Grün wirkt – Hannovers Schulen jetzt GENfrei

2. März 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Gentechnik, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik

HannoverGen UnerwünschtIn Hannover gab es bis vor kurzem das Modellprojekt HannoverGEN, bei dem an einigen ausgewählten Schulen Projekte zum Thema Biotechnologie und Gentechnik durchgeführt werden konnten. Auf der Seite hannovergen.de heißt es in einer Selbstdarstellung:

In den speziell ausgestatteten HannoverGEN-Schullaboren können Schülerinnen und Schüler unter professioneller Anleitung selbständig biotechnologische Experimente durchführen und sie mit Unterrichtsinhalten unter Einbeziehung ethischer Aspekte verknüpfen. Das Experimentieren erleichtert den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Molekularbiologie und macht neugierig auf Naturwissenschaften und Technik. So wird HannoverGEN zu einem Bindeglied zwischen Schule und Wissenschaft.

Von der bisherigen Niedersächsischen Landesregierung war geplant das Projekt auf das gesamte Bundesland auszuweiten und in einem nächsten Schritt 50 weitere Schulen einzubeziehen. Dazu wird es jetzt, nachdem Rot-Grün im Land das Sagen hat, nicht mehr kommen. Schließlich haben diese sich ausdrücklich vorgenommen, „Niedersachsen gentechnikfrei zu halten“. Und dazu gehört selbstverständlich auch, dass die Schüler im Land selbst vor einem zu detaillierten Wissen über die Gentechnik geschützt werden müssen.

Schon lange ein Dorn im Auge war das Projekt HannoverGEN den Lobbyisten der Biobranche. In einer hochtrabend „Hintergundstudie“ genannten Gegenschrift mit dem Titel „Keine Akzeptanzbeschaffung für Agro-Gentechnik in den Schulen! HannoverGEN und NiedersachsenGEN stoppen!“ von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ist zu lesen, warum das so ist:

Das Projekt wird seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht und läuft offensichtlich auf eine Akzeptanzbeschaffung für die Agro-Gentechnik hinaus. Mit Steuermitteln geförderte Projekte in Schulen müssen so konzipiert sein, dass sie nicht in den Verdacht geraten, letztlich den Lobbyaktivitäten der Industrie Hilfestellung zu leisten.

(…) Wir fordern stattdessen eine möglichst umfassende naturwissenschaftliche Bildung und eine ausgewogene Auseinandersetzung mit modernen Technologien.

Wie man sich eine solche „möglichst umfassende naturwissenschaftliche Bildung“ und „ausgewogene Auseinandersetzung“ vorstellen muss, wird jetzt deutlich. Wissen über Gentechnik darf dabei jedenfalls auf keinen Fall vermittelt werden.
Finanziell unterstützt wurde die Arbeit der AbL von verschiedenen Bio-Verbänden, darunter so bekannte Namen wie Demeter und Naturland. Ein pikantes Detail dabei ist, dass Naturland die Organisation ist, nach der auch ein Biobetrieb in Bienenbüttel seine Zertifizierung erhalten hat. Also eben jener Betrieb dessen EHEC-verseuchte Sprossen im vorletzten Jahr 53 Menschenleben gefordert haben und durch die tausende Menschen so schwer erkrankten, dass viele von ihnen Zeit ihres Lebens auf künstliche Dialyse angewiesen sind.
Es hat schon eine gewisse Ironie dass gerade die Branche, die erfolgreich dafür gesorgt hat dass die Bevölkerung nicht zu viele Informationen über den bislang größten Lebensmittelskandal der Bundesrepublik erhält, jetzt auch erfolgreich dafür gesorgt hat, dass Schüler über die Gentechnik möglichst völlig im Unklaren gelassen werden. Was die Biobranche hiermit erreichen möchte ist offensichtlich. Nämlich, dass ein Wissen über die Möglichkeiten, dazu gehören mögliche Risiken und auch Chancen die sich aus der Gentechnik ergeben, exklusiv von den Technologiegegnern vermittelt wird.
Man verfährt hier nach dem Grundsatz, den die österreichische Schriftstellerin und Erzählerin Marie von Ebner-Eschenbach bereits im 19. Jahrhundert geprägt hat: „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ Und wie es sich in Deutschland diesbezüglich verhält ist seit dem Augsburger Religionsfrieden im Jahr 1555 eindeutig geklärt. „Cuius regio eius religio“ heißt es dort. Auf Deutsch: Wer regiert bestimmt, was das Volk zu glauben hat.

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62 Kommentare
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  1. Dass HannoverGen von Rot-Grün gestoppt werden würde, war sich ein ganz wichtiger Grund dafür zu sorgen, dass dieses Bündniss in Niedersachsen nicht das Sagen bekommt. Dies Projekt war aber sicherlich viel zu wenig bekannt um Einfluss auf die Wahlentscheidung zu nehmen zu können. Erst jetzt, nachdem die Würfel gefallen sind, liest man etwas mehr darüber. Solche Projekte sind für eine gute Ausbildung wohl deutlich wichtiger als so Nebensächlichkeiten wie Oberschule oder lieber Gesamtschule und was mit wievielen Zügen. Eine Diskussion über Schulpolitik, die sich mehr mit inhaltlichen Fragen als mit organisatorischen auseinandersetzt wäre sicherlich hilfreich. Dann würde der Öffentlichkeit auch klar werden, wie bestimmte Verbände ihre Ideologie in den Unterricht drücken wollen. In dem Link zur Hintergrundstudie des Abl steht Ende Kapitel 1.1 folgendes:

    Des Weiteren kann kritisiert werden, dass keine nachvollziehbare Begründung für die Priorisierung der
    Agro-Gentechnik im schulischen Unterricht vor anderen Themen vorliegt. Schließlich ist molekulare Genetik, insbesondere Agro-Gentechnik, in der schulischen Bildung nur eines neben anderen möglichen „High-
    Tech-Themen“, etwa „Solartechnik“, „globaler Ressourcenschutz“ oder „intelligente Kreislaufwirtschaft“.
    In der Tat stellt sich die Frage, ob nicht gerade im Fach Biologie die Förderung eines umfassenderen Umwelt- und Naturverständnisses sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung den Vorrang vor einseitig auf techologischer Umsetzbarkeit fixierten Themen haben sollte

    Da wird „Solartechnik“ erwähnt, sicher weil es ein Modebegriff ist und nicht weil es in den Biologieunterricht gehört. „Globaler Ressourcenschutz“ oder „intelligente Kreislaufwirtschaft“ sind allgemeine Konzepte, die zum Lernen mit Sicherheit erst einmal mit fassbaren Details, genau techologischer Umsetzbarkeit, aufgefüllt werden müssten. Wenn man sich das einmal klar macht, dann fängt man vielleicht an auch über so eine Worthülse wie „nachhaltige Entwicklung“ nachzudenken.
    Leider geraten solche Fragestellungen nie in die öffentliche Diskussion aber vielleicht gibt das Abwürgen von HannoverGen doch einigen zu Denken.

  2. neben anderen möglichen „High-
    Tech-Themen“, etwa „Solartechnik“, „globaler Ressourcenschutz“ oder „intelligente Kreislaufwirtschaft“.

    Immerhin haben die ABL-Leute es selbst erkannt und „High-Tech“ bei der Solartechnik in Anführungszeichen gesetzt..
    Und was ist „angewandte Photosynthese“ zur Produktion von Getreide für die zahlreichen Biogas-Anlagen in NDS anderes als „Solartechnik“?

    Noch eine kleine Korrektur zum Artikel: die EHEC-Epidemie liegt bereits knapp zwei Jahre zurück; das unterstreicht einmal mehr, wie erfolgreich man auf das kurze Gedächtnis des Wahlvolks setzen kann.

    [Vielen Dank, ich habe das korrigiert. RK]

    Und dafür, was das Volk zu glauben hat, sorgt ja schon unsere demokratieabgabe-finanzierte ÖR-„Volksaufklärungsmaschine“ WDR am 12.02.13:
    ..“Wir fahren jetzt ‚mal zu Greenpeace, denn die kennen sich damit aus“..
    (Je nach Anlaß fungiert die Greenpeace-„Gentechnik-Fachfrau“ übrigens auch noch als Chemie- und Landwirtschaftsexpertin..)

    Spätestens hier wird auch klar, daß es beim Wort „Demokratieabgabe“ mitnichten bloß um Geld geht:
    Wir geben unsere Demokratie ab -- an eine Ökopriesterkaste.

  3. In dem Link zur Hintergrundstudie des Abl steht Ende Kapitel 1.1 folgendes:

    „Des Weiteren kann kritisiert werden, dass keine nachvollziehbare Begründung für die Priorisierung der
    Agro-Gentechnik im schulischen Unterricht vor anderen Themen vorliegt. Schließlich ist molekulare Genetik,
    insbesondere Agro-Gentechnik, in der schulischen Bildung nur eines neben anderen möglichen „High-
    Tech-Themen“, etwa „Solartechnik“, „globaler Ressourcenschutz“ oder „intelligente Kreislaufwirtschaft“.
    In der Tat stellt sich die Frage, ob nicht gerade im Fach Biologie die Förderung eines umfassenderen Umwelt- und
    Naturverständnisses sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung den Vorrang vor einseitig auf techologischer
    Umsetzbarkeit fixierten Themen haben sollte“

    Also das schlägt ja wohl dem Fass den Boden ins Gesicht.
    Welche Shitraucher bezeichnen „Solartechnik“, „globaler Ressourcenschutz“ und „intelligente Kreislaufwirtschaft“ als „HighTech-Themen“?
    Die Beantwortung dieser Frage erübrigt sich nach kurzem Nachdenken.
    Es gruselt einem nur noch in Deutschland.

  4. #2
    aus einer bildunterschrift des wdr beitrags:

    Die Verwendung gentechnisch veränderten Futters muss nicht gekennzeichnet werden. Viele Hersteller garantieren aber genfreie Viehzucht.

    wenn es nicht so traurig wäre könnte man lachen.

