Von der CDU zur CGDU (Christlich-Grüne Demokratische Partei)

5. Juli 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Nachhaltigkeit, Politik

CDU1Bei der Hitze habe ich keine Lust, viel zu schreiben. Daher an dieser Stelle nur ein Verweis auf ein neues Papier, dessen Inhalte zur Diskussion gestellt werden sollen. Angela Merkels Vermächtnis an die CDU nimmt Formen an. Da sie weder in der Außen-, noch in der Innenpolitik große Ideen verfolgt, deren erfolgreiche Umsetzung ihr einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern könnte, treibt sie die Umgestaltung ihrer eigenen Partei mit Macht voran. Die von ihr dazu eingesetzten Zukunftskommissionen haben vor einigen Tagen ihre Arbeit beendet und die abschließenden Berichte veröffentlicht. Empfehlen kann ich vor allem das Konzept der Kommission „Nachhaltig leben – Lebensqualität gestalten„:

Die CDU war von Anfang an der Nachhaltigkeit und der Lebensqualität für alle verpflichtet. Davon zeugt das erfolgreiche Modell der Sozialen Marktwirtschaft, das wir zur Ökologischen und Sozialen Marktwirtschaft fortentwickelt haben. Wir setzen Nachhaltigkeit in unserer Politik um. So haben wir 2009 die Schuldenbremse beschlossen und 2014 erstmals seit 45 Jahren die „schwarze Null“ erreicht. Wir sind auf dem Weg, unseren Energiebedarf schrittweise vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken. Wir setzen Zeichen für ökologische und soziale Standards in weltweiten Lieferketten und sind Vorreiter beim Klimaschutz.

Das wird der Opposition gefallen:

Wir GRÜNE wollen aus der sozialen eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft machen, indem wir Produktion und Konsum nachhaltiger gestalten. Die ökologische Modernisierung der Wirtschaft ist dafür ein wichtiger Schritt.

Zurück zur CDU:

Die CDU setzt sich dafür ein, erfolgreiches politisches Handeln nicht länger nur am Bruttoinlandsprodukt festzumachen. Dieses ist allein nicht ausreichend, um Lebensqualität zu beschreiben. Wir wollen das Bruttoinlandsprodukt durch einfache und gut nachvollziehbare Kennziffern ergänzen, die Nachhaltigkeit und Lebensqualität im umfassenden Sinne anzeigen.

Die Grünen sagen:

Das Bruttoinlandsprodukt ist kein gutes Maß für Wohlstand und Lebensqualität und wird trotzdem als einziger Wachstumsindikator verwendet. Wir wollen einen „grünen Wohlstandskompass“ einführen, der auch soziale und ökologische Aspekte umfasst und so viel mehr die Faktoren berücksichtigt, die Wohlstand und Lebensqualität ausmachen.

Eine weitere Aussage der CDU-Zukunftskommission:

Unser Ziel ist qualitatives und nachhaltiges Wachstum, das nicht darauf ausgerichtet ist immer „mehr“ zu produzieren, sondern „Besseres“. Dieses Wachstum speist sich aus Innovationen, Kreativität und Ideenreichtum. Wir brauchen ressourcenschonendes Wachstum und eine Art des Wirtschaftens, die nicht mit den Grundlagen ihres eigenen Erfolgs Raubbau treibt. Nachhaltiges Wachstum setzt die Entkopplung von Rohstoffverbrauch und Wachstum des Bruttoinlandsprodukts erfolgreich fort.

Die Grünen drücken dies folgendermaßen aus:

Wir brauchen die Abkehr von einer Wirtschaftsweise, die ignoriert, dass unsere Ressourcen begrenzt sind und wir uns damit unserer natürlichen Lebensgrundlagen berauben.

Und den Weg dahin skizziert beispielsweise Cem Özdemir wie folgt:

Entscheidend ist die grundsätzliche Offenheit für Innovationen und die dafür benötigten Freiräume. Wir sollten uns einig darin sein: Für den Klimaschutz und die Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum brauchen wir technologische Innovationen in großem Tempo und in großem Stil.

Das geht so weiter. Für jede Aussage der CDU-Zukunftskommission finden sich Entsprechungen in der Programmatik und der Beschlußlage der Grünen.

Nachdem Angela Merkel ihre Partei erfolgreich sozialdemokratisiert hat, steht nun also die Ergrünung der CDU bevor:

Die Abschlussberichte der Kommissionen werden zunächst dem CDU-Bundesvorstand vorgelegt, bevor sie beim Parteitag im Dezember diskutiert und verabschiedet werden.

Kein Konjunktiv. Die Delegierten dürfen gerne diskutieren. Verabschieden werden (müssen) sie trotzdem. Ein „Nein“ der Basis ist für die große Vorsitzende undenkbar. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, schickt sie ihre Leute schon mal vorbereitend in die Provinz. Untenstehende Bilder zeigen eine Einladung zu einer Veranstaltung der CDU Baden-Württemberg am kommenden Samstag. Diese ist übrigens öffentlich, jeder kann teilnehmen, nicht nur Mitglieder, sondern auch Leser von Science Skeptical. Einige sind ja in dieser Region beheimatet. Vielleicht mag jemand hinfahren und uns hinterher erzählen, wie Merkel-Spezi und Transformationsguru Töpfer Zukunftsängste als Basis einer neuen CDU installiert, die mit den Grünen regieren will.

CDU3

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46 Kommentare
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  1. Das Töpfer-Kind Merkel, sie war ja nie so richtig Kohls Mädel, will halt 2017 schwarz-grün statt rot-rot-grün. Eine sozial-ökologische Scheindemokratie der Eliten, gemäß Club of Rome, kann nur mit Untergangs-Ängsten etabliert werden. Und, wer sich dagegen stellt, stellt sich so nicht gegen die Parteivorsitzende sondern gegen die ganze Menschheit. So führt man halt heute. Die Eliten werden nicht durch eine Revolution hinweggefegt, sondern machen diese selber, damit alles neu beim Alten bleit. Die Welt muß alternativlos gerettet werden und wir müssen die Retter sein.

    Beste Grüße B.

