE, wie oben von Herrn Limburg avisiert.

    Der DFR liegt bei 11% und holt weiter auf…

  42. Gute, knappe und übersichtliche Darstellung bei EIKE wie für den DFR abgestimmt werden kann. Danke dafür. Ich habe es auf FACEBOOK und TWITTER markiert und weiterempfohlen und bitte alle diejenigen die diesen Vorschlag ebenfalls unterstützen möchten, dies auch zu tun.

  43. Komme gerade von EIKE.
    Bioenenergie aus Pferdemist liegt im Augenblick beim Wissenspreis also in Führung. Wozu brauchen wir noch Satiriker und Kabarettisten?

  44. Ich habe den DFR nun auch mal in „Zettels kleinem Zimmer“ angesprochen, mit der Bitte, dass einer der dortigen Autoren sich dem Thema annimmt.

    Wie entscheidend Kampagnen bei derartigen Abstimmungen sind, erkennt man an dem derzeit führenden Vorschlag: da geht es um die Aufarbeitung von Pferdemist. Ich meine, dass dieser Vorschlag von allein eine derartige Zustimmung bekommen kann, ist sehr unwahrscheinlich, und vermutlich auch einer Kampagne geschuldet.

  45. 13%! Nur noch 2 Punkte bis zum führenden Pferdemist…

    Danke, Quentin. Ich habe jetzt auch mal eine Mail an die Achse des Guten geschrieben. Mal schauen, ob die reagieren.

  46. Das ist mal eine innovative Schilda-Masche: Care-Energy

    Energieversorgung wird in Deutschland durch Preissteigerungen nicht nur zu einer ökologischen, sondern auch zu einer sozialen Frage. Care-Energy begegnet dieser Preisspirale durch dezentrale Energieversorgung. Wer als Eigentümer oder Mieter ein von Care-Energy gestelltes, mobiles PV-Modul nutzt, erhält als Privatkunde eine Preisgarantie für die produzierte/gelieferte Energie von 19,90 Cent je kWh (6,99 € monatlicher Grundgebühr). Wer ein zweites Modul von Care-Energy kauft und einsetzt, bezieht seinen gesamten Energieverbrauch dauerhaft für 18,90 Cent je kWh (6,99 € monatlicher Grundgebühr).

    Abzocke mit dem EEG als Innovation.

  47. GreenTecAwards-Facebook

    Günther M.
    Kann eine Abstimmung fair sein, wenn ein Unternehmen Care Energy seine 6000 Vertreter auffordert hier abzustimmen ? Ergebnis 42% aktuell.
    Donnerstag um 03:23

    GreenTec Awards
    Sehr geehrter Herr M, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Aber über die Preisträger entscheidet am Ende NUR die Expertenjury.
    Donnerstag um 15:06

  48. @Heller #45

    Danke, Quentin. Ich habe jetzt auch mal eine Mail an die Achse des Guten geschrieben. Mal schauen, ob die reagieren.

    …..also auf der ACHSE war schon am 18. April ein Beitrag von Rainer Feldhaus zu diesem Artikel.

    Grüne Technik

    Bei den diesjährigen GreenTec Awards sind einige Konzepte vertreten die so gar nicht ins Weltbild der Grünbeseelten passen würden. Es wird auch ein Online-Voting durchgeführt. Es würde mich diebisch freuen, wenn Herr Altmaier einen Preis an ein Flüssigsalz-Kernreaktorkonzept oder an das “fliegende Auto” vergeben müsste. Wäre es nicht auch was für die Achse, auf das Voting hinzuweisen?

    Hier ist unser Aufruf von Peter Heller: “Aufruf: Für Kernenergie und das fliegende Auto abstimmen!”
    …..

  49. Danke, Cendrillon, für den Hinweis auf die Jury. Was natürlich dazu zwingt ein Blick darauf zu werfen: Jury

  50. @ Hardenberg:

    Grmpf, das hatte ich nicht mitbekommen.

    @ Quentin, @ Cendrillon:

    Der Sieger des Online-Votings wird in der jeweiligen Kategorie auf jeden Fall nominiert. Die Jury nominiert jeweils zwei weitere Kandidaten aus den eingereichten Vorschlägen und wird aus dieser Auswahl den Sieger bestimmen. Ein Sieg beim Voting bedeutet also noch nicht, daß man einen Preis gewinnt. Aber ein solcher Sieg garantiert Aufmerksamkeit, vor allem bei und durch die beteiligten Medienpartner.

    Die Jury mit 51 Personen ist extrem groß. Man kann nicht sagen, daß diese einseitig aus Ökologisten zusammengesetzt wurde. Im Gegenteil: Hier treffen so viele verschiedene Interessen aufeinander, daß diese sich wahrscheinlich gegenseitig neutralisieren werden. Ich glaube daher kaum, daß die Jury gegen ein eindeutiges Ergebnis des Online-Votings entscheiden kann. Ich werde den Wettbewerb jedenfalls weiter verfolgen und auch hier besprechen bzw. kommentieren.

