Diesel-Skandal: Das „Stuttgarter Lügentor“ entlarvt

12. Januar 2019 | Von | Kategorie: Artikel, Medien, Politik

In Deutschland zwingt der Umwelt-Khmer Rouge Jürgen Resch mit seinem Mikro-Verein Deutsche Umwelthilfe (DUH) der Bevölkerung mit freundlicher Hilfe von Politik und Gerichten seine abstrusen Vorstellungen von Umweltschutz auf. Flächendeckend werden Diesel-Fahrverbote erlassen, Millionen Autofahrer enteignet und zugleich die Autoindustrie – eine der entscheidenden deutschen Hightech-Branchen – massiv geschädigt. Der volkswirtschaftliche Schaden dieser Aktionen, die auf willkürlich zu niedrig festgelegten Grenzwerten beruhen, hat die 100-Mrd-Grenze bereits bei weitem überschritten. ProtesteMicrosoft Word - DasStuttgarterLügentor von Wissenschaftlern und Betroffenen wurden bisher von den Medien zumeist abgebügelt. Doch jetzt haben einige Journalisten der ARD einmal gründlich nachrecherchiert. Ihre Reportage „Das Diesel-Desaster“ (ARD, 7.1.2019 um 21:45) dokumentiert mit zahlreichen Interviews und Aufnahmen direkt von Brennpunkten wie dem Stuttgarter Neckartor, in welchem Umfang hier der Bürger von der Politik betrogen wurde und wird. Die Politik hat den Schlamassel durch viel zu niedrige, wissenschaftlich unhaltbare Grenzwerte verursacht. Aus wahltaktischen Gründen will man die Schuld am Desaster nicht zugeben, sondern überlässt die Drecksarbeit dem willkommenen Vollstrecker Jürgen Resch und den Gerichten. Es könnte ja sonst Wählerstimmen kosten.

Besonders entlarvend ist die Reaktion der Bundeskanzlerin auf die Frage eines Journalisten, wieso es denn zu den derzeitigen Grenzwertfestsetzungen gekommen sei. Sie beruft sich auf angeblich wissenschaftliche Erkenntnisse der World Health Organisation (Die Beschlüsse zu den irrsinnig niedrigen Grenzwerten sind allerdings nur in Europa und nicht zuletzt dank ihrer aktiven Mitwirkung zustande gekommen). Ihr Gesichtsausdruck bei der BeantMicrosoft Word - DasStuttgarterLügentorwortung machte überdeutlich, wie lästig ihr die Fragen sind und wie wenig sie sich für die Konsequenzen ihrer Politik für den Bürger interessiert. Alte DDR-Schule halt. Sowas nannte man dort früher Betonköpfe.

Diese Dokumentation ist noch bis 2020 in der Mediathek der ARD abrufbar. Wer sich nicht mit langen Ladezeiten herumärgern will oder das Ganze für private Zwecke abspeichern will, kann sich das Ganze mithilfe eines kostenlosen Mediathek-Viewers herunterladen.

Fred F. Mueller

Quellen:

Mediathek-Link: http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Das-Diesel-Desaster/Video?bcastId=799280&documentId=59193682

Link für Mediathek-Viewer: https://mediathekview.de/download/

 

Microsoft Word - DasStuttgarterLügentor

 

 

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10 Kommentare
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  1. Die Doku hatte ich auch gesehen. War hervorragend. Und Merkel ist schon lange völlig ausgebrannt. Muss einen guten Arzt haben. Es soll mehrere Bundestagsabgeordnete geben, die sich fit-spritzen lassen sollen, wie man hört.

  2. Man sollte aber hier nicht ablenken. Die Umwelthilfe kann die Verfahren nur gewinnen, weil der Gesetzgeber die bekloppten Gesetze gemacht hat.

  3. Kompliment Hr. Müller für den unermüdlichen Einsatz! Einige ihrer hier in der Glashausserie gebrachten Fakten, z.B. Kerzen, wurden endlich mal von mutigen Journalisten des ÖR bildhaft gut verständlich für Laien umgesetzt.
    Gefiel mir auch prima die Einblendung: Kalifornien 57µg, USA 103 µg.
    Bleibt die Frage, warum beim Stab der hochbezahlten Autobosse nicht bereits 2010 Alarmstufe war? Gefahr unterschätzt, zu sehr auf „Betonköpfe“ verlassen?
    Gilt auch für die „Energiewende“ u.a.:

    machte überdeutlich, wie lästig ihr die Fragen sind und wie wenig sie sich für die Konsequenzen ihrer Politik für den Bürger interessiert

  4. „Man sollte aber hier nicht ablenken. Die Umwelthilfe kann die Verfahren nur gewinnen, weil der Gesetzgeber die bekloppten Gesetze gemacht hat.“

    So ist es!
    Und wer bekloppte Gesetze macht ist bekloppt!

