Diesel: Die Lückenmedien im Glashaus (4)

27. September 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Mobilität, Politik

Diesel-Verteufelung: Krieg gegen das eigene Volk

Deutschlands politische und mediale Eliten blasen zum Krieg gegen das angeblich klima- und gesundheitsgefährdende Automobil. Da man damit nahezu das ganze Volk trifft, von den knapp 1 Mio. Beschäftigten der Branche über zahllose Mitarbeiter bei Zulieferern und Werkstätten bis zu den rund 45 Mio. Autobesitzern, greift man zur Salamitaktik. Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen. ARD und ZDF verhalten sich wie Staatsmedien und nehmen kritische Stimmen mit einem sogenannten „Faktenfinder“ aufs Korn [FAKT]. Ganz vorne dabei: Andrej Reisin vom NDR und Wolfgang Wichmann von tagesschau.de. Doch wie gut hält deren „Faktenfinder“ einem Faktencheck stand?

Bild 1. Qualifizierte Visionäre testeten die „grüne“ Zukunft des mobilen Individualverkehrs auf der IAA (Foto: IAA)

Bild 1. Qualifizierte Visionäre testeten die „grüne“ Zukunft des mobilen Individualverkehrs auf der IAA (Foto: IAA)

In den bisherigen Teilen dieses Aufsatzes wurde nachgewiesen, dass die NO2-Belastung der Luft in ganz Deutschland und auch an den sogenannten „Hotspots“ in den Städten auf im Prinzip unbedeutende Werte zurückgegangen ist. Wichtiger Grund hierfür ist die stetige Ablösung älterer durch jüngere Fahrzeuge mit besseren Abgasbehandlungssystemen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Auch wurde aufgedeckt, wie fragwürdig die Messmethoden sind und welche Tricks und Manipulationen zum Einsatz kommen. Im dritten Teil wurden die teils grotesk übertriebenen Behauptungen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Stickstoffdioxid sowie die offensichtliche Parteilichkeit sowohl der öffentlich-rechtlichen Medien als auch industriefeindlicher Behörden behandelt. Auch der jetzige vierte Teil wird sich mit diesem Aspekt nochmals vertieft beschäftigen. Vorher allerdings müssen noch zwei Mythen angegangen werden, die von den Verfechtern der Heilslehre vom angeblich emissionsfreien Elektromobil pausenlos und mit ebensoviel Aggressivität wie Unkenntnis der Fakten hinausposaunt werden: Die Märchen vom alleinseligmachenden Öffentlichen Personennahverkehr und von der unendlich verfügbaren (und bald auch selbstfahrenden) Elektromobilität.

 

Ist das Auto in der Stadt der Zukunft verzichtbar?

Es gibt vor allem in den großen Städten gutsituierte Schichten im sportlichen Alter, die das Glück haben, bei gutem Aus- oder Einkommen in geringer Entfernung zum Ausbildungs- oder Arbeitsplatz wohnen zu können. Diese oft höher gebildeten und entsprechend sprachgewandten Zeitgenossen machen sich in den Medien sowie in vielen Kommentaren und Blogs mit einer Lautstärke bemerkbar, die weit höher ist als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung. Defizite haben sie dagegen oft mit Blick auf Sachkunde und Verantwortungsbewusstsein. Sie lehnen das Auto ab und verzichten oft demonstrativ darauf, den Führerschein zu machen. Da die Bevölkerung jedoch nicht nur aus Fahrradkurieren mit überentwickeltem Geltungsdrang besteht, sollte man sich bei solchen Fragen eher an Fachleute wenden, welche sich beruflich mit den täglichen Realitäten der Mobilität beschäftigen müssen: Den Stadtplanern und ihrer Detailarbeit, Bild 2.

Bild 2. Ohne detaillierte Planung würde die Verkehrsprobleme in unseren Städten zu völligem Chaos führen (Grafik: [STPL])

Bild 2. Ohne detaillierte Planung würde die Verkehrsprobleme in unseren Städten zu völligem Chaos führen (Grafik: [STPL])

Wie sehr sich deren Gedankenwelt von „grünen“ Vorstellungen unterscheidet, zeigt eine Analyse von Dr. Gerd Held [GEHE], die sich auch auf Ergebnisse der Gesamtverkehrsprognose 2025 für die Länder Berlin und Brandenburg [VERK] stützt. Zunächst ist festzuhalten, dass man menschliche Aktivitäten räumlich nicht beliebig komprimieren kann. Der teure Raum in Hochhaustürmen ist nur noch für große, finanzstarke Verwaltungseinheiten erschwinglich. Industriebetriebe, kleinere Gewerbe und erst recht Normalverdiener werden verdrängt. Bezahlbar bleiben Wohn- und Gewerberaum deshalb nur bei multizentralen Konzepten. Dementsprechend weiträumig muss auch das Verkehrssystem ausgelegt werden. Doch wenn sich Besiedlung und menschliche Aktivitäten auf eine größere Fläche verteilen, kann man nicht alles mit den Linienkonzepten des ÖPNV abdecken. Vor allem dann nicht, wenn nicht nur Arbeitswege, sondern auch Einkäufe, Dienstleistungen, Ver- und Entsorgung sowie Sport und Freizeit einzubeziehen sind. Beurteilungsgrundlage ist sinnvollerweise dabei die Verkehrsleistung, weil diese auch die Entfernungen berücksichtigt. Kernaussagen der Analyse zeigt die folgende Tabelle:

TabelleK

Trotz steigenden Anteils der Rad- und Fußwege sowie des ÖPNV bleibt das Auto die entscheidende Grundlage der Mobilität. Würde man beispielsweise die Ausweichmöglichkeiten an die Peripherie durch massive Beschränkungen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) unterbinden, so käme es auf den bereits jetzt angespannten innerstädtischen Wohnungsmärkten zu untragbaren Zuständen. Das Fahrrad ist kein barrierefreies Verkehrsmittel und stößt mit zunehmenden Entfernungen an „harte“ Grenzen, vor allem wenn es um größere Lasten bzw. um Personen mit Einschränkungen bezüglich Fitness oder Gesundheitszustand geht. Noch realistischer statt der „Verkehrsleistung“ wäre es, wenn man auch die Sachleistung des Transports (mitgeführte Dinge, z.B. bei Großeinkauf) einbeziehen würde. Spätestens wenn man den Gewerbeverkehr von Handwerk und Lieferdiensten in die Betrachtung mit einbezieht, macht sich diese Dienstleistungsfunktion des Verkehrs deutlich bemerkbar. Die autofreie Stadt ist und bleibt eine Utopie.

 

Elektromobilität – Utopien ohne Substanz

Als eine Art Allheilmittel für alle Probleme der Mobilität werden derzeit Autos mit elektrischen Antrieben sowie selbstfahrende Fahrzeuge propagiert, die man anfordern und verlassen kann, damit sie sich fahrerlos zum nächsten Kunden begeben und diesen dann zum gewünschten Ziel transportieren können. Beides sind reine Utopien, in die dennoch auf Druck der Politik ungeheure Summen investiert werden. Während der Diesel-Skandal VW wohl so um die 25 Mrd. € gekostet hat, investiert der Konzern jetzt „freiwillig“ weitere 70 Mrd. in die beschleunigte Entwicklung des elektrischen Fahrens. Dieses Geld ist zum Fenster hinausgeworfen. Es gibt:

  1. Zuwenig Lithium auf der Welt. Bergbaulich gewinnbar sind nach aktuellen Schätzungen vermutlich lediglich knapp 40 Mio. Tonnen [GREE]. Bei einem Kfz-Bestand von derzeit um 1,5 Mrd. Stück und einem Lithiumbedarf von mindestens ca. 10-15 kg/ Fahrzeug (einschl. LKW) würde man demnach 1,7-2,7 Mal den derzeitigen weltweiten Kfz-Bestand mit Batterien ausrüsten können. Danach wäre Schluss, es gibt derzeit kein praktikables Recycling für Lithium. Hinzu kommen rasch zunehmende Speicheranforderungen für die Netzstabilisierung bei wachsenden Anteilen an „erneuerbarem“ Stotterstrom.
  2. Zuwenig Strom in Deutschland. Die Umstellung der gesamten deutschen Fahrzeugflotte auf Batteriebetrieb würde einen zusätzlichen Strombedarf von knapp 340 Terawattstunden (TWh) bedingen. Die gesamte Stromerzeugung lag 2016 bei 648 TWh. Wo soll der Strom herkommen, wenn wir außerdem noch Kohle- und Kernkraftwerke abschalten und die Regierung sich darauf festgelegt hat, bis 2050 den Gesamt-Stromverbrauch von 524 TWh/ Jahr auf 393 TWh/ Jahr [ELMO] zu senken?
  3. Zuwenig Leitungen. Um den gesamten Kfz-Verkehr zu eletrifizieren, muss praktisch das gesamte deutsche Stromnetz erneuert und verstärkt werden, bis herab zum einzelnen Hausanschluss und mitsamt aller Trafostationen und Umspannwerke. Das Netz besteht zurzeit aus ca 35.000 km Höchstspannungsleitungen (Bild 3), deren Umbau bzw. Erweiterung je nach Ausführung zwischen 1,2 und 11,2 Mio €/ km kosten dürfte [CLEA]. Dazu kommen ca. 77.000 km Hochspannungsleitungen (110.000 V), 479.000 km Mittelspannungsleitungen (20.000 V) sowie 1,2 Mio km Niederspannungsnetz bis zu den Haushalten. Die Kosten für die erforderliche Verstärkung der Netze lassen sich kaum abschätzen, könnten jedoch sogar den dreistelligen Milliardenbereich überschreiten. Zahlen müsste die Allgemeinheit.
Bild 3. Das deutsche Höchstspannungsnetz hat eine Länge von ca. 35.000 km. Jeder Kilometer Neubau kostet zwischen 1,2 und 11,2 Mio. €.

