Diesel: Die Lückenmedien im Glashaus (5)

8. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Politik

Deutschlands politische und mediale Eliten blasen zum Krieg gegen das angeblich klima- und gesundheitsgefährdende Automobil. Da man damit nahezu das ganze Volk trifft, von den knapp 1 Mio. Beschäftigten der Branche über zahllose Mitarbeiter bei Zulieferern und Werkstätten bis zu den rund 45 Mio. Autobesitzern, greift man zur Salamitaktik. Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen. ARD und ZDF verhalten sich wie Staatsmedien und nehmen kritische Stimmen mit einem sogenannten „Faktenfinder“ aufs Korn [FAKT]. Ganz vorne dabei: Andrej Reisin vom NDR und Wolfgang Wichmann von tagesschau.de. Doch wie gut hält deren „Faktenfinder“ einem Faktencheck stand?

 

Bild 1. Tausende, zehntausende, hunderttausende Tote durch Dieselabgase – aufgrund zweifelhafter Studien liefern sich die Medien ein regelrechtes Wettrennen um die grausigsten Horrorzahlen

Bild 1. Tausende, zehntausende, hunderttausende Tote durch Dieselabgase – aufgrund zweifelhafter Studien liefern sich die Medien ein regelrechtes Wettrennen um die grausigsten Horrorzahlen

 

In den bisherigen Teilen dieses Aufsatzes wurde nachgewiesen, dass die NO2-Belastung der Luft in ganz Deutschland und auch an den sogenannten „Hotspots“ in den Städten auf im Prinzip unbedeutende Werte zurückgegangen ist. Wichtiger Grund hierfür ist die stetige Ablösung älterer durch jüngere Fahrzeuge mit besseren Abgasbehandlungssystemen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Auch wurde aufgedeckt, wie fragwürdig die Messmethoden sind und welche Tricks und Manipulationen zum Einsatz kommen. Im dritten Teil wurden die teils grotesk übertriebenen Behauptungen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Stickstoffdioxid sowie die offensichtliche Parteilichkeit sowohl der öffentlich-rechtlichen Medien als auch industriefeindlicher Behörden behandelt. Im vierten Teil wurde festgestellt, dass das Auto auch in der Stadt der Zukunft unverzichtbar bleibt und Elektromobilität zurzeit nicht realisierbar ist. Außerdem wurden Widersprüche in den Aussagen des Umweltbundesamtes beleuchtet und mafiöse Querverbindungen zwischen der Deutschen Umwelthilfe sowie Ministerien und Behörden aufgedeckt. Der jetzige fünfte Teil beschäftigt sich mit der angeblichen Gesundheitsgefährdung selbst durch geringste NO2-Konzentrationen.

 

Stickoxide – wie man den Teufel an die Wand malt

Im nächsten Abschnitt ihres „Faktenfinders“ wenden sich die Autoren wieder der Frage zu, wie gefährlich denn die von diversen Quellen emittierten Stickoxide für die menschliche Gesundheit seien. Stickoxide (d.h. NO und NO2), so steht es im „Faktenfinder“, seien nachweislich Umweltgifte, welche die Gesundheit von Menschen akut gefährden. Insbesondere Stickstoffdioxid sei als Reizgas mit stechendem Geruch bereits in geringen Konzentrationen wahrnehmbar. Der „überwiegende medizinische Konsens in der Umweltmedizin“ gehe davon aus, dass kein Schwellenwert benannt werden könne, der langfristige gesundheitliche Folgen von NO2 auf den Menschen ausschließe. Und dann kommt es knüppeldick: Da ist von erhöhter Sterblichkeit, Lungenkrebs sowie chronischen Atemwegsbeschwerden wie Asthma die Rede, was durch verschiedene Studien belegt werde. Zwar wird zugegeben, dass es „auch“ Wissenschaftler gebe, die diesen Studien widersprechen, doch gehe insgesamt die Mehrheit der Mediziner davon aus, dass Stickoxide einen wesentlichen Beitrag zu Atemwegserkrankungen beim Menschen leisteten. Und dann wird noch die Europäische Umweltagentur angeführt, die für das Jahr 2012 die Zahl von 10.400 Todesfällen in Deutschland durch Stickstoffdioxid berechnet haben will [HORREEA]. Diese Falschdarstellungen sind so massiv und gehen so eindeutig an den Fakten vorbei, dass man sich damit eingehend auseinandersetzen muss.

Bild 2. NOx-Verbindungen entstehen ständig in der Natur, z.B. durch Blitze oder bei Waldbränden (Foto: Pixabay)

Bild 2. NOx-Verbindungen entstehen ständig in der Natur, z.B. durch Blitze oder bei Waldbränden (Foto: Pixabay)

 

 

Das Märchen vom „Umweltgift NO2

Im Teil 3 dieses Beitrags war bereits gezeigt worden, dass der Begriff „Giftigkeit“ beim NO2 in den Konzentrationsbereichen, die in der Stadtluft auftreten, nicht zutrifft. Selbst an den am stärksten belasteten Hot-Spots liegen die mittleren Jahreskonzentrationen unter 90 µg/m3, und die Zahl der Stunden, an denen der Grenzwert von 200 µg/m3 überschritten wird, tendiert rapide gegen Null. Da sich niemand 24 Stunden am Tag genau an den wenigen, bewusst wegen ihrer hohen Abgaskonzentrationen ausgewählten Hot-Spot-Messpunkten aufhält, liegt die mittlere Belastung nahezu der gesamten Bevölkerung unter dem Immissionsgrenzwert von 40 µg/m3. Auf Ausnahmen wird weiter unten noch eingegangen. Das einzige, was an dem Passus der Faktenfinder zur Wirkung von NO2 auf den Menschen stimmt, ist daher die Bezeichnung „Reizgas“. Aber auch diese Wirkung ist unterhalb der 60 µg/m3, der für Büro- und Privaträume gilt, auf jeden Fall medizinisch unerheblich.