  2. Die Nomenklatura der Funktionäre nähert sich eben an. Wir werden, wieder bei einer Einheitspartei landen, mit Funktionärsdiktatur. Das einfache Volk kann ja all die schwierigen Entwicklungen nicht „richtig“ erkennen. Die „Einheitsmedien“ bereiten das Volk mit Angst- und Panikmache darauf vor. Die „Elite“ muß dann nur noch nachhaltig vom grün eingesäten Acker ernten. Mich erstaunt nur immer, daß dies hauptsächlich in Deutschland stattfindet. Meine britische Verwandtschaft sieht das alles anders. Nur hier treiben die grünen Ideologen, die in den Wurzeln kommunistisch und sozialistisch waren, den Rest mit smarten Sprüchen vor sich her. GED, Grüne Einheitspartei Deutschlands.

  3. @Peter

    Ja. Man sieht auch deutlich bei Göring Ekerdt oder Özdemir die Abgrenzung der Grünen zu den Linken.
    Ob Gabriel schon verstanden hat, dass seine Poltik bei Schwarz- Grün endet, weil es deren Klientel bedient.

  4. Für den Außenstehenden ist es verdammt schwer zu beurteilen was Merkel wirklich will, außer an der Macht zu sein. Auffällig ist, dass schon seit geraumer Zeit einflussreiche Personen aus der Partei, vornehmlich solche die auch in der Pizza-Connection tätig sind, die Annäherung an die Grünen immer offener betreiben. Wahrscheinlich ist, dass Merkel diesen Überzeugungen der Pizza-Leute, damit letztlich denen der Grünen, sehr nahe steht. Doch das will noch nichts bedeuten, die Frage ist, betreibt sie eine Politik in diese Richtung. Und hier ist ein eindeutiges Ja die Antwort. Schon die Personalie Altmaier als Kanzleramtsminister spricht Bände.

    In einem anderen Zusammenhang hatte ich einmal vom Spannungsfeld einer Gesellschaft geschrieben. Verschiedene Überzeugungen, Ideologien und Weltbilder stehen im Wettstreit miteinander. Theoretisch. Praktisch kommt es bezüglich der grüner Überzeugungen nicht mehr zum Streit, das Spannungsfeld hat sich aufgelöst, und es geht nur noch um die Frage, welcher der möglichen Wege zum gleichen Gipfel begangen wird. Merkels Strategie ist, die jeweiligen Ziele der Gegner zu übernehmen, wie sie es mit den Sozialdemokraten gemacht hat, und nun mit den Grünen. Damit geht das Spannungsfeld verloren das für einen fruchtbaren Disput notwendig ist.

    Wenigstens wird der Charakter dieses Papieres in einigen Medien treffend beschrieben: „CDU gibt sich tiefgrün“, verbunden mit der Bemerkung:

    Der Versuch, damit neue Wählergruppen anzusprechen und zugleich neue Bündnispartner, ist offensichtlich.

    Das Problem bei dieser ganzen Scheiße ist allerdings, dass alle potentiellen Bündnispartner (SPD, FDP, Grüne sowieso) nun die gleichen Ziele anvisieren. Diese Ziele werden aber nicht in einem Disput verteidigt, dabei Argumente geschärft oder verworfen, sondern mit Methoden die einer Umerziehung gleichen, der Bevölkerung als alternativlos dargestellt werden. Nochmal die StN:

    Wobei Klöckner am Freitag wert darauf legte, dass man die Bürger nicht bevormunden, sondern „befähigen“ wolle.

    Was sagt dieses Wort »befähigen« aus? Nichts anderes als Erziehung!

    Im Endeffekt, so frage ich mich, was unterscheidet dann eigentlich noch diese angestrebte »befähigte« Bürgergesellschaft vom Begriff der »Volksgemeinschaft«. Wir haben es hier mit dem Versuch einer Erziehung zum Kollektivismus zu tun, der von selbsternannten »Wissenden« dem Bürger indoktriniert wird. Vernünftige Unfreiheit, so hatte ich diesen Zustand mal beschrieben. Es geht bei all diesen Vorgängen schon lange nicht mehr nur um grünen Lebensstil oder grüne Ideologie, sondern hier wird langsam und beharrlich unsere Demokratie untergraben und durch eine Meinungsdiktatur ersetzt.

  5. @Quentin

    Ich denke man sieht an der Mainau Deklaration 2015 der Nobelpreisträger wie Wissenschaft zur Religion verkommt, wenn unter ihrem Denkmantel politische Statements abgegeben werden.
    Genau wie Schule zur Religionsschule verkommt, wenn Politiker die Inhalte in Physik vorgeben.
    In Niedersachsen halten 9. Klässler Referate in Physik über Tschernobyl statt die Grundlagen der Optik oder der Mechanik zu lernen. Am Ende verkommt Physikunterricht zu Religionsunterricht und in Religion wird die Papstenzyklika durchgenommen. Ich denke das ist was Frau Klöckner mit befähigen meint. Im Resultat ist das eine Bevormundung.
    Schule wird politisch instrumentalisiert und Ironischerweise genau das was die 68er immer bekämpfen wollten. Aber wenn man selbst am Ruder ist werden die Prinzipien über Bord geworfen.

  6. Amortisation innerhalb von acht Jahren für PV-Anlagen im gewerblichen Bereich.

    Kein konventionelles Kraftwerk oder AKW erwirtschaftet das in 8 Jahren.

    Bei meinen privaten PVs (ohne EEG) ist das in 10 Jahren erledigt bei ALDI und CO sind die 8 Jahre dann auch realistisch.

    http://shuu.de/tnR

    http://shuu.de/tc0

    Da hat die CDU die Wirtschaftlichkeit im Blick und nicht die GRÜNEN.

  7. @Klaus Körner #6
    Was bei ALDI funktionieren mag und sinnvoll sein kann, kann man aber nicht verallgemeinern und generalisieren.
    Genauso wenig kann man generalisieren, dass Supermärkte durch CO2 gekühlt werden und die Verflüssigerleistung zum Abtauen von Schnee und Eis auf den Kunden-Parkplätzen verwendet wird.

  8. @Körner, #6:

    Die Investitionssumme ist ja auch viel geringer bei Kleinkraftwerken. Ein modernes, konventionelles Großkraftwerk mit einer Leistung von 1.500 MW finanziert sich -- pessimistisch gerechnet -- nach 30 Jahren. Ergibt 50 MW/Jahr. Das erreichen PV und Wind mit Abstand nicht.