  51. @ Peter

    Mein Hinweis auf die Jury ist völlig wertfrei gewesen, habe mir die Mitglieder im Einzelnen gar nicht angeschaut. Die meisten werde ich eh nicht kennen. Aber schön zu wissen, dass hier eine gewisse Ausgewogenheit vermutet werden kann.

    Momentan hat der DFR 15% erreicht und liegt damit gleichauf mit dem bisherigen Spitzenreiter in dieser Kategorie. Ich finde auch, wir sollten dies weiter beobachten und unterstützen, schon allein deswegen, weil man auf diesem Weg Personen erreicht, die sonst uninformiert geblieben wären. Wie oft muss man in persönlichen Gesprächen fest stellen, dass die allermeisten noch nie von Thorium oder dem Flüssigsalzreaktor gehört haben. Es ist in Deutschland immer noch Insiderwissen, so hast Du das wohl mal beschrieben. Das könnte sich ein bisschen ändern.

  52. Ich hatte mehrfach erwähnt, dass der Wunderreaktor DFR ähnlich „Erneuerbarer Energien“ die Regeln von Technik und Oekonomie weitgehend ignoriert.

    Es war schwer eine Kritik zu schreiben weil man bei dem Konzept sehr sparsam mit harten Informationen umgeht. Ich habe dazu das ähnliche Konzept des MCFBR von Taube zugrundegelegt und ein paar Kritikpunkte kurz zusammengefasst. Man findet diese unter „Kritik am DFR“ für ein paar Tage auf meiner Homepage.

    http://kernkraftwerkderzukunft.npage.de/

  53. @ Narrog:

    Ich hatte mehrfach erwähnt, dass der Wunderreaktor DFR ähnlich “Erneuerbarer Energien” die Regeln von Technik und Oekonomie weitgehend ignoriert.

    Am Anfang steht allerdings die Physik. Und in dieser Hinsicht ist der DFR äußerst elegant. Die „Regeln“ -- Sie meinen eigentlich „Einschränkungen“ -- von Technik und Ökonomie sind dynamischer Natur und werden von der Physik determiniert. Ihre Herangehensweise an das Konzept ist daher nicht zielführend.

    Was ist eigentlich mit Ihnen los. Herr Narrog? Worin genau besteht Ihr Problem? Sind Sie sauer, daß Sie nicht auf die Idee gekommen sind, Ihr Konzept beim Galileo Wissenspreis einzureichen? Neiden Sie den Kollegen einen möglichen Erfolg?

    Ich glaube, Sie verkennen die Realität. In Deutschland ist die Kernenergie am Ende. Es sei denn, es gelingt, viele Menschen davon zu überzeugen, daß dieses Thema noch eine Menge Potential für Innovationen, für Wertschöpfung und Wohlstand beinhaltet, die man nicht einfach ignorieren sollte. Die Bewerbung des DFR ist ein Vehikel, eine kleine Chance, diesen Aspekt einer breiteren Öffentlichkeit zu verdeutlichen. Davon können am Ende auch Sie profitieren. Leider aber sägen Sie den Ast ab, auf den Sie eigentlich gerne klettern möchten, nur weil ein anderer darauf schon Platz genommen hat. Schon mal auf die Idee gekommen, mit den Leuten vom DFR zu kooperieren, statt immer nur zu stänkern?

    Glauben Sie denn im Ernst, die Stimmen für den DFR wären von denjenigen, die dieses Konzept im Wettbewerb mit anderen Gen IV Konzepten bevorzugen? Nein, die Stimmen für den DFR kommen von denen, die die Weiterentwicklung der Kernkraft ganz allgemein wünschen. Man stimmt für den DFR, weil dies der einzige entsprechende Wettbewerbsbeitrag ist, ganz einfach.

    Erst einmal müssen wir also schauen, daß diese Abstimmung gewonnen wird. Danach werde ich das Team vom DFR bitten, Ihr Konzept hier allgemeinverständlich vorzustellen. Sie dürfen Ihre Ideen dann gerne auch hier bei uns in einem Artikel darlegen und nach Herzenslust mit dem DFR-Team diskutieren. Es wäre von Vorteil, könnten Sie Ihr destruktives Verhalten daher noch einige Wochen abstellen.

  54. so, abgestimmt. aktuell der Dual Fluorid Reaktor mit 17% auf Platz 1 vor „Energie aus Abfällen“ mit 15%.

    karl.s

  55. @ Peter

    Die Bewerbung des DFR ist ein Vehikel, eine kleine Chance, diesen Aspekt einer breiteren Öffentlichkeit zu verdeutlichen.