Hervorzuheben ist bei der Aussage der „Faktenfinder“ daher zunächst die Verwendung des Begriffs „Umweltgift“. Damit wird suggeriert, dass es sich um einen widernatürlichen, erst vom Menschen erzeugten Stoff handelt, der in der Natur nicht vorkommt und dieser schadet. Nichts könnte falscher sein: Stickoxide sind Teil natürlicher Kreisläufe, und sie werden gebraucht, denn ohne Stickstoff(dünger) gäbe es keine Pflanzen [BLIE] und auch keine Tiere, denn unser Körper braucht Stickstoff, um die lebenswichtigen Proteine aufzubauen, Bild 3.

Bild 3. Alle Proteine des Körpers enthalten Stickstoff, der über natürliche Kreisläufe via NO2-Bildung in der Atmosphäre über die Pflanzen aufgenommen wird. In dieser Strukturformel des Proteinbausteins Tetrapeptid sind die vier Stickstoffatome durch rote Punkte hervorgehoben (Grafik: Wikipedia, Jü)

Bild 3. Alle Proteine des Körpers enthalten Stickstoff, der über natürliche Kreisläufe via NO2-Bildung in der Atmosphäre über die Pflanzen aufgenommen wird. In dieser Strukturformel des Proteinbausteins Tetrapeptid sind die vier Stickstoffatome durch rote Punkte hervorgehoben (Grafik: Wikipedia, Jü)

 

 

Auch eine weitere, neuere Untersuchung belegt, dass die aus natürlichen Quellen stammenden Stickoxidmengen diejenigen aus modernen Diesel-PKW sogar um ein Vielfaches übertreffen [LEIS]. Verkehrsbedingte NO2-Emissionen sind nur in wenigen, von grün inspirierten Verwaltungen mit Bedacht ausgesuchten Bereichen mit starkem Verkehrsaufkommen und stark behindertem Luftaustausch überhaupt ein Thema. An der freien Atmosphäre werden die Emissionen schnell auf ein unkritisches Maß verdünnt und innerhalb weniger Tage aus der Luft entfernt. Dieser Abbau erfolgt teils durch Anlagerung an Oberflächen, teils durch Regen, der das NO2 zusammen mit Stäuben und sonstigen Belastungen aus der Luft regelrecht auswäscht.

 

Bild 4. Ein Skript der TU Darmstadt unterstreicht die große Bedeutung natürlicher Quellen für den Stickstoffkreislauf zwischen Atmosphäre, Boden und Gewässern (Grafik: [TUDA])

Bild 4. Ein Skript der TU Darmstadt unterstreicht die große Bedeutung natürlicher Quellen für den Stickstoffkreislauf zwischen Atmosphäre, Boden und Gewässern (Grafik: [TUDA])

 

 

Die Verwendung des Begriffs „Umweltgift“ durch die Autoren des „Faktenfinders“ belegt somit lediglich zwei Dinge: Eine mangelhafte Recherche und den Versuch, vorhandene Unkenntnis durch Verwendung eines nicht zutreffenden, aber stark negativ besetzten Begriffs zu übertünchen.

 

Die Lüge vom überwiegenden medizinischen Konsens

Im nächsten Passus des „Faktenfinders“ steht dann die Behauptung: „Der überwiegende medizinische Konsens in der Umweltmedizin geht davon aus, dass nach aktuellem Kenntnisstand kein Schwellenwert benannt werden kann, der langfristige gesundheitliche Folgen von NO2 auf Menschen ausschließt“.

Hierzu ist zunächst anzumerken, dass die Behauptung mancher Epidemiologen, es gebe keinen unteren Grenzwert für die Gefährdung durch NO2 in der Atemluft, angesichts der Tatsache, dass es überall einen natürlichen NOx-Anteil in der Atmosphäre gibt, schlicht weltfremd ist. Sie ist nichts weiter als eine spezifische Ausprägung der LNT-Theorie (Linear No Threshold), mit der grüne „Wissenschaftler“ bei uns auch gerne die Angst vor „dem Atom“ schüren.