  5. @ michael m:
    Das beste, was ich mal gesehen habe, war ein ‚Bio‘-Stand mit der Werbung ‚Atomfreies Gemüse‘ 😀

  6. Mit spätestens dieser Aktion hat sich Grün als das geaoutet, was es tatsächlich ist -- moderner Totalitarismus / Faschismus.

    Es geht hier um Umerziehung und Gleichschaltung im Sinne der Ideologie. Was früher „Rassenlehre des Deutschen Volkes “ in der braun gefärbten Variante des Totalistarismus und „Wissenschaftlicher Materialismus“ in der rot gefärbten war, ist das Dogma „Nachhaltigkeit“ in der grün gefärbten Variante. Der Gegner, den es auszurotten gilt, ist -- wie immer- das freie Denken außerhalb der politisch gewünschten Dimensionen.

    Es ist schwer den Grünen Totalitarismus in gemein bekannte Faschismustheorien einzuordndnen. Letztendlich liegt dieses allerdings daran, dass klassische Faschismustheorien unter „Linker“ Deutungshoheit formuliert wurden, die es natürlich -- wie der Teufel das Weihwasser -- vermieden haben, ihre eigene Weltsicht in die für den Leser offenkundige Nähe des angeblichen Feindbildes zu rücken, des halb wurde der Faschismus abgrenzend immer als „rechts“ definiert.. Eine Ausnahme -- und einen Ansatz für die Analyse des Grünen Totalitarismus -- bildet hier vielleicht Ernst Nolte, dessen Faschismustheorie sich von der linken Interprätationshoheit fundamental unterscheidet und eben deshalb von dieser Seite massiv angegriffen wurde.

  7. Könnt Ihr mir mal erklären, warum immer wieder Kommentare von mir (wie heute zu diesem Thema) „verschwinden“ ?

  8. @ FK9 Pilot

    Über Nolte brachte unlängst BRalpha einen Bericht zu seinem 90. Geburtstag Noltes. Hier geht es auch um den Historikerstreit, aber eine abschließende Bewertung wird dort nicht vorgenommen. Ich wage mir da auch keine zu. Ich hab es kommentiert.

    Hier bei Science-Skeptikal schrieb schon vor über einen Jahr Peter Heller:

    Dies steht im Gegensatz zu einem totalitären Staatsverständnis, in dem die persönliche Handlungsfreiheit allgemeinen, ideologisch abgeleiteten, als gesamtgesellschaftliche Aufgaben verstandenen Dogmen unterworfen ist und durch diese begrenzt wird. “Gemeinnutz geht vor Eigennutz” ist nicht nur ein dem Nationalsozialismus zuzuordnendes Prinzip, sondern inhaltliche Schnittmenge zwischen allen totalitären Systemen. Und was jeweils “Gemeinnutz” bedeutet, liegt in der Definitionshoheit einer Elite, die keiner demokratischen Kontrolle unterworfen ist.

    Dies gilt auch heute noch. Hier in Rudulfs Beitrag, und auch in meinem, wird aufgezeigt inwieweit sich diese totalitären Vorstellungen weiter verfestigt haben.

  9. @sonnenanbeter

    kann es sein das du viele links in deinen kommentaren verwendet hast? die werden gern automatisch durch den spamfilter geschluckt…

    oder klickerst du du nicht auf kommentar senden sondern auf senden?

    falls du auf senden klickerst wird dein kommentar nicht übertragen!

  10. @ sonnenanbeter:

    Es befindet sich jedenfalls kein Kommentar von Ihnen im Spam-Ordner.

  11. Das Projekt wird seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht und läuft offensichtlich auf eine Akzeptanzbeschaffung für die Agro-Gentechnik hinaus. Mit Steuermitteln geförderte Projekte in Schulen müssen so konzipiert sein, dass sie nicht in den Verdacht geraten, letztlich den Lobbyaktivitäten der Industrie Hilfestellung zu leisten.

    (…) Wir fordern stattdessen eine möglichst umfassende naturwissenschaftliche Bildung und eine ausgewogene Auseinandersetzung mit modernen Technologien.

    Das ist ja wohl an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten! Schauen wir uns doch mal die Klimaschutzkampagnen und das sonstige Ökogedons in den Schulen an, das ist Lobbyarbeit in Reinkultur. Und was diese Typen unter moderne Technologien verstehen, ist ja auch sattsam bekannt, fängt mit Gülledüngung an und hört bei Pferd und Wagen nicht auf 😉

    karl.s

  12. #5. Tritium

    Das beste, was ich mal gesehen habe, war ein ‘Bio’-Stand mit der Werbung ‘Atomfreies Gemüse’

    das Gemüse ist dann wohl nur mit speziellen Brillen oder sonstigem Spezialgerät zu sehen? Wenn es keine Atome enthält, ist es ja nicht da. Oder doch? Man weiß es nicht. Atomfreies Gemüse unterliegt wahrscheinlich anderen physikalischen Gesetzen, nämlich den ökologisch korrekten 🙂

    karl.s

  13. Interessant, Gentechnikfreies Niedersachsen…..somit darf dann auch nicht mehr gepfropft werden und die natürliche Kreuzung von Arten hat auszubleiben. Man will der Natur verbieten sich zu verändern. Rassenreinhhaltung so zu sagen…sehr interessant 😉
    Ich habe gedacht Rasse, Reinheit und einheitliches Gedankengut waren immer die Kampfbegriffe der Faschisten….Wer nicht für uns ist, der ist eben gegen uns und ist dementsprechend zu bekämpfen…sehr interessant 😉
    Erst Rot, dann Grün und zum Schluss Braun…ich sag´s ja!

  14. Ich habe gedacht Rasse, Reinheit und einheitliches Gedankengut waren immer die Kampfbegriffe der Faschisten

    Ich bin zur Zeit, angesichts der jüngsten Entwicklungen, auch der, die Rudolf Kipphier beschreibt so etwas wie sprachlos.

    Für einen halbwegs gebildeten Bürger, der jahrelang im Geschichtsuntericht mit vor allem eben jenen 12 Jahren deutscher Geschichte konfrontiert wurde, sollte es doch eigentlich selbstredend sein,eben solche Tendenzen zu erkennen.

    Ich verstehe schon fast gar nicht mehr, warum es hier noch einer Diskussion bedarf. Ich bin eigentlich nur noch so etwas, wie einigermaßen entsetzt.

  15. Als erstes aufmerksam gemacht auf dieses Thema hat in der deutschen Bloggerscene übrigens Florian Freistetter von Astrodicticum Simplex, dessen hervorragenden Artikel ich an dieser Stelle gerne empfehlen möchte.

  16. Vielleicht hilft das hier klar zu machen, dass sich nicht alle die Antiaufklärung der niedersächsischen Landesregierung gefallen lassen:
    https://www.openpetition.de/petition/online/lernen-sie-das-schulprojekt-hannovergen-kennen-bevor-sie-es-beenden-herr-weil

  17. Grün wirkt (würgt)…….im wahrsten Sinne des Wortes.

    SPD kämpft für Wahlzettel mit Fotos

    Laut eine wissenschaftlichen Studie sind 2,3 Millionen Menschen in Deutschland Analphabeten im engeren Sinne: Dies sind 4,5 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren. Hierunter fallen auch 300.000 Menschen, die noch nicht einmal ihren Namen schreiben können. Zwei Millionen Menschen können zwar einzeln Worte lesen und schreiben, aber keine ganzen Sätze. Selbst gebräuchliche Wörter müssen diese Menschen Buchstabe für Buchstabe zusammensetzen. 7,5 Millionen Menschen gelten als funktionale Analphabeten, die keine zusammenhängenden Texte lesen können. Das sind über 14 Prozent der Bevölkerung.

    Joo, schön das Volk verblöden, damit das dann anschließend die grüne Heilslehre schluckt wie ein Alkoholiker sein täglich Gebräu.

    Fleischlos, geschlechtslos, sinnlos

    Das erste Dokument ist ein Artikel, den ich auf „Spiegel online“ gefunden habe. Darin geht es um eine „Vegetarier-Initiative“ für einen fleischfreien Tag pro Woche: „Donnerstag ist Veggie-Tag!“

    Sie wird nicht nur von inzwischen 30 Städten unterstützt, die Grünen haben schon vor zwei Jahren ein „Positionspapier“ für eine Gesetzesinitiative „für mehr Klimaschutz und Ernährungssicherheit“ erarbeitet, in dem sie eine „Veränderung unseres Lebens- und Konsumstils“ fordern, um ein „Zeichen“ zu setzen „gegen die zerstörerischen Mittel der industriellen Agrarproduktion: Raubbau an Klima und Natur, Agro-Gentechnik, übermäßigen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln auf Basis fossiler Energie, ungerechte Verteilung von Boden, Verschwendung von Lebensmitteln und inakzeptable Lebens- und Arbeitsbedingungen“ -- also praktisch alles, was unser Leben zur Hölle macht….

    Nun ja, eigentlich würde das eher zum Thema „Ökodiktatur“ passen…….das Volk muss umerzogen werden und wenn die Idioten da nicht freiwillig mitmachen, werden wir grüne Heilsbringer euch eben dazu zwingen.

    Ach übrigens……darf eine Veganerin nach dem Oralsex überhaupt schlucken?…autsch, wenn nötig diese Frage wieder löschen, liebe Admins.!

    Noch nie war es so einfach, ein Faschist zu werden

    Am letzten Dienstag wagte ich einen demokratischen Versuch. Ich sagte, das deutsche Erziehungswesen mache sich, bewusst oder unbewusst, zum politischen Organ der Ökoparteien, in dem es Schüler und Schülerinnen ständig zu Ökoprojekten schickt, in denen sich die Kinder anhören müssen, wie schlimm z.B. die Atomenergie sei, während die positiven Aspekte dieser Energiequelle verschwiegen werden. Eine solche einseitige Darstellung des Energieproblems, sagte ich weiter, unterminiere die Idee einer freien demokratischen Gesellschaft und verhindere die Entwicklung einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Zum Schluss erklärte ich mich bereit, für solche Projekte zur Verfügung zu stehen

    Es scheint, dass ich ein tief verankertes gesellschaftliches Tabu gebrochen habe. Der bloße Gedanke, die nächste Generation des deutschen Volks in die Kompliziertheit und Vielseitigkeit des Thema einzuweihen, kam meinen Freunden verblüffend, ungeheuerlich und verräterisch vor. Um Missverständnisse zu vermeiden, habe ich immer wieder betont, dass ich mich nicht unbedingt für die Atomenergie einsetzen will, viel mehr aber für den Pluralismus des öffentlichen Diskurses. Es half nicht. Ich wurde zu einem Verräter gestempelt, der ein streng gehütetes Geheimnis verraten will.