  9. Während sich die AfD zerlegt (bzw. häutet) und sich die CDU von der Wirtschaft verabschiedet, wird gerade (völlig überdeckt von der Griechenland-Berichterstattung) in Dresden ein FDP-Mann zum Oberbürgermeister gewählt. Vielleicht kommt nun endlich Bewegung in das politische Spektrum in Deutschland.

    @ Günter:

    Ob Gabriel schon verstanden hat, dass seine Poltik bei Schwarz- Grün endet, weil es deren Klientel bedient.

    Ich denke, das hat er verstanden. Nur kann er sich nur mit Schwierigkeiten gegenüber den Linken in seiner Partei behaupten.

  10. @Günter Heß

    In Niedersachsen halten 9. Klässler Referate in Physik über Tschernobyl statt die Grundlagen der Optik oder der Mechanik zu lernen.

    Da gibt es dann sicher auch den einen oder anderen Religions- oder Kunstlehrer, der seinen Schüler erzählt, dass sie das mit dem Klimawandel nicht weiter ernst nehmen müssen, weil es ja „viele Wissenschaftler“ gebe, die da anderer Meinung seien. Sollten die nicht lieber auch mit ihren Schülern die Bibel lesen oder Picassos fälschen?

    Ihre Forderung läuft im Wesentlichen darauf hinaus, Schüler zu nützlichen Idioten zu erziehen. Natürlich muss es für alle Fächer verbindliche Inhalte Satz geben, die alle Schüler lernen müssen und wo das Wissen auch abfragbar ist. Daneben muss aber auch Platz für die Diskussion gesellschaftlich relevanter Themen bleiben. Und da der politische Einfluss von Lehrern viel geringer ist, als der des Elternhauses zum Beispiel, sehe ich da wenig Probleme, wenn ein Lehrer gegenüber Schülern auch seine eigene Meinung deutlich macht. Ganz im Gegenteil: fatal wäre es, wenn ein Lehrer so täte, als würde er immer nur gesichertes Wissen von sich geben, objektiv und von keiner persönlichen Präferenz beeinflusst.

    Ihr eingangs zitierter Satz ist eine pauschale Aussage mit geringem Anspruch auf Wahrheitsgehalt, allerdings eines Pseudo-Skeptickers würdig. Oder kennen Sie ALLE nds. Schulen und haben konkreten Einblick in den Physikunterricht ALLER 9. Klassen? Wohl kaum. Ein wenig mehr Skepsis wäre hier sicherlich angebracht gewesen.

  11. @Peter

    Das lässt ja hoffen, wenn er mal Kanzler ist. Das war schon immer das Problem der SPD. Die hatten immer gute Leute wie Schmidt oder Schröder. Die mussten aber Kanzler werden und Kanzler bleiben, wenn sie ihre sinnvollen Reformen und Beschlüsse wie den Nachrüstungsbeschluss und die Agenda 2010 umsetzten.

  12. @ Peter

    Dirk Hilbert wurde von »Unabhängige Bürger für Dresden e. V.« aufgestellt. Nicht von der FDP, und nicht von der CDU, wie Stefanolix aus Dresden per Twitter mitteilt. Außerdem ruht seine Mitgliedschaft in der FDP seit einiger Zeit. Die Gegner machen aber schon Front, und diffamieren Hilbert nun als einen OB von Pegidas Gnaden. Schlammschlacht pur.

    Aber dennoch, klasse Erfolg auch für FDP in Sachsen, und auch wenn sie eigentlich nur im Hintergrund bei dieser Personalie steht. Wenn die FDP im Bund so wäre wie in Sachsen, dann käme vielleicht Bewegung in die politische Landschaft. Leider ist das nicht so, also bleibt auch alles beim alten. Aber vielleicht öffnen die sich für Rückwanderer aus der AfD, also den Lucke-Leuten, dann würde ich noch eine Chance sehen. Aber auch danach sieht es nicht aus.

    Ich vermute eher, dass gerade die FDP auf die Ergrünung der CDU reagieren wird, allerdings nicht mit einem Gegenkonzept, sondern nur mit einem etwas anderem Vorschlag zum gleichen Ziel. Zumindest in BW ist das zu befürchten.

  13. @jonas

    Ihre Forderung läuft im Wesentlichen darauf hinaus, Schüler zu nützlichen Idioten zu erziehen.

    Dafür haben Sie schon gesorgt. Hunderten von Schülern und Vorschulkindern haben Sie zu Energiedetektiven und zu Lobbyisten der EE erzogen.

  14. @ Quentin:

    Dirk Hilbert wurde von »Unabhängige Bürger für Dresden e. V.« aufgestellt. Nicht von der FDP, und nicht von der CDU, wie Stefanolix aus Dresden per Twitter mitteilt. Außerdem ruht seine Mitgliedschaft in der FDP seit einiger Zeit.

    Da könnte man sich auch mal überlegen, wer denn die „unabhängigen Bürger“ ausmacht. Zur „ruhenden“ Mitgliedschaft habe ich keine Bestätigung gefunden. Zastrow schreibt auf Facebook:

    Es ist vollbracht! Dirk Hilbert wird neuer Oberbürgermeister von Dresden. Der FDP-Politiker, der als unabhängiger Kandidat angetreten war, setzte sich im zweiten Wahlgang mit etwa 54 Prozent gegen die SPD-Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange -- Gemeinsam für Dresden durch, die rund 44 Prozent der Stimmen bekam und ebenfalls als unabhängige Kandidaten auftrat. Als Freie Demokraten sind wir stolz auf Dirk und gratulieren von Herzen!

    Auch Christian Lindner vereinnahmt den Erfolg für die FDP. Hilbert scheint nichts dagegen zu haben. Als OB „keiner Partei verpflichtet zu sein“ ist ein eher präsidialer Satz, der natürlich auch die geltende Rechtslage beschreibt. Der OB wird ja in direkter Wahl bestimmt und nicht durch Mehrheitsfraktionen eines Parlamentes.

    Wie auch immer: Hilbert ist Techniker und Wirtschaftswissenschaftler von der Ausbildung her. Auch das ist ein schönes Signal.

  15. @ Peter,

    ich hatte nur die Infos von Stefanolix weiter gegeben, und bislang noch keinen Anlass gehabt, dessen Infos anzuzweifeln, mich sonst aber nicht weiter um die Person Hilbert gekümmert. Ich sehe es auch als großen Erfolg für die FDP an, egal wie der Status der Mitgliedschaft ist.

  16. Peter Heller schrieb am 5. Juli 2015 21:00

    Zur „ruhenden“ Mitgliedschaft habe ich keine Bestätigung gefunden.

