Beiträge zum Stichwort ‘ Klimawandel ’



Aktivisten stilisieren Leckage an kalifornischer Gasspeicherbohrung zur Umweltkatastrophe

10. Januar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Erdgas

UGS Rig in TeutschenthalSeit gut zwei Monaten entströmt in großen Mengen unkontrolliert Erdgas aus einem Untergrundspeicher in Kalifornien. Erstaunlicherweise fand dieses Ereignis bis zur abgelaufenen Woche kaum Niederschlag in der deutschen Medienlandschaft. Dabei handelt es sich tatsächlich um eine bedeutende Havarie. Umweltschützer stellen sogar den maßlos übertriebenen Vergleich zur „Deepwater Horizon“-Katastrophe an.

Ende Oktober 2015 bemerkten Anwohner der Siedlung Porter Ranch den Geruch von faulen Eiern in der Luft. In der Erwartung, dass die für die Region typischen Windböen den unangenehmen Geruch schnell vertrieben, schenkten sie dem Ereignis wenig Aufmerksamkeit. Doch die Beeinträchtigung ging entgegen den Erwartungen nicht zurück.

Die Ursache für den Gestank war schnell gefunden. Aus einer Bohrung des nahegelegenen Erdgasspeichers im Aliso Cañon, der vor gut vier Jahrzehnten in einer ausgeförderten Erdöllagerstätte eingerichtet wurde, trat unkontrolliert Erdgas aus. Insgesamt können bis zu 2,26 Milliarden Kubikmeter Erdgas gelagert werden.

Die eruptierende Bohrung mit der Bezeichnung SS 25 hat eine Teufe von 8.750 Fuß bzw. 2.667 Metern. Aus dieser Bohrung entweichen täglich etwa 1.200 Tonnen Methan. Soweit die nackten Zahlen, die im Wesentlichen auf dem seriös wirkenden Artikel „Two months in, Porter Ranch gas leak compared to BP Gulf oil spill“ der Los Angeles Daily News (LADN) basieren. Doch nun dazu, wie



GISS: Sind die Tage der Fälscherwerkstatt unter dem Schirm der NASA gezählt?

11. April 2012 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Urheber des Bilds: tarsandsactionJetzt haben ehemalige NASA-Wissenschaftler und Astronauten die Nase voll von den Machenschaften des Goddard Institute For Space Studies (GISS), von J. Hansen und Gavin Schmidt und ihrem Klima-Unfug. In einem gemeinsamen, beissenden Brief an die NASA-Administration rügen sie die Agentur für ihre Haltung, anthropogene CO2-Emissionen mit grosser Sicherheit als Hauptgrund für den Klimawandel hinzustellen, während empirische Beweise vernachlässigt werden, welche die Theorie infrage stellen.

Die Gruppe, welche sieben Apollo-Astronauten und zwei ehemalige Direktoren des Johnson Space Centers der NASA in Houston umfasst, sind erschrocken über die Unfähigkeit der NASA, insbesondere des GISS, eine objektive Bewertung aller verfügbaren wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel erbringen zu können. Sie klagen, die NASA vertraue zu sehr komplexen Klimamodellen, welche doch ihre wissenschaftlichen Unzulänglichkeiten bei der Vorhersage von Klima über ein oder zwei Jahrzehnte im voraus offenbart haben.

GISS hat sich bekanntermassen durch wiederholte, manipulative Modifikationen der GISS Temperatur-Datenreihen und durch unseriöse Filterung der Temperaturdaten von Meßstationen „verdient“ gemacht.



Wie in Kinderbüchern über das CO2-Klimathema getäuscht wird…

10. April 2012 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Profiteure, Wissenschaft
In den letzten Wochen und Monaten hat SOLARKRITIK.DE intensiv in Büchern recherchiert, die an Kinderaugen adressiert sind und die Kinder über die angebliche Bedrohung durch den Klimawandel und dessen Ursachen informieren sollen.


Verstaubte Klimamittel des DWD — es geht auch anders!

4. September 2011 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel

Logo mit Schriftzug des Wetterdienstes WetterOnline

In seiner jährlichen Pressekonferenz bewertet der DWD – wie auch jüngst geschehen – das Wetter des jeweils vergangenen Jahres immer noch im Vergleich zur amtlich verordneten, starr festgelegten sogenannten „Normalperiode“ 1961-1990. Weil die Mitteltemperatur in den vergangenen Jahrzehnten im Vergleich zu dieser Periode auf einem höheren Niveau lag, erscheint jedes Jahr, jeder Sommer oder Winter und auch einzelne Monate demgegenüber fast immer „zu warm“. Man führe sich dazu die Rede des Herrn Müller-Westermeier, Leiter des Bereichs Klimaanalyse des DWD, zu Gemüte.

Unser Wetter muss sich also permanent mit einem Referenzwetter messen, das z.B. ein heute Vierzigjähriger nie erlebt hat. Jede Veränderung des Erwärmungstrends, selbst wenn dieser über ein Jahrzehnt anhält, wird aufgrund dieses Tricks unter den Tisch gefegt. Kein Wunder, wenn die Einordnungen des DWD immer häufiger Befremden auslösen.