    Dieses Geheimnis ist aber kein echtes Geheimnis, sondern ein öffentliches Geheimnis. Jeder weiß, dass unser Erziehungswesen eine neue Generation von Umweltschutz-Neurotikern erzeugt. Wir bleiben gleichgültig, weil wir noch nicht verstanden haben, dass es hier um eine politische Erziehung par-excellence geht. In der Politisierung des Erziehungswesens an sich liegt das Problem nicht, weil Erziehung, und zwar jede Erziehung, an sich politisch ist.

    Da die Gentechnik….hier die Atomkraft…….den Grünen macht es Angst, das Menschen sich intellektuell mit diesen Themen beschäftigen könnten und danach nicht mehr den Lügen der grünen Menschenfeinde glauben.

    Der Schlusssatz des Autors ist dat treffendste zu diesen Thema, wat ick bisher gelesen habe.

    Das Problem mit der Ökoerziehung liegt woanders -- in dem Versuch, bestimmte Stimmen oder Ansichten einfach zu ersticken. Dann agiert man nicht gegen die Atomenergie, sondern gegen die demokratische Basis unserer Gesellschaft.

    Und ja……von der Ökodiktatur zum Ökofaschismus ist es nur ein kleiner Weg, mögen es die Grünen in Deutschland nie schaffen……..ansonsten organisiere ich mal ne Raucherdemo in deren Geschäftsräume.
    Apropos Rauchen und Grüne……..die schreien sich fast vor Wut die Seele aus dem Leib wenn ein Raucher sie zu passiven Lungenzüge zwingt……..auf der anderen Seite wollen se aber weiche Drogen (Kanabis) legalisieren……….eh ihr Flachzangen………ein Joint ist nix anderes als ne selbstgedrehte Kippe mit Tabak und etwas „Substanz“ drinne.
    Dat aber zieht ihr euch dann freudestrahlend aktiv rein, oder wat?

    Deutschland, Land der Bekloppten und Bescheuerten
    Hoch lebe mein Kübel.
    Onkel Heinz……..ich brauch ne neue Tischplatte

  18. @14.FK 9 Pilot #14
    Nicht nur bei der Gentechnik ist der diktierte Einheitsgedanke politisch und medial vorgeschrieben. Auch bei der merklischen Energiewende ist das so. Nicht mehr der freie Bürger am Markt bestimmt welche Produkte sinnvoll und damit wirtschaftlich sind, sondern eine ökosozialistische Ideologie, die über die Medien/Parteien uns Bürger per Gesetz (EEG) und Denk-Meinungsverbot (der Mensch ist mit dem CO2-Ausstoss an der Überhitzung der Erde schuld) aufgezwungen werden.
    Fr. Merkel mit ihren Führungsstil hat den ökosozialisten erst die Tür geöffnet. Damit bekomme wir deutsche Bürger immer mehr DDR-3.Reich-System-Verhältnisse. Alles auf Linie gebraucht und Abweichler werden mit Missachtung bestraft. Der Markt und die gorßen kapitalistischen Konzerne sind Böse.
    Alleine der staatlich verordnete Ideologieweg in eine ökosozialistische Einheitswelt zählt. Koste es auch die Freiheit jedes Einzelnen. Frei zu denken, freie Meinungen zu haben oder sich frei zu geben (Stichwort: Energieeinsparverordnung,Essenskultur usw.).

  19. Ich begrüße ausdrücklich die Beendigung von HannoverGEN durch die neue rotgrüne Landesregierung.

    Der Schaden ist eher gering, da es nur sehr wenige Schüler an sehr wenigen Schulen betrifft. Eine Ausweitung war zwar geplant, aber ob die Kassenlage das auch einer schwarzgelben Regierung gestattet hätte, bleibt eine hypothetische Frage.

    Der Nutzen dagegen ist außerordentlich hoch. Denn endlich liegt ein konkreter, eindeutiger Beleg für die Gefahren des Ökologismus für die Freiheit von Bildung und Forschung (immerhin ein grundgesetzlich geschützter Bereich) vor. Der hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnet. Ich würde nur zu gerne wissen, wie viele von denen, die sich jetzt verwundert und entsetzt die Augen reiben, tatsächlich mit rotgrün bzw. der ökologistischen Weltanschauung sympathisieren oder sympathisiert haben. Die beiden Blogger Freistätter und Fischer eingeschlossen. Es ist ein wenig verlogen, jetzt mit dem Heulen und Zähneklappern anzufangen, nachdem man sich über Jahre hinweg über die Mahner und Warner, bspw. in Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes, aufgeregt hat.

    Wie sich zeigt, bildet der Ökologismus eine in sich geschlossene Weltanschauung und dogmatische Ideologie, in der alles miteinander verknüpft ist: Klimakatastrophe, Atomtod und Genvergiftung. Will man der schleichenden Aufgabe von Freiheit und Fortschritt entgegentreten, muß man schon den Anfängen entschieden entgegentreten. Dies haben nicht nur Fischer und Freistätter, sondern wahrscheinlich auch viele der am Projekt beteiligten Lehrer und mit Sicherheit viele der nun betroffenen Schüler leider bislang unterlassen. Nun erhalten sie die Quittung. Geschieht ihnen recht.

    Immerhin wurde diese Regierung von einer -- wenn auch äußerst knappen -- Mehrheit der Wähler in Niedersachsen befürwortet. Und man hätte es vorher ahnen können. Vielleicht lernen wenigstens einige etwas daraus.

  20. Wer mal ausgiebig lachen möchte……..aber trotzdem nicht die Kotztüte vergessen sollte….darf mal dieses Machmerk einer näheren Betrachtung unterziehen.

    Klimaskeptiker in Deutschland und ihr Kampf gegen die Energiewende
    Ein schöner Ausschnitt daraus……

    In Deutschland ist vor diesem Hintergrund eine ähnliche Entwicklung zu erkennen wie in den USA. Dort hat sich der Zuspruch für den Klimaschutz dramatisch verändert. Nach einer Harris-Umfrage waren im Jahr 2007 noch 71 Prozent der US-AmerikanerInnen der Meinung, dass die Verbrennung der fossilen Rohstoffe das Klima verändert, 2009 waren es nur noch 51 und 2011 gerade noch 44 Prozent. Möglicherweise wird auch hier die Gefahr der „Grünen Revolution“ von links befürchtet. Dabei geht es nicht mehr nur um die Beeinflussung des öffentlichen Diskurses, in dem Zweifel gesät und Deutungsmuster verschoben werden sollen. Auch das frühere, allge-meinere Ziel der Freiheit vor einer Überregulierung und einem zu viel an staatlicher Kontrolle, scheint inhaltlich konkretisiert zu werden. Jedenfalls sprechen alle Anzeichen dafür, dass Klima-skeptiker in Deutschland an politischem Terrain gewinnen und ihren Klimaskeptizismus mit anderen Themen wie der Energiewende verknüpfen.86 Sie zielen also nicht nur auf die „Vergiftung“ (Behrens) des gesellschaftlichen Diskurses zur Klimapolitik sondern formulieren und vertreten weiter- und tiefreichende gesellschaftliche Interessen. Welchen konkreten Einfluss aber Klimaskeptiker auf die Politik haben, konnte hier nicht beantwortet werden, und wird weiteren Studien vorbehalten bleiben.

    Boah ey, selten so viel Scheiß auf einen Haufen gelesen…….ich erwähne das deshalb, weil auch wir irgendwo erwähnt werden.
    Energiewendeskeptiker aus Sicht eine Soziopädagogen, der nix aber auch rein garnix von Technik versteht, aber uns Technikern konterrevoltuionäre Interessen unterschiebt.
    Für so ein Schmarren giobbet auch noch Steuergelder……bäähhh, aber die konventionellen Versorger als „braune Energiewirtschaft“ zu betiteln (dabei ist Erdgas farblos) , dat ist politisch voll in Ordnung, passt es doch zum Leugner wie der Neo-Nazi zum Baseballschläger.

    Herr Ober, einen neuen Gast bitte.
    H.E.

  21. Apropo Gentec und Grüne…….ick hoffe, bei diesen Leuten sind keine Diabetiker dabei…..denn die müssten ja dat künstliche, gentechnisch produzierte Insulin aus Gewissensgründen ablehnen.

    Herstellung von Humaninsulin mit Hilfe gentechnisch veränderter Bakterien, E. coli (Escherichia coli, ein Darmbakterium). Insulin ist ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse (Langerhanssche Inseln) zur Regulierung des Zuckerhaushalts im Körper gebildet wird.
    Wir haben eine menschliche Zelle und ein Bakterium. Die menschliche Zelle besitzt einen Zellkern, das Bakterium wiederum nicht. Das Bakterium enthält neben der DNA im sogenannten Bakterienchromosom auch kleine Ringmoleküle, Plasmide, die ebenfalls DNA enthalten. Ein Plasmid enthält u. a. ein Gen für Ampicillinresistenz (AMP^R) und ein Gen für Tetracyclinresistenz (TET^R). Das Plasmid soll sich mit dem menschlichen DNA-Stück verbinden, welches die Information für die Insulinbildung enthält. Bei der menschlichen DNA wird nur das Gen herausgeschnitten, das zur Produktion von Insulin beiträgt. Wenn dies geschehen ist, wird ein geeignetes Restriktionsenzym (Ecor I) jeweils beide DNA-Moleküle auseinander schneiden……………..