Bild 3. Das deutsche Höchstspannungsnetz hat eine Länge von ca. 35.000 km. Jeder Kilometer Neubau kostet zwischen 1,2 und 11,2 Mio. €.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ein gewisses Marktsegment für rein elektrische Fahrzeuge gab es schon immer und wird es auch in Zukunft geben. Aber die Vorstellung einer flächendeckenden Umstellung des Verkehrs von Verbrenner auf Strom ist für die absehbare Zukunft weder durchführ- noch bezahlbar. Bei den Ländern, die derzeit mit teils extremen Zielen vorpreschen wie die Niederlande oder Norwegen, könnte man fast den Verdacht haben, dass es hier Kräfte gibt, die auf ein Ende mit Schrecken hinarbeiten, weil es die einzige Möglichkeit zu sein scheint, einem Schrecken ohne Ende zu entgehen.

Und was das vielgerühmte selbstfahrende Auto angeht: Das kann klappen. In Städten ohne menschliche Fahrer, ohne Radfahrer und ohne spielende Kinder wäre es auch heute schon denkbar. Bei 6-10 km/h alles kein Problem. Doch ein fahrerloses Auto, das bei heutigen Verkehrsverhältnissen den Arc de Triomphe umrundet, ohne halb Paris lahmzulegen? Da glaubt man wohl besser an den Weihnachtsmann.

 

Zurück zum „Faktenfinder“

Hierin knöpfen sich die Autoren nach ihren Ausführungen über die angeblichen Gesundheitsgefahren durch NO2 nochmals die Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug- und Motorentechnik vor. Diese hatte in einem Statement vom Juni 2017 behauptet, dass das NOx-Emissionsproblem technisch gelöst und Diesel-PKW künftig nicht mehr als Problem anzusehen seien. Gemeint war damit die neueste Euronorm (Euro6dtemp) zur Harnstoff-Einspritzung, die für Neuzulassungen ab dem 1.1.2019 gelten wird. Dem widerspricht der von den Verfassern zitierte Sprecher des „Bundesumweltamtes“ (das zwar eigentlich Umweltbundesamt heisst, aber Schwamm drüber) wie folgt: „Lastwagen halten schon jetzt die Grenzwerte ein, weil deren Harnstoff-Einspritzanlagen ausreichend dimensioniert sind. Für Autos, die derzeit auf der Straße sind, gilt das natürlich nicht. Und genau die sind ja für die hohen NOx-Werte verantwortlich und werden noch lange im Land unterwegs sein“. Die Grafik aus seinem eigenen Amt (UBA-Telegramm 1/2016, Bild 4) stützt diese pessimistische Einschätzung allerdings nicht wirklich, dokumentiert sie doch einen kontinuierlichen Rückgang der NO2-Immissionswerte an allen Messstellen, selbst an denen in den soganannten Hot-Spots. Auf den „kleinen“ Versprecher mit NOx statt NO2 wird in einer späteren Folge dieser Reihe noch näher eingegangen.

Bild 4. NO2-Jahresmittelwerte 2005 bis 2015 (Grafik: UBA)

Bild 4. NO2-Jahresmittelwerte 2005 bis 2015 (Grafik: UBA)

Dann gibt es jedoch noch eine zweite Grafik zum gleichen Sachverhalt und aus dem gleichen Jahr, die etwas anders aussieht, Bild 5.

Bild 5. Darstellung der NO2-Immissionswerte an Messstationen mit gegenüber Bild 4 geänderter Zeitspanne (Grafik: UBA)

Bild 5. Darstellung der NO2-Immissionswerte an Messstationen mit gegenüber Bild 4 geänderter Zeitspanne (Grafik: UBA)

Bild 4 und Bild 5 zeigen verblüffend unterschiedliche Verläufe der an verkehrsnahen Messstellen in Städten gemessenen Werte. Beim UBA wird man sich darüber Gedanken machen müssen, wie sich derartige Diskrepanzen auf die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Behörde auswirken könnten.

Ungeachtet dessen ist das Interessante an der Aussage des UBA-Sprechers, dass er geschickt eine unbestreitbare Tatsache dazu benutzt, um einen Sachverhalt irreführend darzustellen. Dass es immer Autos geben wird, die nach dem Kauf noch viele Jahre länger als üblich benutzt werden, ist eine Binsenweisheit. Schließlich brummen auch heute noch diverse Oldtimer aus den 30er Jahren über unsere Straßen. Entscheidend für das Abgasgeschehen ist jedoch der ständige Generationswechsel, bei dem vor allem die ältesten Fahrzeuge mit dem schlechtesten Emissionsstandard ausgetauscht werden. Und trotz aller Kritik ist auch beim Diesel EURO-4 besser als EURO-3, EURO-5 besser als EURO-4 und EURO-6 besser als EURO-5. Zur künftigen Entwicklung gibt es eine anschauliche Grafik aus einer Mittelfristprognose des ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH [TREM], Bild 6.

Bild 6. Prognostizierte Entwicklung des PKW-Bestandes nach Emissionsstandards (Grafik: [TREM])

Bild 6. Prognostizierte Entwicklung des PKW-Bestandes nach Emissionsstandards (Grafik: [TREM])

In die gleiche Richtung zielt auch eine Prognose aus den Hintergrundinformationen zur neuesten Version 3.3 des HBEFA-Handbuchs [HBEFA], Bild 7.

Bild 7. Detailliertere Prognose zur Ablösung älterer Dieselfahrzeuge durch Modelle mit den verschiedenen Varianten der EURO-6-Abgasnorm (Grafik: [HBEFA])

Bild 7. Detailliertere Prognose zur Ablösung älterer Dieselfahrzeuge durch Modelle mit den verschiedenen Varianten der EURO-6-Abgasnorm (Grafik: [HBEFA])

Diese neuere Untersuchung aus dem Jahre 2017 geht detaillierter auf die verschiedenen Unterkategorien der EURO-6-Kategorie bei Dieselfahrzeugen ein. Auch nach dieser Prognose ist mit einer vergleichsweise schnellen Ablösung vor allem der Fahrzeuge mit EURO-4 und EURO-5 zu rechnen. Beide Untersuchungen sind sowohl im Umweltministerium als auch im UBA, die zu den Auftraggebern der Studien gehören, bestens bekannt. Dass Fr. Hendricks nebst ihren Untergebenen ungeachtet der ihr bekannten Fakten so lautstark gegen die Autohersteller wettern, ist nicht mehr mit Vorsorgedenken für die Bevölkerung zu erklären. Erklärbar ist dies nur durch die offene Industriefeindlichkeit der Akteure. Einen interessanten Einblick in die dahinter steckenden rot-grünen Netzwerke gibt ein kürzlich in den „Stuttgarter Nachrichten“ erschienener Artikel [MAFI]. Da erfährt man interessante Details wie z.B. die Tatsache, dass ein früherer Chef des Vereins Deutsche Umwelthilfe (das ist der Verein, der aktuell versucht, Deutschlands Autoindustrie kaputtzuklagen) bis heute als Staatssekretär an prominenter Stelle in deutschen Ministerien sein Unwesen treiben darf. Zum gleichen Dunstkreis gehört auch Matthias Machnig, der im Bundesumweltministerium Staatsekretär war, als in Brüssel die Luftreinhaltungsrichtlinie beschlossen wurde, auf die sich die DUH bei ihren Klagen stützt. Interessanterweise ist es auch der gleiche Personenkreis, der bereits die Abwicklung der deutschen Stromkonzerne zugunsten der „Energiewende“ managte. Umso schwerer fällt es daher zu verstehen, was denn die Betriebsräte der Autobranche dazu treibt, mit einer solchen Organisation zu paktieren. Was man dort mit der Automobilbranche vorhat, kann sich doch jeder an fünf Fingern abzählen. Im Unterschied zu den Mitarbeitern bei Daimler, Bosch oder Audi muss sich niemand von diesen hohen Herrschaften Sorgen wegen Arbeitsplatz oder Rente machen. Diesen Leuten geht es um Ideologie – und ganz nebenher hat man ja auch nichts dagegen, wenn sich dadurch die Taschen füllen. Seltsamerweise scheinen derartige Recherchen nicht zum Aufgabengebiet der öffentlich gefütterten deutschen Sendeanstalten zu gehören. Das müssen die unterbezahlten Redakteure von lokalen Zeitungen ohne jegliche Unterstützung oder Anerkennung aus eigenem Antrieb erledigen.