Zweitens haben sich die „Faktenfinder“-Autoren mit ihrer Argumentationsweise vom angeblichen „Konsens der Wissenschaft“ sehr gründlich in die Nesseln gesetzt. Sie haben wegen ihrer Unkenntnis selbst einfachster wissenschaftlicher Sachverhalte nicht begriffen, dass dieser bei Medienjournalisten beliebte Trick, mit dem gerne im Bereich der Klimawandeldiskussion gearbeitet wird, bei der Diskussion um Stickoxide nicht greift. Beim „Klimawandel“ können sie auf eine solide Wand an fest verankerten Vorstellungen zurückgreifen, um angebliche „Skeptiker“ und „Leugner“ als Unwissende, ja sogar als rückschrittliche Wissenschaftsgegner darzustellen. Stickoxide sind dagegen ein Gebiet, bei dem es um klassische, solide erforschte Themen geht. Hier sind die Zahlenverhältnisse unter den Wissenschaftlern genau umgekehrt.

Deshalb geht das Argument der „Faktenfinder“ grandios nach hinten los. Zur Untermauerung ihrer Behauptung führen sie eine Sammlung von Stellungnahmen von ganzen sieben Wissenschaftlern an [SMCE], von denen einer Mitarbeiter des UBA ist und drei aus dem Ausland kommen. An diesen Stellungnahmen fallen vor allem zahlreiche Einschränkungen wie „hätte“, „könnte“, „steht im Verdacht“ usw. auf. Konkrete Festlegungen werden dagegen meist vermieden, und die aufgeführte Literatur wird von US-Quellen dominiert. Darunter finden sich auch „Studien“ bekannter Aktivisten wie der Dr. Susan Anenberg, die mit ihrer kommerziell arbeitenden Research-Firma Environment Health Analytics eng mit den Führungsoffizieren der DUH beim „International Council on Clean Transportation“ [ICCT] zusammenarbeitet. Dieser Artikel mit seinen rein hypothetischen Horrorzahlen wurde natürlich auch in den deutschen Medien dutzendfach zustimmend aufgegriffen und aufgebauscht [DW, MDR, WELT], Bild 4.

 

Bild 4. Wenn Jürgen Resch, Chefagitator der „Deutschen Umwelthilfe“, gegen Deutschlands Autoindustrie in den Krieg zieht, kommt Unterstützung aus allen medialen Rohren, und dubiose US-Studien werden als Tatsachen dargestellt, während wirkliche Fachleute kaum zu Wort kommen

Bild 4. Wenn Jürgen Resch, Chefagitator der „Deutschen Umwelthilfe“, gegen Deutschlands Autoindustrie in den Krieg zieht, kommt Unterstützung aus allen medialen Rohren, und dubiose US-Studien werden als Tatsachen dargestellt, während wirkliche Fachleute kaum zu Wort kommen

 

 

Die „Mehrheit der Wissenschaftler“ mit Sachkenntnis über gesundheitliche Auswirkungen von NOx findet sich in Deutschland jedoch in den beiden Fachgremien, welche für die Festlegung von Grenzwerten am Arbeitsplatz (MAK-Kommission, 36 Mitglieder) bzw. in Büros und Privaträumen (Ausschuss für Innenraumrichtwerte, 18 Mitglieder) zuständig sind. Von den von den „Faktenfindern“ aufgeführten „Experten“ ist seltsamerweise keiner überhaupt in einem dieser Gremien zu finden. Es ist seitens der „Faktenfinder“-Autoren schon eine ziemliche Dreistigkeit, diesen insgesamt 54 meist hochrangigen Wissenschaftlern, deren Kernkompetenz der Schutz der Bevölkerung vor Luftschadstoffen ist, ein derart zusammengewürfeltes Sammelsurium von wenigen Einzelmeinungen gegenüberzustellen und zu behaupten, diese repräsentierten den „überwiegenden medizinischen Konsens“ in der Frage der Gesundheitsschädlichkeit von NO2.

 

Bild 5. Solche unbequemen Wahrheiten des Diesel-Untersuchungsausschusses des Bundestags [BUTA] werden von den Medien totgeschwiegen. Stattdessen werden wir mit Horrormeldungen über „Diesel-Tote“ regelrecht überflutet

Bild 5. Solche unbequemen Wahrheiten des Diesel-Untersuchungsausschusses des Bundestags [BUTA] werden von den Medien totgeschwiegen. Stattdessen werden wir mit Horrormeldungen über „Diesel-Tote“ regelrecht überflutet

 

 

Frontalangriff auf den Diesel-Untersuchungsausschuss des Bundestags

Bei näherem Hinsehen fällt an der etwas konfusen Meinungssammlung der „Faktenfinder“ auf, dass diese ursprünglich wohl als „Info-Munition“ für Journalisten gegen den Bundestagsausschuss gedacht war, der sich seit 2016 mit der VW-Dieselaffäre beschäftigt hatte [BUTA] und dessen Ergebnisse einer Kamarilla aus Medienjournalisten sowie einigen eifernden Wissenschaftlern nicht passten, obwohl mit Oliver Krischer ein hochrangiger Funktionär der Grünen sogar stellvertretender Leiter dieses Ausschusses war. Der offensichtliche Missgriff der Herren Reisin und Wichmann fordert natürlich geradezu dazu heraus, sich die Schlussfolgerungen dieses derart angegriffenen Ausschusses einmal genauer anzusehen. Danach kann man die Aufregung einiger Herrschaften besser verstehen. In seinem Bericht hält der Ausschuss nämlich auf den Seiten Seiten 491 ff fest:

Die Kausalität unterstellende Aussage, jährlich würden 10.000 Menschen durch Verkehrsemissionen sterben, ist auch nach Ansicht des Ausschusses nach dem Ergebnis der Sachverständigenanhörung nicht haltbar.