Das es auch anders geht, zeigt jetzt das Wetter-Portal WetterOnline, welches von der WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH betrieben wird. WetterOnline wird fortan die Jahre 1981-2010 als Referenzperiode benutzen und somit Veränderungen der Wetter-Realität („zu warm“, „zu kühl“) anhand der aktuellsten Klimaperiode messen! Somit dürften die Bewertungen „zu warm“ und „zu kühl“ endlich besser zur erlebbaren Realiät passen und klimatische Veränderungen besser berücksichtigen, als das AGW-konforme „zu warm, zu warm“-Geblöcke



CLOUD-Experiment: endgültige Ergebnisse erst in 5 Jahren

30. August 2011 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Wissenschaft

cloud experiment logo

Die Auswirkungen kosmischer Strahlung auf das Klima werden derzeit am Europäischen Kernforschungszentrum (CERN) im Rahmen des CLOUD-Experiments untersucht.

Die vorläufigen Ergebnisse des CLOUD-Experiments wurden am 24.8. in Nature unter dem Titel „Role of sulphuric acid, ammonia and galactic cosmic rays in atmospheric aerosol nucleation“ veröffentlicht. Ein begleitender Bericht in naturenews macht dabei deutlich, in welcher Zeitperspektive das Experiment zu sehen ist. Es gibt viele offene Fragen, weswegen der Leiter des Experiments, Jasper Kirkby erwartet, daß es mindestens fünf Jahre in Anspruch nehmen wird, die notwendigen Serien von Messungen durchzuführen und auszuwerten, um „die Sache auf die eine oder andere Weise zu klären“.

There is a series of measurements that we will have to do that will take at least five years. But at the end of it, we want to settle it one way or the other.

Schaut man sich die vorliegenden Ergebnisse näher an, dann wird klar, warum das so ist und warum Schlagzeilen wie „CERN-Experiment bestätigt: kosmische Strahlen beeinflussen die Wolkenbildung!“, aber ganz besonders „CLOUD-Experiment lässt Klimaschwindel auffliegen“ etwas verfrüht wirken. Der Stand der Dinge in Kurzfassung:

  1. Die Ionisation durch kosmische Strahlung erhöht die Produktion von Aerosolen in der mittleren und oberen Troposphere signifikant.
  2. Die Grösse


Ökolobbyismus im IPCC

11. August 2011 | Von | Kategorie: Blog

Ökolobbyismus im IPCC

Wir leben in einer Welt der Experten, z.B. wenn es um die WM im Frauenfußball geht, werden wir von Franziska van Almsick „bestens“ informiert (daß sie Schwimmerin war ist nebensächlich), und wie sich „echtes“Expertentum anhört wissen wir spätestens, seit Mehmet Scholl zu Länderspielen seinen eher unqualifizierten Senf dazu gibt, zumindest, wenn er die Fragen gelegentlich versteht. Nicht unbedingt besser sieht es in Sachen Klimaforschung aus. Es sind schon illustre Leute, die beim IPCC als Autoren geführt werden und sich auch sonst fachlich ums Klima kümmern. Das IPCC wird ja immer wieder gern und immer genauso falsch als das fachlich Beste geführt, was die Erforschung des Klimas zu bieten hat. Das dort tatsächlich „nur“ Fachartikel selektiert werden sollen, die den „human impact“ auf das Klima belegen wissen die Wenigsten.
Allerdings greift man beim IPCC gern mal daneben, wie die diversen „IPCC-Gates“ hinlänglich belegen. Das tatsächliche Ziel des IPCC ist aber nicht so ganz offensichtlich, zu sehr haftet ihm die „Erforschung des Klimas“ an, zumindest in der Öffentlichkeit, denn in den nicht mehr informierenden, sondern eher „nur noch“ meinungsbildenden Medien wird nichts dazu getan, investigativ diese Vorstellung zu beseitigen, eher ist das Gegenteil der Fall.

Wer macht denn nun


Meeresspiegelanstieg stetig nachlassend – PIK-Propaganda im Abseits

29. Juli 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Meeresspiegel, Wissenschaft

Dieser Artikel ist eine Reaktion des Autors auf die penetrante Desinformationsstrategie des in Deutschland großen Einfluß ausübenden Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Sachen Meeresspiegelanstieg. Dabei soll auch ein kritischer Blick auf die Präsentation der Satellitendaten durch die einschlägigen Institutionen geworfen werden, denn auch diesen ist offensichtlich nur begrenzt zu vertrauen. Die ausführliche Linksammlung am Ende müht sich, für den Leser viele diesbezügliche Informationen im Web an einer Stelle bündeln.

Eine klimaalarmistische Studie zum Meeresspiegelanstieg schlägt derzeit hohe Wellen – wie selbst der Spiegel anerkennen muß. Urheber sind unter anderem der „Hockeystick“-Erfinder M.Mann und der deutsche Klima-„Astrologe“ S.Rahmstorf. Diese Studie steht ziemlich einsam da und kümmert sich weder um Satelliten-Messdaten noch um terrestrische, lang zurückreichende Messdaten zur tatsächlichen Entwicklung des Meeresspiegels. Die Herren erfinden Geschichte und Zukunft des Meeresspiegels einfach neu, die dann in solch einer „Erkenntnis“ kondensiert:

Alarmistische Meeresspiegel-Projektion des PIK Potsdam

Abbildung 1: Alarmistische Meeresspiegel-Projektion des PIK Potsdam

Wie sich diese Szenarien gegenüber der realen Entwicklung ausnehmen, hat Willis Eschenbach in diesem WUWT-Artikel grafisch dargestellt. Ein Kommentar dazu ist nicht notwendig:

Meeresspiegel-Szenarien contra reale Meeresspiegeldaten

Abbildung 1a: Meeresspiegel-Szenarien contra reale Meeresspiegeldaten