 

Fakten und „Faktenfinder“

Die bisherige Analyse der von den „Faktenfindern“ von NDR und Tagesschau präsentierten Aussagen lässt erkennen, dass man sich dort alles andere als kritisch-investigativ mit dem Thema NO2-Immissionen der Stadtluft beschäftigt hat. Stattdessen übernimmt man einfach die Positionen von Hendricks und dem UBA, als seien deren Ansichten der Weisheit letzter Schluss. Eine eigenständige kritische Wertung von Daten und Hintergründen ist nicht einmal in Ansätzen erkennbar. Dies bestätigt die bereits bisher gemachte Erfahrung, dass die Mehrzahl der Medien – allen voran die Fernsehanstalten ARD, ZDF und ihre Landesdependancen – beim sogenannten „Diesel-Skandal“ einseitig, parteiisch und irreführend berichten. Statt um Ausgewogenheit und Sorgfalt bemüht man sich offenkundig eher darum, das Thema so darzustellen, wie die Bundesbehörden sowie die etablierten Parteien es gerne haben möchten. Abweichende Meinungen von Medien, Journalisten oder Bloggern werden als unglaubwürdig hingestellt. So leistet man dem ideologischen Ziel der Deindustrialisierung Deutschlands durch „Dekarbonisierung der Volkswirtschaft“ Vorschub. Der Diesel ist dabei nur das erste Opfer. Es wird danach weitergehen, und zwar alternativlos.

Fred F. Mueller

 

Demnächst folgt Teil 5

 

Quellen

[CLEA] https://www.cleanenergy-project.de/stromtrassen-erdkabel-kosten-stromkunden-milliarden/

[ELMO] https://www.eike-klima-energie.eu/?s=Das+deutsche+Energiewende-Wunder%3A+Elektromobilit%C3%A4t+ganz+ohne+Strom

[FAKT] http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/stickstoffdioxid-111.html

[GEHE] http://wordpress.gerdheld.de/?p=1667

[GREE] https://www.greentechmedia.com/articles/read/Is-There-Enough-Lithium-to-Maintain-the-Growth-of-the-Lithium-Ion-Battery-M

[HBEFA] HBEFA Version 3.3 Background Documentation Berne, 25. April 2017

[MAFI] http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umwelthilfe-in-ministerien-das-netzwerk-der-diesel-gegner.ce6d4b7e-2a2a-4379-87f9-70b5feeb5845.html

[STPL] http://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=showMap&mapId=verkehr_strnetz@senstadt

[TREM] Aktualisierung „Daten- und Rechenmodell: Energieverbrauch und Schadstoff-Emissionen des motorisierten Verkehrs in Deutschland 1960-2030“ (TREMOD, Version 5.3) für die Emissionsberichtserstattung 2013 (Berichtsperiode 1990-2011) ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH

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57 Kommentare
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  1. Speicherung und Energiedichte sind seit der Abschaffung der Elektroautos in den 20ern und seit Erfindung der „Energiewende“die Knackpunkte. Vielen Dank auch für Ihren jetzt 4. Beitrag. Nur „Gründenker“, eben Utopisten, erklären komplizierte Sachverhalte mit leeren Worthülsen. Leider haben sich diese Worthülsen im Verfahren der Gehirnwäsche bei den Bürgern eingebrannt.
    Man sollte ohne Denkverbote an Energierzeugung herangehen. Mit schnellen Kernreaktoren können wir viele Probleme von Atommüll bis synthetische Kraftstoffe lösen. Im Moment vernichten wir nur Volksvermögen, das sinnvoller eingesetzt werden könnte.

  2. Und wo ist dieser Wunderreaktor? Oder anders gefragt, warum sollten die Deutschen an der Stelle besser sein als Franzosen, Amis oder Japaner?

  3. @ oxybenzol

    Und wo ist dieser Wunderreaktor? Oder anders gefragt, warum sollten die Deutschen an der Stelle besser sein als Franzosen, Amis oder Japaner?

    Diese „Wunderreaktoren“ sind Brüter. Davon gibt es in Russland bereits mehrere, einfach mal mit den Begriffen „Reaktor BN 800“ oder „Reaktor BN 1200“ in eine Suchmaschine gehen.

    Auch in China ist man inzwischen mit Volldampf an solchen Entwicklungen. Die westlichen Nationen sind dagegen dabei, den Anschluss zu verlieren. Statt eines eigenen schnellen Brüters haben wir in Kalkar heute einen Vergnügungspark. Irgendwie eine Art Symbol für die Unterschiede zwischen uns und Asien.
    Mfg

  4. @2 Es gibt Nationen die lösen Probleme und solche die machen sich Probleme. Deutsche sollen nicht besser sein, aber wir waren einmal besser und haben uns selbst abgehängt. Der Reaktor in Hamm Üntrop wurde von Johannes Rau dem Frommen, als MP abgeschaltet. 2 Kopien in Kapstadt gingen mit amerikanischer „Hilfe“ nach dem Ende der Apartheid kalt pleite. 2 weitere laufen in China und halten alle technischen Versprechen. Die Chinesen haben die inhärente Sicherheit einfach mal getestet.Der BN 800 macht aber Waffenplutonium aus der Abrüstung zu Strom, ohne Endlager. Das sind über 40 t. Die Briten müssten leicht das doppelte wegschaffen, haben aber kein Konzept. Wir haben ein Konzept, aber es funktioniert nur beim Schreddern der Volkswirtschaft mit vielen Euros -- Rettet aber angeblich die Welt.
    Leider berichten unsere „Investigativen“ Medien darüber nicht. Daher haben selbst Sie als „Fachmann“ noch nichts davon gehört. Und vergessen Sie nicht die Jodtabletten, falls Sie mal in Richtung Belgien fahren.Lesen Sie einfach einmal den neuen Flyer bei Nuklearie „Wohin mit dem Atom-Müll“

  5. Danach wäre Schluss, es gibt derzeit kein praktikables Recycling für Lithium.

    Wieso ist es so schwierig, Lithium zu recyceln? Sollte es nicht wesentlich einfacher sein, dieses Metall aus dem Akku mit einer schwachen Säure herauszulösen und dann mit Elektrolyse zu gewinnen? Ich hoffe, es ist mir keiner böse.

  6. @Rudi Knoth #5

    Wieso ist es so schwierig, Lithium zu recyceln?

    Das war auch mal ein Problem bei Fluoriden, heute steckt man es in Zahnpasta 😀
    Für Lithium wird man sicher auch was finden 😉

  7. @Karl Reichart

    .Der BN 800 macht aber Waffenplutonium aus der Abrüstung zu Strom, ohne Endlager.

    Nach meinem Kenntnisstand können die Reaktoren der BN-Serie -- davon gibt es derzeit drei Stück -- wahlweise als „Brenner“ zur Nutzung von Plutonium als Kernbrennstoff oder als „Brüter“ zum Erbrüten von Kernbrennstoff aus z.B. U 238 zum Einsatz kommen. Derzeit ist wohl der „Brennereinsatz“ gegeben, vom Prinzip kann der Reaktor aber beides.

  8. @Rudi Knoth & Krishna Gans
    Das Problem sind aktuell wohl die Kosten. Zurzeit wird das Lithium entweder mit Wasser aus den zerkleinerten Batterien ausgewaschen und mit dem Abwasser entsorgt oder landet bei der metallurgischen Rückgewinnung von Cobalt und Nickel in der Schlacke, die dann im Strassenbau verfüllt wird. Der Aufwwand für eine nasschemische Rückgewinnung ist offensichtlich so hoch, dass es billiger ist, neues Material zu kaufen als Recyclat zu verwenden. Probleme bereitet vermutlich auch die Reinheit des beim Recycling gewinnbaren Materials: Wenn es mit den „falschen“ Beimengungen versetzt ist, wird die Trennung sehr aufwendig. Generell ist der Energieaufwand auch sehr hoch, da man das Material aus der Lösung durch Verdampfung des Wassers „heraussieden“ muss. Bis man soweit ist, grössere Anstrengungen für eine Rückgewinnung durch Recycling zu unternehmen, dürfte der aktuelle E-Auto-Hype längst Schnee von gestern sein.

  9. @Fred F. Mueller

    Nun so wird dies wohl nichts. Ich denke Lithium ist einfach zu selten, um es wieder in die Erde zu verbuddeln

  10. Sorry Fred, der Pitbull macht nur mal kurz Piep, nich dass der „Dauerschwafel-Labertaschen-Dummschwätz-Hader“ denkt, ick wäre hier gesperrt.

    Ansonsten, nette Serie, die ich auch mal kommentarlos genossen habe.

    Onkel Heinz…gewisse Tippsel-Müdigkeit, keine böse Absicht.

  11. Lithium mag selten sein, aber Versiegen einer Rohstoffquelle ist als Argument gegen einen Öko-Hype genauso verfehlt wie wenn Ökos selbst damit agumentieren.

  12. @anorak2

    Lithium mag selten sein, aber Versiegen einer Rohstoffquelle ist als Argument gegen einen Öko-Hype genauso verfehlt wie wenn Ökos selbst damit agumentieren.

    Ich habe nicht so recht verstanden, worauf das Argument hinauslaufen soll. Lithium kostete 2005 1460 $/t und heute 9100 $/t. Dennoch wird nach wie vor nicht recycelt, und das könnte noch lange so bleiben. Wahrscheinlichste Ursache sind die hohen Recyclingkosten. Kosten sind aber ein wesentlicher Faktor für Verbraucher. Bei z.B. einer Verzehnfachung der Batteriekosten würde sich kaum noch jemand ein Kfz mit Batterietechnologie leisten können. Das war es, was ich mit dem Kostenaspekt meinte.

  13. @FM #12

    Ich habe nicht so recht verstanden, worauf das Argument hinauslaufen soll.

    Der Einwand bezieht sich auf folgenden Satz im Artikel:

    Zuwenig Lithium auf der Welt. Bergbaulich gewinnbar sind nach aktuellen Schätzungen vermutlich lediglich knapp 40 Mio. Tonnen

    Und einige Diskussionsteilnehmer haben in die gleiche Kerbe gehauen. Die Argumentation erinnert an „Peak Oil“ und ähnliche Öko-Mythen, nur mit umgekehrter Zielrichtung. Aber sie beruht auf den gleichen Denkfehlern.