– In Deutschland bestehen keine toxikologisch bedenklichen NO2-Werte in öffentlich zugänglichen Bereichen.

– Es gibt keine wissenschaftlich erwiesenen Zahlen dazu, wie viele Menschen aufgrund grenzwertüberschreitender NO2-Expositionen erkrankt oder gar gestorben sind.

– Überschreitungen von NO2-Grenzwerten an bestimmten Orten allein haben relativ wenig Aussagekraft. Es kommt vielmehr auf die an einem Ort bestehende Komposition bzw. Mischung mit anderen „Giftstoffen“ an. Der Sachverständige Professor Dr. Greim hält sogar eine Langzeitexposition von 60 µg/m3, wie sie für 0,02 Prozent der Bevölkerung Berlins an äußerst stark befahrenen Straßen Realität ist, für gesundheitlich eher unbedenklich.

– Die Wirkung von bestimmten Gasgemischen auf den menschlichen Körper steht zudem in Abhängigkeit zu weiteren Faktoren wie dem Wetter, der Aufenthaltszeit, dem Alter oder dem Gesundheitszustand.

– Deutschland nimmt im Vergleich zu anderen europäischen Staaten das Problem der Stickstoffoxidbelastung besonders ernst und prüft bewusst an kritischen Stellen. Der Sachverständige Professor Dr. Koch bemerkte hierzu: „Interessant ist übrigens, dass in anderen europäischen Ländern nicht an der ungünstigsten Stelle, sondern freistehend gemessen wird. Aus diesem Grund liefern fast alle Messstationen bereits 2010 Immissionswerte im Zielbereich des Grenzwertes von 40 µg/m3“. Umgebungsmessungen an besonders kritischen Punkten, wie sie der Sachverständige am Neckartor in Stuttgart zur Vorbereitung seiner Aussage vor dem Ausschuss vornahm, zeigen, dass eine hohe NOx-Belastung im Verkehr sich auf die Werte in der unmittelbaren Umgebung nicht negativ auswirken muss.

– Die Sachverständige Professorin Dr. Peters vom Helmholtz Zentrum München hat ausgesagt, dass[….]die wissenschaftlichen Ergebnisse bisher aber eine gesicherte lineare Expositions-Wirkungsbeziehung für Stickoxidemissionen und Erkrankungen oder Erhöhung der Sterblichkeit im Sinne einer robusten Zuweisung nicht zulassen [BUTA].

Bild 6. Zitat aus dem Abschlussbericht des Diesel-Untersuchungsausschusses des Bundestags

Bild 6. Zitat aus dem Abschlussbericht des Diesel-Untersuchungsausschusses des Bundestags

 

 

Angesichts dieser Schlussfolgerungen eines Ausschusses, in dem alle im Bundestag vertretenen Parteien Sitz und Stimme hatten und vor dem zahlreiche Wissenschaftler angehört wurden, muss man sich wirklich fragen, wieso die „Faktenfinder“ zu den offensichtlich völlig anderen Ansichten gekommen sind, die sie in ihrem Beitrag vertreten. Zwar ist es für einen Journalisten durchaus legitim, in Meinungsbeiträgen abweichende oder sogar sektiererische Ansichten kundzutun. Dies jedoch als neutrale Darstellung wissenschaftlich gesicherter Fakten auszugeben, wie es im vorliegenden Fall geschieht, wirft ein sehr schlechtes Licht nicht nur auf die beiden Herren selbst, sondern auch auf die Sender, die dieses Treiben wohlwollend zugelassen haben. Der „Faktenfinder“-Artikel vertritt weder die Mehrheitsmeinung der Wissenschaft noch die der Gesellschaft – in diesem Fall vertreten durch die im Bundestag vertretenen Parteien. Stattdessen vertritt er einseitig radikal-grüne Positionen. Die Sendeanstalten werden sich überlegen müssen, wieweit sie glauben, dies mit ihrem gesetzlichen Auftrag vereinbaren zu können. Journalistische Freiheit setzt doch eigentlich vom Grundsatz her Sorgfalt und Neutralität voraus.

Bild 7. Eine weitere „unbequeme Wahrheit“ des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Dieselaffäre

Bild 7. Eine weitere „unbequeme Wahrheit“ des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Dieselaffäre

 

 

Bei Abgasthemen gibt es Wissenschaftsbetrug im großen Stil

Eher nebenher erwähnt der Bericht des Bundestagsausschusses ein grundsätzliches Problem im Zusammenhang mit der Festlegung von Grenzwerten für Gase wie NO2: Den Unterschied zwischen Toxikologie und Epidemiologie, der auch in Folge 3 dieses Artikels bereits angesprochen wurde. Der Ausschuss kommt interessanterweise zu folgendem Schluss: „Epidemiologisch ist ein Zusammenhang zwischen Todesfällen

und bestimmten NO2-Expositionen im Sinne einer adäquaten Kausalität nicht erwiesen“.