    Ihgitt, das klingt ja schon echt eklich…….sowas würd ick mir nie spritzen……….so als grüner Genmais-Feldkämpfer……obwohl der wahrscheinlich innerhalb von Tagen unter besagten Mais liegen würde.
    Folgeschäden von Gentec……die Menschen leben zu lange, anstatt von Gott wie vorgesehen, rechtzeitig abberufen zu werden (siehe dritte Welt).
    Darauf……einen guten Joint……um ökologisch korrekt, die Realität ausblenden zu können.
    Ganz richtig, das unser Nachwuchs vor solch teuflischer Technik nicht behelligt wird.
    Duck und Wech
    H.E.

  22. #20. Heinz Eng

    jo Heinz, lächerlich bis zum Abwinken das Pamphlet. Aber anderseits auch interessant mal zu sehen, wie soon Alarmist im innersten tickt. Dafür ist das Geschreibsel dann doch mal lesenswert, wenn auch die Grenze zw. Kübel und Nichtkübel fließend ist 😉 .

    karl.s

  23. #9 michael m.

    oder klickerst du du nicht auf kommentar senden sondern auf senden?

    Oh, oh, stimmt, dem Inschenör war das zu schwör.

  24. Was wird als nächstes kommen?
    Bleibt in Hannover jetzt auch die Gen der-Forschung auf der Strecke?
    Fragen über Fragen…

  25. Peter,

    Wie sich zeigt, bildet der Ökologismus eine in sich geschlossene Weltanschauung und dogmatische Ideologie, in der alles miteinander verknüpft ist: Klimakatastrophe, Atomtod und Genvergiftung. Will man der schleichenden Aufgabe von Freiheit und Fortschritt entgegentreten, muß man schon den Anfängen entschieden entgegentreten.

    Dem möchte ich zu 100% anschließen. Die einzelnen Auswüchse des Ökologismus, wie beispielsweise die Aufgabe von HannoverGEN oder Klimaschutzpolitik usw., sind wie die Fruchtkörper eines Pilzgeflechts. Wir haben diesen Pilz schon erkannt als er noch keine Fruchtkörper hatte, nun sind sie sichtbar.

  26. Bleiben Sie bitte an diesem Thema dran. Die öffentlich-rechtlichen Regionalprogramme von Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich mittlerweilen zu rotgrünen Regierungssendern entwickelt. Hofberichterstattung über die neue Ministerriege aller Orten und kritische Berichterstattung? Das war einmal.

    Wenn „Hallo Niedersachsen“ nicht binnen einer Woche über dieses skandalöse Bildungsverbot berichtet ist dies m.E. ein Fall für die deutsche Justiz.

  27. #16
    Danke Herr Hoffmeister für Ihren Link, der eine Reaktion der Betroffenheit anbietet.

  28. #20, # 22
    Hallo Heinz und karl,
    eigentlich schade, das science-skeptical in diesem Machwerk nicht explizit erwähnt wird.
    Unsere Freunde von EIKE werden durch 3 Seiten Schmutzpropaganda regelrecht „geadelt“.
    Aber wir hatten ja auch erst vor kurzem einen schönen Erfolg alse zweitbester blog.
    JH

  29. #16 Auszug aus Ihrem Link, Herr Hoffmeister:

    In der öffentlichen Auseinandersetzung wurde von einzelnen Interessengruppen vorgebracht, dass das Projekt der „Akzeptanzförderung in Bezug auf die Grüne Gentechnik diene“. Wir verwahren uns entschieden gegen diesen Vorwurf!

    Na ja, unterwürfiger gehts nicht mehr!
    meint JH

  30. @Jürgen

    Wir finden Erwähnung bei einer Fussnote, wo Herr Krauss von der Klimazwiebel sein Skeptiker-Bashing in Form und Farbe gegossen hat.
    Wir sind allesamt böse Lobbyisten, ersatzweise verkalkte Rentner oder haben einfach nur einen an der Waffel……so einfach ist die Welt des religiösen Gaia-Anbeters, die Erde ist eine erneuerbare Scheibe und morgen kippen wir die miesen Leugner einfach vom Rand.
    Und ick hab mich jahrelang gewundert, wie ein österreichischer Gefreite eine ganze Nation aufhetzten konnte……nun weiß ich, wie es funktioniert.
    Kauft nicht bei der braunen Energiewirtschaft…..kauft unsere überteuerten Konsumgüter um Strom zu sparen, den ihr dann auch nur noch von Ökostromhändlern nehmen dürft, die ihre Kontingente in Norwegen oder Österreich ordern.

    Ansonsten droht euch der Pranger, ersatzweise die ewig währende Klimahölle.
    Müssen wir demnächst die Arme noch vorne strecken oder die Faust ballen (rot Front Genosse), wenn ein grüner Blockwart um die Ecke schleicht?
    Na mal sehen……wenn mein Hund grünes Gras gefressen hat, sieht das dann anschließend hervorgewürgte Etwas ziemlich Giftgrün aus.
    Mahlzeit
    H.E.

  31. #30 Na ja, Heinz, lass das mal mit dem Braunauer, ein solches Pamphlet könnte auch von einer deutschen Uni stammen.
    Aber der Begriff „Braune“ Energiewirtschaft der ist schon gewöhnungsbedürftig und ich verstehe, das dich das besonders hart trifft.
    Herzliche Grüße JH

  32. Ich habe ja auch beruflich die (kein Sarkasmus) schöne Aufgabe, Laboranten auszubilden.
    Nun ist der Beruf des Chemielaboranten sehr anspruchsvoll; es wäre sicherlich wesentlich einfacher, in einem der Schwafelfächer an der Uni (Die mit ‚Sozial‘ im Namen) einen Abschluss zu machen. Deshalb nehmen wir nicht die Dummen, Abi ist eigentlich Pflicht.
    Zusätzlich bin ich auch noch der bestallte Sicherheitsnörgler, der aber immerhin die Meriten hat, dass die Belehrungen dank diverser Sprengstoffe und anderer didaktischer Mittel nicht ganz so einschläfernd sind wie die anderen Pflichtveranstaltungen.

    Dadurch habe ich die Gelegenheit, zumindest in einem kleinen Rahmen etwas von meinen Erfahrungen weiterzugeben.

    Ich will jetzt nicht vom Niveau der naturwissenschaftlichen und mathematischen Bildung reden, die heutzutage von der Schule mitgebracht wird, das Kapitel ist traurig genug („Ich hab‘ Abi mit Mathe als Leistungsfach gemacht, schauen Sie mal, ob die Prozentrechnung so richtig ist?“ -- und das in Bayern! Was da in Bremen in den Köpfen ist, will ich gar nicht wissen…), sondern eher von den angenehmeren Seiten.
    Wenn ich z. B. bei der Sicherheitsbelehrung Radioaktivität an einer Flasche Uranylacetat und dann an einem Steinbrocken aus dem Thüringer Wald demonstriere (Wir arbeiten auch mit RIAs, und haben deshalb im Labor einen radioaktiven Kontrollbereich), dann ist das für die Zuhörer ein echtes Aha-Erlebnis bei dem sie meist zum ersten mal wirklich praktisch mit Radioaktivität konfrontiert sind und da sehe ich immer wieder, dass die Panik nur geschürt ist, denn die Reaktionen sind vernünftig; Wer es zum ersten mal hört, rutscht vielleicht etwas unbehaglich auf dem Stuhl, wenn der Geigerzähler pfeift und die Nadel am Anschlag parkt, aber am Schluss nehmen sie immerhin die Flasche mit dem Zeug auch mal in die Hand, obwohl ich ihnen sagte, dass ich dabei die 10.000-fache Normaldosis abbekomme, wenn ich das vorführe. Aber sie haben auch gelernt, dass man in Thüringen in Häusern unbesorgt alt werden kann, die genau so ‚radioaktiv‘ sind, weil Uranerz im Mauerwerk verbaut wurde.
    Wenn ich weiter ausführe, dass sie als Beschäftigte auch mit dafür verantwortlich sind, die schöne Stadt zu beschützen, die man durchs Fenster sieht, weil wir genug Giftvorräte im Betrieb haben um alles, was darin lebt, auszurotten, dann weckt das zwar auch erstauntes Gemurmel, aber was wirklich überwiegt und was deutlich wird ist:
    Vernünftig erklärt, fällt niemand in Ohnmacht, es gibt keinerlei Anzeichen der scheinbar allgegenwärtigen Panik vor Gift und Strahlung, die man angesichts der Pressehysterie vermuten möchte. Die Menschen sind nur aus Unwissenheit so leicht das Opfer von Öko-Gräuelpropaganda.
    Ganz im Gegenteil habe ich eher das Problem, vor Leichtsinn zu warnen statt vor Übervorsichtigkeit! Die Mitarbeiter regen sich in den Pausengesprächen wegen ein bisschen harmlosen Pferdefleisch auf, weil das gerade Schlagzeilen macht, aber die allgegenwärtigen Gefahren in einer ABC-Umgebung ignorieren sie oft sträflichst -- ich grusle mich immer noch, dass wir mal Ebola-infiziertes Blut auf dem Tisch hatten, das interessiert von Hand zu Hand ging!
    Und wenn ich dann anhand von Zahlen belege, dass die Küche daheim der gefährlichste Ort der Welt ist und dass die Flip-Flops die im Sommer so beliebt sind, die meisten Unfälle fordern und viel gefährlicher sind als das Quecksilberchlorid und dass eine Propangasflasche die potentielle Sprengkraft einer Artilleriegranate hat und dass sie so eine Bombe daheim unter dem Spülbecken haben und immer noch leben, dann habe ich da vieles zurecht gerückt und es ist nicht mal schwer, das zu tun. Man muss die Leute nur dazu bringen, mal zuzuhören. Überzeugen kann man sie leicht, denn die Fakten sprechen für sich. Dumm sind die nämlich gar nicht und vernagelt auch nicht. Die sind nur durch die Propagandaberieselung völlig aus dem Ruder weil sie nie was anderes gehört haben und keine selbstständigen Vergleiche ziehen können.