    Hierbei spielen uns die Grünen derzeit in die Arme. Deren Hickhack um die Endlagerung von „Atommüll“ und dass die das Thema am kochen halten wollen macht den DFR und vergleichbare Konzepte attraktiv.

  56. @ALLE
    Es wird hier um technische Feinheiten gestritten die WIR (Kernkraftbefürworter) uns „momentan“ nicht leisten können!
    Die Kernkraft ist momentan in den deutschen politischen Gesellschaftsmedien so am Boden, dass wir „JEDEN“ Strohhalm nutzen MÜSSEN, damit wir das Kernkraftthema wieder in eine neutrale und positive Richtung in der deutschen Geslleschaft rücken können. Es wäre schon viel geholfen, wenn Hr. Altmaier zum Schluss das DFR-Projekt einen größeren gesellschaftlichen Publikum näher bringen bzw. auszeichnen müsste. Und nur darum geht es jetzt erstmal! Und nur DARUM!!!

  57. Kernenergie……..man sollte den Menschen auch zeigen, wat passiert, wenn man mal über den Scheuklappenverengten Horizont der deutschen Allesverweigerer glotzt.

    Chinas Atomreaktor durchläuft Bewertung

    Das Anfangs-Design des ACP1000, Chinas heimisch entwickelter Fortgeschrittener Druckwasserreaktor, hat am Freitag eine Industriebewertung bestanden, wie der Entwickler des Reaktors mitteilte. Rund 40 Experten von entsprechenden Behörden und Industrieverbänden nahmen an der Bewertung teil. Sie kamen zu dem Schluss, dass der Technologie- und Sicherheitsindex des ACP1000 auf einer Ebene mit der dritten Generation von Nuklearreaktoren weltweit sei, und der Reaktor kann vollständig in China gebaut werden……….

    Das Unternehmen erklärte, der Reaktor könne die fortschrittlichsten Standards erreichen, da man von den fortschrittlichen Konzepten der dritten Generation der Nuklearkraftwerke gelernt habe und Lehren aus den Unfällen gezogen habe, die bei der Havarie des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima durch den schweren Tsunami 2011 passiert sind.

    Wie sachte olle Hansen, der rüstige NASA Klimaprophet so schön…….nur weil gelegentlich mal ein Flugzeug abstürzt, hat die Menschheit das Fliegen trotzdem nicht abgeschafft.
    Aber lasst mal…..es wird der explodierende Strompreis in Deutschland sein, der eine Rückbesinnung erzwingen wird.
    Ausserdem und sowieso……Pferdemist gehört aufs Feld und nicht in den Kaggevergaser.
    Bei so manchen Erfinder hab ick den Eindruck, den ist der Anteil Pferdefleisch in der Lasangne nich bekommen.

    H.E.

  58. Da sieht man mal, was EIKE bewirken kann. Mittlerweile ist der DFR mit großem Vorsprung erster in seiner Kategorie. Der Pferdemist wurd abgehängt. Vielen Dank also an Herrn Limburg und seine Mitstreiter. Hoffentlich, hoffentlich bleibt das in den kommenden drei Wochen so.

    Nur schade, daß mein Liebling, der Carplane, nicht weiter von meinem Aufruf oben profitieren konnte. Ist vielleicht auch nicht das richtige Publikum hier für solche Themen. Ich halte aber daran fest: Der Individualverkehr in der Luft ist ein starkes Symbol für auf Chancen und nicht auf Risiken ausgerichtete Zukunftskonzepte.

    Ich werde Morgen nach Friedrichshafen zur Aero aufbrechen und daher für den Rest der Woche nur eingeschränkt online sein können. Carplane und Volocopter werde ich dort natürlich wieder besuchen. Bin gespannt, was die zum GreenTec Award zu sagen haben. Vielleicht kann ich ja herausfinden, warum ausgerechnet der Volocopter so erfolgreich ist.

  59. @Peter
    Ick kann Deine Euphorie bezüglich des Rumflattern janz jut nachempfinden, nur weiß ick aus Erfahrung, dat die meisten Menschen schon mit 2 Dimensionen ihre liebe Mühe haben.
    Deswegen und deshalb…..sind die fliegenden Autos wohl auch net so oben, wie Du Dir dat gerne wünscht………obwohl ick Flieger aus Leidenschaft bin.
    Nix für ungut….erstmal die Energiewede uff´s Maul hauen und dann gucken, obs mit den Fliegen wat wird.