    Z.B. aus einem Artikel der sächsichen Zeitung vor dem ersten Wahlgang:

    Als Vertreter der aus Gesundheitsgründen zurückgetretenen Oberbürgermeisterin Orosz genießt er einen Amtsbonus. Im Falle eines Wahlsieges müsste er wie Ulbig gegen eine rot-grün-rote Mehrheit regieren. Womöglich ist das der Grund, warum er seine FDP-Mitgliedschaft derzeit ruhen lässt und für ein Bündnis antritt, in dem die Partei, wie er sagt, kein Mitspracherecht hat.

    Die Mitgliedschaft ruht wohl, seit er die Amtgeschäfte als Oberbürgermeister im März übernommen hat.

  17. @Peter Heller, #8
    #8 Die Investitionssumme ist ja auch viel geringer bei Kleinkraftwerken.

    Dann muss man eben in kleinere Einheiten investieren ist doch auch OK.

    #8 Ein modernes, konventionelles Großkraftwerk mit einer Leistung von 1.500 MW finanziert sich — pessimistisch gerechnet — nach 30 Jahren.

    Wer heute noch in Anlage sein Geld steckt das erst nach ca. 20 bis 30 Jahren Refinanziert ist hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden egal ob im Energiebereich oder im Wirtschaftsleben.
    In 20 bis 30 Jahren kann sich so manches verändern.

    #8 Ergibt 50 MW/Jahr. Das erreichen PV und Wind mit Abstand nicht.

    PV muss doch gar keine große Menge an Strom im Jahr erreichen, entscheidend ist wann das bezahlt ist und bei unter 1000 Euro/kWp Herstellungskosten (für PV) sind das nun mahl um die 10 Jahre beim 0815 Bürger oder Betrieb.
    1kkWhp liefert über 1000kWh/im Jahr und das bereits seit Jahren.
    In 10 Jahren sind das 10.000kWh X 0,3 Euro/kWh (der Strompreis wird ja auch in den nächsten 10 Jahren steigen) = 3.000 Euro.
    Man kann nicht jedes kWh nutzen (ist ohne EEG-Einspeisung), nur Eigenverbrauch.
    Nutzt man nur 50% der PV-Energie sind das dann immer noch 1500 Euro Einsparung bei Investitionen von 1000 Euro ist ein Plus von 500 Euro, nach 10 Jahren ist der Strom dann kostenlos.
    Das ist eine Überschlags Rechnung für 1kWp das kann man auch für 5, 8 oder 10kWp usw. durchziehen.
    Zinsen kann man ja auch vergessen da gibt es ja auch keine bei der Bank, dann lieber eine PV aufs Dach.
    Wenn man das finanziert werfen einen die Banken das Geld ja auch für unter 3% hinterher.

    Wie gesagt die CDU erkennt die Zeichen der Zeit genau, das ist kein kuschle Kurs mit den GRÜNEN.

    Gruß

  18. Berichtigung
    >>>>>1kWp liefert über 1000kWh/im Jahr und das bereits seit Jahren.<<<<<<

  19. Sacht mal, isses immer der Selbe unter verschiedenen Nicks……oder gibbet in DE nur noch bekloppte?

    Wer heute noch in Anlage sein Geld steckt das erst nach ca. 20 bis 30 Jahren Refinanziert ist hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden egal ob im Energiebereich oder im Wirtschaftsleben.

    Ja ne is klar…..nur so weit denken wie ein Schwein scheißt, dat scheint ja inzwischen im Land der Bekloppten und Bescheuerten echt Mode geworden zu sein, gelle.
    Was meint diese Pappnase eigentlich, wie lange so ein Kabel/Wasserrohr/Telecom-Kabel in der Erde verbleibt?
    Was meint der Deliquent, wo sein Strom des Nächtens herkommt, wenn seine PV-Anlage faul vor sich hingammelt?
    Was meint der Deliquent, wie lange sein Schmarotzertum noch gut geht?

    Bis wir Netzbetreiber die Durchleitungsgebühr, statt über die verbrauchte kWh…….auf die Anschlussleistung des Kunden, als jährliche Festgebühr umlegen.
    Uff´n anderen Thread blubbert ja Mister „Merrit der Ordentliche“ ständig darüber, das ja der eigentliche Stromeinkauf bei mickrigen 3,5 Cent/kWh liegt….der üble Rest sind Handel/Transport und allerlei staatlich erzwungene Abgaben…..die den Endkundenpreis auf knapp 30 Cent hochschnellen lässt.

    Wie gesagt die CDU erkennt die Zeichen der Zeit genau………………..

    Genau……wenn Abzocke in grünen Kreisen zum guten Ton gehören…..ist die CDU nicht weit weg…..wenn aber die, die den Scheiß bezahlen müssen, uff de Straße gehen, dann sind das allesamt nur Nazis und Ewiggestrige…..ja ne, is schon klar.
    Wenn dann die Solarabzocke von heute uff morgen gekippt wird…..werden die Solarabzocker am lautesten schreien, weil ihre Abzockberechnung janz plötzlich im Eimer ist und uff´n Dach nur noch Sondermüll rumlungert.
    Keine Angst……es ist nur noch eine Frage der Zeit und Physik, an dem wir Typen wie euch, den Geldhahn zudrehen werden.

    Energie-Ossi…………was hab ick diese Lügen satt, klauen ohne rot zu werden und immer noch die große Fresse

  20. Das ist die Große Transformation und beim Herrn Körner hat es schon geklappt 😉

  21. @ Körner, #17:

    Sollte dies der Gedankengang der CDU-Wirtschaftspolitiker sein, dann hat sich die Partei tatsächlich von jeglicher Kompetenz in diesem Bereich verabschiedet.

    Das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag ist wichtig. Nur den Aufwand zu betrachten, ohne den Ertrag zu berücksichtigen, ist Esoterik. Warum ist es für Sie so schwer, das zu begreifen?

    1kkWhp liefert über 1000kWh/im Jahr und das bereits seit Jahren.