  33. #32

    Danke Tritium, ich verstehe Sie gut.
    Wenn ich mit meiner Liebsten Sonntags spazieren gehe und die Biogas-Anlagen in der Landschaft sehe, um deren Explosiv-Potenzial Bescheid weiß, ich mich frage wo das Gärsubstrat landet und welcher Irrsinn durch Kaufkraftvernichtung durch alternative Stromerzeugung zu völlig unsinnigen Kosten angerichtet wird, in dem der Landadel sich die Grünen vor den Lobby-Karren spannt, dann merke ich in welcher Zeit und im welchen Land ich lebe. Wo Volltrottel in der Politik als Dummschwätzer auftreten und mit wie wenig Verstand Karrieren möglich sind.
    Ich denke dabei hilft Manchen auch, überhaupt keine Moral zu haben, außer destruktivem Egoismus zu praktizieren. Ich frage mich mittlerweile, ob nicht eine wirtschaftliche Variante, die sich vormals in Las Vegas konzentrierte, nun zum Modell einer „politischen Kultur“ in Deutschland mutierte.
    Von der Mafia, von ihren Geschäftsmodellen ist nichts mehr zu hören, das verwundert mich, denn mit Schutzgelderpressung und Betrug ist doch enorm viel Geld zu generieren. Falls man den kriminellen Aspekt legalisieren kann entfällt sogar die juristische Strafbarkeit.

  34. @Jürgen
    Braune Energiewirtschaft……..hat ein Geschmäckle, das ich kleine Nazis auskotzen könnte.
    Wenn dann bitte schön, schwarze Energiewirtschaft.…denn es nennt sich ja auch schwarzes Gold, was wir da so aus der Erde baggern und pumpen.
    Da isser wieder, der Krieg mit Worten…….wie auch der berühmt-berüchtigte Leugner, mit den man uns schon mal die Ihgitt-Keule um die Ohren haut.
    Die Energiewirtschaft als Feind des Klimas…….und meine Kollegen und Ick sind die Feinde dieses Planeten, soviel Sarkasmus und Zynismus kann ick jarnich raushauen um all die Beleidigungen zu kompensieren, die man sich von allen Seiten anhören muss.
    Dat ein großer Teil der vielgescholtenen Energiefuzzis jetzt auf tiefgrün machen, kann ick menschlich ja ganz gut verstehen….das sie aber mit sehenden Auge auf den Abgrund zurennen ohne sich zu wehren…..empfinde ick als Feigheit vor dem grünen Feind.
    Wir lügen uns gegenseitig in die Taschen und hoffen, das wieder sowas wie gesunder Menschenverstand ins Land einkehrt oder endlich anfängt, als solcher mal auf den Putz zu hauen.
    Das wird aber nicht passieren……..denn 8-14 % Rendite vernagelt Groß- und Kleinhirn, wer vorher sein Geld in Aktien versenkt hat, will sich doch jetzt nicht das todsicher Geschäft EEG durch die Lappen gehen lassen.

    PS. So viel bewundertswerte Überzeugungsarbeit kann unser geschätzer Tritium garnet leisten……um all den Fortschrittsverweigerern etwas Wissen einzubleuen, leider.

    MfG
    Onkel Heinz………tiefschwarze Zukunftsvisionen

  35. #32. Tritium

    Vernünftig erklärt, fällt niemand in Ohnmacht, es gibt keinerlei Anzeichen der scheinbar allgegenwärtigen Panik vor Gift und Strahlung, die man angesichts der Pressehysterie vermuten möchte. Die Menschen sind nur aus Unwissenheit so leicht das Opfer von Öko-Gräuelpropaganda.

    damit triffst Du den Nagel auf den Kopf. Auf Unwissenheit ritten die Scharlatane schon zu allen Zeiten. Damit läßt sich trefflich manipulieren, wie man an der allgegenwärtigen Ökogläubigkeit ersehen kann. Aber, und damit will ich nochmals auf die verlinkte „Studie“ von Heinz in #20 verweisen. Der Herr Brunnengräber zeigt ja auf, dass die Skepsis zunimmt, zwar nicht so, wie er sich das vorstellt wie z.B. durch den Einfluß weltweit agierender think thanks, sondern ganz einfach deshalb, weil immer mehr Menschen hinterfragen, was eigentlich vor sich geht. Und hat man erst einmal einen Funken Skepsis entfacht, brennt die Flamme dann doch sehr schnell lichterloh. Zumindest bei denen, die noch nicht vollends dem grünen Gedankengut verfallen sind. Da ist dann in den meisten Fällen Hopfen und Malz verloren, was nicht weiter schlimm ist, befinden diese sich doch in einer absoluten Minderheit.

    karl.s

  36. Grün wirkt……….oder zunehmend immer weniger?

    Menschen im Ruhrgebiet zweifeln an der Energiewende

    „Wichtiger als ,grüne’ Energie ist für die Mehrheit der Bürger, dass es genügend und bezahlbare Energie gibt“, folgert Forsa aus den Umfrageergebnissen. Bodo Hombach, Moderator des Initiativkreises Ruhr, zeigte sich überrascht über die große Skepsis in der Bevölkerung, was das Gelingen der Energiewende angeht. „Da gibt es auf allen Seiten hohen Argumentationsbedarf. Ohne die nötige Akzeptanz geht das schief“, sagte der Moderator des Initiativkreises. Im Fazit der Studie wird das so ausgedrückt: „Die Euphorie der Politiker im Hinblick auf die Energiewende wird nicht geteilt. Wichtiger als ,grüne’ Energie ist für die Mehrheit, dass es genügend und bezahlbare Energie gibt.“

    Nun jut, eine Umfrage unter vielen…..aber trotz allem sehr aufschlussreich.
    Ick möchte mal ne Lanze brechen für den Ruhrpott…….hart arbeitende, ehrliche Menschen haben über Generationen erst das Wirtschaftswunder ermöglicht, das Deutschland wieder in die erste Liga der Wirtschaftsnationen katapultiert hat.
    Nun plötzlich ist das den grünen Ideologen nur noch peinlich und die Menschen dort leiden zunehmend unter Arbeitslosigkeit und Verwahrlosung der eigenen Infrastruktur.

    Wenn man sich die Grünen und ihre Großstadt-Altbau-Kuschelpädagogen-Fans so anhört, labern se ja ständig von grüner Energieautarkie….. Dank Windmühlen, Krähenspiegel und Scheißevergaser……dabei hatten wir schon eine relative Autarkie…nämlich mit deutscher Steinkohle.
    Während uns aber die Sicherung deutscher Arbeitsplätze im Steinkohlebergbau nicht mal einen Pfennig wert war (Kohlepfennig) und die EU das auch noch als Ihgitt-Subvention eingestuft hatte, fetten uns die selben Kohlesubventionshasser-Typen jetzt mit weit über 12 Pfennig Subvention für ihre Pseudostromerzeuger ab….wo die tolle EU plötzlich keine Subvention erkennen konnte, wie wunderbar.

    Vom industriellen Herz der Nation zum Armenhaus……kein Wunder also, das man diesen Menschen aus den Ruhrpott keine grünen Märchen mehr erzählen kann, wat wohl die eigentliche Aussage der Umfrage andeuten soll.
    Naja, keine Medienmeldung, die nicht doch noch etwas grüne-verblödende Propaganda unterbringen kann….

    „Da gibt es auf allen Seiten hohen Argumentationsbedarf. Ohne die nötige Akzeptanz geht das schief“

    Boah ey…….wir müssen den Menschen die Lüge nur oft genug einbleuen, damit se endlich die Energiewende akzeptieren…oder wat?
    Blöd, wenn immer weniger Bürger die tollen Kleider des nackten Kaisers bewundern wollen…..und dat ganz ohne von irgendwelchen Lobbyisten geschmiert zu werden, wie man uns ja immer so schön weiß machen will.

    Eine Öko-Diktatur funktioniert nur mit Gewalt……….und wer Wind säht, könnte unter Umständen Sturm ernten…..zumindest erkennt man zarte Ansätzer der Einsicht bei der derzeitigen Bundesregierung.

    Onkel Heinz….die Hoffnung stirbt zuletzt

  37. #36. Heinz Eng

    aus Deinem Link

    Dabei glaubt nur noch eine Minderheit (in Deutschland 9, im Revier 6 Prozent) dass der Energiebedarf in Deutschland in absehbarer Zeit allein durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Kurz nach Fukushima waren 2011 noch 39 Prozent der Deutschen dieser Ansicht. Jetzt vertreten fast nur noch Anhänger der Grünen (19 Prozent) diese Meinung.

    Jetzt bin ich aber perplex. Wurde nach der Pseudokatastrophe in den „Fukushima“ KKW`s nicht immer von 80% schwadroniert, die unbedingt gleich und sofort und möglichst noch gestern den ultimativen Ausstieg aus der Kernkraft und den „alternativlosen“ Umstieg auf NIE`s wollten? Im Nachhinein zeigt sich immer wieder, dass es diese kolportierten ominösen 80% nie und nimmer gegeben hat und diese nur ein Produkt der grün-rot durchsetzten (-seuchten) Medien waren und sind.

    karl.s

  38. „Da gibt es auf allen Seiten hohen Argumentationsbedarf. Ohne die nötige Akzeptanz geht das schief“

    Übersetzt aus dem grünen Neusprech: : „Wir müssen noch mehr Mittel für Propaganda freimachen und noch früher anfangen, die Menschen geistig ennergiezuwenden, am besten schon in der KiTa! -Sonst fliegt uns der Laden irgendwann um die Ohren! — Wir müssen klarmachen, dass auch €1,60/kw/h nur der Rettung der Welt dient und es einen Sche***dreck interessiert ob der Plebs friert und hungert -- er hat sich trotzdem bruttosozialbeglückt zu fühlen und ver***nt noch mal das M***l zu halten -- Green Brother is watching you!

    @derWesten.de: Ja wurden die denn nicht richtig gebrieft? http://www.youtube.com/watch?v=Wrml8g3cOig

    Das Ihr so ein Umfrageergebnis veröffentlicht, dürfte wohl Ärger mit dem Miniwahr geben!

    und noch ein Fundstück dort:

    Fracking sehen landauf, landab rund 40 Prozent als Mittel zur Deckung des Energiebedarfs.

    Die abrupte Kehrtwende in der Energiepolitik nach der Atomkatastrophe von Fukushima entspricht nicht dem Willen des Volkes

    …wessen Willen entspricht sie dann?