    MfG
    Heinz Eng

  60. @ Eng:

    Mein Zugang zu diesen Themen ist weit weniger von irgendeiner persönlichen Vorliebe geprägt, als Sie denken. Ich kann ja gar nicht fliegen. Mir geht es dabei eher darum, wie sich eine Konvergenz aus technischen Fortschritten in ganz anderen Bereichen in unvorhergesehener Weise auf unbeachtete Themen auswirken kann. Es geht sozusagen um die Entstehung „schwacher Signale“ (ein Konzept, das ich glaube ich mal in einem bisher hier noch nicht veröffentlichtem Novo-Text über Weltraumtourismus erläutert hatte).

    Im vorliegenden Beispiel Carplane handelt es sich um das Zusammenwirken von Leichtbaumaterialien, leistungsfähiger Mikroelektronik, effizienter Antriebstechnik und der Möglichkeit, mittels CFD am Rechner sehr preiswert neue aerodynamische Konfigurationen in gewissem Umfang vor dem Bau erproben zu können. Ein Massenprodukt wird das nicht, denn es bedarf einer Privatpilotenlizenz, um es zu fliegen (es ist kein UL mehr). Ich hatte das ja schon in dem oben verlinkten Vorläuferartikel beschrieben. Es wird eine Nischenlösung insbesondere für den Export in einem Bereich, in dem Deutschland neben den USA eine weltweit Technologieführerschaft anstreben kann. Was Zukunftssicherung bedeutet, denn unsere Zukunft liegt nach meiner Meinung nicht in der Massenproduktion von Gebrauchsgütern, sondern im gezielten Ausnutzen solcher Technologiekonvergenzen in spitzentechnologieorientierten Nischen. Je mehr wir davon besetzen können, desto besser.

    Außerdem darf man die Wirkmacht einer Technologiekonvergenz niemals unterschätzen. Die Politik tut das andauernd und wird daher andauernd überrascht. Man hat weder das Automobil, noch das Flugzeug und später den Computer und deren Auswirkungen von hundert, fünfzig oder dreißig Jahren auf der Rechnung gehabt. Die Politik hat keinen Sensor dafür und deswegen darf sie keine Langzeitpläne machen. Deswegen ist auch die Idee von absoluten Grenzen der Entwicklung falsch und letztendlich sogar gefährlich. Man erlebt es ja beim Thema Fracking -- auch eine solche Konvergenz. Man hätte das vorausahnen können. Heute haben wir eben Themen wie das fliegende Auto, das Raketenflugzeug, den Weltraumtourismus, den Flüssigsalzreaktor und viele mehr (man denke auch an Bio- und Nanotechnologie, und natürlich die Verschmelzung entsprechender Systeme unter dem Einfluß kybernetischer Konzepte). Alles Technologiekonvergenzen und damit in jedem Fall zwangsläufige Entwicklungen. Mit entprechenden Reboundwahrscheinlichkeiten. Insoweit gibt es eben doch eine direkte Verbindung zur Energiewende. Auch diese politische Idee leidet unter der Abkopplung von realen Innovationsprozessen.

    Ich sollte mal einen Artikel dazu schreiben, denn das klingt vielleicht alles furchtbar abgehoben. Ist es aber gar nicht. Es ist ziemlich konkret -- und dafür stehen beim Greentec-Award eben vor allem der DFR und der Carplane.

  61. Für den DFR habe ich letzte Woche schon gestimmt. Die anderen „Innovationen“ erinnern mich zu stark an die ddr Aktionen zur MMM -„Messe der Meister von Morgen “

    Auch das fliegende Auto, halte ich für das Gleiche wie eine innovative Windmühle, also ein mittelalterliches Altprodukt mit modernsten Technologien aufgepeppt. Die Windmühle könnte jetzt auch problemlos mit einem 50-100 MHz phasengesteuertem Nacktscanradar ausgestattet werden, zur Erkennung von z.B. anfliegenden Milanen und automatischer Verscheuchungstaktik.

    Dieses fliegende Auto wäre nur ein Bevölkerungsreduktionsprogramm, wenn damit täglich Millionen unterwegs wären, sagt mir mein Gefühl als alter Segelflieger 😉

    Eine Innovation wäre es nur, wenn es einen Gravitationsantrieb hätte mit Antikollissionsprogramm.
    Nur Grüne können sich, dank ihrer Ideologie, Innovationen nicht vorstellen, die heute noch unbekannt sind. Aber es wird sie geben. Nur deshalb gibt es diese Ottschen ökologischen Grenzen gar nicht.

  62. Herr Rassbach,

    einen Autopiloten für ein fliegendes Auto zu entwickeln ist jetzt so unmöglich nicht.

    mfg

    PS leider ist mein längerer KOmmentar zum DFR irgendwo Im Forennirvana verschwunden. (ich bin fast sicher, auf den richtigen Knopf gedrückt zu haben)

  63. mrotz,

    einen Autopiloten für ein fliegendes Auto zu entwickeln ist jetzt so unmöglich nicht

    Natürlich nicht, die Rechengeschwindigkeit der Computer wäre jetzt ausreichend. Man muß nur den Mindestabstand groß genug halten, in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und der Trägheit der Steuerung für so ein Segelauto.