    Tja: Ein Kilowatt konventionell liefert 7.000 bis 8.000 kWh im Jahr. Mitunter sogar mehr, wenn wir Kernkraftwerke betrachten. Deutschland besteht eben nicht nur aus Einfamilienhäusern oder aus Supermärkten. An der privaten PV-Anlage verdienen am Ende nur der chinesische Hersteller (und damit indirekt der ein oder andere deutsche Werkzeugmaschinenbauer) und der installierende Handwerker. Für den Hausbesitzer ist es im besten Falle ein Nullsummenspiel, das auch nur durch die Subventionen funktioniert. Es entstehen hier keine Mehrwerte.

    Bei größeren Dachflächen (etwa Landwirte mit ihren Scheunen, Logistikdienstleister und der Handel mit ihren Hallen) ist der Hintergrund oft der Wunsch nach Teilautarkie, weil die Energiewende die Versorgungssicherheit gefährdet. Mit den Subventionen kann sogar ein betriebswirtschaftlicher Vorteil entstehen. Außerdem kann man es mit Grünsprech vermarkten, was einen schwer bezifferbaren Wert darstellt. Die meisten kleinen Gewerbetriebe, die ich kenne, setzen für die Eigenversorgung in den Zeiten der Energiewende doch lieber auf BHKWs (also Erdgas). Durch die Umverteilung mittels EEG wird aus dem im Einzelfall möglichen betriebswirtschaftlichen Vorteilen aber ein volkswirtschaftlicher Schaden. Es entstehen keine Werte und auch keine (Achtung!) nachhaltige Wertschöpfung.

    Wenn das also wirklich die Logik der CDU sein sollte, dann ist diese Partei eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft geworden.

    Wer heute noch in Anlage sein Geld steckt das erst nach ca. 20 bis 30 Jahren Refinanziert ist hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden egal ob im Energiebereich oder im Wirtschaftsleben.
    In 20 bis 30 Jahren kann sich so manches verändern.

    Das ist aber so gar nicht nachhaltig. Da dürfte man ja gar nicht mehr in Produktions-, Mobilitäts- oder Energieinfrastrukturen investieren. Also hat Bayern recht! Besser keine neuen Stromtrassen bauen…

  22. @Peter

    Die Bayern haben gerade stellvertretend durch Ilse Aigner gefeiert, dass sie in Grafenrheinfeld investiertes Kapital vernichtet haben. Die Logik der CDU und CSU ist es Wahlen zu gewinnen.Die Abschaltung der Kernkraftwerke zeigt, dass es bei der Energiewende schon mal nicht um Klimaschutz geht.

  23. @Peter

    Noch eine Ergänzung. Auch der Industrievertreter Herr Brabeck von RWE hat in der Podiumsdiskussion bei der bpb den Eindruck entwickelt, dass es ja nicht darum geht kostenoptimiert mit Risiko für die Zukunft zu investieren, sondern mit Subventionen den Auftrag der Politik umzusetzen egal was es kostet. Die Energiewirtschaft in Deutschland macht sich also bereit durch Subventionen ohne Risiko staatlich gelenkt zu werden. Eine Art Pseudomarktwirtschaft die um Subventionen konkurriert.

  24. Keine Angst……es ist nur noch eine Frage der Zeit und Physik, an dem wir Typen wie euch, den Geldhahn zudrehen werden.

    Ich freue mich auch schon, das da demnächst Leute in Sachen Elektrotechnik Nachhilfe bekommen. Die Gesichter will ich unbedingt sehen.

  25. ‚19 Was meint der Deliquent, wo sein Strom des Nächtens herkommt, wenn seine PV-Anlage faul vor sich hingammelt?

    Der Strom kommt vom Netz genauso wie bei allen anderen Leuten auch, was soll da verwerflich daran sein?
    Machen doch alle so, auch die ohne PV bezeihen die Leute den Strom in der Nacht vom Netz.

    #19 Bis wir Netzbetreiber die Durchleitungsgebühr, statt über die verbrauchte kWh…….auf die Anschlussleistung des Kunden, als jährliche Festgebühr umlegen.

    Ist doch auch Ok, dann wird es ja noch besser sich zu 100% mit Eigenstrom zu versorgen, nicht nur PV.
    Die Anschlussleistung können doch die Energieversorger als jährliche Festgebühr umlegen, die Preisgestaltung machen doch die Energieversorger, nicht der Kunde.
    Der Kunde hat doch auf die Preisgestaltung der „Grundgebühr“ kein Mitspracherecht, da sitzen andere am Verhandlungstisch.

    #19 Was meint der Deliquent, wie lange sein Schmarotzertum noch gut geht?

    Ich denke nicht mehr lange dann sind die 4 Großen pleite, dann tauchen eben andere auf der Bildfläche auf.
    Das bei den großen Stromversorgern das Schmarotzertum ein Ende hat ist ja auch nicht schlecht, die hatten ja auch vor dem EEG den Leuten ca. 20 Milliarden/Jahr abgenommen und als Gewinn eingestrichen.

    #21 Tja: Ein Kilowatt konventionell liefert 7.000 bis 8.000 kWh im Jahr. Mitunter sogar mehr, wenn wir Kernkraftwerke betrachten.

    Ist doch OK und die können doch das auch machen mit der Stromherstellung, kein Problem damit, nur ist der Strom eben nicht an meiner Steckdose sonder noch im Kraftwerk.

    #21 Das ist aber so gar nicht nachhaltig. Da dürfte man ja gar nicht mehr in Produktions-, Mobilitäts- oder Energieinfrastrukturen investieren. Also hat Bayern recht! Besser keine neuen Stromtrassen bauen…

    Das würde ich mit JA Beantworten.
    Der Staat kann das Machen als Firma bist du pleite, wenn du in so langen Zeiträumen investierst.

    #21 Die meisten kleinen Gewerbetriebe, die ich kenne, setzen für die Eigenversorgung in den Zeiten der Energiewende doch lieber auf BHKWs (also Erdgas).

    BHKW ist ein Lösungsansatz, bei meine bedanken ist das aber keine Option, einfach zu teuer das kWh und auch der Aufwand, Brennstoffkosten usw.
    Ein BHKW bringt ja nicht den großen Vorteil, der meiste Strom wird ja am Tag gebraucht, außer man benötigt auch noch die Wärme in der Firma.
    Die haben alle ihre Betriebe und Häuser mit PV aufgerüstet.
    PV drauf aufs Dach, Kabel, Wechselrichter usw. und fertig ist die Kiste, für die nächsten Jahre.

    #21 Durch die Umverteilung mittels EEG wird aus dem im Einzelfall möglichen betriebswirtschaftlichen Vorteilen aber ein volkswirtschaftlicher Schaden.