  39. Nachtrag:
    Schon auf dem Schavan’schen Bürgerdialog schrieb ich damals:
    http://tinyurl.com/at8r2ut

    Verbraucher wollen Energiewende?

    Schauen wir uns doch einmal eine solche Umfrage an, sogar eine, die noch unter dem akuten Schock der Fukushimaereignisse, Anfang April stattfand. n-tv verwertete hier eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov:
    http://www.n-tv.de/politik/Experten-fordern-Gesellschaftsvertrag-article

    Entzieht man sich dem Meinungsjournalismus von n-tv, dann sprechen die Zahlen eine differenziertere Sprache, als die journalistische Headline:

    1. Gerade mal 18% der Deutschen sind laut der Umfrage tatsächliche Anti-Atom“fundis“, die sogar einen deutschen Ausstieg befürworten würden, wenn wir stattdessen französischen / tschechischen Atomstrom kaufen müssten -- koste es, was es wolle.
    2. Hingegen lehnen 70% der Deutschen einen Ausstieg zugunsten ausländischen Atomstromes ab. Der Stromimport ist seit dem Moratorium aber Fakt.
    3. Bezüglich sogenannter Erneuerbarer: Gerade einmal 48 Prozent der Umfrageteilnehmer -die knappe, relative Mehrheit -- würden den läppischen Betrag von bis zu 40 Euro mehr im Jahr (!), das heißt: keine €3,50 im Monat, für Strom bezahlen, wenn das Geld den Ausbau der Erneuerbaren beschleunigen würde.Wie viele wären also für den Ausstieg, wenn dieser eine weitaus realistischere Verdopplung des Strompreises zur Folge hätte? Ich sehe da keine, auch noch so knappe, relative Mehrheit, obwohl die Umfrage hier keine Antwort gibt.

    Dass mehr als 80% der Bevölkerung die „Energiewende begrüßen“ halte ich für ein Gerücht.

    Eigentlich hat sich aus meiner Sicht wenig geändert. Schon damals waren die Zahlen und Schlüsse nichts anderes als, manipulativ interpretiert, gefaked, Propaganda -- sprich organisierter, gemeinschaftlicher Betrug.

  40. @37.karl.seegert
    So ist es! Es gab diese 80% NIE! Und ob es die 39% gab bzw. gibt, das ist auch fraglich.
    Und darum mache ich die Kanzlerin Merkel alleinig für diesen Energiewende-Unsinn und den Ausstieg aus der Kernkraft verantwortlich! Erst die Kanzlerin hat in eigenmächtiger Regie die Energiewende diktiert. Als Alibi diente ein Ethikrat und diese angeblichen 80%.
    Für mich stellt sich mehr und mehr heraus, dass Fr. Merkel dies in voller eigener Überzeugung und ohne Hirn und Verstand beabschichtig hat. Das war weder grün-rot getrieben noch lag irgendein Handlungsbedarf auf Basis eines Volk Notfall vor!
    Diese Merkel hat unser Techniker und Wirtschaftsvolk an eine ökosozialistische Religion verraten. Diese Frau hat weder zum Wohl des deutschen Volk gehandelt, noch hat Sie dem Volk gedient. Sie hat uns deutsche Verstand- und Vernunft Bürger an eine Religion des Ökosozialen Glauben verraten!

  41. Erst die Kanzlerin hat in eigenmächtiger Regie die Energiewende diktiert. Als Alibi diente ein Ethikrat und diese angeblichen 80%.

    Tja … die Folgen einer Naturkatastrophe im Fernen Japan, genannt „Fukushima“, waren wohl sozusagen eine Art „Reichstagsbrand“ des 21. Jahrhunderts… so eine Art langersehnter Anlass…

  42. #39. FK 9 Pilot

    Mir konnte der auch keine Antwort geben

    Re: Wie schaffen wir es, die Planungen für eine neue Energieinfrastruktur voranzutreiben, dabei aber die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitzunehmen?
    10. August 2011 -- 9:07 — karl.seegert

    Sehr geehrter Herr Professor,

    Ihr Artikel suggeriert, analog den zur Diskussion gestellten Thesen, dass die sogenannte Energiewende von einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung gewollt ist und die Bundesregierung de facto Merhrheitswillen umsetzt. Letztendlich es nur noch darum geht, wie im Detail die Umsetzung erfolgen soll. Schon hier liegt meines Erachtens der Kardinalfehler, auf den Ihr Artikel aufbaut. Wo bitte haben Sie diese 80 Prozent Zustimmung zur sog. Energiewende her? Wenn ich mir die Kommentare auf diesem Blog anschaue, liege ich mit meinem Eindruck wohl nicht so daneben, dass eine ablehnende Haltung dominiert, nicht nur zu den vorgestellten Thesen, sondern zur sog. Energiewende insgesamt. Und dieses Verhältnis deckt sich in etwa mit den Erfahrungen, die ich in meinem privaten und betrieblichen Umfeld gewonnen habe. Also nochmals, wo bitte kommen die bundesweiten 80% Zustimmung zur sog. Energiewende her?

    MfG
    karl.seegert
    Re: Wie schaffen wir es, die Planungen für eine neue Energieinfrastruktur voranzutreiben, dabei aber die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitzunehmen?
    12. August 2011 -- 10:53 — Ortwin Renn

    Hallo Herr Seegert
    Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihren Kommentar. So ein Blog ist selten repräsentativ für die Bevölkerung. Wie Sie sich denken können, melden sich bei einr so politisch brisanten Frage eher die aktiven und am Thema besonders interessierten Bürgerinnen und Bürger, oft kommen auch die eher polarisierten Meinungen zum Ausdruck. Wenn man nach der reprasentativen, d.h. nach einem für die Gesamtbevölkerung proportionalen Stimmungsbild fragt, sieht die Sachlage ganz anders aus, als sie sich hier im Blog widerspiegelt. Je nach Umfrageinstitut (EMNID, Allenbach, Infratest u.a.) schwankt der Anteil der Bevölkerung, der den Ausstieg der Kernenergie befürwortet und eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz befürwortet, zwischen 72 und 88 Prozent. Das bedeutet: rund drei Viertel der deutschen Bevölkerung stehen hinter der Energiewende. Wenn man bedenkt, dass alle im Bundestag vertretenen Parteien sowie die großen Verbände diese Ansicht auch teilen, ist eine so hohe Zustimmung kein Wunder.
    Allerdings kann sich die Meinung schnell ändern, wenn die Implikationen der Energiewwende für alle deutlich werden. Denn die Stromkosten werden zusätzlcih steigen und neue Infrastrukturmaßnahmen werden notwendig werden, die nicht jedem gefallen werden. Hieran wird sich dann zeigen, ob die Energiewende wirklich gewollt ist oder nur Lippenbekenntnis bleibt.
    Beste Grüße
    Ortwin Renn
    Re: Wie schaffen wir es, die Planungen für eine neue Energieinfrastruktur voranzutreiben, dabei aber die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitzunehmen?
    15. August 2011 -- 13:35 — karl.seegert

    Sehr geehrter Herr Professor Renn,

    erstmal danke für die Antwort, die mich allerdings nicht zufriedenstellt. Herr Heller hat eigentlich schon alles in seinem Re-Kommentar geschrieben. Ich kann Herrn Heller da nur zustimmen. Mir selbst sind, außer ein paar Landwirten (Profiteure des EEG), kaum Leute bekannt, die die sogenannte Energiewende befürworten. Das Gegenteil ist der Fall. Insofern zweifle ich die genannten 80% weiterhin an.

    Herr Professor, Sie schreiben, dass so ein Blog selten repräsentativ für die Bevölkerung ist. Woher wollen Sie das wissen? Politisch brisant, wie Sie sich ausdrücken, ist das Thema ja nun für Gegner und Befürworter. Aktive und Passive Bürger gibt es hüben wie drüben. Nur die Beweggründe sind halt andere. Von daher halte ich den Blog schon für repräsentativ.

    Aber in einem haben Sie 100% Recht, die Stromkosten werden steigen.

    MfG
    karl.seegert

  43. @karl.seegert #42
    Ich frag mich nur immer, wo hier die Volksabstimmung geblieben ist?! Bei so einen brisanten Thema Energieversorgung/Preise hätte es eine Volksabstimmung geben MÜSSEN!
    Eine offene Gesellschaft hätte im Vorfeld eine offene Diskusion mit Pro und Contra Energiewende,Kernkraftausstieg und Erneuerbare Energie zugelassen! Dafür war und ist genügend Zeit vorhanden!
    Nach dem sachlichen Austausch von Pro und Contra über die Medien hätte der Bürger dann in einer Volksabstimmung über den weiteren Weg der Energieversorgung abstimmen können.
    Die Energiewende ist aber unter Missachtung des deutschen Volk in einer diktatorischen Art und Weise vollzogen worden. Manipulierte Umfragen zusammen mit einer medialen ökosozialistischen Angstmaschinerie und einer ethikeingestellten Ausführungskanzlerin haben uns Deutsche wieder einmal auf den Weg zu einer diktierten und linientreue Einheitsdenke gebracht.
    Mit der eigenmächtigen Energiewende hat die Kanzlerin Merkel eine ROTE LINIE überschritten! Das ist genau der Anfang von den wir immer gewarnt haben. WEHRET DEN ANFÄNGEN….Merkel Angelika hat diesen Anfang zugelassen!