  64. @ mrotz #62

    Im Spam-Filter habe ich leider nichts gefunden.

  65. einen Autopiloten für ein fliegendes Auto zu entwickeln ist jetzt so unmöglich nicht.

    Das ist nicht nur ’so unmöglich nicht‘, sondern fast Standard: Die ‚Drohnen‘ unterscheiden sich von simplen RC-Steuerungen dadurch, dass die Lagesteuerung vollautomatisch erfolgt, nur die eigentliche Lenkung (‚Schnell/langsam, Rechts/links‘ etc.) wird als Metabefehl übertragen, der dann von der Automatik in die konkreten Steuerbefehle übersetzt wird.

  66. @Tritium:

    klar, aber 40 Millionen Autos im Luftraum zu koordinieren, erfordert dann doch nochmal ein ausgefeilteres System.
    Aber auf jeden Fall kein unlösbares Problem.

    mfg

  67. Tritium,

    Das ist nicht nur ‘so unmöglich nicht’, sondern fast Standard: Die ‘Drohnen’ unterscheiden sich von simplen RC-Steuerungen dadurch, dass die Lagesteuerung vollautomatisch erfolgt

    Ist auch bekannt wie schnell die Lagesteuerung auf eine plötzliche Windboe oder ein, wie Herr Kipp verlinkt hat, anthropogenes Klimawandelluftloch reagiert? Hängt dann von der Dichte der auf einem ha vorhandenen Segelautos ab.

    Drohnen des Obamas für den Patriot Act sind alleine unterwegs und haben nach Zielerfassung bestimmt eine Abschußsperre für ihre Hellfires, bis die Lage wieder stabilisiert ist. So können sie auch bei windigem Wetter eine Gruppe holzsammelnder Frauen erledigen.

  68. @Peter
    So langsam versteh ick Dich und Deinen Job als Scout, Du versuchst Entwicklungen vorherzusagen, die Deinen Auftraggebern unter Umständen ne Menge Knete einbringen könnte, wenn sie rechtzeitig auf den Zug aufspringen.

    Hmm, echt schwierige Sache dat.
    Wer hätte damals bei der Erfindung des mp3 -Codec gedacht und vorher ahnen können, wat der für eine Lawine losbricht.
    Musik in eine kleine Datei pressen……und die dann durch das noch sehr langsame Internet zu schicken. Plötzlich gab es Tauschbörsen, plötzlich konnte man sich tausende Musikstücke auf die Platte ziehen und die Musikindustrie konnte es nicht mehr aufhalten.
    Dann kam Apple, baute dat iPod……und passend dazu den iTunes-Shop, damit ehrliche Menschen auf ehrliche Art und Weise die Musik kaufen konnten, die sie gerne haben wollten.
    Die Musikindustrie sah das als Bedrohung an und bekämpfte es auch…….und heute, sind die virtuellen Verkäufe ein Standbein dieser Industrie.
    Und das ganze war erst möglich durch die bahnbrechende Erfindung des Transistors….und des integrierten Schaltkreises, dessen Miniaturisierung das ermöglichte, wat wir inzwischen ganz selbstverständlich nutzen…..Computer, Tablett, Handys mit einer Rechenleistung früherer Supercomputer.
    Ich glaube…….Entwicklungen werden zum Selbstläufer……die am Ende vom kleinen Mann/Frau getragen werden und die Industrie dann meist hinterher humpelt um den Anschluss nicht zu verpassen.

    Das Blöde an der grünen Mischpoke ist ja, sie nutzen selbstverständlich die neuste Technik…….um die Technikbegeisterung zu bekämpfen, sie sägen am Ast auf den sie hochnäsig sitzen, weswegen wir hier alle kämpfen, damit diese rückwärtsgewandten Zukunftsverweigerer nicht die Oberhand bekommen.

    Aber eins weiß ich ganz sicher……sie werden nicht gewinnen, dat streben der Menschheit nach Weiterentwicklung lässt sich auf Dauer nicht eindämmen, selbst mit Krieg und Diktatur nicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Heinz Eng

  69. „Wir“ erreichen inzwischen 21% (DFR)!

    Was Campact kann, können „wir“ also auch.

    Ich spendier die Zitronen für Altmaier zum reinbeissen, sollte es halten.