  5. @Joe Keks

    Das wiederum liegt an den Wählern. Die Wagenknecht hat gar eine gelbe Weste vorm Bundestag angezogen und vorher schon mit steh auf versucht eine Bewegung wie in Frankreich auszulösen. Der deutsche Michel ist aber zu blöd dazu und war es schon immer. Die haben sich auch im Krieg die Häuser wegbomben lassen, ohne aufzumucken.

  6. „Das wiederum liegt an den Wählern. Die Wagenknecht hat gar eine gelbe Weste vorm Bundestag angezogen und vorher schon mit steh auf versucht eine Bewegung wie in Frankreich auszulösen. Der deutsche Michel ist aber zu blöd dazu und war es schon immer. Die haben sich auch im Krieg die Häuser wegbomben lassen, ohne aufzumucken.“

    Sieh an, es geht auch ohne Perpetuum Mobile 😉

    Leider alles richtig, was Sie sagen.
    Im Übrigen gilt: umso (schein)gebildet, umso blöder!

  7. @Keks

    Da sind wir ja mal einer Meinung. In der DDR hat es 40 Jahre Gängelung gebraucht, bis die Leute aufmucken. Das EEG gibt es erst seit 2000. Also wird es wohl noch 20 Jahre dauern, bis die Leute auch im Westen aufmucken. Und die Grünwähler schreien dann vermutlich zuerst auf, da die meisten in Innenstädten leben und auf Stromausfall, Heizungsausfall und Wasserausfall nicht mehr eingestellt sind. Die schreien ja schon auf und rufen bei der Polizei an, wenn in Flensburg mal der Strom an Morgen für 3 Stunden ausfällt.

    Mir sind die Fahrverbote übrigens ganz recht. Trifft auch die Grünwähler in den Innenstädten. Das Viertel in Bremen, wo die leben ist zugeparkt mit PKWs mit Verbrennungsmotoren. Kommt man mit den Fahrrad sogut wie nicht durch an den parkenden und fahrenden PKWs. Die Sielwallkreuzung und der Osterdeich ist ein Verkehrsschwerpunkt in Bremen. Dort leben die grünen Idioten. Und haben um die Ecke am Wall auch ihr Büro. Bioläden wie Alnatura sind auch da. Und die Disco Lila Eula, wo Rudi Dutschke schon 1967 die Weltrevolution ausgerufen hatte. Und am Eck zum Viertel haben die auch den AfD-Politiker umgehauen.

  8. „In der DDR hat es 40 Jahre Gängelung gebraucht, bis die Leute aufmucken.“

    Na ja, sollte man nicht überbewerten.
    Aufgemuckt haben sie schon 1953 am 17. Juni. Damals war die Besatzungsmacht aber äußerst humorlos.
    Das war 1989/90 anders…

  9. @ D.6.0ltr

    Bleibt die Frage, warum beim Stab der hochbezahlten Autobosse nicht bereits 2010 Alarmstufe war? Gefahr unterschätzt, zu sehr auf „Betonköpfe“ verlassen?

    Das UBA wusste auf Basis der Datenlage bereits 2009, dass die EU-Grenzwerte auch mit Euro 5/6-Dieseln 2010 auf keinen Fall einzuhalten waren, in vielen Kommunen auch nicht bis 2020. Das UBA hat das auch dem VDA vorgetragen und auf frühere Zurverfügungstellung der Euro 6 Diesel gedrängt (was auch viele Hersteller gemacht haben).

    Vermutlich haben die Beteiligten nicht mit den aktuellen Gerichtsurteilen gerechnet, sie haben sozusagen auf Kosten der Diesel-Käufer spekuliert. Im Wesentlichen hat sich dann aber das grüne Regierungspräsidium Stuttgart vor Gericht zahm gegeben und den Weg für Deutschland-weite Fahrverbote bereitet.

  10. @9 #M.B.

    nicht mit den aktuellen Gerichtsurteilen gerechnet

    klar :- immerhin scheint jetzt nach dem ARD.Report sich ob der desolaten Lage der Wind etwas zu drehen; die erfolgreiche unglaublich frech dreiste populisitsche „Fukushima-Masche “ (Atomtote -- Dieseltote) bröckelt …

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