Auf die grundsätzlichen Unterschiede zwischen den Methoden der Toxikologen und der Epidemiologen wurde bereits in einer früheren Folge dieses Artikels hingewiesen. Im Bereich der Toxikologie hat sich der Stand der Erkenntnisse im Laufe der letzten Jahrzehnte kaum geändert. Deshalb halten maßgebliche Fachleute aus diesem Bereich den derzeit geltenden Immissions-Grenzwert von 40 µg/m3 für übertrieben.

Aus dem Lager der Epidemiologie überschwemmt dagegen eine regelrechte Flut negativer Stellungnahmen bezüglich der Wirkung selbst geringer NO2-Konzentrationen seit Jahren die medizinische Fachliteratur. Vor diesem Hintergrund sind auch die besonders strengen Grenzwert-Vorgaben der WHO zu sehen. Hinzu kommen die in zahllosen Behörden und politischen Organisationen etablierten „Natur- und Klimaretter“, die in Wirklichkeit unsere technische Zivilisation ablehnen. Eine besonders unheilvolle Allianz zur Verteufelung des Diesels kam darüber hinaus durch die zusätzliche Verquickung derart dominierter Institutionen mit den Interessen der US-Automobilindustrie zusammen. Für die US-Autohersteller, die dem Entwicklungsstand europäischer PKW-Dieselmotoren nichts entgegenzusetzen haben, ist dies natürlich eine willkommene Gelegenheit, die missliebige Konkurrenz auszuhebeln. Da sehr viel Geld für „dieselkritische“ Forschungsergebnisse ausgelobt wird, finden sich auch schnell Wissenschaftler, die entsprechende Berichte erstellen. Es ist ganz so wie in Deutschland, wo sich manche Hochschul- und Forschungsinstitute darin zu übertreffen versuchen, Untersuchungen über die „Machbarkeit“ der Energiewende oder der Elektromobilität fast schon wie am Fließband zu produzieren. Oder glaubt irgendjemand im Ernst, dass z.B. ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Fraunhofer-Gesellschaft für Windenergiesysteme“ auf die Idee käme, eine Veröffentlichung über die Vorteile von Kernkraft- oder Kohlestrom zu verfassen? Für seine weitere wissenschaftliche Karriere wäre dies sicherlich alles andere als förderlich….

Treibende Kraft solcher „Auftragsforschung“ war in den USA die unter Obama mit großem Einfluss und entsprechenden Finanzmitteln ausgestattete Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA), die auch Herausgeber umfassender Kompendien [EPA] und zugleich Taktgeber ähnlicher Initiativen vor allem im angelsächsischen Raum [CANA] war. Wohin solch massive Beeinflussung von Zuwendungsempfängern führt, wurde Anfang des Jahres 2017 deutlich, als ein groß angelegter Betrugsfall mit toxikologischen Gutachten an der Duke University in Durham (North Carolina, USA) publik wurde [DUKE]. Presseberichten zufolge musste die Universität zugeben, dass für öffentlich finanzierte Studien über Atemwegserkrankungen durch Luftschadstoffe manipulierte bzw. sogar völlig frei erfundene Daten verwendet wurden. Diese Daten wurden „in verschiedenen Veröffentlichungen und Anträgen für Forschungsförderungen“ verwendet. Dabei ging es um erhebliche Summen: In dem entsprechenden Rechtsstreit werden 112,8 Mio. US-$ für Duke sowie weitere 120,9 Mio. US-$ für andere Universitäten genannt. Bei der Untersuchung von 36 Forschungsberichten stellte sich heraus, dass viele davon Zahlen enthielten, die schlicht erfunden waren. Die aktuelle Position der WHO, die noch vor 20 Jahren eine Innenraumkonzentration von 150 µg/m3 während 24 h für vertretbar erachtete, ist sicherlich nicht zuletzt von der EPA und ihren Schlussfolgerungen, die zumindest teilweise auf solchen gefälschten Berichten beruhen dürften, stark beeinflusst worden. In einer späteren Folge dieses Berichts wird noch detailliert darauf eingegangen, warum die meisten der für Dieselabgase durchgeführten epidemiologischen Untersuchungen als unglaubwürdig einzustufen sind. Sie bedürfen dringend einer kritischen Bewertung hinsichtlich „übersehener“ sozioökonomischer Faktoren sowie der Abgleichung der Ergebnisse mit nachprüfbaren toxikologischen Fakten.

 

Fakten und „Faktenfinder“

Die bisherige Analyse der von den „Faktenfindern“ von NDR und Tagesschau präsentierten Aussagen lässt erkennen, dass man sich dort alles andere als kritisch-investigativ mit dem Thema NO2-Immissionen der Stadtluft beschäftigt hat. Stattdessen übernimmt man einfach die Positionen von Hendricks und dem UBA, als seien deren Ansichten der Weisheit letzter Schluss. Eine eigenständige kritische Wertung von Daten und Hintergründen ist nicht einmal in Ansätzen erkennbar. Dies bestätigt die bereits bisher gemachte Erfahrung, dass die Mehrzahl der Medien – allen voran die Fernsehanstalten ARD, ZDF und ihre Landesdependancen – beim sogenannten „Diesel-Skandal“ einseitig, parteiisch und irreführend berichten. Statt um Ausgewogenheit und Sorgfalt bemüht man sich offenkundig eher darum, das Thema so darzustellen, wie die Bundesbehörden sowie die anderen etablierten Parteien es gerne haben möchten. Abweichende Meinungen von Medien, Journalisten oder Bloggern werden als unglaubwürdig hingestellt. So leistet man dem ideologischen Ziel der Deindustrialisierung Deutschlands durch „Dekarbonisierung der Volkswirtschaft“ Vorschub. Der Diesel ist dabei nur das erste Opfer. Es wird danach weitergehen, und zwar alternativlos.