  70. Das Team vom DFR hat die Website aktualisiert und fassen dort die Vorteile so zusammen:

    + Kombiniert vorhandene und bewährte Technologien zu etwas Neuem.
    + Einfache Bauweise: Extrem niedrige Konstruktions- und Betriebskosten verglichen mit heutiger Reaktortechnik
    + Transmutiert nukleare Abfälle aus heutigen Zwischenlagern.
    + Reststoffe müssen höchstens für 300 Jahre gelagert werden.
    + Kein nukleares Endlager notwendig.
    + Keine Anreicherungsanlagen nötig.
    + Keine separaten Wiederaufbereitungsanlagen nötig.
    + Uranförderung und Brennstofffertigung um einen Faktor 200 reduziert.
    + Prompte Leistungsregelung → Leistungsexkursionen ausgeschlossen.
    + Passive Sicherheitssysteme → kein Überdruck.
    + Inhärent sicher.
    + Zur elektrischen Vollversorgung von 10 Milliarden Menschen wird durch den DFR…
    …die Uran-Reichweite auf 10 Millionen Jahre erhöht.
    …die Thorium-Reichweite auf 500 Millionen Jahre erhöht.
    + Overnight-Baukosten: 1 € pro Watt installierte Leistung.
    + Stromkosten deutlich unter einem Cent pro kWh.
    + Hocheffiziente Kraftstoffproduktion (Vollständig CO2-frei)
    …Hydrazin: 0,35 € pro Liter Benzinäquivalent
    …Ammoniak: 0,17 € pro Liter Benzinäquivalent

    Hier gehts zur Abstimmung. Bis zum Galileo Wissenspreis scrollen, Häkchen bei DFR setzten und abstimmen (eine Email-Adresse ist nötig).

  71. Jetzt auch die Empfehlung in Zettels Raum: Eine Minderheitenposition

    Er wäre ein würdiger Preisträger denke ich.
    Wer sich noch bis zum 10. Mai an dem Voting beteiligen will, hier ist die Adresse.

  72. Hallo Peter,

    Einen neune Begriff konnte ich heute vernehmen: „accelerator-driven subcritical fission in a molten salt core (ADSMS)

    Was ist davon zu halten, habe da keine Vorstellung.

  73. Hallo Quentin,

    das ist im Prinzip das, was mrotz in #14 oben schon ansprach. Ich halte eine Menge davon, wobei ich mich in die technischen Details noch nicht eingearbeitet habe. Rein physikalisch gesehen ist flüssiges Salz die ideale Umgebung, um eine nukleare Kettenreaktion gezielt in die Richtung zu steuern (bspw. in Richtung Vernichtung von Transuranen statt Erbrütung solcher), in die man möchte. McIntyres Idee erhöht zudem die Effektivität der Neutronengeneration durch die Lenkung beschleunigter Protonen auf ein entsprechendes Target. Reaktoren, die mit solchen Neutronenquellen (also mit Teilchenbeschleunigern) betrieben werden, können dauerhaft unterkritisch sein und finden von daher keinen Weg in einen unsicheren Betriebszustand.

    In aller Kürze: Ein Ansatz, den man verfolgen sollte.

  74. Herr Heller,

    In aller Kürze: Ein Ansatz, den man verfolgen sollte

    Wer sollte denn dieser „man“ sein?
    Wie sagte Seehofer, diejenigen ,die gewählt wurden haben nichts zu entscheiden und diejenigen, die entscheiden,sind nicht gewählt worden.

    Da aus dem DFR nichts waffenfähiges herauskommt, wird es wohl auf der Strecke bleiben.

  75. Wer es noch nicht getan hat: abstimmen, heute ist der letzte Tag.

    Der DFR liegt momentan mit 20% auf Platz eins in der Kategorie „Galileo Wissenspreis,“ auf Platz 2 folgt der Pferdemist mit 14%.

  76. …und schon kann man die Ergebnisse nicht mehr sehen.

    Die Jury möchte wohl unbeeindruckt entscheiden.

    Oder haben die Ergebnisse nicht ins Weltbild gepasst.

  77. @ FK 9 Pilot

    Ich habe eine Screenshot am letzten Tag gemacht.

  78. Im Namen des Entwicklerteams des Dual Fluid Reaktors möchte ich mich herzlich für Ihre Hilfe bedanken, insbesondere bei Peter Heller und Quentin Quenscher für ihren großartigen Einsatz.

    Der Dual Fluid Reaktor ist keine Schnapsidee und auch kein Fake. Es handelt sich vielmehr um eine gezielte jahrelange Entwicklung, in der verdammt viel Arbeit steckt, und die wir auch durchzusetzen gedenken. Eine Schnapsidee war vielmehr die Bewerbung bei den Greentec-Awards, denn wir haben nicht ernsthaft an den 1. Platz im Online-Voting (letzter Stand: 20% vor dem 2. Platz mit 14%) gedacht. Deshalb waren wir auch nicht bereit, 200 € Anmeldegebühr zu investieren, wie es in allen anderen Kategorien verlangt wurde (insbesondere „Energie”, wo der DFR eigentlich hingehörte). Der Galileo-Wissenspreis war hingegen gratis. Im Nachhinein auch eine gute Entscheidung, denn gegen eine so „geniale” Idee, Solarmodule mit EEG-Garantie verkaufen („Care Energy“), hätten wir ohnehin keine Chance gehabt.