    Der Menschheit ist noch nie irgendein Rohstoff ausgegangen, und sämtliche diesbezüglichen Vorhersagen sind noch stets falsifiziert worden, sofern sie genau genug waren dass eine Falsifikation möglich war. Das wird sicherlich auch für Lithium gelten. Die genannte Zahl „40 Mio Tonnen“ ist nicht alles in der Erdkruste vorhandene Lithium sondern lediglich ein kleiner Bruchteil davon, nämlich die derzeit bekannten und ausbeutbaren Vorkommen. Aber wenn eine Nachfrage besteht, können ja neue Vorkommen exploriert werden, und dann stimmt die Zahl nicht mehr.

    Kosten sind aber ein wesentlicher Faktor für Verbraucher. Bei z.B. einer Verzehnfachung der Batteriekosten würde sich kaum noch jemand ein Kfz mit Batterietechnologie leisten können.

    Das entscheidende Argument gegen den E-Auto-Hype ist ganz sicher die Ökonomie, aber da brauchen wir nicht erst mit knappem Lithium zu argumentieren. Das E-Auto ist dem Verbrenner ökonomisch weit unterlegen, weil der Akku die Nützlichkeit einschränkt und ein hoher Kostenfaktor ist, und zwar auch jetzt schon ohne dass wir exponenzielle Preisentwicklungen einzelner Rohstoffe annehmen.

    Es ist deshalb nur da ein „Erfolg“, wo es durch Verbote (Nordseeinseln) oder massive Subventionen und andere Privilegien (Norwegen) staatlich protegiert wird. Diesen Weg versucht ja auch unsere Bundesregierung mit ihren Subventionen zu gehen, aber die sind offenbar nicht hoch genug um die Nachteile des E-Autos in den Augen der Konsumenten zu überwinden. Einen subventionsgetriebenen breit angelegten Durchbruch kann es nicht geben, also wird das E-Auto scheitern. Ich brauche nicht groß über Lithium nachzudenken, um das jetzt schon zu wissen.

  14. Bitte ein Posting aus dem Spam-Filter befreiten.

    Und bitte den Spam-Filter mal nachjustieren 🙂

  15. Mann, ist hier vielleicht tote Hose :-/

  16. Die Diskussion in der FAZ (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-anne-will-sind-die-ostdeutschen-gescheitert-15227697-p2.html) über die letzte ARD Laberquatschzumutung „Will“ über Ossis, AfD mit Söder, Prantl und anderen Geistesgrössen ergab bei den Kommentatoren ein furchtbares Urteil über den SZ Mitarbeiter Prantl: arroganter, intoleranter, inkompetenter, lernunfähiger, selbstgerechter, einfallsloser Tölpel, der laut herumpoltert, frech andere unterbricht, und seine Wortfindungsstörungen durch heftigstes Armgerudere zu kaschieren versucht. Dieser Kerl im Zwangsfernsehen ist eine Zumutung sondergleichen.

  17. @admin: Bitte noch mein Posting vom 30. September ca. 08:40 Uhr freischalten.

  18. Ich finde es ausgesprochen traurig, um nicht zu sagen peinlich, dass sich hier niemand um #16 und #13 kümmert und da mal was aus dem Spam holt.

  19. @13, 16 und 17
    sorry, ich kenne mich nach langer Abwesenheit hier nicht so gut aus. Den Beitrag hatte ich vergeblich im Spam-Ordner gesucht, er steckte jedoch aus irgendwelchen Gründen bereits im Papierkorb.
    Mit den Einstellungen des Spam-Filters kenneich mich nicht aus und möchte da angesichts des Mülls, der offensichtlich pausenlos hereinkommt, nicht dran rumfummeln.
    Was die Verfügbarkeit von Lithium angeht, so kann man darüber natürlich trefflich philosophieren. Ich habe auf der Basis des aktuellen Status Quo argumentiert. Natürlich gibt es da keine Garantien, gemäss dem bekannten Spruch, dass Vorhersagen schwierig sind, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Was die ökonomischen Aspekte angeht: Wenn Lithium z.B. so teuer würde wie Gold, könnte man natürlich die gesamte Erdkruste 1 km tief umgraben. Aber solche Batterien wären ganz sicher nicht absetzbar,nicht im Entferntesten. Dann stünden eher andere Materielien und vielleicht sogar die alte NiCd-Technologie auf der Tagesordnung.

  20. beim googeln nach „Lithium Ressourcen“ -- 1 Jahr Zeitbegrenzung -- sprang mir hinsichtlich der Batterieproduktion der CO2-Rucksack in’s Auge

  21. 13. anorak2 30. September 2017 08:46
    „Die genannte Zahl „40 Mio Tonnen“ ist nicht alles in der Erdkruste vorhandene Lithium sondern lediglich ein kleiner Bruchteil davon, nämlich die derzeit bekannten und ausbeutbaren Vorkommen.“

    Bei ca. 6 bis 10 kg Lithium in jeden Auto sind das so um die 4 Milliarden Autos, also jeder zweite Erdenbürger kann ein E-Auto mit Lithium-Akku fahren, Stand heute.

  22. Diesel-Verteufelung: Krieg gegen das eigene Volk

    Für den Diesel sieht es nicht gut aus, zumindest in London beginnt der Diesel-Alptraum.

    Für britische Autofahrer die einen Ausflug in die Hauptstadt machen werden ja mittlerweile Abgaben von 11,50 Pfund (rund 12,50 Euro) an Tag erhoben.
    Und in diesem Herbst kommt für Fahrer von Autos, die nicht die Euro-Norm-4 erfüllen, die „Toxicity-Charge“ obendrauf, weitere +10 Pfund auf ca. 21 Pfund am Tag.

    Für andere Städte auf der Insel werden ähnliche Abgaben diskutiert.

    Frage,
    was zahlen den z.B. die Tesla Fahrer in London am Tag ?

  23. @FM #19

    Danke, ist ja kein Vorwurf. Aber dieser Spam-Filter ist völlig verdreht eingestellt. Er zensiert regelmäßig legitime Postings, aber tatsächlicher Spam kommt durch. Jüngste Beispiele:

    http://www.science-skeptical.de/blog/co2-emissionen-in-deutschland-steigen-wieder-oekologisten-haben-verkehr-als-schuldigen-identifiziert/0015849/#comment-2044022

    Die sollte jemand löschen, und dann den Spam-Filter neu konfigurieren.

  24. @US #21

    Daraus folgt trotzdem nicht, dass wir Akku-Autos subventionieren sollten. Mein Punkt war, dass die Argumentation mit knappen Rohstoffen immer falsch ist, auch wenn sie mal ausnahmsweise gegen Ökoquatsch vorgebracht werden. Es gibt ja andere, viel bessere Argumente gegen solche Subventionen.

  25. #22

  26. @anorak2
    ich stimme Ihnen zu, das ist Spam, der gelöscht gehört. Am besten wäre es, den Autor per Kommentar anzusprechen, der hat Zugang zu den Mails. Ich bin nicht der Admin und möchte mich nicht in Dinge einmischen, die die Artikel anderer Autoren betreffen.

  27. 24. anorak2 7. Oktober 2017 14:54
    Daraus folgt trotzdem nicht, dass wir Akku-Autos subventionieren sollten.

    Auch die Fahrten mit dem Dieselauto werden in Deutschland subventioniert und das akzeptieren doch auch fast alle.

    Subventionen in Verkehr ist doch keine Erfindung der Akku-Autos, Bahn und Öffentlicher-Nahverkehr sind bei den Subventionen Spitzenreiter.

    #

    Frage zu:

    25. anorak2 7. Oktober 2017 15:37
    #22

    Tesla baut aber seltsame Autos.
    Wo finde ich den Autotyp von Tesla, mal bitte eine Quellenangabe, Herr anorak2.

    MfG

  28. 12. Fred F. Mueller 29. September 2017 18:34
    Lithium kostete 2005 1460 $/t und heute 9100 $/t.

    Das sind dann für einen Tesla ca. 91 $ (ca.78€)

    Da kostet das Lithium das gleiche wie eine Tankfüllung in dieser Fahrzeugklasse, nur der Kraftstoff ist nach ca. 600 km verschwunden und das Lithium ist aber noch im „Tank“ in der Akku, selbst nach 100.000 km.

    Herr Fred F. Mueller,
    der Preis für das Lithium ist nicht so entscheidend, das sind ja nur ca. 10€ für jedes Speicher-kWh bei den Akkus und verbraucht wird das Lithium ja auch nicht so wie z.B. Benzin und Diesel das wieder nachgekauft werden muss nach einigen hundert km.

  29. @28 Udo Stemmer
    Sie unterliegen einem Irrtum. Das Lithium ist nicht der Treibstoff, es erfüllt nur die gleiche Funktin wie der Tank bei einem Verbrenner, indem es die Energie erst speichert und bedarfsgerecht an den Motor abgibt. Die Erzeugung dieser Energie erfolgt in Deutschland nach wie vor weit überwiegend durch Kohle, Kernkraft und Gas, also fossile Brennstoffe. Und die müssen ebenfalls nachgekauft werden.
    Rechnen Sie doch einfach mal um und Sie werden feststellen, dass ein Tesla bei uns einen ganz schönen Sack Kohle „verheizt“, wenn er 1.000 km Autobahn langzockelt.