Fred F. Mueller

 

Demnächst folgt Teil 6

 

Quellen

[BLIE] Umweltchemie. Von C. Bliefert. VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim, 1994. 453 S., Broschur 68.00 DM. – ISBN 3-527-28692-6

[BUTA] Drucksache 18/12900 – 492 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode

[CANA] Human Health Risk Assessment for Ambient Nitrogen Dioxide, Health Canada, Water and Air Quality Bureau, AIR@hc-sc.gc.ca

[DUKE] http://dailycaller.com/2017/07/03/epa-funded-research-lab-accused-of-fabricating-data-on-respiratory-illnesses/

[DW] http://www.dw.com/de/%C3%BCber-100000-tote-durch-dieselabgase/a-38849769

[EPA] EPA/600/R-15/068 January 2016 www.epa.gov/isa

[FAKT] http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/stickstoffdioxid-111.html

[HORREEA] https://www.eea.europa.eu/de/pressroom/newsreleases/zahlreiche-europaeer-sind-immer-noch/vorzeitige-todesfaelle-durch-luftverschmutzung

[ICCT] https://www.envhealthanalytics.com/single-post/2017/05/15/New-study-on-health-and-environmental-impacts-of-diesel-NOx-emissions-published

[LEIS] https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/20/das-kartell-der-dummheit-irrenhaus-deutschland-wie-wir-mit-dem-diesel-unsere-grundfesten-demontieren-teil-1-stickoxide-der-grosse-anteil-natuerlichen-ursprungs/

[MDR] http://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/faktencheck-todesfaelle-diesel-abgas-100.html

[SMCE] https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/news/diesel-skandal-wissenschaftler-widersprechen-schlussfolgerungen-der-abgeordneten-zu-gesundheitlich/

[TUDA] http://indigo.meteor.tu-darmstadt.de/umet/script/Kapitel1/kap01.html#%C3%BCber1-6-3

[WELT] https://www.welt.de/gesundheit/article164592990/Mehr-als-100-000-Tote-jaehrlich-durch-Stickoxide.html

 

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24 Kommentare
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  1. Und die besorgten Bürgen klagen bald für Fahrverbote in Innenstädten, weil sie alles den Medien und Grünen glauben.

  2. Die bei Medien schaffenden Bürger sind sicher eine Minderheit und das nicht nur bei der Wertschöpfung. Sie maßen sich aber eine Deutungshoheit bei vielen Vorgängen an, die Ihnen nach Prssekodex natürlich nicht zusteht. Sie betreiben Gehirnwäsche der Mehrheit der Bürger und stilisieren die „Reschs“ noch zum Robin Hood der Bürger hoch. Jürgen Resch ist ein Betrüger an der Wahrheit, betreibt ein erfolgreiches Geschaftsmodell auf unsere Kosten und sollte eigentlich als Betrüger am Gemeinwesen gebranndmarkt werden.Wer vorsätzlich den Sensor in den annus steckt, sollte nicht gegen „Dicke Luft“ klagen!
    Was ich von der „Unvoreingenommenheit“ und „Sachkenntnis“ einiger Richter halte, behalte ich für mich.
    Der AfD wird „Volksverhetzung“ vorgeworfen. Welches Geschäft betreiben die „Gehirnwäscher? Die AfD hat im Wahlkampf einige Probleme beim Namen genannt, die alle anderen Parteien sehr gerne verschwiegen haben. Wer hat eine und welche Quittung bekommen? Wann erhalten unsere Medien die Qittung? Äh, Zwangsgebührenerhöhung?.

  3. Tja, fake news:
    Wegen der Verhaftung von Augstein ging ich vor mehr als 50 Jahren auf die Strasse:
    Auf grund einens Fake News? Wurde Strauss irgendwann verurteilt? Nein, warum nicht?
    Sowie ich weiss, nein? Fake News? Noch mal?

  4. @sibbe
    was genau wollen Sie denn jetzt der geneigten Leserschaft mitteilen?

  5. @Fred F. Mueller #4
    Sie erinnern sich, F. J. Strauß, Spiegel-Skandal, Fake News damals und heute ?

  6. Ich halte es für skandalös, dass die öffentlich-rechtlichen Medien bedenkenlos Gehirnwäsche mit Fake-News betreiben. Es erinnert an die DDR und deren Staatsmedien. So weit zum Faktenfinder.

  7. „Mein Büro liegt 800 Meter von Deutschlands dreckigster Straßenkreuzung, dem Neckartor in Stuttgart, entfernt…“
    sollte man der mutigen Journalistin nicht mal einen link zu diesem Forum senden 😕 oder Material per Email, Hr. Mueller?