    Das Ergebnis zeigt vor allem eins: Eine relative Mehrheit in Deutschland wünscht offensichtlich eine Weiterentwicklung der Nukleartechnik. Hier zeigt sich eine eklatante Kluft zu dem, was in der Politik und in den Medien dargestellt wird, wo das Thema Kernenergie ja angeblich „erledigt” ist. Dies ist um so erstaunlicher, als dass die Wirkung jahrzehntelanger massiver Indoktrination durch Politik und Medien offensichtlich trotzdem nur auf sehr dünnem Eis steht.

    Wir sind natürlich jetzt gespannt, wie es mit den Greentec-Awards weitergeht. Die Nominierung stellt zwar noch nicht den Preis dar (Entscheidung fällt am 4. Juni), aber der Fernsehsender ProSieben muss irgendwie reagieren, sind doch gerade Fernsehsender auf Mehrheiten angewiesen. Bei uns hat man sich jedenfalls noch nicht gemeldet. Sollte hier nichts passieren, wäre dies allein schon eigene News-Meldungen in den Online-Medien wert.

    Wir möchten auch noch betonen, dass dies nicht das Ende, sondern den Auftakt darstellt. Wir arbeiten schon lange auf verschiedenen Ebenen, in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, das Projekt auch finanziell voranzutreiben. Die Greentec-Aktion hat uns viele Zuschriften mit Hilfsangeboten gebracht. Demnächst werden wir einen Vorschlag vorlegen, wie das Projekt mit den Möglichkeiten des Internets weiter vorangetrieben werden kann.

    Bis dahin nochmals ein herzliches Dankeschön für die Abstimmungshilfe und die großartige Resonanz, die von diesem Forum ausging.

    Götz Ruprecht
    Institut für Festkörper-Kernphysik Berlin gGmbH

  79. @ FK 9 Pilot

    Ich habe eine Screenshot am letzten Tag gemacht.

    Meine Verbeugung wohl der weisen Voraussicht! 😉

  80. @Götz
    Erstmal, Herzlich willkommen bei den Querdenkern und nochmals vielen Dank für Eure Mühe.
    Wir sind berühmt und berüchtigt dafür, Entwicklungen zu entdecken und zu publizieren…..und den „Mächtigen“ auf die Finger zu gucken oder auf den Sack zu gehen……..oder wenigstens mögliche Manipulationen zu dokumentieren…..damit nachher keiner sagen kann, das er von nix wusste.

    Ick persönlich, vor Gottes Auge der größte Kotzbrocken aller Zeiten…….drück Euch bei Eurer Forschung alle Daumen…..selbst wenn ick mir dazu noch 5 Daumen ausleihen müsste.
    Macht weiter so und lasst Euch nich von der grünen Mischpoke unterkriegen…..nich das Ihr auch noch nach China auswandern müsst.

    Ein besonders herzlichen Gruß sendet Euch
    PS. Ick bin neidisch, nich genug Wissen zu haben, um Euch unterstützen zu können.
    Onkel Heinz

  81. @ Götz Ruprecht:

    Im Namen des Entwicklerteams des Dual Fluid Reaktors möchte ich mich herzlich für Ihre Hilfe bedanken, insbesondere bei Peter Heller und Quentin Quenscher für ihren großartigen Einsatz.

    Danke. Leider sind „meine“ beiden fliegenden Autos dabei völlig untergegangen und waren am Ende ohne Chance. Aber ich gratuliere natürlich und freue mich für Sie.

    Der Dual Fluid Reaktor ist keine Schnapsidee und auch kein Fake.

    Davon bin ich ausgegangen. Er wirkt auch nicht so.

    Das Ergebnis zeigt vor allem eins: Eine relative Mehrheit in Deutschland wünscht offensichtlich eine Weiterentwicklung der Nukleartechnik.

    Ich würde das Ergebnis nicht überbewerten. Denn wir wissen nicht, wieviele Menschen sich am Ende tatsächlich an der Abstimmung beteiligt haben. Meiner Schätzung nach werden durch unsere Aktivitäten hier und bei EIKE vielleicht 4.000 Menschen erreicht worden sein. Das ist noch immer viel zu wenig.

    aber der Fernsehsender ProSieben muss irgendwie reagieren, sind doch gerade Fernsehsender auf Mehrheiten angewiesen. Bei uns hat man sich jedenfalls noch nicht gemeldet. Sollte hier nichts passieren, wäre dies allein schon eigene News-Meldungen in den Online-Medien wert.