  30. 29. Fred F. Mueller 8. Oktober 2017 08:40
    Die Erzeugung dieser Energie erfolgt in Deutschland nach wie vor weit überwiegend durch Kohle, Kernkraft und Gas, also fossile Brennstoffe.

    Herr Fred F. Mueller,
    der Strom aus Kohle, Kernkraft und Gas ist doch zu teuer für den Bürger, den macht der mit z.B. PV selber für des Auto.
    Da kostet das kWh aus einer neuen PV noch ca. 10 Cent und bei einer alten PV-Anlage gerade noch 1 bis 2 Cent/kWh.

    Kleine Beispielrechnung.

    Jedes Auto hat ja ein Platzbedarf, bei Tesla sagen wir mal 3 X 6m, ist auch so die Größe von einer Fertiggarage Carport, Stellplatz usw.
    Nun belegen wir die ca. 18m² auf der Fertiggarage mit PV-Platten und da kann man übers Jahr ca. 3300 kWh ernten.

    Die Durchschnittliche Fahrleistung ist in Deutschland ca. 15.000 km.
    Das macht dann bei einem Stromverbrauch von ca. *21kWh/100km ca. 3150 kWh im Jahr.
    Die PV wirft aber ca. 3.300 kWh heraus, wer brauch da noch großartig Strom von Kohle, Kernkraft und Gas für die Autofahrt.

    #

    29. Fred F. Mueller 8. Oktober 2017 08:40
    Rechnen Sie doch einfach mal um und Sie werden feststellen, dass ein Tesla bei uns einen ganz schönen Sack Kohle „verheizt“, wenn er 1.000 km Autobahn langzockelt.

    Elektroautos lassen sich am günstigsten und grünsten betreiben, wenn der „getankte“ Strom mit Hilfe erneuerbarer Energien gewonnen wird.
    Auch der US-Hersteller Tesla will daher langfristig „fast alle“ Ladestationen seines unternehmenseigenen „Supercharger“-Netzes exklusiv mit direkt vor Ort erzeugtem Solarstrom betreiben.
    Eine direkt Anbindung zu den örtlichen Stromnetzen soll später in den meisten Fällen nicht mehr erforderlich sein.
    Das hat Firmenchef Elon Musk auf Twitter angekündigt. (June 9, 2017)
    Da gehen noch einige Jahre ins Land bis das Flächendeckend kommt aber die Weichen sind selbst bei Tesla gestellt.

    ##

    * Im Realbetrieb zieht ein z.B. Model S von Tesla Durchschnittlich ca. 20,6 kWh für 100km Fahrleistung die über den Stromzähler gehen, (Spritminitor.de).

  31. @US #28

    verbraucht wird das Lithium ja auch nicht so wie z.B. Benzin und Diesel das wieder nachgekauft werden muss nach einigen hundert km.

    Doch, der gesamte Akku einschl. aller seiner Bestandteile gehört zum „Verbrauchsmaterial“ des Elektroautos. Das ist sein Hauptnachteil.

  32. @US #27

    Wo finde ich den Autotyp von Tesla, mal bitte eine Quellenangabe, Herr anorak2

    Die Nachteile des Elektroautos betreffen alle Marken.

  33. @US #30

    der Strom aus Kohle, Kernkraft und Gas ist doch zu teuer für den Bürger, den macht der mit z.B. PV selber für des Auto.

    Schön, dann brauchen wir ja weder PV noch Elektroautos zu subventionieren. Auf eigene Kosten könnt ihr den Quatsch machen bis der Arzt kommt, das interessiert keine Sau.

  34. @ Udo Stemmer,

    Nun belegen wir die ca. 18m² auf der Fertiggarage mit PV-Platten und da kann man übers Jahr ca. 3300 kWh ernten.

    Die Durchschnittliche Fahrleistung ist in Deutschland ca. 15.000 km.
    Das macht dann bei einem Stromverbrauch von ca. *21kWh/100km ca. 3150 kWh im Jahr.
    Die PV wirft aber ca. 3.300 kWh heraus, wer brauch da noch großartig Strom von Kohle, Kernkraft und Gas für die Autofahrt.

    Ach wissen Sie Hr. Stemmer, ich möchte Sie mal erleben, wenn Sie am vierten kalten und wolkenverhangenen Dezembertag nacheinander morgens bei Frost beschwingt in Ihren Carport kommen und in den Solarflitzer einsteigen. Sie werden dann feststellen, dass der es gerade noch bis zur Gartentüre schafft….zu schade, dass ich das nicht filmen kann, Ihr Gesichtsausdruck beim Schieben.
    Oder sie klemmen sich doch lieber wieder ans Netz.

  35. @Fred F. Mueller #34

    Ach wissen Sie Hr. Stemmer, ich möchte Sie mal erleben, wenn Sie am vierten kalten und wolkenverhangenen Dezembertag nacheinander morgens bei Frost beschwingt in Ihren Carport kommen und in den Solarflitzer einsteigen.

    Ein weiteres, generelles Problem, was US nicht sehen will ist, dass nicht jeder „Bürger ( aus #30 „der Strom aus Kohle, Kernkraft und Gas ist doch zu teuer für den Bürger, den macht der mit z.B. PV selber für des Auto.“) sich ein Carport hinstellen kann und/oder will. Im (Inner-)städtischen Bereich ist das sowieso noch nicht mal ein Milchmädchenvergleich, das ist einfach nur dummes Geschwätz eines religiösen Fanatikers.

  36. 31. anorak2 8. Oktober 2017 10:31
    Doch, der gesamte Akku einschl. aller seiner Bestandteile gehört zum „Verbrauchsmaterial“ des Elektroautos. Das ist sein Hauptnachteil.

    Hallo anorak2
    wenn die Akkus 100.000 oder 200.000 km halten ist das „Verbrauchsmaterial“ mit um die 80€ auch nicht das Problem und nach dem Auto gibt es ja noch ein Leben für die Auto-Akkus als z.B. Hausspeicher.

    #

    32. anorak2 8. Oktober 2017 10:32
    Die Nachteile des Elektroautos betreffen alle Marken.

    Welche Nachteile meinst Du den genau, mal 2 oder 3 Konkrete Sachen verraten.

    #

    33. anorak2 8. Oktober 2017 10:36
    Schön, dann brauchen wir ja weder PV noch Elektroautos zu subventionieren. Auf eigene Kosten könnt ihr den Quatsch machen bis der Arzt kommt, das interessiert keine Sau.

    Deshalb hab ich ja auch meine Sachen selber bezahlt, ohne Subventionen und das rechnet sich hervorragend.

    #

    34. Fred F. Mueller 8. Oktober 2017 16:29
    Sie werden dann feststellen, dass der es gerade noch bis zur Gartentüre schafft….zu schade, dass ich das nicht filmen kann, Ihr Gesichtsausdruck beim Schieben.
    Oder sie klemmen sich doch lieber wieder ans Netz.

    30.
    wer brauch da noch großartig Strom von Kohle, Kernkraft und Gas für die Autofahrt.

    Herr Fred F. Mueller,
    haben Sie überhaupt schon bemerkt das eigentlich jedes Bebaute Grundstück am Stromnetz hängt.
    Der Stromanschluss verschwindet ja nicht nur wegen der PV am Dach.
    Da wird eben aus dem Netz am vierten kalten und wolkenverhangenen Dezembertag nachgeladen.
    Die PV-Strommenge muss ja nur in Summe so den Jahresverbrauch vom Auto breit stellen.
    Übrigens man kann auch am wolkenverhangenen Dezembertag grünen Strom aus dem Netz nachladen.

    Der Tesla schafft auch im Winter 300 km ohne nachladen, da kann man über 10 Tage auf Arbeit fahren ohne Nachladung.
    Selbst bei den wolkenverhangenen Dezembertagen kommen ja noch kWh von der PV.

    In Dezember kommen noch so ca. 20 kWh/kWp das macht dann bei der PV-Anlage auf der Fertiggarage ca. 65 kWh im Dezember und die reichen für 300 km Fahrstrecke, im Dezember aus PV.

    #

    35. Krishna Gans 8. Oktober 2017 17:44
    Ein weiteres, generelles Problem, was US nicht sehen will ist, dass nicht jeder „Bürger ………..

    Herr Krishna Gans,
    es muss ja nicht jeder Bürger sich eine PV selber errichten, der Preisbewusste wird das aber machen.

    Der Bürger kann sich auch an PV-Anlagen oder anderen EE- Projekten beteilige wenn er nicht selber was machen möchte.
    Oder
    Der Bürger kann natürlich auch auf Netzstrom zurückgreifen, auch auf „grünen“ Netzstrom.

    Herr Krishna Gans,
    es laufen ja auch bereits Versuche wo PV auf den E-Autos sind.
    Da werden sich die Nachladungen die gebraucht werden auch verringern.

    MfG

  37. @US #36

    es muss ja nicht jeder Bürger sich eine PV selber errichten, der Preisbewusste wird das aber machen

    Wenn aus „Bürger“ „Häuslebauer“ wird, dann kann er das, so er denn preisbewußt ist und auch noch so dumm, sich jetzt schon ein E-Auto aufschwatzen zu lassen.
    Ansonsten ist „Bürger“ eine dumme Vokabel in diesem Zusammenhang, der etwas vorgaukelt, was nicht ist. Ergo: dummes Geschwätz.

  38. @US #36

    Welche Nachteile meinst Du den genau, mal 2 oder 3 Konkrete Sachen verraten.