  8. Der jämmerlichste, unsachlichste Artikel, der zu diesem Thema hemals geschrieben wurde. Lieber Herr Mueller (wenn es Sie denn wirklich gibt), versuchen Sie dich in Zukunft nicht so plump Politiker, Bürger, Mediziner und Journalisten, die nicht Uhrer Meinung sind, zu verunglimpfen, dann glaubt man Ihnen vielleicht eher. Aber das pseudowissenschaftliche Geschmiere, obwohl Sie zum Teil in Ihrer Argumentation nicht total daneben liegen, ist einfach peinlich und unglaubwürdig.

  9. 1.Michael Krüger 8. Oktober 2017 10:45
    Und die besorgten Bürgen klagen bald für Fahrverbote in Innenstädten, weil sie alles den Medien und Grünen glauben.

    Herr Michael Krüger,

    und dachte immer das in den Innenstädten und am VW Auspuff die gesetzlichen Grenzen nicht eingehalten werden.

    Mal wieder diese böse Lügen-Presse.

    Hab es aber verstanden das die Gerichte nach den „Grünen Medien“ entscheiden und nicht nach Gesetzen.

    MfG

  10. @8 JJ
    lieber Hr. Jammer, Sie haben es erkannt, ich bin ein Bot. Und jetzt wäre es sehr freundlich, wenn Sie statt pauschaler Vorwürfe mal mit substanziellen Aussagen rüberkommen würden: Fakten, Zusammenhänge, Zitate etc, nur mal so als seriöser Einstieg in die Diskussion, denn der ist Ihnen ein wenig misslungen. Was z.B. missfällt Ihnen an den Statemnts des Bundestagausschusses?

  11. versuchen Sie dich in Zukunft nicht so plump Politiker, Bürger, Mediziner und Journalisten, die nicht Uhrer Meinung sind, zu verunglimpfen,

    Vermutlich einer dieser Bezahlschreiber, der Herr Jammer?

  12. @Stemmer

    Die NOx und Feinstaubwerte sind so gering wie nie, seit der Nachkriegszeit. Die Grünen und Medien waren es, die neue Grenzwerte und Fahrverbote in den letzten 10 Jahren entdeckt haben. Wenn das Leben in den Städten so gefährlich ist, dann zieht doch einfach aufs Land. Dort ist das Leben nicht nur gesünder, sondern auch billiger. Verstehe ich eh nicht, dass ein Großteil der Klima- und „Umweltschützer“/ Grünen in den Innenstädten (Betonwüsten) lebt. Denen ist dann Multikulti doch wichtiger als Umwelt- und Klima.

  13. Es ist ein Jammer #8 mit manchen Mitmenschen. Sie können es einfach nicht ab wenn jemand begründete Zweifel an ihrer „neuen Mathematik “ sät. 2x2=5soll per Mehrheitsentscheid richtig sein. Eine Ethik-Kommission wird das unter Ausschluß von Mathematikern beschließen.

  14. PS

    In Bremen leben die Grünen und Grünwähler direkt in der Innenstadt.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c2/B%C3%BCrgerschaftswahl_Bremen_2015.svg/2000px-B%C3%BCrgerschaftswahl_Bremen_2015.svg.png

    Dort haben die natürlich die höchsten NOx und Feinstaubwerte, die höchste Ausländerkriminalität, den meisten Verkehr, dass wenigste Grün. Das Leiden ist also selbst auferlegt, für mehr Multikulti in den Innenstädten. Grüne wollen halt Multikulti, Genderpolitik und ein buntes Leben in den Innenstädten und deshalb dort nicht wegziehen. Regen sich dann aber über Verkehr und NOx auf. So, wer in den Innenstädten leben will ist weder grün noch hat der das Anrecht auf Ruhe und Sauberkeit. Denn wo gehobel wird, fallen auch Späne.

  15. PS

    Auch in Berlin, Hamburg und München hocken die Grünen und Grünwähler natürlich in den NOx-verseuchten Innenstädten.

    https://www.merkur.de/politik/bundestagswahl-ergebnisse-wahlbezirke-in-berlin-hamburg-und-muenchen-zr-8725732.html

    Schreinen dann aber nach Grün, Natur und reiner Luft. Irre.

  16. Zusammenfassung: „NOx sind das neue CO2!“ oder schon wieder: „Shit-science“. Faktenfinder=Propagandamaschine(erzählt Lügen, Wahrheiten, Fakten, Erfindungen -- egal! Hauptsache,dass Kommunikationsziel wird erreicht)

    Danke für den Beitrag.

  17. @MK #15

    In den 1980er Jahren zogen vor allem Studenten in diese Gegenden, weil es dort billige Wohnungen (Altbau, schlechte Ausstattung) gab. Der West-Berliner Vorläufer der Grünen namens „Alternative Liste“ hatte dort bereits seine Hochburg. Heute sind diese Gegenden gar nicht mehr billig, sondern gentrifiziert. Die ehemaligen Studenten haben nämlich jetzt Geld, und mit Multikulti ist es auch nicht mehr so weit her weil die weniger begüterten Ausländer sich die teuren Mieten dort gar nicht leisten können. Multikulti ist in Wedding, wo die Hipster nicht hinwollen, aber nicht in PrenzlBerg wo sie alle grün wählen.

