CLOUD-Experiment: endgültige Ergebnisse erst in 5 Jahren
30. August 2011 | Von Climateobservator | Kategorie: Blog, Klimawandel, WissenschaftDie Auswirkungen kosmischer Strahlung auf das Klima werden derzeit am Europäischen Kernforschungszentrum (CERN) im Rahmen des CLOUD-Experiments untersucht.
Die vorläufigen Ergebnisse des CLOUD-Experiments wurden am 24.8. in Nature unter dem Titel “Role of sulphuric acid, ammonia and galactic cosmic rays in atmospheric aerosol nucleation” veröffentlicht. Ein begleitender Bericht in naturenews macht dabei deutlich, in welcher Zeitperspektive das Experiment zu sehen ist. Es gibt viele offene Fragen, weswegen der Leiter des Experiments, Jasper Kirkby erwartet, daß es mindestens fünf Jahre in Anspruch nehmen wird, die notwendigen Serien von Messungen durchzuführen und auszuwerten, um “die Sache auf die eine oder andere Weise zu klären”.
There is a series of measurements that we will have to do that will take at least five years. But at the end of it, we want to settle it one way or the other.
Schaut man sich die vorliegenden Ergebnisse näher an, dann wird klar, warum das so ist und warum Schlagzeilen wie “CERN-Experiment bestätigt: kosmische Strahlen beeinflussen die Wolkenbildung!”, aber ganz besonders “CLOUD-Experiment lässt Klimaschwindel auffliegen” etwas verfrüht wirken. Der Stand der Dinge in Kurzfassung:
- Die Ionisation durch kosmische Strahlung erhöht die Produktion von Aerosolen in der mittleren und oberen Troposphere signifikant.
- Die Grösse
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