    Die Umverteilung und den volkswirtschaftlichen Schaden haben den Kleinen ja die großen Stromversorger Vorgenacht, da gab es in der Vergangenheit wesentlich höhere Subventionen aus dem Steueraufkommen als vom EEG auf der Stromrechnung.

    Übrigens haben das EEG alle Parteien, die im Bundestag sind und auch waren über das EEG entscheiden und wurde das irgendwie durchgewunken.
    Jeder der eine Partei (im Bundestag) gewählt hat ist somit auch bei den Beschlüssen zum EEG dabei gewesen.
    Wie Sie ja wissen, leben wir in einer Demokratie.
    Nur die Nichtwähler können mit dem erhobenen Zeigefinger kommen.

    Gruß

  26. @ Körner, #25:

    Das bei den großen Stromversorgern das Schmarotzertum ein Ende hat ist ja auch nicht schlecht, die hatten ja auch vor dem EEG den Leuten ca. 20 Milliarden/Jahr abgenommen und als Gewinn eingestrichen.

    Da Sinn und Zweck eines Unternehmens die Gewinnerzielungsabsicht ist, kommen wir in der neuen schwarzgrünen Wirtschaftswelt in Zukunft ohne Unternehmen aus?

    Ist doch OK und die können doch das auch machen mit der Stromherstellung, kein Problem damit, nur ist der Strom eben nicht an meiner Steckdose sonder noch im Kraftwerk.

    Wow. Die neue schwarzgrüne Wirtschaftspolitik verzichtet also auf Handel und Arbeitsteilung? Ist ja auch blöde mit dem Wasserwerk. Wenn die das Wasser haben, ist es ja eben nicht an meinem Wasserhahn. Wann graben Sie sich Ihren eigenen Brunnen?

    Jeder der eine Partei (im Bundestag) gewählt hat ist somit auch bei den Beschlüssen zum EEG dabei gewesen.
    Wie Sie ja wissen, leben wir in einer Demokratie.
    Nur die Nichtwähler können mit dem erhobenen Zeigefinger kommen.

    Wer mit einer Partei nicht zu 100% übereinstimmt, sollte also besser nicht wählen gehen. Hmm, ich hatte da doch ein etwas anderes Verständnis von Demokratie.

    So bescheuert, Herr Körner, kann eigentlich keiner sein. Ich glaube, Sie spielen hier den Satiriker „um uns mal so richtig zu ärgern“. Klappt aber irgendwie nicht.

  27. @Deliquent

    Der Strom kommt vom Netz genauso wie bei allen anderen Leuten auch, was soll da verwerflich daran sein?

    Aha….Du benutzt einen Standart-Hausanschluss…..der Deinen maximalen Strombedarf deckt. Blöderweise deckst Du aber nich die Kosten für die Infrastruktur, die dahinter steht. Ergo, bestiehlst Du uns Netzbetreiber….die diese Kosten auf den Rest der Kunden umlegen müssen. Da wir vom Staat reguliert werden, ham wir eine Gewinnobergrenze…und per Anreizregulierung dürfen wir auch noch jährlich 1,25% unserer beeinflussbare Kosten zwangsweise einsparen.
    Ausserdem speist Du Deine Mittagsüberschüsse über unsere Kabel/Trafos/Schaltstationen ein…und kassierst dafür EEG-Einspeiseknete……also erzähl mir hier nicht das Ding vom Klapperstorch……nur weil Dein Betrug staatlich protegiert wird.

    Du bist ein kleiner Schmarotzer, der auf Kosten der Menschen seine lächerliche Rendite einstreicht, die zur MIete wohnen oder nicht die Knete haben, sich so ein Dummfug aufs Dach zu knallen.
    Wenn eine kleine Verkäuferin ein Pfandbon verschwinden lässt…..wird sie fristlos gekündigt……aber wenn man per Solarschrott seine Mitbürger beklaut, kommt man straflos davon………und protzt auch noch im Internet damit………schämst Du Dich denn kein bisschen?

    Zum jämmerlichen Rest Deines pseudosozialistischen Kommentares werde ich mich nicht weiter äussern, damit mir die Galle nicht endgültig überquillt.
    Onergie-Ossi………Geiz ist Geil……und Blödheit die einzige Ressource, die nie ausgehen wird

  28. Marvin Müller 5. Juli 2015 22:48

    Peter Heller schrieb am 5. Juli 2015 21:00

    Zur „ruhenden“ Mitgliedschaft habe ich keine Bestätigung gefunden.

    Z.B. aus einem Artikel der sächsichen Zeitung vor dem ersten Wahlgang:

    Als Vertreter der aus Gesundheitsgründen zurückgetretenen Oberbürgermeisterin Orosz genießt er einen Amtsbonus. Im Falle eines Wahlsieges müsste er wie Ulbig gegen eine rot-grün-rote Mehrheit regieren. Womöglich ist das der Grund, warum er seine FDP-Mitgliedschaft derzeit ruhen lässt und für ein Bündnis antritt, in dem die Partei, wie er sagt, kein Mitspracherecht hat.

    Die Mitgliedschaft ruht wohl, seit er die Amtgeschäfte als Oberbürgermeister im März übernommen hat.

    Eigentlich sollte es mich nicht überraschen bei einem FDP Kandidaten, aber irgendwie tut es das doch. Kaum war die Wahl vorbei, stellt sich heraus, dass das mit der ruhenden Mitgliedschaft nichts auf sich hatte. In der heutigen Sächsischen Zeitung konnte man folgendes lesen:

    FDP-Fraktionschef Holger Zastrow vereinnahmte Hilbert gleich für die Partei, obwohl dieser im Wahlkampf immer betont hatte, dass seine FDP-Mitgliedschaft ruhe. „Eine ruhende Mitgliedschaft gibt es bei uns nicht, Dirk Hilbert ist Mitglied der FDP“, so Zastrow. „Er hat nur aktuell keine Funktion in der FDP.“ Hilbert bestätigte das zähneknirschend, betonte aber, dass er als Oberbürgermeister überparteilich und unabhängig bleibe.

    Irgendwie ein klassiker -- der eine nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau, der andere wartet bis nach der Wahl, um das richtig zu stellen…

  29. #26 Da Sinn und Zweck eines Unternehmens die Gewinnerzielungsabsicht ist, kommen wir in der neuen schwarzgrünen Wirtschaftswelt in Zukunft ohne Unternehmen aus?