    1. Akku: Er verteuert den Kaufpreis um mehrere tausend EUR gegenüber einem sonst gleichwertigen Benziner.
    2. Akku: Er muss regelmäßig ersetzt werden und erhöht die laufenden Kosten gegenüber einem sonst gleichwertigen Benziner.
    3. Akku: Selbst unterstellt es gebe eines Tages ein dichtes Elektrotankstellen-Netz, dauert das Laden Stunden. Das ist für jede praxisnahe Nutzung der Killer.

    Deshalb hab ich ja auch meine Sachen selber bezahlt, ohne Subventionen und das rechnet sich hervorragend.

    Im LIchte Ihrer sonstigen Ausführungen klingt diese Beteuerung nicht sehr glaubwürdig. Jeder Käufer eines Elektroautos bekommt in Deutschland dafür einen staatlichen Zuschuss, haben Sie darauf etwa freiwillig verzichtet? Und dass Sie ihr Solarblingbling nur für den Eigenbedarf angeschafft haben und nicht auch was gegen entsprechende Vergütung einspeisen, mag ich auch nicht so ganz glauben. Und da haben wir zwei Subventionstatbestände.

    Da wird eben aus dem Netz am vierten kalten und wolkenverhangenen Dezembertag nachgeladen.

    Einerseits ist damit die behauptete reine Solaraufladung dahin. Andererseits kommt ein weiterer Schmarotzer-Faktor dazu. Sie speisen vermutlich Ihren Solarstrom zu Hyperteuer-EEG-Vergütungssätzen ein, und beziehen in der kalten Jahreszeit billigeren Strom zurück. Die Differenz zahlt Ihnen die Allgemeinheit unfreiwillig drauf. Das Schmarotzertum ist besonders groß wenn Sie nur wenige Kilowattstunden aus dem Netz beziehen, denn die Grundkosten der Infrastruktur zahlen dann andere für Sie mit.

  39. @ 36 US
    natürlich liegt ein Kabel, aber es gibt nicht unbedingt einen unverplombten Zähler. Für bestimmte nette Zeitgenossen, welche von der Allgemeinheit profitieren wollen und dann noch höhnisch den Stinkefinger zeigen, würde ich in solchen Fällen leicht erhöhte Zählergebühren vorschlagen. Bemessen am Schaden für die Allgemeinheit. Und Verrechnung des eigenen Solarstroms mit den Kosten, die auch der ehrliche Nachbar bezahlen muss. Und kommen Sie mir nicht mit dem albernen Vergleich mit im Garten selbst gezogenen Gemüse: Wenn Sie selbst Schnaps aus dem eigenen Obst brennen, müssen Sie auch Alkoholsteuer berappen, und zwar nach Kapazität des Brenngeräts.

  40. @US #36

    Der Tesla schafft auch im Winter 300 km ohne nachladen, da kann man über 10 Tage auf Arbeit fahren ohne Nachladung.

    Wer elektrisch zur Arbeit fahren will, möge die Bahn benutzen. Viel sozialer.

  41. @US #36 Sagen Sie doch bitte deutlich und ehrlich, daß Sie mit grüner Hybris, die „dummen Volksgenossen“ gerne ausnehmen und an deren Gemeinschaftsleistung schmarotzern.Ihr EE System funktioniert einfach technisch physikalisch nicht und der Rest ist sündhaft teurer Volksbetrug. Kappen Sie ehrlich alle Leitungen zur Solidargeneinschaft, machen Sie sich grün autark und wundern Sie sich nicht, wenn der stinksaure Nachbar Sie im ersten heftigen Winter in der Grünen Hütte eingehen läßt.

  42. 38# 1. Akku: Er verteuert den Kaufpreis um mehrere tausend EUR gegenüber einem sonst gleichwertigen Benziner.

    Da gibt es eigentlich keine Preisunterschied zwischen eine Tesla Model S und einen vergleichbarer Verbrenner z.B. Mercedes-Benz, sind alle so um die 100.000 €

    38# 2. Akku: Er muss regelmäßig ersetzt werden und erhöht die laufenden Kosten gegenüber einem sonst gleichwertigen Benziner.

    Der Akku hält doch so um die 200.000 km wenn man sich richtig verhält.
    Bei 200.000 km verbraucht der Verbrenner ca. 15.000 bis 20.000 Liter Kraftstoff in diese Fahrzeugklasse, macht dann ca. 20.000 bis 25.000 € für Kraftstoff.
    Man muss aber da wieder die Stromkosten von seine alten PV gegenrechnen die man für die 200.000 km brauch, von ca. 850 €.
    Am Ende bleiben ca. 19.000 bis ca. 24.000 € an Mehrbelastung übrig beim Verbrenner.

    Was koste jetzt der Akkutausch bei einem Tesla ?
    Mehr als ca. 20.000 € oder weniger.

    Herr anorak2,
    der Kraftstoff bei den ca. 200.000 km sind ja nur eine Position beim E-Auto im Vergleich zum Verbrenner.

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner ca. 10 X KFZ-Steuer fällig, macht dann eine Ersparnis von ca. 1500 bis 2000€ in 10 Jahren.

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner ca. 1 X ein Kupplungswechsel fällig in diese Fahrzeugklasse und das kostet auch gleich mal 1000 bis 2000 €

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner ca. 1 X oder 2 X oder 3X ein Brennscheiben und Bremsklötze wechseln fällig in diese Fahrzeugklasse und das koste auch gleich mal 500 bis 1000 € jedes mal.

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner z.B. Auspuff ……

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner z.B. Wasserpumpe ……

    usw.

    38# 3. Akku: Selbst unterstellt es gebe eines Tages ein dichtes Elektrotankstellen-Netz, dauert das Laden Stunden. Das ist für jede praxisnahe Nutzung der Killer.

    Herr anorak2,
    es gibt ein dichte Elektrotankstellen-Netz in Deutschland und in der gesamten EU.

    Alleine Tesla hat in der EU ca. 300 Stationen mit ca. 1990 Tesla-Supercharging-Ladesäulen.
    Und das Beste daran bei den Tesla-Supercharging-Ladesäulen ist das aufladen kostenlos bei meinem Fahrzeug.

    An über 95% aller Fahrten braucht man ja ohnehin nicht nachladen unterwegs, wie oft fährt man den im Jahr über 400km am Stück, das man über eine Nachladung überhaupt nachdenken muss.

    Der Verbrenne muss ja ab und zu zur Tankstelle fahren und das E-Auto startet ja meisten mit einem vollen „Tank“ von zuhause.

    Das Laden dauert Stunden zuhause aber das E-Auto seht ja ohnehin über 90% der Zeit nur herum.

    38. anorak2 9. Oktober 2017 14:06
    Jeder Käufer eines Elektroautos bekommt in Deutschland dafür einen staatlichen Zuschuss, haben Sie darauf etwa freiwillig verzichtet?

    Bekommt den heute jeder Tesla Käufer einen staatlichen Zuschuss?
    Herr anorak2
    erst informieren, dann was schreiben OK
    Da haben Sie mal wieder „fake news“ verbreitet oder auf deutsch gelogen.

    38. anorak2 9. Oktober 2017 14:06
    Und dass Sie ihr Solarblingbling nur für den Eigenbedarf angeschafft haben und nicht auch was gegen entsprechende Vergütung einspeisen, mag ich auch nicht so ganz glauben.

    Herr anorak2,
    hat es den 1995 wo ich eine meiner ersten PV-Anlagen aufgebaut habe bereits eine PV-Vergütunug gegeben die nur annähernd Kostendecken ist?

    Speziell heute ist das einspeisen nach EEG bei neuen PV-Anlagen nicht so richtig wirtschaftlich.
    Heute sind die Wirtschaftlichen Bedingungen für die Errichtung besser als jemals zuvor, man muss nur auf die EEG-Verzichten.

    Selbst als es ca. 52 Cent/kWh gegeben hat für die kWh nach EEG wahr das nicht so wirtschaftlich als heute eine PV für den Eigenverbrauch zu errichten.

    Damals hat das kWp noch ca. 7000 bis 9000 € gekostet und man bekam nach EEG nur 52 Cent/kWh und heute kostet das kWp um die 1000 € und ich kann ca. 25 Cent/kWh gegenrechnen.

    Also nur ca. 50% der „Einnahmen“ aber nur ca. 13% der Investitionskosten bei PV Heute.

    Jetzt kann sich das ja jeder selber überlegen welche PV sich schneller rechnet, damals oder heute.

    38# anorak2 9. Oktober 2017 14:06
    Einerseits ist damit die behauptete reine Solaraufladung dahin.

    Herr anorak2,
    Der Strom für das E.Auto muss doch nur in Summe ca. bereitgestellt werden.
    Im Sommer kommen höhere Mengen an kWh von der PV die werden dann im Haus verbraucht, also weniger Netzstrom bezogen und im Winter wird diese Menge an Strom wieder „zurückgeholt“.
    In Summe wir kein zusätzliches kg an z.B. Kohle für das E-Auto verfeuert und das ist doch entscheidend für die „grünen“.
    Man kann auch „grünen“ Netzstrom kaufen, da wir dann immer zeitgleich die kWh aus Erneuerbaren Quellen bereitgestellt wenn man das möchte ist aber eigentlich nicht notwendig wen man die gesamten kWh für das E-Auto mit PV machen möchte.