    Sehe ich auch so. Wir werden das weiter verfolgen. Ich denke nicht, daß man an Sie herantreten wird, bevor nicht die Jury entschieden hat. Aber als Sieger der Online-Abstimmung zum Galileo-Wissenspreis scheint mir ein Feature in der entsprechenden Sendung zwingend. Bitte halten Sie und auf dem laufenden, damit wir ggf. berichten können.

    Demnächst werden wir einen Vorschlag vorlegen, wie das Projekt mit den Möglichkeiten des Internets weiter vorangetrieben werden kann.

    Falls Sie an ein Crowdfunding denken, werde ich das unterstützen.

    Bis dahin nochmals ein herzliches Dankeschön für die Abstimmungshilfe und die großartige Resonanz, die von diesem Forum ausging.

    Oh, wir fangen doch gerade erst an…Sie sollten aber nicht den Fehler begehen, in der falschen Ecke -- also bei den Klimaschützern -- nach Verbündeten zu suchen. Dort finden Sie keine Freunde. Diesen strategischen Fehler hat schon die etablierte kerntechnische Industrie begangen.Und ist damit und daran gescheitert.

  82. @ FK9:

    Daß die finalen Ergebnisse nicht online dokumentiert werden, finde ich auch ziemlich daneben. Mag aber ganz profane Gründe haben. Man wird einen externen Dienstleister mit der Programmierung der Seite beauftragt haben, der eben Zeit braucht. Vielleicht will man auch Kosten sparen und ein Update erst nach der Jury-Sitzung am 4.6. (ist ja nicht mehr so weit weg) online stellen.

  83. Erstes fliegendes Auto kommt 2015 auf den Markt

    Der US-Hersteller „Terrafugia“ in Virginia hat gestern bekannt gegeben, ab dem Jahr 2015 unter dem Namen „Transition“ das erste fliegende Auto der Welt offiziell verkaufen zu wollen. Der Stückpreis soll schätzungsweise bei etwa 300.000 US-Dollar liegen……………..
    Das Unternehmen hatte zuvor beretts ein Modell der „Transition“ vorgestellt. Das zweisitzige Auto hat nebst vier Rädern noch zwei Faltflügel. Der Autofahrer muss sowohl über einen Führerschein als auch eine Pilotenlizenz verfügen und 20 Übungsstunden sowie einen Flugtest bestehen.

    Terrafugia hat darüber hinaus auch der Nachfolger von „Transition“ vorgestellt. Das Produkt der nächsten Generation heißt „TF-X“. Das Auto „TF-X“ soll vertikal starten und laden können. In ihm können bis zu vier Personen befördert werden. „TF-X“ ist zudem klein genug, um es in einer normalen Garage zu parken. Die Reichweite des Flugmodells wird mit mehr als 800 Kilometern angegeben. Bisher hat Terrafugia jedoch noch keine Tests der „TF-X“ durchgeführt. Der Hersteller gibt an, das „TF-X“ in acht bis zwölf Jahren zur Marktreife führen zu können.

    Na mal gucken, ob die wirklich ernst machen.
    H.E.

  84. So, die Ergebnisse sind Online und damit steht auch offiziell der DFR als Sieger des Votings in seiner Kategorie fest. Es ist beim Vorsprung von 20% zu 14% geblieben:

    Hier sehen Sie das Endergebnis des Online-Votings der GreenTec Awards 2013. Jeweils der Teilnehmer mit dem höchsten Prozentsatz hat es in die Nominierungsrunde geschafft. Zwei weitere Projekte werden durch die Jury nominiert. Alle Nominierten werden in Kürze auf unserer Webseite vorgestellt. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

    Vielleicht nominiert die Jury ja noch eines der fliegenden Autos dazu, ich gebe die Hoffnung nicht auf…schön ist auch der Erfolg des Volocopter als Individualfluggerät.

  85. News vom fliegenden Auto:

    Das Video im O-Ton: „Die US-Firma Terrafugia hat eine Weiterentwicklung ihres Flugautos vorgestellt. Während das aktuelle Model noch für Piloten mit klassischer Flugerfahrung konzipiert ist, soll der TFX den Himmel für alle öffnen. Start, Flug und Landung sollen dann weitgehend automatisch erfolgen. Noch ist es nur ein Konzept, aber ausgelegt ist das Fahrzeug für eine Flugstrecke von gut 800 Kilometern und eine Fluggeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern.

  86. …hm: „Windräder zerhäckseln Vögel und stören Zugrouten“ -- und fliegende Autos….? ach ich frag einfach nicht…

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