    Genau richtig, die Gewinne machen jetzt eben andere.
    Weshalb soll es den in der Zukunft keine Unternehmen geben, irgendwie dann doch realitätsfern diese Weißsagung, Behauptung, Feststellung, Frage oder was auch immer das für eine Meinungsäußerung ist.

    #26 Wow. Die neue schwarzgrüne Wirtschaftspolitik verzichtet also auf Handel und Arbeitsteilung? Ist ja auch blöde mit dem Wasserwerk. Wenn die das Wasser haben, ist es ja eben nicht an meinem Wasserhahn. Wann graben Sie sich Ihren eigenen Brunnen?

    Ich habe ja keine Ahnung ob Sie das bemerkt haben, wir unterhalten und über Strom und nicht über Wasser.

    Auch können Leute das mit der Arbeitsteilung und Handel ja machen, habe ich auch nichts dagegen, jeder so, wie er das möchte und wirtschaftliche Vorteile bringt machen.
    Wir bewegen uns ja nicht im Sozialismus sondern in der Marktwirtschaft.

    Schon verwunderlich, auf was für Sachen da so manche Zeitgenossen kommen.
    Bringen immer neue Themen, die mit der ursprünglichen Fragestellung, nichts am Hut haben.

    Ich dachte es geht um die so wunderliche GRÜNE-CDU, wenn ich mich noch daran erinnere.

    Gruß

    PS
    Einige im Bekanntenkreis haben sogar Brunnen, ist eben günstiger als das Wasser aus der Leitung.
    Für meine Firma ist das uninteressant, Verbrauch ist zu gering an Wasser, wirtschaftlich denken ist da angesagt.

  30. Ich finde es erstaunlich, dass so viele Leute bei der Diskussion um Erneuerbare immer vergessen (oder ignorieren), dass Strom kein homogenes, handel- und speicherbares Produkt ist, wie beispielsweise ne Tonne Blei.

    Elektrische Energie erhält doch überhaupt nur dann einen Wert für die Menschen, wenn sie zu jedem Zeitpunkt in der exakt nachgefragten Menge zur Verfügung steht. Ansonsten könnte man auch Blitze über die Strombörse verschachern, wenn sie zufällig mal im eigenen Haus einschlagen.

    Und so lange es keine (bezahlbare und/oder in einer Demokratie durchsetzungsfähige) Möglichkeit gibt, den erneuerbaren Zufallsstrom zu verstetigen, ist die Frage, ob man -- abgesehen von den Kosten -- auf 100% regenerative Stromerzeugung umstellen sollte, hinfällig.

  31. @Alfonso, 30

    mit zig Megatonnen Blei et al. wird sowas ja angestrebt… 😉
    Nicht dass es sinnvoll wäre…

    mfg

  32. @9 PH

    Während sich die AfD zerlegt (bzw. häutet) und sich die CDU von der Wirtschaft verabschiedet, wird gerade (völlig überdeckt von der Griechenland-Berichterstattung) in Dresden ein FDP-Mann zum Oberbürgermeister gewählt.

    das hat leider nix mit der fdp zu tun. es lag wohl vielmehr daran, dass
    a) der cdu-kandidat ulbig ein totalversager ist, welcher vor allem dadurch bekannt wurde, und ist, das er in sachsen die polizei kaputgespart hat und dass
    b) die linke spd-grüne-linke kandidatin stange, welche dem ultra-linken flügel der spd angehört, die ultra-linke GEW anführte und mitgliedin derSED war, zu offernsichtlich eine kommunistin ist
    c) es pegida gab und gibt

    lg von nem zwangsbrandenburgisierten sachsen 😀

  33. nachtrag zu #32
    fr. stange, die linke vertreterin der spd-grüne-linke, ist im übrigen, auch wenn sie es nicht zugeben mag oger kann, eine frau, welche auf kriegsfuß mit dem GG steht. im ND wird sie wie folgt wörtlich zitiert:

    Ich möchte Kräfte bündeln und keinen Kleinkrieg führen, ob »Dresden nazifrei« dabei mit am Tisch sitzen darf. …

    diese gruppierung verletzt regelmäßig das GG und attackiert die polizei…

  34. Ressourcen schonen

  35. @Rassbach
    Ohh mein Gott….ich hab mir mal den Müll durch die Nase gezogen……jeder Dritte möchte irgendwat verbieten….ein weiteres Drittel will alles sauteuer machen……..jede Menge Hansel schwafeln von Umwelt-Erziehung vom Baby bis zum Greis……und der Rest vom Schützenfest……erinnert mich an die 5-Jahresplanung der SED.

    Wenn das der Querschnitt der Gesellschaft wäre…….stände es um Deutschland inzwischen wirklich schlechter als ick ohnehin schon angenommen habe…….da aber dieses Thema dem Großteil der Gesellschaft eh am Arsch vorbei geht, ist auch dieser „Bürgerdialog“ nur ne Alibiveranstaltung im System….“Brot und Spiele“.

    Boah eyh…..wer spart ist selber schuld…..Griechenland wird auch noch in 200 Jahren am Nabel der Nachbarn hängen…..warum also, soll ick deswegen auf meine geliebten Plastiktüten verzichten?

    Onkel Heinz………..spart sich jede weitere Bemerkung zu diesem Schwachsinn

  36. Da laufen viele kleine jonasse mit lustigen Gehirnwäschen rum.

  37. @Rassbach
    …..nachhaltig ins Gehirn geschissen und vergessen umzurühren……..das UN-Jahrzehnt der Nachhaltigkeit hat weltweit zur nachhaltigen Verblödung geführt……aber ich wette mit Dir…..stellst Du einem Nachhaltigkeits-Jünger ein Ferrari oder Maserati kostenlos vor die Tür, wird er janz schnell vergessen, warum er bisher nachhaltig den Armutsgedanken vertreten hat.
    Die Typen, die Plastiktüten verbieten möchten, haben jedes Jahr ein neues Smartphone in den Griffeln….dessen energetische Gesamtbilanz…wahrscheinlich 10 Jahre Plastiktütennutzung kompensieren könnte.

    Übrigens…..die roten Khmer ham am Ende ihrer Schreckensherrschaft aus Effiziensgründen ihre Opfer mit Plastitüten erstickt……dat ganze war janz besonders Nachhaltig, weil mehrfach wiederverwendbar.