    38# anorak2 9. Oktober 2017 14:06
    Das Schmarotzertum ist besonders groß wenn Sie nur wenige Kilowattstunden aus dem Netz beziehen

    Da muss ich jetzt an einen Bekannten denken.
    Der braucht nur ja 900 kWh im Jahr und ist somit ein Schmarotzer nach ihrer Meinung, hab das jetzt verstanden.

  43. Körner, Du bist ein Lügenmaul…und vergleichst auch noch Äpfel mit Zitronen.

    Elektroautos versagen bei Kälte

    Bei vier von fünf Testkandidaten sackte die Reichweite auf unter 70 Kilometer ab. Nur der Tesla brachte es auf Grund seines gewaltigen 85-kWh-Akkus auf mehr als 200 Kilometer. Beim Renault Zoe reichte der Akku sogar nur für 58,9 Kilometer.

    Jup….das kleine Korn, das selbst das dümmste Huhn sich weigert, zu fressen…..vergleicht einen Porsche mit einen 10 Jahre alten Golf……preislich gesehen.

    Der Blaumann…..der Dank Globalisierung zum mobilen Arbeitssklaven verkommen ist……soll mal nebenbei 100.000 Glocken hinlegen, damit dat „Supergrün-Kornbrand“…..seine ökoheile Welt ja nicht zusammenbricht.
    Gib zu, Du Honk….Du bist ein überbezahlter Beamtenarsch…..der nich weiß, wohin mit den Euro-Überschuß…..dummerweise leben 40 Millionen Deutsche zur Miete….und die explodiert grad ins Unermessliche….also Du Öko-Breitarsch, woher die Knete für einen Ami-Nobelhobel nehmen, wenn der alte Golf grad noch mühselig durch den nächsten TÜV gebracht werden kann?

    Weiser Spruch der globalen Elite……“Eure Armut kotzt uns an“.
    Geh weg, sonst spiel ick hier mal wirklich den janz fiesen Löschbrandmeister.
    H.E.

  44. 40# anorak2 9. Oktober 2017 15:59
    Wer elektrisch zur Arbeit fahren will, möge die Bahn benutzen. Viel sozialer.

    Ach sooo,
    es gibt in so gut wie jeden Ort in Deutschland eine Bahn oder Bus Verbindung zur Arbeitsstelle die auch noch analog zu den Arbeitszeiten ist.

    Hab das verstanden, nur sieht eben die Realität anders aus.

  45. @Körner, ersatsweise Udo
    Ja ne is klar, wer sich mal eben einen Tesla in die Garage stellen kann…..ist auf ÖPNV nich angewiesen…..wenn diese unsere Regierung es wirklich ernst meinen würde mit dem CO2-Einspargesäusel…..hätten se auch für die Fläche….anständige Nahverkehrsverbindungen errichtet, so das der Lohnabhängige Blaumann-Sklave auch jederzeit seinen Arbeitsplatz erreichen kann…..und nach der/n zwangsweisen Überstunde/n….auch wieder zeitnah sein Heim erreichen kann.
    Und…weht mal der Wind etwas doller…..streikt die Schiene oder der Busfahrer….und sabotieren die Linksfaschisten mal wieder die Stellwerke samt Kabelbäume…geht auch nix mehr.

    Wenn ick noch einmal „Tesla“ von Dir höre, schmeiß ick Dich in den Mülleimer und überlass Dich der Gnade der Besitzer….dieses Blogs.
    Es reicht……endgültig.
    Schlimm genug, das Du Dich immer wieder einschleichst in diesen Blog, samt sämtlichen fiesen Tricks, die Ökobesudelte so drauf haben um ihre Kack-Ideologie unters Volk zu jubeln.
    Geh zu den Klimarettern…..da werden Deine Lügen allzugerne aufgesaugt, hier prüfen wir den Müll aufs Genauste, den Du so daher salbaderst, Basta mit der Pasta, ick fress nur noch Pizza.
    H.E.

  46. 39# Fred F. Mueller 9. Oktober 2017 14:39
    würde ich in solchen Fällen leicht erhöhte Zählergebühren vorschlagen.

    Das ist doch eine gute Idee Herr Fred F. Mueller.
    Da rechnen sich dann wenigsten auch Inselsysteme schneller.
    Das kWh aus den alten PV-Anlagen koste ja nur noch 1 bis 2 Cent, nur der Akkupreis ist heute noch das Problem.
    Bei einer höhere Grundgebühr ist zumindest mal die richtige Weichenstellung.
    Heute ist ja die Grundgebühr so um die 110 € im Jahr und bei z.B. 300 € Grundgebühr ist man ja in 10 Jahren bei ca. 3.000 € die man ja auch in einen Speiche stecken kann.

    39# Fred F. Mueller 9. Oktober 2017 14:39
    Und kommen Sie mir nicht mit dem albernen Vergleich mit im Garten selbst gezogenen Gemüse: Wenn Sie selbst Schnaps aus dem eigenen Obst brennen, müssen Sie auch Alkoholsteuer berappen, und zwar nach Kapazität des Brenngeräts.

    Alkohol ist ja besteuert weil der Alkohol auch Gesundheitskosten verursacht, so zumindest die Grundüberlegung der Alkoholsteuer.

    Familie „Sparsam“ verbraucht 4.500 kWh im Jahr 2016 und beschließt ihre elektrischen Geräte zu Optimierern und haben im nächstem Jahr 2017 nur noch 3000 kW Netzbezug.

    Familie „Solar“ verbraucht auch 4.500 kWh im Jahr 2016 und beschließt eine PV auf das Dach oder Balkongeländer oder an die Fassade zu schrauben.
    Haben im nächstem Jahr 2017 auch nur noch 3000 kW Netzbezug.

    Welche Familie ist jetzt einen Schaden für die Allgemeinheit ?

  47. Alkoholsteuer
    „““Die erste einheitliche Besteuerung von Branntwein in Deutschland fand 1873 durch den Norddeutschen Bund statt. Seit 1919 erfolgt die Besteuerung des Branntweins durch das Branntweinmonopol, das durch die Reichsmonopolverwaltung und nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein ausgeübt wird. Das Monopol läuft zum 31. Dezember 2017 aus. Die Einnahmen aus der Branntweinsteuer beliefen sich in Deutschland im Jahr 2013 auf 2,1 Milliarden Euro.[1]

    Neben der Branntweinsteuer gibt es auch noch die Schaumweinsteuer, die Biersteuer, die Zwischenerzeugnissteuer und die Alkopopsteuer. Erstere wurde 1902 zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt und hat bis heute Bestand.“““

    Jup….wir müssen wohl immer noch die kaiserliche Flotte abbezahlen……weil Stiefvater Staat ein unersättlicher Raubritter ist, der sich schon lange nicht mehr mit dem Zehnten zufrieden gibt.
    Übrigens….ist es einem Mieter im Einwohnerschließfach nicht gestattet, am Balkon Satellitenanlagen oder Solarquatsch anzubauen, weil das nämlich das Stadtbild stört…..Körner, Beamter oder Verkäuferseele…..Du lügst ohne rot zu werden und betrachtest das auch noch als Argument, hau ab.
    H.E.

  48. @US #42

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner z.B. Auspuff ……

    Mein Volvo (Bj. 94) hat jetzt 340.000 km auf dem Tacho und fährt noch mit dem 1. Topf, Typ Nirosta 🙂

  49. @US #42

    Da gibt es eigentlich keine Preisunterschied zwischen eine Tesla Model S und einen vergleichbarer Verbrenner z.B. Mercedes-Benz, sind alle so um die 100.000

    Warum nicht gleich den Bugatti Veyron als Beispiel?

    Der billigste Neuwagen kostet derzeit 6.990,- EUR (Dacia Sandero). Ein Akku würde den Preis verdoppeln.

    Je höher der Anschaffungspreis für den Benziner, umso geringer wird logischerweise der prozentuale Anteil des zusätzlichen Akkus. Wenn man als Beispiele nur Luxusautos wählt, erscheinen die Zusatzkosten freilich als statistisches Rauschen, und wer sich sowas leisten kann dem tut die Differenz nicht weh. Solche Beispiele sind daher ein Taschenspielertrick, denn die große Mehrheit der Bevölkerung kann oder will das nicht bezahlen. Die sind eher bei bezahlbaren Autos unterwegs. Und da erhöht ein Akku den Kaufpreis empfindlich, ohne dafür irgendeinen Vorteil zu bieten. Im Gegenteil, dafür bekommt der Käufer zusätzliche Nachteile aufgebürdet.

    Der Akku hält doch so um die 200.000 km wenn man sich richtig verhält.

    Der Akkuverschleiß ist auch dann ein zusätzlichen Kostenfaktor, wenn man sich die Zahlen schönguckt.

    es gibt ein dichte Elektrotankstellen-Netz in Deutschland und in der gesamten EU

    Und das verkürzt die Ladezeiten?

    Bekommt den heute jeder Tesla Käufer einen staatlichen Zuschuss?

    Ja.

    Gegenfrage: Muss man als Öko eigentlich einen Intelligenztest bestehen? Wer über 80 kommt fliegt raus?

  50. @US #42

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner ca. 10 X KFZ-Steuer fällig

    Das ist ein weiterer Subventionstatbestand. Und wir haben noch einen weiteren vergessen: Der Ladestrom wird nicht mit dem Äquivalent der Mineralölsteuer belastet.

    macht dann eine Ersparnis von ca. 1500 bis 2000€ in 10 Jahren.