  44. #43. Hofmann,M

    Unsere Nomenklatura weiß schon sehr genau, warum sie keine Volksabstimmung zulässt. Angst ist auch da die treibende Kraft, Angst vor Machtverlust, denn nur darum geht es. Und deshalb wurde und wird es dazu auch weiterhin keine ideologiefreie und vor allem keine offene Diskussion geben. Frau Merkel könnte dann ja in die Bredouille kommen und sich eingestehen müssen, dass da was völlig falsch gelaufen ist. Das Problem ist bloß, ein weiter so geht auch nicht! Der dicke Altmaier muß jetzt erstmal das Terrain sondieren, um zu schauen, aus welcher Richtung für die Kanzlerin die größte Gefahr droht. Denn sie will nur eins, nämlich wiedergewählt werden. Alles andere interessiert die fleischgewordene Alternativlosigkeit nur am Rande 😉

    karl.s

  45. Auf die Fragestellung kommt es an 😉

    Ulli Kulke auf Donner & Doria

    Energiewende: Wie bastele ich mir ein Umfrageergebnis?

    und daraus ein Ausschnitt

    Der Hauptunterschied liegt allerdings in der überaus geschickt formulierten Frage bei der Erhebung im Auftrag von Germanwatch, und die lautete so: “Die Energiewende ist ein Investitionsprogramm, welches das Leben zukünftiger Generationen verbessert. Es ist darum richtig, dass Deutschland vorangeht und massiv in die Energiewende investiert, auch wenn damit vorübergehend höhere Kosten für die Bürger und Unternehmen verbunden sind. Stimmen Sie dem zu? Voll? Eher? Eher nicht? Gar nicht?”

    So viel Euphorie und so schönen Visionen will man sich gewiss nicht verschließen, und “Investitionsprogramm”, das machen doch sowiso nur die Unternehmen, da zahlen die bestimmt auch das Meiste, oder? Na also. Und überhaupt: Alles nur “vorübergehend”. Und so weiter. Die Fragestellung der Germanwatch-Umfrage ist fast rührend in seinem durchschimmernden Umfrageziel, da wird ein Ergebnis geradezu erbettelt.

    Focus hatte dagegen schlicht und ergreifend fragen lassen: “Bis zu welcher Höhe wären Sie bereit, für den Einsatz von erneuerbaren Energien mehr zu bezahlen.” Gar nicht, bis 20 Euro oder mehr als 20 Euro? Und so hat das Magazin auch die Meinung der Leute erfahren, wie man es bei einer Meinungsumfrage auch tun sollte. Den Leuten die eigene Meinung vorhalten, ohne Alternative nach dem Prinzip friss oder stirb, mag zwar formal den Anforderungen der Umfragepraxis genügen, der Wahrheitsfindung dürfte es in diesem Fall weniger gedient haben.

  46. Grün wirkt- zunehmend lächerlich

    Neuerlicher Anlass der Blamage eines grünen Abgeordneten und Pressesprechers war ein Interview, des Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Prof. Dr. Andreas Hensel, dat man mal den Skandal um dat Aflatoxin nicht so aufblasen sollte, weil ja wohl dieses Schimmelpilzgift in Getreide immer irgendwie anzufinden ist und das eher die Konzentration dieses Giftes entscheidend ist.

    „Der Bürger sollte sich zudem klarmachen, dass die Welt voll ist von Mikroorganismen. Es gibt keine keimfreie Nahrung. Entscheidend ist, in welcher Konzentration die Gifte auftreten“

    Au Backe, spinnt der denn völlig……ham se den das Sakrotan geklaut oder will der den deutschen Verbraucher um die Ecke bringen?

    Wat macht also der grüne Besserwisser…..erstmal ein heiden Aufstand….

    Bundesinstitut erklärt Futtermittelskandal zum Normalfall

    Wir erwarten von einem Bundesinstitut für Risikobewertung, dass sie sich nicht um die Verharmlosung, sondern um die Vermeidung derartiger Risiken kümmert. Dazu gehört die konsequente Bewertung der hohen Risiken, die mit dem weltweiten Futtermittelgeschäft verbunden sind.

    Wir fordern Frau Aigner auf, die Verharmlosungen durch das BfR zu unterbinden und die Bevölkerung zu informieren, anstatt Lebensmittelskandale zum Normalfall zu erklären.

    Jooo, erstmal so richtig doll auf die Kagge hauen und den Bürger einen tierischen Schrecken einjagen, so kennen wir die Grünen und so verachten wir auch dessen Gebabbel.
    Bisher ging mir der Skandal so ziemlich am Ars…vorbei, nun musste ick aus reiner Neugier doch mal gucken, wat dat für ein Teufelszeuch sein soll.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine

    Aflatoxine sind natürlich vorkommende Pilzgifte (Mykotoxine), die erstmals beim Schimmelpilz Aspergillus flavus nachgewiesen wurden. Sie wurden entsprechend nach dieser Art benannt („A-fla-toxin“). Aflatoxine können jedoch auch von anderen Arten der Gattung Aspergillus wie Aspergillus parasiticus, Aspergillus tamarii, Aspergillus nomius und weiteren Arten gebildet werden.

    Eh ihr Krawallbrüder….“natürlich“=Bio, wat also regt ihr euch so auf?
    Spass beiseite…..denn wir aufgeklärten Bürger wissen ja, das Mutter Natur die stärksten Gifte produziert, um sich vor Fressfeinden zu schützen……dat ist Teil der Evolution, kann man nix machen.
    Die Dosis macht das Gift……deswegen gibbed ja in Deutschland auch Grenzwerte, die auch halbwegs überwacht werden.

    In der Europäischen Union gelten folgende Grenzwerte: 2 μg·kg−1 für Aflatoxin B1 sowie 4 μg·kg−1 für die Summe der Aflatoxine B1, B2, G1, G2 in diversen Lebensmitteln. Es gelten verschiedene (auch von der Verarbeitung abhängige) Grenzwerte zwischen 2 und 12 μg·kg−1 für Aflatoxin B1 sowie zwischen 4 und 15 μg·kg−1 für die Summe der Aflatoxine B1, B2, G1, G2 in verschiedenen Gewürzen,Schalenfrüchten, Ölsaaten, Trockenfrüchten, Mais und Reis. Ausgenommen werden Raffinierte Pflanzenöle und deren Ausgangsprodukte, da ein Entfernen der Aflatoxine bei der Raffination vorausgesetzt wird. Für Aflatoxin M1 gilt ein Grenzwert von 50 Nanogramm pro Liter (0,050 μg·L−1) Rohmilch, wärmebehandelte Milch und Werkmilch sowie 25 Nanogramm in Säuglingsnahrung. Lebensmittel für Säuglinge (und Kleinkinder) dürfen nur 0,1 μg·kg−1 Aflatoxin B1 enthalten. [9]

    50 Nanogramm dürfen max in einen Liter Milch rumschwimmen………und der Skandal ist jetzt, dat man 57 Nanogramm in der kontaminierten Miolch gefunden hat, schocking.

    Am 1. März 2013 wurde in Deutschland mit bis zu 0,204 Milligramm Aflatoxin B1 pro Kilogramm verunreinigter Mais gefunden, nachdem 57 Nanogramm Aflatoxin M1 pro Kilogramm Milch eines Hofes festgestellt wurden und die Maislieferung aus Serbien als Futterbestandteil ermittelt worden war.

    Tja Herr Friedrich Ostendorff, ick hab 20 sek. gebraucht um die passenden Infos aus dem Netz zu saugen, warum ham sie dat net auch geschafft, bevor se wieder mal ne Mücke zum Walroß aufgeblasen haben?
    Blöd nur, das die ständige Panikmache bei geringfügigen Überschreitungen der Grenzwerte das Wahlvieh auf die Dauer abstumpft und dann bei einer echten Gefahr nur noch gelangweilt mit den Schultern zuckt.
    Komisch auch, warum wir aus Serbien Mais importieren müssen, wo doch halb Deutschland mit dem Zeuch vollgekracht wird?
    Ach ja, Energiewende kann ja soooo toll sein, nicht wahr……Herr Pressesprecher.

    Dat zum Thema, wie schieß ick mir möglichst medienträchtig ein Eigentor, ersatzweise ins eigene Knie.
    Grins und wech
    H.E.

  47. #46. Heinz Eng,

    Wat macht also der grüne Besserwisser…..erstmal ein heiden Aufstand….

    jo Heinz, aber bei dem Bio-Hühner (-Eier) SKANDAL war von einem Aufstand nix zu hören und zu sehen, war ja schließlich die eigene Klientel. Da wird dann lieber mit zweierlei Maß gemessen.

    karl.s

  48. Grün wirkt……….oder zunehmend immer weniger?
    Menschen im Ruhrgebiet zweifeln an der Energiewende

    Ist es „uns“ eigentlich schon aufgefallen, dass „wir“ (hier und an anderer Stelle (Schavan-Dialog und anderswo):

    -- bezüglich der tatsächlichen Akzeptanz der „Energiewende“ in der Bevölkerung
    -- bezüglich der Folgen des Fukushimaereignisses auf Leib und Leben der Betroffenen
    -- bezüglich der Kosten der „Energiewende“ („1 Billionen“)
    -- bezüglich der Notwendigkeiten für Speichertechnologien, Netze, Back-Ups, etc. im Rahmen der Energiwende
    -- bezüglich der Folgen der Energiewende für Energieendverbraucherpreise, inklusive „Energiearmut“
    -- bezüglich der angeblichen Endlichkeit der konventionellen Energieträger
    -- bezüglich des Ausbaus der Kernenergie außerhalb Wendedeutschlands, höchstens „gestört“ durch die Konkurrenz durch lokale „Frackingvorkommen“
    -- bezüglich des Impacts der Energiewende auf die Konkurrenzfähigkeit des Standorts Deutschland
    -- etc.

    also mit Blick auf die Folgen der „Energiewende“,

    schon 2011 mit „unseren“ Prognosen, mit Blick auf den Sachstand heute, deutlich besser gelegen haben, als das IPCC, die CRU, die NASA, das PIK und alle anderen, religiösen AGW-Einrichtungen in Bezug auf den Verlauf der Globaltemperaturen über den gleiche Zeitraum?

    Dieses alles nur mit gesundem Menschenverstand und ohne ´Hochleistungsrechner‘.

    Diese Treffsicheheit sollte doch dem BMBF die Förderung eines Supercomputers für diese Plattform wert sein…

  49. Hallo zusammen

    was passiert wenn man das Volk zur Energiewende befragt konnte man am Sonntag im Kanton Bern erleben:

    http://www.derbund.ch/bern/kanton/Berner-lehnen-Pionierrolle-in-Energiepolitik-knapp-ab/story/20003804

    es gibt hin und wieder eben auch mal Lichtblicke.