    Onkel Heinz…….und nix im Haus um sich ne Tüte drehen zu können

  38. Heinz,
    schau Dir nur die Bildungsprogramme an, dann ist das kein Wunder, die Kinder werden verblödet.

    Wenn dann jetzt noch die frühkindliche Masturbation obligatorisch werden wird , sehe ich keinen Ausweg mehr 😉

    8.6.2015 -- Schul- und Familienpolitk ist Sache der Mitgliedstaaten -- Beatrix von Storch

  39. @Rassbach
    Wie sagte mal ein berühmter Perverser….ab 7 ist alles dehnbar, autsch.
    Ziel ist die Züchtung eines allseitsbereiten, vollüberwachten Mehrfachloches….um die Gelüste einer Minderheit zu bedienen.
    Dummen Menschen kann man leicht mit einen Bonbon bestechen…….ersatzweise mit dem iPhone…um sich freiwillig als mobil-morbide Arbeitskraft, für ein paar Kröten….ihr eigenes Leben zur Sau machen zu lassen.

    Wenn unsere selbsternannten Eliten etwas ganz besonders hassen……sind es Menschen, die noch selbstständig denken und ebendiese Eliten, gelegentlich in Frage stellen.

    H.E.

  40. #27 Aha….Du benutzt einen Standart-Hausanschluss…..der Deinen maximalen Strombedarf deckt. Blöderweise deckst Du aber nich die Kosten für die Infrastruktur, die dahinter steht. Ergo, bestiehlst Du uns Netzbetreiber….die diese Kosten auf den Rest der Kunden umlegen müssen.

    Auch die Leute die Energiesparmaßnahmen, LEDs usw. einsetzen verringern doch auch ihren Netzbezug und haben auch kein schlechtes Gewissen.
    Netzinfrastruktur ist ja ein Problem für die Betreiber.
    Ich fahre ja eigentlich immer mit dem Auto ist aber die Bahn mal günstiger, schneller, besser, fahre ich mit der Bahn und nutze die gesamte Bahn-Infrastruktur.
    Das ist doch vollkommen normal in der Marktwirtschaft, das beste Angebot wird genutzt, wir wollen ja nicht den Sozialismus, Planwirtschaft.

    #27 Ausserdem speist Du Deine Mittagsüberschüsse über unsere Ka-bel/Trafos/Schaltstationen ein…und kassierst dafür EEG-Einspeiseknete…

    Hast du meine Beiträge überhaupt gelesen und auch verstanden?
    Wo steht da was von Einspeisen und EEG ……?

    #30 Ich finde es erstaunlich, dass so viele Leute bei der Diskussion um Erneuerbare immer vergessen (oder ignorieren), dass Strom kein homogenes, handel- und speicherbares Produkt ist, wie beispielsweise ne Tonne Blei.

    Strom ist ja in Hülle und Fülle vorhanden und auch Kraftwerksleistung.
    Deutschland exportiert ja sogar Strom und wegen des Überangebots an Strom sind die Preise ja auch im Keller.

    Strom ist ein Produkt wie jedes andere auch das an der Börse gehandelt wird, da sehe ich keinen Unterschied zu z.B. Schweinehälften die ja auch ständige Bedeutung (Kühlung usw.) brauchen.
    Alle an der Börse gehandelten Produckte müssen in der bestellten Menge und zur gewünschten Zeit beim Kunden sein, da macht Strom keine Ausnahme.

    Gruß

  41. Alle an der Börse gehandelten Produckte müssen in der bestellten Menge und zur gewünschten Zeit beim Kunden sein, da macht Strom keine Ausnahme.

    Gerüchten zufolge hat sich die Sonne jetzt nicht nur entschieden, keine Rechnung zu schicken, sondern auch stetig während der üblichen Handelszeiten zu scheinen.
    Der Wind verhandelt noch mit der Börsenaufsicht, zukünftig auf Flauten bei Dämmerung und Dunkelheit zu verzichten, berichteten mir Insiderkreise…

  42. Nichts ist zuverlässiger als der tägliche Sonnenaufgang seit ca. 4 Milliarden Jahren dreht sich die Erde um die Sonne.
    Der tägliche Ertrag an Leistung ist aber unterrichtlich von 10% bis 100% ist alles im Angebot.

    Zuverlässiger und langlebiger und günstiger als die „Sonne“, dass schaffen selbst konventionelle Kraftwerke nicht.

    Der Wind und die Sonne kann mit der Börsenaufsicht verhandelt ist doch OK so, ich verbauche den PV-Strom ja nur, wenn er da ist, ohne Börse und die Sache ist erledigt.

    Die konventionellen Kraftwerke können doch bei Flauten bei Dämmerung und Dunkelheit richtig die Preisschraube an der Börse anziehen, ist doch OK so.
    Ich habe kein Problem, wenn der Strompreis dann steigt.

    Gruß

  43. …ansonsten haben Sie schon verstanden, wie der Strompreis in Deutschland zu Stande kommt und was die Preistreiber sind?
    Der Begriff „Bewölkung“ sowie die unterschiedlichen Tageslängen sind Ihnen auch geläufig?

    Dass Ihnen und mir die Strompreise am A*** vorbeigehen können, mag sein. Dass es für 600.000 Haushalte ein anderer Schnack sein könnte, mag ihr wohlalimentiertes Hirn sonnenscheinlich nicht erreichen?

  44. Wenn man sich jetzt noch das „C“ als Halbmond vorstellt, dann haben wir die C*DU 2030.

  45. Wenn man sich jetzt noch das „C“ als Halbmond vorstellt, dann haben wir die C*DU 2030

    Das ist nur eine weitere Facette der Grüzi -- Ideologie, die leider alle etablierten Parteien im Griff hat.

    Man muss es sich vorstellen: Eine Partei, die gerade mal 5-6 % der Wahlbevölkerung repräsentiert, bestimmt mittels Infiltration ihres verqueren Programms aus altmaoistischen und völkisch-esoterischen Positionen in die Agenden der anderen Parteien, 95% der deutschen Politik!

  46. In der Aktuellen Wahlumfragen zur Bundestagswahl / Bundeswahltrend – Juli 2015 haben nur die AfD und FDP die von Ihnen genannten Größenurdung so um die ca. 5%.

    Das sich die Positionen von AfD und FDP sich bei den anderen Parteien durchsetzen habe ich noch nicht so feststellen können.

    Gruß

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