    Für die Gesellschaft tritt dagegen ein Schaden in dieser Höhe ein.

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner ca. 1 X ein Kupplungswechsel fällig

    Elektrokarren haben dafür ihre spezifischen Verschleißteile, das kürzt sich raus.

    Bei 200.000 km ist beim Verbrenner ca. 1 X oder 2 X oder 3X ein Brennscheiben und Bremsklötze wechseln fällig

    Ach, und Elektrokarren haben keine Bremsen? 😀

    Im Sommer kommen höhere Mengen an kWh von der PV die werden dann im Haus verbraucht, also weniger Netzstrom bezogen und im Winter wird diese Menge an Strom wieder „zurückgeholt“.

    Da wird nichts „zurückgeholt“, es wird mit Kohlestrom geladen.

    In Summe wir kein zusätzliches kg an z.B. Kohle für das E-Auto verfeuert und das ist doch entscheidend für die „grünen“.

    Und wie wir gesehen haben, lügen sich die Grünen dabei in die eigene Tasche und verjuxen damit Subventionen bis die Feuerwehr kommt.

    Man kann auch „grünen“ Netzstrom kaufen, da wir dann immer zeitgleich die kWh aus Erneuerbaren Quellen bereitgestellt

    Quatsch, Sie bekommen immer den Strom der in Ihrer Region gerade eingespeist wird. Meistens ist das Kohlestrom.

  51. 49# anorak2 10. Oktober 2017 04:42
    Der billigste Neuwagen kostet derzeit 6.990,- EUR (Dacia Sandero). Ein Akku würde den Preis verdoppeln.

    O.K.

    Der billigste Neuwagen kostet derzeit 6.990,- EUR (Dacia Sandero) und verbraucht über die 200.000 km ca. 18.000 € für Kraftstoff (Benzin).
    Endsummen für den Verbrenner 25.000 €

    Ein Akku würde den Preis verdoppeln sind dann ca. 14.000 € Kaufsumme, nach Ihren Angaben.
    Man muss aber da wieder die Stromkosten von seine alten PV drauf rechnen die man für die 200.000 km brauch, sind so ca. 600 € runden wir mal auf zu 1000€.
    Endsummen für das E-Auto ca. 15.000€

    Herr anorak2,
    da ist aber das E-Auto immer noch um ca. 10.000 € günstiger als der billigste Verbrenner Neuwagen.

    .

  52. @Blöd-Körner-Udo-Nix-Stemmer

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/spritmonitor-was-benzin-tatsaechlich-kostet-und-wer-daran-verdient-1.1937507

    Addiert man die Beträge, dann kommt man auf einen Verbraucherpreis für einen Liter Super im März 2014 von 152,41 Cent. Davon entfallen 89,78 Cent auf die Steuer in Deutschland, was knapp 59 Prozent ausmacht.

    Ergo…würde man an der E-Zapfsäule….den E-Autobesitzer heute schon so ausbeuten wie den Benzin
    -Tanker….könnteste Deine Öko-Bullshit-Blödbeutelrechnung…schon jetzt…in die Tonne kloppen.
    Geh weg, Du stinkst nach Subvention und nach Seelenverkäufer, ein ehrlicher Blaumann-Pendler….zeigt Dir den passenden Diesel-Stinkfeiner, Du Lobbyist.

    H.E.

  53. 49# anorak2 10. Oktober 2017 04:42
    Ach, und Elektrokarren haben keine Bremsen?

    Die E-Autos verzögern die Geschwindigkeit meistens über den E-Motor der als Generator in die Akku zurückspeist.
    Beim Verbrenner wird die Bremsenergie an der Bremsscheibe „verbrannt“ und beim E-Auto geht ein Teil diese Energie in die Akku.

    Die Bremsen halten im Tesla sehr lange ohne das man die Bremsscheiben und Bremsbeläge wechseln muss.

    49# anorak2 10. Oktober 2017 04:42
    Da wird nichts „zurückgeholt“, es wird mit Kohlestrom geladen.

    Man kann sich auch was von den Grünstromanbietern holen.

    49# anorak2 10. Oktober 2017 04:42
    Quatsch, Sie bekommen immer den Strom der in Ihrer Region gerade eingespeist wird. Meistens ist das Kohlestrom.

    Das ist doch vollkommen Egal wo der Weg des geringsten Widerstands in der Leitung (im Netz) ist.
    Das kann der Endverbraucher ohnehin nicht beeinflussen bei der Netznutzung.

    Ich zahle in Berlin auf mein Konto 50€ ein und die Frau hebt in Kassel 50 € vom Konto ab ist das nun der gleich 50 € Geldschein ?
    Spielt es eine Rolle für die Frau das das nicht der 50 € Geldschein ist den ich in Berlin eingezahlt habe?
    Der kann auch von einem Kohlehändler sein ist aber vollkommen egal für die Frau.
    Entscheidend ist doch das das Konto immer gedeckt ist.

    So ist das auch beim Strom da müssen die Grünstromanbieter immer zeitgleich das „Konto“ gedenkt halten.
    Das der Endverbraucher Strom entnehmen kann.
    Wo der „grüne“ Strom auf das „Konto“ eingezahlt wird und auch wieder entnommen wird ist nur eine Randerscheinung.

  54. @Udo Körner, der größteullshitverbreiter seit Adolf.

    So ist das auch beim Strom da müssen die Grünstromanbieter immer zeitgleich das „Konto“ gedenkt halten.

    Bullshit, Quark, Kagge mit Ansage.
    Regelenergiemarkrt…arbeitet mit Graustrom….weil, wenn mal ne Spitze bei Windstille herrscht….ein schnödes Kohlekraftwerk einspringen muss.
    Du bist ein Lügner…..in Buchstaben und Großschreibung…LÜGNER……geh weg, Du sinkkst nach einer gewissen Öko-Gesellschaft, die ich beim nächsten mal mit Name und Anschrift…hier veröffentlichen werde, selber Schuld, wenn Du Blödbirne…die ID Deines Arbeitgebers verwenden tuen tust.
    Letzte Warnung…..Werbung ist auf diesen Blog ausdrücklich verboten….
    Onkel Heinz….das Schwert des Domakles……schwebt 1,523 Millimeter über Dein Haupt….es liegt an Dir, ob ich es demnächst fallen lasse.
    Ökos sind so blöd, das selbst das letzte Schwein sich weigert…in deren fauliges Fleisch zu beißen.
    Letzte…allerletzte Warnung…wer offensiv lügt……wird öffentlich demaskiert.
    Onkel Heinz….dem Pitbull entgeht keine Fährte

  55. @US #53

    Beim Verbrenner wird die Bremsenergie an der Bremsscheibe „verbrannt“ und beim E-Auto geht ein Teil diese Energie in die Akku.

    Das gilt für Vollpfosten, die mit 80 an die Ampel brettern und dann in die Eisen steigen wie die bekloppten.
    Es geht auch anders, Fuß vom Gas, rollen lassen, Gang runter, rollen lassen, inzwischen grünt’s, dann schön auf’s Gas, und Bremsanlage nicht benutzt.

  56. @Krishi

    Für Öko-Großstadt-Vollhonks mag das ja stimmen….aber wenn ick 30 Km zu meinen Arbeitsplatz über die Landstraße rolle….ist die Bremse, dat letzte Pedal….dat ick brauche.

    Der Stemmer…is nix weiter als ein Seelenverkäufer……es geht ihm lediglich darum…möglichst viel Geld aus dem unentschlossenen Kunden raus zu pressen….das Produkt ist zwar Scheiße…egal, einzig die Provision zählt.

    Genau so müssen wir den Körner betrachten….QVC für Öko-Besudelte,….Öko-Institut XYZ….um dat minderwertige Produkt mittels Öko-Moral doch noch irgendwie an den Mann/Männchern/Weichei/Frau zu bringen.

    Der Typ is ne Mogelpackung….und wenn ick seinen Arbeitgeber erst öffentlich mache…demnächst blamiert oder arbeitslos.

    H.E.

  57. @53US
    Herr Stemmler, Sie haben vermutlich gar keinen Tesla und tun nur so als ob.
    Gehen wir mal von 25 kWh/ 100 km aus, noch ohne Ladungs- und Leistungsverluste oder die Batterieheizung im Winter. Dann kostet es Sie 7,5 €, um 100 km weit zu fahren, bei heutigen Strompreisen, egal ob grün gelogenen oder grauen. Auf 200.000 km macht das dann 15,000.- € Treibstoffkosten. Und schon ist Ihre Milchmädchenrechnung den Bach hinunter. Ein sparsamer moderner Diesel kommt mit so 5 l zurecht, macht aktuell 5,75 €/ 100 km.

    Auch die Sache mit den Bremsen steht vielleicht im Prospekt, aber das stimmt so nicht. Ich musste kürzlich zwei Scheibenbremsen tauschen lassen: Wegen Rostfrass. Ich hätte zu selten gebremst, sagte mir die Werkstatt. Nun ja, ich fahre viel Langstrecke und fahre vorausschauend und benutze gerne die Motorbremse. Wenn bei mir die Bremsen wegen zu geringer Betätigung kaputtrosten, trifft das für den Tesla sicher auch zu. Sie wissen es nicht, weil Sie keinen haben. Ausserdem rekuperiert der Tesla nach meinem Kenntnisstand nur ca. 50 % der Bewgungsenergie, den Rest müssen Sie auch über die Bremse machen.
    Fazit: Sie spucken hier grosse Töne, ohne wirklich Bescheid zu wissen.

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