    Schöne Grüsse aus der Schweiz

  50. #39

    Nachtrag:
    Schon auf dem Schavan’schen Bürgerdialog schrieb ich damals:

    hach…, das waren noch zeiten 😉

  51. #49. Moro

    Hallo Moro,

    das freut mich für den Kanton Bern! Die Vernunft hat gesiegt. Allerdings wird dieses Ergebnis unseren Politikern, vor allem den Grünen, die ja ab und an in Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse Volksentscheide fordern, einen gehörigen Schrecken einjagen. Volksentscheide wird es bei uns in D daher, aber nicht nur deswegen, baw. nicht geben.

    Beste Grüsse in die Schweiz
    Karl.s

  52. @Karl #47

    Dazu gehört die konsequente Bewertung der hohen Risiken, die mit dem weltweiten Futtermittelgeschäft verbunden sind.

    Weißt Du eigentlich, was der wahre Skandal hinter dem Skandal ist?

    Futtermittel………frisst ja unser liebes Vieh und wir Verbrecher futtern anschließend das Vieh auf, ihhhhgittt, Fleischfresser.
    Das steckte nämlich dem Herren Pressesprecher im Hinterkopp mit seinen #Aufschrei.

    Dumm nur, wenn der geistige Horizont gerade mal bis zur nächsten Bio-Theke reicht und der Herr nicht gemerkt hat, was für ein Bullshit er überhaupt verbreitet hat.
    Deutschland hätte es nämlich nicht nötig Weizen und Futtermittel zu importieren……wenn wir nicht Millionen Tonnen Mais in den Kaggevergaser hauen würden (und dabei allerlei Bazillen züchten, die der Gesundheit auch nicht zuträglich sind).
    Deswegen soll ick auf mein Steak verzichten, weil Bauern lieber Energiewirte spielen und bessere Gewinne einfahren oder Grüne uns umerziehen wollen?
    Denkste Puppe, nich mit mir.
    Janz jut, das es in Brandenburg Wölfe gibt………ick hätt da ein prima Futter anzubieten………..autsch.
    Duck und wech
    Onkel Heinz……….is denn heut schon Vollmond?

  53. @Testpilot #48

    Diese Treffsicheheit sollte doch dem BMBF die Förderung eines Supercomputers für diese Plattform wert sein…

    Ich glaub, dat BMBF hat ganz andere Sorgen als die Realität…..

    Ressourcen und Nachhaltigkeit

    Mit der der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie setzt Deutschland starke Impulse für eine Transformation der Gesellschaft zu mehr Klimaverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Die Forschung zur nachhaltigen Ressourcennutzung leistet Beiträge zur Rohstoffstrategie, Anpassungsstrategie an den Klimawandel und Hightech-Strategie der Bundesregierung sowie zur EU-Leitinitiative Ressourcenschonendes Europa……

    …Der WBGU zeigt in seinem Gutachten, dass die technologischen Potenziale zur umfassenden Dekarbonisierung vorhanden sind, skizziert Geschäfts- und Finanzierungsmodelle für den Wandel und verdeutlicht, dass politische Instrumente für eine klimaverträgliche Transformation wohlbekannt sind. Er stellt dar, dass die erforderliche Transformation tiefgreifende Änderungen von Infrastrukturen, Produktionsprozessen, Regulierungssystemen und Lebensstilen sowie ein neues Zusammenspiel von Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft umfasst….

    …Die Energiewende ist eine politische und gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe ersten Ranges. Die Größe dieser Aufgabe macht es erforderlich, einen breiten gesellschaftlichen Konsens über den Weg dahin zu erreichen. Neben den technologischen Innovationen werden daher auch gesellschaftliche Innovationen benötigt…..

    und so weiter, und so fort……..man muss sich einfach mal nur durch die einzelnen Seiten des Bildungsministeriums wurschteln um die Hauptstoßrichtung Deutschlands zu bemerken.
    Der WBGU als Dreh und Angelpunkt…….ein paar Hanseln bestimmen Politik, Forschung und Wirtschaft…..und das PIK hat voll seine Wurschtgriffeln mittenmang.
    Dat einzige was die uns spendieren werden……..Handschellen und Redeverbot.
    Und, schon den Kübel gelehrt?
    H.E.

  54. Hallo, Onkel Heinz
    anbei der Bericht zum Schimmel in Getreiden:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/es_gab_noch_nie_so_wenig_pilzbelastetes_getreide_wie_heute
    Der Autor ist Agraringenieur.
    Alles Gute vom
    Yogi.Baer

  55. @ Yogi Baer:

    ich predige schon seit vielen Jahren dass die mit Anstand grösste Krebsgefahr die natürlichen ‚Bio‘-Aflatoxine sind.
    Wenn Käse heute neu erfunden würde, bekäme er wegen seiner Gefährlichkeit überhaupt keine Lenensmittelzulassung mehr. Übrigens, der schlimmste Toxin-Produzent in dem Segment ist Penicillium Roquefortii
    Und alles, was Schimmel verhindert, also vor allem auch die pöhsen Chemie-Fungizide, ist aktive Krebs- und Gesundheitsvorsorge.
    Alles, was Schimmel aber fördert -- ‚Bio‘-Anbau, exzessive Wohnraumisolierung -- ist ein Verbrechen an der Gesundheit!

    Siehe dazu ein EPA-Gutachten:
    Many of the strains of P. roqueforti isolated from
    commercial blue cheeses as well as from moldy grains and nuts
    have been shown in the laboratory to produce mycotoxins (Jong and Gantt, 1987). These mycotoxins include isofumigaclavin C, penicillic acid, PR toxin, patulin, botryodiploidin and roquefortine. The effects noted with ingestion of these mycotoxins are mutagenesis and tumorigenesis as well as extensive liver, kidney and nerve damage

    Das Pilzchen verursacht also Erbgutveränderungen, löst Tumore aus und führt zu folgenreichen Schädigungen von Leber, Nieren und Nerven.

  56. die mit Anstand grösste Krebsgefahr

    …muss natürlich ABstand heissen

  57. Und es gibt sie doch, die kritischen Stimmen.

    Gentechniklabore für Schüler sollen geschlossen werden, weil Politiker sie für unethisch halten. Eine bildungsfeindliche Entscheidung…

    Also haben sich die Politiker in Niedersachsen gegen die Bildung entschieden. Man könnte auch sagen: Die neue Landesregierung bevorzugt Deppen. Ideologie statt Aufklärung. Diktat statt Diskussion

    Schulleiter und Schüler sehen das anders. Mit Unterschriftenaktionen versuchen sie, das Projekt zu retten. Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Da versuchen also Lehrer und Schüler gegen den Widerstand der Politik, Erfahrungen machen zu dürfen mit einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.

    Man sollte den ZEIT Artikel wirklich komplett lese. Er ist es wert.

    meint der Moosgeist

  58. #57. moosgeist

    Man sollte den ZEIT Artikel wirklich komplett lese. Er ist es wert.

    moin moosi,

    ich mags kaum glauben, dass dieser Artikel tatsächlich in dem grünen Kampfblatt „Zeit“ erscheinen durfte. Es geschehen noch Wunder, schön 😉 vielleicht kommt aber auch so langsam wieder eine rationale Denke unter dem ideologischen Leichentuch der Irrationalität hervor. Zu wünschen wäre es jedenfalls.

    karl.s

  59. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem unsäglichen grünen Angriff auf Bildungsinhalte hängt wohl weniger vom Blatt als vom Autor ab. Kai Kupferschmidt hat auch im Tagesspiegel einen ähnlichen Artikel geschrieben und ist zudem Autor in „Nature“. Die Betrachtungsweise technologischer Themen in der Presse hängt sehr stark vom beruflichen Hintergrund des Journalisten ab und weil die meisten von ihnen da eher unbeleckt sind, orientieren sie sich in der Meinungsäußerung an den vermeintlich „Guten“ und „unabhängigen“ wie den Meinungskonzernen „greenpeace“ und den vielen anderen grünen Ablegern. Dieses Phänomen zeigt umso mehr, wie wichtig es bereits in der Schule ist, sich praktisch u.a. mit den Themen Gentechnik oder auch Elektrotechnik auseinander zu setzen, um eben nicht von Ideologen aufs Glatteis geführt zu werden. Daher hier noch einmal der Aufruf, sich an der Petition zu beteiligen: https://www.openpetition.de/petition/online/lernen-sie-das-schulprojekt-hannovergen-kennen-bevor-sie-es-beenden-herr-weil
    Wenn man etwas von den grünen Ideologen lernen kann, dann ist es die stete Wiederholung auch unsinniger Losungen,die Eroberung der Meinungshoheit durch gleichgeschaltete Netzwerke und deren Omnipräsenz in den Medien.

  60. Die Entscheidung der grünen Ideologen ist ein weiterer Schritt in Richtung totalirärer Bevormundung. Merkt denn niemand, in welche Richtung dieses Land driftet, wenn es solchen Zwangs“beglückern“ weiterhin die Wählerstimme gibt? Sage nachher niemand, er sei nicht gewarnt gewesen und habe von nichts gewusst.

  61. @Ole

    Merkt denn niemand, in welche Richtung dieses Land driftet, wenn es solchen Zwangs”beglückern” weiterhin die Wählerstimme gibt?

    ….also hier schon. 🙂

  62. Ein ausgezeichneter Artikel in der ‚Welt‘:

    Schluss mit dem Etikettenschwindel!

    In Niedersachsen machen die Grünen, erschreckenderweise in Eintracht mit der SPD, schon ernst mit solchen Horrorszenarien. Hier schickt man sich an, vom grünen Tisch aus in die Lehrpläne der Universitäten einzugreifen und zu bestimmen, welche Ausbildungsgänge zum Beispiel ein Student der Landwirtschaft belegen muss….
    Die Zahl der Parteien, die je in Deutschland die Freiheit von Wissenschaft und Lehre beschnitten haben, hat sich durch die jüngsten Aktivitäten der Grünen und der SPD in Niedersachsen verdoppelt. Auf die Namen der anderen beiden Parteien kommt der geneigte Leser wahrscheinlich selbst.

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