  18. @7 NoxUnbedarfter

    sollte man der mutigen Journalistin nicht mal einen link zu diesem Forum senden oder Material per Email, Hr. Mueller?

    im Prinzip keine schlechte Idee, ich bin mir nur nicht sicher, ob sie nicht dem Lager derer zuzurechnen ist, die mit diesem Argument darauf dringen, schnellstmöglich jetzt noch alle Kohlekraftwerke abzustellen!
    Und die Kernkraft gleich mit.

  19. @18 Fred Erst einmal herzlichen Dank für die ganze Mühe. Man fragt sich dann doch warum das mit der Recherche und dem Hinterfragen nicht ein bezahlter Journalist macht? Es mehren sich ja Artikel, die vordergründig, die Energiewende und Klimarettung mit den realen Problemen darstellen. Ich habe aber den Verdacht, daß einige mit Januskopf darunter sind. Sie schreiben das uns klare Scheitern der ganzen Bewegung dem nicht deutlich genugen „Vorwärts“ in den Abgrund zu.Wir sind die Schuldigen und Bremser. Nach der reinen Ökolehre, würde es funktionieren. Nur dumm auch da wieder ein Konjunktiv.

  20. @anorak2

    Die ehemaligen, grünen Studenten, die heute in der Innenstadt in Villen leben, könnten sich aber gerade ein Leben im Speckgürtel der Städte leisten, tun sie aber nicht. Die bleiben an ihren angestammten Plätzen, mit viel Gastronomie, Subkultur und eben viel Verkehr und NOx und Feinstaub. Die wohlhabenden Familien ziehen hingegen raus aus die Städte in die Speckgürtel. Und klar, Stadtwohnungen werden immer teurer, in Bremen alle ausverkauft, da Investoren dort ihr Geld anlegen. Wohnraum ist knapp, vor allen in den Städten, denn die Migranten ziehen in die Städte, nicht aufs Land und die Familien ergreifen die Landflucht. Laut einer Studie der Uni Bremen bleiben in den Städten die 3 A’s. Alte (Altgrüne in ihren Villen), Arme, Ausländer.

  21. Oh mein Gott, der Körner traut sich ja schon wieder aus seinem Kellerloch heraus, nicht wahr, Udo-der-nix-stemmt?

    Es ist ausserdem ein Jammer, wenn klein Jenzilein ein Pauschalurteil fällt, ohne jegliche Gegenargumente….los, stop, schade…..wieder ein grünes U-Bo(o)t, das den falschen Hafen angelaufen hat…..und nun am Meeresgrund liegt wie ne bleiernde Ente, nur weil er physikalisch vergessen hat, wie man den fetten U-Boot-Arsch wieder hinten hoch kriegt.

    NOX, Feinstaub, Ruß, unverbrannte Motoröl Rückstände…..jup…..wenn mal ausnahmsweise ein Trabi (Liebhaberstück und Oldtimer) vor einem fährt….fällt das heute schon extrem am Geruch auf…..währenddessen…..maximal die sauren Eier aus dem Kat-bestückten Nobelhobel entfleuchen.
    Joo……wir Ossis hätten alle Tod sein müssen bei den fiesen Abgaswolken die uns hunderttausende Zweitakter um den Riechrüssel gehauen haben.

    Übrigen…speziel BHKW…..gibs ne janz nagelneue Sau….die wir grad durch en Biogas-Kaggervergaser jagen…..nennt sich „Formaldehyd“…….tja, leider stirbt damit auch die Energiewende, weil diese Werte ab 2019….so gut wie unmöglich einzuhalten sind.
    Tröstet euch Kollegen…..dafür explodiert demnächst der Endkunden-Strompreis….und wir werden auch damit, irgendwann Weltmeister.
    Juhu……ich fordere „Flaschenpfand auf 50 Cent raufsetzen“, damit die Rentener ein sicheres Einkommen haben um zukünftig auch noch ne Funzel beim Zubettgehen ausmachen zu können.

    Übrigens…..ick als Blaumann darf weiterhin 950 Mikrogramm NOX (MAK) 8 Stunden täglich in meiner Werkstatt ertragen…..weil ja so ein Blaumann auch bis zur Rente kerngesund ist und ihm dat fiese Zeuch absolut nix ausmacht…..oder, es gibt zu viele Blaumänner und man versucht damit……janz unauffällig, überzähllige Werktätige um die Ecke zu bringen……was für ein perfider Plan aber auch.

    Man kann nich alles haben….entweder CO2 minimierte Motoren…..oder BigBlogs mit 8 Liter Hubraum, die NOX nich mal im Ansatz kennen….Opfer der Klimapropaganda, und keiner hat sich gegen diesen Stuß auch nur ansatzweise gewehrt……möge VW vom Teufel geholt werden, ich fahre Citroen, grins.

    Onkel Heinz…….mein Cent als Senf zum Thema, das Deutschland endgültig den technischen Heldentod sterben wird, aus Dummheit, gepaart mit Feigheit und ein riesen Schuss Verlogenheit obendrauf.

  22. „Meine Hoffnung heißt Jürgen Trittin“ -- bissig geschrieben und schnell zu lesen :-

  23. @7
    Die Dame ist witzig. Kauft sich ein E-Auto wegen der Abgase und schreibt dann einen Artikel über CO2.

  24. #23

    Die Dame ist witzig

    -- diese ist bissig :- 2 x Jamaika u.a.

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